Слова на букву form-grev (4267) Kleines Konversations-Lexikon
На главную О проекте Обратная связь Поддержать проектДобавить в избранное

  
EN-DE-FR →  Kleines Konversations-Lexikon →  agre-bain bain-bouc boud-cogi cogn-roki roki-form form-grev grév-hub hub -kasu käsw-lädi ladi-malm malm-natr natr-pare pare-prom prom-rück rück-seel seel-tauf tauf-verb verb-zebî


Слова на букву form-grev (4267)

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 > >>
Gliedschwamm
Gliedschwamm, wei?e Gelenkgeschwulst (Tumor albus articul?rum), chronische Gelenkentz?ndung, bes. am Knie (Knieschwamm), veranla?t starke Schwellung und Verunstaltung des ...
Gliedwasser
Gliedwasser, s. Gelenkwassersucht.
Glienicke
Glienicke, D?rfer, s. Alt- und Kleinglienicke.
Glimmer
Glimmer, monoklin kristallisierende, scheinbar aber hexagonal entwickelte wasserhaltige Silikate von Tonerde und Kali (oder Natron), vielfach mit Magnesia und Eisenoxydul, ...
Glimmerschiefer
Glimmerschiefer, aus Quarz und Glimmer (meist Muskovit, seltener Biotit) bestehende schieferige Felsart, mit Gneis und Phyllit das hervorragendste Glied der Arch?ischen ...
Glimmlicht
Glimmlicht, s. Elektrische Lichterscheinungen und Tafel: Elektrizit?t I, 9.
Gliniany
Gliniany, Stadt in Galizien, (1900) 4894 E.
Glinka
Glinka, Fedor Nikolajewitsch, russ. Schriftsteller, geb. 1788 im Smolenskischen, nahm an den Feldzügen bis 1814 teil, gest. 23. Febr. 1880 in Twer; »Briefe über die Feldzüge ...
Gliom
Gliōm (grch.), weiche Geschwulst aus der Stützsubstanz (Glia, Neuroglia) des Zentralnervensystems, verhältnismäßig gutartig, kommt im Gehirn und Rückenmark vor.
Glirarien
Glirar?en (lat.), s. Bilche.
Glires
Glires, die Nagetiere (s.d.).
Glissade
Gliss?de (frz.), beim Fechten eine Art Streichfinte; gleitender Tanzschritt. Glissando, gliss?to (Mus.), sanft schleifend; auf dem Klavier das schnelle Gleiten ?ber die ...
Glisson
Glisson (spr. gliss'n), Francis, engl. Anatom, geb. 1597 zu Rampisham (Dorsetshire), gest. 1677 in London; nach ihm die Glissonsche Kapsel der Leber benannt.
Gljeb
Gljeb, s. Boris und Gljeb.
Globetrotter
Globetrotter (engl., spr. glohbtr-, »Erdtraber«), Bezeichnung für Leute, die alle Erdteile bereisen.
Globigerinen
Globiger?nen (Globigerin?dae), Familie der Kammerlinge, mit durchscheinenden, aus runden, traubig aneinandergef?gten Kammern bestehenden Schalen (Globiger?na bullo?des, ...
Globoin
Globo?n, s. Nitroglyzerin.
Globöl
Glob?l (engl. globe oil), amerikanisches, als Maschinenschmiermittel dienendes Petroleum.
Globos
Globōs (lat.), kugelförmig, aus Kügelchen bestehend.
Globuli
Glob?li (lat., Mehrzahl von globulus), K?gelchen; G. marti?les, G. tart?ri ferr?ti, s. Eisenweinstein.
Globuline
Globul?ne, Eiwei?arten, die in Kochsalz und Magnesiumsulfatl?sung l?slich sind; feinflockige Massen, koagulieren beim Erhitzen: Kristallin der Augenlinse, Myosin in den ...
Globuliten
Globul?ten, mikroskopisch kleine sph?roidale Gebilde, Formen, in denen ein kristallisationsf?higer K?rper sich aus einem Medium ausscheidet, das ihm einen gewissen Widerstand ...
Globulus
Glob?lus (lat., Mehrzahl Globuli), K?gelchen; globul?s, kugelig.
Globus
Globus (lat., »Kugel«), in der Geographie und Astronomie eine Kugel mit einem Abbild der Erdoberfläche oder der scheinbaren Himmelskugel auf ihrer Oberfläche. Der Erd-G. ...
Globus hystericus
Globus hyster?cus (lat.), krankhafte Empfindung der Hysterischen, als ob eine Kugel in der Speiser?hre vom Magen zur Kehle emporsteige.
Glocester
Glocester, s. Gloucester.
Glocken
Glocken werden aus Glockenmetall(Glockengut, Glockenspeise), das eine Legierung von etwa 80 Teilen Kupfer und 20 Teilen Zinn, dünnflüssig und gelblichgrau ist, oder aus ...
Glockenblume
Glockenblume, s. Campanula [Abb. 312].
Glockenboje
Glockenboje, Glockentonne, eine Boje (s.d. nebst Abb. 239), an deren Spitze sich eine Glocke befindet, die bei Bewegung der Boje l?utet.
Glockenfahrt
Glockenfahrt, Volkssage, nach der die Kirchenglocken (d.h. ihre Geister) Mittwoch vor Ostern nach Rom zum Papste fliegen und Sonnabend darauf zur?ckkehren.
Glockengut
Glockengut, Glockenmetall, Glockenspeise, s. Glocken.
Glockenspiel
Glockenspiel, Musikinstrument aus abgestimmten Glocken, oft als mechan. Kunstwerk auf T?rmen angebracht (sog. Carillon); Schlaginstrument bei Milit?rmusiken; Orgelregister, ...
Glockenstube
Glockenstube, Glockenstuhl, s. Glocken.
Glockentierchen
Glockentierchen (Vorticell?dae), Familie der Infusorien, Kolonien gestielter Individuen mit glockenf?rmigem K?rper, auf Korallen, Krustentieren, W?rmern festgewachsen [Abb. ...
Glockentonne
Glockentonne, s. Glockenboje.
Glockenturm
Glockenturm, s. Kampanile.
Glockenvogel
Glockenvogel, Glöckner, s. Fruchtvögel [Abb. 631].
Glockner
Glockner, Gro?glockner, h?chster Gipfel der Hohen Tauern, an der Grenze von Tirol und K?rnten, 3798 m; mit dem Gletscher der Pasterze. [Karte: Alpenl?nder I, 2.]
Glogau
Glogau. 1) Groß-G., Kreisstadt und ehemal. Festung im preuß. Reg.-Bez. Liegnitz, an der Oder, (1900) 22.147 E., Garnison, Land-, Amtsgericht, Reichsbankstelle, Dom, Schloß, ...
Gloggnitz
Gloggnitz (Glocknitz), Marktflecken in Nieder?sterreich, an der Schwarza, (1900) 5291 E., Schlo?, bis 1803 Benediktinerabtei (11. Jahrh.); Textilindustrie.
Glogovácz
Glogovácz (spr. -wahz), Großgemeinde im ungar. Komitat Arad, (1900) 4616 E.; Tabakbau.
Glommen
Glommen, gr??ter Flu? Skandinaviens (Norwegens), durchstr?mt den Aursundsee bei R?raas, m?ndet bei Frederikstad in den Skagerrak, 567 km lg.
Gloria
Glorĭa (lat., »Ruhm«, »Herrlichkeit«), in der kath. Kirche der sog. Englische Lobgesang: »Gloria in excelsis Deo« etc. (»Ehre sei Gott in der Höhe«), zweiter Teil der ...
Gloria [2]
Glor?a, franz. Getr?nk aus s??em schwarzem Kaffee mit brennendem Kognak; auch k?rperbindiges glattes Gewebe aus Kette von Organsinseide und wollenem Kammgarn.
Glorie
Glor?e (lat.), s.v.w. Heiligenschein; auch bildliche Darstellung Christi oder Mari? im offenen Himmel, von Engeln und Heiligen umgeben.
Gloriette
Glorĭette (frz., auch das Gloriett), Laube, Lusthäuschen.
Glorifikation
Glorifikation (lat.), Verherrlichung; glorifizieren, verherrlichen; gloriieren, prahlen, gro?sprechen; Glori?le, Heiligenschein; glori?s, glorreich, ruhmvoll; auch ruhmredig; ...
Glorioso-Inseln
Glori?so-Inseln, franz. Inselgruppe im Kanal von Mosambik, Dependenz von Mayotta, 6 qkm, unbewohnt.
Glossa
Gl?ssa (grch.), Zunge, s. Glosse.
Glossa [2]
Glossa, Kap an der Küste Albaniens.
Glosse
Glosse (grch., »Zunge«, »Sprache«), ursprünglich ein zu erklärendes dunkles, bes. veraltetes Wort, dann die Erklärung selbst (auch Glossēm genannt); im gewöhnlichen Leben ...
Glossitis
Glossītis (grch.), Zungenentzündung.
Glossolalie
Glossolalīe (grch., »Zungenreden«), die eigentümliche Erscheinung religiöser Verzückung, wie sie bes. 1. Kor. 14 berichtet wird, ein Reden in unverständlichen Lauten, wobei ...
Glossop
Glossop, Stadt in der engl. Grafsch. Derby, (1901) 21.526 E.; Baumwollindustrie.
Glottik
Glōttik (grch.), Sprachwissenschaft.
Glottis
Glottis (grch.), Stimmritze (s. Kehlkopf); Glottiskrampf, Stimmritzenkrampf; Glottis?d?m, Stimmritzengeschwulst, wassers?chtige oder entz?ndliche Anschwellung der ...
Glotzauge
Glotzauge, s. Exophthalmus.
Glotzblume
Glotzblume, s. Trollius.
Gloucester
Gloucester (Glocester, spr. glostĕr), Grafschaft in Westengland mit dem Titel eines Herzogtums, 3220 qkm, (1901) 634.666 E.; Viehzucht, Milchwirtschaft (Gloucesterkäse). – Die ...
Gloucester [2]
Gloucester (spr. glost?r), Seestadt im nordamerik. Staate Massachusetts, (1900) 26.121 E.; Fischerhafen.
Gloucester [3]
Gloucester (spr. glostĕr), Grafen und Herzöge von, Titel vieler Prinzen des königl. Hauses in England. Erwähnenswert: Rob., Graf von G., natürlicher Sohn Heinrichs I., ...
Gloversville
Gloversville (spr. glöww'rswill), Stadt im nordamerik. Staate Neuyork, (1900) 18.349 E.
Gloverturm
Gloverturm, s. Schwefelsäure.
Glowacki
Głowacki (spr. -watzki), Alex., Pseudonym Bolesław Prus, poln. Schriftsteller, geb. 1847, schrieb bes. Novellen (»Das Abenteuer des Stasio« etc.); deutsch übersetzt: »Stas ...
Gloxinia
Gloxinĭa L'Hérit., Pflanzengattg. der Gesneriazeen, perennierende Kräuter des trop. Amerika, mit großen, glockenförmigen Blüten; G. hybrĭda Hort. [Abb. 701], ...
Glúchow
Glúchow, Kreisstadt im russ. Gouv. Tschernigow, am Esmanj (Dnjeprgebiet), 14.856 E.; Getreidehandel.
Glück
Glück, Elisabeth, Dichterin, Pseudonym Betty Paoli, geb. 30. Dez. 1815 in Wien, 1843-48 Gesellschafterin der Fürstin Schwarzenberg, gest. 5. Juli 1894 in Baden bei Wien; ...
Gluck
Gluck, Christoph Wilibald, Ritter von, Komponist, geb. 2. Juli 1714 zu Weidenwang in der Oberpfalz, komponierte zunächst Opern im herrschenden ital. Stile, trat 1762 als ...
Glucke
Glucke (Gastrop?cha, Lasiocampa), Schmetterlingsgattg. der Spinner, deren Unterfl?gel beim Sitzen unter Oberfl?geln hervorragen. Hierher Kupferglucke, Kiefernspinner, Birken-, ...
Glücksburg
Glücksburg, Seebad im preuß. Reg.-Bez. Schleswig, unweit der Flensburger Föhrde (1900) 1390 E., Eisenquelle; Schloß G., 1622-1779 Residenz einer Nebenlinie des Hauses ...
Glückshändchen
Gl?cksh?ndchen, die Wurzelknollen von Gymnadenia (s.d.).
Glücksspiele
Gl?cksspiele, Hasardspiele, s. Hasard und Lotterie.
Glückstadt
Glückstadt, Stadt im preuß. Reg.-Bez. Schleswig, an der Elbe, (1900) 6586 E., Amtsgericht, Gymnasium, Schornsteinfegerschule; Schiffbau, 1620-1814 Festung, seit 1649 Hauptsitz ...
Glühen
Glühen, Glut, das Leuchten der Körper bei starker Erhitzung, beginnt bei 525° C. (dunkelrot), bei 1200° tritt reine Weißglut auf.
Glühkörper
Glühkörper, der glühende Körper im Glühlicht. (s.d.).
Glühlicht
Gl?hlicht strahlt aus von festen K?rpern, die durch eine Flamme oder Elektrizit?t zum Gl?hen gebracht sind (s. Kalklicht, Gasgl?hlicht). Beim elektr. G. [Abb. 702] dient als ...
Glühlichtbad
Gl?hlichtbad, s. Elektrisches Lichtbad.
Glühspan
Gl?hspan, die beim Gl?hen unedler Metalle unter Luftzutritt auf der Oberfl?che sich bildende, sich leicht abbl?tternde Oxydschicht, z.B. Hammerschlag (s.d.).
Glühstoff
Gl?hstoff, eine Art Holzkohlenbriketts, gepulverte Holzkohle, die mit Teer und Natronlauge behandelt, dann in formen gepre?t und verkokt (entgast) wird; dient zum Kochen, ...
Glühstrumpf
Glühstrumpf, der Glühkörper im Gasglühlicht (s.d.) und G. in Abb. 646).
Glühwurm
Glühwurm, Bezeichnung mehrerer, durch phosphorisches Licht im Dunkeln leuchtender Insekten, wie bei uns des Johanniswürmchens (s.d.).
Glukose
Glukose (Glykose), s. Traubenzucker.
Glukoside
Glukoside (Glykoside), komplizierte organische Verbindungen, die durch Fermente oder Säuren unter Wasseraufnahme und Bildung von Traubenzucker gespalten werden (Amygdalin etc.). ...
Glumae
Glumae, die unterhalb der Bl?tchen der Gramineen stehenden Bl?ttchen (Deckspelzen).
Glümer
Gl?mer, Adolf von, preu?. General, geb. 5. Juni 1814 zu Lengefeld (im Eichsfeld), f?hrte 1866 eine Brigade der Mainarmee, 1870 Kommandant der 13. Division bei Spichern, ...
Glümer [2]
Glümer, Claire von, Schriftstellerin, geb. 18. Okt. 1825 zu Blankenburg am Harz, lebt seit 1859 in Dresden; veröffentlichte Novellen (»Düstere Mächte«, »Alteneichen«, ...
Glumifloren
Glumifloren, Pflanzenordnung der Monokotylen, umfa?t die Cyperazeen und Gramineen.
Glut
Glut, s. Glühen.
Glutäen
Glutäen (Glutaei muscŭli), die drei paarigen Gefäßmuskeln, an der hintern und äußern Seite des Beckens.
Gluten
Gl?ten, Glutenfibr?n, Glutenkase?n, s. Kleber.
Glutin
Glut?n, aus Knochen und Sehnen durch Kochen mit Wasser, bes. unter Druck gebildeter Leim.
Glutinös
Glutinös (lat.), klebrig.
Glutol
Glut?l, Formaldehydgelatine, der Einwirkung von Formalind?mpfen unterworfene, dann getrocknete und gepulverte Gelatine, dient als antiseptisches Wundpulver.
Gluzinium
Gluzin?um, s. Beryllium.
Glyceria
Glycer?a R. Br., S??gras, Schwaden, Pflanzengattg. der Gramineen in den n?rdl. gem??igten Zonen; mehrere Arten, wie G. aquat?ca Presl., Futtergr?ser; aus den Samen der G. ...
Glycine
Glyc?ne, Pflanzengattg., s. Wistaria.
Glykochol
Glykochōl, s.v.w. Glykokoll (s.d.).
Glykocholsäure
Glykocholsäure, Gallensäure (s. Galle).
Glykogen
Glykogen, Leberst?rke, st?rke?hnliche Substanz, findet sich in der Leber, im Pferdefleisch, im Embryo, in Mollusken, in Pilzen; amorphes, farbloses Pulver, in hei?em Wasser ...
Glykokóll
Glykokóll, Leimsüß, Amidoessigsäure, aus Leim, Hippursäure, Glykocholsäure durch verdünnte Säuren gebildet; farblose, wasserlösliche, süß schmeckende Kristalle.
Glykolsäure
Glykōlsäure, organische, in den unreifen Weintrauben etc. enthaltene Säure, als Oxyessigsäure zu betrachten.
Glykon
Glykon, Bildhauer aus Athen gegen Ende des 1. Jahrh. v. Chr.; Verfertiger des sog. Farnesischen Herkules.
Glykoneischer Vers
Glykon?ischer Vers (lat. Glycon?us), nach dem griech. Dichter Glykon benannter Vers ( ).
Glykose
Glykose, s. Traubenzucker.
Glykoside
Glykoside, s. Glukoside.
Glykosin
Glykos?n, s.v.w. Saccharin (s.d.).
Glykosurie
Glykosur?e (grch.), Zuckerharnruhr (s. Diabetes).
Glyoyrrhiza
Glyoyrrh?za L., S??holz, Pflanzengattg. der Leguminosen. Die Wurzeln der G. glabra [Tafel: Nutzpflanzen I, 10], in S?deuropa und im Orient, auch in Deutschland kultiviert, ...
Glyphogenie
Glyphogenie (grch.), eine Methode der Ätzung radierter Stahlplatten.
Glyphographie
Glyphographīe (grch.), Verfahren, auf galvanischem Wege direkt von radierter Zeichnung eine Hochdruckplatte in Holzschnittmanier für die Buchdruckpresse hervorzubringen.
Glyptik
Glyptik (grch.), die Kunst, in Stein oder Metall Figuren erhaben oder vertieft einzugraben; Glyptothēk, Sammlung von Skulpturen (unter andern die zu München).
Glyptodon
Glyptōdon, Gattung ausgestorbener zahnarmer, mit Hautpanzer aus Knochentafeln versehener bis nashorngroßer Säugetiere, deren Reste in den Pampasschichten und in den ...
Glyzerin
Glyzerin, Ölsüß, Scheelesches Süß, einfachster dreiwertiger Alkohol, in den Fetten an Fett- und Ölsäure gebunden, entsteht immer bei der weingeistigen Gärung des Zuckers; ...
Glyzerinsalbe
Glyzer?nsalbe, Salbe aus Weizenst?rke, Wasser und Glyzerin, mit Zusatz von Tragant und Weingeist, wirkt reizmildernd; offizinell.
Glyzerylnitrat
Glyzer?lnitr?t, s. Nitroglyzerin.
Glyzinium
Glyzinium, Glyzium, s. Beryllium.
Glyzyrrhizin
Glyzyrrhizīn, Glyziōn, süß schmeckende Verbindung aus der Süßholzwurzel, verursacht deren süßen Geschmack.
Gmelin
Gmelin, Gelehrtenfamilie: Johann Georg G., Botaniker, geb. 1709 zu Tübingen, 1731 Prof. zu Petersburg, bereiste 1733-43 Sibirien, 1749 Prof. zu Tübingen, gest. das. 20. Mai ...
Gmelinsches Salz
Gmelinsches Salz, das rote Blutlaugensalz (s.d.).
Gmünd
Gmünd, Schwäbisch-G., Oberamtsstadt im württemb. Jagstkreis, bis 1803 Freie Reichsstadt, an der Rems, (1900) 18.699 (1905: 20.476) E., Garnison, Amtsgericht, kath. Lehrer- und ...
Gmünd [2]
Gmünd. 1) Bezirksstadt in Niederösterreich, (1900) 2440 E., Schloß; Eisenbahnwerkstätten, Glasfabriken. – 2) Stadt in Kärnten, 917 E., Schloß; Eisenwerke.
Gmünd [3]
Gm?nd, Heinrich und Peter von, s. Parler.
Gmunden
Gmunden, Bezirksstadt in Ober?sterreich, am Ausflu? der Traun aus dem Traun- oder Gmundener See (25 qkm), (1900) 7126 E.; Kurort; dabei die Schl?sser Ebenzweier und Orth (im ...
Gnadau
Gnadau, Flecken im preuß. Reg.-Bez. Magdeburg, (1900) 481 E., Herrnhuterkolonie, Mädchenerziehungs-, Lehrerinnenbildungsanstalt; Brezelfabrikation.
Gnadenfeld
Gnadenfeld, Herrnhuterkolonie im preuß. Reg.-Bez. Oppeln, (1900) 473 E., Amtsgericht, theol. Seminar.
Gnadenfrei
Gnadenfrei, Herrnhuterkolonie im preuß. Reg.-Bez. Breslau, (1900) 831 E., Erziehungsanstalten; Weberei.
Gnadenhalbjahr
Gnadenhalbjahr, Gnadenjahr, s. Gnadenzeit.
Gnadenkirchen
Gnadenkirchen, sechs Kirchen (zu Sagan, Freistadt, Militsch, Landeshut, Teschen und Hirschberg), deren Bau der Vertrag zu Altranst?dt 1707 den Protestanten in Schlesien ...
Gnadenkraut
Gnadenkraut, s. Gratiola.
Gnadenmittel
Gnadenmittel, nach der kirchlichen Lehre die Predigt des g?ttlichen Wortes und die Sakramente, durch welche Mittel die Gnade Gottes wirkt.
Gnadenquartal
Gnadenquartal, s. Gnadenzeit.
Gnadentage
Gnadentage, s. Ehrentage.
Gnadenwahl
Gnadenwahl, s. Prädestination.
Gnadenzeit
Gnadenzeit, die Frist, innerhalb deren das Einkommen einer erledigten Pfarrstelle ganz oder teilweise den Witwen und Waisen des verstorbenen Pfarrers zugute kommt; je nach ihrer ...
Gnaphalium
Gnaphal?um, Ruhrkraut, Pflanzengattg. der Kompositen. Am bekanntesten: G. Leontopod?um (Edelwei?), mit gro?en, wei?en, filzigen Deckbl?ttern, beliebte Pflanze der Kalkalpen; G. ...
Gnathalgie
Gnathalgīe (grch.), Kinnbackenschmerz; Gnathospasmus, Kinnbackenkrampf.
Gnauth
Gnauth, Adolf, Baumeister, geb. 1. Juli 1840 zu Stuttgart, seit 1877 Direktor der Kunstschule zu N?rnberg, gest. das. 19. Nov. 1884; Villen Siegle und Conradi in Stuttgart, ...
Gnéditsch
Gn?ditsch, Nikolaj Iwanowitsch, russ. Dichter, geb. 2. Febr. 1784 zu Poltawa, gest. 3. Febr. 1833 in Petersburg. Russ. ?bersetzung der Ilias (3. Aufl. 1862), aus Shakespeare, ...
Gneis
Gneis (Gneus), kristallinisch-schieferiges Gemenge von Feldspat, Quarz und Glimmer. Man unterscheidet Hornblende-, Augit-, Biotit-, Muskovit- und zweiglimmerigen G., oft reich ...
Gneis [2]
Gneis, Hautkrankheit, s. Seborrhöe.
Gneisenau
Gneisenau, Aug., Graf Neithardt von, preuß. Generalfeldmarschall, geb. 27. Okt. 1760 zu Schildau, wurde 1782 Offizier in einem ansbachischen Regiment, kämpfte mit diesem in ...
Gneisformation
Gneisformation, Urgneisformation, untere Abteilung der Arch?ischen Formationsgruppe (s.d. und Beilage: ? Geologische Formationen, nebst Tafel).
Gneist
Gneist, Rud. von, Rechtsgelehrter und Politiker, geb. 13. Aug. 1816 zu Berlin, 1844 Prof. das., 1858-93 liberales Mitglied des preuß. Abgeordnetenhauses, 1867-84 des Reichstags ...
Gnesen
Gnesen, Kreisstadt im preu?. Reg.-Bez. Bromberg, (1900) 21.693 E., Garnison, Land-, Amtsgericht, Domkapitel der Erzdi?zese G.-Posen, Dom (965), Priesterseminar, Gymnasium, ...
Gnetazeen
Gnetaz?en, Pflanzenfamilie der Gymnospermen, vorwiegend tropisch; schachtelhalmartige, kletternde Str?ucher mit lederartigen Bl?ttern; ganz abnorm ist Welwitschia (s.d.).
Gnetum
Gnetum L., Pflanzengattg. der Gnetazeen, trop. Str?ucher, seltener B?ume mit schuppigen oder lederartigen Bl?ttern; von G. gnemon L. sind die jungen Bl?tter, Bl?ten und Fr?chte ...
Gneus
Gneus, Gestein, s. Gneis.
Gnitzen
Gnitzen, s.v.w. Kriebelmücken.
Gnoien
Gnoien, Stadt in Mecklenburg-Schwerin, s. Gnoyen.
Gnome
Gnome (grch.), Sinn-, Lehr-, Denkspruch; Gnom?ker, Gnomendichter (Solon, Theognis, Phokylides etc.); Gnomolog?e, Gnomensammlung.
Gnomen
Gnomen (frz.), im 18. Jahrh. aufgekommene Bezeichnung für die oft Schätze bewachenden Erd- oder Berggeister.
Gnomon
Gnomon (grch., »Zeiger«), senkrechter Stab oder Obelisk, aus dessen Schattenlänge auf einer wagerechten Ebene die Mittagslinie und die Mittagszeit (kürzester Schatten) bei ...
Gnosis
Gnosis (grch.), bei den alexandrin. Juden und alten Christen die tiefere Erkenntnis der Bibel- und Kirchenlehre im Gegensatz zum religiösen Volksglauben (Pistis). Die Gnostĭker ...
Gnossus
Gnossus, Stadt auf Kreta, s. Knosos.
Gnothi seautón
Gn?thi seaut?n (grch.), Erkenne dich selbst, Inschrift des Apollotempels in Delphi.
Gnoyen
Gnoyen, (Gnoien), Stadt im Großhzgt. Mecklenburg-Schwerin, (1900) 4157 E., Amtsgericht.
Gnu
Gnu, s. Antilopen und Tafel: Afrikanische Tierwelt, 22.
Gnubberkrankheit
Gnubberkrankheit, s. Traberkrankheit.

G?, japan. Hohlma? zu 1/10 Schoo = 0,18 l.
Go
Go, Nationalbrettspiel der Japaner, um 2000 v. Chr. in China erfunden und um 700 n. Chr. nach Japan gebracht. Es wird zwischen 2 Personen auf einem mit 19 horizontalen und 19 ...
Goa
Goa (richtiger Gowa), portug. Besitzung (zum Generalgouv. Indien) an der Malabarküste Vorderindiens (seit 1510), 3270 qkm, mit der Insel Angediva (1900) 475.513 E.; Handel s. ...
Goafasern
Goafasern, s. Arenga.
Goajira
Goajira (spr. -chihra), Halbinsel an der Nordk?ste S?damerikas, seit 1891 zum kolumb. Departamento Magdalena geh?rig, bewohnt von den kriegerischen, nomadischen ...
Goapulver
Goapulver, s. Chrysarobin.
Goar
Goar, Heiliger des 6. Jahrh., aus Aquitanien, baute am Rhein eine Kapelle (sp?ter St. Goar) und verk?ndete das Christentum; gest. 575. Ged?chtnistag 6. Juli.
Goarshausen
Goarshausen, preu?. Stadt, s. Sankt Goarshausen.
Gobabis
Gobabis, selbst?ndiger Distrikt in Deutsch-S?dwestafrika, ?stl. vom Bez. Windhuk; Hauptort G., am Nosob. Milit?rposten, wasserreich.
Gobat
Gobat (spr. -bah), Karl Albert, schweiz. Politiker, geb. 21. Mai 1843 in Tramelan, bis 1882 Rechtsanwalt in Del?mont, F?hrer der radikalen Partei, Mitglied des Gro?en Rats von ...
Gobat [2]
Gobat (spr. -bah), Samuel, evang. Bischof in Jerusalem, geb. 26. Jan. 1799 zu Crémine (Kanton Bern), bereiste als Missionar 1826-32 und 1835-36 Abessinien, war dann Vorsteher des ...
Gobelet
Gobelet (frz., spr. gob'leh), Becher, bes. der Taschenspieler; Gobeleter?e, Handelsbezeichnung f?r gl?serne Gebrauchsgegenst?nde (Trinkgef??e, Leuchter etc.).
Gobelins
Gobelins (spr. gob'läng), kunstvoll nach Vorlagen gewebte Teppiche mit Landschaftsbildern oder figürlichen Szenen, bes. zur Bekleidung von Wandflächen dienend; nach der Familie ...
Gobi
Gobi (besser Ghobi, mongol.), Scha-mo (chines.), d.i. Sandw?ste, ?stl. Teil der W?ste Han-hai, in Zentralasien, ein Steppen- und W?stenplateau, in der Mitte vom Pe-schan (d.i. ...
Gobineau
Gobineau (spr. -noh), Jos. Artur, Graf, franz. Diplomat und Schriftsteller, geb. 14. Juli 1816 zu Ville d'Avray, 1862 Gesandter in Teheran, 1864 in Athen, 1869 in Rio de Janeiro, ...
Goblet
Goblet (spr. -leh), René, franz. Staatsmann, geb. 26. Nov. 1828 zu Air-sur-la-Lys, seit 1871 Abgeordneter, 1882 kurze Zeit Minister des Innern, 1885-86 Unterrichtsminister, ...
Goch
Goch, Stadt im preuß. Reg.-Bez. Düsseldorf, (1900) 9101 E., Amtsgericht; Plüschwebereien, Gerbereien.
Gochsheim
Gochsheim, Stadt im bad. Kr. Karlsruhe, (1900) 1268 E., Amtsgericht; Mehl-, Öl-, Gipsmühlen.
Göckingk
Göckingk, Leopold Friedr. Günther von, Dichter, geb. 13. Juli 1748 zu Gröningen bei Halberstadt, 1793 Geh. Finanzrat in Berlin, 1802 Geheimrat des Fürsten von Oranien zu ...
God save the King!
God save the King! (spr. sehw), Gott erhalte den K?nig! Kehrreim und Benennung der engl. Nationalhymne, 1743 gedichtet und komponiert von Henry Carey.
God-dam
God-dam (spr. goddämm, »Gott verdamme es«), engl. Fluch.
Godawari
Godāwarī (engl. Godavery). 1) Hauptstrom des Dekhan in Vorderindien, entspringt an der Ostseite der Westghats, mündet in einem Delta in den Bengal. Golf, 1345 km lg. – 2) ...
Gödde
Gödde, arab. Flüssigkeitsmaß = 7,57 l.
Godeffroy
Godeffroy (spr. god'frŏá), Joh. Cesar, Hamburger Großhändler, geb. 1. Juli 1813 zu Kiel, Chef der Firma »J. C. Godeffroy u. Sohn«, die den Handel im westl. Stillen Ozean bis ...
Godefroy
Godefroy (spr. god'frŏá), Frédéric, franz. Literaturhistoriker, geb. 13. Febr. 1826 zu Paris; schrieb: »Histoire de la littérature française« (12 Bde., 2. Aufl. 1878-81), ...
Godegisel
Godegisel, Sohn des K?nigs Gundioch von Burgund, erhielt nach dessen Tode (473) Genf, sein ?lterer Bruder Gundobad das ?brige Burgund, verhalf gegen diesen den Franken 500 zum ...
Godehard
Godehard (Gotthard), Heiliger, geb. um 960 bei Niederalteich (Bayern), 1022-38 Bischof von Hildesheim, verdient um Kirchen-, Schul- und Klostergründung; Gedächtnistag 5. Mai. ...
Godesberg
Godesberg, Landgemeinde und Bad im preuß. Reg.-Bez. Köln, l. vom Rhein, (1900) 8927 E., alkalisch-salinische Stahlquelle, Schloßruine. – Vgl. Schwann (1888).
Godet
Godet (spr. -deh), Frédéric, reform. Theolog, geb. 25. Okt. 1812 in Neuchâtel, 1838 Lehrer des spätern Kaisers Friedrich III., 1850 Prof. in Neuchâtel, 1873-87 an der freien ...
Godhavn
Godhavn (spr. -haun), Ort und Distrikt auf Gr?nland, an der Bai von G., auf der Insel Disko, (1901) ca. 350 E.
Godin
Godin (spr. -däng), Jean Baptiste André, franz. Sozialreformer, geb. 26. Jan. 1817 in Esquehéries, schwang sich vom Arbeiter zum Großindustriellen auf und richtete 1862 seine ...
Göding
Göding, Bezirksstadt im südl. Mähren, an der March, (1900) 10.231 E., kaiserl. Schloß; Braunkohlengruben.
Gödöllö
G?d?ll?, Gro?gemeinde im ungar. Komitat Pest-Pilis-Solt-Kleinkumanien, (1900) 5893 E., k?nigl. Lustschlo? (seit 1867); dabei Kapuzinerkloster Besny? (Wallfahrtsort).
Godólphin
Godólphĭn, Sidney, engl. Staatsmann, geb. 1645, 1684 Peer und Premierminister, 1689-96 Lord der Schatzkammer, 1701 wieder eingesetzt, 1706 zum Grafen erhoben, neben dem Herzog ...
Godoy
Godōy, Manuel, Herzog von Alcudia, span. Staatsmann, geb. 12. Mai 1767 zu Badajoz, stieg als Geliebter der Königin Maria Luise (s.d.) und Günstling des Königs Karl IV. bald zu ...
Godron
Godron (frz., spr. -?ng), Rundfalte, bes. an Metallgegenst?nden l?nglicher oder geschwungener Buckel; godronieren, mit Rundfalten versehen.
Godscham
Godscham, Teilkönigreich von Abessinien (s.d.).
Gödsche
Gödsche, Hermann, Romanschriftsteller unter dem Namen Sir John Retcliffe, geb. 12. Febr. 1815 in Trachenberg, bis 1849 Postbeamter, gest. 8. Nov. 1878 in Warmbrunn; schrieb bes. ...
Godthaab
Godthaab (spr. -hohb), Ort und Distrikt an der Westk?ste Gr?nlands, (1901) ca. 990 E.; nahe beim Orte G. die Missionsstation Neuherrnhut, ca. 300 E.
Godunów
Godun?w, Boris Fedorowitsch, russ. Zar, geb. um 1551, Regent w?hrend der Minderj?hrigkeit Fedors I., schlug die krimschen Tataren 1591 zur?ck, machte die russ. Kirche vom ...
Godwin
Godwin, William, engl. Schriftsteller, geb. 3. März 1756 zu Wisbeach, erst Geistlicher, später Buchhändler zu London, gest. 7. April 1836; schrieb: die philos. Romane »Caleb ...
Goebel
Goebel, Karl, Botaniker, geb. 8. März 1855 zu Billigheim in Baden, 1883 Prof. in Rostock, 1887 in Marburg, 1891 in München, reiste 1885 und 1886 sowie 1890-91 in den Tropen, ...
Goeben
Goeben, Aug. von, preuß. General, geb. 10. Dez. 1816 zu Stade, trat 1833 ins preuß. Heer, machte 1836-40 5 Feldzüge im Span. Karlistenkriege mit, kehrte 1842 nach Preußen ...
Goedeke
Goedĕke, Karl, Literarhistoriker, geb. 15. April 1814 in Celle, seit 1873 Prof. in Göttingen, gest. das. 28. Okt. 1887. Hauptwerk: »Grundriß zur Geschichte der deutschen ...
Goelack
Goelack (spr. gul-), Gewicht, s.v.w. Kulack (s.d.).
Goëlette
Goëlette (frz. und ital.), früher kleinere Kriegsfahrzeuge mit Schonertakelung im Mittelländ. Meer.
Goeree en Overflakkee
Goeree en Overflakkee (spr. chureh), s?dlichste Insel der niederl?nd. Prov. S?dholland, mit altem St?dtchen Goedereede oder G., (1899) 1160 E.
Goes
Goes (spr. chuhs), Ter Goes, Hauptort der Insel S?d-Beveland in der niederl?nd. Prov. Seeland, (1899) 6923 E.
Goes [2]
Goes (spr. chuhs), Hugo van der, niederl?nd. Maler, geb. um 1420, gest. 1482, Sch?ler des Jan van Eyck und bes. in Gent t?tig; Hauptbild: Anbetung der Hirten (Florenz).
Goethe
Goethe, Joh. Wolfgang von, Deutschlands größter Dichter, geb. 28. Aug. 1749 zu Frankfurt a. M., Sohn des kaiserl. Rats Joh. Kaspar G. (getauft 31. Juli 1710, gest. 25. März ...
Goethe-Nationalmuseum
Goethe-Nationalmuseum, Goethehaus, s. Goethe, Joh. Wolfgang von.
Goethearchiv
Goethearchiv, Sammlung der von Goethe hinterlassenen Schriftst?cke aller Art, die von des Dichters Enkel, Walther Wolfgang von Goethe, bei seinem Tode 15. April 1885 der ...
Goethebund
Goethebund, Gruppe von Vereinen, gegründet März 1900 zur Abwehr aller Angriffe auf die freie Entwicklung des geistigen Lebens und zur Förderung desselben; beschloß 1902 die ...
Goethegesellschaft
Goethegesellschaft, 1885 zu Weimar gegründet zur Pflege und Erforschung der Goetheliteratur, zählt 1905 über 2800 Mitglieder. Ihr Organ ist das »Goethejahrbuch«.
Goetheknochen
Goetheknochen, s. Intermaxillarknochen.
Goethit
Goethit, rhombisches Mineral, Eisenhydroxyd, bildet nadel- oder haarförmige Individuen (Nadeleisen) oder dünne diamantglänzende Lamellen (Rubinglimmer).
Goetze
Goetze, Joh. Melch., Theolog, s. Goeze.
Goeze
Goeze (Goetze), Joh. Melch., luth. Theolog, geb. 16. Okt. 1717 zu Halberstadt, seit 1755 Hauptpastor an der Katharinenkirche in Hamburg, gest. das. 19. Mai 1786; polemisierte in ...
Goffer
Goffer, s. Taschenratten.
Gofrieren
Gofrieren, s.v.w. Gaufrieren (s.d.).
Gog und Magog
Gog und Magog, F?rst und Volk, gegen die der Prophet Ezechiel (Kap. 38 fg.) weissagt; nach Offenbarung 20,8 die letzten Feinde Christi nach dem Tausendj?hrigen Reich; ...
Göggingen
G?ggingen, Marktflecken im bayr. Reg.-Bez. Schwaben, an der Wertach, (1900) 4629 E., orthop?d. Heilanstalt; gr??te deutsche Zwirnerei und N?hfadenfabrik.
Gogo
Gogo (Gagho, Gao), Land im Sudan, im Gebiete der Songhay; Hauptstadt G., am Niger.
Gógol
Gógol, Nikolaj Wassiljewitsch, russ. Dichter, geb. 31. März 1809 in Sorotschinzy (Gouv. Poltawa), seit 1836 meist in Italien, gest. 4. März 1852 in Moskau; Hauptwerke: der ...
Gogolin
Gogolin, Dorf im preuß. Reg.-Bez. Oppeln, (1900) 3218 E.; Kalkbrennereien, Kunststeinfabrik, Steinbrüche.
Gogra
Gogra, ind. Flu?, s. Ghagra.
Gograf
Gograf, s. Graf.
Goguettes
Goguettes (frz., spr. gogétt), lustige Scherzreden, Schwänke, heiterer Gesang.
Gohfeld
Gohfeld, Dorf im preu?. Reg.-Bez. Minden, an der Werre, (1900) 6073 E.; Schwefels?urefabrik, M?hlen.
Gohlis
Gohlis, nördl. Stadtteil von Leipzig, mit dem Hause, wo Schiller 1785 das »Lied an die Freude« dichtete.
Göhrde
Göhrde, Laubwald im preuß. Reg.-Bez. Lüneburg, 220 qkm, mit königl. Jagdschloß; 16. Sept. 1813 Sieg der Preußen und Hannoveraner unter Walmoden über die Franzosen unter ...
Göhre
Göhre, Paul, Sozialpolitiker und Schriftsteller, geb. 18. April 1864 in Wurzen, 1894-97 Pfarrer, Mitbegründer des National-sozialen Vereins, seit 1899 Sozialdemokrat; schrieb ...
Göhren
G?hren, Dorf und Seebad im preu?. Reg.-Bez. Stralsund (1900) 653 E., auf R?gen, am Fu?e des Nordperd, der h?chsten Erhebung des G?hrener H?wts, einer H?gelkette.
Goï
Go?, Mehrzahl Gojim (hebr.), Volk, Heidenv?lker; dann jeder Nichtjude; Schabbes-G., der Christ, der am Sabbat die dem Juden verbotenen Handlungen verrichtet.
Goisern
Goisern, Dorf in Ober?sterreich, an der Traun, (1900) als Gemeinde 4523 E.; dabei Valeriebad mit warmen Schwefelquellen.
Gojim
Gojīm, s. Goi.
Gök-Irmak
G?k-Irmak, l. Nebenflu? des Kisil-Irmak in Kleinasien.
Gök-su
G?k-su, der Kalykadnos der Alten, der Saleph des Mittelalters, Flu? im t?rk. Wilajet Adana (Kleinasien), m?ndet nach 200 km ins Mittell?nd. Meer. Im G. ertrank 1190 Kaiser ...
Gök-tepe
G?k-tepe, russ. Ort, s. Geoktepe.
Goktscha
Goktscha (G?ktschaj), armenisch Sewanga, See im Kleinen Kaukasus, russ. Gouv. Eriwan, 1903 m ?. d. M., 1399 qkm, flie?t durch die Sanga zum Aras ab.
Goktschaj
Goktschaj, russ. Kreisort, s. Geoktschaj.
Golaw
Golaw, Salomon von, Pseudonym, s. Logau.
Golca
Gol?a, El-, Oase in der Alger. Sahara, (1901) 11.988, als Gemeinde 47.858 E.; franz. Milit?rstation.
Gold
Gold (Aurum, chem. Zeichen Au), das edelste Metall, goldgelb, sehr politurfähig und glänzend, in fein verteiltem Zustande braun, in dünnen Schichten blaugrün durchscheinend; ...
Gold Coast
Gold Coast (engl., spr. gohld kohst), s.v.w. Goldküste.
Gold [2]
Gold, faules, Porpezit, brasil. Mineral, G. mit etwa 10 Proz. Palladium und 4 Proz. Silber.
Goldadler
Goldadler, s. Adler [Abb. 23].
Goldafter
Goldafter (Porthesĭa chrysorrhoea L.), Schmetterling der Spinnerfamilie, schneeweiß, Hinterleib braungelb beschuppt. Raupe grauschwarz, weiß und rot gezeichnet, kurz behaart, ...
Goldamalgam
Goldamalgām, Verbindung von Quecksilber mit Gold.
Goldammer
Goldammer, s. Ammer und Tafel: Singvögel, 33.
Goldamsel
Goldamsel, s. Pirol.
Goldap
Goldap, Kreisstadt im preu?. Reg.-Bez. Gumbinnen, am Flu? G. (aus dem Goldapsee zur Angerapp), (1900) 8349 E., Garnison, Amtsgericht; Dampfm?hlen, Ackerbau, Pferdezucht; s?dl. ...
Goldapfel
Goldapfel, s. Liebesapfel und Spondias.
Goldarbeiten
Goldarbeiten, s. Goldschmiedekunst.
Goldäther
Goldäther, s. Gold.
Goldau
Goldau, Dorf im schweiz. Kanton Schwyz, zwischen dem Rigi und Ruffiberg, Gem. Arth, (1900) 500 E.; 2. Sept. 1806 durch einen Bergsturz versch?ttet.
Goldauge
Goldauge, s. Florfliegen.
Goldbandlilie
Goldbandlilie, s. Lilium.
Goldbarsch
Goldbarsch, s.v.w. Kaulbarsch (s. Barsch nebst Abb. 171).
Goldberg
Goldberg. 1) G. in Schlesien, Kreisstadt im Kr. G.-Haynau, preuß. Reg.-Bez. Liegnitz, an der Katzbach, (1900) 6518 E., Amtsgericht, Realgymnasium (1309); 27. Mai 1813 Treffen ...
Goldblume
Goldblume, s. Chrysanthemum.
Goldblumenorden
Goldblumenorden, der Chrysanthemumorden (s.d.).
Goldbrassen
Goldbrassen, s. Meerbrassen.
Goldbronze
Goldbronze, echte, s.v.w. Malergold; unechte, s.v.w. Musivgold, auch mehrere goldgelbe Kupferlegierungen.
Goldbrüstchen
Goldbr?stchen, s. Prachtfinken.
Golddrossel
Golddrossel, s. Pirol.

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 > >>

© en-de-fr.com.ua - EN-DE-FR 2009-2017 Информация публикуется на сайте для ознакомительного процесса.
 
Выполнено за: 0.037 c;