Слова на букву kapu-lita (2170) Herders Conversations-Lexikon
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Слова на букву kapu-lita (2170)

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Kapudan-Pascha
Kapudan-Pascha, der türk. Großadmiral, Pascha von 3 Roßschweifen, unter den auch das Arsenal in Pera, mehre Hafenplätze, sowie die türk. Inseln im Archipel gehören.
Kapuziner
Kapuziner, frz. capucins (von ihrer großen und spitzigen Kapuze also genannt), heißen die Mitglieder eines Zweiges der Franciskaner (s. d.), von Matteo de Bassi, einem Mönch ...
Kar und Wandel
Kar und Wandel, Ersatz u. Strafe für zugefügten Schaden.
Kara
Kara, türk. Gold- u. Silbergewicht = 41/8 holl. As.
Kara Georg
Kara Georg, s. Czerny.
Karabe
Karabe, Strohzieher, persisch = der Bernstein; K. von Sodom, der Asphalt; falscher K., in Frankreich der Copal (s. d.).
Karabella
Karabella, der krumme Säbel mit geradem Griffe bei den alten Polen.
Karadschitsch
Karadschitsch, Wuk Stephanowitsch, geb. 1787 zu Trschitsch in Serbien, diente mehren Häuptlingen als Secretär, flüchtete mit Czerny Georg 1813 nach Oesterreich u. lebt ...
Karäer
Karäer, Karaiten, Name der Anhänger einer jüdischen Sekte, welche sich lediglich an die Schrift hielt und dafür von den Rabbaniten gründlich gehaßt wurde. Die K. gingen aus ...
Karahissar
Karahissar, Hauptstadt des gleichnamigen türk. Paschaliks in Kleinasien, südöstlich von Brussa mit 50000 E., Teppichfabrikation.
Karaiben
Karaiben, Stamm der amerik. Indier, zur Zeit der Entdeckung Bewohner vieler westind. Inseln. kriegerisch und kräftig, jetzt nur noch auf St. Vincent und Dominique und in der ...
Karaïskakis
Karaïskakis, Georg. aus Agrapha gebürtig. einer der tapfersten griech. Kapitanis im Freiheitskriege, brachte nach dem Falle von Missolonghi ein ziemlich beträchtliches Corps ...
Karajan
Karajan, Georg von, geb. 1810 zu Wien, 1848 zu Frankfurt Mitglied des rechten Centrums, verdient durch die Herausgabe von Werken der älteren deutschen Literatur. z.B. »Der ...
Karakalpaken
Karakalpaken, truchmänischer Volksstamm am Aralsee, treiben Viehzucht, etwas Ackerbau, verstehen das Eisen zu bearbeiten. sind Mohammedaner u. leben unter Häuptlingen, welche ...
Karamanien
Karamanien, Ejalet im türk. Asien, das alte Kappadocien, Lykaonien und Isaurien, vom Taurus und Antitaurus durchzogen, meistens Hochfläche, wenig angebaut, mit der ...
Karamsin
Karamsin, Nikolai Michailowitsch, geb. 1766, gest. 1826, russ. Staatsrath, Belletrist und Reisebeschreiber, Reichshistoriograph; schrieb namentlich die Geschichte des russ. ...
Karasi
Karasi, türk. Paschalik in Kleinasien am ägäischen Meere, wohlbewässert und fruchtbar; Hauptstadt: Balikesri.
Karat
Karat, Gewicht für Gold und Edelsteine, 24 auf 1 Mark, wobei der Zusatz zu dem Golde, die Legirung, so bestimmt wird. daß man von 24 Theilen die Legirung abzieht (24karät. ...
Karausche
Karausche (Cyprinus carassius), eine Karpfenart, ohne Bartfäden, oben dunkelgrün, an den Seiten gelb, 1' lang, sehr breit; häufiger im Norden in stehenden Gewässern; Fleisch ...
Karavanen
Karavanen, pers., die Reisegesellschaften von Kaufleuten od. Pilgern in den Wüsten Asiens u. Afrikas, oft 1000 Kameele stark und über 1 Meile lang, sind so alt als die Cultur ...
Karavanserais
Karavanserais, im Morgenlande große Gebäude in Städten u. an Landstraßen mit weiten Höfen, wo die Reisenden Obdach und Wasser finden, für die Lebensmittel aber selbst sorgen ...
Karde
Karde, Weberkarde, s. Dipsaceae.
Kardio
Kardio-, vom griech. Kardia, das Herz, in vielen Zusammensetzungen, z.B. Kardianastrophe, falsche Lage des Herzens. K. palmus. Herzklopfen, K. pathie. Herzkrankheit, K. ...
Kardioide
Kardioide, griech., herzförmige Curve, gebildet durch Wälzung eines Kreises auf dem Umfange eines andern ungleichen Kreises.
Kareien
Kareien, Zeugen eine glatte Oberfläche geben, indem man sie in einer Maschine schnell über heißen Metallplatten oder Gaslichtern wegführt und die vorstehenden Fasern absengt.
Karelien
Karelien, hieß der südl. Theil Finnlands zwischen dem Ladogasee, dem finnischen Meerbusen und dem Saimasee, 1721 von Schweden an Rußland abgetreten.
Karfunkel
Karfunkel, der edle Granat oder Rubin, im Mittelalter der Name eines fabelhaften Steins, der im Dunkeln leuchten u. wunderbare Heilkraft besitzen sollte. – K., Blutschwär, s. ...
Karien
Karien, alte Landschaft in Kleinasien zwischen Ionien, Lycien, Phrygien und dem Meere, von einem kriegerischen und seefahrenden Volke bewohnt, verlor schon an Lydien seine ...
Karisches Meer
Karisches Meer, Theil des nördl. Eismeers zwischen Nowa-Semla und dem sibirischen Festlande, steht durch das karische Thor, der Straße zwischen der Waigazinsel u. Nowa-Semla. u. ...
Karl Albert
Karl Albert, König von Sardinien 1831–49, geb. den 2. Octbr. 1798, Sohn des Prinzen Karl Emmanuel v. Savoyen-Carignan, verlebte seine Jugend meistens in Dresden, ließ sich ...
Karl Alexander
Karl Alexander, seit 1853 Großherzog zu Sachsen-Weimar-Eisenach, geb. den 29. Juni 1818. ist seit 1842 mit der niederländ. Prinzessin Sophie vermählt, ein kunstsinniger ...
Karl Anton
Karl Anton, Fürst von Hohenzollern-Sigmaringen, geb. 1785, 1808 mit Antoinette, einer Nichte des Königs Joachim Murat, vermählt, regierender Fürst seit dem Octbr. 1831, ...
Karl August [1]
Karl August, Großherzog v. Sachsen-Weimar, geb. 1757, verlor seinen Vater frühe, wurde von seiner Mutter Amalie trefflich erzogen und übte wie diese nach Uebernahme der ...
Karl August [2]
Karl August, Kronprinz v. Schweden. geb. 1768, ein Prinz von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg, hieß ursprünglich Christian August, wurde von dem schwed. Reichstage ...
Karl der Dicke
Karl der Dicke, Sohn Ludwigs des Deutschen, geb. um 832, erhielt 876 bei der Theilung des väterlichen Reichs das damalige bis über den Rhein und in die schweizerischen Gebirge ...
Karl der Große
Karl der Große, Enkel des Vorigen, Sohn Pipins des Kleinen, geb. d. 2. April 742, wurde 768 mit seinem Bruder Karlmann König der Franken, nach dessen Tode 771 Alleinherrscher, ...
Karl der Kahle
Karl der Kahle, Enkel des Vorigen, Sohn Ludwigs des Frommen aus dessen zweiter Ehe mit der Welfin Judith, geb. 823, als König von Frankreich Karl II., erhielt im Vertrage zu ...
Karl der Kühne
Karl der Kühne, Herzog von Burgund 1467–77, Sohn Philipps des Guten, als Kronprinz Graf v. Charolais, nöthigte seinen Oberlehensherrn Ludwig XI. von Frankreich 1465 zum ...
Karl Emmanuel
Karl Emmanuel, Herzog von Savoyen 1580–1630, geb. 1562, ein sehr kriegerischer und schlauer Fürst, der es je nach Umständen mit Spanien, Frankreich, dem Kaiser, oder Venedig ...
Karl Eugen
Karl Eugen, Herzog von Württemberg 1737–93, geb. 1728, übernahm im 16. Jahre die Regierung, nachdem von 1737, wo sein Vater st., seine Oheime in seinem Namen regiert hatten, ...
Karl Friedrich [1]
Karl Friedrich, Großherzog von Baden, geb. 1728. seit 1747 Markgraf von Baden-Durlach, mit dem er 1771 Baden-Baden durch Erbschaft vereinigte, 1803 Kurfürst, 1806 Großherzog, ...
Karl Friedrich [2]
Karl Friedrich, Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach von 1828 bis 1853, geb. 1783, vermählt mit der Großfürstin Maria Paulowna v. Rußland, feierte 1853 sein 25jähriges ...
Karl I. [1]
Karl I., König von England, Schottland und Irland, 1625–49, Sohn und Nachfolger Jakobs I., geb. 19. November 1600, vermählte sich mit Marie Henriette von Frankreich und ...
Karl I. [2]
Karl I., König von Spanien, siehe Karl V., Kaiser. – K. II., geb. 1661, der letzte span. Habsburger, von sehr schwächlicher Leibesbeschaffenheit, verlor an Ludwig XIV. die ...
Karl I.-VI.
Karl I.-VI., sagenhafte Könige von Schweden. Karl VII., von 1160–68, fiel gegen die Norweger. – Karl VIII., König von 1448–70. – Karl IX., jüngster Sohn Gustav Wasas, ...
Karl II. [1]
Karl II., Sohn u. Nachfolger des Vorigen, geb. d. 29. Mai 1630, flüchtete sich während des Bürgerkrieges nach Frankreich, kehrte 1650 nach Schottland zurück und wurde als ...
Karl II. [2]
Karl II., von Bourbon, Infant von Spanien, geb. 1799, Sohn des Königs von Etrurien, verlor 1807 an Napoleon das Königreich, erhielt mit Mutter und Geschwistern 1815 Lucca, ...
Karl IV. [1]
Karl IV., deutscher Kaiser, aus dem Hause Luxemburg, Sohn des Königs Johann von Böhmen, geb. 1316 zu Prag, wurde 1346 von 5 Kurfürsten als Gegenkaiser Ludwigs des Bayers ...
Karl IV. [2]
Karl IV., König von Spanien, 1788 bis 1808, geb. 1748, Sohn des Vorigen, ein schwacher Regent, der sich von Godoy (s. Alcudia) leiten ließ, in Folge des Aufstandes zu ...
Karl IX.
Karl IX., König von Frankreich, 1560–1574. geb. 1550, folgte seinem Bruder Franz II. d. 5. Dez. 1560 und wurde von seiner Mutter Katharina von Medici geleitet, während die ...
Karl Theodor
Karl Theodor, Kurfürst von der Pfalz und von Bayern, geb. 1724 als Pfalzgraf von Sulzbach, erbte 1742 die Kurpfalz, 1777 auch Bayern, ein kunst- und prachtliebender Herr, ...
Karl V. [1]
Karl V., Enkel Max I., Sohn Philipps u. der span. Erbtochter Johanna, geb. d. 24. Febr. 1500 zu Gent, erbte von seiner Mutter die ganze span. Monarchie und von seinem Vater ...
Karl V. [2]
Karl V., König von Frankreich 1364 bis 1380 (Karl I., II., III. sind Karolinger, Karl IV. Sohn Philipps des Schönen), mit dem Beinamen der Gelehrte, Sohn Königs Johann, ...
Karl VI. [1]
Karl VI., deutscher Kaiser von 1711 bis 1740, der letzte männliche Sprößling Rudolfs von Habsburg, 2. Sohn Leopolds I., geb. 1. Octbr. 1685, seit 1700 span. Thronbewerber, ...
Karl VI. [2]
Karl VI., König von Frankreich, 1380–1422, geb. 1368, Sohn und 1380 Nachfolger des Vorigen. Seine Oheime, die Herzoge von Anjou und Orleans, stritten um die Regentschaft und ...
Karl VII. [1]
Karl VII. (Albrecht), deutscher Kaiser 1742–45, geb. 1697, seit 1726 Kurfürst von Bayern, Schwiegersohn Kaiser Josephs I., anerkannte 1740 Maria Theresia nicht als Erbin der ...
Karl VII. [2]
Karl VII., König von Frankreich 1422–61, Sohn und Nachfolger des Vorigen, geb. 1403, sah sich 1422 fast von aller Welt verlassen und die Engländer in Paris gebietend. Es ...
Karl VIII.
Karl VIII., König von Frankreich, 1483–98. geb. 1470, erwarb 1491 durch Heirath die Bretagne, eroberte 1495 Neapel, verlor es aber eben so schnell wieder, da ihn das Bündniß ...
Karl Wilhelm Ferdinand
Karl Wilhelm Ferdinand, geb. 1735, Herzog von Braunschweig von 1780–1807, ein sehr wohlwollender, in seiner Hofhaltung sparsamer, für gemeinnützige Unternehmungen aber sehr ...
Karl X.
Karl X., König von Frankreich, 1824 bis 1830. 3. Enkel Ludwigs XV., geb. 9. Oct. 1757, erhielt den Titel eines Grafen von Artois, vermählte sich 1773 mit Therese von Savoien, ...
Karl XIV. Johann
Karl XIV. Johann, König von Schweden, eigentlich Jean Bapt. Bernadotte, geb. 1764 zu Pau, Sohn eines französ. Advokaten. trat 1780 in das franz. Heer. ward beim Ausbruche der ...
Karl [1]
Karl (der Starke), deutscher Vorname, der in alle Sprachen der civilisirten Völker übergegangen ist. Von vielen Regenten und Fürsten des Namens K. führen wir an:
Karl [2]
Karl, mit dem Beinamen Martell (Hammer), Sohn des Pipin von Heristall, des fränk. Hausmeiers, wurde nach dem Tode seines Vaters von seiner Stiefmutter Plektrude gefangen ...
Karl [3]
Karl, als Herzog von Lothringen K. IV., geb. 1643, 1669 mit seinem Oheime Herzog Karl III. von den Franzosen vertrieben, trat in kaiserl. Dienste und vermählte sich mit einer ...
Karl [4]
Karl, vertriebener Herzog v. Braunschweig, geb. 1804. Sohn des bei Quatrebas gebliebenen Herzogs Friedrich Wilhelm, wurde 1823 volljährig erklärt (s. Braunschweig); lebt im ...
Karl [5]
Karl, Herzog von Mecklenburg, geb. 1785, jüngerer Sohn des Herzogs von Mecklenburg-Strelitz, trat 1799 in preuß. Dienste u. machte alle Kriege bis 1815 mit, wurde General und ...
Karl [6]
Karl, Erzherzog von Oesterreich, Herzog von Sachsen. 3. Sohn Kaiser Leopolds I., geb. 5. Septbr. 1771 zu Florenz. einer der besten Feldherrn der neuen Zeit, zeichnete sich seit ...
Karld'or
Karld'or, braunschweigische Goldmünze von Karl Wilhelm Ferdinand – 5 Thlr. Gold = etwa 8 fl. Conv.-M.
Karlisten
Karlisten, in Spanien die Anhänger des Don Carlos (s. Carlos).
Karlsbad
Karlsbad, der bekannte Kurort in Böhmen, am Einflusse der Tepel in die Eger, in romantischem Thale, hat 5400 E., bürgerliche Industrie, aber seine Haupterwerbsquelle in dem ...
Karlsbader Beschlüsse
Karlsbader Beschlüsse, 1819 zu Karlsbad durch einen Ministerialcongreß gefaßt, durch den Bundestag zur allgemeinen Giltigkeit für Deutschland erhoben, betrafen die ...
Karlsburg
Karlsburg, Stadt und Festung in Siebenbürgen, an der Maros, Bischofssitz, Lyceum, Sternwarte, Bibliothek, 12300 E., darunter eine Anzahl Juden mit bürgerlichen Rechten.
Karlshafen
Karlshafen, kurhess. Stadt an der Weser, mit 1800 E., Eisenwerk, Flußschiffahrt.
Karlshamm
Karlshamm, schwed. Stadt an der Südküste, mit Hafen, Seehandel, Fischerei, 4000 E.
Karlskrona
Karlskrona, schwed. Seestadt an der Südküste, Hauptort des gleichnamigen Län, Hafen, Station für die Scheerenflotte, Seearsenal, 14000 E.; Seehandel und Fischerei.
Karlsruhe
Karlsruhe, Haupt- u. Residenzstadt des Großherzogthums Baden, im Mittelrheinkreise, am Hartwalde u. an der bad. Eisenbahn, mit 31500 E., in sandiger Gegend, gleich mehren ...
Karlsstadt [1]
Karlsstadt, österr. Stadt u. Festung in Kroatien an der von hier an schiffbaren Kulpa, Sitz eines griech. nicht unirten Bischofs mit 6300 E., lebhaftem Handelsverkehr. Der K.er ...
Karlsstadt [2]
Karlsstadt, schwed. Stadt auf der Nordseite des Wenersees, auf einer Insel an der Mündung des Klaraelf, mit dem Festland durch 2 Brücken verbunden, Hauptort eines Läns, ...
Karlsstadt [3]
Karlsstadt, bayer. Stadt in Unterfranken am Main mit 2400 E., Wein-, Gemüse- und Obstbau.
Karlstadt
Karlstadt, eigentlich Andreas Bodenstein, ein Mitarbeiter Luthers, geb. um 1483 zu Karlstadt in Franken, studierte zu Rom und Wittenberg, wurde in letzterem Orte Archidiakon, ...
Karmarsch
Karmarsch, Karl, geb. 1803 zu Wien, Lehrer an dem polytechnischen Institute daselbst, seit 1830 Direktor der polytechnischen Schule zu Hannover, erbaute eine Gravirmaschine zum ...
Karmel
Karmel, Vorgebirge Palästinas, im jetzigen Paschalik Akre, 8 Meilen im Umfange, mit Wäldern und Thälern, reich an nie versiegenden Quellen, der Schauplatz der Wunder des ...
Karmeliter
Karmeliter, die, 1247 von Innocenz IV. fratres beatae Mariae de monte Carmelo (Brüder der seligen Jungfrau vom Berge Karmel) genannt. behaupteten lange, ihr Orden sei vom ...
Karmin
Karmin, vom arab. Kermes, schön rother Farbestoff aus der Cochenille durch Auskochung mit Regenwasser und einem Zusatz von Alaun gewonnen. – Blauer K., Malerfarbe, eine ...
Karmosiren
Karmosiren, größere Edelsteine mit kleinen einfassen; Karmosirgut, kleine Edelsteine, die sich nur zum Einfassen brauchen lassen.
Karnatik
Karnatik, Karnara, Theil Vorderindiens unter der Präsidentschaft Madras, 2448 QM. groß, mit mehr als 5 Mill. E., wird in das Hoch- u. Niederland getheilt, ist wohlbewässert, ...
Karneades
Karneades, griech. Philosoph und häufig als Stifter der 3. Akademie betrachtet, geb. zwischen 218–214 vor Chr. zu Cyrene, kam mit Kritolaus u. Diogenes als attischer Gesandter ...
Karnies
Karnies, in der Baukunst die 3. Abtheilung einer Säule; bei andern Bau werken eine gewundene Verzierung, ein liegendes S.
Kärnten
Kärnten, Herzogthum, österr. Kronland, der nordwestliche Theil des Königreichs Illyrien, an Salzburg, Tyrol, das Venetianische, Görz, Krain und Steiermark gränzend, 187, 94 ...
Karolin
Karolin, ältere deutsche Goldmünze = 3 Goldgulden = 11 Gulden im 24 fl. Fuße = 9 fl. 50 kr. C.-M.
Karoline
Karoline (Amalie Elisabeth), geb. 1768. Prinzessin von Braunschweig, wurde 1795 an den Prinzen v. Wales, den spätern Georg IV., verheirathet, der sie nie liebte und als sie ...
Karoline Marie
Karoline Marie, Tochter der Kaiserin Maria Theresia, geb. 1752, seit 1768 die Gemahlin Ferdinands I. von Neapel, bis 1805 der eigentliche Regent des Landes, mußte 1805 vor ...
Karoline Mathilde
Karoline Mathilde, Schwester Georgs III. von England. seit 1766 Gemahlin Christians VII. von Dänemark, begünstigte Struensee und wurde in dessen Sturz verwickelt. Man ...
Karolinger
Karolinger, heißt man die Glieder der Dynastie. der Karl d. Gr. angehört; als Stammvater nimmt man Arnulf (s. d.) an, der später Bischof von Metz wurde. Sein Enkel war Pipin ...
Karpathen
Karpathen, europ. Hauptgebirge, im Mittelpunkte des Erdtheils, erstreckt sich vom Zusammenflusse der Donau und March in einem mehr als 120 Meilen langen Bogen bis Siebenbürgen ...
Karpfen
Karpfen (cyprinus), Gattung Fische aus der Ordnung der Bauchflosser, ohne Zähne, mit 3 Kiemenstrahlen, die Zunge glatt. der Gaumen mit einer dicken, weichen u. sehr reizbaren ...
Karpholog
Karpholog, griech.-deutsch. Kritler; K.ie. Splitterrichterei, Mückenseiherei.
Karpinski
Karpinski, Franz. geb. 1745 zu Holozko in Galizien. gest. 1825, poln. lyrischer Dichter. wegen der Klarheit und Lebendigkeit des Gefühls geschätzt.
Karpokrates
Karpokrates, Stifter der Karpokratianer, ein Alexandriner aus Hadrians Zeit (117–138 n. Chr.), wird gemeiniglich als Gnostiker betrachtet, war aber nur ein Platoniker und kann ...
Karpolith
Karpolith, griech.-deutsch, versteinerte Frucht; Karpolog, Fruchtkenner; Karpologie, die Lehre von den Früchten.
Karr
Karr, Alphonse, geb. 1808 zu Paris, französ. Romanschriftsteller und Satiriker (»die Wespen«, Flugschrift 1839 bis 1848).
Karren
Karren, in mehren Gegenden Deutschlands ein Holzmaß = 1 Klafter.
Kars
Kars, Hauptstadt des gleichnamigen Paschaliks in der asiat. Türkei, Gränzfestung gegen Rußland, wichtig auch als Wallfahrtsort und Stapelplatz des Verkehrs mit Asien, hat ...
Karschin
Karschin, eigentlich Karsch, Anna Louisa, eine Dichterin, welche weit mehr durch ihre Schicksale als durch ihr Talent des Improvisirens und durch ihre Gedichte Ruf gewann, war ...
Karst
Karst, Carso, Kalksteinplateau mit Bergen bis 4300' Höhe. zwischen Laibach und Triest, von den Straßen von Triest nach Adelsberg und von Adelsberg nach Görz und bald auch ...
Karsten
Karsten, Karl Joh. Bernh., Sohn des um die Landwirthschaft sehr verdienten Professors in Rostock Franz Christian Lorenz K., geboren 1782 zu Bützow, studierte zuerst Medicin, ...
Kartätschen
Kartätschen, kleine, eiserne Kugeln von 3–10 Loth, die aus dem größeren Geschütze geschleudert werden; in die Kanonen werden sie in Blechbüchsen 80–120 Stück geladen ...
Karten
Karten, s. Spielkarten.
Karthago
Karthago, d.h. Neustadt, Stadt und Republik auf der Nordküste von Afrika in der Nähe von Tunis, Colonie des phönizischen Tyrus, um 880 v. Chr. durch Dido gegründet, stand ...
Karthaune
Karthaune, d.h. Quartana = Viertelsbüchse, hieß im 16. u. 17. Jahrh. ein Geschütz zu 25pfündigen Kugeln, später zu 24pfündigen. Man hatte Doppel-K.n, Halb- und Viertels-K.n.
Karthäuser
Karthäuser, wohl besser Kartuser oder Carteuser (von Chartreuse, Cartusium), heißen die Mitglieder eines Mönchsordens, der Benedicts Regel mit der strengsten Ascese verband ...
Kartiren
Kartiren, französ.-deutsch, aufzeichnen; Kartirung, der Aufriß.
Kartoffel
Kartoffel (solanum tuberosum), eine zur Familie der Nachtschatten gehörige, aus dem gemäßigten Amerika stammende Pflanze mit rankenartigen Wurzeln, an denen sich zahlreiche ...
Karub
Karub, s. Carube.
Karvillwerk
Karvillwerk, beim Schiffsbau das stumpfe Aufeinandersetzen der Bordplanken, so daß diese nur eine Fläche bilden.
Karyatiden
Karyatiden, griech. = Lastträgerinen, nach Vitruv Pfeiler oder Säulen in der Form des bekleideten weiblichen Oberkörpers, einer wenig glaubwürdigen Sage nach von der ...
Kasan
Kasan, russ. Gouvernement zwischen Wiätka, Orenburg, Simbirsk u. Nischnei-Nowgorod, vom 13. Jahrh. bis 1554 ein tatarischer Khanat der goldenen Horde von größerem Umfange als ...
Kaschan
Kaschan, pers. Stadt an der Straße zwischen Ispahan und Teheran, mit 30000 E., Fabrikation von Gold-, Silber-, Seide- und Baumwollewaaren.
Kaschau
Kaschau, österr. Stadt in Ungarn, Hauptort des Comitats Abauj-Torna, am Hernad, Bisthumssitz, Gymnasium, 15000 E., mit Rückenzucker-, Steingut-, Leder-, Tuch- u. Tabakfabriken, ...
Kaschelot
Kaschelot (physeter), auch Pottwal genannt, Gattung der Meersäugethiere aus der Ordnung der Wale; im Oberkiefer keine oder nur kleine. im schmalen, langen Unterkiefer dagegen auf ...
Kaschmir
Kaschmir, ostind. Landschaft, in einem von dem Behud oder Dschelum durchflossenen Thale zwischen den Vorbergen des Himalaya, ist 900 QM. groß, fruchtbar, gesund, mit 1 Mill. E., ...
Käse
Käse, eine Speise aus den gallertartigen und schleimigen Bestandtheilen der Milch bereitet, entweder mit der Butter oder ohne dieselbe, fetter und magerer K. Die Güte desselben ...
Kasematten
Kasematten, die bombenfesten überwölbten Räume in den Festungswerken; freistehende, so gebaute Kasernen, Magazine u.s.w. heißen kasemattirte.
Kasimir
Kasimir, leichtes geköpertes Gewebe aus der feinsten Wolle, schwächer gewalkt als Tuch, nur einmal gerauht u. kurz geschoren.
Kasimir I.
Kasimir I. (Kazimierz), poln. König, wurde als Knabe von den Großen und den Böhmen vertrieben, durch Kaiser Heinrich III. 1040 wieder eingesetzt, beförderte das Christenthum, ...
Kaskö
Kaskö, kleine finnische Seestadt am bottnischen Meerbusen. mit Hafen und 700 E.
Käsmark
Käsmark, Kesmark, ungar. Stadt in der Zips, Distrikt Kaschau am Poprad mit 6300 E., Tuch- und Leineweberei, Handel mit ungar. Weinen.
Kasperle
Kasperle, die lustige Person des Puppenspiels, auch des Lustspiels auf dem Volkstheater; K. hießen auch die 1/4 Brabanterthaler = 401/2 kr. rhein.
Kaspisches Meer
Kaspisches Meer, Binnenmeer zwischen dem Kaukasus, Elbrus, Ural und den Steppen des asiat. Tieflandes, soll 12.72 Toisen tiefer als der Spiegel des schwarzen Meeres liegen, ist ...
Kassabeh
Kassabeh, die ägypt. Ruthe = 1618 Par. Linien.
Kassandra
Kassandra, des Priamus und der Hekuba Tochter, von Apollo mit der Gabe der Weissagung beschenkt, aber weil sie ihm nicht zu Willen war, dadurch bestraft, daß ihre Weissagung ...
Kasse
Kasse, Geldkasten: Geldkiste; der Raum, wo Geld eingenommen oder ausbezahlt wird; Behörde. die damit beauftragt ist. z.B. Zoll-K., Steuer-K.
Kassel
Kassel, Haupt- u. Residenzstadt von Kurhessen, besonders in der Neustadt regelmäßig und schön gebaut, mit mehren schönen öffentlichen Plätzen u. Gebäuden, Museum ...
Kassenbillets
Kassenbillets, s. Papiergeld.
Kassiopeja
Kassiopeja, die myth. Gemahlin des äthiopischen Königs Kepheus, Mutter der Andromeda, gab einem nördlichen Sternbilde den Namen.
Kassiterin
Kassiterin, Metallmischung, mit Zinn als Hauptbestandtheil.
Kassuben
Kassuben, Kafzeben, wendischer Stamm in Hinterpommern, etwa 100000 Seelen stark; zu den Titeln des Königs von Preußen gehört auch der eines Herzogs der K.
Kastalia
Kastalia, Quelle bei Delphi am Parnaß, Apollo und den Musen geheiligt, daher diese auch Kastaliden heißen.
Kastanie
Kastanie (fagus castanea vesca) Baum mit geradem Stamm. schwarzgrauer rissiger Rinde, länglich zugespitzten und gezahnten Blättern, getrennter Blüte. stachliger Fruchtkapsel, ...
Kastemuni
Kastemuni, türk. Sandschak in Kleinasien, am Halys (Kisil Irmak) und schwarzen Meere, mit der Hauptstadt Kostambul.
Kasten
Kasten, erbliche und geschlossene Stände (vergl. Aegypten und Indien); K. geist, der Wille, Leute der unteren Stände von bestimmten Rechten, Aemtern und Ehren auszuschließen.
Kästner
Kästner, Abraham Gotthelf, geb. 1719 in Leipzig, gest. 1800 als Professor der Physik und Mathematik zu Göttingen, schrieb ein vielmal aufgelegtes Handbuch der Anfangsgründe ...
Kastner
Kastner, Karl Wilh. Gottlob, geb. 1783 zu Greifenberg in Pommern, kam als Pharmazeut nach Berlin, widmete sich später dem Studium der Naturwissenschaften und Medicin, kam 1805 ...
Kastor und Pollux
Kastor und Pollux und Pollux, s. Dioskuren.
Kastriota
Kastriota, s. Skanderbeg.
Kasuar
Kasuar (Casuarius), Gattung Vögel aus der Ordnung der Laufvögel; nur eine Art, der indische K., auf den Inseln des indischen Archipels, nächst dem Strauß der größte Vogel, ...
Kat
Kat, 3mastiges Handelsschiff; der Flaschenzug zum Ankerheben; K. anker, der neben einem größern liegende Verstärkungsanker.
Katabase
Katabase, griech., das Herabsteigen; die absteigende Tonleiter.
Katabasion
Katabasion, in den griech. Kirchen der Ort unter dem Altare zur Aufbewahrung hl. Reliquien.
Katabothron
Katabothron, griech., Flußschwinde: frz. Perte, z.B. Perte du Rhône.
Katachrese
Katachrese, griech., lat. = abusio. d.h. Mißbrauch, in der Rhetorik die unpassende Anwendung einer Metapher, entweder als Fehler oder zum Scherze.
Katafalk
Katafalk, s. Castrum doloris.
Katagraphologie
Katagraphologie, griech., die Lehre von der Verschreibung der Arzneien.
Katakaustische Linie
Katakaustische Linie, Brennlinie. s. Brennspiegel.
Katakomben
Katakomben, griech.-deutsch, große Grabhöhlen, bei den Aegyptern, Etruskern und andern ital. Völkerschaften absichtlich eingerichtet; bei den Griechen, Römern und Parisern ...
Katakustik
Katakustik, griech., die Lehre vom Wiederhall.
Katalekten
Katalekten, griech.-deutsch, Sammlung, besonders Sammlung von Gedichten; speciell 14 dem Virgil zugeschriebene Gedichte.
Katalepsie
Katalepsie, s. Starrsucht.
Katalexis
Katalexis, in der alten Metrik das Fehlen einer Silbe bei einem Verse; akatalektisch ist deßwegen ein vollständiger Vers. brachykatalektisch, wenn 2, hyperkatalektisch, wenn ...
Katalog
Katalog, griech.-dtsch., das Verzeichniß, besonders von Büchern, Landkarten, Gemälden, Münzen etc. einer Sammlung.
Katalytische Kraft
Katalytische Kraft, von Berzelius angenommene, nicht nachgewiesene Kraft, welche bei chemischen Prozessen wirksam gedacht wird, wenn die chemische Affinität zur Erklärung ...
Katamenia
Katamenia, griech., Menstruation.
Katapästen
Katapästen, griech.-deutsch, epheublattähnliche Versteinerungen.
Katapepsis
Katapepsis, griech., vollständige Verdauung; katapeptisch, dieselbe befördernd.
Katapulte
Katapulte, griech.-deutsch, bei den Alten die Armbrust im Großen, die durch einen eigenen Mechanismus gespannt und losgeschossen lanzengroße Pfeile schleuderte.
Katarakt
Katarakt, griech.-deutsch, Wasserfall; s. Staar.
Katarrh
Katarrh, griech., Herabfließen, Krankheit der die Höhlen des menschlichen Körpers auskleidenden Schleimhäute, gewöhnlich der K. der Schleimhäute der Luftwege: Nasenhöhle, ...
Katastaltika
Katastaltika, griech., was adstringentia, s. adstringirend.
Kataster
Kataster, griech.-deutsch, Steuerbuch, die von dem Staate vorgenommene Abschätzung des unbeweglichen Vermögens, besonders zum Zwecke der richtigen Steuervertheilung, wobei die ...
Katastrophe
Katastrophe, griech., eigentl. Wendung, im Drama und Epos der Punkt, wo sich das Schicksal des Helden zum Glücke oder Unglücke entscheidet; daher überhaupt ein entscheidendes ...
Katechese
Katechese, griech. (das Hervorrufen eines Echo, Wiederhalles, dann der Unterricht, besonders der Unterricht in den Anfangsgründen), die Unterweisung in der christlichen ...
Katechetenschule
Katechetenschule, griech.-dtsch., Anstalt für Heranbildung von Katecheten (s. Katechese); K.n, die frühesten theologischen Facultäten. Die älteste und berühmteste entstand ...
Katechismus
Katechismus, griech.-lat., Mehrzahl: Katechismen, ein Lehrbuch für Anfänger, das den Stoff einer Wissenschaft leichtfaßlich und übersichtlich darstellt u. gewöhnlich in ...
Katechumenen
Katechumenen, griech., diejenigen, welche durch Unterricht in den Anfangsgründen des Christenthums für den Empfang der hl. Taufe vorbereitet werden. In den ersten christlichen ...
Kategorie
Kategorie, griech., lat. praedicamentum, Aussage, Merkmal; dann der Stamm-. Grund-. Gattungs-, Klassen- oder Allgemeinbegriff. Um eine Topik zu schaffen, d.h. ein System von ...
Kategorisch
Kategorisch, griech.-deutsch, aussagend, bestimmt od. unbedingt aussagend; k. er Befehl, ein bestimmter. strenger Befehl; k. en Imperativ nannte Kant sein oberstes Moralprincip ...
Katharer
Katharer, griech.-dtsch., ital. gazzari, d.h. Reine, nannten sich im Gegensatz zu den kirchlich Gesinnten die Anhänger verschiedener Ketzereien, namentlich die Montanisten, ...
Katharina I.
Katharina I., Kaiserin v. Rußland 1725–27, unbekannter Herkunft, war zuerst Dienstmagd im Hause des Propst Glück zu Marienburg in Livland, heirathete dann einen schwed. ...
Katharina II.
Katharina II., Kaiserin v. Rußland 1762–96, geb. Prinzessin Sophie Auguste von Anhalt-Zerbst (25. April 1729), vermählte sich den 1. Septbr. 1745 mit dem zur russ. Thronfolge ...
Katharina von Medici
Katharina von Medici, geb. 1519 zu Florenz, Tochter des Herzogs Lorenzo von Urbino, Nichte des Papstes Clemens VII., seit 1533 Gemahlin Heinrichs II. von Frankreich, seit 1559 ...
Katharina, St.
Katharina, St., Name einiger Heiligen. K. von Alexandrien, die »allzeit Reine«, soll aus königl. Geblüte gewesen und 307 nach Chr. enthauptet worden sein, nachdem sie mit ...
Katharinaberg
Katharinaberg, Katherberg, böhm. Bergstadt im Kreise Eger. mit 1700 E., Bergbau auf Kupfer und Silber. Drehwaarenfabrik.
Katharinenburg
Katharinenburg, s. Jekaterinburg.
Kathartica
Kathartica, griech., abführende Mittel; Kathartin. der in den Sennesblättern enthaltene harzartige, medicinisch wirkende Stoff.
Kathe
Kathe, kleiner bäuerlicher Grundbesitz ohne die vollen Gemeinderechte; daher Käthner so viel als Häusler, Köter.
Katheder
Katheder, griech.-dtsch., Stuhl, Lehrstuhl.
Kathedrale
Kathedrale, griech.-deutsch, die bischöfliche Kirche, von Kathedra, dem Sitze des Bischofs.
Katheten
Katheten, griech.-deutsch, im rechtwinklichen Dreieck die beiden Seiten, welche den rechten Winkel einschließen.
Katheter
Katheter, griech.-deutsch, Sonde, chirurgisches Instrument, um die Harnblase zu untersuchen u. von ihrem flüssigen Inhalte zu entleeren, ist entweder gerade od. gekrümmt; ...
Kathetometer
Kathetometer, griech.-deutsch, physikalisches Instrument, besteht aus einer senkrechten metallenen Säule. an welcher ein horizontales Fernrohr sich auf und abschieben und im ...
Kathismata
Kathismata, griech., biblische Abschnitte, der Psalmen etc. in der griech. Kirche.
Katholicismus
Katholicismus, s. Kirche; Griechischer K., s. Griechische Kirche.
Katholische Briefe
Katholische Briefe, heißen die Sendschreiben der Apostel Jakobus, Petrus, Johannes und Judas, die im neutestamentlichen Canon als ein Ganzes (als Katholikon) den Briefen Pauli ...
Katholische Majestät
Katholische Majestät, Titel der Krone Spanien, derselben 1491 von dem Papste verliehen.
Katopoden
Katopoden, Ordnung der Fische, die Bauchflosser.
Katoptrik
Katoptrik, griech.-deutsch, Theil der Optik, handelt von den Gesetzen des Rückwerfens der Lichtstrahlen (vergl. Optik und Spiegel).
Katt
Katt, von, preuß. Lieutenant, Friedrichs II. Liebling, als er noch Kronprinz war, Begleiter desselben auf der beabsichtigten Flucht, deßwegen 6. Novbr. 1730 zu Küstrin ...
Kattegat
Kattegat, Meerbusen zwischen Jütland und Schweden, auf dän. Seite mit flachen, auf schwed. mit felsigen Ufern, gefährlich zu befahren, daher mit zahlreichen Leuchtthürmen, ...
Katten
Katten, Chatten, germanisches Volk zwischen Rhein, Main und Harz, als Krieger berühmt, mit den Römern in selten unterbrochener Feindschaft. werden als eigenes Volk zum ...
Kattun
Kattun (von dem engl. cotton, Baumwolle), im weitern Sinne ein leinwandartiges glattes Gewebe aus Baumwolle, im engern: glatte mit Farben bedruckte Baumwollezeuge. kamen ...
Katzbach
Katzbach, Nebenfluß der Oder im schles. Reg.-Bez. Liegnitz, bekannt durch die Schlacht vom 26. August 1813, in der Blücher ein franz. Heer unter dem Marschall Macdonald ...
Kätzchenblüter
Kätzchenblüter, s. Amentaceae.
Katze
Katze (felis), zahlreiche, über alle Erdtheile, mit Ausnahme Neuhollands, verbreitete Gattung Raubsäugethiere, in Wesen u. Hauptform alle einander ähnlich, mit kleinem rundem ...
Katzenellenbogen
Katzenellenbogen, altdeutsche Grafschaft zwischen dem Main, Rhein u. der Wetterau, seit Anfang des 15. Jahrh. hessisch, jetzt theils hessendarmstädtisch, theils nassauisch. Das ...
Katzenmusik
Katzenmusik, s. Chariwari.
Katzenrecht
Katzenrecht, altdeutsches: wer eine Katze tödtet, muß dem Eigenthümer so viel Waizen geben, bis das ausgespannte Katzenfell überdeckt ist.
Kaub
Kaub, nass. Stadt am Rhein, Weinbau, Dachschiefer. Hier ging Blücher in der Neujahrsnacht von 1813/14 über den Rhein. Im Flusse liegt die alte Burg Pfalzgrafenstein.
Kauer
Kauer, Ferdinand, sehr fruchtbarer Componist, geb. 1751 zu Klein-Thaya in Mähren, componirte besonders zahlreiche Opern, Singspiele etc., darunter das allbekannte Donauweibchen, ...
Kauf
Kauf (emtio, Verkauf venditio), beruht auf der Verständigung (Consens) des Verkäufers u. Käufers über Waare und Preis (pretium), bedarf nur ausnahmsweise einer bestimmten ...
Kaufbeuren
Kaufbeuren, bayer. Stadt an der Wertach und der Lindau-Augsburger Eisenbahn mit 4200 E., Vieh- und Fruchthandel. 2 Eisenhämmern; war bis 1803 Reichsstadt.
Kauffahrer
Kauffahrer, Kauffahrteischiffe, zum Handelstransport bestimmte Schiffe. von der Größe eines Linienschiffs bis zur Barke; ihre Größe wird nach Tonnen (1 Tonne = 20 Ctr.) d.h. ...
Kauffmann
Kauffmann, Angelika, berühmte Malerin, geb. 1741 zu Chur, lernte bei ihrem Vater u. erlangte ihre höhere Ausbildung in Italien von 1753–69, ging sodann nach London, von wo aus ...
Kaufhaus
Kaufhaus, Packhof, der Niederlageort von fremden unverzollten Waaren bis dieselben in den inländischen Verkehr übergehen; s. Entrepôt.
Kaufmann
Kaufmann, Joh. Gottfried, berühmter Mechaniker und Tonkünstler, geb. 1752 bei Chemnitz in Sachsen, ließ sich in Dresden nieder u. erwarb sich bald weiten Ruf durch seine ...
Kaufschuldbriefe
Kaufschuldbriefe, in denen der Kaufpreis ganz oder theilweise auf den verkauften Grundstücken pfandrechtlich versichert wird.
Kaufungen
Kaufungen, Kunz von, sächs. Ritter, um die Mitte des 15. Jahrh., wurde im Dienste des Kurfürsten Friedrich des Sanftmüthigen gefangen u. mußte sich mit einer großen Geldsumme ...
Kaufvertrag
Kaufvertrag, s. Kauf.
Kaukasien
Kaukasien, Eiskaukasien, russ. Provinz am Kaukasus, nach der politischen Eintheilung des russ. Reichs zu Asien gerechnet, erstreckt sich vom nördl. Abhang des Kaukasus zwischen ...
Kaukasische Bergvölker
Kaukasische Bergvölker, die Stämme im Kaukasusgebirge, die theils den Russen unterworfen sind, theils noch jetzt ihre Unabhängigkeit aufs tapferste vertheidigen, im Ganzen ...
Kaukasische Gouvernements
Kaukasische Gouvernements, s. Transkaukasien.
Kaukasische Race
Kaukasische Race, s. Menschenracen.
Kaukasus
Kaukasus, Hochgebirge zwischen dem kaspischen und schwarzen Meere, ungefähr 150 Ml. lang, 20–40 breit, an Ausdehnung also ungefähr den Alpen gleich: sendet sein Gewässer ...
Kaulbach
Kaulbach, Wilhelm v., königl. Hofmaler und Director der Kunstakademie in München, einer der größten Maler unserer Zeit, geb. 1805 zu Arolsen, bildete sich zu Düsseldorf ...
Kaulbarsch
Kaulbarsch (acerina), eine Gattung Fische aus der Ordnung der Stachelflosser. in den süßen Gewässern, besonders des nördl. Europa. Der gemeine K. (a. vulgaris), 6–8'' lang, ...
Kaulquappe
Kaulquappe, s. Batrachier.
Kaunitz
Kaunitz, Wenzel Anton, Fürst von, Graf v. Rietberg, geb. 1711 zu Wien, österr. Diplomat und Staatsminister, einer der bedeutendsten Staatsmänner des vorigen Jahrh., studierte ...
Kauri
Kauri, kleine Muscheln zu mehren Arten der Porzellanschnecke gehörig, in den ostind. Meeren einheimisch, werden in ungeheurer Menge gefischt, weil sie in Ostindien und bei den ...
Kauscher
Kauscher, koscher, bei den Juden Gegenstände und Speisen, die sie gebrauchen und genießen dürfen.
Kausler
Kausler, Franz v., geb. 1794 zu Stuttgart, machte als Artillerieoffizier die Feldzüge von 1812–15 mit. nahm 1842 als Oberst seinen Abschied u. st. 1848. Neben vielen ...
Kaustik
Kaustik, griech.-dtsch., die Aetzkunst; die Lehre von den Brennlinien (Katakaustika, bei Jakob Bernoulli, die durch Reflexion, Diakaustika, die durch Brechung entstandenen ...
Kauterien
Kauterien (cauteria), in der Heilkunde die Brennmittel od. schnell wirkenden Aetzmittel. Dahin gehören das Glüheisen, die Moxen etc. (cauteria actualia) u. die chemisch ...
Kautschuk
Kautschuk, Caoutchouc, Federharz. (gummi elasticum) ist der an der Luft geronnene Milchsaft verschiedener Gewächse, kommt größtentheils aus Amerika zu uns, und wird meist von ...
Kauz
Kauz, s. Eule.
Kavanagh
Kavanagh (Käwänä), Julia, engl. Schriftstellerin, geb. 1824 zu Thurles in Irland, schrieb Erzählungen: »Madeleine«, »das Weib in Frankreich während des 18. Jahrh.«, ...
Kaxon
Kaxon, in den südamerikan. Bergwerken Gewicht = 50 Ctr.
Kayster
Kayster, Fluß in Lydien, jetzt Karasu, bei den alten Dichtern als Lieblingsaufenthalt der Schwäne besungen.
Kazike
Kazike, bei den mittelamerikan. Indianern Name des Häuptlings, jetzt in Mexiko und Guatimala des Vorstehers eines christlichen Indianerdorfs.
Kazinczy
Kazinczy, Franz, geb. 1759, gest. 1831, ungar. Schriftsteller, längere Zeit in dem höheren Schulwesen thätig, von 1793–1801 als in die Verschwörung des Martinovics ...
Kean
Kean (Kihn), Edmund, nach Garrik der berühmteste engl. Schauspieler, geb. 1787 zu London, kam als Knabe auf das Theater, wurde hierauf Schiffsjunge, dann Schüler zu Eaton, lief ...
Kecskemet
Kecskemet, großer ungar. Marktflecken in der von ihm genannten großen Haide, mit 41500 E., kathol., protestant. und reformirten Kirchen und Schulanstalten, bedeutender ...
Keferstein
Keferstein, Christian, verdienter Geognost. geb. 1784 zu Halle, verließ seine praktische Laufbahn als Jurist, um sich ganz dem Studium der Mineralogie, Geognosie u. Geologie zu ...
Kegel
Kegel, geometrischer Körper, entsteht. wenn man sich eine gerade Linie von einem bestimmten Punkte aus um eine krumme Linie umgedreht denkt; steht die erste Linie senkrecht auf ...
Kegelschnecken
Kegelschnecken (Coni), Gattung Weichthiere aus der Ordnung der Schnecken, mit verkehrt kegelförmigem Gehäuse, das einen Ausschnitt zum Durchgang der Athemröhre hat. Ueber ...
Kehl
Kehl, Stadt und Dorf im bad. Mittelrheinkreis, am Einfluß der Kinzig in den Rhein, über den hier eine Brücke nach dem gegenüberliegenden Straßburg führt, mit 3700 E., von ...
Kehle
Kehle, das zwischen der Luftröhre u. Mundhöhle gelegene obere und vordere Drittel des Halses, bezeichnet durch das namentlich beim männlichen Geschlechte seh- und fühlbare ...
Keighley
Keighley oder Kighley (kill), engl. Stadt in der Grafschaft York, nördlich von Halifax, mit 14500 E., Leine-, Wolle- und Baumwolleindustrie.
Keil [1]
Keil, einfaches Werkzeug von prismatischer Form, wird in die Seitenwände eines Körpers getrieben, um denselben durch Druck oder Stoß auseinander zu treiben.
Keil [2]
Keil, geb. 1781 zu Gotha, seit 1831 Dechant in Wurzen, schrieb eine span. und eine italien. Sprachlehre, gab den Calderon, lyrische Gedichte, poet. Erzählungen u.a.m. heraus.
Keilbein
Keilbein, derjenige Knochen des Kopfes, welcher mit dem Grundbein hauptsächlich den Boden der Hirnschale bildet, mit sämmtlichen Knochen des Schädels und manchen des Gesichts ...
Keilschriften
Keilschriften, nennt man die altorientalischen Schriften mit keilförmigen Buchstaben, die sich weniger durch Form und Größe als durch Zahl u. Lage von einander unterscheiden. ...
Keim
Keim (embryo), der wesentliche Theil des Eies. Sowohl das unbefruchtete als befruchtete Ei enthält unter der Form von Bläschen die Anlage zum künftigen Individuum. Der Embryo ...
Keiser
Keiser, Reinhard, sehr fruchtbarer deutscher Componist, geb. 1673 zu Leipzig, seit 1694 in Hamburg, wo er 1739 st. Seine 116 Opern, viele Concert- und Kirchencompositionen, von ...
Keith [1]
Keith (Kihth), Georg, schott. Feldherr, geb. 1685, diente unter Marlborough, mußte als Jakobite flüchten, wurde später von Friedrich II. angestellt, auf sein Fürwort auch von ...
Keith [2]
Keith, Jakob, Bruder des Vorigen, geb. 1696, mußte ebenfalls als Jakobite flüchten, diente von 1728–44 in der russ. Armee und wurde Feldmarschall, hierauf in der preuß., ...
Keith [3]
Keith, Georg Elphinstone, geb. 1746, trat 1762 in den Seedienst. wurde 1795 Admiral, st. 1823; er commandirte unter Nelson die Flotte, welche das Lager von Boulogne beobachtete. ...
Kelch
Kelch, lat. und engl. calix. ital. und französ. calice, heißt das zum Trinken des Opferweines beim heil. Abendmahl (s. d.) bestimmte Gefäß, welches die Gestalt eines ...
Keller von Steinbock
Keller von Steinbock, Friedr. Ludwig, geb. 1799 zu Zürich, seit 1825 Professor des Rechts an der dortigen Universität, zugleich einer der Führer der liberalen Partei, ...
Keller [1]
Keller, Joh. Baltasar, berühmter Erzgießer. geb. 1638 zu Zürich. arbeitete in Paris, wo er 1702 st. Er unternahm es zuerst, eine größere Statue, die Reiterstatue Ludwigs XIV. ...
Keller [2]
Keller, Adalbert, geb. 1812 zu Heidelsheim bei Marbach, seit 1844 Professor der deutschen Literatur und Oberbibliothekar zu Tübingen, übersetzte mit Rapp den Shakespeare und ...
Keller [3]
Keller, Georg Victor, theologischer Schriftsteller jener Richtung, welche an die Stelle des Katholicismus eine deistische Humanitätsreligion zu setzen versuchte, wurde geb. 1760 ...
Kellerhals
Kellerhals, s. Daphne.
Kellermann
Kellermann, Franz Christ. v., Herzog von Valmy, franz. Pair u. Marschall, geb. 1735 zu Wolfsbuchweiler an der Tauber, trat 1750 in ein franz. Husarenregiment, wurde im ...
Kellgren
Kellgren, Joh. Henrik, geb. 1751, gest. 1795, schwed. Dichter, als Lyriker und Satiriker, weniger als Dramatiker geschätzt. Liebling und Privatsekretär Gustavs III. Gesammelte ...
Kellheim
Kellheim, bayer. Stadt am Ludwigskanal und der Mündung der Altmühl in die Donau, mit 2100 E., Bierbrauerei, Marmor- und Kalkbrüchen. lebhaftem Verkehr. Auf dem Michelsberge ...
Kellhof
Kellhof, vom lat. cella. im Mittelalter der Hof, von dem aus ein Meier die ihm untergebenen Zinshöfe verwaltete, daher in Süddeutschland mehre Dörfer K. heißen.

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