Слова на букву kapu-lita (2170) Herders Conversations-Lexikon
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Слова на букву kapu-lita (2170)

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Kleobulos
Kleobulos, Tyrann der Stadt Lindus auf Rhodus, Zeitgenosse des Solon, einer der 7 griech. Weisen, von dem das Alterthum Denksprüche, Epigramme, Räthsel und Gedichte kannte; ...
Kleomenes
Kleomenes, Name mehrer spartan. Könige; von Bedeutung ist nur K. III., der 230 vor Chr. die lykurgische Verfassung wiederherstellte und durch diese Revolution Sparta aufs neue ...
Kleon
Kleon, von 427–422 vor Chr. Leiter des athen. Volkes, Lederfabrikant, Demagog, roh, ehr- und geldsüchtig, grausam in seiner Politik, kannte das Volk und galt bei demselben ...
Kleopatra
Kleopatra, geb. 69 vor Chr., Tochter des ägypt. Königs Ptolemäus Auletes, Gemahlin ihres älteren Bruders Ptolemäus, ward von dessen Vormündern von der Mitregentschaft ...
Klephten
Klephten, s. Armatolen.
Klerus
Klerus (vom griech κλῆρος = lat. sors, Loos. Erbtheil, indem die Berufung des Mathias zum Apostelamte laut Apg. 1, 26 durch das Loos entschieden wurde), die Gesammtheit ...
Klette
Klette, s. arctium Lappa.
Klettenberg
Klettenberg, ehemalige reichsunmittelbare Herrschaft in Thüringen, jetzt preußisch (im Reg.-Bez. Erfurt). Von sehr jungem Adel ist eine andere Familie K.; zu ihr gehörten Joh. ...
Kletterfisch
Kletterfisch (Anabas), eine Gattung Fische aus der Ordnung der Stachelflosser, mit nur einer bekannten Art: der Baumkletterer (A. testudineus) in Ostindien, oben grün, mit ...
Kleuker
Kleuker, Joh. Friedr., geb. 1749 zu Osterode, gest. 1827 als Professor der Theologie zu Kiel, war einer der ersten deutschen Gelehrten, welcher das Studium der Zend- u. ...
Kleve
Kleve, Cleve, alte Grafschaft am Rhein, kam im 14. Jahrh. an die Grafen von Mark und wurde 1417 zum Herzogthum erhoben; 1511 wurde es mit Jülich-Berg und Ravensberg vereinigt. ...
Klima
Klima, die atmosphärischen Verhältnisse eines Ortes in Beziehung auf Temperatur, Feuchtigkeit, Barometerdruck, elektrische Spannung etc. Das vorzugsweise Kennzeichen des K.s ...
Klimax
Klimax, griech., Leiter, rhetorische Figur, s. Gradation.
Klin
Klin, russ. Stadt im Gouvernement Moskau, mit 3000 E., vormals Erbsitz der Familie Romanow; vergl. Rußland.
Klingemann
Klingemann, Ernst Aug. Friedrich, geb. 1777 zu Braunschweig, gest. 1831 daselbst als Generaldirektor des Hoftheaters, war auch dramatischer Dichter (Faust, Heinrich der Löwe).
Klingenthal
Klingenthal, sächs. Flecken im Kreisdirectionsbezirk Zwickau, mit 2100 E., Fabrikation musikalischer Instrumente.
Klinger
Klinger, Friedr. Max v., der Dichter, welcher durch eines seiner Dramen der sog. Sturm- und Drangperiode den Namen gab, geb. 1753 zu Frankfurt a. M., studierte in Gießen ...
Klingsor von Ungarland
Klingsor von Ungarland, ein Minnesänger, von dem das Bekannteste ist, daß er den Sängerkrieg auf der Wartburg 1206 oder 1207 zu Gunsten des Heinrich von Ofterdingen ...
Klingstein
Klingstein, s. Phonolith.
Klinik
Klinik, der praktische Schlußtheil des medicinischen Unterrichts, wobei die Schüler unter Anleitung eines Lehrers am Krankenbette ausgebildet werden; der Zweck der K. ist somit ...
Klinkern
Klinkern, glasierte Backsteine (die Glasur rührt von dem, dem Kalke oder Quarzsande beigemischten, Thone her).
Klio
Klio, myth., die Muse der Geschichte, sitzend dargestellt mit einer Bücherrolle in der Hand.
Klippe
Klippe, Fels im Meere; blinde K., die zur Fluthzeit mit Wasser bedeckt ist.
Klippen
Klippen (von einem alten, im alemannischen Dialekte noch vorhandenen Worte, das beschneiden, verschneiden bedeutet), viereckige Münzen.
Klipperschiffe
Klipperschiffe, clippers, eine besondere Art von Kauffahrteischiffen mit eigenthümlichem Bau, die sich durch die Eigenschaft, sehr schnell zu segeln, auszeichnen. Zuerst in ...
Klippfisch
Klippfisch (Chaetodon), Gattung Fische aus der Ordnung der Stachelflosser u. der Familie der Schuppenflosser, ausgezeichnet durch die Schönheit ihrer Farben, mit sehr ...
Kliseometer
Kliseometer, griech., Instrument zur Bestimmung des Winkels, unter welchem sich die Achse des weiblichen Beckens zur Längenachse des Körpers befindet.
Klisthenes
Klisthenes, Alkmäonide, trat nach der Vertreibung der Pisistratiden an die Spitze der demokratischen Partei; vgl. Alkmäon und Athen.
Klitometer
Klitometer, griech., Instrument zur Messung von Niveauunterschieden.
Klitoris
Klitoris, griech., Kitzler, Theil der weiblichen Genitalien, dem männlichen Gliede analog.
Kloasma
Kloasma, griech., Hautkrankheit, in kleinen Pilzen bestehend, wobei sich braune oder gelbliche Flecken bilden, deren Oberfläche abschilfert.
Klonisch
Klonisch, griech.-deutsch, zuckend, krankhaft.
Klöppeln
Klöppeln, s. Spitzen.
Klopstock
Klopstock, Friedrich Gottlieb, neben E. Lessing, Herder und Schiller der um das deutsche Volk verdienteste classische Dichter, geb. 1724 zu Quedlinburg, studierte 1739–45 in ...
Kloster
Kloster, Mehrzahl Klöster (vom lat. claustrum, d.h. verschlossener Ort, engl. cloister, franz. cloître; dann auch monasterium und conventus, lat., monasterio u. convento, ital., ...
Klosterbergen
Klosterbergen, ein Meierhof, zu dem 1/2 Stunde von Magdeburg gelegenen Dorfe Buckau gehörig, mit der Ruine eines ehedem berühmten Benedictinerklosters. Dasselbe wurde 937 von ...
Klostergelübde
Klostergelübde, das feierliche Gelöbniß, den Satzungen eines religiösen Ordens gemäß zu leben; darf in manchen Staaten, z.B. Baden, nur für 3 Jahre anstatt wie früher auf ...
Klostermaier
Klostermaier, s. bayerischer Hiesel.
Klosterneuburg
Klosterneuburg, Stadt am rechten Ufer der Donau u. am Fuße des Kahlenberges, 2 Stunden von Wien, mit 4000 E., trefflichem Wein, Fabriken, Schiffahrt. K. hat seinen Namen von dem ...
Klosterschulen
Klosterschulen, s. Dom- u. Klosterschulen.
Klotz [1]
Klotz, Christian Adolf, geb. 1738 zu Bischofswerda, gest. 1771 als Professor der Beredsamkeit zu Halle, gelehrter u. grober Antiquar, wäre trotz seiner lat. Gedichte und ...
Klotz [2]
Klotz, Matthias, Porträt- u. Landschaftsmaler, geb. 1748 zu Straßburg, bildete sich daselbst und in Stuttgart, lebte dann als Porträtmaler in Mannheim, wurde daselbst 1775 ...
Klotz [3]
Klotz, Reinhold, geb. 1807 zu Stolberg im Erzgebirge, Professor in Leipzig, Philolog, Herausgeber des Clemens Alexandrinus, einiger Tragödien des Euripides etc., bearbeitet ...
Klüber
Klüber, Joh. Ludwig, geb. 1762 zu Thann bei Fulda. von 1804–1817 im bad., von 1817–23 im preuß. Staatsdienst, st. 1837 zu Frankfurt a. M., einer der bedeutendsten deutschen ...
Kluftwolle
Kluftwolle, die geringe od. gar nicht veredelte Wolle.
Klügel
Klügel, Georg Simon, geb. 1739 zu Hamburg, Mathematiker u. Physiker, gest. 1812 als Professor zu Halle, einer der ersten, welcher die wissenschaftlichen Grundsätze für das ...
Klumpfuß
Klumpfuß, Knollfuß, Deformität des Fußes, wobei der Fuß so um seine Längenachse gedreht ist, daß der äußere Fußrand nach unten, der innere nach oben gestellt ist, die ...
Klüsen
Klüsen, 2 mit Metall ausgebüchste und zu beiden Seiten auf dem Vordertheil des Schiffes befindliche Löcher, durch welche die Ankertaue laufen.
Klüver
Klüver, das vordere dreieckige Segel eines Seeschiffes, an der Vorderstange aufgezogen und mit dem Halse an dem K.baum, dem verlängerten Bugspriet, befestigt.
Klystier
Klystier oder Lavement (clysma, enema), die Einspritzung einer Flüssigkeit in den Mastdarm mittelst einer eigens dazu verfertigten Spritze. Die Anwendung des K.s ist sehr ...
Klytemnästra
Klytemnästra, myth., des Tyndareus u. der Leda Tochter, Agamemnons Gemahlin u. Mörderin; vgl. Agamemnon und Elektra.
Knabl
Knabl, Jos., der bedeutendste Bildhauer der Gegenwart im Gebiete der christlichen Kunst, geb. 17. Juli 1819 zu Fließ bei Landeck im Tyrol. Da er bereits als Kind ungewöhnliche ...
Knall
Knall, plötzlicher, schnell vorübergehender Schall von größerer oder geringerer Stärke, bewirkt durch einen schnell in der Luft sich fortbewegenden Körper oder durch ...
Knallgas
Knallgas, explodirende Luft, vorzugsweise das Gemenge von 2 Volumen Wasserstoff und 1 Volumen Sauerstoff, das mit einer Flamme in Berührung gebracht plötzlich mit einer ...
Knallgold
Knallgold, s. Gold. Knallpulver, Gemenge aus 3 Theilen Salpeter, 2 Theilen Potasche, 1 Theil Schwefelblumen. Knallquecksilber, salpetersaures Quecksilber mit einem Zusatz von ...
Knallkugeln
Knallkugeln, gläserne Kugeln, in denen sich gewöhnlich Weingeist befindet; wird der Inhalt durch Erwärmung in Gasform verwandelt, so platzen die Kugeln mit einem Knall durch ...
Knapp [1]
Knapp, Georg Christian, protestant. Theolog, geb. 1753 zu Halle, gest. 1825 daselbst als Senior der Hochschule und Director des Waisenhauses, schrieb neutestamentliche Kritiken, ...
Knapp [2]
Knapp, Albert, Dichter, geb. 1798 zu Tübingen. Prediger zu Kirchheim, jetzt Stadtpfarrer in Stuttgart. Nach Gustav Schwabʼs Vorgang ist K. ein Vertreter der religiösen Poesie ...
Knappe
Knappe, Schildknappe, im Mittelalter ein Jüngling, der sich im Dienste eines Ritters zur Ritterschaft heranbildete. K. so viel wie Bergknappe, Arbeiter beim Bergbau; bei ...
Knauf
Knauf, dasselbe was Capitäl.
Knebel
Knebel, Karl Ludw. von, geb. 1744 zu Wallerstein, diente zuerst im preuß. Militär, wurde dann in Weimar Hofmeister des Prinzen Constantin, war mit Göthe, Schiller, Wieland, ...
Knees
Knees, Knäs, Knjäs, Titel von 38 russ. adeligen von Familien, die entweder von den alten russ. Czaren oder von dem lithauischen und polnischen Königsgeschlecht der Jagellonen, ...
Kneller
Kneller, Gottfr., berühmter Porträtmaler, geb. 1648 zu Lübeck, bildete sich unter Rembrandt, später in Italien unter Maratti, ging 1674 nach London, wo er Hofmaler bei Karl ...
Kneph
Kneph, Chnuphis, ägypt. Gottheit, eine der schöpferischen Potenzen, aus dessen Munde das Weltei hervorging.
Knesebeck
Knesebeck, Karl Friedrich Freiherr von, geb. 1768 zu Carwe bei Neu-Ruppin, diente vom 14. Jahre an u. stieg bis zum Generalfeldmarschall, st. 1848; er hatte an der Reorganisation ...
Kniaziewicz
Kniaziewicz, Karl, ein Lithauer, geb. 1762, trat frühe in das poln. Heer, focht unter Kosciusko, 1796–1801 in der poln. Legion im Dienste Frankreichs, sah daß Napoleon für ...
Kniaznin
Kniaznin, Franz Dionys, geb. 1750, gest. 1807, poln. Dichter, Sekretär des Fürsten Adam Czartoryski (Gedichte. 6 Bde., neu in Leipzig 1835).
Knicanin
Knicanin, Stephan Petrowitsch, geb. 1809 zu Knic, serb. General u. Senator, Gegner der Familie Obrenowitsch, kam 1849 den ungar. Serben in ihrem Kampfe gegen die Maghyaren zu ...
Knidos
Knidos, dorisch-kleinasiatische Stadt auf dem triopischen Vorgebirge in Karien, theilte die Schicksale der kleinasiatischen Griechenstädte, hatte einen Tempel der Venus und ...
Knie
Knie, das Gelenk, das den Ober- und Unterschenkel verbindet; die Knochen derselben haben an ihren Enden 2 halbmondförmige Faserknorpel, die Kniescheibe, ein Kapselband und viele ...
Kniebis
Kniebis, Berg u. Paß im Schwarzwald 3023' über dem Meere, mit der Alexander- und Roßbüchelschanze, führt von Freudenstadt nach Oppenau.
Knigge
Knigge, Ad. Franz Friedr. Ludw., Freiherr von, ein zwischen Wieland und Nikolai stehender Unterhaltungsschriftsteller von untergeordnetem Werthe, geb. 1752 auf dem ...
Knight [1]
Knight (Neit), im Engl. Ritter, mit dem Titel Sir vor dem Namen; der Souverän schlägt in England noch Ritter, außerdem ist der Rang mit den 4 brit. Orden verbunden. K. of the ...
Knight [2]
Knight, Charles, geb. 1800 zu Windsor, engl. Buchhändler u. Schriftsteller, Herausgeber des Pfennigmagazins und der Pfennigencyklopädie, shakespeareʼscher Studien u.a.
Kniphausen
Kniphausen, Herrschaft im Großherzogthum Oldenburg, 4/5 QM. groß mit 3200 E.; vgl. Bentinck. Der lange Streit wegen der Hoheitsrechte ist durch den Bundestag dahin ...
Knipperdolling
Knipperdolling, Bernhard, bekannt aus der Geschichte der Wiedertäufer zu Münster, seines Gewerbes ein Tuchmacher, setzte an der Spitze der Demokraten gegen den Willen der ...
Knittelverse
Knittelverse, gereimte Verse ohne bestimmtes Metrum, gewöhnlich mit verschiedenen Füßen wechselnd; bei den Meistersängern allgemein im Gebrauch, sind sie durch Göthe ...
Knjaschnin
Knjaschnin, Jak. Borissowitsch, geb. 1740 zu Pskow, gest. 1791, Soldat und Beamter, russischer Dichter, als Dramatiker geschätzt.
Knobel
Knobel, Aug. Wilh., geb. 1807 zu Tschecheln bei Sorau, seit 1838 Professor zu Gießen, Exeget, schrieb Commentare über verschiedene Theile des alten Testaments, über den ...
Knobelsdorf
Knobelsdorf, Joh. Georg Wenceslaus, Freiherr von), berühmter Architekt, geb. 1697, zuerst in preuß. Militärdiensten, widmete sich dann der Baukunst und Malerei, ward ...
Knoblauch
Knoblauch, s. Lauch.
Knöchel
Knöchel, die oberhalb der Hand und des Fußes befindliche, normale Gelenkanschwellung der Knochen des Unterschenkels und Unterarms.
Knochen
Knochen (ossa), das solide Gerüste, das den Weichtheilen des thierischen Körpers zur Unterstützung dient. Die Entstehung der K. aus Knorpelsubstanz hat Aehnlichkeit mit der ...
Knochenkrankheiten
Knochenkrankheiten. Die Knochen mit ihren Hüllen, soweit dieselben Zellgewebe, Blutgefäße u. Nerven enthalten, sind wie alle hieher gehörigen Organe der Entzündung ...
Knochenmehl
Knochenmehl, zu Pulver zermalmte thierische Knochen, ein bekanntes Düngmittel.
Knollenqualle
Knollenqualle (Pelagia), Gattung Pflanzenthiere aus der Klasse der Quallen. Die bläuliche K. (P. cyanella). hellblau, 3–12'' breit, mit purpurrothen Fühlfäden, theilt dem ...
Knoppern
Knoppern, kleine, eckige Galläpfel, aus Ungarn und der Levante kommend, enthalten viel Gerbestoff.
Knorpel
Knorpel. Die chemische Substanz des K.s das Chondrin, kommt entweder als reiner K., z.B. der Ohren, Nase, eustachischen Röhre, des Kehlkopfs, als Ueberzug der Gelenkenden etc. ...
Knorpelfische
Knorpelfische (Chondropterygii), bilden die 2. Hauptabtheilung der Fische, gegenüber der Abtheilung der Gräten- oder Knochenfische. Ihr Skelet ist knorpelig, indem sich die ...
Knoten
Knoten, in der Geometrie Punkte, wo sich die Zweige einer Curve schneiden; in der Astronomie die Punkte, in der ein Planet, Komet oder der Mond die Ekliptik schneidet; durch ...
Knöterich
Knöterich (Polygonum), Pflanzengattung aus der Familie der Polygonen; bei uns ist der Wiesen-K. eine häufig vorkommende Pflanze, deren Wurzel einen adstringirenden Saft ...
Knowles
Knowles (Nohls), James Sheridan, geb. 1784 zu Kork, engl. Schauspieler und Schauspieldichter, auch Lyriker und Novellist, nicht ohne Kraft, aber oft maniriert, trat 1845 von der ...
Knownothings
Knownothings (Nohnöshings), d.h. Nichtswisser, von den Anfangsworten ihrer Schwurformel so genannt, große Verbindung in den nordamerikanischen Freistaaten, welche der ...
Knox
Knox (Nacks), John, schott. Reformator, geb. 1505 zu Grifford in der schott. Grafschaft Ost-Lothian, wurde noch vor 1530 Priester, lehrte Theologie und Philosophie zu St. ...
Knut
Knut, Kanut II., König von Dänemark seit 1014, eroberte Schweden und Norwegen, erlangte durch Gewalt und List die engl. Krone, herrschte aber mit Kraft und Umsicht, behandelte ...
Knute
Knute, die russ. Peitsche, ein breiter, 7' langer, zweischneidiger lederner Riemen, mit der gemeine Verbrecher vor ihrem Abgange nach Sibirien gezüchtigt werden; 100 Hiebe ...
Kobalt
Kobalt, Metall, zu den schweren, unedlen, dehnbaren gehörig, findet sich vorzüglich mit Arsenik als Speis-K. u. mit Schwefel als K.glanz, ersterer im Hessischen, Hanauischen, ...
Kobell [1]
Kobell, Ferdinand, berühmter Landschaftsmaler, geb. 1740 zu Mannheim, später Hofmaler u. Professor an der Akademie daselbst, seit 1793 in München, wo er als Director der ...
Kobell [2]
Kobell, Franz von, Enkel des Landschaftsmalers Ferdinand K., geb. 1803 in München, Professor der Mineralogie daselbst, gab mehre fachwissenschaftliche Schriften heraus, erfand ...
Kobi
Kobi, Schamo, die große Wüste auf dem Plateau von Centralasien (vergl. Asien), wird auf 40000 QM. berechnet, eine große öde Kieselfläche, hat mehre süße und salzige Seen, ...
Kobid
Kobid, was Covado.
Koblenz
Koblenz, preuß. Stadt in der Rheinprovinz, Hauptstadt des gleichnamigen Reg.-Bez., am Einfluß der Mosel in den Rhein, Festung, mit dem gegenüberliegenden Ehrenbreitstein (s. ...
Kobold
Kobold, nach dem Volksglauben an bestimmte Oertlichkeiten oder Familien gebundener Geist, in Zwerggestalt erscheinend, dienstfertig, oft aber auch boshafter Natur; auch in den ...
Koburg
Koburg, Hauptstadt des Herzogthums Sachsen-K.-Gotha. mit Gotha Residenz, Sitz der Landesbehörden, mit 10500 E., Gymnasium, Schullehrerseminar, Taubstummeninstitut; in der Nähe ...
Koch [1]
Koch, Gottfried Heinrich, Schauspieler, geb. 1703 zu Gera, gest. 1775 zu Berlin, hinterließ den Ruf eines trefflichen Komikers.
Koch [2]
Koch, Christian Wilhelm von, Staatsrechtslehrer und Historiker, geb. 1737 zu Buxweiler im Elsaß, gest. 1813 zu Straßburg, mit dem Titel eines Rectors der Universität u. einem ...
Koch [3]
Koch, Siegfried Gotthelf, eigentlich Eckardt, geb. 1754 zu Berlin, gest. 1831 zu Alland unweit Baden bei Wien, war als Schauspieler des Hoftheaters lange Jahre ein Liebling der ...
Koch [4]
Koch, Joseph Anton, Landschafts- und Historienmaler, besonders im landschaftlichen Fache einer der besten neuern Maler, geb. 1768 zu Obergübeln im Lechthale, kam zu einem ...
Koch [5]
Koch, Wilhelm Daniel Joseph, verdienter Botaniker, geb. 1771 zu Kusel, seit 1824 Professor der Medicin und Botanik in Erlangen, st. 1849. Schriften: »Entomologische Hefte« ...
Koch [6]
Koch, Jean Frédéric Baptiste, militärischer Schriftsteller, geb. 1782 zu Nancy, diente seit 1800 als Soldat unter Napoleon I., wurde 1814 Major im Generalstabe, mußte 1815 ...
Koch [7]
Koch, Karl Heinrich Emanuel, Naturforscher und Reisender, geb. 1809 zu Weimar, Professor der Botanik zu Jena, verdient und berühmt durch seine zweimalige Neise in die südlichen ...
Koch-Sternfeld
Koch-Sternfeld, Joseph Ernst, Ritter von, geb. 1778 zu Mittersill im Pinzgau, salzburg. und hierauf bayer. Beamter, seit 1830 im Ruhestande, verdienter historischer ...
Kochanowski
Kochanowski, Johann, geb. 1532 zu Siczyn, gest. 1584 zu Lublin, vorzüglicher poln. Lyriker; letzte Ausgabe Leipzig 1853. Seine 2 Brüder Peter und Andreas K. übersetzten Tasso, ...
Kochelsee
Kochelsee, 1 1/2 Stunden langer und 1 Stunde breiter See in Oberbayern, fließt durch die Loisach in die Isar ab.
Kochem
Kochem, Cochem (s. C. Pater Martin von), preuß. Stadt an der Mosel, im Reg.-Bez. Koblenz, mit 2600 E., Weinbau, Tuch- und Lederfabrikation.
Köcher
Köcher, das Behältniß zum Aufbewahren der Pfeile, vom Schützen an einem Riemen über der Schulter getragen.
Kocher
Kocher, Nebenfluß des Neckars in Württemberg, entspringt im Aalbuch, fließt mit der Jaxt parallel, mündet unterhalb Heilbronn, ist flößbar.
Köcherwürmer
Köcherwürmer (Amphitritae), Familie aus der Klasse der Würmer, Ordnung Ringelwürmer, mit einem walzen- oder pfriemenförmigen Körper und Kiemen am Halse, wohnen in Röhren ...
Kochkunst
Kochkunst, die verfeinerte Zubereitung der menschlichen Nahrungsmittel nicht allein zum Zwecke der Ernährung, sondern auch für den Gaumenreiz, ist von allen civilisirten ...
Köchlin
Köchlin, Fabrikantenfamilie aus Mühlhausen im Elsaß, eine der bedeutendsten in Frankreich. K., Nikolaus, der von 1826–41 Deputirter war u. nach 1830 vergeblich für die ...
Köchly
Köchly, Hermann August Theodor, Philolog, geb. 1815 zu Leipzig, seit 1840 Gymnasiallehrer in Dresden, 1849 wegen Theilnahme an der Revolution flüchtig, seit 1851 Professor in ...
Kock
Kock, Charles Paul de, geb. 1796 zu Passy, franz. Dichter, lieferte Chansons, Vaudevilles und lascive Romane, die deutsch übersetzt wurden; sein Sohn Henri ist ebenfalls ...
Kockelskörner
Kockelskörner, die Samen der javanischen Pflanze Menispermum cocculus, stark abführendes Arzneimittel, werden gerne von den Fischen verschluckt, welche dann betäubt an die ...
Kocytus
Kocytus, Bach in Epirus, ergießt sich in den acherusischen See; K., myth. Fluß in der Unterwelt.
Kodama
Kodama, japan. Silbermünze = 14 Sgr. = 41 kr. C.-M.
Kodrus
Kodrus, letzter König von Athen (s. d.), ging als Bauer verkleidet in das dorische Lager und reizte die Feinde, bis sie ihn erschlugen, weil ein Orakel den Sieg an den Tod des ...
Koekkoek
Koekkoek (Kukuk), Bernhard Cornelius, Landschaftsmaler, geb. 1803 zu Middelburg in Holland; seine Bilder sind sehr gesucht u. vornehmlich ausgezeichnet durch Naturtreue, ...
Kofferfisch
Kofferfisch (Ostracion), eine Gattung Grätenfische aus der Ordnung der Haftkiefer, ausgezeichnet durch den in regelmäßige Felder eingetheilten Knochenpanzer, aus dessen ...
Kohary
Kohary, ungar. Magnatengeschlecht, im Mannsstamme 1826 mit dem 1815 gefürsteten Franz Joseph v. K. erloschen; seine Erbtochter Antonie brachte den großen Güterbesitz und den ...
Koheleth
Koheleth, s. Prediger.
Kohl [1]
Kohl (brassica), Pflanzengattung aus der Familie der Cruciferae (s. d.), enthält sehr wichtige Gemüse u. Oelpflanzen, welche durch die Cultur eine merkwürdige Anamorphose (s. ...
Kohl [2]
Kohl , Johann Georg, geb. 1808 zu Bremen. war längere Zeit Hofmeister in Rußland, privatisirt seit 1838 zu Dresden. Seine Schriften über Rußland wurden mit Beifall ...
Kohlensäcke
Kohlensäcke, in der Astronomie dunkle sternenleere Stellen am südl. Himmel, mitten in der Milchstraße.
Kohlenstoff
Kohlenstoff (carbonium). Schon Paracelsus und van Helmont kannten das sich beim Brennen des Kalkes und bei der Gährung entwickelnde kohlensaure Gas; Lavoisier zeigte dessen ...
Köhlerglaube
Köhlerglaube, blinder Glaube.
Kohlfurt
Kohlfurt, schles. Dorf im Reg.-Bez. Liegnitz, mit 750 E., Knotenpunkt der niederschles.-märkischen und sächs.-schles. Eisenbahnen.
Kohlhaas
Kohlhaas, Michael, Roßhändler aus der Altmark, wurde 1521 von dem Junker von Tronka zweier Rosse beraubt, konnte weder bei dem Kurfürsten von Sachsen noch bei dem von ...
Kohlrausch
Kohlrausch, Heinr. Friedr. Theodor, geb. 1780 zu Landolfshausen bei Göttingen, tüchtiger Schulmann, jetzt Oberschulrath und Generalinspector der gelehrten Schulen in Hannover, ...
Kojen
Kojen, kleine Verschläge auf Kauffahrern, die den Matrosen als Schlafstellen dienen.
Kokand
Kokand, Khokend, turkestan. Khanat am mittlern Sihon (Jaxartes), begreift das Gebirgsland Ferghana, die Steppe und das wohlbewässerte fruchtbare Flußthal, wird auf 3600 QM. ...
Kola
Kola, russ. Stadt in Lappland, an der Mündung der K. in das Eismeer, mit 800 E., Hafen, einigem Seehandel; hier ist der nördlichste Gerstenbau. – K., Halbinsel zwischen dem ...
Kolaptik
Kolaptik, griech.-deutsch, Bildnerei mit dem Meißel.
Kolbe [1]
Kolbe, Karl Wilh., geb. 1757 zu Berlin, gest. 1835 als Zeichnungslehrer in Dessau, Landschaftsmaler u. Kupferstecher, Verfasser mehrer Schriften, die den Zweck haben, die ...
Kolbe [2]
Kolbe, Karl Wilh., trefflicher Historien- und Genremaler, geb. 1781 zu Berlin, bildete sich auf der dortigen Akademie. Seine Gemälde zeichnen sich aus durch charakteristische und ...
Kolben
Kolben, in der Botanik ein ährenförmiger Blütenstand mit dicker Spindel, z.B. bei der Hirse, dem Mais, Kalmus, dem Liesch-K. etc.
Kolberg
Kolberg, feste Stadt in Pommern. an der Persante, 1/4 St. von der Ostsee, mit dem festen Hafen Münde, Salzwerk, Sool- und Seebädern, 9800 E., Seehandel und Rhederei. ...
Kolchis
Kolchis, bei den Alten Landschaft am schwarzen Meere südlich vom Kaukasus, am Strome Phasis, das heutige Imiretien und Guriel, das Ziel der Argonautenfahrt. Die historische ...
Kölcsey
Kölcsey (Költschäi), Franz, ungar. Dichter, geb. 1790 zu Szödemeter, begleitete öffentliche Aemter, st. 1838; »Gesammelte Werke« 8 Bde., Pesth 1832–38.
Kolderup-Rosenvinge
Kolderup-Rosenvinge, dän. Jurist, geb. 1792 zu Kopenhagen, gest. 1849 als Professor der Rechte, durch Schriften um die dän. Rechtsgeschichte verdient.
Kolding
Kolding, dän. Stadt in Jütland an einer Bucht des kleinen Belt. mit 2800 E.; Sieg der Schleswig-Holsteiner 23. April 1849.
Koleopteren
Koleopteren, s. Käfer.
Koletti
Koletti, Joh., Arzt u. griech. Staatsmann, geb. 1788 in der Nähe von Janina, nahm eifrigen Antheil an der griech. Erhebung, zeichnete sich immer durch Staatsklugheit aus, ...
Kolibri
Kolibri (Trochilus), Vogelgattung aus der Ordnung der Klettervögel mit unpaarigen Zehen; Schnabel lang, sehr dünn u. röhrenförmig, gerade od. leicht gebogen; die Füße sehr ...
Kolik
Kolik (colica), Bauchgrimmen, periodischer und meist plötzlich mit Heftigkeit eintretender Bauch- oder Darmschmerz, der sich nach längerer od. kürzerer Dauer meist unter Abgang ...
Kollar
Kollar, Joh., slowakisch-böhm. Dichter, um die slavische Literatur, Sprache und Archäologie sehr verdienter Gelehrter, geb. 1793 zu Mossolz im ungar. Comitat Trentschin, gest. ...
Koller [1]
Koller, Pferdekrankheit; der rasende tödtet gewöhnlich in wenigen Tagen, der Dumm-K. langsamer u. kann bisweilen geheilt werden. Der rasende K. ist durch den Namen ...
Koller [2]
Koller, Franz Freiherr von, österr. Feldmarschallieutenant, geb. 1767 zu Münchengrätz in Böhmen, gest. 1826 zu Neapel, tüchtiger Soldat und Diplomate, bekannt als einer der ...
Kollin
Kollin, Kolin, Neukolin, böhmische Stadt im Kreise Pardubitz, mit 6300 E., beträchtlichem Gewerbsfleiße; Schlacht den 18. Juni 1757, in welcher Daun Friedrich II. besiegte und ...
Kolloid
Kolloid, K.cysten, Gallertgeschwülste, Afterorganisationen, aus einem Balge bestehend, dessen Inhalt das Ansehen einer thierischen Gallerte hat; sie kommen in der Schilddrüse, ...
Kolmar
Kolmar, Hauptstadt des franz. Departem. des Oberrheins mit 21400 E., Fabrikation in Wolle, Baumwolle, Seide u. Leine, Handel; Geburtsort von Pfeffel, Rapp und Rewbel.
Köln [1]
Köln, das Erzstift K. hatte im 4. Jahrh. an dem hl. Maternus den ersten geschichtlich bekannten Bischof, gehörte zur Kirchenprovinz Trier, wurde aber unter Karl d. Gr. ...
Köln [2]
Köln (frz. Cologne), Hauptstadt der preuß. Rheinprovinz, am linken Rheinufer, Festung, mit dem gegenüberliegenden festen Deutz durch eine Schiffbrücke verbunden, hat über ...
Kölner Dom
Kölner Dom, das Meisterstück der goth. Baukunst, wurde unter Erzbischof Konrad von Hochstaden 1248 durch den Baumeister Heinrich begonnen u. 1322 der Chor eingeweiht. Der Bau ...
Kölnische Mark
Kölnische Mark, s. Mark.
Kölnisches Wasser
Kölnisches Wasser, s. Eau.
Kolokotronis
Kolokotronis, Theodor, geb. 1770, Sohn eines angesehenen Klephten, trat 1800 in jonische Kriegsdienste, war 1814 Offizier in dem griech. Regimente des Obersten Church im engl. ...
Kolomna
Kolomna, Kolomensk, russ. Stadt im Gouvernement Moskau, an der Moskwa u. Kolomenka, mit 15000 E., Tuch- und Seidefabrikation.
Kolon
Kolon, s. Interpunction. – K., in der Anatomie: der Grimmdarm.
Kolontaj
Kolontaj, Hugo, geb. 1750 bei Sandomir, poln. Geistlicher, wurde Vicekanzler der Krone und einer der Urheber der poln. Constitution vom 3. Mai 1791; er rieth zu terroristischen ...
Kolophon
Kolophon, jonische Stadt in Kleinasien, mit der Hafenstadt Notion, in der Nähe das Orakel des karischen Apollo. Die Reiterei K.s galt lange für unüberwindlich und pflegte der ...
Kolophonium
Kolophonium, Geigenharz. Unterwirft man den Terebinthin zur Gewinnung des Terebinthinöls mit Wasser der Destillation, so erhält man als Rückstand eine harzige Masse, das K., ...
Koloschen
Koloschen, Koljuschen, Indianervolk im russ. Nordamerika, zu dem auch die Atnäer und Kenayer gehören.
Kolossä
Kolossä, phrygische Stadt am Lykus, die erst durch die Türken unterging; an die christliche Gemeinde daselbst erließ der Apostel Paulus aus seinem Gefängnisse zu Rom den ...
Kolowrath
Kolowrath, altadeliges böhm. Geschlecht, das gegenwärtig in 2 Hauptlinien getheilt ist: K.-Krakowsky, seit 1671 reichsgräflich, in die Zweige Brzeznitz, Radenin u. Teinitzl ...
Koloß
Koloß, Bildsäule, welche die natürliche Größe um ein bedeutendes Maß übertrifft, deren Verhältnisse aber der Art sind, daß sie nicht den Eindruck des Unförmlichen macht ...
Kolping
Kolping, Adolf, der berühmte Gründer der Gesellenvereine und zugleich ein vortrefflicher Volksschriftsteller, geb. am 8. Dez. 1813 zu Kerpen bei Köln, trieb vom 13.–23. ...
Kolumbacser Mücken
Kolumbacser Mücken, Art der Beiß- od. Kriechmücken, in Ungarn, den Donaufürstenthümern u. der unteren Wolga, erscheinen im Frühjahr in großen Schwärmen u. werden dem ...
Koluren
Koluren, nennt man in der Astronomie die 2 größten Kreise (Meridiane) der Himmelskugel, von denen der eine durch die beiden Weltpole und die Aequinoctialpunkte, der andere durch ...
Koluthus
Koluthus, griech. Dichter aus dem 6. Jahrh. n. Chr., aus dem ägypt. Lykopolis, Verfasser des nicht sehr bedeutenden Gedichts »Der Raub der Helena« (herausgeg. von Bekker, ...
Kolyma
Kolyma, Kovima, sibir. Fluß im Gouvernement Jakutsk, mündet nach 150 Ml. Lauf in das nördl. Eismeer.
Kolywan
Kolywan, russ.-sibir. Bergstadt im Gouvernement Tomsk, am Obi, mit 1500 E., reichen Gold-, Silber-, Kupfer-, Eisen- u. Bleiminen, Münze für Kupfergeld. K.skisches Erzgebirge.
Kolzow
Kolzow, Alexei Wassiljewitsch, geb. 1809 zu Woronesch, gest. 1842, russ. Dichter, Lyriker, ausgezeichnet im Tone des edlen Volkslieds. (Vollständige Ausgabe seiner Werke Moskau ...
Kombabus
Kombabus, nach Lucians Erzählung ein Syrer, der die Gemahlin des Königs Antiochus Soter begleitete u. um seiner selbst ganz sicher zu sein, sich entmannte; daher kombabisch, ...
Kometen
Kometen, Haarsterne, eine zahlreiche Klasse sehr eigenthümlicher, zu unserem Sonnensysteme gehörender Himmelskörper; ihre Zahl ist unbekannt, jedenfalls außerordentlich groß; ...
Komisch
Komisch, griech.-deutsch, das Lächerliche an einer Person oder Sache oder auch an einem Ereignisse, gleichviel ob das Lächerliche barok, bizarr, burlesk (s. d. Art.) oder ...
Komisen
Komisen, holländ., Zolldiener.
Komma
Komma, griech., s. Interpunction.
Kommatismus
Kommatismus, griech.-deutsch, gedrängte Schreibart.
Kommotau
Kommotau, Chomutow, böhm. Stadt im Kreise Eger, Sitz einer Berghauptmannschaft, hat ein großes Alaunwerk. 4600 E., Baumwolle- u. Wolletuchfabrikation, Obstbau.
Komnenen
Komnenen, byzantin. Dynastie, welche den Thron von Konstantinopel von 1057–1204 und den von Trapezunt von 1204–1461 einnahm; vergl. Byzantinisches Reich und Trapezunt. – ...
Komödie
Komödie, griech., das Lustspiel, erheiternde Schauspiel, ein Theaterstück, dessen ganze Anlage und alle einzelnen Theile dahinzielen, durch Darstellung des Lächerlichen in den ...
Komorn
Komorn, ungar. Komaron, Comitat an der Donau und Waag mit 150000 E. auf 531/2 QM. – K., Hauptstadt mit 18000 E.; die Festung ist von der Stadt getrennt und ein Meisterwerk der ...
Komos
Komos, griech., Festschmausfreude, Zechlied, dann lärmender Aufzug mit muthwilligen Gesängen und Tänzen, das ausgelassene Ständchen. Daß die Alten sich den K. auch als ...
Konchoide
Konchoide, krumme Linie, von Nikomedes im 2. Jahrh. v. Chr. erfunden, wird durch eine Curve gebildet, welche man durch mehre von einer geraden Linie in spitzem Winkel gezogene ...
Kong-fu-tse
Kong-fu-tse, Confucius, d.h. Lehrer Kong, geb. 551 v. Chr. in Tseuse in China, war längere Zeit hoher Mandarin, entsagte später dem Staatsdienste und wanderte als Lehrer ...
Kongsberg
Kongsberg, norweg. Stadt im Stifte Aggerhuus mit 4300 E., wichtigem Silberbergwerke.
Konidih
Konidih, s. Iconium.
König [1]
König (Chunig, goth. Chuni d.h. von dem edelsten Geschlechte), der Monarch eines größeren Volks, führt den Titel Majestät und genießt der sog. königl. Ehren. Nachdem der ...
König [2]
König (regulus), in der Alchemie das aus dem Erze rein ausgeschiedene Metall.
König [3]
König, Friedrich, Erfinder der Schnellpresse (s. d.), geb. zu Eisleben 1774, wurde Buchdrucker, machte mehrfach Versuche, die Schnelligkeit des Drucks durch Verbesserungen im ...
König [4]
König, Heinrich Joseph, ein an Tieck und die Socialnovelle sich anlehnender begabter Romanenschriftsteller, geb. 1790 in Fulda, lebt seit 1847 in Hanau mit Pension, nachdem er ...
Könige [1]
Könige, Bücher der, heißen die zwei Bücher Samuels sowie das 11. und 12. des alttestamentlichen Canon, letztere werden nach dem Hebräischen das 1. und 2. Buch der K. genannt. ...
Könige [2]
Könige, die hl. 3, s. Dreikönigsfest.
Königgrätz
Königgrätz, böhm. Stadt u. Festung am Einfluß der Adler in die Elbe, Bischofsitz mit 8700 E.
Königsberg
Königsberg, Hauptst. der Prov. Preußen, Festung, am schiffbaren Pregel, 1 St. von dessen Mündung, hat ohne Militär 75500 E., ist Sitz der Regierungsbehörden, einer 1544 ...
Königsegg
Königsegg, edles schwäb. Geschlecht, 1629 reichsgräflich, theilt sich in die Linien K.-Rothenfels, die in Ungarn begütert ist, und K.-Aulendorf, mit großen Besitzungen in ...
Königshofen [1]
Königshofen, kleine Stadt u. Festung im bayer. Unterfranken, mit 2000 E.; Gypsbruch.
Königshofen [2]
Königshofen, Jakob Twinger von, geb. 1348, gest. 1420 als Canonicus zu St. Thomas in Straßburg, Verfasser einer deutschen Chronik, die von 1382 bis 1415 und im Auszuge bis 1420 ...
Königslutter
Königslutter, braunschweig. Stadt an der Lutter, mit 3200 E., Bierbrauerei; in der ehemaligen Stiftskirche die Grabmäler Kaisers Lothar II., seiner Tochter Gertrud u. seines ...
Königsmark
Königsmark, Maria Aurora, Gräfin von, geb. 1670, aus einem edeln brandenburg. Geschlechte, kam 1694 nach Dresden und wurde Geliebte des Kurfürsten Friedrich August, dem sie ...
Königssee
Königssee, schwarzburg-rudolstädt. Stadt, mit 2000 E., welche die K.r Waaren, ländliche Medicamente aus dem Thüringer Walde, weit und breit hausirend umhertragen. – K., s. ...
Königsstuhl
Königsstuhl, bei Rense in Rheinpreußen, von Quadern aufgeführte Erhöhung, wo seit 1338 mitunter die deutschen Kurfürsten zusammenkamen und den gewählten König ausriefen; ...
Königstein
Königstein, sächs. Festung an der Elbe, auf einem 1600' hohen Sandsteinfelsen, mit nur einem Zugange, den starke Werke vertheidigen, hat einen 600' tiefen Brunnen, auf der ...
Königswart
Königswart, böhm. Marktflecken unweit Marienbad, mit 1700 E., Glashütte, Mineralquellen, schönem fürstlich Metternichʼschen Schlosse.
Königswasser
Königswasser, Mischung von 3–4 Theilen Salzsäure (Chlorwasserstoffsäure) und 1 Theil Salpetersäure, löst Gold und Platin auf.
Konisch
Konisch, griech.-deutsch, kegelförmig; Konit, versteinerte Kegelschnecke; Konus, Kegel, Kegelschnecke.
Konitz
Konitz, preuß. Stadt im Reg.-Bez. Marienwerder, an der Brahe mit 4600 E., Tuch- und Leineweberei.
Konoide
Konoide, geometrische Körper, durch die Umdrehung eines Kegelschnitts um seine Axe entstehend, daher parabolische K. oder Paraboloide, elliptische K. oder Ellipsiphoide, ...
Konon [1]
Konon, Papst, s. Conon.
Konon [2]
Konon, athen. Admiral in der letzten Zeit des peloponnes. Krieges, trat nach der Niederlage bei Aegospotamoi in pers. Dienste, siegte bei Knidus 394 v. Chr. über die spartan. ...
Konrad I.
Konrad I., König der Deutschen von 911–18, nach dem Aussterben der Karolinger gewählt, früher Herzog von Franken, ein Fürst voll Klugheit und Thatkraft, war jedoch nicht im ...
Konrad II.
Konrad II., der Salier, Sohn des Frankenherzogs Heinrich, deutsch-röm. Kaiser von 1024–39, nach dem Aussterben des sächs. Hauses gewählt, befolgte ein System, das bei ...
Konrad III.
Konrad III., deutscher König, geb. 1093, Sohn des schwäbischen Herzogs Friedrich von Hohenstaufen, durch seinen Oheim Kaiser Heinrich V. zum Herzog von Franken erhoben, ...
Konrad IV.
Konrad IV., König der Deutschen, Sohn Friedrichs II., 1237 erwählt, kämpfte gegen die Feinde seines Hauses in Deutschland, während sein Vater den Papst und die italien. ...
Konrad von Lichtenau
Konrad von Lichtenau, gemeiniglich Conradus Urspergensis genannt, weil er 1215–40 Abt des Prämonstratenserstiftes Ursberg in Bayern (Kreis Schwaben u. Neuburg) gewesen u. als ...
Konrad von Marburg
Konrad von Marburg, Magister: Beichtvater der Landgräfin Elisabeth (s. d.), ein Glaubenseiferer, der seine übertriebene Strenge gegen sich selbst auch bei andern sehen wollte ...
Konrad von Würzburg
Konrad von Würzburg, Meister, ein fruchtbarer Dichter des 13. Jahrh., der 1278 zu Basel gest. sein soll. Gervinus läßt an ihm kaum ein gutes Haar, doch sind die Mängel der ...
Konradin
Konradin (vom ital. Conradino. der junge Konrad), Herzog von Schwaben, Sohn des Vorigen, geb. 1252, wurde bei seinem Oheime, dem Herzog Heinrich von Bayern, erzogen. Die italien. ...
Konstantin der Große
Konstantin der Große, röm. Kaiser, geb. 274, Sohn des Kaisers Constantius Chlorus, 306 bei dem Tode seines Vaters dessen Nachfolger, wurde durch den 311 erfolgten Tod des ...
Konstantin Paulowitsch
Konstantin Paulowitsch, russ. Großfürst, 2. Sohn Kaisers Paul I., geb. 1779, diente 1799 unter Suwarow in Italien, führte bei Austerlitz ein Commando, zeigte zwar keine ...
Konstantine
Konstantine, das numidische Cirta, jetzt Hauptstadt der gleichnamigen franz. Provinz in Algerien, liegt auf einem von dem Rumel auf 3 Seiten umflossenen hohen Kalkfelsen, ist von ...
Konstantinopel
Konstantinopel, türk. Stambul od. Istambul, Haupt- u. Residenzstadt des türk. Reichs, auf einer Landspitze am Marmorameer, mit herrlichem Hafen (dem goldenen Horn, einer ...
Konstanz
Konstanz, uralte Stadt in herrlicher Gegend am Ausflusse des Rheines in den Bodensee, auf dem linken Rheinufer (Schweizerseite) gelegen, mit 6800 E., einem im 11. Jahrh. erbauten ...
Konstanzerconcil
Konstanzerconcil, das, eine der glänzendsten aller Kirchenversammlungen, wurde vom Papste Johann XXIII. im Herbst 1413 ausgeschrieben, am 5. November 1414 eröffnet, außer von ...
Kop
Kop, Koppe, niederrhein. Getreidemaß, in Holland = 50,4, in Aachen = 3111/2 Par. Kubikzoll.
Kopais
Kopais, jetzt Topolias, See in Böotien, s. Böotien.
Kopal
Kopal, s. Copal.
Kopeke
Kopeke, russ. Scheidemünze = 35/6 Pfg., 100 = 1 Silberrubel.
Kopenhagen
Kopenhagen, dänisch Kiöbenhavn, Haupt- und Residenzstadt des Königreichs Dänemark, auf der Westküste der Insel Seeland am Sunde gelegen, mit geräumigem Kriegs- u. einem ...
Köpenik
Köpenik, preuß. Stadt auf einer von der Spree und Dahme gebildeten Insel, 3 St. südöstl. von Berlin, mit 3300 E., Seide- und Baumwollefabrikation.
Köper
Köper, Gewebe, bei denen die Kette mit dem Einschlage so verbunden ist, daß auf dem ganzen Zeuge schräge Streifen entstehen.
Kopernicus
Kopernicus, Nikolaus, der berühmte Entdecker des nach ihm benannten Weltsystems, geb. 1473 zu Thorn an der Weichsel, studierte zu Krakau Medicin, Mathematik und Astronomie, ...
Kopf
Kopf (caput), der oberste Theil des menschlichen Körpers, mit dem Rumpfe durch den Hals verbunden, enthält das Gehirn und die höhern Sinnesorgane; man unterscheidet Schädel ...
Kopffüßler
Kopffüßler (Cephalopoda), Ordnung der Weichthiere, mit einem deutlichen, durch einen Hals mit dem Rumpfe verbundenen und mit Armen umgebenen Kopf; am Kopfe 2 Augen; zwischen ...
Kopfschmerz
Kopfschmerz (cephalalgia), eines der häufigsten Uebel, theils selbständig, theils Begleiter der verschiedensten Krankheiten, mit verschiedenartiger Schmerzempfindung, die bald ...
Kopfsteuer
Kopfsteuer, directe Steuer, nach der Zahl der Köpfe erhoben, ohne Rücksicht auf andere Verhältnisse, sehr einfach in ihrer Erhebung, aber unbillig und dem Nationalwohlstande ...
Kopfstück
Kopfstück, in mehren deutschen Ländern Name größerer Silbermünzen, z.B. für das Vierundzwanzigkreuzerstück, in Bremen für das Zwölfgroschenstück etc.
Kopisch
Kopisch, Aug., geb. 1799 zu Breslau, Maler und Dichter, weilte lange in Italien, st. 1853 in Berlin. Gedichte, Berlin 1836; »Agrumi« (ital. Volkslieder), Berlin 1837.
Kopitar
Kopitar, Bartholom., geb. 1780 zu Repnje in Krain, gest. 1844 als Hofrath u. erster Custos an der Bibliothek zu Wien, bedeutender Slavist. (»Grammatik der slav. Sprache in ...
Kopp [1]
Kopp, Ulrich Friedrich, geb. 1762 zu Kassel, einige Zeit bei dem dortigen Hofarchive angestellt, später privatisirend, st. 1834, ein sehr verdienter Diplomatiker und ...
Kopp [2]
Kopp, Eutychius, geb. 1793 zu Beromünster im Kanton Luzern, Professor an dem Gymnasium in Luzern, war einige Zeit Mitglied des Erziehungsraths, trat jedoch, den extremen ...
Koppe
Koppe, Joh. Georg, geb. 1782 zu Beesdau bei Luckau, seit 1811 Lehrer an der landwirthschaftlichen Akademie zu Luckau, bekannter Schriftsteller über Landwirthschaft.
Koppelfischerei
Koppelfischerei, Koppeljagd, Koppelweide, Koppeltrift, die mehren Grundbesitzern gemeinsam u. wechselseitig zustehende Fischerei, Jagd, Weide.
Koppelwirthschaft
Koppelwirthschaft, s. Schlagwirthschaft.
Köppen [1]
Köppen, Friedrich, geb. 1775 zu Lübeck, 1807 Professor der Philosophie zu Landshut, seit 1827 zu Erlangen, der Jakobischen philosoph. Schule angehörig, Verfasser von ...
Köppen [2]
Köppen, Peter von, geb. 1793 zu Charkow, im russ. Ministerium der Reichsdomänen angestellt, staatswirthschaftlicher und statistischer Schriftsteller, bekannt durch ...
Köprili
Köprili, Kiuperli, osman. Familie, aus der mehre Großveziere den Verfall des Reichs aufhielten; Mehemed, geb. 1585 zu Köpri in Kleinasien, Großvezier von 1656–61, besiegte ...
Koprolithen
Koprolithen, griech.-deutsch, die versteinerten Excremente vorweltlicher Thiere, besonders Saurier; die meisten hat man bisher in England gefunden.
Kopten
Kopten, Quibt, d.h. Aegypter, die christlichen Nachkommen der alten Aegypter, zum größten Theile Monophysiten, mit einem Metropoliten u. 12 Bischöfen, vielleicht 150000 Seelen ...
Korah
Korah, Kore, der Sohn Isaars aus der Levitenfamilie Kaath, wurde aus Unzufriedenheit, weil das theokratische Hohepriesterthum ein Privilegium der Familie Aaron sein sollte, das ...
Korais
Korais, Adamantios, frz. Adamantis Coray, neugriech. Schriftsteller, zu Smyrna geb. 1748, einige Zeit Kaufmann, doch stets philologischen Studien ergeben, studierte seit 1782 zu ...
Korallen
Korallen, die zahlreichste Abtheilung der Polypen (s. d.). Man unterscheidet an ihnen eine weiche, gallertartige, den lebenden Polypen bildende Masse, und einen harten, kalk- oder ...
Koran
Koran, der, arab. Alkoran = das Buch, die heil. Schrift der Mohammedaner, die ihnen Quelle der Theologie sowie der Rechtsgelehrsamkeit ist. Mohammed war des Schreibens unkundig, ...
Korcyra
Korcyra, griech. Kerkyra. s. Korfu.
Kordofan
Kordofan, Land in Afrika, zwischen Sennaar und Darfur, am weißen Nil (Bahr el Abiad), eine große Steppe mit vielen Oasen, zur Regenzeit mit üppiger Vegetation bedeckt, in ...

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