Слова на букву hypo-klan (1262) Lexikon der gesamten Technik
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Слова на букву hypo-klan (1262)

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Kalkgelb [1]
Kalkgelb, gelbe Körperfarbe durch Fällen von Naphtholgelb (Teerfarbstoff)-Lösung mit Schwerspat mittels schwefelsaurer Tonerde und Chlorbaryum.
Kalkgelb [2]
Kalkgelb, gelbe Körperfarbe, kalkbeständige Wasserfarbe, hergestellt durch Fällen von Naphtholgelb – Tonerdesalz mit Chlorbaryumlösung. Andés.
Kalkgrube
Kalkgrube (Löschgrube), Aufbewahrungsort des abgelöschten Kalkes; vgl. Mörtel und Löschen des Kalkes.
Kalkgrün
Kalkgrün (Wandgrün), grüne kalkbeständige Farbe zum Mischen unter Kalkmilch oder in Verbindung mit Leimwasser als Anstrich auf Kalkverputz, ist entweder eine gereinigte ...
Kalkguß
Kalkguß bezw. Mörtelguß, welcher in dünnflüssigem Zustand über eine Mauerschichte, Gewölberücken u.s.w. ausgebreitet wird, um die Stoßfugen gehörig auszufüllen (s.a. ...
Kalkgußbau
Kalkgußbau, s. Füllmauer.
Kalkgußfußboden
Kalkgußfußboden, s. Kalkestrich.
Kalkhütte
Kalkhütte (Mörtelhütte), 1. ein aus Brettern erbauter Aufbewahrungsraum für Kalk, um diesen vor den schädlichen Einflüssen der atmosphärischen Luft, der Nässe u.s.w. zu ...
Kalkhydrat
Kalkhydrat, s. Kalk.
Kalkierpapier
Kalkierpapier, aus dem französischen papier à calquer germanisierte Bezeichnung für Pauspapier; s. Papiersorten. Kraft.
Kalkkasten
Kalkkasten, ein im Lichten 45 cm breiter, etwa 60 cm langer und 40 cm hoher Holzkasten mit Griffen an den kurzen Seiten, der dazu dient, den auf das Gerüst gebrachten Kalk ...
Kalkkrücke
Kalkkrücke (Kalkhacke), ein brettförmiges, 26–28 cm langes, 8 cm breites Eisen, das mittels einer Oese an einem 1,2–1,5 m langen Holzstiele befestigt ist und dazu ...
Kalklicht
Kalklicht, s. Drummondsches Licht.
Kalkmaß
Kalkmaß, in Oesterreich = 153,761 l; in Deutschland wird Kalk nach Hektoliter oder Tonnen = 2 hl gemessen.
Kalkmilch
Kalkmilch, Mischung von abgelöschtem Kalk mit Wasser bis zu dem Grade der Dünnflüssigkeit der Milch; dient in diesem Zustande im Bauwesen zur Tünchung der Wände (s.a. ...
Kalköfen
Kalköfen, s. Oefen zum Brennen von Ziegeln, Tonwaren, Kalk und Zement.
Kalkrot
Kalkrot, rote Körperfarbe, durch Fällen von Doppelazarin mit Türkischrotöl auf Tonerde und Schwerspat.
Kalksalpeter [1]
Kalksalpeter. Birkeland und Sam. Eyde stellen ein neues Präparat »Kalksalpeter« für Düngezwecke dar, indem sie direkt den Stickstoff der atmosphärischen Luft unter ...
Kalksalpeter [2]
Kalksalpeter, s. Norgesalpeter.
Kalksandbau
Kalksandbau, s. Stampfbau.
Kalksandziegel
Kalksandziegel, s. Kunststeine.
Kalksinter
Kalksinter, s. Kalkstein.
Kalkspat [1]
Kalkspat (Calcit, Doppelspat), Mineral, kohlensaures Calcium CO3Ca (56% CaO, 44,0% CO2). Der wasserklare sogenannte isländische Doppelspat ist fast chemisch rein, während die ...
Kalkspat [2]
Kalkspat. Versuche zum Schmelzen des Kalkspates sind bisher nicht einwandfrei gelungen, ohne daß eine Zersetzung eintrat. H.E. Bocke gelang es nun, kohlensauren Kalk ohne ...
Kalkstein
Kalkstein, Kalk schlechthin, nennt man ein körniges, dichtes, oolithisches oder erdiges Gestein, das wesentlich aus kristallinem Kalkspat von verschiedener Korngröße ...
Kalkstickstoff [1]
Kalkstickstoff (auch Calciumcyanamid oder Karbidstickstoff genannt), ein neues Stickstoffdüngemittel. S.a. Stickstoffkalk. [300] Die im Jahre 1894 durch Moissan & Willson ...
Kalkstickstoff [2]
Kalkstickstoff, ein künstlicher Stickstoffdünger, hergestellt aus Calciumkarbid (s.d., Bd. 2, S. 416) und sehr reinem gasförmigem Stickstoff in Glühhitze. Den Stickstoff ...
Kalkstreumaschine
Kalkstreumaschine, s. Düngerstreumaschine.
Kalktuff
Kalktuff, s. Kalkstein.
Kalktünche
Kalktünche, dünnflüssiger Auftrag aus Kalkmilch auf verputzte Wand- oder Deckenfläche (s. Kalkmilch).
Kalkwasser
Kalkwasser, stark verdünnte Lösung von Kalk: 1 Teil Kalk zu 700 Teilen Wasser; dient zum Reinigen und Ausscheiden von verschiedenen Bestandteilen, zum Beizen der Hölzer u. ...
Kallitypie
Kallitypie, ein dem Platindruck entsprechender photographischer Silbereifenprozeß, bei dem Ferrioxalat auf Papier die primär lichtempfindliche Substanz bildet, und das beim ...
Kallkolith
Kallkolith, nach dem Fabrikanten Kall so genannt, ist der längst bekannte chinesische Blutkitt, Schio-liao, aus defibriniertem Blut und Kalk bestehend. Die zum Grundieren von ...
Kalme
Kalme, gleichbedeutend mit Windstille, in der Meteorologie durch c bezeichnet.
Kalmenzone
Kalmenzone, das Gebiet der Windstillen und leichten veränderlichen Winde (Mallungen), zwischen den Passatregionen in der Nachbarschaft des Aequators, zumal auf dem Atlantischen ...
Kalmuck
Kalmuck, langhaarig gerauhtes tuchartiges Wollenzeug, das gar nicht geschoren wird; s. Weberei. E. Müller.
Kalomel
Kalomel, s. Chlorquecksilber und Quecksilberchloride.
Kalon-Oil
Kalon-Oil, ein Firnisersatz (s.d.).
Kalorie
Kalorie heißt die gebräuchliche Wärmeeinheit, nämlich die Wärmemenge, welche nötig ist, um 1 kg Wasser von 0 auf 1° C. zu erwärmen (gewöhnliche Definition). Genau ...
Kalorimeter [1]
Kalorimeter, Instrument zur Messung von Wärmemengen und mit Hilfe dieser auch zur Ermittlung hoher Temperaturen und zur Bestimmung der Wärmekapazität oder der spezifischen ...
Kalorimeter [2]
Kalorimeter. Féry hat ein neues thermoelektrisches Kalorimeter [1] entworfen, das den Heizwert von Brennstoffen unmittelbar an einer Meßskala abzulesen gestattet. Das ...
Kalorische Maschinen
Kalorische Maschinen, s. Heißluftmaschinen.
Kalorischer Wirkungsgrad
Kalorischer Wirkungsgrad, s. Wärmemotoren.
Kalorisierung
Kalorisierung, neues Metallschutzverfahren, von van Aller erfunden und von Gibons verbessert, bei welchem die zu schützenden Metalle, hauptsächlich Eisen, in eine heiße Lösung ...
Kalotte
Kalotte, in der Mathematik die Oberfläche eines Kugelabschnittes; im Bauwesen eine flache Kuppel. S.a. Edelsteinschleiferei.
Kalottenbleche
Kalottenbleche, s. Hängebleche.
Kaltbruch, Kaltbruchprobe
Kaltbruch, Kaltbruchprobe, s. Biegeprobe.
Kaltdampfmaschinen
Kaltdampfmaschinen, s. Kältemaschine, S. 257.
Kältemaschine [1]
Kältemaschine. Aufgabe der Kältemaschine ist die Erniedrigung oder Erhaltung der Temperatur gegebener Körper bis zu (bezw. auf) tieferen Wärmegraden, als sie in der Umgebung ...
Kältemaschine [2]
Kältemaschine. Die Kompressions-Kaltdampfmaschinen haben in neuerer Zeit Verbesserungen und Umgestaltungen in folgender Richtung erfahren: 1. Bei den Kompressoren wurde eine ...
Kältemaschine [3]
Kältemaschine. Die Kältetechnik hat während der Kriegszeit einen gewaltigen Aufschwung genommen. Die Entwicklung bezieht sich allerdings mehr auf die Kälteverwendung als auf ...
Kältemischungen
Kältemischungen. Ueber die Theorie der Kältemischungen vgl. [1] u. [3]. Wir geben nach [1] folgende Rezepte: 1 kg Schnee und 1/3 kg Kochsalz gemischt geben eine Temperatur von ...
Kältepole
Kältepole, die Punkte tiefster mittlerer Jahrestemperatur auf der Erdoberfläche, um welche die Jahresisothermen (s. Isothermen) in geschlossenen Kurven verlaufen. Die kälteste ...
Kaltguß
Kaltguß, s. Eisengießerei, Bd. 3, S. 365.
Kalthämmern, Kaltwalzen
Kalthämmern, Kaltwalzen, Bearbeiten von Metallen und Legierungen bei gewöhnlicher Temperatur durch Hämmern, Walzen. Die meisten Metalle u.s.w. setzen der Bearbeitung in ...
Kalthaus
Kalthaus, s. Gewächshaus.
Kaltluftmaschinen
Kaltluftmaschinen, s. Kältemaschine, S. 268.
Kaltschliff
Kaltschliff, bei der Herstellung des Holzzeugs, im Gegensatz zum Heißschliff[309] diejenige Methode, bei welcher geringere Pressung und viel Wasser verwendet wird; s. ...
Kaltschüren
Kaltschüren, s. Glas, Bd. 4, S. 542.
Kaltwasserwaschmaschine
Kaltwasserwaschmaschine, s. Seidenspinnerei.
Kalymmation
Kalymmation, ein Teil der griechischen Steinbalkendecke des Säulenumganges (Pterondecke). Auf den Steinbalken, die vom Architrav zur Cellamauer führten, legten die Griechen ...
Kalzidium [1]
Kalzidium, Schutzmittel für Mörtel gegen Gefrieren, konzentrierte Lösung von Chlorkalzium.
Kalzidium [2]
Kalzidium, Schutzmittel für Mörtel gegen Gefrieren (Chemische Fabrik Busse-Hannover), besteht aus konzentrierter Lösung von Chlorcalcium. Andés.
Kambaraerde
Kambaraerde, ein japanischer, Fette aufnehmender Ton. Dient getrocknet zum Entfärben von Mineralölen. Moye.
Kambrik
Kambrik (Kammertuch), seiner Hemdenkattun; s. Weberei.
Kamee
Kamee, s. Edelsteinschleiferei, Bd. 3, S. 219.
Kameel
Kameel, ein aus mehreren luftdichten Karten oder Caissons zusammengesetzter Schwimmkörper, der nach Füllen mit Wasser an einem Schiff befestigt wird und nach dem Auspumpen des ...
Kamelott
Kamelott (frz. camelot), ursprünglich leinwandartig gewebter Stoff aus Angorawolle (s.d.), dann auch aus gewöhnlichem Kammgarn gewebt, hat in der Kette gezwirnte, im Einschlag ...
Kämelwolle
Kämelwolle, s. Angorawolle.
Kamera
Kamera, photographische (Dunkelkasten, Camera obscura), ein lichtdichtes Gehäuse von mannigfaltiger Form, welches in der Photographie die Aufgabe erfüllt, die Bestrahlung der ...
Kameruns
Kameruns, gereinigte, s. Palmöl.
Kamin
Kamin, eine Heizvorrichtung, bei der in einer seitlich und nach oben begrenzten Wandnische ein offenes Feuer brennt, das seine strahlende Wärme an die Zimmerluft abgibt, ...
Kaminfeger
Kaminfeger (Kaminkehrer, Schornsteinfeger). Ihre Rechtsverhältnisse sind in Deutschland durch die Reichsgewerbeordnung und durch landesgesetzliche Vorschriften ...
Kaminsteine
Kaminsteine, zum Bau der Schornsteine verwendete Formziegel. Für runde Fabrikschornsteine werden Steine benutzt, welche den Brunnenziegeln ähnlich sind (s. Formziegel, Bd. 4, ...
Kamm
Kamm, 1. s.v.w. Krone, Oberfläche eines Straßen- oder Bahndammes, Wehr u. dergl. 2. Oberster schützender Abschluß einer Mauer (s. Kappe), gebildet aus Deckplatten aus ...
Kamm
Kamm, 1. s.v.w. Krone, Oberfläche eines Straßen- oder Bahndammes, Wehr u. dergl. 2. Oberster schützender Abschluß einer Mauer (s. Kappe), gebildet aus Deckplatten aus ...
Kammarmorpapier
Kammarmorpapier, ein in der Buntpapierfabrikation durch Abziehen erzeugtes, marmorähnliches Buntpapier, dessen Farbentropfen durch ein kammartiges Werkzeug in die Länge ...
Kammaschine
Kammaschine, s. Weberei.
Kämmaschine
Kämmaschine, s. Kammgarnspinnerei und Seidenspinnerei.
Kammer
Kammer, 1. Nebenraum in einer Wohnung, meist nicht heizbar, sowohl zum Schlafen als auch zum Aufbewahren von Vorräten, Kleidern, Speisen; sodann auch von Kunstschätzen, daher ...
Kammerbau
Kammerbau, eine besondere Art des bergmännischen Abbaues, und zwar des Pfeilerbaues (s.d.), wie er auf mächtigen Braunkohlenflötzen, z.B. im nordwestlichen Böhmen, angewendet ...
Kammeröfen
Kammeröfen, s. Oefen zum Brennen von Ziegeln u.s.w.
Kammerpresse
Kammerpresse, eine Abart der Filterpressen (s.d.).
Kammersäure
Kammersäure, s. Schwefelsäure.
Kammerschleuse [1]
Kammerschleuse, ein Bauwerk zwischen zwei verschieden hoch gelegenen Niveaus eines schiffbaren Gewässers (Kanal, Flußlaufs) bezw. zwischen einem solchen und dem Meere oder einem ...
Kammerschleuse [2]
Kammerschleuse. Mit Rücksicht auf die besonderen Lageverhältnisse des Rhein-Ems-(Herne-)Kanals im Senkungsgebiet des Kohlenbergbaues (s. Schifffahrtskanäle) sind seine ...
Kammfett
Kammfett, ein gelbliches Fett vom Hälse des Pferdes, dem sogenannten Kamm, das als Maschinenfett, Lederfett und in der Seifenfabrikation Verwendung findet. Das aus den ...
Kammformer
Kammformer, ein mehrkörperiger Häufelpflug (s. Pflug), bei dem die einzelnen Häufelpflugkörper an dem gemeinschaftlichen Rahmen verstellbar angeordnet sind. Die Kammformer ...
Kammgarn
Kammgarn, schlichtes Gespinst aus gekämmter (s. Kammgarnspinnerei) tierischer Wolle (s. Spinnfasern). Um ein möglichst schlichtes Gespinst zu erzielen, werden vornehmlich ...
Kammgarnspinnerei
Kammgarnspinnerei, die Verarbeitung von gekämmter Wolle (s. Spinnfasern) zu Kammgarn (s.d.) und [1]. Vorarbeiten. Zum Zwecke des Verspinnens muß die Kammwolle gleich der ...
Kammgarnstoff
Kammgarnstoff, ein aus Kammgarn hergestelltes Gewebe, welches im Gegensatze zu den tuchartigen Geweben, die Fadenbindung klar zum Ausdrucke bringt und meist aus wertvollerem ...
Kammkette
Kammkette (Kettenkamm), s. Kammgarnspinnerei.
Kammkies
Kammkies, s.v.w. Markasit (s.d.).
Kammlager
Kammlager übernehmen den axialen Druck von Kammzapfen (s.d.). Sie unterscheiden sich von den gewöhnlichen Stehlagern durch die Ringe im Innern und durch besondere Verklinkung ...
Kämmling
Kämmling, Abfall beim Kämmen der Kammwolle; s. Kammgarnspinnerei.
Kammräder
Kammräder, die mit Holzzähnen (s.d.) ausgerüsteten Zahnräder. – Kammwalzen heißen die in Stahl gegossenen Zahnräder der Walzwerke. Lindner.
Kammring
Kammring (Ringkamm), s. Kammgarnspinnerei; vgl. a. Schiffsgeschütze.
Kammwalzen
Kammwalzen, Bezeichnung für Zahnräder zum Walzenantrieb, s. Walzen Walzwerk.
Kammzapfen
Kammzapfen übertragen axialen Schub von einer Welle mittels mehrerer angeschmiedeter Ringe und nebenbei auch radialen Druck auf ein Kammlager (s.d.). Ringzapfen haben nur einen ...
Kammzug
Kammzug (Zug), die langen Fasern oder Haare, die in der Vorbereitung der Spinnereien durch das Kämmen (s. Kammgarnspinnerei) von den kurzen Fasern oder Haaren (dem sogenannten ...
Kammzugfärberei
Kammzugfärberei. Als Kammzug pflegt die für Kammgarn bestimmte Wolle gefärbt zu werden. Er wird wie Garn auf einem Haspel jedoch so aufgewickelt, daß die einzelnen Lagen ...
Kampagne
Kampagne, Aufbau des. Oberdecks im Hinterschiff, welcher die Kommandanten- und Offizierräume enthält.
Kampechehanf
Kampechehanf (Pitahanf), s. Spinnfasern.
Kampecheholz, -karmin
Kampecheholz, -karmin, s. Farbstoffe, pflanzliche, Bd. 3, S. 636.
Kampfer
Kampfer (Kampher), im allgemeinen Sinne die Kollektivbezeichnung für eine Gruppe fester, flüchtiger, eigentümlich riechender Körper, zumeist keton- oder alkoholartige ...
Kämpfer
Kämpfer, die oberste, häufig durch ein Gesims (Kämpfergesims) hervorgehobene Steinreihe eines Mauerbogen- oder Gewölbewiderlagers. Kämpferebene ist die durch die ...
Kämpferdrücke, Kämpferreaktionen
Kämpferdrücke, Kämpferreaktionen. Kämpferdrücke sind die Drücke, welche Bogenträger (s.d.) auf ihre Stützen, die Kämpfer, ausüben. Häufig werden auch die Reaktionen ...
Kämpferdrucklinie
Kämpferdrucklinie, auch Schnittlinie der Kräfte, in der graphischen Statik die Linie, auf der sich bei einem Bogenträger die Auflagerdrücke für Einzellasten schneiden. Mit ...
Kämpferdruckumhüllungslinien
Kämpferdruckumhüllungslinien, s. Kämpferdrücke.
Kämpfergelenke
Kämpfergelenke, s. Bogen, einfache und durchlaufende, Bogenfachwerke, Gelenke bei Ingenieurkonstruktionen, Auflager, Kämpferdrücke.
Kämpferwürfel
Kämpferwürfel (Kämpferstück), ein würfelähnliches Bauglied, das sich namentlich im byzantinischen Stile zwischen Kapital und Bogenanfang einschob; es erhielt nach unten ...
Kamptulikon
Kamptulikon, kautschukartiger Stoff zum Belegen von Fußböden, zu Treppenläufern u.s.w.; besteht im wesentlichen aus einem Gemisch von Korkabfällen, Schellack, Kautschuk und ...
Kan
Kan, holländisches Hohlmaß = 1 l.
Kanada-Apatit
Kanada-Apatit gehört zu den mineralischen Phosphaten, die in größerer Menge in den Handel kommen. Er flammt aus den kanadischen Provinzen Ontario und Ottawa, wo er in Lagern ...
Kanadabalsam
Kanadabalsam, Balsamum Canadense, Terebinthina Canadensis, der hauptsächlich aus der nordamerikanischen Balsamtanne (Abies balsamea Mill = Pinus balsamea L.), zum Teil auch aus ...
Kanadische Bohrmethode
Kanadische Bohrmethode, s. Tiefbohren.
Kanal
Kanal (Graben, Gerinne) ist ein künstlich hergestellter Wasserlauf, in dem die Wasserbewegung durch das natürliche Gefälle bei freiem Wasserspiegel erfolgt. Je nach dem ...
Kanalabgaben
Kanalabgaben, s. Kanalschiffahrt.
Kanalbrücken
Kanalbrücken, Brücken zur Ueberführung eines Schiffahrts- oder Floßkanales, hinsichtlich ihres Ueberbaues und ihrer Pfeiler im wesentlichen wie die[330] sonstigen Pfeiler ...
Kanalgase
Kanalgase, die in den Abzugskanälen befindliche Luft. Dieselbe ist in gutgebauten, gutgelüfteten und -gespülten Straßenkanälen, abgesehen von gewöhnlich etwas größerem ...
Kanalhaltung
Kanalhaltung, s. Haltung.
Kanälierung
Kanälierung (Riefelung, frz. Cannelure), die Gliederung des Säulenstammes in senkrechter Richtung durch Rinnen oder Riesen. Sie hat den Zweck, die Fläche des Stammes zu ...
Kanalisation [1]
Kanalisation der Privatgrundstücke bezweckt, alle auf den Grundstücken erzeugten Abwässer, bei der Schwemmkanalisation auch die Fäkalien, unterirdisch abzuleiten und ...
Kanalisation [2]
Kanalisation der Städte und Ortschaften. Durch die Kanalisation werden im Gegensatz zur Abfuhr (s.d.) die abgängigen flüssigen Stoffe und die zum Transport mit diesen ...
Kanalisationssysteme
Kanalisationssysteme, besondere, sind entstanden bei Durchführung des Grundsatzes der getrennten Abführung der verschiedenen städtischen Abwässer, weshalb diese Systeme ...
Kanalisierung
Kanalisierung der Flüsse ist die Schiffbarmachung von Flußläufen vermittelst entsprechender Stauanlagen (s.d.). Durch diese Stauanlagen erreicht man oberhalb derselben eine ...
Kanalisierung der Flüsse
Kanalisierung der Flüsse. Die Direktion für den Bau der Wasserstraßen in Wien hat im Jahre 1912 einen Wettbewerb für Entwürfe zu Konstruktionen beweglicher Wehre in Flüssen ...
Kanalmündung
Kanalmündung ist die mit dem Flusse unmittelbar zusammenhängende Strecke eines in den Fluß einmündenden Kanales, deren Wasserspiegel die Höhe des variabeln ...
Kanalofen [1]
Kanalofen, s. Oefen zum Brennen von Ziegeln, Tonwaren, Kalk und Zement und Trockenapparate.
Kanalofen [2]
Kanalofen von Ramén, s. Brikettieren.
Kanalordnung
Kanalordnung, s. Kanalschiffahrt, S. 367.
Kanalschieber
Kanalschieber, s. Schiebersteuerungen.
Kanalschiffahrt [1]
Kanalschiffahrt dient auf den (Binnen-) Schiffahrtskanälen (s.d.) im allgemeinen nur dem Warentransporte, und zwar vorwiegend jenem von Natur- und Bodenprodukten, die in großen ...
Kanalschiffahrt [2]
Kanalschiffahrt (Schleppschiffahrt, Leinenzug, Kosten der Beförderung auf Kanälen), s. die Berichte und Mitteilungen der Internationalen Schiffahrtskongresse zu Düsseldorf ...
Kanalschleusen
Kanalschleusen, alle in einem Kanal (s.d.) vorkommenden Schleusen (s.d.). Im besonderen versteht man darunter die Mittel zur Ueberwindung des in Schiffahrtskanälen (s.d.) an ...
Kanaltunnel [1]
Kanaltunnel, unterirdische, bergmännisch durch Gebirge getriebene Kanalstrecke, welche bei Terrainhöhen von etwa 17 m und mehr über dem Kanalspiegel schon billiger wird als ...
Kanaltunnel [2]
Kanaltunnel. Von dem seit einem Jahrhundert projektierten Rhônekanal, der Lyon, Arles und Marseille verbinden soll, ist die Teilstrecke Marseille-Arles technisch vollkommen ...
Kanalwage
Kanalwage, das einfachste Nivellierinstrument. Ihre Konstruktion beruht auf dem Gesetze der kommunizierenden Röhren. Sie wurde schon im Altertum angewendet. Die Kanalwage ...
Kanalwässer
Kanalwässer (Abwässer, Abfallwässer, Hauswässer, Schmutzwässer, Spül-, Stadtjauche) sind, sowohl was Wassermenge als auch was Gehalt an Schmutzstoffen anbetrifft, einem ...
Kanarienglas
Kanarienglas (Uranglas), s. Uran.
Kanarin
Kanarin (Pseudoschwefelcyan) C3N3S3H bildet sich bei der Oxydation von Rhodanwasserstoffsäure durch Salpetersäure, Chlor oder Chlorsäure und wird durch Einleiten von Chlor in ...
Kandel
Kandel, s. Straßenbau.
Kandelaber
Kandelaber (Lichtträger, Standleuchter) war im Altertum das wichtigste Beleuchtungsgerät, für den Haushalt leicht und zierlich aus Bronze (Fig. 1) gefertigt, für Kultuszwecke ...
Kandiszucker
Kandiszucker, kristallisierter Zucker (s.d.), große, harte, gutausgebildete monokline Prismen, die je nach dem Grade der Reinheit farblos bezw. mehr oder weniger braun gefärbt ...
Kaneelstein
Kaneelstein, s. Granat.
Kanephore
Kanephore (griech., s.v.w. Korbträgerin), eine Unterart der Karyatide (s.d.).
Kanetten
Kanetten (Canneten), s. Kammgarnspinnerei, S. 324.
Kangaroo
Kangaroo, s. Fahrrad, Bd. 3, S. 581.
Kannelieren, Kannelierapparat
Kannelieren, Kannelierapparat. Unter Kannelieren versteht man die Anbringung von geradlinigen oder schraubenförmig gewundenen Nuten (Kehlungen, Kannelierungen) an Säulen, Tisch- ...
Kanone
Kanone, s.v.w. Reitstockhülse, s. Reitstock und Drehbank, Bd. 3, S. 79, Fig. 80–82. S.a. Geschütze, Schiffsgeschütze, Schnellfeuerkanonen.
Kanonenboot
Kanonenboot, kleines, meist ungepanzertes Kriegsschiff mit leichter Armierung mit bis zu 10,5 cm-Geschützen für den Sicherheitsdienst in den Kolonien. Infolge seines geringen ...
Kanonische Form
Kanonische Form einer Gleichung (oder eines mathematischen Ausdrucks) heißt die einfachste Form, auf welche sie ohne Beschränkung der Allgemeinheit gebracht werden kann. [371] ...
Kansassteine
Kansassteine, s. Schleifen.
Kantar
Kantar, Handelsgewicht (Zentner), in der Türkei = 56,4 kg, in Griechenland = 56,32 kg, in Aegypten = 44,5 kg, in Tripolis = 50,69 und 56,84 kg.
Kantbeitel
Kantbeitel, s. Beitel und Stemm- und Stechzeug.
Kante [1]
Kante, in der Mathematik, die Schnittlinie zweier Begrenzungsebenen eines stereometrischen Körpers, z.B. einer Pyramide, eines Polyeders.
Kante [2]
Kante, im Bauwesen, 1. Ausspringende Begrenzungslinie zweier sich treffenden Flächen eines Baugliedes. Je nach der Richtung und Art der Flächen unterscheiden wir scharfe oder ...
Kante [3]
Kante, s.v.w. Leiste, s. Weberei; auch s.v.w. Spitzen (s.d.).
Kantenstein
Kantenstein, s. Straßenbau.
Kanter
Kanter, s.v.w. Spulengestell, s. Weberei.
Kantholz
Kantholz, s.v.w. behauenes, bezw. kantig zugeschnittenes Bauholz; auch Eckholz genannt im Gegensatz zu Rundholz.
Kantillen
Kantillen (Bouillon), s. Leonische Waren.
Kantring
Kantring, ein mit dem Kanthaken verbundener Ring, durch welchen ein Hebebaum gesteckt wird, um das Bauholz zu heben oder umzukanten.
Kantspant
Kantspant, Spanten im Vor- und Hinterschiff von Holzschiffen, welche zur Vermeidung einer großen Schmiege (s. Schiffbau) gekantet sind, so daß die Mallebene mit der ...
Kanzel
Kanzel, der erhöhte Ort in einer Kirche, von welcher herab der Priester die Predigt hält. Hervorgegangen aus den altchristlichen Ambonen (s. Ambo, Bd. 1, S. 171), die an den ...
Kanzleidruckpapier
Kanzleidruckpapier, Mittelsorte der Druckpapiere; s. Papiersorten.
Kanzleihadern
Kanzleihadern, diejenigen Hadern, welche hauptsächlich zur Herstellung des feineren Kanzleipapiers verwendet werden und welche aus durch den Gebrauch entfärbten Flachs- und ...
Kanzleipapier [1]
Kanzleipapier, mittlere Gattung weißen Schreibpapiers, welches mit Ausschluß des Holzschliffs in beliebiger Stoffzusammensetzung hergestellt wird; s. Papiersorten und ...
Kanzleipapier [2]
Kanzleipapier wird in den mittleren und besseren Sorten ohne Holzschliff, aber sonst aus beliebigen Fasern, in den minderen Sorten aber auch mit Holzschliff oft in ziemlich ...
Kaolin
Kaolin (Kaolinit, Porzellanerde, Argillit, China-clay) H2Al2Si2O9, reinster Ton, kristallisiert nach Miers monoklin, nach Reusch triklin in sehr kleinen durchsichtigen ...
Kapazität
Kapazität, s.v.w. Fassungsvermögen; vgl. a. Akkumulator, Bd. 1, S. 112, und Kondensator, elektrischer.
Kapelle [1]
Kapelle, das bloß zum Gebete oder zum Privatgebrauche errichtete gottesdienstliche Gebäude, ferner solche An- oder Zubauten kirchlicher Anlagen, die besonderen Zwecken ...
Kapelle [2]
Kapelle, ein schalenförmiges Gefäß zum Probieren silberhaltiger Legierungen, besonders zum Abtreiben (Kupellieren) des silberhaltigen Werkbleies. Zur Herstellung solcher ...
Kapellenkranz
Kapellenkranz, s. Chor.
Kapgummi
Kapgummi, s. Gummi, Bd. 4, S. 675.
Kapillairsirup
Kapillairsirup, eine wasserhelle, sehr reine, stark eingedickte seimige Lösung von Traubenzucker, die in Tonnen in den Handel kommt; s. Stärkezuckerfabrikation.
Kapillairzucker
Kapillairzucker, fester Traubenzucker von harter, poröser Beschaffenheit und weißem, trübem, nicht durchscheinendem Aussehen. Er kommt in Killen zu 50 kg, in Hutform zu 12,5 ...
Kapillardepression
Kapillardepression, s. Quecksilberbarometer.
Kapillardetektor
Kapillardetektor, Wellenanzeiger für drahtlose Telegraphie; s. Telegraphie (ohne Draht).
Kapillarität
Kapillarität (Haarröhrchenanziehung) heißt die Eigenschaft der Flüssigkeiten, in Berührung mit festen Körpern, besonders in engen Röhren, ein andres Niveau anzunehmen, als ...
Kapital
Kapital, s. Buchbinderei, Bd. 2, S. 375.
Kapitäl
Kapitäl (Kapitell), auch Knauf oder KnopfKopf genannt, oberster bekrönender Teil einer Stütze oder Säule; spricht sich aus als vermittelndes Glied, das die Last aufnimmt und ...
Kapok
Kapok, s. Polstermaterialien.
Kaponniere
Kaponniere (Grabenwehr), s. Festungsbau, Bd. 3, S. 743.
Kappdecke
Kappdecke, eine haubenartig gestaltete sichtbare Holzdecke in Zimmern oder Sälen.
Kappe [1]
Kappe (Haube), in der Mathematik die Teile, in welche ein Kugelkreis die Kugeloberfläche teilt (s. Kugel).
Kappe [2]
Kappe, im Bauwesen, 1. jede hauben- oder mantelartige Abdeckung oder Bekrönung eines Bauteils, z.B. eines Pfostens, Pfeilers, auch eines Dammes; 2. der zwischen den Gräten ...
Kappe [3]
Kappe, eine aus Holz oder Segeltuch mit eisernem Gestell bestehende Bedachung für Niedergänge und Luken auf Schiffen (Niedergangskappe, Regenkappe). T. Schwatz.
Kappen
Kappen der Eisenbahnschwellen (auch Dexeln oder Texeln), Anschneiden der mit 1/20 bis 1/16 geneigten Auflagefläche der Schienen an den hölzernen Querschwellen, war früher ...
Kappenfenster
Kappenfenster (Kaffenster), s. Dachfenster.
Kappengeschoß [1]
Kappengeschoß, s. Munition.
Kappengeschoß [2]
Kappengeschoß (Haubengeschoß), ein Artilleriegeschoß mit der bisher gebräuchlichen ogivalen Spitze, dem eine Kappe oder Haube aus Stahlblech von schlanker, scharfer Form ...
Kappengewölbe
Kappengewölbe, s. Gewölbe.
Kappenkranz
Kappenkranz, doppeltgekrümmter Bogen im Tonnengewölbe zur Aufnahme einer Kappe und Uebertragung der Last der letzteren auf die beiden Seiten (s. die Figur S. 376). Kappenkranz.
Kappenständer
Kappenständer, s.v.w. Walzenständer mit drehbarem Oberteil (Kappe), s. Walzwerk.
Kappenziegel
Kappenziegel (Kaffziegel), s. Dachziegel.
Kappgut
Kappgut, s. Edelsteinschleiferei, Bd. 3, S. 218.
Kappstürzung
Kappstürzung (Kappsturz), s. Deichverteidigung.
Kapselgebläse [1]
Kapselgebläse, Gebläse mit rotierenden Kolben; je nachdem deren einer, zwei oder drei in einem Gehäuse zur Anwendung kommen, unterscheidet man drei Klassen. Die Gebläse der ...
Kapselgebläse [2]
Kapselgebläse. Die neuere Ausführung des Enkeschen Gebläses [1] zeigen die Fig. 1–4, und zwar Fig. 1 u. 2 ein einfachdichtendes, Fig. 3 u. 4 ein doppeldichtendes. Die ...
Kapselmaschine
Kapselmaschine, s. Zündwaren.
Kapselmotor
Kapselmotor, s. Motor, elektrischer.
Kapseln
Kapseln, meist runde oder ovale, mit einem durchbrochenen oder undurchbrochenen Boden versehene Gefäße, in welche zu brennende Tonwaren eingesetzt werden. Eine Reihe von ...
Kapselräder
Kapselräder, s. Kapselwerke.
Kapselwerke
Kapselwerke sind Mechanismen mit Gehäuse, in dem dicht schließend Räder, Walzen, Kolben u.s.w. sich bewegen, die als Pumpen, Wassermesser, Motoren, Ventilatoren und Gebläse ...
Kaptivballon
Kaptivballon, s.v.w. Fesselballon (s.d.).
Karamel
Karamel, s. Gerstenzucker und Kandiszucker.
Karat, Karatierung
Karat, Karatierung, s. Feingehalt.
Karawanserei
Karawanserei, im Orient die großen Herbergen, die namentlich für die Unterbringung der Karawanenzüge bestimmt sind. Sie bestehen zumeist aus einem großen Hof mit zahlreichen ...
Karbide
Karbide, Metallkarbide, Metallkarburete, Metallkarbüre, sind Verbindungen der Metalle mit Kohlenstoff. Das Verbindungsverhältnis wechselt bei einzelnen Metallen je nach den ...
Karbidstickstoff
Karbidstickstoff, s. Kalkstickstoff.
Karbolöl
Karbolöl, die bei der Teer Destillation (s. Teer) zuletzt übergehenden Anteile des sogenannten Leichtöls. Diese gesondert aufgefangene Fraktion siedet etwa bei 210–240°, ...
Karbolsäure
Karbolsäure, der im Handel sowie in der Medizin gebräuchliche Name für Phenol (s.d.)
Karbon
Karbon (Karbonformation), s. Steinkohlenformation.
Karbonat
Karbonat, s. Diamant.
Karbonate
Karbonate, s.v.w. Kohlensäuresalze (s.d.).
Karbonisieren [1]
Karbonisieren, Trennung animalischer und vegetabilischer Stoffe unter Zerstörung der letzteren, beruht auf dem Vorgang, daß alle Pflanzenstoffe durch eine Mineralsäure ...
Karbonisieren [2]
Karbonisieren, s. Glühlampe, Bd. 4, S. 576.
Karbonisieren [3]
Karbonisieren des Holzes, s. Holzkonservierung, S. 117.
Karbonit
Karbonit, s. Sprengstoffe.
Karburieren
Karburieren von Gas, s. Leuchtgas.
Karde
Karde, sowohl die in der Spinnerei zum Krempeln, Kardieren verwendete Maschine (vgl. Baumwollspinnerei, Bd. 1, S. 600), als auch das in der Tuchfabrikation zum Rauhen der Gewebe ...
Kardeel
Kardeel, eine Verbindung mehrerer Kabelgarne. Drei Kardeele bilden eine dreischäftige Trosse, bezw. eine Ducht im Kabelschlag. T. Schwarz.
Kardenkreuz
Kardenkreuz, eine früher in der Tuchfabrikation direkt zum Rauhen der Tuche, jetzt nur meist zum Besprengen derselben mit Wasser verwendete Vorrichtung, der Hauptsache nach aus ...
Kardentrockenvorrichtung
Kardentrockenvorrichtung, eine in der Tuchfabrikation (s.d.) verwendete Vorrichtung, welche zum Trocknen der beim Rauhen des Tuches feucht und daher weich gewordenen ...
Kardentrommel
Kardentrommel, der trommelförmige Hauptbestandteil der in der Tuchfabrikation verwendeten Rauhmaschinen, auf welchem die mit Distelkarden besetzten eisernen Rahmen befestigt ...
Kardinalpunkte
Kardinalpunkte, s. Linsen und Linsensysteme.
Kardioide
Kardioide, s. Kurven.
Karfunkel
Karfunkel, s. Granat.
Karmesin
Karmesin (Karmoisin), hochrote Farbe mit einem Stich ins Bläuliche; Karmesinlack, s.v.w. Karminlack. Andés.
Karmin
Karmin, aus dem Farbstoff der Kochenille (s.d.) und einer zur Fällung angewendeten Säure, zugleich mit etwas Tonerde, die jedoch nicht zur Wesenheit gehört, bestehende, ...
Karmin, blauer
Karmin, blauer, ursprünglich der blaue Niederschlag, welcher sich bei der Fällung der Lösung eines molybdänsauren Salzes durch Zinnchlorür oder bei der Einwirkung von Zinn ...
Karmin, brauner
Karmin, brauner, eine Auflösung von kölnischer Umbra in starker Lauge, mit konzentrierter Zuckerlösung vermischt.
Karmin, flüssiger
Karmin, flüssiger, eine Auflösung von Karmin in Salmiakgeist, dient als Malerfarbe und als rote Tinte.
Karmingrün
Karmingrün, Mischung von Indigokarmin mit Pikrinsäure oder Gelbholzlack.
Karminlack
Karminlack, aus der Kochenille (s.d.) hergestellte, in vielen Nuancen und Qualitäten unter verschiedenen Namen gleichen Zwecken wie Karmin dienende rote Körperfarbe. Sie ...
Karminrot
Karminrot, Spaltungsprodukt der Karminsäure, dem färbenden Prinzip der Kochenille. Dunkelpurpurrote glänzende Masse mit grünem Reflex, die sich zu dunkelzinnoberrotem Pulver ...
Karmoisin
Karmoisin, s.v.w. Karmesin (s.d.).
Karneol, Karneolonyx
Karneol, Karneolonyx, s. Quarz.
Karnies
Karnies oder Welle, eine der wichtigsten Detailformen der Bekrönung in der Architektur. Man kann sich diese Form entstanden denken aus einer Reihung von nebeneinander ...
Karniesbogen
Karniesbogen, Bogenform aus ein- und ausspringenden Bögen zusammengesetzt; derselbe kommt nur in der französischen Gotik vor (s. die Figur).
Karniesrinne
Karniesrinne, Dachrinne in der Form eines Karnieses ausgebildet, welcher so den obersten bekrönenden Abschluß des Hauptgesimses (s.d.) bildet.
Karolinaphosphat
Karolinaphosphat gehört zu den mineralischen Phosphaten und kommt mit ca. 60% Kalkphosphat in den Handel bei einem Gehalt von ca. 10% kohlensaurem Kalk und bis ca. 4% Eisenoxyd ...
Karpfenzungen
Karpfenzungen, Bezeichnung für eine Feilenart mit ovalem Querschnitt.[385] Von den Vogelzungen (s. Feilen, Bd. 3, S. 670) unterscheiden sie sich durch stärkere Krümmung des ...
Karpholith
Karpholith, Mineral, wasserhaltiges Mangan-Tonerde-Silikat. Selten und unwichtig.
Karren [1]
Karren (Schratten, Dolinen), in der Geognosie der Fallinie folgende Furchen, Löcher und Vertiefungen in der Oberfläche von Kalkfelsen, entstanden durch wässerige Auslaugung ...
Karren [2]
Karren, im Bergbau, s. Streckenförderung. Die gewöhnlichen Beförderungskarren werden unterschieden in Abschiebekarren (Bockabschiebekarren für Bruchsteine, Masseln u.s.w.) ...
Karrenwalze
Karrenwalze hat den Zweck, Sohlleder und Vacheleder durch starken Druck zu glätten und fester zu machen. Sie ist ziemlich das älteste System der Lederwalzen und besteht aus ...
Karriermaschine
Karriermaschine dient dazu, die Narbenseite der für Schuhzwecke bestimmten Leder, der sogenannten Zugleder, zu karrieren. Früher wurde diese Operation mit dem Stahlzuge ...
Karrierstuhl
Karrierstuhl, s. Weberei.
Karst
Karst, zweizinkige Handhacke zum Durchbacken des Ackers.
Karstenit
Karstenit, s.v.w. Anhydrit (s.d.).
Kartätsche [1]
Kartätsche, ein 2,5 m langes Reibebrett zum Abreiben größerer geputzter Mauerflächen, das von zwei Arbeitern bedient wird. Kleinere 0,6–0,8 m lange Kartätschen können ...
Kartätsche [2]
Kartätsche, s. Munition.
Karte [1]
Karte, jede Abbildung der Erdoberfläche und deren Bedeckung durch Darstellung von Vermessungsergebnissen. Die Art der Darstellung ist verschieden nach ihrem Zwecke, nach ...
Karte [2]
Karte. 1. Topographische Karten. Luftschiffer-, Luftschiffahrts-, Luftschiff-, Luft-, Flug-, aeronautische Karte. Ebenso wie der Gebrauch des Fahrrades und des Automobils ...
Kartell [1]
Kartell, eine kleine, für sich bestehende Festung, Burg (s.d.) oder Schloß.
Kartell [2]
Kartell, s. Unternehmerverbände, Bd. 8, S. 730.
Karten
Karten, geologische, bringen den Bau der Erdrinde in der wagerechten Ausdehnung der einzelnen Erdschichten oder Gesteinsgruppen zur Darstellung, indem sie im Gegensatz zu den ...
Karten für Luftfahrer
Karten für Luftfahrer. Die ersten Spezialkarten wurden 1911 vom Aéro-Club de France entworfen. Sie enthalten neben den notwendigen Angaben der Flugfelder, Flugplätze, ...
Kartendruck
Kartendruck (Kartographie), die Herstellung von Plänen, Katasterkarten,. Verkehrskarten, topographischen Karten, Geographie- oder Landkarten, Uebersichtskarten u.s.w. mittels ...
Kartenhaus
Kartenhaus, an Bord der Schiffe, ein in der Nähe der Kommandobrücke befindliches Deckshaus, in welchem die Seekarten ausgelegt und die Kurse abgesetzt werden. T. Schwarz.
Kartenkopiermaschine
Kartenkopiermaschine, s. Weberei.
Kartennetz
Kartennetz, s. Kartenprojektion.
Kartenpapier
Kartenpapier, ein aus mehreren übereinander geleimten Papierblättern hergestelltes, starkes Papier, welches schon zu den Pappen gerechnet wird und in der Spielkartenfabrikation ...

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