Слова на букву kapu-lita (2170) Herders Conversations-Lexikon
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Слова на букву kapu-lita (2170)

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Kuhländchen
Kuhländchen, 2 QM. großer Landstrich in dem Prerauer und Troppauer Kreise Mährens mit 30000 E., die eine eigene Mundart sprechen und eine vorzügliche Hornviehzucht treiben.
Kühlende Mittel
Kühlende Mittel (refrigerantia, temperantia), Mittel zur Verminderung der Wärme des lebenden Körpers, besonders zur Beschränkung der krankhaft erhöhten Temperatur. Sie sind ...
Kühn
Kühn, Karl Gottlob, geb. 1754 bei Merseburg, 1793 außerordentlicher Professor der Medicin, 1802 ordentlicher Professor der Anatomie und Chirurgie zu Leipzig, 1819 der ...
Kuhn
Kuhn, Johann, Dr. v., Dogmatiker, geb. am 20. Febr. 1806 zu Wäschenbeuern im württemberg. Oberamt Welzheim, studierte in Ellwangen, 1825–30 in Tübingen, erhielt 1831 die ...
Kühne
Kühne, Gustav, geb. 1806 zu Magdeburg, Herausgeber der Zeitschrift: »Europa, Chronik der gebildeten Welt«, Novellist und Kritiker. (»Männliche u. weibliche Charaktere«, ...
Kühner
Kühner, Rafael, geb. 1802 zu Gotha, seit 1824 Lehrer am Lyceum zu Hannover, bekannt durch seine »Ausführliche Grammatik der griech. Sprache«, Hannover 1834–35, und seine ...
Kuhpocke
Kuhpocke, Vaccine (variola vaccina), ist ein an den Eutern der Kühe vorkommender Ausschlag in verschiedener Form und zuweilen mit epidemischer Ausbreitung. Die ächte K. zeigt ...
Kuhreigen
Kuhreigen, Kuhreihen, Melodie der Alpenhirten, gesungen od. auf dem Hirtenhorn geblasen; altalemannischen Ursprungs.
Kujawien
Kujawien, ehemaliges Fürstenthum, Bestandtheil des Königreichs Polen, jetzt theils zu Posen, theils zu dem russ. Polen gehörig, mit den Städten Brzesc, Inowraclaw, Dobrzyn ...
Kuka
Kuka, Busch aus Straußenfedern, mit Edelsteinen besetzt, ehedem in der Türkei gebräuchlich.
Kukuk
Kukuk (Cuculus), Vogelgattung aus der Ordnung der Paarzeher, mit mäßig langem, schwach gebogenem Schnabel, kurzen, bis unter das Fersengelenk befiederten Füßen, deren äußere ...
Kukuruz
Kukuruz, heißt in Ungarn u. dessen Nebenländern der Mais.
Kula
Kula, marokkan. Oelmaß = 231/5 Zollpfd.
Kulak
Kulak, javan. Gewicht für Getreidesorten = 9 Zollpfd.
Kulis
Kulis, Hindu aus den unteren Kasten, Tagelöhner, seit der Sklavenemancipation von den Engländern nach den westindischen Colonien auf mehre Jahre als Plantagenarbeiter ...
Kulm
Kulm, böhm. Chlumec, böhm. Dorf 3 St. nordöstl. von Teplitz, geschichtlich berühmt durch Vandammes Niederlage den 30. Aug. 1813; ein österr., preuß. u. russ. Denkmal ...
Kulmbach
Kulmbach, bayer. Stadt im Kreise Oberfranken, an der Nürnberg-Hofer Eisenbahn mit 4200 E.; war von 1486–1557 die Residenz einer pfalzbrandenburgischen Linie.
Kulmet
Kulmet, Küllmit, Getreidemaß, in Reval = 6622/3, zu Riga = 5471/2 Par. Kubikzoll.
Kulpa
Kulpa, schiffbarer Fluß, entspringt am Merla wodicza in Krain, mündet in Kroatien unterhalb Petrinia in die Save.
Kuluglis
Kuluglis, in der Berberei, namentlich zu Algier, Nachkommen von Türken und Maurinen; französisch gesinnt.
Kumanen
Kumanen, türk. Volk, das den Petschenegen folgend im 11. Jahrh. von dem Ural in Europa eindrang und im Norden des schwarzen Meeres ein großes Reich errichtete, welches von den ...
Kumas
Kumas, Konstantin Mich., geb. 1777 zu Larissa, gest. 1836 zu Triest, gelehrter Grieche, der die neugriech. Literatur durch Uebersetzungen und eine Weltgeschichte in 12 Bdn. ...
Kumiß
Kumiß, berauschendes Getränke der Kalmücken, aus gegohrener Stutenmilch bereitet.
Kümmel
Kümmel (carum carvi), bekanntes Doldengewächs mit würzigem Samen, wächst wild auf den Wiesen, wird zum Behuf der Branntweinbrennerei auch angebaut; die Samenkörner bilden ...
Kunaxa
Kunaxa, s. Cyrus.
Kunduriotis
Kunduriotis, s. Conduriotis.
Kunersdorf
Kunersdorf, preuß. Dorf im Reg.-Bez. Frankfurt a. d. O., berühmt durch Friedrichs II. Niederlage 12. Aug. 1759.
Kunigunde, St.
Kunigunde, St., geb. Gräfin von Luxemburg, lebte mit Kaiser Heinrich II. in jungfräulicher Ehe, reinigte sich von einem Verdachte dadurch, daß sie barfuß über glühende ...
Kunke
Kunke, ostind. Gewicht = 13 Loth.
Kunkellehen
Kunkellehen, Lehen, das auch auf Weiber erbt.
Kunst
Kunst, s. Aesthetik. Man unterscheidet redende, tönende und bildende K.; vgl. die betr. Art.; freie Künste, s. d.
Kunstakademie
Kunstakademie, s. Akademie.
Kunstausstellungen
Kunstausstellungen, die öffentlichen Ausstellungen von Werken der bildenden Künste, seit 1673 im Gange, in neuester Zeit in Deutschland von Akademien und Vereinen regelmäßig ...
Kunstfeuer
Kunstfeuer, in der Artillerie alle Ernstfeuer außer der gewöhnlichen Geschützladung; dann die zum Vergnügen dienenden K. s. Feuerwerke.
Kunstgeschichte
Kunstgeschichte, nennt man vorzugsweise die Geschichte der Entwickelung der bildenden Künste; einen solchen Versuch über die alte Kunst haben wir von Plinius, der eigentliche ...
Künstlicher Beweis
Künstlicher Beweis, durch Schlußfolgerungen aus Inzichten, Indicien, im Gegensatz zum unmittelbaren Beweis auf die Sache selbst.
Kunststraße
Kunststraße, s. Chaussée.
Kunsttriebe
Kunsttriebe der Thiere nennt man gewisse höhere Grade des Instinkts (s. d.), nach denen einige Thiere Handlungen und Arbeiten verrichten, die in hohem Grade zweckmäßig u. ...
Kunstvereine
Kunstvereine, Verbindungen, deren Mitglieder zur Beförderung des Kunstinteresses namentlich auch durch Geldeinlagen zusammenwirken; der erste war der 1823 in München gestiftete, ...
Kunstverständige
Kunstverständige, vom Richter beigezogene Experten, Sachverständige.
Kunth
Kunth, Karl Sigismund, einer der berühmtesten Botaniker, geb. 1788 zu Leipzig, erhielt eine Anstellung bei der Seehandlung in Berlin, wo er durch Unterstützung A. v. Humboldts ...
Kuntz
Kuntz, Karl, ausgezeichneter Thier- und Landschaftsmaler, geb. 1770 zu Mannheim, gest. 1830 zu Karlsruhe als Hofmaler u. Galeriedirector. Auch sein Sohn, Rudolf K., geb. zu ...
Kunzen
Kunzen, Friedr. Ludwig Emil, Componist, geb. 1761 zu Lübeck, gest. 1817 als königl. Kapellmeister in Kopenhagen. Von seinen Opern wurde besonders das »Fest der Winzer« mit ...
Kupetzky
Kupetzky, Joh., berühmter Porträtmaler, geb. 1667 zu Pesing an der ungar. Gränze, bildete sich in Wien, später in Italien, wo er 22 Jahre verweilte. Nach Wien zurückgekehrt ...
Kupfer
Kupfer (cuprum, venus), ein seit den ältesten Zeiten bekanntes unedles, dehnbares, schweres Metall, nach der Insel Cypern benannt. Es kommt in der Natur gediegen, als ...
Kupferdruck
Kupferdruck, das Abdrucken einer vom Kupferstecher bearbeiteten Platte auf Papier, geschieht durch eine eigene K.presse, die aus 2 über einander liegenden, in einem Gestell ...
Kupfergroschen
Kupfergroschen, stark legirte Silbermünze im 16. Jahrh. = 24 kr.
Kupfermünzen
Kupfermünzen, die aus Kupfer geprägten Münzen; die röm. K. sind eigentlich Broncemünzen und scheinen vor den Silbermünzen geprägt worden zu sein; über den Werth derselben ...
Kupferstechkunst
Kupferstechkunst, die Kunst, auf einer Kupferplatte ein vertieftes Bild zu schaffen, um dasselbe durch Druck zu vervielfältigen. Die älteste aber auch die schwierigste Art ist ...
Kuppel
Kuppel, Kugelgewölbe, flachrundes oder halbkugelrundes Gewölbe zur Bedeckung runder Gebäude, oben mit einer Oeffnung zum Einlassen des Lichts; oft ist diese mit einem an den ...
Kuppelei
Kuppelei (lenocinium), hilfweise Möglichmachung fremder Unzucht. Die Strafbarkeit steigt, wenn die K. gewerbsmäßig betrieben wird, oder wenn der Mann seine Frau oder Eltern ...
Kur
Kur, bei den Alten Cyrus, asiat. Fluß, entspringt im armenischen Gebirge, durchströmt die russ. Provinzen Georgien und Schirwan und fällt mit dem Araxes vereinigt nach etwa ...
Küraß
Küraß (wird aus dem span. corazon, Herz, Brust, hergeleitet), Brustharnisch, gewöhnlich mit einem Rückenharnisch verbunden, für Musketenkugeln undurchdringlich, wird jetzt ...
Kürbis
Kürbis, s. Cucurbitaceae.
Kurdistan
Kurdistan, Kurdenland, auf der südl. und südöstl. Seite des armenischen Gebirges, auf der nordwestl. des Zagros, erstreckt sich vom Euphrat bis Tigris u. dessen Zuflüssen ...
Kurfürsten
Kurfürsten (vom altdeutschen Kur d.h. Wahl), im deutschen Reiche diejenigen Fürsten, welche den König (Kaiser) wählten. Nach dem Aussterben der Karolinger geschah die Wahl ...
Kurgane
Kurgane, russ., die Grabhügel, welche sich am Dniepr, Don, Wolga und durch das südl. Sibirien zahlreich finden, Denkmäler der verschiedenen Völker, welche diese ...
Kurilen
Kurilen, Inselgruppe im stillen Ocean, die sich von der Südspitze Kamtschatkas bis Japan hinzieht, im Norden von Rußland, im Süden von Japan in Anspruch genommen, vulkanisch, ...
Kurisches Haff
Kurisches Haff, Mündungsbusen des Niemen, 28 QM. groß, von Labiau bis Memel, hängt mit der Ostsee durch eine schmale Meerenge (das Tief) zusammen, indem sich ein schmaler, ...
Kurland
Kurland, ehemaliges Herzogthum, jetzt eine der russ. Ostseeprovinzen, zwischen der Ostsee, Livland, Witepsk und Wilna, 495 QM. groß mit 572000 E.; der Adel und der ...
Kurmark
Kurmark, Haupttheil der Mark Brandenburg, seit 1806 erloschener Name, begriff die Altmark, die Vormark, die Mittelmark, die Uckermark u. die Herrschaften Beeskow u. Starkow, ...
Kurrer
Kurrer, Jak. Wilh. Heinr. v., geb. 1781, Württemberger, Techniker, dirigirte mehre Fabriken, zuletzt die Porgesʼsche Kattunfabrik in Prag, lebt seit 1843 ausschließlich der ...
Kurrheinischer Kreis
Kurrheinischer Kreis, ehemaliger Kreis des deutschen Reichs, dessen Hauptbestandtheile Kurpfalz u. die 3 geistlichen Kurfürstenthümer bildeten.
Kursk
Kursk, Gouvernement im europ. Rußland, zwischen Charkow, Woronesch, Orel, Tschernigow und Pultawa, 818 QM. groß, mit 1800000 E., sehr fruchtbar, mit bedeutender Viehzucht u. ...
Kurvereine
Kurvereine, die Vereinbarungen der deutschen Kurfürsten, in besonderen Versammlungen abgeschlossen, meist durch außerordentliche Umstände veranlaßt.
Kurz [1]
Kurz, Franz. geb. 1771 zu Kefermarkt in Oesterreich ob der Enns, Chorherr und Archivar des Stifts St. Florian, gest. 1843, verdienter Geschichtsforscher, schrieb die ...
Kurz [2]
Kurz, Heinr., geb. 1805 in Paris, nach 1830 in Deutschland oppositioneller Journalist, seit 1839 Professor an der Kantonschule zu Aarau, lieferte ein Handbuch der poetischen ...
Kurzschwanzaffe
Kurzschwanzaffe (Brachyurus), eine Affengattung der neuen Welt, mit kurzem, ganz behaartem Schwanz. Der Judenaffe (b. israelita), mit länglich rundem Gesicht und starkem ...
Kurzsichtigkeit
Kurzsichtigkeit (myopia), die fehlerhafte Beschaffenheit des Auges, bei der die Gegenstände nur dann deutlich gesehen werden, wenn sie dem Auge sehr nahe gebracht werden. Hat ...
Kurzwaaren
Kurzwaaren (quincaillerie, mercerie), die kleinen Waaren aus Metall, Glas, Porzellan, Bein, Holz etc. z.B. Uhren, Nadeln, Beschläge, Ringe, Schreib- u. Malermaterialien.
Kussoblumen
Kussoblumen, die Blüten der brayera anthelmintica, eines abyssin. Strauchs; s. Bandwurm.
Küste
Küste (von costa), das Ufer des Meeres.
Küstenfahrt
Küstenfahrt, s. Cabotage.
Küstner
Küstner, Karl Theodor, ein um das moderne Theaterwesen verdienter Schauspieldirector, geb. 1784 zu Leipzig, machte 1813 den Befreiungskrieg mit, wurde Schauspieldirector in ...
Küstrin
Küstrin, preuß. Stadt u. starke Festung am Einfluß der Wartha in die Oder mit 9300 E., Schiffahrt.
Kutahia
Kutahia, Kiutahia, Hauptstadt des gleichnamigen türk. Paschaliks in Kleinasien, südöstlich von Brussa mit 60000 E., darunter viele Griechen und Armenier, mit lebhaftem ...
Kutaïs
Kutaïs, Kutaïssi, russ. Stadt in Imeretien, nordöstlich von Tiflis, mit 4000 E., Sitz eines griech. Metropoliten.
Kuttenberg
Kuttenberg, böhm. Kutnahora, Bergstadt im Kreise Pardubitz, mit 11200 E., Fabrikation; die ehemals sehr reichen Silberbergwerke geben gegenwärtig nur geringe Ausbeute.
Kutter
Kutter, schnellsegelndes Fahrzeug mit 6–15 Kanonen, besonders von den Engländern zum Kreuzen gebraucht.
Kutusow
Kutusow, Michael Laurionowitsch Golenitschew, Fürst Smolenskoi, geb. 1745, trat 1759 in das Heer, diente in allen Kriegen, wurde von Suwarow, Romanzow und Potemkin begünstigt, ...
Kuxen
Kuxen, Antheilrechte an Berggewerkschaften, in einem ähnlichen Verhältniß wie Actien zu Actiengesellschaft.
Küßnacht
Küßnacht, schwyzer. Dorf am Fuße des Rigi u. einer Bucht des Vierwaldstättersees, mit 2800 E., bekannt aus der Tellsage. – K., Dorf am Zürchersee, mit 2500 E., ...
Kwart
Kwart, poln. Hohlmaß = 502/5 Par. Kubikzoll.
Kwarteck
Kwarteck, poln. Getreidemaß = 123/5 Par. Kubikzoll.
Kwaß
Kwaß, russ. gegohrenes Getränke aus Gerstenmalz, etwas Roggenmalz u. ungebeuteltem Roggenmehl bereitet.
Kyanisirung
Kyanisirung, nach dem Engländer Kyan benanntes Verfahren, Holz durch eine Lösung von Quecksilbersublimat gegen Fäulniß zu bewahren; nicht bewährt.
Kyau
Kyau, Friedrich Wilh., Freiherr v., geb. 1654 im Brandenburgischen, zuerst preuß., dann sächs. Militär, gest. 1733 als Commandant der Feste Königstein, berühmt durch seinen ...
Kyburg
Kyburg, Dorf im Kanton Zürich an der Töß unsern Winterthur u. dabei die Burg K., einst der Sitz mächtiger gräfl. Dynasten; 1264 erbte die Grafschaft an Habsburg, das sie ...
Kyesiologie
Kyesiologie, griech.-dtsch., Schwangerschaftslehre.
Kyffhäuser
Kyffhäuser, südlicher Ausläufer des Harzgebirges, gegen Frankenhausen abfallend; auf der 1458' hohen Spitze die Ruine einer Kaiserburg. Die Volkssage läßt Kaiser Friedrich ...
Kyllosis
Kyllosis, griech. = Krümmung, was Buckel oder Höcker.
Kylon
Kylon, s. Alkmäon.
Kyme
Kyme, äolische Stadt in Kleinasien, 17 n. Chr. durch ein Erdbeben zerstört.
Kymmene
Kymmene, finn. Fluß, mündet zwischen Lowisa u. Frederikshamm, wurde 1721 Gränzfluß zwischen Schweden u. Rußland; an seinen Mündungen liegen die beiden Festungen ...
Kynast
Kynast, schles. Herrschaft im Hirschberger Kreise, dem Grafen Schaffgotsch gehörig, benannt nach dem Bergschlosse K., 1675 durch den Blitz zerstört.
Kynoskephalä
Kynoskephalä, Hügelreihe bei Skotussa im alten Thessalien; hier Sieg des Römers T. Quinctius Flamininus über den macedon. König Philipp II. 197 v. Chr.
Kyrie eleison!
Kyrie eleison! griech., Herr, erbarme Dich!
Kyriologisch
Kyriologisch, griech.-dtsch., in nicht tropischem Sinne gebrauchter Ausdruck.
Kythera
Kythera, Cythera, s. Cerigo.
Kythnos
Kythnos, jetzt Thermia, kleine cykladische Insel zwischen Keos u. Seriphos.
L
L, in dem latein. und den meisten neuen Alphabeten der 12. Buchstabe, als röm. Zahlzeichen L = 50. Auf röm. Münzen, Inschriften etc. kann es Lucius, Laelius, Libertus, Lex ...
L'Estocq
L'Estocq, Joh. Hermann, geb. 1692 zu Celle, Wundarzt, kam in die Dienste Peters I., dann der Prinzessin Elisabeth, leitete mit eben so großer Gewandtheit als Kühnheit die Hof- ...
L'Hassa, Hlassa
L'Hassa, Hlassa, Hauptstadt Tibets in fruchtbarer Gegend, mit vielen Klöstern, prächtigen Tempeln, der Winterresidenz des Dalai Lama; L. ist ein Hauptplatz für die Wallfahrten ...
L'Hombre
L'Hombre (Longbr), von 3 Personen ausgeführtes Kartenspiel, von den Spaniern um 1430 aufgebracht. Wird mit den franz. Karten, ohne 8,9 u. 10 gespielt; die Spielenden erhalten 9 ...
L'Hôpital
L'Hôpital (Lobitall), Michel de, frz. Staatsmann und Schriftsteller der Reformationszeit, geb. 1505 zu Aigueperse, war anfangs in Rom Auditor der Rota, wurde dann Advokat in ...
L'istesso tempo
L'istesso tempo, ital., dasselbe Zeitmaß.
L. a.
L. a., auf Recepten, = lege artis nach Vorschrift der Kunst. L. a. M. = »liberalium artium Magister«, Lehrer der freien Künste.
L. B.
L. B. = lectori benevolo, lat., dem geneigten Leser; L. c. = loco citato, am angeführten Orte; L. D. = Laus Deo, Gott sei Lob!
L. m.
L. m., laeva manu, lat., mit der linken Hand.
L. s.
L. s. = loco sigilli, s. d.; oder: Lectori salutem, Gruß an den Leser.
La Cerignola
La Cerignola (Latscherinjola), neapolitan. Stadt in der Provinz Capitanata mit 10000 E.; Bau von Südfrüchten und Baumwolle.
La Charité
La Charité (La Schariteh), franz. Stadt an der Loire, mit 5000 E., Flußhafen, lebhaftem Verkehr.
La Châtre
La Châtre (La Schahtr), französ. Stadt am Indre, mit 5000 E., Wollezeugfabrikation und Gerberei.
La Côte
La Côte, das 41/2 St. lange waadtländische Gestade des Genfersees, trefflich angebaut, mit vorzüglichem Wein.
La Crau
La Crau (–Kro). 12 QM. große Haide im französ. Depart. der Rhonemündungen, grobkiesig, mit spärlicher Vegetation von Thymian, Wermuth u. andern aromatischen Kräutern.
La Granja
La Granja, span. Lustschloß bei San Ildefonso; Militärrevolution vom 13. August 1836, s. Spanien.
La Mettrie
La Mettrie, Julien Offrey de, philosophischer Narr und Arzt, geb. 1709 zu St. Malo, gest. 1751 zu Berlin, wohin ihn als ein vermeintliches Opfer der Intoleranz Friedrich II. ...
La-Ciotat
La-Ciotat (La-Siota), franz. Seestadt 3 M. von Marseille, mit Hafen, Werfte, Dampfmaschinenfabrik, Seefahrt, Fischerei, 5200 E.
La-Flèche
La-Flèche (Laflähsch), frz. Stadt im Depart. Sarthe mit 7000 E., Hut- u. Lederfabriken, lebhaftem Handel mit Landeserzeugnissen.
La-Plata-Staaten
La-Plata-Staaten, s. argentinische Republik; L.-P.-Strom, s. Plata.
La-Trappe
La-Trappe, Name einer berühmten Cistercienserabtei bei Mortagne im Orne-Departement (früher Grafschaft Perche), gestiftet 1140. S. Trappisten.
Laa
Laa, altes, an historischen Erinnerungen reiches Städtchen in Oesterreich unter der Enns, auf einer Insel der Thaya, mit 1500 E., Mineralquelle.
Laab
Laab, Lab, s. Käse.
Laachersee
Laachersee, See auf der Eifel, 5 St. von Koblenz, 8694' lang, 7890' breit, 214' tief, füllt einen alten Krater aus, hat widerlich schmeckendes Wasser.
Laaland
Laaland (Loland), dän. Insel in der Ostsee (mit Falster ein Stift bildend), ist 211/2 QM. groß, fruchtbar, hat 57000 E.; die bedeutendsten Orte sind die Städte Mariaböe mit ...
Laar
Laar oder Laer, Peter van, Bamboccio genannt, berühmter Maler, geb. 1613 zu Laren in Holland, lebte 16 Jahre in Rom, nach seiner Rückkehr in Amsterdam und Harlem, wo er, in ...
Laas
Laas, österr. Stadt in Krain unweit Adelsberg, mit 800 E., Schloß, großer Höhle mit fischreichem See und Tropfsteingebilden.
Laasphe
Laasphe, preuß.-westfäl. Stadt im Reg.-Bez. Arnsberg, mit 2500 E., Tuchfabriken und Eisenwerken; in der Nähe das Bergschloß Wittgenstein.
Laba
Laba, russ. Stadt am Ladogasee, mit 3000 E., Schiffahrt.
Labadie
Labadie, Jean de, pietistischer Schwärmer u. Stifter einer kleinen Sekte, der Labadisten, geb. 1610 zu Bourg in Guyenne, Sohn eines Soldaten, wurde Jesuit, trat 1639 aus dem ...
Labarum
Labarum, röm. Feldzeichen; seit Kaiser Konstantin die Hauptfahne, in Kreuzform, mit den griech. Anfangsbuchstaben des Namens Christi Χ P, oder auch mit dem Christusbilde, das ...
Labat
Labat (Laba), Jean Baptiste, Missionär und Verfasser von vortrefflichen Reisebeschreibungen, geb. 1663 zu Paris, wurde Dominikaner, 1693 als Missionär nach den Antillen ...
Labé
Labé, Louise Charly, geb. 1525 zu Lyon, verheirathete Perrin, gest. 1566, französ. lyrische Dichterin, zu ihrer Zeit sehr geschätzt, wird neuerdings wieder gelesen (letzte ...
Labedoyère
Labedoyère (Labdoajähr), Charles Angelique Huchet, geb. 1786 zu Paris, seit 1806 bei der Armee, war 1815 Oberst und der erste, der Napoleon bei seiner Rückkehr aus Elba sein ...
Labefactiren
Labefactiren, lat.-deutsch, schwächen, ermüden.
Labent
Labent, lat.-deutsch, gleitend, schlüpfend.
Laber
Laber, schwarze, große u. kleine, 3 kleine Nebenflüsse der Donau, münden zwischen Regensburg und Straubing.
Laberdan
Laberdan, s. Kabeljau.
Laberius Decimus
Laberius Decimus, röm. Mimendichter zu Cäsars Zeit, von dem wir einige Fragmente haben (gesammelt von Bothe in den »Fragmenta poëtarum latinorum scenicorum«, Halberstadt ...
Labial
Labial, lat., zu den Lippen gehörig.
Labiaten
Labiaten, in der Botanik die Lippenblütigen (Labiatae), natürliche Familie, meist mit 4eckigem Stengel, gegenüberstehenden oder quirlförmigen Blättern, Rachenblumen, ...
Labiau
Labiau, preuß. Stadt im Reg.-Bez. Königsberg, unweit des kurischen Haffs, mit 4000 E., Leineweberei, Gerberei.
Labidometer
Labidometer, Labimeter. griech., mechan. Vorrichtung, um bei Anlegung der Geburtszange die Größe des Kindskopfes zu messen.
Labienus
Labienus, Titus Atius, tüchtiger Feldherr Cäsars im gallischen Kriege, trat auf die Seite des Pompejus und fiel bei Munda; sein Sohn bekriegte den Antonius mit parthischer ...
Labiiren
Labiiren, das Labium einer Orgel (s. d.) nach der gehörigen Mensur einrichten.
Labillardière
Labillardière (Labiljardiähr), Jean Julien, Naturforscher, geb. 1755 zu Alençon, bereiste England, Frankreich, die Alpen, 1786 und 87 Syrien, und machte die Expedition unter ...
Labiodental
Labiodental, lat.-deutsch, Buchstabe, der mit den Lippen und Zähnen ausgesprochen wird.
Laborant
Laborant, lat.-deutsch, wer sich mit chemischen Versuchen abgibt; laboriren, arbeiten; chemische Versuche machen; leiden. Laboratorium, die chemische Werkstätte; bei der ...
Laborde
Laborde, Jean Joseph de, geb. 1724 zu Jaca in Spanien, erwarb sich als Kaufmann u. Bankier zu Bayonne ein ungeheures Vermögen, verwandte Millionen zum Vortheil des Staats u. ...
Labourdonnaye [1]
Labourdonnaye (Laburdonnäh), Bertrand François Mahé de, geb. 1699 zu St. Malo, einer der tüchtigsten französ. Seeoffiziere, machte als Gouverneur der Inseln Isle de France ...
Labourdonnaye [2]
Labourdonnaye, François Regis, Graf, geb. 1767 zu Angers, kämpfte in der Vendée und als Emigrant, kehrte unter dem Consulat zurück, war nach 1815 der heftigste Wortführer ...
Labrador [1]
Labrador, nordamerikan. Halbinsel zwischen der Hudsonsbai, dem Ocean, der St. Lorenzbai und Canada, zu dem engl. Gouvernement Neufundland gehörig, ist gebirgig, kalt, ...
Labrador [2]
Labrador, Mineral von glänzend blauer, grüner, seltener gelber u. rother Farbe, gehört in die Ordnung der Thonerden, zur Sippschaft des Feldspathes, u. besteht aus einfach ...
Labruyère
Labruyère (Labrüjähr), Jean de, geb. 1639, gest. 1696, königl. Beamter, ausgezeichneter franz. Schriftsteller, dessen Charactères de Theophraste, avec les charactères et ...
Labuan
Labuan, Insel nördl. von Borneo, von den Engländern gegen ihren Vertrag mit Holland besetzt, ist Station zwischen Singapore und Hongkong.
Labus
Labus, Giovanni, geb. 1775 zu Brescia, gest. 1853 als k. k. Hofepigraph zu Mailand, ital. Archäolog, beschrieb die Museen zu Mantua, Brescia, die antiken Monumente u. ...
Labyrinth
Labyrinth, griech., bei den Alten künstliche Felsenaushöhlungen oder Gebäude mit vielen Gängen u. Gemächern, so daß man sich leicht in denselben verirren konnte. Die ...
Lacaille
Lacaille, Nicolas Louis de, berühmter französ. Astronom, geb. 1713 zu Rumigny, führte mit Cassini und Maraldi die große Meridianmessung aus, ward 1741 Mitglied der Akademie, ...
Lacalprenède
Lacalprenède (Lakalbrenähd), Gauthier de Costes, Chevalier Seigneur de, Gascogner, gest. 1663 als königl. Kammerherr zu Paris, schrieb lange Ritterromane, die zu ihrer Zeit ...
Lacedämon
Lacedämon, s. Sparta.
Lacépède
Lacépède, Bernard Germain Etienne de Laville, Graf de, Zoolog, geb. 1756 zu Agen, ward Aufseher im zoologischen Garten, später Professor der Naturgeschichte, während der ...
Laceriren
Laceriren, lat.-deutsch, zerreißen.
Lacerta
Lacerta, lat., die Eidechse; in Venedig das Freudenmädchen.
Lacessiren
Lacessiren, lat.-dtsch., necken, reizen.
Lachaise
Lachaise (Laschähs), François dʼAix de, der langjährige Beichtvater Ludwigs XIV., geb. 1624 auf seinem Stammschlosse dʼAix bei Forez, wurde Jesuit, Provinzial seines Ordens, ...
Lachaussée
Lachaussée (Laschoßeh), Pierre Claude Nivelle de, gest. 1754 zu Paris, französ. Dramatiker, schrieb mehre Lustspiele und das Schauspiel »Le préjugé à la mode«, eine sog. ...
Lachaux de Fonds
Lachaux de Fonds, s. Chaux de Fonds.
Lachen
Lachen, dem Menschen eigenthümliche Aeußerung, entweder durch äußern Reiz, Kitzeln, bewirkt, oder durch das Gefühl des Lächerlichen, den Contrast zwischen 2 ...
Lachesis
Lachesis, eine der 3 Parzen, s. d.
Lachmann
Lachmann, Karl, geb. 1793 zu Braunschweig, gest. 1851 als Professor zu Berlin, ausgezeichneter Philolog u. Kritiker, Herausgeber des Properz, Catull, Tibull, Genesius, ...
Lachner
Lachner, Franz, königl. Generalmusikdirector in München, geb. 1804 zu Rain in Bayern, kam dann nach Wien, ward 1826 Kapellmeister am Kärntnerthortheater, 1834 zu Mannheim und ...
Lachs
Lachs (Salmo), Gattung Fische aus der Ordnung der Bauchweichflosser mit 10–12 Kiemenstrahlen u. einer Fettflosse über der Afterflosse, theils Süßwasser- theils Meerfische, ...
Lachter
Lachter, Berglachter, Längemaß der Bergleute, gewöhnlich in 8 Achtel zu 10 L.zoll zu 10 Primen und 10 Sekunden getheilt, ist von ungleicher Größe, wenig unter oder über 2 ...
Laciren
Laciren, frz.-deutsch, ein- oder zuschnüren.
Lack [1]
Lack, s. Cheiranthus.
Lack [2]
Lack, ursprünglich eine harzige, wachsartige Pflanzensubstanz, im Wasser nur theilweise, in Alkohol und Oelen vollkommen löslich; der Gummi-L. (s. Gummilackschildlaus), ...
Lack [3]
Lack , in Ostindien eine Geldsumme von 100000 Rupien, von engl. Rupien = 64007 Thlr. 12 Sgr. = 93344 fl. 7 kr., von Siccarupien = 68274 Thlr. 15 Sgr. = 99566 fl. 581/2 kr.; eine ...
Lackmus
Lackmus, blauer Lack. blaue Farbe, aus einer Flechte, der parmelia tartarea, die im nördl. Europa, besonders häufig in Schweden, an Steinen und Felsen etc. wächst, bereitet. ...
Lackritzensaft
Lackritzensaft, Süßholzsaft (succus liquiritiae), durch Auskochen u. Abdampfen erhaltener Auszug beider Süßholzarten, der glycyrhiza glabra u. echinata. In dem Vaterland der ...
Laclos
Laclos (Laklo), Pierre Ambr. Franç. Choderlos de, geb. 1741, franz. Artillerieoffizier, 1793 als Anhänger des Herzogs von Orleans verhaftet und durch den 9. Thermidor wieder ...
Lacordaire
Lacordaire (Lakordähr), Henri, der gefeiertste französ. Kanzelredner der Gegenwart, geb. am 12. Mai 1802 zu Recy bei Chatillon sur Seine, studierte in Dijon die Rechte, betrat ...
Lacretelle [1]
Lacretelle (Lakretäll), Pierre Louis, der ältere, vielseitiger Schriftsteller, geb. 1751 zu Metz, gest. 1824, war anfangs Advokat, seit 1778 Parlamentsadvokat, spielte als ...
Lacretelle [2]
Lacretelle, Charles Joseph de, der jüngere, Bruder des Vorigen, Verfasser einiger geschichtlicher Werke, geb. 1763 zu Metz, spielte als Gemäßigter während der Revolution ...
Lacroix [1]
Lacroix, Silvester François, geb. 1765 zu Paris, gest. 1843 als Professor daselbst, Mathematiker, verfaßte gute Lehrbücher, namentlich für Differential- und Integralrechnung.
Lacroix [2]
Lacroix (Lakroah), Paul, pseudonym P. L. Jacob, geb. 1806 zu Paris, frz. Geschichtschreiber (»Dissertations sur quelques points curieux de lʼhistoire de France«, 2 Bde., Paris ...
Lacryma
Lacryma, lat., Thräne; lacrymal, was sich auf die Thränenwege bezieht; l. e Christi, Christusthränen. feiner, dunkelrother Wein, der am Fuße des Vesuv wächst.
Lactantius
Lactantius, Firmianus (Lucius Cäcilius), latein. Kirchenvater, geb. um 260–75 n. Chr., heidnischer Abkunft, Schüler des ältern Arnobius (s. d.), Lehrer der Beredsamkeit zu ...
Lactation
Lactation, lat.-dtsch., die organische Milchabsonderung; das Säugen. Lactinien, aus Milch bereitete Stoffe z.B. Käse, Butter.
Lactuca
Lactuca, lat., Pflanzengattung aus der Familie der Compositae (s. d.), Salat, bekannte Gemüsepflanze mit milchartigem Safte; l. virosa, Giftsalat. in Deutschland selten, mit ...
Lacuna
Lacuna, lat., Graben. Vertiefung, Sumpf; Lücke, besonders in dem Contexte der alten Autoren.
Ladanum
Ladanum, lat., eine officinelle Gummiart, wird aus mehren Cistusarten gewonnen, s. Cistineae.
Ladenberg
Ladenberg, Philipp von, geb. 1769 zu Magdeburg, gest. 1847. preußischer Staatsmann, 1837–42 Finanzminister. – L., Adalbert v., Sohn des Vorigen, geb. 1798 zu Ansbach, 1834 ...
Ladin
Ladin, das Romanische in Graubünden, s. Romanische Sprachen.
Lädiren
Lädiren, lat.-deutsch, verletzen, beleidigen, verkürzen.
Ladislaus
Ladislaus, s. Wladislaw.
Ladoga
Ladoga, See im europ. Rußland, Gouvernement Petersburg, 234 QM. groß, Europas größter Landsee, fließt durch die Newa in den finnischen Meerbusen ab, ist wegen Klippen und ...
Ladronen
Ladronen, Diebsinseln (auch Marianen genannt), Inselgruppe im stillen Ocean, westl. von den Philippinen, 20 an der Zahl, von Magellan entdeckt, vulkanisch, fruchtbar, mit ...
Ladung
Ladung, die Pulvermenge nebst dem Geschosse, welche zu einem rechten Schusse erforderlich ist; die Fracht eines Fahrzeugs; die obrigkeitliche Vorladung, Citation vor das ...
Lady
Lady (lehdi), vom angelsächs. hlafdige, d.h. Brotherrin, in England der Titel für die Frau eines Lord, Baronet oder Knight; die Mehrzahl: Ladies ist bei Anreden an weibliche ...
Laeken
Laeken (lahken), königl. Schloß in der Nähe von Brüssel mit herrlichen Gartenanlagen.
Laërtes
Laërtes, in der griech. Sage der Vater des Odysseus, der dessen Heimkunft noch erlebte.
Laesio
Laesio, lat., Verletzung, Nachtheil. Beleidigung. L. enormis, ultra dimidium, bei Verträgen Schädigung über die Hälfte des Werths, was den Verkäufer (zu wohlfeil) u. den ...
Laetare
Laetare, lat., = Freuet euch, heißt der 4. Sonntag in der Fasten, weil die hl. Messe dieses Tages mit L. Jerusalem (Jesaias 66, 10, 11) beginnt. Dieser Sonntag heißt auch ...
Lafare
Lafare (–fahr), Charles Auguste, Marquis de, geb. 1644, gest. 1712, Offizier, dichtete Epigramme u. Lieder, schrieb auch Mémoires et réflexions sur les principaux ...
Lafarge
Lafarge (Lasarsch), geb. Marie Capelle 1816 zu Paris, 1838 an Herrn L., einen widrigen und alten Hammerwerksbesitzer verheirathet, lebte mit demselben nicht glücklich. Er st. 15. ...
Lafayette [1]
Lafayette, Marie Madeleine Pioche de Lavergne, Comtesse de, geb. 1632, gest. 1693, eine geistreiche Dame, schrieb Romane und Memoiren, die 1825 in Paris zuletzt herausgegeben ...
Lafayette [2]
Lafayette, Gilbert, Marquis de, geb. d. 6. Septbr. 1757 zu Chavagnac im Depart. der Oberloire, aus einem altadeligen Geschlechte der Auvergne, durch Familiengüter und die ...
Laffete
Laffete, das Gerüst, worauf die schweren Geschützrohre gelegt werden, besteht aus 2 neben einander liegenden hölzernen Pfosten, die nach unten gekrümmt sind und von mehren ...
Laffitte
Laffitte, Jacques, geb. 1767 zu Bayonne. wurde durch Fleiß, Rechtlichkeit und Klugheit einer der reichsten Banquiers in Europa. 1814 Director der französ. Bank, bei dem Ludwig ...
Lafont
Lafont (Lafong), Charles Phil., berühmter Violinspieler, geb. 1781 zu Paris, 1809 in Petersburg erster Violinist und Concertmeister des Kaisers, kehrte 1815 nach Paris zurück ...
Lafontaine [1]
Lafontaine, Jean de, der Fabeldichter, geb. 1621 zu Château-Thierry in der Champagne, Akademiker 1684, st. 1695 zu Paris. Unstreitig lag weit mehr Poesie in der Art und Weise wie ...
Lafontaine [2]
Lafontaine, August Heinr. Julius, Romanenschreiber, geb. 1758 zu Braunschweig. war einige Zeit Feldprediger, st. 1831 zu Halle. In seinen frühesten Romanen (Heymeran von ...
Lafuente
Lafuente, Name von 2 span. Geschichtschreibern der neuesten Zeit: L., Miguel Alcantara, geb. 1817 zu Archidona in der Provinz Malaga, wurde Advocat zu Granada, 1846 Mitglied ...
Laga-An
Laga-An (On), beträchtlicher schwed. Fluß, bildet den Widöstersee, mündet in das Kattegat.
Lager
Lager, in der Mineralogie die Anhäufung fremdartiger Mineralien in einer Formation (Erze, Steinkohlen etc.). Im Kriegswesen: Ort. wo die Truppen unter Zelten oder Hütten oder ...
Lagiden
Lagiden, s. Ptolemäer.
Lago
Lago, span. und ital., See.
Lago Maggiore
Lago Maggiore (– Madschore), deutsch Langensee, bei den Alten Lacus Verbanus, See zwischen dem Kanton Tessin, Piemont und der Lombardei, 8 M. lang. 1 M. breit, bis 800' tief, ...
Lagophthalmus
Lagophthalmus, griech., das sog. Hasenauge.
Lagrange
Lagrange (Lagrangsch), Jos. Louis, ausgezeichneter Mathematiker, geb. 1736 zu Turin aus einer französ. Familie. löste schon in seinem 19. Jahre die von Euler gestellte ...
Lagthing
Lagthing, in Norwegen die gesetzgebende Abtheilung des Storthing, ein Ausschuß.
Laguéronnière
Laguéronnière (Lagheronniähr), Arthur de, geb. 1820, seit 1841 französ. Publicist, diente während der Republik in Lamartineʼs Cabinet, ging hierauf zu den Bonapartisten ...
Lagunen
Lagunen (vom latein. lacuna), die Sümpfe, welche sich an einer niederen Küste durch die einmündenden Flüsse u. die Bewegung des Meeres bilden, mit niederen Sandinseln ...
Laharpe [1]
Laharpe, Jean François de, Literärhistoriker und einst ebenso einseitiger als gefürchteter Kritiker, war ein 1739 zu Paris geb. Findelkind, trat zuerst als Dichter mit Heroiden ...
Laharpe [2]
Laharpe, Frédéric César. ein unklarer und deßhalb auch inconsequenter Schwärmer für die Ideen des 18. Jahrh. über Freiheit und Völkerglück, geb. 1754 zu Rolle im ...
Lahire
Lahire, eigentlich Etienne Vignoles (Winjohl), franz. Feldherr unter Karl VII., Gefährte der Jungfrau von Orleans, entsetzte mit ihr Orleans, wurde bei dem Versuche sie in ...
Lähmung
Lähmung, derjenige krankhafte Vorgang in einzelnen Organen des menschlichen Körpers, wodurch dieselben entweder vorübergehend oder bleibend dem Einflusse der zugehörigen ...
Lahn [1]
Lahn, Nebenfluß des Rheins, entspringt im westfäl. Rothargebirge, durchfließt Kurhessen und Nassau, ist von Weilburg an schiffbar gemacht, mündet bei Niederlahnstein.
Lahn [2]
Lahn, dünner. plattgepreßter Metalldrath, besonders von Gold und Silber, zum Umspinnen von Seidenfäden, zu Metallstickereien gebraucht.
Lähnen
Lähnen, in Sandgegenden kleine Dämme, welche verhindern sollen, daß der angetriebene Sand nicht wieder fortgeschwemmt werde.
Lahore
Lahore, früher Hauptstadt des 1849 von den Engländern eroberten Reichs der Sikhs (s. d.), am Rawi, befestigt, mit Tempeln, Moscheen, Bazars und Prachtbauten aus der Zeit der ...
Lahr
Lahr, Amtsstadt des bad, Mittelrheinkreises, im Schutterthal freundlich gelegen, eine starke 1/2 St. von der Staatseisenbahn, die dahin verlängert werden soll, mit 7000 meist ...
Laib
Laib (d.h. Brot), die bekannte Form des in größeren Massen gebackenen Brotes, daher auch die ähnliche Form der Käse etc. so genannt wird.
Laibach
Laibach, slav. Lublana, ital. Lubiana (Aemona bei den Römern), Hauptstadt von Krain, an der schiffbaren und fischreichen L. und der Wien-Triestiner Bahn. Sitz eines Bischofs u. ...
Laichen
Laichen, nennt man das Eierlegen der Fische, geschieht meistens im Frühjahr, wobei das Weibchen (Rogner) die Eier (Laich, Rogen) in seichtern Stellen der Gewässer an Steine, ...
Laien
Laien (von dem griech. λαὸς Volk), in der kath. Kirche alle Nichtgeistlichen. L. äbte, hießen L., denen von den weltlichen Herrschern mißbräuchlicher Weise Abteien ...
Lainé
Lainé (Läneh), Jos. Henri Joachim, geb. 1767 zu Bordeaux, franz. Staatsmann, opponirte 1813 als Mitglied des gesetzgebenden Körpers dem Kaiser, war 1815 Präsident der ...
Lainez [1]
Lainez (Länehs). Alex., geb. 1650. gest. 1710, französ. Dichter der leichten und witzigen Gattung (Gedichte, Paris 1733; 1753).
Lainez [2]
Lainez, s. Laynez.
Laing
Laing (Lehng), Alexander Gordon, engl. Offizier. geb. 1794 zu Edinburgh, bereiste von der Sierra Leona aus das Land der Mandingo u. Sulimah, drang von Tripoli aus 1826 nach ...
Laird
Laird (lehrd), schott., was das engl. Lord.
Lairesse
Lairesse (Läreß), Gérard de, niederländ. Historienmaler und Kupferstecher, geb. 1640 zu Lüttich, erblindete in seinem 50. Lebensjahre und st. zu Amsterdam 1711. Seine ...
Lais [1]
Lais (lehs), aus dem Celtischen, bezeichnet im Engl. Lied od. Sangweise, namentlich die in dem Volkstone; vgl. Leich.
Lais [2]
Lais, Name zweier wegen ihrer Schönheit bewunderten griech. Hetären; die eine lebte um 400 v. Chr. in Korinth, die andere zu Alexanders d. Gr. Zeit.
Laitoline
Laitoline (Lätolin), französ., der durch die Austrocknung der Milch in kalter Luft dargestellte Stoff, weiß, rahmartig, gleicht mit Wasser verdünnt dem Geschmacke nach ganz ...
Lakisten
Lakisten (Lehk–), nennen die Engländer die Dichter Wordsworth, Coleridge, Southey etc., weil sich dieselben an den Seen Westmorelands aufhielten.
Lakonien
Lakonien, s. Sparta. Lakonisch, Lakonismus, heißt die kurze u. schlagende, den Spartanern eigene Ausdrucksweise; auch heute noch angewendet.
Lalande
Lalande (Lalangd), Joseph Jérôme Lefrançais de, berühmter Astronom, geb. 1732 zu Bourg in Frankreich, Mitglied der Akademie der Wissenschaften u. königl. Astronom, 1761 ...
Lälius
Lälius, edles röm. Geschlecht; Cajus L., Freund und Legat des Scipio im span. und 2. punischen Kriege, war 190 v. Chr. Consul. Sein gleichnamiger Enkel war Freund des jüngeren ...
Lallemand
Lallemand, Claude François, franz. Arzt und Schriftsteller, geb. 1790 zu Metz, gest. als Professor in Paris 1854. Von seinen Schriften sind hauptsächlich zu nennen: ...
Lally-Tolendal
Lally-Tolendal (– Tolangdal), Thom. Arthur, Graf v., geb. 1702 zu Romans in der Dauphiné, Abkömmling einer irischen Familie, deren Mitglieder als Anhänger der Stuarts nach ...
Lama [1]
Lama, seines wollenes Zeug, geköpert, glattfarbig, auf der rechten Seite etwas langhaarig.
Lama [2]
Lama (Auchenia), eine Gattung der wiederkäuenden Säugethiere im südl. Amerika, den Kameelen gleichend, aber ohne Fetthöcker u. mit getrennten Zehen, schöne zierliche ...
Lamaismus
Lamaismus, der, ist eine Form des Buddhismus (s. Buddhisten); die Tibetaner, die meisten Mongolen, Kalmücken etc., sind Lamaiten. Lama, d.h. Seelenmutter, im Tibetanischen der ...
Lamarck
Lamarck, Jean Bapt. Ant. Pierre Monet de, ausgezeichneter französ. Naturforscher, geb. 1744 zu Bazentin in der Picardie, machte sich verdient um die Botanik durch seine »Flore ...
Lamarque
Lamarque (Lamark), Maximilien, Graf, geb. 1770 zu St. Sever, trat 1791 in das Heer, nahm mit 200 Grenadieren 1793 als Hauptmann Fuentarabia, begleitete hierauf Moreau auf dessen ...
Lamartine
Lamartine, Alphonse Prat de, geb. 1790 zu Mâcon, franz. Dichter, Historiker und Staatsmann, in der ersten Eigenschaft jedenfalls am bedeutendsten. Seine Lyrik zeichnet sich ...
Lamb [1]
Lamb (Lämm), Charles, geb. 1775 zu London, diente lange als Beamter in Ostindien, st. 1834, fruchtbarer Novellist, Dramatiker und Lyriker, schrieb auch über die engl. Dramatik. ...
Lamb [2]
Lamb, Caroline, 1785 geb., Tochter des Grafen Beßborough, Freundin Byrons, st. 1828 von ihrem Gemahle Lord Melbourne getrennt; 3 von ihren Romanen kamen in den Buchhandel.
Lambach
Lambach, uralter Marktflecken im Erzherzogthum Oesterreich, an der Traun mit 2500 E., der 1032 gestifteten reich begüterten Benedictinerabtei, mit schöner Kirche. ansehnlicher ...
Lamballe
Lamballe (Langball), Marie Therese Louise, geb. Prinzessin von Savoyen-Carignan, geb. 1749 zu Turin, wurde 1767 mit dem französ. Fürsten Stanislaus von Bourbon-L. vermählt, ...
Lambdacismus
Lambdacismus, Lallation, die Unfähigkeit das L auszusprechen.
Lambeck
Lambeck, Peter, bekannter als Lambeccius, geb. 1628 zu Hamburg, gest. 1680 als Director der kaiserl. Bibliothek in Wien, schrieb mehre literarischhistorische Werke u. die ...
Lamberg
Lamberg, altadeliges österreich. Geschlecht, besonders in Krain begütert, besteht (seit 1707) in einer fürstlichen Linie und in 2 gräflichen: zu Stein u. Guttenberg und zu ...

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