Слова на букву gibr-höch (2170) Herders Conversations-Lexikon
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Слова на букву gibr-höch (2170)

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Grässe
Grässe, Joh. Georg Theodor, geb. 1814 zu Grimma, 1843 Bibliothekar der Privatbibliothek des Königs von Sachsen, 1848 Inspector des königl. Münzkabinets in Dresden und ...
Grasse [1]
Grasse, franz. Stadt im Departem. des Var mit 14000 E.; Parfümerie- und Conditoreiwaaren, Blumenzucht.
Grasse [2]
Grasse, François Joseph Paul, Graf, Marquis de G.-Tilly, geb. 1732, gest. 1788, einer der besten franz. Seemänner, seit 1779 Admiral, focht lange mit Glück gegen die ...
Grassi
Grassi, Jos., einer der besten neuern Porträtmaler, geb. 1756 zu Udine, bildete sich auf der Akademie zu Wien, ging später nach Warschau, ward 1799 Prof. an der Akademie zu ...
Grat
Grat, die scharfe Kante eines Körpers; Bergrücken.
Gräter
Gräter, Friedrich David, geb. 1768 zu Schwäbisch-Hall, längere Zeit Rector des Gymnasiums in Ulm, gest. 1830, machte sich durch mehre Zeitschriften um die Kunde des nord. ...
Gratia
Gratia, lat., Gnade; Gunst.
Gratiale
Gratiale, lat., das Geschenk eines Höheren an einen Untergeordneten.
Gratianus [1]
Gratianus, röm. Kaiser von 375 bis 83 n. Chr., s. röm. Geschichte.
Gratianus [2]
Gratianus, Franciscus, geb. zu Chiusi (Clusium) im Florentinischen, Mönch im Benedictinerkloster S. Felix zu Bologna, vollendete zwischen 1141 bis 51 eine Canonensammlung, ...
Gratias
Gratias (dico, ago, ich sage), lat., Dank; der Dank; das Dankgebet.
Graticuliren
Graticuliren, lat.-deutsch, durch das Netz zeichnen.
Gratification
Gratification, lat.-deutsch, Vergünstigung, Schenkung; gratificiren, schenken, belohnen.
Gratiola
Gratiola, Gottesgnadenkraut, aus der Pflanzenfamilie der Scrophularia; G. officinalis, wächst auf feuchten Wiesen und Weiden, blüht im Juni und Juli, bewirkt frisch Brechen u. ...
Gratis
Gratis, lat., umsonst, unentgeldlich.
Grattan
Grattan (Grättän), geb. 1750 zu Dublin, irischer Rechtsgelehrter und Staatsmann, ausgezeichnet durch Patriotismus, Charakterfestigkeit u. Kenntnisse, errang zuerst seinem ...
Gratuit
Gratuit (frz. –ih), umsonst, unentgeltlich.
Gratulant
Gratulant, lat.-deutsch, Glückwünschender; Gratulation, Glückwunsch; gratuliren, Glück wünschen.
Grätz, Gratz
Grätz, Gratz, Hauptstadt des österr. Herzogthums Steyermark, liegt an der Mur und der Wien-Triestiner Bahn in schöner Gegend, ist Sitz des Fürstbischofs von Seckau, der ...
Grau
Grau, ungar. Esztergom, 1) Gespanschaft des niederungar. Districtes Pesth-Ofen, umfaßt 19,1 Geviertmeilen mit 99000 E., die sich vorherrschend mit Wein-, Ackerbau u. Viehzucht ...
Grau in Grau
Grau in Grau, s. Camaieu.
Graubünden
Graubünden (Pays des Grisons), der größte schweiz. Canton mit 154 QM. aber mit nur 95000 E., von denen ein starker Drittheil kathol. ist, wird von den vielfach verzweigten ...
Graudenz
Graudenz, westpreuß. Kreisstadt im Reg.-Bez. Marienwerder an der Weichsel mit 11000 E., Getreide-, Vieh-, Holz- etc. Handel; 1/4 St. von der Stadt die Festung G., die 1807 unter ...
Graue Brüder
Graue Brüder, eine Congregation von Benedictiner-Einsiedlern, gestiftet von Giovanni Gualberto, der bei Florenz seine erste Zelle baute, 1073 im Kloster Passignano st. und 1193 ...
Graun
Graun, Karl Heinrich, berühmter Componist, geb. 1701 zu Wahrenbrück in Sachsen, gest. zu Berlin 1759 als königl. Kapellmeister. Er componirte Cantaten, Concerte u. sehr viele ...
Graupeln
Graupeln, Graupen, der kleinkörnige Hagel, Riesel.
Graupen [1]
Graupen, böhm. Bergstadt im Kreise Eger mit 1900 E., Bergbau auf Zinn; Strumpfweberei.
Graupen [2]
Graupen, Gersten- oder Weizenkörner, durch eine eigene Mühlvorrichtung von den Hülsen befreit; sind sie ganz rund, so heißen sie Perl-G.
Graupen [3]
Graupen, die größeren Steine in dem Kiessande; die Metallkörner in lockerem Gestein; die größeren Stücke in den gepochten Erzen; die Erzstücke, welche beim Sieben auf dem ...
Graupig
Graupig, heißt ein in Körnern gebrochenes Mineral.
Grauwacke
Grauwacke, Gestein von meistens grauer Farbe, sehr hart und fest, besteht aus verschiedenen Quarzabänderungen, mittelst eines feinkörnigen granitischen Bindemittels verkittet. ...
Grauwerk
Grauwerk, s. Eichhorn.
Gravamen
Gravamen, lat., Mehrzahl gravamina, in der Rechtssprache Beschwerde, namentl. die in Appellationen erhobenen.
Grave [1]
Grave, de Grasse, starke Festung in Nordbrabant an der Maas mit 2900 E.
Grave [2]
Grave, ital., ernst, würdevoll (in der Musik).
Gravelines
Gravelines, eigentlich Gravelingen, französ. Stadt im Departem. du Nord mit versandetem Hafen, Festungswerken, 5600 E. Niederlage der Franzosen durch den Grafen Egmond 1558.
Grävell
Grävell, Max Karl Friedr. Wilh., geb. 1781 zu Belgard in Hinterpommern, preuß. Justizbeamter, diente in den Befreiungskriegen in der Landwehr, ward aber nach denselben wegen ...
Gravelure
Gravelure (grawlühr), Zote.
Graveolent
Graveolent, lat., stark riechend.
Graves
Graves (Graw), eine Sorte Bordeauxwein.
Gravesande
Gravesande, Wilh. Jak. van sʼ, geb. 1688 zu Herzogenbusch, gest. 1742 als Prof. zu Leyden, Mathematiker u. Philosoph, Gegner des Spinoza u. Hobbes; bedeutendstes Werk: ...
Gravesend
Gravesend (Grohwsend), engl. Stadt an der Themse, 4 Ml. von London mit 16900 E., wichtigem Hafen, Seebädern; in der Umgegend starker Gemüsebau.
Gravidität
Gravidität, lat.-deutsch, Schwere; Schwangerschaft.
Graviren
Graviren, mit Grabstichel oder (bei geschnittenen Steinen) mit dem Schleifrad zeichnen. Graveur (–wöhr), Künstler mit dem Grabstichel, namentl. Stempel-, Wappenschneider ...
Gravität
Gravität, Würde; persönl. Wichtigkeit. Gewicht; g.isch, würdevoll.
Gravitation
Gravitation, allgemeine Schwere; die Erscheinung, daß alle Körper, selbst die Gestirne, auf jede Entfernung eine gegenseitig anziehende Wirkung auf einander ausüben, wurde ...
Grävius
Grävius, d.h. Gräfe, geb. 1632 zu Naumburg, gest. 1703 als Prof. zu Utrecht, einer der besten Philologen seiner Zeit, der die damalige deutsche Geschmacklosigkeit nicht ...
Gravure
Gravure (frz. –wühr), Stich in Kupfer, Stahl etc.
Gray [1]
Gray (frz. Gräh), Stadt in der Franchecomté, im heutigen Ober-Saône-Departem. an der Saône gelegen mit 7200 E., Wachsbleichereien, Gerbereien, Fabriken in Tuch, Nägel; ...
Gray [2]
Gray (engl. Greh), Johanna, s. Grey.
Gray [3]
Gray, Thomas, engl. Dichter, geb. 1716 zu London, gest. 1771 als Prof. der Geschichte zu Cambridge. Er war mit Horace Walpole in Italien und schrieb »Briefe aus Italien« voll ...
Grazie
Grazie, entspricht etwa dem Worte: Huld der Minnesänger und unserer: Holdseligkeit und bezeichnet eine Eigenschaft der menschl. Gestalt u. aller Bewegungen derselben, welche ...
Grazien
Grazien, den Charitinen, Huldgöttinen der Griechen entsprechend, sind die Personificationen der innigen Durchdringung leiblicher u. geistiger Schönheit, der Anmuth und Reize des ...
Graß-Cloth
Graß-Cloth (engl. –klosh), chines. Gewebe aus Grasfasern.
Grécourt
Grécourt (Grekuhr), Jean Baptiste Jos. Villaret de, geb. 1684 zu Tours, vertauschte ein Canonicat an der Martinskirche seiner Vaterstadt gegen den Ruf eines Schöngeistes und ...
Greenock
Greenock (Grihnöck), schott. Seestadt an der Mündung des Ayde mit Hafen, Docks, Werften, Segeltuchfabriken, Eisengießereien etc., 44500 E., beträchtl. Handel; G. gegenüber ...
Greenwich
Greenwich (Grihnitsch), engl. Stadt mit 40000 E. oberhalb der Themse 1 Ml. von London, an der London-Gravesend-Eisenbahn; großartiges Matroseninvalidenhaus, zu dem ein ...
Greffier
Greffier (frz. greffieh), im alten Holland der erste Staatssecretär; in England und Frankreich der Secretär bei höheren Gerichten; bei bürgerlichen Gerichten der ...
Greffiren
Greffiren, frz.-deutsch, pfropfen, impfen.
Gregatim
Gregatim, lat., heerdenweise.
Grégoire
Grégoire (Gregoahr), Henri, der bekannte Bischof von Blois, geb. 1750 zu Vého bei Luneville, der Sohn armer Landleute, war zuerst Lehrer im ehemal. Jesuitencolleg zu ...
Gregor
Gregor, Name von 16 Päpsten, unter denen G. I. u. G. VII. (s. d.) welthistor. Ruhm errangen. – G. II., ein 669 geb. Römer, regierte 715–31 voll Energie und Geisteskraft. ...
Gregor de St. Vincent
Gregor de St. Vincent, berühmter Mathematiker, geb. 1584 zu Brügge, wurde Jesuit u. Prof. der Mathematik, st. 1667 zu Gent. Sein »Opus geometricum«, Antwerpen 1647, 2 Fol., ...
Gregor der Thaumaturge
Gregor der Thaumaturge, d.h. der Wunderthäter, eigentl. Theodor, wurde geb. zu Neucäsarea in Pontus, 14jährig zum Waisen, Schüler des Origenes zuerst zu Cäsarea in ...
Gregor I.
Gregor I., der Große, ein um 540 geb. Römer im edelsten Sinne des Wortes, wurde aus einem Prätor der Stadt zum Mönch, Erbauer von 6 Klöstern in Rom, zum gewandten Legaten ...
Gregor VII.
Gregor VII., Hildebrand, aus niederm Stande, man weiß nicht wo, um 1010 geb., der größte aller Päpste, ein staatsmännisches Genie und im Feuer des Christenglaubens ...
Gregor von Nazianz
Gregor von Nazianz, der Vorkämpfer für die Gottheit Christi gegen die Arianer nach Athanasius Tod, wurde 329 od. 330 zu Nazianz od. im nahen Dorfe Arianz in Kappadocien geb., ...
Gregor von Nyssa
Gregor von Nyssa, der Bruder u. Kampfgenosse des großen Basilius gegen die Arianer, geb. 331, wurde Rhetoriker, verlegte sich auf das Studium der hl. Schrift und st. um 394 in ...
Gregor von Tours
Gregor von Tours, eigentl. Georgius Florentius, der »Vater der fränk. Geschichte«; geb. um 539 n. Chr. aus einer angesehenen Christenfamilie der Auvergne, wurde er schon mit ...
Gregor XVI.
Gregor XVI., vorher Bartolommeo Capellari, mit dem Klosternamen Mauro, geb. 1765 zu Belluno im Venetianischen, trat 1783 in das Camaldulenserkloster St. Michele di Murano bei ...
Gregorianer
Gregorianer, s. Brüder.
Gregorianischer Kalender
Gregorianischer Kalender, s. Kalender.
Gregorius
Gregorius, Patriarch der morgenländ. Kirche, geb. 1739 zu Dimizzana auf Morea, studierte in Klöstern, besonders auf dem Berge Athos, wurde Einsiedler, Erzbischof von Smyrna, ...
Gregoriusfest
Gregoriusfest, ein von der Schuljugend des Mittelalters bald um Ostern bald um Weihnachten gefeiertes Luft- und Freudenfest, wobei ein Schüler od. Student als Schulabt ...
Greif
Greif, fabelhaftes Thier, aus Adler und Löwe zusammengesetzt, hütete nach dem oriental. Glauben das Gold im Arimaspenlande; kommt in ziemlich vielen Wappen vor.
Greifenberg
Greifenberg, preuß.-schles. Stadt im Reg.-Bez. Liegnitz mit 2900 E., Baumwolleindustrie.
Greiffenberg
Greiffenberg, pommer. Stadt im Reg.-Bez. Stettin mit 5500 E., Leine- und Wolleweberei.
Greiffenhagen
Greiffenhagen, pommer. Stadt im Reg.-Bez. Stettin, mit 6000 E, Tuchmanufakturen und Gerbereien.
Greifswalde
Greifswalde, pommer. Stadt im Reg.-Bez. Stralsund, am Rick, 1/2 St. von der Ostsee, mit Hafen, Salzwerk, 14500 E., einer 1456 gestifteten Universität; in der Nähe Eldena, ...
Greisenalter
Greisenalter, s. Alter.
Greith
Greith, Karl, geb. 1807 zu Rapperswyl, machte seine Studien in St. Gallen, Luzern, München und 1830 in Paris, wo er im großen Priesterseminar zu St. Sulpice die Priesterweihe ...
Greiz
Greiz, Fürstenthum einer Reußʼschen Linie 64/5 QM. groß mit 37000 E. Die Haupt- und Residenzstadt G. an der weißen Elster hat 7300 E., Wolle- und Baumwollefabrikation.
Gremiale
Gremiale, lat., Tuch, womit der Bischof den Schooß bedeckt, wenn er während des Gottesdienstes sitzt.
Gremium
Gremium, lat., Schooß; Mitte; Collegium.
Grenada
Grenada, eine der brit. kleinen Antillen, zuerst span., dann franz., 1762 von den Engländern erobert, 81/4 QM. groß mit 31000 E., erzeugt außer Cochenille Zucker u. ...
Grenadiere
Grenadiere, s. Granate.
Grenaille
Grenaille (frz. grenalij), gekörntes Metall.
Grenoble
Grenoble (–bl), das röm. Gratianopolis, Hauptstadt des franz. Isèredepartements, in der alten Provinz Dauphiné, an der Isère, ist Bischofssitz, hat eine ...
Grenville
Grenville (Grennwill), altadel. engl. Familie; in der Reihe der engl. Staatsmänner werden genannt: George G., geb. 1712, gest. 1770, zuerst Whig, dann 1763 das Haupt eines ...
Gresham
Gresham (Gressähm), Sir Thomas, geb. 1519 zu London, gest. 1579, engl. Bankier, der erste mit einem sich über ganz Europa erstreckenden Geschäfte, veranlaßte unter Elisabeth ...
Gresset
Gresset (Gresse), Jean Baptiste Louis de, Dichter, geb. 1709 zu Amiens, wo er die Akademie stiftete u. 1777 st. G. war Jesuit, konnte sich im Orden nicht halten, weil er in ...
Gretna-Green
Gretna-Green (Gretnä-Grihn) od. Graithneygreen, Pfarrdorf in der schott. Grafschaft Dumfries, berüchtigt durch die dort stattfindenden Trauungen ohne Einwilligung der Eltern u. ...
Gretry
Gretry, André Ernest Modeste, berühmter franz. Componist, geb. 1741 zu Lüttich, begab sich 1767 nach Paris u. wurde durch seine Opern (er schrieb über 40) bald der Liebling ...
Gretsch
Gretsch, Nikolaus, geb. 1787 zu Petersburg, seit 1830 Staatsrath, russ. Grammatiker, Literaturhistoriker u. Publicist (»Nordische Biene«, Beleuchtung von »La Russie en 1839« ...
Greussen
Greussen, fürstl. schwarzburg.-sondershaus. Stadt mit 2500 E., Wollefabrikation.
Greutungen
Greutungen, s. Gothen.
Grey [1]
Grey (Greh), uraltes engl. Adelsgeschlecht, ursprüngl. Croy, mit den königl. Häusern Plantagenet und Tudor verschwägert, kommt in dem Kampf der weißen und rothen Rose ...
Grey [2]
Grey, Jane, geb. 1537, Urenkelin Heinrichs VII., eine geistvolle Dame, das unschuldige Werkzeug und Opfer polit. Intriken. Der ehrgeizige Herzog von Northumberland vermählte sie ...
Grey [3]
Grey, Lord auf Chillingham und Howick, alte engl. Familie; der berühmteste ist Charles G., geb. 1764, »der Vater der Reformbill«. Er trat 1786 in das Parlament, machte sich ...
Gribeauval
Gribeauval (Gribowall), Jean Baptiste, Vaguette de, geb. 1715 zu Amiens, gest. 1789, französ. Artillerieoffizier, während des 7jähr. Krieges in österr. Diensten, erfand eine ...
Gribojedow
Gribojedow, geb. 1794 zu Moskau, diente im Ministerium des Auswärtigen, lebte wegen eines unglücklichen Vorfalls mehre Jahre als Exulant in Georgien, wurde dann als ...
Gribouillage
Gribouillage (frz. gribuilljahsch), Schmiererei, Gesudel.
Griechenland
Griechenland (das alte, Hellas, Graecia), nimmt von der Halbinsel des Hämus den südl. Theil ein; es wird durch den Pindus und dessen westl. und östl. Ausläufer von ...
Griechische Alterthümer
Griechische Alterthümer, vgl. Alterthum. Die griech. Alterthumswissenschaft im weitesten Umfange verdankt ihre Ausbildung ausschließlich deutschen Gelehrten (Lessing, Böttiger, ...
Griechische Baukunst
Griechische Baukunst, Bildhauerkunst etc., s. Baukunst, Bildhauerkunst etc.
Griechische Kirche
Griechische Kirche, nennt man erstens denjenigen Theil der Kirche, wo griech. Sprache u. Bildung ursprünglich herrschten od. in Folge der Züge Alexanders d. Gr. einheimisch ...
Griechische Literatur
Griechische Literatur. Sie beginnt wie bei jedem Culturvolke mit der epischen Poesie, unmittelbar aus dem Volke hervorgehend, u. umfaßt die Heldensage sowie den Götterglauben ...
Griechische Münzen
Griechische Münzen, antike, sind theils von den griech. Republiken, theils von deren Colonien, theils von den griech. Fürsten in Europa, Vorderasien und Nordafrika geprägt ...
Griechische Musik
Griechische Musik; sie ist uns so viel wie unbekannt, da kein einziges Tonstück auf uns gekommen ist und sich auch keine Schrift über dieselbe erhalten hat. Jedenfalls mußte ...
Griechische Mythologie
Griechische Mythologie, s. Mythologie der Griechen und Römer.
Griechische Philosophie
Griechische Philosophie oder hellenische Philosophie, nennen wir den durch die alten Griechen bewerkstelligten ersten Versuch des Menschengeschlechtes, lediglich durch denkende ...
Griechische Sprache
Griechische Sprache, die, bildet einen Zweig des indogerman. Sprachstammes, ist unter allen europ. Sprachen die am meisten entwickelte, sowohl in der Wortbildung als im ...
Griechische Weine
Griechische Weine, waren im Alterthume im höchsten Ansehen (Lesbier, Chier, Cyprier); im Mittelalter galt der Cyprier als der beste aller Weine, gegenwärtig wird nur der von der ...
Griechisches Feuer
Griechisches Feuer, eine Mischung, 668 n. Chr. von dem syr. Griechen Kallinikus erfunden, verbrannte mit einer Explosion, muß somit unter den Bestandtheilen Salpeter u. Kohle ...
Griechisches Kaiserthum
Griechisches Kaiserthum, s. Byzantinisches Reich.
Griepenkerl
Griepenkerl, Friedrich Karl, geb. 1782 zu Peine, gest. 1849 als Prof. an dem Carolinum zu Braunschweig, ist der Verfasser mehrer Lehrbücher, z.B. der Logik, der Aesthetik etc. ...
Gries [1]
Gries , fein geschrotetes Getreide (andere Wortform für Grütze).
Gries [2]
Gries, Joh. Dietrich, geb. 1775 zu Hamburg, gest. daselbst 1842, vorzüglich geschickter Uebersetzer span. und ital. Poesien; die Uebersetzungen des Calderon und Ariosto sind ...
Griesbach
Griesbach, Joh. Jak., geb. 1745 zu Butzbach in Hessendarmstadt, gest. 1812 als Kirchenrath u. Prof. der Theologie zu Jena, bekannt durch seine Herausgabe des griech. Textes des ...
Griffoniren
Griffoniren, frz.-deutsch, schmieren; Griffonage (–ahsch), Geschmier.
Grille
Grille, s. Heimchen.
Grilliren
Grilliren, frz.-dtsch., auf dem Roste braten; die Haare des aufgeschlitzten Manchesters über einer glühenden Walze glatt sengen.
Grillparzer
Grillparzer, Franz, einer der bedeutendsten Dichter der Gegenwart, geb. 1790 zu Wien, 1819 Privatsekretär der Kaiserin von Oesterreich, dann Hofconcipist, jetzt als ...
Grimaldi
Grimaldi, eine der ältesten Familien des genuesischen Adels, gehörte der Partei der Guelfen an u. gab Genua zur Zeit seiner Macht viele Anführer im Kriege, z.B. Antonio G., ...
Grimasse
Grimasse, frz.-deutsch, Fratze, Verzerrung des Gesichts; grimassiren, Gesichter schneiden; Grimassier (–ieh), Gesichterschneider.
Grimelin
Grimelin, Silbermünze in der Berberei = 11/2 Sgr. = 41/2 kr. C.-M.
Grimm [1]
Grimm, Friedrich Melchior, Baron, geb. 1723 zu Regensburg, arm, aber mit allen Anlagen eines Weltmannes ausgerüstet, dichtete 1743 das Trauerspiel Banise, kam als Hofmeister ...
Grimm [2]
Grimm, Jak. Ludw., geb. 1785 zu Hanau, studierte die Rechtswissenschaft, war längere Zeit Bibliothekar in Kassel, von 1830–36 Prof. in Göttingen (einer der »Sieben«, ...
Grimm [3]
Grimm, Wilh. Karl, des Vorigen Bruder, geb. 1786, studierte ebenfalls die Rechte, theilte dessen Schicksal in Göttingen u. lebt gegenwärtig in Berlin. Er arbeitet zum Theil ...
Grimm [4]
Grimm, Ludwig Emil, Bruder der Germanisten, geb. 1790, seit 1832 an der Malerakademie zu Kassel Professor, ist namhafter Porträt- u. Landschaftsmaler, auch tüchtiger ...
Grimma
Grimma, sächs. Stadt im Kreisdirectionsbezirk Leipzig, an der Mulde, mit 5950 E., Fabrikation von Wolle- u. Baumwollewaaren u. einer berühmten Fürstenschule (s. d.).
Grimmdarm
Grimmdarm, s. Darm.
Grimmelshausen
Grimmelshausen, Christoffel von, gest. 1676 als Amtmann zu Renchen in Baden, ist nach neueren Untersuchungen Verfasser des Romans »Simplicissimus«, eines treuen Zeitgemäldes ...
Grimnitzersee
Grimnitzersee, See im Reg.-Bez. Potsdam, 2500 Morgen groß, fließt in die Oder durch die Welse ab.
Grimod de la Reynière
Grimod de la Reynière (Grimo dʼla Ränlähr), Alex. Balthas. Laurent, geb. 1758, gest. 1838, Advocat, 1780 wegen seiner Verspottung der höheren Stände aus Paris verwiesen, ...
Grimsel
Grimsel, 6570' hoher Berg in den Berneralpen, über den ein 5778' hoher Paß in das obere Rhonethal führt, wo sich das G.hospiz, eine vom Kanton Bern unterhaltene Wirthschaft, ...
Grind
Grind, Schorf, die Kruste, welche sich auf der Ober- oder Schleimhaut durch Eintrocknung des ausgetretenen Bluts, der Lymphe od. des Eiters bildet (vergl. Ansprung, ...
Grindelwald
Grindelwald, bekanntes Hochthal im Berner Oberlande, 3100' über dem Meere mit 3500 E., Alpenwirthschaft, dem viel besuchten, am Eiger tief her absteigenden G.gletscher.
Griphen
Griphen, d.h. Netze, bei den Griechen Räthsel und verfängliche Fragen, welche man sich bei Gastmählern aufgab; wer die ihn treffenden nicht löste, mußte einen Schluck ...
Grippe
Grippe, Influenza, russ. Katarrh (Catarrhus epidemicus), ist ein eigenthüml. Katarrh der Athmungsorgane, mit häufigem Uebergang in Lungenentzündung u. in epidemischer ...
Gris de lin
Gris de lin (frz. gri de läng), leinblütenfarbig; hellblau.
Grisaille
Grisaille (–sallj), s. Camaieu.
Grisebach
Grisebach, Aug. Heinr. Rud., geb. 1814 zu Hannover, Prof. der Botanik in Göttingen, machte im Interesse der Naturwissenschaften große Reisen. Schriften: »Specilegium Florae ...
Griseldis
Griseldis, Heldin einer mittelalterl. Volkssage, von Boccaccio als Novelle, von Hans Sachs u. neuester Zeit von Friedrich Halm dramatisch bearbeitet; als deutsches Volksbuch ...
Grisette
Grisette, leichte Frauenzimmer in Paris, gewöhnl. Putzmacherinen, Näherinen, dabei Haushälterinen u. Concubinen von Studenten od. andern Herren, denen sie während der ganzen ...
Grista
Grista, russ. Heugewicht = 16,7 Zollcentner.
Grit
Grit, Coat- (koht) G., der grobkörnige Kohlensandstein in England.
Griwe
Griwe, Griweniki, russ. Silbermünze = 10 Kopeken = 3 Sgr. 2,4 Pf. – 9 kr. C.-M.
Groat
Groat (Groht), engl. Silbermünze = 4 Pence = 3 Sgr. 4,3 Pf. = 91/2 kr. C.-M.
Grobcourant
Grobcourant, s. Courant.
Grobspeisig
Grobspeisig, Mineral, stark bleihaltig, öfters auch etwas silberhaltig, Flußmittel beim Hüttenbetriebe.
Gröden
Gröden, Val Gherdeina, ital. Valle Gardéna, 3 St. langes Thal im Brixener Kreise Tyrols mit 4000, einen roman. Dialect sprechenden E., die von Spitzenklöppelei u. namentl. ...
Groden
Groden, vor einem Deiche neu angeschwemmtes Land, bereits begrast; G. deich, Deich mit grünem Vorland, nur von Hochfluth erreicht.
Grodgerichte
Grodgerichte, vor Zeiten in Polen die Starostengerichte.
Grodno
Grodno, westruss. Gouvernement 6921/2 QM. groß mit 950000 E., weite Ebene, zum Theil fruchtbares Ackerland, zum Theil mit Wäldern, Morästen u. Seen bedeckt, dem Gebiete des ...
Grog
Grog, Getränke aus Rum, Zucker und warmem Wasser.
Gröger
Gröger, Friedr. Karl, geb. 1756 zu Plön in Holstein, war Anfangs Schneider- dann Drechslerlehrling, ging dann zu einem Hausanstreicher, wo er die ersten Elemente des Zeichnens ...
Groitzsch
Groitzsch, sächs. Stadt im Reg.-Bez. Leipzig mit 2500 E.; von ihr nannte sich ein gräfl. Geschlecht, das 1136 ausstarb.
Grolmann [1]
Grolmann, Karl Ludw. Wilh. von, geb. 1775 zu Gießen, großherzogl. hess. Staatsminister und juridischer Schriftsteller, gest. 1829. Als sein bedeutendstes Werk gilt: »Theorie ...
Grolmann [2]
Grolmann, Karl Wilh. Georg von, geb. 1777 zu Berlin, wurde früh Soldat und focht unter preuß. Fahne bis 1807, unter österr. 1809, ging hierauf nach Spanien und wurde in ...
Gromatik
Gromatik (von Groma, den Pfahl der Feldmesser auf den Schneidepunkt 2 gerader Linien gesetzt), Feldmeßkunst; speciell die militär. Feldlagerkunft.
Gröningen
Gröningen, die nördlichste niederländische Provinz mit 196000 E. auf 412/3 QM., theils morastigem u. sandigem, theils gutem, für Acker- u. Wiesenbau geeignetem Boden. – G., ...
Grönland
Grönland, nordamerikan. Polarland, vielleicht 18000 QM. groß, wahrscheinlich eine mit vielen Eilanden umgebene gegen Süden im Cap Farewell endende Insel, ist eine von ...
Gronov
Gronov, Joh. Friedr., ausgezeichneter Philolog, geb. 1611 zu Hamburg, gest. 1671 zu Leyden als Prof. der griech. Sprache und Geschichte. Seine Ausgaben des Livius, Seneca, ...
Groom
Groom (engl. gruhm), Bursche, Diener; Reitknecht.
Groppe
Groppe (Cottus), Fischgattung aus der Ordnung der Stachelflosser, mit breitem, zusammengedrücktem, dornigem Kopf, 6 Kiemenstrahlen. Im süßen Wasser, in Quellbächen, lebt bloß ...
Gros d'armée
Gros d'armée (gro dʼ –), die Hauptmasse der Armee, der Gewalthaufen. G. de Berlin, schweres, leinwandähnlich gewobenes Seidenzeug; G. de Florence (–angß), sehr starker ...
Gros [1]
Gros (frz. gro), die Masse, Menge; 12 Dutzend.
Gros [2]
Gros (Gro), Pierre le, berühmter franz. Bildhauer, geb. 1656 zu Paris, gest. 1719 zu Rom. Unter vielen Arbeiten sind besonders ausgezeichnet: das Basrelief im Collegio Romano ...
Gros [3]
Gros, Ant. Jean, Baron, einer der besten franz. Historienmaler, geb. 1771 zu Toulouse, Schüler Davids, arbeitete für Napoleon, nach der Restauration für die Bourbons u. ward ...
Grosch
Grosch, russ. Zweikopekenstück = 71/2 Pf.
Gröschel
Gröschel, alte schles. und böhm. Scheidemünze, von denen 80 = 1 fl. C.-M. waren.
Groschen
Groschen, vom latein. grossus, dick (Grosso, Groat), Silbermünze, seit dem 13. Jahrh. gebräuchlich, zwischen dem groben Silbergelde u. der kleinen Scheidemünze mitten inne ...
Grosso
Grosso, als röm. Silbermünze = 1 Sgr., als Gewicht = 2081. holl. As.
Grote
Grote, George, geb. 1794 zu Clayhill, erhielt kaufmännische Bildung, widmete sich aber später ausschließlich den Wissenschaften, nachdem er auch aus dem Parlamente ausgetreten ...
Grotefend
Grotefend, Georg Friedr., geb. 1775 zu Münden, gest. 1849 als pensionirter Director des Lyceums zu Hannover, sehr verdienter Schulmann u. Philolog, der gelehrten Welt bekannt ...
Groten
Groten, niederdeutsche Form von Groschen; in Bremen = 1/27 Thlr. in Gold, in Oldenburg = 1/72 Thlr. Courant, in Hamburg ein G. vlämisch = 1/32 Mark Banco, in den Niederlanden ...
Grotesken
Grotesken, in der bildenden Kunst Darstellungen von Pflanzen-, Thier- u. Menschengestalten, wie sie in der Natur nicht vorhanden sind, werden zur Verzierung gebraucht (die ...
Grotius
Grotius, Hugo, eigentlich de Groot, der durch Gelehrsamkeit und Schicksale berühmte Begründer des Naturrechtes, geb. 1583 zu Delft, bezog mit 11 Jahren die Universität Leyden, ...
Grouchy
Grouchy (Gruschi), Emmanuel Marquis de, geb. 1766 zu Paris, war beim Ausbruch der Revolution Hauptmann in der Garde du Corps, schloß sich bald der Revolution an, wurde schon ...
Großadventural-, Großaventur-Contract
Großadventural-, Großaventur-Contract, im Seehandel ein Vertrag, wornach ein Darlehen auf eine Schiffsladung in der Weise gegeben wird, daß bei dem Verunglücken desselben ...
Großbeeren
Großbeeren, Dorf wenige Meilen südwärts Berlin, bekannt durch den Sieg Bülows über die französ. Armee unter Oudinot 23. August 1813.
Großbotschafter
Großbotschafter, s. Gesandter.
Großbritannien
Großbritannien (Great Britain), war seit 1707 die officielle Bezeichnung von England, Wales und Schottland, seit 1800 kamen noch Irland hinzu und die Inselgruppen um die 2 ...
Großbritanniens (engl.) Literatur
Großbritanniens (engl.) Literatur. Aus der eigentlichen brit. Zeit (der celtischen) ist nichts erhalten, da die Gesänge Ossians erwiesen theils Macphersons Erzeugniß, theils ...
Großbritanniens Sprachen
Großbritanniens Sprachen, s. England Bd. II. S. 564–65 sowie die Artikel über die einzelnen Länder u. Völkerschaften des Reiches.
Großbritannische (engl.) Kunst
Großbritannische (engl.) Kunst. Im Mittelalter zeigte dieselbe keine wesentliche Eigenthümlichkeit, die neuere entwickelte sich aber sehr spät, als England bereits der erste ...
Großbritannisches (engl.) Theater
Großbritannisches (engl.) Theater. Das engl. Drama entwickelte sich wie im übrigen christl. Europa aus den sog. Mysterien (Miracles plays) und den späteren allegorischen ...
Großdeutsche
Großdeutsche, nannte sich die nationale Partei 1849–50, welche den Ausschluß Oesterreichs von dem neu zu bildenden deutschen Reiche mit Recht als die Zerstörung Deutschlands ...
Größe
Größe, Eigenschaft, die jedem Sinnen- und Gedankendinge zugeschrieben wird, sofern es sich irgendwie messen läßt (intensive G. nach Graden, die protensive durch das Zeit-, die ...
Großenhain
Großenhain, sächs. Stadt im Reg.-Bez. Dresden mit 7700 E., Wolletuch- und Baumwollefabriken.
Großetto
Großetto, alte ragusanische Silbermünze = 44/5 Pf.
Großfürst
Großfürst, war früher der Titel der Beherrscher Lithauens, sodann Kiews, Smolensks, Moskaus etc., in welche Staaten Rußland v. 12.–15. Jahrh. zerfallen war. Der Kaiser von ...
Großglockner
Großglockner, s. Glockner.
Großgörschen
Großgörschen, Dorf unweit Lützen, der Hauptschauplatz der Schlacht um 2. Mai 1813, daher die Preußen dieselbe Schlacht von G. nennen.
Großgriechenland
Großgriechenland, Graecia magna, hieß bei den Römern das mit griech. Colonien bedeckte Küstenland von Apulien, Calabrien, Lucanien n. Bruttium.
Großherzog
Großherzog, Souverän, dem königl. Ehre, aber nicht königl. Rang zusteht. Zuerst nannte sich Cosimo I. von Florenz 1569 so, 1806 Murat als Herzog von Berg, dann Baden, ...
Großjährigkeit
Großjährigkeit (Volljährigkeit, Majorennität, major aetas), derjenige Zeitpunkt, mit welchem der Mensch die volle Befähigung zu allen Rechtshandlungen erhält u. in der ...
Großmann [1]
Großmann, Gustav Friedr. Wilh., ein um Hebung des deutschen Bühnenwesens nicht unverdienter Schauspieler und Theaterdichter, geb. 1746 zu Berlin, wurde aus einem ...
Großmann [2]
Großmann, Christian Gottlob Leberecht, protestant. Theolog, geb. 1783 zu Prießnitz bei Kamburg, trug 1806 zur Rettung der wegen Ermordung einiger Franzosen insgesammt zum Tode ...
Großmogul
Großmogul, Titel der von Tamerlan abstammenden mongolischen Beherrscher Vorderindiens (1526–1803); der erste war Schah Babur (s. d.), der letzte Schah Alun II.; die ...
Großpensionär
Großpensionär, s. Niederlande.
Großpolen
Großpolen, hieß ehemals Polen auf dem rechten Weichselufer von der Mündung dieses Stromes bis zur Pilica, Kleinpolen das Land an der obern Weichsel zwischen Galizien und ...
Großschönau
Großschönau, sächs. Fabrikdorf 2 St. von Zittau mit 5700 E., berühmter Leinedamastweberei und Baumwollefabriken.
Großular
Großular, der gemeine grüne Granat.
Großvezier
Großvezier, s. Vesier.
Großwardein
Großwardein (ungar. Nagy-Warad, slav. Welki Waradin), Hauptort des Comitats Ober-Bihar, am Sebes-Körös, ist mit Szolnok und Pesth durch eine Eisenbahn verbunden, besteht aus ...
Grübel
Grübel, Joh. Konrad, ein Dialectdichter, wie Hebel, Usteri u. Voß, geb. 1736, gest. 1809 als Stadtflaschner in Nürnberg. Seine »Gedichte in Nürnberger Mundart« Nürnberg ...
Gruben
Gruben, Werke, durch welche die Erdrinde durchbrochen wird, um Metalle oder andere Mineralien zu gewinnen. Man unterscheidet Versuchbaue, Bohrungen etc., welche die Untersuchung ...
Grubengas
Grubengas, ist gekohltes Wasserstoffgas, s. Knalllust, Wasserstoffgas u. Davy.
Grubenhagen
Grubenhagen, hannöv. Fürstenthum zur Landdrostei Hildesheim gehörig, 131/5 QM. groß mit 87000 E., ist von Zweigen des Harzes durchschnitten u. besonders auf Bergbau und ...
Gruber
Gruber, Joh. Gottfr., geb. 1774 zu Naumburg, gest. 1851 als Prof. zu Halle, Gelehrter, besonders bekannt durch die Herausgabe der Schriften Wielands sammt Lebensgeschichte nach ...
Gruithuisen
Gruithuisen, Franz v. Paula, Naturforscher u. Astronom, geb. 1774 auf Schloß Haltenberg, zuerst Feldchirurg in der österreich. Armee, studierte später Medizin, wurde 1808 ...
Grumbach
Grumbach, Wilh. von, fränk. Edelmann, geb. 1503, gerieth mit dem Bischofe von Würzburg wegen Lehen in Streit und unternahm einen Ueberfall, in welchem der geistliche Fürst ...
Grün [1]
Grün, Farbe, s. Farbenlehre.
Grün [2]
Grün, Anastasius, s. Auersperg.
Grünberg
Grünberg, preuß. Stadt im schles. Reg.-Bez. Liegnitz mit 11300 E., Tuchfabrikation u. Weinbau (Champagner).
Grund [1]
Grund (Ratio), ein Gedanke, aus dem sich ein anderer als Folge (Consequentia) ergibt. G. in der Malerei, der Stoff, auf welchem das Bild aufgetragen ist, zugleich mit der ersten ...
Grund [2]
Grund, hannöv. Bergstadt mit 1200 E.; dabei das Dorf Laubhütte mit dem Eingang in den Georgsstollen (5047 Klafter lang, manchmal 158 Lachter tief, zur Abführung der ...
Grund [3]
Grund, Francis, 1807 in Wien geb., seit lange in Nordamerika eingebürgerter Auswanderer, durch Schriften bekannt, die von Beobachtungsgabe u. scharfem Urtheil zeugen, z.B. die ...
Grundbaß
Grundbaß, s. Fundamentalbaß.
Grundbücher
Grundbücher, notarialische Controle über alle liegenden Güter eines bestimmten Bezirks für Sicherung des Eigenthums u. des Pfandrechts. Ohne Eintragung ins Grundbuch ...
Grundeigenthum
Grundeigenthum, der rechtl. Besitz von Grund und Boden.
Grundgesetz
Grundgesetz, s. Constitution; G.e, Gesetze, aus welchen die Rechte und Pflichten der Staatsangehörigen abgeleitet werden.
Grundherr
Grundherr, der Obereigenthümer eines Grundstücks; vergl. Colonat, Emphyteuse, Laudemium, Pacht.
Grundhold
Grundhold, Gutsunterthan.
Gründlinge
Gründlinge, Fischgruppe aus der Gattung Karpfen (Cyprinus), mit 2 Bartfäden u. ohne Stacheln in Rücken- u. Afterflosse. Der gemeine G. (C. gobio), oben schwarzgrau, unten ...
Gründonnerstag
Gründonnerstag, der Donnerstag in der Charwoche (s. d.), nach der gangbarsten Meinung so genannt, weil nach altchristl. Sitte an demselben die ersten Frühlingskräuter auf den ...
Grundriß
Grundriß, Zeichnung eines Gebäudes, einer Stadt etc. nur nach dem Umfange und der gegenseitigen Lage der Theile zum Erdboden; Zeichnung eines Gegenstandes nach seinen ...
Grundsatz
Grundsatz, s. Axiom, Grund, Princip.
Grundsteuer
Grundsteuer, die Abgabe vom Grundbesitz, von jeher ein Haupttheil der directen Steuern, bei deren Ansatz in der Regel der mittlere Ertrag einer bestimmten Reihe von Jahren zu ...
Grundton
Grundton, s. Hauptton.
Grundtvig
Grundtvig, Nicolai Frederik Severin, geb. 1783 zu Udby auf Seeland, seit 1839 Prediger in Kopenhagen, war heftiger orthodox protestant. Eiferer gegen die rationalistische ...
Grundwasser
Grundwasser, unterirdisches Wasser, das mit Bächen od. Quellen etc. in Verbindung steht und deßwegen bald anschwillt, bald sinkt.
Grundzinse
Grundzinse, s. Ablösung.
Grüneisen
Grüneisen, Karl, geb. 1802 zu Stuttgart, Oberhofprediger und Oberconsistorialrath daselbst, hat »Lieder« (Stuttg. 1823), die ein schwacher Wiederhall der Uhlandʼschen sind, ...
Gruner [1]
Gruner, Karl Justus von, geb. 1777 zu Osnabrück, trat 1803 in preußische Dienste, war 1809 Polizeipräsident zu Berlin, ein eifriges u. kühnes Mitglied des Tugendbundes, ...
Gruner [2]
Gruner, Christian Gottfried, berühmter Arzt, geb. zu Sagan 1744, 1773 Prof. der Botanik zu Jena, 1791 Leibarzt des Herzogs v. Sachsen-Coburg, st. 1815. »Censura librorum ...
Gruner [3]
Gruner, Wilh. Heinr. Ludw., ausgezeichneter Kupferstecher, geb. 1806 zu Dresden, zuerst Decorationsmaler, bildete sich auf Reisen in Italien, Südfrankreich, Spanien, England etc. ...
Grunert
Grunert, Joh. Aug., geb. 1797 zu Halle, seit 1833 Prof. der Mathematik in Greifswalde, bekannter Schriftsteller in seinem Fache und Herausgeber des »Archivs für Mathematik und ...
Grünes Vorgebirge
Grünes Vorgebirge, Cap verde, westafrikan. Vorgebirge zwischen Senegal und Gambia 1445 von den Portugiesen entdeckt, dabei 10 Inseln (capverdische) mit einer Oberfläche von ...
Grünewald
Grünewald, Mathias, geb. um 1480 zu Frankfurt od. Aschaffenburg, gest. um 1530, Maler u. Formschneider, Dürer zunächst stehend; in der Pinakothek befindet sich sein hl. ...
Grünhain
Grünhain, sächs. Bergstadt im Kreisdirectionsbezirk Zwickau mit 1800 E., Bergbau, Spitzenklöppelei, Blechwaarenfabrikation.
Grünler
Grünler, Christ. Ehregott, geb. 1797 zu Zeulenroda im Reußischen, geschätzter Porträt- und Landschaftsmaler.
Grünne
Grünne, altes burgund., 1747 in Reichsgrafenstand erhobenes Geschlecht, Zweig der alten Familie der Hemricourt; der österr. Linie gehört an Graf Phil. Ferd. Wilh. von ...
Grünspan
Grünspan, giftiges Kupferoxyd, entweder entstanden durch die Verbindung des Sauerstoffs der Luft mit dem Kupfer, oder als eigentl. G. basisch essigsaures Kupferoxyd, als ...
Grünstadt
Grünstadt, rheinbayer. Stadt bei Frankenthal mit 3500 E., Weinbau, Steingutfabrikation.
Grünstein
Grünstein, s. Diorit.
Grünthal
Grünthal, Dorf und Kupferhütte im sächs. Kreisdirectionsbezirk Zwickau, lange Zeit Kupfermünzstätte.
Grunzochse
Grunzochse (Bos grunniens), Ochsenart in Centralasien, kleiner als unser Ochse, mit einem dem Pferdschweife ähnlichen Schwanz von langen weißen Haaren, der als Roß- und ...
Gruppe [1]
Gruppe, in der bildenden Kunst Vereinigung von mehren Figuren zu einem Ganzen (nach 3 Musterformen: Traube, Pyramide, Kegel; auf größern Bildern wird gewöhnlich mit denselben ...
Gruppe [2]
Gruppe, Otto Friedr., geb. 1804 zu Danzig, seit 1844 Prof. der Philosophie zu Berlin, Kunstkritiker, Gegner der Hegelʼschen Philosophie, epischer u. lyr. Dichter, seit 1850 ...
Grus
Grus, loses Gestein, dasselbe was Gries.
Grusch
Grusch, s. Biergrusch.
Grusien
Grusien, der russ. Name für Georgien.
Gruterus
Gruterus, Jahn, ein bei Kaiser Rudolf II. hochangesehener grundgelehrter Philolog u. Epigrammendichter, ward geb. 1560 zu Antwerpen, lehrte zu Rostock, dann zu Heidelberg, wo er ...
Grütze
Grütze, s. Gries.
Gryllus
Gryllus, Thierräthsel; wundersam zusammengesetzte Thierfigur.
Gryphiten
Gryphiten, den Austern verwandte Schalthiere, kommen meistens nur versteinert vor, besonders in Flötzgebirgen und Kalklagern; s. Kalk.
Gryphius
Gryphius, Andreas, eigentl. Greif, geb. 1616 zu Glogau, durch trübe Schicksale und lange Reisen gebildet, 1650 Syndikus bei den Ständen des Fürstenthums Glogau, st. 1664 ...
Gryphosis
Gryphosis, griech., Verkrümmung der Nägel.
Guacharo
Guacharo, s. Fettvogel.
Guaco
Guaco, s. Micania.
Guadalaxara
Guadalaxara (–achara), spanische Provinz im Königreich Neucastilien, 81 QM. groß mit beinahe 200000 E., gebirgig (Somosierra), dürr und felsig, vom Tajo, Manzanares und ...
Guadalquivir
Guadalquivir, – dem arab. Wadal-kebir d.h. der große Fluß, der Bätis der Alten, entspringt in der Sierra Cazorla, mündet nach 65 Ml. bei San Lucar ins atlant. Meer; ist ...

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