Слова на букву bale-bösc (2170) Herders Conversations-Lexikon
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Слова на букву bale-bösc (2170)

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Bergwerk
Bergwerk, eine Anstalt, wo Mineralien aus der Erde gefördert und zugute gemacht werden; Stellen zu B.en sind nur wenig in den jüngeren Gebirgsarten, hauptsächlich aber in den ...
Bergzabern
Bergzabern, Stadt in der bayer. Pfalz am Fuße der Vogesen, 2900 E.; Weinbau und Tabaksfabrikation.
Beriberi
Beriberi, endemische Krankheit in Ostindien; sie tödtet in längerer oder ganz kurzer Frist und befällt die Eingeborenen und akklimatisirten Fremden während der Abnahme des ...
Berieselung
Berieselung, s. Bewässerung.
Bering
Bering, s. Behring.
Beriot
Beriot, Charles August, geb. 1802 zu Löwen, Virtuos auf der Violine und Componist für dieses Instrument, heirathete 1832 die Malibran und ist seit 1842 am Pariser ...
Berka
Berka, weimarische Stadt an der Ilm, im Thüringerwalde, 1400 E. mit einer Schwefelquelle; besuchter Kurort. – B. ist der Name eines anderen weimarischen Städtchens unweit ...
Berkan
Berkan, Zeug von allen Farben, aus Wolle, Seide, Halbseide, Flachs oder Kamelhaar gewoben.
Berkeley
Berkeley (Berrkli), George, geb. 1684 zu Kilkrin in Irland, 1721 Hofprediger des Statthalters, wurde 1733 Bischof zu Cloyne und st. 1753 zu Oxford. Bekämpfte in den ...
Berkhey
Berkhey, Joh., geb. 1729 zu Leyden, studierte Medicin, wurde prakt. Arzt, beschäftigte sich aber später ausschließlich mit der Naturwissenschaft; st. 1812. Sein Hauptwerk ist ...
Berkhyden
Berkhyden, Job, geb. 1628 in Harlem, trefflicher Porträt- und Landschaftsmaler, ertrank 1698. Sein Bruder Gerhard B. ist als Architekturmaler bekannt.
Berkowetz
Berkowetz oder Berkwitz, russisches Schiffsgewicht von 10 Pud (400 Pfd.) = 335,95 Zollpfde.
Berkshire
Berkshire (Börkschir), Grafschaft im südl. England, an der Themse, Kennet, London, sehr fruchtbar u. wohlangebaut, mit ausgezeichneter Viehzucht; Hauptst. Reading.
Berlage
Berlage, Anton, gelehrter Theologe, geb. 1805 zu Münster in Westfalen, 1832 Priester, wurde Privatdocent der Dogmatik an der Akademie zu Münster, 1836 Professor, für das ...
Berlichingen
Berlichingen, adeliches Geschlecht, kommt schon im 10. Jahrh. in Franken vor, breitete sich in Schwaben aus und ist noch zu Jaxthausen ansäßig. Hier wurde Götz (Gottfried) von ...
Berlin
Berlin, Haupt- und Residenzstadt von Preußen, in Brandenburg, an der für die Schiffahrt wenig tauglichen Spree in sandiger Ebene, ist wie der preuß. Staat erst im letzten ...
Berlinchen
Berlinchen, preuß. Stadt im Reg.-Bez. Frankfurt, an einem See, 4700 E., Tuch- und Papierfabrikation, ansehnliche Viehmärkte.
Berline
Berline, leichter, bedeckter Reisewagen nach Berlinerconstruktion; Berlingot, leichte Kutsche ohne Rücksitz.
Berlinerblau
Berlinerblau. Pariserblau, blausaures Eisen, Eisencyaneisen (Ferrum hydrocyanicum) wird dargestellt durch Zusammenbringen von Eisenoxydsalzen mit löslichen Cyaneisenmetallen, ...
Berlingozza
Berlingozza, ital., Bauerntanz.
Berlioz
Berlioz, Hector, geb. 1803 zu La Côte-St.-André, französ. Componist mit etwas phantast. Manier und durch die Instrumentalmusik, der er die Darstellung der concretesten ...
Berloken
Berloken (frz. breloques), Uhrgehänge, Zierrathen an der Uhrkette.
Berme
Berme, Absatz vor der Böschung des Walles und dem innern Grabenrande oder vor der Brustwehr einer Verschanzung um das Herabrollen der losgeschossenen Erde in den Graben zu ...
Bermudas
Bermudas, Gruppe von mehr als 400 kleinen Inseln oder Klippen im atlant. Ocean, 150 Meilen östl. von Südkarolina, 1522 von dem Spanier Bermudez entdeckt, jetzt engl. mit einem ...
Bern [1]
Bern, Kanton der Schweiz, gränzt an Frankreich, Baselland, Solothurn, Aargau, Luzern, Freiburg, Waadt, Wallis und Uri, 128,9 QM. groß mit 488000 E., unter diesen nicht 100000 ...
Bern [2]
Bern, Hauptst. des Kantons, 1856' über dem Meere, auf einer Anhöhe, welche die Aare bis auf einen schmalen Hals umfließt, 28000 E., seit 1847 Sitz der eidgenöss. Regierung. B. ...
Bernadotte
Bernadotte, s. Karl Johann IV.
Bernard
Bernard, geb. 1779 in der Franche Comté, Bauernsohn, trat 1791 als Freiwilliger in die franz. Armee, wurde 1796 Genieoffizier; 1809 schlug er die Donaubrücken bei der Lobau, ...
Bernardin de St. Pierre
Bernardin de St. Pierre, s. St. Pierre.
Bernardon
Bernardon, komische Figur auf den Wiener Volkstheatern, von dem Schauspieler B. im Anfang des vorigen Jahrhunderts (eigentl. Kurz) so genannt.
Bernau
Bernau, preuß. Stadt in Brandenburg, 4400 E., Fabriken in Wolle, Baumwolle und Seide.
Bernauer
Bernauer, Agnes, die schöne und tugendhafte Tochter des armen Baders Kaspar B. in Augsburg, mit Herzog Albrecht von Bayern, Herzog Ernsts Sohn und Nachfolger, heimlich ...
Bernay
Bernay, franz. Stadt im Departem. der Eure, 7400 E., Tuch-, Band-, Papierfabriken, Pferdehandel.
Bernburg
Bernburg, Hauptstadt des Herzogthums Anhalt B., an der Saale, fürstl. Residenzschloß mit schönem Garten, Gymnasium; nicht unwichtige Industrie und Handelsthätigkeit; 7100 E.
Berncastel
Berncastel, preuß. Kreisstadt an der Mosel, im Reg.-Bez. Trier, 2400 E., Handel mit Wein und Schiefersteinen.
Bernd
Bernd, Christian, geb. 1775, seit 1822 Prof. der Diplomatik, Sphragistik und Heraldik in Bonn. Schrieb außer einigen auf die deutsche Sprache bezügl. Werken: »Allgemeine ...
Berneck [1]
Berneck, Stadt im bayer. Oberfranken, am Einfluß der Oelsnitz in den Main, 1300 E., Perlenfischerei in der Oelsnitz, Drathzüge, Alaun- u. Vitriolhütten.
Berneck [2]
Berneck, Karl Gustav von, Lehrer der Taktik am Cadettenhause, der Geschichte der Kriegskunst an der Artillerie- und Ingenieurschule in Berlin, belletrist. Schriftsteller unter ...
Bernegg
Bernegg, Flecken im St. Gallischen Rheinthale, 2300 E., Weinbau, Musselinstickerei.
Berner
Berner, Friedrich Wilhelm, geb. 1780 zu Breslau, Virtuos auf dem Klaviere und theoret. Musiker, Lehrer der Musik an der Universität Breslau, Director des Akademischen ...
Bernhard de Menthon
Bernhard de Menthon (Mangtong), St., geb. 923 auf dem Schlosse Menthon unweit Genf, stiftete als Geistlicher zu Aosta die 2 Hospize auf dem großen und kleinen Bernhard, welche ...
Bernhard [1]
Bernhard, jüngerer Sohn Albrechts des Bären, erhielt 1170 bei seines Vaters Tode Anhalt und Plötzkau, schlug sich mit Heinrich dem Löwen. dem Gegner seines Hauses herum, ...
Bernhard [2]
Bernhard, Herzog von Sachsen-Weimar. geb. den 6. August (alten Styls) 1604, ein Enkel des auf der Lochauer Heide von Kaiser Karl V. gefangenen Kurfürsten Johann Friedrich, erbte ...
Bernhard [3]
Bernhard, Herzog von Sachsen-Weimar, geb. 1792, diente bereits 1806 unter preuß. Fahne gegen Frankreich, 1809 unter sächs. gegen Oesterreich für Frankreich, 1814 unter sächs. ...
Bernhard [4]
Bernhard, Erich Freund, Herzog von Sachsen-Meiningen, geb. 17. Dec. 1800. stand seit 1803 unter der Vormundschaft seiner Mutter. trat 1821 die Regierung an, galt als liberal ...
Bernhard [5]
Bernhard, Karl, der angenommene Name eines dänischen Novellisten (St. Aubin), der mit Kannegießer seine Werke fast sämmtlich deutsch herausgab, aber seit 1848 ein abgesagter ...
Bernhard, St.
Bernhard, St., der Große, so genannt von B. von Menthon (s. d.), Berg in den peninischen Alpen, 10470' hoch, mit einer Bergstraße von Martinach nach Aosta (aus dem Dranse- in ...
Bernhard, St., von Clairvaux
Bernhard, St., von Clairvaux (Klärwoh), der große abendländische Kirchenlehrer, wurde zu Fontaine 1091 geb.; sein Vater Tesselin war adeliger Krieger, seine fromme Mutter ...
Bernhardi
Bernhardi, August Ferdinand, geb. 1769 zu Berlin, Schwager und Freund Tieks, Director des Werderschen Gymnasiums in Berlin, gest. 1820; mit Tiek gab er von 1797–1800 die ...
Bernhardin
Bernhardin, Berg in Graubünden, zwischen dem Hinterrhein- und Misoccothale, früher Vogelberg, von dem hl. Bernhardin, der an der Südseite eine Kapelle baute, St. B. berg ...
Bernhardin von Siena
Bernhardin von Siena, geb. 1380 zu Siena, einer sehr angesehenen Familie angehörig, trat 1404 in den Franziskanerorden, zeichnete sich als Redner und Ascete aus, lehnte ...
Bernhardiner
Bernhardiner oder Cistercienser heißen die Mitglieder des ersten Ordens, der sich als Zweig vom Benedictinerorden (s. d. A.) ablöste, nachdem dieser durch seinen Reichthum zu ...
Bernhardy
Bernhardy, Gottfried, geb. 20. März 1500 zu Landsberg in der Neumark, bekannter Philolog, Prof. u. Oberbibliothekar in Halle, schrieb: »Eratosthenica« 1822; »Wissenschaftl. ...
Berni
Berni, Francesco, geb. um 1490 zu Campovecchio in Toscana, gest. 1536 italien. Dichter im satyr. und burlesken Styl, leicht und harmonisch in Sprache und Vers, daher unter die ...
Bernina
Bernina, Gebirgsstock in Graubünden zwischen dem Oberengadin u. Veltlin; eines der B.hörner, den 13. Sept. 1850 von Coaz erstiegen, erhebt sich 13508'. Ueber das B.joch ...
Bernini
Bernini, Giovanni Lorenzo, geb. 1598 zu Neapel, Maler, Bildhauer und Baumeister, in allen 3 Künsten der ausgezeichnetste seiner Zeit, d.h. in der Periode des Zerfalls der ...
Bernis
Bernis, François Joachim de Pierres, geb. 1715 zu St. Marcel de lʼArdèche, Geistlicher, aber dabei leichtfertiger Dichter, gewann die Gunst Ludwigs XV. und der Pompadour, ...
Bernoulli
Bernoulli, Baseler Familie, aus Antwerpen stammend, welche eine Reihe ausgezeichneter Mathematiker aufzuweisen hat. Jakob B., geb. 1654, gest. 1705 als Professor der Mathematik in ...
Bernstadt
Bernstadt, schles. Stadt im Regierungsbezirk Breslau, 3700 E., Wolle- und Leinweberei, Gerberei. – Stadt in der sächs. Oberlausitz, 1650 E., Tuch-, Leinen-, Nanking-, ...
Bernstein [1]
Bernstein, Agtstein, Succinit, gelbes Erdharz, Succinum Electrum. ein in den jüngern Erdschichten (im Diluvium und in Braunkohlenlagern) vorkommendes fossiles Harz eines ...
Bernstein [2]
Bernstein, Georg Heinrich, geb. 1787 zu Kospeda bei Jena, Prof. der oriental. Sprachen in Breslau. schrieb ein Lexikon zu Kirschs syr. Chrestomathie und ein umfassendes syr. ...
Bernstorff
Bernstorff, adelige Familie, aus Bayern stammend, längst in Mecklenburg und Hannover begütert, jetzt in 2 Linien, die Gartowsche und Wotersensche getheilt; europ. Namen haben ...
Bernward
Bernward, geb. um 950, Sachse aus adeligem Hause, wurde 993 Bischof von Hildesheim. nachdem er Hofkaplan, Erzieher und Kanzler Kaiser Otto III. gewesen war. B. gehörte zu den ...
Beröa
Beröa, Stadt in Syrien zwischen Antiochia und Hierapolis. – Stadt in Macedonien unweit Pella, mit vielen ansässigen Juden; später Irenopolis, jetzt Veria.
Beroë
Beroë, myth., Tochter des Adonis und der Venus; Amme der Semele; gehört in den Kreis der Dionysosmythe.
Beroldingen
Beroldingen, uralte adelige Familie, aus Uri stammend, in Oesterreich, Württemberg, Baden und dem Thurgau begütert, 1800 in den Reichsgrafenstand erhoben. Joseph Ignaz. Graf ...
Berosus
Berosus, babylon. Priester um 300 v. Chr., griech. gebildet. schrieb nach den Tempelarchiven eine babylon. Geschichte, von der wir leider nur Bruchstücke haben, die jedoch von ...
Berquin
Berquin (Berkäng), Arnaud, geb. 1749 zu Bordeaux, in Frankreich durch seinen »ami des enfants« (Kinderfreund) 6 Bde. bekannt, zu welchem ihm die Schriften von Weiße u.a. ...
Berruyer
Berruyer, Joseph Isaak, geb. 1681 zu Rouen. franz. Jesuit, hatte den Einfall, aus der Bibel einen Roman in dem Geschmacke seiner Zeitgenossen zu formen. dem es an abgeschmackter ...
Berry [1]
Berry oder Berri, ehemalige Prov. Frankreichs, bildet jetzt die Departemente des Cher und Indre, fruchtbar an Getreide, berühmt durch Schafzucht, mit Bergbau auf Eisen. Der Name ...
Berry [2]
Berry, Charles Ferdinand, Herzog von, geb. den 24. Jan. 1778, zweiter Sohn des Grafen von Artois (König Karl X.), ging mit den Seinigen bei dem Ausbruch der franz. Revolution ...
Berry [3]
Berry, türk. Meile, ungefähr 1/5 der geographischen Meile.
Berryer
Berryer (Berrijeh). Pierre Antoine, geb. 1792 zu Paris, einer der beredtesten Advocaten, seit 1829 Deputirter, war er nach der Juliusrevolution der Hauptsprecher der Legitimisten, ...
Berseba
Berseba, Bersaba, südlichster Ort Palästinas, auch Name von dem angränzenden Theile der großen Wüste.
Berserker
Berserker (d.h. Krieger ohne Panzer), nach der nordischen Mythe die 12 Krieger Rolf Krakis, in denen die Kampfwuth oft so aufflammte, daß sie alles vernichteten, was ihnen in den ...
Bertha, St
Bertha, St. (Berchta, Perachta, d.h. die Prächtige), Tochter des fränk. Königs Charibert, Gemahlin des angelsächs. Königs Aethelbert von Kent. schützte den Apostel der ...
Berthelsdorf
Berthelsdorf, Dorf, unweit Herrnhut, 1950 E., Sitz der Herrnhuter Unitätsdirection über sämmtliche Gemeinden.
Berthier [1]
Berthier (Berthieh), Alexandre, geb. 1753 zu Versailles, kam schon 1770 in den Generalstab, diente unter Lafayette in Amerika, wurde 1792 Brigadegeneral, 1793 Divisionsgeneral ...
Berthier [2]
Berthier, Wilhelm Franz, franz. Jesuit, geb. 1704, gest. 1782, schrieb die 3. Fortsetzung der von Longueval begonnenen Histoire de léglise gallicane und vertheidigte später im ...
Berthold I-V.
Berthold I-V., von Zähringen. s. Zähringen.
Berthold [1]
Berthold, Abt von Lockum im Hannöverschen, wurde um 1196 Nachfolger Meinrads, ersten Bischofs der Liven; anfangs vertrieben, predigte er einen Kreuzzug gegen sie, wurde vom ...
Berthold [2]
Berthold von Regensburg, ein Franziskaner, wurde der Elias seiner Zeit genannt und fand während des sogen. Interregnums für seine Missionspredigten oft 40–100000 und noch ...
Berthold [3]
Berthold, patriot. Kurfürst und Erzbischof von Mainz 1485–1504, wollte durch feste Rechtszustände im deutschen Reich den voraussichtlichen Stürmen der Zukunft vorbeugen. 1495 ...
Berthold [4]
Berthold von Rorbach, ein ungebildeter, aber beredter Begharde, verbreitete seine Irrthümer in Ostfranken, schwor 1356 seine von der Inquisition für ketzerisch erklärten 8 ...
Berthold [5]
Berthold (Arnold Adolf), ausgezeichneter Physiolog, vergleichender Anatom und Zoolog, geb. 1803 in Westfalen, studierte in Göttingen, ließ sich 1825 daselbst als Arzt und ...
Berthollet
Berthollet (Berthollä), Claude Louis, Graf von, ausgezeichneter Chemiker. geb. 1748 zu Talloire in Savoyen, studierte in Turin Medicin, wurde 1780 Mitglied der Akademie zu ...
Berthoud
Berthoud (Bertuh), Ferdinand. geb. 1727 zu Couvet im Neuenburg., gest. 1807, verdient um die Verbesserung der Seeuhren, ebenso dessen Neffe Louis B.
Bertin
Bertin (Bertäng), Antoine Chevalier de, geb. 1752 auf der Insel Bourbon, Offizier. Dichter in der leichten und erotischen Gattung, st. 1790 auf St. Domingo. Vollständige ...
Bertin de Vaux
Bertin de Vaux (Bertäng de Woh), Louis Franç., geb. 1766 zu Paris, und B., Louis Franç., geb. 1771, zwei Brüder, gründeten nach der Schreckensregierung das Journal des ...
Bertin, St.
Bertin, St., um 600 bei Constanz geb., Benedictiner in Luxeuil, folgte dem Rufe St. Audomars in die fränk. Niederlande (Artois), arbeitete an der Bekehrung der Einwohner und ...
Berton [1]
Berton (Bertong), Henri Montan, Componist, geb. 1767 zu Paris, Lehrer der Composition am Conservatorium daselbst, später Director des Gesangs bei der kaiserl. Oper; schrieb ...
Berton [2]
Berton, J. Baptiste, geb. 1774, Soldat seit 1792, stieg bis zum Brigadegeneral, als welcher er die Schlacht von Waterloo mitmachte. Nach der Restauration wurde er wegen seiner ...
Bertram
Bertram, deutscher, Anthemis Pyrethrum (Compositae, Syngenesia Polygamia superflua) ist als rad. pyreth. officinell und wird z.B. im Thüring. auf den Verkauf gebaut; wirkt auf ...
Bertrand
Bertrand (Bertrang), Henri Gratien, Graf von, geb. 1775 zu Chateauroux, Ingenieur, wurde in Aegypten Brigadegeneral, 1804 Adjutant Napoleons, erbaute 1809 nach der Schlacht von ...
Bertrich
Bertrich, Dorf und Bad im Kreise Kochem, preuß. Regierungsbezirk Koblenz. in reizendem Thale, mit 2 alkalin. Quellen von 26° R.; in der Nähe die Käsegrotte, ...
Bertuch
Bertuch, Friedrich Justin, geb. 1774 zu Weimar. gest. 1822, äußerst thätiger Gelehrter, der sich auch als Lyriker und Dramatiker versuchte (»Wiegenlieder«, »Elfriede«); ...
Bervic
Bervic, Charles Clement. geb. 1756, einer der ausgezeichnetsten franz. Kupferstecher (Porträt Ludwigs XVI.; die Platte wurde in der Revolution vernichtet); st. 1822.
Berwick [1]
Berwick (Berrik). Grafschaft im südl. Schottland, 20 QM. groß, mit 35000 E., nur theilweise fruchtbar. – B. am Tweed (upon Tweed), Stadt in England an der Tweedmündung, im ...
Berwick [2]
Berwick (Berrik). James Fitzjames, Herzog von, natürlicher Sohn Jakobs II. von England und der Arabella Churchill, geb. 1670, focht unter Karl von Lothringen gegen die Türken ...
Beryll
Beryll, gestreifter Smaragd, Aquamarin, zur Sippschaft der Thonedelsteine und zum Geschlechte der Smaragde gehörend, ist von grüner, blaßsmalteblauer und gelber Farbe, kommt ...
Beryllium, Glycium
Beryllium, Glycium, ein einfacher Stoff, unter den leichten Metallen zur Abtheilung der Erdmetalle gehörig, ein graues Pulver, welches unter dem Polirstahl Metallglanz annimmt. ...
Berzelius
Berzelius (Johann Jakob, Freiherr von), einer der größten Chemiker aller Zeiten, geb. 1779 zu Westerlösa in Ostgothland, kam 1796 auf die Universität zu Upsala, wo er bald ...
Berzsenyi
Berzsenyi, Daniel, geb. 1776 zu Heteny in Ungarn, gefeierter Lyriker, 1830 Mitglied der ungar. Akademie, st. 1836. Gesammtausgabe seiner Werke Pesth 1824.
Besançon
Besançon (Besangsong) sonst deutsch Bisanz, das gall.-röm. Vesontio, am Doubs, Hauptort des Departements des Doubs, ehemals der Freigrafschaft Hochburgund, mit 42000 E., ...
Besanmast
Besanmast, der hintere Mast eines Schiffes; daher Besansegel, Besanstag etc.
Besborodko
Besborodko, Alexander, Fürst von. geb. 1742, russ. Minister unter Kaiserin Katharina II. und Kaiser Paul I., schloß den Frieden von Jassy 1792, unterhandelte die große ...
Beschauliches Leben
Beschauliches Leben, s. Contemplation.
Beschicken
Beschicken, im Hüttenwesen das Vermengen des Erzes mit anderen Stoffen (z.B. Flußspath, Kalkstein), um sie leichter schmelzbar zu machen; im Münzwesen, bei Gold-, ...
Beschickte
Beschickte, rauhe Mark 12löthigen Silbers = 12 Loth Silber und 4 Loth Kupfer; die rauhe Mark 18karätiges Gold = 18 Karat Gold und 6 Karat Kupfer.
Beschlagen
Beschlagen, in waidmänn. Sprache die Begattung der Hirsche, Rehe und Wildschweine.
Beschlik
Beschlik, türkische Silbermünze, 1/8 Piaster, 5 Para = 1 Sgr. 6 Pf. – B. heißt vorzugsweise das seit 1829 geschlagene schlechtere türk. Geld.
Beschneidung
Beschneidung heißt der liturg. Akt; durch den 8 Tage nach der Geburt der Israelite seit Abrahams Zeit in die Gemeinschaft des Volkes Gottes aufgenommen und aller Rechte desselben ...
Beschockte Rittergüter
Beschockte Rittergüter, in Sachsen solche, welche den gewöhnlichen Grundsteuern und Grundlasten der Landgüter unterworfen sind, aber auch Ritterpfandsgeld entrichten.
Beschort
Beschort, Friedrich Jonas, geb. 1767 zu Hanau, gest. 1846 zu Berlin, berühmter deutscher Sänger und Schauspieler.
Beschreibung
Beschreibung (descriptio), sie gibt von einem Gegenstande die wesentlichen und die besonders zu beachtenden Merkmale an und befaßt sich besonders mit Natur- u. ...
Beschreien
Beschreien, 1. im Mittelalter die Achterklärung eines Verbrechers durch öffentl. Anschlag; 2. bei einem neugebornen Kinde galt das »B. der 4 Wände« als nothwendiges ...
Beschwörung
Beschwörung, s. Exorcismus.
Besdin
Besdin, der untere jüd. Gerichtshof, aus wenigstens 3 Rabbinen bestehend, urtheilt über religiöse, wohl auch Privatvergehen.
Beseler [1]
Beseler, Wilhelm Hartwig, geb. 1806 zu Marienhausen in der Grafschaft Jever, studierte die Rechte. wurde Advocat in Schleswig, 1844 Präsident der Ständeversammlung. Während ...
Beseler [2]
Beseler, Karl Georg Christian, Bruder des Vorigen. geb. 1809, seit 1842 Professor in Greifswalde, juridischer Schriftsteller: »Lehre von den Erbverträgen«, »System des ...
Besenval
Besenval, geb. 1723 zu Solothurn, Schweizer in franz. Diensten, befehligte 1789 die um Versailles zusammengezogene Armee, forderte den Kommandanten der Bastille zu tapferer ...
Besessene
Besessene (Energumenen, daemoniaci, obsessi) sind Kranke, deren leibliche und seelische Thätigkeiten in höherem oder geringerem Grade im Dienste eines ihnen fremden dämonischen ...
Besestan
Besestan, Besestin, was Bazar.
Beshezk
Beshezk, Stadt im russ. Gouvernement Twer, 5000 E.; Ackerbau und Viehzucht; Verfertigung eiserner Ackergeräthe.
Besigheim
Besigheim, Oberamtsstadt in Württemberg, am Zusammenflusse des Neckars und der Enz. 2600 E., 2 Römerthürme, auf dem terassirten, felsigen Schalkstein der beste Neckarwein.
Besikabai, Beschickabai
Besikabai, Beschickabai, Bucht an der asiat. Küste, unweit der Einfahrt in die Dardanellen, mit dem sigäischen Vorgebirge und der Mündung des Skamander, uralte ...
Besitz
Besitz. Das natürliche körperliche Innehaben einer Sache wird, wenn damit der Wille verbunden ist, als Recht zu besitzen, juristischer B. An unkörperlichen Sachen, z.B. B. ...
Beskow
Beskow, Bernhard von, geb. 1796 zu Stockholm, seit 1833 Hofmarschall des Königs von Schweden, Tourist, Maler, Musiker u. Poet, schrieb epischlyrische und dramatische Gedichte, ...
Besogne
Besogne (frz. Besonnj), Geschäft, Auftrag.
Besoin
Besoin (frz. Besoäng). Bedarf, Bedürfniß, Mangel.
Besorch
Besorch, pers. Scheidemünze aus Zinn = 11/10 Pf.
Besprengung
Besprengung mit Weihwasser, Aspersion, liturgische Handlung. für sich bestehende oder begleitende Ceremonie, soll die Gläubigen erinnern sündenrein zu leben und die ...
Bessarabien
Bessarabien, zwischen der Moldau. Galizien, Bulgarien und dem schwarzen Meere bei 800 QM. groß mit 800000 E., Walachen, Bulgaren, Griechen. Zigeunern, Tataren. Juden und ...
Bessarion
Bessarion, Johann oder Basilius, geb. 1395 zu Trapezunt in Kleinasien, studierte in Constantinopel, wurde 1423 Basilianermönch mit dem Klosternamen B., 1437 Erzbischof von ...
Bessel [1]
Bessel, Friedrich Wilhelm, einer der ausgezeichnetsten Astronomen, wurde 1784 zu Minden geboren. Er erlernte zuerst in Bremen die Handlung, widmete aber bald seine Zeit mehr den ...
Bessel [2]
Bessel, Gottfried von, geb. 1672 zu Buchheim im Mainzischen, 1714 von Kaiser Karl VI. zum Abt im Benedictinerkloster Göttweih in Oesterreich erhoben. Unter ihm wurde das Kloster ...
Besser
Besser, Johann von, geb. 1654 zu Frauenburg in Kurland, zuerst in preuß., zuletzt in sächs. Hofdienste, st. 1729 zu Dresden; als Dichter schreibt er ziemlich rein deutsch und ...
Besserungsanstalten
Besserungsanstalten, Gefängnisse. deren Zweck. neben der Strafvollziehung, auf Besserung des Verbrechers gerichtet ist: vermittelst moralischer und disciplinarischer Einwirkung, ...
Bessi
Bessi, Bessino, Bagatino, venetian. Münze = 13/4 Pf.
Bessières
Bessières (Bessiähr), Jean Baptiste, geb. 1751 zu Preyßac im Departement des Lot, stieg im Revolutionskriege bei der Pyrenäenarmee zum Schwadronchef, unter Bonaparte in ...
Besson
Besson, Franzose, geb. 1782, trat frühe in den Seedienst, wollte 1815 in Rochefort Napoleon auf einem für den Schleichhandel gebauten Schiffe nach Amerika retten, was dieser ...
Bestallung
Bestallung, die Einsetzungsurkunde in ein Amt, besonders ein militärisches.
Bestand
Bestand, im Forstwesen, das auf einem gewissen Districte wachsende Holz, daher 25-, 50jähriger B. – In einigen Gegenden so viel als Pacht, Beständer = Pächter, Bestandsgeld ...
Bestätigen
Bestätigen, im Jagdwesen, wenn man einen Theil des Waldes dergestalt umzieht, vorsucht u. jede Fährte mit einem Bruche verbricht, daß man weiß, wie viel Hochwild in demselben ...
Bestattung der Todten
Bestattung der Todten erscheint bei allen Völkern als eine Pflicht und gibt nach der Weise, wie sie geübt wird, einen Maßstab der Cultur eines Volkes, besonders in religiöser ...
Bestechung
Bestechung, wenn jemand einem Beamten einen pecuniären Vortheil zuwendet, um auf dessen amtliche Thätigkeit einzuwirken, oder wenn der Beamte einen solchen Vortheil sich ...
Besteck
Besteck, in technischer Bedeutung ein leicht tragbares Behältniß. besonders zur Aufbewahrung von Instrumenten, mathematischen, chirurgischen etc. dienend, auch Etuis genannt. ...
Besteder
Besteder, bei Rhedereigesellschaften der als Geschäftsführer an der Spitze stehende Mitrheder.
Bestelmeier
Bestelmeier, Georg, geb. 1785 zu Schwabach in Baiern, Besitzer einer Tabaksfabrik, die er 1825 nach Nürnberg verlegte und zu einer der bedeutendsten in Deutschland erhob, ...
Besteurung
Besteurung, s. Steuern.
Besthaupt
Besthaupt, was der Herrschaft vom Vermögen des verstorbenen Leibeigenen als Sterbefall (Fallrecht, Baulebung, Buttheil, Todtlaib, Kurmede) zukommt, bald eine einzelne Sache ...
Bestie
Bestie, ein Vieh, auch Benennung eines boshaften Menschen; bestialisch, so viel als viehisch, thierisch; Bestialität = viehisches, thierisches Wesen; bestialisiren = verthieren, ...
Bestimmung
Bestimmung, in logischer Bedeutung (determinatio) die Angabe eines oder mehrerer Merkmale, wodurch ein Begriff von einem anderen sich unterscheidet. – B. nennt man ferner den ...
Bestreichen
Bestreichen nennt man im Kriegswesen die Einrichtung, wodurch ein Terrain, eine Linie, z.B. eine Straße, in der Gewalt des Feuers, besonders des schweren Geschützes, gehalten ...
Bestuschew
Bestuschew, Alexander, geb. 1795, als Rittmeister 1825 Mitverschworener gegen Kaiser Nikolaus zum gemeinen Soldaten degradirt und nach Sibirien geschickt; 1830 auf seine Bitten ...
Bestuschew-Rjumin
Bestuschew-Rjumin, 1693 zu Moskau geb., seit 1718 in russ. Staatsdienste, unter Kaiserin Elisabeth Großkanzler. schloß 1746 Allianz mit Oesterreich u. bewirkte den Frieden von ...
Besuki
Besuki oder Probolingo. östl. Provinz der Insel Java, 133 QM. groß mit 105000 E. in 25 Distrikten. Die Hauptst. B. treibt lebhaften Handel u. ist Sitz der holländ. Behörden.
Betäubung
Betäubung (Narcosis), nennt man in der Heilkunde denjenigen krankhaften Zustand, der sich durch Unempfindlichkeit sämmtlicher Hirnnerven, mit mehr oder weniger Bewußtlosigkeit, ...
Bête
Bête (frz. Bäth), ein Thier, Vieh, daher figürlich ein Dummkopf, dummes Thier. – Im Spiele heißt B. (die Bete) der Einsatz des Verlierenden, daher der Ausdruck Bete machen ...
Betel
Betel ist das Blatt von Piper Betle, einer Pfefferart. scharf und wohlschmeckend, in welches ein Stückchen von der B.nuß (Frucht der Catechupalme, Areca) gewickelt ist. Das ...
Betglocke
Betglocke, s. Angelus Domini.
Bethania
Bethania, am östl. Abhange des Oelbergs, 15 Stadien oder eine kleine Stunde von Jerusalem entfernt, aus der hl. Geschichte bekannt; jetzt el Azarieh, d.h. Lazarusdorf.
Bethesda
Bethesda (Haus der Gnade, Heilort), ein am Schafthore an der Ostseite Jerusalems gelegener, mit 5 Hallen umgebener Teich. zu Jesu Zeit durch wunderbare Heilungen berühmt (Joh. ...
Bethlehem
Bethlehem, kleine Stadt in Juda, 2 Stunden von Jerusalem, Geburtsort Davids und Christi. jetzt Beit el Ham. 200 Schritte in östl. Entfernung liegt ein Kloster mit einer Kirche, ...
Bethlehemiten
Bethlehemiten hießen 1) die Mönche eines Klosters zu Cambridge, welche sich um 1257 von den Dominikanern nur durch ein Abzeichen auf der Kleidung u. von den s. g. Sternträgern ...
Bethlen
Bethlen od. Betlen, uraltes siebenbürgisches Geschlecht, von Sarolta, der jüngsten Schwester Stephans I., u. dem Grafen Marhard abstammend.
Bethlen Gabor
Bethlen Gabor (Gabriel B.), wurde 1618 (nach der Ermordung des Gabriel Bathory in Großwardein) von den siebenbürgischen Ständen zum Fürsten gewählt und von dem Sultan ...
Bethmann [1]
Bethmann, Friederike Auguste Konradine, geb. Flittner. eine der berühmtesten Schauspielerinen, geb. 1766 zu Gotha, kam schon sehr frühe auf die Bühne. wo sie zuerst in der ...
Bethmann [2]
Bethmann, eine der ersten Familie in Frankfurt a. M., ursprünglich aus den Niederlanden stammend. Johann Philipp B., geb. 1715, der älteste Sohn des 1725 verstorbenen Amtmanns ...
Bethmann-Hollweg
Bethmann-Hollweg, Moritz August von. geb. 1795 zu Frankfurt, studierte die Rechtswissenschaft, Professor in Berlin u. Bonn, 1845 preuß. Staatsrath, 1849 Mitglied der ersten ...
Bethune
Bethune (Betühn), feste Stadt im Departement Pas de Calais, 7700 E., goth. Kirche, lebhaftem Handel in Landesprodukten. – Die adelige Familie de B. führt ihren Stamm in das ...
Betjuanen
Betjuanen ein Volksstamm Südafrikas, zu den Kaffern gehörig, zwischen dem Kaschangebirg und der Wüste; sie gelten für die gesittetsten unter den Kaffern, treiben besonders ...
Béton
Béton (frz. Betong), zerstoßene Ziegel oder Kieselsteine mit hydraulischem Mörtel gemischt, bei Fundamenten und Wasserbauten angewendet.
Betonung
Betonung, s. Accent.
Betrug
Betrug, die rechtswidrige Täuschung eines andern, auf dessen Schädigung berechnet. Dieses Vergehen ist so mannigfach als die Verhältnisse des Lebens selbst sind und es zählte ...
Bettelmönche
Bettelmönche wurden die Mitglieder von 5 Orden genannt, nämlich die Franziskaner, Dominikaner, Karmeliter und Augustinereremiten, welche insgesammt im 13. Jahrh. entstanden, ...
Bettelwesen
Bettelwesen, das gewerbsmäßige Almosensammeln der Armen. Es ist ein natürliches Recht des Armen, der sich selbst zu ernähren wirklich außer Stand ist, die Hilfe seines ...
Betti
Betti, s. Pinturichio.
Bettina
Bettina, s. Arnim. Elisabeth.
Bettinelli
Bettinelli, Saverio, ital. Schriftsteller, geb. 1718 zu Mantua, trat in den Jesuitenorden u. lehrte von 1739–44 die schönen Wissenschaften zu Brescia, wurde 1751 Direktor ...
Bettlerthaler
Bettlerthaler, Thaler aus dem 16. und 17. Jahrh., mit dem Bilde des hl. Martin, wie er den Mantel mit einem Bettler theilt, in Deutschland und der Schweiz geprägt.
Beuchen
Beuchen, oberdeutsch Bauchen, eine besondere Art des Bleichens; die in ein Faß eingeschichtete Leinwand wird mit heißer Lauge öfters übergossen; die Lauge durchzieht langsam ...
Beudant
Beudant (Bödang), Franç. Sulpice, franz. Mineralog, geb. 1787 zu Paris, 1811 Professor der Mathematik zu Avignon, 1813 Professor der Physik zu Marseille, später Professor der ...
Beugung des Lichts
Beugung des Lichts, auch Inflexion oder Diffraction des Lichts, nennt man das eigenthümliche Verhalten des Lichts beim Durchgang durch enge Oeffnungen. Läßt man mittelst ...
Beule
Beule, eine über die Oberfläche des Körpers hervorragende Geschwulst unter der Haut, deren Entstehung eine sehr verschiedene sein kann, wie Entzündung, Bluterguß, ...
Beulenpest
Beulenpest (oriental. Pest, Bubonenpest, Pestilentia), eine dem Typhus verwandte. contagiöse Krankheit, die im Orient zeitweise epidemisch auftritt, in Aegypten aber ...
Beurnonville
Beurnonville (Börnongwill). Pierre Riel, geb. 1752, diente in der Armee von 1775 an, organisirte 1792 die Nordarmee, vertheidigte Lille, focht bei Trier und Jemappes und hieß ...
Beurten
Beurten, in Holland u. Norddeutschland privilegirte Schifferverbindungen, welche eine regelmäßige Reihenschiffahrt auf Strömen oder auch über Meer und Landseen unterhalten; ...
Beust
Beust, adelige, aus der Mark stammende Familie, in Sachsen, Schlesien, Böhmen u. Baden verbreitet; zu ihr ges hört: B., Friedrich Ferdinand, geb. 1809 zu Dresden, seit 1849 ...
Beutel
Beutel, türk. Rechnungsmünze; der B. Silber gilt = 500 türk. Piaster = 28 Thlr., der B. Gold 30000 türk. Piaster = 1680 Thlr.
Beutelratte
Beutelratte (Didelphis), eine Gattung aus der Ordnung der Beutelthiere (s. d. A.). Es sind nächtliche häßliche u. stumpfsinnig aussehende langsame Thiere, mit zugespitztem ...
Beutelthiere
Beutelthiere (Marsupialia). Diese sonderbaren Säugethiere wurden von den Naturforschern in eine eigene Ordnung zusammengestellt, trotz der Verschiedenheit des Zahnbaues, nach ...
Beuth
Beuth, Peter Christian Wilhelm, geb. 1781 zu Kleve, im Staatsdienst seit 1801, 1813 im Lützowschen Freicorps, wurde nach dem Frieden Geh. Oberfinanzrath, 1830 wirklicher Geh. ...
Beuthen [1]
Beuthen an der Oder, Hauptort des schles. Fürstenthums Karolath, 3900 E.
Beuthen [2]
Beuthen, im schles. Regierungsbezirk Oppeln, 7000 E., Tuchweberei.
Beveland
Beveland, Nord-, Insel vor der Scheldemündung, holländ., 11/2 M. lang, 3/4 M. breit, wohlangebaut. B., Süd-, der obigen vorliegend, 41/2 M. lang, 2 M. breit, sehr fruchtbar.
Beverland
Beverland, Adrian geb. im 17. Jahrh. zu Middelburg, Jurist, gab eine obscöne Schrift »peccatum originale« 1678 heraus, lebte lüderlich und flüchtete zuletzt zu seinem Oheim ...
Beverley
Beverley, Stadt in England, Grafschaft York, am Fluß Hull, mit 7000 E., 2 goth. Kirchen, Getreide- und Steinkohlenhandel.
Bevern [1]
Bevern, Marktflecken an der Bever im braunschw. Bezirk Holzmünden, davon nannte sich die Linie Braunschweig-B.
Bevern [2]
Bevern, August Wilhelm, Herzog von Braunschweig, preuß. General der Infanterie, geb. 1715 zu Braunschweig, trat 1731 in preuß. Kriegsdienste, machte 1734 den Feldzug am Rhein ...
Bevölkerung
Bevölkerung nennt man die Summe der Einwohner auf einem bestimmten Raume, Bewegung der B. die Zu- und Abnahme derselben durch die bedingenden Momente, Geburten u. Todesfälle, ...
Bévue
Bévue (frz. Bewüh), Versehen, Mißgriff.
Bewässerung
Bewässerung, das Zuleiten von Wasser auf Felder und Wiesen. Bei Feldern kommt die B. nur in heißen Ländern, namentlich beim Reisbau in Anwendung, bei Wiesen aber ist sie ...
Bewegung
Bewegung eines Körpers nennt man die Veränderung seines Ortes; absolute B., die Veränderung seiner Oertlichkeit im allgemeinen Weltraum, ohne Rücksicht seiner Lage zu andern ...
Beweis
Beweis (argumentum. demonstratio), im allgemeinen die Darlegung von der Wahrheit einer Behauptung; in der Logik ist B. und Schluß gleich bedeutend, ebenso im täglichen Leben, ...
Bewindhebben
Bewindhebben, bei holländ. Schiffsgesellschaften der Oberaufseher der Schiffsausrüstung.
Bewußtsein
Bewußtsein äußert sich als Macht der Seele, sich von Allem zu unterscheiden, was nicht in ihr selbst ist, d.h. von der Außenwelt, zu der auch der eigene Leib gehört. Bei den ...
Bex
Bex, Städtchen im Canton Waadt, in der Nähe der Rhone, mit 3000 E., bedeutenden Salzwerken, die jährlich bis 30000 Ctr. Salz liefern. In der Nähe befinden sich mehrere ...
Bey
Bey, s. Beg.
Beyle
Beyle (Bähl), Henry, geb. 1783, franz. Schriftsteller der romant. Schule, schrieb unter den Namen Bombet und Stendal über Haydn, Mozart, Metastasio, Rom, Neapel u. Florenz. ...
Beyme
Beyme, Karl Friedrich, Graf von, preuß. Minister, geb. 1756 zu Königsberg, studierte die Rechte, erfreute sich schneller Beförderung im Dienste. wurde von Friedrich Wilhelm ...
Beza
Beza (de Bèze), Theodor, geb. 1519 zu Vezelay in Burgund, studierte 1535 die Rechte in Orleans, wurde 1539 Licentiat und dann in Paris durch den Genuß zweier geistlichen ...
Bezau
Bezau, Pfarre mit 1000 Seelen, Hauptort und Sitz des k. k. Bezirksgerichtes im innern Bregenzerwalde, mit einem Kapuzinerkloster, das im Jahr 1656 der Landammann Hanns Waldner ...
Bezeichnung
Bezeichnung nennt man in der Mathematik den Ausdruck oder die Darstellung von Größen. ihren Formen und ihren Beziehungen zu einander durch bestimmte Zeichen. Diese Zeichen sind ...
Bezetten
Bezetten, span., Schminkläppchen.
Beziers
Beziers (Besieh, Beterrae, französ. Stadt im Departement des Herault, in schöner fruchtbarer Gegend am Einfluß der Orbe in den Canal du Midi, 20000 E., schöne Kathedrale, ...
Bezifferung
Bezifferung nennt man in der Musik die Notenbezeichnung mittelst Zahlen, wobei der harmonische Inhalt eines Tonstücks durch Zahlen über den Noten der Baßstimme angedeutet wird, ...
Bezoard
Bezoard, Bezoar. ein fester Ballen von Haaren, Pflanzenfasern und anderen Stoffen, der sich im Magen der Ziegen, Gemsen, Steinböcke, Gazellen findet; galt vor Zeiten allgemein ...
Bezogener
Bezogener, Trassat, heißt derjenige, an den ein Wechsel zur Ausbezahlung gerichtet ist.
Bhagavad-Gita
Bhagavad-Gita (d.h. die von der Gottheit gesungenen Offenbarungen), ind. religiöses Lehrgedicht als Episode in dem Mahabharata enthalten; Text u. latein. Uebersetzung von A. ...
Bhartrihari
Bhartrihari, ind. Spruchdichter, angeblich Bruder des berühmten Königs Vikramaditya, im 1. Jahrh. vor Chr.; die ihm zugeschriebene Sammlung von 300 Sprüchen gehört zu den ...
Bhawalpur, Buhawalpur
Bhawalpur, Buhawalpur, ehemals afghan., dann lahor., seit 1847 engl. Provinz in der Landschaft Multan, am Indus, Puschund, Gharra und Chenab, fruchtbar an den Flüssen, 300000 ...
Biaisement
Biaisement (frz. Biäsmang). Krümmung, Umschweif.
Biala
Biala, Stadt in Galizien, Bezirk Krakau, am Gränzflusse gleichen Namens, mit 5000 E., Tuch- und Leinwandfabrikation und starkem Handel.
Bialowiczer Heide
Bialowiczer Heide, 30 QM. großer Urwald im poln.-russ. Gouvernement Grodno, von der Narwa, Narewka und Bialowiczonka durchflossen, in der Mitte das Dorf Bialowicza, am Saume 6 ...
Bialystock
Bialystock, Kreis des russ. Gouvernements Grodno, am Bug und Narew, zum größten Theil noch mit Wald bedeckt. 266000 E. Die Stadt B. ist fest, hat ein schönes Schloß mit ...
Biambonies
Biambonies, damastartiges Gewebe aus Baumbast, in Ostindien gefertigt.
Bianca
Bianca, span. Kupfermünze aus dem 15. Jahrh. = ½ Maravedi.
Bianchi
Bianchi, Friedrich. geb. 1771 zu Wien, Sohn eines Professors, diente seit 1788 im österr. Heere, focht unter Laudon 1789 gegen die Türken und später in allen Kriegen gegen die ...
Bianchini
Bianchini, Francesko, geb. 1662 zu Verona, studierte zu Padua Theologie, nebenzu mit Vorliebe Mathematik und Naturwissenschaften, sowie Alterthumskunde. Von Papst Alexander ...
Bianco
Bianco, ältere päpstl. Silbermünze = 12 Bajocchi. – B., s. Blanco.
Biandrie
Biandrie, Verheirathung mit zwei Männern. unter Umständen bei den Spartanern erlaubt.
Biapiculirt
Biapiculirt, deutschlatein., zweigipflig, zweispitzig.
Biarchie
Biarchie, Doppelregierung. gleichzeitige Herrschaft von 2 Regenten.
Biard
Biard, François Auguste, französ. Maler, geb. 1800 zu Lyon, bildete sich auf der Kunstschule daselbst und bereiste zum Zwecke von Kunststudien Spanien, Griechenland, Syrien und ...
Biarde
Biarde, eine von einem gewissen Biard erfundene Webemaschine.
Biarticulirt
Biarticulirt, doppelgelenkig.
Bias
Bias, aus Priene in Ionien, war um 570 v. Chr. einer der 7 Weisen. Von seinen Sprüchen, welche Orelli 1819 sammelte und Dilthey 1835 übersetzte, ist der auf den Werth ...
Biasse
Biasse, eine Art roher levantinischer Seide.
Bibacität
Bibacität, deutschlat., Trunksucht; bibaculus, bibax, ein Trinker; bibalia, Trinkgelage, auch Trinkgelder; bibamus! laßt uns trinken!
Bibbiena [1]
Bibbiena , Bernardo Dovizio, ital. Dichter und Diplomat, von Papst Leo X., dessen Gunst er besonders genoß, 1513 zum Cardinal und Schatzmeister ernannt. War ein Freund Raphaels ...
Bibbiena [2]
Bibbiena, Fernando, Maler und Architekt, geb. 1657 zu Bologna. Sein Vater. Giov. Mar. Galli, nahm später den Namen B. an; war zuerst am Hofe des Herzogs von Parma als erster ...
Bibel
Bibel (griech. Βιβλία, Bücher), heißt seit dem hl. Chrysostomus die Sammlung der Bücher, welche die Kirche als vom hl. Geiste eingegebene erklärt. Die B. wird in das A. ...
Bibelausgaben
Bibelausgaben des A. T. s. Das erste gedruckte Buch der hebr. Bibel waren die Psalmen, 1477 zu Bologna, 5 Jahre später erschien zu Bologna der Pentateuch, 1486 zu Soncino die ...
Bibelgesellschaften
Bibelgesellschaften sind Vereine zur Verbreitung von Bibeln im Dienste der protest. Propaganda, entstanden durch Spener, Franke und Kanstein Ende des 17. Jahrhunderts in Halle, ...
Bibelübersetzungen
Bibelübersetzungen. Deren gibt es unendlich viele aus alter und neuer Zeit, daher hier nur die wichtigsten angeführt werden: Uebersetzung in das Griech., die alexandrin. oder ...
Bibelverbote
Bibelverbote nennen die Protestanten die Vorschriften der Kirche das Bibellesen der Laien betreffend. Es folgt aus dem Begriffe der lehrenden Kirche, daß sie die Bibel, die eine ...
Biber [1]
Biber oder Bieber. kurhess. Marktflecken in der Provinz Hanau, 1200 E.; Bergbau auf Eisen und Kobalt, Eisenhütte und Blechhammer.
Biber [2]
Biber (Castor), ein Säugethier aus der Ordnung der Nager. mit horizontal plattem. schuppigem Schwanz. an den Hinterfüßen mit Schwimmhäuten. Man kennt nur eine Art, den C. ...
Biberach
Biberach, Oberamtsstadt im württemb. Donaukreise, im Rißthale, Station der Eisenbahn von Ulm nach Friedrichshafen, 5100 E.; bedeutende Schranne, Industrie und Handelsverkehr. ...
Bibere ad numerum
Bibere ad numerum, lat., nach der Zahl trinken, eine Sitte der Alten, zu Ehren einer Gottheit eine gewisse Zahl Becher zu trinken. – Aehnlich Bibere ad nomen, nach dem Namen ...
Bibergeil
Bibergeil (Castoreum). ein eigenthümliches, thierisches Sekret, das sich nur beim Biber findet, und sich in 2 nahe am After gelegenen Drüsen absondert. Es besteht aus einer ...
Biberich
Biberich, nassauischer Flecken im Amte Wiesbaden, in herrlicher Lage am Rhein. mit 4000 E., lebhafter Schifffahrt und starkem Handel. Herzogl. Gruft. Das großartige Schloß, bis ...
Biberon
Biberon (frz. Bibʼrong), das Saugfläschchen der Kinder.
Bibi
Bibi, eine Artkleiner Damenhüte; auch ein Männerhut mit sehr schmaler Krempe.
Bibiana, St.
Bibiana, St., röm. Jungfrau und Martyrin unter Julian dem Abtrünnigen; Gedächtnißtag 2. Dezbr.
Bibiena
Bibiena, s. Bibbiena.
Biblia pauperum
Biblia pauperum, d.h. Armenbibel. bildliche Darstellung der Hauptbegebenheiten des A. und N. Ts. auf 40–50 Tafeln, mit eben so viel Bildern und kurzen Erklärungen oder ...
Biblicität
Biblicität. Schriftmäßigkeit.
Bibliographie
Bibliographie, die Wissenschaft, welche sich mit den schriftstellerischen Erzeugnissen aller Zeiten und Völker beschäftigt. Da deren Gesammtmasse aber für ein Menschenleben zu ...
Bibliolatrie
Bibliolatrie, Bibelverehrung, indem man über dem Buchstaben den Geist vergißt.
Bibliolithen
Bibliolithen, versteinerte Blätter, Blattabdrücke auf Stein; die in Herculanum und Pompeji durch vulkanischen Auswurf gleichsam versteinerten Bücher.
Bibliomanie
Bibliomanie, Bücherwuth, Büchergeiz, sammelt Bücher nicht zum Gebrauche, sondern zum Vorrath und berücksichtigt dabei besonders äußere Umstände. z.B. Seltenheit. Pracht, ...
Bibliophilie
Bibliophilie, Bücherliebhaberei, Bibliophile, Bücherliebhaber.
Bibliopolie
Bibliopolie, Buchhandel, bibliopolisch, buchhändlerisch.

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