Слова на букву ducr-fall (2170) Herders Conversations-Lexikon
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Слова на букву ducr-fall (2170)

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Ducrotay de Blainville
Ducrotay de Blainville (Dükrotäh de Blängwill), Henry Marie, franz. Zoolog und Anatom, geb. 1778 zu Orques, wurde 1812 Prof. der vergleichenden Zoologie und Anatomie an der ...
Ductil
Ductil, lat., ductilis, dehnbar; Ductilität, Dehnbarkeit.
Ductus
Ductus, lat., Führung, Leitung; Schriftmanier, Schriftzug.
Düdeffant
Düdeffant (Düdeffang), Marie de Vichy, geb. 1697, in einem Kloster erzogen, später mit dem Marquis de D. verheirathet, aber von ihm bald geschieden, geistreiche, aber ...
Dudelsack
Dudelsack, Sackpfeife, Bockpfeife, ein uraltes Blasinstrument, das bis in die neuere Zeit allgemein in Europa verbreitet war, gegenwärtig aber nur noch bei Straßenmusikanten, ...
Duderstadt
Duderstadt, hannov. Stadt, südöstl. von Göttingen, auf dem Eichsfelde, mit 5000 E., einem Ursulinerinenkloster, Wollenzeugfabriken, Hopfenbau, Bierbrauereien, wichtigen ...
Dudevant
Dudevant (Düdewang), Aurore, Marquise, die bekannte Schriftstellerin George Sand, geb. 1804 im Depart. Indre, Tochter eines der unehelichen Söhne des Marschalls von Sachsen, ...
Dudley [1]
Dudley (Döddli), engl. Stadt unweit Birmingham, mit 42000 E., großartiger Eisenindustrie, Eisen- u. Steinkohlengruben in der Umgegend.
Dudley [2]
Dudley, englische Familie; am bekanntesten sind: Edmund D., Minister Heinrichs VII., 1510 dem Volkshasse geopfert; John D., Sohn des Vorigen, von Eduard VI. zum Grafen Warwick ...
Dudu
Dudu, Dodo, Dronte (Didus ineptus), eine zu der Ordnung der Laufvögel gehörende Vogelart, die aber seit bereits 2 Jahrh. aus der Reihe der lebenden Geschöpfe verschwunden ...
Duell
Duell, s. Zweikampf.
Duenna
Duenna, in Spanien: Ehrendame, Erzieherin, Matrone, einem jungen Frauenzimmer als Hüterin beigegeben.
Duero
Duero, portug. Douro, entspringt unweit Soria aus einem See in der Sierra von Cameros, nimmt als die bedeutendsten Zuflüsse: Pisuerga, Tamega, Cea, Adaja, Tormes auf und mündet ...
Duett
Duett, nennt man ein Tonstück für 2 verschiedene Hauptstimmen, entweder für 2 Singstimmen mit Instrumentalbegleitung od. für 2 Instrumente ohne Begleitung, letzteres wird ...
Dufaure
Dufaure (Düfohr), Jules Armand Stanislas, geb. 1799, Advocat, 1834 Abgeordneter, 1836 Staatsrath, 1839 kurze Zeit Minister der öffentlichen Bauten, im Ganzen der gemäßigteren ...
Duffel
Duffel, Düffel, belg. Stadt, 2 St. von Mecheln, mit 5200 E.; Leinemanufacturen.
Dufour
Dufour (Düfuhr), Henry, geb. 1787, Genfer, diente als Ingenieur unter Napoleon und brachte es zum Hauptmann, wurde 1827 eidgenössischer Oberst und gehörte zu der sog. ...
Dufresne
Dufresne (Düfrähn), Charles, Seigneur du Cange, bekannter unter diesem Beinamen, geb. 1610 zu Amiens, gest. 1688 zu Paris, Rechtsgelehrter, erwarb sich um das bessere ...
Dufresny
Dufresny (Düfräni), Charles Rivière, geb. 1648 zu Paris, gest. 1724, franz. Lustspieldichter, dessen Stücke noch gelesen werden (letzte Ausgabe 1810).
Dughet
Dughet, s. Poussin.
Dugommier
Dugommier (Dügommieh), Jean François Coquille, geb. zu Martinique 1736, diente in der Armee, wurde aber entlassen und schloß sich deßwegen der Revolution um so schneller an; ...
Dugong
Dugong, Dujung, Seemaid (Halicore), eine Gattung Wale, aus der Abtheilung der Pflanzenfressenden, mit 2 Hackenzähnen im Zwischenkiefer, von den dickaufgeworfenen Lippen bedeckt; ...
Duguay-Trouin
Duguay-Trouin (Dügäh Truäng), René, geb. 1673 zu St. Malo, franz. Seeheld, aber von Ludwig XIV. wegen seiner bürgerlichen Herkunft zurückgesetzt; von 1689–1697 nahm er ...
Duguesclin
Duguesclin, s. Guesclin.
Duhesme
Duhesme (Dühähm), Guillaume Philibert, geb. 1760 zu Bourgneuf, trat 1790 als Oberst eines Freicorps in die Armee, focht immer mit Auszeichnung, wurde 1794 Divisionsgeneral, ...
Duilius
Duilius, röm. plebej. Geschlecht; C. D. Nepos erfocht als Consul im ersten punischen Kriege den ersten röm. Seesieg bei Mylä 260 v. Chr. mit Hilfe der Enterhacken und ...
Duim
Duim (Doum), holländ. Längenmaß = 10 Streep = 43/7 Par. Linien.
Duingen
Duingen, hannov. Flecken, mit 1300 E., Töpfergeschirr (Duinger Gut).
Duisburg
Duisburg, Kreisstadt in der preuß. Rheinprovinz, an der Köln-Mindener Eisenbahn, 3 M. von Düsseldorf, mit 9500 E., Fabriken für Tabak, chemische Producte, Wolle- u. ...
Dujardin
Dujardin (Duschardäng), Karel, holl. Maler, besonders ausgezeichnet in Landschaften und Thierstücken, Schüler von Berghorn, geb. 1640 zu Amsterdam, gest. in Venedig 1678.
Duk
Duk (Diuk), engl. Herzog; the iron duke (– eiern Diuk), der eiserne Herzog (Wellington).
Dukas
Dukas, byzant. Familie, öfters in der Geschichte des Reichs genannt; Johann D. kam nach der Eroberung Konstantinopels nach Italien, schrieb eine byzant. Geschichte von 1441–62 ...
Dukate
Dukate, bekannte Goldmünze, im 12. Jahrh. von Herzog (daher Ducatus) Roger von Apulien geprägt, dann in Venedig (Zechine), Ungarn, Holland, Portugal, Schweden, Polen, Rußland ...
Duker
Duker, Karl Andreas, geb. 1670 zu Unna in Westfalen, verdienter Philolog, in Holland angestellt, st. 1752. Hauptwerke: die Ausgaben des Florus und Thukydides.
Dukla
Dukla, österr. Stadt in Galizien, mit Schloß, Bernhardinerkloster, Weinhandel, Wolleweberei u. lebhaftem Verkehr mit Ungarn.
Dulaure
Dulaure (Dülohr), Jacques Antoine, geb. 1755 zu Clermont in der Auvergne, wurde Mitglied des Convents, flüchtete als Girondist in die Schweiz, kehrte nach dem 9. Thermidor ...
Dulbend
Dulbend, türk., Musselin; Turban.
Dulcamara
Dulcamara, s. Bittersüß.
Dulcification
Dulcification, lat.-dtsch., Versüßung, die Milderung scharfer Stoffe durch die Beimischung von süßen; dulcificiren, versüßen.
Dulcinea
Dulcinea, des Don Quixote Geliebte; daher überhaupt spottweise Geliebte.
Dulk
Dulk, Friedrich Philipp, verdienter Chemiker, geb. 1738 in Ostpreußen, zuerst Apotheker in Königsberg, studierte mit Eifer Chemie und ward 1825 Docent, später ordentlicher ...
Dülken
Dülken, preuß. Stadt im Reg.-Bez. Düsseldorf, mit 2700 E., Leinwand-, Sammtweberei, Zwirnfabrik., Flachsbau, Pferdemarkt.
Duller
Duller, Eduard, geb. 1809 zu Wien, übersiedelte später nach München, Darmstadt und Mainz, wo er Prediger der rongischen Sekte wurde, st. 1853 in Wiesbaden; Dramatiker, ...
Dülmen
Dülmen, preuß. Stadt im Reg.-Bez. Münster, Residenz des Herzogs und Standesherrn von Croy-D., mit 3500 E., Leineweberei und Färberei.
Dulon [1]
Dulon (Dülong), Louis, geb. 1769 zu Oranienburg, blinder Virtuos auf der Flöte, auch Componist, st. 1826; Selbstbiographie herausgegeben von Wieland 1807.
Dulon [2]
Dulon (Dülong), Rudolf, geb. 1807 zu Stendal, 1843 Prediger zu Magdeburg, 1848 zu Bremen, 1852 abgesetzt, worauf er nach Amerika auswanderte, ein auf dem Gebiete der Religion ...
Dult
Dult (von Indult, Ablaß, weil sich bei Wallfahrtsorten die ältesten Märkte bildeten), in München u. andern bayer. Orten Messe, Markt.
Dumas [1]
Dumas (Düma), Name 2 französ. Generale; Alexander D., geb. 1762 auf San Domingo, Soldat seit 1786, wurde 1793 Divisionsgeneral, st. 1807. – D. Matthieu, geb. 1753, 1792 ...
Dumas [2]
Dumas, Alexandre, geb. 1803, Sohn des Generals Alex. D., zuerst Copist bei dem Secretariat des Herzogs von Orleans (Louis Philipp), wegen seiner poet. Nebenbeschäftigungen von ...
Dumas [3]
Dumas, Jean Baptiste, einer der ausgezeichnetsten franz. Chemiker, geb. 1800 zu Alais im Depart. Gard, kam 1821 nach Paris, ward Professor der Chemie am Athenäum, später an ...
Dumba
Dumba, das fettschwänzige Schaf.
Dumbarton
Dumbarton (Dömbartn), südschott. Grafschaft, gebirgig, mit dem See Lomond, nicht besonders fruchtbar, 111/2 QM. groß, mit 47000 E., die sich mit dem Bergbau auf Eisen, ...
Dumblane
Dumblane (Dömmblähn), schott. Stadt, 2 St. von Stirling, mit 3500 E., Mineralquelle.
Duméril
Duméril (Düm–), André Marie Constant, berühmter franz. Zoolog, geb. 1774 zu Amiens, wurde 1800 Prof. der Anatomie u. Physiologie an der École de médecine zu Paris, 1818 ...
Dumersan
Dumersan (Dümersang), Theophile Marion, geb. 1780, gest. 1849, franz. Dramatiker, von dem einige Lustspiele Beifall fanden, gab auch eine Sammlung nationaler und populärer ...
Dumfermline
Dumfermline (Dömfermlin), schott. Stadt nordwestl. von Edinburgh mit 14500 E., berühmten Fabriken von Tafelzeug und Baumwollewaaren; in der Nähe Steinkohlen- und Eisenminen, ...
Dumfries
Dumfries (Dömm–), südschott. Grafschaft, gebirgig, wohlbewässert, gut angebaut, weide- und viehreich, mit Blei-, Eisen- und Steinkohlenlagern, 591/7 QM. groß mit 80000 E. ...
Dümmersee
Dümmersee, See in Hannover von der Hunte gebildet, 3/4 M. lang und 1/2 M. breit, fischreich.
Dumonceau
Dumonceau (Dümongsoh), geb. 1760 zu Brüssel, war 1781 in der belg. Revolution Insurgentenhäuptling, entfloh nach Frankreich, kam mit den Franzosen zurück, wurde 1795 batav. ...
Dumont
Dumont (Dümong), Pierre Etienne Louis, geb. 1759 in Genf, wurde in London Anhänger Benthams und wirkte in dieser Richtung in Frankreich; 1814 ging er nach Genf zurück und st. ...
Dumont d'Urville
Dumont d'Urville (Dümong dʼÜrwill), Jules Sebastian César, geb. 1790, französ. Contreadmiral, Weltumsegler, Naturforscher, Freund Alexanders von Humboldt, verbrannte d. 8. ...
Dumortier
Dumortier (Dümortieh), Charles Bartholomé, geb. 1797 zu Tournay in den Niederlanden, widmete sich den Naturwissenschaften und machte sich besonders verdient als Botaniker, ist ...
Dumouriez
Dumouriez (Dümurieh), Charles François, geb. 1739, wurde frühe Offizier, 1778 Commandant von Cherbourg, 1790 heftiger Revolutionär, 1791 Girondist, 1792 Minister der ...
Dumpler
Dumpler, Dunker, Sekte in den nordamerikan. Freistaaten, fast in allem mit den Wiedertäufern übereinstimmend, aber mit sehr strenger, in mancher Beziehung klösterlichen ...
Düna
Düna, russ. Fluß, entspringt in einem Sumpfe auf dem alanischen Gebirge, ergießt sich unterhalb Riga in die Ostsee; Länge des Laufs 145 M., Größe des Flußgebiets 3200 QM.; ...
Dünaburg
Dünaburg, russ. Festung an der Düna im Gouv. Witepsk, mit 7000 E., starker Schiffahrt.
Dunajetz
Dunajetz, galiz. Nebenfluß der Weichsel, nimmt den Poprad auf und mündet unterhalb Zabno.
Dünamünde
Dünamünde, russ. Festung auf einer Insel vor der Mündung der Düna mit mehreren Forts.
Dunbar
Dunbar (Dönbahr), schott. Stadt unsern Edinburg, mit Fort, Hafen, 6000 E., Schiffahrt und Handel. 1650 den 3. Septbr. Sieg Cromwells über die Schotten.
Duncan
Duncan (Dönnkän), Name mehrer schott. Könige. D., Adam, Viscount, geb. 1731, Schotte, trat 1746 in den Seedienst, erfocht als Admiral den 11. Octbr. 1797 bei Camperdown einen ...
Dunciade
Dunciade (von dem engl. Dunce, Dummkopf), satir. Gedicht von Pope auf die schlechten Poeten seiner Zeit; überhaupt satyr. Gedicht.
Duncker
Duncker, Karl, geb. 1781, Inhaber der Verlagsbuchhandlung D. und Humblot in Berlin. – D., Max, des Vorigen Sohn, geb. 1812, seit 1842 Professor in Halle, von 1848–50 politisch ...
Duncombe
Duncombe (Dönncömm), Thomas Slingsby, geb. 1796, radikales Unterhausmitglied aus vornehmer u. reicher Familie, einer der Patrone Mazzinis etc.
Dundalk
Dundalk (Dönndahk), irische Stadt in der Provinz Leinster, mit Hafen, 13000 E., Battist-, Musselin-, Leinenfabriken, Produktenhandel.
Dundee
Dundee (Dönndih), schott. Stadt am Meerbusen Tay, mit Hafen, 82000 E., 2 Banken, Hauptplatz der schott. Leinenindustrie, hat auch andere Fabriken und lebhaften Handelsverkehr.
Dundonald
Dundonald (Dönndanäld), Pairstitel der schott. Familie Cochrane. Die bekanntesten sind: Archibald Blair, geb. 1748, wurde 1782 Capitän, zeichnete sich im franz. Kriege aus, ...
Dünen
Dünen, die Sandhügel am Meeresstrande, welche durch den vom Meere bei stürmischem Wetter ausgeworfenen Sand entstehen, bis 30' hoch.
Dung
Dung, pers. Gold- u. Silbergewicht = 151/5 As; Silbermünze = 81/2 Pf. = 2 kr. C.-M.
Dungannon
Dungannon (Döngännen), irische Stadt in der Provinz Ulster, mit 3800 E., Leineweberei.
Dungarvan
Dungarvan (Dönngarwän), irische Stadt in der Provinz Münster, mit Hafen, 8000 E., Handel und Fischerei.
Dünger
Dünger, heißen in der Regel nur die gröberen vegetabilischen und animalischen Reste, welche der Erde wiedergegeben werden. Vergleicht man aber die geringe Menge humoser ...
Dungkäfer
Dungkäfer (Aphodius), eine an Arten reiche Gattung Käfer, mit blätterigen Fühlhörnern, die Füße alle an ihrer Wurzel gleichweit von einander abstehend, Kopfschild ...
Dunin
Dunin, Martin von, geb. 11. Nov. 1774 bei Rawa in Masovien, einer altadeligen poln. Familie angehörig, studierte in Bromberg und im Collegium germanicum zu Rom, empfing 1797 ...
Dunin-Borkowski
Dunin-Borkowski, Stanislaus Graf von, geb. 1786 zu Koda in Galizien, Mineralog u. landwirthschaftl. Schriftsteller, gest. 1851. Sein Neffe Alexander D., geb. 1811, 1848 Mitglied ...
Dunkel-Schlag
Dunkel-Schlag, dunkle Hauung, bei der Durchforstungsmethode der erste Hieb; es werden nur einige der größten Bäume weggenommen, so daß der Boden von den stehengebliebenen noch ...
Dunkeld
Dunkeld (Dönnkeld), schott. Stadt am Tay, mit den Ruinen einer Kathedrale, 2000 E., Leinwandfabrikation u. Wollespinnerei.
Dünkirchen
Dünkirchen, frz. Dunkerque, Stadt und Festung im franz. Norddepartem., mit 30000 E., Hafen, Rhede, Seehandel, schickt jährlich Schiffe zu dem Walfisch-, Stockfisch- und ...
Dünnewald
Dünnewald, Johann Heinrich, Graf von, zu D.e im Bergischen geb. um 1620, armer Eltern Kind, wurde Soldat, zog mit dem Reichsheere gegen die Türken 1664, ging dann in kaiserliche ...
Dunois
Dunois (Dünoa), Graf von Orleans u. Longueville (Longwill), der Bastard von Orleans, natürlicher Sohn des Herzogs Ludwig von Orleans, geb. 1402, einer der besten Feldherren ...
Duns Scotus
Duns Scotus, der scharfsinnigste Scholastiker (doctor subtilis) des Mittelalters, wurde wahrscheinlich zu Duns oder Dunston in Northumberland um 1266 oder schon 1245 geb., ...
Dunse
Dunse (Dönns), schott. Stadt in der Grafschaft Berwick, mit 3800 E., eisenhaltigem Mineralwasser.
Dunstan, St.
Dunstan, St., Erzbischof von Canterbury, wurde um 925 geb., im Kloster Glastonbury erzogen u. als Verwandter des westsächs. Königshauses früh an den Hof gebracht und Liebling ...
Düntzer
Düntzer, Johann Heinrich Joseph, geb. 1813 zu Köln, seit 1846 Bibliothekar daselbst, schrieb als Kritiker über die röm. Satyriker u. über den Aristoteles etc., besonders ...
Duo
Duo, s. Duett.
Duodecimal
Duodecimal, lat.-deutsch, was sich auf die Zahl 12 bezieht; D. maß, ein Maß, wo die Einheit in 12 Theile getheilt wird, hat fast überall dem Decimalmaß weichen müssen.
Duodecime
Duodecime, in der Musik Intervall von 12 diatonischen Stufen, die Octave von der einfachen Quinte eines Grundtones.
Duodenum
Duodenum, lat., Zwölffingerdarm.
Duodez
Duodez, Bücherformat, wo der Bogen in 12 Blätter gebrochen wird.
Duodrama
Duodrama, Melodrama, wo 2 Personen auftreten, deren Dialog durch entsprechende Musik jeweilen unterbrochen wird.
Dupaty
Dupaty (Dü–), Charles Mercier, geb. 1744 zu Rochelle, gest. 1788, franz. Rechtsgelehrter, Mitglied des Parlaments von Bordeaux und an dem Widerstande der Parlamente, dem ...
Dupe
Dupe (Düp), frz., der Betrogene; duperie, Betrügerei, Fopperei; dupiren, betrügen, foppen.
Duperré
Duperré (Düp–), Victor Guy, geb. 1775 zu Rochelle, seit 1792 bei der Marine, zeichnete sich gegen die Engländer aus, wurde von Napoleon zum Baron und Contreadmiral ernannt, ...
Dupetit Thouars
Dupetit Thouars (Düpti Thuahr), Aristide Aubert, geb. 1760, bei der Marine seit 1778, sehr tüchtiger Seeoffizier, sollte 1789 La Peyrouse aufsuchen, wurde aber in Brasilien ...
Dupin
Dupin (Düpäng), franz. Familie aus dem Departem. Nièvre, durch 3 Brüder berühmt. André Marie D., der älteste, geb. 1783, Advocat, machte sich Napoleons Polizei durch ...
Duplessis
Duplessis (Düplessih), Jos. Sifrède, Maler, geb. zu Carpentras 1725, bildete sich in Rom in der Porträt- und Historienmalerei, war später Conservator des Museums zu ...
Duplex
Duplex, lat., doppelt.
Duplicat
Duplicat, das Zweite, Doppelte, Gleiche, namentlich Abschrift.
Duplicator
Duplicator, lat., Verdoppler, Elektricitätssammler, Instrument von Bennet so genannt, besteht aus 3 ebengeschliffenen Messingscheiben; s. Condensator.
Duplicatur
Duplicatur, Verdopplung; eines Pflanzenblattes, wenn dasselbe vom Rande bis zur Mittelrippe gespalten ist u. so ein anderes Blatt od. den Stengel umfaßt, z.B. bei den ...
Duplicität
Duplicität, lat., die doppelte Anzahl, Zweifachheit, das doppelte Vorhandensein von 2 gleichen oder das Vorhandensein von 2 verschiedenen aber zusammengehörigen Dingen, z.B. in ...
Duplik
Duplik, im Prozeß 2. Antwort des Beklagten als Entgegnung auf die Replik des Klägers. In der Regel sind mit der D. die Parteivorträge geschlossen.
Dupliren
Dupliren, verdoppeln; im Kriegswesen: die Glieder d., aus 2 Gliedern 3 bilden; die Rotten d., wenn die Soldaten des vorderen Gliedes die des hinteren zwischen sich aufnehmen; im ...
Duplirung
Duplirung, der bunte Aufschlag auf der Soldatenmontur; Verstärkung schwacher Salzlaugen durch Zusatz und fortgesetztes Abdampfen.
Duplum
Duplum, lat., das Doppelte; die Abschrift.
Dupont de l'Eure
Dupont de l'Eure (Düpong delöhr), Jacques Charles, geb. 1767, französ. Staatsmann, der sich immer getreu blieb, von der Revolution 1789 bis zu der von 1848, unter Napoleon I. ...
Dupont de Nemours
Dupont de Nemours (Düpong de Nemuhr), Pierre, geb. 1739, Anhänger der ökonomischen Schule, war unter dem Finanzminister Turgot im Ministerium thätig und wurde bei dem ...
Dupont [1]
Dupont (Düpong), genannt de lʼEtang, geb. 1765, war bei dem Ausbruch der Revolution bereits Offizier u. wurde 1804 Divisionsgeneral u. Graf. 1808 commandirte er das 2. Corps in ...
Dupont [2]
Dupont, Pierre, populärer franz. Dichter, der seine Lieder selbst mit Arien versieht, 1848 im Dienste des Socialismus. (Chants et chansons, poésie et musique de Pierre D.; ...
Düppel
Düppel, schleswig. Dorf, Sonderburg auf Alsen gegenüber; die dän. Schanzen wurden am 13. April 1849 von den Bayern und Sachsen durch Sturm genommen.
Duprat
Duprat (Düpra), Pascal, geb. 1812, franz. Gelehrter und Publicist, 1840 Lehrer am Gymnasium von Algier, später demokratischer Journalist in Paris, Freund des Abbé Lamennais, ...
Dupuis
Dupuis (Düpüih), Charles François, geb. 1742, franz. Gelehrter, Mathematiker, stellte die Idee des Telegraphen zuerst auf, wandte sich aber später Untersuchungen über die ...
Dupuytren
Dupuytren (Düpüitrang), Wilhelm, Baron, Professor der Chirurgie zu Paris, geb. 1777 zu Pierre-Buffière in Haute-Vienne, 1801 Chef der anatom. Arbeiten, 18032. Wundarzt am ...
Duquesne
Duquesne (Dükähn), Abraham, Marquis, geb. 1610 zu Dieppe, zeichnete sich früh als Seemann aus, nahm dann schwed. Dienste und erwarb sich großen Ruhm durch die Besiegung der ...
Dur
Dur (vom latein. durus, hart), musikalische Bezeichnung derjenigen Tonart, die sich durch die große Terz des Grundtons charakterisirt, im Gegensatz zu Moll, wo die kleine Terz ...
Dura mater
Dura mater, lat. (rauhe Mutter), die harte Hirnhaut.
Durabel
Durabel, lat.-deutsch, dauerhaft.
Duramen
Duramen, das Kernholz, der innere ältere Theil des Holzes bei dikotyledonischen Bäumen und Sträuchern, härter und dunkler als die äußeren Holzlagen.
Duran
Duran, Augustin, königl. Oberbibliothekar zu Madrid, als Kritiker von großer Bedeutung für seine Landsleute, die er auf die Schöpfungen ihrer nationalen Poesie hinweist; gab ...
Durance
Durance (Dürangß), Nebenfluß der Rhone, kommt vom M. Genèvre, ist reißend, nicht schiffbar, mündet nach einem Laufe von 34 Meilen unterhalb Avignon.
Durances
Durances (Djuräses), engl. Wollenzeuge.
Durandus
Durandus, Guilielmus, lat. statt Dürand Guillaume, von seinem Geburtsorte St. Pourçain in der Auvergne a Sancto Portiano, wegen seiner dialectischen Gewandtheit doctor ...
Durango
Durango, span. Stadt in Biscaya am gleichnamigen Flusse, mit 4000 E., liefert Stahl- und Eisenwaaren. – D., Staat der Republik Mexico. Hochfläche, 2240 QM. groß, hat 260000 ...
Durante
Durante, Francesco, berühmter italien. Kirchencomponist, geb. 1693 zu Neapel, bildete sich unter Scarlatti, später in Rom, ward Director des Conservatoriums in Neapel und st. ...
Durante lite
Durante lite, lat., so lange der Prozeß dauert; d. matrimonio, so lange die Ehe dauert; d. causa durat effectus, so lange die Ursache besteht, dauert die Wirkung.
Durantis
Durantis, Wilhelm, geb. 1237 zu Puymoisson in der Provence, wurde der »Speculator juris« u. Vater der gerichtlichen Praxis des 13. Jahrh., begleitete hohe geistliche und ...
Duras
Duras (Düra), alte franz. Adelsfamilie, deren Mitglieder seit dem 15. Jahrh. sich als Krieger auszeichneten u. Grafen u. Herzoge wurden. Clairet, Herzogin von D., Tochter des ...
Durazzo
Durazzo, Dratsch, Durtz, feste Seestadt im türk. Albanien auf einem Vorgebirge des adriat. Meeres, mit 9000 E.; D. ist Sitz eines griech. Erzbischofs, kathol. Bischofs u. hat ...
Durchcomponirt
Durchcomponirt, heißt ein Lied, von dem jede einzelne Strophe eine eigene passende Melodie hat, eine Oper, wenn auch ihre Prosa componirt ist.
Durchdringlichkeit
Durchdringlichkeit, Penetrabilität, die allgemeine Eigenschaft der Körper, andere Materien durch ihre Zwischenräume hindurchzulassen, beruhend auf der Porosität derselben; so ...
Durchfahrt
Durchfahrt, s. nordwestl. Durchfahrt.
Durchfall
Durchfall, Abweichen, Diarrhöe (Diarrhoea), nennt man die mehr oder weniger flüssige, dabei häufigere und reichlichere Darmentleerung, ein krankhafter Zustand, der auf einer ...
Durchforstung
Durchforstung, in der Forstwirthschaft das Aushauen od. Lichten dicht stehender Bestände, die noch nicht schlagbar sind.
Durchfuhrhandel
Durchfuhrhandel, s. Transit.
Durchgang
Durchgang, in der Musik diejenige Note, welche, ohne selber wesentlich zur Harmonie zu gehören, 2 von einander entfernt liegende und zur Melodie gehörige Noten verbindet. ...
Durchlaucht
Durchlaucht, mittelalterliche Uebersetzung des lat. Serenitas oder Serenissimus, war am Schlusse des weström. Reich es Kaisertitel, später von den fränkischen Königen ...
Durchmesser
Durchmesser oder Diameter einer krummen Linie, heißt diejenige gerade Linie, welche durch die Mittelpunkte aller unter einem bestimmten Winkel gezogenen parallelen Sehnen ...
Durchörtern
Durchörtern, im Bergbau eine Grubenanlage nach allen Richtungen ausbreiten, um Lager nutzbarer Mineralien anzufahren.
Durchröschen
Durchröschen, im Bergbau die Anlage von Wasser zuführenden Kanälen unmittelbar unter der Oberfläche des Gebirgs.
Durchschießen
Durchschießen, Geld oder Waaren Stück für Stück besehen; beim Buchdruckersatz, zwischen die Worte oder Zeilen kleine Bleiblättchen setzen, um dieselben weiter aus einander zu ...
Durchschlag
Durchschlag, im Bergbau die Oeffnung, durch welche 2 Baue od. Oerter vereinigt werden; wird durch Gegeneinanderarbeiten zu Stande gebracht. Durchschlägig werden, absichtlich oder ...
Durchschnitt
Durchschnitt, s. Profil.
Durchsichtigkeit
Durchsichtigkeit, die Eigenschaft gewisser Körper, die auf sie auffallenden Lichtstrahlen hindurchgehen zu lassen. Die D. ist indeß in sofern relativ, als undurchsichtige ...
Durchsuchungsrecht
Durchsuchungsrecht (engl. rigth of searching, frz. droit de visite et de recherche), das Recht in Kriegszeiten, daß ein Kriegsschiff der kriegführenden Nation jedes ...
Düren
Düren, preuß. Stadt, Reg.-Bez. Aachen, an der Roer und der Köln-Mindener-Eisenbahn, mit 8300 E., 5 Klöstern, hat bedeutende Fabriken in Tuch, Kasimir, Papier, Leder, Eisen- ...
Dürer
Dürer, Albrecht, der größte altdeutsche Maler u. Stifter einer Malerschule, geb. 1471 zu Nürnberg, lernte bei seinem Vater die Goldschmiedekunst, entschied sich aber bald für ...
Durham [1]
Durham (Dörrem), engl. Grafschaft im Norden, 451/4 QM. groß mit 412000 E.; sie ist gebirgig, nicht besonders fruchtbar, unerschöpflich an Steinkohlen, hat Bergbau auf Eisen und ...
Durham [2]
Durham, John George Lambton, Graf von, geb. 1792, Unterhausmitglied 1813, jung bereits eines der Häupter der Whigs, wurde 1828 Pair, 1830 im Ministerium des Lord Grey, seines ...
Durillo
Durillo, span. Goldmünze = Coronilla; s. d. Art.
Düringsfeld
Düringsfeld, Ida von, geb. 1815 zu Militsch in Niederschlesien, seit 1845 mit einem Freiherrn von Reinsberg verheirathet, deutsche Dichterin, sehr fruchtbar in der lyr. Gattung ...
Durito
Durito, span., 1/2 Dublone.
Dürkheim an der Hardt
Dürkheim an der Hardt, bayer. Stadt in der Pfalz, 3 M. von Speyer, Residenz des Fürsten Leiningen, hat 5000 E., Weinbau, in der Nähe eine nicht sehr bedeutende Saline.
Durlach
Durlach, bad. Amtsstadt 2 St. von Karlsruhe an der Eisenbahn, hat 5100 E., Schloß, Acker-, Obst- und Weinbau, Tabak- und Cichorienfabriken. D. war bis 1517 Residenz der ...
Duroc
Duroc (Dürok), Michel, geb. 1772 zu Pont à Mousson, altadeligen Geschlechts, 1792 Artillerielieutenant, wanderte aus, kehrte jedoch bald wieder zurück, diente in der Armee und ...
Durrah
Durrah, s. Hirse.
Dürrenberg
Dürrenberg, österr. Salzberg, 1 St. von Hallein, mit großen Sinkwerken, seit 1123 bebaut, liefert jährlich 400000 Ctr. Salz. – D., preuß. Salzwerk im Reg.-Bez. ...
Dürrenstein
Dürrenstein, niederösterr. Städtchen an der Donau, oberhalb Krems, mit 500 E., in romantischer Gegend, mit einem Mühl- u. Wetzsteinbruch; Ruinen der Felsenburg, auf der ...
Durst
Durst, das Verlangen zu trinken, wird sowohl durch häufige Einführung fester Nahrungsmittel, welche zu ihrer Verdauung der Feuchtigkeit bedürfen, als durch rasche Verdunstung ...
Durtal
Durtal (Dürtal), franz. Stadt im Departem. Maine-Loire, mit 3500 E., Fabriken für Leinwand, Papier u. Töpfergeschirr.
Durutte
Durutte (Dürütt), Jos. Franç., geb. 1767, diente seit der Revolution in allen Kriegen und focht noch bei Waterloo als Divisionsgeneral aufs tapferste; nach der 2. Restauration ...
Dusak
Dusak, ungar. Duschak, gekrümmter Dolch.
Dusart
Dusart, Cornelius, geb. 1565 zu Harlem, gest. 1704, holländ. Maler, Schüler des Adrian van Ostade.
Dusch [1]
Dusch, Joh. Jakob, geb. 1725 zu Celle, Professor und 1766 Director am Gymnasium zu Altona, wo er 1787 st. Er war seiner Zeit ein sehr beliebter Dichter, welchen aber Lessing ...
Dusch [2]
Dusch, Alexander von, geb. 1789 zu Neustadt an der Hardt, trat 1810 in bad. Staatsdienst, war von 1825–43 Gesandter an verschiedenen Höfen, auch bei der schweizer. ...
Duschan
Duschan, s. Serbien.
Duscheck
Duscheck, Franz, Böhme, geb. 1797 zu Radoveßnicz, 1815 Vicepräses der ungar. Hofkammer, schloß sich 1848 der ungar. Revolution an. ward im April 1849 Finanzminister, übergab ...
Dusommerard
Dusommerard (Düsomerahr), Alex., geb. 1779, gest. 1842, legte eine Sammlung von mittelalterlichen Kunstwerken an, welche 1843 der Staat kaufte. Schrieb: »Les arts au ...
Dusseck
Dusseck, Johann Ludwig, berühmter Klavierspieler u. Componist, geb. 1761 zu Czaslau in Böhm en, hielt sich in Paris, London und Berlin auf, wurde der Vertraute des Prinzen ...
Düsseldorf
Düsseldorf, Hauptstadt des preuß. Reg.-Bez. gleiches Namens in der Rheinprovinz, am rechten Rheinufer, aus der Alten-, der Karl- und Neustadt bestehend, Sitz der Behörden des ...
Düte
Düte, in Gestalt eines spitzigen Kegels zusammengedrehtes od. geklebtes Papier.
Dutens
Dutens (Dütang) Louis, geb. 1730 zu Tours, gest. 1812 in England als engl. Historiograph, veranstaltete die 1. doch nicht ganz vollständige Herausgabe der Schriften von ...
Düttchen
Düttchen, norddeutsche und poln. alte Silbermünze, verschiedenen Werths von 2 Sgr. bis 4 Pf. herab.
Duttlinger
Duttlinger, Joh. Georg, geb. 1788 zu Lembach auf dem Schwarzwald, seit 1818 Professor der Rechte in Freiburg, Mitglied der bad. Kammer der Abgeordneten, gewöhnlich neben ...
Dutzend
Dutzend, aus dem lat. duodecim, 12.
Duumviri
Duumviri, Zweimänner, gebörten in Rom und in den italischen Städten zu den Magistratspersonen und hatten sich theils mit der Rechtssprechung, theils mit Verwaltungsgeschäften ...
Duval [1]
Duval (Düwal), Valentin, eigentl. Jameray, geb. 1695 zu Artonay in der Champagne, irrte als armes Kind halb verhungert umher, wurde von Einsiedlern aufgenommen, die ihn lesen ...
Duval [2]
Duval (Düwal), Amaury, geb. 1760 zu Rennes, Jurist und Gelehrter, redigirte eine im Anfange unseres Jahrh. vielgelesene Zeitschrift »Decade philosophique«, wurde Mitglied der ...
Duval [3]
Duval, Alexander, Bruder des Vorigen, geb. 1767, zuerst Soldat, dann Theaterdichter und Schauspieler, 1812 Mitglied der Akademie, erhielt nach der Julirevolution die Stelle eines ...
Duvergier d'Hauranne
Duvergier d'Hauranne (Düwerschieh dʼOrann), Paul, geb. 1798, seit 1831 Mitglied der franz. Deputirtenkammer, war neben Guizot und Thiers der Leiter der Coalition, welche 1839 ...
Dux [1]
Dux, lat., Führer; der Herzog bei den Germanen wurde so lat. übersetzt, daher ducatus, Herzogthum.
Dux [2]
Dux (böhm. Duchzov), Stadt unweit Teplitz, mit 1400 E., schönem Schlosse des Grafen Waldstein, das sehenswerthe Sammlungen enthält, namentlich Reliquien von dem berühmten ...
Duyse
Duyse (Deuse), Prudens van, geb. 1805 zu Dendermonde, Archivar der Stadt Gent, vlämischer Lyriker, Grammatiker und Geschichtsforscher, einer der ersten Vertheidiger des ...
Dwernicki
Dwernicki (–izki), Joseph, poln. General, geb. 1779 zu Warschau, diente von 1809 in den Kriegen Napoleons u. wurde Oberst. 1831 wurde er zum General ernannt, organisirte ein ...
Dwina
Dwina, d.h. die Doppelte, entsteht durch den Zusammenfluß des Jug und der Suchona, strömt nordwärts und ergießt sich bei Archangel in 5 Armen in das Meer; ist schiffbar von ...
Dyadik
Dyadik, dyadisches Zahlensystem, das einfachste Zahlensystem mit Bezeichnung aller Zahlen durch 1 u. 0. Die 0 gibt bloß die Stellung der 1 in der Reihe an. Die 1 bedeutet sodann ...
Dyanometer
Dyanometer, Kraftmesser, eine engl. Erfindung zur Erforschung der Zugkraft beim Pflügen. Das an dem Pfluge angebrachte Instrument besteht in 2 nebeneinander laufenden eisernen ...
Dyas
Dyas, griech., Dyade, deutsch-griech., die Zweizahl.
Dyce
Dyce (Deiß), Alexander, geb. 1797 zu Edinburgh, engl. Geistlicher, privatisirt in London, machte sich um die Herausgabe älterer engl. Schriftsteller und um die Textrecension ...
Dyer
Dyer (Deier), John, engl. Dichter, geb. 1700, zuerst Maler; er ist in der beschreibenden Art der Poesie am stärksten, ohne jedoch z.B. Thomson zu erreichen; st. 1758.
Dyhrn
Dyhrn, schles. adeliges Geschlecht, im 17. Jahrh. in den Grafenstand erhoben. Von 1843–52 machte sich Graf Konrad Adolf von D. als Mitglied des schles. Provinziallandtags, der ...
Dyk
Dyk, Anton van, einer der berühmtesten Maler der niederländ. Schule, geb. 1599 zu Antwerpen, der Sohn eines Glasmalers, lernte zuerst bei van Palen und kam dann zu Rubens, der ...
Dyle
Dyle (Deil), belg. Fluß, entspringt in Südbrabant, heißt nach der Aufnahme der Nethe Rupel und ergießt sich oberhalb Antwerpen in die Schelde; an ihr liegen Wavre, Löwen, ...
Dynamik
Dynamik, ein Theil der Mechanik, ist die Lehre von den allgemeinen Gesetzen der Bewegung der Körper, im Gegensatz zu der Statik, der Lehre vom Gleichgewicht der Körper. Die ...
Dynapur
Dynapur, indisch-engl. Stadt und Festung am Ganges mit 18000 E.
Dynast
Dynast, griech.-deutsch, eigentlich ein Mächtiger, daher Fürst, Herrscher; im Mittelalter bezeichnete D. einen Herrn von Adel, der Herrscherrecht und Besitz als Eigenthum und ...
Dynastie
Dynastie, Herrscherhaus.
Dynow
Dynow, österreich. Stadt in Galizien am San, mit 2800 E., Hauptmarkt für Leinwand.
Dys
Dys, griech. Vorsilbe, dem deutschen miß- od. un- öfters entsprechend, äußerst häufig in Zusammensetzungen, z.B. Dysämie, Blutersetzung; Dysästhesie, Unempfindlichkeit; ...
Dyskrasie
Dyskrasie, d.h. fehlerhafte Mischung; damit bezeichnet man in der Medicin im Allgemeinen die krankhafte, verdorbene Mischung, den krankhaften Zustand der Säftemasse des ...
Dyveke
Dyveke, holländ. Täubchen, geb. 1488 zu Amsterdam, eigentlich Sigbrit Wylms, mit ihrer Mutter, einer Schenkwirthin, nach Bergen in Norwegen eingewandert, wurde 1507 Geliebte ...
Dzialynski
Dzialynski, Titus, Graf, geb. 1797 in Posen, machte den poln. Krieg von 1831 als Freiwilliger mit, ging dann auf seine Güter nach Galizien u. kehrte nach Posen zurück, als ihm ...
E
E, in dem latein. und jedem aus demselben entstandenen Alphabete der 5. Buchstabe, im griech. der 5. u. 7. als Zahlzeichen bei den spätern Römern = 250; in der Musik die 5. ...
E continenti
E continenti, lat., sofort, sogleich.
E contrario
E contrario, lat., im Gegentheil.
E re
E re, lat., sachgemäß; e re nata, wie sichs macht.
E vestigio
E vestigio, lat., auf der Stelle.
E. g.
E. g. = exempli gratia, lat., zum Beispiel.
E. m.
E. m. = ejusdem mensis, desselben Monats.
E. o.
E. o., ex officio, lat., von Amtswegen.
Eadmer
Eadmer, Edmer, Mönch und Gefährte des Anselm von Canterbury, 1120 Bischof von St. Andrews in Schottland, kehrte jedoch bald wieder in sein Kloster zurück. Seine »historia ...
Eadmund, Edmund
Eadmund, Edmund, Namen einiger Heiligen. – E., König der Ostangeln, wurde von den Dänen vertrieben und 870 enthauptet; Gedächtnißtag 30. Novbr. – E., Sohn eines ...
Eagle
Eagle (Ihgl), Adler, nordamerikan. Goldmünze = 10 Dollars; es gibt auch 1/2 und 1/4 E.
Eaheinomauwe
Eaheinomauwe, s. Neuseeland.
Earl
Earl (Errl), das altnord. Yarl, dem Range der altdeutschen Grafen entsprechend, bei den Angelsachsen bis auf Eduard III., welcher einen duke (Herzog) creirte, der höchste Adel; ...
Earne
Earne (Ehrn), schott. See, 41/2 M. im Umfang, ist die Quelle des Flusses E., der in den Tay fließt; E., irischer See in der Provinz Ulster, 8 M. lang, bis 2 M. breit.
East-Meath
East-Meath (Istmihsh, d.h. Ost-Meath), irische Grafschaft in Leinster, am Boyne, 383/4 QM. groß mit 138000 E., welche Ackerbau und Viehzucht treiben, Leinwand weben u. ...
Eastbourne
Eastbourne (Istbörn), Flecken in der engl. Grafschaft Sussex, mit 3000 E., Mineralquelle und Seebädern.
Eastlake
Eastlake (Istlehk), Charles Lock, geb. 1793 zu Plymouth, engl. Historien- und Genremaler, einer der 7, welche die Fresken in den neuen Parlamentshäusern ausführten.
Eau
Eau (frz. Oh), Wasser; bezeichnet gewöhnlich eine wohlriechende Flüssigkeit, welche aus der Verbindung von Weingeist mit ätherischen Oelen entsteht, z.B. E. de Cologne, ...
Ebauche
Ebauche (frz. Ebohsch), Vorzeichnung, erster Entwurf; ebauchiren, entwerfen.
Ebbe
Ebbe und Fluth, Gezeiten, das periodische Steigen und Fallen des Meeres, wobei in 24 Stunden das Wasser 2mal am höchsten und 2mal am niedrigsten steht, den Strand abwechselnd ...
Ebbo
Ebbo, ein Bauerssohn und Milchbruder Ludwigs des Frommen, der ihn zu seinem Archivar und 816 zum Erzbischof von Rheims machte. E. gab sich jedoch als Anhänger Lothars zum ...
Ebel
Ebel, Johann Gottfried, geb. 1764 zu Züllichau in der Neumark, Arzt, gehörte zu den deutschen Enthusiasten für die franz. Revolution, übersiedelte deßwegen zuerst nach ...
Ebeleben
Ebeleben, Schwarzburg-Sondershausischer Flecken mit 900 E. und fürstlichem Schlosse.
Ebeling
Ebeling, Christian Daniel, geb. 1741 im Hildesheimischen, seit 1773 in Hamburg als Lehrer angestellt, Gelehrter, für seine Zeit der ausgezeichnetste Geograph, Mitarbeiter und ...
Eben
Eben, Friedrich, Baron von, Schlesier, geb. 1773, zuerst preuß., dann österr. Offizier, trat 1800 in engl. Dienste, focht seit 1808 mit ebensoviel milit. Geschicklichkeit als ...
Ebenaceae
Ebenaceae, Familie der Ebenholzbäume, theils immergrüne Sträucher aus den Tropenländern, meistens jedoch laubabwerfende, weißblühende Bäume in Waldungen, auf Bergen und ...
Ebenbild Gottes
Ebenbild Gottes, wird der Mensch genannt (1 Mos. 1, 26, 27. Jak., 3, 9), insofern er ein intelligentes, freies und unsterbliches Wesen ist. Die Ebenbildlichkeit mit Gott ...
Ebenbürtigkeit
Ebenbürtigkeit, heißt die Gleichheit u. Genossenschaft des angebornen Standesrechtes und bildet unter dem hohen Adel ein wichtiges Prinzip für das Familien- und Erbrecht.
Ebene
Ebene, heißt in der Geometrie eine in allen ihren Theilen gerade verlaufende Fläche, in der man von jedem Punkte zum andern eine gerade Linie ziehen kann, die ganz in der ...
Ebenholz
Ebenholz, s. Ebenaceae. Ebeniren, mit E. auslegen; dem Holze die Farbe des E.es geben. – Ebenist, Tischler, der gewöhnlich aus ausländ. und seinen Hölzern kunstreiche ...
Ebenmaß
Ebenmaß, s. Symmetrie.
Ebensöhlig
Ebensöhlig, im Bergbau, in derselben horizontalen Ebene liegend.
Eber
Eber, Paul, geb. 1511 zu Kitzingen in Franken, wurde Prof. in Wittenberg und 1558 Generalsuperintendent des Kurkreises Sachsen, spielte eine Hauptrolle im Abendmahlsstreit und ...
Eberbach
Eberbach, bad. Amtsstadt im Unterrheinkreise, an dem Neckar, im Odenwalde, mit 3850 E.; Holzhandel, Schiffahrt, große Steinbrüche von rothem Sandstein.
Eberesche
Eberesche (Sorbus), in 3 Arten: der Vogelbeerbaum (S. Aucuparia), 20 bis 30' hoch, mit gefiederten Blättern, ausgezeichnet durch die brennend rothen Früchtendolden im ...
Eberhard [1]
Eberhard (altdeutscher Name = Eberkühn) hießen viele deutsche Fürsten und Herren. Die bekanntesten sind die Württemberger: E. III., Greiner, Graf von Württemberg, 1343–92, ...
Eberhard [2]
Eberhard, Aug. Gottlob, geb. 1769 zu Belzig bei Wittenberg, studierte Theologie, alsdann eifriger Malerei, trat 1793 als Dichter auf, leitete in Halle längere Zeit die ...
Eberhard [3]
Eberhard, Joh. August, eklektischer Philosoph, geb. 1739 zu Halberstadt, studierte Theologie, wurde Hauslehrer in Berlin und mit Mendelsohn und Nikolai befreundet, durch die ...
Eberhard [4]
Eberhard, Konrad, geb. 1768 zu Hindelang im Algau, berühmter Bildhauer u. Maler in München u. Prof. an der Akademie daselbst; seine Werke finden sich größtentheils in ...
Eberl
Eberl, Anton, geb. 1765 zu Wien, gest. 1807, Virtuos auf dem Klavier und Componist; seine Compositionen, von denen über 50 gedruckt erschienen, zeichnen sich durch schöne ...
Ebernburg
Ebernburg, pfalzbayer. Dorf, 5 M. von Kaiserslautern, mit Ruinen der E., bekannt als Wohnsitz Franz von Sickingens und Herd der von ihm, Hutten, Eberlin etc. betriebenen großen ...
Eberreis
Eberreis, Eberraute, s. Artemisia.
Ebersbach
Ebersbach, Name von mehr als ein Dutzend Dörfern; E., sächs., bei Bautzen, mit 7000 E., bedeutender Weberei.
Ebersberg
Ebersberg, oberbayer. Marktflecken, mit 1100 E., Getreide- u. Hopfenbau; Wallfahrt. – E., Ebelsberg, österr. Marktflecken, 11/2 St. von Linz, am rechten Ufer der Traun, mit ...
Ebersdorf
Ebersdorf, fürstl. reuß. Herrschaft jüngerer Linie im Voigtlande, Marktflecken, 1500 E., vor 1848 die Residenz der Fürsten von Reuß-Lobenstein-E. Die Einw., zum Theil ...
Eberstein
Eberstein, Alt-Eberstein, Burgruine, 1 St. nordöstl. von Baden-Baden (s. d. A.) entfernt, auf einem Felsenkegel des Gebirgszuges zwischen der Oosbach und Murg, 1296' über dem ...
Ebert [1]
Ebert, Johann Arnold, geb. 1723 zu Hamburg, prot. Theolog, Lehrer der engl. Sprache am Carolinum zu Braunschweig, gest. 1795, Freund Hagedorns, Gellerts, Zachariäs, Gieseckes ...
Ebert [2]
Ebert, Friedrich Adolf, geb. 1791 zu Taucha, gest. 1834 als königl. Oberbibliothekar zu Dresden, einer der bedeutendsten Bibliographen, auch vom Auslande geehrt. Seine histor. ...
Ebert [3]
Ebert, Karl Egon, geb. 1801 zu Prag, geschätzter Dichter, behandelt besonders böhm. Sagen sehr anziehend. »Dichtungen«, 3. Aufl. Stuttg. 1845; »Wlasta« Prag 1829; »Das ...
Eberwein
Eberwein, Traug. Maximilian, Componist, geb. 1775 zu Weimar, reiste zuerst als Violionvirtuos, widmete sich später allein der Composition und ward 1809 Kapellmeister in ...
Eberwurz
Eberwurz, die oft Daumen dicke Wurzel von Carlina acaulis, der sogen. deutschen oder wilden Artischoke, stand früher namentlich als schweißtreibendes Mittel beim Volke in ...
Ebesfalva
Ebesfalva, d.h. Elisabethstadt, österr. Stadt in Siebenbürgen, am gr. Kokel, mit 3000 E., Mechitaristenkloster, Wein- und Wollhandel.
Ebingen
Ebingen, württemberg. Stadt im Schwarzwaldkreise an der Schmiecha, mit 4500 E., bedeutender Strumpfweberei, Wolleweberei und Gerberei.
Ebioniten
Ebioniten, hebr., Arme, hießen nach Dr. Hefele wahrscheinlich alle kurz vor der Belagerung Jerusalems ausgewanderten Christen, näher die Judenchristen, welche das jüdische ...
Eble
Eble, Burkhart, geb. 1799 zu Weil in Württemberg, Arzt in Wien, dann akadem. Prosector, Regimentsfeldarzt, Lehrer an der Josephsakademie, Bibliothekar und Aufseher der akadem. ...

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