Слова на букву bale-bösc (2170) Herders Conversations-Lexikon
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Слова на букву bale-bösc (2170)

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Bauer [1]
Bauer, der den Landbau als sein eigentliches Geschäft betreibt, sodann der Eigenthümer von Grund und Boden; der Bauernstand selbst hat verschiedene Abstufungen, die ...
Bauer [2]
Bauer, Georg Lorenz, protest. Theolog und tüchtiger Exeget, geb. 1755 zu Hiboltstein, 1789 Professor in Altdorf, 1805 Professor der Exegese und orientalischen Literatur in ...
Bauer [3]
Bauer, Anton, geb. 1772 zu Marburg, geh. Justizrath und ordentl. Professor der Rechte zu Göttingen, einer der bedeutendsten deutschen Criminalisten, stellte, abweichend von den ...
Bauer [4]
Bauer, Bruno, geb. 1809 zu Eisenberg in Sachsen-Altenburg, studirte zu Berlin, wurde 1834 Licentiat der Theologie. Anfangs gemäßigter Hegelianer trat er bald auf die ...
Bauer [5]
Bauer, Edgar, Bruder des Vorigen, geb. 1821, der gleichen Richtung, wie sein Bruder, folgend, aber wo möglich noch entschiedener und zerstörender, besonders in seiner Schrift: ...
Bauer [6]
Bauer, Aurel Reinhard Eduin, geb. 1816 in Sachsen, zuerst protest. Theolog, 1845 deutschkatholischer Pfarrer in Dresden, kehrte 1849 wieder zur protest. Kirche zurück u. ward ...
Bauera humilis u. rubioides
Bauera humilis u. rubioides u. rubioides, zierliche, rosenroth blühende Sträucher aus Neuholland, von der gewöhnlichen Kultur der neuholl. Gewächse. Sie gehören in die ...
Bäuerisch Werk
Bäuerisch Werk, Nachbildung von Quadersteinen am Bewurf einer Mauer.
Bäuerle
Bäuerle, Adolf, geb. zu Wien 1784, schrieb viele Luftspiele und Possen, gesammelt in dem »komischen Theater« Pesth 1821–26, 6 Bde.; gründete die Wiener Theaterzeitung u. ...
Bauernfeld
Bauernfeld, Eduard von, lyrisch dramatischer Dichter. geb. zu Wien 1802, angestellt bei der k. k. allg. Hofkammer, seit 1843 bei der Lotteriedirektion. Besonders beliebt sind ...
Bauerngroschen
Bauerngroschen, altdeutsche Münze, 2 Sgr. 11/5 Pf. werth.
Bauernkrieg
Bauernkrieg nennt man vorzugsweise den großen Aufstand des Landvolkes, welcher 1524 im südl. Deutschland ausbrach. Dieser Aufstand ist indessen nur der letzte und größte Ring ...
Bauernsenf
Bauernsenf, s. Iberis.
Bauernspiele
Bauernspiele, neuer unpassender Name für die mittelalterlichen Schauspiele, welche von Bürgern u. Bauern auf öffentlichen Plätzen oder im Freien aufgeführt wurden, und eine ...
Bauerwetzel
Bauerwetzel, Ziegenpeter (Parotitis), nennt man die Entzündung der Ohrspeicheldrüse, der Parotis. Diese Krankheit zeigt sich als eine bisweilen schmerzhafte und heiße, ...
Baugé
Baugé (Boscheh), Bezirksstadt im franz. Depart. Maine-Loire, 4000 E., Fabriken in Leinen und Wolle.
Baugefangene
Baugefangene, dasselbe was Festungssträflinge.
Bauhaft halten
Bauhaft halten, ein Bergwerk im Stande halten; es nur langsam betreiben.
Bauhinia
Bauhinia (Leguminosae. Decandria Monogynia), hübsche Schlingpflanzen fürʼs Warmhaus, namentlich die B. racemosa, übrigens nicht gerne blühend; auffallend durch die ...
Bauhütten
Bauhütten oder Baugesellschaften hießen im Mittelalter die mit bestimmten Rechten u. Gesetzen ausgestatteten Zünfte der Baumeister u. Steinmetzen, die sich in Deutschland eine ...
Baukunst
Baukunst oder Architektur. Je nach dem Zweck, den sie in den einzelnen Fällen zu erreichen strebt, kann die B. unterschieden werden in die höhere B. und die bürgerliche. Jene ...
Baum
Baum, ein holziges Gewächs mit nur einem einzigen Stamme aus der Wurzel, der an seinem oberen Ende die Krone, d.h. eine Sammlung von nach allen Seiten hinausgebreiteten Aesten ...
Baumannshöhle
Baumannshöhle, eine von Natur gebildete, 1672 von dem Bergmann Baumann entdeckte Höhle im Uebergangskalksteine auf dem Harz, 2 Std. von Blankenburg. Sie hat 6 größere ...
Baumbach
Baumbach, ritterschaftl. Familie in Kurhessen. Moriz von B., 1831 Mitglied des Oberappellations-Gerichtes ritterschaftl. Abgeordneter, Vicepräsident, dann Präsident der Kammer, ...
Baume [1]
Baume (frz. Bohm), Balsam.
Baume [2]
Baume (Bohm), Hauptst. im franz. Depart. Doubs, 2500 E., Glas- und Papierfabriken.
Baume [3]
Baume (Bohm), Antoine, geb. 1728 zu Senlis, Apotheker ohne eigentliche wissenschaftliche Bildung, wurde durch Fleiß u. Talent einer der angesehensten Chemiker und Apotheker ...
Baumeister
Baumeister, Joh. Wilh., geb. zu Gmünd 1804, bildete sich zuerst in München als Thiermaler, besuchte später die Thierarzneischule in Stuttgart, wurde 1831 Lehrer in Hohenheim ...
Bäumen
Bäumen, von Pferden sich auf die Hinterfüße stellen; in der Jägersprache von dem Wilde, das den Baum besteigt, z.B. Bär, Marder, wilde Katze etc.
Baumgarten [1]
Baumgarten, Sigm. Jakob, geb. 1706 zu Wolmirstädt, 1734 Professor der Theologie zu Halle, 1744 Direktor des theol. Seminars, st. 1757. Seine Verdienste um die theol. Wissenschaft ...
Baumgarten [2]
Baumgarten, Alex. Gottlieb, Bruder des Vorigen, geb. 1714 zu Berlin, studirte zu Halle unter Wolf u. seinem Bruder, ward 1740 Professor der Philosophie zu Frankfurt a. d. O., wo ...
Baumgarten [3]
Baumgarten, Joh. Joseph Graf von, bayer. Geheimerath, unterhandelte die Münzconvention zwischen Oesterreich u. Bayern 1752 und 1765 zwischen dem oberrheinischen, schwäbischen u. ...
Baumgarten-Crusius [1]
Baumgarten-Crusius, Detlev Karl Wilh., tüchtiger Schulmann, geb. 1786 zu Dresden, 4810 Conrector zu Merseburg, 1817 als solcher zu Dresden, 1833 Rektor an der Landesschule zu ...
Baumgarten-Crusius [2]
Baumgarten-Crusius, Ludw. Friedr. Otto, des Vorigen Bruder, geb. 1788 zu Merseburg, seit 1817 ordentlicher Professor der Theologie zu Jena, woselbst er 1843 st. Einer der ...
Baumgärtner
Baumgärtner, Karl Heinrich, geb. 1798, Professor der medicin. Klinik in Freiburg seit 1824, ausgezeichneter Arzt und Physiolog, der eigentliche Urheber der Zellentheorie. ...
Baumgartner [1]
Baumgartner, Andreas, Ritter von, Dr. der Philosophie, geb. 25. Novbr. 1793 zu Friedberg in Böhmen, studierte in Linz und Wien, wurde 1817 Prof. der Physik in Olmütz, 1825 in ...
Baumgartner [2]
Baumgartner, Gallus Jakob, geb. 1797 zu Altstätten Kanton St. Gallen, 1825 Mitglied des großen Raths, 1826 erster Staatsschreiber des Kantons St. Gallen, 1831 Mitglied des ...
Baumgut
Baumgut heißt ein Grundstück, welches mit Obstbäumen besetzt ist und daraus den Hauptertrag abwerfen soll; der übrige Boden wird gewöhnlich zu Gras niedergelegt. Der Boden ...
Baumkauz
Baumkauz, Nachteule, Waldeule (Strix Aluco), zur Ordnung der Raubvögel gehörend, Abtheilung Nachtraubvögel. Diese Eule ist von ziemlicher Größe, Männchen graulich, Weibchen ...
Baumkitt, -salbe, -wachs
Baumkitt, -salbe, -wachs, dienen zur Bedeckung größerer oder kleinerer Wunden an Obstbäumen; die einfachste und beste Salbe ist die sog. onguent de St. Fiacre aus gleichen ...
Baumkrankheiten
Baumkrankheiten, s. Brand, Krebs, Harzfluß, Kräuselsucht, Rost u.s.w.
Baumläufer
Baumläufer (Certhia), eine Gattung Vögel aus der Ordnung der Klettervögel, mit dünnem, gebogenem Schnabel und steifem Kletterschwanze. Sie leben fast beständig auf Bäumen ...
Bäumler
Bäumler, Würtemberger, geb. um 1780, Sektirer, wanderte nach Nordamerika aus und gründete in Ohio eine theokratische auf Gütergemeinschaft beruhende Niederlassung, die durch ...
Baumöl
Baumöl, Olivenöl, aus den Früchten des Oelbaums (olea europaea) gepreßt. Man unterscheidet das sog. Jungfernöl (Vorlaß ohne Wasserzusatz und ohne vorherige Gährung der ...
Baumpflege
Baumpflege, Baumsatz etc., s. Obstbau.
Baumschlag
Baumschlag, in den zeichnenden Künsten, besonders der Landschaftsmalerei, die Art und Weise der Darstellung von Bäumen und Gebüschen in Rücksicht auf Gruppirung, Vertheilung ...
Baumschlange
Baumschlange, glänzende B. (Coluber fulgidus), zu den verdächtigen Schlangen gehörend, in Südamerika, besonders Brasilien; prächtig grün mit gelber Linie an den Seiten, ...
Baumseide
Baumseide, wollenes und baumwollenes Zeug, in Hamburg, Lübeck, Lüneburg und Westfalen gefertigt, geht meist nach Holland.
Baumstark [1]
Baumstark, Anton, verdienter philolog. Schriftsteller, geb. 1800 zu Sinzheim in Baden, früher Gymnasialprofessor, seit 1836 Professor der Philologie an der Universität zu ...
Baumstark [2]
Baumstark, Eduard, Bruder des vorigen, geb. 1807, seit 1838 Professor der Staats- und Kameralwissenschaften zu Greifswalde, später zugleich Director der landwirthschaftl. ...
Baumwachs
Baumwachs, s. Baumkitt.
Baumwolle
Baumwolle, ein Product der Baumwollpflanze, Gossypium (Malvaceae. Monadelphia Polyandria), deren Samenkapsein damit ausgekleidet sind. In der Levante und in China wird das G. ...
Baumwollenindustrie
Baumwollenindustrie. Sie hat in Europa durch die Maschinenspinnerei (1770–1780) und den mechanischen Webstuhl (power loom, 1792 von Cartwright erfunden) einen ungeheuren ...
Baunach
Baunach, Nebenfluß des Main, entspringt am Haßberge und mündet unterhalb des gleichnamigen Fleckens, nördl. von Bamberg, in den Main.
Baupolizei
Baupolizei, die Aufsicht des Staats oder der Gemeinde über Neubau oder Veränderung von Gebäuden, zum Zweck der Verhütung gesundheits- oder feuergefährlicher Einrichtungen, ...
Baur
Baur, Ferd. Christian, geb. 1792, studierte Theologie, wurde 1817 Professor am niedern Seminar in Blaubeuren, 1826 Professor der Theologie in Tübingen, ist anerkannt einer der ...
Baurechte
Baurechte, die für Bauten geltenden Regeln; theils im öffentlichen Rechte, wie Feuer- und Straßenpolizei; theils im Privatrecht, wo die Befugniß, auf eigenem Boden nach ...
Bausch und Bogen
Bausch und Bogen. Ein Kauf in B. u. B. (en bloc) ist ein solcher, der sich über eine ganze Partie von Waaren erstreckt, ohne nähere Ermittlung des Quantums, also ohne Wägen, ...
Bause
Bause, Joh. Friedr., ausgezeichneter Kupferstecher, geb. 1738 zu Halle, seit 1787 in Leipzig als Professor der Kupferstecherkunst bei der Akademie bis kurz vor seinem Tod, st. ...
Bautain
Bautain (Botäng), Louis, geb. 1795 zu Paris, Dr. med., 1819 Professor der Philosophie in Straßburg, wandte sich später, von der Philosophie unbefriedigt, zum Studium der ...
Bautasteine
Bautasteine, heißen die in Norwegen und Schweden sich findenden, zur Erinnerung an gefallene Helden aufgerichteten, mehr oder weniger hohen Steine ohne Inschrift.
Bautzen
Bautzen, Budissin, Stadt in der sächs. Oberlausitz an der Spree, 11000 E., Sitz der Kreisdirection, eines Oberappellationsgerichts und kath. Domstifts; Gymnasium, ...
BAV
BAV, auf röm. Münzen = bonis auspiciis, unter guter Vorbedeutung.
Bavard
Bavard (Bawar), Schwätzer; bavardage (Bawardasch), bavarderie, bavardise, Geschwätz, bawardiren, albern sprechen.
Bavaria
Bavaria, der lateinische Name für Bayern, daher auch die von König Ludwig I. von Bayern errichtete Statue, eine Personifikation des Bayerlandes vorstellend, so genannt wurde. ...
Bavelle
Bavelle (ital.), die Ausschußseide.
Bavius
Bavius, Marcus, und Mävius, 2 schlechte Versmacher zu Rom, die sich ein verwerfendes Urtheil über den Horaz und Virgil anmaßten. Daher sprichwörtlich gewordene Benennung jedes ...
Bavoche
Bavoche (frz. Bawosch), auch Bavochure, unreiner Abdruck eines Kupferstichs, auch unreine Zeichnung, unreiner Stich. Bavochiren, unrein in Zeichnung oder Kupfersticharbeiten.
Bavolet
Bavolet (frz. Bawoleh), Halbschleier.
Bay
Bay (Beh), Michel du, gewöhnlicher latinisirt Bajus genannt, ein berühmter Theologe des 16. Jahrh., der die Erneuerung der pelagianischen Streitigkeiten veranlaßte u. ...
Bayard
Bayard, Pierre du Terrail, Seigneur de, franz. Heerführer unter Ludwig XII. und Franz I., wegen seinen ritterlichen und moralischen Tugenden »der Ritter ohne Furcht und Tadel« ...
Bayer [1]
Bayer, Joh., geboren zu Augsburg gegen das Ende des 16. Jahrh., protest. Prediger und wegen seiner eifrigen Vertheidigung der Prot. »Os protestantium« genannt, besonders bekannt ...
Bayer [2]
Bayer, Hieronymus Joh. Paul, geb. 1792 im Salzburg., seit 1826 Hofrath und Professor der Rechte in München, mehrmals Mitglied der Ständeversammlung, ausgezeichnet als Lehrer ...
Bayerischer Erbfolgekrieg
Bayerischer Erbfolgekrieg, s. Bayern.
Bayerischer Hiesel
Bayerischer Hiesel, d.h. bayer. Mathias, Klostermaier, geb. 1738 in Kissingen, berühmter Wildschütze und zuletzt auch Räuber, durchstreifte Franken, Bayern und Schwaben, ...
Bayern
Bayern, Königreich, der 3. Staat Deutschlands 1394 QM. groß mit 4559452 E., darunter männl. 2234092, weibl. 2325360, in 996347 Familien. Die Mehrzal der Einw. ist kath.; Prot. ...
Bayeux
Bayeux (frz. Bajöh), Hauptstadt des franz. Departements Calvados, in der Nähe der Küste, 10000 E., Bischofssitz, Handelskammer, Porzellan- und Spitzenfabriken, lebhafter ...
Bayle [1]
Bayle, Ant. Laur. Jessen, berühmter franz. Arzt, geb. 1799 zu Vernet, bildete sich besonders unter Lännec und Royer-Collard, gründete mit Andern die »Revue médicale,« und ...
Bayle [2]
Bayle (spr. Bähl), Pierre, skeptischer Philosoph, der Sohn reformirter Eltern zu Carlat, in der Grafschaft Foix, geb. 4647, Professor der Philosophie an her reformirten Akademie ...
Baylen
Baylen, Stadt in der span. Provinz Jaen am Quadalquivir, mit 4000 E. Historisch bekannt durch die Capitulation des franz. Generals Dupont den 23. Juli 1808, in Folge deren er ...
Bayonne
Bayonne, Stadt im franz. Departement der Niederpyrenäen, Festung erster Klasse, am Adour, 1 Stunde von der See mit 18800 E., hat einen weiten großen Hafen, ist Sitz eines ...
Bayonnet
Bayonnet, anfangs eine 2schneidige, später eine 3schneidige, hohl geschliffene Klinge, die vermittelst eines hohlen Cylinders auf das Infanteriegewehr befestigt wird, wodurch ...
Bayreuth
Bayreuth, Hauptst. des bayer. Oberfranken, am rothen Main, 17000 E., durch viele schöne Bauten daran erinnernd, daß es einmal eine Residenz war; lebhafte Industrie und ...
Bayrhoffer
Bayrhoffer, Karl Theodor. geb. 1812 zu Marburg, studierte Jus und dann Philosophie, wurde 1845 ordentl. Professor der Philosophie in Marburg. Als Philosoph war er Junghegelianer, ...
Bazar
Bazar, im Orient der Marktplatz, bald offen, bald mit Säulenhallen und bedeckt, Verkaufsort der verschiedensten Gegenstände. Besonders berühmt sind die zu Ispahan und Tauris. ...
Bazard
Bazard, St. Amand, politischer und religiöser Schwärmer u. seit 1820 Mitbegründer des Carbonarismus in Frankreich, geb. 1791 zu Paris, st. 1832 zu Courtry. Er gründete die ...
Bazarne
Bazarne, ein starker Burgunderwein bei Vermonton wachsend.
Bazas
Bazas (spr. Basas), franz. Stadt im Depart. der Gironde, mit 4500 E., alter Kathedrale, einigen Fabriken, Handelsverkehr.
Bazillo
Bazillo, s. Bacile.
Bazin
Bazin (Bäsäng) de Raucon, Anaïs, franz. Geschichtsschreiber u. Journalist in der Restaurationsperiode, geb. 1798, schrieb: »Eloge historique do Chrétien Guill. de Lamoignon ...
Bazoche
Bazoche (Basosch, Confrèrie de la Bazoche), ursprünglich die Gilde der pariser Advokatenschreiber. Von Philipp dem Schönen erhielt sie das Privilegium zu Aufführung von ...
Baß
Baß (basso, ital., tief), in der Musik der tiefste Ton eines Akkords, auf mehrstimmige Tonstücke übergetragen der tiefste Theil derselben, beim Gesang die tiefste Singstimme. ...
Baßklausel
Baßklausel, der Fortschritt des Basses von der Dominante zur Tonica in einem vollkommenen Tonschlusse.
Bco
Bco = Banco.
Bdellen
Bdellen (Bdelleï), eine Milbenfamilie, mit langen Palpen, Lauffüßen u. deutlichen Augen.
Bdellium
Bdellium, ein balsamisches Harz, der Myrrhe ähnlich, das indische von Amyris Commiphora, das afrikanische von Heudolotia africana; im Handel in rundlichen Massen mit ...
Bdellometer
Bdellometer, ein von Sarlandière erfundenes Instrument, das künstlich die immer theurer werdenden Blutegel ersetzen sollte; ein gläserner, mit Pumpe und Lanzetten versehener ...
Beanus
Beanus, mittelalterlicher Studentenausdruck von unbestimmter Abstammung (vielleicht bejaune, Gelbschnabel), ein neuangekommener Student (jetzt Fuchs geheißen), ein dummdreister ...
Béarne
Béarne, südl. Gränzlandschaft Frankreichs, zum Departement der Niederpyrenäen gehörend; im Süden der Mont du Midi. Ruf den Gebirgsweiden treffliche Vieh- und Pferdezucht, ...
Beata virgo
Beata virgo, die selige Jungfrau.
Beata, St.
Beata, St., fromme Jungfrau zu Cenis in Frankreich, unterrichtete arme Mädchen in der Religion u. weiblichen Arbeiten; Gedächtnißtag der 22. Dezbr.
Beatae memoriae
Beatae memoriae, seligen Angedenkens.
Beaten
Beaten, in Spanien Jungfrauen eines dritten Ordens (Tertianerinen) mit irgend einer Auszeichnung in der Kleidung.
Beati possidentes
Beati possidentes, »Glücklich sind die Besitzenden« (ob der Besitz rechtlich erworben sei oder nicht, denn sie verlieren ihn im letzteren Falle nicht leicht, in zweifelhaften ...
Beatification
Beatification, d.h. Seligsprechung, ist die erste Stufe zur Kanonisation od. Heiligsprechung und besteht in der vorläufigen Erklärung des Papstes, daß eine verstorbene Person ...
Beatillen
Beatillen, deutschfranz., Leckerbissen.
Beatismus
Beatismus wird etwa auch für Scheinheiligkeit, Frömmelei gebraucht, wie Beate für Betschwester.
Beatitudo
Beatitudo, Seligkeit, Frömmigkeit, Glück. Beatitudo possessionis dasselbe was beati possidentes.
Beaton
Beaton (Bihtn) od. Bethune, David. Cardinal und Primas von Schottland, eifrigster und kräftigster Gegner der Reformation in Schottland, geb. 1494. unterhandelte die 2. ...
Beatrix
Beatrix, die Heilige, Schwester der hl. Martyrer Simplicius u. Faustinus, aus der Zeit Diocletians. B. starb 287 im Gefängniß. Gedächtnißtag am 29. Juli.
Beatrizet
Beatrizet, Nikolaus, Kupferstecher aus Lothringen um die Mitte des 16. Jahrh. Seine Blätter, über 100, mit den Jahreszahlen von 1540–62, sind mehr der interessanten ...
Beatson
Beatson (Bihtsn), Generalmajor u. Gutsbesitzer in Sussex, bekannt durch sein neues Ackerbausystem ohne Pfluge Brache und Dung, wofür er den Scarificator, das Brennen des schweren ...
Beattie
Beattie (Bihti), James, geb. 1735 in Schottland, Professor der Moral u. Logik zu Aberdeen, erwarb sich Ruf durch seine philosoph. Schriften über Gedächtniß und ...
beau
beau (frz. boh), schön, als Substantiv ein Stutzer, Zierbengel; b. monde (–mongd), die elegante Welt; b. sexe das schöne Geschlecht.; beauté, Schönheit, eine schöne Frau.
Beaucaire
Beaucaire (Bokär), Stadt im frz. Departement des Gard, an der Rhône, 11000 E., mit dem gegenüber liegenden Tarascon durch eine Kettenbrücke verbunden, hat einen Hafen, und ...
Beauce
Beauce (Bohß), franz. Landschaft mit der Hauptstadt Chartres, Theile der Depart. Eure-Loire und Loire-Cher bildend, sehr fruchtbar, früher die Kornkammer von Paris genannt.
Beauchamp
Beauchamp (Boschang), Alphonse de, franz. Geschichtsschreiber u. Journalist, geb. 1767 zu Monaco, diente zuerst in Sardinien, ging später nach Frankreich, erhielt eine ...
Beaufort
Beaufort (Bohfohr), berühmtes Geschlecht in England, hat den Namen von einem Ort in Anjou. B. (Joh. l), natürlicher Sohn Johannes von Gaunt, eines Sohns Eduardʼs III., später ...
Beaufortia
Beaufortia (Myrtaceae. Polyadelphia Icosandria). immergrüne sehr schöne Ziersträucher aus Neuholland, mit rothen Blüthen im Sommer, namentl. B. decussata und splendens. ...
Beauforts
Beauforts, im franz. Beaufort gefertigtes Hauszeug, zu Segeltuch verwendet.
Beaugency
Beaugency (Boschangßi), Stadt im französ. Departem. Loiret an der Loire, 5300 E., Fabriken in Wolle u. Leder. Handel mit Wein und Getreide.
Beauharnais
Beauharnais (Boharnä), die Familie, stammt von einem geadelten Bürger Beaurit aus Orleans her. Historische Namen: François Marquis de B., 1756–1819, in der ...
Beaujeu
Beaujeu (Boschöh), Stadt im frz. Depart. Rhone, mit 4000 E., Papier- und Hutfabriken, lebhafter Handel mit Wein und Getreide.
Beaulieu
Beaulieu (Bohlieu), Jean Pierre, Baron de, geb. 1725 in Namur, trat 1743 in die österr. Armee, focht im siebenjährigen Kriege, gegen die belgischen Revolutionäre u. die ...
Beaumantia grandiflora
Beaumantia grandiflora (Apocyneae. Pentandria Monogynia). Eine prachtvolle Warmhauspflanze mit großen weißen Blumen im Sommer und von der gewöhnlichen Behandlung im Warmhaus.
Beaumarchais
Beaumarchais (Bohmarschäh), Pierre Augustin Caron de, franz. Dichter, geb. 1732 zu Paris, Sohn eines Uhrmachers, trieb bereits mit Geschick das Geschäft seines Vaters, widmete ...
Beaumont [1]
Beaumont (Bohmont), Francis, dramatischer Dichter, geb. 1585 in der Grafschaft Leicester, dichtete gemeinsam mit John Fletcher, mit dem er auch gewöhnlich genannt wird. Beider ...
Beaumont [2]
Beaumont (Bohmong), Gustav de, berühmter franz. Publicist, geb. 1802 im Depart. Sarthe, war Procurator am Obertribunal der Seine, 1831 zur Einsicht des Gefängnißwesens nach ...
Beaumont [3]
Beaumont (Bohmong), Elie de, ausgezeichneter Mineralog, Geolog und Geognost, geb. 1798 zu Canon, 1824 Ingenieur-en-Chef der Bergwerke, 1831 Professor der Geologie an der ...
Beaune [1]
Beaune (Bohn), Bez.-Hauptst. im franz. Depart. Côte-dʼor an der Bouzeoise mit 11000 E.; guter Burgunder. starker Handel mit seinen Burgunder- u. Champagnerweinen, Tuch- u. ...
Beaune [2]
Beaune (Bohn), Florimond, berühmter Mathematiker, geb. zu Blois 1601, gest. 1652, leistete besonders viel in der analytischen Geometrie und kann als der Gründer der ...
Beaupréau
Beaupréau (Bohpreoh), Bezirks-Hauptstadt des franz. Depart. Maine-Loire, 3600 E., Fabriken in Wolle und Baumwolle.
Beaurepaire
Beaurepaire (Borpär), vor der Revolution Offizier der Carabiniers, dann Bataillonschef und 1792 Kommandant der Feste Verdun; als der Municipalrath trotz. B.s Widerspruch die ...
Beausol
Beausol (Bohssol), süßer Franzwein aus Quercy.
Beauvais
Beauvais (Bohwäh), Hauptst. des franz. Depart. der Oise mit 14000 E., in einer reizenden Gegend am Zusammenflusse des Avelon und Thérain, Bischofsitz, blühende Fabriken in ...
Beavers
Beavers (Bihwers), engl. baumwollene tuchartig gewobene Zeuge, auch in Berlin fabricirt.
Beberbeck
Beberbeck, kurf. hess. Hauptgestüt im Amte Sababurg, seit 1846 zugleich mit landwirthschaftlicher Lehranstalt.
Bebung
Bebung, musik., das abwechselnd stärkere und schwächere Geben eines länger ausgehaltenen Tons, durch Punkte mit einem Bogen über der Note bezeichnet. Auch das Tremoliren, die ...
Bec
Bec, frz., Schnabel; der Brenner an den Lampen, besonders bei Gaslampen.
Becassine
Becassine (Scolopax gallinago), auch Himmelsziege, Heerschnepfe genannt. Am Bauche weiß, mit nur 14 Schwanzfedern, was sie von den anderen Schnepfarten unterscheidet. Die B. ...
Beccard
Beccard (frz. Bekahr), der weibliche Lachs; ein vorwitziger Mensch.
Beccaria [1]
Beccaria, Cesare Bonesana, geb. zu Mailand 1735, wo er Lehrer der Staatswirthschaft war und 1793 st., hoch verdient um Verbesserung und Milderung der Justiz in ganz Europa durch ...
Beccaria [2]
Beccaria, Giovanni Battista, berühmter ital. Naturforscher, geb. 1716 zu Mondovi, lehrte zu Palermo u. Rom, wurde später Professor der Physik zu Turin und st. daselbst 1781. ...
Becher [1]
Becher, kleines Sternbild am südl. Himmel zwischen dem großen Löwen u. der Hydra, ungefähr unter 170° Rectascension und 15° südl. Declination.
Becher [2]
Becher, altes Getreidemaß von sehr verschiedener Größe, jetzt fast überall außer Gebrauch.
Becher [3]
Becher, Johann Joachim, Arzt und verdienter Chemiker, geb. zu Speier 1635, ward churfürstlicher Leibarzt zu Mainz, 1660 kaiserl. Hofkammerrath in Wien. Nachdem er dort in ...
Becher [4]
Becher, Siegfried, Statistiker und Nationalökonom, österr. Ministerialrath, geb. 1806 zu Plan in Böhmen, trat in österr. Staatsdienst, wurde 1845 Generalsecretär, 1848 ...
Becher [5]
Becher, Alfred Julius, geb. 1804 zu Manchester, studierte in Heidelberg, Göttingen und Berlin die Rechtswissenschaft, advocirte darauf in Elberfeld, Düsseldorf und Köln, ...
Bechica
Bechica, allgemeine Benennung aller gegen den Husten in Anwendung kommenden Mittel, Hustenmittel.
Bechlis
Bechlis, leichte türk. Reiterei.
Bechstein [1]
Bechstein, Ludwig, Novellist, geb. 1801 im Meiningischen, seit 1831 herzogl. Bibliothekar in Meiningen, Gründer und Direktor des Henneburgischen Alterthumsvereins, 1841 zum ...
Bechstein [2]
Bechstein, Joh. Matthias, berühmter Forstmann und Ornitholog, geb. 1757 im Herzogthum Gotha, studierte zu Jena Theologie, widmete aber bald all seine Thätigkeit der Forst- u. ...
Bechtelstag
Bechtelstag, d.h. Berchtoldstag, der 2. Tag im Jahre, in der Schweiz mit Gelagen, Sang und Klang gefeiert.
Beck [1]
Beck, Gewicht, s. Peck.
Beck [2]
Beck, Christian Daniel, sehr frucht barer Schriftsteller im Fache der Philologie u. Geschichte, geb. 1757 zu Leipzig, 1785 Professor der alten Sprachen daselbst; 1808 Hofrath, ...
Beck [3]
Beck, Karl, Dichter, geb. 1817 zu Baja in Ungarn, Sohn eines jüdischen Kaufmannes, studierte zuerst in Wien Medicin, trieb dann die Handlung, die er aber bald wieder verließ, ...
Beck [4]
Beck, Heinrich, berühmter Schauspieler, geb. 1760 in Gotha, wo er 1777 zur Bühne ging, später in Mannheim (mit Iffland, vertraut mit Schiller), 1800 Oberregisseur in München, ...
Becken [1]
Becken, kommt außer dem Menschen nur bei den 3 obersten Klassen der Wirbelthiere vor und bildet bei denselben denjenigen Theil des Knochengerüstes, welcher die inneren ...
Becken [2]
Becken, musikalisches Instrument; bestehend aus 2 Metallscheiben, die an einander geschlagen einen grellen, klirrenden Ton geben; bei der Janitscharenmusik gebraucht.
Beckenmesser
Beckenmesser (Pelvimeter), ein geburtshilfliches Instrument, das dazu dient, die Dimensionen des weiblichen Beckens, besonders den geraden Durchmesser (die Conjugata), zu ...
Becker [1]
Becker, Gottfried Wilh., geb. 1778 zu Leipzig, seit 1801 prakt. Arzt daselbst; zugleich medicin. Schriftsteller u. Uebersetzer mehrerer französ. und engl. medicin. Werke. 1833 ...
Becker [2]
Becker, Karl Friedrich, Sohn des Vorigen, bedeutender Orgelspieler, geb. 1804 zu Leipzig. Zuerst Organist an der Nikolaikirche in Leipzig, erwarb sich auf Kunstreisen als ...
Becker [3]
Becker, Karl Ferd., Sprachforscher, geb. im Trierʼschen 1775, gest. 1849, studierte zuerst Theologie, dann Medicin, prakticirte als Arzt in Höxter, seit 1815 in Offenbach. An ...
Becker [4]
Becker, Karl Friedrich, Verfasser der verbreiteten Weltgeschichte, geb. 1777 zu Berlin, angestellt am Seminar für gelehrte Schulen in Berlin, gab aber Kränklichkeit wegen 1800 ...
Becker [5]
Becker, Rud. Zacharias, deutscher Volksschriftsteller, geb. 1752 zu Erfurt. Als Lehrer am Philantropin in Dessau gründete er 1782 die »Dessauische Zeitung für die Jugend und ...
Becker [6]
Becker, Nikolaus, geb. 1816 in Geilenkirchen in Rheinpreußen, Hilfsarbeiter bei einem Gerichtsschreiber seiner Heimath, dichtete 1840 das bekannte Rheinlied: »Sie sollen ihn ...
Becker [7]
Becker, Wilh. Gottlieb, geb. 1753 im Schönburgischen, 1776 Lehrer am Philantropin in Dessau, später auf Reisen, 1782 Professor an der Ritterakademie zu Dresden, seit 1795 ...
Becker [8]
Becker, Wilhelm Adolf, Archäolog, Sohn des Vorigen, geb. 1796 zu Dresden, 1828 Professor zu Meißen, 1836 Professor der Archäologie, bereiste später Italien und st. 1846. ...
Becker [9]
Becker, Julius, musikal. Schriftsteller und Componist, geb. 1811 zu Freiberg. Seine erste musikal. Bildung verdankte er Anacker, dem Cantor seiner Vaterstadt; ging später, um ...
Beckerath
Beckerath, Hermann von, geb. zu Krefeld 1810, lernte in einem Bankierhaus, etablirte sich später selbstständig als Bankier, nebenbei sich viel mit wissenschaftlichen Studien, ...
Becket
Becket, Thomas, geb. zu London 1119, wurde 1154 Archidiakon des Erzbischofs von Canterbury, bald darauf Kanzler des Königs Heinrich II. von England und 1162 Erzbischof von ...
Beckmann [1]
Beckmann, Johann, berühmter landwirthschaftlicher und technolog. Schriftsteller, geb. 1739 zu Hoya, wurde 1763 Professor der Physik und Naturgeschichte in Petersburg, besuchte ...
Beckmann [2]
Beckmann, Friedrich, berühmter Komiker, geb. 1803 zu Breslau, kam 1824 als Schauspieler zum Königstädter Theater in Berlin, wo er durch seinen trefflichen Humor und ...
Beckum
Beckum, Kreisstadt in preuß. Westfalen, an der Deuz-Mindener Eisenbahn, mit 2300 E.
Becquerel
Becquerel (Bekerel), Antoine César, berühmter franz. Physiker, geb. 1788 zu Châtillon-sur-Loing, kam 1808 zum Ingenieurcorps, zeichnete sich im span. Feldzug unter Suchet aus ...
Becskerek
Becskerek (Betschkerek), Groß-B., Marktflecken im Comitate Torontal, am Begakanal, 17000 E., Handel mit Getreide und Vieh, Seidenbau.
Beczka
Beczka (Betschka), poln. Flüssigkeitsmaß, in Krakau = 68851/5, in Warschau 5041 Par. Kubikzoll.
Beda venerabilis
Beda venerabilis (B. der Ehrwürdige), geb. 671, in der Schule Benedikts, des Stifters der Abtei von Weremouth in Northumberland, gebildet, 19jährig Diakon, 30jährig ...
Bedaren
Bedaren, in der Seemannssprache das allmälige Nachlassen des Sturmes.
Bedarieux
Bedarieux (Bedariöh), franz. Stadt im Depart. Hérault, am Orbe, mit 10000 E., Tuch-, Wollenzeug-, Papierfabriken.
Beddoës
Beddoës (Beddohs), Thom., engl. Arzt und Chemiker, geb. 1754 zu Shiffnall, gest. 1808 zu Bristol, 1786 Prof. der Chemie zu Oxford, zog sich aber 1792 zurück, ...
Bedeat
Bedeat, türk., der Eingangszoll.
Bedeau
Bedeau (Bedoh), Marie Alphonse, geb. 1804 in Verton bei Nantes, ward 1825 Offizier, verdiente seine Sporen von 1836–1847 in Afrika und wurde 1844 Divisionsgeneral. Im Febr. ...
Bedeckt
Bedeckt, musikal. Kunstausdruck, andeutend, daß bei Streichinstrumenten die auf offene Saiten fallenden Noten auf tiefer liegenden Saiten gespielt werden sollen; in der ...
Bedeckter Weg
Bedeckter Weg (besser gedeckter Weg), im Festungswesen der zwischen der Contrescarpe und dem Glacis einer Festung befindliche Gang, mit einer Brustwehr, zum Sammeln und Schutz ...
Bedecktes Terrain
Bedecktes Terrain, heißt in der Kriegskunst ein solches Terrain, auf dem Gegenstände sind, welche die freie Umsicht und Bewegung hemmen, wie Häuser, Fruchtfelder, Bäume, ...
Bedeckung der Gestirne
Bedeckung der Gestirne, wenn ein entfernteres Gestirn durch ein näher gelegenes, welches in gerade Linie zwischen jenes und die Erde tritt, bedeckt wird. Am häufigsten geschehen ...
Bedegar
Bedegar oder Bedeguar (fungus rosaceus), ein durch Insektenstich hervorgerufener schwammiger Auswuchs an den Rosenstöcken, in welchen sich die Larve des Insekts (Cynips rosae) ...
Bedel
Bedel, in der Türkei der Ersatz, den ein von seinem Timar (Lehengut) abgesetzter Lehensmann erhält.
Bedeli
Bedeli, türk., der von den Nichtmuselmännern erhobene Zehent. B. Nusul, Ablösegeld für Naturallieferungen; B. Kurekdschan, Entschädigung für Schanzarbeiten, B. Siasset, ...
Bedford [1]
Bedford (spr. Beddförd), Grafschaft im südöstl. England, 20 QM. groß mit 120.000 E., starke Viehzucht. Die Hauptstadt gleichen Namens mit ungefähr 12000 E. an der hier ...
Bedford [2]
Bedford (spr. Beddförd), Herzogstitel, den zuerst der 3. Sohn Heinrichs IV. von England, der Prinz Plantagenet, von seinem Bruder Heinrich V. 1414 erhielt. Er machte bedeutende ...
Bedienung der Geschütze
Bedienung der Geschütze heißen die zum Gebrauche des groben Geschützes nöthigen Arbeiten, wie Auf- und Abprotzen, Laden, Richten, Abfeuern. Von den hiezu nöthigen ...
Bedingung
Bedingung (Conditio), heißt im Allgemeinen eine Voraussetzung, in Folge deren etwas gedacht werden oder etwas geschehen kann, jenes die logische, dieses die reale Bedingung. Die ...
Bedlam
Bedlam (spr. Beddlämm) oder Bethlehem-Hospital, ein großes Irrenhaus in London, daher Bedlamit soviel als Wahnsinniger.
Bedlis
Bedlis, Stadt in Kurdistan mit ohngefähr 12000 E.; Gold-, Silber- und Gewehrfabriken.
Bednore
Bednore, Stadt in Hindostan, Provinz Maïssur, mit 12000 E.; obgleich heruntergekommen, hat B. noch beträchtlichen Verkehr.
Bedschapur
Bedschapur, Provinz der engl. Präsidentschaft Bombay in Hindostan, 1700 QM. groß, reich an den meisten ostind. Erzeugnissen. Die Hauptstadt gleichen Namens mit 100000 E. hat ...
Beduinen
Beduinen (Bedawi, Wüstenbewohner), die unabhängigen Araberhorden in Arabien, Aegypten, dem nördl. Afrika, in Syrien und am unteren Euphrat, Nomaden, theilweise auch mit etwas ...
Beecher Stowe
Beecher Stowe (Bietscher Stow), s. Stowe.
Beechey [1]
Beechey (spr. Bihtschi), Sir William), berühmter engl. Porträtmaler, geb. 1753, kam 1772 als Zögling in die Akademie zu London, bildete sich daselbst zum ausgezeichneten ...
Beechey [2]
Beechey (spr. Bihtschi, Sir William), Sohn des vorigen, engl. Seefahrer. geb. 1796 zu London, machte 1818 und 192 Nordpolexpeditionen mit, und 1821 eine Expedition an die ...
Beeder
Beeder (spr. Bider), ein Staat Vorderindiens, 934 QM. groß, sehr fruchtbar, mit den Flüssen Godaweri und Manjera. Die Hauptstadt führt den gleichen Namen; B. ist Vasallenstaat ...
Beedermann
Beedermann, ein halbleinener, halbwollener Zeug von geringer Qualität, in Hannover verfertigt.
Beeidigung
Beeidigung, s. Eid.
Beeliz
Beeliz, preuß. Stadt im Reg.-Bez. Potsdam, mit fast 3000 E., Leinen- und Wollenweberei, Viehzucht und Flachsbau.
Beelzebub
Beelzebub kommt von Baal-Zebub, Fliegenbaal (s. Baal), d.h. ein Gott, der das in heißen Ländern so lästige Ungeziefer abwehrt. Baal-Zebub hatte in Philistäa ein angesehenes ...
Beemsch
Beemsch, eine Schaffhausische Münze von 1377, dem altböhm. Groschen gleich, daher der Name; längst abgegangen.
Beer [1]
Beer (Jak. Meyer), gewöhnlicher Giacomo Meyerbeer, Operncomponist, geb. 1794 zu Berlin, der Sohn des reichen jüd. Bankiers B., bildete sich unter Zelter und Abt Vogler, erwarb ...
Beer [2]
Beer (Michael), Bruder des vorigen, dram. Dichter, geb. 1800 zu Berlin, studierte in Berlin und hielt sich nach seinen Reisen durch Frankreich und Italien in München auf, wo er ...
Beer [3]
Beer (Wilhelm), Geh. Commerzienrath und Bankier zu Berlin, geb. 1797, gest. 1850, ein sehr geschätzter Astronom. Nach den Befreiungskriegen, die er als Freiwilliger mitgemacht, ...
Beer'scher Augenstein
Beer'scher Augenstein (göttl. Augenstein, Lapis divinus, Lapis ophthalmicus St. Iwes, Cuprum aluminatum), ein von St. Iwes zuerst in den Arzneischatz eingeführtes ...
Beere
Beere (Bacca), heißt die Art von Pflanzenfrucht, die in ihrer ganzen Substanz fleischig, meist saftigfleischig ist, dabei im Innern mit einer weichen Haut ausgekleidet, welche ...
Beerfelden
Beerfelden, großherzogl. hess. Marktflecken mit 3000 E. in einem fruchtbaren Thale; Feldbau, Strumpfwirkerei.
Beergelb
Beergelb, gelbe Farbe aus dem Safte des Kreuzdorns.
Beerschwämme
Beerschwämme, Erdbeerschwämme, auch indian. oder Guineapocken (Framboesia), schwammig wuchernde, nässende Tuberkeln in der Haut, besonders des Kopfes; contagiös. Man hat sie ...
Beeskow
Beeskow, preuß. Stadt in der Provinz Brandenburg an der Spree, Reg.-Bez. Potsdam, mit 3800 E., starker Tuch- und Leinwandfabrikation.
Beethoven
Beethoven (Ludwig von), einer der größten und eigenthümlichsten Tondichter, war 1770 zu Bonn geboren. Sein Vater, Tenorist an der kurfürstl. Kapelle, ließ ihn früh in der ...
Befana
Befana (aus Epiphania), in Florenz und mehreren ital. Städten der hl. Dreikönigstag; auch gräuliche Puppe, welche am Vorabende durch die Straßen getragen wird; das Gespenst, ...
Befestigungskunst
Befestigungskunst, s. Kriegsbaukunst.
Befort
Befort, s. Belfort.
Befruchtung [1]
Befruchtung nennt man in der Physiologie die Einwirkung eines männlichen Zeugungsstoffes auf einen weiblichen Fruchtkeim, wodurch in dem letztern eine eigene Lebensthätigkeit ...
Befruchtung [2]
Befruchtung, künstliche, der Blumen. Sie beruht auf der Erfahrung, daß das Uebertragen des Blumenstaubes, welcher in den Staubbeuteln enthalten ist, auf die Narbe des ...
Beg
Beg oder Bei, d.h. Herr, bei den Türken der Titel höherer Militärpersonen und der Gouverneurs kleinerer Distrikte (auch Ausländer von Rang erhalten diesen Titel), während die ...
Bega
Bega, Cornelius, Maler und Kupferstecher des 17. Jahrh., geb. 1620 zu Harlem, malte in der Manier seines Lehrers Adrians von Ostade Scenen aus dem niedern Volksleben; st. 1664 ...
Begakanal
Begakanal, in Ungarn, beginnt in der Nähe von Lugos, nimmt die Temes und den Facseterkanal auf, geht bei Temeswar vorbei und fällt bei Aradaz in den weißen Sumpf, der mit ...
Begas
Begas, Karl, Historien- und Genremaler, Hofmaler des Königs von Preußen und Prof. an der Akademie zu Berlin, geb. 1794 zu Heinsberg bei Aachen, erhielt seine erste Lehre bei ...
Begehrungsvermögen
Begehrungsvermögen, s. Psychologie.
Begharden
Begharden, s. Beguinen.
Begleazar
Begleazar, Stadt in Kleinasien, Provinz Natolien, mit 9000 E.; Teppichweberei, Baumwollen- und Reispflanzungen.
Begleitung
Begleitung (accompagnement), heißt die zur Unterstützung einer Hauptmelodie oder Solostimme dienende Musik, welche mit einem oder mehreren Instrumenten oder mit Singstimmen ...
Beglik, Beilik
Beglik, Beilik, Herrenertrag, Herrengut, in der Türkei die Früchte, die frei auf Bergen und Haiden wachsen und dem Besitzer des Timar (Lehen) gehören, wenn sie nicht mit ...
Begnadigung
Begnadigung, Aufhebung einer gesetzlich verdienten Strafe durch die höchste Gewalt im Staate; entweder so, daß alle Strafverfolgung resp. Strafvollziehung aufhört, oder daß an ...
Begonia
Begonia, Schiefblatt (Begoniaceae. Monoecia Polyandria). Eine in neuerer Zeit mit schönen Arten sehr bereicherte Gattung Warmhauspflanzen von der leichtesten Cultur, wenn sie nur ...
Begräbniß
Begräbniß, s. Todtenbestattung.
Begriff
Begriff (notio) die deutliche Vorstellung von einem Gegenstande nach seinen Merkmalen. Die Lehre von den Begriffen behandelt die Logik oder Denklehre. Je nachdem das System der ...
Begrüßung
Begrüßung nennt man die üblichen Zeichen und Worte, mit denen Personen beim Begegnen oder Weggehen sich gegenseitig ihre Achtung oder ihr Wohlwollen zu erkennen geben. Diese ...
Begueule
Begueule (frz. Beghöl), albernes Weib, Zierpuppe; begueulerie Albernheit, Ziererei.
Beguinen
Beguinen, Beghinen, Begharden, Begutten, im Mittelalter religiöse Vereine, von freierer Verfassung als die klösterlichen, indem sie keine ewigen Gelübde ablegten, nicht ...
Begünstigung
Begünstigung, eines Verbrechens erst nach Vollendung desselben, z.B. durch wissentlichen Ankauf gestohlener Waaren, Schutzbeherbergung des Verbrechers.
Behaim [1]
Behaim, Martin, geb. 1430 zu Nürnberg, machte als Kaufmann große Reisen, kam 1480 nach Portugal, wo er mehrere Jahre mit nautischen Entdeckungsplanen zubrachte und mit Columbus ...
Behaim [2]
Behaim, Michael, deutscher Meistersänger, geb. 1421 zu Sulzbach im Weinsbergischen, lebte abwechselnd an mehreren Höfen, bis er bei Friedrich von der Pfalz bleibenden ...
Beham
Beham, Barthel, Maler und Kupferstecher, geb. 1496 zu Nürnberg, Schüler Dürers, st. 1540 zu Rom. Seine Stiche und Gemälde sind gleich ausgezeichnet. – B., Hans Sebald, Neffe ...
Behandigungsgüter
Behandigungsgüter, in Westfalen, Bauerngüter, die von dem Eigenthümer gegen einen Zins an einen zur Nutzung überlassen wurden auf zwei oder mehrere Hände; nach dem Tode des ...
Behangenes Haupt
Behangenes Haupt, ein Wappen, wo das Schildeshaupt mit einem nach unten gerundeten Schnitt überstiegen wird.
Behar
Behar oder Bihar, Name einer der größten Provinzen Hindostans und eines der fruchtbarsten und einträglichsten Länder des engl.-ind. Reichs. War früher der Hauptsitz des ...
Behennußbaum
Behennußbaum (Hyperanthera Moringa), ein in Aegypten, Ost- und Westindien wachsender Baum aus der Familie der Leguminosen. Officinell waren ehemals die Samen, Behennüsse, ...
Behlen
Behlen, Stephan, sehr verdienter forstwissenschaftlicher Lehrer und Schriftsteller, geb. 1784 zu Fritzlar, wurde 1803 Landescommissär, 1808 Forstmeister, 1821 Professor der ...
Behr [1]
Behr, Joh. Heinr. Aug., sächs. Finanzminister, geb. 1793 zu Freiberg, studierte in Leipzig zuerst Theologie, dann die Rechte, 1816 Justitiar, 1833 Hofrath, 1838 Geh. Finanzrath, ...
Behr [2]
Behr, Wilh. Jos., geb. 1775 zu Sulzheim, von 1799–1821 Prof. des Staatsrechts in Würzburg, auf dem Landtag von 1819 Führer der Opposition und deßhalb seiner Stelle entsetzt. ...
Behring
Behring oder Bering, Jütländer, diente auf der russ. Flotte unter Peter dem Gr. 1728 befehligte er eine Entdeckungsreise in das Meer von Kamtschatka und bestätigte das ...
Bei
Bei, s. Beg.
Beicht
Beicht (althochdeutsch pijit, pigit Bekenntniß, confessio), die Selbstanklage des Büßers vor dem mit der Schlüsselgewalt ausgerüsteten Priester zur Erlangung der ...
Beichtpfennig
Beichtpfennig, die freiwillige Gabe, welche von dem Beichtkinde dem Beichtvater gegeben wird; gehört zu den Accidentien und ist bei den Katholiken fast überall in Abgang ...
Beichtsiegel
Beichtsiegel, die Verpflichtung des Beichtvatersohne Erlaubniß des Beichtkindes nichts von dem zu offenbaren, was ihm in dem Beichtstuhle zur Erlangung der Absolution gesagt ...
Beichtspiegel
Beichtspiegel, Verzeichniß der gewöhnlichen Sünden für den Zweck der Gewissenserforschung.
Beichtstuhl
Beichtstuhl, der nach bestimmten Vorschriften eingerichtete Sitz zur Spendung des Bußsacramentes.
Beifuß
Beifuß, s. Artemisia.
Beige
Beige (frz. Bäsch) oder sergebeige (särschbäsch), schwarze oder graue Serge, in Poitou aus ungefärbter Wolle gefertigt, daher auch natürliche, bunte Serge genannt.
Beil
Beil, Joh. David, Schauspieler und dram. Dichter, geb. 1754 zu Chemnitz, studierte die Rechte zu Leipzig und trat als Student, Schulden halber, zum Theater. Zuerst bei einer ...
Beilager
Beilager nennt man die von verschiedenen Feierlichkeiten begleitete Vollziehung der Ehe von Personen der höchsten Stände. Wie die Trauung, so wurde auch das B. oft durch einen ...
Beilbrief
Beilbrief oder Bylbrief, das Zeugniß des Schiffszimmermanns oder der Hafenbehörden, daß ein Schiff gesetzmäßig und nach den Regeln der Schiffsbaukunst gebaut sei, ohne ...
Beilegen
Beilegen, heißt in der Seemannssprache ein Schiff im Laufe anhalten. Dies geschieht entweder durch Einziehen der Segel oder durch solches Stellen derselben, daß sie einander ...
Beilik
Beilik, grobes Wollentuch, in der Türkei zur Soldatenmontur gebraucht.
Beilngries
Beilngries, bayer. Stadt im Kreise Mittelfranken, am Ludwigskanal, mit 1200 E., Sitz eines Landgerichts.

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