Слова на букву cens-culp (2170) Herders Conversations-Lexikon
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Слова на букву cens-culp (2170)

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Charleville
Charleville (frz. Scharlʼwill), franz. Stadt an der Maas unterhalb Mezières, 9200 E., Fabriken in Eisen und Stahl, Gerbereien und Brauereien.
Charlieu
Charlieu (frz. Scharliöh), franz. Stadt im Depart. Loire, 4000 E.; Weinbau, Fabriken in Seide u. Calicots.
Charlottenbrun
Charlottenbrun (Schar–), schles. Badeort im Reg.-Bez. Breslau, erdig alkalisches Eisenwasser; 1000 E.
Charlottenburg
Charlottenburg (Schar–), preuß. Stadt im Reg.-Bez. Potsdam unweit Berlin mit 9200 E.; Baumwollenspinnereien und Druckereien, Fabriken von Wolltuch, Wachslichtern, Thon- und ...
Charlottetown
Charlottetown (Tscharlottaun), feste Hauptstadt der Prinz Edwardsinsel im brit. Nordamerika, Sitz des Gouverneurs, 4500 E.; guter Hafen, Schiffbau, Handel, Eisengießereien.
Charmant
Charmant (schar–), franz.-deutsch, reizend; charmiren, entzücken.
Charnier
Charnier (Scharnier), Band, mit dem 2 Gegenstände bewegbar verbunden sind; C.gelenke ist ein solches, bei welchem ein Knochen um den andern nur eine Bewegung in einer bestimmten ...
Charolles
Charolles (frz. Scharoll), franz. Stadt im Depart. Saône Loire, mit 3500 E., lebhaftem Verkehr mit Landeserzeugnissen, Hauptstadt der ehemaligen Grafschaft Charolais, die 1390 ...
Charon
Charon, war nach der Mythe der Sohn des Erebos und der Nyx (Dunkelheit und Nacht), der Todtenschiffer der nachhomerischen Dichter, welcher die Seelen der beerdigten Verstorbenen ...
Charondas
Charondas, um 650 v. Chr. Gesetzgeber seiner Vaterstadt Catana und der andern chalcidischen Kolonien in Unteritalien, von dessen Gesetzen wenig bekannt ist. Er soll sich selbst ...
Chäronea
Chäronea, Stadt in Böotien, wo heute westl. vom See Topolias (Kopais) sich der Ort Kapurna oder Kaprana mit Ruinen und einem in Felsen gehauenen Theater in der Nähe befindet. ...
Charost
Charost (frz. Scharo), Armand Joseph de Bethune, Herzog von, Nachkomme Sullys, geb. 1728, vor der franz. Revolution theilweise in deren Geist handelnd, indem er z.B. bei seinen ...
Charpentier [1]
Charpentier (frz. Scharbantjeh), François Philippe, geb. 1734, gest. 1817, Mechaniker und Kupferstecher, erfand die getuschte Manier in der Aetzkunst.
Charpentier [2]
Charpentier, Jean Jacques Beauvarlet, geb. 1730 zu Abbeville, st. 1794 zu Paris gänzlich verarmt; Orgelvirtuos und musikalischer Schriftsteller.
Charpentier [3]
Charpentier, Marc. Antoine, geb. 1634, gest. 1702, franz. Componist, Schüler des Carissimi zu Rom; seine Opern, Trinklieder u.s.w. sind vergessen, seine Motetten aber ihres ...
Charpentier [4]
Charpentier, Johann Friedrich Wilhelm, geb. 1738 zu Dresden, Bergkundiger, 1791 geadelt, gest. 1805 als Berghauptmann in Freiberg, machte sich als Schriftsteller und Bergbeamter ...
Charpie
Charpie (frz. Scharpie), ausgezupfte kurze Leinwandfäden, welche auf Wunden und Geschwüre gelegt werden.
Charrière
Charrière (frz. Scharriähr), Frau von St. Hyacinthe de, geb. 1750, Holländerin, gest. 1806 bei Neufchatel, unter dem Namen Albé de la Tour Verfasserin von Dramen u. Romanen.
Charron
Charron (frz. Scharrong), Pierre, geb. 1541 zu Paris, zuerst Advocat, später Geistlicher und berühmter Kanzelredner, st. 1603 als Großvikar des Bischofs von Cahors. Schriften: ...
Charta
Charta, Charte, engl. Charter, ursprünglich Papierblatt; im Mittelalter bezeichnete charta eine Urkunde, besonders die Gerechtsame einer Corporation, Gemeinde oder eines Standes ...
Chartisten
Chartisten, in England die radicale Partei, welche Wahlen nach der Kopfzahl, geheime Abstimmung, jährliche Parlamente, Diäten für die Parlamentsmitglieder etc. will, also die ...
Chartres
Chartres (frz. Schartr), Hauptstadt des Depart. Eure Loire, 18500 E.; Bischofssitz, herrliche Kathedrale; Industrie und Handel beträchtlich. Die Grafschaft C. kam 1286 an die ...
Chartularia
Chartularia, mittelalterl. lat., Kirchen- und Klosterarchiv; die Copialbücher aller Urkunden; daher chartularius, der Archivar und Registrator für dieselben; der chartophylax ...
Chartyt-Gemmen
Chartyt-Gemmen, Abdrücke von Gemmen in weißem Papiere.
Charwoche
Charwoche, die Woche vor Ostern, geweiht der Feier der letzten Momente in dem Erdenleben des Erlösers: des Einzugs in Jerusalem, des Ostermahles, der Todesangst am Oelberge, der ...
Charybdis
Charybdis, nach der Mythe die Tochter des Gottes der Gewässer und der Erde (Poseidon und Gäa, Neptun und Tellus), wurde von Jupiter wegen räuberischer Gefräßigkeit mit ...
Chasidim
Chasidim Chasidäer, d.h. Fromme, jüdische Sekte in Rußland, Galizien, den Donaufürstenthümern etc., gestiftet von Israel, einem podolischen Juden, gest. 1760; er wurde Baal ...
Chasles
Chasles (frz. Schahl), Victor, geb. 1799, seit 1841 Prof. der nordischen Literaturen am Collége de France, kritischer, geistreicher Schriftsteller, der von der Idee ausgeht, daß ...
Chasna, Hasne
Chasna, Hasne, in der Türkei eine Summe von 10000 Beuteln in Gold oder Silber; ihr Werth richtet sich nach dem des Beutels (s. d. A.) oder des Piasters.
Chasse
Chasse (frz. Schaß), Jagd, Billardspiel mit 15 Bällen.
Chassé [1]
Chassé (frz. Schasseh). Tanzpas, bei dem der eine Fuß seitwärts hingleitet u. der andere nachgezogen wird. Chassiren, deutsch-frz., im Tanzen eine Colonne hinab und herauf ...
Chassé [2]
Chassé (Schasseh), David Henry, geb. 1765 zu Thiel in Geldern, ward frühe Soldat, 1787 Hauptmann, schloß sich der Revolution gegen das Haus Oranien an und entfloh bei dem ...
Chasseki
Chasseki, die erste Sultanin, die, welche den Thronfolger geboren hat.
Chassemarée
Chassemarée (frz. Schaßm–), kleines 2mastiges Fahrzeug; Wagen zum Transport von Fischen und Austern.
Chassen
Chassen (Schassen), frz.-deutsch, jagen, vertreiben.
Chassepartie
Chassepartie (frz. Schaßpartih), Theilungsvertrag.
Chasseur
Chasseur (frz. Schassöhr), Jäger. Chasseurs à cheval, die leichte Reiterei bei den Franzosen; Chasseurs dʼAfrique, afrik. Jäger, leichte Reiterei in Algier, mit arab. ...
Chassin
Chassin (frz. Schassäng), die Windlade bei den Orgeln.
Chasteler
Chasteler (Schastlär), Joh. Gabriel, Marquis von, geb. 1763 auf dem Schlosse Mulbais im Hennegau, erhielt seine Ausbildung in der Ingenieurakademie zu Wien und diente von dem ...
Château
Château, frz., Schloß, Kastell.
Château Cambresis
Château Cambresis (Schato Cangbresi), Stadt im franz. Norddepart. mit 8300 E.; Industrie in Wolle und Baumwolle, berühmte Gerbereien. 1559 den 3. April Friede zwischen ...
Château Chinon
Château Chinon (frz. Schatoh Schinong), Stadt im Departement Nièvre an der Yonne 3000 E.; Wollen- und Leinenfabriken.
Château Margaux
Château Margaux (Schatoh Margoh), Dorf und Schloß im franz. Depart. Gironde, unweit Bordeaux, weltbekannt durch seinen rothen Bordeauxwein.
Château Salins
Château Salins (Schatoh Saläng), franz. Stadt im Depart. Meurthe, 2900 E.; Glas- und Steingutfabriken.
Château Thierry
Château Thierry (Schato Tiäri), franz. Stadt im Depart. Aisne an der Eisenbahn von Straßburg nach Paris, 5700 E., Industrie in Wolle, Baumwolle und Leinen, Gerbereien; ...
Château-Gontier
Château-Gontier (frz. Schatoh Gongtieh), franz. Stadt im Depart. Mayenne, 6900 E., Handel mit Hanfzwirn, Holz, Eisen, Wein.
Chateaubriand
Chateaubriand (frz. Schatobriang), François Auguste, Vicomte de, geb. 4. Sept. 1769 zu St. Malo, franz. Schriftsteller und Staatsmann. In ersterer Beziehung ist sein Ruhm als ...
Châteaubriant
Châteaubriant (frz. Schatobriang), Stadt im Depart. Niederloire am Cher, 4100 E.; Wollenzeuge, berühmte Pasteten und Confituren. 1551 den 27. Juni Edict König Heinrichs II. ...
Châteaudun
Châteaudun (frz. Schatohdöng) frz. Stadt im Depart. Eure-Loire, 6800 E., Fabrikation von Wollendecken, bedeutende Gerbereien.
Châteaulin
Châteaulin (Schatohläng) franz. Stadt im Depart. Finisterre, an der Aulne, 2900 E.; Flußhafen, Lachsfang; in der Nähe silberhaltige Bleigruben.
Châteauneuf
Châteauneuf (Schatonöf), franz. Bad im Depart. Puy de Dome, mit 13 warmen Schwefelquellen.
Chäteauroux
Chäteauroux (Schatoruh), Hauptstadt des franz. Depart. Indre, mit 16000 E., Tuchfabriken und Gerbereien.
Châtel
Châtel (frz. Schatell), Ferd. François, Abbé, geb. 1795, von 1823 bis 1830 Prediger des 2. berittenen Gardegrenadierregiments, stiftete nach der Julirevolution »die ...
Châtelain
Châtelain (frz. Schatläng), Kastellane. Chatelaine (frz. Schatlähn), Kettchen, von den Frauen wie der Gürtel um den Leib getragen, an welchem Schlüsselbund und Geldtasche ...
Châtelet
Châtelet (frz. Schatlä), früher zwei thurmartige Schlösser in Paris (grand et petit Ch., groß und klein C.), bis zur Revolution Sitz des Gerichtshofes in Civil- u. ...
Chàtelet-Lomont
Chàtelet-Lomont (frz. Schatläh Lomong) Gabrielle Emilie, geb. Baronin du Breteuil, geb. 1706, gest. 1749, Freundin Voltaires, schrieb über die Natur des Feuers eine gekrönte ...
Châtellerault
Châtellerault (frz. Schatellerohl), franz. Stadt im Depart. Vienne, 12500 E.; lebhafte Industrie in Eisen, Stahl, Leder, Welle, Leinen, beträchtlicher Verkehr. Ch. war im ...
Chatham [1]
Chatham (Tschattäm), engl. Stadt und Festung am Medway, 5 Meilen von London, eine der Hauptstationen der engl. Flotte, mit herrlicher Rhede, großer Schiffswerfte und dem ...
Chatham [2]
Chatham (Tschattäm), William Pitt, Graf von, gewöhnlich der ältere Pitt genannt, whiggistischer Staatsmann, faßte zuerst den Plan auf, Englands Nebenbuhler in Europa durch ...
Chatillon sur Seine
Chatillon sur Seine (Schatiljong sür Sähn), franz. Stadt im Depart. Côte dʼOr, 5100 E., bedeutende Industrie; in der Nähe Eisenwerke und Brüche von lithographischen Steinen. ...
Chatoulle
Chatoulle (frz. Schatull), Kästchen zur Aufbewahrung von Geld, Geschmeide etc.; die Privatkasse eines Fürsten.
Chatten
Chatten, s. Katten.
Chatterton
Chatterton (Tchättertn) Thomas, geb. 1752 zu Bristol, Sohn eines Dorfküsters, gab als Jüngling vorgeblich alte Gedichte heraus, die er selbst gedichtet hatte; er betrog damit ...
Chaucer
Chaucer (Tschaser) Geoffrey, geb. 1328 in London kam jung an den Hof Eduards III. und gewann die Gunst des Herzogs von Lancaster. Sein poetisches Talent entwickelte sich frühe; ...
Chaudeau
Chaudeau (frz. Schohdoh), warmes Getränk aus Wein, Eigelb, Zucker, Zimmt und Citrone.
Chaudes Aigues
Chaudes Aigues (Schohdsäk), frz. Badeort im Depart. Cantal mit heißen Quellen bis 70°R., kohlensaures Natron, kohlensauren Kalk und Eisen enthaltend.
Chaudet
Chaudet (Schohdä) Antoine Denys, geb. zu Paris 1763, gest. 1810, Bildhauer von einfachem Styl, jetzt mehr geschätzt als zu seinen Lebzeiten; von ihm war der Napoleon auf der ...
Chaudfontaine
Chaudfontaine (Schofangtän), Badeort in der belg. Provinz Lüttich, 1200 E.; die Industrie liefert Flintenläufe und Wollengarn.
Chauken
Chauken (Chauci bei den Römern), deutsches Volk an der Nordsee, zwischen Ems und Weser, vielleicht bis an die Elbe, zur Zeit Hermanns Bundesgenossen der Römer, später deren ...
Chaulieu
Chaulieu (Schohliöh) Guillaume Amfrye de, geb. 1639 zu Fontenay, gest. 1720, franz. Dichter der leichten Gattung: Trinklied, Epigramm etc.; vollständige Ausgabe von Launay, ...
Chaumette
Chaumette (Schomett) Peter Caspar, war der 1763 geb. Sohn eines Schusters zu Nevers, erhielt einigen Unterricht, ging auf die See und brachte es vom Matrosen zum Steuermann, ...
Chaumière
Chaumière (frz. Schomiähr), Strohhütte; Hütte in einem Park; verrufenes Tanzlocal bei Paris.
Chaumont
Chaumont (Schomong), feste Hauptstadt des franz. Depart. Ober-Marne, Sitz der Departementalbehörden, mit 6400 E.; die Industrie liefert Tuch, Handschuhe, Eisenwaaren, ...
Chauny
Chauny (Schony), franz. Stadt an der Oise und dem Kanal von St. Quentin, 6300 E.; lebhafter Verkehr, Fabrikation von Wollenwaaren und chemischen Produkten.
Chaussard
Chaussard (Schossahr), Pierre Jean Baptiste, geb. 1766, 1792 als Comissär in Belgien für dessen Vereinigung mit Frankreich thätig, 1793 von Dumouriez zurückgeschickt, ...
Chaussée
Chaussée (frz. Schosseh), die neue Kunststraße, ein aufgedämmter Weg, gegen die Mitte etwas gewölbt, damit das Regenwasser abfließe, daher zu jeder Seite ein Graben; die C. ...
Chauve souris
Chauve souris (frz. Schohwsuri), Fledermaus; eine Art Maskenkleid.
Chauveau-Lagarde
Chauveau-Lagarde (Schowoh Lagard), Claude François de, geb. 1767 zu Chartres, Advocat, ausgezeichnet durch den Muth, mit welchem er die gefährlichsten Vertheidigungen ...
Chauvelin
Chauvelin (Schowläng), François Marquis de, geb. 1766, beim Ausbruche der Revolution Soldat, dann bis 1793 Gesandter in England, während der Schreckensherrschaft im ...
Chaux de Fonds
Chaux de Fonds (Schoh de fong), Dorf im Canton Neuenburg, 3070' über dem Meere, in einem öden, kalten Jurathale, 13900 E., die von der Uhrmacherei und den dazu gehörigen ...
Chaves
Chaves, Emmanuel de Silveyra, Graf von Amaranthe, Marquis de, Anhänger Dom Miguels, bekannt durch seine Schilderhebung vom 23. Februar 1823 gegen die Constitution; sie mißlang, ...
Chayet
Chayet, pers. Silbermünze = 3 Sgr. 21/2 Pf. = 1 kr. C.-M.
Chazal
Chazal (Schahsal). Baron de, Franzose, geb. 1808, Tuchhändler in Brüssel, seit der Septemberrevolution von 1830 Soldat, stieg zum Generallieutenant und wurde 1847 belg. ...
Chazaren
Chazaren (Chasaren), türk. Volksstamm, im 3. Jahrh. n. Chr. am Kaukasus wohnend, von wo aus sie Armenien beunruhigten. Unter Attila waren sie im Gefolge der Hunnen, machten ...
Chebeque
Chebeque, s. Schebecke.
Check
Check (Tratte), in England die Anweisung auf einen Bankier, bei welchem der Aussteller eine bestimmte Summe niedergelegt hat, ist zahlbar auf Sicht; Ch. heißt auch die blau und ...
Checka
Checka, zinnerne Scheidemünze in Hinterindien; die große C. = 91/2 Pf. 21/2 kr. C.-M., die kleinere = 1/2 Pf.
Chef
Chef (frz. Schäff), das Haupt, z.B. einer Familie, einer Handlung, eines Bureau; der Befehlshaber einer größeren Truppenabtheilung.
Chegos
Chegos, portug. Perlengewicht = 1/4 Karat.
Cheiloplastie
Cheiloplastie, Lippenbildung, chir. Operation, die Neubildung einer Lippe.
Cheiranthus
Cheiranthus. Levcoje, Lack (Tetradynamia Siliquosa. Cruficerae), eine für den Blumenliebhaber höchst interessante Pflanzengattung, denn die Sommer-, Herbst- und Winter-Levcoje, ...
Cheiroptera
Cheiroptera, s. Fledermäuse.
Cheky
Cheky, Tscheki, türk. Gewicht = 0,57 Pf., in der Levante = 0,83.
Chelard
Chelard (Schelahr), André Hippolyte Jean Baptiste, geb. 1789 zu Paris, geschätzter Componist, der sich mit seinen Landsleuten nicht gut vertrug und deßwegen meistens in ...
Chelidonium
Chelidonium, Schöllkraut, Ch. majus L. der Familie der Papaveraceae, Mohnblütigen, angehörig, eine allenthalb bei uns an Hecken, Mauern und Schutthaufen gemeine Pflanze, mit ...
Cheliferisch
Cheliferisch, deutschlat., Scheerentragend, z.B. Krebse.
Chelinque
Chelinque, kleines indisches Boot.
Chelius
Chelius, Maxim. Joseph, Geh. Rath und Professor der Chirurgie in Heidelberg, geb. 1794 zu Mannheim, wurde 1813 Hospitalarzt in Ingolstadt, und begleitete bald darauf die bad. ...
Chelm
Chelm, poln. Stadt, Gouvernement Lublin, 3000 E.; kath. und unirter Bischof. Piaristencollegium; Sieg der Russen über die Polen 6. Juni 1794.
Chelmford
Chelmford (Tschemsförd), engl. Stadt nordöstl. von London, mit 7500 E. und bedeutendem Handel; auf dem Halley-Common berühmte Wettrennen.
Chelone
Chelone, Schildblume, Gattung aus der Familie Personatae-Antirrhineae, aus dem gemäßigten Amerika.
Chelonia
Chelonia, Meerschildkröte; Cheloniten, versteinerte Seeigel oder Fischzähne; sog. Schwalbensteine, angeblich aus dem Magen der Schildkröte.
Chelsea
Chelsea (Tschellsi), am linken Ufer der Themse, früher Dorf 2 Meilen von London, jetzt mit der Stadt vereinigt; prächtiges Invalidenhaus für die Landtruppen, Waisenhaus für ...
Cheltenham
Cheltenham (Tschelltnhäm), engl. Stadt in der Grafschaft Gloucester mit 43500 E., berühmter Badeort, mit Schwefel-, Eisen- und alkalinischen Quellen.
Chelva
Chelva (Tschelva), span. Stadt in der Provinz Valencia, 6100 E., Wein-, Seide- und Oelbau.
Chemiatrie
Chemiatrie, medic. System besonders im 15. Jahrh. geltend, nach welchem die Krankheiten ihre Ursachen in Fermentationen, Säurebildungen etc. hätten, daher man ihnen mit Mitteln, ...
Chemie
Chemie, derjenige Theil der allgemeinen Naturwissenschaft, welcher die verschiedenen Arten und Eigenschaften der die gesammte Körperwelt zusammensetzenden Grundstoffe, die ...
Chemincouvert
Chemincouvert (frz. Schʼmängkuwähr), der bedeckte Weg bei Festungswerken; Cheminement (Schʼminmang), das Vorrücken der Laufgräben bei Belagerungen; davon cheminiren.
Chemische Präparate
Chemische Präparate, was chemische Produkte (s. Chemie), speciell die Produkte chemischer Fabriken, z.B. Bleiweiß, Vitriol etc.
Chemische Verwandtschaft
Chemische Verwandtschaft, Affinität, s. Chemie.
Chemische Wage
Chemische Wage, s. Wage.
Chemische Zeichen
Chemische Zeichen, bestimmte Zeichen für chemische Elemente nach ihrem Atomgewichte; durch Aneinanderfügen der Zeichen für die Elemente entstehen die Zeichen für die ...
Chemischer Prozeß
Chemischer Prozeß, s. Chemie.
Chemisches Aequivalent
Chemisches Aequivalent, s. Chemie und Aequivalent.
Chemisches Feuerzeug
Chemisches Feuerzeug, ein Präparat, das bei Berührung einer Säure oder durch Reibung einen chemischen Prozeß herbeiführt, wodurch Feuer erzeugt wird, z.B. Fläschchen mit ...
Chemitypie
Chemitypie, chemischer Druck, die Kunst auf chemischem Wege Reliefdruckplatten zum Abdrucke von Zeichnungen in der Buchdruckerpresse herzustellen, von dem Dänen Piil erfunden, ...
Chemmis
Chemmis oder Panopolis, ägypt. Stadt (Ruinen bei Akhmyn) zu Ehren eines Gottes genannt, dessen Sinnbild der Bock war, in welchem die Griechen ihren Pan zu finden glaubten.
Chemnitz
Chemnitz, am Fuße des Erzgebirges zwischen Zwickau und Freiberg, von Leipzig und Dresden je 8 Meilen entfernt liegende Stadt mit 34000 Einw.; Gewerb- und Baugewerkschule, ...
Chemnitzer
Chemnitzer, Iwan Iwanowitsch, geb. 1744 zu Petersburg, Sohn sächs. Eltern, gest. 1784, populärer russ. Fabeldichter; letzte Aufgabe von Smirdin, Petersburg 1847.
Chemniz
Chemniz, Martin, der nach Luther u. Melanchthon als der gelehrteste prot. Theologe gilt, wurde 1522 zu Treuenbriezen geb., aus einem Tuchmacher ein Schulmeister, um studieren zu ...
Chemsin
Chemsin (arab., die 5 Finger), die 5 Tagesgebete der Mohammedaner.
Chénier
Chénier (Schenieh), Marie Joseph de, geb. 1764 zu Konstantinopel, wo sein Vater Louis de C. Generalconsul war, diente einige Zeit im Militär und lebte dann als Schriftsteller. ...
Chenille
Chenille (frz. Schenilljʼ), Raupe, einhaariges, raupenähnliches Seidenzeug, zu Stickereien, Borden, eingewobenen Mustern u. dgl. verwendet. Der Stoff wird mit Kettenfäden ...
Chenopodeae
Chenopodeae, gänsefußartige Pflanzen, keineswegs durch schöne Blumen ausgezeichnete Familie, dagegen reich an sehr nützlichen Arten. Mehrere derselben lieben einen mit ...
Chepstow
Chepstow (Tschepsto), engl. Stadt unweit Bristol, mit 5200 E., Hafen, lebhaftem Handel mit Eisen, Steinkohlen, Mühlsteinen und Bauholz.
Cheptel Contract
Cheptel Contract (frz. Schetel–), Vertrag, durch welchen in Frankreich ein Schafhalter eine Heerde einem andern gegen die Hälfte des Ertrags zur Haltung übergibt.
Cher
Cher (frz. Schähr), Nebenfluß der Loire, entspringt im Departem. Creuse und mündet nach einem Laufe von 45 Meilen unweit Tours in die Loire; er ist 9 Meilen schiffbar. – ...
Cherasco
Cherasco, (Kerasko), sardin. Stadt in der Provinz Mondovi, am Zusammenflusse vom Stura u. Tanaro, 12000 E., Seidenbau.
Cherascof
Cherascof, Michael, geb. 1733, gest. 1807, russ. epischer Dichter ohne besondere Bedeutung.
Cherbourg
Cherbourg (Schärbuhr), französ. Seestadt am Kanal, der Insel Wight gegenüber, Hauptort der ersten Seepräfectur, einer der 5 großen französ. Kriegshäfen, 28000 E., die ...
Cherbuliez
Cherbuliez (frz. Scherbülieh), Familie in Genf, schriftstellerisch u. buchhändlerisch thätig. C., André, geb. 1795, Theologe, Professor in Genf, schrieb über das Buch Hiob ...
Cheribon
Cheribon (Scheribon), holländ. Residenzschaft auf der Nordküste von Java, aus 5 Districten bestehend: C., Indramaju, Madscha, Kuningan und Galu; das Klima ist gesund, durch die ...
Cherokesen, Cherokees
Cherokesen, Cherokees (Tscherokihs), in ihrer Sprache Chelake, Indianerstamm in Nordamerika, aus ihrem früheren Gebiete am Tenessee und unteren Missisippi durch die Amerikaner ...
Cherry
Cherry (Tscherry), engl., Xereswein.
Cherso
Cherso, österr. Insel im adriatischen Meere, im Golf von Quarnero, vom Festlande durch den Golf von Farissina getrennt, 43/4 □M. groß, mit 14000 E.; die Insel ist ein ...
Cherson
Cherson, russ. Gouvernement am Dnieper, Bug, Dniester und schwarzen Meere, 1332 □M. groß, mit 860000 E.; sehr bedeutende Rindvieh- u. Pferdezucht; Getreidebau. Der ...
Chersonesos
Chersonesos, griech., Halbinsel; vorzugsweise hieß Chersones, thracischer, die jetzige Halbinsel von Galipoli oder den Dardanellen, und taurischer C. die Halbinsel Krim; C. ...
Cherub
Cherub, der, in der Mehrzahl Cherubim, repräsentirt im alten Bunde als ideale Gestalt das geschöpfliche Leben in seiner höchsten Fülle und damit die Schöpferkraft Gottes. Den ...
Cherubini
Cherubini, Maria Luigi Carlo Zenobio Salvador, geb. 8. Septbr. 1760 zu Florenz, berühmter Componist, von 1786 an in Paris lebend, wo er den 15. März 1842 als Director des ...
Cherusker
Cherusker, norddeutscher Volksstamm auf beiden Seiten des Harzgebirges, den Römern anfangs befreundet, fielen jedoch unter ihrem Fürsten Armin (Hermann) im Jahr 9 nach Chr. von ...
Chesapeakbai
Chesapeakbai (Tschessäpikbeh), Busen des atlantischen Oceans zwischen den nordamerikan. Staaten Maryland und Virginien, 42 M. lang und bis 71/2 M. breit, eigentlich die Mündung ...
Chester
Chester (Tscheßter), Cheshire (Tscheschihr), Grafschaft an der Westküste von England, 481/2 □M. groß mit 425000 E., eben, wohl bewässert, durch Rindviehzucht ausgezeichnet; ...
Chesterfield [1]
Chesterfield (Tschesterfield), engl. Stadt in der Grafschaft Derby mit 11200 E., bedeutender Industrie in Eisen, Baumwolle und Seide; von ihr hat die Familie Stanhope den ...
Chesterfield [2]
Chesterfield, Philipp Dormer Stanhope, Graf von, geb. 1694, whiggistischer Staatsmann, als solcher jedoch nicht von großer Bedeutung, obwohl er an verschiedenen Höfen ...
Chetib
Chetib (hebr., zu schreiben), die Texteslesart der hebr. Bibel.
Chevaleresque
Chevaleresque (frz. schwalresk), ritterlich.
Chevalet
Chevalet (frz. Schwaläh), die Folterbank (equuleus); der Strafesel; die Staffelei des Malers; der Saitensteg.
Chevalier d'or
Chevalier d'or (Schwallieh dor), franz. Louisdor von Ludwig XV., von dem Ludwigskreuze so genannt.
Chevalier [1]
Chevalier (frz. Schwalieh), Ritter; C. dʼhonneur, der begleitende Cavalier; C. de fortune, oder C. dʼindustrie, Glücksritter, vornehmer Gauner.
Chevalier [2]
Chevalier, Michel geb. 1806 zu Limoges, in der polytechnischen Schule zu Paris und der Bergwerksschule gebildet, war zuerst St. Simonist und Journalist, bereiste dann im Auftrage ...
Chevalier [3]
Chevalier , Paul, geb. 1801 zu Paris, unter dem Namen Gavarni durch seine Charakterzeichnungen in das Journal »les gens du monde« und in das »Charivari«, sowie durch ...
Chevalier [4]
Chevalier, Jean Baptiste, geb. 1752, Gelehrter, unternahm 1786 eine wissenschaftliche Reise in die Levante und gab eine äußerst genaue Beschreibung der Gegend von Troja; st. ...
Chevauchement
Chevauchement (frz. Schwoschmang), in der Chirurgie ein Knochenbruch, wobei die beiden Enden seitlich über einander geschoben liegen.
Chevaux legers
Chevaux legers (Schwolescheh), Reiter von leichter Bewaffnung, im franz., bayer. und österr. Heere.
Chevet
Chevet (frz. Schwä), Unterlage, der Richtkeil bei den Geschützen.
Cheviot Hills
Cheviot Hills (Tschiwiot Hills), Gränzgebirge zwischen Schottland und England, sehr reich an Steinkohlen; höchste Kuppe Hartfell 2680' über dem Meere.
Chevreuil
Chevreuil (Schöwrölj), Michel Eugene, geb. 1786 zu Angers, franz. Chemiker, Professor der angewandten Chemie am naturhistor. Museum. Schriften: »Chemische Untersuchungen über ...
Chevron
Chevron (frz. Schewrong), levant. Ziegenhaare u. daraus gewobener Zeug; Dachsparren; die winkelförmigen Treffen auf dem Aermel der Soldaten und Unteroffiziere etc., ihre ...
Chezy
Chezy (Schesih), Antoine Leonard de, geb. 1773, franz. Orientalist, gest. 1832 als Professor des Sanscrit am Collége de France, gab Uebersetzungen aus dem Persischen und ...
Chiabrera
Chiabrera (Kiab–), Gabriello, geb. zu Savona 1552, gest. 1637, ital. Lyriker, Epiker und Dramatiker, die klass. Formen nachbildend, daher wohl auch der ital. Pindar genannt. ...
Chiamata
Chiamata, ital., verstellte Blöße beim Fechten.
Chiana
Chiana (Clanis bei den Römern), Fluß in Toscana und dem Kirchenstaate, fließt theils in den Tiber, theils in den Arno, eine für beladene Kähne schiffbare Verbindung ...
Chiapa
Chiapa (Tsch–), mexik. Bundesstaat im Süden von Vera Cruz, 1824 □M. groß mit 145000 E., größtentheils christl. Indianern, welche Ackerbau, Weberei und andere Gewerbe ...
Chiaramonte
Chiaramonte, Stadt auf Sicilien mit 7500 E., Wein-, Oel- und Mandelbau; Stadt in der neapolit. Provinz Basilicata, 7000 E., Weinbau; Stadt auf der Insel Sardinien, Prov. ...
Chiaramonti
Chiaramonti, Familiennamen Pius VII., daher Benennung des Kunstmuseums im Vatican, das von ihm angelegt und geordnet wurde (darüber das prächtige und treffliche Werk von ...
Chiari [1]
Chiari, österr. lombard. Stadt am Oglio, 8000 E.; bedeutende Seidenspinnereien und Gerbereien. Sieg des Prinzen Eugen über die Franzosen den 1. Sept. 1701.
Chiari [2]
Chiari, Pietro, geb. 1700, gest. 1787 zu Venedig, Weltgeistlicher, Hofpoet des Herzogs von Modena, schrieb sehr viele Lustspiele, auch einige Trauerspiele, ohne jedoch seinen ...
Chiasmus
Chiasmus, in der Grammatik die verschobene Stellung des Subjects und Prädicats oder des Genitivs und seines regierenden Casus; ein Zeichen bei zweifelhaften Stellen eines Autors. ...
Chiasso
Chiasso, südlichster Ort der Schweiz, im Kanton Tessin, 1300 E.; Seiden und Tabaksbau.
Chiastolith
Chiastolith, soviel als Hohlspath.
Chiavari
Chiavari (Kiawari), Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in der Generalintendanz Genua an der Mündung des Sturia, mit 9000 E.; Seidenzucht, Wein-, Olivenbau; Sardellenfischerei.
Chiavenna
Chiavenna (Kläven), österr. lomb. Stadt in der Prov. Sondrio, am Fuße des Splügen und der wilden Mära, mit 4000 E., äußerst lebhaftem Transithandel, Fabriken in Seide, ...
Chibouque
Chibouque (Tschibuk), die türk. Tabakspfeife mit langem Rohre.
Chica
Chica (Tschika), rothe Farbe aus Bignonia Chica, mit der sich einige ind. Stämme in Südamerika färben.
Chicago
Chicago (Tschikehgo), nordamerik. Stadt am Illinois und dem Michigansee, rasch aufblühend mit 45000 E., darunter 13000 Deutschen. Bedeutender Handel mit Holzwaaren, Getreide, ...
Chicane
Chicane (Schican), absichtlich bereitete Schwierigkeit.
Chicaneur
Chicaneur (Schicanöhr), der chicanirt, Chicanen bereitet; Rechtsverdreher.
Chichester
Chichester (Tschitschester), Hauptstadt der engl. Grafschaft Sussex, an der See, südwestl. von London, mit 9500 E. und einem kleinen Hafen; C. ist anglican. Bischofssitz und hat ...
Chiemsee [1]
Chiemsee, bayer. Meer, Alpensee in Oberbayern im Landgerichte Trostberg, 31/2 □M. groß, 480' tief, 1543' über dem Meere, sehr fischreich, in herrlicher Landschaft, mit den ...
Chiemsee [2]
Chiemsee, 2 Klöster Südbayerns, auf Eilanden des C.s, Frauen- und Herrnchiemsee, deren Stiftung Herzog Thassilo II. zugeschrieben wird. Doch über jenes findet sich erst 894 ...
Chieri
Chieri (Kieri), Stadt 1 M. von Turin, mit 13500 E., schönen Kirchen, Klöstern und öffentlichen Gebäuden; Seidenspinnereien, Wolle- u. Baumwollenfabriken.
Chieti
Chieti (Kieti), feste Hptst. der neapol. Prov. Abruzzo citeriore, Erzbisthum, 13700 E.; Seidenfabrikation, Handel mit Getreide, Wein, Oel.
Chiffon
Chiffon (frz. Schiffong), Lumpen, Lappen; Chiffonier, Lumpensammler; Chiffonière (Schiffoniähr), Schrank zum Aufbewahren von Leinenzeug; chiffonieren, zerzausen, zerknittern.
Chiffre
Chiffre (frz. Schiffr), Ziffer, Zeichen überhaupt, z.B. das Namenszeichen mit verschlungenen Anfangsbuchstaben, dann besonders die Geheimschrift, die man im diplomat. Verkehr, ...
Chignon
Chignon (frz. Schinjong), Nacken; das hinaufgeschlagene, mit einem Kamme festgesteckte Haar des Hinterkopfs.
Chihuahua
Chihuahua (Tschtigh–), Bundesstaat der Republik Mexiko, nördl. an Texas oder den Rio grande gränzend, fast durchgängig Hochfläche mit gesunder Luft, ist 3400 □M. groß ...
Chikasaws
Chikasaws (Tschikäsahs), nordamerikan. Indianerstamm, ehemals in den Staaten Tenessee und Missisippi ansäßig, jetzt am Red River (rothen Fluß), fast ausgestorben.
Childebert Childerich
Childebert Childerich, s. Franken.
Childrenit
Childrenit, phosphorsaure Thonerde und Eisen, Art des Lazuliths.
Chiler Baschi
Chiler Baschi, der Oberschenk des Sultans.
Chili
Chili oder Chile (Tschili), südamerik. Republik, ein 282 M. langer und 35 M. breiter Küstenstreifen zwischen dem stillen Ocean und der Andeskette, nebst der Insel Chiloë, ...
Chiliade
Chiliade, Chilias, griech., eine Anzahl von Tausend.
Chiliasmus
Chiliasmus heißt der Glaube an ein künftiges 1000jähriges Weltreich in welchem der wieder vom Himmel gekommene Messias herrscht und alle Gläubigen zum Genusse der ...
Chilisalpeter
Chilisalpeter heißt der in der neuern Zeit an den westl. Küstenstrichen Südamerikas (im District Alkcama) in ungeheuren Ablagerungen aufgefundene Natron-Salpeter ...
Chillon
Chillon (frz. Schilljong), Felsenschloß im Genfersee, am östl. Ufer, dem Kanton Waadt gehörig, dient zur Aufbewahrung von Munition; hier war auf Befehl des Herzogs von ...
Chiloë
Chiloë (Tschiloë), chil. Provinz von der großen Insel C. (200 □M.) genannt, aus etwa 325 Inseln bestehend, von denen aber nur 25 bewohnt sind. Die Hauptinsel ist fruchtbar, ...
Chilon
Chilon, einer der sog. 7 Weltweisen, Lacedämonier; sein Sinnspruch: »Nichts zu viel«.
Chiluf
Chiluf, hebr., Wechselbrief.
Chimära
Chimära, mythisches Ungeheuer, feuerschnaubend, aus Löwen, Drache und Ziege zusammengesetzt, von Bellerophon (s. d. A.) getödtet. Chimäre (Schimähre), in der modernen ...
Chimay
Chimay (frz. Schimäh), Fürstenthum im belg. Hennegau, 1804 von der franz. Familie Riquet de Caraman geerbt; es ist reich an Eisen und Marmor und hat seinen Namen von der ...
Chimborasso
Chimborasso (Tschimborasso), eine der höchsten Andenspitzen im südamerik. Staate Ecuador, 21148' hoch, lange Zeit für den höchsten Berg der Erde gehalten, bekannt durch Al. ...
China
China, Sina, bei den Russen Khitai, in der officiellen Sprache der Chinesen Tschanghoa, die Blume der Mitte, oder Tai-tsin-kun, das Reich der reinen Herrschaft genannt, der ...
Chinarinde
Chinarinde. Die erste Entdeckung der Heilkraft der C. verliert sich in das Gebiet der unbestimmten Sage. Ob die Eingebornen Südamerikas vor der Ankunft der Europäer die ...
Chinasilber
Chinasilber, Neusilber oder Argentan auf galvanischem Wege massiv versilbert.
Chinchilla
Chinchilla (Tschintschilla), eine südamerikan. Wieselart (Viverra Chinche), liefert ein sehr seines Pelzwerk, weiß und schwarzgrau.
Chiné
Chiné (frz. Schineh), geflammt, besonders bei Gewehrläufen; chiniren, einem Gewebe flammige Muster geben.
Chinesische Mauer
Chinesische Mauer der im 3. Jahrh. v. Chr. von der Dynastie Tsin errichtete Wall gegen die Einfälle der Mongolen; er erstreckt sich in einer Ausdehnung von 300 Meilen von dem ...
Chinesische Sprache, Schrift und Literatur
Chinesische Sprache, Schrift und Literatur. Die chinesische Sprache ist einsilbig, jedes Wort schließt entweder mit einem Vocal oder Diphthong oder Nasenlaut; ein und dasselbe ...
Chinesischer Oelrettig
Chinesischer Oelrettig (Raphanus sativus chinensis oleiferus), eine auch bei uns da und dort angebaute Oelpflanze; der Lampenruß derselben bildet einen Hauptbestandtheil der ...
Chinesisches Feuer
Chinesisches Feuer, bei Lustfeuerwerken jeder Satz aus seinen Metallspänen, die je nach dem Metalle verschiedenfarbige Funken geben, speciell ein Satz, der ein blitzendes, ...
Chinesisches Gras
Chinesisches Gras, mehrere Nesselarten in China, aus dem seine, weiße, glänzende, fast durchscheinende Gewebe verfertigt werden.
Chinesisches Meer
Chinesisches Meer, das Meer zwischen dem südl. China, Hinterindien, den Sundainseln und Philippinen.
Chino
Chino (Tschino) in Amerika der Abkömmling von einem Neger und einer Indianerin, auch Zambo genannt.
Chinon
Chinon (Schinong), franz. Stadt im Depart. Indre-Loire, an der Vienne, 6800 E., Wollenwaaren und Leinenfabriken, Handel mit Getreide, Wein, Pflaumen und Senf; das Schloß ehemals ...
Chiococca
Chiococca, s. Brechwurzel.
Chioggia
Chioggia (ital. Kioddscha) oder Chiozza, Hafenstadt auf einer Insel 3 Meil. von Venedig, durch eine steinerne Brücke mit Brondolo verbunden, Bischofssitz, 26000 E.; ...
Chionanthus
Chionanthus, Schneeblume, Gattung aus der Familie der Sapotaceae-oleinae, einheimisch in Nordamerika und Neuholland, bei uns Zierstrauch mit weißen Blüthenrispen.
Chios
Chios, jetzt Skio, Insel im ägeischen Meere, unweit der asiatischen Küste, Tschesme gegenüber, 181/2 □M. groß, gebirgig, ausgezeichnet durch mildes Klima und ...
Chipawa
Chipawa (Tschi–), nordamerikan. Stadt am Niagara; Sieg der Engländer über die Nordamerikaner den 25. Juli 1814.
Chipolin
Chipolin (frz. Sch–), gefirnißter Wasserfarbenanstrich, der getäfelten Zimmern etc. ein porzellanartiges Ansehen gibt.
Chippenham
Chippenham (Tschippenhämm), engl. Stadt unweit Bristol, 4900 E., Tuch- u. Seidenfabriken; eisenhaltige Quellen.
Chippewaer
Chippewaer (Tschippiwäher) oder Ochibways (Odschibuähs), nordamerik. Indianerstamm um den Obersee in der nordamerik. Union und Canada wohnend, vielleicht 30000 Köpfe stark.
Chippewayans
Chippewayans. (Tschippiwähäns) oder Northernindians, in Canada und am obern Missisippi ansäßig, etwa 2000 Köpfe, Pelzthierjäger für die engl. Hudsonsbaicompagnie.
Chiquimula
Chiquimula (Tschiki–), Prov. der central-amerik. Republik Guatimala im Norden der Hondurasbai, 500 □M. groß mit 80000 E., allen Erzeugnissen des trop. Amerika; die ...
Chiquito
Chiquito (Tschiki–), feinste Damencigarre.
Chiragon
Chiragon griech., Handführer, Instrument um schreibenden Blinden die Hand gerader zu leiten.
Chiragra
Chiragra, die Handgicht.
Chirismus
Chirismus, griech., Manipulation, Behandlung mit der Hand, Magnetisiren.
Chirogrammatomantie
Chirogrammatomantie, die Deutung der Handschrift, um daraus den Charakter, die Neigungen etc. des Schreibers zu erkennen, gegenwärtig wieder Mode.
Chirographum
Chirographum, Schuldhandschrift, C. Gläubiger, der im Gegensatz zum Pfandcreditoren für seine Forderung bloß eine solche Handschrift, Wechsel u. dergl. besitzt.
Chirologie
Chirologie, Fingersprache, ungefähr vor 30 Jahren für Taubstumme in ein System gebracht, jetzt wieder aufgegeben.
Chiromantie
Chiromantie, die Wahrsagerei aus den Linien der Hand; Chiromante, ein solcher Wahrsager.
Chiron
Chiron, myth., der gerechte Centaur, der Lyra und der Heilkunst mächtig, Freund oder Lehrer der vortrojanischen Helden bis zu Hercules hinauf; als Sohn des Chronos u. der ...
Chironia
Chironia, Pflanzengattung aus der Familie der Contortae-Gentianeae, am Vorgebirge der guten Hoffnung.
Chironomie
Chironomie, Anleitung zur Handbewegung bei rednerischen Vorträgen, also ein Theil der Mimik.
Chiroplast
Chiroplast wieder aufgegebenes, von Logier erfundenes Instrument, das eine regelgerechte Haltung der Hände beim Klavierspielen bewirken sollte.
Chirurgie
Chirurgie (von Χειρ die Hand und εργον, das Werk) bezeichnet den Theil der Heilkunde, welcher besonders äußere und mechan. Heilmittel anwenden lehrt. Der ...
Chiton
Chiton, das wollene griech. Unterkleid, bei den Frauen mit, bei den Männern ohne Aermel.
Chitoppa
Chitoppa (Tschitoppa), ein veraltetes span. Saiteninstrument mit gewölbtem Körper.
Chits
Chits (ostind. Tschits), deutsch Zits, feiner, bunter Kattun, eigentlich ostind. Baumwollenzeug, dessen Zeichnungen etc. nicht mit Formen gedruckt, sondern gemalt sind.
Chiusa
Chiusa, ital., Klause, Gebirgspaß; Name vieler Orte: C., piemontesische Stadt am Pesio, 6000 E., Seiden- und Weinbau, piemontischer Flecken an der Dora Rivera, 3000 E.; ...
Chiusi
Chiusi, das Clusium des Porsena, Stadt in Toscana an der Chiana (s. d. A.), Bischofssitz, 2000 E.; tuscische und röm. Alterthümer.
Chivasso
Chivasso, sard. Stadt am Po, 2 Meilen von Turin, 7900 E., Wolle u. Getreidehandel, früher wichtige Festung.
Chizerots
Chizerots (frz. Schisseroh), eigener Schlag von Leuten in einigen Dörfern zwischen der Seine und Loire; man leitet sie von den Saracenen her und vor der Revolution sollen sie ...
Chladni
Chladni, Ernst Friedrich Florenz, geb. 1756 zu Wittenberg, gest. 1827 zu Breslau, Naturforscher, der wissenschaftliche Begründer der Akustik, der Erfinder zweier musikal. ...
Chlamys
Chlamys, griech. männliches Oberkleid, besonders im Kriege, eine Art der Chlanä.
Chlanä
Chlanä, das wollene, ärmellose Oberkleid der Griechen, wurde über die Aermel geworfen und mit einer Spange befestigt.
Chlapowski
Chlapowski, Desiderius, geb. und begütert im Posenschen, diente 1807–13 unter Napoleon und stieg bis zum Schwadronschef; später lebte er auf seinen Gütern, schloß sich 1830 ...
Chlodwig
Chlodwig (d.h. der Kriegberühmte), Ludwig, Franke, aus dem Geschlechte der Merowinger, geb. 465, Sohn Childerichs, dem er 481 als König eines Theils der salischen Franken ...
Chloë
Chloë, griech., die Keimende, Beiname der Demeter oder Ceres; häufiger Frauennamen bei den Griechen.
Chlopicki
Chlopicki (Klopizki), Joseph, geb. 1772 in Galicien, focht bereits unter Kosciusco für Polen, wanderte nach dessen Fall aus und diente in der poln. Legion mit Auszeichnung auf ...
Chlor
Chlor, Chlorine, Chlorine, ein einfacher Stoff, findet sich niemals frei, sondern vorzüglich an Natron gebunden, als Chlornatrium in Steinsalz, Seewasser und Salzsoolen etc. ...
Chloris
Chloris, myth., Gemahlin des Zephyrus, Blumengöttin, die Flora der Lateiner; die Mutter Nestors; die Tochter der Niobe, welche mit ihrem Bruder Amyclas von den Pfeilen des ...
Chlorit
Chlorit, ein Mineral von grüner und schwärzlichgrüner Farbe und von 2,6. bis 2,9. spec. Gewicht. Man unterscheideteinen schieferigen, blätterigen und erdigen C. Der ...
Chloroform, Formylchlorid
Chloroform, Formylchlorid, eine Verbindung des Formyls mit Chlor, wird erhalten, indem man eine Mischung von Chlorkalk, Wasser und Weingeist einer Destillation unterwirft. Das ...
Chlorophyllum
Chlorophyllum, das Blattgrün, gehört mit zum festen Inhalt der Pflanzenzellen, wie der Zellkerne, des Stärkmehls u. der Krystalle u. erscheint in Gestalt kleiner, rundlicher, ...
Chlorose
Chlorose, griech., Bleichsucht (s. d. A.).
Chlothar
Chlothar (d.h. der Heerberühmte), Lothar, Frankenname; C., Sohn Chlodewigs, geb. 497, 511 König von Soissons, kriegerisch, eroberte mit seinen Brüdern Burgund, riß ...
Chlothilde
Chlothilde (d.h. die Kampfberühmte), Tochter des Königs Chilperich von Burgund, Gemahlin des Franken Chlodwig, an dessen Bekehrung sie vielen Antheil hatte; sie st. 544, eine ...
Chlumczanski
Chlumczanski, Wenzel Leopold, 1749 aus einem altadeligen böhm. Rittergeschlecht geb., erhielt seine Bildung bei den Jesuiten, wurde 1779 Domherr zu Prag, 1802 Bischof von ...
Chlumetz
Chlumetz, böhm. Stadt im Kreise Gitschin, an der Czidlina, mit 2800 E., Mineralquelle, Hospital; gräflich Kinskysches Schloß mit Park.
Chmel
Chmel, Joseph, geb. zu Olmütz 1798, studierte zu Linz und im Stifte Kremsmünster, trat 1816 in das Stift von St. Florian, wurde 1821 zum Priester geweiht, 1826 Archivar und ...
Chmelnicki
Chmelnicki (Kmelnizki), Bogdan, Sohn eines poln. Edelmanns, kam als Flüchtling zu den ukrainischen Kosaken, wurde Hetman derselben und führte mit dem Tatarenkhan der Krim ...
Chmelnitzki
Chmelnitzki, Nikolai Iwanowitsch, geb. 1789 zu Petersburg, 1829 Gouverneur von Smolensk, gest. 1846 zu Petersburg, russ. Lustspieldichter (sämmtliche Werke Petersburg 1849), ...

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