Слова на букву klap-laib (1262) Lexikon der gesamten Technik
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Слова на букву klap-laib (1262)

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Klapot
Klapot, s.v.w. Klotzmaschine (s.d.).
Klappbrücken
Klappbrücken, s. Brücken, bewegliche.
Klappe
Klappe, 1. Falltüre (s.d.); 2. Abschluß einer Rohrleitung (s. Drosselklappe); 3. norddeutsch für Schwarte (s. Bauholz); 4. Obereisen am Doppelhobel.
Klappen
Klappen schwingen um ein neben der abzuschließenden Durchgangsöffnung liegendes Gelenk (Scharnier oder elastisches Blattgelenk). Man braucht sie als Rückschlagklappen in ...
Klappennadel
Klappennadel wird bisweilen die in Wirk- und Strickmaschinen verwendete Zungennadel genannt.
Klappenschrank
Klappenschrank, s. Haustelegraphen, Telephonie.
Klappenventile
Klappenventile, Rückschlagklappen, werden bei Wasserleitungen, in denen sich das Wasser stets nur nach einer Richtung bewegt, angewendet, um den Rückfluß des Wassers bei ...
Klappenwehre
Klappenwehre, s. Stauanlagen.
Klapperstein
Klapperstein, s. Konkretion.
Klappläufer
Klappläufer, ein Jigger, dessen laufender Block nicht direkt, sondern unter Einschaltung eines Standers mit dem zu holenden Gegenstande verbunden ist.
Klapppfosten
Klapppfosten, Drehpfosten, Losständer, am unteren oder oberen Ende scharnierartig befestigte, also umlegbare bezw. aufziehbare Ständer; sie werden bei beweglichen Wehren ...
Klappscheibe
Klappscheibe, eine um eine wagerechte Achse drehbare Signalscheibe, die bei Vorsignalen angewendet wird (s. Bahnzustandssignale). Köchy.
Klappschleuse
Klappschleuse, Bezeichnung für das meist nur aus einer Klappe bestehende Klappenwehr (s. Stauanlagen).
Klappstiel
Klappstiel (Klebpfosten), ein an einer Wand anliegender Stiel (Ständer, Säule), der entweder nur Vertikaldruck oder horizontalen, zumeist aber einen schiefen Schub (z.B. einer ...
Klapptor
Klapptor, als eine Klappe konstruiertes Schleusentor (s.d.).
Kläranlagen
Kläranlagen, Einrichtungen zur Verminderung oder Beseitigung von Trübungen schmutzigen Wassers, insbesondere bei Kanalwässern; in Verbindung damit auch Entfernung gelöster ...
Klärmittel
Klärmittel, s. Kläranlagen.
Klärung
Klärung der Waschwasser. Bei der Erztrübe, die durch kontinuierliche Herdarbeit (s. S. 41) erzeugt wird, ist die Ansammlung des Erzes und die nachfolgende Trocknung desselben ...
Klarwerk
Klarwerk, s. Spitzen.
Klaspen
Klaspen, leistenartige Hölzer zur Versteifung der Bohlentore kleinerer Siele.
Klassieren
Klassieren, in der Aufbereitung (s.d.) s.v.w. nach der Korngröße trennen.
Klassiertrommel
Klassiertrommel, s. Siebvorrichtungen.
Klassifikation
Klassifikation der Schiffe, s. Schiffsklassifikation.
Klassifikator
Klassifikator, s. Sortieren der Trübe.
Klassisch
Klassisch, s.v.w. antik, ein die Blütezeit der griechischen und römischen Kunst bezeichnendes Eigenschaftswort; im weiteren Sinne hat es die Bedeutung von ...
Klastische Gesteine
Klastische Gesteine, s. Schichtgesteine.
Klauben
Klauben, s. Aufbereitung.
Klaue [1]
Klaue, 1. gabelförmiges Holz oder Eisen, an einem Brunnenstock hervorgehend, in dem sich der Brunnenschwengel bewegt; 2. Holzverband zwischen einem horizontalen Balken und einem ...
Klaue [2]
Klaue einer Gaffel, das gabelförmige Ende derselben, mit welchem sie am Mast anliegt. T. Schwarz.
Klauenfett
Klauenfett, aus dem Mark der Beinknochen der Pferde, Rinder und Schafe bei gelinder Wärme gewonnenes Fett, zeichnet sich dadurch aus, daß es weniger leicht ranzig wird als andre ...
Klauenhalter
Klauenhalter von Kriesten (D.R.P. Nr. 89925) dient zur Sicherung von Leitergerüsten (s. Bd. 1, S. 575) und besteht aus einer Klaue, die eine an der Gebäudewand befestigte ...
Klauenkupplungen
Klauenkupplungen, ausrückbare Kupplungen (s.d.) für Wellen mit axial vorspringenden Mitnehmern (Klauen).
Klaufall
Klaufall, das Fall, mit welchem die Klaue einer Gaffel geheißt wird.
Klause
Klause, 1. Zelle eines Mönches; 2. Hütte eines Eremiten; 3. Gebirgsengpaß.
Klause, Klausenhof
Klause, Klausenhof, im Wasserbauwesen, s. Triften.
Klausschichten
Klausschichten, in der Geologie der Alpen braunrot oder weiß gefärbte, oft oolithische, auch dichte und eisenreiche Kalksteine, die der Juraformation (Dogger) angehören. Sie ...
Klavierhaken
Klavierhaken, in der Tuchfabrikation diejenigen Messingspitzen oder Haken, die beim Anspannen des Tuches in den Trockenvorrichtungen zum Anhaken (Anklavieren) desselben dienen; ...
Klaviersaitendraht
Klaviersaitendraht, hartgezogener Gußstahldraht, der zu Klaviersaiten, seinen Federn und zum Ton- und Seifenschneiden benutzt wird. Er kommt im Handel in Stärken von 0,3–5 ...
Klebemittel [1]
Klebemittel bilden eine besondere Abteilung der sogenannten Bindemittel und stellen Massen dar, welche in flüssigem, halbflüssigem, teig- oder breiartigem, selbst nur in ...
Klebemittel [2]
Klebemittel, neue. In den letzten fünf Jahren waren auch die Klebemittel knapp, arabisches Gummi mangelte, auch mit Stärke konnten wir nur ungenügend versehen werden, die ...
Klebemittel [3]
Klebemittel für photographische Zwecke. Während des Krieges trat großer Mangel an Stärke ein, so daß zum Aufkleben von Photographien u.s.w. gebräuchliche Stärkekleister ...
Kleber
Kleber (Gluten), die Kollektivbezeichnung für eine Gruppe von Eiweißstoffen, welche nur im Getreidemehl vorkommen. Der Kleber ist ein Gemenge verschiedener sogenannter ...
Kleberleim
Kleberleim, Kleberpappe, Schusterpappe, ein Leimersatzmittel von geringem Klebevermögen, welches durch Mischen von zerstoßenem, teilweise gefaultem Kleber mit gegorenem Mehl ...
Klebeschmiege
Klebeschmiege, s. Backenschmiege.
Klebleim
Klebleim, Lösung von 2 Teilen Tischlerleim, 4 Teilen Kandiszucker und 1 Teil Gummiarabikum in 8 Teilen Wasser, dient zum Bestreichen der Rückseiten der Briefmarken, Etiketten ...
Klebpfosten
Klebpfosten, s. Klappstiel.
Klebsand
Klebsand, feuerfester Sand aus Eisenberg (Pfalz) und andern Orten, dient insbesondere zur Reparatur von Schmelzöfen und wird in Eisengießereien und Stahlwerken viel verwendet. ...
Klebschraube
Klebschraube, s. Schraubstock.
Klebstreifen
Klebstreifen, der bei Reißbahnen für Luftschiffe und Freiballone vorgesehene, mit Paragummi zu bestreichende Streifen, der teilweise noch mit Druckknöpfen versehen ist, damit ...
Kleeblatt
Kleeblatt, s.v.w. Dreiblatt (s.d.).
Kleeblattkreuz
Kleeblattkreuz, ein Kreuz, das an dem oberen Ende und den Armen kleeblattartig abschließt (s. die Figur), oder auch ein Kreuz, das halbkreisförmig abschließt und namentlich im ...
Kleebogen
Kleebogen, Bogenform des spätesten Mittelalters, entsteht aus der Zusammenstellung von drei bis fünf Kreisbogen, die, durch zwischenstehende Nasen (s.d.) voneinander getrennt, ...
Kleereinigungsmaschine
Kleereinigungsmaschine dient zur Ausscheidung der Kleeseide aus Luzerne, Rot- oder Weißklee durch Aussieben. [508] Da der Unterschied der Klee- und Kleeseidekörner nur sehr ...
Kleesäemaschine
Kleesäemaschine, zur breitwürfigen Aussaat von Kleesamen, dann aber auch von andern glatten Sämereien, wie Lein, Raps, Senf u.s.w. (s. Säemaschine).
Kleesalz
Kleesalz, das saure Kaliumsalz der Oxalsäure C2O4HK, findet sich in den Oxalis- und Rumexarten und wird in der Zeugdruckerei gebraucht; s. Oxalsäure.
Kleesamenreinigungsmaschine
Kleesamenreinigungsmaschine dient zum Abscheiden fremder Körper aus den Kleesamen, namentlich der Kleeseide. Die Absonderung der Kleeseide erfolgt am besten durch flache, hin ...
Kleesäure
Kleesäure, s. Oxalsäure.
Kleid
Kleid oder Bahn eines Segels nennt man die einzelnen Streifen Tuch, aus welchen ein Segel zusammengenäht ist; s. Besegelung. T. Schwarz.
Kleiden
Kleiden, ein Tau mit Schiemannsgarn oder Hüsing dicht umwickeln.
Kleiderkiste, -sack, -spind
Kleiderkiste, -sack, -spind, dient zum Aufbewahren der Kleidung nebst Schuhzeug u.s.w. der Matrosen an Bord von Kriegsschiffen. Zurzeit finden allgemein Kleiderspindel, in Gruppen ...
Kleidkeule
Kleidkeule, hölzerne Keule mit runder Keep, welche beim Kleiden der Taue benutzt wird. T. Schwarz.
Kleie
Kleie, Abfallprodukt der Getreidemüllerei, bestehend aus den äußersten Schichten des Getreidekornes (Frucht- und Samenhaut nebst daranhaftenden Kleber- und ...
Kleiengang
Kleiengang, Mahlgang, welcher die letzten (sehr geringwertigen) Spuren von Mehl aus den Schalen ausbringt, also gewissermaßen die Schlußarbeit des Schrotprozesses leistet. S. ...
Klein Elefant
Klein Elefant, Papierformat (s.d.) mit 900 mm Länge und 633 mm Breite.
Klein Median
Klein Median (Register), Papierformat (s.d.), 511 mm lang, 402 mm breit.
Klein Regal
Klein Regal (Klein Royal), Papierformat (s.d.), 621 x 487 mm.
Kleinbahnen
Kleinbahnen, Bahnen mit öffentlichem, aber auf geringe Entfernungen beschränktem Verkehr, wobei jedoch ein Uebergang von Güterwagen auf andre Bahnen nicht ausgeschlossen ...
Kleinbessemerei
Kleinbessemerei, s. Flußeisen und Stahl.
Kleindampfmaschinen
Kleindampfmaschinen, gemeinsame Bezeichnung für eine größere Anzahl verschiedener Dampfmaschinensysteme von geringer Leistung (1/2, 1–5 PS.) für das Kleingewerbe, zum ...
Kleinformat
Kleinformat, Papierformat (s.d.), 402–432 mm lang, 320–371 mm breit.
Kleinhaus
Kleinhaus. Die Bezeichnung wird in der Regel angewandt auf Häuser, die nur eine oder zwei Kleinwohnungen (s.d.) enthalten, aber auch ausgedehnt auf alle diejenigen Häuser, die ...
Kleinhaussiedelung
Kleinhaussiedelung. Siedelung von Kleinhäusern (s.d.) in geschlossener, halb offener oder offener Bauart mit Nutzgärten bei den Häusern und soweit erforderlich in geringer ...
Kleinkessel
Kleinkessel, s. Kleindampfmaschinen.
Kleinmessung
Kleinmessung, die Aufnahme aller Einzelheiten, wie der verschiedenen Grenzen mit allen Grenzgegenständen, der Gebäude, sonstigen Baulichkeiten und andern Anlagen. In der Regel ...
Kleinpflaster [1]
Kleinpflaster (Steinschlagpflaster), eine von Gravenhorst zu Stade eingeführte Neuerung der Fahrbahnbefestigung von Landstraßen. Die Straßenoberfläche wird auf einer festen, ...
Kleinpflaster [2]
Kleinpflaster. Als Ergänzung zu Bd. 5, S. 509, ist nachzutragen, daß das Kleinpflaster auch in Städten vielfach mit gutem Erfolg angewendet wurde und in diesen namentlich die ...
Kleinpunkte
Kleinpunkte, Bindepunkte eines Messungsliniennetzes, für welche Koordinaten berechnet werden; s. Liniennetz.
Kleinrauchrohrüberhitzer
Kleinrauchrohrüberhitzer für Lokomotiven. Diese ebenfalls von Schmidt entworfene Bauart unterscheidet sich von dem im Ergbd. I, S. 489, beschriebenen Rauchrohrüberhitzer ...
Kleins Maschinenelement
Kleins Maschinenelement, von Klein, Schanzlin & Becker in Frankenthal (Rheinpfalz), verbindet über eine Krummachse hinweg die gerade geführten Kolbenstangen von Dampf- und ...
Kleinspiegel
Kleinspiegel, Spiegeleisen (s.d. und Roheisen) mit einem Mangangehalt von 5–6%, besitzt zwar deutlich ausgebildete, aber noch kleine Spiegelflächen. A. Widmaier.
Kleinviehwagen
Kleinviehwagen, s. Eisenbahnwagen, Bd. 3, S. 346.
Kleinwagen
Kleinwagen, kleine Eisenbahnwagen, die durch Menschenkraft auf im Betriebe befindlichen Gleisen bewegt werden, d.h. Bahnmeisterwagen, Draisinen, Gleismesser, Eisenbahnfahrräder ...
Kleinwohnung
Kleinwohnung. Eine Wohnung von einem bis drei, unter Umständen auch vier Zimmern mit Zubehör, letzteres bestehend aus Küche (Wohnküche, Kochküche, Spülküche), Abort, ...
Kleinwohnungen
Kleinwohnungen. Unter Kleinwohnungen versteht man Familienwohnungen, welche entweder nur aus einer Wohnküche bestehen oder außer der Küche einen bis drei Wohn- und Schlaf ...
Kleister
Kleister, s. Klebemittel.
Kleistermarmor
Kleistermarmor (Herrnhuterpapier), ein in der Buntpapierfabrikation durch Marmorieren, Abziehen erzeugtes Papier, bei dessen Herstellung die Farben mit Kleister verdickt ...
Klemmenspannung
Klemmenspannung (Polspannung), s. Galvanismus, Bd. 4, S. 242, und Akkumulatoren für Elektrizität, Bd. 1, S. 110.
Klemmgesperre
Klemmgesperre, s. Reibungsschaltwerk.
Klemmhaken
Klemmhaken, 1. Bankhaken, s. Bankeisen; 2. hölzerne Klammer, die zum Zusammenleimen von Brettern dient, die zwischen deren Enden fest eingekeilt werden. Weinbrenner.
Klemmisolatoren
Klemmisolatoren, s. Leitungen, elektrische.
Klemmplatten
Klemmplatten, s. Oberbau (mit Eisenschwellen).
Klempnerblech
Klempnerblech, s. Blech und Messing.
Kleptoskop
Kleptoskop, ein Sehapparat für Unterseeboote (s.d.).
Klettenwolf
Klettenwolf, s. Kammgarnspinnerei und Streichgarnspinnerei.
Klettergerüste
Klettergerüste zum Besteigen von Schornsteinen und säulenförmigen Bauwerken sind mehrfach angewandt worden. Sie bestehen im allgemeinen aus Rahmen, die sich um den Schornstein ...
Kletterweichen
Kletterweichen, Weichen, bei denen die Unterbrechung der Schienen des Hauptgleises am Herzstück und an der Zungenvorrichtung wegfällt. Die Schienen des Hauptgleises werden von ...
Kleyscher Ventilator
Kleyscher Ventilator, s. Schleudergebläse.
Kliebhacke
Kliebhacke, s. Beil, Bd. 1, S. 656.
Klima [1]
Klima, der jährliche Verlauf der Witterung über einem kleineren oder größeren Gebiet, als ein Ganzes aufgefaßt. Das Klima ist konstant, d.h. von der Zeit unabhängig und ...
Klima [2]
Klima. Zahlreiche Angaben über die klimatischen Verhältnisse einzelner Gebiete finden sich in den Bänden der Meteorologischen Zeitschrift (Braunschweig) meist aus der Sender J. ...
Klima [3]
Klima. Das Klima oder der vergleichende jährliche Weiterverlauf hat zwar physikalische (meteorologische) Unterlagen, seine Betrachtung bezweckt aber das Verständnis der ...
Klingel
Klingel, elektrische, s. Alarmvorrichtungen, Haustelegraphen.
Klingstein
Klingstein, s.v.w. Phonolith (s.d.).
Klinkbolzen [1]
Klinkbolzen, Spitzbolzen, der mit seinem spitzen Ende durch das Holz reicht und hier umgeklinkt oder vernietet wird.
Klinkbolzen [2]
Klinkbolzen, Kopfbolzen zur Verbindung von Hölzern im Holzschiffbau, deren Ende nach dem Schlagen über Klinkringe eingeklinkt wird.
Klinke
Klinke, 1. Falle, Türverschluß, wohl die einfachste und älteste Art, bestehend in einem Eisen- oder Holzstab, dessen eines Ende an der Türe befestigt ist; das andre in einem ...
Klinken [1]
Klinken als Schaltklinken oder als Sperrkegel, s. Sperrklinken.
Klinken [2]
Klinken, im Bergbau, eine Vorrichtung zum Aufsetzen der Fördergestelle bei der Schachtförderung (s.d.).
Klinkensteuerungen
Klinkensteuerungen, s. Präzisionssteuerungen.
Klinker
Klinker, bis zur Sinterung gebrannte Ziegelsteine. Ein guter Klinker soll eine Wasseraufnahmefähigkeit von höchstens 2% haben. Literatur und weitere Angaben s. unter ...
Klinkerbau
Klinkerbau, Beplankung im Bootsbau (s.d.), bei welcher die Plankengänge mit ihren Kanten übereinander greifen. T. Schwarz.
Klinkerstraßen
Klinkerstraßen sind hauptsächlich in den Küstengegenden Deutschlands und der Niederlande, wo es an natürlichen Gesteinen und an Kies mangelt, angewendet worden, in neuerer ...
Klinkhaken
Klinkhaken (Schließhaken), mit Anlauf versehener Haken, der im Türpfosten befestigt wird und bei Einlegen der Türklinke oder Falle die Türe verschlossen hält. Weinbrenner.
Klinkring
Klinkring, Unterlagsring für die verklinkten Enden der Klinkbolzen.
Klinkung
Klinkung, Ausschnitt eines Stückes Holz, um dieses an ein andres anzupassen; man nennt dann das Stück an- oder ausgeklinkt, das andre eingeklinkt.
Klinoklas
Klinoklas, s. Strahlerz.
Klinometer
Klinometer, s. Neigungsmesser.
Klipper
Klipper, ein schnellsegelndes Kauffahrteischiff von scharfen Schiffsformen, ausfallendem Bug und vorwiegend Vollschiffstakelung. T. Schwarz.
Klischee
Klischee, in der Buchdruckerei heute jede Druckform, welche im Gegensatze zu dem aus vielen kleinen Einzelstücken zusammengefügten Letternsatze aus einem Stücke besteht ...
Klitometer
Klitometer, Neigungs- oder Gefällmesser (s.d.), wie die Bergwage (s.d.).
Kloake
Kloake, s. Kanalisation der Städte und Ortschaften.
Klöbeisen
Klöbeisen, s. Böttcherei, Bd. 2, S. 138.
Kloben
Kloben, s.v.w. Haspen, Bandhaken, Stützhaken, Stützkegel, der am Tür- oder Fensterpfosten oder -futter befestigte eiserne Haken oder Dorn, Kegel, in dem das Band, mit runder ...
Klönnes Kreiselrätter
Klönnes Kreiselrätter, s. Siebvorrichtungen.
Klopfen
Klopfen, im Bergbau, s.v.w. ein hörbares Zeichen geben, entweder für den Beginn bezw. das Ende einer Schicht oder für die Schachtförderung (s.d.).
Klopfer
Klopfer, s. Telegraphie.
Klopfmaschine
Klopfmaschine, diejenige in der Tuchfabrikation (s.d.) verwendete Maschine, die das Klopfen des Tuches auf mechanischem Wege zu vollführen hat; vgl. a. Seidenspinnerei. Kraft. ...
Klopfwolf
Klopfwolf, s. Streichgarnspinnerei.
Klöppeln
Klöppeln, ein Arbeitsverfahren zur Erzeugung von aneinander geschlossenen Gezwirnen, Geflechten und Geweben, bei dem die zu vereinenden, auf kleinen Spulen (Klöppel, Klöpfel) ...
Klosett [1]
Klosett, s.v.w. Abort (vgl. Bd. 1, S. 24) mit Abschluß gegen die Grube oder den Abflußkanal; wenn mit Wasserleitung versehen, auch Spülabort oder Wasserklosett genannt. Der ...
Klosett [2]
Klosett. – Moderne Klosetts werden jetzt zumeist in Steingut oder sogenanntem Feuerton mit porzellanartigem Aussehen freistehend ohne jede Einkapselung in Holz- oder ...
Kloster
Kloster (lat. Claustrum), Gesamtheit der Gebäude, welche zur Aufnahme und Wohnung von Mönchen oder Nonnen dienen und mit den dazwischen liegenden Höfen und Gärten von einer ...
Kloten
Kloten oder Klotjen, kleine Holzkugeln, welche auf die Rack der Gaffel aufgezogen sind und zur Führung dienen. T. Schwarz.
Klotz
Klotz, 1. Block: jedes unbearbeitete Stück Stein, Holz oder Metall u.s.w., z.B. Sägeklotz, ein Baumstamm von gewöhnlicher Brettlänge; 2. kurzer Abfall eines Holzstücks; 3. ...
Klötzelbrücken
Klötzelbrücken, Holzbrücken, bei denen die Träger aus mehreren untereinander gelegten Balken bestehen, die durch zwischenliegende kurze Balkenstücke (Klötzel) voneinander ...
Klotzen
Klotzen (pflatschen, foulardieren) bezweckt, ein Gewebe in offener Breite unter Anwendung besonderer Maschinen (s. Klotzmaschine) mit verdünnten, konzentrierten oder verdickten ...
Klotzmaschine
Klotzmaschine (Pflatsch-, Padding-, Foulardiermaschine) dient als Breitfärbemaschine zum Färben von Geweben, zum Imprägnieren letzterer mit Beizen und zum Eintreiben von ...
Klotzpflasterungen
Klotzpflasterungen, s. Straßenbau.
Klüfock
Klüfock, s.v.w. Innenklüver; s. Bemastung und Besegelung.
Kluft
Kluft (bergmännisch), eine leere oder teilweise ausgefüllte oder mit lockeren, mechanisch eingeschwemmten Stoffen erfüllte Gesteinsspalte. Der Ausdruck steht im Gegensatz zu ...
Klumpblock
Klumpblock, Block (s.d.) von gedrungener Form.
Kluppe
Kluppe, Bezeichnung 1. für Baumlehre, Gabelmaß, s. Meßwerkzeuge; 2. für Gewindeschneidzeuge: Handkluppe, Schneidkluppe, Schraubenkluppe, Backenkluppe, s. ...
Kluppzange
Kluppzange, s. Pinzette.
Klüse
Klüse eines Schiffes, ein gußeisernes oder stählernes Rohr mit wulstigen Flanschen an den Enden durch welche die Ankerkette von außenbords an Deck geführt wird; vgl. ...
Klüsholz
Klüsholz, das hölzerne Bugspant im Holzschiffbau, durch welches das Klüsrohr geführt ist. T. Schwarz.
Klüten
Klüten, mit der Hand unter Tonzusatz als Bindemittel geformte Steinkohlenbriketts (s. Brikettieren).
Klüver
Klüver, ein Vorsegel, welches zwischen Fockmast und Klüverbaum gefahren wird; s. Bemastung und Besegelung. T. Schwarz.
Klüverbaum
Klüverbaum, die Verlängerung des Bugspriets (s. Bemastung); bei Segel-Jachten das einfahrbare Bugspriet zum Setzen des Klüvers. T. Schwarz.
Klüverfall, -hals, schote
Klüverfall, -hals, schote, das laufende Gut des Klüversegels.
km
km, in Deutschland amtliche Abkürzung für Kilometer.
Knagge
Knagge, schräggestellter oder steilaufsteigender Träger im Holzbau, aus einem Brett- oder kurzen Holzstück gebildet, das zwischen eine Stütze und aufliegende Last ...
Knall
Knall, kurzer Schall, erzeugt durch eine einzige, etwa durch Stoß oder Explosion entstandene Luftwelle. Bei starker Verdichtung der Luft in der Welle ist die ...
Knallgas
Knallgas (Hydrooxygengas), ein Gemenge von 2 Volumen Wasserstoffgas mit 1 Volumen Sauerstoffgas oder 5 Volumen atmosphärischer Luft, das beim Anzünden unter heftiger, von Knall ...
Knallgasmikroskop
Knallgasmikroskop, ein mit Drummondschem Kalklicht (s.d.) beleuchteter Projektionsapparat zur objektiven Darstellung mikroskopischer Präparate (s. Mikroskop). Aug. Schmidt.
Knallgasvoltameter
Knallgasvoltameter, s. Meßinstrumente, elektrische.
Knallkapseln
Knallkapseln, kleine, mit einem Knallsatz gefüllte Dosen, die von den Bahnwärtern unter gewissen Umständen, z.B. bei unsichtigem Wetter, auf den Schienen ausgelegt und von den ...
Knallpräparate
Knallpräparate, s. Initialzündungen.
Knallquecksilber
Knallquecksilber (Mercuridfulminat, Howards Knallpulver) ist das Quecksilbersalz einer der Cyansäure isomeren Säure, der Knallsäure, deren Sauerstoff an den Stickstoff ...
Knallsäure
Knallsäure, s. Knallquecksilber.
Knallsignale
Knallsignale, s. Knallkapseln.
Knallsilber
Knallsilber, s. Silberoxyd.
Knappschaft
Knappschaft, s. Grubenbetrieb.
Knarre
Knarre (Ratsche, Rätsche) dient dazu, einer Spindel u.s.w. eine dem Drehungssinn nach gleichbleibende Drehung durch Ableitung von einer hin und her gehenden Bewegung zu ...
Knarrenkluppe
Knarrenkluppe, Gewindeschneidwerkzeug, s. Bd. 4, S. 495, für Gasgewinde. Die gewöhnlichen zweiarmigen Schneidkluppen (vgl. Bd. 4, S. 495, Fig. 19–21) können bisweilen ...
Knebel [1]
Knebel, 1. hölzerner Griff oder Querholz an Zugseilen (bei Rammen u. dergl.), um das Anziehen zu erleichtern; 2. desgleichen zum festeren Anspannen von Seilen, wobei das Holz ...
Knebel [2]
Knebel (Knecht), im Bergbau ein kurzes, schwaches Rundholz, das durch das aufgedrehte Ende des Schachtfeiles gefleckt ist und einem Manne beim Hinablassen in den Schacht als Sitz ...
Knebeldrücker
Knebeldrücker, hackenförmiger Handgriff an Türschlössern mit hebender Falle, mit dieser durch den Dorn verbunden und an letzteren durch einen Steckstift befestigt (s. die ...
Knecht
Knecht, s.v.w. Bankknecht, s. Hobelbank. Als Knecht wird auch der gerade hölzerne Stab der Tritt-(Spinn-)räder bezeichnet, der auf die Kurbel gehängt wird und unten an den ...
Knechtkammern
Knechtkammern dienen zur Unterbringung des Wärterpersonals für das Vieh; sie sind im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Stall, möglichst nur durch Lattenverschlag von diesem ...
Kneiper
Kneiper, am Oberharz ein im Schacht wagerecht zwischen die Wandruten (s. Grubenzimmerung) zur Abstützung eingetriebenes Holz.
Kneipzange
Kneipzange, s. Beißzange, Bd. 1, S. 656, und Zangen.
Knetmaschine
Knetmaschine, s. Brotfabrikation und Mischmaschinen.
Knick
Knick, Bruch unter stumpfem Winkel an einer Dachfläche, einer Mauer-Flucht u.s.w.
Knickfestigkeit
Knickfestigkeit. – Wird ein gerader Stab von konstantem Querschnitt F und genügender Länge L durch eine Kraft P, welche in der Richtung seiner Achse wirken soll, gedrückt, ...
Knickung
Knickung von Eisenbetonsäulen, s. Säulen aus Eisenbeton.
Knie
Knie (Knieholz), kurzes, gebogenes Holzstück zur Verbindung zweier in einem Winkel zusammentreffender Hölzer.
Kniebügel
Kniebügel (Knieleder des Bergmanns), s. Fahrzeug.
Kniedeckenscheiben
Kniedeckenscheiben, s. Gasbeleuchtung, Bd. 4, S. 273.
Kniehahn
Kniehahn, ein Hahn, der, in dem Winkelpunkt einer abgelenkten Rohrleitung sitzend, zugleich das Kniestück oder den Krümmer ersetzt; s. Hähne.
Kniehebelklemme
Kniehebelklemme, eine besondere Art Froschklemme, die beim Ziehen des Leitungsdrahtes für Telegraphen und Fernsprecher benutzt wird. Sie hat die durch die Figur veranschaulichte ...
Kniehebelpresse
Kniehebelpresse, s. Pressen, Lochmaschinen, Münzmaschinen, Nietmaschinen, Scheren, Zangen.
Kniehebelsteinzange
Kniehebelsteinzange, s. Greifzeuge.
Knieholz
Knieholz, s. Knie, Nutzhölzer.
Knieschienen
Knieschienen, auch Horn- oder Flügelschienen, s. Herzstück.
Kniestütze
Kniestütze (Kniepfosten), kurzer Pfosten zur Unterstützung der Kniestockpfetten oder Dachschwellen; dies Holz hat bei steinernem Kniestock nur den vorübergehenden Zweck, die ...
Knistergold
Knistergold (Knittergold, Lahngold, Rauschgold), dünnste Sorte Messingblech.
Knochen
Knochen werden durch Verbrennen auf Knochenasche zu Düngemitteln verarbeitet. Das Gewichtsverhältnis zwischen organischer und anorganischer Substanz der Knochen wechselt nicht ...
Knochenasche
Knochenasche, s. Knochenerde.
Knochenbreccie
Knochenbreccie gehört zu den durch die Natur aus vergangenen Zeiten aufbewahrten Knochen. Sie besteht aus den Knochen grasfressender Tiere verschiedener Gattungen, welche durch ...
Knochenbrecher
Knochenbrecher dient zum Zerkleinern der Knochen, um dieselben für Düngerzwecke zu bereiten. Er besteht im wesentlichen aus zwei gezahnten Walzen, die außer Betrieb fest ...
Knochenentfettung
Knochenentfettung. – Man hat wohl schon früher Knochen entfettet, doch in den weitaus meisten Fällen nur altes, mehr oder weniger verdorbenes Knochenmaterial dazu ...
Knochenerde
Knochenerde (Beinerde, Knochenasche), durch Erhitzen von tierischen Knochen bei Luftzutritt erhalten, wobei die organische Substanz verbrennt und nur die mineralische Substanz ...
Knochenfett [1]
Knochenfett, aus zerkleinerten Knochen durch Auskochen mit Wasser oder Dampf oder durch Extraktion mit Benzin gewonnenes Fett. Das durch Auskochen frischer Knochen gewonnene ...
Knochenfett [2]
Knochenfett. Das meiste Knochenfett wird als Nebenprodukt bei der Verarbeitung der Knochen auf Knochenmehl gewonnen. Die Knochen werden vor ihrer mechanischen Zerkleinerung ...
Knochenkohle [1]
Knochenkohle (Knochenschwarz, Beinschwarz, Spodium), ein Gemisch von Kohle und phosphorsauerm sowie auch kohlensauerm Kalk, besitzt stark entfärbende Eigenschaften und wird ...
Knochenkohle [2]
Knochenkohle kommt als Düngemittel fast ausschließlich als Abfall der Zuckerindustrie in den Handel. Hauptsächlich dient sie als Rohmaterial für die Superphosphatfabrikation. ...
Knochenmehl
Knochenmehl wird als Düngemittel aus Knochen dargestellt, indem letzteren durch Dämpfen ihre zähe Beschaffenheit genommen wird. Hierdurch werden sie mürbe und zerbrechlich. ...
Knochenöl
Knochenöl, geringere Sorte Klauenfett.
Knochenphosphate
Knochenphosphate, als Düngemittel bezw. zur Superphosphatfabrikation (s. Phosphorsäuredünger) verwendete basische Phosphate. Hierher gehören Knochenkohle, Knochenasche, der ...
Knochensäure
Knochensäure, s.v.w. Phosphorsaure (s.d.).
Knochenschwarz
Knochenschwarz, s. Knochenkohle.
Knolle
Knolle (architekton.), s.v.w. Krabbe (s.d.).
Knollenmergel
Knollenmergel, der oberen Abteilung der mittleren Keuperformation in Schwaben angehörige, rote und violette, zu Letten verwitternde Mergel mit Einlagerungen harter toniger ...
Knollensteine
Knollensteine, runde, knollig oder plattig geformte Klumpen von kieseligem und sehr hartem Quarzsandstein. Sie werden pfund- bis zentnerschwer, kommen in sandigen und tonigen ...
Knopf
Knopf, 1. Beschlägteil von rundlicher Form, dient als Handgriff, zum Zuziehen einer Türe oder zur Bewegung von Fallen, Riegeln, Vorreibern u.s.w.; 2. Knauf, obere Bekrönung ...
Knopfblech
Knopfblech, papierdünnes gewalztes Eisenblech im rohen Zustande, auch blau oder schwarz lackiert, für Herstellung von Hosenknöpfen und als Unterseite von Stoff knöpfen ...
Knopffabrikation
Knopffabrikation. Knöpfe werden aus Perlmutter, Hörn, Knochen, harten Außenschalen verschiedener Früchte, so Steinnuß-, Elfenbeinnuß-, Kokosnußschalen, Hirschhorn, Holz, ...
Knopflack
Knopflack, in dicke Stücke gegossener Körnerlack (s. Gummilack).
Knopfmetall
Knopfmetall, besonders zu Knöpfen verarbeitete Legierung aus 80 Teilen Zink und 20 Teilen Kupfer.
Knoppern
Knoppern, s. Galläpfel und Gerbstoffe.
Knorpelleim
Knorpelleim, s. Chondrin.
Knörper
Knörper (Knorpel), in der Kohlen-, seltener in der Erzaufbereitung (s.d.) Korn von gewisser Größe. Beim sächsischen Kohlenbergbau haben Knorpelkohlen etwa 40–20 mm ...
Knüppel
Knüppel, vorgewalzte Eisenblöcke, die zur Weiterverarbeitung bestimmt sind und deshalb zu den sogenannten Halbfabrikaten gerechnet werden. Ihr Querschnitt ist annähernd ...
Knüppeldämme
Knüppeldämme (Knüppelwege) bestehen aus tannenen Rundhölzern von 10–12 cm Stärke oder aus untauglich gewordenen eichenen Eisenbahnschwellen. Die Rundhölzer bezw. ...
Koaks
Koaks (Koks), s. Brennstoffe, Bd. 2, S. 291, und Koks.
Koalitionsrecht [1]
Koalitionsrecht (Koalitionsfreiheit), das gesetzliche Recht, sich zur gemeinsamen Förderung bestimmter Interessen zu vereinigen. Man spricht insbesondere von einem ...
Koalitionsrecht [2]
Koalitionsrecht. Durch Reichsgesetz vom 22. Mai 1918, Reichsgesetzbl. S. 423, ist der den Koalitionszwang unter Strafe Heilende § 153 der Gewerbeordnung aufgehoben worden. Art. ...
Kobalt
Kobalt (Co, Atomgew. 58,55, spez. Gew. 8,5), ein stark glänzendes Metall von grauer, schwach rötlich getönter Farbe und von beträchtlicher Härte. Bei gewöhnlicher Temperatur ...
Kobaltblau
Kobaltblau (Coeruleum, Kobaltultramarin, Leithnerblau, Leidenerblau, Thénardsches Blau, Coelin, Wienerblau), eine sehr schöne, zu allen Arten der Malerei verwendbare, dem ...
Kobaltblüte
Kobaltblüte (Erythrin, roter Erdkobalt), Mineral, wasserhaltiges arsensaures Kobalt Co3As2O8 + 8H2O (37,56% CoO, 38,40% As2O5, 24,04% H2O). Kristallisiert monoklin, ...
Kobaltbraun
Kobaltbraun, sehr beständige Farbe von schön braunem Ton, durch Glühen von Tonerde, einem Kobaltsalz und Eisenoxyd erhalten.
Kobaltbronze
Kobaltbronze (von Wiggin), phosphorsaures Kobaltoxydulammoniak, in der Tapeten- und Buntpapiererzeugung verwendet, metallglänzendes, violettes, schuppiges Pulver, sich fettig wie ...
Kobaltchloride
Kobaltchloride, weniger die einfachen, den Formeln CoCl2 und Co2Cl6 entsprechenden Chloride, als vielmehr deren Doppelverbindungen mit Ammoniak, die sogenannten Amine, die ...
Kobaltfarben
Kobaltfarben, braune, blaue, gelbe, grüne, rote, meist sehr beständige Mineralfarben, welche Kobalt in verschiedener Form und in Verbindung mit andern Materialien ...
Kobaltgelb
Kobaltgelb (Jaune indienne, Indischgelb), eigentümlich glänzende und feurig gelbe Farbe, obgleich kalihaltig, doch in Wasser vollkommen unlöslich, als Oel- und Wasserfarbe ...
Kobaltglanz
Kobaltglanz, Glanzkobalt, Kobaltin, Mineral, Schwefelarsen-Kobaltverbindung CoAsS (35,54% Co, 45,18% As, 19,38% S, mit geringen Mengen Fe). Kristallisiert regulär wie ...
Kobaltgrün
Kobaltgrün (Rinnmanns Grün, Sächsisches Grün, Zinkgrün), im Handel nicht vorkommende, sehr beständige, aber nicht sehr feurige, nicht besonders deckende Farbe, durch ...
Kobaltin
Kobaltin, s.v.w. Kobaltglanz (s.d.).
Kobaltkaliumsilikat
Kobaltkaliumsilikat, s. Smalte.
Kobaltkarbonate
Kobaltkarbonate. Bei der Fällung von Kobaltoxydulsalzlösungen mittels Soda oder andrer Karbonate entstehen Karbonate verschiedener Zusammensetzung, meist basische Salze, die ...
Kobaltkies
Kobaltkies, Kobaltnickelkies, Linnéit, Schwefelkobalt, Mineral, Co3S4, wobei indes der größere Teil des Kobalts durch Nickel ersetzt sein kann, daher richtiger ...
Kobaltmanganerz
Kobaltmanganerz (schwarzer Erdkobalt, Asbolan), wasserhaltiges Gemenge von Manganoxyd und Kobaltoxyd (19–32%). Meist traubig und nierenförmig, derb. Bläulichschwarz, ...
Kobaltonitrat
Kobaltonitrat, ein der Formel Co(NO3)2 entsprechendes, in Wasser leicht lösliches rotes Salz, entsteht beim Lösen von Kobalt oder Kobaltoxydul in Salpetersäure. Seine Lösung ...
Kobaltosalze
Kobaltosalze, s.v.w. Kobaltoxydulsalze; s. Kobalt.
Kobaltosulfat
Kobaltosulfat, s. Kobaltvitriol.
Kobaltoxyde
Kobaltoxyde, des Handels, werden bei der Scheidung von Kobalt und Nickel (s. Nickel) in verschiedenen Formen erhalten und unter folgenden Namen in den Handel gebracht: schwarzes ...
Kobaltoxydulsalze
Kobaltoxydulsalze, s. Kobalt.
Kobaltprobe
Kobaltprobe, s. Nickelproben.
Kobaltrosa
Kobaltrosa, verschiedene Kobaltverbindungen, in Wasser unlöslich, haben eine rosenrote oder violettrote Farbe, dienen in der Oelmalerei, in der Kattundruckerei und sind sehr ...
Kobaltsafflor
Kobaltsafflor (Zaffer), ein durch Rösten von Kobalterzen oder Kobaltspeise erhaltenes Produkt, das außer Kobaltoxyden noch Arsenite und Arseniate des Kobalts, geringe Mengen ...
Kobaltsikkative
Kobaltsikkative, in der Anstrichfarben- und Lackfabrikation verwendete Verbindungen des Kobalt mit Harz- oder Oelsäuren (Leinöl-, Perillaölsäure u.s.w.) in fester Form oder ...
Kobaltsilikat
Kobaltsilikat. Unter den Kobaltsilikaten hat nur ein stark saures Kobaltkalisilikat technische Bedeutung. Näheres s. unter Smalte. Bujard.
Kobaltsolution
Kobaltsolution, s. Kobaltonitrat.
Kobaltsulfide
Kobaltsulfide der Zusammensetzung CoS, Co2S3, CoS3 u.s.w. finden sich in der Natur als Syepoorit, Kobaltkies, mit Arsenkobalt verbunden im Kobaltglanz und lassen sich zum Teil ...
Kobaltultramarin
Kobaltultramarin, s. Kobaltblau.
Kobaltviolett
Kobaltviolett, violette Körperfarbe, im Tapeten- und Zeugdruck verwendet, aus phosphorsaurem Kobaltoxydul Co2P2O7 bestehend.
Kobaltvitriol
Kobaltvitriol (kristallisiertes Kobaltsulfat) CoSO4 + 7H2O, ein in Wasser leichtlösliches, rotes, durchsichtiges Salz, das man durch Lösen von Kobalt oder Kobaltoxydul in ...
Koben
Koben (Schweinebuchten), s. Schweineställe.
Koch
Koch- und Heizapparate, elektrische, beruhen entweder auf der Ausnutzung der Wärme des elektrischen Lichtbogens oder der Nutzbarmachung der Wirbelströme (bei Wechselstrom), ...
Koch- und Heizapparate
Koch- und Heizapparate, elektrische. Die Verwendung des elektrischen Stromes zu Koch- und Heizzwecken hat in den letzten Jahren weiter zugenommen, einer allgemeineren Benutzung ...
Kochenille
Kochenille (Coccionella), die getrockneten Weibchen der in Mexiko einheimischen, daselbst und in Guatemala, Honduras, auf den Kanaren (Teneriffa) im großen gezüchteten ...
Kochenillelacke
Kochenillelacke, hochkarminrote, den Karminlacken in Farbe ähnliche Lacke, meistens aus Krapp (Garancin), auch aus Rotholz hergestellt, die sich als Wasserfarbe für ...
Kochenillerot [1]
Kochenillerot, rote Körperfarbe, den mit Kochenille hergestellten Farben im Ton ähnlich, meistens auf Tonerde, Stärke u.s.w. niedergeschlagene Farbholzauszüge oder ...
Kochenillerot [2]
Kochenillerot, unechtes, s. Farbstoffe, pflanzliche, Bd. 3, S. 636.
Kocher
Kocher, ein in der Papierfabrikation zur nassen Reinigung der Hadern verwendeter, aus einem dampf dicht schließbaren Gefäß bestehender Apparat,[537] in welchem die Hadern ...
Kochgeschirre
Kochgeschirre, irdene oder tönerne, von tunlichst geringer Wandstärke, damit die Wärme des Feuers zum Kochen leicht hindurchgelangen kann, aus Rohmassen, die dem gebrannten ...
Kochinöl
Kochinöl, s.v.w. Kokosnußöl (s.d.).
Kochsalz
Kochsalz, s. Salz.
Kockpit
Kockpit, ein im Deck vertiefter Sitzraum für den Rudermann auf Segeljachten.
Koda
Koda, in Schweden gewonnenes weiches Fichtenrohharz – nicht vertrocknetes Scharrharz (Wildharz) – das im Lande zu Harzprodukten verarbeitet wird; die Leistungsfähigkeit ...
Kodak
Kodak, s. Kamera.
Kodilla
Kodilla (Kodille, Kudéla), s.v.w. Heede (Werg) in der Flachs- und Hanfspinnerei (vgl. Eck, G., Russisches Flachs- und Hauslexikon, Görlitz 1899).
Kodöl
Kodöl, s. Harzöle.
Kodophon
Kodophon, eine Signalvorrichtung für Luftfahrzeuge, die, selbsttätig durch ein Windrad in Umdrehung versetzt, vertikale Bewegungen des Luftfahrzeuges durch abgestimmte Töne ...
Koeffizienten
Koeffizienten (Beiwerte), die Zahlen oder bekannte Größen ausdrückenden Buchstaben, welche in mathematischen Ausdrücken als Faktoren der Potenzen, goniometrischen Funktionen ...

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