Слова на букву stei-trip (2170) Herders Conversations-Lexikon
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Слова на букву stei-trip (2170)

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Stein [5]
Stein, Georg Wilh., geb. 1737 zu Kassel, gest. 1803 als Professor der Medicin zu Marburg, machte sich besonders um die Geburtshilfe verdient.
Stein [6]
Stein, Heinr. Friedr., Freiherr von u. zum, geb. 26. Oct. 1757 zu Nassau an der Lahn, aus altem freiherrlichen Geschlechte, bildete sich durch gründliche Studien und auf Reisen, ...
Stein [7]
Stein, Christian Gottfr. Dan., geb. 1771 zu Leipzig, gest. 1830 als Gymnasialprofessor zu Berlin, Verfasser guter geographischer Handbücher.
Stein [8]
Stein, Johann Andreas, geb. 1813 zu Eckernförde, Rechtsgelehrter, 1846 Professor in Kiel, wurde 1852 von der dän. Regierung entlassen, 1855 als Professor d. politischen ...
Steinach
Steinach, s. Stadt-S.
Steinau
Steinau, schles. Stadt im Reg.-Bez. Breslau an der Oder, mit 2900 E. – S. an der Straße, kurhess. Stadt an der Kinzig, mit 3000 E. – Steinbach-Hallenberg, kurhess. Stadt in ...
Steinbart
Steinbart, Gotthilf Samuel, prot. Theolog, geb. 1738 zu Züllichau im preuß. Reg.-Bez. Frankfurt a. d. O., wo er 1809 als Professor, Oberschul- und Consistorialrath st., machte ...
Steinbock
Steinbock, lat. capra ibex, Ziegenart, ausgezeichnet durch große, 2–3' lange und nach hinten gebogene Hörner, die vorn mit Querknoten besetzt sind; Farbe in der Jugend ...
Steinbohrer
Steinbohrer (Pholas dactylus) Muschelart mit geschlossenem Mantel, der vorn eine kleine Oeffnung hat zum Durchtritte eines kleinen Fußes; 3'' lang, keilförmig und vorn ...
Steinbrück
Steinbrück, Eduard, geb. 1802 zu Magdeburg, Historienmaler, bildete sich unter Wach zu Berlin, besuchte Italien, lebte längere Zeit in Düsseldorf, gegenwärtig zu Berlin.
Steinbüchel
Steinbüchel von Rheinwall, Ant., geb. 1790 zu Krems, ausgezeichneter Archäolog und Numismatiker, 1818 bis 1840 Director des k. k. Antiken- und Münzkabinets zu Wien, beschrieb ...
Steinbutte
Steinbutte, lat. rhombus, eine zu der Gattung Scholle (s. d.) gehörige Fischgattung, eine Untergattung derselben bildend, mit bis nahe an die Schwanzflosse reichender After- ...
Steindruck
Steindruck, Lithographie, die Kunst, in einer Weise auf Stein zu zeichnen od. zu schreiben, daß sich davon Abdrücke machen lassen. Aloys Senefelder (s. d.) erfand den S. und ...
Steine
Steine, welche im thierischen Organismus vorkommen, sind abnorme Concremente, welche entweder durch Eindickung thierischer Säfte oder durch Incrustation fremder Körper ...
Steinfurt
Steinfurt, ehemals reichsunmittelbare Grafschaft im westfälischen Kreise, jetzt standesherrliche Herrschaft der Grafen Bentheim-S., mit dem Hauptorte Burg-S., einer Stadt von ...
Steingießerei
Steingießerei, Steinguß, Bereitung eines Kitts, der schnell verhärtet; Hauptbestandtheile sind immer Kalk u. seiner Kiesel (Sand), die Römer brauchten auch pulverisirten ...
Steingut
Steingut, Töpferwaaren aus möglichst reinem Thon, der mit pulverisirtem Kiesel gemischt im Feuer zu einer so harten Masse zusammenschmilzt, daß der Bruch am Stahle Feuer gibt.
Steinheim
Steinheim, hessen-darmstädt. Stadt mit 1200 E.; preuß.-westfälische Stadt an der Emmer, mit 2200 E.
Steinhudermeer
Steinhudermeer, kleiner See in Hannover und Lippe-Schaumburg, mit der kleinen Feste Wilhelmsburg auf einer künstlichen Insel.
Steinklee
Steinklee, Melote, lat. melilotus, kleeähnliche, aber zur Familie der Leguminosen gehörige Kräuter, mit verlängerten, gelben od. rothen Blütentrauben u. hervorragender ...
Steinkohle
Steinkohle, Mineral, besteht aus Kohlenstoff, mit etwas Sauer- u. Wasserstoff in wechselnden Mengen, mit Beimengungen von erdigen Theilen u. Metalloxyden, besonders aber von ...
Steinla
Steinla, Moritz, eigentlich Müller, einer der ausgezeichnetsten Kupferstecher, Professor an der Akademie zu Dresden, geb. 1791 zu S. bei Hildesheim, erhielt seine erste Bildung ...
Steinle
Steinle, Joh. Eduard, Professor der Historienmalerei am Städelschen Institut zu Frankfurt, geb. 1810 in Wien, bildete sich auf der Akademie daselbst u. ging 1837 nach München zu ...
Steinmasse
Steinmasse, künstlicher Stein, gegossener Stein, Nachbildung von Steinarten aus weicher Masse, die in Formen gepreßt an der Luft schnell verhärtet und wie Gyps etc. zur ...
Steinmörser
Steinmörser, eiserne Mörser, aus denen Spiegelgranaten, wohl auch mit Steinen gefüllte Körbe auf die Laufgräben od. Festungswerke geworfen werden.
Steinöl
Steinöl, Erdöl, s. Naphta.
Steinoperation
Steinoperation, s. Stein.
Steinpappe
Steinpappe, Papierbrei mit Leimmasse angemacht, mit Thon und Kreide vermengt, dient zur Darstellung von Reliefen.
Steinsalz
Steinsalz, s. Salz.
Steinschmätzer
Steinschmätzer, lat. saxicola, Gattung Vögel aus der Ordnung der Insektenfresser und Abtheilung der Sänger, mit an der Wurzel etwas zusammengedrücktem Schnabel und hohen ...
Steinschneidekunst
Steinschneidekunst od. Lithoglyptik, die Kunst, Figuren auf edlere Steine zu schneiden, entweder erhaben (Cameen) od. vertieft (Intaglios); sie ist sehr alt, und stammt ...
Steinwein
Steinwein, s. Würzburg.
Steirosis
Steirosis, griech., Unfruchtbarkeit.
Steißfuß
Steißfuß, lat. podiceps, Gattung Vögel aus der Ordnung der Lappenfüße, von mittlerer Größe, mit am Steiß stehenden Füßen und mit Lappen statt der Schwimmhäute, ohne ...
Stele
Stele, griech., Säule, Strebepfeiler; Stelographie, Säulenschrift.
Stellenbosch
Stellenbosch, Hauptort des gleichnamigen Districts im Caplande, mit 2100 E., Wein- und Orangenbau.
Stellgeschäft
Stellgeschäft, Lieferungsgeschäft, wobei der Prämiengeber (Wähler) das Recht hat, nach seiner Wahl die Papiere dem Prämiennehmer (Steller) zu liefern oder von ihm zu beziehen.
Stellinga
Stellinga, nannte sich 841 der Bund sächs. Bauern, der mit Unterstützung Kaisers Lothar gegen Ludwig den Deutschen die altsächs. Freiheit wiederherstellen wollte.
Stellionatus
Stellionatus, lat., Betrug, Fälschung, Betrügereien im Handel und bei Verträgen.
Stellvertretung
Stellvertretung, in mehren Staaten die Erlaubniß für die Militärpflichtigen Ersatzmänner zu stellen, denen sie eine gesetzlich bestimmte Summe zu entrichten haben. Dieses ...
Stelzenläufer
Stelzenläufer, lat. hypsibates, Gattung Watvögel, mit hartem Schnabel, langen und dünnen Füßen ohne Hinterzehe, halten sich am Wasser oder in Sümpfen auf; der ...
Stemma
Stemma, griech., Mehrzahl S.ta, Kranz; Kränze um die Brustbilder der Ahnen, daher Stammbaum; S. tographie, so viel als Genealogie.
Stempel [1]
Stempel, in der Botanik, s. Pistill. – S., in der S.schneidekunst, s. Matrize.
Stempel [2]
Stempel, ein einem Gegenstande aufgedrücktes Zeichen z.B. Papier, Metall-, Glas- etc. Waaren. – S., Abgabe, die der Staat für die von ihm auszustellenden Urkunden erhebt, ...
Stempelschneidekunst
Stempelschneidekunst, die Kunst, mit stählernen Instrumenten Figuren etc. erhaben od. vertieft in Stempel zu schneiden, um dann dieselben durch Prägen auf Münzen zu ...
Stempelzeichen
Stempelzeichen, Contremarke, Zeichen, welches in die Münzen eingeschlagen wird, um bei einer Münzveränderung den Werth der Münzen zu bezeichnen.
Stenbock
Stenbock, Magnus, geb. 1664 zu Stockholm, lernte den Krieg in holländ. und kaiserl. Diensten, wo er bis zum Obersten stieg, theilte hierauf als Feldherr Königs Karl XII. von ...
Stendal
Stendal, preuß.-sächs. Stadt im Reg.-Bez. Magdeburg, an der Magdeburg-Hamburger Bahn, mit 7900 E., Gymnasium, Tuch-, Leder- und Tabaksfabrikation. Geburtsort Winkelmanns.
Stenge
Stenge, Stange, s. Mast.
Stenif
Stenif, in der Heraldik der Balken u. Querbalken, besonders wenn sie verjüngt dargestellt sind.
Stenochorie
Stenochorie, griech.-deutsch, die Verengerung von organischen Gefäßen durch Verdickung der Wände.
Stenographie
Stenographie, griech.-deutsch = Engschreibekunst, ist die Kunst, vermittelst Abkürzungen u. Zeichen schnell u. auf wenig Raum zu schreiben, wird besonders gebraucht, um einen ...
Stenokardie
Stenokardie, griech.-deutsch, Brust bräune; Stenostomie, Mundklemme; stenotisch, verengend.
Stenonischer Gang
Stenonischer Gang, der Speichelgang aus der Parotis, genannt nach Nikol. Stenson (genannt Stenonis), geb. 1638 zu Kopenhagen, Arzt u. Professor der Anatomie, die er durch ...
Stentando
Stentando, ital., zurückhaltend; stentato, wehmüthig; in der Malerei soviel als gezwungen (stentirt).
Stentor
Stentor, Grieche vor Troja, der laut Homer so laut als 50 andere rufen konnte, daher S. stimme soviel als: ungewöhnlich starke Stimme.
Stenzel
Stenzel, Gustav Adolf Harald, geb. 1792 zu Zerbst, Professor der Geschichte und Archivar zu Breslau, gest. 1854. Hauptwerke: »Geschichte Deutschlands unter den fränkischen ...
Stephan Bathori
Stephan Bathori, s. Bathori.
Stephan [1]
Stephan, Name von 10 Päpsten. – S. I., der Heilige, ein Römer, Papst 253–257, hielt dem hl. Cyprian gegenüber die Gültigkeit der Ketzertaufe, als dem alten Herkommen ...
Stephan [2]
Stephan, der Heilige, der erste König von Ungarn, 997 bis 15. August 1038 n. Chr.; geb. 979 zu Gran, der Sohn des Magyarenfürsten Gejsa und der Christin Sarolta, wurde er mit ...
Stephani
Stephani, Heinr., prot. Theolog u. fruchtbarer pädagogischer Schriftsteller, geb. 1761 zu Gmünd an der Greck, wurde nach Begleitung anderer Aemter 1818 Dechant u. ...
Stephanie [1]
Stephanie, verwittwete Großherzogin von Baden, s. Beauharnais.
Stephanie [2]
Stephanie, eigentlich Stephan, Christian Gottlob, geb. 1733 zu Breslau, wurde 1756 daselbst Mitglied der Schuch'schen Schauspielerbande, suchte dann mit Eckhof das Theaterwesen ...
Stephanus [1]
Stephanus Byzantinus (aus Byzanz), ein gegen das Ende des 5. Jahrh. unserer Zeitrechnung lebender griech. Sprachlehrer u. Geograph, verfaßte ein weitläufig angelegtes ...
Stephanus [2]
Stephanus , frz. Etienne, Geschlechtsname einer berühmten frz. Philologen- u. Buchdruckerfamilie. – S., Robert, geb. 1503 zu Paris, Sohn des Inhabers einer der ...
Stephanus, St.
Stephanus, St., einer der ersten 7 Diakone, dessen Charakter, Leben, Redeweise und Steinigung das 6. u. 7. Kapitel der Apostelgeschichte erzählt. Er ist der früheste Blutzeuge ...
Stephenson
Stephenson (Stihfus'n), George, geb. 1781 bei Newcastle, Sohn armer Eltern, arbeitete sich vom gewöhnlichen Maschinisten zum Director der großen Kohlenwerke des Lord ...
Steppe
Steppe, aus dem Russischen, baumlose Ebene, mit Gras u. Kräutern bewachsen, oder auch öde und dürr; die Flüsse u. Seen darin (S.nflüsse, S.nseen) sind meistens salzhaltig.
Sterbekassen
Sterbekassen, Leichenvereine, sind Gesellschaften, deren Mitglieder bestimmte Beiträge zusammenschießen, woraus den Erben eines verstorbenen Mitglieds eine gewisse Summe ...
Sterbelehen
Sterbelehen hieß die Abgabe, welche von den Leibeserben eines verstorbenen Lehenmannes dem Gutsherrn zu entrichten war.
Sterblichkeit
Sterblichkeit, s. Mortalität.
Stercoranisten
Stercoranisten (von stercus, Darmkoth), im Mittelalter der Name derjenigen, welche behaupteten, Wein und Brot im Abendmahle werde wie gewöhnliche Nahrung verdaut und durch ...
Stère
Stère, frz. Körpermaß = 1 Kubikmetre.
Stereochromie
Stereochromie, 1846 von Fuchs u. Schlotthauer in München erfundene Wandmalerei, wobei auf dem zubereiteten Grunde das Gemälde mit Wasserfarben aufgetragen, hierauf mit einer ...
Stereographie
Stereographie, aus dem Griech., Körperzeichnung, Zeichnung von Körpern auf einer Fläche; stereographische Projection, s. Projection.
Stereometrie
Stereometrie, Theil der Geometrie, welcher das Maß des Rauminhalts der Körper behandelt; stereometrisch, zur S. gehörig, körperlich gemessen.
Stereotisch
Stereotisch, in der Heilkunde: ausgetrocknet, ausgedörrt.
Stereotomie
Stereotomie, Theil der Stereometrie, der von den Durchschnitten der Körper handelt; in der Baukunst die Kunst, Steine in bestimmten Formen zu behauen, besonders in Bezug auf die ...
Stereotypie
Stereotypie, heißt das Anfertigen von Metallplatten, auf welchen sich der Schriftsatz in feststehenden Buchstaben darstellt. Der Druck mit diesen Platten heißt Stereotypendruck. ...
Steril
Steril, vom lat. sterilis, unfruchtbar, mager, dürr; S. ität, Unfruchtbarkeit.
Sterlet
Sterlet, die kleinste Art Stör.
Sterling [1]
Sterling, vom altengl. easterling d.h. was von Osten kommt, altengl. Silbermünze, von der 240 auf das Pfund zu 12 Unzen gingen; die S.e kamen außer Gebrauch, als ...
Sterling [2]
Sterling, John, engl. Dichter, Lyriker, Dramatiker u. Romanschriftsteller, geb. 1806 zu Kaimes-Castle, Theolog, lebte meistens im Auslande, st. 1844; Biographie durch Carlyle ...
Stern
Stern, leuchtender Himmelskörper; das Hintertheil des Schiffes; S., in der Heraldik, bedeutet Glück u. Ruhm; S., soviel als Pupille; in der Repetiruhr mit der Stundenstaffel ...
Sternberg [1]
Sternberg, mähr. Stadt im Kreise Olmütz, mit 12900 E., wichtiger Leine- und Baumwollefabrikation. S. wurde 1246 von Jaroslaw von S. an der Stelle erbaut, wo derselbe am 21. ...
Sternberg [2]
Sternberg, uraltes freiherrliches, jetzt reichsgräfliches Geschlecht, aus Franken stammend, gegenwärtig besonders in Mähren, Schlesien u. Böhmen begütert, auch nach Schweden ...
Sternberg [3]
Sternberg, Kaspar Maria, Graf v., geb. 1761 zu Prag, erhielt, zum geistlichen Stande bestimmt, frühe 2 Präbenden am Domstifte zu Regensburg, leitete von 1803–9 die ...
Sternberg [4]
Sternberg, Alexander, Freiherr von Ungern-, fruchtbarer Romanenschreiber für die vornehme Welt, geb. 1806 bei Reval, beschäftigte sich schon als Student zu Dorpat viel ...
Sternbilder
Sternbilder, heißen die Sterngruppen, in welche die Astronomen die Fixsterne eingetheilt und die sie mit Namen benannt haben, um eine leichtere Uebersicht zu gewinnen. Die bei ...
Sterndeuterei
Sterndeuterei, s. Astrologie.
Sterndienst
Sterndienst, s. Sabäer.
Sterne
Sterne, Laurence, humoristischer Schriftsteller, geb. 1713 zu Clomwell in Südirland, gest. 1768 im Genuß einer sehr einträglichen Präbende an der anglikanischen ...
Sternkammer
Sternkammer, lat. camera stellata, in England ein Gerichtshof, der seinen Namen von der Verzierung der Decke des Sitzungszimmers hatte, über Staatsverbrechen urtheilte, von den ...
Sternkarten
Sternkarten, Karten, auf denen die Fixsterne in ihrer gegenseitigen Lage, so wie wir sie sehen, meist nach Sternbildern, angegeben sind, mit Bezeichnung ihrer verschiedenen ...
Sternkataloge
Sternkataloge, Fixsternverzeichnisse mit Angabe des Orts der Sterne am Himmel. Der älteste ist von Hipparch um 150 v. Chr., mit mehr als 1000 Sternen. Spätere S. sind die von ...
Sternkunde
Sternkunde, s. Astronomie.
Sternpagode
Sternpagode, ostind. Gold- oder Silbermünze mit einem Stern im Avers, ist = 21/3 Thlr. = 3 fl. 24 kr. C.-M.
Sternschnuppen
Sternschnuppen, nennt man die den Feuerkugeln (s. d.) verwandten feurigen Erscheinungen am Himmel. Man sieht sie in heitern Nächten mehr od. weniger häufig als kleinere, ...
Sternseher
Sternseher, lat.-griech., uranoscopus, Gattung Fische aus der Ordnung der Stachelflosser, merkwürdig durch die Lage ihrer Augen, die sich oben auf dem Scheitel befinden, Kopf ...
Sterntag
Sterntag, s. Sternzeit.
Sternum
Sternum, lat., das Brustbein.
Sternutatio
Sternutatio, lat., das Niesen; sternutativ, Niesen erregend.
Sternwarte
Sternwarte, auch Observatorium, nennt man ein zu astronomischen Beobachtungen passend errichtetes und mit den erforderlichen Instrumenten versehenes Gebäude. Es muß eine ...
Sternzeit
Sternzeit, nennt man im Gegensatz zu der Sonnenzeit (s. d.) die durch den scheinbaren täglichen Umlauf der Fixsterne gemessene Zeit mit ihren Eintheilungen, und die Zeit, ...
Sterzing
Sterzing, tyrol. Stadt am südl. Abhange des Brenners, an der Eisack, mit 1600 E., Bergbau auf Silber u. Eisen, Marmorbruch, Wein und Eisenhandel. Siegreiches Gefecht der Tyroler ...
Stesichorus
Stesichorus, aus Himera auf Sicilien, gest. um 550 v. Chr., berühmter Dichter, der vorzugsweise epische und mythische, aber auch lyrische Stoffe behandelte; neueste Ausgaben der ...
Steso moto
Steso moto, ital., langsam, gedehnt.
Stethoskop
Stethoskop, griech., das von Lännec erfundene und zur Auscultation (s. d.), hauptsächlich zur Diagnostik der Brustkrankheiten dienende Instrument (ein Höhrrohr). Es besteht ...
Stetigkeit
Stetigkeit, stetige Größen, s. Continuation.
Stettin
Stettin, Hauptstadt der preuß. Provinz Pommern und des gleichnamigen Reg.-Bez., an der in 4 Armen vorüberfließenden Oder, mit den Vorstädten Ober- und Unterwiek, Lastadie u. ...
Steuben
Steuben, Karl, geb. 1791 zu Manheim, bildete sich zu Paris unter David und Lefèvre zu einem der bedeutendsten Maler der modernen franz. Schule.
Steuerbewilligung
Steuerbewilligung und Steuerverweigerung. In den mittelalterlichen Staaten hatte die Regierung ihr eigenes Vermögen (Domänen, Regalien), mit dem sie die Kosten der ...
Steuerfreiheit
Steuerfreiheit, Abgabenfreiheit, war im Feudalstaate wenigstens theilweise Privilegium der bevorrechteten Stände, hat gegenwärtig in Folge gewaltsamer Veränderungen od. auch ...
Steuern
Steuern, Abgaben, heißen die Beiträge, welche die Angehörigen eines Staats zur Bestreitung der Kosten des Staatshaushalts entrichten, da es in der Regel keinen Staat gibt, der ...
Steuerruder
Steuerruder Steuer, breites, starkes am Hintertheile des Schiffes senkrecht durch Hacken u. Oefen befestigtes, wie eine Thür in den Angeln bewegliches Holz, durch dessen Drehen ...
Steuerverein
Steuerverein, hieß der Zollverein, den Hannover von 1834–36 mit Braunschweig, Schaumburg-Lippe und Oldenburg abschloß; 1842 trat Braunschweig aus u. dem Zollverein bei, u. in ...
Steven
Steven, die beiden starken gekrümmten Balken, von denen der eine am Vordertheile, der andere am Hintertheile des Schiffes in den Kiel eingelassen ist u. die den Planken zur ...
Steward
Steward (stjuärd), Haushofmeister, Rentmeister; auf dem Schiffe der Proviantmeister; der Lord High-S., Oberrichter, gehört zu den höchsten Beamten in England.
Stewart
Stewart (Stjuärd), Dugald, geb. 1753 zu Edinburgh, 1780–1810 Professor der Moralphilosophie daselbst, gest. 1828, der schottischen Philosophenschule angehörig (vergl. ...
Steyer
Steyer, Nebenfluß der Enns, mündet bei der Stadt S. in Oesterreich ob der Enns; diese ist Sitz eines Bezirksgerichts u. einer Bez. -Hauptmannschaft, berühmt durch ...
Steyermark
Steyermark, österr. Kronland und Herzogthum, gränzt an das Erzherzogthum Oesterreich, Ungarn, Kroatien, Krain, Kärnthen, Salzburg, hat auf 390 österr. QM. 1095000 E., zu 2/3 ...
Sthenelos
Sthenelos, myth., Sohn des Perseus und der Andromeda, König von Mycenä. – S., Sohn des Kapaneus, s. Epigonen.
Sthenie
Sthenie, nennt Brown in seiner Erregungstheorie (s. d.) erhöhte Kraft der Lebensäußerungen, veranlaßt durch Einwirkung stärkerer Reize. Dieser Zustand kann bis auf einen ...
Stheno
Stheno, myth., eine der Gorgonen.
Stibium
Stibium, lat., Antimon; gebranntes und gepulvertes Antimonerz, im Orient zum Schwarzfärben der Augenbraunen benutzt.
Sticcàto
Sticcàto, ital. die Strohfiedel.
Stichling
Stichling (Gasterosteus), Gattung Fische aus der Ordnung der Stachelflosser, mit freien Stacheln statt der ersten Rückenflosse u. einem starken Stachel an der Stelle der ...
Stichomantie
Stichomantie, griech., Wahrsagerei aus Zeilen oder Versen, die man in eine Urne warf; aus den zufällig herausgegriffenen deutete man die Zukunft.
Stichometrie
Stichometrie, bei den Alten die Abtheilung eines Textes nach Zeilen, d.h. man schrieb auf eine Zeile so viel, daß es für sich einen Sinn gab; man ersetzte auf diese Weise die ...
Stickerei
Stickerei, Sticken, die Kunst vermittelst der Sticknadel auf einem durch einen eigenthümlichen Rahmen ausgespannten Gewebe mit farbigen Fäden (aus Baumwolle, Seide, Gold, ...
Stickfluß
Stickfluß, lat. catarrhus suffocativus die in vielen Krankheiten vorkommende und durch wässerige Ausschwitzungen in den Lungen entstehende Erscheinung von Röcheln oder blasigem ...
Stickstoff
Stickstoff, Salpeterstoff, Stickluft, phlogistisirte, verdorbene Luft, neulat. azotum nitrogenium, ist für sich nur in Luftform darstellbar als ein farbloses, geschmack- und ...
Stief
Stief-, nur in Zusammensetzungen gebräuchlich, bezeichnet das Verwandtschaftsverhältniß, welches in aufwärts und abwärts steigender Linie durch eine zweite Verheirathung ...
Stiefmütterchen
Stiefmütterchen, lat. viola tricolor s. Veilchen.
Stieglitz [1]
Stieglitz, Distelfink, lat. fringilla csrduelis, Finkenart, bekannt durch ihr vielfarbiges schönes Gefieder, in ganz Europa einheimisch, lebt von Distelsamen und öligen ...
Stieglitz [2]
Stieglitz, Christian Ludwig, geb. 1756 zu Leipzig, Jurist, beschäftigte sich vorzugsweise mit Architektur, st. 1836 als Leipziger Rath, hinterließ zahlreiche Schriften über ...
Stieglitz [3]
Stieglitz, Johann, berühmter Arzt, geb. 1767 zu Arolsen von israelitischen Eltern, studirte die Heilkunde zu Göttingen, begann 1789 seine praktische Laufbahn in Hannover, wurde ...
Stieglitz [4]
Stieglitz, Ludwig, Baron von, Bruder des Vorigen, geb. 1778, wanderte nach Rußland aus und gründete in Petersburg das von seinem Sohne fortgeführte große Handels- und ...
Stieglitz [5]
Stieglitz, Heinr., mehr durch den Selbstmord seiner Frau Charlotte, geb. Willhöft, als durch seine Dichtungen bekannt, geb. 1803 zu Arolsen, wurde Custos der Berliner ...
Stieler
Stieler, Adolf, geb. 1775 zu Gotha, gest. 1836 daselbst als Geh. Hofrath, bekannt durch seinen trefflichen Handatlas (75 Blätter, Gotha 1817–23), der gegenwärtig von ...
Stier
Stier, das männliche Rind; Sternbild im Thierkreise, der nördlichen Hälfte angehörig, leicht kenntlich an den Plejaden und den Hyaden (in diesen der Aldebaran, Stern erster ...
Stiergefechte
Stiergefechte, Stierkämpfe, Kämpfe von Menschen mit Stieren, in Spanien und in den span.-amerikan. Colonien allgemeines Volksschauspiel, wobei im Amphitheater ein zur Wuth ...
Stift
Stift, eigentlich Gestift, im weitesten Sinne jede wohlthätige Anstalt (Stiftung), die durch Geschenk od. Vermächtniß (Geld, Gebäude, Güter) unterhalten wird; im engern ...
Stifter
Stifter, Adelbert, einer der trefflichsten österreichisch en Dichter der Gegenwart; geb. 1806 im böhmischen Flecken Oberplan im Budweiser Kreis, der Sohn eines Handwerkers, ...
Stiftshütte
Stiftshütte, Bundeszelt, lat. tabernaculum foederis, das zerleg- und tragbare Heiligthum der Hebräer, dessen Errichtung in der Gesetzgebung vom Sinai angeordnet u. in der ...
Stiftung
Stiftung, s. Stift.
Stiglmaier
Stiglmaier, Joh. Bapt., berühmter Erzgießer, geb. 1791 zu Fürstenfeldbruck bei München, widmete sich auf der Akademie in München der Stempelschneidekunst u. plastischen ...
Stigma
Stigma, griech., Stich, Punkt, Narbe auf dem Pistill der Blüten, dann das auf einem lebenden Körper durch Sengen, Brennen, Schneiden oder auf andere Weise hervorgebrachte ...
Stil
Stil, s. Styl.
Stilfser Joch
Stilfser Joch, Wormser Joch, ital. Monte Stelvio, die höchste Alpenstraße, 8610' hoch, führt von der Etsch in Tyrol am Orteler vorbei an das Veltlin und an den Comersee, ...
Stilicho
Stilicho, Stiliko, Sohn eines im römischen Heere dienenden Vandalen, schwang sich unter Kaiser Theodosius I. zum Oberfeldherrn empor und erhielt Serena, des Kaisers Nichte, zur ...
Stillatio
Stillatio, lat., das Durchsickern; stillicidium, das Tröpfeln; Dachtraufe; Traufrecht (stillicidli jus od. servitus).
Stille Gesellschaft
Stille Gesellschaft, soviel wie Commandite.
Stilles Meer
Stilles Meer, s. Südsee.
Stilling
Stilling, s. Jung.
Stillleben
Stillleben, ital. riposo, in der Malerei die Darstellungen unbelebter Gegenstände, wie todten Geflügels, technischer Gegenstände, oft auch mit Früchten und Blumen. Sie bilden ...
Stilpon
Stilpon, aus Megara, berühmter Philosoph der megarischen Schule, blühte um 300 v. Chr.; Dialoge verloren.
Stilton
Stilton (–tn'), engl. Dorf in der Grafschaft Huntingdon, berühmt durch seine Käsebereitung.
Stimme
Stimme, lat. vox, im physiologischen Sinne die beim Durchgang des Athems durch den Kehlkopf willkürlich erzeugten Töne mit ihren verschiedenen Modificationen. Die S. bildet ...
Stimmung
Stimmung nennt man in der Musik das Höhen- und Tiefenverhältniß der Töne eines Instruments od. einer Stimme nach einem festgesetzten Normalton (Stimmton), wonach sich auch der ...
Stimulus und Contrastimulus
Stimulus und Contrastimulus u. Contrastimulus, zwei medicinische Kunstausdrücke der neuern ital. Schule von Rasori. Nach Rasori, welcher indeß nur die Brown'sche Theorie etwas ...
Stinkthier
Stinkthier, lat. Mephitis, Gattung Säugethiere aus der Ordnung der fleischfressenden Raubthiere, mit langhaarigem Körper und buschig behaartem Schwanz, treten halb mit der ...
Stint
Stint, lat. Osmerus, eine Fischgattung aus der Ordnung der Bauchflosser und der Familie der Lachse (s. d.), den Forellen ähnlich, aber mit nur 8 Kiemenstrahlen u. ungeflecktem ...
Stipatio
Stipatio, lat., Verstopfung, Verdichtung.
Stipendium
Stipendium, lat., Sold, Tribut, Abgabe; Unterstützungsgelder für Studierende; Meßstipendien s. Messe.
Stipulatio
Stipulatio, lat., feierliches Rechts-, Vertragsversprechen in mündlicher solenn formulirter Anfrage (dari spondes?) u. Zusage (sponsio) vor Zeugen. Im alten röm. Recht waren ...
Stirling
Stirling, südschott. Grafschaft 32 QM. groß, im nördlichen Theile gebirgig, vom Forth durchflossen, mit dem Loch Lommond, dem größten schottischen See, hat trefflich ...
Stirn
Stirn, lat. frons, der obere Theil des Gesichtes, oben vom Haar, nach unten von den Augenbrauen und seitlich von den Schläfen begränzt. Die S. wird gebildet durch das ...
Stirner
Stirner, s. Schmidt, Kaspar.
Stirps, stirpes
Stirps, stirpes, lat., 1) die vom Stammvater in gerader Linie Abstammenden, z.B. Erbfolge in stirpem oder ex stirpibus. 2) Geschlechtsstamm, Familie (genus).
Stobäus
Stobäus, Johannes, aus Stobi in Macedonien, um 500 nach Chr., sammelte Stellen aus 500 griech. Dichtern u. Schriftstellern (Eclogae), u. hat uns dadurch zahlreiche Fragmente ...
Stöber
Stöber, Name einer verdienten Straßburger Familie, zugleich zu den stets seltener werdenden Familien des Elsaßes gehörig, denen ihre deutsche Abstammung noch nicht zum Gräuel ...
Stöchaden
Stöchaden, hießen bei den Alten die Hières.
Stochasmus
Stochasmus, aus dem Griech., Vermuthung, Wahrscheinlichkeitsberechnung; Stochastik, die Lehre von der Wahrscheinlichkeit.
Stöchiogenie
Stöchiogenie, griech.-deutsch, die Bildung der Elemente od. Grundstoffe; Stöchiometrie, in der Chemie die Lehre von den Verhältnissen, in welchen sich die verschiedenen chem. ...
Stock
Stock, in der Buchdruckerei ein zugeschnittener Klotz aus Holz od. Metall, auf welchem eine Zeichnung, Schrift oder dgl. eingegraben ist, die mit oder ohne Schriftsatz abgedruckt ...
Stock upon Trent
Stock upon Trent, engl. Fabrikstadt in der Grafschaft Nottingham mit 45000 E.
Stockaar
Stockaar, der alte Name für Bussarde.
Stockach
Stockach, bad. Amtsstadt, 1 Stunde vom Bodensee, ehemals Hauptort der Landgrafschaft Nellenburg, hat 1800 E., liegt an einem Straßenknoten u. ist ein strategisch wichtiger ...
Stockerau
Stockerau, Marktflecken an einem Donauarme, mit Wien durch eine 3 M. lange Eisenbahn verbunden, hat 3900 E., bedeutende Getreidemärkte.
Stockfisch
Stockfisch, s. Kabeljau.
Stockfleth
Stockfleth, Nils Vibe, geb. 1787 zu Christiania in Norwegen, studierte Theologie und arbeitete als Pastor von 1825 an längere Zeit an der Bekehrung der Lappen, lernte dabei ...
Stöckhardt
Stöckhardt, Jul. Adolf, berühmter Chemiker, geb. 1809 zu Röhrsdorf bei Meißen, 1847 Professor der Agriculturchemie an der Forst- u. landwirthschaftl. Akademie zu Tharand. ...
Stockholm
Stockholm, Hauptstadt Schwedens, Residenz des Königs, Sitz der Centralbehörden u. Versammlungsort des Reichstags, liegt an beiden Ufern des Abflusses des Mälarsees in das ...
Stockport
Stockport, engl. Fabrikstadt am Mersy u. mehren Eisenbahnen, 11/2 M. von Manchester entfernt, zählt 55000 E.
Stocks
Stocks, engl., Staatspapiere; Aktien. Stock Exchange (ekstschensch), Stockbörse; stockbroker, Börsenmäckler, der den reellen Handel mit S. vermittelt; stockjobbers ...
Stockschilling
Stockschilling, lat. virgindemia, geheime oder öffentliche Züchtigung durch Gefangenwärter mit Ruthen oder Stock.
Stockton upon Tees
Stockton upon Tees (Stoktn' öp'n Tihs), engl. Stadt 31/2 St. oberhalb der Mündung des Tees in die Nordsee, mit 16500 E, gutem Hafen, lebhafter Schiffahrt und Fabrikation.
Stockwache
Stockwache, die Wache der Gefangenen.
Stoff
Stoff, soviel als Materie; Ursache; Gewebe.
Stofflet
Stofflet (–le), Nicolas, geb. 1752 zu Luneville, von niederer Herkunft, diente 15 Jahre als Gemeiner u. Unteroffizier, wurde dann Förster seines Obersten auf dessen Gütern ...
Stoffwechsel
Stoffwechsel, s. Nahrungsmittel u. Reproduction.
Stoicismus
Stoicismus, stoische Philosophie, Stoa, Stoiker (lauter Bezeichnungen hergenommen von dem Umstande, daß Zeno, der Stifter der stoischen Schule, in der Stoa Poikile d.h. bunten ...
Stola
Stola, das Kleid der Römerinen, reichte bis auf die Füße und hatte Aermel. – S., ein Theil der priesterlichen Kleidung bei geistlichen Verrichtungen, ein langer Streifen, ...
Stolberg [1]
Stolberg, Stollberg, rheinpreuß. Stadt im Reg.-Bez. Aachen mit 5100 E., Bergbau auf Steinkohlen, Zink, Galmei, Blei, Kupfer, Fabrikation von Tuch und Metallwaaren.
Stolberg [2]
Stolberg, sächsische Fabrikstadt im Kreisdir.-Bez. Zwickau mit 4200 E.
Stolberg [3]
Stolberg, Stollberg, Hauptort der gräfl. Standesherrschaft S. am südl. Harz, mit 2900 E., Schloß, Bergbau.
Stolberg [4]
Stolberg, altadeliges Geschlecht aus Thüringen, seit 1412 reichsgräflich, theilte sich in die Harz- und Rheinlinie, und nachdem jene ausgestorben seit 1638 in die Linien S.- ...
Stolberg [5]
Stolberg, Christian, Graf zu, der ältere, der Linie S.-S. angehörig, Dichter und Uebersetzer, geb. 1748 zu Hamburg, studierte mit seinem Bruder Friedrich Leopold die Rechte und ...
Stolberg [6]
Stolberg, Friedrich Leopold, Graf zu, der jüngere, geb. 1750 im holstein'schen Städtchen Bramstedt, zugleich mit dem Vorigen gebildet, dichtend, 1777 in dänische Dienste ...
Stolgebühren
Stolgebühren, lat. jura stolae, die von Trauung, Taufe, Beerdigung, Aussegnung etc., dem Geistlichen entrichteten Gebühren.
Stoll
Stoll, Maximilian, geb. 1742 zu Erzingen im Klekgau, wurde 1776 Professor der praktischen Arzneikunde zu Wien, gest. 1788; machte sich verdient um die dortigen klinischen ...
Stolle
Stolle, Ludw. Ferd., geb. 1806 zu Dresden, Verfasser histor. u. komischer Romane, kleiner Erzählungen, Herausgeber des Volksblattes »der Dorfbarbier« (»des Dorfbarbiers ...
Stollen
Stollen, s. Grube.
Stollhofen
Stollhofen, bad. Dorf 4 Stunden südwestlich von der Bundesfestung Rastatt mit 900 E.; bekannt durch die von Ludwig von Baden 1703 angelegten S. er Linien; 1707 von Villars ...
Stolnik
Stolnik, russ. Haushofmeister.
Stolpe
Stolpe, preuß. Stadt in Pommern an dem Flusse S., mit 11900 E., Bernsteindreherei, Tuch- u. Leinenfabrikation, Seehandel; 5 St. abwärts liegt der Hafenplatz S. münde mit 700 ...
Stolpen
Stolpen, sächs. Stadt im Kreisdir.-Bezirk Bautzen mit 1500 E.
Stolz
Stolz, Alban, einer der geistvollsten und originellsten Schriftsteller der Gegenwart, als Volksschriftsteller würdig neben Hebel u. Bitzius stehend, von Beiden übrigens ...
Stolze
Stolze, Heinr. Aug. Wilh., geb. 1794 zu Berlin, studierte Theologie, ist gegenwärtig Vorsteher des stenograph. Bureaus der zweiten preuß. Kammer, schrieb 2 Lehrbücher der ...
Stolzenfels
Stolzenfels, Bergschloß am Rhein 3/4 M. oberhalb Koblenz, im mittelalterlichen Style von dem jetzigen König von Preußen wieder aufgebaut.
Stoma
Stoma, griech., Mund, Mündung; Stomalgie, Mundkrankheit; Stomatitis, Entzündung der Mundhöhle; Stomatorrhagie, Blutung aus der Mundhöhle.
Stomachal
Stomachal, vom lat. stomachus, Magen, was sich auf den Magen bezieht; S.e, magenstärkendes Mittel; S.gie, Magenschmerz.
Stone
Stone (Stohn), d.h. Stein, engl. Gewicht = 8 Pfd.
Stonehenge
Stonehenge (Stohnhendsch), celtisches Bauwerk bei Salisbury in England, besteht aus je 2 senkrecht stehenden ungeheuren Steinen, über die ein anderer quer hergelegt ist; sie ...
Stoop
Stoop, Flüssigkeitsmaß; in Schweden = 66, in den Niederlanden = 120 Par. Kub.-Zoll.
Stoppine
Stoppine, ital., Lunte, Zündschnur, Zündröhre; beim Percussionsgewehre der Kegel, auf welchem das Zündhütchen sitzt.
Stör
Stör, lat. acipenser, Gattung der Knorpelfische aus der Ordnung der Freikiemer, der langgestreckte Körper mit in Längsreihen stehenden Knochenschildern bedeckt, der Kopf ...
Storax
Storax, Harz von dem in der Levante und Südeuropa wachsenden Baume Styrax officinalis, wird zum Räuchern u. zum Pflastern gebraucht.
Storch [1]
Storch, lat. ciconia, Gattung Watvögel, mit langem, geradem u. spitzigem Schnabel und langen nackten Beinen, die 3 Vorderzehen bis gegen das zweite Gelenk durch eine Haut ...
Storch [2]
Storch, Ludwig, geb. 1803 zu Ruhla, studierte Theologie, widmete sich aber bald der Belletristik, betrieb nach 1840 kurze Zeit einen Verlagshandel, hatte hierauf bis 1850 einen ...
Storchschnabel
Storchschnabel od. Pantograph, ein von dem Jesuiten Scheiner in der ersten Hälfte des 17. Jahrh. erfundenes, nachher verbessertes Instrument, mittelst dessen sich in größerem ...
Storchschnabelgewächse
Storchschnabelgewächse, s. Geraniaceae.
Store
Store (stohr), engl., Vorrath, besonders von Lebensmitteln; Läden, in denen verschiedene Lebensmittel verkauft werden.
Stormarn
Stormarn, der südwestl. Theil v. Holstein, besteht aus der Grafschaft Ranzau, der Herrschaft Pinneberg mit der Stadt Altona u. den Aemtern Trittau, Eimbeck, Tremsbüttel, ...
Storniren
Storniren, ital.-deutsch, ordnen; verbessern; berichtigen; Storno, Berichtigung eines falsch eingetragenen Postens durch Zu- und Abschreiben.
Storthing
Storthing (von stor = groß und thing = Volksversammlung), die norwegische Reichsversammlung, s. Norwegen.
Story
Story, Joseph, geb. 1779 zu Marblehead bei Boston, 1811 Richter am obersten Tribunal der nordamerikan. Union, 1829 Professor der Jurisprudenz an der Harvarduniversität zu ...
Stosch
Stosch, Philipp, Baron von, geb. 1691 zu Küstrin, gest. 1757 in Italien, wo er meistens lebte und geschnittene antike Steine sowie Pasten sammelte, deren Beschreibung ...
Stottern
Stottern, lat. balbuties, das momentane Unvermögen ein Wort od. eine Silbe auszusprechen, ein plötzliches Anstoßen bei der Hervorbringung eines Lautes, wobei die vorhergehende ...
Stour
Stour (Staur), Namen von 4 engl. Flüssen; der eine fließt in den Avon, der andere mit dem Orwell vereinigt in die Bai von Harwich, der 3. mündet bei Sandwich in die Nordsee, ...
Stourdza [1]
Stourdza, moldauische Bojarenfamilie, die von den im 15. Jahrh. aus Ungarn eingewanderten Turzos abstammen will. Joh. S. war von 1822 bis 28 Hospodar, sein Sohn Michael von ...
Stourdza [2]
Stourdza, Alexander, geb. 1788, kam 1792 nach Rußland, wurde russ. Staatsrath u. berüchtigt durch das »Mémoire sur l'état actuel de l'Allemagne«, Aachen 1818, in welchem er ...
Stowe [1]
Stowe (Stoh), s. Buckingham.
Stowe [2]
Stowe (Stoh), Harriet Beecher-, geb. 1812, seit 1836 mit dem Theologen Calvin S. verheirathet, der seit 1850 Professor am theolog. Collegium zu Andover in Massachusetts ist. ...
Stoß [1]
Stoß, nennt man das Zusammentreffen zweier fester Körper, von denen wenigstens einer in Bewegung ist. Geht die Richtung der Bewegung durch den Schwerpunkt der Körper, so ...
Stoß [2]
Stoß, Veit, geb. 1490 zu Nürnberg, daselbst gest. 1542, Bildhauer, Maler und Kupferstecher; sein berühmtestes Werk ist der engl. Gruß in der St. Lorenzkirche seiner ...
Stoßheber
Stoßheber, Hydraulischer Widder, von Montgolfier erfundene Vorrichtung; das in einer Röhre strömende Wasser wird plötzlich in seinem Laufe aufgehalten u. dadurch ein Stoß ...
Stoßherd
Stoßherd, im Hüttenwesen eine Aufbereitungsmaschine zum Waschen der Schlämme.
Strabismus
Strabismus, Strabosität, griech. deutsch, Schielen.
Strabo
Strabo, geb. um 66 vor Chr. zu Amasea in Kappadocien, bereiste den größten Theil des röm. Reichs, studierte die älteren Geographen gründlich u. trug die geograph. Kenntnisse ...
Stracchino
Stracchino, fetter ital. Käse, vorzüglich in Gorgonzola in der Lombardei bereitet.
Strachwitz
Strachwitz, Moritz Karl Wilhelm Anton, geb. 1804, Besitzer von Schebetau in Mähren, k. k. Kammerherr, bekannter Dichter. (»Gedichte« 3. Aufl. Breslau 1856, »Lieder eines ...
Strack
Strack, Joh. Heinr., ausgezeichneter Architekt, geb. 1806 zu Bückeburg, bildete sich nach der Schinkel'schen Schule, Professor an der Bauakademie zu Berlin, Hofbaurath und ...
Straction
Straction, lat.-deutsch, Aushebung von Zeilen und Wörtern, welche bunt od. roth gedruckt werden sollen.
Stradella
Stradella, Alessandro, einer der berühmtesten Componisten seiner Zeit und vortrefflicher Sänger, geb. 1645 zu Neapel, war Kapellmeister zu Genua, wo er 1678 durch Mörderhand ...
Stradioten
Stradioten, treffliche, leichte albanes. Lanzenreiter, von den Venetianern im 14. und 15. Jahrh. angeworben, erscheinen auch zweimal in franz. Diensten.
Strafanstalten
Strafanstalten, s. Gefängniß.
Strafarten
Strafarten, Inbegriff u. Aus führungsmittel der Strafen, als Todesstrafe s. dieselbe; Leibesstrafen: Abhauen der Finger, Hände, Füße, Nasen, Ohren, Zunge, Aus stechen oder ...
Strafcolonien
Strafcolonien, s. die Art. Deportation, Sibirien.
Strafcompagnien
Strafcompagnien, Abtheilungen v. Militärsträflingen, welche zu öffentlichen Arbeiten verwendet werden.
Strafe
Strafe, s. Strafrecht.
Strafford
Strafford (Sträfförd), Thomas Wentworth, Graf von, geb. 1593, war seit 1621 Mitglied des Unterhauses u. Oppositionshaupt, trat aber auf Seite des Königs, als er die Opposition ...
Strafproceß
Strafproceß zur Verfolgung und Beurtheilung der Verbrecher. Voraus geht die Voruntersuchung, häufig durch Polizeibehörden, um den Thatbestand des Verbrechens sowie die Spuren ...
Strafrecht
Strafrecht, lat. jus criminale, was hinsichtlich der Verbrechen und Strafen Rechtens ist. Bei den Griechen galt zuerst Privatrache und Sühne, hernach unter der Herrschaft von ...
Strafrechtstheorien
Strafrechtstheorien, Lehren über Grund und Zweck der Strafe. Die alten Philosophen, wenig ausführlich, betrachten die Strafe für etwas absolut Gerechtes und Nothwendiges: ...
Strafverjährung
Strafverjährung, entweder Verjährung der Klagverfolgung, od. der Vollziehung urtheilsmäßiger Strafen, je nach der Schwere des Verbrechens von der Anzeige oder vom Urtheil an ...
Strahl
Strahl, s. Licht.
Strahlenbrechung
Strahlenbrechung od. Refraction, die Brechung der Lichtstrahlen, welche diese bei ihrem Uebergange aus einem durchsichtigen Medium in ein anderes erleiden (s. Licht). ...
Strahlengänge
Strahlengänge, in der Botanik die schmalen, Rinde und Mark verbindenden, zwischen den Gefäßbündeln liegenden Schichten des Zellgewebes.
Strahlenkegel
Strahlenkegel, in der Optik die von leuchtenden Punkten auf andere geworfen en Strahlenbüschel, geometrisch als Kegel gedacht, dessen Spitze auf dem leuchtenden Punkte u. ...
Strahlstein
Strahlstein, griech. Aktinolith, strahlige bis faserige, stengelige Art der Hornblende; s. Hornblende.
Strahlthiere
Strahlthiere, Stachelhäuter, neulat. Radiata od. Echinodermata, eine Abtheilung der Pflanzenthiere (s. d.), mit länglichem oder rundem oder sternförmigem Körper, in dessen ...
Stralcio
Stralcio (–tscho), ital., gütlicher Vergleich; stralgiren, gütlich abthun; beim Aufhören eines Handelsgeschäfts Schulden und Forderungen in's Reine bringen.
Stralsund
Stralsund, feste Hauptstadt des gleichnamigen Reg.-Bez. in der preuß. Provinz Pommern, von Rügen durch den Göllen getrennt, auf der Landseite von Teichen umgeben, mit dem ...

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