Слова на букву cult-ducq (2170) Herders Conversations-Lexikon
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Слова на букву cult-ducq (2170)

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Donizetti
Donizetti, Gaëtano, italien. Componist, geb. 1797 zu Bergamo, bildete sich unter Simon Mayr, später unter Pater Mattei in Bologna, componirte zuerst hauptsächlich für die ...
Donjon
Donjon (frz. Dongschong), in den mittelalterlichen Burgen der 4eckige Hauptthurm, der als selbstständige Festung noch vertheidigt wurde, wenn der Feind sich der anderen Werke ...
Donlege
Donlege, im Bergbau die schräge Richtung, weder senkrecht noch wagrecht.
Donna
Donna, s. Don.
Donner [1]
Donner, Georg Rafael, geb. 1695 zu Eßlingen im Marchfelde, berühmter Bildhauer, hatte fortwährend mit Noth und Unglück zu kämpfen, st. 1741; seine meisten Werke sind um und ...
Donner [2]
Donner, der auf den Blitz folgende Schall; das Rollen desselben wird von den Physikern auf sehr verschiedene Weise erklärt, z.B. als Echo, das durch das Zurückwerfen des ...
Donnerbüchsen
Donnerbüchsen, Uebersetzung des italien. bombarda, hießen vor Zeiten die schwersten Kanonen.
Donnerkeile
Donnerkeile, nennt man in Deutschland allgemein die auf den Feldern bisweilen aufgefundenen als Aexte zugespitzten und manchmal an der entgegengesetzten Seite durchbohrten Steine, ...
Donnerlegion
Donnerlegion, legio fulminatrix oder fulminea, hieß schon im Beginne der röm. Kaiserzeit die 12. oder melitinische Legion wegen ihrer Tapferkeit. Im Kriege gegen die Quaden ...
Donnersberg
Donnersberg, die höchste Spitze der rheinbayer. Vogesen, 2100' hoch, mit der Felsmasse Königsstuhl und prachtvoller Aussicht. Von ihm hieß 1793 bis 1814 ein franz. Departem. ...
Donnerschlag
Donnerschlag, Tunata Goala, Basaltmasse im siebenbürg. Comitat Unterweißenburg, aus mehrseitigen Basaltsäulen von 450' Höhe in 2 Lagen (die obere wagrecht) bestehend. Die ...
Donnerstag
Donnerstag, der 5. Wochentag, einst so zu Ehren des Gottes Donar genannt.
Dönniges
Dönniges, Wilhelm, geb. 1814 unweit Stettin, 1841 Prof. der Staatswissenschaften in Berlin, 1847 im Dienste des Kronprinzen Max von Bayern (jetzt König Max II.), 1850 geheimer ...
Donoso Cortes
Donoso Cortes, Marquis de Valdegamas, Don Juan, geb. 1809 zu Elvalle in der span. Prov. Estremadura, gest. 1851 als königl. Rath. D. ist ein Publicist, dessen Schriften in ...
Donquixotiade
Donquixotiade, närrischer Streich.
Donum
Donum, lat., Geschenk, Schenkung.
Donus
Donus, auch Domnus, Name von 2 Päpsten, beide aus Rom, kurze Zeit regierend und wenig bekannt. D. I., gewählt 676, war 1 Jahr und 5 Monate Papst und schon todt, als das ...
Doolin von Mainz
Doolin von Mainz, Held aus dem Sagenkreise Karls d. Gr., von Alxinger besungen.
Doosa-Seni
Doosa-Seni, japanische gußeiserne Scheidemünze = 1/4 Pfg.
Doppeladler
Doppeladler, Reichswappen seit Kaiser Sigismund; österreich. seit 1806; russ. seit Peter I., aus dem einfachen röm. Adler, dem Feldzeichen der röm. Legionen entstanden. Der ...
Doppelhacken
Doppelhacken, nicht mehr gebräuchliches Feuergewehr, das 4–16 Loth Blei schoß, wie eine Flinte geschmiedet war und auf einem Gestell ruhte.
Doppelklöster
Doppelklöster, waren nahe beisammen stehende, aber durch eine hohe Mauer getrennte Klöster, das eine für Männer, das andere für Frauen bestimmt. Außer dem Brigittenorden ...
Doppelmayr
Doppelmayr, Johann Gabriel, geb. 1671 zu Nürnberg, gest. daselbst 1750 als Professor der Mathematik, gab einen »Atlas novus coelestis« heraus, Nürnberg 1742 und »Nachrichten ...
Doppelquallen
Doppelquallen (Diphyidae), eine Unterabtheilung der Röhrenquallen, erst seit 1801 bekannt; ihr Körper besteht aus 2 lose verbundenen durchsichtigen Knorpeln, an deren einem (dem ...
Doppelsalze
Doppelsalze, Salze mit 1 Säure u. 2 Basen, oder 2 Säuren mit 1 Base, oder 2 Säuren mit 2 Basen.
Doppelschlag
Doppelschlag, eine musikalische Verzierung, welche darin besteht, daß man dem Haupttone abwechselnd den nächst oberen und nächst unteren Nebenton vorangehen läßt in schnellem ...
Doppelschleiche
Doppelschleiche, s. Ringeleidechsen.
Doppelsterne
Doppelsterne, nannte man Sterne, welche so nahe beisammen stehen, daß das unbewaffnete Auge die Zwischenräume nicht erkennt. Gegenstand näherer Forschung wurden dieselben durch ...
Doppia
Doppia, alte italien. Goldmünze von verschiedenem Werthe; die neue sardin. D. ist = 20 Franken = 5 Thlr. 10 Sgr. = 7 fl. 47 kr. C.-M. = 9 fl. 20 kr. rhein.
Doppietta
Doppietta, alte sardin. Goldmünze = 2 Thlr. 17 Sgr. 51/2 P fg. = 3 fl. 46 kr. C.-M.
Doppionen
Doppionen, große Cocons, Doppelcocons, indem sich 2 Raupen zusammen eingesponnen haben.
Doppior
Doppior, kurpfälz. Goldmünze von 1748 = 5 Thlr. Gold = 7 fl. 171/2 kr. C.-M.
Doppler
Doppler, Christian, ausgezeichneter Mathematiker u. Physiker, geb. zu Salzburg 1803, studierte daselbst u. in Wien, wurde Professor der Mathematik an der technisch en Realschule ...
Dora Baltea
Dora Baltea, entspringt am kl. St. Bernhard, fällt oberhalb Crescentino in den Po; D. Ripeira, entspringt auf den cottischen Alpen, mündet bei Turin.
Dorade
Dorade, Fisch, dasselbe was Stutzkopf.
Dorage
Dorage (frz. Dorahsch), Vergoldung; das Ueberziehen eines Filzes mit seinen Haaren.
Dorat
Dorat (Dorah), Claude Joseph, geb. 1734 zu Paris, gest. 1780, ein seiner Zeit bei den Franzosen besonders wegen einiger Lehrgedichte und poetischen Episteln geschätzter Dichter; ...
Dorchester
Dorchester (Dahrtschester), Hauptort der engl. Grafschaft Dorset mit 5400 E., Bischofssitz, berühmten Bierbrauereien; in der Nähe ein röm. Amphitheater. – D., alte engl. ...
Dordogne
Dordogne (frz. Dordonj), entspringt am Mont-dʼOr in 2 Quellbächen: Dor u. Dogne, wird bei Meyronne schiffbar, bildet mit der Garonne unterhalb Bourg die Gironde; Länge des ...
Dordrecht
Dordrecht, Dort, Stadt in Südholland auf einer 1421 durch einen Deichbruch entstandenen Insel zwischen der Meurwe und Biesbosch mit 24000 E., bedeutendem Handel, Fabriken für ...
Dordrechter Synode
Dordrechter Synode, eine Nationalsynode der niederländ. Reformirten, welche auch von ausländischen Theologen mit Ausnahme der französ. besucht wurde und vom 13. Novbr. 1618 bis ...
Dorea
Dorea, Kupfermünze in Bombay, fast = 3 Pfg.
Doreloterie
Doreloterie, frz., Bandwaaren und Franzen.
Doria
Doria, eines der ältesten adeligen Geschlechter in Genua, dessen Geschichte mit der von der genuesischen Republik durchaus verflochten ist. D.s befehligten die genuesischen ...
Dorier
Dorier, ein Hauptstamm der alten Griechen, der ächthellenische, über alle Theile Griechenlands ausgebreitet, hatte nach der Heraklidenwanderung seinen Hauptsitz im Peloponnes, ...
Dorigny
Dorigny (Dorinji), franz. Maler- u. Kupferstecherfamilie. Michael D., geb. 1617 zu St. Quentin, Schüler Vouetʼs, dessen Gemälde er in Kupfer stach; st. 1665 als Professor der ...
Döring [1]
Döring, Friedrich Wilhelm, geb. 1757 zu Elsterberg, gest. 1837 als gothaischer Kirchen- und Schulrath, gab mehrere latein. Classiker heraus; seine Anleitung zum Uebersetzen ins ...
Döring [2]
Döring, Georg Christ. Wilh. Asmus, geb. zu Kassel 1789, gest. 1833 als Meiningscher Legationsrath, fruchtbarer Novellendichter, gewandt und gefällig in der Darstellung, aber ...
Döring [3]
Döring, Theodor, geb. 1803 zu Warschau, verließ das Handelsfach und ging zum Theater. Nachdem er in mehreren norddeutschen Städten aufgetreten, kam er 1826 als Komiker zu der ...
Doriren
Doriren, frz. dorer, vergolden; Filz mit seinen Haaren überziehen.
Doris
Doris, kleine Gebirgslandschaft am Oeta mit 4 kleinen Städten: Erineus, Cytinium, Boion und Pindus, während der Blüthe Griechenlands ohne Bedeutung; im heutigen Griechenland ...
Dormeuse
Dormeuse (frz. Dormöhs), Schlaf- oder Nachthaube; Schlafsessel.
Dormitiv
Dormitiv, lat.-deutsch, Schlafmittel.
Dormitorium
Dormitorium, lat., Schlafgemach, Ruhestätte, Kirchhof.
Dorn [1]
Dorn, Joh. Albr. Bernh., geb. 1805 zu Scheuerfeld im Koburgischen, seit 1843 Oberbibliothekar der kaiserl. öffentlichen Bibliothek und Director des asiat. Museums in Petersburg, ...
Dorn [2]
Dorn, Heinr. Ludw. Egmont, Componist, geb. 1804 zu Königsberg, war nacheinander Musikdirector zu Königsberg, Leipzig u. Riga, 1843 städtischer Kapellmeister in Köln, widmete ...
Dornach, Dorneck
Dornach, Dorneck, Dorf im Kanton Solothurn, in fruchtbarer Gegend, mit 800 E., altem Schlosse, Kapuzinerkloster; Sieg der Schweizer d. 22. Juli 1499.
Dörnberg
Dörnberg, Ferd. Wilhelm Kaspar, Freiherr von, geb. 1768 bei Hersfeld, 1809 Oberst des Königs Hieronymus von Westfalen, wollte damals diesen gefangen nehmen, wurde aber von ...
Dornbirn
Dornbirn, eigentlich Dornbüren, Marktflecken im Vorarlberg mit mehr als 6000 E., sehr bedeutender Fabrikation von Musselin und Kattun, großen Viehmärkten und lebhaftem ...
Dornburg
Dornburg, kleine aber sehr alte Stadt in Sachsen-Weimar, mit 600 E. und 3 großherzogl. Schlössern.
Dorner
Dorner, Isaak August, protestant. Theolog, geb. 1805 in Neuhausen bei Tuttlingen, seit 1847 Professor in Bonn, schrieb: »Entwicklungsgeschichte der Lehre von der Person ...
Dornhai
Dornhai, ein zu der Gattung Haifisch (Squalus) gehöriger Fisch, Sq. Acanthias, 2 bis 3' lang, oben braun, unten weißlich, die Jungen gefleckt. Fleisch wohlschmeckend. Häufig in ...
Dornhan
Dornhan, württemberg. Stadt in rauher Gegend auf dem Schwarzwalde mit 1700 E.
Dornkoralle
Dornkoralle (Madrepora muricata), Korallenart aus der Familie der Löcherkorallen oder Madreporen, mit einem armsdicken, vielästigen Stamme, der bei 2' hoch und mit vielen ...
Dornoch
Dornoch (Dahrnök), schott. Stadt in der Grafschaft Sutherland, mit 3500 E., Hafen, prachtvoller Kathedrale.
Dornstetten
Dornstetten, württemberg. Stadt auf dem Schwarzwalde mit 1200 E., Strohflechterei.
Doroch
Doroch, ungar. Haiduckenflecken im Szabolcser Comitat, mit 6600 E.
Dorosma
Dorosma, ungar. Marktflecken in Klein-Kumanien mit 8300 E., Feldbau und Fischerei.
Dorothea
Dorothea, griech. Eigennamen; D., die heilige, eine Jungfrau aus Cäsarea in Cappadocien, welche 304 den Martyrtod erduldete; Gedächtnißtag 6. Febr. Eine andere D. war eine ...
Dorow
Dorow, Wilhelm, geb. 1790 zu Königsberg, focht 1813 als Freiwilliger, wurde Hofrath und im Ministerium des Auswärtigen angestellt, st. 1846; schrieb über die röm. und german. ...
Dorpat
Dorpat, russ. Stadt im Gouvernement Livland mit 13500 E., beträchtlichem Verkehr u. sehr gut ausgestatteter Universität. D. war Hansestadt, wurde 1582 poln., 1625 schwed., 1704 ...
Dorsal
Dorsal, lat. dorsalis, was zum Rücken, dorsum, gehört.
Dorsch
Dorsch (Gadus Callarias), eine Fischart der Gattung Schellfisch (Gadus) aus der Ordnung der Kehlflosser, dem Kabeljau ähnlich gefleckt, aber kleiner, Oberkiefer länger als ...
Dorset
Dorset (Dahrset), engl. Grafschaft am Kanal, 463/4 QM. groß mit 180000 E., einer der fruchtbarsten und reichsten Ackerbaubezirke Englands; Hauptstadt Dorchester. Von ihr führte ...
Dorsetteen
Dorsetteen (–settihn), engl. Wollenzeug mit seidenem Einschlag.
Dorsten
Dorsten, preuß. Stadt im westfälischen Reg.-Bez. Münster mit 3200 E., Leinen- u. Wollentuchweberei, Färberei, Viehzucht, Holzhandel.
Dortmund
Dortmund, Kreisstadt im Reg.-Bez. Arnsberg der preuß. Provinz Westfalen, an der Köln-Mindner und Bergisch-Märkischen Eisenbahn, 13500 E., lebhaftem Verkehr, berühmter ...
Dos
Dos, lat., Mitgift, Heirathsgut, das dem Manne zur Bestreitung der ehelichen Lasten eingebracht oder zugesichert wird. Rührt sie vom Vater her, so heißt sie d. profectitia, ...
Dos à dos
Dos à dos (frz. Dosado), beim Tanze: Rücken gegen Rücken.
Dos d'âne
Dos d'âne (frz. Dodahn), Eselsrücken, Spitzbogen, hart unter der Spitze eingebogen und dann in die gewöhnliche Form übergehend.
Dosch
Dosch, in Aegypten die Geburtsfeier Mohammeds.
Dose
Dose, Gefäß von verschiedener Form und Materie zur Aufbewahrung von Zucker etc., besonders von Tabak (Tabatière), aus edlem u. unedlem Metall, Schildkrot, Horn, Holz, Leder, ...
Dosis
Dosis, griech., Gabe, in der Heilkunde das bestimmte Maß eines zu reichenden Arzneimittels.
Dositheus [1]
Dositheus, gab sich im 1. Jahrh. n. Chr. gemäß der Verheißung Deut. 18, 18. für den Messias aus, zog mit 30 Jüngern in Samaria herum und soll in einer Grotte den Hungertod ...
Dositheus [2]
Dositheus, griech. Grammatiker aus dem 3. Jahrh. n. Chr.; seine Schriften wurden 1832 zu Bonn von Böcking herausgegeben.
Dosse
Dosse, schiffbarer Nebenfluß der Havel, entspringt im Mecklenburg., mündet unterhalb Havelberg.
Dossi
Dossi, ital. Maler, geb. 1479 bei Ferrara, gest. 1560, Freund Ariostos, nähert sich im Colorit dem Titian.
Dossiren
Dossiren, frz.-deutsch, abdachen, böschen; Dossirung, Böschung, Abdachung; Dossirbret, nicht mehr gebräuchliches Instrument zur Bestimmung der Böschungen.
Dost
Dost, Dosten, Wirbeldosten, Origanum vulgare (Didynamia gymnospermia, Cabiatae), eine ausdauernde, wildwachsende Pflanze, Gewürzkraut, in der Wirkung dem Thymian gleich. Ebenso ...
Dost Mohammed
Dost Mohammed, s. Afghanistan; D. M. Fort in Beludschistan, an der Straße von Beyla nach Kedje.
Dotalgut
Dotalgut, vom latein. dos, Güter, welche zur Aussteuer, Ausstattung einer Person, Stiftung oder Anstalt gegeben werden, daher auch Brautschatz, Mitgift, dotales servi, ...
Dotalitium
Dotalitium, lat., Morgengabe, Leibgedinge, Witthum.
Dotation
Dotation, lat.-deutsch, Ausstattung, Aussteuer, Mitgift; D. der Kirchenämter heißt zum Unterschied von dem für Kirchengebäude und Cultbedürfnisse bestimmten ...
Dotis
Dotis, ungar. Stadt im Comitat Gran, aus der Obern- und Seestadt bestehend, hat warme Bäder, einen fischreichen See, 12900 E., Piaristencollegium, fürstlich Esterhazysches ...
Dotter
Dotter, Lein, Camelina sativa Crantz (Myagrum sativum L. Tetradynamia Siliquosa; Cruciferae). Einjährige Oelpflanze, unter dem Lein häufig als Unkraut vorkommend, aber wegen ...
Douai
Douai (frz. Duă), feste Stadt im franz. Norddepart., an der Scarpe und dem Senséekanal, hat 21000 E., Universitätsakademie, großes Arsenal, Kanonengießerei, sehr lebhafte ...
Douane
Douane (frz. Duahn), Mauth, Zoll; Douanier (Duanieh), Zollschutzwächter; Douanenlinie, Zolllinie.
Double-Henri
Double-Henri (frz. Dubl-Hangri), altfranz. Goldmünze = 3 Thl. 4 Sgr. 5 Pf. = 4 fl. 35 kr. C.-M.
Doublette
Doublette, frz., doppelt vorhandener Gegenstand in Sammlungen etc.
Doubliren
Doubliren, frz.-dtsch., doppeln; beim Billard einen Ball spielen, indem man denselben zuerst an das Band schlagen läßt; Juwelen, die als Ober- und Unterstein geschnitten sind, ...
Doublure
Doublure (frz. Dublühr), grobes, weißes Wollenzeug; Tapetenleinwand.
Doubs
Doubs (frz. Duhb), bei den Alten Dubis, franz. Fluß, entspringt am Rixon im Jura, bildet einige kleinere Seen, macht auf eine kurze Strecke die Gränze gegen den Kanton ...
Douceur
Douceur (frz. Dusöhr), Süßigkeit, Anmuth, Milde, Trinkgeld.
Douche
Douche (frz. Dusch), s. Bad.
Doughet
Doughet (frz. Dughä), s. Poussin.
Douglas [1]
Douglas (Dögläß), engl. Stadt auf der Insel Man, mit festem Hafen, 8700 E. und lebhaftem Handelsverkehr.
Douglas [2]
Douglas (Dögläß), alte adelige Familie in Schottland, in der früheren Geschichte von großer Bedeutung; D. fochten in den Kriegen gegen England mit Walace und Robert Bruce, ...
Douillard
Douillard (Dulliahr), Getreidemaß in Bordeaux = 3778,97 par. Kubikzoll.
Doulens
Doulens (frz. Dulang), Stadt im franz. Depart. Somme, mit 4400 E., Fabriken für Packleinwand und Rübenzucker, Baumwollspinnereien, bedeutendem Handel.
Dourdan
Dourdan (Durdang), franz. Stadt im Depart. Seine-Oise, mit 2500 E., Wolle-, Baumwolle- und Seidefabriken.
Douve
Douve, franz. Küstenfluß von 9 M. Länge, mündet in den Kanal.
Douze-le-va
Douze-le-va (frz. Duhslöwa), das 12fache des ursprünglichen Satzes beim Pharospiel.
Dove
Dove, Heinrich Wilhelm, berühmter Physiker, geb. 1803 zu Liegnitz, ist Professor zu Berlin und Mitglied der Akademie der Wissenschaften. Schrieb außer vielen Abhandlungen in ...
Dover
Dover (Dohwer), engl. Festung und Hafenstadt am Kanal, mit 19000 E., regem Verkehr, sehr besuchten Seebädern. – D. heißen 36 Orte in Nordamerika, von denen D. die Hauptstadt ...
Doversches Pulver
Doversches Pulver, Mischung von Opium, Ipecacuanha und Zucker, gegen Durchfall angewandt.
Dovrefjeld
Dovrefjeld, Zweig des scandinav. Gebirgs, theilt Norwegen in Norder- und Süderfield, hat 4 Pässe u. erreicht im Sneehättan 7714' Höhe.
Dow
Dow (Dau), Gerard, einer der besten niederländ. Genremaler, geb. zu Leyden 1613, Schüler Rembrandts und wie dieser besonders ausgezeichnet durch kräftige Lichteffekte, ...
Down
Down (Daun), Grafschaft in der irischen Provinz Ulster mit 315000 E. auf 403/4 QM., ist fruchtbar, hat Bergbau auf Eisen, Kupfer, Blei, Steinkohlen; die Hauptmasse der ...
Doxologie
Doxologie, griech., Lehrspruch, näher Formel zur Verherrlichung Gottes, womit feierliche Gebete, Gesänge und Predigten schließen. Schon in den Briefen Pauli kommen D.n als ...
Doyen
Doyen (Doiang), Gabriel François, Maler, geb. 1726 zu Paris, bildete sich unter Vanloo, später in Italien, zur Zeit der Revolution ging er nach Petersburg, wo er Prof. an der ...
Dozovo
Dozovo, span. Flüssigkeitsmaß = 151,9 par. Kubikzoll.
Dozy
Dozy, Reinhard, geb. 1820 zu Leyden, seit 1850 Prof. daselbst, ausgezeichneter Orientalist, übersetzte mehrere histor. Werke der Araber, die span. arab. Geschichte betreffend, ...
Drabicius
Drabicius, Nikolaus, geb. 1587 in Mähren, prot. Prediger, 1628 vertrieben, lebte in Siebenbürgen, trieb Tuchmacherei, wollte seit 1638 ein Prophet sein und richtete seine ...
Drache
Drache (Draco), eine Gattung Eidechsen im heißen Asien u. Afrika, kleine, harmlose Thiere, oft mit den schönsten Farben geschmückt, mit einem spitzigen Kehlsack unter dem ...
Drachenbaum
Drachenbaum (Dracaena draco), auf den canarischen Inseln einheimisch, wird sehr alt; bei Orotava steht einer, dessen Alter man auf 6000 Jahre schätzt. Das Harz (Drachenblut) ...
Drachenkopf u. Drachenschwanz
Drachenkopf u. Drachenschwanz, die beiden Punkte der Mondbahn, in welchen diese die Ekliptik schneidet, jener ihr aufsteigender, dieser ihr absteigender Knoten.
Drachenkopf [1]
Drachenkopf (Dracocephalum), eine Pflanzengattung, reich namentlich an schönblühenden ausdauernden Arten, zu Rabattenblumen trefflich geeignet. D. moldavica ist eine ...
Drachenkopf [2]
Drachenkopf (Scorpaena), Gattung Fische aus der Ordnung der Stachelflosser, mit Brustflossen, 1 Rückenflosse und 7 Kiemenstrahlen, von häßlicher Gestalt; Verwundungen durch ...
Drachenrotang
Drachenrotang, Calamus draco, Palmenart mit dünnem, nur zolldickem, aber dabei mehrere 100' langem, daher schwachem und kletterndem Stamme, der eine Sorte des Drachenblutes ...
Drachm
Drachm, poln. Handelsgewicht = 1/4 Loth.
Drachme
Drachme, bei den Alten Silbergewicht und Münze = 1/6000 Talent; da der Werth des Talentes ein sehr verschiedener war, so mußte es auch jener der D. sein; die spätere attische ...
Draconites
Draconites, eigentlich Johann Drach, vom Geburtsorte Karlstadt in Franken auch Johann Karlstadt genannt, 1494 geb., 1513 in Erfurt Lehrer für class. Literatur, Canonicus, war ...
Dracontius
Dracontius, ein span. Geistlicher, dichtete um 450 das »Hexaëmeron«, eine schwülstige Schöpfungsgeschichte in Hexametern, welcher ein Erzbischof von Toledo später den 7 Tag ...
Drage
Drage, schiffbarer Nebenfluß der Netze, mündet bei Neubelitz.
Dragée
Dragée (frz. Drascheh), überzuckerte Würzkörner etc.
Dragoman
Dragoman, türk., Dolmetscher der Pforte mit den fremden Gesandten, gewöhnlich ein Grieche.
Dragonaden
Dragonaden, die unter Ludwig XIV. gegen die Camisarden (s. d. A.) verfügten militär. Maßregeln und Mißhandlungen (Ueberlastung mit Einquartierung von Dragonern); sodann die ...
Dragoner
Dragoner, von 1570–1740 eine Truppengattung, die zu Fuß und zu Pferd kämpfte und demgemäß bewaffnet und eingeübt war; jetzt ein Theil der leichten Reiterei; nur Rußland ...
Draguignan
Draguignan (Dragünjang), Hauptstadt des franz. Depart. Var, mit 9000 E., welche bedeutenden Weinbau und Weinhandel treiben; Fabrikation von groben Wollenstoffen, Leder, Seife, ...
Dragun
Dragun oder Esdragun, bekannte Küchengewürzpflanze aus der Gattung Artemisia. Um die Schmeißfliege vom Fleische abzuhalten, braucht man das Fleisch nur mit etwas D. einzureiben.
Draht
Draht, fadenartig ausgezogenes oder ausgewalztes Metall von verschiedener Dicke und Form, ein Fabrikat von der ausgedehntesten und vielseitigsten Anwendung. Man benützt daher ...
Drahtwurm
Drahtwurm (Gordius), Gattung Würmer aus der Ordnung der Ringelwürmer. Der gemeine D. (G. aquaticus), braun, einige Zoll lang, von der Dicke einer Violinsaite; im Schlamme ...
Drailliren
Drailliren, frz.-deutsch, zwirnen; eine Büchse ziehen.
Drainage
Drainage, s. Entwässerung.
Draisine
Draisine, Maschine zum Selbstfahren, 2 Räder mit einem Gestell, worauf ein Sattel und vorn ein Bügel angebracht ist; an diesem ist ein Schenkel mit einem Querstabe zum Lenken ...
Drake [1]
Drake (Drehk), Francis, geb. 1545 zu Tavistock, Sohn eines Matrosen, von den Engländern noch immer als einer ihrer ersten Seehelden gefeiert. Er diente lange als Seemann in ...
Drake [2]
Drake, Friedrich, geb. 1805 zu Pyrmont, Bildhauer, Schüler Rauchs, hat große Monumente und namentlich treffliche Porträtbüsten geliefert. Seine bedeutendsten Werke sind in ...
Drakenborch
Drakenborch, Arnold, geb. 1684 zu Utrecht, gest. 1748 als Prof. daselbst, Philolog, berühmt durch die Herausgabe des Livius und Silius Italicus.
Drako
Drako, Athener von edler Geburt, 624 v. Chr. zur Abfassung der Staatsgesetze erwählt, stellte keine neue Verfassung auf, sondern sanctionirte vielmehr den früheren Zustand im ...
Dram
Dram, türk. Handels-, Gold- und Silbergewicht; in Konstantinopel = 663/4, in Smyrna = 667/8, in Basra = 662/5 As.
Drama
Drama, griech., Handlung, heißt das Schauspiel überhaupt, so daß es die Tragödie und Komödie in sich begreift, näher das rührende und sentimentale oder bürgerliche ...
Dramaturg
Dramaturg, griech., Schauspielmacher, allgemeiner Name für Dramendichter, Schriftsteller über dramat. Poesie, Theaterkritiker, dann auch für Bühnendirectoren und Schauspieler.
Dramaturgie
Dramaturgie, griech., die Kunst, Dramen zu dichten und aufzuführen, im engern Sinne die Dramaturgik oder Wissenschaft der Regeln, nach welchen ein Drama oder die Aufführung ...
Drammburg
Drammburg, preuß. Stadt in Pommern, an der Drage, mit 3800 E., Wollenweberei, Gerberei, Branntweinbrennerei.
Drammen
Drammen, norweg. Stadt, 8 St. südwestl. von Christiania, an der Mündung des Drammself in den D.fjord, mit Hafen, 8300 E., Handel mit Holz, Eisenwaaren, Fabrikation von ...
Drance
Drance (Drangß), Nebenfluß der Rhone im Kanton Wallis, aus mehreren Quellbächen entstehend; 1817–18 bildete sie durch einen Eisdamm gesperrt den See Mauvoisin, dessen ...
Drangiana
Drangiana, bei den Alten ein Theil des heutigen Afghanistan, am Flusse Etymander (Hindmend), jetzt der Prov. Sedjestan fast ganz entsprechend.
Drap
Drap (frz. Dra), Tuch; D. croisée (croaseh), geköpertes Tuch; D. dʼor, Goldbrocat; D. dʼ argent (darschang), Silberbrocat; D. de chasse (schaß), dichtes, starkes Tuch; D. de ...
Draperie
Draperie, frz., Tuchmanufactur; in künstlerischem Sinne das Anordnen der Gewänder, besonders der Faltenwurf, bei Gemälden, Statuen etc.; davon drapiren.
Dräseke
Dräseke, Joh. Heinrich Bernhard, geb. 1774 zu Braunschweig. 1814 Prediger in Bremen, 1832 erster Domprediger, Generalsuperintendent u. evangel. Bischof zu Magdeburg, gab 1843 ...
Drastisch
Drastisch, griech.-deutsch, was schnell und kräftig wirkt, so in der Medicin die stark wirkenden Abführmittel (s. d. A.); in der Aesthetik Darstellungen od. Schilderungen ...
Drau
Drau, Drave, Nebenfluß der Donau, entspringt im Tyrol auf der Toblacher Haide, nimmt Isel, Mur etc. auf, wird bei Villach schiffbar und ergießt sich unterhalb Esseck in die ...
Drawback
Drawback (Drahbäck), engl., Rückzoll, Ausfuhrvergütung; Nachlaß bei Baarzahlung.
Drawing room
Drawing room (Drahing ruhm), engl., die Gallacour am engl. Hofe.
Dräxler-Manfred
Dräxler-Manfred, eigentlich Dräxler, geb. 1806 zu Lemberg, Dichter, seit 1853 Dramaturg des Darmstädter Hoftheaters. »Romanzen, Lieder und Sonette« Leipzig 1826–28; ...
Drebbel
Drebbel, Cornelius, holländ. Mechaniker und Physiker, geb. zu Alkmaar 1572; weniger gelehrt als scharf beobachtend wußte er durch seine mechan. und opt. Versuche sich in den ...
Drechseln
Drechseln oder Drehen, heißt die Kunst, festen Körpern durch Versetzen in eine schnell umdrehende Bewegung mittelst einer eigenen Maschine (Drehbank) u. Anwendung schneidender ...
Drechsler
Drechsler, Joseph, Componist, geb. 1782 zu Wällischbürchen in Böhmen, seit 1810 am Hofoperntheater in Wien angestellt, seit 1819 Organist an der St.-Annakirche und Gründer ...
Dreesch
Dreesch oder Draisch ist derjenige Zustand des Feldes, wo es statt Korn Gras trägt, wobei das Feld sich durch die Abwechslung vom erschöpfenden Kornbau erholen und dem Vieh die ...
Drehbasse
Drehbasse, eine besondere Art leichteres Geschütz auf Kriegsschiffen, das gewöhnlich nur mit Schrot oder Kartätschen geladen wird und durch einen besondern Mechanismus in jede ...
Drehblütler
Drehblütler, s. Contorten.
Drehkrankheit
Drehkrankheit, Drehsucht, Taumelsucht (Hydrocephalus hydatidesis), eine langwierige, bei Schafen im ersten Lebensjahr, selten beim Rindvieh vorkommende Krankheit, die sich in ...
Drehwage
Drehwage, lat.-dtsch. Torsionswage, wurde 1777 von Coulomb (s. d. A.) erfunden u. deßhalb auch Coulombʼsche Wage genannt. Sie dient zur genauen Berechnung kleiner Kräfte, ...
Dreibätzner
Dreibätzner, der 5. Theil des Guldens = 3 Sgr. 5 Pf. = 10 kr. C.-M. = 12 kr. rhein.
Dreicapitelstreit
Dreicapitelstreit, der, d.h. der Streit über die in 3 Artikel zusammengefaßte Irrlehre der 3 Bischöfe Ibas von Edessa, Theodor von Mopsuestia und Theodoret von Kyros, wurde ...
Dreidecker
Dreidecker, die größten Kriegs schiffe, mit 3 über einander liegenden Decken, früher die allgemeine Bauart der Linienschiffe; führen 104–130 Kanonen und gegen 1200 Mann.
Dreieck
Dreieck, Triangel, in der Mathematik eine von 3 Seiten eingeschlossene Figur. Wird eine dieser Seiten als Grundlinie (Basis) angenommen, so heißen die beiden andern die Schenkel ...
Dreieinigkeit
Dreieinigkeit, s. Trinität.
Dreier
Dreier, Dreipfennigstück; in Dänemark = 2 Sgr. 51/4 Pf. = 7 kr. C.-M.
Dreifacher Guldengroschen
Dreifacher Guldengroschen, Dreiguldenstück, holl. Münze = 1 Thlr. 21 Sgr. 73/4 Pf. = 2 fl. 301/2 kr. C.-M.
Dreifelderwirthschaft
Dreifelderwirthschaft. Es sind bei derselben die Felder in 3 verhältnißmäßige Theile, ein Brachfeld, ein Winterfeld und ein Sommerfeld getheilt. Diese fast nur auf ...
Dreifuß
Dreifuß, antikes Geräth, mit 3, gewöhnlich gebogenen Füßen, zu verschiedenem Gebrauch, profanem (Kessel, Tisch etc.) und religiösem (zum Räuchern, Sitz der Priester od. ...
Dreigestrichen
Dreigestrichen, die 5. Octave, die Contratöne abgerechnet; dreigestrichene Noten werden Zweiunddreißigstel genannt.
Dreigrotstück
Dreigrotstück, oldenburg. Silbermünze = 1 Sgr. 2 Pf. = 31/2 kr. C.-M.
Dreiklang
Dreiklang, jeder aus 3 verschiedenen Tönen bestehende Accord, im engern Sinne die Verbindung des Grundtons mit seiner Terz u. Quinte. Die Dreiklänge sind entweder consonirend ...
Dreikönigsfest
Dreikönigsfest, das, lat. festum trium regum, Magorum, stellae seiner ursprünglich vielfachen Bedeutung wegen auch dies luminis, Epiphanie und Theophanie u.s.w. genannt, wurde ...
Dreikronenkrieg
Dreikronenkrieg, zwischen Dänemark und Schweden von 1563–70.
Dreilingk
Dreilingk, Scheidemünze in Hamburg, Lübeck, Rostock und Lauenburg = 2 Pf.
Dreimaster
Dreimaster, Schiff mit 3 Masten.
Dreisinnige
Dreisinnige, Menschen, welche taubstumm und blind zugleich sind.
Dreistimmig
Dreistimmig, nennt man ein Tonstück, das für 3 verschiedene Stimmen gesetzt ist, entweder für Singstimmen (Terzett), od. für Instrumente (Trio). Es besteht aus Ober-, Mittel- ...
Dreizack
Dreizack, Speer mit 3 Spitzen, die von einer horizontalen Linie am Schaft ausgehen, Beigabe Neptuns, als des meerbeherrschenden Gottes.
Dreißigacker
Dreißigacker, Dorf bei Meiningen, mit Forstakademie von 1801–43.
Dreißigjähriger Krieg
Dreißigjähriger Krieg, heißt die Summe von Kriegen, welche von 1618 bis 48 von Deutschen, Dänen, Schweden, Ungarn, Franzosen, Italienern u. Spaniern geführt wurden und mit ...
Drell
Drell, Drillich, leinenes, jetzt auch baumwollenes Zeug mit kleinem Muster, weiß, gefärbt, melirt.
Drenthe
Drenthe, niederländ. Gränzprovinz gegen Hannover, 481/2 QM. groß mit 85000 E., besteht aus Veenen (moorigen Hochflächen), Mooren, Sümpfen, Seen, zum geringeren Theile aus ...
Dreschen
Dreschen, nennt man jene Bearbeitung des eingeernteten Getreides, wodurch die Körner von den Aehren und Hülsen getrennt werden. In der frühesten Zeit geschah dies durch ...
Dresden
Dresden, Haupt- und Residenzstadt des Königreichs Sachsen, in schöner Gegend zu beiden Seiten der Elbe gelegen, mit etwas über 104000 E., unter diesen 4500 Katholiken, besteht ...
Dressiren
Dressiren, frz.-deutsch, zurichten, abrichten.
Dreux
Dreux (Drö), franz. Stadt im Departem. Eure-Loire, 4 M. von Chartres mit 6800 E., Bijouterie-, Leder-, Seide- und Baumwollefabriken; in der goth. Kirche das Familienbegräbniß ...
Drevet
Drevet (Drewäh), franz. Kupferstecherfamilie; Pierre D., geb. 1664 zu Lyon, gest. 1749; berühmter ist sein Sohn Pierre Imbert, geb. 1697, gest. 1739; Claude, geb. 1710, gest. ...
Drewenz
Drewenz, schiffbarer Nebenfluß der Weichsel, entspringt aus dem Drewenzsee und mündet oberhalb Thorn.
Drexelius
Drexelius, Jeremias, geb. 1581 zu Augsburg, Jesuit, 23 Jahre der Beichtvater des Kurfürsten Max von Bayern, st. 1638 im Rufe der Heiligkeit. Seine vielen ascetischen Schriften ...
Drey
Drey, Johann Sebastian von, ein ausgezeichneter Theologe, geb. 1777 zu Killingen im damaligen Fürstenthum Ellwangen von sehr armen Eltern, studierte zu Ellwangen und ...
Dreyer
Dreyer, Johann Mathias, geb. zu Hamburg 1716, gest. 1769, Dichter, nicht ohne Witz, berüchtigt durch seine schmutzigen Darstellungen, weßhalb seine Gedichtsammlung 1763 ...
Dreyschock
Dreyschock, Alexander, geb. 1818 zu Zaok in Böhmen, ausgezeichneter Künstler auf dem Pianoforte, bildete sich in Prag unter Tomascheck, errang auf seinen Kunstreisen durch ...
Driburg
Driburg, preuß. Stadt in Westfalen, 3 St. von Paderborn, mit 2400 E., berühmten erdigsalinischen Eisenquellen, auch einer Schwefelquelle. In der Nähe die Ruinen der von Karl ...
Driftströmung
Driftströmung (eigentlich Trift, von treiben), langsame, gewöhnlich breite aber nicht tiefe Meeresströmung, durch lange herrschende Winde, durch tropische Erwärmung des ...
Drill
Drill, s. Drell.
Drillen [1]
Drillen, so viel als drehen; die Einübung der Rekruten in den Anfängen des Exercitiums.
Drillen [2]
Drillen, das In-Reihen-Säen der Früchte, verbunden mit dem Behacken und der sonstigen Bearbeitung derselben während ihrer Vegetation, welches letztere, weil es meistens durch ...
Drina
Drina, Nebenfluß der Sau, entspringt am Argentara im Dinarischen Gebirge, ist bei 15 Meilen Gränzfluß zwischen Bosnien und Serbien und mündet oberhalb Schabacz.
Drobisch
Drobisch, Moritz Wilh., geb. 1802 zu Leipzig, Professor der Mathematik u. Philosophie daselbst, ist Anhänger der Philosophie Herbarts u. hat dieselbe durch mehrere Schriften dem ...
Drogheda
Drogheda (Drachidä), irische Stadt in der Provinz Leinster, an der Boynemündung, mit Seehafen, 16700 E., beträchtlichem Handel mit Leinwand und Landeserzeugnissen. D. ist Sitz ...
Drogo
Drogo, natürlicher Sohn Karls d. Gr., wurde Klostergeistlicher und 823 Bischof von Metz, hob seinen Bischofssitz sehr und förderte namentlich den gregorianischen Gesang. Er ...
Drogue
Drogue (frz. Drogh), rohe od. halbzubereitete Stoffe aus den 3 Naturreichen, für Apotheker, chemische Fabriken etc.
Droguet
Droguet (frz. Drogäh), glatte, ge musterte Zeuge von verschiedenem Stoffe; d. liseré, franz. seiner D. mit Blumenmustern von abstechender Farbe; d. satiné, geblümtes, ...
Drohne
Drohne, s. Biene.
Drohobycz
Drohobycz, österreich. Stadt in Galizien, am Tysminica, mit 13500 E., Bezirksgericht und Bezirkshauptmannschaft, schöner gothischen Kirche, Kloster griech. Basilianer, großem ...
Drohung
Drohung, die, wird strafrechtlich, wenn der Drohende einen widerrechtlichen Vortheil erzwingt od. dadurch ein bestimmtes Verbrechen od. Vergehen beabsichtigt.
Droit
Droit (frz. droa), Recht; Auflage; d. dʼaubaine, s. Aubaine; d.s réunis, in Frankreich die Abgaben von allen geistigen Getränken, Tabak, Pulver, Salz, Spielkarten, Wagen, ...
Droitwich
Droitwich (Dreutuitsch), engl. Stadt in der Grafschaft Worcester mit 3500 E.; reichen Salinen.
Drôle
Drôle (frz. Drohl), Schalk; d. rie, neckischer Streich.
Drôme
Drôme, Nebenfluß der Rhone, entspringt in den Alpen der Dauphiné, mündet bei Livron, ist nicht schiffbar, gibt dem Departem. D. den Namen. Dasselbe umfaßt 119 QM. mit ...
Dromedar
Dromedar, s. Kamel.
Drömling
Drömling, 6 M. langer, 2–3 M. breiter von der Ohre durchflossener Bruch, zu Preußen und Hannover gehörig; der preuß. Antheil ist größtentheils entsumpft u. urbar gemacht. ...
Dronero
Dronero sardin. Stadt unweit Coni, mit 6900 E., Seidebau u. Leineweberei.
Dronte
Dronte, s. Dudu.
Drontheim
Drontheim, die 4. Stadt Norwegens, mit einem guten Hafen, sehr lebhaftem Handel mit den norweg. Landeserzeugnissen, 15000 E., der Festung Munkholm. Von D. ging im 11. Jahrh. durch ...
Droschke
Droschke, ursprünglich russ. vierräderiges Fuhrwerk, niedrig, die Räder mit Kothledern gedeckt.
Droseraceae
Droseraceae, Sonnenthaugewächse, Familie meist niedriger Pflänzchen auf sumpfig torfigen Wiesen mit rosettenförmig am Grunde stehenden Blättern und einem blattlosen Schafte, ...
Drosometer
Drosometer, griech.-deutsch, Thaumesser, Vorrichtung, die Menge des gefallenen Thaues zu messen; man nimmt flockige Körper, z.B. Wolle, setzt sie dem Thau aus und wenn sie den ...
Drossel
Drossel (Turdus), Singvogel, mit gestrecktem, pfriemenförmigem Schnabel, an der Spitze schwach ausgeschnitten; die erste Schwungfeder sehr kurz, die dritte od. vierte am ...
Drosseladern
Drosseladern (Venae jugulares), 2 große Venenstämme an beiden Seiten des Halses, die in der Brusthöhle in die Hohlvenen einmünden. Jeder Stamm entsteht aus der Verbindung der ...
Drosseldohle
Drosseldohle (Pyrrhocorax), Vogelgattung aus der Ordnung der Singvögel (Cuv.), gleicht in Allem den Raben, nur ist der Schnabel schmächtiger und mehr gebogen. Die ...
Drossen
Drossen, preuß. Stadt in der Prov. Brandenburg, an der Lenze, mit 4800 E.; Fabrikation von Wollenwaaren.
Drost
Drost, vor Zeiten in Niedersachsen der adelige Voigt eines Bezirks; in Hannover Titel für Edelleute, seit 1822 ist Land-D. der Titel für den Präsidenten einer der 6 hannovr. ...
Droste
Droste, altadeliges Geschlecht in Westfalen, in die Hauptlinien der D.-Hülshoff u. D. zu Vischering getheilt. Ausgezeichnete Namen sind: Kaspar Maximilian von D. zu Vischering, ...
Droste-Hülshoff
Droste-Hülshoff, Annette Elisabeth Freiin von, eine geistreiche Dichterin, geb. d. 12. Jan. 1797 auf dem Gute Hülshoff bei Münster in Westfalen; bei lang anhaltender ...
Drouais
Drouais (Druäh), Jean Germain, geb. 1763, franz. Historienmaler aus der Schule Davids, berechtigte durch einige wenige aber meisterhafte Gemälde zu den großartigsten ...
Drouet
Drouet (frz. Drueh), Jean Baptiste, Namen des Postmeisters von St. Menehould, welcher Ludwig XVI. auf der Flucht erkannte und nach Paris zurückbringen half. Als Deputirter des ...
Drouet d'Erlon
Drouet d'Erlon (Drueh dʼErlong), Graf, geb. 1765 zu Rheims, trat 1792 als Freiwilliger in die Armee und stieg bis 1799 zum Brigadegeneral, 1803 zum Divisionsgeneral, als welcher ...
Drouin de l'Huys
Drouin de l'Huys (Druäng de lʼÜih), geb. 1802, franz. Diplomat, begann seine Laufbahn als Gesandtschaftssekretär im Haag, kam 1840 in das Ministerium des Auswärtigen, ...
Drovetti
Drovetti, Bernardin, geb. 1775 zu Livorno, wurde Offizier und von Napoleon als Handelsconsul in Aegypten zurückgelassen, wo er bis 1830 blieb u. um Entdeckung und Ausgrabung von ...
Droysen
Droysen, Johann Gustaf, geb. 1808 zu Treptow in Pommern, war Professor in Berlin und Kiel, 1848 Abgeordneter der provisor. Regierung von Schleswig-Holstein in Paris, dann ...
Droz
Droz (Drohs), Pierre Jacquet, berühmter Mechaniker, geb. 1721 zu La-Chaux-de-Fonds in Neufchatel, Erfinder höchst kunstvoller Mechanismen, worunter am bekanntesten sein ...
Druck
Druck, nennt man in der Physik die Wirkung eines durch irgend eine Kraft zur Bewegung angetriebenen Körpers auf einen anderen, seiner Bewegung entgegenstehenden Körper. Das ...
Druckwerk
Druckwerk, s. Pumpe.
Drudenfuß
Drudenfuß, s. Pentagramm.
Druey
Druey (Drüeh), Charles, waadtländischer Advocat, seit 1830 an allen politischen Bewegungen seines Kantons betheiligt, ausgezeichneter Redner, gewandter und, wenn es sein muß, ...
Druiden
Druiden, bei den Celten in Gallien u. Britannien ein Stand od. Orden, der das Amt der Priester, Lehrer, Zeichendeuter, Aerzte u. Richter zumal inne hatte. Zur Aufnahme in den ...
Drumann
Drumann, Karl Wilhelm, geb. 1786 zu Danstedt bei Halberstadt, seit 1817 Prof. in Königsberg, deutscher Geschichtschreiber, fleißig und scharfsinnig, aber das Hegelsche System ...
Drummond
Drummond (Drömmönd), altes schottisches Geschlecht, Grafen von Perth. James D., geb. 1648, Minister Jakobs II., wurde bei dessen Sturze gefangen gesetzt, später exilirt, st. ...
Druse [1]
Druse, in der Mineralogie eine gleichartige Krystallgruppe auf gemeinschaftlicher Basis, finden sich in Höhlen, in den Spalten des Ganggebirges, den sog. D.nräumen.
Druse [2]
Druse, eine der gewöhnlichsten Krankheiten der Pferde, katarrhalische Entzündung der Schleimhaut der Athmungsorgane, mit Absonderung von anfangs dünnem, später consistenterem ...
Drüsen
Drüsen (Glandulae), sind rundliche, weiche Organe im menschlichen u. thierischen Körper, bestehend aus knäuelförmig zusammengehäuften Blut- oder Lymphgefäßen und anderen ...
Drusen
Drusen, ein syrischer Volksstamm, welcher den Antilibanon, den südl. Abhang des Libanon und die Gebirgsebene östl. vom Jordan u. südl. von Damaskus, Peräa, den Hauran ...
Drusilla
Drusilla, röm. Frauennamen; bekannt ist D., die Tochter des Herodes Agrippa I., welche den König Azizus von Emesa, alsdann ihren Buhlen, den röm. Procurator Felix, ...
Drusus
Drusus, Beiname der Livier in Rom und mehrerer Claudier plebejischen Ursprungs. Von den Liviern war M. Livius D. 122 v. Chr. Volkstribun und Gegner des C. Gracchus. Sein ...
Druzbacka
Druzbacka, Elisabeth, geb. 1687, gest. 1760 in dem Kloster der Bernhardinerinen zu Tarnow, poln. Dichterin in der epischen und lyr. Gattung, ausgezeichnet durch reine Sprache.
Dryadeae
Dryadeae, Gruppe der Rosaceae (Rosenblumigen), ausgezeichnet durch zahlreiche Staubgefäße innen am Rande des Kelches und durch Fruchtknoten mit längerem und ständigem ...
Dryaden
Dryaden oder Hamadryaden, mythol., Nymphen, die weiblichen Schutzgottheiten der Bäume und Wälder. Die späteren Dichter haben den einfachen Volksglauben weiter ausgebildet.
Dryden
Dryden (Dreidn), John, geb. 1631, gest. 1701, der größte engl. Dichter am Ende des 17. Jahrh., als Lyriker viel bedeutender denn als Dramatiker, zugleich tüchtiger Kritiker, ...
Dryopes
Dryopes, pelasg. Stamm, die ältesten Bewohner von Doris und eines Theils von Thessalien.

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