Слова на букву saut-stei (2170) Herders Conversations-Lexikon
На главную О проекте Обратная связь Поддержать проектДобавить в избранное

  
EN-DE-FR →  Herders Conversations-Lexikon →  qua-ange ange-bald bale-bösc bosc-cens cens-culp cult-ducq ducr-fall fall-gibe gibr-höch hoch-kaps kapu-lita lite-mont mont-panh panh-puni puni-saut saut-stei stei-trip trip-wuot


Слова на букву saut-stei (2170)

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 > >>
Schlichtegroll
Schlichtegroll, Adolf Heinrich Friedrich, geb. 1765 zu Waltershausen bei Gotha, gest. 1822 als Director der Hofbibliothek in München, schrieb über alte Münzen u. geschnittene ...
Schlik
Schlik, altadelige böhmische Familie. Kaspar S., Kanzler dreier Kaiser. wurde 1422 in den Reichsgrafenstand erhoben u. reich begütert. Zwei Grafen S. zeichneten sich im ...
Schlingen
Schlingen oder Schlucken (deglutitio), nennt man die physiologische Thätigkeit. durch welche feste oder flüssige Stoffe aus dem Munde durch die Speiseröhre in den Magen ...
Schlinger
Schlinger (Pythonoideae), Abtheilung der giftlosen Schlangen, welche die größten Schlangen enthält, wie die Riesen- und Pythonschlangen, von denen zuweilen Exemplare bis zu ...
Schlingern
Schlingern, die schwankende Bewegung des Schiffes von einer Seite zur andern bei hohler See; die auf- u. niedersteigende Bewegung des Schiffes seiner Länge nach heißt Stampfen.
Schlingpflanzen
Schlingpflanzen, s. Lianen.
Schlippenbach
Schlippenbach, adeliges Geschlecht in Liv- und Kurland; ein S. erscheint als Feldherr Karls XII. von Schweden. Ulrich Gust., Freiherr von S., geb. 1774 zu Groß-Wormsahten in ...
Schlitz
Schlitz, Stadt in der darmstädtischen Provinz Oberhessen, hat 3500 E., Schloß des Grafen Görz-S., Weberei, Sandsteinbruch. Mineralquelle.
Schlosser [1]
Schlosser, Joh. Georg, ein trefflicher Uebersetzer und Publicist, geb. 1739 zu Frankfurt a. M., Jugendfreund Göthes, dessen Schwester er später heirathete, studierte die ...
Schlosser [2]
Schlosser, Friedr. Christoph, berühmter Geschichtschreiber, geb. 1776 zu Jever in Oldenburg; studierte protestant. Theologie zu Göttingen, war einige Jahre Hauslehrer, wurde ...
Schlosser [3]
Schlosser, Joh. Friedr. Heinr., ein trefflicher Rechtsgelehrter und Schriftsteller u. dabei ein noch trefflicherer Charakter, dem alle Bitterkeiten des Lebens die ursprüngliche ...
Schlotheim
Schlotheim, Ernst Friedr., Freiherr von, verdienter Mineralog u. Geognost, geb. 1764 auf dem Rittergute Almenhausen in der Grafschaft Schwarzburg, studierte zu Göttingen die ...
Schlözer
Schlözer, Aug. Ludw. von, verdienter Geschichtsforscher und bis zur Derbheit freimüthiger Publicist. geb. 1735 zu Jaxtstadt in der Grafschaft Hohenlohe-Kirchberg. studierte zu ...
Schloß
Schloß, Werkzeug um eine Verschließung vermittelst eines Riegels zu bewirken, den man durch einen Schlüssel in Bewegung setzt. Am Riegel unterscheidet man Spitze od. Kopf u. ...
Schluckenau
Schluckenau, böhm. Stadt im Leippaer Kreis mit 4000E., Garn-, Strumpf- u. Strohhütefabrikation.
Schlucksen
Schlucksen oder Schluckser (von schlucken d.h. schlingen), ist ein heftiges, abgebrochenes und eigenthümlich schallendes Einathmen, welches durch krampfhafte, stoßweise ...
Schlund
Schlund, Schlundkopf (pharynx) der oberste u. weiteste Theil der Speiseröhre, im obern Theile des Halses gelegen, öffnet sich nach oben unter dem Gaumensegel in die Mundhöhle, ...
Schlüpfer
Schlüpfer (Troglodytes), Gattung sehr kleiner Vögel aus der Ordnung der Insektenfresser und Abtheilung der Sänger, mit dünnem, spitzigem Schnabel u. abgerundetem Schwanz, den ...
Schlupfwespe
Schlupfwespe (Ichneumon), eine Gattung Insekten aus der Ordnung der Hautflügler, mit Legstachel von verschidener Länge, borstenförmigen vielgliederigen Fühlhörnern, dadurch ...
Schlüsselbein
Schlüsselbein (clavicula), ein länglich schwach Sförmig gekrümmter Knochen, mit dem einen Ende am Akromion des Schulterblatts, mit dem andern in das Handstück des Brustbeins ...
Schlüsselburg
Schlüsselburg, früher Nöteburg, russ. Festung am Ausflusse der Newa aus dem Ladogasee, mit 5600 E.
Schlüsselgewalt
Schlüsselgewalt, Schlüsselamt Petri, die oberste Leitung und Regierung der Kirche auf Erden; schon im alten Testamente erscheinen die Schlüssel als Symbol der obersten Gewalt ...
Schlüter
Schlüter, Andr., einer der größten Bildhauer u. Baumeister des 17. Jahrh., geb. 1662. gest. 1714. war hauptsächlich in Berlin thätig unter dem Kurfürsten Friedrich Wilhelm ...
Schluß
Schluß, Schlüsse, nennt man in der Logik die Verknüpfung mehrer Urtheile zu einer Einheit, in welcher die Richtigkeit od. Falschheit des einen durch das andere bestimmt wird. ...
Schlußzettel
Schlußzettel, Schlußnote, heißt die vom Mäckler (Sensal) ausgestellte Bescheinigung über einen durch ihn vermittelten Waarenkauf und hat gerichtliche Gültigkeit. Bei sog. ...
Schlyter
Schlyter, Karl Johann, geb. 1795 zu Karlskrona, seit 1838 Professor der Rechte zu Lund, schrieb u.a.: »Corpus juris Sueo-Gotorum antiqui«, Bd. 1–8, Lund 1827–53; ...
Schmachtriemen
Schmachtriemen, breiter lederner Riemen, um den Unterleib geschnallt, wird von Reitern, Läufern etc. bisweilen getragen um die Erschütterung des leeren Magens zu mindern.
Schmacke
Schmacke, kleiner Kauffahrer, flach und breit gebaut. mit 2 Masten. Küche und Kajüte, besonders in Holland, auf der unteren Weser u. Elbe gewöhnlich.
Schmähschrift
Schmähschrift, s. Libell u. Pasquill.
Schmalkalden
Schmalkalden, Hauptstadt des gleichnamigen kurhess. Kreises, einer Enclave zwischen Gotha, Weimar, Meiningen u. der preuß. Provinz Sachsen, hat 5700 E., Bergbau auf Eisen, ...
Schmalkaldische Artikel
Schmalkaldische Artikel, s. symbol. Bücher.
Schmalkaldischer Bund u. Krieg
Schmalkaldischer Bund u. Krieg. Die protest. Stände. die sich weder der kathol. Mehrheit des Reichstages fügen noch die Entscheidung des in nahe Aussicht gestellten allgemeinen ...
Schmalte
Schmalte, s. Smalte.
Schmaltz
Schmaltz, Mor. Ferd., prot. Theolog, geb. 1785 zu Stolpen bei Dresden, 1816–18 Prediger zu Wien. 1819 Pastor an der Kirche zu Neustadt-Dresden, seit 1833 Hauptpastor an der ...
Schmalz
Schmalz, Theod. Anton Heinr., geb. 1760 zu Hannover, seit 1787 Professor der Rechtswissenschaft zu Rinteln, Königsberg, Halle, bis letztere Stadt dem Königreich Westfalen ...
Schmalzehnte
Schmalzehnte, so viel wie Blut-, Fleischzehnte, vom Hausvieh, das auf einem Gut gezogen wird.
Schmarotzer
Schmarotzer, s. Parasit.
Schmauß
Schmauß, Joh. Jak., geb. 1690 zu Landau, gest. 1757 als Professor zu Göttingen, deutscher Staatsrechtslehrer; Hauptwerk: »Corpus juris publici Sacri Romani imperii«, 1745, 2 ...
Schmeller
Schmeller, Johann Andreas, geb. 1785 zu Tirschenreuth in Oberfranken, wandte sich von München, wo er wegen Mittellosigkeit seine Bildung nicht fortsetzen konnte, 1804 zu ...
Schmelz
Schmelz, s. Email. – S. heißt auch der harte glänzende Ueberzug der Zahnkronen.
Schmelzung
Schmelzung, griech. Anabrosis, Anfressung der Gefäßwunden durch innere oder durch äußerlich angebrachte chemische Schärfen.
Schmerl
Schmerl (Cobitis), Gattung Fische aus der Ordnung der Bauchflosser und Familie der Karpfenartigen, mit aalförmigem, mit kleinen Schuppen bedecktem und schleimigem Körper, einem ...
Schmerling
Schmerling, Anton, Ritter von, geb. 1805 zu Wien, seit 1829 im österr. Staatsdienste, 1846 Appellationsrath, war 1848 im April österr. Vertrauensmann in Frankfurt bei den ...
Schmerz
Schmerz nennt man jede in höherem Grade unangenehme Empfindung des Körpers. Man unterscheidet mehre Arten des S.es, als schneidenden, bohrenden, brennenden, reißenden, ...
Schmerzengeld
Schmerzengeld, Entschädigung an den körperlich Verletzten, noch besonders neben den Arzt- u. Pflegekosten u. dem Verdienstersatz.
Schmettau
Schmettau, Samuel, Reichsgraf von, aus einem schles., ursprünglich ungar. Geschlechte, geb. 1684 zu Berlin, ausgezeichneter und sehr gebildeter Soldat, focht in holländ., ...
Schmetterlinge
Schmetterlinge, Staubflügler (Lepidoptera), eigene Ordnung der Insekten, mit sehr vollkommener Verwandlung und ausgezeichnet durch die 4 großen, mit staubartigen Schüppchen ...
Schmid [1]
Schmid, Karl Christian Erhard, Philosoph der kant'schen Schule, geb. 1761 zu Heilsberg im Weimarschen, gest. 1812 zu Jena, nachdem er seit 1791 Professor der Philosophie zu ...
Schmid [2]
Schmid, Reinhold, geb. 1800 zu Jena, seit 1836 Professor des römischen Rechtes zu Bern, hat einige rechtsgeschichtliche und andere juristische Werke veröffentlicht.
Schmid [3]
Schmid, Christoph von, der ausgezeichnete Jugendschriftsteller, geb. 1768 zu Dinkelsbühl in Bayern, zu Dillingen ein Schüler Sailers, wurde 1791 Priester, pastorirte bis 1816 ...
Schmid [4]
Schmid, Karl Ernst, juristischer und publicistischer Schriftsteller, geb. 1774 zu Weimar, trat in preuß. Staatsdienst und redigirte 1797–1804 die Bayreuther Politische Zeitung, ...
Schmidt [1]
Schmidt, Georg Friedr., einer der ausgezeichnetsten Kupferstecher des vorigen Jahrh., geb. 1712 zu Berlin, gest. 1755, bildete sich zu Paris bei dem Kupferstecher Larmessin, wurde ...
Schmidt [2]
Schmidt, Michael Ignaz, um die deutsche Geschichtschreibung hochverdient, geb. 1736 zu Arnstein in Unterfranken, wurde Geistlicher, 1771 Professor der Reichsgeschichte, ...
Schmidt [3]
Schmidt, Heinrich, geb. 1743 in Bayern, trat im 18. Jahre in österr. Militärdienst, kam frühe in den Generalquartiermeisterstab, hatte als Oberst desselben den rühmlichsten ...
Schmidt [4]
Schmidt, Eberhard Karl Klamer, ein dem Halberstädter Dichterkreis angehöriger Dichter, geb. 1746 zu Halberstadt, Kriegs secretär, später Commissär, von Gleim geleitet, st. ...
Schmidt [5]
Schmidt, Friedr. Wilh. Aug., genannt von Werneuchen, geb. 1764 zu Fahrland bei Potsdam, gest. 1828 als Pastor zu Werneuchen in der Mittelmark, machte sich als Idyllendichter ...
Schmidt [6]
Schmidt, Georg Philipp, genannt von Lübeck, geb. 1766 zu Lübeck, Bankdirector zu Altona, gest. 1849 zu Hamburg, Liederdichter ohne besondere Bedeutung. Lieder 1821, 3. Aufl. ...
Schmidt [7]
Schmidt, Joh. Ernst Christian, prot. Kirchenhistoriker, geb. 1772 zu Busenborn in Oberhessen, gest. 1831 zu Gießen, wo er seit 1792 gelehrt hatte und allmälig auch ...
Schmidt [8]
Schmidt, Isaak Jak., ein um 1779 geborner Deutscher, kam früh nach Rußland, st. 1847 als russ. Staatsrath und Mitglied der Petersburger Akademie, hinterließ mongolische und ...
Schmidt [9]
Schmidt , Kaspar, bekannt als Max Stirner, geb. 1806 zu Bayreuth, Gymnasiallehrer, jetzt Literat zu Berlin, schrieb: »Der Einzige u. sein Eigenthum«, Leipz. 1845, das ...
Schmidt-Phiseldeck
Schmidt-Phiseldeck, Justus von, geb. 1769 zu Wolfenbüttel, diente zuerst seinem rechtmäßigen Landesherrn, dem Herzog von Braunschweig, dann dem König Hieronymus Bonaparte von ...
Schmiedeberg
Schmiedeberg, preuß.-schles. Stadt am Fuß der Schneekoppe, mit 3700 E., bedeutender Industrie. – S., preuß. sächs. Stadt im Reg.-Bez. Merseburg, mit 3100 E., Tuch- u. ...
Schminke
Schminke, künstliche Farbe für das menschliche Gesicht, roth oder weiß, entweder mineralisch oder vegetabilisch, im ersten Falle absolut schädlich; aber auch die ...
Schmirgel
Schmirgel, Mineral aus den unreinen, feinkörnigen Abänderungen des Korunds bestehend, von schmutzig bläulichgrauer Farbe, kommt lose auf Naxos, unsern Smyrna, mit Magneteisen ...
Schmitthenner
Schmitthenner, Friedr. Jakob, geb. 1796 zu Oberdreis im Fürstenthum Wied, gest. 1850 als Professor der Geschichte u. Staatswissenschaft zu Gießen, schrieb u.a. mehre ...
Schmolke
Schmolke (Schmock), Benjamin, geb. 1672 zu Brauchitschdorf bei Liegnitz, gest. 1737 als Oberprediger zu Schweidnitz, hat sehr viele geistliche Lieder und mehre ihrer Zeit stark ...
Schmölln
Schmölln, Stadt im Herzogthum Sachsen-Altenburg mit 6100 E., Tuchfabrikation.
Schmölnitz
Schmölnitz, ungar. Szomolnok, Marktflecken im Comitat Zips, mit 4700 E., Berginspectoratoberamt, Berggericht, Bergbau auf Silber und Kupfer; Cämentkupfer, Kupfermünze.
Schmutzer
Schmutzer, Jak. Matth., berühmter Kupferstecher, geb. 1733 zu Wien, bildete sich daselbst und in Paris, ward 1766 Hofkupferstecher, später Director der Akademie für ...
Schnaase
Schnaase, Karl, geb. 1798 zu Danzig, seit 1848 Obertribunalrath in Berlin, ist einer der renommirtesten Kunstschriftsteller. Hauptwerk: »Geschichte der bildenden Künste« ...
Schnabelthier
Schnabelthier, s. Monotremen.
Schnacken
Schnacken, s. Mücken.
Schnaderhüpfel
Schnaderhüpfel, in den tyrol. und bayer. Alpen einstrophige, gereimte Volkslieder, erotischen od. satirischen Inhalts, gewöhnlich improvisirt, mit eigenthümlicher Melodie.
Schnarchen
Schnarchen, ein laut schallendes Athmen, das durch eine zitternde Bewegung des Gaumensegels entsteht, wenn bei erschlafftem Zustande desselben durch offenen Mund geathmet wird.
Schnarrer
Schnarrer (Crex), Gattung Vögel aus der Ordnung der Watvögel, an Gestalt den Rohrhühnern (s. d.), in der Lebensweise den Rallen (s. d.) ähnlich. Nur eine Art: der Wiesen-S., ...
Schnecken
Schnecken oder Lungenschnecken (Pulmonata), Abtheilung Weichthiere aus der Ordnung der Bauchfüßler, unterschieden von allen andern Weichthieren durch einen mit einem Netz von ...
Schneckenlinie
Schneckenlinie, s. Spirale.
Schnee
Schnee, gefrorene atmosphärische Niederschläge in Form verschieden gestalteter kleiner Krystalle. Bei strenger Kälte kommt es nicht leicht zum Schneien, wegen geringer ...
Schneeballenstrauch
Schneeballenstrauch, s. Caprifoliaceae.
Schneeberg [1]
Schneeberg, sächs. Stadt im Erzgebirge, unweit der Mulde, mit 8400 E., Berg- und Hüttenbetrieb auf Silber, Kobalt, Wismuth, Nickel, Eisen, Vitriol, Arsenik, Fabrikation ...
Schneeberg [2]
Schneeberg, Name vieler höhern Berge. Der S. an der Gränze von Niederösterreich und Steyermark 6765' hoch, mit herrlicher Aussicht von mehr als 100 St. Durchmesser. – S. ...
Schneeeule
Schneeeule (Strix nivea), eine Art der Tageulen, sehr groß, bis 21/2' lang, schneeweiß, lebt in der kalten Zone u. jagt Kaninchen, Hafen, Mäuse u. Geflügel.
Schneegans
Schneegans, Art der wilden Gans.
Schneeglöckchen
Schneeglöckchen, 2 Pflanzengattungen aus der Familie der Amaryllideae (s. d.); 1) Leucoium vernum, Frühlings-S., mit grasgrünen Blättern, meist einblütigem Schafte, L. ...
Schneekopf
Schneekopf, höchster Berg des Thüringer Waldes, 3049' hoch.
Schneekoppe
Schneekoppe, höchste Kuppe des Riesengebirgs, bei Hirschberg in Schlesien, 5010' hoch.
Schneelinie
Schneelinie, die Gränze des ewigen Schnees, durch geographische Breite und örtliche Verhältnisse bedingt. Sie erhebt sich an der Nordseite des Himalaya bis 17000', am ...
Schneeschuhe
Schneeschuhe, in Skandinavien, Grönland, Island etc. gebräuchliche hölzerne, in Schiffchenform ausgeschnittene Schuhe, auf denen man mit Hilfe eines Stabs schnell über ...
Schneidawind
Schneidawind, Franz Joseph Adolf, geb. 1799 zu Bamberg, Professor der Geschichte am Lyceum zu Aschaffenburg, ist der Verfasser zahlreicher Schriften aus dem Gebiete der neuern ...
Schneidemühl
Schneidemühl, preußische Stadt im posen'schen Reg.-Bez. Bromberg, mit 5500 E.; s. Czerski.
Schneiden
Schneiden, verschneiden, den Wein mit geringeren Sorten mischen; wohl auch mit Spiritus etc. versetzen (schmieren).
Schneider [1]
Schneider, Joh. Gottlob, verdienter Philolog und Lexikograph, geb. 1750 zu Kolm bei Wurzen, 1776 Professor der griech. Literatur zu Frankfurt a. d. O., später zu Breslau, wo er ...
Schneider [2]
Schneider, Joh. Georg, unter dem Namen Eulogius noch jetzt im Elsaß berüchtigt, geb. 1756 zu Wipfeld im Würzburg'schen, wurde Franciskaner zu Bamberg, 1786 Hofprediger des ...
Schneider [3]
Schneider, Anton, geb. 1777 zu Weiler im Vorarlberg, Advokat zu Bregenz, leitete 1809 den Vorarlberger Aufstand, wurde gefangen und von Napoleon zum Erschießen bestimmt, von ...
Schneider [4]
Schneider, Joh. Christian Friedrich, Componist, geb. 1786 zu Waltersdorf bei Zittau, war zuerst Organist in Leipzig, 1821 Organist und Kapellmeister in Dessau; st. 1853. Seine ...
Schneider [5]
Schneider, Karl Ernst Christoph, Philolog, geb. 1786 zu Wiehe in Sachsen, seit 1816 Professor zu Breslau, gab gute Ausgaben von Cäsars Commentaren, einigen platonischen Schriften ...
Schneidervogel
Schneidervogel (sylvia sutoria), kleiner Sänger in Ostindien; beim Nestbau durchsticht er mehre Blätter mit seinem Schnabel, verbindet sie mit Pflanzenfasern und schafft sich so ...
Schneidewin
Schneidewin, Friedr. Wilhelm, geb. 1810 zu Helmstedt, seit 1837 Professor in Göttin gen, gest. 1856, ausgezeichneter Philolog, gründete die Zeitschrift »Philologus«, edirte ...
Schneller
Schneller, Julius Franz Borgias, Geschichtschreiber u. Publicist, geb. 1777 zu Straßburg, lehrte Geschichte zu Linz und Gratz, von 1823 an zu Freiburg i. B., wo er 1833 st. S. ...
Schnellpressen
Schnellpressen, heißen in der Buchdruckerei die Maschinen zur Beschleunigung des Drucks. Der Engländer Nicholson hatte bereits 1790 eine Idee dieser Erfindung, nahm auch ein ...
Schnepfe
Schnepfe (Scolopax), eine Vogelgattung aus der Ordnung der Watvögel, mit langem, geradem und biegsamem Schnabel, die 3 Vorderzehen fast immer ganz getrennt, die großen Augen ...
Schnepfenthal
Schnepfenthal, s. Salzmann.
Schnepper
Schnepper, chirurgisches Instrument; durch eine Stahlfeder wird eine scharfe Klinge hervorgeschnellt, welche zur Oeffnung einer Blutader dient.
Schnetz
Schnetz, Jean Victor, Historien- u. Genremaler, geb. 1787 zu Versailles, bildete sich zu Paris unter David, später in Italien und ward 1840 Director der französ. Akademie zu ...
Schneuß
Schneuß, s. Dohne.
Schnittlauch
Schnittlauch, s. Lauch.
Schnorr von Karolsfeld
Schnorr von Karolsfeld, Veit Hans, geb. 1764 zu Schneeberg im sächs. Erzgebirge, war zuerst Notar, widmete sich aber dann zu Königsberg und Leipzig ganz der Kunst und ward ...
Schnupfen
Schnupfen (coryza), Entzündung der Nasenschleimhaut, Katarrh derselben, verbunden mit öfterm Niesen, Gefühl von Spannung, Ziehen und Prickeln in der Nase. Die ...
Schnupftabak
Schnupftabak, s. Tabak.
Schnüren
Schnüren, der Frauenzimmer, war schon im Mittelalter gebräuchlich u. ist gewissermaßen durch die neuere Kleidung des weiblichen Geschlechts nothwendig, schadet auch nichts, ...
Schnurrer
Schnurrer, Christian Friedr., prot. Theolog und sehr tüchtiger Orientalist, geb. 1742 zu Canstadt, bildete sich in Tübingen, Göttingen, Jena, besuchte die engl., holländ. und ...
Schnyder von Wartensee
Schnyder von Wartensee, Xaver, ausgezeichneter Componist und Musiker, geb. 1786 zu Luzern, ging 1811 nach Wien, wo sich Beethoven seiner annahm, 1817 nach Frankfurt, wo er mit ...
Schock
Schock, 60 Stücke; ehemals Rechnungsmünze = 60 Grosch. Der böhm. S. ist = 60 Grosch. = 180 Kreuzern. Der kleine S. = 40 Grosch. = 120 Kr. Der sächs. alte S. = 20, der neue ...
Schöffe
Schöffe, Schöppe, Mitglied des Raths oder Gerichts. S.nstuhl, die Rathsbehörde. In der altdeutschen Gerichtsverfassung waren die S. (scabini) die Mitglieder des Gerichts aus ...
Schöffer
Schöffer, Peter, s. Buchdruckerkunst.
Scholarch
Scholarch, griech.-deutsch, Schulaufseher; S.at, Schulaufsichtsbehörde.
Scholastica, St.
Scholastica, St., s. Benedictiner; Gedächtnißtag 10. Febr.
Scholastik
Scholastik, lat. scholastica (scientia d.h. schulmäßige Gelehrsamkeit), die Wissenschaft u. Gelehrsamkeit des Mittelalters, im engern Sinne die Theologie u. Philosophie ...
Schölcher
Schölcher, Victor, geb. 1804 zu Paris, Publicist und Verschwörer, wurde 1848 durch die Februarrevolution Unterstaatssecretär im Marineministerium, setzte die ...
Scholiast
Scholiast, Erklärer.
Scholien
Scholien, griech.-deutsch, Erklärungen griech. und röm. Grammatiker zu den Classikern, oft sehr werthvoll nicht nur für das Verständniß der Autoren, sondern auch für die ...
Schöll [1]
Schöll, Max Samson Friedrich, geb. 1766 zu Harskirchen im Nassauischen, war 1799 als Jurist in Straßburg, später Buchhändler in Basel, trat 1814 als Hofrath in preuß. ...
Schöll [2]
Schöll, Adolf, geb. 1805 zu Brünn, 1842 Professor der Archäologie zu Halle, 1843 Director der Kunstanstalten zu Weimar. Schriften: »Sophokles« Frankf. 1842; »Briefe u. ...
Scholle
Scholle (Pleuronectes), Gattung Fische aus der Abtheilung der Kehlflosser, vor allen Wirbelthieren ausgezeichnet durch die unsymmetrische Gestalt des Körpers u. besonders des ...
Schöllkraut
Schöllkraut, s. Chelidonium.
Scholz
Scholz, Joh. Mart. Aug., verdienter Theologe, geb. 1794 zu Kapsdorf bei Breslau, studierte zu Breslau, besuchte 1815–19 viele große Bibliotheken Europas, bereiste alsdann ...
Schömann
Schömann, Georg Friedr., Philolog, geb. 1793 zu Stralsund, seit 1826 Professor in Greifswalde, schrieb über den attischen Proceß, die griech. Rechtsalterthümer, gab den ...
Schömberg
Schömberg, s. Schomberg.
Schomberg
Schomberg, eigentlich Schömberg, Friedrich Hermann von, geb. 1616 zu Heidelberg, einer rheinländischen prot. Familie entstammend, diente zuerst unter Bernhard von Weimar und ...
Schomburgk
Schomburgk, Sir Robert Hermann, geb. 1804 zu Freiburg an der Unstrut, seit 1818 brit. Consul und Geschäftsträger bei der Republik San Domingo, erlernte die Kaufmannschaft, ...
Schön [1]
Schön, s. Aesthetik. – S.e Künste, solche, welche die Darstellung des S.en zum Zwecke haben, gegenüber den technischen. S.e Wissenschaften nennt man Poesie und Redekunst. ...
Schön [2]
Schön, Martin (bei den Italienern Buonmartino), der größte Maler der oberdeutschen Schule des 15. Jahrh., geb. zu Kalenbach, gest. 1486 zu Kolmar. Sein berühmtestes Gemälde, ...
Schön [3]
Schön, Heinrich Theodor von, geb. 1770 zu Löbegallen in Lithauen, trat 1792 in preuß. Staatsdienst, war 1809 Regierungspräsident zu Gumbinnen, einer der thätigsten Männer ...
Schönaich
Schönaich, genauer S.-Karolath-Beuthen, Christoph Otto, Freiherr von, geb. 1725 zu Amtitz in der Niederlausitz, reimte als sächs. Kürassierlieutenant ein Heldengedicht ...
Schönbein
Schönbein, Christian Friedrich, geb. 1799 zu Metzingen (bei Reutlingen) in Württemberg, seit 1829 Professor der Chemie in Basel, entdeckte das Collodium, die ...
Schönborn
Schönborn, uraltes rheinländisches, seit 1701 reichsgräfliches Geschlecht, das Mainz 2 Erzbischöfe gab: Joh. Philipp, gest. 1673, u. Lothar Franz, gest. 1729, Würzburg u. ...
Schönbrunn
Schönbrunn, kaiserl. Lustschloß, 1 St. von Wien, in seiner jetzigen Gestalt 1744 von Pacassi erbaut, mit Orangerie, kaiserl. Familiengärten, botanischem Garten, Menagerie, 2 ...
Schönburg
Schönburg, altes sächs., jetzt fürstliches und gräfliches Geschlecht, dessen Besitzungen vom Pleißner Lande umschlossen waren, daher es die Reichsunmittelbarkeit bei dem ...
Schönebeck
Schönebeck, preuß. Stadt im Reg.-Bez. Magdeburg, an der Elbe u. der Magdeburg-Leipziger Bahn, 9300 E., vielen Fabriken, beim nahen Flecken Elmen (Salze) große Saline, mit ...
Schöneck
Schöneck, sächs. Stadt im Kreisdir.-Bez. Zwickau, liegt auf einem 2142' hohen Berge, hat 2400 E, Fabrikation von Tuch, Leinwand, Spitzen, musikalischen Instrumenten.
Schönemann
Schönemann, Joh. Friedrich, geb. 1704 zu Krossen, gest. 1782 in Mecklenburg gänzlich verkommen, erwarb sich als Bühnendirector und Theaterunternehmer in norddeutschen Städten ...
Schonen
Schonen, Skone, 198 QM. große, fruchtbare schwed. Provinz, der südlichste Theil der Halbinsel, mit 320000 E.; die bedeutendsten Städte sind Helsingborg, Lund, Malmöe. – S. ...
Schönhals
Schönhals, Karl von, geb. 1788 zu Braunfels bei Wetzlar, trat 1807 in österr. Kriegsdienste, erwarb den Ruhm eines vortrefflichen Offiziers, wurde 1846 Feldmarschallieutenant, ...
Schöningen
Schöningen, braunschweig. Stadt mit 3300 E, Saline und Vitriolwerke.
Schönlein
Schönlein, Joh. Lukas, einer der geistreichsten Aerzte u. Kliniker der Gegenwart, geb. 1793 zu Bamberg, studierte zu Landshut u. Würzburg, wurde 1820 außerordentlicher, 1824 ...
Schönschreibekunst
Schönschreibekunst, s. Kalligraphie.
Schonung
Schonung, junge Holzpflanzung (gegen Vieh und Wild geschützt).
Schoolcraft
Schoolcraft (Skuhlkräft), Henri Rowe, Nordamerikaner, geb. 1793 bei Albany, schrieb eine »Geschichte, Zustand u. Aussichten der Indianerstämme in den Vereinigten Staaten« 4 ...
Schooner
Schooner, langes, schmales, 2mastiges Schiff, zum Schnellsegeln eingerichtet; eine Art des S. ist die Goelette.
Schopenhauer [1]
Schopenhauer, Johanna, geborne Trosina, Romanenschreiberin, geb. 1770 zu Danzig, gest. 1838 zu Jena, lieferte gleich der H. Hanke, K. v. Wolzogen, S. Mereau und vielen andern ...
Schopenhauer [2]
Schopenhauer, Arthur, ein in mehrfacher Hinsicht merkwürdiger Philosoph, geb. 1788 zu Danzig, ein Verehrer Kants, aber gegen die Mängel u. Lücken des Kant'schen Systems ...
Schopfheim
Schopfheim, bad. Stadt im Oberrheinkreise, an der Wiese, in einem schönen Schwarzwaldthale, mit 1500 E., Eisenwerken, Papier-, Säge- etc. Mühlen.
Schöpflin
Schöpflin, Joh. Daniel, ein sehr fleißiger und gründlicher Geschichtsforscher, geb. 1694 zu Sulzburg im Breisgau, 1720 Professor der Geschichte u. Beredsamkeit zu Straßburg, ...
Schoppe
Schoppe, Amalie Emma Sophie, geborne Weise, Jugendschriftstellerin, geb. 1791 auf der schleswig'schen Insel Fehmarn, 1811 zu Hamburg verheirathet, Vorsteherin eines ...
Schöppen
Schöppen, s. Schöffen.
Schoppen
Schoppen, Hohlmaß in Württemberg, Baden u. der Schweiz = etc. Maß.
Schöps
Schöps, Schaf; Hammel.
Schorel
Schorel, auch Schoreel, Jan van, ausgezeichneter niederländ. Maler in van Eyks Styl, geb. 1495 bei Alkmar, lernte zu Harlem u. Amsterdam bei Cornelis, besuchte dann verschiedene ...
Schörl
Schörl, s. Turmalin.
Schorn
Schorn, Karl, Historienmaler, geb. 1802 zu Düsseldorf, bildete sich in Berlin bei Wach, kam später nach München, arbeitete mit an den Fresken in den Arkaden des Hofgartens und ...
Schotel
Schotel, Johann Christian, Seemaler, geb. 1787 zu Dordrecht, lernte bei Martin Schouman, ging später nach dem Haag und st. daselbst 1839. Er gehört zu den größten Meistern ...
Schott [1]
Schott, Andreas, geb. 1552 zu Antwerpen, Jesuit, Professor zu Toledo, Saragossa, Gent und Rom, zuletzt in Antwerpen, wo er 1629 st., edirte und commentirte mehre Classiker, ...
Schott [2]
Schott, Heinrich August, geb. 1780 zu Leipzig, protest. supranaturalistischer Theolog, gest. 1835 als Professor zu Jena, edirte den griech. Text des N. T. mit Uebersetzung, ...
Schott [3]
Schott, Christian Friedrich Albert, geb. 1782 zu Sindelfingen unweit Stuttgart, Advokat seit 1805, 1819 Deputirter in der württemberg. Ständekammer, neben Uhland der Veteran ...
Schott [4]
Schott, Wilh., geb. 1807 zu Mainz, seit 1837 Professor in Berlin, Orientalist, der gelehrten Welt bekannt durch Schriften über die Sprache u. Literatur finnischer und tatarischer ...
Schottenklöster
Schottenklöster, Name der von schott. und irischen (Irland wurde gleichfalls Scotia genannt) Missionären im 6. und 7. Jahrh. gegründeten Klöster (z.B. St. Gallen, Dissentis, ...
Schottische Literatur
Schottische Literatur, die, gehört im Allgemeinen zur engl., da engl. Bildung bereits seit dem 11. Jahrh. in Schottland einheimisch wurde, s. Großbritanniens Literatur. Die ...
Schottische Philosophie
Schottische Philosophie, besser Moralphilosophie, nennt man die Lehren einer Reihe von achtungswerthen in Schottland gebürtigen Philosophen des 18. Jahrh. In Uebereinstimmung mit ...
Schottische Zeuge
Schottische Zeuge, sind in lebhaften Farben gestreift, meistens aber carrirt.
Schottischer Tanz
Schottischer Tanz, s. Ecossaise.
Schottland
Schottland, früher eigenes Königreich, die kleinere Nordhälfte der brit. Insel, südl. von England, sonst überall von dem Meere begränzt, hat mit Einschluß der Hebriden, ...
Schout bij Nacht
Schout bij Nacht (Schaut bei –), s. Admiral.
Schouw
Schouw (Skou), Joach. Friedr., ausgezeichneter Naturforscher, geb. 1789 zu Kopenhagen, studierte daselbst die Rechte und Naturwissenschaften, ward Kanzlist, machte später ...
Schraffirung
Schraffirung nennt man in der Kupferstecher- und Zeichenkunst die Darstellung des Schattens durch neben einander laufende od. sich durchkreuzende Striche, die vom Dunkel gegen das ...
Schraube
Schraube, einfache Maschine, bestehend aus 2 wesentlichen Theilen, der S.nspindel u. der S.nmutter. Jene besteht aus einem Cylinder, um den senkrechte Hervorragungen ...
Schraubendampfschiff
Schraubendampfschiff, heißt ein Dampfschiff, bei dem zur Forttreibung des Schiffes statt der seitlichen Räder eine sog. Schiffsschraube am Hintertheil des Schiffes angebracht ...
Schraudolph
Schraudolph, Johann, geb. zu Obersdorf 1808, übte zuerst das Schreinerhandwerk, neben dem er aber schon fleißig zeichnete und malte, bis er 1825 auf die Kunstakademie zu ...
Schrecken
Schrecken, lat. pavor, durch plötzliche Wahrnehmung bewirkte Nervenaffection, körperlich oft mit Lähmung, Ohnmacht, selbst Schlagfluß verbunden.
Schreckhorn
Schreckhorn, Berg in den Berner Alpen, angeblich 12560–13234' hoch.
Schreibekrampf
Schreibekrampf, krampfhafte, oft lähmungsartige Störung einzelner beim Schreiben thätiger Muskeln u. Nerven, namentlich der 3 bei der Führung der Feder in Anspruch genommenen ...
Schreibekunst
Schreibekunst, s. Schrift.
Schreiber [1]
Schreiber, Aloys Wilh., Schriftsteller und Dichter, geb. 1763 zu Kappel unter Windeck im bad. Mittelrheinkreis, half während des Rastatter-Congresses das Congreßhandbuch ...
Schreiber [2]
Schreiber, Heinr., Historiker u. Moralphilosoph, geb. 1793 zu Freiburg i. B., wurde 1815 zum Priester geweiht, Professor und bald Präfect des Gymnasiums seiner Vaterstadt, war ...
Schreiberschau
Schreiberschau, Dorf in Preußisch-Schlesien, Kreis Hirschberg, mit etwa 3000 E., deren Häuser im sog. Zackenthale und dessen Nebenthälern zerstreut liegen; Handel mit ...
Schreibmalerei
Schreibmalerei, die Kunst, die Schrift mit passenden Malereien zu verzieren, besonders bei den Anfangsbuchstaben, im Mittelalter sehr ausgebildet, gegenwärtig mit Erfolg wieder ...
Schrepfer
Schrepfer, Schröpfer, Joh. Georg, geb. 1730 zu Nürnberg, war zuerst preuß. Husar, errichtete 1768 in Leipzig ein Kaffehaus und eine schott. Freimaurerloge, in welcher er mit ...
Schreyvogel
Schreyvogel, Jos., als Theaterdichter einst unter dem Namen West bekannt, geb. 1768 zu Wien, schrieb 1794 bis 96 zu Jena in Schillers Thalia, Wielands deutschen Merkur sowie in ...
Schrift
Schrift, die Darstellung der Worte durch Zeichen. Sie begann ohne Zweifel mit der Bilder-S., die als ächte (d.h. das Bild bedeutet dabei den abgebildeten Gegenstand wirklich, wie ...
Schrifteigenthum
Schrifteigenthum, soviel wie literarisches Eigenthum oder Autorrecht.
Schriften
Schriften, Lettern, Punzen, Typen (nach dem lat. typi), franz. caractères, engl. types, heißen in der Buchdruckerei u. Schriftgießerei die verschiedenen Sorten der ...
Schriftgießerei
Schriftgießerei, bezeichnet zunächst die Werkstätte, in welcher die Schriften gegossen werden, dann diese Kunst selbst und was sich darauf bezieht; sie wurde fast gleichzeitig ...
Schriftlichkeit
Schriftlichkeit des Proceßverfahrens, wobei nicht blos die Urtheile und Beschlüsse des Gerichts, sondern auch die Verhöre niedergeschrieben und die Vorträge der Parteien ...
Schriftsäßig
Schriftsäßig heißen in Sachsen Rittergüter, deren Besitzer blos unter den obern Landgerichten als der obern Instanz stehen, amtssäßig dagegen, welche unter dem Amte stehen, ...
Schriftschneiderei
Schriftschneiderei, die Kunst, Buchstaben in Stahl zu graviren, um die in der Schriftgießerei (s. d.) angewendeten Stempel herzustellen; im engern Sinne ein Atelier, wo diese ...
Schriftsetzer
Schriftsetzer, Setzer. Die Buchdruckerkunst theilt sich in 2 wesentlich verschiedene Geschäftszweige, von welchen jeder für sich erlernt und betrieben wird: in Setzen und ...
Schröckh
Schröckh, Joh. Matthias, einer der ausgezeichnetsten prot. Kirchenhistoriker, geb. 1733 zu Wien, 1761 Professor der Geschichte zu Leipzig, 1767 der Dichtkunst zu Wittenberg, ...
Schröder [1]
Schröder, Friedr. Ludw., ein in komischen u. tragischen Rollen ausgezeichneter Schauspieler, auch beliebter Schauspieldichter, geb. 1744 zu Schwerin, betrat die Bühne bereits ...
Schröder [2]
Schröder, Sophie, geborne Bürger, berühmte Schauspielerin, geb. 1781 zu Paderborn, spielte frühzeitig in Petersburg, Wien u.s.f. naive Rollen, kam 1801 nach Hamburg, wo sie ...
Schröder [3]
Schröder, Name vieler deutschen Gelehrten z.B. der Theologen Joh. (geb. 1572, gest. 1621 als erster Pastor zu Nürnberg) und Johann Joachim S. (geb. 1680, gest. 1756 als Senior ...
Schröder-Devrient
Schröder-Devrient (Devriäng), Wilhelmine, berühmte Sängerin, geb. 1805 zu Hamburg, Tochter der Schauspielerin Sophie S., trat 1820 zu Wien auf, sang später zu Berlin und ...
Schrödter
Schrödter, Adolf, ausgezeichneter Maler im komischen Genre, geb. 1805 zu Schwedt, lernte in Berlin die Kupferstechkunst, ging 1829 nach Düsseldorf u. betrieb die Malerei. ...
Schröpfen
Schröpfen, lat. scarificatio, örtliche Blutentziehung, bei der durch ein eigenes Instrument, den Schröpfschnepper, zahlreiche kleine Einschnitte in die Haut gemacht werden, aus ...
Schrot [1]
Schrot, das grob gemahlene Getreide. – S., Hagel, kleine Bleikugeln zur Erlegung von kleinerem Haarwild u. Vögeln. Bei der S.gießerei wird dem geschmolzenen Blei ein ganz ...
Schrot [2]
Schrot und Korn, s. Münze.
Schröter [1]
Schröter, Joh. Hieronymus, Astronom, geb. 1745 zu Erfurt, studierte zu Göttingen die Rechte, nebenbei Mathematik u. Astronomie, trat 1771 in hannöv. Staatsdienst und ward ...
Schröter [2]
Schröter, s. Hirschkäfer.
Schub
Schub, die polizeiliche Fortschaffung nicht legitimirter od. verdächtiger Subjecte in ihre Heimath.
Schubart [1]
Schubart, Christian Friedr. Daniel, talentvoller Dichter und tüchtiger Musikus, geb. 1739 zu Obersontheim in Schwaben, Sohn des Predigers, sollte seit 1758 in Erlangen Theologie ...
Schubart [2]
Schubart, Edler von Kleefeld, Joh. Christian, geb. 1734 zu Zeitz, zuerst Leineweber, dann Schreiber, Beamter, kaufte mit dem Vermögen seiner Frau 1769 das Rittergut Würchwitz ...
Schubert [1]
Schubert, Gotthilf Heinr. von, Naturforscher, Philosoph u. religiöser Volksschriftsteller, geb. 1780 zu Hohenstein im Schönburgischen, studierte zu Leipzig und Jena, war von ...
Schubert [2]
Schubert, Franz, Componist, geb. 1797 zu Wien, erhielt seine musikalische Bildung im kaiserl. Convicte daselbst u. lebte dann für sich, mit Unterricht und Composition ...
Schubert [3]
Schubert, Friedr. Wilh., geb. 1799 zu Königsberg, seit 1823 daselbst Professor der Geschichte und Staatskunde, 1814 Geh. Rath, war Mitglied des Frankfurter und Erfurter ...
Schubladenstück
Schubladenstück, s. Pièce.
Schübler
Schübler, Gustav, verdienter Botaniker, geb. zu Stuttgart, Arzt, einige Zeit Lehrer bei Fellenberg in Hofwyl, gest. 1834 als Professor der Botanik in Tübingen, schrieb u.a.: ...
Schuch
Schuch, Franz, geb. zu Wien, gest. 1764, Director einer wandernden Schauspielergesellschaft, sowie sein Sohn und Nachfolger Franz, geb. 1741, gest. 1771, um die Hebung der ...
Schücking
Schücking, Christoph Bernh. Levin, Romanenschreiber, geb. 1814 zu Clemenswerth in Westfalen, studierte die Rechte, half die Allgemeine Augsburger u. später die Kölnische ...
Schuckmann
Schuckmann, Friedrich, Freiherr von, geb. 1755 zu Mölln im Mecklenburgischen, trat in preuß. Staatsdienst, wurde 1810 Geh. Staatsrath u. Chef der Abtheilungen für Handel und ...
Schuderoff
Schuderoff, Georg Jonathan, prot. Theolog, geb. 1766 zu Altenburg, gest. 1843 als Superintendent und Consistorialrath, war seiner Zeit ein beliebter Kanzelredner und ein ...
Schuh
Schuh, Fußbekleidung, die nur bis an die Knöchel reicht, kann aus Holz, Bast, Binsen, Hanf, verschiedenem Zeuge oder Leder bestehen; S., als Längenmaß gleichbedeutend mit ...
Schuiskoi
Schuiskoi, russ. Fürstenfamilie aus dem Geschlechte Ruriks; Wasilij Iwanowitsch stürzte den falschen Demetrius 1606, bestieg als Wasilij III. den Czarenthron, unterlag aber 1610 ...
Schuite
Schuite (Scheute), Schüte, langes, breites, flachgebautes Schiff, besonders in Holland zur Fluß- und Kanalfahrt benutzt; es heißt Trek-S., wenn es von Pferden gezogen wird.
Schuking
Schuking, s. chin. Sprache u. Literatur.
Schukoffski
Schukoffski, Wasilij Andrejowitsch, geb. 1783 zu Moskau aus einer adeligen Familie, machte den Feldzug von 1812 mit, hielt später der Gemahlin Kaisers Nikolaus I. Vorträge ...
Schulbrüder
Schulbrüder u. Schulschwestern, heißen die Mitglieder von Congregationen und Vereinen, welche sich die Jugendbildung zu ihrer eigentlichen Aufgabe gemacht haben. Solche sind: ...
Schuld
Schuld, 1) böse Ursache, namentlich von Unsittlichkeiten und Verbrechen, aus Absicht (dolus) oder Fahrlässigkeit (culpa). S.ig erklären, verurtheilen. 2) Verbindlichkeit, ...
Schuldbrief
Schuldbrief, Schuldschein, Pfandbrief, s. Hypothek, Obligation, Pfand.
Schulen
Schulen (vom lat. schola), Anstalten zum Unterricht der Jugend, erscheinen überall als Bedürfniß, wo das Volksleben einige Ausbildung erlangt hat. Die Ansicht jedoch, als ob ...
Schulenburg
Schulenburg, von der, altes Geschlecht in der Mark, gegenwärtig in der Mark, in Sachsen, Hannover und Braunschweig begütert, theilten sich im 14. Jahrh. in die weiße u. ...
Schulpforta
Schulpforta, s. Fürstenschulen.
Schultens
Schultens, Albrecht, geb. 1686 zu Gröningen, gest. 1750 als Professor zu Franecker, sehr verdienter Orientalist; Hauptwerke: »Origenes hebraeae« Franecker 1724; ...
Schultern
Schultern (humeri), das obere Rumpfende zu beiden Seiten des Halses, gebildet von den Schlüsselbeinen (s. d.), den Schulterblättern und vielen Muskeln. Die Schulterblätter ...
Schultheiß
Schultheiß, Schulze (im mittelalterlichen Latein scultetus), eigentlich Schuldheiß, weil er ursprünglich die Abgaben beizutreiben hatte, hieß in der alten deutschen ...
Schults
Schults, Adolf, geb. 1820 zu Elberfeld, arbeitet auf einem Geschäftsbureau daselbst, schrieb »Gedichte« (2. Aufl. Magdeburg 1847), »Zu Hause« (Elberf. 1851), »Martin ...
Schultz-Schultzenstein
Schultz-Schultzenstein, Karl Heinrich, geb. 1798 zu Altruppin, seit 1825 Professor zu Berlin, berühmter Physiolog. Schrieb über die »Cyklose des Lebenssafts« (1841) u. ...
Schultze
Schultze, Joh. Abrah. Peter, tüchtiger Componist und musikalischer Theoretiker, geb. 1747 zu Lüneburg, bildete sich in der Musik bei Kirnberger in Berlin, wurde 1780 ...
Schulz [1]
Schulz, Dav., protest. Theolog der rationalistischen Richtung, geb. 1779 zu Pürberg in Niederschlesien, gest. 1854 als Professor und Consistorialrath zu Breslau, hat einige ...
Schulz [2]
Schulz, Wilh., geb. 1797 zu Darmstadt, ward 1819 als hess. Offizier wegen einer politischen Flugschrift entlassen, studierte die Rechte, wurde wegen politischen Flugschriften ...
Schulze [1]
Schulze, Joh. Abraham Peter, geb. 1747, Musikdirector zu Berlin, das unter Friedrich II. neben Wien der Hauptmittelpunkt musikalischer Thätigkeit war, zu Rheinsberg u. ...
Schulze [2]
Schulze, Gottlob Ernst, Philosoph und als solcher der Aenesidemus-S. genannt, geb. 1761 zu Heldrungen in Thüringen, gest. 1833 als Professor der Philosophie zu Göttingen, ...
Schulze [3]
Schulze, Friedrich, Romanenschreiber, geb. 1762 zu Magdeburg, trat schon 1781 als Schriftsteller auf, brachte einige Jahre in Paris zu, wurde 1791 Professor der Geschichte am ...
Schulze [4]
Schulze, Friedr. Aug., pseudonym: Laun, Romanenschreiber der schwächeren Gattung, geb. 1770 zu Dresden, gest. 1849 daselbst als Commissionsrath, hat vor Clauren (K. G. S. ...
Schulze [5]
Schulze, Joh., Pädagog, geb. 1786, gab als Gymnasialprofessor zu Weimar mit H. Meyer Winkelmanns »Geschichte der Kunst des Alterthums« (Dresden 1809–15) heraus, trat 1816 ...
Schulze [6]
Schulze, Ernst Konrad Friedr., einer der genanntesten Dichter der romantischen Schule, geb. 1789 zu Celle, studierte zu Göttingen u. trat als Privatdocent daselbst auf, focht ...
Schumacher
Schumacher, Heinrich Christian, berühmter Astronom, geb. 1780 zu Bramstedt im Holsteinischen, ward 1810 außerordentlicher Professor der Astronomie in Kopenhagen, 1813 Director ...
Schumann
Schumann, Robert, geb. 1810 zu Zwickau, studierte in Leipzig u. Heidelberg, widmete sich aber hauptsächlich der Musik u. später der Composition, gründete 1845 die »Neue ...
Schümegh
Schümegh, s. Simegh.
Schumla
Schumla, Schiumla, Schumna, türk. Festung am sogen. kleinen Balkan mit etwa 50000 E. (Türken, Bulgaren, Armeniern, Juden), Blech- u. Kupferhämmern, Gerberei, Seideweberei, ...
Schupflehen
Schupflehen, Schublehen, nur auf Lebenszeit des Bauern geliehene Güter; vgl. Lehen.
Schuppen
Schuppen, die kleineren oder größeren hornartigen Platten, womit Fische, Eidechsen u. Schlangen u. einige Säugethiere bedeckt sind.
Schuppenthier
Schuppenthier (Manis), Gattung der zahnlosen Säugethiere, ausgezeichnet durch dachziegelförmige aufrichtbare Schuppen, die nach der Innenseite fehlen, starken Schwanz, starke ...
Schuppiser
Schuppiser (von scoposa, Sondergut), kleinere bäuerliche Grundbesitzer, welche in der Regel an einem Genossengut Antheil haben z.B. an Wald.
Schürfen
Schürfen, ritzen, schneiden; bergmännisch die Oberfläche der Erde durchgraben.
Schurmann
Schurmann, s. Labadie.
Schuselka
Schuselka, Franz, geb. 1811 zu Budweis, studierte die Rechte, wandte sich 1839 der schriftstellerischen Laufbahn zu, wurde wegen seiner politischen Schriften mehrmals ...
Schussen
Schussen, Fluß in Oberschwaben, entspringt auf dem oberschwäb. Plateau unweit der Rieß, die in die Donau geht, mündet nach 12 St. in den Bodensee. Von ihr hatte der S.gau ...
Schussermühle
Schussermühle, Mühle, in welcher Kugeln aus Marmor, Kiesel oder andern festen Steinen verfertigt werden.
Schuster
Schuster, Ignaz, ein besonders im katechetischen Fach verdienter theologischer Schriftsteller, geb. 1813 zu Ellwangen in Württemberg, wurde 1837 zum Priester geweiht, erhielt ...
Schütt
Schütt, Name. von 2 ungar. Donauinseln; die große S., ungar. Csallo Köz, ist 12 M. lang, 2–4 M. breit, außerordentlich fruchtbar, liegt zwischen Preßburg und Komorn; die ...
Schuttery
Schuttery (S-chütteri) d.h. Schützengesellschaft, heißt in Holland die Landwehr oder Nationalmiliz.
Schütz [1]
Schütz, latinisirt Sagittarius, Heinr., Musiker, geb. 1585 zu Köstritz, gest. 1672 zu Dresden als Kapelldirector, verschaffte der Oper Eingang im deutschen Reich, indem er die ...
Schütz [2]
Schütz, Christian Gottfried, Philolog und Mitbegründer der Jenaer Allgemeinen Literaturzeitung, geb. 1747 zu Dederstädt bei Eisleben, gest. 1832 zu Halle, wo er 1769–79 und ...
Schütz [3]
Schütz, Wilh. von, der Dramatiker der romantischen Schule, Historiker und Philosoph, geb. 1776, trat in preuß. Staatsdienste und wurde Landrath und Ritterschaftsdirector der ...
Schutzbrief
Schutzbrief, ehemals landesherrliche Urkunde, durch welche einer Person od. Gesellschaft Schutz gegen Angriffe und Beleidigungen versprochen wurde, so z.B. im Mittelalter den ...
Schütze
Schütze, Joh. Stephan, geb. 1771 zu Olvenstädt bei Magdeburg, gest. 1839 als Hofrath zu Weimar, schrieb Lustspiele, humoristische Erzählungen, lyrische Gedichte etc., gab ...
Schutzengel
Schutzengel, s. Engel; Schutzgeister, s. Genien.

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 > >>

© en-de-fr.com.ua - EN-DE-FR 2009-2017 Информация публикуется на сайте для ознакомительного процесса.
 
Выполнено за: 0.028 c;