Слова на букву agri-bald (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву agri-bald (8408)

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Agri
Agri, Fluß in der ital. Provinz Potenza, entspringt in den Maddalenabergen und mündet nach 136 km langem Lauf in den Golf von Tarent.
Agri decumates
Agri decumates (Zehntland), Landschaft im röm. Germanien, die sich von der obern Donau bis nach dem Mittelrhein hin erstreckte und ein Dreieck bildete, dessen eine Seite die ...
Agricŏla [1]
Agricŏla, Ackermaus, s. Wühlmaus.
Agricŏla [2]
Agricŏla, Gnäus Julius, röm. Staatsmann und Feldherr, des Geschichtschreibers Tacitus Schwiegervater, geb. 40 n. Chr. zu Forum Julium (Fréjus) im narbonensischen Gallien, ...
Agricŏla [3]
Agricŏla, 1) Alexander, deutscher Komponist des 15. Jahrh. (ca. 1440–1506), von dem zahlreiche Kompositionen (Messen, Motetten, Chansons) in Drucken Petruccis und ...
Agrigéntum
Agrigéntum (griech. Akragas), eine der größten und herrlichsten Städte des Altertums, auf der Südküste Siziliens. Durch eine dorische Kolonie von Gela aus 581 v. Chr. ...
Agrikōl
Agrikōl (lat.), der Agrikultur, dem Landbau gewidmet, darauf bezüglich.
Agrikolīt
Agrikolīt, Mineral, s. Kieselwismuterz.
Agrikultur
Agrikultur (lat.), Ackerbau.
Agrikulturchemie
Agrikulturchemie (Ackerbauchemie), die Lehre von den Naturgesetzen des Feldbaues, in weiterm Sinne die Lehre von den chemischen Erscheinungen bei der Entwickelung der ...
Agrikulturphysik
Agrikulturphysik, die Lehre von den physikalischen Erscheinungen in der Landwirtschaft. Vgl. Wollny, Forschungen auf dem Gebiete der A. (Heidelberg 1878–97, 20 Bde.); Hollmann, ...
Agrikulturstaat
Agrikulturstaat, ein Staat, dessen Bewohner sich vornehmlich mit Ackerbau beschäftigen, im Gegensatze zu Handels- und Industriestaaten.
Agrikultursystem
Agrikultursystem, soviel wie Physiokratisches System (s. d.).
Agrilus
Agrilus, s. Prachtkäfer.
Agriménsor
Agriménsor (lat., »Feldmesser«). Die römischen Feld- oder Ackervermesser (auch gromatici genannt, von groma, das Meßinstrument, ein doppeltes Diopterlineal), deren Kunst von ...
Agrimonĭa
Agrimonĭa L. (Odermennig, entstanden aus A.), Gattung der Rosazeen, Stauden mit unterbrochen gefiederten Blättern und ährigen Blütenständen. Etwa 10 Arten in den nördlichen ...
Agrinĭon
Agrinĭon (früher Vrachori), Hauptort einer Eparchie im griech. Nomos Akarnanien und Ätolien, im NW. vom gleichnamigen See (80 qkm) und an der Eisenbahn A.-Krioneri, ein ...
Agrĭon
Agrĭon, s. Wasserjungfern.
Agriōnia
Agriōnia (griech.), von Frauen gefeiertes Nachtfest des Dionysos in Orchomenos. Die Weiber suchten den Gott, bis es hieß, er sei zu den Musen entflohen; dann folgte ein Mahl, ...
Agriōtes
Agriōtes, s. Schnellkäfer.
Agrippa
Agrippa, röm. Vor-, später Beiname. Berühmt sind: 1) Marcus Vipsanius A., Freund, Feldherr und Schwiegersohn des Kaisers Augustus, war 63 v. Chr. geboren, stand, obwohl nicht ...
Agrippa von Nettesheim
Agrippa von Nettesheim, Heinrich Cornelius, Schriftsteller, Arzt, Philosoph und berühmter Schwarzkünstler, geb. 14. Sept. 1486 in Köln, gest. 18. Febr. 1535 in Grenoble, ...
Agrippīna
Agrippīna, 1) A., die ältere, Tochter des M. Vipsanius Agrippa (s. Agrippa 1) und der Julia, Enkelin des Augustus, Gemahlin des Germanicus; dem sie neun Kinder geboren hat, ...
Agrippīnische Geburt
Agrippīnische Geburt, Fußgeburt, s. Geburt.
Agronom
Agronom (griech.), »Ackerbaukundiger«, insbes. wissenschaftlich gebildeter; Agronomie, Lehre vom Ackerbau (s. d.).
Agronomische Flachlandsaufnahme
Agronomische Flachlandsaufnahme, s. Geologisch-agronomische Flachlandsaufnahme.
Agropȳrum
Agropȳrum Gärtn. (Quecke), Gattung der Gramineen, 32 meist ausdauernde Arten in allen gemäßigten Ländern. A. repens Beauv. (Triticum repens L., Hundsweizen, Pädengras, ...
Agrostemma
Agrostemma L., Gattung der Karyophyllazeen, graufilzige und zottige Kräuter, mit linealischen Blättern, roten Blüten u. harter Kapsel ohne Scheidewände. Zwei Arten. A. Githago ...
Agrostĕographie
Agrostĕographie (griech.), Beschreibung der Gräser.
Agrostis
Agrostis L, ( Windhalm, Straußgras), Gattung der Gramineen, Gräser mit vielfach verästelter Rispe, gegen 100 Arten, besonders in der nördlichen gemäßigten Zone. A. vulgaris ...
Agrōtis
Agrōtis, Schmetterling, s. Eulen.
Agrūmen
Agrūmen (Agrumi, v. ital. agro, sauer), die aus Italien kommenden Zitronen, Orangen u.
Agrypnīe
Agrypnīe (griech.), Schlaflosigkeit (s. d.).
Agstein
Agstein (Agtstein), veraltete Bezeichnung für Bernstein und Gagat; orientalischer A., s. Ambra.
Agŭa
Agŭa (Volcano de A., »Wasserspeier«), erloschener Vulkan im mittelamerikan. Staate Guatemala, südlich von der Stadt Antigua, ein von Obsidianmassen umschlossener Trachytkegel ...
Agŭacate
Agŭacate, s. Persea.
Agŭadilla
Agŭadilla (spr. -dillja), Departement im NW. der nordamerikanisch-westind. Insel Porto Rico (s. d.), mit 99,645 Einw. (wovon nur 14 Proz. Farbige). – Die gleichnamige ...
Aguādo
Aguādo, Alexandre, reicher Bankier in Paris, geb. 29. Juni 1784 in Sevilla als Sprößling einer angesehenen Judenfamilie, gest. 14. April 1842 in Paris, gehörte zur Zeit der ...
Agŭas Caliéntes
Agŭas Caliéntes, südmexikan. Binnenstaat, erst 1853 aus Teilen von Zacatecas gebildet, zwischen 21°34´ und 22°20´ nördl. Br., von den Staaten Zacatecas, San Luis Potosi, ...
Agudĭos Eisenbahnsystem
Agudĭos Eisenbahnsystem, s. Bergbahnen.
Agueillon
Agueillon, Gorges d' (spr. gorsch dagäjóng), s. Evolena.
Aguesseau
Aguesseau (spr. aggésso), Henri François d', Kanzler von Frankreich, geb. 27. Nov. 1668 in Limoges, gest. 9. Febr. 1751, entstammte einer alten parlamentarischen Familie, wurde ...
Aguilar [1]
Aguilar (spr. agilār), 1) Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Cordoba, am Cabra und an der Eisenbahn Cordoba-Malaga, unweit der fischreichen Seen Zoñar und Rincon gelegen, ...
Aguilar [2]
Aguilar (spr. ágilār), Grace, engl. Schriftstellerin aus spanisch-jüdischer Familie, geb. 2. Juni 1816 in Hackney bei London, gest. auf einer Reise nach Bad Schwalbach 16. ...
Águilas
Águilas (spr. ágilas), Stadt in der span. Provinz Murcia, Bezirk Lorca, am Fuß eines ins Mittelmeer vorspringenden Felsenberges und an der Eisenbahn Lorca-A. gelegen, mit Fort, ...
Aguilera
Aguilera (spr. agilēra), Ventura Ruiz, span. Dichter, geb. 2. Nov. 1820 in Salamanca, gest. 1. Juli 1881, studierte Medizin, wurde in Madrid Journalist und später Direktor des ...
Aguinaldo
Aguinaldo (spr. agináldo), Führer der aufständischen Filipinos, s. Philippinen.
Agulhas
Agulhas, Kap (spr. -úljas, Nadelkap), 139 m hoch, mit Leuchtturm, Südspitze von Afrika (34°51´ 15´´ südl. Br. und 20° östl. L.), an der Küste des Kaplandes. Unmittelbar ...
Agulhasstrom
Agulhasstrom, s. Indischer Ozean.
Aguontum
Aguontum, s. Lienz.
Ägusa
Ägusa, Insel, s. Favignana.
Agustos
Agustos, Stadt, s. Niáusta.
Aguti
Aguti (Guti, Steißtier, Dasyprocta Ill.), Gattung der Nagetiere aus der Familie der Meerschweinchen (Caviidae), untersetzt gebaute Tiere mit langem, spitzschnauzigem Kopfe, ...
Agyiá
Agyiá, Hauptstadt einer Eparchie im griech. Nomos Larissa (Thessalien), am Südhange des Kissavos (Ossa), mit (1896) 2422 Einw.
Agyĭeus
Agyĭeus, Beiname des Apollon (s. d.) als des Gottes der Straßen und Wege.
Agylla
Agylla, pelasgischer Name der Stadt Cäre (s. d.).
Agynīe
Agynīe (griech.), Unbeweibtheit; agynisch, in der Botanik soviel wie ohne Pistill.
Ägypten
Ägypten (hierzu Karte »Ägypten, Dar Für und Abessinien«), ehemals ein großes selbständiges Reich, jetzt ein unter der Hoheit des türkischen Sultans und unter englischer ...
Ägypten
Ägypten der Sudan und Abessinien. Altägyptische Malerei.
Ägyptĭa
Ägyptĭa (franz. Toiles égyptiennes), weißer Baumwollenstoff mit Leinwandbindung und 32 Ketten- und 34 Schußfäden auf 1 cm. Garne: Kette Nr. 32 engl., Schuß Nr. 26 engl.
Ägyptiān
Ägyptiān, schwarze Wedgwoodware.
Ägyptischblau
Ägyptischblau, schöne blaue Farbe, die in Alexandria erfunden und von Vestorius in Puteoli hergestellt wurde. Sie besteht aus Calciumkupfersilikat CaO.CuO.4SiO2 und wird ...
Ägyptische Augenentzündung
Ägyptische Augenentzündung, s. Augenentzündung.
Ägyptische Bohne
Ägyptische Bohne, s. Nelumbium.
Ägyptische Chlorose
Ägyptische Chlorose, s. Anchylostomum.
Ägyptische Expedition der Franzosen
Ägyptische Expedition der Franzosen (1798 bis 1802). Nach dem Frieden von Campo Formio (17. Okt. 1797) plante Napoleon Bonaparte eine Unternehmung gegen Ägypten. Ihr Zweck war, ...
Ägyptische Finsternis
Ägyptische Finsternis, sprichwörtlich gewordener Ausdruck nach 2. Mos. 10,22, wo bei der Erzählung der über Ägypten verhängten Plagen die Rede ist von der drei Tage lang ...
Ägyptische Schrift
Ägyptische Schrift, s. Hieroglyphen.
Ägyptischer Kanon
Ägyptischer Kanon, s. Kanon.
Ägyptisches Korn
Ägyptisches Korn, s. Gerste.
Ägyptisches Kreuz
Ägyptisches Kreuz, s. Antoniuskreuz und Kreuz.
Ägyptolog
Ägyptolog (griech.), Kenner der ägyptischen Altertümer; Ägyptologie, ägyptische Altertumskunde; weiteres s. Ägypten, S. 190 ff., und Hieroglyphen.
Ägyptos
Ägyptos, im griech. Mythus Sohn des Belos, Zwillingsbruder des Danaos, Eroberer des Landes der Melampoden (»Schwarzfüße«), das er nach sich Ägypten benannte. Vgl. Danaos.
Agyrion
Agyrion, Stadt, s. Agira.
Agyrten
Agyrten, bei den Griechen herumziehende Bettelpriester und -propheten; am berüchtigtsten waren die sogen. Metragyrten oder Galli (s. d.).
Agystische (ägyptische) Tage
Agystische (ägyptische) Tage, die Tage der alten Kalender, an denen Aderlassen, Reiseantritt und andres widerraten wurden, meist zwei in jedem Monat.
Ahab
Ahab (hebr., »Vatersbruder«), König von Israel, Sohn des Omri, 918–897, nach neuerer Annahme 874–853 v. Chr., behauptete die von seinem Vater erworbene Machtstellung. Mit ...
Ahaggar
Ahaggar (Hogar), Landschaft in der mittlern Sahara, zwischen 24–26° nördl. Br. und 4–6° östl. L., von einem von NW. nach SO. streichenden, 600–1200 m hohen Plateau ...
Ahanta
Ahanta, Landschaft der brit. Kolonie Goldküste (s. d.) in Westafrika.
Ahas
Ahas (hebr., »Besitzer«), König von Juda, 742–727, nach andrer Zeitrechnung 734–715 v. Chr., rief, bedrängt von Edomitern und Philistern und zugleich durch die Könige von ...
Ahasiten
Ahasiten (Antiochianer), Bezeichnung der Verfechter des Jus territoriale circa sacra, d.h. der unumschränkten Gewalt des Landesfürsten in kirchlichen Dingen, von der einst die ...
Ahasvērus
Ahasvērus (eigentl. Achaschwerosch), 1) die hebräische Form des Namens Xerxes (s. d.). – 2) S. Ewiger Jude.
Ahaus
Ahaus, Kreisstadt im preuß. Regbez. Münster, an der Aa, Knotenpunkt der Eisenbahnen Dortmund-Enschede und Borken-A., hat eine evangelische und eine kath. Kirche, ein Schloß, ...
Ahausen
Ahausen, Dorf, s. Auhausen.
Ahk
Ahk, s. Aba.
Ahl
Ahl, rötlichbrauner, eisenhaltiger Sand und Sandstein, aus dem hier und da der Boden in den ebenen Heideflächen in Jütland u. Schleswig-Holstein besteht.
Ahlbeck
Ahlbeck, Dorf im preuß. Regbez. Stettin, Kreis Usedom-Wollin, an der Ostsee und der Staatsbahnlinie Swinemünde-Heringsdorf, hat eine evang. Kirche, ein sehr besuchtes Seebad und ...
Ahlbeere
Ahlbeere, s. Johannisbeerstrauch.
Ahlden
Ahlden, Flecken im preuß. Regbez. Lüneburg, Kreis Fallingbostel, unweit der Aller, hat eine evang. Kirche, ein Amtsgericht, Fabrikation von Rohgelatine und (1900) 851 Einw. – ...
Ahle
Ahle (Pfriemen, Ort), nadelartiges Stahlwerkzeug zum Stechen von Löchern, Ausreiben von Bohrlöchern, Korrigieren von Schriftsatz etc.
Ahlefeldt
Ahlefeldt, Elise, Gräfin, geb. 17. Nov. 1788 auf Langeland, gest. 20. März 1855 in Berlin, Tochter des Grafen Friedrich von A. (1760–1832), seit 1810 Gemahlin des ...
Ahlel Hayik
Ahlel Hayik, s. Pariavölker.
Ahlen
Ahlen, Stadt im preuß. Regbez. Münster, Kreis Beckum, an der Werse und der Staatsbahnlinie Wustermark-Hamm, hat eine evangelische und 2 kath. Kirchen, Synagoge, Amtsgericht, ...
Ahlfeld
Ahlfeld, Johann Friedrich, namhafter Kanzelredner der streng lutherischen Richtung, geb. 1. Nov. 1810 zu Mehringen im Anhaltischen, gest. 4. März 1884 in Leipzig, ward 1834 ...
Ahlgren
Ahlgren, Ernst, Pseudonym, s. Benedictsson.
Ahlheide
Ahlheide, s. Jütland.
Ahlkirsche
Ahlkirsche, s. Lonicera und Padus.
Ahlqvist
Ahlqvist, 1) August Engelbert, finn. Sprachforscher, geb. 7. Aug. 1826 zu Kuopio in der Landschaft Savolax, gest. 20. Nov. 1889 in Helsingfors, studierte daselbst Philosophie und ...
Ahlsdorf
Ahlsdorf, Dorf im preuß. Regbez. Merseburg, Mansfelder Gebirgskreis, an einer elektrischen Kleinbahn, hat eine evang. Kirche, Kupferschieferbergbau und (1900) 2624 Einw.
Ahlwardt
Ahlwardt, 1) Wilhelm, Orientalist, geb. 4. Juli 1828 in Greifswald, studierte daselbst und in Göttingen orientalische Sprachen und ist seit 1861 Professor der orientalischen ...
Ahm
Ahm (Tierce), die dän. Ohm für Wein und Branntwein, = 4 Anker, im Großhandel zu 20 Viertel von 8 Potter = 154,579 Lit. angenommen. Auch soviel wie Ahming (s. d.).
Ahmadpur
Ahmadpur, zwei Städte im britisch-ind. Tributärstaat Bahawalpur (Pandschab), die eine mit (1891) 9844 Einw. (6230 Mohammedaner, 3602 Hindu), die andre (südlichere) mit (1891) ...
Ahmed
Ahmed (»der Preisenswerte«), Beiname des Propheten Mohammed, daher häufiger mohammedanischer Personenname, insbes. mehrerer Sultane: 1) A. I., 14. Sultan der Osmanen, geb. 1589 ...
Ahmed ibn Hanbal
Ahmed ibn Hanbal, Stifter einer der vier orthodoxen Sekten des Islam, s. Arabische Literatur.
Ahmed ibn Zêni Dahlân
Ahmed ibn Zêni Dahlân, arab. Gelehrter, s. Arabische Literatur.
Ahmed Schah
Ahmed Schah, Begründer des Reiches der Afghanen, geboren um 1724, gest. 1773, Sohn des Seman Chan aus dem Stamme der Abdali, begleitete als Stabträger (Asaberdar) Nadir Schah ...
Ahmed Wefik Pascha
Ahmed Wefik Pascha, türk. Staatsmann, geboren um 1818 in Konstantinopel, gestorben im Juni 1891, Sohn eines zum Islam übergetretenen Griechen und einer Jüdin, wurde seit 1834 ...
Ahmedabad
Ahmedabad, Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts (9896 qkm mit [1891] 921,712 Einw.) in der nördlichen Division der britisch-ind. Präsidentschaft Bombay, unter 23°2´ nördl. ...
Ahmednagar
Ahmednagar, Hauptort des gleichnamigen Distrikts (18,215 qkm mit [1891] 888,755 Einw.) in der Zentraldivision der britisch-ind. Präsidentschaft Bombay, unter 19°5´ nördl. Br. ...
Ahming
Ahming, Skala in Fuß oder Dezimeter am Vor- und Hintersteven, gibt den Tiefgang des Schiffes an.
Ahn
Ahn, Johann Franz, Schulmann, geb. 15. De;. 1796 in Aachen, gest. 21. Aug. 1865 in Neuß, erst Kaufmann, dann Katastergeometer, endlich Lehrer, zuletzt (1843–63) an der ...
Ahnen
Ahnen (althochd. ano, mittelhochd. an), im engsten Sinne Großeltern, dann überhaupt Vorfahren. Der Beweis der A. (Ahnenprobe) war eine wichtige Institution des auf die ...
Ahnenkultus
Ahnenkultus, s. Manendienst.
Ahnenprobe
Ahnenprobe, s. Ahnen.
Ahnfrau
Ahnfrau, die Ahnmutter, Stammmutter eines Geschlechts; in der Sage ein Gespenst, das sich auf gewissen Schlössern, den Tod eines Familienmitglieds vorherverkündend, sehen läßt ...
Ähnlichkeit
Ähnlichkeit, im allgemeinen die Übereinstimmung mehrerer Dinge in mehreren oder den meisten ihrer Merkmale, im Unterschiede von der Gleichheit oder der völligen ...
Ähnlichkeitspunkt
Ähnlichkeitspunkt, s. Ähnlichkeit.
Ahnung
Ahnung, die auf unbestimmten Gefühlen beruhende Erwartung entfernter oder zukünftiger Ereignisse. Empirische Beweise für die Existenz eines besondern, wunderbaren ...
Aho
Aho, Juhani (eigentlich Johan Brofeldt), finn. Schriftsteller, Schöpfer der modernen Kunstprosa der finnischen Sprache, geb. 1861 zu Jisalmi in Savolaks, Pfarrerssohn, studierte, ...
Ahoi!
Ahoi! seemännischer Anruf: »Schiff a.!«, »Boot a.!« soll die Aufmerksamkeit des Angerufenen erregen.
Ahorn
Ahorn (Acer L., hierzu Tafel »Ahorn I und II«), Gattung der Acerazeen, Bäume oder Sträucher mit ungeteilten, gelappten oder gefiederten Blättern, Blüten in Rispen, Trauben, ...
Ahorn
Ahorn I. Ahorn II.
Ahorngewächse
Ahorngewächse, s. Acerazeen.
Ahovaibaum
Ahovaibaum, s. Thevetia.
Ahr
Ahr, linker Nebenfluß des Rheins in der Rheinprovinz, entspringt auf der Eifel oberhalb Blankenheim, fließt mit vielen Windungen von SW. nach NO. und ergießt sich unterhalb ...
Ahrbleichart
Ahrbleichart (Ahrbleicher), s. Ahrweine.
Ährchen
Ährchen (Grasährchen, lat. spicula) und Ähre, s. Blütenstand.
Ahrenberg
Ahrenberg, Johann Jacob, finnländisch-schwed. Romanschriftsteller und Architekt, geb. 30. April 1847 in Wiborg, studierte in Helsingfors, dann an der Kunstakademie in Stockholm, ...
Ahrendsee
Ahrendsee, Ostseebad, s. Brunshaupten.
Ährenlese
Ährenlese, das Aufsuchen der bei der Ernte auf dem Felde liegen gebliebenen Ähren, womit arme Leute sich einen kleinen Erwerb zu verschaffen pflegen. Moses empfahl den Kindern ...
Ährenlilie
Ährenlilie, Ährenrinse, s. Narthecium.
Ährenmonat
Ährenmonat, s. August.
Ahrens
Ahrens, 1) Heinrich, Rechtsphilosoph, geb. 14. Juli 1808 in Kniestedt bei Salzgitter im Hannöverschen, gest. daselbst 2. Aug. 1874, studierte in Göttingen, wo er begeisterter ...
Ahrensböck
Ahrensböck, Flecken im oldenburg. Fürstentum Lübeck, an der Eisenbahn Gleschendorf-A., hat eine evang. Kirche, Amtsgericht, Oberförsterei, Maschinen- und Lederfabrikation, ...
Ahrensburg
Ahrensburg, Dorf in der preuß. Provinz Schleswig-Holstein, Kreis Stormarn, an der Hamburg-Lübecker Eisenbahn, hat eine evang. Kirche, Amtsgericht und (1900) 2087 Einw. Dabei das ...
Ahrenshoop
Ahrenshoop, Dorf im preuß. Regbez. Stralsund. Kreis Franzburg, auf der Halbinsel Darß, hat ein Seebad und 200 Einw.
Ahrental
Ahrental, s. Tauferer Tal.
Ahrgau
Ahrgau, Gebirgslandschaft in der Eifel (s. d.), an der Ahr.
Ahriman
Ahriman, in der von Zoroaster gestifteten Nationalreligion des alten Iran der Name des bösen Prinzips. A. ist die in den spätern persischen Religionsbüchern auftretende ...
Ahrweiler
Ahrweiler, Kreisstadt im preuß. Regbez. Koblenz, an der Ahr und der Staatsbahnlinie Remagen-Adenau, hat eine schöne kath. Kirche, eine Synagoge, Ursulinerinnenkloster mit ...
Ahrweine
Ahrweine, im Ahrtal im preuß. Regbez. Koblenz gebaute Weinsorten, werden bis Ahrweiler auf sanften Hügeln, von dort an auf sehr steilen Schieferbergen gebaut. Der Rebsatz ...
Ahull
Ahull (engl., spr. ä-höll), ein vor Topp und Takel (s. d.) beigedrehtes Schiff.
Ahunavairya
Ahunavairya (Honover), Name des heiligsten Gebetes der Parsen, das, in der Zendsprache abgefaßt, mit den Worten yathâ ahû vairyô beginnt (daher die Bezeichnung A.) und aus 21 ...
Ahuramazda
Ahuramazda, s. Ormuzd.
Åhus
Åhus (spr. ō-hus), Flecken im südlichen Schweden, Län Christianstad, ‚ nahe der Mündung der Helgeå, an der Eisenbahn A.-Christianstad, bildet den Hafen der Stadt ...
Ahwâs
Ahwâs, einst bedeutende Stadt in der pers. Provinz Chusistan, am Karun, dessen Schiffbarkeit hier Stromschnellen unterbrechen, südlich von Schuschter, war Residenz des letzten ...
Aï [1]
Aï, s. Faultier.
Aï [2]
Aï, franz. Stadt, s. Ay.
Aiamat
Aiamat, Negervolk, s. Felup.
Aiantien
Aiantien, s. Aias 2).
Aias
Aias (lat. Ajax), Name zweier Helden im Trojanischen Kriege: 1) A. der Kleine, Sohn des Oïleus, König der Lokrer. Nach Homer kämpft er, klein von Gestalt und leicht gerüstet, ...
Aibling
Aibling, Flecken und Bezirkshauptort im bayr. Regbez. Oberbayern, an der Glon, der Staatsbahnlinie Holzkirchen-Rosenheim und der elektrischen Bahn A.-Feilenbach, 481 m ü. M., hat ...
Aicard
Aicard (spr. äkár), Jean, franz. Dichter, geb. 4. Febr. 1848 in Toulon, Sohn des gleichnamigen Geschichtsprofessors, trat zuerst 1867 mit den »Jeunes croyances« vor die ...
Aichach
Aichach, Bezirksamtsstadt im bayr. Regbez. Oberbayern, an der Paar und der Staatsbahnlinie Regensburg-Augsburg, 450 m ü. M., hat 4 kath. Kirchen, Amtsgericht, Bierbrauerei, ...
Aichen
Aichen, s. Eichen.
Aichmaß
Aichmaß, früher Flüssigkeitsmaß für Wein, = 0,25 Viertel = 4 Schoppen; in Frankfurt a. M. = 1,793 Lit., in Hanau = 1,865 L. Nach der Aiche von 50 L. wird auch junger Wein am ...
Aichmetall
Aichmetall, messinggelbe Legierung aus 60 Kupfer, 38,2 Zink und 1,8 Eisen, ist auf dem Bruche dem Stahl ähnlich, sehr hart, widerstandsfähiger als Eisen, laßt sich kalt und ...
Aida
Aida, figuriertes Gewebe für Tisch- u. Gartendecken, mit 24 Ketten- u. 24 Schußfäden auf 1 cm. Garne: Kette u. Schuß Baumwollenzwirn Nr. 8 engl. Die Farben wechseln 1 rot, 1 ...
Aïdé
Aïdé, Hamilton, engl. Dichter und Romanschriftsteller, geb. 1830 in Paris, Sohn eines Armeniers und einer Tochter des Admirals Sir George Collier, ward in englischen Schulen ...
Aide
Aide (franz., spr. ǟd'), Gehilfe, beim Kartenspiel Partner; A. de camp (spr. kāng), Adjutant.
Aide-toi et le Ciel t'aidera
Aide-toi et le Ciel t'aidera (franz., »Hilf dir selbst, so hilft dir Gott«), Wahlspruch der Gesellschaft des gesetzlichen Widerstands, die nach dem Regierungsantritt Karls X. ...
Aides
Aides (franz., spr. ǟd', »Beihilfen«), frühere Bezeichnung für gewisse Abgaben oder Steuern.
Aïdin
Aïdin (A. Güzelhissar), Hauptstadt eines Liwas im türk. Wilajet A. (mit den Liwas Ismir, Saruchan, A., Denizlü und Mentesche, 55,900 qkm groß, mit 1,396,500 Einw.), in ...
Aidoiomanīe
Aidoiomanīe (griech.), krankhafter Geschlechtstrieb.
Aigen
Aigen, 1) Schloß mit Park, s. Salzburg (Stadt). – 2) Markt in Oberösterreich, Bezirksh. Nohrbach, am Südabhang des Böhmerwaldes, an der Großen Mühl und an der ...
Aigle [1]
Aigle (spr. ǟgl'), 1) (deutsch Aelen) Bezirkshauptort im schweizer. Kanton Waadt, 420 m ü. M., unweit der Mündung der Grande Eau in die Rhône und an der Eisenbahn ...
Aigle [2]
Aigle (griech.), s. Ägle.
Aigner
Aigner, Joseph Matthäus, Maler, geb. 18. Jan. 1818 in Wien, gest. 18. Febr. 1886 in Pötzleinsdorf bei Wien durch Selbstmord, bildete sich bei Amerling zum Maler aus und erwarb ...
Aigoual
Aigoual (spr. ägŭal), Mont, s. Cevennen.
Aigrette
Aigrette (franz., spr. ägrett'), der federige, an der Spitze mancher Samen befindliche Büschel (Samenkrone, Pappus); der Federbusch auf dem Kopfe mancher Vögel; daher ein ...
Aigrieren
Aigrieren (franz., spr. äg-), erbittern.
Aigueperse
Aigueperse (spr. ǟg'pérs'), Stadt im franz. Depart. Puy-de-Dôme, Arrond. Riom, an der Lyoner Bahn, hat eine gotische Kirche mit Gemälden von Mantegna und Ghirlandajo und ...
Aiguesmortes
Aiguesmortes (spr. äg-mórt'), Stadt im franz. Depart. Gard, Arrond. Nimes, liegt, von Salzsümpfen umgeben, an einer Zweiglinie der Lyoner Bahn, 4 km vom Mittelländischen Meer ...
Aiguière
Aiguière (franz., spr. ägjǟr'), ein zierliches Kännchen mit Schnabel, Henkel und Fuß, anfangs mit Becken oder flachem Untersatz, diente zum Servieren des Wassers bei Tafel. ...
Aiguille
Aiguille (franz., spr. ägwīj', »Nadel«), Bezeichnung von Berggipfeln in den Westalpen, insbes. der zackigen, pyramidalen Spitzen in der Montblancgruppe, darunter die A. verte ...
Aiguillon [1]
Aiguillon (spr. ägwijóng), 1) Stadt im franz. Depart. Lot-et-Garonne, Arrond. Agen, am Lot, nahe an seinem Zusammenfluß mit der Garonne und an der Südbahn, mit römischen ...
Aiguillon [2]
Aiguillon (spr. ägwijóng), Armand Vignerot Duplessis Richelieu, Herzog von, franz. Minister, geb. 1720, gest. 1782, erhielt 1756 das Gouvernement der Bretagne. Hier machte er ...
Aigun
Aigun (Sachaliyan Ula, chines. Hei-lung-kiang), chines. Stadt in der Mandschurei, rechts am Amur, 30 km unterhalb Blagowjeschtschensk, mit 15,000 Einw., jetzt ganz unter ...
Aiken
Aiken, Hauptstadt der Grafschaft A. im nordamerikan. Staate Südcarolina, Bahnstation östlich von Augusta und klimatischer Kurort, mit (1900) 3414 Einw.
Aikin
Aikin (spr. ēk'n), Lucy, engl. Dichterin und Schriftstellerin, geb. 6. Nov. 1781 in Warrington, gest. 29. Jan. 1864 in Hampstead bei London, Tochter dee Schriftstellers John A., ...
Aïla
Aïla, Stadt, s. Älana.
Ailanthus
Ailanthus Desf. (auf den Molukken Ailanto, Baum des Himmels), Gattung der Simarubazeen, hohe Bäume mit gegenständigen, unpaarig gefiederten Blättern, kleinen polygamischen ...
Ailinglablab
Ailinglablab, Insel, s. Marshallinseln.
Ailly
Ailly (spr. áji), Peter von (Petrus de Alliaco), scholast. Philosoph, geb. 1350 in Compiegne, gest. 1426, Lehrer und Kanzler in Paris, Kardinal, Führer der Reformpartei auf den ...
Ailsa Craig
Ailsa Craig (spr. ēlßä krēg), Insel, s. Girvan.
Ailuk
Ailuk, Insel, s. Marshallinseln.
Ailuropŏda
Ailuropŏda, s. Raubtiere.
Ailūrus
Ailūrus, der Panda, s. Bär.
Aimak
Aimak (Eimak, »Stamm«), mongol. Volk, das mit den Hazara das nordöstliche Iran zwischen Herat und Kabul bewohnt, die A. im W., die Hazara im O., von wo sie auch in das ...
Aimard
Aimard (spr. ēmār), Gustave, franz. Romanschriftsteller, geb. 13. Sept. 1818 in Paris, gestorben daselbst geisteskrank 20. Juni 1883, kam im Knabenalter als Schiffsjunge nach ...
Aimeric von Peguilhan
Aimeric von Peguilhan (spr. ēm'rick, pegijáng), Troubadour, s. Provenzalische Literatur.
Aimoīn
Aimoīn (Haimo, lat. Aimoinus), seit 970 Mönch zu Fleury, schrieb eine Lebensgeschichte des 1004 gestorbenen Abtes Abbo von Fleury und 1005 zwei Bücher, Fortsetzung zu einem ...
Aimores
Aimores, Indianerstamm, s. Botokuden.
Aïn Dschidi
Aïn Dschidi, s. Engeddi.
Ain Salah
Ain Salah (Insalah, Inçalah), Hauptort der Oase Tuât (s. d.).
Aïn Schems
Aïn Schems, Ruinen, s. Bethschemesch.
Aïn Sefra
Aïn Sefra, befestigte Stadt in Algerien, Endstation der Bahn Oran-A., 1280 m ü. M., mit (1890) 16,163 Einw. (nur 122 Franzosen), die Viehzucht und Ausfuhr von Halfagras treiben.
Ain [1]
Ain ('Ain, arab.), soviel wie Quelle.
Ain [2]
Ain (spr. äng), rechter Nebenfluß der Rhone im östlichen Frankreich, entspringt bei Nozeroy 750 m hoch im Jura, fließt mit starkem Gefälle durch die Departements Jura und Ain ...
Ain [3]
Ain (spr. äng), Departement im östlichen Frankreich, aus dem südlichen Teil des alten Herzogtums Burgund gebildet, nach dem Fluß A. (s. oben) benannt, grenzt im NO. an die ...
Ainhum
Ainhum, Krankheit der Eingebornen Afrikas und Südamerikas, bei der sich um die kleine Zehe eine bandartige Verhärtung der Haut bildet, die immer tiefer greift und allmählich ...
Ainmiller
Ainmiller, Max Emanuel, der Wiederhersteller der Glasmalerei, geb. 14. Febr. 1807 in München, gestorben daselbst 8. Dez. 1870, widmete sich unter Fr. v. Gärtner dem Studium der ...
Aino [1]
Aino (Ainu, »Mensch«, japan. früher Ebiju, Emishu, »Barbaren«), zu den Hyperboreern gehöriges Volk, von (1896) 17,314 Köpfen, das die Kurilen, das südliche Sachalin, die ...
Aino [2]
Aino, weibliche Gestalt in Kalevala (s. d.).
Ainsworth
Ainsworth (spr. ēnsŭorth), 1) William Harrison, engl. Romanschriftsteller, geb. 4. Febr. 1805 in Manchester, gest. 3. Jan. 1882 in Reigate (Surrey), Sohn eines Rechtsanwalts, ...
Aïntab
Aïntab, Stadt im Wilajet Aleppo, 105 km nördlich von Aleppo, mit Baumwoll- und Lederindustrie, ansehnlichem Zwischenhandel, alter Burg und etwa 43,150 Einw. (meist Turkmenen, ...
Aïr
Aïr (Asben), Gebirgsland in der südlichen Sahara, zwischen 16–20° nördl. Br. und 7–10° östl. L., das sich in den von N. nach S. ziehenden Bergen von Timge (1550m) sowie ...
Air
Air (franz., spr. ǟr), Miene, Haltung, Anstand; vornehmes Ansehen; in der Musik soviel wie Lied, Gesang, wie das italienische Aria; auch Bezeichnung von Instrumentalmelodien, ...
Aira
Aira L. (Schmiele), Gattung der Gramineen, einjährige zarte Gräser mit seinen Rispenzweigen. 6 Arten in Europa, Nordafrika, eine in allen gemäßigten Ländern. A. caespitosa L. ...
Airavati
Airavati, Sanskritname des Rawi, s. Indus.
Aird
Aird (spr. ǟrd), Thomas, schott. Dichter und Schriftsteller, geb. 28. Aug. 1802 zu Bowden in Roxburghshire, gest. 25. April 1876 in Edinburg, studierte daselbst, wurde Journalist ...
Airdrie
Airdrie (spr. ǟrdrĭ), Stadt (municipal burgh) in Lanarkshire (Schottland), 15 km östlich von Glasgow, mit (1901) 22,288 Einw., liegt mitten im schottischen Steinkohlendistrikt ...
Aire
Aire (spr. ǟr'), 1) Stadt im franz. Depart. Landes, Arrond. St.-Sever, am Adour und der Südbahn, Bischofssitz, hat eine Kathedrale (12. Jahrh.) und (1901) 2657 Einw. A., ehemals ...
Airey
Airey (spr. ǟrĭ), Richard, Lord, engl. General, geb. 1803, gest. 14. Sept. 1881, wurde 1821 Fähnrich und rückte bis 1852 zum Oberst auf. 1854 Quartiermeister der englischen ...
Airōl
Airōl, Wismutoxyjodidgallat, ein dunkel graugrünes, geruch- und geschmackloses, in Wasser unlösliches Pulver, wird bei Wundheilung als Streupulver und Pasta benutzt. Die ...
Airōlo
Airōlo (deutsch Eriels), Dorf im schweizer. Kanton Tessin, 1179 m ü. M., am südlichen Eingang des Gotthardtunnels, Bahnstation, mit (1900) 1632 Einw. Sommeraufenthalt ital. ...
Airy
Airy (spr. ǟrĭ), Sir George Biddell, Astronom, geb. 27. Juli 1801 zu Alnwick in Northumberland, gest. 4. Jan. 1892 in London, studierte in Cambridge, wurde 1828 Professor und ...
Airys Spiralen
Airys Spiralen, s. Polarisation des Lichts.
Ais
Ais, in der Musik das durch ♯ erhöhte A. Als dur-Akkord = ais. cisis. eis; Ais moll-Akkord = ais. cis. eis; Als moll-Tonart (ital. la ♯ [diesi] minore, franz. la ♯ [diese] ...
Aisance
Aisance (franz., spr. äsāngß'), Leichtigkeit, Behaglichkeit; Wohlstand. Aisances, Cabinet d'aisances, Abtritt, Klosett.
Aisch
Aisch, linker Nebenfluß der Regnitz in Franken, kommt vom fränkischen Landrücken (der Hohen Leite) bei Burgbernheim und mündet nördl. von Forchheim.
Aïscha
Aïscha, eine der Frauen des Propheten Mohammed, Tochter des Abu Bekr (s. d. 1), die Mohammed um 620 im Alter von kaum 7 Jahren sich verlobte und 624 heiratete. Durch ihr ...
Aiseau
Aiseau (spr. äsō), belg. Ort, s. Charleroy.
Aislingen
Aislingen, Flecken im bayr. Regbez. Schwaben, Bezirksamt Dillingen, hat eine kath. Pfarrkirche, ein Schloß und (1900) 1098 Einw. Dabei das 10 km lange Aislinger Moos.
Aisne [1]
Aisne (spr. ǟn'), Fluß im nördlichen Frankreich, die alte Axona, entspringt im Argonnenwald bei Vaubecourt, strömt erst nordwestlich durch die Departements Marne und Ardennen, ...
Aisne [2]
Aisne (spr. ǟn'), Departement im nördlichen Frankreich, umfaßt einen Teil der Ile de France und der Picardie, ist nach dem Fluß A. (s. oben) benannt, wird im N. von Belgien ...
Aisputte
Aisputte, Stadt, s. Hasenpoth.
Aïssauas
Aïssauas, angebliche Sekte mohammedanischer Fanatiker, die zum Beweis ihrer religiösen Ekstase, welche sie schmerzlos und giftfest machen soll, Wangen, Lippen, Zunge, Arme etc. ...
Aïssé
Aïssé, Mademoiselle, eine der sympathischsten und poetischsten Gestalten des 18. Jahrh., geboren um 1694 in Tscherkessien (daher ihr Name A. oder Haidée), gest. 13. März 1733 ...
Aistulf
Aistulf (Astolf), König der Langobarden 749–756, eroberte das zum griechischen Kaisertum gehörige Exarchat Ravenna und bedrohte Rom. Auf den Hilferuf des Papstes Stephan III. ...
Ait.
Ait., Abkürzung für W. Aiton (s. d.).
Aitel
Aitel, Fisch, s. Döbel.
Aitken
Aitken (spr. ētken), Sir William, Mediziner, geb. 23. April 1825 in Dundee, gest. 25. Juni 1892, studierte in Edinburg, wurde 1848 Prosektor in Glasgow, 1855 pathologischer ...
Aiton
Aiton (spr. ēt'n), William, Botaniker, geb. 1731 bei Hamilton in Schottland, gest. 1. Febr. 1793 in Kew. Er war seit 1759 Vorsteher des botanischen Gartens zu Kew, den er zu dem ...
Aitzĕma
Aitzĕma, Liewe (Leo) van, niederländ. Geschichtsforscher, geb. 19. Nov. 1600 zu Dokkum in Friesland, gest. 23. Febr. 1669 im Haag, studierte Politik und Staatswissenschaften und ...
Aiwalyk
Aiwalyk (griech. Kydoniä), Hafenstadt im türk. Wilajet Chodawendikjâr in Kleinasien, am Busen von Edremid, bis 1821 eine rein griechische Stadt, wurde von den Türken wegen ...
Aiwas
Aiwas, Name christlicher, meist armenischer Diener im Haushalte türkischer Großen, denen alle Arbeit obliegt, die der muslimische Diener verschmäht. Der A. gelangt durch seine ...
Aix
Aix (spr. äks oder äs), 1) (A.-en-Provence) Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Rhonemündungen, liegt nördlich von Marseille, an der Lyoner Bahn und zerfällt in einen ...
Aix, Ile d'
Aix, Ile d' (spr. īl dǟs oder dǟ), Insel an der franz. Küste, in der Meerenge Pertuis d'Antioche des Atlantischen Ozeans, zum Depart. Niedercharente, Arrond. Rochefort, ...
Aix-la-Chapelle
Aix-la-Chapelle (spr. ǟks oder ǟs la schapäl'), franz. Name von Aachen.
Aizoazeen
Aizoazeen, dikotyle, etwa 420 Arten umfassende, vorzugsweise im südlichen Afrika und in der warmen Zone verbreitete Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Zentrospermen. Der ...
Aja
Aja (ital.), s. Ajo.
Ajaccio
Ajaccio (spr. ajattscho), Hauptstadt der Insel Korsika, an dem herrlichen Golf von A., an der Westküste der Insel, in einer fruchtbaren Ebene (Campo d'Oro) gelegen, Ausgangspunkt ...
Ajahli Keman
Ajahli Keman, türk. Streichinstrument mit einem Fuß, etwas kleiner als das Cello. Vgl. Kemangeh.
Ajalbert
Ajalbert (spr. aschalbär), Jean, franz. Advokat und Schriftsteller, geb. 1863 in Levallois-Perret bei Paris, kämpfte für die Abschaffung des Privilegs der Advokatur und wurde ...
Ajălon
Ajălon, zum Stamm Dan gehörige Levitenstadt Palästinas. Im nahen Tal fand die Schlacht Josuas gegen fünf kanaanitische Könige statt, wobei Josua der Sonne stillzustehen gebot ...
Ajan
Ajan (Ajansk), Ort in der russisch-sibir. Küstenprovinz, am Ochotskischen Meer, 1845 angelegt, früher Hafenort, seit Abtretung Alaskas an die Vereinigten Staaten von Amerika ...
Ajanta
Ajanta, ind. Dorf, s. Adschanta.
Ajás
Ajás, ehemals wichtiger, jetzt verfallener Handelsplatz im türk. Wilajet Adana (Kleinasien), an der Bucht von Alexandrette. Von der antiken Stadt Ägeä sind nur geringe ...
Ajasoluk
Ajasoluk, Dorf im türkisch-kleinasiat. Wilajet Aïdin, unweit der Mündung des Menderez, im S. von Smyrna, mit 2793 Einw., bemerkenswert wegen der Trümmer des alten Ephesus. Die ...
Ajax
Ajax, s. Aias.
Ajingo
Ajingo, See in Westafrika, s. Asingo.
Ajmere
Ajmere, ind. Stadt und Territorium, s. Adschmir.
Ajnácskö
Ajnácskö (spr. ajnātschkö), Bad im ungar. Komitat Gömör, 271 m ü. M., an der Staatsbahnlinie Fülek-Miskolcz, mit schweflig-alkalischer Quelle, zwei erdigen ...
Ajo
Ajo (ital., span. Ayo), Hofmeister, Erzieher; in der weiblichen Form Aja (span. Aya), Kinderfrau, Erzieherin. Frau Aja, der scherzhafte Beiname der Mutter Goethes, ist aus dem ...
Ajowanfrüchte
Ajowanfrüchte, s. Carum.
Ajtony
Ajtony (auch Achtum oder Ochtum), reicher ungar. Stammesfürst, der zur Zeit des heil. Stephan längs der untern Maros eine fast unabhängige Stellung einnahm und, um Stephan zu ...
Ajuda
Ajuda, Stadt in Westafrika, s. Whydah.
Ajuthja
Ajuthja (Ajuthaja, Juthia, »die unbesiegbare«, auch Krung-Kao, »alte Hauptstadt«), früher Hauptstadt von Siam, auf einer Insel des Menam, unter 14°20´ nördl. Br. Die alte ...
Ajwasówskij
Ajwasówskij, 1) Gawriil Konstantinowitsch, russ. Orientalist, geb. 22. Mai 1812 in Feodosia auf der Halbinsel Krim, aus armenischer Familie, studierte im Kloster der ...
Ak [1]
Ak, s. Calotropis.
Ak [2]
Ak (türk.), in zusammengesetzten Ortsnamen oft vorkommend, bedeutet »weiß«.
Ak-Metschet
Ak-Metschet, Stadt, s. Simferopol.
Akăba
Akăba (Akabet el Misrîe), türk. Hasenart mit Kastell an der äußersten Spitze des Meerbusens von A., des nordöstlichen Armes des Roten Meeres, und am Südende des Wadi el ...

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