Слова на букву cult-ducq (2170) Herders Conversations-Lexikon
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Слова на букву cult-ducq (2170)

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Dettelbach
Dettelbach, Stadt im bayer. Unterfranken, unweit Kissingen am Main, 2600 E. Weinbau, Wallfahrtskirche.
Dettingen
Dettingen, Dorf im bayer. Unterfranken, 2 Meil. unter Aschaffenburg; Sieg der Kaiserlichen und Engländer unter Georg II. über die Franzosen unter Noailles im österr. ...
Detto
Detto, ital., das Genannte; desgl.
Deukalion
Deukalion, nach der griech. Mythe Sohn des Prometheus, rettete sich bei der großen Fluth mit seinem Weibe Pyrrha auf den Gipfel des Parnassus; nach der Sage verwandelten die ...
Deurhoff
Deurhoff, Wilhelm, geb. 1650 zu Amsterdam, ein Korbmacher daselbst, der mit spekulativem Talent, ohne besondere Schulbildung, theologische Schriften, so wie den Descartes und ...
Deus
Deus, lat., Gott.
Deus ex machina
Deus ex machina, Maschinengott, d.h. der vermittelst einer Maschine auf das Theater beförderte Gott, welcher Verwicklungen der Handlung, denen kein Ende mehr abzusehen ist, durch ...
Deusdedit [1]
Deusdedit, ein mit Deodat od. Adeodat, d.h. von Gott gegeben, gleichbedeutender latein. Personennamen, frz. Dieu-Donné. – D., ein Römer, Papst von 614–617, ausgezeichnet ...
Deusdedit [2]
Deusdedit, Cardinal und treuer Anhänger Gregors VII., hinterließ neben einer großen Canonensammlung eine mit damaligen Zeitverhältnissen eng zusammenhängende Schrift über ...
Deut
Deut, Duijt, holländ. Kupfermünze = 2 Pfg., 8 = 1 Stüver.
Deut
Deut, Duijt, holländ. Kupfermünze = 2 Pfg., 8 = 1 Stüver.
Deuterocanonisch
Deuterocanonisch, in 2. Reihe canonisch, nennt man die Bücher und Abschnitte der Bibel, welche man zuletzt in den Canon aufnahm, weil sie als ächt bezweifelt oder später ...
Deuterogam
Deuterogam, griech., zum zweitenmal verheirathet; Deuterogamie, zweite Heirath.
Deuteronomium
Deuteronomium, d.h. Wiederholung des Gesetzes, heißt das 5. Buch des Moses, weil es wesentlich in einer Uebersicht der mosaischen Gesetzgebung besteht.
Deuteroskopie
Deuteroskopie, griech., das 2. Gesicht, die Gabe das Abwesende zu schauen und selbst in die Zukunft zu blicken; soll besonders in Schottland nicht selten sein.
Deutsch
Deutsch, gothisch thiudisk, althochdeutsch diutisk, mittelhochdeutsch diutsch, stammt vom gothischen thiuda, althochdeutsch diota, mittelhochdeutsch diet, d.h. Volk, ist ...
Deutsch, Altenburg
Deutsch, Altenburg, s. Altenburg.
Deutsch-Gladna
Deutsch-Gladna, ungar. Bergflecken im Comitat Krassowa; Bergbau auf Kupfer und Blei.
Deutsch-Liptsche
Deutsch-Liptsche, ungar. Marktflecken im Liptauer Comitat, mit 4000 E., Bergbau auf Eisen und Antimon.
Deutsch-Orawicza
Deutsch-Orawicza, ungar. Marktfl. im Comitat Krassowa, mit 4200 E.; Bergbau auf Gold, Silber, Kupfer, Eisen.
Deutsch-Resicza
Deutsch-Resicza, ungar. Bergflecken im Comitat Krassowa; Eisengruben, Schmelz-, Gußwerke, Blechhämmer.
Deutsch-Szaszka
Deutsch-Szaszka, ungar. Bergflecken im Comitat Krassowa, mit 2500 E.; Blei-, Silber-, Kupfergruben, Cementwasser.
Deutschbrot
Deutschbrot, böhm. Stadt im Kreise Pardubitz an der Sazawa, mit 4200 E., welche Wollentücher und Pferdedecken liefern; Mineralbad. Sieg der Hussiten den 8. Jan. 1422.
Deutsche Alterthümer
Deutsche Alterthümer. Die Kunde derselben umfaßt Alles, was man von den Sitten, Staatseinrichtungen, der Religion, dem Kriegswesen, dem Ackerbau, Gewerbe u.s.w. der deutschen ...
Deutsche Concordate
Deutsche Concordate, s. Concordate.
Deutsche Geschichtsquellen
Deutsche Geschichtsquellen sind im weiteren Sinne alle Denkmale und historischen Werke, welche die germanischen, auch die in das röm. Reich einbrechenden Stämme betreffen, so ...
Deutsche Kunst
Deutsche Kunst. Dieselbe entwickelte sich wie die aller neueren Völker in Europa, d.h. sie schloß sich zunächst an die romanische und byzantinische an, und erhielt durch den ...
Deutsche Literatur und Wissenschaft
Deutsche Literatur und Wissenschaft. Die verschiedenen Perioden derselben werden wie bei allen andern Völkern durch die Schicksale der Nation bestimmt. Vor Karl d. Gr. gab es ...
Deutsche Mundarten
Deutsche Mundarten. Dieselben scheiden sich seit alter Zeit in die oberdeutsche und niederdeutsche, vermittelt durch die mitteldeutsche; alle erreichen merkwürdiger Weise dem ...
Deutsche Musik
Deutsche Musik. Die Musik erreichte in Deutschland und Italien die höchste Ausbildung. Wie der ursprüngliche deutsche Volksgesang beschaffen war, wissen wir nicht; die ...
Deutsche Mythologie
Deutsche Mythologie heißt zum Unterschiede von der nordisch-germanischen überhaupt (s. d. Art.), der Götterglaube und Cult der im eigentlichen Deutschland hausenden ...
Deutsche Philosophie
Deutsche Philosophie, bezeichnet weniger eine den Deutschen eigenthümliche Ph. als diese überhaupt, insofern die Ph. seit dem 17. Jahrh. ihren Wohnsitz vorzugsweise und immer ...
Deutsche Sprache
Deutsche Sprache. Sie gehört zu dem großen indo-germanischen Sprachstamme, entwickelte sich selbstständig in vorhistorischer Zeit, eroberte ein großes Gebiet, das sich gegen ...
Deutscher Orden
Deutscher Orden, deutsche Herren, Ritter, hieß der 3. geistl. Ritterorden der zur Zeit der Kreuzzüge in Palästina gegründet wurde. Den Anfang bildete die Gesellschaft der ...
Deutsches Recht
Deutsches Recht, allgemein das in Deutschland geltende Recht; im engern und eigentlichen Sinn das nationale, mit der Geschichte der germanischen Volksstämme aufgewachsene Privat- ...
Deutsches Reich
Deutsches Reich s. Deutschland.
Deutsches Schloß
Deutsches Schloß, das in Nürnberg 1517 erfundene Flintenschloß, das die Luntenflinten verdrängte. Der Hahn mit einem Feuerstein befand sich auf einem in die Zündpfanne ...
Deutsches Theater
Deutsches Theater. Die Anfänge desselben sind die Fastnachtsspiele und Mysterien des Mittelalters (s. deutsche Literatur), aber eine selbstständige Entwicklung der dramat. Kunst ...
Deutschkatholiken
Deutschkatholiken, s. Ronge.
Deutschkrone
Deutschkrone, Stadt im preuß. Reg.-Bezirk Marienwerder, mit 4300 E.; Tuchmacherei, Bierbrauerei u. Branntweinbrennerei.
Deutschland
Deutschland (d.h. der deutsche Bund) ist das Centralland Europas, weniger massenhaft als das europ. Tiefland zwischen den Karpathen, dem Kaukasus und Ural, nicht so gegliedert ...
Deutz
Deutz, alte Stadt am Rhein, mit dem gegenüber liegenden Köln durch eine Schiffbrücke verbunden, seit 1816 wieder stark befestigt, hat 4700 E.; Artilleriewerkstätte, ...
Deutzia scabra
Deutzia scabra und gracilis vera gehören unter die schönsten Ziersträucher, die neuerdings in Handel gekommen sind, halten bei einigem Schutze unsern Winter im Freien aus, und ...
Deux à deux
Deux à deux (frz. dös a dö), zwei und zwei.
Deva
Deva, siebenbürg. Marktfl. a. d. Maros, im District Karlsburg mit 4000 E.; Kupferbergwerk; guter Wein und treffliche Pfirsiche; die alte Bergfeste wurde im Revolutionskriege ...
Devai Biro
Devai Biro, eigentlich Biro von Deva in Siebenbürgen, ein Mönch, 1529 in Wittenberg Luthers Hausgenosse, verbreitete die Reformation von Kaschau und Ofen aus unter dem ...
Devalvation
Devalvation, lat., Abschätzung einer Münze von dem Nennwerth auf den Metallwerth, besonders dann ausgeführt von Seiten des Staats, wenn eine fremde Münze mit einer eigenen ...
Devanciren
Devanciren (frz. dewangs–), überflügeln.
Devantiere
Devantiere (frz. dewangtiähr), Damenreitrock.
Devaporation
Devaporation, lat., die Verdichtung der Dämpfe zur tropfbar flüssigen Form.
Devarschis
Devarschis, in Ostindien die Weisen, welche sich durch Ascese zu dem Range der Götter emporarbeiten.
Devastation
Devastation, lat., Verwüstung; devastiren, verwüsten.
Devaux
Devaux (frz. Dewoh), Paul Louis Isidor, geb. 1801 zu Brügge, Advocat, Vorarbeiter der belg. Revolution als Journalist u. Parteiführer, 1831 kurze Zeit Minister ohne ...
Developpiren
Developpiren, frz.-deutsch, abwickeln. Developpirte Curve, in der Mathematik eine krumme Linie, auf welcher der Durchschnittspunkt gerader und unendlich naher Linien liegt, die ...
Deventer
Deventer, niederländ. Stadt u. Fest. a. d. Yssel, mit 16000 E.; Leinwand-, Strumpf- und Teppichweberei, Bierbrauerei.
Deversiren
Deversiren, frz., von der Richtung abweichen.
Devestiren
Devestiren, lat., entkleiden, Würde oder Lehen entziehen.
Devestitur
Devestitur, Beraubung des Lehens.
Devex
Devex, lat., abwärts gebogen, abschüssig; Devexität, Abschüssigkeit.
Deviation
Deviation, lat., Abweichung von der Richtung; deviativ, ablenkend; deviiren, vom Wege abkommen.
Devirgination
Devirgination, lat., Entjungferung; devirginiren, entjungfern.
Devise
Devise (mittelalterlich Divisa, Abzeichen), Wahlspruch, gewöhnlich mit einer bildlichen Darstellung verbunden (;. B. Viribus unitis, mit vereinigten Kräften). Im Handel die ...
Devoiliren
Devoiliren (frz.-deutsch, dewoal–), enthüllen.
Devoir
Devoir (frz. Dewoar), Pflicht, Schuldigkeit.
Devolution
Devolution, lat., Abwälzung; im bürgerlichen Rechte so viel wie Heimfall, d.h. die Vererbung an eine andere Person als den gewöhnlichen Erben; im Kirchenrechte der Verlust ...
Devolutionskrieg
Devolutionskrieg, heißt der Krieg den Ludwig XIV. nach dem Tode Philipps IV. von Spanien um die spanisch. Niederlande 1667 begann, welche er im Namen seiner Gemahlin, einer ...
Devon [1]
Devon (Dewwʼn), engl. Grafschaft am Kanale mit 580000 E. auf 122 QM.; sie ist gebirgig, hat Bergbau auf Silber, Kupfer, Zinn, Eisen, Blei, Granit, Kalk und Schiefer, liefert ...
Devon [2]
Devon (Dewwʼn) oder Devonshire (Dewwʼnschihr), Pairstitel (Herzogstitel) der Familie Cavendish, deren Häupter immer zu den Whigs gehörten. Der bedeutendste ist William, ...
Devonport
Devonport (Dewwʼnpohrt), befestigte Seestadt am Kanale, mit Hafen, Schiffswerften, bedeutendem Verkehre, 46000 E.
Devoriren
Devoriren, lat. devorare, verschlingen.
Devot
Devot, lat. devotus, andächtig, ehrfurchtsvoll, unterwürfig; Devotion, lat. devotio, Andacht, Unterwürfigkeit; bei den alten Römern die Handlung wodurch sich Jemand den ...
Devouement
Devouement (frz. Dewuhmang), Ehrfurcht, Hingebung.
Devoviren
Devoviren, lat. devovere geloben.
Devrient
Devrient (Devriäng), Name einer berühmten Schauspielerfamilie a. Berlin. – Ludwig, geb. 1784, Sohn eines Kaufmanns, sollte Kaufmann oder Posamentier werden, entfloh jedoch ...
Dewas
Dewas, auch Fereschthehas, heißen in der indischen Religion die Geister der ersten der 3 Gunawelten, welche der Brahma (s. d. Art.) nach Wischnu und Schiwa schuf, voran den ...
Dexiographie
Dexiographie, griech., das Schreiben von der rechten zur linken Hand; dexiographisch, von der Rechten zur Linken geschrieben.
Dexippus [1]
Dexippus, Publius Herennius von Athen, etwa um 270 n. Chr. Heerführer und Archont, verfaßte einen Abriß der allgemeinen Geschichte bis 268 n. Chr., eine Geschichte der Könige ...
Dexippus [2]
Dexippus, ein Peripatetiker um 335 n. Chr., commentirte in 3 Büchern die Kategorien des Aristoteles; Bruchstücke aus dem Original bei Iriarte, latein. Uebersetzung von Bern. ...
Dexterität
Dexterität, lat. dexteritas, Gewandtheit, besonders in mechanischen Arbeiten; dextral, rechts.
Dextrin
Dextrin, Leiocome, das Stärkegummi, ein durch den Einfluß der Agentien verändertes Stärkemehl; die Agentien sind: Wärme, Säuren und die sog. Diastase. Gegenwärtig in ...
Dey
Dey, s. Dei.
Deyling
Deyling, protest. Theolog, geb. 1667, gest. 1755, nicht wie seine Standesgenossen ein dogmatischer Eiferer, sondern mehr auf die Einwirkung auf das Leben dringend; Verfasser ...
Dezem
Dezem, lat. decem, zehn, dann der Zehnt.
Dhawala-Giri
Dhawala-Giri (–dschiri), d.h. weißer Berg, nach den trigonometrischen Messungen der Engländer von 28077' bis herab auf 26340' angegeben; soll seinen bisherigen Rang als ...
Diababulholz
Diababulholz, ostind., sehr schweres, braunröthliches Holz.
Diabelli
Diabelli, Anton, geb. 1783 zu Mattsem bei Salzburg, Schüler Haydns, beliebter Componist von Vocal- und Instrumentalstücken, Arrangements, Singspielen und Operetten, zugleich ...
Diabetes
Diabetes, auch Polyuria, Harnruhr, Vielharnen, eine Krankheit, welche nach vorausgegangenen Verdauungsleiden, verbunden jedoch mit starker Eßlust und heftigem Durste eintritt, ...
Diablerets
Diablerets (frz. –lereh), Berg zwischen Waadt und Wallis, 9901' hoch, mit häufigen Bergstürzen (daher der Name D., Teufelsgebirg).
Diablerie
Diablerie, frz., Teufelei. Diabole, griech., Verläumdung; rhetorische Figur, Beschuldigung des Gegners mit Angabe der verdienten Strafe. Diabolisch, teuflisch; diabolisiren, ...
Diabotanum
Diabotanum, griech., Kräuterpflaster.
Diabrosis
Diabrosis, i. d. Medicin was Aetzung.
Diachoresis
Diachoresis, i. d. Medicin der Stuhl gang; diachoretische Mittel, ausleerende Mittel.
Diachylon
Diachylon, griech., Heftpflaster aus Oel und gepulverter Bleiglätte bestehend (Bleiseife); ein anderes besteht aus Oel u. Bleiglätte, Wachs, Ammoniakgummi, Galbanum und ...
Diadelphie
Diadelphie, Verwachsung der Staubfäden in 2 Bündel, z.B. bei den Erbsen; d.phische Pflanzen, D.phisten, Pflanzen, deren Blüten so gebildet sind.
Diadem
Diadem, griech., Stirnbinde aus Wolle oder Seide, bei den Aegyptern Auszeichnung der Götter und Könige, bei den Griechen der Priester, bei den Persern der Könige, von wo sie ...
Diadoche
Diadoche, griech., Nachfolge, in der Medicin die Umwandlung einer Krankheit in eine andersartige.
Diadochen
Diadochen, Nachfolger, nannten die Griechen Alexanders d. Gr. Feldherren, die sein Reich theilten.
Diaglyphisch
Diaglyphisch, griech., vertieft gestochen oder gemeißelt; Diaglypten, der Gegensatz zu den Anaglypten, vertieft einwärts gearbeitete Figuren.
Diagnose
Diagnose, griech., die gehörige Unterscheidung und darauf beruhende Erkenntniß eines Gegenstandes, in der Heilkunde die richtige Unterscheidung u. Erkenntniß einer Krankheit. ...
Diagometer
Diagometer, Instrument. die Körper als Elektricitätsleiter zu erkennen; s. Galvanismus.
Diagonale
Diagonale, griech.-lat., in der ebenen Geometrie jede gerade Linie, welche 2 gegenüberstehende Winkel einer geradlinigen Figur verbindet. Um die Anzahl der D.n einer solchen ...
Diagonalfläche
Diagonalfläche, jede durch 3 Winkel eines Vielecks gelegte Ebene. Diagonalkraft, heißt diejenige Kraft, welche, wenn man 2 in bestimmter Richtung wirkende Kräfte durch 2 Seiten ...
Diagoras
Diagoras, von der Insel Melos, Zeitgenosse des Simonides und Pindar, dichtete Dithyramben und verfaßte trotzdem eine Schrift, worin er nicht nur die vaterländischen Götter ...
Diagramm
Diagramm, Entwurf, Abriß, in der Mathematik eine Figur oder Zeichnung zur Erläuterung eines geometr. Lehrsatzes oder zur Lösung einer Aufgabe. – Bei den Gnostikern eine ...
Diagraph
Diagraph, ein 1826 von Capitän Gavard zu Paris erfundenes Instrument, um körperliche Gegenstände, wie sie sich dem Auge darbieten, also perspectivisch zu zeichnen.
Diakaustische Linie
Diakaustische Linie, Diakaustika, heißt die Brennlinie, welche entsteht, wenn bei Brechung der Lichtstrahlen, z.B. durch eine Linse, oder beim Zurückwerfen derselben von einem ...
Diakel
Diakel, dasselbe was Diachylon.
Diaklasis
Diaklasis, griech., Brechung, Strahlenbrechung; diaklastisch, die Strahlenbrechung betreffend.
Diakon
Diakon, griech., dem lat. minister, Diener, entsprechend, in der kath. Kirche der zwischen dem Subdiakon u. Priester stehende Kirchendiener; vgl. Diakonat. Einsetzung (Apg. 6, ...
Diakonat
Diakonat, bezeichnet die mittlere der 3 höheren Weihen des kathol. Priestercandidaten; sie ist sacramentalisch, wird nur vom Bischofe vorgenommen, verpflichtet zur ...
Diakonissinen
Diakonissinen, diaconissae, auch viduae, Wittwen, genannt, weil anfangs meist Wittwen, im 4. Jahrh. 40jährige Frauen, endlich auch Jungfrauen D. wurden, waren Kirchendienerinen ...
Diakovar
Diakovar, österr. Marktflecken in Slavonien, Veröczer Comitat, kathol. Bisthum (Bosnien), mit schöner Kathedrale, bischöflichem Lyceum, kathol. Hauptschule, 3900 E.
Diakritische Zeichen
Diakritische Zeichen, griech., Unterscheidungszeichen.
Diakustik
Diakustik, griech., die Lehre von der Fortpflanzung des Schalles durch Körper.
Dialekt
Dialekt, griech., die Mundart einer Sprache, d.h. die bei einzelnen Theilen eines Volkes abweichende Form derselben, sowohl in der Aussprache und Betonung, als in einzelnen ...
Dialektik
Dialektik, griech., Unterredungskunst, angewandte Logik; Platon nennt sie die Kunst, gesprächsweise durch Fragen und Antworten Erkenntnisse zu entwickeln, Kunst des Dialogs, ...
Dialektiker
Dialektiker, hießen die Philosophen der megarischen Schule; jetzt gewandte Logiker, sophistische Redekünstler.
Dialemma
Dialemma, griech., beim Wechselfieber der fieberfreie Zustand.
Diallele
Diallele, griech., was Cirkelbeweis, circulus in demonstrando.
Dialog
Dialog, griech., Unterredung, Wechselgespräch, Unterhaltung. Der D. wurde sehr früh bei Erörterung wissenschaftlicher Gegenstände angewendet u. durch Platon die höchste Art ...
Dialysis
Dialysis, griech., Auflösung, was Asyndeton und Diäresis; in der Medicin. Erschöpfung der Kräfte.
Dialytische Fernröhre
Dialytische Fernröhre, nach Littrows Vorschlag von Plößl in Wien u.a. verfertigte achromatische Fernröhre, in welchen das Objectivglas aus Crownglas in einiger Entfernung ...
Diamant
Diamant, Demant, der werthvollste Edelstein. Er ist der härteste und glänzendste Körper; sein spec. Gewicht ist 3,4 bis 3,6; er ist farblos und wasserhell, doch auch sehr oft ...
Diamante
Diamante, Fra, Carmeliter u. Maler, Schüler des Fra Filippo Lippi, lebte um die Mitte des 15. Jahrh. und gehörte zu den Wiederherstellern der Kunst. – D., Juan Battista, ...
Diamantspath
Diamantspath, eine Art Corund, mit rauher Oberfläche u. trüber Farbe, aus Thon, Kiesel und Eisenoxyd bestehend, wegen seiner Härte zum Schleifen und Poliren der Edelsteine ...
Diameter
Diameter, griech., Durchmesser; diametral, den D. betreffend; gerade durch.
Diamorphose
Diamorphose, griech., Gestaltung, vollkommene Ausbildung.
Diana
Diana, altitalische Göttin, dem Dianus (Janus). Sonnengotte, als Mondgöttin entsprechend. Die ital. D. wurde aber von den Römern mit der griech. Artemis amalgamirt, wie die ...
Diandria
Diandria, griech., zweimännig, bei Linné die Pflanzen mit Zwitterblüthen, die 2 Staubfäden haben.
Dianthus
Dianthus, Nelke od. Grasblume, eine an schönen Arten reiche Pflanzengattung, und unter diesen die Gartennelke allbekannt und beliebt. Sie gehört der Familie der Caryophyllaceae ...
Diapalma
Diapalma, griech., Pflaster aus Olivenöl, Wachs, Blei und schwefelsaurem Zink.
Diapasma
Diapasma, griech., Kräuterpulver, aus wohlriechenden Pflanzenstoffen bereitet.
Diapason
Diapason, griech., die Octave; Diapente, Quinte; Diatessaron, Quarte.
Diapedesis
Diapedesis, griech., das Durchschwitzen, besonders des Blutes durch die Gefäßhäute oder die äußere Haut.
Diaper
Diaper (engl. Deiäpr), geblümte, damastartige Leinwand.
Diaphan
Diaphan, griech., durchscheinend; D.geschirr, Geschirr von Glas, das übergoldet oder übermalt und darüber verglast ist.
Diaphanometer
Diaphanometer, griech., Instrument, die Durchsichtigkeit der Luft zu messen, von Saussure erfunden, besteht aus 2 Scheiben, deren eine mit einem größeren, die andere mit einem ...
Diaphanorama
Diaphanorama, Diorama, gibt eine perspectivische Darstellung gemalter Landschaften mit künstlerischer Beleuchtung.
Diaphonie
Diaphonie, griech., in der Musik Gegensatz zu Symphonie, die dissonirenden Intervalle; jede zweistimmige Composition; figürlich: Mißhelligkeit; diaphonisch, nicht zusammen ...
Diaphonik
Diaphonik, griech., was Diakustik.
Diaphora
Diaphora, griech., Verschiedenheit, in der Rhetorik die Wiederholung eines Wortes in einer anderen Bedeutung (z.B. in der Grabschrift des Kaisers Probus: hic situs est Probus et ...
Diaphoresis
Diaphoresis, griech., Hautausdünstung. – Diaphoretische Mittel, schweißtreibende, die Hautausdünstung fördernde Mittel. Dahin gehören a) mildere D.: warme Getränke, ...
Diaphragma
Diaphragma, s. Zwerchfell; in der Optik die kreisförmig durchbohrten Blechplatten im Innern eines Fernrohres, welche das von den Seiten des Fernrohres reflectirte Licht vom Auge ...
Diaphyse
Diaphyse, griech., in der Anatomie das Mittelstück eines Gliedes; das zwischen den beiden Gelenkenden der Röhrenknochen befindliche Knochenstück, bei Kindern durch Knorpel ...
Diapnoïka
Diapnoïka, Diapnotika, griech., was diaphoretische Mittel.
Diarbekr
Diarbekr, Ejalet in Türkisch-Asien, zwischen Euphrat und Tigris, ein Theil des alten Mesopotamiens, über 650 QM. groß, sehr fruchtbar, wenig angebaut, im Gebirge reich an ...
Diarchie
Diarchie, griech., die Herrschaft von Zweien.
Diäresis
Diäresis, griech.-lat., Trennung; grammatisch die Auflösung der Buchstaben v oder j in u oder ï, dann Trennung eines möglichen oder wirklichen Doppellautes in seine 2 ...
Diarium
Diarium, lat., Tagebuch.
Diarrhöe
Diarrhöe, griech., Durchfall.
Diarthrose
Diarthrose, griech., Gelenke, das Bewegung nach jeder Seite hin gestattet, z.B. Arm- und Hüftgelenk.
Dias
Dias, Eduard, span. Dichter am Ende des 16. Jahrh.; D., Balthasar, portug. Dichter im 17. Jahrh., blind geboren; D., Gomez Francesco, geb. 1745 zu Lissabon, portug. Dichter.
Diaskeuasten
Diaskeuasten, griech., Anordner, hießen die alten Redactoren od. Herausgeber der homerischen Gesänge von der Zeit des Pisistratus bis auf die Alexandriner.
Diasostik
Diasostik, griech., was Diätetik oder Makrobiotik.
Diaspasma
Diaspasma, griech., Trennung, Pause zwischen 2 Versen eines Gesanges.
Diastase
Diastase, findet sich in den keimenden Getreidesamen und Kartoffeln, aber nur in der Umgebung der Keime und nicht vor der Entwicklung derselben, Payen u. Persoz erhielten diesen ...
Diastema
Diastema, griech., Zwischenraum, Intervall; diastematisch, mit Zwischenräumen.
Diastimeter
Diastimeter, griech., ein 1818 von Rommershausen in Zerbst erfundenes Instrument zur Messung der Entfernungen; es gleicht einem Fernrohr ohne Gläser, in dem in verschiedenen ...
Diastole
Diastole, griech., in der Metrik der Gebrauch einer kurzen Silbe statt einer langen, nur bei der Arsis zulässig; in der griech. Grammatik dasselbe was Hypodiastole; in der ...
Diasyrmus
Diasyrmus, griech., Verspottung, rhetor. Figur, die übermäßige Verkleinerung, Gegensatz zu der Hyperbel.
Diät
Diät, griech., die Ordnung der Lebensweise hinsichtlich der Nahrungsmittel und Getränke, wie solche besonders bei Kranken nöthig ist. Im weitern Sinne umfaßt jedoch die D. ...
Diäten
Diäten, Taggelder der Beamten bei außerordentlichen Geschäften; der Abgeordneten in den Ständeversammlungen (nur die englischen erhalten keine).
Diäteten
Diäteten, Schiedsrichter in Athen für Privatstreitigkeiten, namentlich Geldsachen; es waren entweder von den Parteien ausgewählte Vermittler oder Mitglieder des Diäteterion, ...
Diatheke
Diatheke, Bund, der griech. Name für Testament (A. T. u. N. T.),
Diatherman
Diatherman, bei Melloni die Körper, welche die Wärmestrahlen vollkommen hindurchlassen; Diathermansie, diese Eigenschaft der Körper.
Diathese
Diathese, griech., dasselbe was Disposition; in der Medicin, der zu gewissen Krankheiten besonders geneigte Körperzustand eines Menschen, besonders die disponirende ...
Diatom
Diatom, bei Mohs Mineralien, die nach einer Richtung leicht theilbar sind, z.B. Schillerspath, der deßwegen vorzugsweise D. genannt wird.
Diatomaceae
Diatomaceae, Stückelalgen, sind mikroskopisch kleine kryptogamische Gewächse, eine Tribus der Familie der Algen (s. d. Art.) bildend und merkwürdig dadurch, daß sie aus sog. ...
Diatonisch
Diatonisch, durch die Töne, von Ton zu Ton fortschreitend; daher diatonische Tonleiter, die Darstellung der 7 Tonstufen nach dem Gesetz irgend einer Tonart. Diatonische Melodie, ...
Diatribe
Diatribe, griech., gelehrte Erörterung, kleine Abhandlung, besonders eine gelehrt thuende bittere Streit- oder Schmähschrift. Bekannt ist die D., welche Voltaire unter dem ...
Diatyposis
Diatyposis, griech., Andeutung durch Vorbilder.
Diaz
Diaz, Name einiger berühmten Portugiesen. – D., Bartolommeo, stammte aus Algarvien, wurde am Hofe König Johanns II. erzogen, mit Martin Behaim (s. d. Art.) bekannt und 1486 ...
Dibbeln
Dibbeln, Stopfen (engl. the dibbling), heißt die Samen in Reihen und in dazu gemachte Löcher mit der Hand einlegen, ähnlich wie im Garten die Erbsen od. im Felde ...
Dibbi
Dibbi, Debo, See im afrikan. Sudan, westl. von Timbuktu, von dem Joliba (Niger) gebildet.
Dibdin [1]
Dibdin, Charles, geb. um 1748 in Southampton, gest. 1814, engl. Schauspieler, Schauspieldichter u. Componist; in letzterer Beziehung war er von Bedeutung, indem mehrere seiner ...
Dibdin [2]
Dibdin, Thomas Forngall, Neffe von Charles D., geb. 1776 zu Kensington, gest. 1847, engl. Bibliograph, einer der bedeutendsten der neueren Zeit, indem er die Bibliotheken der ...
Dic, cur hic
Dic, cur hic, lat., sage, warum bist du hier?
Dicäarchus
Dicäarchus, eigentlich Dikäarchos, Name eines um 360 v. Chr. in Messene geb. Aristotelikers, dessen rhetorische, philosophische, geschichtliche u. geographische Werke bei den ...
Dicasterialtafel
Dicasterialtafel, in Ungarn das Appellationsgericht für einen Comitat.
Dicasterium
Dicasterium, griech., Gerichtshof; Spruchgericht ohne bestimmte Gerichtsbarkeit, im Auftrage oder auf Ansuchen urtheilend, früher auf deutschen Universitäten die ...
Dichogamie
Dichogamie, in der Botanik die Erscheinung bei der Blüthenbildung, wenn die sog. Geschlechtsorgane der Pflanzen sich nicht gleichzeitig ausbilden; sie heißt androgynisch, wenn ...
Dichotomie
Dichotomie, griech., Eintheilung in Zwei; in der Botanik die Gabeltheilung der Aeste; in der Astronomie die Mondsphase, wo die Scheibe genau zur Hälfte beleuchtet ist; der ...
Dichroismus
Dichroismus, griech., die Eigenschaft mehrer krystallisirter Mineralien ihre ursprüngliche Farbe zu verändern, entweder durch Vermehrung ihrer Dichtigkeit oder je nachdem man ...
Dichroit
Dichroit, griech., Schillerspath, Mineral aus Kiesel, Thon, Talk, Eisen Manganoxydul und Wasser bestehend, in 6seitigen Säulen krystallisirt, von der Härte des Quarzes, ...
Dichromatisch
Dichromatisch, griech., zweifarbig.
Dichtigkeit
Dichtigkeit eines Körpers nennt man das Verhältniß seiner Masse in einem gegebenen Volumen zu der Masse eines anderen gleich großen Körpers; die D. ist daher ...
Dichtkunst
Dichtkunst, christliche, Dichtungsarten, s. Poesie.
Dicis causa, gratia
Dicis causa, gratia, lat., um die Formalien zu beobachten; zum Scheine.
Dickblatt
Dickblatt, s. Crassulaceae.
Dickdarm
Dickdarm, s. Darm.
Dickens
Dickens, Charles, unter dem Namen Boz schreibend, geb. 7. Febr. 1812 in Portsmouth, ist der bedeutendste unter den jetzt lebenden engl. Romanschriftstellern, durch seinen Humor, ...
Dickfuß
Dickfuß od. Triel, Oedicnemus, heißt eine Gattung aus der Ordnung der Waldvögel. Schnabel länger als der Kopf, Augen groß, dicke, netzartig geschuppte Füße mit 3 ...
Dickgroschen
Dickgroschen, hießen die ersten 2 Loth schweren deutschen Silbermünzen, von Oesterreich seit 1479, von Sachsen seit 1485 geprägt.
Dickhäuter
Dickhäuter, Pachydermata, Ordnung der Säugethiere, haben das Eigenthümliche, daß die Spitzen der unbeweglichen Zehen mit Hufen bedeckt sind; diese Zehen dienen nur als ...
Dickköpfe
Dickköpfe, Hesperia, Gattung der unächten Tagfalter, mit kurzem, dickem Leibe, großem Kopfe u. kurzen Fühlern. Puppen und Raupen ähnlich denen der Nachtfalter. – Der ...
Dickleiber
Dickleiber, Gastropacha, Gattung der Nachtfalter, aus der Familie der Spinner; alle mit dickem Hinterleib. Die Arten zahlreich, darunter: das Eichenblatt, G. quercifolia, die ...
Dickmedaillen
Dickmedaillen, kleine, unverhältnißmäßig dicke Schaumünzen.
Dickpfennige
Dickpfennige, hießen die ersten starken Silbermünzen, welche die Bracteaten verdrängten.
Dickrübe
Dickrübe, s. Runkelrübe.
Dickthaler
Dickthaler, dicke Tonne, altniederländische Silbermünze, in Belgien = 1 Thlr. 20 Sgr. = 2 fl. 26 kr. C.-M., in Holland = 1 Thlr. 22 Sgr. = 2 fl. 32 kr. C.-M.
Diclini
Diclini, Pflanzen mit getrennten Geschlechtern, Gegensatz zu den Monoclini, Pflanzen mit Zwitterblüthen; Hauptabtheilung bei Linné, die 21.–23. Klasse in sich begreifend.
Diclyctra spectabilis
Diclyctra spectabilis, ansehnliche Diclytre, eine prachtvoll und reich blühende Pflanze aus der Familie der Fumariaceae von ganz leichter Cultur u. unter einer Laubdecke ...
Dicta
Dicta, lat., Sprüche, in der Einzahl dictum, Spruch. D. probantia, biblische Beweisstellen. D. testium, Zeugenaussage; dictando, dictirend.
Dictator
Dictator, in der alten röm. Republik ein von dem Senate, später von den Consuln nach erfolgter Bevollmächtigung durch die Volksversammlung ernanntes Oberhaupt des Staates mit ...
Dicterien
Dicterien, lat., Witzsprüche.
Diction
Diction, lat., Ausdrucksweise, Schreibart.
Dictionnaire
Dictionnaire (frz. –nähr), Wörterbuch; D. de poche (– de posch), Taschenwörterbuch.
Dictiren
Dictiren, einem anderen etwas vorsprechen, damit er es niederschreibe; befehlen.
Dictum
Dictum, lat., Ausspruch; d., factum, gesagt, gethan.
Didaktik
Didaktik, griech.-deutsch, Lehr- oder Unterrichtswissenschaft, dann Kunst des Unterrichtes. Didaktisch, was zum Lehren gehört, belehrend; didaktisches Verfahren, Lehrart.
Didaktische Poesie
Didaktische Poesie, s. Lehrgedicht.
Didaktron
Didaktron, Lehrgeld, besonders das, welches die griech. Philosophen von ihren Schülern nahmen.
Didaskalia
Didaskalia, griech., Unterweisung; bei den Griechen Notizen über die Verfasser dramatischer Stücke, die Zeit ihrer Aufführung, ihren Erfolg etc.
Didekaëdrisch
Didekaëdrisch, griech., zweimal zehnflächig.
Diderot
Diderot (frz. –dero), Denis, der 1713 zu Langres in der Champagne geb. Sohn eines Messerschmiedes, wurde ein guter Mathematiker und Physiker, griff 1745 in einem »Versuche ...
Dido
Dido, Elissa, der Sage nach die Gründerin Karthagos um 900 v. Chr., Schwester des tyrischen Königs Pygmalion, der ihren Gatten Sichäus oder Acerbas umbringen ließ, worauf sie ...
Didodekaëdrisch
Didodekaëdrisch, griech., doppelt zwölfflächig.
Didot
Didot (–do), franz. Buchhändler- und Buchdruckerfamilie, sehr verdient um die Vervollkommnung der Buchdruckerkunst. François Ambr. D., geb. 1730, gest. 1804, vervollkommnete ...
Didym
Didym, 1839 von Mosander entdecktes Erdmetall.
Didymisch
Didymisch, griech., doppelt, gepaart.
Didymus [1]
Didymus, alexandrin. Grammatiker zur Zeit des Augustus, der nach Angabe des Seneca nicht weniger als 4000 Schriften verfaßte, bei den Alten jedoch als Kritiker sehr geschätzt ...
Didymus [2]
Didymus (griech., Zwilling), der Blinde, lebte 308–395 zu Alexandrien und war trotz seiner Blindheit ein ausgezeichneter Katechet, welcher den Hieronymus, Isidor, Rufinus u.a. ...
Didymus [3]
Didymus, Gabriel, ein Gehilfe Luthers, geb. 1487 zu Joachimsthal in Böhmen, 1502 zu Wittenberg Augustinermönch, 1512 Magister, 1513 Priester und nach dem Auftreten Luthers ...
Didynamia
Didynamia, Zweimächtigkeit, weil von 4 Staubgefäßen das eine Paar länger als das andere, bildet die 14. Klasse Linnés, die in 2 Ordnungen, die Gymnospermia (nacktsamige) und ...
Dié
Dié, das gallisch-röm. Dea Vocontiorum, Stadt im Departem. Drôme, am rechten Ufer dieses Flusses, in einem reizenden Gebirgsthale, das verschiedene Naturmerkwürdigkeiten ...
Die hodierno
Die hodierno, lat., am heutigen Tage.
Diebitsch Sabalkansky
Diebitsch Sabalkansky, Hans Karl Friedr. Anton von Diebitsch u. Norden, Graf von, geb. 13. Mai 1785 zu Großleippe in Schlesien, Abkömmling eines kriegerischen Geschlechtes, ...
Diebsinseln
Diebsinseln, s. Ladronen.
Diebstahl
Diebstahl, furtum, vorsätzliche Entwendung einer fremden beweglichen Sache. Wird gewöhnlich eingetheilt 1) in gemeinen od. einfachen D., der durch keine besonders beschwerende ...
Dieburg
Dieburg, Stadt 3 Stunden nordöstl. von Darmstadt, mit 3300 E., Stahl- und Blechwaarenfabrikation, lebhafter Kleinhandel.
Diefenbach
Diefenbach, Lorenz, geb. 1800 zu Ostheim in Hessen-Darmstadt, nach wechselvoller Jugend Pfarrer und Bibliothekar in Solms-Laubach, 1845 Deutschkatholik, 1848 im Vorparlamente zu ...
Dieffenbach [1]
Dieffenbach, Joh. Friedr., einer der ausgezeichnetsten neueren Chirurgen, geb. 1792 zu Königsberg, studierte zuerst Theologie, machte als Freiwilliger 1813 bis 15 die Feldzüge ...
Dieffenbach [2]
Dieffenbach, Ernst, geb. 1811 zu Gießen, studierte Medicin, ging 1839 als Naturforscher nach Neu-Seeland u. gab die Ergebnisse seiner Untersuchungen 1843 in einem engl. Werke ...
Diëgesis
Diëgesis, griech., in der Rhetorik die vollständige Erzählung einer Sache; diëgetisch, erzählend.
Diego
Diego, span. Name für Dietrich, Theodorich. – D. Ramirez, D. Rayez, s. Malediven. – D. Rodriguez, Insel im indischen Ocean, reich an Schildkröten, Krabben, Ratten.
Diekirch
Diekirch, Stadt in Luxemburg an der Sure, mit 3500 E., Leder- und Tuchfabriken.
Diel
Diel, A. F. A., Dr., geb. 1756 zu Gladenbach, gest. 1833, herzogl. nassauischer Geheimerath, ein sehr verdienstlicher Pomologe. Sein Hauptwerk »Versuch einer systematischen ...
Diemel
Diemel, westl. Nebenfluß der Weser, mündet nach 91/2 M. bei Karlshafen in Kurhessen.
Diemen
Diemen, Anton van, geb. 1593, veranlaßte seit 1636 als Generaldirector des holländ. Ostindiens Entdeckungsfahrten nach dem Süden; ihm zu Ehren nannte Abel Tasman eine Insel ...
Dienende Brüder
Dienende Brüder, bei den geistlichen Ritterorden die nichtadeligen Brüder, die als gemeine Soldaten fochten.
Dienstag
Dienstag, in Süddeutschland noch Ziestag, das alte Ziustag, in Bayern Erktag, Erchtag, der zweite Wochentag, dem Kriegsgotte Ziu oder Er zu Ehren so genannt.
Dienstleute
Dienstleute, Ministerialen, zählen zu den Mittelfreien od. zum niedern Adel; ihrer Abstammung nach großentheils Hörige u. Halbfreie, aber durch Hofdienst, großen Grundbesitz ...
Dienstmiethe
Dienstmiethe, gegen Bezahlung vertragsmäßige Leistung von Diensten, entweder um der letzteren selbst willen, z.B. bei Dienstboten (locatio, conductio operarum), od. für die ...
Dienstpflicht
Dienstpflicht, die im Wesen der Dienstaufgabe liegende Pflicht, verstärkt in der Regel durch den Diensteid. D. vergehen sind Verletzungen jener Pflicht, die in niederem Grade als ...
Diepenbeck
Diepenbeck, Abraham van, niederländ. Maler, geb. 1607 zu Herzogenbusch, übte zuerst die Glasmalerei, worin er als der erste Künstler seiner Zeit galt, widmete sich später, ...
Diepenbrock
Diepenbrock, Melchior, Freiherr von, Cardinal, Fürst-Bischof von Breslau, geb. den 6. Jan. 1798 zu Bocholt in Westfalen, besuchte die Militärschule zu Bonn und machte den ...
Diepenheim
Diepenheim, holländ. Stadt in der Provinz Oberyssel mit 1500 E.
Diepholz
Diepholz, 12 QM. große Grafschaft in der Landdrostei Hannover, von der Hunte und dem Dümmersee bewässert, größtentheils Haide-, Moor- u. Bruchland mit 23000 E., welche ...
Dieppe
Dieppe, feste Stadt im franz. Departem. Niedere Seine am Kanal, mit einem kleinen Hafen, Fort, 18000 E., Drechslerei, Spitzenmanufacturen, Schiffswerfte, Walfisch- und Härings-, ...
Dierbach
Dierbach, Joh. Heinr., geb. 1788, Professor der Medicin zu Heidelberg, besonders verdient durch seine Leistungen in der Arzneimittellehre; st. 1845; Schriften: »Handbuch der ...
Dieringer
Dieringer, Fr. Xav., Dr. der Theologie, erzbischöflicher geistlicher Rath, Domkapitular am Metropolitan-Domkapitel zu Köln u. ordentlicher Professor der Theologie an der ...
Dies
Dies, der Tag; der bürgerliche Tag geht von Mitternacht bis zur Mitternacht (d. civilis); dann überhaupt Zeitpunkt. D. cedit, Zeitpunkt, wo das Recht wirklich begründet wird ...
Dies irae
Dies irae, lat., Tag des Zornes, die Anfangsworte des Hymnus, welcher zuerst im 14. Jahrh. vom Dominikaner Bartolommeo von Pisa und zwar in seiner heutigen liturgischen Stellung ...
Diesbach
Diesbach, altbernisches Geschlecht, plebejischer Abkunft, politischer Gegner der adeligen Bubenberge, bewirkte durch die Hingabe Berns an die franz. Politik 1474 den Krieg gegen ...
Diesis
Diesis, griech., Tonerhöhung, das die Noten um einen halben Ton erhöhende Kreuz (♯).
Dieskau
Dieskau, C. F. von, ein um die Garten- und Forstliteratur verdienter Schriftsteller; »Vortheile der Gärtnerei in vermischten Abhandlungen« (2. Aufl. 1794), und »das ...
Diest
Diest, belg. Stadt unweit Löwen, an der Demer mit 8400 E., Leder-, Hut-, Tuch- und Strumpffabrikation, Brennereien und Brauereien.
Diesterweg
Diesterweg, Friedr. Adolf Wilhelm, geb. 1790 zu Siegen, studierte in Tübingen Theologie, wurde dann Hauslehrer in Mannheim, 1811 Lehrer an der école secondaire zu Worms, dann ...
Dietenberger
Dietenberger, Johannes, so genannt von seinem Geburtsorte Dietenberg bei Mainz, Dominikaner, 1515 Doktor der Theologie, lehrte das Studium der hl. Schrift zu Mainz und st. 1534. ...
Dieterichs
Dieterichs, Joach. Friedr. Christian, geb. 1792 zu Stendal, zuerst Schmied, studierte sodann Thierarzneikunde zu Berlin, prakticirte daselbst und ward Professor der ...
Dieterici
Dieterici, Karl Friedrich Wilhelm, geb. 1790 zu Berlin, Director des statistischen Bureaus, Geh. Oberregier.-Rath im Ministerium und Professor der Statistik an der Universität ...
Diether von Isenburg
Diether von Isenburg, Graf zu Büdingen, wurde 1456 mit Mehrheit von nur einer Stimme Erzbischof und Kurfürst von Mainz, ließ sich im Rheingau huldigen ohne kaiserl. oder ...
Dietmar
Dietmar, auch Dithmar, Thietmar (der Volksberühmte), altdeutscher Personennamen. – D., Abt von Chiemsee, 874 Erzbischof von Salzburg, fiel 906 unweit der Stadt Ems gegen die ...
Dietrich Veit
Dietrich Veit, gemeiniglich Magister Vitus Theodoricus oder Noricus genannt, wurde 1506 zu Nürnberg geb., in Wittenberg Student und der Famulus Luthers, dem er viele ...
Dietrich von Apolda
Dietrich von Apolda oder D. von Thüringen, Dominikaner zu Erfurt, schrieb eine vita S. Dominici, welche sich bei Surius und den Bollandisten findet und 1289 das Leben der ...

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