Слова на букву trip-wuot (2172) Herders Conversations-Lexikon
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Слова на букву trip-wuot (2172)

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Weber [6]
Weber, Karl Maria Friedrich Ernst Freiherr von, einer der genialsten deutschen Componisten u. der größten Meister der dramatischen Musik, zugleich ausübender Virtuos und ein ...
Weber [7]
Weber, Wilh. Ernst, Philolog, geb. 1790 zu Weimar, gest. 1850 als Director der Gelehrtenschule zu Bremen, lieferte eine Lebensbeschreibung des Kaisers Otho (1815) u. des Horaz ...
Weber [8]
Weber, Ernst Heinrich, sehr verdienter Physiolog und Anatom, Sohn des Theologen Mich. W., geb. 1795 zu Wittenberg, wurde 1818 außerordentlicher Professor der vergleichenden, ...
Weber [9]
Weber, Beda, einer der ausgezeichnetsten Schriftsteller u. Dichter der Gegenwart, geb. 1798 zu Lienz im Pusterthale im Tyrol, wurde Schuster, studierte dann bei den ...
Weberdistel
Weberdistel, s. Dipsaceae.
Weberknecht
Weberknecht, Holzspinne (lat. phalangium opilio), eine zu den Afterspinnen gehörende Spinnenart, einer Spinne ähnlich, grau, mit sehr langen Beinen. Der W. findet sich an ...
Webster
Webster, Daniel, nordamerikanischer Staatsmann, geb. 1782 zu Salisbury in Newhampshire, Advokat, wurde 1820 Deputirter am Congresse, 1828 Senator, 1841–43, sowie 1850–52 ...
Wechabiten
Wechabiten, s. Wahabiten.
Wechel
Wechel, berühmte Buchdruckerfamilie; Christian W. druckte 1520–30 in Paris, später zu Frankfurt, st. 1554; sein Sohn Andreas bis 1573 in Paris, später in Frankfurt u. Hanau, ...
Wechsel
Wechsel. W. recht (lat. jus cambiale), W. kunde, W.wissenschaft, umfaßt im Handelsrecht die Lehre vom W. verkehr. Die bedeutendsten Handelsplätze haben ihre eigenen W. ...
Wechselbegriffe
Wechselbegriffe, s. Correlat.
Wechselfieber
Wechselfieber. Im W. erkrankt der Mensch in meistens genau einhaltenden periodischen Zwischenräumen unter den gewöhnlichen Erscheinungen des Fiebers, während die Zwischenzeit ...
Wechselnoten
Wechselnoten (ital. note cambiate), in der Musik die bei dem unregelmäßigen Durchgang die Stelle der Hauptnoten vertretenden und der Grundharmonie fremden Noten.
Wechselrecht
Wechselrecht s. Wechsel.
Wechselwinkel
Wechselwinkel, in der Geometrie bei 2 Parallellinien mit einer sie schneidenden Linie die inneren Winkel an beiden.
Wechselwirthschaft
Wechselwirthschaft, Schlagwirthschaft.
Weckherlin [1]
Weckherlin, Gg. Rud., Dichter, geb. 1584 zu Stuttgart, von 1606 an Reisesecretär bei großen Herren, 1610 Secretär und Hofdichter des Herzogs von Württemberg, 1620 Secretär ...
Weckherlin [2]
Weckherlin, Wilhelm Ludwig, ein geistreicher und witziger, aber auch frivoler und schonungsloser Satiriker, geb. 1739 zu Bothnang bei Stuttgart, sollte in Tübingen ...
Weckherlin [3]
Weckherlin, August von, geb. 1794 zu Stuttgart, bildete sich in Hofwyl zum Landwirthe, wurde 1817 Administrator der königl. württemb. Privatdomänen, 1837 Direktor des ...
Wedekind [1]
Wedekind, Georg Christian Gottlieb, Freiherr von, geb. 1761 zu Göttingen, 1787 Leibarzt des Kurfürsten von Mainz, seit 1793 Arzt in der franz. Armee, gest. 1831 als Leibarzt ...
Wedekind [2]
Wedekind, Ant. Christian, geb. 1763 zu Visselhövede in Hannover, gest. 1845 als Oberamtmann zu Lüneburg, Geschichtsforscher, bekannt durch ein »chronologisches Handbuch der ...
Wedel-Jarlsberg
Wedel-Jarlsberg, Johann Kaspar Hermann, Graf von, geb. 1779, Sohn des dänischen Ministers Anton, Grafen von W., trat 1800 in dän. Staatsdienst, erhielt das norweg. Amt ...
Wedgwood
Wedgwood (Ueddschwudd), Josia, geb. 1730, engl. Töpfer, erfand das nach ihm benannte Steingut (W. geschirr), eine durch Metalloxyde gefärbte Mischung, st. 1795 im Besitze ...
Wednesbury
Wednesbury (Wednesböry), engl. Stadt in der Grafschaft Stafford, mit 12000 E, Fabrikation von Eisenwaaren; Steinkohlengruben.
Wedro
Wedro, russ. Maß, s. Rußland, Bd. IV. S. 796.
Weenix
Weenix Joh. Bapt., niederl. Maler, geb. 1621 zu Amsterdam, war längere Zeit in Italien und lebte dann in Utrecht, wo er 1660 st. Malte hauptsächlich Landschaften u. ...
Weerdt
Weerdt Weert, niederländ. Stadt in der Provinz Limburg, am Bree, mit 5600 E. Jean de Weert, s. Werth, J. v.
Wegmesser
Wegmesser, griech. Hodometer, Vorrichtung um die Zahl der Umdrehungen der Wagenräder auf einem Wege von bestimmter Strecke zu messen, besteht in einem mit der Radachse ...
Wegscheider
Wegscheider, Jul. Aug. Ludwig, prot. Theolog und neben Paulus in Heidelberg, D. Schulz und Röhr ein Hauptvertreter des Rationalismus, geb. 1771 zu Kübbelingen in Braunschweig, ...
Wehen
Wehen, s. Geburt.
Wehlau
Wehlau, preuß. Stadt im Reg.-Bez. Königsberg, mit 4000 E.; Friede von 1657, durch welchen die Oberherrlichkeit Polens über die Provinz Preußen aufhörte.
Wehrgeld
Wehrgeld, 1) Kaufsumme; 2) das Sühnegeld, womit sich im altdeutschen Recht der Todtschläger mit den zur Blutrache Berechtigten abfinden konnte; später nur noch bei Tödtung ...
Wehrhaft
Wehrhaft machen, im Mittelalter so viel als mündig erklären; zum Ritter schlagen.
Wehrli
Wehrli, Joh. Jakob, geb. 1790 zu Heschikofen im Thurgau, Sohn eines wackern Schulmeisters, ergriff mit Liebe den Beruf seines Vaters, kam 1807 zu Fellenberg nach Hofwyl, ...
Weib
Weib, die allgemeine Bezeichnung des dem Manne gegenüberstehenden Geschlechts (s. Geschlecht); eines verheiratheten Individuums dieses Geschlechts.
Weibergut
Weibergut, s. Ehegüterrecht.
Weichbild
Weichbild (vom altdeutschen Wih = Stadt, u. Bild d.h. Siegel abgeleitet), der Gerichtsbezirk einer Stadt; die Stadtflur: das Stadtrecht.
Weichsel [1]
Weichsel, lat. Vistula, poln. Visla, Hauptfluß Polens, entspringt in österr. Schlesien auf den Beskiden in 3 Hauptquellen, die sich bei dem Dorfe W. vereinigen, wird bei ...
Weichsel [2]
Weichsel, Sauerkirschbaum, s. Kirsche.
Weichselzopf
Weichselzopf, Wichtelzopf, lat. plica polonica, trichoma, Kopfausschlag mit eigenthümlicher Verfilzung der Haare, wobei diese durch eine ausgeschwitzte Materie zuerst dicht an ...
Weichthiere
Weichthiere, s. Mollusken.
Weida
Weida, sachsen-weimar. Amtsstadt am Bache W. mit 4100 E.
Weide
Weide, lat. salix, Holzgattung aus der Familie der Armentaceae, in mehr als 40 Arten, mit meist lanzettförmigen Blättern, getrennten Blüten auf 2 verschiedenen Stämmen, mit 1, ...
Weidegerechtigkeit
Weidegerechtigkeit (Hut-, Triftrecht, lat. jus pascendi), das Servitutsrecht auf fremden Grundstücken Vieh zu weiden.
Weidig
Weidig Friedrich Ludwig, geb. 1791, seit 1832 Pfarrer zu Obergleen in Hessen-Darmstadt, war wegen seiner Betheiligung an der polit. Agitation der Dreißigerjahre mehrmals in ...
Weigel [1]
Weigel, Valentin, der Theosoph, geb. 1533 zu Hayna in der Mark Meißen, gest. 1588 zu Tschopau im sächsischen Erzgebirge, wo er 21 Jahre Pfarrer gewesen; er stützte sich auf ...
Weigel [2]
Weigel, Karl Christian Lebrecht, geb. 1769 zu Leipzig, gest. 1845 zu Dresden, berühmter Arzt, der auch als medicinischer Schriftsteller auftrat. Sein Bruder Joh. August Gottlob, ...
Weigl
Weigl Joseph, geschätzter Componist mit einfachem, anmuthigem Styl, geb. 1766 zu Eisenstadt in Ungarn, bildete sich in Wien unter Haydn und Salieri, ward Kapellmeister der ...
Weihbischof
Weihbischof, episcopus in partibus, s. Bischof.
Weihe
Weihe, s. Benediction, Consecration, Dedication.
Weihnachten
Weihnachten (d.h. der Andacht geweihte Nacht), Christfest, das Fest der Geburt des Weltheilandes, der Heiligung der menschlichen Natur, von Chrysostomus die Metropole u. Mutter ...
Weihnachtsland
Weihnachtsland, s. Natal.
Weihrauch
Weihrauch, Harz, das beim Verbrennen einen guten Geruch gibt, besonders das Harz des ind. W. baumes, der Boswellia serrata. Schon die alten Hebräer hatten liturgische ...
Weihwasser
Weihwasser, geweihtes Wasser, lat. aqua benedicta, das gesegnete Wasser, womit sich die Gläubigen beim Eintritt in die Kirche besprengen, womit der Priester Sonntags vor dem ...
Weil [1]
Weil, Gustav, Orientalist u. Historiker, geb. 1808 im Städtchen Sulzburg im Breisgau von jüdischen Eltern, Bibliothekar in Heidelberg, seit 1845 Professor der morgenländischen ...
Weil [2]
Weil, württemb. Stadt 5 St. westl. von Stuttgart, an der Würm, mit 2000 E., Ackerbau und nicht unbedeutender Industrie; war bis 1802 Reichsstadt. In der Nähe Döffingen.
Weiland
Weiland, Peter, geb. 1754 zu Amsterdam, Prediger, gest. 1838, verdient um die grammatische Ausbildung seiner Muttersprache (holländische Grammatik, holländisches ...
Weilburg
Weilburg, nassauische Stadt mit 2700 E., Schloß, Residenz der Linie Nassau-W., die seit 1816 regiert.
Weiler
Weiler, mehre nahe bei einander liegende Wohnungen, die aber keine eigentliche Gemeinde bilden.
Weiller
Weiller, Kajetan von, Pädagog und philosophischer Schriftsteller, geb. 1762 zu München. empfing 1785 die Priesterweihe zu Freising, wo er lange Professor war, wurde 1802 ...
Weimar [1]
Weimar, das Großherzogthum, s. Sachsen-Weimar-Eisenach.
Weimar [2]
Weimar, Haupt- und Residenzstadt des Großherzogthums Sachsen-W.- Eisenach, in einem freundlichen Thale an der Ilm, Sitz der Centralbehörden, hat 12000 E., Schloß mit reicher ...
Wein
Wein, lat. vinum, bezeichnet im eigentlichen Sinne des Wortes diejenigen geistigen Flüssigkeiten, welche aus den zuckerigen Säften verschiedener Obstarten durch Gährung ...
Weinbrenner
Weinbrenner Friedrich, geb. 1766 zu Karlsruhe, Architect und architectonischer Schriftsteller, st. 1826 als Oberbaudirector zu Karlsruhe, machte sich um den Theaterbau in ...
Weinen
Weinen, s. Thränen.
Weingarten
Weingarten, ehemalige reiche Benedictinerabtei, von Welf III. in Altdorf (bei Ravensburg in Oberschwaben) gestiftet, 1802 säcularisirt, mit schöner Kirche, einer der größten ...
Weingeist
Weingeist so viel als Alkohol.
Weinheim
Weinheim, bad. Amtsstadt im Unterrheinkreise an der Bergstraße, mit 5800 E., Wein- u. Wallnußbau, Gerbereien.
Weinkauf
Weinkauf Leihkauf, Trinkgeld, gemeinsames Mahl und Gelag zur Bestätigung des Vertragswillens.
Weinlig
Weinlig, Christian Theodor, geb. 1780 zu Dresden, Rechtsgelehrter, widmete sich später ganz der Musik, st. 1842 als Cantor der Thomasschule zu Leipzig, Componist u. ...
Weinprobe
Weinprobe. Die Weine sind verschiedenen Verfälschungen ausgesetzt, die sich nicht immer durch chemische Agentien entdecken lassen, wie z.B. das Vermischen mit geringern ...
Weinsberg
Weinsberg, württemb. Oberamtsstadt im Neckarkreise, mit 2000 E., Weinbau, Gypsbrüchen. Dabei die Ruine einer Burg (Weibertreu), aus der nach der Volkssage die Weiber ihre ...
Weinstein
Weinstein, lat. tartarus, das bei der Weingährung an den Wänden der Fässer sich absetzende doppeltweinsaure Kali, durch verschiedene Beimischung grün od. roth gefärbt, wird ...
Weisbach
Weisbach, Julius, ausgezeichneter Mathematiker u. Hydrauliker, geb. 1806 auf der Eisenhütte Mittelschmiedeberg bei Annaberg, bildete sich zu Freiberg, Göttingen und Wien, ward ...
Weise
Weise, Christian, Schulmann u. als Dichter das Haupt der »Wasserpoeten« seiner Zeit, geb. 1624 zu Zittau, wo er 1708 als Gymnasiumsdirector starb. Die Zeitgenossen feierten ihn ...
Weisflog
Weisflog, Karl, geb. 1770 zu Sagan, preuß. Beamter, gest. 1828, belletristischer Schriftsteller (»Phantasiestücke und Historien« 12 Bde., Dresd. 1824 bis 1829, und 1839).
Weishaupt
Weishaupt, Adam, der Stifter des Illuminatenordens, geb. 1748 zu Ingolstadt, Professor des Natur- u. Kirchenrechtes daselbst, lebte nach seiner Absetzung 1786–1830 in Gotha mit ...
Weisheit [1]
Weisheit, lat. sapientia, ital. sapienza oder saviezza, frz. sagesse engl. wisdom, nennt man die richtige u. volle Erkenntniß aller Dinge, sowohl nach ihrem Wesen als nach ihrer ...
Weisheit [2]
Weisheit, das Buch der, ein deuterocanonisches Buch des alten Testaments, im kirchlichen Canon auf das hohe Lied folgend, hat seinen Namen davon, weil es die Erkenntniß u. Furcht ...
Weissagung
Weissagung, s. Propheten; vergl. Wahrsagerei, Chiromantie, Nekromantie, Rhabdomantie, Orakel, Sibylle, Augurium, Haruspices etc.
Weisthümer
Weisthümer, alte Gemeindeordnungen, Schöffensprüche, Rechtsentscheidungen, die Ansehen erlangten.
Weistritz
Weistritz, Name zweier Nebenflüsse der Neiße in Schlesien (Habelschwerdter W., Reinerzer oder Glatzer W.); eine dritte W., die Schweidnitzer, fällt nach einem Laufe von 12 Ml. ...
Weitling
Weitling, Wilhelm, geb. 1808 zu Magdeburg, Schneidergeselle, trat zu Paris in eine communistische Verbindung, dann durch Wort und Schrift in Zürich als Sendbote des Communismus ...
Weitsichtigkeit
Weitsichtigkeit, Fernsichtigkeit, heißt diejenige Anomalie des Sehens, bei der die Gegenstände, um deutlich gesehen zu werden, weiter vom Auge entfernt sein müssen, als die ...
Weitzel
Weitzel Joh., Publicist und Schriftsteller, geb. 1771 zu Johannisberg im Rheingau, früh Waise, anfangs Schneider, dann Hauslehrer, von 1798 an im Dienste der franz. Regierung ...
Weiß [1]
Weiß die weiße Farbe, s. Farben.
Weiß [2]
Weiß, Christian Samuel, geb. 1780 zu Leipzig, seit 1810 Professor der Mineralogie in Berlin, welche Wissenschaft von ihm nicht unwesentlich gefördert wurde, namentlich in ...
Weiß-Kunig
Weiß-Kunig d.i. der weiße oder weise König, Titel eines Prosaromans, welcher hinsichtlich der allegorischen Haltung dem Theuerdank (s. d.) sehr verwandt ist, nach Kaiser ...
Weißdorn
Weißdorn, lat. crataegus oxyacantha, bekannter scharfdorniger Strauch mit weißgrauer Rinde, weißen, wohlriechenden Blüten, rothen Beeren (Mehlbeeren), gibt dauerhafte und ...
Weiße
Weiße, Christian Felix, Dichter und Pädagog, geb. 1726 zu Annaberg im sächs. Erzgebirge, in Leipzig Lessings Studienfreund, später mit Nicolai Herausgeber der Bibliothek ...
Weiße Berge
Weiße Berge, s. Apalachen.
Weiße Frau
Weiße Frau, Gespenst, das nach der Volkssage in mehren Schlössern Deutschlands erscheint, wenn ein wichtiges Ereigniß für ein Familienglied, namentlich ein Todesfall, ...
Weißenburg
Weißenburg Kronweißenburg, einst deutsche Reichsstadt im untern Elsaß, jetzt franz. Festung im Depart. Niederrhein, hat 6500 E., Gewerbfleiß und Handelsverkehr. In W. war ...
Weißenfels
Weißenfels, preuß.-sächs. Stadt an der Saale und der Eisenbahn nach Leipzig, hat 10000 E., bedeutende Industrie. Das jetzt als Kaserne dienende Schloß war von 1657–1746 ...
Weißensee
Weißensee, preuß.-sächs. Stadt an der Helbe, im Reg.-Bez. Erfurt, mit 2700 E., ehemals Comthurei der Johanniter.
Weißenthurn
Weißenthurn, Johanna Franul von, eine geb. Grünberg, geb. 1773 zu Koblenz, Schauspielerstochter, glänzte als Schauspielerin früh in München, spielte dann in Wien erste ...
Weißer Fluß
Weißer Fluß s. Leukorrhöe.
Weißeritz
Weißeritz, Bach, entsteht aus der weißen u. wilden W. bei Tharand, durchfließt den Plauen'schen Grund und fällt bei Dresden in die Elbe.
Weißes Meer
Weißes Meer, russ. Bjeloje More, über 2000 QM. großer, tief in das russ. Gouv. Archangel eindringender Meerbusen, bildet den Kandalaskaja-, Onega- und Dwinabusen, nimmt die ...
Weißfisch
Weißfisch, lat. Leuciscus, Gattung Fische aus der Familie der Karpfen, mit kurzer Rücken- u. Afterflosse, ohne Bartfäden; das Fleisch nicht sehr geschätzt. Die Rothfeder, ...
Weißgerberei
Weißgerberei, s. Gerberei.
Weißkirchen
Weißkirchen, mähr. Stadt im Kreise Prerau, mit 4500 E., Seide- und Tuchfabrikation. – W., Stadt und Stabsort des illyrisch-banater Gränzregiments mit 5800 E., Wein- und ...
Weißling
Weißling, latein. Pieris, Gattung Schmetterlinge aus der Abtheilung der Tagfalter: weiß, einige mit schwarzen Flecken. Der Baum-W. (P. crataegi), milchweiß mit schwarzen ...
Weißpfenning
Weißpfenning, s. Albus.
Weißrußland
Weißrußland, ehemals das Land an der obern Beresina, an den Quellen der Düna, des Dnieprs u. der Wolga, dem größten Theile nach gegenwärtig die Gouv. Minsk, Witepsk und ...
Weißwasser
Weißwasser, heißt eine der Elbequellen.
Welcker [1]
Welcker, Friedrich Gottlieb, ein bedeutender Philolog, geb. 1784 zu Grünberg im Großherzogthum Hessen, 1806 bis 1809 in Italien, schon im Jahre seiner Rückkehr Professor der ...
Welcker [2]
Welcker, Karl Theodor, Bruder des Vorigen, geb. 1790, seit 1813 nach einander Professor der Rechte zu Gießen, Heidelberg, Bonn, 1823 zu Freiburg, machte sich seit 1831 in der ...
Welden
Welden, altadelige oberschwäb. Familie. W., Ludwig Freiherr von, geb. 1782 zu Laupheim in Württemberg, seit 1802 im österr. Militärdienst, 1836 Feldmarschall-Lieutenant, ...
Welfen
Welfen, Guelfen, altallemann. Geschlecht, kommt schon unter den Karolingern als begütert in Bayern, Schwaben und Rhätien vor; als die ersten W. werden genannt: Welfo I., ...
Welhaven
Welhaven, Joh. Sebast., geb. 1807 zu Bergen in Norwegen, ist seit 1846 Professor der Philosophie zu Christiania, wird in seinem Vaterlande als Dichter geschätzt (»Norges ...
Welle
Welle, heißt im Maschinenwesen ein cylindrischer Körper, um den sich ein Rad bewegt, mit Zapfen an seinen beiden Enden. Ist die W. von gleicher Dicke mit den Endzapfen d.h. ...
Wellen
Wellen, nennt man die eigenthümlichen, innerhalb gewisser Gränzen periodisch wiederkehrenden Bewegungen tropfbarflüssiger und elastischflüssiger Körper, wenn das ...
Weller
Weller, von Molsdorff, Jak., prot. Theolog und Philolog, geb. 1602 zu Neukirchen im Voigtlande, gest. 1664 als Oberhofprediger in Dresden, schrieb lateinisch eine neue griech. ...
Wellesley
Wellesley (Uëllsli), engl. Familie, die unter Heinrich VIII. nach Irland wanderte, ursprünglich Colley oder Cowley hieß, 1728 die Güter der Familie Wesley nebst dem Namen ...
Wellington
Wellington (Uëllingtn), Arthur Wellesley, Herzog von W., von Ciudad Rodrigo und Vittoria, Fürst von Waterloo, Viscount von Talavera, Marquis von Douro und Torres Vedras, ...
Wells
Wells (Uëlls), engl. Fabrikstadt in der Grafschaft Somersett, mit 7800 E.
Wels [1]
Wels wohlgebaute und wohlhabende Stadt in Oberösterreich, an der Traun und der Eisenbahn von Gmunden nach Budweis, mit 5000 E., schöner Kirche, nicht unbeträchtlicher ...
Wels [2]
Wels lat. silurus, Gattung Fische mit kleiner Rücken- aber langer Afterflosse, der erste Strahl der Brustflosse ein Stachelstrahl, der willkürlich bewegt werden kann u. als ...
Welschkorn
Welschkorn, s. Mais.
Welser
Welser, ausgestorbenes Patriciergeschlecht zu Augsburg. Der reiche Bartholomäus W. erhielt von Karl V. für Anlehen Venezuela zum Pfand und schickte 1528 drei Schiffe mit ...
Welt
Welt (vom altdeutschen Weralt, ursprünglich das Menschenalter, saeculum), bezeichnet alles Seiende, od. das Weltall, dann die Erde; im Gegensatze zu dem Geistigen das Irdische. ...
Weltachse
Weltachse die Linie, welche die beiden Weltpole verbindet, ist nach beiden Richtungen die Verlängerung der Erdachse.
Weltall
Weltall, Weltgebäude, Univer- sum, heißt die Gesammtheit aller Himmelskörper u. die gegenseitigen bekannten oder blos vermutheten Beziehungen derselben zu einander; ihre ...
Welte
Welte, Benedict, Professor der kath. Theologie zu Tübingen, geb. am 25. November 1805 zu Ratzenried im würt. Oberamt Wangen, studierte zu Rottweil, Tübingen und nach seiner ...
Weltgegenden
Weltgegenden, s. Himmelsgegenden.
Weltgeistliche
Weltgeistliche, Weltpriester, lat. clerici saeculares, auch Leut- od. Laienpriester genannt: die keinem geistlichen Orden angehörigen kathol. Geistlichen; vergl. Canonici.
Weltgericht
Weltgericht, s. jüngster Tag.
Weltgeschichte
Weltgeschichte, Universalgeschichte, s. Geschichte.
Weltkugel
Weltkugel, s. Globus.
Weltmeer
Weltmeer Ocean, im Gegensatz zu den Binnenmeeren, die verschiedenen größeren Meere, die sämmtlich zusammenhängen: das nördliche Eismeer von den Nordküsten Europas und ...
Weltumseglung
Weltumseglung so viel als Erdumseglung; die erste unternahm Magellan; ihm folgten Drake, Dampier, Halley, Wood Rogers, Bellingshausen, Anson, Carteret, Wallis, Tasman, ...
Weltweisen
Weltweisen, die sieben, s. Sieben Weise.
Weltweisheit
Weltweisheit (lat. sapientia saecularis), nannte man im Mittelalter die Philosophie (s. d.) im Gegensatze zu der Theologie (sapientia divina).
Weltwunder
Weltwunder, s. Sieben Wunder der Welt.
Wendehals
Wendehals (lat. Yunx), Gattung Vögel aus der Ordnung der Paarzeher, mit kleinem, nicht kantigem Schnabel, leben von Insekten, besonders Ameisen, die sie mit ihrer kleberigen ...
Wendekreise
Wendekreise (lat. tropici), heißen an der Himmels- und auf der Erdkugel zwei kleinere Kreise, welche mit dem Aequator parallel laufen und von demselben 231/2° nördl. und ...
Wendelin, St.
Wendelin, St., ein Lieblingsheiliger der Bauern und Hirten, soll ein Prinz aus Schottland, dann Einsiedler in einem Walde im Trier'schen gewesen und, wegen solcher Lebensweise ...
Wendeltreppe
Wendeltreppe, eine um eine Spindel sich wendende Treppe; s. Treppe.
Wenden
Wenden, Gesammtname der slavischen Stämme (Obotriten, Wilzen, Uckern, Heveller, Rhetarier, Lusitzer und Sorben), welche sich im 6. Jahrh. nordwärts von Böhmen an der Elbe ...
Wendt
Wendt, Joh. Amadeus, geb. 1783 zu Leipzig, zuerst Professor der Philosophie zu Leipzig, seit 1829 zu Göttingen, gest. 1836, ein Kenner der Kunst und Kunstgeschichte (»Ueber ...
Wenersborg
Wenersborg, Hauptstadt des gleichnamigen Län in Südschweden, auf einer Landzunge des Wenersees, mit 2900 E.
Wenersee
Wenersee See im westl. Südschweden, 108 QM. groß, fischreich, steigt u. fällt abwechselnd, fließt durch die Götaelf in das Kattegat ab, ist mit dem Wettersee durch einen ...
Wentworth
Wentworth, s. Strafford.
Wenzel
Wenzel, Wenceslaus, deutscher Kaiser von 1378–1400, Sohn Kaiser Karls IV., von dem er auch die böhmische Königskrone erbte, nicht ohne Verstand und Thatkraft, überließ sich ...
Wenzel, St.
Wenzel, St., der Enkel des ersten christlichen Herzogs von Böhmen und der heil. Ludmilla, gelangte noch als Kind um 926 zur Regierung. Seine Mutter Dragomira aber, für die ...
Werbung
Werbung, die Aufnahme von Soldaten in den Heeresverband, welche freiwillig gegen ein Handgeld, Sold, manchmal auch gegen Pension nach vollendeter Dienstzeit, Entschädigung für ...
Werchoturie
Werchoturie, Bergstadt im Ural im Gouvernement Perm, mit Goldsandlagern, Eisenbergwerken, wichtigem Verkehr, 3000 E. Von W. heißt ein Theil des Ural Werchoturisches Gebirge.
Werdau
Werdau, sächs. Stadt im Kreisdirekt. - Bezirk Zwickau, an der sächs. bayer. Staatseisenbahn, mit 7000 E., bedeutender Industrie.
Werder [1]
Werder, oberdeutsch Werth, soviel als Flußinsel; Anschwemmung von einem Flusse, die bewohnbar oder urbar gemacht ist.
Werder [2]
Werder, Dietrich von dem, ein Vertreter der ersten schlesischen Dichterschule, als der »Vielgekörnte« eines der frühesten Mitglieder der Fruchtbringenden Gesellschaft, geb. ...
Werder [3]
Werder, Karl, geb. 1806 zu Berlin, Schüler Hegels, gab Gedichte sowie eine Logik heraus, ist seit 1838 außerordentlicher Professor der Philosophie in seiner Vaterstadt.
Werff
Werff od. Werft (Adrian van der), berühmter niederl. Maler, geb. 1659 bei Rotterdam, arbeitete besonders viel für den Kurfürsten von der Pfalz, der ihm einen Jahrgehalt von ...
Werft
Werft, Werfte, Anstalt zum Bau u. zur Ausbesserung von Schiffen, mit den nöthigen Werkstätten, Docks etc.
Werg
Werg, so viel als Flachs.
Wergeland
Wergeland, Henrik Arnold, geb. 1808 zu Christiania, gest. 1845 als norweg. Reichsarchivar zu Christiania. angesehener Dichter (Gesammelte Werke, Bd. 1–6, Christiania ...
Wergeld
Wergeld, s. Wehrgeld.
Werl
Werl, preuß.-westfäl. Stadt im Reg.-Bez. Arnsberg, mit 3800 E., Wallfahrt; Saline.
Werlauff
Werlauff, Erik Christian, geb. 1781 in Kopenhagen, Professor und königl. Bibliothekar daselbst, nordischer Geschichts- und Alterthumsforscher.
Wermeland
Wermeland, Wärmland, mittelschwed. Provinz, reich an Eisen u. schönen Gebirgsgegenden, 326 QM. groß mit 222000 E., der Hauptstadt Karlstad.
Wermuth
Wermuth, lat. absynthium, bekannte graue Pflanze, wildwachsend u. in Gärten gezogen, schmeckt in allen Theilen sehr bitter, was von einem eigenen Alkaloide herrührt, wirkt ...
Werner [1]
Werner, Abr. Gottlob, geb. 1750 zu Wehrau in der Oberlausitz, seit 1775 Professor an der Akademie zu Freiberg, gest. 1817 als Bergrath daselbst, gefeiert wegen seiner hohen ...
Werner [2]
Werner, Friedr. Ludw. Zacharias, ein Hauptvertreter der romantischen Schule, geb. 1768 zu Königsberg, studierte Rechts- und Kameralwissenschaften sowie unter Kants Anleitung ...
Wernicke
Wernicke (Warneke, Wernigk), Christian, Epigrammendichter, ein geborner Preuße, 1685 Student zu Kiel, lebte am Mecklenburger Hof, machte weite Reisen, war als ...
Wernigerode
Wernigerode, Standesherrschaft der Grafen von Stolberg-W., ein eigener Kreis Reg.-Bez. Magdeburg, 41/2 QM. mit 20000 E. Hauptstadt ist W., am Harze, mit 5600 E, Schloß mit ...
Werra
Werra Hauptstamm der Weser, entspringt auf dem Thüringer Walde am Bleßberg in 2 Quellen (nasse und trockene W.), wird bei Wanfried schiffbar, vereinigt sich nach 30 M. Laufes ...
Werragebirge
Werragebirge, Fortsetzung des Rhöngebirgs der Werra entlang, stößt an den Thüringer Wald, das Weser- u. Fuldagebirge, erreicht im Meißner 2300' Höhe.
Werschock u. Werste
Werschock u. Werste, russ. Längenmaße, s. Rußland, Maße.
Werth [1]
Werth das Schätzungsverhältniß einer Sache zur anderen; der Güter-W. ist entweder Gebrauchs-W., sofern die Güter einem Bedürfnisse abhelfen, od. Tausch-W., wenn sie ...
Werth [2]
Werth, Werdt, Joh. von (Jean de Weert bei den Franzosen:, geb. 1594 zu Weert in Brabant, aus dem niedersten Stande, diente zuerst als gemeiner Reiter den Spaniern, trat 1631 als ...
Wertheim
Wertheim, bad. Amtsstadt am Einfluß der Tauber in den Main, mit fürstlich löwensteinischen Schlössern, 3400 E., darunter viele Juden, Freihafen, Schifffahrt, Weinbau; ...
Werwolf
Werwolf (aus dem altdeutschen Wer, d.h. Mann, u. Wolf zusammengesetzt), nach dem nordischen Volksglauben ein Mann, der sich periodisch in einen Wolf verwandelt und dann besonders ...
Wesel [1]
Wesel, West, bei der Weberei der Einschlag.
Wesel [2]
Wesel, starke rheinpreuß. Festung am Einfluß der Lippe in den Rhein, bedeutende Fabrik- und Handelsstadt, mit 17000 E., Gymnasium, Schullehrerseminar. Denkmal der von den ...
Wesel [3]
Wesel, latinis. Vesalia, Name des in Wesel (bei St. Goar am Rhein?) geb. Johann Ruchrath oder Richrath, studierte um 1440 Theologie zu Erfurt, wurde Priester, lehrte bereits um ...
Wesen
Wesen, lat. essentia, frz. être, substance, engl. being, substance, der Inbegriff alles dessen, wodurch ein Ding das ist, was es ist, die Substanz einer Sache, s. Substanz. Dann ...
Weser
Weser (altdeutsch Wisaraha, lat. Visurgis), deutscher Hauptfluß, aus der Fulda und Werra entstehend, durchfließt oder berührt auf ihrem 59 Ml. langen Laufe preußisches, ...
Wesergebirge
Wesergebirge, nennt man die Berggruppen, Hochebenen und Höhenzüge, welche die Weser zu beiden Seiten von Hannöv.-Münden bis Preuß.-Münden begleiten, wo der Fluß in die ...
Wesley
Wesley (Uëslih), John, mit seinem Freunde Whitefield (s. d.) und seinem Bruder Charles (geb. 1708, gest. 1788) Stifter der Methodisten, geb. 1703 zu Epworth in Lincolnshire, ...
Wespen
Wespen, lateinisch vespidae, sehr bekannte Familie Insekten aus der Ordnung der Hautflügler, mit kurz gestieltem, glattem, gelb und schwarz geringeltem Hinterleib, die obern ...
Wesseling
Wesseling, Peter, ein tüchtiger Philolog, geb. 1692 zu Steinfurt, gest. 1764 als Professor in Utrecht, gab den Herodot und Diodor Siculus mit einer lat. Uebersetzung heraus, ...
Wessenberg
Wessenberg, Joh. Phil., Frhr. von W.-Ampringen, geb. 1773 zu Dresden, wo sein Vater Phil. Karl Frhr. v. W. damals als österr. Gesandter weilte, einem uralten allemannischen ...
Wessenberg-Ampringen
Wessenberg-Ampringen, Ignaz Heinr., Frhr. v., Bruder des Vorigen, theolog. Schriftsteller und Dichter, geb. 1774, wurde geistlich und erhielt schon als Jüngling Domherrenstellen ...
Wessex
Wessex, d.h. Westsachsen, angelsächsisches Reich in Britannien, mit der Hauptstadt Witankeaster (Winchester); s. Angelsachsen.
Wessobrunner Gebet
Wessobrunner Gebet, Name eines etwa um 800 n. Chr. im Kloster Weißenbrunn gedichteten kurzen aber erhabenen Gebetes, wichtig als hochdeutsches Sprachdenkmal; die Handschrift ...
West [1]
West, Benjamin, berühmter Maler, geb. 1738 zu Springfield in Pennsylvanien, war einige Jahre in Italien u. ging dann nach London, wo er besonders vom Könige viel beschäftigt ...
West [2]
West, s. Schreivogel.
West [3]
West s. Himmelsgegenden.
Westaustralien
Westaustralien engl. Western Australia, engl. Kolonie auf Neuholland, seit 1829 der Kolonisation er öffnet, hat fruchtbaren Boden, gesundes Klima. Hauptstadt u. Sitz eines ...
Westbromwich
Westbromwich (Ueströmmuitsch), engl. Stadt in der Grafschaft Stafford, mit 18000 E., Nagelfabrikation.
Westenrieder
Westenrieder, Lorenz von, ein vielseitiger Schriftsteller und als »Historiker der Aufklärung in Bayern« gepriesen, geb. 1748 zu München, Jesuitenschüler, 1773 Priester, ...
Westeräs
Westeräs, Theil der alten Provinz Westermanland in Mittelschweden, von zahlreichen Seen und Flüssen bewässert, mit 96000 E. auf 126 QM., welche hauptsächlich von Ackerbau, ...
Westerbotten
Westerbotten, der nördlichste Theil des schwed. Norrlandes, umfaßt den größten Theil des schwed. Lapplands, ist in die Läne Umea oder das eigentliche W. (über 1300 QM. mit ...
Westergaard
Westergaard (–gohrd), Niels Ludwig, geb. 1815 zu Kopenhagen, wo er seit 1845 Professor der indisch-oriental. Philologie ist, befaßte sich mit Entzifferung der Keilschrift, ...
Westermann
Westermann, Anton, geb. 1806 zu Leipzig, Professor der Philologie daselbst, lieferte neben guten Ausgaben altclassischer Schriftsteller eine gute »Geschichte der Beredsamkeit in ...
Westernislands
Westernislands, engl., so viel als Hebriden.
Westernorrland
Westernorrland, nordschwed. Län, zwischen Jämtland, Westerbotten, Gefle und dem bottn. Meerbusen, mit 90000 E. auf 447 QM.; Hauptstadt ist Hernösand mit 2500 E.
Westerwald
Westerwald, Gebirge zwischen Rhein, Sieg und Lahn, preußisch u. nassauisch, eigentlich Hochebene mit einzelnen Kuppen, kalt und arm, erreicht im Salzburger Kopf 2000'. Der sog. ...
Westfalen [1]
Westfalen, im frühesten Mittelalter der Theil des alten Herzogthums Sachsen zwischen Rhein und Weser, im Gegensatz zu dem zwischen Weser u. Elbe. Nach Heinrichs des Löwen Sturz ...
Westfalen [2]
Westfalen, das Königreich, von Napoleon I. 1807 für seinen Bruder Hieronymus aus den von Preußen abgetretenen Gebieten westlich der Elbe, Hessen-Kassel, Braun schweig und ...
Westfalen [3]
Westfalen , preuß. Provinz zwischen den Niederlanden, Hannover, Braunschweig, Lippe-Detmold und Schauenburg-Lippe, Kurhessen, Waldeck, Hessen-Darmstadt, Nassau und der ...
Westfälische Domänenkäufer
Westfälische Domänenkäufer. Im J. 1810 verkaufte die königl. westfäl. Regierung in ihren Finanznöthen eine Anzahl Domänen. Nach der Auflösung des Königreichs Westfalen ...
Westfälische Pforte
Westfälische Pforte, 1 Ml. oberhalb Minden, Durchbruch der Weser zwischen dem Wittekinds- und Jakobsberge, an der schmalsten Stelle nur 200 Schritte breit; durch sie führt die ...
Westfälischer Friede
Westfälischer Friede s. dreißigjähriger Krieg.
Westfälischer Kreis
Westfälischer Kreis oder niederrheinisch-westfälischer Kreis, umfaßte im altdeutschen Reiche: die Bisthümer Münster, Lüttich, Paderborn, Osnabrück, die Abteien Corvey, ...
Westfrancien
Westfrancien so viel als Neustrien.
Westgothen
Westgothen, s. Gothen n. Spanien.
Westgothland
Westgothland, s. Gothland.
Westindien
Westindien, früher bei den Spaniern alle ihre Besitzungen in Amerika, jetzt Name der Inseln von Florida bis zu den Mündungen des Orinoco (die großen und kleinen Antillen, die ...
Westlothian
Westlothian (Uestlohsiänn), s. Linlithgow.
Westmacott
Westmacott (Uestmakött), Sir Richard, ausgezeichneter engl. Bildhauer, geb. 1775 zu London, Sohn eines namhaften Bildhauers, lebte längere Zeit in Rom und Paris, und ward 1809 ...
Westmeath
Westmeath (Uestnihsh), irische Grafschaft in der Provinz Leinster, 291/2 QM. groß, eben und fruchtbar, mit 107000 E.; die Hauptstadt Mullingar hat 5000 E.
Westminster
Westminster, s. London. W. abtei, schöner gothischer Dom in dem Londoner Stadttheile W., Krönungs- u. Begräbnißort der Könige; auch mit Grabmälern berühmter Staatsmänner, ...
Westmoreland
Westmoreland, John Fane, Graf von, geb. 1784 (Sohn des 1841 gest. John Fane, Graf von W., eines torystischen Staatsmannes), diente zuerst in der Armee, dann als Gesandter zu ...
Westmorland
Westmorland (Uestmorländ), Grafschaft im nordwestl. England, gebirgig, rauh, wenig fruchtbar, 36 QM. groß mit 58000 E. Die Hauptstadt Appleby hat 2700 E.; von mehr Bedeutung ist ...
Westnigritien
Westnigritien, so viel als Senegambien.
Westphalen
Westphalen, s. Westfalen.
Westpoint
Westpoint (Uestpeunt), Ort am Hudson im Staate New-York, Sitz der Militärakademie der Vereinigten Staaten Nordamerikas.
Westpreußen
Westpreußen, der westl. Theil der Provinz Preußen, gränzt an die Ostsee, Ostpreußen, Polen, Posen, Brandenburg und Pommern, hat auf 471 QM. 1074000 E., zur Hälfte ...
Westreenen van Tiellandt
Westreenen van Tiellandt, Willem Hendrik Jakob, Baron van, geb. 1783 im Haag, gest. 1848 als Curator der königl. Bibliothek, holländ. Geschichtsforscher u. Bibliograph, suchte ...
Weströmisches Reich
Weströmisches Reich, s. Rom, röm. Reich.
Westwind
Westwind, der aus Westen her wehende Luftstrom, beladet sich mit den Dünsten des atlant. Oceans und bringt darum Mitteleuropa trübe Witterung und Regen.
Wetluga
Wetluga, schiffbarer Nebenfluß der Wolga, durchfließt das Gouv. Kostroma, mündet an der Gränze des Gouv. Kasan; W., Stadt an demselben, mit 1500 E.
Wetstein
Wetstein, schweiz. Gelehrtenfamilie, aus Kyburg stammend. – Joh. Jak. W., geb. 1594 zu Basel, gest. 1666, war schweiz. Gesandter beim Abschluß des westfäl. Friedens. Sein ...
Wette
Wette, lat. sponsio, bei widerstreitenden Behauptungen der Vertrag, daß der Rechthabende vom andern die Wettsumme zu beziehen habe. Bei den Römern ziemlich beschränkt, bei den ...
Wetter
Wetter, schlagende, s. Grubengas.
Wetterau
Wetterau die von dem Bache Wetter durchflossene fruchtbare Landschaft zwischen Main u. Lahn, Vogelsberg u. Taunus, etwa 15 QM. groß; das W.ische Grafencollegium bildete einen ...
Wetterleuchten
Wetterleuchten, nennt man die elektrische Lichterscheinung, die man häufig im Sommer Abends oder in der Nacht, oft bei ganz klarem Himmel, beobachtet u. meist der Widerschein ...
Wetterscheide
Wetterscheide, Gebirge oder Höhenzug, welches auf die Wolken eine solche Anziehungskraft ausübt, daß sie in der Regel von denselben sich nicht trennen und von dem Winde nicht ...
Wettersee
Wettersee, 361/2 QM. großer See im südöstl. Schweden, 270' über dem balt. Meere, in welches er durch die kanalisirte Motala abfließt; steht auch mit dem Wenersee (s. d.) ...
Wettin
Wettin, preuß. Bergstadt im Reg.-Bez. Merseburg der Provinz Sachsen mit 3800 E.; in der Nähe das Stammschloß der alten Grafen von W., deren Geschlecht bis in das 10. Jahrh. ...
Wettrennen
Wettrennen, Pferderennen, war schon bei den alten Griechen und Römern eine Volkslustbarkeit; es geschah jedoch mit Gespannen, wobei der Wagenlenker keine gewöhnliche Kunst ...
Wetzel
Wetzel, Karl Friedr. Gottlob, Dichter u. Publicist, geb. 1779 zu Bautzen, Arzt in Bamberg, wo er 1819 st.; er wagte es, mit einem Drama »Jeanne d'Arc« mit Schiller wetteifern ...
Wetzer
Wetzer, Heinrich Josef, Orientalist u. Mitredactor des Freiburger Kirchen-Lexikons, geb. 1801 zu Anzefahr in Kurhessen, längere Zeit zu Paris ein Schüler von de Sacy u. ...
Wetzlar
Wetzlar, preuß. Stadt im Reg.-Bez. Koblenz, am Zusammenfluß der Dill u. Lahn, mit 5000 E., altem aber unvollendetem Dom, war früher Reichsstadt und von 1693–1806 Sitz des ...
Wexford
Wexford (Uexförrd), Grafschaft in der irischen Provinz Leinster, 41 QM. groß mit 180000 E., die von Ackerbau und Viehzucht leben, dabei weniger arm sind als die andern ...
Wexiö
Wexiö, s. Smaland.
Weyde
Weyde, van der, s. Roger.
Weyer
Weyer, Sylvain van der, geb. 1802 zu Löwen, Advocat, Journalist, Professor am Museum zu Brüssel, 1829 heftiger Oppositionsmann, nach der belg. Revolution als Commissär nach ...
Weymouth
Weymouth (Uemösh), engl. Hafenstadt an der Mündung des Wey u. dem Kanale, mit Seebad u. 5000 E.
Weyse
Weyse, Chr. Ernst Friedr., Klavier-, Orgelvirtuos n. Componist, geb. 1774 in Altona, bildete sich unter Schulz in Kopenhagen und st. als Organist 1842. (Opern: ...
Wezel
Wezel, Joh. Karl, Dichter, geb. 1747 zu Sondershausen, begann 1786 sich für einen Gott zu halten und st. 1819 nach 33jährigem Wahnsinne. Er schloß sich mit dem Breslauer ...
Weßel
Weßel, auch Gansfort genannt, Joh., wie Wesel (s. d.) einer der Vorläufer Luthers, geb. 1419 zu Gröningen; derselbe war in Zwolle ein Schüler der Brüder des gemeinsamen ...
Wheaton
Wheaton (Uihtn), Henry, geb. 1785 zu Providence in Rhode-Island, 1816 Advocat am Obergerichtshofe zu Washington, von 1827–45 Gesandter an verschiedenen europ. Höfen, zuletzt ...
Whewell
Whewell (Wiwll), William, ein um Mathematik u. Naturwissenschaften hochverdienter engl. Gelehrter, auch trefflicher Uebersetzer aus dem Deutschen ins Englische, geb. 1794, ...
Whigs
Whigs s. Tory.
Whiskey
Whiskey (uiski) d.h. Wasser, in Irland u. Hochschottland Gerstenbranntwein, in Nordamerika Maisbranntwein. Auch Name einer einspännigen offenen Chaise mit hohem Gestelle.
Whist
Whist (uist), aus England stammendes Kartenspiel mit 52 Karten, von 4 Personen gespielt, wobei 2 Gegenübersitzende zusammenspielen, mit dem Zwecke, den andern Theil durch ...
Whiston
Whiston (Uistn), William, protest. Theolog und vielseitiger Gelehrter, namentlich um Mathematik und Naturwissenschaften verdient, geb. 1667 zu Northon in der Grafschaft ...
Whitby
Whitby (Uitbi), engl. Hafenstadt an der Mündung des Esk in die Nordsee, mit 21000 E., Seehandel, Walfischfang, Alaunwerken.
White Mountains
White Mountains (Uëiht mauntins) d.h. weiße Berge, s. Apalachen.
White [1]
White (Ueit), Henry Kirke, Dichter, geb. 1785 zu Nottingham in der gleichnamigen engl. Grafschaft, st. schon 1806; R. Southey gab den poetischen Nachlaß sammt einer ...
White [2]
White, Charles, Romanenschreiber, Historiker, Reiseschriftsteller, geb. 1794 in der engl. Grafschaft Salop (Shropshire), focht in Spanien, nahm 1827 seinen Abschied und lebt ...
Whiteboys
Whiteboys (ueitbeus) d.h. weiße Buben, Name der irischen Banden, welche gegen die Zehentherrn, namentlich aus der hochkirchlichen Geistlichkeit, sich auflehnten, nachts die ...
Whitebread
Whitebread (Uitbredd), Samuel, geb. 1758 zu London, 1790 Mitglied des Unterhauses, eifriger Whig, von großem Einflusse auf die Mittelklassen, verfiel bei der anscheinend ...
Whitefield
Whitefield (Uëitfihld), George, ein Hauptstifter der Methodisten u. namentlich ein hinreißender Prediger; geb. 1714 zu Gloucester in England, anfangs Kellner im elterlichen ...
Whitehaven
Whitehaven (Uëithewn), engl. Hafenstadt an der irischen See, mit 20000 E., Kohlenbergwerken, Kohlenausfuhr.
Whitelocke
Whitelocke (Uëitlöck), Sir Bulstrode, geb. 1605 zu London, berühmter Rechtsgelehrter, unter Karl I. Haupt der presbyterianischen (oder constitutionell-monarchischen) Partei, ...
Whitestable
Whitestable (Uihtstehbl), engl. Hafenort am Themsebusen, bekannt durch seinen Austernfang.
Wiarda
Wiarda, Tilemann Dothias, geb. 1746 zu Emden, ostfriesischer Landesbeamter, gest. 1826 als Landsyndicus, durch mehre Schriften, namentlich eine weitläufige Geschichte ...
Wiasma
Wiasma, s. Wjäsma.
Wiatka
Wiatka, s. Wjätka.
Wiborg
Wiborg s. Viborg.
Wichern
Wichern, Joh. Heinr., die Seele der Innern Mission (s. d.), geb. 1808 in Hamburg, gründete hier das Rauhe Haus, veranlaßte die Gründung vieler ähnlichen Anstalten in u. ...

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