Слова на букву gall-grun (1262) Lexikon der gesamten Technik
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Слова на букву gall-grun (1262)

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Glasprobe, Webersche
Glasprobe, Webersche, s. Glas, S. 548.
Glasschleiferei
Glasschleiferei, s. Glas, S. 544, und Schleifen.
Glasschneidewerkzeuge
Glasschneidewerkzeuge. Das Mittel zum Schneiden des Glases ist fast regelmäßig der Diamant, Schneiddiamant, ein roher (ungeschliffener) Diamantkristall, welcher in seiner ...
Glasspinnen
Glasspinnen. Aeußerst dünn ausgezogene Glasfäden (Glaswatte, Glaswolle) besitzen einen hohen Grad von Biegsamkeit und Elastizität. Die Herstellung solcher Fäden erfolgt vor ...
Glastränen
Glastränen. Läßt man geschmolzenes Glas in kaltes Wasser eintropfen, so erstarren die Tropfen zu Tränen, die in einem dünnen Faden auslaufen. Infolge der raschen Abkühlung ...
Glastüre
Glastüre, dient nicht nur als Verschluß eines Raumes, sondern auch zur Erhellung desselben. [557] Sie erhält zu diesem Zwecke in ihrem oberen Teil Verglasung, im unteren Teil ...
Glasuren [1]
Glasuren, im Feuer erzeugte, glasartige Ueberzüge auf Tonwaren, Metallen u. dergl., die einesteils den Zweck der Verzierung haben, andernteils die Oberfläche dichten bezw. gegen ...
Glasuren [2]
Glasuren für Holzgefäße, s. Brauerlacke.
Glasurmühlen
Glasurmühlen dienen zum Feinmahlen der Glasurmassen, seien dieselben vorher gefrittet oder nur im richtigen Verhältnis der einzelnen Bestandteile zusammengemischt. Die ...
Glasuröfen
Glasuröfen werden benutzt, um die auf die zu glasierenden Waren aufgebrachte Glasurmasse auf- und festzubrennen. [559] Da nur wenige Glasuren im freien Feuer die gewünschte ...
Glasurrisse
Glasurrisse, s.v.w. Haarrisse (s. Glasuren).
Glaswacke
Glaswacke, s. Sandstein.
Glaswand
Glaswand, aus Holz erstellter Abschluß eines Raumes, der ohne eignes äußeres Fenster von einem Nebenraume aus sein Licht erhalten soll. Die Wand ist in ihrem oberen Teil mit ...
Glaswatte, Glaswolle
Glaswatte, Glaswolle, s. Glasspinnen.
Glasziegel
Glasziegel, s. Glasbausteine, Dach, Bd. 2, S. 490.
Glattbrand
Glattbrand, auch Scharffeuerbrand genannt, derjenige zweite Brand des Porzellans und andrer seinen Tonwaren, durch den die Masse gar und gleichzeitig die Glasur aufgebrannt wird; ...
Glattdeckskorvette
Glattdeckskorvette im Gegensatz zur gedeckten Korvette, älteres Segel- oder Dampfkriegsschiff mit Geschützen auf dem Oberdeck allein.
Glätte
Glätte (Minium, Silberglätte), eine Blei Verbindung PbO, die in den keramischen Industrien viel zur Anwendung gelangt, um Glas oder Glasuren herzustellen. Das Bleioxyd bildet ...
Glättefirnis
Glättefirnis, nach den deutschen Handelsusancen ein Firnis, der nicht aus reinem Leinöl hergestellt ist, also ein verschnittener Leinölfirnis oder ein ...
Glättegasse
Glättegasse, s. Silber.
Glätten
Glätten, eine in den verschiedensten Industrien und Gewerben, namentlich zur Verschönerung und Vollendung der Produkte in Anwendung kommende Arbeit, durch die ein mehr oder ...
Glatthobel
Glatthobel, Hobel der Böttcher zur vorläufigen Zurichtung der Faßstäbe auf den breiten Flächen sowie zur Vollendung der Fügen (d.h. schmalen Seiten, mit denen die Dauben im ...
Glättmaschine
Glättmaschine (Satinierwerk, Glättwerk, Kalander), eine zum Glätten des Papiers, aber auch in andern Industrien zum Glätten der verschiedensten Produkte häufig in Anwendung ...
Glättpresse
Glättpresse, dient in der Buchdruckerei vorzugsweise zum Glätten bedruckten Papiers, um das Relief, das es durch den Eindruck der Typen empfangen, die sogenannte ...
Glattstuhl
Glattstuhl, s. Walzenstuhl.
Glaubersalz
Glaubersalz, Mirabilit, natürliches, wasserhaltiges, schwefelsaures Natron SO4Na2 + 10H2O (55,9% H2O, 19,2% Na2O, 24,8% SO3), kristallisiert monoklin. Farblos, weiß bis ...
Glaubersalzgrün
Glaubersalzgrün, s.v.w. Ultramaringrün, s. Ultramarinblau.
Glaukonit
Glaukonit, ein Mineral, wasserhaltiges Kalieisenoxydsilikat (40–50% SiO4, 20–32% Fe2O3, 1,5–7% Al2O3 3–7% FeO, 4–8% K2O und 7–14% H2O). Er bildet ...
Glaukophan
Glaukophan, s. Hornblende.
Glazialzeit
Glazialzeit, s. Diluvium.
Gleiche
Gleiche (Mauergleiche, Abgleichung), die wagerechte Ebene im Mauerwerk, die bei der Ausführung da erstellt wird, wo ein Stockwerk aufhört oder eine Aenderung in der Stärke der ...
Gleichgewicht
Gleichgewicht eines Kräftesystems, das an einem System von Massenpunkten angreift, ist der Zustand desselben, in dem es keine Wirkung auf den Bewegungszustand des Punktsystems ...
Gleichgewichtsbedingungen
Gleichgewichtsbedingungen, in der graphischen Statik. Setzt man beliebige, in einer Ebene liegende Kräfte, die unter sich im Gleichgewicht stehen, auf graphischem Wege zusammen, ...
Gleichgewichtsfiguren
Gleichgewichtsfiguren. Tritt zwischen Kräften, die an einem veränderlichen [561] System angreifen, Gleichgewicht ein, so nimmt das System dabei eine bestimmte geometrische Form ...
Gleichgewichtszustand [1]
Gleichgewichtszustand, chemischer, allgemein der Zustand eines Gemisches reaktionsfähiger Substanzen nach vollständigem Verlauf der möglichen Reaktion oder Reaktionen. Während ...
Gleichgewichtszustand [2]
Gleichgewichtszustand, chemischer, allgemein der Zustand eines Gemisches reaktionsfähiger Substanzen nach vollständigem Verlauf der möglichen Reaktionen. Je nachdem das ...
Gleichlastig
Gleichlastig, Schiff, das so schwimmt, daß der Kiel parallel zur Schwimmebene gerichtet ist, im Gegensatz zu steuerlastig.
Gleichlegemaschine
Gleichlegemaschine, s. Zündwaren.
Gleichrichter
Gleichrichter für Wechselstrom, s. Umformer.
Gleichschicht
Gleichschicht, diejenige Mauerschicht, mittels welcher die Ausgleichung bewirkt wird, gewöhnlich die letzte Schicht des betreffenden Mauerteils. Bei Backsteinmauern ist es ...
Gleichschlag
Gleichschlag, diejenige Art des Zusammenschlagens von Seilen (s. Förderseile), bei der die Drähte in den Litzen und diese in dem Seile in demselben Sinne zusammengedreht ...
Gleichspannungsmaschine
Gleichspannungsmaschine, s. Dynamomaschine, Bd. 3, S. 180.
Gleichstrom
Gleichstrom, ein elektrischer Strom, welcher einen Leiter (s. Galvanismus) immer in derselben Richtung und Stärke durchfließt, im Gegensatz zum Wechselstrom, der fortwährend ...
Gleichstrom-Turbogenerator
Gleichstrom-Turbogenerator, s. Dynamomaschine, S. 198.
Gleichstromdampfmaschinen
Gleichstromdampfmaschinen. – Der wesentlichste Dampfverlust einer Kolbendampfmaschine wird durch die an der Zylinderwandung beim Dampfeintritt und im ersten Teil der ...
Gleichstrommaschine
Gleichstrommaschine, s. Dynamomaschine, Bd. 3, S. 180.
Gleichstromtransformator
Gleichstromtransformator, s. Umformer.
Gleichstromzähler
Gleichstromzähler, s. Elektrizitätszähler, Bd. 3, S. 409.
Gleichungen [1]
Gleichungen. Es handelt sich hier nicht um identische Gleichungen, die (wie z.B. (a + b) (a – b) = a2 – b2) für alle beliebigen Werte der darin vorkommenden Größen ...
Gleichungen [2]
Gleichungen. Theorie, algebraische und numerische (z.B. Gräffes) Auflösung der Gleichungen sind auch gut und leicht verständlich dargestellt in [1]. Ueber die mechanische ...
Gleichziehhammer
Gleichziehhammer (Spannhammer), eiserner Hammer zum Biegen, Treiben und Glätten von Blech mit nur einer, sehr wenig gewölbten, kreisrunden glatten Bahn. Dalchow.
Gleis
Gleis, der die Fahrzeuge tragende und führende Hauptteil der Eisenbahn. Er besteht aus zwei Fahrschienen, den Unterlagen (in der Regel Querschwellen aus Holz oder Walzeisen) ...
Gleisanlagen
Gleisanlagen, s. Bahnhöfe, Bd. 1, S. 476 ff.
Gleisbremse
Gleisbremse, s. Bremsen, elektrische, Bd. 2, S. 263.
Gleisbremsen
Gleisbremsen, s. Verschiebebahnhöfe und die nachstehende Literatur. Literatur: Organ für die Fortschritte des Eisenbahnwesens 1896, S. 19; 1898, S. 185, 228; 1899, S. 25, 104, ...
Gleise für Straßenfuhrwerke
Gleise für Straßenfuhrwerke wurden in neuerer Zeit in Deutschland von Gravenhorst [1], [3] angewendet, haben aber auch in Chicago [2], in New York-City [9] und andern Orten, ...
Gleisentfernung
Gleisentfernung, Abstand der Gleisachsen, bei Vollspur auf freier Bahn mindestens 3,5 m, sofern beide Gleise zusammengehören und jedes nur einer Fahrrichtung dient; in jedem ...
Gleishammer
Gleishammer (Parallel-, Prismen- und Rahmenhammer), Maschinenhammer, der in geraden, meist senkrechten Gleisen geführt wird. Um den Hammer für verschiedene Zwecke benutzen ...
Gleisheber
Gleisheber, Vorrichtung zum Anheben des Gleises beim Stopfen. S. Oberbaugeräte.
Gleiskreuzung
Gleiskreuzung, die Durchschneidung zweier Eisenbahngleise in einer Ebene, wie sie namentlich auf Bahnhöfen bei Herstellung der notwendigen Gleisverbindungen häufig vorkommt, ...
Gleislegen
Gleislegen, s. Oberbau.
Gleisplan
Gleisplan, s. Bahnhofsplan.
Gleissperren
Gleissperren, Vorkehrungen zum zeitweiligen Absperren von Gleisen, z.B. zur Verhinderung des Ablaufens von Wagen auf einem nahen Gefälle, entweder in Gestalt von wegnehmbaren ...
Gleisverbindungen
Gleisverbindungen, Mittel zum Ueberleiten von Fahrzeugen aus einem Gleise in ein andres, nämlich: Weichen, Drehscheiben und Schiebebühnen (s.d.). Goering.
Gleisverschlingung
Gleisverschlingung, Anordnung von zwei Eisenbahngleisen zur Umgehung von Hindernissen, namentlich für vorübergehende Zwecke, unter anderm bei Um- oder Neuausführungen von ...
Gleitbacken, -blöcke, -schuhe, -stücke
Gleitbacken, -blöcke, -schuhe, -stücke sind die auf den Führungsschienen (s.d.) laufenden Teile; sie werden mit Rücksicht auf den zulässigen Flächendruck in der ...
Gleitbahn
Gleitbahn für den Ablauf von Schiffen (s. Stapellauf).
Gleitblechkühler
Gleitblechkühler zum Abkühlen der Brikettkohle, s. Brikettieren, S. 103.
Gleiteisenbahnen
Gleiteisenbahnen sind Bahnen, bei welchen die gleitende Reibung der Fahrzeuge auf den Schienen nicht durch Umsetzung in rollende Reibung, wie bei den Reibungsbahnen, sondern ...
Gleitflug
Gleitflug. Die lotrechte Sinkgeschwindigkeit einer horizontal eingestellten, frei schwebenden Platte wird erfahrungsgemäß kleiner, wenn dieser Platte gleichzeitig eine ...
Gleitflugapparate
GleitflugapparateDie ersten grundlegenden Versuche über den Gleitflug größerer Latten sind durch Otto Lilienthal gemacht worden und erstreckten sich vornehmlich auf das ...
Gleitlager
Gleitlager (Flächenlager, Gleitflächenlager), s. Auflager.
Gleitstühle
Gleitstühle der Weichen, s. Weichen.
Gleittakelage
Gleittakelage für Boote, s. Besegelung.
Gleitungskoeffizient
Gleitungskoeffizient, s. Elastizitätsmodul (Schubelastizitätsmodul) und Elastizitätslehre, allgemeine.
Gletscher [1]
Gletscher sind Eismassen, die auf geneigter Unterlage ähnlich einer zähen Flüssigkeit unter der Wirkung der Schwere sich langsam abwärts bewegen. Ihre Entstehung verdanken sie ...
Gletscher [2]
Gletscher sind zähflüssige Ströme von Eis, die sich durch Druck aus Schneemassen bilden und die oberhalb der Schneegrenze (s.d.) angehäuften Schneemassen zu Tal befördern, um ...
Gletscherbach
Gletscherbach, ein vorwiegend von einem Gletscher gespeister Bach. Seine Wassermenge ist demnach im Winter sehr gering und im heißen Sommer, von der Eisschmelze herrührend, am ...
Gletscherlehm
Gletscherlehm, s. Geschiebelehm.
Gletscherschliffe
Gletscherschliffe kommen dadurch zustande, daß das in Bewegung befindliche Gletschereis, die an seinem Grund mitgeführten und in dasselbe eingebackenen Steinblöcke über ...
Gletscherschutt
Gletscherschutt, das durch das fließende Gletschereis von den Höhen zu Tal beförderte, meist aus sehr groben Gesteinsblöcken begehende Schuttmaterial. Die Blöcke werden ...
Glied
Glied, s. Mechanismen.
Gliederkessel [1]
Gliederkessel. Bezeichnung für die aus einer größeren Anzahl gleichartiger Rohrsysteme zusammengesetzten Dampfkessel. Neben den vornehmlich für hohe Dampfdrucke bestimmten ...
Gliederkessel [2]
Gliederkessel. Ueber die Gliederkessel der Firmen Gebr. Sulzer, B. Oelrichs, Fritz Kaeferle, über den Lollar-Kessel, den Dom-Top-Kessel, den Strebel-Klein-Kessel, über ...
Gliederpaare
Gliederpaare, Beweglichkeit. Die Beweglichkeit zweier Glieder wird durch die Flächenteile benimmt, in denen sich diese Glieder während ihrer gegenseitigen Bewegung beständig ...
Gliederung
Gliederung, die Teilung einer großen baulichen Fläche in architektonische Unterabteilungen (s. Fassade). Die wichtigsten Bauformen, die eine Gliederung herbeiführen, sind die ...
Glimmer
Glimmer, Minerale, Verbindungen von kieselsaurer Tonerde mit kieselsauren Alkalien und Magnesia, kristallisieren monoklin, und zwar als sechsseitige Prismen mit einem Kantenwinkel ...
Glimmer-Syenitporphyr
Glimmer-Syenitporphyr, s. Syenit.
Glimmerschiefer
Glimmerschiefer, ein in der Regel mittelkörniger, in der Hauptsache aus Quarz und Glimmer zusammengesetzter kristalliner Schiefer. Der Quarz besitzt meist ein unregelmäßig ...
Glimmertrapp
Glimmertrapp, s.v.w. Minette (s.d.).
Glimmlicht
Glimmlicht, Glimmentladung. O. Lehmann [1] unterscheidet vier Arten der elektrischen Entladung: die Glimmentladung, die Büschelentladung, die Streifenentladung und die ...
Glimmlichtoszillograph
Glimmlichtoszillograph, s. Oszillograph.
Glimmspäne
Glimmspäne, s. Zündwaren.
Glindower Ton
Glindower Ton wird in der Geologie ein dem unteren Diluvium angehöriger[574] Tonmergel genannt, der im norddeutschen Flachland (Glindow bei Berlin) auf dem unteren ...
Globöl
Globöl, s. Petroleum.
Globusdruck
Globusdruck, s. Rotationstiefdruck.
Glocke
Glocke, ein unten offener, oben geschlossener aufgehängter Mantel aus Metall, der durch Anschlagen zum Tönen gebracht wird. Die Glocke wird zuerst unter dem Namen ...
Glockenbohrer
Glockenbohrer, s. Tiefbohren.
Glockengut
Glockengut (Glockenbronze), s. Bronze.
Glockenhalter
Glockenhalter, s. Gaslampen, S. 298.
Glockenkapitäl
Glockenkapitäl, s. Kapitäl.
Glockenmagnet
Glockenmagnet, s. Meßinstrumente, elektrische.
Glockenmetall
Glockenmetall (Glockenbronze), s. Bronze.
Glockenmühle
Glockenmühle, Zerkleinerungsvorrichtung für weiche Materialien, namentlich auch Wurzeln, Rinden und Hölzer, die sich auf andern Vorrichtungen nicht behandeln lassen. Die ...
Glockensäule
Glockensäule, Säule, auf welcher bei gewissen Läutewerken für Eisenbahnsignalzwecke das eigentliche Schlagwerk aufgeteilt ist. S. Läutewerke im Eisenbahnwesen. Köchy.
Glockenschlagwerk
Glockenschlagwerk, Uhrwerk, mit welchem im Eisenbahnsignalwesen die Glockenhämmer der Läutewerke in Bewegung gesetzt werden. S. Läutewerke im Eisenbahnwesen. Köchy.
Glockensignale
Glockensignale, s. Liniensignale, durchlaufende.
Glockenspeise
Glockenspeise (Glockenbronze), s. Bronze.
Glockenstühle
Glockenstühle, Konstruktionen in Holz oder Eisen, die das Gewicht der Glocken und die durch das Schwingen der letzteren erzeugte Zentrifugalkraft aufnehmen. Sie finden ihren ...
Glockenturm
Glockenturm, ein wichtiger Bauteil der christlichen Kirchen, der den Zweck hat, eine oder mehrere Glocken aufzunehmen, deren Geläute das Zeichen für die Gemeinde ist, sich in ...
Glockenventil
Glockenventil, s. Doppelsitzventile.
Glonoin
Glonoin, ältere Bezeichnung für Nitroglyzerin.
Glorid
Glorid, auch Dermatoid und Pegamoid, mit einer Celluloidschichte (Lösung) überzogene Gewebe verschiedener Art, die als Buchbinderleinwand und Lederimitation vielfach ...
Glorie
Glorie (Heiligenschein) nennt man einen den Schatten des Kopfes umgebenden Lichtschimmer, wenn der Schatten des Beobachters vorwärts auf betaute Wiese oder auf dichten Nebel ...
Gloriette
Gloriette, ein Lusthäuschen auf erhöhter, aussichtsreicher Stelle in Gärten. Eine der schönsten Ausführungen dieser Art ist das Gloriette mit der Neptungrotte im ...
Gloverturm
Gloverturm, s. Schwefelsäure.
Glückshaken
Glückshaken, ein Fangwerkzeug beim Tiefbohren (s.d.).
Glühen
Glühen, Leuchten von festen Körpern, Flüssigkeiten und Gasen infolge starker Wärmeentwicklung bei einer Temperatur von 500–600° C. Einige Calcium- und ...
Glühlampe [1]
Glühlampe, elektrische Lampe, bei der ein faden- oder stäbchenförmiger Leiter von hohem Widerstande bei der Durchleitung des elektrischen Stromes in lebhaftes Glühen versetzt ...
Glühlampe [2]
Glühlampe. Die jetzt fast ausschließlich zur Verwendung kommende Glühlampe ist die Wolframlampe, in welcher der Glühfaden aus dem bei ungefähr 3000° C. schmelzenden ...
Glühlampe [3]
Glühlampe, elektrische. Die Verdrängung des Kohlefadens durch Glühfäden aus schwer schmelzbaren Metallen (Osmium, Tantal, Wolfram)[257] ließ eine Stromersparnis bis zu 70% ...
Glühlampenprüfer
Glühlampenprüfer, s. Photometrie (optische).
Glühlampentauchlacke
Glühlampentauchlacke, flüchtige, farblose oder beliebig gefärbte Lacke, glänzend oder matt für das Ueberziehen von Glühbirnen durch Tauchen, aus Harzlösungen oder Lösungen ...
Glühlicht
Glühlicht, s. Gas-, Petroleum-, Spiritusglühlicht.
Glühofen
Glühofen, s. Oefen für technologische Zwecke.
Glühspan
Glühspan, Oxydschicht, die sich beim Glühen unedler Metalle an der Luft bildet und beim nachherigen Bearbeiten (Walzen oder Hämmern) in Gestalt von Spänen oder Schuppen ...
Glühstahl
Glühstahl, Stahl, der durch Glühen von reinem lichtgrauen und feinkörnigen Holzkohlenroheisen in Form von gegossenen Schienen oder dünnen Stäben zwischen oxydierenden ...
Glühstoff
Glühstoff, ein Präparat aus bei Weißglut verkokter Mischung von Holzkohle, Teer und Natronlauge, das ohne Rauch und Geruch sowie ohne Funkensprühen verbrennt und vielfach, ...
Glühwachs
Glühwachs (Vergolderwachs), Komposition, mittels der Goldwaren ein rötlicher Farbenton erteilt wird. Die Komposition besteht aus 0,75 kg Alaun, 1,2 kg gelbem Bienenwachs, ...
Glühzündung
Glühzündung (Glührohrzündung), s. Verbrennungsmotoren, Bohr- und Sprengarbeit, Seeminen.
Glukoside
Glukoside, s. Glykoside.
Glycerosole
Glycerosole, Bezeichnung für in Glyzerin lösliche Kolloide.
Glycin
Glycin, photographischer Entwickler, entlieht durch Einführung des Essigsäureesters CH2COOH in das Paramidophenol und hat die Formel C6H4 · (OH) · NH · CH2 · COOH. J.M. ...
Glycium
Glycium, s.v.w. Beryllium (vgl. Beryll).
Glykokoll
Glykokoll (Amidoessigsäure, Glycin, Leimsüß), die niedrigste der Amidofettsäuren, die sich von der Essigsäure durch Ersatz eines Wasserstoffatoms der Methylgruppe durch den ...
Glykole
Glykole, s. Alkohole.
Glykolsäure
Glykolsäure kann für photographische Zwecke als Ersatz für Weinsäure oder Zitronensäure verwendet werden, z.B. als Zusatz zu Chlorsilberauskopieremulsion. Das Eisensalz ist ...
Glykoside
Glykoside (Glukoside), Pflanzenstoffe, die Einwirkung von ungeformten Fermenten (Enzymen) oder durch Einwirkung von verdünnten Säuren oder verdünnten Alkalien in Zuckerarten ...
Glyphe
Glyphe, s.v.w. Schlitz, findet namentlich bei den Triglyphen des dorischen Stiles Anwendung.
Glyphographie
Glyphographie, von Palmer (1843) erfundenes und von Ahner verbessertes Verfahren, durch das man den Holzschnitt zu ersetzen versucht hat. Es besteht darin, daß man eine polierte ...
Glyptographie
Glyptographie, fälschlich Bezeichnung für den sogenannten Bildhauerdruck, bei dem eine plastische Bildwirkung dadurch zu erreichen versucht wurde, daß man eine ...
Glyptothek
Glyptothek, ein Gebäude, das Skulpturensammlungen aufzunehmen hat. Der Name stammt von Glyptik, d.i. die Kunst, in Stein zu schneiden oder Steine mit dem Meißel zu bearbeiten. ...
Glyzeride
Glyzeride, s. Glyzerin,
Glyzerin [1]
Glyzerin C3H8O3, rein eine farblose, süß schmeckende, schwer bewegliche Flüssigkeit von neutraler Reaktion, die in der Winterkälte unter Umständen krystallisiert. Es fühlt ...
Glyzerin [2]
Glyzerin. Nach V. Landsberger [1] dürfte die Destillation des Glyzerins mit überhitztem Wasserdampf unter atmosphärischem Druck heute allgemein aufgegeben sein, da die ...
Glyzerin [3]
Glyzerin. Die Fette geben unter normalen Verhältnissen bei der Spaltung neben Fettsäuren Glyzerin als nahezu ausschließliches Spaltungsprodukt; dagegen haben die in der ...
Glyzerinersatzmittel
Glyzerinersatzmittel. Schon vor 1914 hat man als Ersatzmittel für Glyzerin wasseranziehende Salze in Verkehr gebracht, die für einzelne technische Zwecke recht gut brauchbar ...
Glyzerinleim
Glyzerinleim, zähe, plastische, nicht übermäßig klebende, in der Wärme erweichende und sich verflüssigende, mehr oder weniger gefärbte Masse aus wechselnden Mengen von Leim ...
Glyzerinnitrat
Glyzerinnitrat, s. Sprengstoffe.
Glyzerinseifen
Glyzerinseifen waren ursprünglich Toiletteseifen mit Zusatz von Glyzerin. Auch heute kommen noch solche Seifen, und zwar sowohl pikierte wie auf kaltem Wege hergestellte (s. ...
Glyzerinwässer
Glyzerinwässer. Die bei der Spaltung von Oelen und Fetten gewonnenen Glyzerinwässer enthalten stets organische und unorganische Verunreinigungen, die vor dem Eindampfen, das, ...
Gneis
Gneis, in der Gesteinskunde unter den kristallinen Schiefern derjenige, der in seiner mineralischen Zusammensetzung dem Granit entspricht, also wesentlich aus Feldspat, Quarz ...
Gneist
Gneist. Bei der Vorbereitung der tierischen Haut für den Gerbprozeß werden nach dem Haaren durch den vermittelst der Werkzeuge ausgeübten Druck aus der Haut Unreinigkeiten ...
Gnomon
Gnomon, eine Einrichtung, die schon bei den ältesten Kulturvölkern dazu benutzt wurde, die Höhe der Sonne und damit die Tageszeit besonders im Moment des Mittags (der ...
Gobelins
Gobelins, s. Teppiche.
Goedde
Goedde, arabisches Getreidemaß = 7,6 l.
Goëlette
Goëlette, französische Bezeichnung für Schoner.
Goethit
Goethit (Pyrrhosiderit, Nadeleisenerz), ein Mineral, Eisenhydroxyd Fe2O4H2 (89,7% Fe2O3 und 10,3% H2O). Kristallisiert rhombisch, und zwar prismatisch oder nadelförmig ...
Gold [1]
Gold, gediegen, kristallisiert regulär in Oktaedern und Würfeln, meist jedoch als dünne Blättchen oder in gestrickten, moos-, draht- oder haarartigen Formen. Es zeigt einen ...
Gold [2]
Gold Au (Atomgew. 197, spez. Gew. 19,3) ist ein gelbes, stark glänzendes, sehr zähes, höchst dehnbares Metall (das dehnbarste aller Metalle). Aeußerst dünne Goldblättchen ...
Gold [3]
Gold verdampft nach T.K. Rose bei 1100° C. Schmelzpunkt 1063° C. Die Goldgewinnung der Welt betrug nach dem norwegischen Statistischen Amt in den Jahren 1913, 1914, 1915 in 1000 ...
Gold, faules
Gold, faules (Palladgold), Gold mit 10% Palladium und 4% Silber.
Gold, grünes, rotes, weißes u.s.w
Gold, grünes, rotes, weißes u.s.w, s. Goldlegierungen.
Gold, mosaisches
Gold, mosaisches, s. Zinnsulfid.
Goldamalgam
Goldamalgam, s. Amalgame.
Goldarbeiten
Goldarbeiten, die Erzeugnisse der Goldschmiede- und der Juwelierkunst. Die Goldschmiedekunst umfaßt hauptsächlich die Herstellung von Gefäßen und Geräten, die Juwelierkunst ...
Goldäther, -tinktur
Goldäther, -tinktur, ätherische Goldchloritlösung zum Vergolden von Stahl.
Goldbarren
Goldbarren, Handelsname für Gold in Barren.
Goldbronze, unechte
Goldbronze, unechte, s. Zinnsulfid.
Goldbronzen
Goldbronzen, s. Bronzefarben.
Goldchlorid
Goldchlorid (Chlorgold) AuCl3 ein bei der Chloration (s. Gold) und beim Lösen von Gold in Königswasser entstehendes, in Wasser leicht lösliches Salz, das beim Konzentrieren ...
Golddruck
Golddruck, s. Bronzedruck, Farbendruck, Goldpressung.
Goldener Schnitt
Goldener Schnitt, die Teilung einer Strecke A B = a durch den Punkt C derart, daß die größere Teilstrecke mittlere Proportionale zwischen der kleineren und der ganzen Strecke ...
Goldfarben
Goldfarben, Lösungen (Beizen), in die Goldgegenstände eingetaucht werden, um einen gewünschten Farbenton hervorzurufen.
Goldfirnisse
Goldfirnisse, s. Goldlacke.
Goldgelb
Goldgelb, Bezeichnung für der natürlichen Goldfarbe ähnliche Farbentöne; meist ist damit Chromgelb gemeint. Goldgelb ist auch ein Teerfarbstoff, wahrscheinlich im ...
Goldglätte
Goldglätte, rote, pulverförmige Bleiglätte (s. Bleioxyd).
Goldgrundöl
Goldgrundöl, s. Vergolderfirnis.
Goldkrätze
Goldkrätze, s. Gekrätz.
Goldlacke
Goldlacke (Goldfirnisse), spirituöse, durch vegetabilische oder Teerfarbstoffe in verschiedenen Abstufungen gelb gefärbte, schnell und hart trocknende Lacke, die dazu dienen, ...
Goldlahn
Goldlahn, s.v.w. geplätteter Golddraht.
Goldlegierungen
Goldlegierungen. Gold legiert sich mit fast allen Metallen, besonders leicht aber mit Silber, Quecksilber, Blei und Kupfer. Abgesehen von solchen Legierungen, die sich als ...
Goldleisten
Goldleisten (Goldrahmen), Leisten aus trockenem, astfreiem vergoldeten Holz, meist profiliert, in bestimmten Längen maschinell hergestellt. Nachdem das Holz durch Hobeln oder auf ...
Goldlot
Goldlot, s. Löten.
Goldmühle
Goldmühle, s. Aufbereitung, chemische, Bd. 1, S. 349.
Goldmünzen
Goldmünzen, s. Goldlegierungen.
Goldöl
Goldöl, s.v.w. Vergolderfirnis (s.d.).
Goldoxyde
Goldoxyde. Gold bildet folgende, technisch wenig wichtige, leicht zersetzbare Sauerstoffverbindungen: Goldoxydul Au2O, Goldoxyd Au2O3 und Goldhydrooxyd oder Goldsäure ...
Goldperlen
Goldperlen, kleine runde, prismatische oder ovale Metallperlen, die zu weiblichen Handarbeiten und unechten Schmuckketten verwendet werden. Hohle Perlen aus Messing-, Tombak-, ...
Goldpressung [1]
Goldpressung. Eine gravierte oder geätzte Metallplatte, die Verzierung oder Schrift im Negativ enthält, wird mit größerer oder geringerer Gewalt im erhitzten Zustande gegen ...
Goldpressung [2]
Goldpressung. Die immerhin schwierige und – bei echtem Material – nicht billig herzustellende Arbeit der Goldpressung hat von jeher zu Versuchen geführt, Surrogate zu ...
Goldproben
Goldproben (Feinproben) nennt man die Untersuchungsverfahren zur Ermittlung des Goldgehaltes von Erzen, Hüttenerzeugnissen, Legierungen und Abfällen. Ansiedeprobe: Einwiegen und ...
Goldpurpur
Goldpurpur, vermutlich sein verteiltes, auf voluminösen Stoffen, besonders Zinnsäure (auch Magnesia und Tonerde) niedergeschlagenes Gold. Meistens wird dieser schon von Cassius ...
Goldrot
Goldrot, schwach geglühtes Eisenoxyd; sehr dicht, findet zum Polieren von Gold- und Silberwaren Verwendung.
Goldsand
Goldsand, Handelsname für Gold in Körnern; unter Goldsand versteht man aber auch in der Feuerwerkerei (s.d.) zu sandigem Pulver verwitterten Quarzglimmerschiefer mit ...
Goldschaum
Goldschaum, unechtes Blattgold (s. Blattmetalle).
Goldschawine
Goldschawine, s.v.w. Goldkrätze, s. Gekrätz.
Goldscheidewasser
Goldscheidewasser (Königswasser), Mischung von Salpeter- und Salzsäure, in der Gold löslich ist.
Goldscheidung
Goldscheidung, s. Gold und Goldproben.
Goldschlägerei, Goldschlägerhaut
Goldschlägerei, Goldschlägerhaut, s. Blattmetalle; die dünnen, leichten Darmhäute (Goldschlägerhaut) werden in der Luftschiffahrt auch zur Herstellung von Ballonhüllen ...
Goldschlägertombak
Goldschlägertombak, s. Blech.
Goldschnitt
Goldschnitt, s. Buchbinderei, Bd. 2, S. 375.
Goldschwamm
Goldschwamm, durch Oxalsäure reduziertes, schwammiges Gold; wird zum Plombieren der Zähne verwendet.
Goldschwefel
Goldschwefel, s. Antimonsulfide.
Goldseifen
Goldseifen, oberflächliche goldhaltige Sand- und Geröllschichten in den Anschwemmungen der Flüsse und Aufschüttungen der Täler.
Goldstaub
Goldstaub, Handelsname für Gold in feinverteiltem Zustand.
Goldsulfid
Goldsulfid (Schwefelgold) Au2S2, läßt sich als schwarzer Niederschlag durch Fällung einer kalten Lösung von Goldchlorid erhalten; es wird zur Herstellung von Glanzgold, zur ...
Goldtinktur
Goldtinktur, s. Goldäther.
Goldwäsche
Goldwäsche, einfache Sieb- und Schlämmeinrichtungen, beim Verwaschen des Materials der Goldseifen auf Freigold benutzt (vgl. Herdarbeit).
Goldzunder
Goldzunder, s. Vergolden.
Golfstrom
Golfstrom, die mächtigste Meeresströmung im Nordatlantischen Ozean. Er strömt als Fortsetzung der durch die Passate hervorgerufenen äquatorialen, von Ost nach West gerichteten ...
Goliath
Goliath-Sockel, Bezeichnung für hochkerzige Glühlampenfassungen, s. Glühlampe.
Goliathschienen
Goliathschienen, besonders großes Schienenprofil (s. Oberbau, Schienenherstellung).
Gomme factise, Gommelin, Gommeline blanche
Gomme factise, Gommelin, Gommeline blanche, s. Dextrinfabrikation.
Gondel
Gondel, Boot von schlankem Bau, plattbodig, sehr leicht zu regieren, vorzugsweise in den Kanälen Venedigs verwendet. In der Luftschiffahrt der zur Aufnahme von Personen ...
Goniatitenschichten
Goniatitenschichten (-kalk, -schiefer), in der Geologie die der unteren Stufe des oberen Devon angehörigen Schichten im rheinischen Schiefergebirge. Die Schichtenabteilung von ...
Goniograph
Goniograph, von Pott [1] konstruiertes Instrument zur mechanischen Auflösung des Rückwärtseinschneidens (s.d. und Einschneidetransporteur). Das Prinzip dieses als ...
Goniometer
Goniometer, s. Reflexionsgoniometer.
Goniometrie
Goniometrie, die Lehre von Beziehungen zwischen Winkeln (ohne daß diese einem Dreieck anzugehören brauchen); vgl. Trigonometrie. Die goniometrischen Funktionen ...
Göpel
Göpel oder Roßwerke sind Motore, welche die Muskelkraft von Tieren dadurch für den Antrieb von Arbeitsmaschinen nutzbar machen, daß auf einem wagerechten Hauptrade (Stirn- ...
Göpeldreschmaschine
Göpeldreschmaschine, s. Dreschmaschine.
Göpelförderung
Göpelförderung, eine ältere Art der Schachtförderung (s.d.).
Gording
Gording, Taue, mit denen das Segel gegen, aufgetucht wird.
Gosauschichten
Gosauschichten, in der Geologie der oberen Kreideformation (Turon) in den Alpen (Gosau bei Hallstatt) angehörende, aus Mergeln, Sandsteinen, Konglomeraten und wenig mächtigen ...
Gösch
Gösch, eine Bugsprietflagge, die bei festlichen Gelegenheiten gesetzt wird.
Göschstock
Göschstock, Flaggenstock für die Gösch.
Goslarer Schiefer
Goslarer Schiefer, in der Geologie des Harzes jene die unterste Stufe der oberen Devonformation bildenden graublauen, festen Tonschiefer, die untergeordnete Einlagerungen von ...
Gosse
Gosse, an Walzenstühlen der obere, den Zulauf des Mahlgutes bewirkende trichterförmige Teil. Er ist stets an seinem unteren Ende mit einer gerieften Walze (Speisewalze) ...
Gossen
Gossen, gepflasterte Rinnen von 1–1,5 m Breite, wie sie an Straßen angewendet werden, wo der Raum für Seitengräben fehlt (in Ortschaften bei hochliegendem Fußwege [Fig. ...
Gothaergelb, -grün
Gothaergelb, -grün, s. Chromfarben.
Gotisch
Gotisch, s. Baustil, II, E, Bd. 1, S. 630.
Gotische Schrift
Gotische Schrift, s. Schriftarten.
Gotischer Bogen
Gotischer Bogen, s. Mauerbögen.
Gotischer Verband
Gotischer Verband, in England flämischer, sonst auch polnischer Verband genannt, besteht aus gleichartigen Schichten, in denen Läufer (s.d.) und Binder (s.d.) in ein und ...
Gotisierend
Gotisierend, s.v.w. dem gotischen Stile nachgebildet.
Götterbaum
Götterbaum, s. Nutzhölzer.
Gouache
Gouache, eine Malerei mit Deckfarben (s.d.). Der Name stammt vom italienischen Worte: a guazzo, d.h. s.v.w. dickflüssig. Die Gouachemalerei wendet ein harziges, in Wasser sich ...
Goudron
Goudron, s. Asphaltgoudron und Mineralöle.
Goudronné
Goudronné, ein kräftiges Packpapier, das der Hauptsache nach aus Schiffstauen und geteerten Netzen hergestellt ist und vom Teer auch seinen Namen ableitet; s. ...
Goutte d'eau
Goutte d'eau, s. Topas; Goutte de sang, s. Spinell.
Gräben
Gräben, zur Entwässerung, s. Entwässerung des Bodens, zur Bewässerung, s. Bewässerungssysteme. S.a. Bahngräben.
Grabenanlagen
Grabenanlagen zur Bewässerung, s. Bewässerungssysteme.
Grabenwehre
Grabenwehre, s. Festungsbau, Bd. 3, S. 743.
Gräberei
Gräberei, die einfachste Art des bergmännischen Tagebaues (s. Tag) namentlich zur Gewinnung der an oder unmittelbar unter der Oberfläche vorkommenden Mineralien, z.B. Torf und ...
Grabkapelle
Grabkapelle, Bauten auf Friedhöfen, die meist eine zentrale Anlage annehmen; in Oesterreich werden sie Karner genannt. Zuweilen werden in größeren Kirchen Kapellen ständig ...
Grabkirche
Grabkirche, Kirchen, die über den Ueberresten eines Heiligen oder eines andern besonders hervorragenden Mannes errichtet worden sind. Da sie keine Gemeinde zu gottesdienstlichen ...
Grabmal
Grabmal, einzelner Stein in Form einer liegenden oder aufgestellten Platte, einfach oder mit architektonischen Gliedern oder einem Kreuze geschmückt,[332] auch ein ganzes ...
Grabmaschinen
Grabmaschinen, auch Erdbagger, Trockenbagger und Exkavatoren genannt, sind durch Dampf- oder durch andre mit ihnen verbundene Motoren getriebene maschinelle Vorrichtungen, welche ...
Grabscheit
Grabscheit, Grabwerkzeug, ganz aus Holz, unten mit einer breiten, oft eisenbeschlagenen Platte, oben mit einem Krückengriff; ist die Platte von Eisen, so wird das Werkzeug Spaten ...
Grabstichel
Grabstichel (Drehstichel, Stichel, Zeiger) können als kleine Meißel angesehen werden, welche (wenige seltene Fälle ausgenommen) nicht mit dem Hammer getrieben, sondern nur mit ...
Grad [1]
Grad, in der niederen Algebra der Exponent der höchsten in einer Gleichung vorkommenden Potenz der Unbekannten (eine Gleichung zweiten Grades heißt quadratisch u.s.w.). In ...
Grad [2]
Grad, im Salinenwesen die in 64 oder 100 Lot Sole enthaltene Salzmenge in Loten, welche mittels der Salzwage bestimmt wird.
Grad [3]
Grad, s. Temperatur.
Gradabteilungskarte
Gradabteilungskarte. Die Einteilung der topographischen Landeskarten ist gegründet auf die Gradeinteilung der mathematischen Erdoberfläche (Kugel, Ellipsoid, s. Erde) in 90 ...
Gradbogen
Gradbogen, ein mit Gradeinteilung versehener Bogen oder Halbkreis, der wie die Gefäll-, Neigungs- und Höhenwinkelmesser (s. diese Instrumente) zum Bestimmen der Neigungswinkel ...
Gradient
Gradient, barometrischer, ein von der neueren Meteorologie geschaffenes Maß für die Größe des barometrischen Gefälles, der Aenderungen des gleichzeitig herrschenden ...
Gradiente
Gradiente (die), übliche eisenbahntechnische Bezeichnung für die Bahnhöhenlinie, welche der Oberkante des Erdkörpers oder Unterbaues folgt, mithin die Höhe des Bahnplanums ...
Gradiereisen
Gradiereisen, s. Kröneleisen.
Gradieren
Gradieren, 1. in der Goldschmiedekunst Erhöhung der Farbe der Goldlegierung mittels des sogenannten Gradierwassers; 2. im Münzwesen gleichbedeutend mit Legieren; 3. in der ...
Gradierschlag
Gradierschlag, Krönelschlag, Bearbeitungsweise der Hausteine mit dem Gradier- oder Kröneleisen (s.d.); der scharf eingesetzte seine Schlag mit rauher Oberfläche ist von ...
Gradierwand
Gradierwand, s. Salz.
Gradierwerke
Gradierwerke dienen zur künstlichen Kühlung des aus dem Kondensator der Dampfmaschine kommenden Wassers und werden in jenen Fällen angewendet, in welchen die zur Kondensation ...
Gradiograph
Gradiograph, ein von A.G. Thornton in Manchester erfundener Neigungsprüfer, der, in einer vorgeschriebenen Neigung eingestellt, ein bestimmtes Gefälle beim Legen von Röhren ...
Gradmessung
Gradmessung, s. Erde, Bd. 3, S. 480.
Gradscheibe
Gradscheibe, eine mit einer Gradeinteilung versehene runde Scheibe, das einfachste, zum Messen und Auftragen von Winkeln dienende Instrument.

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