Слова на букву fall-gibe (2170) Herders Conversations-Lexikon
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Слова на букву fall-gibe (2170)

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Freidenker
Freidenker oder Freigeist, heißt im allgemeinen derjenige, welcher von der geoffenbarten Religion oder von Religion überhaupt nichts wissen will, sei es, daß die Gründe für ...
Freie
Freie, Frilinge, s. Deutsche u. Germanen.
Freie Gemeinden
Freie Gemeinden, nannten sich protestant. Vereine, welche sich ihrer Landesreligionsordnung entziehen und Gemeinden, selbständig im Glauben, ohne Symbole, Zwang und ...
Freie Künste
Freie Künste (artes liberales, ingenuae), soviel wie schöne Künste; bei den Alten diejenigen Wissenschaften u. Beschäftigungen, die sich für Freie ziemten; später die ...
Freie Städte
Freie Städte, s. Reichsstädte und Hansa; gegenwärtig der Name der 4 deutschen Republiken: Frankfurt, Lübeck, Hamburg, Bremen.
Freie Wirthschaft
Freie Wirthschaft, Ackerbausystem, das sich nicht an eine bestimmte Fruchtfolge hält, sondern sich nach dem Absatze richtet, den die Erzeugnisse haben, um den möglichst hohen ...
Freienwalde
Freienwalde, preuß. Stadt im Reg.-Bez. Potsdam, an der Oder mit 4100 E., königl. Lustschloß, Bergbau auf Alaun und Braunkohlen, eisenhaltige Mineralquellen mit guten ...
Freiesleben
Freiesleben, Joh. Karl, geb. 1774 zu Freiberg, sächs. Berg- und Hüttenbeamter, gest. 1846, sehr verdient durch amtliche Thätigkeit u. Schriften (»Geognostische Arbeiten«, ...
Freigeist
Freigeist, s. Freidenker.
Freigelassener
Freigelassener, freigelassener Sklave, auf dessen Person der Herr alle Rechte aufgegeben hat. Bei den Römern blieb dem Freigelassenen jedoch die Verpflichtung, seinen frühern ...
Freigerichte
Freigerichte, Freigrafen, s. Femgericht.
Freigut
Freigut, Grundeigenthum, das nicht im Lehensverbande ist, also unmittelbar vom Staate abhängt und nur Staatssteuern unterworfen ist (s. Allod). F. heißen auch Güter oder ...
Freihafen
Freihafen, heißt ein Seehafen, in welchem die eingeführten Güter so lange unverzollt lagern können, bis sie verkauft werden; geschieht dies nicht, so können sie gegen einen ...
Freihandel
Freihandel, s. Handelsfreiheit.
Freiheit
Freiheit, ein verneinender Begriff, bezeichnet die Abwesenheit jeder fremden Einwirkung auf einen Gegenstand, da diese F. aber in der Welt geradezu eine Unmöglichkeit ist, so ...
Freiheitsbäume
Freiheitsbäume, d.h. Bäume, welche als Sinnbild aufblühender Freiheit galten, wurden zuerst in Nordamerika während des Unabhängigkeitskrieges in Städten u. Dörfern ...
Freiheitsmütze
Freiheitsmütze, nannte man die rothe, spitzige, phrygische Mütze, welche vor 1789 die franz. Galeerensträflinge trugen und nach Befreiung einiger zu den Galeeren verurtheilten ...
Freiheitsstrafen
Freiheitsstrafen, sind: Landesverweisung, Eingränzung, Gefängniß aller Art.
Freiherr
Freiherr, s. Baron.
Freiligrath
Freiligrath, Ferdinand, geb. 1810 zu Detmold, lernte die Kaufmannschaft und conditionirte bis 1839, von welcher Zeit an er ausschließlich der Dichtkunst lebte; 1842 erhielt er ...
Freimaurer
Freimaurer (Francmaçons, Maçons), weitverbreiteter Orden mit geheimen Versammlungen, Erkennungszeichen, Gebräuchen, mit 3 Graden: Lehrlinge, Gesellen, Meister, in einzelne ...
Freinsheim [1]
Freinsheim, pfalzbayer. Marktflecken unweit Dürkheim mit 2300 E., Mineralquelle, Weinbau.
Freinsheim [2]
Freinsheim (Frenshemius), Johann, geb. 1608 zu Ulm, wurde Philolog, durch eine latein. Lobrede auf Gustav Adolf 1642 Professor der Politik und Beredsamkeit zu Upsala, 1647 ...
Freisam
Freisam, s. d. Art. Ansprung.
Freisasse
Freisasse, der Besitzer eines Freiguts.
Freischaaren
Freischaaren, Haufen, die in der letzten Revolutionszeit sich bildeten, ihre eigenen Anführer wählten, sich der militär. Disciplin nicht fügen wollten und mit Ausnahme der in ...
Freischießen
Freischießen, ursprünglich Schießen, bei denen sich außer den Mitgliedern der Schützengilde auch andere Schützen betheiligen durften, wenn sie sich den vorgeschriebenen ...
Freischütz
Freischütz, in der Volkssage ein Schütze, der von dem Teufel jeweilen 7 Kugeln erhielt, von denen 6 unfehlbar trafen, die 7. aber von dem Teufel ihre Richtung erhielt. ...
Freising
Freising, auch Freisingen, alte Stadt in Oberbayern an der Isar, 41/2 St. nordnordöstlich von München, Sitz des Appellationsgerichts für Oberbayern, mit 59000 E., schöner ...
Freistadt
Freistadt, schles. Stadt im Reg.-Bez. Liegnitz mit 3600 E., Leine- u. Wolletuchfabrikation. – F., Stadt im west-preuß. Reg.-Bez. Marienwerder mit 2500 E. – F., ...
Freistädte
Freistädte, königliche, s. Ungarn.
Freistadtl
Freistadtl, ungar. Markt an der Waag, der ehemal. Festung Leopoldstadt gegenüber, Sitz eines Stuhlgerichts, mit 4700 E., starkem Vieh- u. Holzhandel, Erdödischem Schlosse mit ...
Freistätte
Freistätte, s. Asyl.
Freitag
Freitag, der 6. Wochentag, von der altdeutschen Göttin Freyja oder Frigg benannt.
Freiwaldau
Freiwaldau, schles.-österreich. Stadt im Riesengebirge mit 2600 E., Wollezeug- und Leinefabrikation, breslauisch fürstbischöfl. Schlosse. – F., schles. preuß. Flecken, ...
Freiwillige
Freiwillige, Volontärs, Leute, die freiwillig in den Militärdienst treten; Soldaten, die bei einer besonders gefährlichen Unternehmung sich anbieten.
Freizügigkeit
Freizügigkeit, freier Wegzug aus dem Lande, ohne Belästigung von Abzugssteuern. Früher fiel die Hinterlassenschaft des Fremden dem Landesherrn zu (jus albinagii) und von ...
Fréjus
Fréjus (Freschüh), das alte Forum Julii, franz. Stadt im Departem. Var, am mittelländ. Meere, Bischofssitz, mit 2600 E., röm. Alterthümern. Nahe der neue Hafen St. Raphael.
Frelatiren
Frelatiren, frz.-deutsch, verfälschen.
Fremde
Fremde, im völkerrechtlichen Sinne Personen, welche sich in einem Staate aufhalten, dem sie nicht angehören. Bei barbarischen Völkern ist der F. fast rechtlos, Beschränkungen ...
Fremdenbill
Fremdenbill (Alienbill), Ausnahmsgesetz, von der torystischen Regierung 1793 in England im Parlamente durchgesetzt, dem zufolge jeder nach England kommende Fremde von dem ...
Fremdenlegion
Fremdenlegion, Truppe, welche nach der Julirevolution 1830 von der franz. Regierung aus den Flüchtlingen gebildet wurde, welche in Frankreich zusammenströmten. Alle ...
Fremdlingsrecht
Fremdlingsrecht, s. Aubaine.
Fremitus
Fremitus, lat., das Erzittern des Körpers, z.B. bei Fieberschauern.
Frequent
Frequent, lat.-deutsch, häufig, starkbesucht; F.ant, ein die Messen regelmäßig besuchender Handelsmann; F.ation, Umgang, Verkehr; f.iren, besuchen; Frequenz, Verkehr, ...
Frères
Frères (frz. frähr), Brüder, z.B. f. ignorantins, s. Schulbrüder; f. Plymouth, seit 1850 Sekte im Waadtland durch Darby aus Plymouth gestiftet, welche, da alle Christen ...
Fréret
Fréret (Frerä), Nicolas, Alterthumsforscher, geb. 1688 zu Paris, wo er 1749 als Sekretär der Akademie der Inschriften st. Namentlich verdient um die Chronologie der alten ...
Frerichs
Frerichs, Friedr. Theodor, geb. 1819 zu Aurich, ausgezeichneter Patholog und Therapeute, 1850 Professor in Kiel, Oberarzt der schlesw.-holstein. Armee, seit 1851 Professor in ...
Fréron [1]
Fréron (Frerong), Elie Cathérine, ein Hauptgegner Voltaireʼs, geb. 1719 zu Quimper, wurde Jesuit, mußte 1739 den Orden verlassen, heirathete u. gab ein kritisches Journal ...
Fréron [2]
Fréron, Louis Stanislas, der Sohn des Vorigen, setzte das »Année littéraire« bis 1790 fort, wo es 290 Bde. umfaßte, stand aber in der Revolution auf der Seite des Marat und ...
Frescomalerei
Frescomalerei (al fresco), Malerei auf frischen mit Sand gemischten Kalk; es eignen sich hiezu nur Mineralfarben und zwar solche, welche wegen ihrer chem. Verwandtschaft von dem ...
Fresnel
Fresnel (Fränel), Augustin Jean, geb. 1788 zu Broglie in der Normandie, gest. 1827, Physiker, durch seine Untersuchungen über das Licht einer der Begründer der neuen Optik ...
Fret
Fret (frz. frä), Schiffsfracht, Frachtgeld; Freteur (–öhr) Rheder; fretiren, ein Schiff miethen, vermiethen, ausrüsten.
Frettchen
Frettchen, s. Iltis.
Freudenberg
Freudenberg, bad. Stadt am Main mit 1900 E., Mainschiffahrt.
Freudenpferd
Freudenpferd, das bei dem Leichenbegängnisse einer hohen Person geführte u. prächtig ausgeschmückte Pferd, das neben einem schwarzbehangenen (dem Trauerpferde) einhergeht.
Freudenstadt
Freudenstadt, württemb. Oberamtsstadt auf dem Schwarzwalde, unweit des Passes Kniebis, 1599 für vertriebene franz. Prot. angelegt, mit 4200 E., Tuchweberei, Potaschesiederei.
Freudenthal
Freudenthal, österr.-schles. Stadt am Schwarzwasser, mit 3700 E., Wollenfabrikation, Flachsspinnerei.
Freund
Freund, Wilhelm, geb. 1806 zu Kempen im Posenschen, längere Zeit Gymnasiallehrer, privatisirt in London, Verfasser geschätzter lateinischer lexicographischen Arbeiten.
Freundschaftsinseln
Freundschaftsinseln, Tongainseln, australische Inselgruppe, 1643 von Abel Tasman entdeckt, aus 32 größeren und mehr als 150 kleinern Inseln bestehend, fruchtbar an ...
Freyberg
Freyberg, uraltes alemannisches Geschlecht, in Württemberg und Bayern begütert, brachte viele tüchtige Krieger hervor, ohne daß jedoch einer die höchsten militär. Würden ...
Freycinet
Freycinet (Freissineh), Claude Louis de, geb. 1779, gest. 1842, franz. Seeoffizier, begleitete Baudin 1800 auf seiner Expedition in die Südsee, unternahm 1817–20 als Kapitän ...
Freygang
Freygang, Wilhelm von, geb. 1783 zu Petersburg, russ. Diplomat, bekannt durch Reiseberichte aus Persien und den Kaukasusländern u. durch das Lustspiel: Dr. Gall auf Reisen.
Freyja
Freyja, erscheint in der nord.-german. Mythologie als geliebte und liebende Jungfrau u. Göttin der Liebe, Frigga als die Gemahlin Odhins und Göttin der Hausfrauen. Beide sind ...
Freyr
Freyr, erscheint in der nord.-german. Götterwelt als der Spender von milder Witterung, Regen und Sonnenschein, während sein Vater, der brausende Niord, die Winde leitet und ...
Freyre [1]
Freyre, Gomez, portugies. General, geb. 1762, diente zuerst in der russ., dann in der portugies. Armee, von 1808–13 in der franz. und wurde in Dresden gefangen. Nach dem Frieden ...
Freyre [2]
Freyre, Don Manuel, geb. 1765 zu Osunja in Andalusien, span. General, der sich seit 1808 in dem Kriege gegen Frankreich auszeichnete, Murcia und Granada eroberte, 1813 Irun ...
Freyre [3]
Freyre, Agostinho, geb. 1780, Findelkind (von hoher Abkunft), trat als Student von Coimbra 1808 in die Armee, zeichnete sich in allen Treffen gegen die Franzosen aus und stieg ...
Freytag [1]
Freytag, Georg Wilhelm Friedrich, geb. 1789 zu Lüneburg, seit 1819 Professor der oriental. Sprachen in Bonn, gab heraus: Hamâsa, Lockmanns Fabeln, arab. Sprichwörter, eine ...
Freytag [2]
Freytag, Gustav, geb. 1816 zu Kreuzburg in Schlesien, privatisirt in Leipzig, versuchte sich im volksthümlichen Epos, im Schauspiele und Lustspiele (»Valentine«, »eine arme ...
Friand
Friand (frz. friang), Leckermaul; F.isen, Naschwerk.
Friant
Friant (Friang), Louis, Graf von, geb. 1758, wurde unter Ludwig XVI. Unteroffizier, nahm 1787 seinen Abschied, weil weiteres Vorrücken für ihn als Bürgerlichen unmöglich ...
Friaul
Friaul, von der altröm. Stadt Forum Julii genannt, Delegation des österr. Gouvernements Venedig, mit der Hauptstadt Udine, 122 QM. groß mit 350000 E., von Zweigen der ...
Frickthal
Frickthal, Seitenthal des Rheins im Kanton Aargau, vom Bötzberge herabziehend, sehr fruchtbar, vom Dorfe Frick so genannt, bis 1802 österreichisch.
Friction
Friction, lat.-deutsch, Reibung.
Fridericia
Fridericia, dän. Stadt und Festung in Jütland, am kleinen Belte, Zollstätte, Ueberfahrtsort nach Fünen, 1650 von Friedrich III. angelegt, mit 5000 E.; Niederlage der ...
Fridolin, St.
Fridolin, St., der älteste Apostel Alemanniens, nur bekannt aus einer an Wundern überreichen und kritisch angefochtenen Lebensbeschreibung des 10. Jahrh., stammte aus einem ...
Friedau
Friedau, österr. Dorf unter Enns, Bezirkshauptmannschaft St. Pölten; Schloß der Fürsten Corsini zu Florenz, Eisenhütte, Kupferhammer, große Zitz- und Kattunfabriken.
Friedberg
Friedberg, großherzogl. hess. Stadt in der Wetterau mit 5300 E., 2 goth. Kirchen, Fabrikation von Tischlerwaaren; ehemal. Reichsstadt mit sehr eigenthümlicher Verfassung; ...
Friede
Friede, altdeutsch eigentlich so viel als Schutz, daher Rechtszustand, Ruhe; s. Friedelosigkeit.
Friedeberg
Friedeberg, preuß.-brandenburgische Stadt mit 5600 E., Tuchweberei. – F. am Queis, preuß.-schles. Stadt im Reg.-Bez. Liegnitz, mit 2400 E., Damastweberei, Spitzenklöppelei, ...
Friedeck
Friedeck, österr.-schles. Stadt mit 4000 E., Schloß, 2 Spitälern; Sitz des Generalvicars für die Breslauer Diöcese in Oesterreichisch-Schlesien.
Friedelosigkeit
Friedelosigkeit (Echtlosigkeit), im Mittelalter Entzug von Recht u. Ehre. Wie der Geächtete (exlex, out-law) den Frieden und das Recht gebrochen, so soll er auch keinen Frieden ...
Friedemann
Friedemann, Friedr. Traugott, geb. 1793 zu Stolzen bei Dresden, lange Zeit Schulmann, gest. 1853 als Director des nassauischen Centralstaatsarchivs zu Idstein. Schriften: ...
Friedensfreunde
Friedensfreunde, Gesellschaft, welche den ewigen Frieden herstellen will; vgl. Burrit, Cobden.
Friedensfürst
Friedensfürst, s. Alcudia.
Friedenspfeife
Friedenspfeife, Calumet, die Tabakspfeife, welche bei einigen nordamerikan. Stämmen bei dem Abschlusse von Friedensverträgen oder bei Zusammenkünften mit Fremden geraucht ...
Friedensrichter
Friedensrichter (Judges of peace). engl. Beamte, welche in den Grafschaften das Polizeiwesen besorgen, so wie allgemeine Angelegenheiten der Verwaltung (Anlage von Bauten, ...
Friedewald
Friedewald, kurhess. Flecken bei Hersfeld; hier wurde das reichsverrätherische Bündniß zwischen Hessen, Kurfürst Moritz von Sachsen mit Frankreich gegen Karl V. am 5. Oct. ...
Friedland [1]
Friedland, ehemal. böhm. Herzogthum, von dem Wallenstein den Titel führte, an der schles.-sächs. Gränze, jetzt Herrschaft des Grafen Clam-Gallas (jedoch nur ein Bruchstück ...
Friedland [2]
Friedland, schles. Stadt im Reg.-Bez. Breslau mit 1400 E. – F., mecklenburg.-strelitzʼsche Stadt mit 4800 E. – F., ostpreuß. Stadt im Reg.-Bez. Königsberg mit 2500 E., ...
Friedländer [1]
Friedländer, s. Trotzendorf.
Friedländer [2]
Friedländer, Ludw. Herm., gelehrter Arzt, geb. 1790 zu Königsberg, gest. 1851 als Professor zu Halle. Schrieb außer anderm: »De institutione ad medicinam«, Halle 1823; ...
Friedländer [3]
Friedländer, David, geb. 1750 zu Königsberg, gest. zu Berlin 1834, jüd. Schriftsteller, Freund Moses Mendelsohns, schrieb: »Beitrag zur Geschichte der Verfolgung der Juden im ...
Friedrich August I.
Friedrich August I., König von Sachsen, geb. 23. Dezbr. 1750, Kurfürst von Sachsen 1763, selbständiger Regent 1768, sparsam, prunklos, die polit. Stellung seines kleinen Landes ...
Friedrich August II.
Friedrich August II., geb. 18. Mai 1797, vom 30. Sept. 1830 Mitregent seines Oheims, des Königs Anton, seit dem 6. Juni 1836 König, regierte gewissenhaft nach der Verfassung, ...
Friedrich Franz
Friedrich Franz, Großherzog von Mecklenburg-Schwerin, geb. d. 28. Febr. 1823, regiert seit dem 7. März 1842.
Friedrich I. [1]
Friedrich I., ein Babenberger, Herzog von Oesterreich, 1194–98, st. auf der Rückkehr von seinem Kreuzzuge. – F. II., der Streitbare, der letzte Babenberger, 1230–46, ...
Friedrich I. [2]
Friedrich I., geb. 1369, erhielt von Kaiser Sigismund zur Belohnung für seine Dienste im Hussitenkriege 1423 als Herzog von Sachsen den Kurhut; er hatte 1409 die Universität ...
Friedrich I. [3]
Friedrich I., König von Preußen, als Kurfürst von Brandenburg F. III., Sohn des großen Kurfürsten, geb. den 22. Juli 1657 zu Königsberg, dessen Nachfolger 1688, ein den ...
Friedrich I. [4]
Friedrich I., König von Württemberg, geb. 6. Novbr. 1754 zu Treptow, war zuerst preuß. General, dann russ., wurde d. 23. Dezbr. 1797 Herzog von Württemberg, Kurfürst 1803, ...
Friedrich II. [1]
Friedrich II. , Kaiser, Enkel des Vorigen, Sohn Heinrichs VI. u. der sicil. Constantia, geb. 26. Dezbr. 1194, verlor seinen Vater schon 1197 und hätte ihn Papst Innocenz III. ...
Friedrich II. [2]
Friedrich II., König von Preußen, der Große genannt, geb. den 24. Jan. 1712, Sohn Friedrich Wilhelms I. und der Sophia Dorothea von Hannover, der größte Monarch des vor. ...
Friedrich III.
Friedrich III., der Schöne, geb. 1286, ältester Sohn Kaiser Albrechts I., Herzog von Oesterreich 1308, da sein Vater durch eine Verschwörung ermordet wurde, erlebte eine der ...
Friedrich IV.
Friedrich IV., als deutscher König F. IV., als Kaiser F. III., als Erzherzog F. V., geb. 21. Sept. 1415, Sohn Ernsts des Eisernen, zum Kaiser erwählt 1439, ein Herrscher von ...
Friedrich Wilhelm I. [1]
Friedrich Wilhelm I., König von Preußen, geb. 2. August 1688, Sohn Friedrichs I., dem er den 25. Febr. 1713 folgte, das vollständige Gegentheil seines Vaters: einfach, sparsam ...
Friedrich Wilhelm I. [2]
Friedrich Wilhelm I., Kurfürst von Hessen, geb. 20. Aug. 1802, seit dem 30. Sept. 1831 Mitregent seines Vaters, des Kurfürsten Wilhelm II., dessen Nachfolger 20. Nov. 1847, ...
Friedrich Wilhelm II.
Friedrich Wilhelm II., König von Preußen, geb. 25. Sept. 1744, Neffe und Thronfolger Friedrichs II., regierte von 1786–97, ein sinnlicher Fürst, aber Gegner von Friedrichs ...
Friedrich Wilhelm III.
Friedrich Wilhelm III., König von Preußen, Sohn des Vorigen, geb. 3. August 1770, den 24. Dec. 1793 mit Luise von Mecklenburg verheirathet, regierte von 1797–1840, stellte ...
Friedrich Wilhelm IV.
Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen, Sohn des Vorigen, geb. den 15. Oct. 1795, folgte seinem Vater den 7. Juni 1840, beendigte den kirchlichen Conflict, berief Arndt, ...
Friedrich Wilhelm [1]
Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg, der große Kurfürst genannt, geb. den 6. Febr. 1620, trat 1640 die Regierung an, als Brandenburg mit Schweden in einen nachtheiligen ...
Friedrich Wilhelm [2]
Friedrich Wilhelm, Herzog von Braunschweig, geb. 9. Oct. 1771, focht seit 1792 unter den preuß. Fahnen, ward 1806 mit Blücher bei Lübeck gefangen, des Herzogthums ...
Friedrich [1]
Friedrich, I., Barbarossa (Rothbart), der Hohenstaufe, geb. 1121, folgte seinem Vater als Herzog von Schwaben 1147, seinem Oheim Konrad III. 1152 als Kaiser, einer der größten ...
Friedrich [2]
Friedrich, Landgraf von Thüringen von 1291–1324, der 1256 geb. Sohn Albrechts des Unartigen, Markgrafen zu Meißen, u. Margarethas, Tochter Kaiser Friedrichs II., die von ...
Friedrich [3]
Friedrich , Name einiger pfälzischen Kurfürsten: F. I. (der böse Fritz), geb. 1424, seit 1449 Vormund und Administrator für seinen 13 Monate alten Neffen u. Kurfürst auf ...
Friedrich [4]
Friedrich, häufiger Name in dem Hause Hohenzollern; F. VI., Graf von Hohenzollern, geb. 1372, erhielt von Kaiser Sigismund Brandenburg erb- und eigenthümlich nebst der ...
Friedrich [5]
Friedrich, der Name von 7 dän. Königen: F. I., geb. 1471, durch den Sturz seines Neffen Christian II. König von 1523–33, führte in Dänemark die Reformation ein (s. ...
Friedrich [6]
Friedrich, Fürst von Hohenzollern-Hechingen seit 1838, geb. 1801, wohlwollend, im Umgange sehr herablassend, Freund der Musik, trat den 7. Septbr. 1849 sein Ländchen an Preußen ...
Friedrich [7]
Friedrich, Prinz der Niederlande, geb. 1797, Sohn Königs Wilhelm I., Feldmarschall, bekannt durch seinen Angriff auf Brüssel im Septbr. 1830 und seinen siegreichen Feldzug gegen ...
Friedrich [8]
Friedrich, Kaspar David, Landschaftsmaler, geb. 1776 zu Greifswalde, bildete sich in Kopenhagen u. Dresden, wurde 1815 Professor an der Kunstakademie zu Dresden, wo er 1840 st. ...
Friedrich [9]
Friedrich, Theodor Heinrich, geb. 1776 zu Königsberg in der Neumark, preuß. Regierungsrath, diente 1813 im Lützowschen Freicorps und schrieb nach 1815 als witziger und kecker ...
Friedrichsd'or
Friedrichsd'or, preuß. Pistole, Goldmünze, an den preuß. Staatskassen = 52/3 Thlr. = 8 fl. 16 kr. C.-M.; die dän. Frederiks- u. Christiansdʼor haben den gleichen Werth.
Friedrichshafen
Friedrichshafen, württemberg. Stadt am Bodensee mit 2000 E., Hafen, südl. Endstation der württemberg. Eisenbahn, sehr lebhafter Verkehr; das ehemalige Kloster Höfen ist jetzt ...
Friedrichshall
Friedrichshall, s. Frederikshall.
Friedrichsorden
Friedrichsorden, württemb. Orden, von König Wilhelm I. 1830 gestiftet zum Andenken Friedrichs I., mit der Inschrift: »Dem Verdienste« und dem Motto Friedrichs: »Gott und ...
Friedrichsort
Friedrichsort, dän.-schleswig. Festung am Eingange der Kieler Bucht, mit guter Rhede.
Friedrichsstadt
Friedrichsstadt, dän.-schlesw. Stadt an der Eider und Treene, mit 2900 E., Seehandel, Seife-, Licht-, Tabak-, Stärkefabriken; vor dieser festen Stadt scheiterten 1850 die ...
Fries [1]
Fries, Jakob Friedrich, geb. 1773 zu Barby, lehrte seit 1801 Philosophie in Jena, 1805–16 zu Heidelberg, alsdann wieder zu Jena, wo er wegen Theilnahme am Wartburgfeste u. ...
Fries [2]
Fries, Elias, berühmter schwed. Naturforscher, geb. 1794 im Sprengel Femsjö, ward 1814 Docent, später Demonstrator der Botanik zu Lund, 1834 Prof. der prakt. Oeconomie zu ...
Fries [3]
Fries, Ernst, berühmter Landschaftsmaler, geb. 1801 zu Heidelberg, bildete sich in Darmstadt und München, von 1823–27 in Italien und ward 1831 Hofmaler in Karlsruhe; st. ...
Fries [4]
Fries, in der Baukunst der mittlere Theil des Säulengebälks; ferner die Reliefe rings um die Cella der antiken Tempel; auch der schmale Streif oben an der Zimmerwand; die ...
Fries [5]
Fries, das bekannte ungeschorne Wollentuch, ungewalkt, zu Winterröcken, Bettdecken etc. dienend.
Friesach
Friesach, österr.-kärntische Stadt in der Bezirkshauptmannschaft St. Veit, mit 1300 E., Eisenwerken; Comthurei des Deutschordens.
Friesack
Friesack, preuß.-brandenburg. Stadt am F.er Kanal und kleinen Rhin, mit 3000 E.
Friesel
Friesel (miliaria), eine Hautkrankheit, bestehend in dem Ausbruche zahlreicher kleiner Bläschen, entweder bloß an einzelnen Stellen der Haut od. über die ganze Haut verbreitet, ...
Friesen
Friesen (Frisii, Frisiones, Frisones), alter Volksstamm des nördl. Deutschlands, zu den Zeiten der röm. Kaiser am linken Emsufer, später von den Scheldemündungen bis Schleswig ...
Friesland
Friesland, Vriesland, niederländ. Prov. an der Zuydersee, mit 256000 E. auf 591/2 QM., theils fruchtbare Marsch, theils Torfmoor und Sandboden, hat viele kleine Seen und ist von ...
Frigid
Frigid, lat. frigidus, kalt, gleichgiltig; Frigidität, Kälte, Gleichgiltigkeit; Impotenz.
Fringiren
Fringiren, fringen, ausringen.
Frint
Frint, Jakob, Bischof von St. Pölten, geb. 1766 zu Böhmisch-Kamnitz, wurde 1795 Priester, 1801 Hofkaplan zu Wien, 1803 zugleich Spiritual der Theologen im k. k. Convicte zu ...
Fripon
Fripon (frz. –pong), Schelm; friponnerie Schelmerei, Gaunerei.
Frischen
Frischen nennt man im Hüttenwesen dasjenige Verfahren, wodurch das Gußelf en in Schmiede- oder Stabeisen verwandelt wird. Es geschieht durch Schmelzen des Gußeisens in ...
Frisches Haff
Frisches Haff, s. Haff.
Frischlin
Frischlin, Nikodemus, ein durch seine Schriften und noch mehr durch seine Schicksale bekannter Philolog der Reformationszeit, geb. 1547 zu Balingen in Württemberg, studierte im ...
Frischling
Frischling, junges Wildschwein.
Frise
Frise, mit Gold- oder Silberfaden umsponnenes Gespinnst, zu Galanteriewaaren gebraucht.
Frisiren
Frisiren, die Haare kunstmäßig ordnen; Friseur (–öhr), Haarkünstler; Frisur, kunstgemäß geordnete Haartracht.
Frist
Frist, der Zeitraum, innerhalb dessen entweder nach dem Gesetze (Nothfrist, Fatalien) od. nach richterlicher Bestimmung eine Prozeßhandlung vorgenommen werden muß. Die ...
Frithjofssaga
Frithjofssaga, altnord. Saga von Frithjof, dem Sohne Thorstens, eines freien Bauern zu Framnäs, seiner reinen Liebe zur Königstochter Ingebjörg, seinen Abenteuern, seiner ...
Fritillaria
Fritillaria, Schachblume, eine der schönsten Gattungen der Ciliaceae (s. d.), die bekannte Kaiserkrone (F. imperialis) enthaltend.
Fritte
Fritte, die geschmolzene Glasmasse; Blaufarbenwerk.
Fritzlar
Fritzlar, uralte kurhess., bis 1802 kurmainzische Stadt an der Eder, mit 3000 E., Ursulinerinenkloster, Steingut-, Leder- und Tabaksfabriken.
Fritzsche
Fritzsche, Christ. Friedr., geb. 1776 zu Neuenburg bei Zeitz, seit 1830 Prof. der Theologie zu Halle, gest. 1850, schrieb gegen den Rationalismus unter den prot. Theologen. Von ...
Frivol
Frivol, lat.-dtsch., leichtsinnig, vermessen, armselig, davon Frivolität, Leichtfertigkeit.
Fröbel [1]
Fröbel, Friedrich, geb. 1782 im Schwarzburg-Rudolstädtischen, Pädagog, gest. 1852, der Erfinder der sog. Kindergärten, eines Instituts, durch welches die Spiele der Kleinen ...
Fröbel [2]
Fröbel, Julius, Neffe des Vorigen, geb. 1806, seit 1833 in Zürich als Prof., radicaler Journalist, gründete das liter. Comptoir zu Winterthur, dessen Hauptgeschäft der Verlag ...
Froben
Froben, berühmte aus Hammelburg in Franken stammende Buchdruckerfamilie der Reformationszeit in Basel. Johannes, geb. 1460, gründete das Geschäft 1491, wurde der Verleger ...
Frobisher
Frobisher od. Forbisher (–ischr), Sir Martin, engl. Seeheld unter Königin Elisabeth, machte von 1576–78 Fahrten zur Auffindung einer nordwestl. Durchfahrt (von ihm ist einer ...
Frohburg
Frohburg, sächsische Stadt zwischen Leipzig und Chemnitz, mit 2800 E., Wolle- und Baumwolleweberei.
Fröhlich
Fröhlich, Abraham Emmanuel, geb. 1796 zu Brugg im Aargau, lebt seit 1835 als Prediger in Aarau, Dichter, weniger bedeutend als Epiker (Hutten, Zwingli), dagegen als Lyriker u. ...
Frohnden
Frohnden (Frohnen, Robott), persönliche Dienste des Besitzers pflichtiger Grundstücke an den Grund- oder Gerichtsherrn. In mancherlei Gestalt als Hand- und Spanndienste, Bau-, ...
Frohsdorf
Frohsdorf, Froschdorf, Dorf und Herrschaft 1 Stunde von Wiener-Neustadt, mit Schloß, dem gewöhnlichen Aufenthalte des Grafen von Chambord.
Froissart
Froissart (Froassahr), Jean, einer der vornehmsten Chronisten des Mittelalters und Sänger der Kriege und des Hoflebens von Westeuropa, geb. 1337 im Hennegau, machte viele Reisen ...
Frome
Frome, engl. Stadt in der Grafschaft Somerset, mit 13000 E., Tuchfabriken, Eisenwalzwerken, berühmten Alebrauereien.
Fronde
Fronde (Frongd), die Unruhen während der Minderjährigkeit Ludwigs XIV., gegen die von Richelieu begründete Ministergewalt gerichtet; sie gingen eigentlich von den Parlamenten ...
Frondescenz
Frondescenz, lat.-dtsch., das Ausschlagen der Bäume; frondesciren, ausschlagen; frondös, belaubt.
Fronfasten
Fronfasten (d.h. Fasten zu Ehren des Herrn Jesu Christi), lat. angariae, oder Quatemberfasten, lat. quatuor tempora, heißen die jedes Vierteljahr, somit 4mal jährlich und ...
Fronleichnamsfest
Fronleichnamsfest, (Fronleichnam, altdeutsch: des Herrn Leib), lat. festum corporis Christi, auch Unserherrgottestag, Kränzel-Prangtag u.s.w. genannt, heißt das Fest zu Ehren ...
Fronte
Fronte (lat. frons, Stirn, frz. front), die Vorderseite, die Gesichtsseite einer Truppenaufstellung; daher Frontmarsch, Frontalschlacht etc.
Frontinus
Frontinus, Sextus Julius, Feldherr und Schriftsteller unter den slavischen Kaisern (Vespasian, Titus, Domitian), schrieb: »Strategematicon« (Kriegslisten), zuletzt herausgeg. ...
Frontispice
Frontispice (–spihß), Giebelseite, der giebelförmige Schluß eines Gebäudevorsprungs.
Fronto
Fronto, Marcus Cornelius aus Cirta (Constantine) in Numidien, st. um 170 n. Chr., Rhetor, dadurch merkwürdig, daß erst in neuester Zeit durch Angelo Mai viele Briefe ...
Fronton
Fronton (frz. frongtong), Giebel.
Froriep
Froriep, Friedrich Ludwig von, berühmter Arzt u. Schriftsteller, geb. 1779 zu Erfurt, 1801 Prof. der Medicin zu Jena, 1804 zu Halle, 1808 zu Tübingen, von 1816 Obermedicinalrath ...
Frösche
Frösche (Ranae) bilden eine Familie der Ordnung Batrachier (s. d.); haben vier Füße, an den vordern 4, an den hintern 5 Zehen, kurzen, platten Kopf mit weitem Rachen, Schwanz ...
Frosinone
Frosinone, das alte Frusino, Hauptstadt der päpstlichen Delegation gleichen Namens, mit 7700 E.; die Delegation ist mit der im Neapolitan. liegenden Enclave Pontecorvo (von der ...
Frostbeule
Frostbeule (Pernio) ist eine durch Einwirkung der Kälte (Erfrieren) entstandene Hautentzündung, partielle Erfrierung, die in Zertheilung, aber auch Eiterung und selbst Brand ...
Frottiren
Frottiren, frz.-deutsch, reiben, besonders die Haut.
Frucht
Frucht, in botan. Beziehung, heißt zur Zeit der Samenreife, was der Stengel oder Staubweg zur Zeit der Blüte war, wobei der F. knoten (der die Samenknospen umschließende, auf ...
Fruchtbarkeit
Fruchtbarkeit, die Eigenschaft der organ. Körper sich fortzupflanzen, daher auch die Anzahl der von einem Individuum unmittelbar abstammenden Nachkommen. Die F. ist im ...
Fruchtbringende Gesellschaft
Fruchtbringende Gesellschaft oder Palmenorden nannte sich ein 1617 zu Weimar von Kaspar von Teutleben gestifteter Verein zur Erhaltung der Reinheit der deutschen Sprache zu einer ...
Früchte
Früchte, natürliche, die dem Eigenthümer der Hauptsache (Acker, Baum u.s.w.) angehören. F. auf dem Halme dürfen nach uraltem Verbot wegen Gefahr wucherlicher Vertheuerung der ...
Fruchtfolge
Fruchtfolge nennt man die durch das angenommene Wirthschaftssystem bestimmte Ordnung. in der man die Saaten auf dem Acker in einer bestimmten Reihe von Jahren sich folgen läßt. ...
Fruchtknoten
Fruchtknoten (Germen), der Eierstock der Pflanzen, der untere Theil des Pistills, der die unbefruchteten Eierchen enthält (s. Befruchtung). Er ist ein- od. mehrfächerig, ...
Fruchtstück
Fruchtstück, ein Gemälde, das Blumen oder Baumfrüchte darstellt.
Fruchtwechsel
Fruchtwechsel, diejenige Bodenbenutzungsart, wo man mit dem Bau aussaugender, den Boden verunkrautender Früchte u. solchen, welche das Land weniger in Anspruch nehmen und es ...
Fructidor
Fructidor, Fruchtmonat, im franz. republik. Kalender vom 18. August bis 16. Sept. Historisch ist der 18. F. des Jahres V (4. Sept. 1797) durch den Staatsstreich des Directoriums ...
Fructification
Fructification, lat.-dtsch., Befruchtung, Fruchtbildung; fructuariae. Fruchtpflanzen; fructuarius, Nutznießer; fructus, Frucht, Nutzen; ususfructus. Nutznießung.
Frugal
Frugal, lat. frugalis mäßig, einfach; F.ität, Mäßigkeit; fruges, Feldfrüchte; fruges consumere nati, Menschen, die nur leben um zu essen.
Frugoni
Frugoni, Carlo Innocenzo, italien. Dichter, geb. 1692 zu Genua, gest. 1768 (gesammelte Werke, Lucca 1779–80).
Frühling
Frühling, in den gemäßigten Zonen die Jahreszeit, welche mit dem Eintritt der Sonne in den Aequator (s. Aequinoctium) beginnt und mit ihrem höchsten Stande in einem der ...
Frühobst
Frühobst. Unter die frühesten edlen Aepfel gehören der Cickad-, Früh-, rothe Sommercalvill-, Veilchen-, die Cousinetten u. der Blumencalvillapfel. – Birnen: die kleine ...
Frumentius u. Edesius
Frumentius u. Edesius begleiteten als Knaben ihren Oheim auf einer Reise nach Indien (Anfang des 14. Jahrh.), wurden aber bei einer Landung an der Küste des rothen Meeres ...
Frundsberg
Frundsberg, Freundsberg, Georg von, geb. 24. Sept. 1475 zu Mindelheim, kaiserl. Feldhauptmann, mit Kaiser Max I. der Schöpfer des neuen deutschen Fußvolks, der Landsknechte, ...
Fruszka Gora
Fruszka Gora, Gebirge in Slavonien auf der rechten Seite der Donau, besteht aus Serpentin, steigt über 3000', ist mit Eichenwäldern und Weinbergen bedeckt und trägt nicht ...
Fry
Fry (Frei), Elisabeth, die 1780 in Cariham-Hall geb. Tochter des reichen Quäkers John Gurney, stiftete auf dem väterlichen Gute eine Freischule für weibliche Waisen, die sich ...
Fryxell
Fryxell, Anders, geb. 1795 in Dalsland, schwed. Geistlicher u. Schulmann, schrieb: »Erzählungen aus der schwed. Geschichte«, Stockholm 1823–1843; »Gustav Wasas Leben«, ...
Fualdes
Fualdes, reicher Franzose aus Rhodez im Depart. Aveyron, wurde 1817 ermordet im Flusse Aveyron gefunden. Die 10jährige Tochter Bancals, des Inhabers einer übelberufenen ...
Fucaceae
Fucaceae, Meertange, der botan. Namen für die Familie der im Meere lebenden Algen (s. d.). Der bekannteste ist der Blasentang (Fucus vesiculosus) in allen unseren Meeren zu ...
Fuchs [1]
Fuchs, Konrad Heinrich, geb. 1803 zu Bamberg, war 1825–29 Schönleins Assistent in Würzburg, bereiste dann Italien u. Frankreich, ward 1833 außerordentlicher, 1836 ...
Fuchs [2]
Fuchs, bildet eine Abtheilung der Gattung Hund (Canis), hauptsächlich unterschieden durch die senkrecht längliche Pupille. Der gemeine F. (C. Vulpes), ist rostroth mit weißer ...
Fuchsaffe
Fuchsaffe, Maki (Lemur). eine Gattung der Halbaffen, mit spitziger Schnauze und langem Schwanz. Der Mokoko (L. Catta), auf Madagaskar, aschgrau, der schwarze Schwanz weiß ...
Fuchsia
Fuchsia, Fuchsie, eine eben so beliebte als allgemein verbreitete Zierpflanzengattung aus der Familie der Nachtkerzenblütler (Oenotheraceae) und nach Linné in die Octandria ...
Fuchsinseln
Fuchsinseln, s. Aleuten.
Fuchsschwanz
Fuchsschwanz, Garten-, s. Amaranthaceae. – F., Wiesen-, Alopecurus ptratensis, ist eines unserer besten Wiesengräser, an der kolbigen dicht in eine Aehre zusammengedrängten ...
Fuddea
Fuddea, Scheidemünze in Bombay = 32/3 Pf.
Fudder
Fudder (födder), engl. Bleigewicht, bei Rollenblei = 20, bei anderm Blei = 19 etc. Ctr. (à 112 Pfd.).
Fuder
Fuder, eine Fuhre, das größte Maß für Wein, übrigens von sehr verschiedener Größe.
Fuen
Fuen, chines. Gold- und Silbergewicht = 74/5 holländ. As.
Fuente Rabbia
Fuente Rabbia, kleine span. Gränzfestung an der Mündung der Bidassoa mit 2300 E.
Fuentes
Fuentes, Don Pedro Henriquez dʼA- zevedo, geb. 1560 zu Valladolid, ausgezeichneter span. Feldherr, Schüler Albas und des Alexander Farnese, auch als Staatsmann sehr thätig, ...
Fuentes d'Honor
Fuentes d'Honor, Dorf östl. von Almeida; 3–5. Mai 1811 Sieg Wellingtons über Massena.
Fueros
Fueros (wird von dem lat. forum, Marktplatz, Gerichtstätte abgeleitet), bezeichnet in der alten span. Rechtssprache Gesetzbücher, geschriebene Rechtsgewohnheiten, Rechte ...
Fugacität
Fugacität, lat.-deutsch, Flüchtigkeit; fugitiv, flüchtig.
Fuge
Fuge (vom lat. fugare), ein mehrstimmiges Tonstück, sowohl für Singstimmen als Instrumente, bei dem immer eine Stimme zuerst den Hauptgedanken, das Thema, allein ausspricht, der ...
Füger
Füger, Friedrich Heinrich, Historienmaler, geb. 1751 zu Heilbronn, erhielt seine Kunstbildung in Stuttgart, Dresden und Wien, zuletzt in Rom, wurde 1784 an die Malerschule nach ...
Fugger
Fugger, in Bayern u. Württemberg begütertes gräfliches u. fürstliches Geschlecht, das von einem Leineweber Johannes stammt, der in einem Dorfe bei Augsburg geb., in der Stadt ...
Fühlen
Fühlen, einen sinnlichen Eindruck aufnehmen; der geistige Zustand von Luft oder Unlust; im Bergbau die Untersuchung des Gesteins durch das Handfäustel; beim Fechten der Druck ...
Fühler
Fühler, Fühlfäden (Tentacula), fadenförmige ungegliederte Organe bei Mollusken und Polypen, die zum Tasten dienen.
Fühlhebel, Fühlniveau
Fühlhebel, Fühlniveau, s. Hebel.
Fühlhörner
Fühlhörner, Fühler (Antennae), bei den Insekten die beweglichen, gegliederten, vor oder zwischen den Augen befindlichen Organe, bei den eigentlichen Insekten an Zahl immer 2, ...
Führich
Führich, Joseph, Historienmaler und Professor an der Akademie der Künste zu Wien, geb. 1800 zu Kragau in Böhmen, gebildet zu Prag, Wien und Rom. Er lieferte viele und ...
Fuimus Troes!
Fuimus Troes! wir waren Troer! Ausruf bei Virgil, sprichwörtlich: alles ist aus.
Fukian
Fukian, s. Fokien.
Fulah
Fulah, afrikan. Stamm in dem Sudan, der sich von den Quellgebirgen des Senegal unter dem Namen Fellatahs (s. d.) im Nigerlande ausgebreitet hat.
Fulda [1]
Fulda, Fluß, in der bayer. Provinz Unterfranken entspringend, wendet sich nach Kurhessen, wird bei Hersfeld schiffbar, vereinigt sich nach einem Laufe von 25 M. bei Hannovr. – ...
Fulda [2]
Fulda, das Kloster, die großartigste Schöpfung des hl. Bonifacius (s. d.), wurde von diesem und seinem Schüler, dem im Bayerland geb. hl. Sturmio im waldigen Buchgau (Buchonia) ...
Fulgent
Fulgent, lat.-dtsch., leuchtend; Fulguration, Wetterleuchten, Silberblick.
Fulgentius Ferrandus
Fulgentius Ferrandus, Name eines der bedeutenderen Kirchenschriftsteller, der mit seinem gleichnam. hl. Freunde von Ruspe unter der Vandalenherrschaft 520–23 aus Karthago ...
Fulianser
Fulianser, Fulianten was Feuillants.
Fuliginös
Fuliginös (vom lat. fuligo, Ruß), rußig.
Fuller
Fuller, Sarah Margaret, geb. 1810, Nordamerikanerin, gelehrte Frau, die durch Schriften u. Vorlesungen in ihrer Heimath u. England Aufsehen erregte, 1848 in Rom den Marchese ...
Füllhorn
Füllhorn (Cornu copiae). gewundenes Horn mit Blumen u. Früchten, Symbol des Ueberflusses (vergl. Amalthea).
Fulmen
Fulmen, lat. Blitz; fulminant, blitzend; wetternd; Fulmination, Explosion mit Knall, daher Fulminate, mit Knall explodirende chem. Präparate.
Fulminatrix
Fulminatrix, s. Donnerlegion.
Fulneck
Fulneck, mährische Stadt im Kreise Olmütz mit 3900 E., Wolle-, Baumwolle- und Leineindustrie.
Fulton
Fulton (Fölltʼn), Robert, geb. 1767, Pennsylvanier, irischer Abkunft, zuerst Goldschmied und Maler, bildete sich in Paris u. London zum erfindungsreichen Mechaniker. Er erfand ...
Fulvius
Fulvius, röm. plebejisches Geschlecht, in einigen Zweigen; ein F. war Consul in Rom, als Hannibal vor dasselbe rückte, ein anderer unterwarf die Aetolier, ein dritter wurde in ...
Fumariaceae
Fumariaceae, Familie der Erdrauchblütigen, reich an zierlichen Arten mit feingeschnittenen meist graugrünen Blättern, die voll Saft sind, aber höchst unbedeutende medicin. ...
Fumigation
Fumigation, lat.-dtsch., Räucherung, in der Medicin die langsame Verbrennung eines Harzes etc., wobei man den Rauch gegen die leidende Hautstelle entweichen läßt; fumös, ...
Funck
Funck, K. Wilh. Ferd. von, geb. 1761 zu Braunschweig, seit 1780 in sächs. Diensten, tüchtiger Soldat, militär. Schriftsteller (Erinnerungen aus dem Feldzuge des sächs. Corps ...
Function
Function, lat.-dtsch., Verrichtung; algebraischer Ausdruck für eine abhängige, aus andern unabhängigen Größen zu bildende veränderliche Größe; f.iren, verrichten, im Amte ...
Fund
Fund, engl., s. Fond.
Funda
Funda, das russ. Pfund = 0,75 Zollpfd.
Fundament
Fundament, lat.-deutsch, Grundlage; f.al, zu Grunde liegend. Fundamentum agendi, Klaggrund; fundamentum probationis, Beweisgrund.
Fundamentalbaß
Fundamentalbaß, nennt man in der Musik die tiefste Stimme in der Partitur, die zur Bezeichnung des Generalbasses bestimmt ist.
Fundation
Fundation, lat.-deutsch, Gründung, Stiftung; Fundator, Gründer; fundiren, gründen; fundirte Schuld, s. Consolidirt und Staatsschuld.
Fundullo
Fundullo, die ägypt. Zechine = 3 Thlr. 27 Sgr. = 5 fl. 41 kr. C.-M.
Fundus
Fundus, unbewegliche Sache, Haus, Grundstück; f. dotalis, von der Frau als dos in die Ehe eingebrachtes Grundstück, das vom Manne in der Regel nicht veräußert werden darf.
Fünen
Fünen, Fühnen, dän. Fyen, dän. Insel, durch den kleinen Belt von Schleswig, den großen Belt von Seeland getrennt, 56 QM. groß, bildet mit Langeland u. 16 kleinen Inseln ...
Funeralien
Funeralien, lat.-deutsch, die Ceremonien bei Leichenbegängnissen.
Fünfkirchen
Fünfkirchen, ungarisch Pecs, alte Hauptstadt der Gespanschaft Baranya, District Oedenburg, Bischofssitz mit einer schon 1009 gebauten sehr großen Kathedrale, bischöfl. ...
Fungibiles res
Fungibiles res, vertretbare, d.h. Sachen, welche im Verkehr nach Gewicht, Zahl od. Maß bestimmt werden, wobei also die Gattung, nicht das Individuum in Betracht kommt und die ...
Fungiren
Fungiren, lat.-deutsch, verwalten, verrichten.
Fungus
Fungus, der botan. Namen für die Familie der Pilze oder Schwämme (vergl. diese Art. und Agaricus); fungös, schwammartig.
Funke
Funke, Karl Philipp, geb. zu Görtzfalke bei Brandenburg 1752, war Lehrer am Philantropin zu Dessau, später Inspector des Schullehrerseminars daselbst, 1804 von dem Fürsten von ...
Funt
Funt, das poln. Pfund = 0,14 Zollpfd.
Fuocoso
Fuocoso, ital., feurig.
Fur
Fur, das Land, s. Darfur.
Furacität
Furacität, lat.-deutsch, Diebshang.
Fürbitte
Fürbitte, heißt im kirchl. Sinne das Bittgebet, welches wir als Mitglieder der streitenden Kirche für andere Menschen, dann für die leidende Kirche d.h. die Seelen im ...
Furca
Furca, Berg zum Stocke des St. Gotthard gehörig, mit einem 7716' hohen Passe aus dem Urseren- in das Oberrhonethal.
Furche
Furche, 1. die mit dem Pfluge gemachte Rinne; beim Beetpflügen werden die einzelnen Gewande nach der Anzahl der F.n benannt und unterschieden; 2. die verschiedenen Bearbeitungen ...
Furchenegge
Furchenegge, Zeilenegge, Igel, ein einspänniges Ackergeräthe zum Reinigen und Häufeln der Hackfruchtfelder, von einem Bauern Bibernickel in Sachsen erfunden. Dieselbe hat ...
Furchenhacke
Furchenhacke oder Furchenrechen, ein Instrument zu schnellerem Ziehen der Wasserfurchen, erfunden von Prof. Becker in Rostock, zweckmäßig, wenn richtig gebaut.

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