Слова на букву cens-culp (2170) Herders Conversations-Lexikon
На главную О проекте Обратная связь Поддержать проектДобавить в избранное

  
EN-DE-FR →  Herders Conversations-Lexikon →  qua-ange ange-bald bale-bösc bosc-cens cens-culp cult-ducq ducr-fall fall-gibe gibr-höch hoch-kaps kapu-lita lite-mont mont-panh panh-puni puni-saut saut-stei stei-trip trip-wuot


Слова на букву cens-culp (2170)

1 2 3 4 5 6 7 8 9 > >>
Censoren
Censoren, in der röm. Republik diejenigen höheren Beamten, welche die periodische Zählung der römischen Bürger abhielten, die Vermögensregister führten und nach deren ...
Censorinus
Censorinus, Grammatiker aus dem 3. Jahrh., schrieb u.a. »de die natali« (von dem Geburtstage); er handelt darin von Tag, Nacht, Monat, Jahr, astrologischen, astronomischen und ...
Censual
Censual, steuerbar.
Censur
Censur, eigentlich Urtheil, Prüfung, dann das Ergebniß dieser Beurtheilung oder Prüfung, daher Zeugniß, besonders Sittenzeugniß; C. bei den Römern, s. Censoren; C. der ...
Census
Census, in der röm. Republik die alle 5 Jahre durch die Censoren vorgenommene Zählung der Bürger und deren Eintheilung in eine der 6 Klassen nach dem Maßstabe des ...
Cent jours
Cent jours (frz. Sangschuhr), d.h. 100 Tage, die Zeit von Napoleons Rückkehr aus Elba bis zu dessen zweitem Sturze, vom 20. März bis zum 28. Juni 1815.
Cent [1]
Cent (lat. centum, hundert) in Nordamerika der 10ste Theil des Dollars, also = 4,34 Pf., 11/2 Kr. rhein.; in den Niederlanden der 100ste Th. eines Guldens = 1,73 Pf. = 11/2 kr. ...
Cent [2]
Cent (lat. Centena) in der altfränkischen Verfassung eine Unterabtheilung des Gaues, zu 100 freien Familien angenommen, mit einem Vorsteher, lat. Advocatus, davon Vogt, dem ...
Centaurea
Centaurea, Flockblume, Pflanzengattung aus der natürlichen Familie der Compositae-Cynarocephalae, mit sehr vielen Arten, von denen bei uns die Jacea auf Wiesen, die C. Cyanus im ...
Centauren
Centauren (Stiertödter) in der ursprünglichen griechischen Sage ein wildes bergbewohnendes Volk in Thessalien, das von den Lapithen vertrieben oder vernichtet wurde. Die ...
Centavo
Centavo, Kupfermünze in Chili, der 100ste Theil eines Peso, = 4,35 Pf., = 11/2 kr. C.-M.
Centesima
Centesima, lat., Hundertstheil, jede Abgabe von 100.
Centesimal
Centesimal, Eintheilung und Rechnung, bei der eine bestimmte Einheit in 100 Theile getheilt ist.
Centesimo
Centesimo (Tschentesimo) der 100ste Theil der lira austriaca, des österr. Zwanzigers.
Centiare
Centiare (frz. Ssangtiar) im frz. Maße der 100ste Theil einer Are; ebenso Centigramme, Centilitre, Centimetre etc. der 100ste Theil von Gramme, Litre, Metre etc. (s. die Are).
Centifolie
Centifolie, s. Rose.
Centimanen
Centimanen, Hekatoncheiren, d.h. Hunderthändige, s. Briareus.
Centinajo
Centinajo (Tschentinajo) der mail. Centner = 2 Zollcent. 5,3 Pfd.
Centlivre
Centlivre (Sentliwer), Susanna, geb. 1767, gest. 1723, engl. Lustspieldichterin, deren Stücke wegen ihres leichten Dialogs und Witzes in England noch geschätzt werden; eines ...
Centner
Centner (von centum, 100), Gewicht von 100 Pfd., das in beinahe allen Ländern angenommen, jedoch nach dem Verhältniß der den verschiedenen Berechnungen zu Grunde liegenden ...
Cento [1]
Cento, lat., ursprünglich ein geflicktes Kleid; bei dem Verfall der klass. Poesie der Name von Gedichten, die aus Stellen der alten Dichter in anderer Verbindung zusammengeflickt ...
Cento [2]
Cento (Tsch–) Stadt im Kirchenstaate südwestl. von Ferrara mit 4500 E.; Bischofssitz, Geburtsort des Malers Barbieri, s. Guercino.
Centovalli
Centovalli (Tschentowalli) Nebenthal des tessinischen Maggiathales, mit 2 Pfarreien, schönen Wasserfällen und Gebirgsansichten.
Central
Central, im Mittelpunkte befindlich, nach dem Mittelpunkte hin wirkend.
Central- oder Centro-Amerika
Central- oder Centro-Amerika, Mittelamerika, das Land vom Isthmus von Tehuantepec bis zum Isthmus von Panama, das Bindeglied der großen Landmassen von Nord- und Südamerika. ...
Centralbewegung
Centralbewegung. Darunter versteht man die krummlinige Bewegung eines Körpers um einen Punkt, welche durch die gleichzeitige Einwirkung zweier in bestimmter Weise auf den Körper ...
Centralfeuer
Centralfeuer, nach der Annahme der Alten im Innern der Erde glühendes Feuer, von dem die Vulkane, heißen Quellen und ähnliche Erscheinungen herrühren sollten. Die neuere ...
Centralisation
Centralisation bedeutet zunächst die Unterordnung der einzelnen Zweige der Staatsverwaltung unter Ober- oder Centralbehörden; dem Provinzialsystem entgegengesetzt ist C. die ...
Centralkräfte
Centralkräfte, s. Centralbewegung.
Centralmaschine
Centralmaschine oder Centrifugalmaschine, Schwungmaschine dient zur Nachweisung der bei der Umdrehung um eine Achse entstehenden Centrifugalkraft.
Centralsonne
Centralsonne nennt die Astronomie denjenigen Stern eines Fixsternsystems, welcher den physischen Mittelpunkt dieses Systems bildet, und um den sich die übrigen Fixsterne ...
Centralverwaltung
Centralverwaltung, diejenigen Staatsbehörden, deren Wirksamkeit sich über den Gesammtumfang des Staats erstreckt, also gleichbedeutend mit Regierung; in Föderativstaaten ...
Centranthus
Centranthus, Spornbaldrian, Pflanzengattung aus der Familie der Baldriane, in Südeuropa einheimisch.
Centrifugalventilator
Centrifugalventilator, s. Ventilator.
Centriren
Centriren, den Mittelpunkt suchen, nach dem Mittelpunkt bearbeiten.
Centrobarisch
Centrobarisch, was sich auf den Schwerpunkt eines Körpers bezieht. Centrobarische Methode, mathematisches Verfahren, den Umfang fester sich drehender Körper durch die Bewegung ...
Centrum
Centrum, in der Geometrie der Mittelpunkt des Kreises; in der Schlachtlinie die Mitte derselben; in Frankreich von 1815–1848 die mittleren Bänke der Deputirtenkammer, welche ...
Centumviri
Centumviri, auch Centumviraleni, Hundertmänner, hieß ein wahrscheinlich unter Servius Tullius entstandener römischer Gerichtshof, der unter dem Vorsitze von 4 Decemviren und ...
Centurie
Centurie bei den Römern ursprünglich jede Abtheilung von 100, insbesondere aber die Unterabtheilungen der 6 römischen Bürgerklassen, wie sie von Servius Tullius nach dem ...
Centurien
Centurien, die erste protestantische Kirchengeschichte von ihrer Eintheilung in Jahrhunderte so genannt; sie wurde 1552 in Magdeburg durch Math. Flacius begonnen (daher magdeb. ...
Centurio
Centurio, in der röm. Legion ein Offizier, der 120 Mann Fußgänger führte.
Cephaëlis
Cephaëlis, s. Brechwurzel.
Cephalonia
Cephalonia, die größte der jonischen Inseln, 161/2 □M. groß mit 70000 E., fast durchgängig Griechen, welche auf dem gebirgigen Boden Wein, Südfrüchte, Oel, Korinthen ...
Cephalus
Cephalus, myth., Königssohn von Phocis, Gemahl der Prokris, die auf der Jagd von ihm durch einen Irrthum getödtet ward. Ein anderer C. erscheint als Geliebter der Aurora und ...
Cepheus
Cepheus, myth., König der Aethiopen; der Name eines Sternbildes nahe am Nordpol mit 34 Sternen.
Cephissus
Cephissus, der Name vieler Flüsse und Bäche, z.B. in Argolis, Attika, Phocis, Salamis, Sicyonien, Scyrus etc., wahrscheinlich ein pelasgischer Name.
Cerachi
Cerachi (Tscherachi) Giuseppe, geb. 1760 in Rom, Canovaʼs Schüler, Republikaner, als solcher aus Rom nach Paris exilirt, sollte Bonapartes Büste ausarbeiten, ließ sich aber ...
Ceram
Ceram, die größte Insel der Amboinagruppe, unsern der großen Sundainseln, 345 □M. groß mit mehr als 150000 E.; diese sind kriegerische, Handel und Seeraub treibende muselm. ...
Cerate
Cerate, in der Chirurgie Salben aus Oel und Wachs.
Cerberus
Cerberus, in der griech. Mythe der vielköpfige unsterbliche Höllenhund, der den Eingang bewacht.
Cercle
Cercle (frz. Särkl), Cirkel; vornehme Gesellschaft; im Theater die Sitzbänke zunächst der Bühne; beim Stoßfechten eine Auslage mit gesenkter Spitze, Arm und Hand wie in der ...
Cerdagne
Cerdagne (frz. Serdanj), span. Cerdanna, Landschaft in den östl. Pyrenäen, jetzt zwischen Spanien und Frankreich getheilt; der franz. Antheil mit Mont Louis gehört zum Depart. ...
Cerdon
Cerdon (frz. Serdong) Badeort im Depart. Ain, 1900 E.
Cerealien
Cerealien, die eigentlichen Getreidefrüchte, von Ceres so genannt; vergl. Ceres.
Cerebral
Cerebral, das Gehirn (cerebrum) betreffend; daher Cerebralsystem, C.arterien, C.venen etc.
Cerebrin
Cerebrin, Fettart, vergl. Gehirn.
Cerebriten
Cerebriten, Versteinerungen von Labyrinthkorallen.
Ceremoniarius
Ceremoniarius, derjenige Geistliche, welcher bei feierlichen Hochämtern, Vespern, Weihen, Segnungen etc. besonders bei bischöfl. Functionen für die ordnungsmäßige Vornahme ...
Ceremonie
Ceremonie (lat. Ceremonia), im allgemeinen ein äußerer, symbolischer Brauch, der auf ein bestimmtes Verhältniß berechnet ist und eine gewisse Gemüthsstimmung hervorbringen ...
Ceremoniel
Ceremoniel, der Inbegriff der Gebräuche, die bei feierlichen Gelegenheiten beobachtet werden, z.B. Staatsceremoniel, Ceremoniel bei dem Verkehr der Staatsbehörden mit fremden ...
Ceres
Ceres, griech. Demeter, d.h. Erdmutter (nach anderer Ableitung die Gerstengeberin), in der Religion der Griechen und Römer von großer Wichtigkeit. Sie ist die Spenderin des ...
Ceret
Ceret (frz. Seräh) franz. Stadt im Depart. der Ostpyrenäen, 3600 E., Eisen- und Kupferhämmer, Marmorbrüche; spanisch-franz. Conferenz zur Gränzregulirung 1660; Niederlage ...
Cereus
Cereus, Fackeldistel, s. Cacteae.
Cerignola
Cerignola (Tscherinjola), neapolit. Stadt in der Provinz Capitanata, 9000 E., Mandeln- und Baumwollenbau; 28. Apr. 1503 Sieg der Spanier über die Franzosen.
Cerigo
Cerigo, das Cythera der Alten, eine der jonischen Inseln, an der Südküste von Morea, 4. □M. groß mit 9600 E.; C. ist gebirgig und felsig, trägt Wein, Oel, Südfrüchte, ...
Cerin
Cerin, Bestandtheil des Bienenwachses, der größtentheils wieder aus Cerotinsäure besteht.
Cerinthus
Cerinthus, Häretiker zur Zeit der Apostel, judaisirender Gnostiker, über dessen Leben und Lehre wenig Sicheres bekannt ist.
Cerisoles
Cerisoles, Ceresole (Tscheresole), Dorf in Piemont östlich von Carmagnola; Sieg der Franzosen über die Kaiserlichen den 14. Apr. 1544.
Cerium
Cerium, ein Erdmetall, welches sich als Oxydul in mehreren seltenen Mineralien, wie im Cerit, Allanit, Orphit u.s.w. findet, und durch Zersetzung des Chlorceriums mit Kalium als ...
Cerkopen
Cerkopen, in der ältern griech. Mythologie koboldartige Wesen, welche den Hercules necken oder belustigen. Cerkopenmarkt, ein Winkelmarkt in Athen, auf dem es nicht besonders ...
Cernay
Cernay (Sernä), vor Zeiten deutsch Sennheim, Stadt im franz. Departem. Oberrhein, unweit Belfort, 4000 E.; lebhafte Industrie in Wolle, Baumwolle, Eisen etc.; Armenanstalt nach ...
Cerniren
Cerniren, in der militär. Sprache einschließen ohne förmliche Belagerung.
Cerographie
Cerographie, Wachsmalerei; Ceroplastik, Wachsbildnerei.
Cerolith
Cerolith, Mineral, Art des Specksteins, wird bei Frankenstein in Schlesien gefunden.
Cerquozzi
Cerquozzi (Tscherkwozzi), Michel Angelo, röm. Maler, geb. 1600, gest. 1660; C. war besonders Schlachten- und Genremaler, letzteres in burlesker Manier.
Cerreto
Cerreto (Tscherreto), neapolit. Stadt in der Prov. Terra di Lavoro, Bischofssitz, mit 5600 E.; Weinbau, Fabrikation von Wollenwaaren.
Cerrini de Monte Varchi
Cerrini de Monte Varchi (Tscherrini de Monte Varki), adelige florent. Familie, aus der Fabrizio C. um 1700 nach Oesterreich übersiedelte u. Stammvater einer österr. und ...
Cerrito
Cerrito (Tscherrito), Franceska (Fanny), geb. 1823 in Neapel, seit ihrem 13. Jahre berühmte Tänzerin.
Cerro de Paso
Cerro de Paso, Stadt in der peruan. Provinz Junin mit 8000 E.; Silberminen.
Cerro Gordo
Cerro Gordo, Dorf auf der Hochfläche zwischen Vera Cruz und Mexiko, Sieg des Generals Scott über die Mexikaner den 18. April 1847.
Certaldo
Certaldo (Tschertaldo), toscan. Flecken, unweit Florenz, mit 2300 E.; Bocaccio st. hier 1373; sein Haus ist unverändert erhalten.
Certamen
Certamen, lat., Kampf, Wettstreit.
Certe partie
Certe partie (frz. Sert partih), engl. Charter party, der Vertrag zwischen dem Schiffseigenthümer oder Rheder und dem Befrachter oder Verlader bei der Verschiffung von Waaren. ...
Certificat
Certificat, Beglaubigungsschein, schriftliches Zeugniß.
Certioration
Certioration gerichtliche Belehrung über gewisse Rechtsverhältnisse, über die Folgen eines Rechtsschrittes, bei gewissen Rechtshandlungen zur Giltigkeit unerläßlich, z.B. bei ...
Certosa
Certosa (Tsch–), Dorf und Schloß bei Pavia, ehemaliges Karthäuserkloster mit prächtiger Kirche. Der Thiergarten von C., in welchem Franz I. von Frankreich 1525 gefangen ...
Cerularius
Cerularius, Michael, wurde 1043 Patriarch zu Konstantinopel und gab den Hauptanstoß zur bleibenden Trennung der griech. und kath. Kirche, indem er aus Ehrsucht 1054 in einem ...
Cerussa
Cerussa, Bleiweiß.
Cervantes Saavedra
Cervantes Saavedra, Miguel de, geb. zu Alcala de Henares den 9. Nov. 1547, Spaniens größter Schriftsteller, wurde während seines ganzen Lebens von Unglück und Dürftigkeit ...
Cervena
Cervena, Dorf an der Mündung der Jantra in die Donau, Sieg der Türken den 28. Aug. 1810, der Russen den 7. Sept. 1810.
Cervera
Cervera, feste Stadt in Catalonien, 5700 E.; Handel mit Landeserzeugnissen; auch 2 kleine Städte in Altcastilien heißen C.
Cervia
Cervia (Tsch–), Stadt und Bischofssitz im Kirchenstaate südöstl. von Ravenna, 5600 E.; Hafen, lebhafter Handel, Seesalzbereitung.
Cervical
Cervical, was zum Nacken gehört.
Cesare
Cesare (Tsch–), Giuseppe di, geb. 1783 zu Neapel, schrieb die Geschichte des Hohenstaufen Manfred, 2 Bde. Neapel 1837 und den histor. Roman »Arrigo di Abbate«.
Cesari [1]
Cesari, Alessandro, lebte um 1550, ausgezeichneter Medailleur und Edelsteinschneider, dessen Arbeiten sehr theuer bezahlt werden.
Cesari [2]
Cesari, Antonio, geb. zu Verona 1760, gest. 1828 zu Ravenna, übersetzte den Terenz, die Oden des Horaz und Ciceros Briefe vortrefflich und gab eine bereicherte Ausgabe des ...
Cesari [3]
Cesari , Giuseppe, genannt il Cavaliere dʼArpino, geb. zu Rom 1570, gest. um 1640, Maler, unter den sog. Manieristen der berühmteste.
Cesarotti
Cesarotti (Tsches–), Melchiore, geb. 1730 zu Padua, gest. daselbst als Professor der griech. und hebr. Sprache 1808, italien. Schriftsteller, Uebersetzer Ossians, der Iliade ...
Cesena
Cesena (Tsches–), Stadt im Kirchenstaate, Delegation Forli, 14000 E., Wein- und Seidenbau; C. ist Bischofssitz und Geburtsort der Päpste Pius VI. und Pius VII.
Cesi [1]
Cesi (Tsch–), Flecken im Kirchenstaat, Delegation Spoleto, 1200 E.; in der Nähe die äolischen Berge mit Höhlen, aus denen kühler Wind ausströmt.
Cesi [2]
Cesi (Tsch–) Bartol., geb. 1556 zu Bologna, gest. 1627, bologn. Maler, mit den Caracci und Guido Reni gegen die Manieristen kämpfend.
Cespedes
Cespedes, Pablo de, geb. 1538 zu Cordova, Haupt der andalusischen Malerschule, zugleich Bildhauer, Architekt, Dichter und Gelehrter; als solcher schrieb er ein historisches ...
Cessante causa cessat effectus
Cessante causa cessat effectus, lat., mit der Ursache hört die Wirkung auf.
Cessart
Cessart (frz. Sessahr), Louis Alexandre de, geb. 1719 zu Paris, Ingenieur, berühmt durch die Leitung der Bauten im Kriegshafen von Cherbourg; st. 1806.
Cessat
Cessat, lat., es hört auf.
Cessio
Cessio, Rechtsübertragung im weitesten Sinn, ausgenommen Rechte, auf die man nicht verzichten kann oder die man wohl aufgeben, aber nicht übertragen kann, z.B. Nießbrauch, ...
Cestius
Cestius, ein plebejisches Geschlecht in Rom, das noch unter den ersten Kaisern blühte. C. Gallus war consularischer Legat in Syrien, als 64 n. Chr. der jüdische Aufstand ...
Cestus
Cestus, der Gürtel der röm. und griech. Frauen, womit sie ihr Gewand unmittelbar unter der Brust schürzten. – C. in der röm. Zeit die Faustbekleidung der Athleten, ...
Cetaceen
Cetaceen, Walthiere, Walfischarten, heißen die fischähnlichen im Wasser lebenden Säugethiere, welche deren letzte Ordnung bilden. Von den Fischen unterscheiden sie sich durch ...
Cetaceum
Cetaceum, lat., Walrath.
Cetisches Gebirge
Cetisches Gebirge (Montes Cetii), Zweig der norischen Alpen, die östl. Gränze von Noricum gegen Pannonien, der Wienerwald und dessen Fortsetzung über Mur, Drau bis an die ...
Cette
Cette (frz. Sett), franz. befestigte Stadt auf einer Landzunge am mittell. Meere, an der Mündung eines Zweigs des Südkanals, mit 20000 E.; Hafen, Seebäder, Salinen, starker ...
Cettigno
Cettigno (Tschettinjo), Cettin, Hauptort von Montenegro, Residenz des Vladika, an einem kleinen Flusse, der in den See von Scutari fällt.
Cettina
Cettina, Fluß in österr. Dalmatien, bildet den 163' hohen Wasserfall Velika Guboviza und mündet bei Almissa in das adriat. Meer.
Ceuta
Ceuta (Se-uta), Vorgebirge und Festung auf der Nordküste von Afrika, Gibraltar gegenüber, 10000 E.; portug. seit 1415, span. 1580, dient jetzt als Presidio (Deportationsplatz ...
Ceva [1]
Ceva (Tschewa), piemontes. Stadt am Tanaro, 6500 E.; Eisenwaaren, Seidenspinnerei, Weinbau, berühmter Käse (Rubiola).
Ceva [2]
Ceva, Thomas, geb. 1648 zu Mailand, Jesuite, st. 1737, bedeutender Mathematiker, deßgleichen sein Bruder Giovanni; beide schrieben über das Gesetz der Gravitation und waren ...
Cevallos
Cevallos (Sewaljos), Pedro, geb. 1764 zu Santander, Diplomate und Schwiegersohn des Friedensfürsten, begleitete 1808 den Prinzen von Asturien nach Bayonne und war Zeuge der ...
Cevennen
Cevennen (Sevennen, frz. Cevennes, Cebenna bei den Römern, ursprünglich celtisches Wort, ein Gebirge mit vielen Bergspitzen bedeutend), große Gebirgskette im Centrum des ...
Ceylon
Ceylon (im Sanskrit Lankadwipa, bei den Eingebornen Singhala, bei den Alten Taprobane), Insel an der Südspitze Vorderindiens, durch die 15 M. breite Palksstraße getrennt, die ...
Cezimbra
Cezimbra (Sesimbra), portug. Stadt südl. von Lissabon, am atlant. Ocean, mit 5000 E.; lebhafte Fischerei.
Cf
Cf oder Cfr = conferatur, lat., man vergleiche.
Chabert
Chabert (Schabähr), Joseph Bernhard, Marquis de, geb. 1724 zu Toulon, franz. Seeoffizier, der sich in den Kriegen gegen England 1746–48 und im nordamerikan. Kriege ...
Chabeuil
Chabeuil (frz. Schaböil), französ. Stadt im Depart. Drôme, 4600 E.; Seidenspinnereien.
Chablais
Chablais (frz. Schabläh), sardin. Provinz am Genfersee, 17 □M. groß, gebirgig, arm, mit 58000 E.
Chablis
Chablis (Schablih), franz. Stadt im Depart. Yonne, 2700 E.; trefflicher Wein.
Chabot
Chabot (Schabo), hieß der Hauslehrer des Kanzlers lʼHospital, der sich 1587 durch einen Commentar zum Horaz einen Namen erwarb, ferner der Aide-de-camp Lafayettes, welcher in ...
Chabrias
Chabrias, athen. Feldherr in den letzten Zeiten dieses Staats, befehligte Landtruppen und Flottenabtheilungen meistens mit Glück in den Kriegen Athens gegen Sparta u. andere ...
Chacabuco
Chacabuco (Tschacabuco), chilesische Stadt im Bezirk St. Rosa; 1817 Niederlage der Spanier durch die Insurgenten.
Chacao
Chacao (Tschacao), Hafenort auf der chilenischen Insel Chiloe, 3000 E.
Chachapoyas
Chachapoyas (Tschatsch–) peruan. Provinz mit dem gleichnamigen Hauptorte, 12000 E.; C. ist gebirgig, aber in den Thälern sehr fruchtbar.
Chaco
Chaco (Tschaco), el gran Chaco, der nordöstl. Theil der Rio de la Plata Staaten, eine 20000 □M. große Ebene, von dem Paraguay, Rio Salado, Vermejo und Pilcomayo ...
Chaconne
Chaconne (Schaconn), veralteter Tanz in den roman. Ländern, graziös, von mäßiger Bewegung.
Chactaw
Chactaw oder Choctaw, Indianerstamm in Nordamerika, in den Staaten Missisippi, Alabama und Arkansas hausend, größtentheils Ackerbauer und mit den Weißen in friedlichem ...
Chacun à son goût
Chacun à son goût (Schäkön a song guh), franz. Sprichwort: jeder nach seinem Geschmacke.
Chafalia
Chafalia, s. Missisippi.
Chagos
Chagos (Tschagos), Archipel und dessen Hauptinsel im ind. Ocean, südl. von Malediven, fruchtbar, seit 1791 französisch.
Chagrin [1]
Chagrin (frz. Schagräng), Aerger, Verdruß, Kummer.
Chagrin [2]
Chagrin (Schagräng), festes aus Pferde- u. Eselshäuten bereitetes Leder, das sich leicht färben läßt, mit kleinen körnigen Erhebungen auf der Haarseite; diese entstehen ...
Chaillot
Chaillot, s. Paris.
Chain
Chain (Tschehn), Kette, engl. Feldmaß = 89171/2, schott. = 99982/5 par. Linie.
Chaine
Chaine (frz. Schän), Kette, in verschiedenen Bedeutungen.
Chaise d'or
Chaise d'or (Schäs dor), altfranz. Goldmünze = 5 Thlr. = 7 fl. 18 kr. C.-M.
Chaise longue
Chaise longue (Schäs longh), Kanapee, das nur eine Kopflehne hat.
Chalabre
Chalabre (Schalabr), franz. Stadt im Depart. Aude, 3000 E., wichtige Tuchfabriken.
Chaland
Chaland (frz. Schalang), der Kundmann; chalandise, Kundschaft; chalandiren, sich Kundschaft erwerben.
Chalaza
Chalaza, eigentlich Hagel, das sog. Gerstenkorn am Augenlide; in dem Ei die Schnüre, mit denen das Eigelb durch das Eiweiß hindurch an der Eischale befestigt ist; der innere ...
Chalcedon [1]
Chalcedon , alte Stadt in Bithynien, Konstantinopel gegenüber, 685 v. Chr. von den Megarern gegründet, später von den osman. Türken zerstört. Auf der allgemeinen Synode zu ...
Chalcedon [2]
Chalcedon, Mineral zur Sippschaft des Quarzes gehörend; er findet sich derb und krystallisirt in Rhomboedern; ferner kugelig, traubig, nierenförmig, als Versteinerungsmittel ...
Chalcidice
Chalcidice, die macedon. Halbinsel zwischen dem thermaischen und strymon. Meerbusen, in 3 Landzungen: Pallene, Sithonia und die des Berges Athos auslaufend.
Chalcis
Chalcis, alte Hauptstadt der Insel Euböa, jetzt Egripo oder Negroponte, an der Meerenge des Euripus gelegen, einst reich und stark bevölkert, unterlag frühe der Nachbarstadt ...
Chaldäa
Chaldäa, im weiteren Sinn gleichbedeutend mit Babylonien; sodann Landschaft in Armenien am obern Tigris, ebenso wird später eine Landschaft am mittleren Euphrat, endlich am ...
Chaldäische Christen
Chaldäische Christen nannten sich selbst die Nestorianer, die sich besonders über die Euphratländer ausgebreitet hatten; seitdem sich viele Nestorianer wieder mit der Kirche ...
Chaldron
Chaldron (Tschadrön), engl. Steinkohlenmaß = 24 Zollctr. 989/10 Pfd.
Chalkographie
Chalkographie, griech., Kupferstecherei.
Chalkondylas
Chalkondylas, Demetrius, geb. um 1424 zu Athen, wanderte nach Italien aus und wurde einer der Lehrer der Abendländer im Griech. Er schrieb eine griech. Grammatik, gab den Homer, ...
Chalmers [1]
Chalmers (Tschahmers), Georg, Schotte, geb. 1742, lebte als Rechtsgelehrter in den nordamerik. Kolonien bis zum Ausbruch der Revolution, wurde dann in England bei dem ...
Chalmers [2]
Chalmers (Tschahmers), Thomas, Schotte, geb. 17. März 1780 zu Anstruther, presbyterian. Geistlicher und 1828 Prof. der Theologie in Edinburg, legte 1843 seine Aemter nieder und ...
Chalon
Chalon (frz. Schalong), seines, geköpertes wollenes Zeug zu Unterfutter.
Chalonnes
Chalonnes (frz. Schalonnʼ), franz. Stadt unweit Angers an der Loire, 5000 E.; Sammet-, Wollen-, Baumwollen- und Liqueurfabriken.
Châlons sur Marne
Châlons sur Marne (Schalong für Marn), Hauptstadt des Departements Marne, an der Eisenbahn von Straßburg nach Paris und der schiffbaren Marne, 16000 E.; Bischofsitz, Sitz ...
Châlons sur Saône
Châlons sur Saône (Schalong für Sohn), franz. Stadt im Depart. Saône Loire, an der Saône, 16600 E., Fabrikation von Hüten, Leder, Strumpfwaaren, Essig, Senf etc., ...
Chalotais
Chalotais (Schalotä), Louis René, geb. 1701 zu Rennes, Parlamentsrath der Bretagne, einer der ersten Angreifer des Jesuitenordens; sein Widerstand gegen den Herzog von ...
Chalotten
Chalotten, s. Lauch.
Chalwar
Chalwar, persisches Handelsgewicht; schwer = 9 Zollctr. 23 Pf., mittel = 6 Zollctr. 79,56 Pfd., leicht = 6 Zollctr. 3,75 Pfd.
Chaly
Chaly (frz. Schalih), feiner Musselinstoff, auch Westenstoff aus Wolle und Seide.
Chalybäus
Chalybäus, Heinrich Moritz, geb. 1796 zu Pfaffenroda im Erzgebirge, seit 1839 Professor der Philosophie in Kiel, 1852 von der dän. Regierung entlassen, schrieb treffliche ...
Chalybographie
Chalybographie, Stahlstecherei, von Chalybs, Stahl.
Cham [1]
Cham, bayer. Stadt am Regen, nordöstl. von Regensburg, 3000 E., Brauerei, Handel mit Flachs, Leinwand, Vieh.
Cham [2]
Cham, Ham, Noas jüngster Sohn, wegen Unehrerbietigkeit gegen seinen Vater in seiner Nachkommenschaft verflucht; die Chamiten: Kanaan, Chusch, Mizraim, Put bevölkerten ...
Chamade
Chamade (Schamad), Signal mit Trompete oder Trommel, von den Belagerten gegeben zum Zeichen, daß sie capituliren wollen; daher C. schlagen.
Chamaerops
Chamaerops, Zwergpalme, siehe Palmae. C. humilis ist die einzige im südl. Europa wild vorkommende Palmenart.
Chamäleon
Chamäleon, Amphibiengattung aus der Ordnung der Eidechsen. Es sind sonderbare, aber harmlose Thiere von eigenthümlicher Kopfbildung u. erhöhtem, kammförmig gebautem Rücken. ...
Chambellan
Chambellan (frz. Schangebellang), und das engl. Chamberlain (Tschem-berlehn), Kammerherr.
Chambers [1]
Chambers (Tschehmbers), Ephraim, geb. 1680, gest. 1740, Mathematiker, schrieb die erste Encyclopädie in lexicalischer Form »Cyclopaedia or an universal dictionary of arts and ...
Chambers [2]
Chambers (Tschehmbers), William u. Robert, geb. 1800 u. 1802, schott. Buchhändler, welche besonders gemeinnützige populäre Bücher und Zeitschriften, von letztern das ungemein ...
Chambertin
Chambertin (Schangbertäng), Dorf bei Dijon, liefert wie das Dorf la Baraque den feinsten rothen Burgunder.
Chambéry
Chambéry (Schangbery), sardinische Generalintendanz (mit den Provinzen C., Obersavoyen, Maurienne, Tarentaise), Provinz und Stadt. Letztere an der Leisse, mit 16500 E., ist ...
Chambly
Chambly (Schangbli), franz. Stadt unweit Senlis mit 1600 E., berühmten Waffen-, Seiden-, Gold- und Silbertressenfabriken.
Chambon Feugerolles
Chambon Feugerolles (Schangbong Föscheroll), Dorf bei St. Etienne, 4000 E.; Fabrikation von Posamentirartikeln, Band und Zwirn.
Chambord [1]
Chambord (frz. Schangbor), Schloß im Depart. Cher, in der Mitte eines großen Parks, von Franz I. begonnen und Ludwig XIV. vollendet, 1821 um 1749677 Frcs. von einem Vereine im ...
Chambord [2]
Chambord, Henri Charles Ferdinand Marie Dieudonné, geb. zu Paris den 29. Sept. 1820, Sohn des am 13. Febr. 1820 ermordeten Herzogs von Berri u. der Prinzessin Karoline ...
Chambre
Chambre (frz. Schangbr), Kammer; Kammer der Abgeordneten. Im engl. chamber (Tschehmbr).
Chambre ardente
Chambre ardente (Schambr ardangt), Gluthkammer, hieß der Gerichtshof der franz. Parlamente zu Franz I. Zeit, der in einem mit schwarzen Tüchern umhängten und mit Kerzen ...
Chambre garnie
Chambre garnie, zum Wohnen eingerichtete Zimmer.
Chambre introuvable
Chambre introuvable (ängtruvabl), unauffindbare d.h. unvergleichbare Kammer, nannte der Volkswitz die ultraroyalistische Deputirtenkammer, welche nach Ludwigs XVIII. zweiter ...
Chamier
Chamier (Tschemihr), Frederik, engl. Romanschriftsteller, Nachahmer Marryats; schrieb als Augenzeuge der Februarrevolution einen Bericht über dieselbe.
Chamillen
Chamillen, Kamillen. Man unterscheidet die gemeine C., Matricaria Chamomilla (Feld-C. od. Mutterkraut), welche auf Feldern, Feldrändern und in Gärten in Deutschland als ...
Chamisso
Chamisso (Schamisso). Adalbert von, geb. d. 27. Jan. 1781 auf dem Schlosse Boncourt in der Champagne, wanderte 1790 mit seinen Eltern nach Berlin aus, begleitete 1815–18 Otto ...
Chamois
Chamois (frz. Schamoa), Gemse; hellgelbbraune, ins Röthliche spielende Farbe.
Chamotte
Chamotte (Schamotte), Pulver aus Porzellanbrennkapseln gemahlen, aus welchem die feuerfesten C.steine gebrannt werden.
Chamouny
Chamouny (Schamunih), Thal am Fuße des Montblancs an 41/2 Stunden lang, von der Arve durchflossen, 3174' über dem Meere, mit den Reizen der Hochgebirge u. deren Schrecknissen ...
Champagne [1]
Champagne (frz. Schangpanjʼ), ehemalige franz. Provinz, 350 □M. groß, jetzt Departem. der Ardennen, Marne, Obermarne, Aube und theilweise Aisne, Meuse, Seine, Marne, ...
Champagne [2]
Champagne (Schangpanjʼ), Philipp, geb. 1602 zu Brüssel, gest. 1674, ausgezeichneter Maler, wird zur älteren franz. Schule gerechnet, da er meistens zu Paris arbeitete und mit ...
Champagnerweine
Champagnerweine, Weine aus der Champagne, auf Kreide- od. Sandboden wachsend, weiß oder roth, nichtmussirend (schäumend) oder mussirend. Das Schäumen hängt nicht von irgend ...
Champagny
Champagny, s. Cadore.
Champignon
Champignon, s. Agaricus.
Champion
Champion (frz. Schangpiong), altfranz. Wort aus dem deutschen Kämpe, ursprünglich ein gemietheter Kämpfer für den gerichtlichen Zweikampf, den Frauen, Unmündige und ...
Championnet
Championnet (Schangpionnäh), Jean Etienne, geb. 1762, unehelicher Sohn eines Advocaten, trat frühe in das Militär, wurde 1791 Bataillonschef, bald Divisionsgeneral bei der ...
Champlain
Champlain (Tschämplehn), einer der großen nordamerikan. Binnenseen von seinem Entdecker (1608) so genannt, zwischen Newyork, Vermont u. Untercanada, 361/2 □M. groß, geht ...
Champlitte
Champlitte (Schangblitt), französ. Stadt im Depart. Obersaône, 3200 E., Leinen- und Hutfabriken, beträchtlicher Weinhandel.
Champmeslé
Champmeslé (frz. Schangmähleh), Marie de, geb. 1644 zu Rouen, berühmte Schauspielerin, Freundin Racines, den sie zu mehreren seiner besten Dramen begeistert haben soll, st. ...
Champollion-Figeac
Champollion-Figeac (Schangbolliong-Fischak), Jean Jacques, geb. 1779 zu Figeac im Depart. des Lot, wurde Bibliothekar, dann Professor der griech. Literatur zu Grenoble, 1828 ...
Chamsin
Chamsin (50 Tage), in Aegypten Name des aus der Wüste kommenden heißen Windes, der vom 29. April bis 18. Juni wehen soll; er ist außerordentlich trocken, aber selten so ...
Chance
Chance (frz. Schangs), Würfelspiel, Glücksfall.
Chancellor
Chancellor (Tschänsellr), Richard, engl. Seefahrer, fand 1553 den Weg nach Archangel, kam bei der Rückkehr im Schiffbruch an der schott. Küste um.
Chancre
Chancre (frz. Schangkr), Krebs, venerisches Geschwür.
Chandler
Chandler (Tschändler), Richard, geb. 1738, engl. Philolog und Archäolog, gab die Arundelischen Marmorinschriften »Marmora oxoniensia« heraus, bereiste Griechenland und ...
Chandos
Chandos, s. Buckingham.
Changarnier
Changarnier (Schangarnieh), Nicolas Anne Theodule, geb. 1799 zu Chateau Chinon, wurde jung Soldat, ging 1830 als Lieutenant nach Algier, wurde Bataillonschef und rettete 1836 bei ...
Change
Change (frz. Schangsch), Wechsel, Tausch, Tauschwaare.
Changeant
Changeant (frz. schangschang), schillernd, von gewobenen Zeugen.
Changement
Changement (frz. Schangschmang), Veränderung; changiren, wechseln, tauschen; in der Reitkunst das Wechseln der Stellung des Pferdes, wenn der Reiter von einer Hand auf die andere ...
Channing
Channing (Tschänning), William Ellery, geb. 1780 zu Newport in Rhodeisland, Geistlicher, später der Apostel der nordamerikan. Unitarier, moralphilosophischer u. ...
Chanson
Chanson (frz. Schangsong), Lied, namentlich das Volkslied, bei den Franzosen bald erotischen, bald satirischen, bald elegischen, sehr häufig politischen Charakters; am ...
Chanterelle
Chanterelle (frz. Schangteräll), die Quintsaite.
Chantilly
Chantilly (frz. Schangtilly), Schloß und Park im Departem. der Oise, von dem großen Condé erbaut und angelegt, der prächtige Wohnsitz seiner Nachkommen, in der ersten ...
Chantrey
Chantrey (Tschäntri), Francis, geb. 1781, entlief als Lehrling eines Gewürzkrämers u. wurde der erste engl. Bildhauer von Bedeutung; man lobt den charakteristischen Ausdruck ...
Chaonia
Chaonia, Hauptbestandtheil des alten Epirus, das heutige Land der Chimarioten. Chaonische Nahrung, Eicheln, die Speise der mit dem Ackerbau noch nicht bekannten Urvölker.
Chaos
Chaos, in der griech. Mythologie die ungeordnete, alles erfüllende Masse, aus welcher die Schöpfung hervorging; Unordnung; chaotisch, ungeordnet, wüst.
Chaouri
Chaouri, georgische Münze = 3 Sgr. 91/3 Pfg. = 11 kr. C.-M.
Chapeau
Chapeau (frz. Schapoh), Hut; der eine Dame begleitende Herr; chapeaubas (Schapohba), eckiger Hut, so flach, daß man ihn nicht auf dem Kopfe, sondern unter dem Arme tragen muß; ...
Chapelain
Chapelain (Schapläng), Jean, geb. 1596, gest. 1674, franz. Dichter, von dem als dem Freunde Richelieus eigentlich die Gründung der Akademie ausging; seine Gedichte sind nur ...
Chapelet
Chapelet (frz. Schapläh), der Rosenkranz.
Chapelgorris
Chapelgorris (Tschapelgorris), Rothmützen, in dem span. Kriege die christinischen Freiwilligen, leichte Infanterie, treffliche Schützen.
Chapelle
Chapelle (frz. Schapell), eigentlich Claude Emmanuel Lhuillier, geb. 1626 zu La Chapelle bei Paris, gest. 1686, franz. Dichter aus der Zeit Ludwigs XIV. in der heiteren Gattung, ...
Chapeschiren
Chapeschiren (deutsch-franz. schapeschiren), das gefärbte Leinen ausringen, damit es Glanz bekommt.
Chapetones
Chapetones (Tschapetones), span., die europ. Ansiedler in Südamerika.
Chapitre
Chapitre (frz. Schapitr.), Capitel.
Chappe
Chappe (frz. Schapp), Claude, geb. 1763 zu Mans, Geistlicher, beschäftigte sich später ausschließlich mit Experimentalphysik und erfand 1791 den Lufttelegraphen, theilte 1792 ...
Chappe d'Auteroche
Chappe d'Auteroche (frz. Schapp dʼOtʼrosch), s. Auteroche.
Chaptal
Chaptal (Schaptal), Jean Antoine, Graf von Chanteloup und Pair, geb. 5. Juni 1756 zu Nozaret, Arzt in Montpellier, 1793 Director der Pulverfabrik in Grenelle, verbesserte das ...
Char
Char (frz. Schar), Karren, Fuder, waadtländisches Weinmaß = 43401 Kubikzoll.
Char
Char (frz. Schar), Karren, Fuder, waadtländisches Weinmaß = 43401 Kubikzoll.
Char à banc
Char à banc (frz. Scharabank), offener Wagen mit Bänken versehen.
Characeen
Characeen, Familie der Algen mit linksgedrehten gegliederten Verästelungen, welche winkelförmig um die Stengel stehen, daher der Name C., Armleuchtergewächse.
Charade
Charade (Scharade) Sylbenräthsel, indem man zuerst die Bedeutung der einzelnen Sylben und zuletzt des ganzen Wortes angibt, das nun aus diesen Andeutungen errathen werden soll.
Charadsch
Charadsch, arab., Staatseinnahme; in der Türkei die von jedem Nichtmohammedaner, Raja, erhobene Steuer.
Charakter
Charakter, griech., ursprüngl. Einschnitt, Gepräge, Schriftzeichen; sodann eigenthümliches Merkmal eines Gegenstandes, davon charakterisiren, solche Merkmale angeben, ...
Charaktere
Charaktere, die Zeichen für die Begriffe einer Wissenschaft, wie sie früher in der Chemie, Pharmacie, Astronomie etc. allgemein üblich waren und in der Mathematik der Kürze ...
Charaktermaske
Charaktermaske, Vermummung, die einen bestimmten Stand oder Menschen darstellt; C. rollen, die auf der Bühne einen Charakter in seiner vollständigen Entwicklung darstellen.
Chardin
Chardin (frz. Schardäng) Jean, geb. 1643 zu Paris, Juwelenhändler, reiste nach Ostindien, zweimal nach Persien, jedesmal mit mehrjährigem Aufenthalte daselbst, besuchte alle ...
Charente
Charente (Scharangt) franz. Fluß, entspringt im Depart. Obervienne, wird schon bei Montignac schiffbar und ergießt sich nach einem Laufe von 44 M. der Insel Oléron gegenüber ...
Charenton
Charenton (Scharangtong) Flecken bei Paris mit 3000 E.; großes Irrenhaus. 1631 prot. Synode zur Vereinigung der Reformirten mit den Lutheranern.
Chares
Chares, athen. Feldherr, Zeitgenosse des Chabrias, Timotheus, Iphicrates und Phocion, ausschweifend, räuberisch, hie und da glücklich, verdarb in der Regel, was die vorigen ...
Charette dela Contrie
Charette dela Contrie (frz. Scharett dela Congtrie), François Athanase, geb. 1763 in der Bretagne, diente bis 1790 in der Marine, wanderte 1790 aus, kehrte jedoch bald nach ...
Charfreitag
Charfreitag, s. Charwoche.
Charge
Charge (frz. Scharsch) Last, Bürde, Amt, besonders militärisches; Angriff der Reiterei. Chargiren, beauftragen; angreifen, daher Chargirschritt, Sturmschritt; Chargenpferd, ...
Chargé d'affaires
Chargé d'affaires (Scharscheh daffähr), Diplomate, der nicht bei dem Souverän, sondern bei dem Ministerium des Auswärtigen beglaubigt und nur von seinem Ministerium ...
Chariage
Chariage (frz. Schariasch) Frachtfuhre, Frachtlohn.
Charidemus
Charidemus aus Oreos auf Euböa, ein Condottiere des Alterthums, der als Anführer atheniensischer Miethsoldaten 360 v. Chr. zum thrakischen König Kotys überging, alsdann den ...
Chariot
Chariot (frz. Scharioh) niederländ. Wollengewicht = 1 Zollctr. 58,76 Pf.
Charis
Charis, Anmuth, Grazie; davon die Charitinen, s. Grazien.
Charisi
Charisi, Jehuda Ben Salomo, geb. zu Xeres in Spanien, gest. um 1230, jüdischer Gelehrter und Dichter; über setzte die Makàmen des Hariri in das Hebräische; schrieb ...
Charité
Charité (frz. Schariteh), Barmherzigkeit, daher in Frankreich der Name vieler milden Stiftungen aus alter Zeit; Krankenhaus; die Ch. in Berlin ist zugleich klinische Lehranstalt.
Chariton
Chariton, griech. Schriftsteller aus Aphrodisias in Karien, schrieb einen erotischen Roman Chäreas und Kalirrhoë; Ausgabe von Beck 1783.
Chariwari
Chariwari (Schariwari), naturlautiges Wort, bezeichnet in Frankreich das Lärmen mit Kesseln, Töpfen, Geschirren etc. begleitet von Schreien, Grunzen und Pfeifen etc., womit man ...
Charkow
Charkow, Hauptstadt des gleichnamigen russ. Gouvernements am Donez, Sitz eines Bischofs und der Gouvernementsbehörden mit 36000 E., einer Universität, beträchtlichem ...
Charlatan
Charlatan (Scharlatan), Marktschreier, besonders wenn sich jemand Gelehrsamkeit, Kunst, Ansehen etc. unberechtigt beilegt; das Treiben heißt Charlatanismus od. Charlatanerie ...
Charlemont
Charlemont (Charlʼmong), an der Maas, Givet gegenüber, mit diesem eine der stärksten Festungen der Welt; C. liegt auf einem 200' hohen, nach 3 Seiten steilen Felsen, ist für ...
Charleroi
Charleroi (Scharlʼroa), belg. Stadt und Hauptfestung an der Sambre, an der Eisenbahn zwischen Mons und Namur, 8100 E.; in der Nähe reiche Steinkohlenbergwerke, daher wichtige ...
Charles
Charles (Scharl) Jacques Alex. César, geb. 1746, franz. Naturforscher, verdient um die Luftschiffahrt; er füllte den Ballon zuerst mit Wasserstoffgas u. wagte weitere Flüge; ...
Charleston
Charleston (Tscharlestn), Stadt in Südcarolina am atlant. Ocean, mit Hafen und 60000 E., davon 1/3 Sklaven, bedeutende Ausfuhr von Baumwolle (1852 betrug sie 289435 Ballen) und ...
Charlestown
Charlestown (Tschärlstaun), Stadt in Massachussets, Doppelstadt zu Boston, am Einflusse des Charlesriver in den Hafen von Boston, 25000 E., Schiffsbau, bedeutender Handel (s. ...
Charlet
Charlet (frz. Scharlä), Nicolas Toussaint, geb. 1792, gest. 1845, berühmter franz. Genremaler.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 > >>

© en-de-fr.com.ua - EN-DE-FR 2009-2017 Информация публикуется на сайте для ознакомительного процесса.
 
Выполнено за: 0.022 c;