Слова на букву gall-grun (1262) Lexikon der gesamten Technik
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Слова на букву gall-grun (1262)

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Gesetzgebung
Gesetzgebung, soweit sie die Technik berührt, s. folgende Art.: Acetylen, Anlagen, gewerbliche, Arbeiter, Arbeiterausschuß, Arbeiterfürsorge, Arbeiterkammern, Arbeiterschutz, ...
Gesichtsfeld
Gesichtsfeld des Fernrohrs in derjenige Raum, der mit dem Fernrohr auf einmal übersehen werden kann. Beim einfachen astronomischen Fernrohr wird derselbe bestimmt durch einen ...
Gesichtslinie
Gesichtslinie (Augenachse, Sehachse), s. Auge.
Gesichtsmaske
Gesichtsmaske, s. Atmungsapparate, Bd. 1, S. 338, und Feuerschutz, Bd. 3, S. 767.
Gesichtswinkel
Gesichtswinkel, s. Auge.
Gesimsbock
Gesimsbock, s. Feuerschutz, Bd. 3, S. 786.
Gesimse
Gesimse sind vorgehende Teile an Mauern, Fenstern, Türen u.s.w., welche im wesentlichen eine wagerechte Richtung verfolgen, jene Gegenstände bekrönen oder einzelne Teile ...
Gesimsfläche
Gesimsfläche entsteht durch die Bewegung eines ebenen Linienzuges A (s. die Figur) derart, daß irgend ein Punkt in der Ebene von A eine zweite gegebene Linie B durchläuft, ...
Gesimssteine
Gesimssteine heißen alle diejenigen Formsteine, welche zur Bildung von Gesimsen benutzt werden. S.a. Baukunst, Formziegel (mit Literatur).
Gespärre
Gespärre, s. Dachstuhl, Bd. 2, S. 513.
Gesperre
Gesperre, Sperrmechanismen.
Gespinst
Gespinst, s. Drahtgewebe.
Gespinstfasern
Gespinstfasern, s. Spinnfasern.
Gesprenge
Gesprenge, Dachstuhl- oder Wandbildung mit Sprengwerk (s.d.).
Gesprengt
Gesprengt nennen wir solche Hölzer, die durch natürliche Krümmung oder künstlich, d.h. durch Konstruktion, um einen Teil ihrer Höhe in der Mitte nach oben gebogen sind, um ...
Gessopainting
Gessopainting (Gipsmalerei), altitalienische Kunsttechnik, Verbindung von Malerei mit Flachrelief, ausgeführt mit einer Mischung aus Kreide oder Gips und Bindemitteln, mit dem ...
Gestänge
Gestänge, eine in der Längenrichtung hin und her gehende, aus einzelnen Stangen (Holz, Rundeisen, Rohren) zusammengesetzte Leitung zur Kraftübertragung. Gestänge der Pumpen, ...
Gestängebohren, -gabel
Gestängebohren, -gabel, s. Tiefbohren.
Gestängekreuz
Gestängekreuz, Winkelhebel in einem Gestänge.
Gestängemaschinen
Gestängemaschinen, s. Kraftübertragung im Bergbau.
Gestängeschlösser
Gestängeschlösser, Kupplungen des Gestänges (s.d.).
Gestein, taubes
Gestein, taubes, s. Aufbereitung.
Gesteine
Gesteine, Fels-, Gebirgs-, Gesteinsarten werden diejenigen Bestandteile der Erdrinde genannt, die in bedeutenden Massen auftreten und einen wesentlichen Anteil an der ...
Gesteinsbohrmaschine
Gesteinsbohrmaschine, s. Bohr- und Sprengarbeit.
Gesteinsbohrung
Gesteinsbohrung, s. Bohr- und Sprengarbeit, Tiefbohren.
Gesteinsspannung
Gesteinsspannung, s. Gewinnungsarbeiten.
Gesteinstaub
Gesteinstaub wird vorgeschlagen zur Verhütung von Kohlenstaubexplosionen (s.d.) in Steinkohlengruben.
Gesteinstemperatur
Gesteinstemperatur, s. Geothermik, Gesteine, Wetter.
Gestell [1]
Gestell, für Maschinen, hat die Aufgabe, die Maschinenteile zu tragen und die in den Lagern, Führungen und Befestigungen wirkenden Kräfte untereinander zum Ausgleich zu ...
Gestell [2]
Gestell, in der Metallurgie, s. Oefen, metallurgische.
Gestell [3]
Gestell, im Bergbau, s.v.w. Fordergestell (s.d.).
Gestellrutschen
Gestellrutschen, s. Grubenförderung.
Gestellwagen
Gestellwagen, s. Bremsbergförderung.
Gestelzt
Gestelzt (überhöht), bei Bogen gebräuchlich, deren Mittelpunkt höher liegt als der Kämpfer oder deren Schenkel tiefer herabreichen als die Anfängerhöhe. Das Maß der ...
Gesteuerter Kompressor
Gesteuerter Kompressor, s. Luftkompressor.
Gestör
Gestör, s. Floß.
Gestübbe
Gestübbe (mit Holzkohlen- oder Kokspulver gemagerter Ton oder Lehm), wird zum Abdichten und Auskleiden der Schmelzherde, zum Formen von Dämmen, Stichlöchern, Sammelsümpfen und ...
Gestütsanlagen
Gestütsanlagen, Anstalten zur Pferdezucht. Man unterscheidet Staats- und Privatgestüte. Erstere betreiben entweder die Pferdezucht unmittelbar (Hauptgestüte) oder sie ...
Gesundheitsgeschirr
Gesundheitsgeschirr, eine Sorte von Porzellan, das seiner Zusammensetzung nach etwa in der Mitte zwischen echtem Hartporzellan und seinem Steingut steht; dieses Geschirr wurde ...
Getäfel
Getäfel (Täfelung), jede aus Tafeln (s.d.) zusammengesetzte Verkleidung der Wände und Decken (s.d.). Die Tafeln bilden die Füllungen und sitzen zumeist zwischen friesartigem ...
Getreide -Trockenvorrichtung
Getreide -Trockenvorrichtung. – Einen Schachttrockner neuerer Form von F.H. Schule in Hamburg (D.R.P. Nr. 306987) zeigt Fig. 1 in schematischem Schnitt, Fig. 2 in der ...
Getreideboden
Getreideboden (-schüttboden), Dachraum oder ummauertes Geschoß eines Gebäudes zur Aufbewahrung von ausgedroschenem Getreide oder Korn. Zum Schutz des Gebäudes gegen ...
Getreidedarre
Getreidedarre, s. Getreidetrockenvorrichtung.
Getreidemähmaschine
Getreidemähmaschine. s. Mähmaschine.
Getreidemühle
Getreidemühle, eine Wasser- oder Dampfmühle, in der Getreide (Weizen oder Roggen) zu Mehl vermählen wird. Damit verbunden sind häufig Griesfabrikation und Graupenmüllerei; s. ...
Getreidereinigungs- und -sortiermaschine
Getreidereinigungs- und -sortiermaschine, hat den Zweck, aus dem ausgedroschenen Getreide alle unbrauchbaren Teile zu entfernen und das gewonnene reine Gut zu sortieren, soweit ...
Getreideschleuder
Getreideschleuder, dient zum Zwecke einer Sonderung der Körner nach der Schwere und eignet sich besonders zum Ausscheiden schweren Saatgutes sowie guter Braugerste. [457] Die ...
Getreidespeicher
Getreidespeicher. Man unterscheidet Bodenspeicher und Silospeicher. Jene sind gewöhnliche Gebäude mit Stockwerken (Balkenlagen), diese sind Schachtspeicher, also Gebäude, die ...
Getreidetrockenvorrichtung
Getreidetrockenvorrichtung, Vorrichtung, um von Natur feuchtes oder behufs Reinigung oder Dämpfung (s. Schwitzapparat) mit Wasser in Berührung gebrachtes Getreide (Weizen) zu ...
Getreidewage [1]
Getreidewage (automatische Wage), Vorrichtung zum selbsttätigen Verwiegen eines fortwährend rinnenden Getreidestromes u.s.w. Es ist unstatthaft, an Stelle des Wagens das Messen ...
Getreidewage [2]
Getreidewage. – Eine besondere Abart bilden die Absackwagen, bei denen der zu füllende Sack als Wiegebehälter dient. Nach Füllung des Sackes mit einer gewissen ...
Getreidezentrifuge
Getreidezentrifuge, s. Getreidereinigungs- und -sortiermaschine.
Getriebe
Getriebe, s. Mechanismen.
Getriebene Arbeit
Getriebene Arbeit, in Metallblech, am bellen in dem sehr dehnbaren Kupfer, plastisch ausgearbeitete Werke der Kunst. Zu diesem Ende wird das Blech entweder mit Punzen auf einer ...
Getrieberohr
Getrieberohr, s. Schachtabteufen.
Getriebezimmerung
Getriebezimmerung, s. Tunnelbau.
Gettaniagummi
Gettaniagummi, s. Guttapercha.
Gevierte
Gevierte, s. Buchdruckerkunst.
Gewachsener Boden
Gewachsener Boden, der noch nicht gelockerte, durch natürliche Lagerung festgewordene Boden im Abtrage, im Gegensatz zu geschüttetem Boden im Auftrag, der bereits eine ...
Gewächshaus
Gewächshaus, Gebäude, in dem ausländische oder zur Zucht bestimmte Gewächse und Pflanzen während des Winters oder durch das ganze Jahr wartende Pflege finden. Diesem Zwecke ...
Gewältigen
Gewältigen, s. Aufgewältigen.
Gewände
Gewände, aufsteigender Teil der Umfassungen von Türen und Fenstern.
Gewandhaus
Gewandhaus, großes Gebäude in Meß- und Marktstädten, in dem die Tuchmacher und Wollwarenfabrikanten ihre Waren feilbieten konnten. Im Innern befand sich in der Mitte eine ...
Gewann
Gewann. Die Grundstücke einer Gemarkung bilden je nach Lage, Besitz- und Anbauverhältnissen getrennte Gruppen, Gewanne mit besonderen Namen. Diele beziehen sich auf ...
Gewässerschau
Gewässerschau, s. Bachschau.
Gewebe
Gewebe (tissu, web) ist ein flächenförmiges Fadengebilde, bei welchem sich zwei Fadengruppen (Kette und Schuß) unter gegenseitiger gesetzmäßiger Schränkung derart kreuzen, ...
Gewebeschneidmaschine
Gewebeschneidmaschine, s. Zuschneidemaschinen.
Gewehr
Gewehr. Das Infanteriegewehr hat während des letztverflossenen halben Jahrhunderts, namentlich aber seit 1886, durchgreifende Umgestaltungen und in bezug auf Leistung und Wirkung ...
Gewehrfabrikation
Gewehrfabrikation. Die gesamte mechanische Bearbeitung der Gewehrteile wird gegenwärtig überwiegend durch Sondermaschinen bewirkt. Der Handarbeit ist fast nur noch das ...
Gewehrgranaten
Gewehrgranaten sind im Weltkrieg vielfach angewendet worden, haben sich aber wenig bewährt. Die Geschoßwirkung ist zu gering, die Treffähigkeit leidet stark infolge der ...
Gewerbegerichte
Gewerbegerichte, besondere gesetzliche Gerichte zur Entscheidung von Rechtsstreitigkeiten, die sich zwischen gewerblichen Arbeitgebern und Arbeitern aus dem abgeschlossenen ...
Gewerbehygiene
Gewerbehygiene. Die Schädigungen, welche durch die gewerbliche Tätigkeit des Menschen entliehen, teilen sich in solche der Umgebung eines gewerblichen Betriebs und in solche des ...
Gewerbeinspektor
Gewerbeinspektor, s. Fabrikinspektoren.
Gewerbemuseum
Gewerbemuseum, in einigen Ländern vom Staate oder der Gemeinde für ständige Ausstellungen von Gewerbe- und Industrieprodukten errichtetes Gebäude, um Musterleistungen ...
Gewerbeordnung [1]
Gewerbeordnung, gesetzliche Zusammenfassung (Kodifikation) des Gewerberechts. – Die gesetzlichen Bestimmungen zur Regelung des Gewerbewesens bezwecken im öffentlichen ...
Gewerbeordnung [2]
Gewerbeordnung. Novellen zur Gewerbeordnung für das Deutsche Reich vom 7. Januar 1907 (Bauunternehmer), 30. Mai 1908 (Kleiner Befähigungsnachweis), 29. Juni 1908 (Vogelschutz), ...
Gewerbeordnung [3]
Gewerbeordnung . Aenderungen der Gewerbeordnung und Ergänzungen des durch sie geregelten Rechts: Gesetz vom 23. Mai 1918, Reichsgesetzbl. S. 423 (Aufhebung des § 153 der ...
Gewerbeschule
Gewerbeschule, Unterrichtsanstalt, die der gewerbetreibenden Jugend die geeigneten Kenntnisse sowie die Vorbildung zur Ausübung ihres Faches bieten soll. Der Vielseitigkeit der ...
Gewerk
Gewerk, 1. sämtliche Meister eines Ortes, die dasselbe Handwerk betreiben, wie Maurer-, Zimmergewerk; 2. Teilhaber an einem Bergbaubetrieb. Eine Vereinigung mehrerer Beteiligten ...
Gewicht [1]
Gewicht, ein Druck oder Zug in Richtung der Schwerkraft. Die Internationale Generalkonferenz für Maß und Gewicht in Ausübung der ihr durch die Meterkonvention vom 20. Mai 1875 ...
Gewicht [2]
Gewicht, theoretisches, einer eisernen Brücke oder sonstigen Brückenkonstruktion, s. Eigengewicht.
Gewichte [1]
Gewichte, Gewichtsstücke, -steine sind Masten; als ihre Einheit gilt im metrischen System die Masse des internationalen Kilogrammprototyps (s. Gewicht). [486] Bei ...
Gewichte [2]
Gewichte von Beobachtungsergebnissen und der aus diesen berechneten Größen, s. Fehlertheorie.
Gewichtsbremsen
Gewichtsbremsen, s. Bremsen, Bd. 2, S. 264.
Gewichtsfortpflanzung
Gewichtsfortpflanzung, s. Fehlertheorie.
Gewichtsgleichungen
Gewichtsgleichungen, s. Methode der kleinsten Quadrate.
Gewichtskapazität
Gewichtskapazität, s. Spezifische Wärme.
Gewinde [1]
Gewinde, die auf dem äußeren Mantel eines Zylinders (selten eines Kegels) bezw. dem inneren Mantel eines Hohlzylinders (selten eines Hohlkegels) schraubenlinig umlaufenden ...
Gewinde [2]
Gewinde, s. Normen.
Gewindebacke, Gewindeschneidbacke
Gewindebacke, Gewindeschneidbacke, s. Gewindeschneidwerkzeuge.
Gewindebohrer
Gewindebohrer, s. Gewindeschneidwerkzeuge.
Gewindedrückmaschine
Gewindedrückmaschine, s. Gewindeherstellung.
Gewindefräsmaschine
Gewindefräsmaschine, s. Gewindeherstellung.
Gewindeherstellung
Gewindeherstellung erfolgt entsprechend dem Material und dem Verwendungszwecke durch Gießen, Löten, Walzen, Schmieden, Pressen, Drücken, Biegen, Schleifen, Fräsen und ...
Gewindelehre
Gewindelehre, zylindrische, zum Messen der Gewinde genau hergestelltes Normalgewinde. Gewindelehrdorn (Fig. 1) mit Gewinde zum Messen des Muttergewindes und Kaliberdorn für den ...
Gewindeleitpatrone
Gewindeleitpatrone, dient in Verbindung mit einer Gewindeleitbacke oder einem Gewindeleitstern zum Schneiden und Drücken von Gewinde auf geeigneten Dreh- und Drückbänken. Dabei ...
Gewindeschablone
Gewindeschablone, s. Gewindelehre.
Gewindeschneideisenkopf
Gewindeschneideisenkopf, dient zum Schneiden äußerer Gewinde mittels des Schneideisens (s. Gewindeschneidwerkzeuge). Das Schneideisen wird gegebenenfalls unter Verwendung einer ...
Gewindeschneidkluppe
Gewindeschneidkluppe, s. Gewindeschneidwerkzeuge.
Gewindeschneidkopf
Gewindeschneidkopf, eignet sich zum Schneiden von Gewinde auf Drehbänken und Schraubenschneidmaschinen und wird mit zwei, drei oder meist vier von Hand oder selbsttätig sich ...
Gewindeschneidmaschine
Gewindeschneidmaschine, s. Gewindeherstellung und Schraubenfabrikation.
Gewindeschneiduhr
Gewindeschneiduhr, Bezeichnung für die besondere Form eines Stichelhalters, bei dem nach Lösen einer Schraube, die zur Befestigung des Stichels in dem Halter dient, eine ...
Gewindeschneidwerkzeuge [1]
Gewindeschneidwerkzeuge. Bei der Herstellung werden Gewinde seltener mittels Gewindestahls geschnitten; man benutzt hauptsächlich Gewindeschneidwerkzeuge (Gewindebohrer und ...
Gewindeschneidwerkzeuge [2]
Gewindeschneidwerkzeuge. Um Muttergewinde in Arbeitsstücke mit Hilfe von Bohrmaschinen, die für Rechts- und Linkslauf der Spindel eingerichtet sind, zu schneiden, verwendet man ...
Gewindeschneidzahn [1]
Gewindeschneidzahn (Gewindezahn), Einrichtung zum genauen Schneiden von Gewinden auf der Drehbank. Fig. 1 zeigt einen Gewindesträhler mit mehrfachem Zahnprofil als Schneide; das ...
Gewindeschneidzahn [2]
Gewindeschneidzahn (Gewindezahn). Neben den in Bd. 4, S. 497 beschriebenen Gewindeschneidzähnen und Gewindestrählern kommt der Gewindeschneidzahn Fig. 1 (Alfred H. Schütte, ...
Gewindesteigung
Gewindesteigung, s. Gewinde.
Gewindesträhler
Gewindesträhler, s. Gewindeschneidzahn.
Gewindewalzmaschine
Gewindewalzmaschine, s. Schraubenfabrikation.
Gewinnung
Gewinnung mittels Wassers wird im Bergbau- und Steinbruchbetrieb in mannigfacher Weise angewendet. Zur Herstellung von Werkstücken durch Zerteilen größerer Blöcke bedient man ...
Gewinnungsarbeiten
Gewinnungsarbeiten. Unter Gewinnen versteht der Bergmann das [498] Lösen der Mineralien und Gesteine aus dem natürlichen Zusammenhange; die Gewinnungsarbeiten werden von einer ...
Gewirke
Gewirke, s. Wirkerei.
Gewirre
Gewirre, s. Schloß.
Gewitter
Gewitter, das Auftreten von Blitzen (s.d.) mit hörbarem Donner, meist in Begleitung von Niederschlägen, als Ausgleich großer elektrischer Spannungen, die an die Kondensation ...
Gewölbe [1]
Gewölbe, Steindecken, aus einzelnen natürlichen oder künstlichen Steinen so zusammengefügt, daß sie vermöge der Gestalt und Lage dieser Steine durch[499] die ...
Gewölbe [2]
Gewölbe (Berechnung). Die Brückengewölbe lind in statischer Hinsicht als Bogenträger zu betrachten, denn sie üben infolge senkrechter Lasten einen Horizontalschub aus. Man ...
Gewölbeachse
Gewölbeachse ist: diejenige gerade, gebrochene oder gekrümmte Linie, die der Wölblinie bei ihrer zur Bildung der Laibungsfläche erforderlichen Fortbewegung als Leitlinie ...
Gewölbefugen
Gewölbefugen, die auf den Laibungs-, Rücken- und Stirnflächen eines Gewölbes sichtbar werdenden Schnittlinien derselben mit den Lager- und Stoßflächen. Die Lagerfugen ...
Gewölbefuß
Gewölbefuß oder Gewölbeanfang heißt der untere, unmittelbar auf dem Widerlager ruhende Teil des Gewölbes (s. Gewölbe).
Gewölbejoch
Gewölbejoch wird ein vollständiges Kreuz- oder Trichtergewölbe über einer geschlossenen Grundrißfigur genannt. Bei Aneinanderreihung mehrerer Gewölbejoche, die durch ...
Gewölbelaibung
Gewölbelaibung ist die innere Fläche des Gewölbes, die durch stetige, gesetzmäßige Bewegung der Wölblinie oder durch Hingleiten der durch sie bestimmten Ebene an einer ...
Gewölbelinie
Gewölbelinie, die Kurve mit der Gleichung oder Krümmungshalbmesser ist Die Kurve ist symmetrisch in bezug auf die y-Achse; sie ist zur Kettenlinie affin und geht mit a ...
Gewölberücken
Gewölberücken ist die äußere Begrenzungsfläche eines Gewölbes. Im Hochbau bedarf der Gewölberücken in der Regel keiner besonderen Bearbeitung; bei Brückengewölben [1] ...
Gewölberüstung
Gewölberüstung, s. Lehrgerüste.
Gewölbeschenkel
Gewölbeschenkel sind die rechts und links von einer durch die Scheitellinie gelegten vertikalen Ebene befindlichen Gewölbeteile eines Tonnengewölbes oder eines Mauerbogens; s. ...
Gewölbesohle
Gewölbesohle oder Widerlagsfläche ist diejenige Lagerfläche, mit welcher der Gewölbefuß auf dem Widerlager aufruht; s. Gewölbe.
Gewölbesteine
Gewölbesteine (Wölbsteine, Wölbziegel). Zur Herstellung der Backsteingewölbe mit kleinem Krümmungsradius werden die Gewölbesteine bereits vor der Vermauerung in diejenige ...
Gewölbezwickel
Gewölbezwickel, der zwischen dem Gewölberücken und der über den Kämpfer hinausgeführten Widerlagsmauer eines Gewölbes befindliche Raum, der vielfach, namentlich beim ...
Gewunden
Gewunden, gebräuchlich 1. für Säulen mit spiral gedrehtem Schafte; 2. für Treppenstufen, deren Auftritt von verschiedener Breite ist (s. Treppe); 3. für Stabwerkverzierung an ...
Geysir
Geysir, s. Geiser.
Gezähe
Gezähe, die Werkzeuge der Berg- und Hüttenleute.
Gezeiten [1]
Gezeiten, s. Ebbe und Flut.
Gezeiten [2]
Gezeiten, s. Ebbe und Flut, S. 201.
Gezeugstrecke
Gezeugstrecke, im Erzbergbau eine söhlige Strecke, von der die Wasser mit Maschinen gehoben werden.
Giallolino
Giallolino, italienische Bezeichnung für eine in der Kunstmalerei der Alten angewendete Farbe, deren Ursprung oder Zusammensetzung bis nun nicht vollkommen aufgeklärt ist. Viele ...
Gicht
Gicht, der oberste, zur Aufnahme der Beschickung dienende Teil der Schachtöfen, auch die Beschickung (s. Beschicken) selbst.
Gichtaufzüge
Gichtaufzüge dienen dazu, die in den Kupolöfen der Eisengießereien, in den Oefen der Kalkbrennereien, in den Hochöfen und Reduzieröfen der Hüttenwerke u.a. zu ...
Gichtgas
Gichtgas, aus der Gicht von Schachtöfen entweichendes Gas, das aus den Verbrennungsprodukten der als Heiz- und Reduktionsmaterial dienenden Brennstoffe und aus andern ...
Gichtgasverwertung
Gichtgasverwertung, s. Roheisen.
Giebel
Giebel, die durch die anzeigende Dachlinie begrenzte Dreieckfläche (auch Nebenseite) eines Gebäudes. Je nach dem verwendeten Stoffe wird dieser Giebel als Steingiebel oder ...
Giebelblume
Giebelblume, oberster Schmuck eines Giebels, ist je nach den verschiedenen Stilarten mannigfach gestaltet. In der Baukunst des Altertums bestand sie als sogenannte Akroterie ...
Giebelfeld
Giebelfeld, s. Giebel.
Giebelfenster
Giebelfenster, dient zur Erhellung des Dachraumes und macht bei günstiger Anwendung die Dachfenster oder Gauben, die eine schädliche Unterbrechung der Dachfläche bilden, ...
Giebelgebinde
Giebelgebinde, 1. bei Fachwerkbau das Gebinde (s.d.), das den Giebel selbst bildet. Es besteht außer den Sparren und den Balken aus mehreren senkrechten Pfosten ...
Giebelgesims
Giebelgesims erhält in den antiken Stilarten und der Renaissance die Form des Kranzgesimses, wobei natürlich der Karnies (die Sima, s. die Figur) nur an den schräg ...
Giebelreiter
Giebelreiter, s.v.w. Dachreiter (s.d.).
Giebelschutzbrett
Giebelschutzbrett (Ortgangbrett, Stirnbrett, Windfeder), schmales Brett, am besten aus Eichen- oder Föhrenholz, das, über dem Endsparren hinlaufend, den Abschluß der ...
Giebelschwelle
Giebelschwelle, 1. Schwelle des Giebelgebindes (s.d.); 2. bei einem Fachwerkbau Schwelle der Giebelwand.
Giebelspitze
Giebelspitze, höchster Teil eines Giebelfeldes. Der bei reicher Ausbildung eines Holzgiebels über das Gespärre hinausragende Giebelspieß setzt seinen Fuß auf eine ...
Giebelstube
Giebelstube, Dachzimmer, dessen Fensterwand der Giebel bildet und dessen Decke aus den Kehlbalken besteht. Soll diese Stube als Wohn- oder Schlafzimmer[528] dienen, so ist ...
Giebelturm
Giebelturm (Sattelturm), endigt in zwei oder vier Giebeln; der einfache Giebelturm ist mit einem Satteldach (vgl. die Figur), der doppelte mit einem Kreuzdach ...
Giebelwände
Giebelwände, solche Umfassungswände von Gebäuden, die in ihrem oberen Teile einen senkrechten Abschluß des Dachbodens (Giebel) haben. In einfachster Gestaltung schließt sich ...
Gien
Gien, ein schwerer Flaschenzugtakel für Schiffszwecke, s. Block.
Gieren
Gieren, beim Schiff in Fahrt, heißt die pendelartige Bewegung desselben um seine vertikale Drehachse, d.h. die Neigung des Buges zum Abweichen nach Steuerbord und Backbord, ...
Giernachen
Giernachen (Buchtnachen) sind Kähne, welche auf entsprechendem Gestell die Hauptkette einer fliegenden Fähre (fliegenden Nähe) oder einer fliegenden Brücke tragen und dieselbe ...
Gießblech
Gießblech (Puckelblech), in der Gießerei ein Blech mit Handgriff und einer Anzahl Vertiefungen (Puckeln), in welche die dem Probieröfen entnommenen Proben ausgegossen ...
Gießen
Gießen (Altwasser), verlassene, aber bei höheren Wasserständen stets noch – bis zu ihrer Verlandung – dem Wasserabfluß dienende Flußarme.
Gießer
Gießer, großer Tiegel, in welchen man beim Guß von Tafelmessing (s. Messing) das geschmolzene Messing gießt.
Gießerei
Gießerei (Gießkunst). Die Formgebung von Körpern durch Einfüllen flüssiger oder flüssig gemachter Stoffe in Hohlräume von entsprechender Gestalt und das Erstarrenlassen in ...
Gießereikrane
Gießereikrane, die in Eisengießereien gebräuchlichen, zum Heben und Umdrehen der schweren Formkästen, zum Tragen der Kranpfannen (Bd. 3, S. 365) und zum Ausheben der fertigen ...
Gießinstrument, -maschine, -zettel
Gießinstrument, -maschine, -zettel, s. Schriftgießerei.
Gießkannen
Gießkannen, zylindrische Behälter von kreisrundem oder ovalem Querschnitt für klares und schlammiges Wasser von 10–15 l Inhalt mit Tragbeutel und schräg nach oben ...
Giftfreies Grün
Giftfreies Grün, s. Kuhlmanns Grün.
Giftfreies Kupfergrün
Giftfreies Kupfergrün, s. Borgrün.
Giftmehl
Giftmehl, s. Arsenoxyde.
Giftschwöde
Giftschwöde, namentlich in der Weißgerberei zur Lockerung der Haare bezw. Wolle angewendet, besteht aus einem durch Anrühren von gebranntem Kalk und Schwefelarsen mit Wasser ...
Gig
Gig, ein Beiboot für den Kommandanten oder Besitzer eines Schiffes (s. Bootsbau).
Gigantographie [1]
Gigantographie, Verfahren zur photomechanischen Erzeugung von Druckformen für bildliche Darstellungen in großem Formate, z.B. für Wandtafeln, Plakate u. dergl, nach ...
Gigantographie [2]
Gigantographie, die Herstellung von Rasterdruckbildern in sehr großem Formate (vgl. Bd. 4, S. 530). Neuestens wird (z.B. von A. Krampolek in Wien) so verfahren, daß von dem in ...
Gigasschichten
Gigasschichten, in der Geologie von Westfalen und Hannover gewisse, der oberen weißen Juraformation (Malm) angehörige schieferige Kalkmergel von grauer oder gelblichweißer ...
Gildenhaus
Gildenhaus, s.v.w. Innungshaus, Zunfthaus (s.d.).
Gill
Gill, kleinstes englisches Flüssigkeitsmaß = 1/32 Gallon = 14,2 Zentiliter.
Gillotage
Gillotage, s. Hochätzkunst.
Gills
Gills, s. Flachsspinnerei, S. 52.
Gillung
Gillung, eines Schiffes, heißt der untere Verlauf des Hecks, durch das der Ruderkoker hindurchgeht; eines Segels, die Abweichung der buchtigen Lieke von der geraden Linie ...
Gilsonit
Gilsonit, aus Nordamerika, insbesondere Utah und andern Staaten flammender natürlicher Asphalt, hart, dunkelschwarzbraun, braun bestäubt, mit[323] muscheligem Bruch und hohem ...
Giltstein
Giltstein, s.v.w. Topfstein, s. Talk.
Gimpe
Gimpe (Gorl), als Besatz dienende Baumwollfäden, die auf der Fadenmühle mit farbiger Seide übersponnen werden. Gorlspitze, breite geklöppelte Gimpe.
Gin
Gin, s. Genever.
Gingham
Gingham (Köpergingham), Baumwollen-Merinos, s. Weberei.
Gips
Gips, schwefelsaurer Kalk mit 2 Molekülen Wasser, enthält 32,54 Teile Kalk, 46,51 Teile Schwefelsäure und 20,95 Teile Wasser, ist als Mineral farblos, vollkommen durchsichtig ...
Gipsbeton
Gipsbeton, mit Gipsmörtel und Steinschlag oder Kies ähnlich wie Zementbeton (s. Beton) hergestellt, liefert sehr gute und harte künstliche Bausteine, deren ...
Gipsbewurf
Gipsbewurf, s. Putz und Mörtel.
Gipsdecke
Gipsdecke, Stuckdecke, mit Gipsmörtel überzogene Decke. Ueber die Herstellung des Putzes s. Deckenputz. Da Gips den glattesten und feinsten Putz gibt, so sind hieraus die ...
Gipsdielen
Gipsdielen, Baumaterial in Gestalt von massiven oder mit Hohlräumen durchzogenen Brettern, aus Gips in Verbindung mit leichten Substanzen, wie Holzspänen, Holzwolle, Stroh ...
Gipsestrich
Gipsestrich, Fußboden aus einem Guß von dünn angemachtem Mauergips, ca. 4 cm stark in Streifen von etwa 80 cm Breite zwischen einfassenden Latten auf eine horizontal ...
Gipsgesims
Gipsgesims, s. Deckengesims. Bei reicher Ausführung, mit Gliederung, Rosetten, Trägern, Eierstäben u.s.w. ist wesentlich zu unterscheiden zwischen Handarbeit und gegossener ...
Gipsgüsse [1]
Gipsgüsse, aus gebranntem, pulverisiertem Gips durch Anrühren mit Wasser und Eingießen der Masse in starre oder elastische Formen, nach dem Erstarren derselben und Ausziehen ...
Gipsgüsse [2]
Gipsgüsse. Die in Bd. 4, S. 532, mitgeteilten Verfahren wurden ergänzt durch folgendes: Zum Reinigen durch Abblasen abgestaubten Gipsgusses mittels aufgestrichenen warmen, ...
Gipskalk
Gipskalk ist das im Handel vorkommende, bei 120–200° C. gebrannte und dann gepulverte Gipsgestein, das aus schwefelsaurem Kalk besteht und beim Brennen etwa 20% seines ...
Gipskeuper
Gipskeuper wird in der Geologie Mitteldeutschlands die untere Stufe der mittleren Keuperformation genannt. Sie besteht vorherrschend aus hellgrünlich-grauen Schiefertonen und ...
Gipsmalerei
Gipsmalerei, s. Gessopainting.
Gipsmergel
Gipsmergel, schieferige Mergelschichten, die mit Adern und Streifen von Fasergips durchzogen sind.
Gipsmörtel
Gipsmörtel ist das älteste Bindemittel, da die Aethiopier und Aegypter ihn bereits benutzten. In Ländern, wo sich viel Gips findet, wie in der Umgegend von Paris und im Harz, ...
Gipsographie
Gipsographie, s. Gelatinographie.
Gipsschlotten
Gipsschlotten, unterirdische Hohlräume, die durch Auslaugung von Gips mittels Wassers entliehen. Sie sind eine häufige Erscheinung in gipsreichen Gegenden, und ihre Nähe an der ...
Girafo saphir
Girafo saphir, s. Korund.
Gisaldruck [1]
Gisaldruck, s. Lichtpausedruck.
Gisaldruck [2]
Gisaldruck, Manuldruck, Helialdruck, ein photomechanisches Reproduktionsverfahren, das zur Vervielfältigung von Plänen und dergleichen anderen Strichzeichnungen ohne ...
Gissung
Gissung, das Berechnen der mutmaßlichen Stelle eines Schiffes in See nach gesteuertem Kurs und nach dem Log unter Berücksichtigung von Abtrift, Strömung u.s.w. T. Schwarz.
Gitter
Gitter, Mittel zum Abschluß eines Grundstückes gegen unbefugtes Betreten durch Menschen und Tiere [1], erhalten eine Höhe von durchschnittlich 1,2–1,5 m und zur Sicherung ...
Gitterbrücken
Gitterbrücken, Brücken, deren Hauptträger als Gitterträger ausgeführt sind. Unter letzterer Bezeichnung verlieht man jetzt Träger mit engmaschiger, symmetrischer ...
Gitterpfeiler
Gitterpfeiler, s. Pfeiler, eiserne.
Gitterschieber
Gitterschieber, s. Schieber, Steuerungen.
Gitterspektrum
Gitterspektrum, s. Spektralanalyse.
Gitterstabquerschnitte
Gitterstabquerschnitte, s. Druckstäbe und Zugstäbe.
Gitterträger
Gitterträger nannte man Träger, welche aus dem Blechträger (s.d.) entstanden, wenn die Blechwand durch ein Gitter aus einzeln in den Kreuzungspunkten vernieteten Stäben ...
Gitterwand
Gitterwand, Scheidewand, hergestellt aus zwei sich kreuzenden Lagen schräglaufender starker Latten, auf denen der Putz aufgetragen werden kann. Dieselbe ist an sich tragfähig ...
Glacé
Glacé (Glanzzwirn), s. Zwirn.
Glacéleder
Glacéleder, Saugziegen-(Zickel-) und Lammfelle, die mit Hilfe der sogenannten Nahrung glacégar gemacht sind und die nach dem Garmachen und Trocknen erst die erforderliche ...
Glacépapier
Glacépapier, durch Einreiben mit Talk oder Wachsseife hergestelltes, matten Glanz zeigendes Buntpapier; s. Buntpapiersorten. Kraft.
Glacis
Glacis, s. Festungsbau.
Gladwell-Verfahren
Gladwell-Verfahren bei der Innenteerung der Straßen, s. Teermakadam.
Glanzblau
Glanzblau, Wäschebläumittel in Pastaform, besteht aus Ultramarinblau mit Zusätzen an Stärke, Leichtspat oder andrer Mineralsubstanz, Dextrin oder arabischem Gummi und ...
Glanzchevreaux
Glanzchevreaux, glacégare oder chromgare Ziegenfelle, die nach dem Färben getrocknet und zugerichtet werden und danach auf der Glanzmaschine einen hohen Glanz erhalten. Diese ...
Glänze
Glänze oder Galenoide, in der Mineralogie die Schwefel-, auch Selen- und Tellurverbindungen von Blei, Kupfer, Silber, Wismut, Antimon und Molybdän. Es sind durchweg dunkle, ...
Glanzgaze
Glanzgaze, Baumwollengaze, die durch einen mit Hausenblaseauflösung oder dergl. gemachten Ueberzug wie gefirnißt erscheint, wird zum Bedecken von Bildern, Stickereien u.s.w. ...
Glanzgold
Glanzgold, wie Glanzplatin, Glanzsilber Dekorationsfache der keramischen Industrie, die als Ersatz für echte Feuervergoldung u.s.w. angewendet werden kann; s. Farben, ...
Glanzgrün
Glanzgrün, s. Berggrün.
Glanzhammer
Glanzhammer, Polierhammer, Hammer mit einer einzigen kreisrunden, kugelabschnittförmigen, feinpolierten Bahn zur Herstellung glatter und glänzender Flächen.
Glanzkobalt
Glanzkobalt, s.v.w. Kobaltglanz (s.d.).
Glanzkrumpe
Glanzkrumpe, in der Tuchfabrikation die Milderung allzu starken Glanzes durch Dekatieren (s.d. und Tuchfabrikation). Kraft.
Glanzleinwand
Glanzleinwand, lose gewebte, mit Stärke-, Gummi- oder Hausenblaselösung stark appretierte und kalandrierte glänzende Leinwand, die als steifes Futter (Futterkattun) verwendet ...
Glanzmaschine
Glanzmaschine, s. Glänzmaschine.
Glänzmaschine [1]
Glänzmaschine. Bei gewissen Lederarten, namentlich bei Geschirrleder, Blankleder u.s.w., wird verlangt, daß dieselben auf der Narbenseite einen hohen Glanz besitzen. Zur ...
Glänzmaschine [2]
Glänzmaschine, bezweckt, der Strangseide nach dem Färben einen erhöhten Glanz zu verleihen. Sie besteht aus einer Reihe von Pflöcken und einer Reihe darunter befindlicher ...
Glanzschleifen
Glanzschleifen, Polieren, schleifen mit Poliermitteln bis zu dem Maße, daß spiegelglatt Q Flächen entstehen, durch Wegnahme der seinen Unebenheiten an der Oberfläche der ...
Glanzstärke
Glanzstärke, Stärke mit einem Zusatz von 3–5% Stearinsäure, welche beim Plätten schmilzt und die Wäsche glänzend macht.
Glanztaft
Glanztaft, mit Gummi stark appretierter und geglätteter leichter Taftseidenstoff.
Glanzweiß [1]
Glanzweiß, kieselsaure Magnesia in Form von Talkum.
Glanzweiß [2]
Glanzweiß für Tapeten, auch für Papierfabrikation, ist ein Gemenge von basischschwefelsaurer Tonerde mit künstlichem Gips.
Glanzzwirn
Glanzzwirn, baumwollener Nähzwirn, der durch äußerst regelmäßiges Aufspulen auf einer besonderen Maschine starken Glanz erhalten hat.
Glas
Glas, vollkommen amorphe Masse, im wesentlichen aus Verbindungen der Kieselsaure mit mindestens zwei Basen (an Stelle der Kieselsaure tritt auch Borsäure oder Fluor, neben die ...
Glas
Glas, vollkommen amorphe Masse, im wesentlichen aus Verbindungen der Kieselsaure mit mindestens zwei Basen (an Stelle der Kieselsaure tritt auch Borsäure oder Fluor, neben die ...
Glasätzkunst
Glasätzkunst, s. Hyalographie.
Glasbausteine
Glasbausteine (System Falconnier) eignen sich zur Herstellung von lichtdurchlassenden Wänden in den für Beleuchtung freigehaltenen Oeffnungen der Gebäude an Stelle der Fenster ...
Glasdächer
Glasdächer, s. Dach, Bd. 2, S. 490.
Glasdiamanten
Glasdiamanten, s. Edelsteine, Bd. 3, S. 216.
Glasdreiecke
Glasdreiecke, s. Zeichnen, technisches.
Glasdruck
Glasdruck kann aktiv und passiv in Frage kommen, d.h. es kann das Glas als Druckplatte dienen (s. Hyalographie und Hyalotypie), oder der Druck erfolgt direkt auf Glas, ...
Gläser
Gläser, natürliche oder vulkanische, auch Glasgesteine (Hyalite), glasartig erstarrte vulkanische Magmen. Natürliche Gläser von absolut reiner Beschaffenheit, etwa wie das ...
Glaserblei
Glaserblei, s. Fensterblei.
Glaserdiamanten
Glaserdiamanten, s. Diamant und Glasschneidewerkzeuge.
Glaserkitt
Glaserkitt, s. Fensterkitt.
Glaserz
Glaserz, s.v.w. Silberglanz (s.d.).
Glasfluß
Glasfluß (Fluß), s. Edelsteine, Bd. 3, S. 216.
Glasfritten
Glasfritten, s. Fritten und Tonwaren.
Glasgalle
Glasgalle, s. Glas, S. 541–542.
Glasglanz
Glasglanz (Sprengglas), farbige dünne Glasblättchen, die zur Verzierung auf frisch lackierte Papp- und Holzgegenstände gestreut und durch den angetrockneten Lack festgehalten ...
Glasgravieren
Glasgravieren, eine uralte Kunst, bezweckt die Erzeugung von meist vertieften Verzierungen auf ebenen oder gekrümmten Glasflächen. Die hierzu dienliche Vorrichtung (Trempelzeug, ...
Glashaus
Glashaus, s.v.w. Gewächshaus (s.d.).
Glasinkrustationen
Glasinkrustationen, undurchsichtige Reliefs aus gebranntem, unglasiertem weißen Ton oder aus Specksteinmasse, die in durchsichtiges, farbloses, stark lichtbrechendes Glas ...
Glaskopf
Glaskopf, brauner, s. Brauneisenerz; G., roter, s. Blutstein; G., schwarzer, s. Psilomelan.
Glaskorallen
Glaskorallen (Lüstersteine), durch Pressen aus erweichten Glasstäben hergestellte kugel-, tropfen-, scheiben- oder dergl. -förmige Glasperlen, die durch Zusätze von Zinnoxyd, ...
Glasleinwand
Glasleinwand, zum Polieren weicher Metalle dienender Baumwollstoff, auf dem durch ein Klebemittel Glaspulver befestigt ist.
Glaslöten
Glaslöten, das Verfahren, Glas ähnlich wie Metall durch Lot und Kolben zu vereinigen. Margot nahm zuerst eine Legierung, bestehend aus 5 Teilen Zinn, 32,5 Zink, 3,5 Aluminium, ...
Glasmalereitechnik
Glasmalereitechnik dient dazu, den Fenstern mittels farbiger Verglasung ornamentalen, architektonischen und figürlichen Schmuck zu verleihen. Die Technik der monumentalen ...
Glasmikrometer
Glasmikrometer, s. Fadenkreuz, Mikrometer.
Glasofensteine
Glasofensteine. Bei der Glasfabrikation werden die im richtigen Verhältnis gemischten, vorher gemahlenen Rohmaterialien in mehr oder minder großen Gefäßen, den sogenannten ...
Glaspapier
Glaspapier, Bogen selten, widerstandsfähigen Papiers, auf welchen mittels einer Leimlösung pulverisiertes Glas in verschiedenen Feinheiten befestigt ist. Es wirkt in der Weise ...
Glasperlen
Glasperlen, entweder durch Schneiden von Glasröhren zu kleinen Zylinderchen hergestellt oder aus Glaskügelchen bestehend (s. Fischperlen und Glaskorallen).
Glasplanimeter
Glasplanimeter, eine mit einer seinen Quadratnetzteilung versehene Glastafel, welche zur Flächeninhaltsberechnung aus Plänen dient. S. Planimeter.
Glasporzellan
Glasporzellan (Réaumursches Porzellan), s. Entglasung.
Glasprismen [1]
Glasprismen, zum Abstecken von Winkeln, s. Winkelinstrumente.
Glasprismen [2]
Glasprismen für Lichteinfall durch Betondecken. Die Eisenbetonbauweise ließ bald den Wunsch entstehen, in Eisenbetondecken begehbare Oberlichter einzufügen; zuerst war dies bei ...

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