Слова на букву bart-bora (1262) Lexikon der gesamten Technik
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Слова на букву bart-bora (1262)

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Bart [2]
Bart, eines Schlüssels, s. Schloß.
Bärteln
Bärteln, in der Tuchfabrikation, das erste Scheren des Tuches, daher Bärteltuch, zum erstenmal (mit halben Haaren) geschorenes Tuch.
Bartkluppe
Bartkluppe, s. Schloß.
Bartnagel
Bartnagel ist ein Nagel mit großem gezackten Kopf.
Bartonsche Irisknöpfe
Bartonsche Irisknöpfe, s. Beugung des Lichtes.
Baryt
Baryt, s. Baryumoxyd und Schwerspat.
Baryterde
Baryterde, s.v.w. Baryumoxyd (s.d.).
Barytgelb
Barytgelb (Steinbühlergelb, gelbes Ultramarin, Gelbin), schwefelgelb, chromsaurer Baryt, findet hauptsächlich in der Zündholzfabrikation Verwendung, wo es ganz oder teilweise ...
Barytgrün
Barytgrün, hellgrüne, an der Luft unveränderliche Malerfarbe, durch lang andauerndes Glühen von Barytgelb (s.d.) dargestellt.
Barythydrat
Barythydrat (kaustischer Baryt), s.v.w. Baryumoxydhydrat (s.d.).
Barytpapier
Barytpapier. Photographische Papiere, die mit lichtempfindlicher Chlorsilber- oder Bromsilberemulsion überzogen werden sollen, erhalten für diese fast immer eine ...
Barytpulver
Barytpulver, s. Geschoßtreibmittel.
Barytsalpeter
Barytsalpeter (salpetersaurer Baryt), s.v.w. Baryumnitrat (s.d.).
Barytwasser
Barytwasser, s. Baryumoxydhydrat.
Barytweiß
Barytweiß, Barytzinkweiß, s. Permanentweiß.
Barytzement
Barytzement, s. Zement.
Baryum
Baryum Ba, Atomgewicht 137, spez. Gew. 3,75; Metall, weich wie Blei und silberweiß. An der Luft oxydiert es leicht und zersetzt Wasser energisch schon bei gewöhnlicher ...
Baryumchlorid
Baryumchlorid (Chlorbaryum) BaCl2, Mol.-Gew. 208, spez. Gew. (des zuvor geschmolzenen Salzes) 3,7, wasserfrei oder kristallisiert. Das wasserfreie Salz bildet weiße, ...
Baryumchromat
Baryumchromat, chromsaures Baryum oder chromsaurer Baryt, BaCrO4, ein gelbes, in Wasser fast unlösliches Pulver, wird durch Umsetzung wässeriger Lösungen von Alkalichromaten ...
Baryumhydroxyd
Baryumhydroxyd, s.v.w. Baryumoxydhydrat (s.d.).
Baryumkarbonat
Baryumkarbonat (kohlensaures Baryum, kohlensaurer Baryt) BaCO3, Mol.-Gew. 197, spez. Gew. 4,3, ist ein weißes, amorphes bis durchscheinend kristallinisches Salz, bei starker ...
Baryumnitrat
Baryumnitrat (salpetersaures Baryum, salpetersaurer Baryt) Ba(NO3)2, Mol.-Gew. 261, spez. Gew. 3,2, bildet farblose, durchsichtige Kristalle (vag. Okt.), in Wasser löslich, ...
Baryumoxyd
Baryumoxyd (Baryt, Aetzbaryt, Baryterde, Schwererde) BaO, Mol.-Gew. 153, spez. Gew. 5,5, in Blättchen mit acht Molekülen Kristallwasser kristallisierende, bei Weißglut eben ...
Baryumoxydhydrat
Baryumoxydhydrat (Barythydrat, Aetzbaryt, kaustischer Baryt) Ba(OH)2, kommt fast nur in wasserhaltigen Kristallen der Formel Ba(OH)2 + 8H2O (Mol.-Gew. 415) in den Handel. Als ...
Baryumsulfat
Baryumsulfat (schwefelsaures Baryum, schwefelsaurer Baryt) BaSO4, Mol.-Gew. 233, spez. Gew. 4,3–4,7, ist ein weißes, kristallinisches oder amorphes, in Wasser und Säuren ...
Baryumsulfid
Baryumsulfid, s.v.w. Baryumsulfuret (s.d.).
Baryumsulfuret
Baryumsulfuret BaS, Mol.-Gew. 169, graue, amorphe, kaum schmelzbare, in Wasser lösliche, leicht oxydierbare Masse, die man am billigsten durch Reduktion[553] von Baryumsulfat ...
Baryumsuperoxyd
Baryumsuperoxyd (Baryumhyperoxyd, Baryumdioxyd) BaO2, Mol.-Gew. 169, bildet ein schweres, grünlichweißes, in Wasser unlösliches Pulver. Beim Erhitzen über 500° (in ...
Baryzentrische Methode
Baryzentrische Methode, s. Guldinsche Regeln.
Basalte
Basalte, Bezeichnung für die jüngeren, tertiären Vertreter der Diabase und Melaphyre, also kieselsäurearme (weniger wie 55%), dafür eisen-, kalk- und magnesiareiche ...
Basalteisenstein
Basalteisenstein, s. Basalte.
Basaltglas
Basaltglas (Lavaglas, Hyalitglas), dunkelgrüne bis schwärzliche Glasmasse, durch Zusammenschmelzen von Eisenschlacken, Basalt oder Lava mit 2% Kohlenpulver oder 5–6% ...
Basaltgut
Basaltgut, ein schwarz gefärbtes, unglasiertes, sehr politurfähiges Steinzeug der Fabrik von Wedgewood & Sons in Etruria und Stoke upon Trent in England (s. Tonwaren).
Basaltmandelstein
Basaltmandelstein, s. Basalte.
Basaltmasse
Basaltmasse, basaltfarbiges Steinzeug ohne Glasur.
Basalttuff
Basalttuff ist eine aus basaltischen Auswürflingen (Aschen und Sanden) oder aus Basaltbrocken, die durch Verwittern und mechanische Zerstörung von Basalt entstanden sind, ...
Basaltwacke
Basaltwacke, s. Basalte.
Basament
Basament, s.v.w. Unterbau, Fundamentmauer.
Basane
Basane, ähnlich wie Kalbfelle bearbeitete Schaffelle, die besonders zu Büchereinbänden verwendet werden.
Basanit
Basanit, s. Basalte.
Base
Base (Basis), in der Baukunst Auflager eines Bauteiles, besonders Bezeichnung für den Säulenfuß. In der Chemie, s. Basen.
Baselergrün
Baselergrün, s. Schweinfurtergrün.
Basen
Basen sind nach der Bezeichnungsweise der älteren Chemie diejenigen Verbindungen, die, mit Säuren vereinigt, Salze bilden. Die neueren Anschauungen der physikalischen Chemie ...
Basilika
Basilika, in seiner ältesten Bedeutung ein königlicher Bau, aber schon in griechischer Zeit als Gerichts- und Geschäftshalle bekannt. Das Grundprinzip der Basilika findet sich ...
Basilikaform
Basilikaform, in der Architektur Bezeichnung für einen Bau, der ein höheres Mittelschiff und zwei oder mehrere niedrigere Seitenschiffe besitzt.
Basis [1]
Basis, in der Gesteinskunde der Gemengteil von glasartiger und amorpher Beschaffenheit, der in den Eruptivgesteinen, besonders in den jüngeren (Porphyren, Melaphyren, ...
Basis [2]
Basis, in der Architektur, s. Base.
Basis [3]
Basis , in der Mathematik Grundlinie einer geometrischen Figur, Grundfläche eines Körpers, Grundzahl eines Logarithmensystems. – Basis, zur Verwandlung von Flächen, s. ...
Basis [4]
Basis , in der Kristallographie, die durch die Nebenachsen gelegte Ebene oder das den Kristall in beliebiger Entfernung von dieser Fläche begrenzende und mit derselben parallele ...
Basis [5]
Basis (Grundlinie, Standlinie) nennt man bei trigonometrischen Bestimmungen diejenige durch unmittelbare Längenmessung erhaltene Linie, aus der weitere Linien rechnerisch ...
Basismessung [1]
Basismessung. Eine Basismessung ist dem Prinzip nach eine verfeinerte Längenmessung (s.d.), wobei die einzelnen Operationen einer solchen: Ausrichten der Linie, Einrichten der ...
Basismessung [2]
Basismessung. Die Basismessung mit Drähten und Bändern aus Invar ist immer mehr verbreitet und vervollkommnet worden. Die Ausdehnungswerte der Verbindungen von etwa 36% Nickel ...
Basismessung [3]
Basismessung . – Den in Bd. 1, S. 561, und Ergbd. I, S. 59, beigebrachten Erläuterungen ist Wesentliches nicht hinzuzufügen, da während der Kriegsjahre selbstverständlich ...
Basismethode
Basismethode, s. Meßtisch, Meßtischaufnahme.
Basisnetz
Basisnetz, s. Basis, S. 559.
Basküle
Basküle (Basquill), eine Drehvorrichtung, mittels welcher gleichzeitig zwei Stangen oder Riegel nach entgegengesetzter Richtung bewegt werden. In der Schlosserei wird die ...
Basol
Basol, wohlfeiles Ersatzmittel für Lysol, Kresolseifenpräparat mit 50% Kresol, wasserlöslich, von sehr guter Wirkung. Andés.
Basrelief
Basrelief (Flachrelief), jene Werke der Bildhauerkunst, die nur wenig vor dem Grunde hervortreten.
Basselisseweberei
Basselisseweberei, Webarten, bei denen die Kette horizontal ausgespannt ist, im Gegensatz zu jenen, wo sie vertikal angeordnet ist (Hautelisseweberei), im engeren Sinne Teppich- ...
Bassiafett
Bassiafett (Bambarra-, Bambouc-, Choorie-, Chorea-, Djave-, Galam-, Illipe-, Madhuca-, Mafura-, Mahwa-, Noungon-, Phulwara-, Sheabutter, vegetabilische Butter), das Samenfett ...
Bassiaöl
Bassiaöl, auch Mowrabutter genannt, ist nach Lewkowitsch [1] das Fett der Samen von Bassia longifolia. Es ist in frischem Zustande gelb, wird aber an der Luft leicht gebleicht. ...
Bassin
Bassin, Wasserbecken, geschlossener Hafen (Binnenhafen).
Bassinwagen
Bassinwagen (Gefäßwagen), s. Eisenbahnwagen.
Bast
Bast. 1. Im technischen Sinne die geschmeidigen, festen, als Bindematerial dienenden inneren Teile der Baumrinden, z.B. Lindenbast, seltener Gewebe andrer Pflanzenorgane, z.B. ...
Bastardeisen
Bastardeisen, s.v.w. Nickel (s.d.).
Bastardfeilen
Bastardfeilen, s. Feilen.
Bastardfenster
Bastardfenster, nahezu oder ganz quadratische Halbgeschoßfenster.
Bastardküpe
Bastardküpe, s. Indigoküpen.
Bastardschloß
Bastardschloß (Schnippschnapp), einfaches Schloß ohne eigentliche Zuhaltung. Der Riegel wird durch eine Blattfeder nach unten gedrückt und beim Drehen des Schlüssels ein ...
Bastei, Bastion
Bastei, Bastion, s. Festungsbau.
Basterzucker
Basterzucker. Die verschiedenen Sirupe, die bei der Herstellung der Raffinade abfallen, werden zum kleineren Teil beim Auflösen des Rohzuckers wieder zugesetzt, zum größeren ...
Bastit
Bastit (Schillerspat), s. Augit.
Bastkohle
Bastkohle, s. Brennstoffe.
Bastseife
Bastseife, die schwach alkalisch reagierende Seifenlösung, die beim Abziehen (Enthalten, Entkeimen, Degummieren) roher Seide verbleibt. Sie enthält 12–15 g ...
Bathmetall
Bathmetall (Prinzmetall), s. Messing.
Bathometer
Bathometer, Instrument zum Messen der Meerestiefen, s. Loten.
Batikan
Batikan ist mit Harz versetztes Ceresin.
Batikdruck
Batikdruck (Battickdruck), s. Baumwolldruck.
Batist
Batist, s. Weberei.
Batman
Batman, Handelsgewicht, in der ganzen asiatischen Türkei hauptsächlich in Gebrauch und dort = 6 Oka oder 7,7 kg. In Persien, meist abgekürzt als Man bezeichnet = 640 Miskal ...
Batschingöl
Batschingöl, Einfettmittel bei der Verarbeitung von Jutefasern, besteht aus 66% Robbentran und 34% Mineralöl von 0,885 spez. Gew. Andés.
Batterie [1]
Batterie, s. Geschützarmierung der Schiffe, Festungsbau.
Batterie [2]
Batterie, galvanische, s. Galvanismus.
Batterie [3]
Batterie, sekundäre, s. Akkumulatoren für Elektrizität.
Batteriedeck
Batteriedeck, im Kriegsschiffbau dasjenige Deck, auf dem eine größere Anzahl Geschütze aufgestellt ist. Es ist meist das unter dem Oberdeck nächstfolgende Deck. T. Schwarz.
Batteriekessel [1]
Batteriekessel (Etagenkessel), Dampfkessel, die zur Erzielung großer Heizflächen aus einzelnen Walzen zu Batterien bezw. Etagen mit einem gemeinsamen Dampfsammler ...
Batteriekessel [2]
Batteriekessel oder Etagen-, auch Walzenkessel. Die Speisung erfolgt aus den in Bd. 1, S. 567, angegebenen Gründen nicht in die Unterkessel, sondern nur in die Oberkessel, ...
Batteriepanzer
Batteriepanzer, s. Festungsbau.
Batterieschiff
Batterieschiff, s. Kriegsschiffstypen.
Batteriewechsel
Batteriewechsel, s. Telegraphie.
Batteur
Batteur, s. Baumwollspinnerei.
Battickdruck
Battickdruck, Zeugdruckverfahren der Malaien, s. Baumwolldruck.
Battist
Battist, s. Weberei.
Battuta
Battuta, s.v.w. terrazzo venetiano; s. Estriche.
Bau
Bau. Im allgemeinen jede im Vollzuge begriffene Bauausführung; im Bergbau von besonderer Bedeutung (s. Abbau und Grubenzimmerung).
Bau- und Betriebsordnung
Bau- und Betriebsordnung, s. Eisenbahnbetrieb.
Bauabrechnung
Bauabrechnung, vollständige Zusammenstellung des Kostenaufwandes, den ein ausgeführtes Bauwesen veranlaßt hat. Hierbei sind nicht nur die eigentlichen Baukosten, sondern auch ...
Bauakademie
Bauakademie, höhere Lehranstalt zur Ausbildung von Architekten. Nach Absolvierung der Hilfs- und Vorbereitungswissenschaften, insbesondere nach Aneignung einer ausreichenden ...
Bauamt
Bauamt, Namen für staatliche und städtische, mit der Wahrnehmung bestimmter Bauausführungen und der Bauunterhaltung betraute Behörden. Hat das Bauamt die gesamte Bautätigkeit ...
Bauanschlag
Bauanschlag, der detaillierte Kostenvoranschlag im Vergleiche zum generellen, welch letzterer sich wieder von der ungenaueren Grundlage, der Kostenschätzung, unterscheidet. Bei ...
Bauarbeiter [1]
Bauarbeiter, die bei der Ausführung von Bauarbeiten als Arbeiter beschäftigten Personen. Ihre Tätigkeit ist mit besonderen Gefahren für Leben und Gesundheit verbunden, weshalb ...
Bauarbeiter [2]
Bauarbeiter. Die Novelle zur Gewerbeordnung vom 27. Dezember 1911 (Reichsgesetzblatt 1912, S. 139) bestimmt folgendes: In die auf Grund des § 120 e der Gewerbeordnung erlassenen ...
Bauart
Bauart, Bezeichnung für den Charakter von Bauwerken in bezug auf ihre Konstruktion; so spricht man von leichter oder solider Bauart u.s.w.
Bauaufsicht
Bauaufsicht begreift in sich die Ueberwachung des richtigen Vollzuges der allgemeinen und besonderen Bedingungen, die für die Ausführung eines Baues vorher festgestellt werden; ...
Bauausschreibung
Bauausschreibung oder Submission, auch Verdingung, die Bekanntgabe der auszuführenden Bauarbeiten oder -lieferungen nach Art, Umfang, Oertlichkeit, zulässiger Zeitdauer u.s.w. ...
Baucheisen
Baucheisen, vgl. Amboß.
Bäuchen
Bäuchen, das Abkochen der baumwollenen und leinenen Garne und Gewebe in alkalischen Flüssigkeiten, mit oder ohne Druck, in geschlossenen eisernen Kesseln (s. Bäuchkessel) ...
Bauchgording
Bauchgording bei der Segelschiffstakelage ein Tau, mittels dessen das Unterliek eines Raasegels aufgeholt, d.h. an die Raa gezogen wird, s. Takelage.
Bäuchkessel
Bäuchkessel, Einrichtungen zum Abkochen von zur Bleiche bestimmten Garnen und Geweben. Der Koch- oder Bäuchkessel bestand zuerst aus einer runden, gußeisernen Pfanne, die ...
Bauchrißlatte
Bauchrißlatte, s. Böttcherei.
Bauchsäge
Bauchsäge (Wiegesäge, Bogensäge) gehört zu den Quersägen, hat eine stark gekrümmte Zahnspitzenlinie, gewölbten, geraden oder hohlen Rücken und wird von zwei Arbeiten ...
Bauchung
Bauchung (Ausbauchung, Bauch), im Bauwesen das Vorstehen über eine geradlinige oder ebene Begrenzung, die teils aus ästhetischen Rücksichten erwünscht ist (z.B. die ...
Bauchzange
Bauchzange (Tiegelzange), dient zum Herausheben der Tiegel aus dem Schmelzofen. Das Maul der Zange hat zwei halbkreisförmige Backen, mit denen der Bauch des Tiegels von oben ...
Baudeputation
Baudeputation, s. Baukommission.
Baudirektion
Baudirektion, jene oberste Instanz, welche die endgültigen technischen Entscheidungen bei Ausführung eines Baues zu treffen hat. Diese Behörde empfängt den Bauauftrag von dem ...
Baudock
Baudock, ein verhältnismäßig flaches Trockendock, welches an Stelle einer Helling als Bauplatz für den Neubau von Schiffen dient. Da die Neubauten zur Zeit des Stapellaufs ...
Baueinleitung
Baueinleitung, die Vorbereitung zur wirklichen Bauausführung, insbesondere die Grundeinlösung, die Heranziehung der Unternehmer, die zu Anfang erforderlichen Absteckungen, die ...
Baueinschätzung
Baueinschätzung, s.v.w. Feststellung des Wertes eines Gebäudes zum Zwecke der Beleihung, Versicherung u.s.w.
Baueinstellung
Baueinstellung, Unterbrechung der Bauarbeiten vor deren Vollendung, kann erforderlich werden, wenn die Geldmittel zur Fortsetzung fehlen, das Bauvorhaben vom Bauherrn aufgegeben ...
Bauerngehöfte
Bauerngehöfte, s. Gehöftanlagen.
Bauernhäuser
Bauernhäuser. In Deutschland unterscheidet man zwei Hauptgruppen von Bauernhöfen, die sächsisch-friesischen und die fränkischen. Das sächsisch-friesische Bauernhaus, Fig. 1 ...
Bauernmajolika
Bauernmajolika, ein Irdengeschirr aus der Gegend von Thun in der Schweiz (Heimbach bei Thun) und vom Schwarzwald, das sich stofflich nicht von dem gewöhnlichen Irdengeschirr ...
Baufälligkeit
Baufälligkeit, Zustand eines Bauwesens, bei dem der Einsturz einzelner Teile oder des Ganzen droht.
Bauflucht
Bauflucht, s. Fluchtlinie.
Bauformen
Bauformen, die zur architektonischen Gliederung verwendeten Verzierungen, speziell jene, die zum Schmuck der Hochbaukonstruktionen beigezogen werden. Man unterscheidet in der ...
Baufortschritt
Baufortschritt, s. Bauleitung.
Bauführung
Bauführung, als Leistung der untergeordneten Organe der Bauleitung gleichbedeutend mit Bauaufsicht (s.d.). Die Bauführung des Unternehmers ist jedoch davon wesentlich ...
Baugeld
Baugeld. Die Finanzierung eines Hausbaues geschieht durch Leihgeld und Eigengeld. Das erstere wird als erste Hypothek (bis 60% des Wertes) und[75] nötigenfalls als zweite ...
Baugenossenschaft
Baugenossenschaft. Ursprünglich die Vereinigung einer Anzahl von Personen zur Befriedigung des eigenen Wohnbedürfnisses durch Erbauung von Häusern für gemeinsame Rechnung, die ...
Baugeräte
Baugeräte (Baugeschirr) heißt man das von dem Unternehmer bezw. der Bauverwaltung häufig gebrauchte, in den Bauhöfen vorrätige Inventar. Mit Ausnahme der sehr kostspieligen, ...
Baugerüst
Baugerüst. Bei der Aufführung sowohl als auch bei Ausbesserungen von Bauwerken, sowie für Vollendungsarbeiten, sind zur Schaffung eines sicheren Standortes für die Arbeiter ...
Baugespanne
Baugespanne sind leichte Gerüste aus Rüststangen und Latten, deren Aufstellung in der Schweiz vor Inangriffnahme von Neubauten auf dem betreffenden Bauplatz polizeilich ...
Baugewerbe
Baugewerbe, jedes Handwerk oder jede Unternehmung, die sich mit der Herstellung von vollständigen Neubauten aus dem Gebiete der Architektur oder des Bauingenieurwesens, mit ...
Baugewerkschule
Baugewerkschule, technische Lehranstalt für Techniker mittleren Ranges, insbesondere für Baugewerkmeister, niedere Hochbautechniker, Wasserbautechniker, Kulturtechniker, ...
Bauglieder
Bauglieder nennt man die Elemente der Formen einzelner Bauteile, z.B. an Gurten, Umrahmungen, Sockeln u.s.w. Sie sollen in ihrer verschiedenen Größe und Ausbildung den ...
Baugrube
Baugrube. Im Trockenen werden die Baugruben von den sie begrenzenden Erdwänden umschlossen; Baugruben im und am Wasser müssen durch besondere Umschließungen gebildet werden. ...
Baugrund
Baugrund, die natürliche Bodenschicht, auf die das Fundament eines Bauwerkes gesetzt wird; er heißt auch Untergrund. Bezüglich Fertigkeit oder Tragfähigkeit, d.i. ...
Bauherr
Bauherr, derjenige, welcher die Kosten einer Bauausführung trägt und dessen Willensäußerung die Direktive für das Bauwesen bildet. Selbstverständlich fleht demselben auch ...
Bauhof
Bauhof, der Raum, in dem die häufiger gebrauchten Baumaterialien und Baugerätschaften aufbewahrt bezw. in Vorrat gelagert werden. Die größeren Städte haben in der Regel ...
Bauholz
Bauholz. Holz spielt als Baustoff auch im Zeitalter der Eisenkonstruktionen noch immer eine hervorragende Rolle und ist sowohl als Material für Konstruktion wie für Ausbau in ...
Bauhütte
Bauhütte (Baubureau, Baubude, Baufabrik, Grotte) wird errichtet, wenn in Nähe eines auszuführenden größeren Bauobjektes passende Räumlichkeiten zur Unterbringung der Akten ...
Bauhygiene
Bauhygiene, s. Wohnhaus, Wohnstraße.
Baujournal
Baujournal, s. Bauleitung.
Baukalender
Baukalender, Kompendien für Baukunde (s.d.).
Baukammer
Baukammer (Schirrkammer), s. Werkstätten, landwirtschaftliche.
Bauklassen
Bauklassen oder Baustaffeln. Man versteht darunter im städtebaulichen Sinne die nach verschiedenen Ausnutzungsgraden abgestuften Abschnitte der Bauordnung (vgl. ...
Baukommission
Baukommission (Baudeputation) ist 1. eine von dem Bauherrn zu seiner Beratung bestimmte oberste Instanz, die das Bauvorhaben auf Zweckmäßigkeit und Durchführbarkeit prüft, ...
Baukonstruktionen
Baukonstruktionen, Verbindung von bearbeiteten und unbearbeiteten Baumaterialien, entsprechend den Gesetzen des Gleichgewichts der äußeren und inneren Kräfte, zu einem ...
Baukunde
Baukunde, allgemein die Kenntnis der Theorien und Erfahrungen auf dem Gebiete des Bauwesens. Nachdem das letztere in Unterabteilungen zerfällt, unterscheidet man Baukunde des ...
Baukunst
Baukunst, Inbegriff jenes Wissens und Könnens, das zur Errichtung von Bauwerken befähigt, die nicht nur bestimmten Bedürfnissen des menschlichen Lebens vollkommen genügen, ...
Bauland
Bauland. Das Wort wird in zweifachem Sinne gebraucht: einesteils im Gegensatz zu solchem Lande, das entweder für Bauten nicht tragfähig ist oder wegen seiner Lage in absehbarer ...
Baulänge
Baulänge, das Maß des Einzelteiles einer Bauausführung, genommen zwischen den zwei Anschlüssen an die benachbarten Teile. [587] Die absolute Länge des betreffenden ...
Bauleitung
Bauleitung, zunächst 1. Inbegriff aller zur Vorbereitung, Ausführung und Abrechnung eines größeren Baus erforderlichen Verwaltungsgeschäfte, die durch eine wohl zu gliedernde ...
Baulinie
Baulinie, s. Fluchtlinie.
Baum [1]
Baum, der oberirdische, bleibende, sich verdickende, senkrechte Stamm[588] der Holzgewächse, der sich erst nach dem Scheitel zu verzweigt. Wird der Stamm in der Technik ...
Baum [2]
Baum. Der Baum (Haar-, Scher-, Schabebaum) des Gerbers besteht aus der Hälfte eines ca. 11/4; – 11/2 m langen Stückes vom Stamm eines Baumes; derselbe ruht mit dem einen ...
Baumalerei
Baumalerei, s. Dekorationsmalerei.
Baumaschinen
Baumaschinen, die zur Herstellung von Hoch- und Tiefbauten erforderlichen Hilfsmaschinen. Hierzu gehören im engeren Sinne Aufzüge, Bagger, Bohrmaschinen, Flaschenzüge, ...
Baumaterialien
Baumaterialien (Baustoffe), die Einzelbestandteile von Bauwerken. Sie werden entweder als Rohmaterialien zur Baustelle gebracht und dort zugerichtet bezw. verarbeitet, oder sie ...
Baumé-Grad
Baumé-Grad, s. Aräometer.
Baumhippe
Baumhippe ist ein zum Beschneiden der Bäume dienendes Messer. Es ist auf einer langen Stange befestigt und wird durch Ziehen an einem Bande zangenartig bewegt. Dalchow.
Baumkantig
Baumkantig (waldkantig, schalkantig), Bezeichnung für behauenes Bauholz, das keine scharfen Kanten hat, sondern an diesen die ursprüngliche Rundung des Raumes erkennen läßt. ...
Baumkörbe
Baumkörbe (Baummäntel), die etwa 2 m hohen, 0,3 m weiten Schutzhüllen für den unteren Stammteil junger Bäume von Alleen und Anlagen. Sie[589] werden aus Weidengeflecht, ...
Baummantel
Baummantel, s. Baumkörbe.
Bäummaschine
Bäummaschine, s. Weberei.
Baummaß
Baummaß, eine große Schublehre, die zum Messen von Baumstammdicken dient. Die Schenkel der Lehre lassen sich niederklappen, um das Tragen zu erleichtern. Dalchow.
Baummesser
Baummesser, s.v.w. Dendrometer (s.d.).
Baumöl
Baumöl, s. Olivenöl.
Baumpflanzungen
Baumpflanzungen an Straßen verfolgen teils den Zweck, als Einfriedigungen zu dienen, teils die Begrenzung der Straßen auch im Dunkeln und bei tiefem Schnee erkennbar zu machen, ...
Baumrost
Baumrost, diametral geteilte, gußeiserne Platte zur Ueberdeckung der von Straßenbefestigung freigehaltenen Erdfläche um den Stamm städtischer Straßenbäume an verkehrsreichen ...
Baumrute
Baumrute, s. Weberei.
Baumsäge
Baumsäge, s. Sägen und Sägemaschinen.
Baumschere
Baumschere, s. Scheren.
Baumschule
Baumschule, Grundstück, auf dem Holzpflanzen zum späteren Versetzen gezogen werden. Man unterscheidet: Samen- (Saat-), Pflanz- (Versetz-), Reben-, Obst-, Wald- und Zier-(Edel-) ...
Baumwolldruck
Baumwolldruck fleht in einem gewissen Gegensatz zur bedeutend älteren Glattfärberei, sofern er dazu bestimmt ist, eine oder mehrere Farben nach einem gegebenen Muster über ...
Baumwolle
Baumwolle, s. Garn, Zwirn, Gewebe, Spinnfasern.
Baumwollfarbstoffe
Baumwollfarbstoffe, s. Farbstoffe, künstliche organische.
Baumwollgarnbleiche
Baumwollgarnbleiche. Der erste Teil der Bleiche besteht in dem Bäuchen (s.d.) der zu langen Ketten geknüpften Garnsträhne, der zweite Teil aus dem Weißmachen der gebauchten, ...
Baumwollgarnfärberei
Baumwollgarnfärberei und Baumwollstückfärberei (s.d.) unterscheiden sich, was ihren chemischen Teil betrifft, nicht voneinander, wohl aber von der Färberei bedruckter ...
Baumwollmolton
Baumwollmolton, s. Weberei.
Baumwollpresse
Baumwollpresse, s. Pressen.
Baumwollsamenöl [1]
Baumwollsamenöl, auch Kottonöl genannt, wird aus dem Samen der Baumwollpflanze (Gossypium) gewonnen. Es gibt verschiedene Arten von Gossypium, die sämtlich in den heißeren ...
Baumwollsamenöl [2]
Baumwollsamenöl (Cottonöl) verseift sich mit schwachen Laugen (10 bis 12° Bé.); aber selbst mit solchen ist eine vollständige Verseifung ziemlich schwer zu erzielen. Die mit ...
Baumwollsamt
Baumwollsamt (Manchester), s. Weberei.
Baumwollschnüre
Baumwollschnüre (Saiten), die treibenden Glieder zwischen Blechtambour und Spintelwirtel an Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen u.s.w., dürfen ihrer Haltbarkeit beim Treiben wegen ...
Baumwollseile
Baumwollseile, für Transmissionen, werden wie Hanfseile, aber wegen des höheren Preises viel seltener verwendet. Sie sind geschmeidiger als Hanfseile und können deshalb auf ...
Baumwollspinnerei [1]
Baumwollspinnerei. Die Baumwollspinnerei bezweckt, aus der 15–38 mm langen Baumwollfaser einen zusammenhängenden gleichmäßigen Faden herzustellen. Sie tut dies, indem sie ...
Baumwollspinnerei [2]
Baumwollspinnerei. Transport der Baumwolle auf die Stöcke. Die Fig. 1 in Bd. 1, S. 595, zeigt den Kastenspeiser, welcher durch Transportgitter an der Decke die Baumwolle von den ...
Baumwollspinnerei [3]
Baumwollspinnerei . Ueber Fortschritte und Neuerungen in der Baumwollspinnerei in den letzten Jahren ist folgendes zu berichten: Oeffnen. Baumwollspeiser mit automatischer ...
Baumwollstearin
Baumwollstearin. Bei Baumwollsamenöl unterscheidet man die Handelsmarken »Winteröl« und »Sommeröl«. Bei ersterem ist die Hauptmenge des »Stearins« ...
Baumwollstramin
Baumwollstramin, s. Weberei.
Baumwollstückbleiche
Baumwollstückbleiche. Der erste Teil des heutigen Bleichverfahrens für baumwollene Markt- oder Druckware ist beim Bäuchen (s.d.) beschrieben[623] worden. Der zweite Teil, das ...
Baumwollstückfärberei
Baumwollstückfärberei (Glatt-, Unifärberei). Als Grundlage dienten der Baumwollstückfärberei die Erfahrungen der Leinen- und Wollenfärberei sowie der ...
Baumwollstuhl
Baumwollstuhl, s. Weberei.
Baumwolltreibriemen
Baumwolltreibriemen bestehen aus 4, 6, 8 oder 10 Lagen von starken Baumwollgeweben, zu einem Ganzen verbunden, und sind, imprägniert zum Schutz gegen den Einfluß von ...
Baumwollzwirnerei
Baumwollzwirnerei. Gesponnene Fäden müssen zur Verwendung für Nähfaden, Geschirrfaden, Stick- und Strickgarn sowie für starke Zettel dadurch verstärkt werden, daß sie zwei- ...
Bauoffert
Bauoffert (Bauangebot), s. Bauausschreibung und Eisenbahnbau.
Bauökonomie
Bauökonomie, die Innehaltung der für den wirtschaftlichen Erfolg eines Bauunternehmens erforderlichen Rücksichten und Grundsätze. Während in der Architektur dieser ...
Bauordnung [1]
Bauordnung, s. Baupolizei.
Bauordnung [2]
Bauordnung nennt man die Gesamtheit der einheitlichen oder abgestuften baupolizeilichen Bestimmungen, die in einem bestimmten Bezirk (Gemeinde, Kreis, Provinz, Staat) in Geltung ...
Bauordnung [3]
Bauordnung, abgestufte, s. Zonenbauordnung.
Bauplan [1]
Bauplan oder Bauprogramm, die im voraus aufgestellte Beschreibung des beabsichtigten Arbeitsvorganges bei größeren Bauten, behufs geregelter und deshalb sparsamer ...
Bauplan [2]
Bauplan, die mit eingeschriebenen Maßen versehene Zeichnung, nach der ein Bauobjekt herzustellen ist, bezw. nach der sich die Bauaufsicht und die Unternehmer zu richten haben. ...
Bauplanke
Bauplanke (Bauzaun), die gewöhnlich aus Pfosten mit vorgenagelten Brettern versehene Einfriedigung einer Baustelle.
Bauplatz
Bauplatz, in der Regel die Bezeichnung für das meist eingefriedigte Areal, innerhalb dessen ein bestimmtes Bauwesen zur Ausführung gelangt. Dieselbe Bezeichnung wird jedoch auch ...
Baupolizei
Baupolizei, die die Baufreiheit, d.h. das Recht zur Vornahme baulicher Anlagen, beschränkende öffentliche Gewalt. Ihre Handhabung bezweckt die Verhütung von Unglücksfällen ...
Bauprogramm
Bauprogramm, s. Bauplan.
Bauprojekt
Bauprojekt (Bauentwurf), die Zeichnungen, Beschreibungen und Kostenvoranschläge, auf Grund welcher die Ausführung eines Bauwesens erfolgen kann. Unterschieden werden generelle ...
Baupumpen
Baupumpen (Schachtpumpen, Grubenpumpen) dienen zum Entfernen des beim Bau von Fundamenten, Herstellung von Rohrgräben u.s.w. auftretenden Grundwassers und finden auch sonst ...
Baurechnung
Baurechnung, die auf Grund von Verträgen oder von Regiearbeit aufgestellte Berechnung des Gesamtaufwandes für eine Bauausführung.
Baurecht
Baurecht, im objektiven Sinne die Gesamtheit der sich auf das Bauwesen beziehenden, teils öffentlichrechtlichen, teils privatrechtlichen Rechtsvorschriften; im subjektiven Sinne ...
Bauriß
Bauriß (Werkriß), der zum unmittelbaren Gebrauche für die Bauführer bezw. Unternehmer, Handwerker u.s.w. bestimmte, gewöhnlich in größerem Maßstabe ausgeführte Bauplan ...
Bausand
Bausand, zur Mörtelbereitung bei Maurer- und Betonarbeiten verwendetes Baumaterial, gewöhnlich Gruben- oder Flußsand. [629] Der zur Mörtelbereitung dienende Bausand soll ...
Bauscht
Bauscht (Pauscht), der bei der Handpapiererzeugung durch das Uebereinanderschichten der frisch erzeugten Papierbogen und der dazwischen gelegten Filzplatten entstehende Stoß. ...
Bausteine
Bausteine werden geschieden in natürliche und künstliche; beide dienen im Mörtelverbande zur Herstellung von Mauern. Natürliche Bausteine sind hauptsächlich Sandsteine, ...
Baustil
Baustil nennen wir die einem Volke oder einer Zeit eigentümliche Ausdrucksweise in der Baukunst, in der sich ein charakteristisches Bild der kulturellen Entwicklung darstellt. ...
Baustoffe
Baustoffe, s. Baumaterialien.
Bausystem
Bausystem, s. Bauvollzug.
Bautagebuch
Bautagebuch (Baujournal, Geschäftsjournal) hat den Zweck, über alle Leistungen, zu deren Beaufsichtigung der Führer des Tagebuches verpflichtet ist, so wie sie an jedem ...
Bautaxe
Bautaxe, die an verschiedenen Orten behördlich festgesetzten, im Falle von Streitigkeiten zur Erzielung von Vergleichen oder richterlichen Entscheidungen sehr wichtigen ...
Bauübernahme
Bauübernahme. Nach Vollendung eines Bauwesens findet eine genaue Untersuchung des Baugegenstandes statt, der – bei zufriedenstellendem Ergebnisse – die Bauübernahme ...
Bauunternehmung
Bauunternehmung, entweder eine Gesellschaft, die zum Zwecke des Gewinns auf eigne Gefahr selbständig Bauten herstellt, im Betriebe ausnutzt, wieder verkauft u.s.w., oder aber der ...
Bauverbot [1]
Bauverbot. Man bezeichnet mit diesem Worte nicht das Verbot von Bauten, die der Bauordnung, d.h. den baupolizeilichen Vorschriften zuwiderlaufen, sondern das örtliche Verbot von ...
Bauverbot [2]
Bauverbot. In süddeutschen Staaten herrscht ein gesetzliches Bauverbot außerhalb der festgesetzten Ortsbaupläne, wovon unter Ausnahmebedingungen Umgang genommen werden kann. ...
Bauvergebung
Bauvergebung, Uebertragung einer Bauausführung an einen oder mehrere Unternehmer in Generalentreprise oder im Einzelakkorde. Die Vergebung erfolgt entweder ohne weiteres (aus der ...
Bauvertrag
Bauvertrag, die schriftliche oder mündliche (letztere nicht empfehlenswert) Festsetzung der gegenseitigen Leistungen von Auftraggeber und Unternehmer bei Ausführung eines ...
Bauvollzug
Bauvollzug, die Erledigung aller jener Arbeiten, die nach Fertigstellung eines Bauprojekts oder Feststellung eines Bauvorhabens im allgemeinen bis zur Vollendung bezw. Uebernahme ...
Bauvorschrift
Bauvorschrift ist die aus den Bauplänen, Baubeschreibungen und Kostenvoranschlägen hervorgehende Anweisung für die Ausführung von Bauarbeiten, ergänzt und erläutert durch ...
Bauweise
Bauweise bedeutet nicht nur das an verschiedene Orte oder Länder geknüpfte, denselben eigentümliche Verfahren, die Mehrzahl aller, besonders der öffentlichen Bauten in einem ...
Bauwesen
Bauwesen, Kollektivnamen für alle Bestrebungen und Tätigkeiten, welche die Vorbereitung, Ausführung und Unterhaltung öffentlicher und privater Bauten, die Herstellung der ...
Bauwich
Bauwich nennt man den vorgeschriebenen oder freiwilligen seitlichen Abstand eines Gebäudes von der Grenze des zu ihm gehörigen Grundstücks. Der Bauwich ist vorgeschrieben in ...
Bauwürdigkeit
Bauwürdigkeit eines Entwurfes zu einer größeren Bauausführung, namentlich einem Verkehrsunternehmen, einem Kanal, einer Eisenbahn u.s.w. ist die volkswirtschaftliche ...
Bauxit [1]
Bauxit, s. Beauxit.
Bauxit [2]
Bauxit von französischem Vorkommen hat H. Arsandaux [1] untersucht und gefunden, daß er aus einer wechselnden Mischung von wasserhaltiger Tonerde und Titanerde mit kieselsaurer ...
Bauzaun
Bauzaun, eine den Bauplatz von der Straße absperrende Einfriedigung, die sowohl das Betreten des Bauplatzes durch Unbefugte als auch jede gegenseitige Störung des ...
Bauzeichnung
Bauzeichnung, s.v.w. Bauplan (s.d.).
Bauzeit
Bauzeit, der zur Ausführung eines Baues erforderliche Zeitaufwand. Mutmaßlich wird derselbe festgestellt bei Projekten, in der Regel auf Grund anderwärts gemachter Erfahrungen ...
Bauzinsen
Bauzinsen, die Kapitalzinsen für diejenigen Beträge, welche während einer Bauausführung bis zur definitiven Uebernahme des Baugegenstandes nach und nach erhoben werden ...
Bauzonen
Bauzonen nennt man die örtlichen Bezirke der abgestuften Bauordnung, d.h. der Staffel- oder Zonenbauordnung (s.d.). Der geometrische Begriff der »Zonen« findet auf ...
Bayöl
Bayöl wird aus den Blättern von Myrica acris D.C., einer westindischen Myricacee, gewonnen. Das wohlriechende Oel ist dünnflüssig, gelbbräunlich, leichter als Wasser und ...
Bayreuther Vitriol
Bayreuther Vitriol, s. Eisenvitriol.
Baysalz
Baysalz, s. Salz.
Bazar
Bazar, arabische oder türkische Markthalle, in kleineren Orten oft nur aus wenigen Läden bestehend, in großen Städten aber mächtige Anlagen bildend. Am häufigsten bestehen ...
Bazillol
Bazillol, Desinfektionsmittel, eine wasserlösliche Kresolseifenlösung.

Bé, Abkürzung bei Aräometerangaben für Grade nach der Teilung von Baumé; s. Aräometer.
Beamtenhäuser
Beamtenhäuser, staatliche, s. Dienstwohnung.
Beangern
Beangern, die Bepflanzung der Flußufer mit Gebüsch (Robinia, Salix u.s.w.), um das Fortführen des Sandes zu verhindern.
Beaufort-Skala [1]
Beaufort-Skala, s. Wind.
Beaufort-Skala [2]
Beaufort-Skala, im allgemeinen bei Schätzungen der Windstärke benutzt, unterscheidet 12 Stärkegrade, indem 0 Windstille, 12 Orkan bedeutet. Sie wurde 1805 von dem Admiral Sir ...
Beaufort-Skala [3]
Beaufort-Skala, die allgemein übliche Skala für Schätzungen der Windstärke oder des Winddruckes. Sie unterscheidet 13 Stärkegrade: 0 = Windstille, 12 = Orkan. Sie stammt ...
Beaufschlagung
Beaufschlagung, s. Wassermotoren.
Beauxit
Beauxit (Bauxit, Wocheinit), in der Hauptsache ein Tonerdehydrat Al2O3 + 2H2O (mit 30–75% Tonerde) nebst starken Beimengungen von Eisenoxyd, Quarz u.s.w. Der Vogelsberger ...
Beaver
Beaver, aus gezwirntem Wollgarn hergestelltes, stark gewalktes und gerauhtes Gewebe; s. Tuchfabrikation.
Beaverteen
Beaverteen, englische, auch im Deutschen oft gebrauchte Bezeichnung für gefärbten, ganz baumwollenen, dichten, gerauhten Barchent.
Bebauung, geschlossene
Bebauung, geschlossene (auch Reihenbau genannt), ist diejenige Art des Anbaus an städtische Straßen, bei der die Gebäude ohne Zwischenräume dicht aneinander gesetzt ...
Bebauung, offene
Bebauung, offene, auch offene Bauweise, zerstreute Bebauung, Landhausbauweise, Villenbau, Pavillonsystem genannt, unterscheidet sich von der »geschlossenen Bebauung« ...
Bebauungsplan [1]
Bebauungsplan, s. Bebauung, geschlossene, Bebauung, offene, Platzanlagen, Städtebau.
Bebauungsplan [2]
Bebauungsplan, ein größerer Fluchtlinienplan (s. Bd. 4, S. 97).
Bechereisen
Bechereisen, ein kleiner Amboß mit zwei Hörnern zum Treiben von Hohlgefäßen aus Blech. Dalchow.
Becherwerk [1]
Becherwerk, früher auch Paternosterwerk genannt, ist eine häufig gebrauchte, übrigens schon von den alten Kulturvölkern angewendete Vorrichtung zum Heben der verschiedensten ...
Becherwerk [2]
Becherwerk, s. Elevator und Konveyor.
Becherwerksgrube
Becherwerksgrube, s. Becherwerk.
Becken
Becken nannte man im geologischen Sinne breite, wannenartige Einsenkungen, in denen die Schichten womöglich von den erhöhten Außenwänden nach der tiefsten Stelle einfallen, ...
Beckenschlägerlatun
Beckenschlägerlatun, s. Messing.
Beckhammer
Beckhammer (Bickhammer, Pickhammer), ein von den Kupferschmieden gebrauchter, vorn zugeschärfter Hammer zum Unterschlagen des Drahtes (Einbecken). Ferner Werkzeug der ...

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