Слова на букву trip-wuot (2172) Herders Conversations-Lexikon
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Слова на букву trip-wuot (2172)

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Vulnus
Vulnus, lat., Wunde; vulneratio, Verwundung; vulneratus, Verwundeter; vulnerabilis, verwundbar; vulnerans, Vulnerant, der Verwunder.
Vulpius
Vulpius, Christian August, ein unermüdlicher Romanenschreiber, dessen Werke noch jetzt in allen Leihbibliotheken florieren, geb. 1763 zu Weimar, gest. 1827 als Bibliothekar ...
Vurla
Vurla, ehemals Klazomenä, Stadt am Meerbusen von Smyrna, mit guter geräumiger Rhede.
W
W, fehlt als Buchstabe dem latein. Alphabete und dem romanischen. wo es v geschrieben wird; in dem deutschen ist es Zeichen für den weichsten Blaselaut, wird im Englischen wie hu ...
Waadt
Waadt, frz. pays de Vaud, schweizer. Kanton zwischen Frankreich, Neuenburg, Bern, Freiburg, Wallis u. dem Genfersee, im Südosten gebirgig (Alpen), ebenso im W. (Jura), sonst ...
Waag
Waag, linker Nebenfluß der Donau in Ungarn, entspringt in den Karpathen aus 2 Quellen, der schwarzen u. weißen W., fällt nach 36 Ml. unweit Komorn in einen Donauarm, ist ...
Waagen
Waagen, Gustav Friedrich, geb. 1794 zu Hamburg, Professor der Kunstgeschichte und Director der Gallerie in Berlin; schrieb: »Kunstwerke und Künstler in England u. Paris« ...
Waal
Waal, Rheinarm, s. Rhein.
Waare
Waare jeder verkäufliche Gegenstand; besonders die verkäuflichen Kunsterzeugnisse.
Waarenkunde
Waarenkunde, die wissenschaftliche Kenntniß von der Beschaffenheit der Waaren, welche in dem Handel vorkommen; Schriften darüber von Blumenbach, Erdmann, Schedel.
Wabash
Wabash (Uabäsch), 135 Ml. langer schiffbarer Nebenfluß des Ohio, bildet eine ziemliche Strecke die Gränze zwischen Illinois und Indiana, mündet bei Shawneetown.
Wace
Wace (Uehß), Robert, geb. um 1090 auf der zu England gehörenden Insel Jersey, gest. um 1174 als Canonicus zu Bayeux (s. d.), anglo-normannischer Dichter, lieferte in Reimen ...
Wach
Wach, Wilhelm, Maler, geb. 1787 zu Berlin, bildete sich daselbst, hierauf in Paris und Rom, 1819 wieder nach Berlin zurückgekehrt erwarb er sich durch seine meisterhaften ...
Wachau
Wachau, kleines Dorf unweit Leipzig, Hauptpunkt der Schlacht vom 16. Oct 1813.
Wache
Wache, Wacht, kleine Truppenabtheilung, welche in Friedenszeiten in der Regel nur zu einem polizeilichen Zwecke bereit gehalten od. als Ehrenbezeugung für hochstehende Personen ...
Wachholder
Wachholder, s. Coniferae.
Wachler
Wachler, Ludw., geb. 1767 zu Gotha, gest. 1838 als Professor der Geschichte und Oberbibliothekar zu Breslau, war der erste, welcher den ungeheuren Stoff der Literärgeschichte ...
Wachs
Wachs. lat. cera, nennt man sowohl denjenigen Stoff, der aus gewissen Pflanzen, wie z.B. aus den Beeren der myrica cerifera schwitzt, als auch besonders den, der durch den ...
Wachsbaum
Wachsbaum, lat. myrica cerifera u. cordifolia, 2 Bäume, die beide Myricin od. Pflanzenwachs liefern; ersterer in den südl. Staaten der Union einheimisch, enthält diesen Stoff ...
Wachsmalerei
Wachsmalerei, s. Enkaustik.
Wachsmuth
Wachsmuth, Ernst Wilh. Gottlieb, ein sehr fruchtbarer Geschichtschreiber, geb. 1784 zu Hildesheim, lehrte zu Halle, Kiel, ist seit 1825 Professor zu Leipzig. Er begann seine ...
Wachsthum
Wachsthum, die Massenzunahme des Individuums; Massenzunahme der anorganischen Individuen d.h. der Krystalle, gewöhnlich »Krystallisation« genannt, wenngleich man auch den ...
Wachstuch
Wachstuch, ein mit Firniß wasserdicht überzogenes Gewebe, meistens farbig verziert, entweder blos durch Vermischen des Firnisses mit einer Farbe oder durch Aufdrucken von ...
Wachtel
Wachtel, lat. coturnix, eine Gattung Feldhühner, die einzigen, die in nördl. Gegenden wandern. Europa hat nur eine Art, die bekannte gemeine W.
Wachteln
Wachteln, Wachtelwurf, im Kriegswesen kleine Granaten, die zu 40 Stück aus großen Mörsern geworfen werden.
Wachter
Wachter, Ferdinand, geb. 1794 zu Renthendorf bei Neustadt a. d. O., 1834 bis 1854 Professor zu Jena, privatisirt auf seinem Gute bei Plauen, versuchte sich als dramatischer ...
Wächter [1]
Wächter, Leonh., als Dichter und Schriftsteller Veit Weber genannt, geb. 1762 zu Uelzen in Hannover, seit 1814 Vorsteher einer Erziehungsanstalt in Hamburg, wo er 1837 st.; ...
Wächter [2]
Wächter, Karl Georg von, geb. 1797 zu Marbach am Neckar, in Württemberg, einer der ausgezeichnetsten Rechtsgelehrten, 1820–33 Professor in Tübingen, 1833–36 in Leipzig, ...
Wachtmeister
Wachtmeister, der erste Unteroffizier bei einer Schwadron Reiterei; Oberst-W., der Major.
Wachtschiff
Wachtschiff, Kriegsfahrzeug, das vor einer Flotte, einem Hafen, einer Meerenge etc. kreuzt, um zu beobachten und schnell zu berichten.
Wacke
Wacke, zum Thongeschlechte gehöriges Mineral, 21/2 spec. Gewicht, Grundmasse der Mandelsteine und Porphyre.
Wackenroder
Wackenroder, Wilh. Heinrich, ein Mitbegründer der romantischen Schule, geb. 1772 zu Berlin, studierte mit L. Tieck zu Halle, Erlangen u. Göttingen, st. 1798 als Referendär in ...
Wackerbarth
Wackerbarth August Christoph, Graf von. geb. 1662 in S. Lauenburg, focht in kursächs. Diensten tapfer gegen Türken, Franzosen und Schweden, wurde Reichsgraf und sächs. ...
Wackernagel
Wackernagel, Philipp, geb. um 1803 zu Berlin, Lehrer an einer Erziehungsanstalt in Württemberg, jetzt in Elberfeld Director der Gewerbschule, lieferte »Das deutsche ...
Wadai
Wadai, Uadai, so viel als Borgu.
Wade
Wade, muskulöser Theil des menschlichen Unterschenkels, durch einen Zwillingsmuskel gebildet, der nach oben in die Kniekehle, nach unten in die Achillessehne übergeht.
Wadi
Wadi, Wady, im Arab. ein Fluß oder Flußthal, kommt bei sehr vielen geographischen Bezeichnungen vor.
Wadstena
Wadstena, schwed. Stadt am Wettersee, mit Invalidenhaus, Fräuleinstift, Königsgräbern, 2200 E.
Wadvögel
Wadvögel, Sumpfvögel, neulat. grallatores bilden eine durch eigenthümliche Sitten u. damit übereinstimmende Körperbildung scharf gesonderte Ordnung der Vögel, mit meist ...
Waffen
Waffen, althochdeutsch Wapen, die Werkzeuge zum Angriffe und zur Vertheidigung.
Waffenplatz
Waffenplatz, Festung; in einer Festung die ein- und ausspringenden Winkel des bedeckten Wegs, wo sich die Truppen der Besatzung zu Ausfällen sammeln.
Waffenrecht
Waffenrecht, das Recht Waffen zu tragen; das Recht über Krieg u. Frieden, gegenwärtig eines der Hoheitsrechte.
Waffenstillstand
Waffenstillstand, die zeitweilige und vertragsmäßige Unterbrechung der Feindseligkeiten zwischen Kriegführenden.
Wage
Wage, heißt jede mechanische Vorrichtung zur Bestimmung des Gewichts der Körper, meist hebelartig construirt. Die gewöhnlichste W., die Krämer-W., besteht aus einem ...
Wagen [1]
Wagen, Fuhrwerke um Lasten auf Rädern fortzuschaffen, nach ihrem Zwecke verschieden. Bei den Acker- u. Fracht-W. ist das Gestell, auf welchem die Last ruht, unmittelbar mit den ...
Wagen [2]
Wagen, großer und kleiner, die Sternbilder des großen u. kleinen Bären.
Wagenaar
Wagenaar, Jan, niederländischer Geschichtschreiber, geb. 1709 zu Amsterdam, der Sohn eines Schusters, wurde Kaufmann, Holzhändler, st. 1773 als Rathschreiber seiner Vaterstadt. ...
Wagenburg
Wagenburg, in der früheren Kriegführung eine aus zusammengestellten Wagen gebildete Schanze (Barrikade), zuletzt von den Hussiten in großem Maßstabe angewandt, jetzt bei der ...
Wagenwinde
Wagenwinde, Maschine zum Heben schwerer Lasten, besonders zum Heben beladener Frachtwagen, um die Räder zum Schmieren abheben zu können. Sie besteht aus einem hölzernen Klotze, ...
Waghorn
Waghorn (Uäghörn), Thomas, geb. 1800 zu Chatam, engl. Offizier, bewirkte seit 1829 durch wiederholte Versuche die Herstellung der Ueberlandspost (s. d.); st. 1850.
Wagner [1]
Wagner, Ernst, Romanenschreiber, geb. 1769 zu Roßdorf bei Meiningen, Gerichtsactuar, durch Jean Pauls Empfehlung Kabinetssekretär zu Meiningen, wo er schon 1812 st.; in seinen ...
Wagner [2]
Wagner, Gottlob Heinr. Adolf, geb. 1774 zu Leipzig, gest. 1835 zu Großstädteln in der Nähe seiner Vaterstadt, war ein großer Kenner der neuern Sprachen und befaßte sich viel ...
Wagner [3]
Wagner, Joh. Jak., Philosoph und fruchtbarer Schriftsteller, geb. 1775 zu Ulm, zu Jena ein Schüler Fichtes, 1803 und wiederum 1815 Professor der Philosophie zu Würzburg, 1834 ...
Wagner [4]
Wagner, Joh. Mart. von, ausgezeichneter Bildhauer, geb. 1777 zu Würzburg, Sohn des dortigen Hofbildhauers, bildete sich in Wien u. Paris, hierauf in Rom, wo er sich niederließ. ...
Wagner [5]
Wagner, Georg Phil. Eberh., Philolog, geb. 1794 bei Wolkenstein in Sachsen, 1817–1854 Lehrer an der Kreuzschule zu Dresden, jetzt pensionirt, bekannt durch Ausgaben des Virgil.
Wagner [6]
Wagner, Rudolf, ausgezeichneter Physiolog u. vergleichender Anatom, geb. zu Baireuth 1805, studirte zu Erlangen und Würzburg Medicin, ging hernach nach Paris und bereiste Nord- ...
Wagner [7]
Wagner, Moritz, Bruder des Vorigen, geb. 1813 zu Baireuth, zuerst Kaufmann, studierte später Naturwissenschaften, ist einer der ausgezeichnetsten Reisenden und ...
Wagner [8]
Wagner Richard, geb. 1813 zu Leipzig, 1843 zu Dresden Kapellmeister, flüchtete wegen Betheiligung an der Mairevolution 1849 in die Schweiz, lebt in Zürich, ein Componist (Opern: ...
Wagram
Wagram Deutsch-Wagram, Dorf unweit Wien auf dem linken Donauufer, an der Eisenbahn von Wien nach Brünn, berühmt durch die große Schlacht vom 5. u. 6. Juli 1809. Von W. führte ...
Wagrecht
Wagrecht, horizontal.
Wagrien
Wagrien Landschaft, der östliche Theil Holsteins, von den slav. Wagriern besetzt, die frühe von den sächs. Herzogen unterworfen u. germanisirt wurden.
Wahabiten
Wahabiten oder Wehabiten, auch Wechabiten genannt, die Puritaner des Islam, eine in Syrien, Arabien u. Nordafrika verbreitete Sekte; gestiftet von Mohammed ibn Abdul-Wahab od. ...
Wahl
Wahl, Christian Abraham, gelehrter prot. Theolog, geb. 1773 zu Dresden, gest. 1855, nachdem er seit 1835 Kirchen-, Schul- und Consistorialrath gewesen, hinterließ pädagogische ...
Wahlcapitulation
Wahlcapitulation, nannte man die Bedingungen, welche die deutschen Kurfürsten dem Kaiser vor seinem Regierungsantritte vorlegten u. die er beschworen mußte; sie bezweckten immer ...
Wahlenberg
Wahlenberg, Georg, geb. 1780 zu Skarphüttan im schwed. Wermeland, gest. 1851 als Professor zu Upsala, ausgezeichneter Botaniker, Herausgeber einer Flora von Lappland, der ...
Wahlreich
Wahlreich, Verfassungsform einer Monarchie, wo die Fürstenwürde nicht erblich ist, sondern nach dem Tode eines Fürsten durch die Wahl der Stände besetzt wird, die ...
Wahlspruch
Wahlspruch, s. Denkspruch.
Wahlstatt [1]
Wahlstatt, s. Walstatt.
Wahlstatt [2]
Wahlstatt, schles. Dorf bei Liegnitz, entstand um das Benediktinerkloster (seit 1838 Cadettenanstalt), das die hl. Hedwig auf dem Schlachtfelde stiftete, auf welchem ihr Sohn, ...
Wahlverwandtschaft
Wahlverwandtschaft, die chem. Verwandtschaft oder Affinität.
Wahnsinn
Wahnsinn, Art der Geisteskrankheiten, periodisch oder continuirlich, eine Störung des Verstandes durch fixe Ideen, von Narrheit durch eine gewisse Folge und Ordnung der ...
Wahrheit
Wahrheit, lat. veritas, italien. verita, frz. vérité, engl. truth, ein Wort, über dessen tiefsten Kern die Philosophen bis heute außerordentlich viel redeten und schrieben ...
Wahrsagen
Wahrsagen, die vermeintliche Enthüllung der Zukunft nach äußerlichen Erscheinungen (Begegnung von Thieren, Kartenschlagen, Looswerfen, Sterndeuterei, nach den Lineamenten der ...
Währschaft
Währschaft, Haftbarkeit des Verkäufers für die versprochenen Eigenschaften der Kaufsache, besonders im Viehhandel.
Wahrscheinlichkeit
Wahrscheinlichkeit lat.-deutsch Probabilität, die Annäherung an die Wahrheit, das Vorhandensein vieler aber nicht aller Gründe für eine Annahme, der Gegensatz zur ...
Währung
Währung was Valuta.
Waiblingen
Waiblingen, württemb. Oberamtstadt im Neckarkreise, im Remsthale, mit 3500 E.; dieses W. oder Wibelingen war salisches Eigenthum und erbte an die Hohenstaufen, die deßwegen ...
Waiblinger
Waiblinger, Wilh. Friedr., Dichter, geb. 1804 zu Heilbronn, gest. 1830 zu Rom; er hatte poetische Anlagen, namentlich eine glühende Phantasie und lebendige Darstellungsgabe, ...
Waid
Waid lat. isatis tinctoria, Pflanze aus der Familie der Cruciferae, zweijährig, mit 11/2 –3' hohem ästigem Stengel, enthält in den Blättern eine blaue Farbe, welche die ...
Waidwerk
Waidwerk, Jagd.
Waigaz
Waigaz, Waigazstraße, s. karisches Meer.
Waihu
Waihu, Osterinsel.
Waisenhäuser
Waisenhäuser, griech. Orphanotrophäa, Anstalten zur Unterhaltung u. Erziehung armer elternloser Kinder, waren schon unter den röm. Kaisern nicht unbekannt, wurden hierauf von ...
Waitz [1]
Waitz, Georg, geb. 1813 zu Flensburg, früher Professor in Kiel, 1849 in Göttingen, Schüler Rankes, Germanist u. Geschichtsforscher. »Deutsche Verfassungsgeschichte«, Kiel ...
Waitz [2]
Waitz, Theodor, geb. 1821 zu Gotha, seit 1848 Professor der Philosophie in Marburg, einer der wenigen Anhänger Herbarts.
Waitzen
Waitzen, Vacz, ungar. Stadt an der Donau, 4°, M. von Pesth, Bischofs sitz mit schöner Kathedrale, 12300 E.
Wakefield [1]
Wakefield (Uekfihld), Gilbert, ein namentlich als rascher und fleißiger Kritiker ausgezeichneter Philolog und prot. Theolog, geb. 1756 zu Nottingham, wurde Mitglied und später ...
Wakefield [2]
Wakefield, engl. Stadt in der Grafschaft York, mit 22000 E., berühmter Wollenzeugfabrikation.
Walachei
Walachei, Wlachei, türk. Ak-Iflak, Hospodariat, zwischen Siebenbürgen, Moldau, Bulgarei, Serbien u. Ungarn, durch die Aluta in die große u. kleine W. getheilt, ist 1330 QM. ...
Walachen
Walachen, Volksstamm im südöstl. Europa, nennt sich selbst Romänen, ist gegen 10 Mill. stark, bewohnt die Länder an der unteren Donau, dringt vereinzelt bis Thessalien vor u. ...
Walafried
Walafried, Strabo d.h. der Schielende, ein fleißiger Schriftsteller des 9. Jahrh., geb. 806 in Alemannien, 821 Mönch auf der Insel Reichenau, in Fulda Schüler des Rhabanus ...
Walburg, St.
Walburg, St., s. Walpurgis.
Walch
Walch, Name von 2 verdienten prot. Theologen. – W., Johann Georg, geb. 1693 zu Meiningen, lehrte von 1718 an zu Jena und st. 1775 daselbst; bekannt ist seine Ausgabe der Werke ...
Walcheren
Walcheren, 21/2 Ml. lange niederländ. Insel vor den Scheldemündungen, hat 40000 E., Weizen- u. Gemüsebau; Hauptstadt ist Middelburg in einer ungefunden feuchten Gegend; ...
Walckenaer
Walckenaer, Charles Athanase, Baron de, geb. 1771 zu Paris, war bis 1830 im Staatsdienst, zuletzt Präfect von Nièvre, st. 1852, ein vielseitig gelehrter Mann, der über alte ...
Waldai
Waldai, russ. Stadt im Gouv. Nowgorod-Weliki, an der Straße von Petersburg nach Moskau, mit 5000 E. Die Stadt liegt auf dem Wolchonskiwalde od. dem W. gebirge, das 1000' Höhe ...
Waldarser
Waldarser, Christoph, aus Regensburg, berühmter Buchdrucker, 1470–72 in Venedig, 1474–88 zu Mailand, druckte 1471 den Decamerone.
Waldau
Waldau, Max, s. Hauenschild.
Waldburg [1]
Waldburg altes oberschwäb., früher reichsunmittelbares Geschlecht, welches seinen Ursprung bis in das 7. Jahrh. hinausführt, unter den schwäb. Herzogen und den ...
Waldburg [2]
Waldburg, Ludwig Friedrich, Graf Truchseß-W., geb. 1776 zu Tangermünde, preuß. General und Diplomat, war einer der 4 Commissarien, die 1814 Napoleon I. nach Elba begleiteten, ...
Waldeck
Waldeck, deutsches souveränes Fürstenthum, zwischen Kurhessen und Preußen, besitzt auch die Grafschaft Itter in Hessen-Darmstadt und die Grafschaft Pyrmont (s. d.), ist etwas ...
Waldemar [1]
Waldemar, Name von 4 dänischen Königen; die historisch merkwürdigen, s. Dänemark; auch Name schlesw. und brandenburg. Fürsten. – W. der Falsche, 1347–55 brandenb. ...
Waldemar [2]
Waldemar, Friedrich Wilhelm, geb. 1817, Sohn des preuß. Prinzen Wilhelm, reiste 1845 in den Orient, wohnte 1846 dem engl. Feldzuge gegen die Sikhs bei, st. 1849 als preuß. ...
Waldenburg
Waldenburg, preuß.-schles. Stadt im Reg.-Bez. Breslau, in den Sudeten, mit 4300 E., wichtigem Bergbau, Leinen- u. Porcellanfabrikation. – W., sächs. Stadt im Kreisdir. - Bez. ...
Waldenser
Waldenser, eine Sekte, die schon zur Apostelzeit od. durch Schüler des Claudius von Turin entstanden sein wollte, in der That aber einem reichen Kaufmanne aus Lyon, Pierre de ...
Waldgötter
Waldgötter s. Faunus, Pan, Satyr.
Waldheim
Waldheim, sächs. Stadt im Kreisdirect.-Bez. Leipzig, an der Chemnitz-Risaer Eisenbahn, mit 4900 E., Strafanstalt.
Waldhorn
Waldhorn, s. Horn.
Waldis
Waldis, B., s. Burkard Waldis.
Waldmeister
Waldmeister, s. Asperula odorata.
Waldrebe
Waldrebe, s. Clematis.
Waldsassen
Waldsassen, bayer. Marktflecken im Kreise Oberpfalz und Regensburg, mit 1500 E, Steingutfabrikation, Eisenwerken, Wallfahrtskirche. Die sehr reiche, reichsunmittelbare, 1128 von ...
Waldstätte
Waldstätte, s. Vierwaldstättersee.
Waldstein-Wartenberg
Waldstein-Wartenberg altes böhm. Geschlecht, 1616 in dem berühmten Wallenstein (s. d.) in den Grafenstand erhoben, theilte sich in die Waldsteinsche und die 1854 erloschene ...
Waldwolle
Waldwolle von dem Papierfabrikanten Weiß in Zuckmantel (österr. Schlesien) erfundenes baumwolleähnliches Präparat, aus den Nadeln der Kiefern durch chemische und mechanische ...
Wales
Wales (Uäls), Wallis, engl. Fürstenthum im Südwesten der Insel, an den Kanal von Bristol u. das irische Meer stoßend, durchaus gebirgig, 350 QMl. groß, mit 1188000 E., in 12 ...
Walewski
Walewski, Alexander Florian Joseph Colonna, Comte, geb. 1810, Sohn Napoleons I. u. einer polnischen Dame, wurde seit 1830 von der franz. Regierung als Diplomat verwendet, 1854 ...
Walfisch
Walfisch, lat. balaena, Gattung Säugethiere aus der Ordnung der Walthiere oder Cetaceen, mit unverhältnißmäßig großem Kopf wie der Kaschelot (s. d.), die Kiefer ohne ...
Walhalla
Walhalla (die Halle d.h. Wohnung der Helden, indem Wal schwerlich mit val, Leiche, Tod zusammenhängt, sondern mit Wal, das in Wal-fisch d.h. der starke Fisch, Wal-roß, wal-ten, ...
Walken
Walken, Stoßen und Schlagen von Wollengeweben u. Leder, geschieht durch eigene Maschinen in den Walkmühlen; Wollengewebe werden mit einer Zuthat von Seife und Walkerde gewalkt, ...
Walkenried
Walkenried, braunschweig. Flecken (ehemals reichsunmittelbare Cisterzienserabtei, 1648 Braunschweig überlassen), mit 400 E., Klosterruine, Bergbau auf Steinkohlen.
Walkererde
Walkererde, Mineral zur Sippschaft der Thonerde gehörig, von grüner, grauer, weißer und rother Farbe, besteht aus 10 Theilen Thonerde, 53 Th. Kieselerde, 9 Th. Eisenoxyd, ...
Walkyren
Walkyren d.h. Todtenwählerinen, vom altnord. val, Leiche und kyora, küren, wählen, in der nord.-german. Mythe die Genossinen der Helden in Walhalla, von den Houris der ...
Wall
Wall, bei Festungen eine Brustwehr von Erde, hinter der sich eine zweite Erdanhäufung, der Wallgang, befindet, ein Raum zum Marschiren der Truppen u. zum Aufstellen der ...
Wallace
Wallace (Uallihs), William, geb. 1276, Sohn eines Ritters Malcolm von Ellerslie in der Grafschaft Renfrew, Anführer der für ihre Unabhängigkeit kämpfenden Schotten (1298), ...
Wallawalla
Wallawalla, Indianerstamm und nach ihm benanntes Fort am Columbiaflusse im Oregongebiete.
Wallbüchse
Wallbüchse, schwere Büchsen, werden im Festungskriege gebraucht, müssen von dem Schützen aufgelegt werden, wenn sie nicht mit einem eigenen tragbaren Gestelle versehen sind.
Wallenstadt
Wallenstadt, Stadt im schweiz. Kanton St. Gallen, mit ungefähr 1900 E. Der W. er-See od. der Wallensee liegt 1336' über dem Meere, ist 4 St. lang, 1 St. breit, über 500' tief, ...
Wallenstein
Wallenstein, eigentlich Waldstein, Albrecht Wenzel Eusebius, geb. 1583 auf Hermanic in Böhmen, Sohn prot. Eltern, ward früh Waise und katholisch erzogen, bildete sich auf den ...
Waller
Waller (Uallr), John Edmund, engl. Dichter, neben Dryden ein Muster lyrischer Diction, geb. 1605 zu Coleshill in Warwickshire, wegen Theilnahme an einer Verschwörung ...
Wallfahrtsorte
Wallfahrtsorte Gnaden orte, s. Gnadenbilder, Rock, der heilige, Compostella, Einsiedeln, Loreto u.s.f.
Wallich
Wallich Nathanael, Botaniker, geb. 1787 zu Kopenhagen, kam als Arzt nach Ostindien, war 1815 Director des botanischen Gartens zu Calcutta u. machte sich hier ebenso berühmt als ...
Wallin
Wallin, I. Olaf, geb. 1779 zu Stora-Tuna in Dalekarlien, gest. 1839 als Erzbisch of von Upsala, schwed. Dichter u. Kanzelredner (»Witterhets-Arbeten« Stockh. 1848; ...
Wallis [1]
Wallis, s. Wales.
Wallis [2]
Wallis, frz. le Valais, schweiz. Kanton zwischen Italien u. dem Genfersee, Waadt, Bern, Uri und Tessin, etwa 100 QM. groß, mit 82000 kath. E., die im Ober-W. deutsch, in dem ...
Wallis [3]
Wallis, John, berühmter Mathematiker, geb. 1616 zu Ashfort in England, war zuerst Prediger, 1649 Professor der Geometrie in Oxford, 1660 von Karl II. zu seinem Kaplan ernannt, ...
Walliser
Walliser, Christoph Thomas, gest. 1648 als Musikdirector am Dome zu Straßburg, componirte viele Kirchengesänge, die Chöre zu den »Wolken« des Aristophanes und schrieb ...
Wallmoden
Wallmoden, altes niedersächs. Geschlecht, 1783 reichsgräflich, in Westfalen und Hannover begütert, theilt sich in die Linien W.-W. u. W.-Gimborn. Letzterer gehörte Graf Ludwig ...
Wallnußbaum
Wallnußbaum d.h. wälscher Nußbaum (lat. juglans), aus der Klasse der Amentaceae, stammt aus Persien, ist jetzt in ganz Mitteleuropa einheimisch, trägt die bekannte Nuß als ...
Wallonen
Wallonen, holl. Walen, die Nachkommen der gall. Belgier, besonders im südl. Belgien wohnhaft, über 11/2 Mill. stark, reden ein franz. Patois, das durch span. u. deutsche ...
Wallonenschmiede
Wallonenschmiede, ursprünglich im Hennegau übliche Methode in Hüttenwerken aus Roheisen Stabeisen zu bereiten.
Wallosin
Wallosin, künstliches Fischbein.
Wallraf
Wallraf, Ferdinand Franz, geb. 1748 zu Köln, kathol. Priester, Professor in seiner Vaterstadt, Aesthetiker, Archäolog und Geschichtsforscher, sehr verdient um die Geschichte ...
Walpole
Walpole, Sir Robert, später Graf Oxford, geb. 1676 zu Hougthon, Sohn eines Edelmanns, kam 1700 in das Parlament, wurde whigistischer Parteiführer, 1714 Minister und blieb es bis ...
Walpurgis, St.
Walpurgis, St., Walburg, eine Heilige des 8. Jahrh., von welcher außer großen Lobeserhebungen wenig Zuverlässiges bekannt ist; aus England von adeligen Eltern herstammend, die ...
Walrath
Walrath, s. Kaschelot.
Walroß
Walroß, lat. trichechus, eine Gattung Säugethiere aus der Ordnung der Ruderfüße, im Oberkiefer mit 2 starken, abwärts gerichteten u. weit hervorragenden Eckzähnen. Nur eine ...
Walsall
Walsall (Uahlsäll), engl. Stadt in der Grafschaft Stafford, mit 27000 E., berühmten Manufacturen für Sattlerwaaren.
Walsingham
Walsingham (Uahlsinghämm), Sir Francis, geb. 1536 zu Chiselhurst in der engl. Grafschaft Kent, gest. 1590, Staatsmann unter Königin Elisabeth, leitete das Polizeiwesen, die ...
Walter
Walter, Ferdinand, geb. 1794 zu Wetzlar, seit der Gründung der Universität Bonn (1818) Professor der Rechte daselbst, auch preuß. geh. Justizrath. Er hält Vorlesungen ...
Waltersdorf
Waltersdorf, gothaische Stadt am Thüringer Wald, mit 3500 E.
Walther
Walther, Phil. Franz von, berühmter Chirurg und Augenarzt, geb. 1781 zu Buxweiler in Rheinbayern, studierte zu Heidelberg und Landshut Medicin, besuchte Wien und Paris, ward ...
Walther von Aquitanien
Walther von Aquitanien, Gedicht des deutschen Heldenbuchs, im 13. Jahrh. nach dem Latein. des Ekkehard bearbeitet, noch nicht vollständig herausgegeben, gehört dem ...
Walther von der Vogelweide
Walther von der Vogelweide, so genannt von seiner Vorliebe für die Bögel, der ausgezeichnetste Minnesänger u. namentlich der vielseitigste, geb. zwischen 1165 u. 1170 in ...
Walthiere
Walthiere, s. Cetaceen.
Walze
Walze s. Cylinder.
Walzende Grundstücke
Walzende Grundstücke, in Norddeutschland solche, welche nicht zu einem geschlossenen Gütercomplexe gehören u. einzeln verkauft werden dürfen.
Walzer
Walzer, deutscher Tanz in drehender, ziemlich rascher, jedoch einförmiger Bewegung, mit heiterem Charakter; gewann hierin besonders durch die neuern W.-Compositionen von Strauß, ...
Walzwerk
Walzwerk, Verbindung von mehren Walzen, welche gedreht einen Druck auf einen Körper ausüben, um denselben zu zermalmen (Mühlen), oder zu strecken (Stabeisen, Schienen), oder zu ...
Wan
Wan, 45 QMeil. großer salziger See im türk. Asien, vom armenischen Gebirge umschlossen, hat wie das Paschalik seinen Namen von der Stadt W. am südlichen Ufer des Sees; sie ...
Wanda
Wanda, nach der polnischen Sage Tochter des Königs Krak, des Erbauers von Krakau, stürzte sich in die Weichsel, um ihre Jungfräulichkeit zu retten.
Wandelgeschäft
Wandelgeschäft, Handelslieferungen, wobei einem Contrahenten ein Wahlrecht für die Lieferungszeit zusteht, gewöhnlich durch die Klauseln ausgedrückt: »auf Verlangen ...
Wandelndes Blatt
Wandelndes Blatt, s. Fangheuschrecke.
Wandelsterne
Wandelsterne s. Planeten.
Wandelungsklage
Wandelungsklage, bezweckt Rückgängigmachung des Kaufvertrags.
Wandsbeck
Wandsbeck, holstein. Flecken, 1 St. von Hamburg, mit 3100 E., bekannt als Wohnort des Dichters Claudius (s. d.).
Wange
Wange, Backe, Theil des Gesichts.
Wangen
Wangen (bedeutet Niederung), der Name sehr vieler deutschen Ortschaften, z.B. W., Oberamtsstadt im württemb. Allgäu, an der oberen Argen, mit 1400 E., war ehemals Reichsstadt, ...
Wangenheim
Wangenheim, altes thüring. Geschlecht. W., Karl August, Freiherr von, geb. 1773 zu Gotha, war zuerst gothaischer Staatsdiener, seit 1806 württembergischer, 1816 Cultusminister, ...
Wangeroge
Wangeroge, oldenburg. Insel in der Nordsee, mit 400 fries. E.; hat ein besuchtes Seebad, ist aber in Gefahr von der See weggeschwemmt zu werden.
Wanker
Wanker, Ferd. Geminian, Theologe, geb. 1758 zu Freiburg i. B., Priester 1782, wurde Professor der Moral an der Universität seiner Vaterstadt, vom Klerus alsdann 1824 als der ...
Wanzen
Wanzen, Insekten aus der Ordnung der Halbflügler, eine eigene Abtheilung derselben, mit lederartigen, an der Spitze häutigen Flügeldecken, die sich in der Ruhe fast immer ...
Wanzleben
Wanzleben, preuß. Kreisstadt im Reg.-Bez. Magdeburg, mit 3000 E., Leinenfabrikation und Gerberei.
Wappen
Wappen, Abzeichen von Ländern, Städten, Familien, Individuen, besteht aus dem Schilde, der rund, oval, eckig, herzförmig sein kann, oft mehre Abtheilungen (Felder) hat, mit ...
Wappers
Wappers, Gustav, Baron, ausgezeichneter Maler, geb. 1803 zu Antwerpen, bildete sich daselbst u. in Paris, wo er sich der neuen romantischen Richtung anschloß, gründete nach ...
Wara
Wara, Uara, Hauptstadt des Königreichs Borgu in Afrika, Residenz des Sultans, noch von keinem Europäer besucht.
Waräger
Waräger, Wäringer, s. Rußland, Geschichte.
Warasdin
Warasdin, kroat. Comitat, an Steyermark und Slavonien gränzend, von Drau u. Mur bewässert, fruchtbar, hat auf 60 QM. 260000 E. Die Hauptstadt W. an der Drau, königl. ...
Warbeck
Warbeck, Peter, ein zuerst an dem Hofe der Herzogin Margaretha v. Burgund, einer Schwester Eduards IV. von England, auftretender Betrüger, der sich für den auf Befehl Richards ...
Warburg
Warburg, preuß. westfäl. Stadt im Reg.-Bez. Minden, mit 4000 E; die umliegende Gegend, W.er Börde genannt, ist sehr fruchtbar an Getreide.
Warburton
Warburton (Uahrbörrtn), William, geb. 1698 zu Newark, gest. 1779 als Bischof von Gloucester, engl. Gelehrter, Freund Pope's, bekannt durch kritische Schriften über ...
Wardein
Wardein, verpflichteter sachkundiger Beamter, der den Gehalt der Münzen und Erze untersucht.
Wardöehuus
Wardöehuus norweg. Stadt auf der Insel Wardöe im Eismeere, mit 160 E., Fort, nördlichste Festung der Erde.
Waren
Waren, mecklenburg-schwerin. Stadt am Müritzsee, mit 4200 E., Tuchfabrikation, Branntweinbrennerei.
Warendorf
Warendorf, preuß. westfäl. Stadt im Reg.-Bez. Münster, mit 7300 E., berühmter Leineweberei.
Warmblütige Thiere
Warmblütige Thiere, sind die Säugethiere und Vögel.
Warmbrunn
Warmbrunn, gräfl. Schaffgot'scher Marktflecken, 1 Std. von Hirschberg, in dem preuß. schles. Reg.-Bez. Liegnitz, mit 2 alkalisch-salinischen Schwefelquellen von 29–30°R. ...
Wärme
Wärme, bezeichnet theils eine eigenthümliche Empfindung, theils das Agens, welches diese Empfindung in uns erregt. Die W. (in letzterer Bedeutung) äußert verschiedene ...
Wärmemesser [1]
Wärmemesser, s. Thermometer.
Wärmemesser [2]
Wärmemesser , lat.-griech. Calorimeter. Vorrichtung um die spec. Wärme eines Körpers zu bestimmen, besteht aus 2 ineinander befindlichen blechernen Gefäßen, von denen das ...
Warne
Warne, Warnow, schiffbarer mecklenburg. Küstenfluß, entspringt bei Parchim und mündet bei W. münde in die Ostsee; dieser Flecken u. Hafenplatz hat 1700 E. und Seebad.
Warnkönig
Warnkönig, Leop. August, ein sehr fruchtbarer juristischer Schriftsteller, geb. 1794 zu Bruchsal, von 1817 an Professor der Rechte zu Lüttich, Löwen, Gent und Freiburg i. B., ...
Warren
Warren, Samuel, geb. 1807 zu Racre, engl. Jurist, Recorder in Hull, Romanenschreiber, dessen Werke in die meisten europ. Sprachen übersetzt sind.
Warrington
Warrington, engl. Fabrikstadt in Lancaster, durch Kanäle mit Liverpool und Manchester verbunden, hat 24000 E.
Warschau
Warschau, polnisch Warszawa, Hauptst. des ehemaligen Königreichs Polen am linken Ufer der Weichsel, mit der gegenüberliegenden festen Vorstadt Praga durch eine Brücke ...
Wartburg
Wartburg, gut erhaltene Burg bei Eisenach, um 1070 von dem thüring. Landgrafen Ludwig dem Springer erbaut, war bis über die Mitte des 13. Jahrh. Residenz der Landgrafen ...
Wartburgfest
Wartburgfest, Zusammenkunft deutscher Studenten auf der Wartburg 18. Oct. 1817, von denen zu Jena eingeleitet; man gründete die allgemeine Burschenschaft (s. d.), warf ...
Wartburgkrieg
Wartburgkrieg Name eines strophischen Gedichtes, dessen erster Theil das Lob Leopolds von Oesterreich und Hermanns von Thüringen aus dem Munde verschiedener Dichter, dessen ...
Warte
Warte, erhabener Platz mit freier weiter Umschau; Wachtthurm, sowohl einzeln stehend als mit einer Burg in Verbindung.
Wartenberg
Wartenberg, Standesherrschaft der Biron-W. (s. Biron) in preuß. Schlesien mit der Hauptstadt Polnisch-W., 2600 E. Deutsch-W., Stadt im schles. Reg.-Bez. Liegnitz mit 900 E., ...
Wartenburg
Wartenburg, Schloß und Dorf an der Elbe oberhalb Wittenberg; hier Yorks Uebergang und Sieg über Bertrand den 3. Oct. 1813, wofür York den Ehrennamen von W. erhielt.
Warthbichler
Warthbichler, Jos., ein sehr verdienter Arzt und Lehrer, geb. 1817 zu Mattighofen in Oberösterreich, wurde 1842 aus Wien nach Konstantinopel berufen, um daselbst die ...
Warthe
Warthe größter Nebenfluß der Oder, entspringt bei Kromolow, 7 Ml. nordwestl. von Krakau, ist von den 106 Ml. ihres Laufes 48 schiffbar, mündet unterhalb Küstrin, steht ...
Warton
Warton (Uahrtn), Thom., kritischer Historiker und Dichter. geb. 1728 zu Oxford, Professor daselbst, gest. 1790, wurde durch sein Hauptwerk, eine Geschichte der engl. Dichtkunst ...
Warwick [1]
Warwick (Uarrick), centrale Grafschaft in England, 42 QM. groß mit 480000 E., die von Ackerbau, Viehzucht, der Mehrzahl nach von Industrie leben. Die Hauptstadt W. am Avon hat ...
Warwick [2]
Warwick, engl. Grafentitel, gehörte von 1066–1269 der Familie Newburgh, von 1269–1445 der von Beauchamp, von 1445–99 der von Neville, später den Dudleys, Richs, ...
Wärwolf
Wärwolf, s. Werwolf.
Warze
Warze, lat. verruca, unregelmäßiger Hautauswuchs an verschiedenen Theilen des Körpers, gefahrlos, wird durch Ausschneiden oder Aetzmittel vertrieben, verschwindet oft von ...
Wasa [1]
Wasa, die 3 Ml. von Stockholm gelegene Stammburg des gleichnamigen Königshauses, welches von Gustav I. (s. d.) bis Karl Johann auf dem schwed. Throne saß. Seit 5. Mai 1829 ...
Wasa [2]
Wasa, von Karl IX. erbaute Hafenstadt Finnlands am bottnischen Meerbusen mit 3500 E., heißt seit 1855 officiell Nikolaistad.
Waschbär
Waschbär lat. procyon, Gattung der reißenden Säugethiere, Abtheilung der Sohlengänger, dem Bären ähnlich, aber klein und mit längerem Schwanz. Der gemeine W. (p. lotor) in ...
Wasenmeister
Wasenmeister, Abdecker, Scharfrichter; W. amt, W.ordnung.
Wasgau
Wasgau s. Vogesen.
Washington [1]
Washington (Uaschingtn), George, geb. 22. Febr. 1732 in der virginischen Grafschaft Westmoreland, ein reicher Pflanzer, Abkömmling einer 1657 eingewanderten engl. Familie, ...
Washington [2]
Washington, Bundesstadt der Vereinigten Staaten im District Columbia, am Potomac, 280 engl. Ml. von dessen Mündung, mit 40000 E., ist Sitz des Präsidenten, der ...
Washington [3]
Washington, seit 1853 ein Territorium der Vereinigten Staaten, die nördl. Hälfte des Oregongebiets, etwa 5600 QM. groß, noch wenig kolonisirt. Hauptstadt ist Pugets-Sound.
Washingtoninseln
Washingtoninseln, nordamerik. Benennung der Marquesasinseln.
Wasser
Wasser, in reinem Zustande durchsichtige, farb-, geruch- und geschmacklose Flüssigkeit. Völlig rein ist nur das Regen- u. das Schnee-W. sowie das destillirte W. Das W. ist eine ...
Wasserblei
Wasserblei, Molybdän, 1782 von dem Schweden Lyjelm entdecktes Metall, 8,6 specif., Gewicht, bleigrau, stark glänzend, spröde, strengflüssiger als Stabeisen, selten in den ...
Wasserdicht
Wasserdicht, nennt man Stoffe, die das Wasser nicht durchlassen; Gewebe werden es durch wiederholtes Anstreichen mit Leinfirniß mit einer Auflösung von Kautschuk, Filz durch ...
Wasserfarben
Wasserfarben, die mit Wasser aufgelösten Farben, entweder mit reinem od. mit solchem, das mit Gummi, Leim etc. versetzt worden. Bei der Malerei mit W. unterscheidet man die ...
Wasserfenchel
Wasserfenchel, lat. oenante phellandrium, an Gräben und Teichen wachsendes 3–4 ' hohes Doldengewächs, starkem mehrfach gebogenem Stempel, fiederspaltigen Blättern, ...
Wassergeschwulst
Wassergeschwulst, s. Oedema.
Wasserglas
Wasserglas, von Professor Joh. Nepomuk Fuchs (geb. 1774, gest. 1856) in München erfundene Glasart, welche in heißem Wasser auflösbar ist u. als unverbrennlicher Firniß auf ...
Wasserheilanstalten
Wasserheilanstalten, s. Kaltwasser-Kuren.
Wasserhose
Wasserhose, Trombe, Erscheinung auf dem Meere, wahrscheinlich durch elektrische Kräfte veranlaßt: eine kegelförmige Wassersäule erhebt sich in wirbelnder Bewegung gegen eine ...
Wasserhuhn
Wasserhuhn, lat. fulica, Gattung Vögel aus der Ordnung der Lappensüße, verwandt den Schwimmvögeln, mit kurzem, seitlich zusammengedrücktem Schnabel und Lappen an den Füßen. ...
Wasserjungfern
Wasserjungfern s. Libellen.
Wasserkopf
Wasserkopf, Gehirnwassersucht, s. hydrocephalus.
Wasserkünste
Wasserkünste größere Vorrichtungen zum Heben von Wassermassen z.B. in Bergwerken, zur Versorgung einer Stadt mit Trinkwasser, zu Springbrunnen, künstlichen Wasserfällen und ...
Wasserleitung
Wasserleitung, s. Aquäduct.
Wasserprobe
Wasserprobe s. Ordalien.
Wasserrecht
Wasserrecht, was in Sachen der Leitung und Benutzung des Wassers, in den verschiedensten durch Gesetz, Herkommen oder Vertrag regulirten Verhältnissen, Rechtens ist: Regenwasser, ...
Wasserscheide
Wasserscheide die Erhebung der Erdoberfläche, welche ein Flußgebiet von dem andern trennt.
Wasserscheu
Wasserscheu, s. Hydrophobie und Hundswuth.
Wasserschlange
Wasserschlange, lat. hydropus, eine Gattung der giftigen Schlangen, die meistens in den Meeren, hauptsächlich im indischen, einige auch in den indischen Flüssen leben. Der ...
Wasserschraube
Wasserschraube od. archimedische Schnecke, heißt eine Maschine zur Hebung von Wasser, die nach Einigen von Archimedes, nach Andern schon viel früher erfunden worden sein soll. ...
Wasserstoff
Wasserstoff wassererzeugender Stoff, Hydrogenium, u., sofern es als Gas erscheint, W. gas, brennbare Luft; findet sich nie in reiner Gestalt, in der größten Menge in Wasser, ...
Wassersucht
Wassersucht, lat. hydropsia, eine allgemein gekannte und gefürchtete Krankheit, deren wesentliches Merkmal in der abnormen Ansammlung von wässeriger, meistens zugleich Eiweiß- ...
Wasserwage
Wasserwage, Libelle, ein Instrument von verschiedener Construction, zur Bestimmung und Herstellung einer horizontalen Ebene. Die gewöhnlichste ist eine an beiden Enden in ...
Wasserweihe
Wasserweihe, die Segnung des Weihwassers, die Segnung des Wassers beim Taufen; dann in der griechischen Kirche ein am 6. Jan. zum Andenken an die Taufe Jesu im Jordan gefeiertes ...
Wasserzeichen
Wasserzeichen, nennt man die helleren Figuren od. Buchstaben im Papier, welche sichtbar werden, wenn man das Papier gegen das Licht hält. Sie werden dem Papiere bei der Bereitung ...
Wasserziehen der Sonne
Wasserziehen der Sonne nennt man die bekannte meteorologische Erscheinung, die sich zeigt, wenn die Sonne blos durch einzelne Ritzen der Wolken scheint, und so die Atmosphäre in ...
Wasungen
Wasungen, sachs.-meiningsche Stadt an der Werra mit 2600 E.
Wat Tyler
Wat Tyler (Teilr), Dachdecker aus Deptford, stand 1381 an der Spitze der Bauern, welche von König Richard II. Aufhebung der Leibeigenschaft und Herstellung freien Handels ...
Wateau
Wateau (Wato), Antoine, berühmter franz. Genremaler, geb. 1684 zu Valenciennes, gest. 1721, wurde in Paris durch seine Darstellungen aus dem Leben der höheren Stände der ...
Wateren
Wateren, s. Frederiksoord.
Waterford
Waterford (–förd), irische Grafschaft an der Ostküste der Insel, fruchtbar und wohlangebaut, mit 134000 E. auf 43 QM. Die Hauptst. W. unweit der Mündung des Suir, Hafenplatz, ...
Waterloo [1]
Waterloo, belg. Dorf an der Straße von Charleroi nach Brüssel, berühmt durch Napoleons I. Niederlage am 18. Juni 1815. Napoleon griff mit 70000 Mann die ungefähr gleich ...
Waterloo [2]
Waterloo, Antonj, niederländ. Landschaftsmaler und Kupferätzer, durch die Naturwahrheit u. Staffage seiner Landschaften ausgezeichnet, st. 1662 zu Utrecht.
Watt
Watt, James, der berühmte Verbesserer der Dampfmaschinen, geb. 1736 zu Greenock in Schottland, kam jung nach London zu einem Mechaniker, bildete sich hierauf selbständig ...
Watte
Watte, ein durch Schlagen und in Form von Platten ausgearbeitetes, lockeres u. filziges Fabrikat aus Baumwolle, hauptsächlich zum Ausfüttern der Kleider verwendet. Um ihr ...
Watten
Watten, holl. Wadden, heißen an der Nordsee die seichten Stellen, welche von der Ebbe zum Theil bloßgelegt werden; die für sie gebauten Schiffe heißen W. fahrer.
Wau
Wau, lat. Reseda luteola, zweijährige bei uns einheimische Pflanze aus der Gattung Reseda, wird angebaut, weil sie einen gelben Färbestoff für Wollen- und Seidezeuge enthält.
Wavre
Wavre (Wawr), belg. Stadt an der Dyle, mit 5000 E., 2 Meil. östl. von Belle Alliance; hier verhinderte Thielemann mit 15000 Preußen den Marschall Grouchy am 18. Juni 1815 bei ...
Wawre
Wawre Dorf 2 St. von Warschau; Schlacht 19. Febr. 1831, in welcher die Polen den Russen nach hartnäckigem Kampfe weichen mußten.
Waxholm
Waxholm, Wexholm, Stadt auf der Insel Waxöe im Ausfluß des Mälarsees, mit 2 Häfen und 1200 E.; die Festung W., auf einem Felsen zwischen Waxöe u. Ridöe, vertheidigt mit dem ...
Wazo
Wazo, Bischof von Lüttich, einer der tüchtigsten Männer seiner Zeit, niederer Herkunft, kam durch Bischof Notker von Lüttich zu Schulbildung, wurde Kaplan des selben und ...
Weben
Weben, das regelmäßige Zusammenflechten biegsamer Fäden zu einem zusammenhängenden Körper (Gewebe, Zeug); der Hauptsache nach besteht ein Gewebe aus parallel in die Länge ...
Weber [10]
Weber, Wilh. Ed., berühmter Physiker, Bruder des Anatomen E. Heinr. W., geb. 1804 zu Wittenberg, 1831 ordentl. Professor der Physik in Göttingen, 1843 in Leipzig, 1849 wieder ...
Weber [1]
Weber, Jos., Theolog und vielseitiger Schriftsteller, geb. 1753 zu Rain in Altbayern, gest. 1826 als Domdekan u. Generalvicar zu Augsburg; außer theologischen Schriften lieferte ...
Weber [2]
Weber, Mich., prot. Theolog der supranaturalistischen Richtung, geb. 1754 zu Gröben, einem Dorfe zwischen Weißenfels und Zeitz, Professor in Wittenberg, dann in Halle, wo er ...
Weber [3]
Weber, Bernhard Anselm, geschätzter Componist, geb. 1766 zu Manheim, bildete sich unter Vogler, machte größere Kunstreisen als Claviervirtuos, ward 1792 zweiter Director bei ...
Weber [4]
Weber, Karl Julius, ein talentvoller und ziemlich witziger, jedoch oberflächlicher u. im frivolen Geiste des 18 Jahrh. versunkener Schriftsteller, geb. 1767 zu Langenburg im ...
Weber [5]
Weber, Gottfried, berühmt als musikalischer Theoretiker, geb. 1779 zu Freinsheim in Rheinbayern, studierte die Rechte, ward Advokat in Manheim, 1814 Tribunalrichter in Mainz, ...

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