Слова на букву agri-bald (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву agri-bald (8408)

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Anapa
Anapa, Hafenstadt in der russisch-kaukas. Provinz Kuban, 45 km südöstlich der Kubanmündung, mit offener Reede und (1897) 6676 Einw., meist Russen. – A. wurde 1781 durch ...
Anapäst
Anapäst (griech.), Versfuß, Grundform , neben der aber auch die rhythmisch gleichwertigen Formen , und unter gewissen Bedingungen zulässig sind. Bewegter und energischer als ...
Anaphalis
Anaphalis DC., Gattung der Kompositen, ausdauernde, graufilzige oder wollige Kräuter mit ziemlich kleinen, dicht oder locker ebensträußig an den Zweigenden stehenden ...
Anápher
Anápher, s. Anaphora.
Anáphi
Anáphi (das alte Anaphe), eine der südlichen Kykladen, 47 qkm mit (1896) 643 Einw. und gleichnamigem Hauptort. Schiefer, Syenit, Granit, Serpentin, Kalk und Marmor setzen, ...
Anáphora
Anáphora (griech., Anápher, »Zurückbringung«), in der Rhetorik die nachdrucksvolle Wiederholung eines oder mehrerer Worte im Anfang mehrerer aufeinander folgender Sätze, z. ...
Anaphrodisíaka
Anaphrodisíaka, s. Antaphroditische Mittel.
Anaphrodisīe
Anaphrodisīe (Anaphroditísmus, griech.), krankhafter Mangel des Geschlechtstriebes; Verkümmerung der Geschlechtsteile.
Anaphrodīt
Anaphrodīt, s. Aphrodit.
Anaphyton
Anaphyton (griech.), s. Individuum.
Anaplástik
Anaplástik (griech.), plastische Chirurgie.
Anăpo
Anăpo, Fluß in der ital. Provinz Syrakus auf Sizilien, mündet in den Hafen von Syrakus. An seinen Ufern wächst die Papyrusstaude.
Anapoklitische Prismen
Anapoklitische Prismen, s. Prisma.
Anaptomorphus Homuncŭlus
Anaptomorphus Homuncŭlus, fossiler Halbaffe aus dem Untereocän von Wyoming.
Anaptychus
Anaptychus, s. Ammoniten.
Anaptyxis
Anaptyxis, s. Svarabhakti.
Anaradschapura
Anaradschapura, großartige Ruinen der alten Hauptstadt Ceylons und des Heiligtums des buddhistischen Kultus. Schon 437 v. Chr. zur Residenz erhoben, wuchs es mächtig an, nachdem ...
Anarchīe
Anarchīe (griech., »Herrschaftslosigkeit«), der Zustand der Gesellschaft, in welchem die Staatsgewalt entweder aufgehoben oder in der Ausübung ihrer Machtbefugnisse gelähmt ...
Anarchismus
Anarchismus (griech.), diejenige politische Theorie, welche die Anarchie (s. d.), d.h. in diesem Sinn die Beseitigung jeder Herrschaft eines Menschen übereinen andern, also einen ...
Änaria
Änaria, Insel, s. Ischia.
Anarrhichas
Anarrhichas, Seewolf.
Anarthrīe
Anarthrīe (griech.), Sprachstörung durch teilweise Lähmung der Zunge, bei welcher der Kranke Wörter schlecht artikuliert.
Anas [1]
Anas, Ente; Anatinae, Unterfamilie der Zahnschnäbler.
Anas [2]
Anas, Fluß, s. Guadiana.
Anasarka
Anasarka (griech., vollständig: Hydrops anasarca. »Hautwassersucht«), soviel wie Odem, s. Wassersucht.
Anastáltisch
Anastáltisch (griech., »hemmend«), blutstillend.
Anastāse
Anastāse (griech. Anastasis), das »Wiederaufstehen«, die Genesung.
Anastasianisches Gesetz
Anastasianisches Gesetz (Lex Anastasiana), die vom oström. Kaiser Anastasius erlassene, von Justinian ergänzte Bestimmung, der zufolge der Käufer einer Forderung (Zessionar) ...
Anastasios
Anastasios, 1) A. I., Dikoros, byzantin. Kaiser 491–518, folgte als Gemahl der Witwe des Kaisers Zeno demselben. Nach längern Kämpfen bezwang er die aufständischen Isaurier; ...
Anastasis
Anastasis (A. Bratanowskij), russ. Kanzelredner, geb. 1761 in einem Dorfe bei Kiew, gest. 1814 als Erzbischof von Astrachan. Seine »Erbauungsreden« (Petersb. 1796 und Mosk. ...
Anastasius
Anastasius, 1) vier Päpste: A. I., Römer, Sohn des Presbyters Maximus, Papst von 398 (oder 399) bis 401; man hat von ihm Fragmente einiger die origenistischen Streitigkeiten ...
Anastasius Grün
Anastasius Grün, s. Auersperg.
Anastatĭca hierochontĭca
Anastatĭca hierochontĭca L. (Rose von Jericho, Weihnachtsrose, s. Abbildung), eine einjährige, niedrige Kruzifere mit zahlreichen, sich nach allen Seiten auf dem Boden ...
Anastātisch
Anastātisch (griech.), eine Anastase, d.h. Wiedererweckung, Genesung bewirkend.
Anastatischer Druck
Anastatischer Druck, von Appel angegebenes Verfahren, ältere Drucke zu vervielfältigen. Der zu übertragende alte Druck wird in verdünnte Essigsäure gelegt, dann mit Wasser ...
Anästhesīe
Anästhesīe (griech., »Gefühllosigkeit, Unempfindlichkeit«), der Zustand, bei dem das Gefühl in einem Teil des Körpers aufgehoben ist. A. entsteht dadurch, daß der den Teil ...
Anästhētische Mittel
Anästhētische Mittel (Anaesthetica), s. Betäubende Mittel.
Anastigmāt
Anastigmāt, photographisches Objektiv, s. Photographie.
Anastigmatisch
Anastigmatisch, s. Astigmatismus.
Anastomōse
Anastomōse (griech.), in der Anatomie Verbindung zweier Röhren durch ein Zwischenstück, findet sich bei Kapillaren, Lymphgefäßen und Venen, seltener bei Arterien. Die ...
Anătas
Anătas, Mineral und zwar Titansäureanhydrid TiO2, wie Rutil und Brookit (s. d.), von diesen aber unterschieden durch seine tetragonale Kristallform, die nicht auf die des Rutils ...
Anathema
Anathema (griech.) bezeichnet in der griech. Übersetzung des Alten Testaments und im Neuen Testament (Gal. 1, 8 und 9; 1. Kor. 16, 22; Röm. 9, 3) etwas, was dem Untergange ...
Anatolĭen
Anatolĭen (türk. Anadoly), soviel wie Morgenland, insbes. die Westhälfte von Kleinasien. Anatolier, Anhänger der Lehre, daß das Menschengeschlecht nur im Orient entstanden ...
Anatolische Eisenbahn
Anatolische Eisenbahn, s. Kleinasien.
Anatomīe
Anatomīe (griech., »Aufschneidung«, »Zergliederung«), die Lehre von Form und Bau der Tiere und Pflanzen (theoretische A.), dann die Untersuchung des Tier- u. Pflanzenkörpers ...
Anatomische Präparate
Anatomische Präparate, kunstgerechte Zubereitungen ganzer Tiere oder einzelner Teile derselben zur Veranschaulichung der anatomischen Verhältnisse. Man unterscheidet Knochen-, ...
Anatomisches Besteck
Anatomisches Besteck, eine Tasche mit den zur Zergliederung von Menschen oder Tieren nötigen Werkzeugen, wie Messern, Scheren, Haken, Nadeln etc.
Anatomisches Musēum
Anatomisches Musēum, Gebäude, in dem anatomische Präparate, speziell vom Menschen, aufbewahrt und zur Schau gestellt sind. An jeder Universität befindet sich ein solches und ...
Anatomisches Theater
Anatomisches Theater, bühnenartig gebauter Hörsaal für anatomische Vorlesungen (s. Anatomie).
Anatozismus
Anatozismus (griech., lat. Usurae usurarum), Zinseszins, Zinsenverzinsung, im allgemeinen das Schlagen der rückständigen Zinsen zum Kapital am Schluß des Jahres (Anatocismus ...
Anäugeln
Anäugeln, s. Veredelung.
Anaxagŏras
Anaxagŏras, griech. Philosoph der ionischen Schule, geb. 500 v. Chr. in Klazomenä in Ionien, gest. 428, stammte aus reicher und vornehm er Familie, kam etwa 464 nach Athen, wo ...
Anaximandros
Anaximandros, griech. Philosoph der ionischen Schule, angeblich Schüler des Thales, war um 611 in Milet geboren und starb nach 547 v. Chr. Er ging wie Thales von der Annahme ...
Anaximenes
Anaximenes, 1) griech. Philosoph der ionischen Schule, vielleicht Schüler des Anaximandros, geboren in Milet, lebte im 6. Jahrh. v. Chr. und lehrte, wie Anaximandros, den ...
Anazýklisch
Anazýklisch (griech., »umdrehbar«) heißen Verse und Gedichte, die vorwärts und rückwärts gelesen dasselbe Metrum, oft auch dieselben Wörter ergeben, z. B. Roma tibi subito ...
Anbau- und Erntebuch
Anbau- und Erntebuch, s. Buchhaltung (landwirtschaftliche).
Anbeiß
Anbeiß, Fisch, s. Barsch.
Anbetung
Anbetung (lat. Adoration), eine bei den Morgenländern gewöhnliche Ehrenbezeigung und Begrüßungsart der Fürsten und hohen Personen, die darin bestand, daß der Grüßende sich ...
Anbieten
Anbieten, bei einer Versteigerung das erste Gebot machen; sich bereit erklären, eine schuldige Leistung zu erfüllen (auch andienen genannt). Im allgemeinen ist die Leistung ...
Anblasen
Anblasen, Hornsignal für den Beginn der Jagd oder des Treibens.
Anbrassen
Anbrassen, die Raaen eines Schiffes schräger zur Kielrichtung stellen, wenn der Wind mehr von vorn kommt.
Anbrüchig
Anbrüchig heißt Holz, das offensichtig von Fäulnispilzen angegriffen ist; auch in Fäulnis übergegangenes Wildbret (angegangen).
Anbrüchigkeit
Anbrüchigkeit, s. Leberegelkrankheit.
Ancachs
Ancachs, Departement in Peru mit sieben Provinzen, von der Küste bis zum obern Marañon, begrenzt im N. durch Libertad, im S. durch Lima, im O. durch Junin und Huanuco, 42,908 ...
Ancelĭa
Ancelĭa, halbwollener, durch Bindungen gemusterter Damenkleiderstoff, mit 28 Ketten- und 30 Schußfäden auf 1 cm. Garne: Kette Baumwollenzwirn Nr. 60 engl., Schuß Nr. 30 engl. ...
Ancelot
Ancelot (spr. angß'lō), Jacques Arsène Polycarpe, franz. dramatischer Dichter, geb. 9. Jan. 1794 in Havre, gest. 7. Sept. 1854 in Paris, wurde bei der Marineverwaltung ...
Ancenis
Ancenis (spr. angß'nī), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Niederloire, an der Loire und der Orléansbahn, hat Reste eines Schlosses, Fabriken für Eisenwaren, Öl ...
Anceps
Anceps (lat., »schwankend, mittelzeitig«), in der Metrik eine Silbe, die sowohl lang als kurz gebraucht werden kann, bezeichnet mit  (s. Prosodie).
Anch' io sono pittōre!
Anch' io sono pittōre! (ital., spr. ank īo ßōno-, »auch ich bin Maler!«), Ausspruch, den Correggio bei seiner Anwesenheit in Bologna selbstbewußt vor dem Bilde der heil. ...
Anchialos
Anchialos, Küstenstadt in Ostrumelien, auf einem Vorgebirge der Bucht von Burgas, Sitz eines griech. Erzbischofs, hat 2 griech. Schulen und (1893) 5365 Einw. (4/5 Griechen), die ...
Anchīses
Anchīses, aus dem trojanischen Königsgeschlecht, Sohn des Kapys, Herrscher in Dardanos am Ida, durch Aphrodite Vater des Äneas. Da er sich trotz des Verbotes beim Wein ihrer ...
Anchitherĭum
Anchitherĭum H. v. M., unpaarzehiges Huftier, in die Vorfahrenreihe des Pferdes gehörig; die Seitenzehen, beträchtlich kürzer als die Mittelzehe, berühren noch den Boden. ...
Anchoinsäure
Anchoinsäure, s. Azelaïnsäure.
Anchor-Line
Anchor-Line (spr. ängker-laīn), englische Dampfergesellschaft, s. Dampfschiffahrt (Textbeilage).
Anchovibirne
Anchovibirne, s. Grias.
Anchovis
Anchovis, s. Anschovis.
Anchusa
Anchusa L., Gattung der Borraginazeen, einjährige oder ausdauernde Kräuter mit wechselständigen Blättern und blauen, violetten oder weißen Blüten in meist beblätterten ...
Anchūsasäure
Anchūsasäure und Anchusīn, s. Alkannarot.
Anchylostomíasis
Anchylostomíasis, s. Anchylostomum.
Anchylostŏmum duodenāle
Anchylostŏmum duodenāle Dubini (Dochmius duodenalis Leuck.), ein 10–18 mm langer Rundwurm aus der Familie der Strongyliden, der in der Jugend (als Rhabditis) im freien Zustand ...
Ancien régime
Ancien régime (franz., spr. angßjäng rĕschīm', »alte Regierungsform«), die Zeit vor der französischen Revolution.
Anciennität
Anciennität (franz. ancienneté), Dienst-, Amts-, Rangalter, Dienstalterfolge. Militärisch wird die A. nach dem Tage der letzten Beförderung, bei Offizieren nach der Datierung ...
Ancīle
Ancīle (lat.), ein kleiner, ovaler, an beiden Seiten in der Mitte halbkreisförmig ausgeschnittener Schild, der zu Numas Zeit in Rom vom Himmel gefallen sein sollte und an dessen ...
Ancillon
Ancillon (spr. angßijóng), 1) Charles, Publizist, geb. 28. Juli 1659 in Metz, gest. 5. Juli 1715 in Berlin, Sohn des Predigers der reformierten Gemeinde in Metz, folgte nach der ...
Anckarström
Anckarström, Jakob Johann von, schwed. Verschwörer, geb. 11. Mai 1762 auf Lindö (Upland), ward 1777 Hospage, 1778 Fähnrich bei der Leibgarde, nahm aber schon 1783 als ...
Anckarswärd
Anckarswärd, Karl Heinrich, Graf, schwed. Militär und Politiker, geb. 22. April 1782 in Sveaborg, gest. 25. Jan. 1865 in Stockholm, Sohn des durch seine Tätigkeit im Kriege ...
Ancon
Ancon, Ruinen, s. Amerikanische Altertümer, S. 434.
Ancōna [1]
Ancōna, 1) früher als Mark A. der Teil Mittelitaliens zwischen dem Adriatischen Meer und den Apenninen, vom Tronto bis San Marino. Lange ein Teil des Herzogtums Spoleto, ward ...
Ancōna [2]
Ancōna (die »Ellbogenstadt«), Hauptstadt der gleichnamigen ital. Provinz und der alten Mark A., am Adriatischen Meer zwischen den Ausläufern des 572 m hohen Monte Conero ...
Ancōna [3]
Ancōna, Alessandro d', namhafter ital. Literarhistoriker, geb. 20. Febr. 1835 in Pisa, studierte in Florenz und veröffentlichte schon 1854 die italienischen Schriften Tommaso ...
Ancre
Ancre (spr. angkr'), Marschall d', eigentlich Concino Concini, Sohn eines Senators zu Florenz. begleitete Maria von Medici nach ihrer Vermählung mit Heinrich IV. von Frankreich ...
Ancud
Ancud, Hauptstadt der chilen. Provinz Chiloé, auf der Nordküste der Insel Chiloé, unter 41°51´ südl. Br. und 73°56´ westl. L., am Kanal von Chacao, Bischofssitz (auch für ...
Ancus Marcĭus
Ancus Marcĭus (»Diener des Mars«), nach der Sage Sohn der Tochter Numas, der Pompilia, und des Marcius, vierter König von Rom, regierte angeblich von 640–616 v. Chr., war, ...
Ancy-le-Franc
Ancy-le-Franc (spr. angßi-lö-frāng), Flecken im franz. Depart. Yonne, Arrond. Tonnerre, am Armançon und der Lyoner Bahn, hat ein prachtvolles Schloß aus dem 16. Jahrh. mit ...
Ancylussee
Ancylussee, ein durch das Vorkommen der Schnecke Ancylus fluviatilis charakterisiertes riesiges Binnenseebecken in Skandinavien, das in der postglazialen Zeit durch Hebung des ...
Ancyrānum marmor
Ancyrānum marmor, s. Angora.
Anczyc
Anczyc (spr. ántschitz), Wladyslaw Ludwik, poln. Schriftsteller, geb. 25. Nov. 1823 in Wilna, gest. 28. Juli 1883 in Krakau, Sohn eines hervorragenden Schauspielers, erlernte die ...
Anda Gomesĭi
Anda Gomesĭi, s. Joannesia.
Andacht
Andacht, die Richtung der Gedanken auf irgend einen Gegenstand, besonders auf Gott und göttliche Dinge, in der Absicht, sich über das Endliche, Gemeine, Selbstische zu erheben. ...
Andalusien
Andalusien (span. Andalucia), span. Landschaft, welche die vier ehemaligen maurischen Königreiche von Granada, Jaen, Cordoba und Sevilla umfaßt und somit den südlichsten Teil ...
Andalusier
Andalusier, s. Huhn.
Andalusīt
Andalusīt, Mineral aus der Ordnung der Silikate, benannt nach dem Fundort, besteht aus kieselsaurer Tonerde Al2SiO5, kristallisiert in langen, rauhen, meist von Kaliglimmer ...
Andalusīthornfels
Andalusīthornfels, s. Tonschiefer und Metamorphismus.
Andamanen
Andamanen, Inselgruppe im Bengalischen Golf (s. Karte »Hinterindien«), zwischen 10°30´-13°45´ nördl. Br. und 92°15´-93°15´ östl. L., südlich vom Kap Negrais ...
Andaménto
Andaménto (ital., »Gang«), in der Fuge soviel wie Zwischenspiel, s. Divertimento 2).
Andante
Andante (ital.), eine der ältesten Tempobestimmungen, bedeutet »gehend« (d.h. ziemlich langsam, in mäßiger Bewegung) und ist nicht etwa im Sinne von »langsam« aufzufassen. ...
Andantīno
Andantīno, s. Andante.
Andaöl
Andaöl, s. Joannesia.
Andchui
Andchui, Stadt in Afghanistan, unweit des bald in der Steppe versiegenden Sangalik an der Karawanenstraße Herat-Samarkand, 15,000 Einw., meist Turkmenen und Uzbeken, die Kamele ...
Andechs
Andechs, Benediktinerkloster und wegen seiner Reliquien besuchter Wallfahrtsort in Oberbayern, auf dem »heiligen Berg« am Ammersee gelegen, ward um 950 gegründet, 1803 ...
Andekaven
Andekaven (Andecavi), s. Anjou.
Andelang
Andelang (Wandelang, lat. andelangus, wahrscheinlich v. franz. gantelet, »Handschuh«), Wahrzeichen der gewerten Hand (manus vestita), im germanischen Recht Symbol der ...
Andelfingen
Andelfingen, zwei Orte im schweizer. Kanton Zürich: Groß-A., Hauptort des Bezirks A., mit schönem Schloß und (1900) 859 meist evang. Einwohnern, auf dem hohen linken, und ...
Andelys
Andelys (Les Andelys, spr. lǟ-sangd'lī), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Eure, an der Seine und der Westbahn, besteht aus zwei Städten, Grand- und Petit-Andely, ...
Anden
Anden, Gebirge, s. Andes.
Andenne
Andenne (spr. angdän'), Stadt in der belg. Provinz und Arrond. Namur, nahe der Maas, Knotenpunkt an der Eisenbahn Lüttich-Namur, hat eine der heil. Begga, Pippins Tochter, ...
Andenpalme
Andenpalme, s. Ceroxylon.
Andenrose
Andenrose, s. Bejaria.
Andentanne
Andentanne, s. Araucaria.
Ander
Ander, Aloys, Tenorist, geb. 13. Okt. 1817 zu Liebnitz in Böhmen, gest. 11. Dez. 1864 im Badeort Wartenberg, ein weniger durch imponierende Stimmmittel und leidenschaftliche ...
Ander.
Ander., auch Anders., bei naturwissenschaftl. Namen Abkürzung für Nils Joh. Andersson (s. d.).
Anderlecht
Anderlecht, Fabrikort in der belg. Provinz Brabant, Vorort im SW. von Brüssel, an den Schmalspurbahnen Brüssel-Enghien und Brüssel-Ninove, mit einer alten Wallfahrtskirche, ...
Anderledy
Anderledy, Antonius, General der Jesuiten, geb. 3. Juni 1819 zu Brieg im Kanton Wallis, gest. 19. Jan. 1892, trat 1838 in den Jesuitenorden und studierte Philosophie und Theologie ...
Anderlōni
Anderlōni, Pietro, ital. Kupferstecher, geb. 13. Okt. 1784 zu Sant' Eufemia im Brescianischen, war Schüler Longhis, übernahm 1831 an dessen Stelle die Leitung der ...
Anderlues
Anderlues, Fabrikdorf in der belg. Provinz Hennegau, Arrond. Thuin, 13,5 km westlich von Charleroi, an der Eisenbahn Piéton-Fauroeulx, hat (1900) 9086 Einw.
Andermatt
Andermatt (ital. Orsĕra), Dorf im schweizer. Kanton Uri, Hauptort des Urserentals, an der St. Gotthardstraße, 1444 m ü. M., mit einem Kapuzinerhospiz, Kaserne der ...
Andernach
Andernach, Stadt im preuß. Regbez. Koblenz, Kreis Mayen, links am Rhein, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Köln-Koblenz und A.-Mayen, ist noch mit Mauern umgeben. Die ...
Andersdorf
Andersdorf, Badeort, s. Bärn.
Andersen
Andersen, 1) Hans Christian, dän. Dichter, geb. 2. April 1805 in Odense, gest. 4. Aug. 1875 in Kopenhagen, Sohn eines armen Schuhmachers, gewann früh das Interesse bedeutender ...
Anderson [1]
Anderson (spr. änderß'n), 1) Hauptstadt der Grafschaft Madison im nordamerikan. Staat Indiana, 53 km nordöstlich von Indianapolis, am westlichen White Riper, Bahnknotenpunkt ...
Anderson [2]
Anderson, Lorenz (Laurentius Andreae), schwed. Reformator, geb. um 1480 in Strengnäs, gest. 1552, übersetzte die Bibel ins Schwedische und war dem König Gustav Wasa seit 1523 ...
Anderson [3]
Anderson (spr. änderß'n), 1) Alexander, amerikan. Holzschneider, geb. 1775 in New York, gest. 18. Jan. 1870 in Jersey City (New Jersey), war ursprünglich praktischer Arzt, ...
Andersschattige
Andersschattige, s. Amphiscii.
Anderssen
Anderssen, Adolf, einer der berühmtesten Schachmeister, geb. 6. Juli 1818 in Breslau, gest. daselbst 13. März 1879, studierte Mathematik und Philosophie, wurde 1847 Hilfslehrer ...
Andersson
Andersson, 1) Nils Johan, Botaniker, geb. 20. Febr. 1821 im Kirchspiel Gardserum in Småland, gest. 27. März 1880 in Stockholm, wurde 1846 Dozent in Upsala, 1847 Lehrer in ...
Anderthalbchlorkohlenstoff
Anderthalbchlorkohlenstoff, s. Kohlenstoffchloride.
Andes
Andes (Anden), ursprünglich die Gebirgskette im O. der alten Stadt Cuzco in Südamerika. Der Name, vom altperuanischen Anti (»Osten«), nach andern von Antâ-suyu, in der ...
Andes, Los
Andes, Los, Distrikt der südamerikan. Republik Venezuela, von der Ostkordillere durchzogen und von der Kordillere von Mérida begrenzt, 38,134 qkm groß mit (1894) 363,388 Einw.
Andesīn
Andesīn, Mineral der Feldspatgruppe (vgl. Feldspat), und zwar ein dem Oligoklas und Labrador nahestehender Kalknatronfeldspat, findet sich häufig in den vulkanischen Gesteinen ...
Andesīte
Andesīte, jüngere vulkanische Gesteine von porphyrartiger Struktur, bestehen aus einer in der Regel glasreichen Grundmasse und aus darin ausgeschiedenem Plagioklas (daneben ...
Andesvölker
Andesvölker, s. Amerikanische Völker.
Andidschan
Andidschan (russ. Andishan), Bezirk der russischzentralasiat. Provinz Ferghana, 15,174 qkm mit (1897) 351,187 Einw., die mit künstlicher Bewässerung Getreide- und Gartenbau ...
Andienen
Andienen, s. Anbieten.
Andienung des Seeschadens
Andienung des Seeschadens, s. Seeversicherung.
Andijscher Bezirk
Andijscher Bezirk, Bezirk der russisch-kaukas. Provinz Daghestan, 3588 qkm groß mit (1897) 46,993 meist mohammedan. Einwohnern. Der Bezirk ist benannt nach dem Andijschen ...
Andīra
Andīra Lam., Gattung der Leguminosen, hohe Bäume mit unpaarig gefiederten Blättern, rosenroten oder violetten Blüten in endständigen, stark rispigen Trauben und ...
Andirōbaöl
Andirōbaöl, s. Carapa.
Andlau [1]
Andlau, Stadt im deutschen Bezirk Unterelsaß, Kreis Schlettstadt, am Flüßchen A., 215 m ü. M., hat eine kath. Kirche, Baumwollspinnerei, Färberei, Zwirnerei, Getreide-, Öl- ...
Andlau [2]
Andlau, Peter von, s. Peter von Andlau.
Andlau [3]
Andlau (spr. angdlō), Gaston Hardouin Joseph, Graf d', franz. General, geb. 1. Jan. 1824 in Nancy, gest. 27. Mai 1894 in Buenos Aires, ward 1844 Leutnant und zeichnete sich als ...
Andlaw-Birseck
Andlaw-Birseck, 1) Franz Xaver, Reichsfreiherr von, Diplomat, geb. 6. Okt. 1799 in Freiburg i. Br., gest. 4. Sept. 1874 in Bad Homburg, Sohn des badischen Ministers ...
Andö
Andö, die nördlichste Insel der Gruppe Lofoten und Vesteraalen, an der Küste Norwegens, 738 qkm, ist sehr gebirgig (bis 370 m hoch). Der Hauptnahrungszweig der wenigen ...
Andokĭdes
Andokĭdes, der zweite in der Reihe der attischen Redner, geb. um 439 v. Chr. aus edlem Geschlecht, Anhänger der Oligarchie, verfeindete sich aber mit seiner Partei, als er im ...
Andorn
Andorn, Pflanzengattung. s. Marrubium; schwarzer A., s. Ballota.
Andorra
Andorra (franz. Andorre), kleiner Freistaat auf der Südseite der östlichen Pyrenäen, zwischen dem französischen Departement Ariège und der spanischen Provinz Lerida, ...
Andouilles
Andouilles (Andouillettes, spr. āngdūj', angdujett'), seine franz. Würstchen aus Schweine- oder Kalbfleisch, die besten aus Troyes.
Andover
Andover (spr. änn-), 1) Stadt (municipal borough) in Hampshire (England), 20 km nordwestlich von Winchester, mit (1901) 6509 Einw.; dabei Reste einer römischen Villa und viele ...
Andr.
Andr., bei Pflanzennamen Abkürzung für Henry C. Andrews (s. d. 1).
Andrāda e Silva
Andrāda e Silva, José Bonifacio de, brasil. Staatsmann, geb. 13. Juni 1765 zu Santos, gest. 6. April 1838 in Rio de Janeiro, studierte zu Coimbra und stieg nach mehrjährigen ...
Andral
Andral (spr. angdrall), Gabriel, Mediziner, geb. 6. Nov. 1797 in Paris, gest. 13. Febr. 1876 in Châteauvieux, erhielt 1828 den Lehrstuhl der Hygiene und 1830 den der innern ...
Andrássy
Andrássy (spr. andrāschi) von Csík-Szent-Király und Kraszna-Horka, ungar. Grafengeschlecht, stammt aus Siebenbürgen, wo 1548 ein Martin A. als Getreuer Joh. Szapolyais und ...
André [1]
André, 1) Musiker- und Musikalienverlegerfamilie, deren hervorragendste Glieder sind: a) Johann, geb. 28. März 1741 in Offenbach, gest. daselbst 18. Juni 1799, gründete 1774 ...
André [2]
André, Louis Joseph Nicolas, franz. General, geb. 29. März 1838 in Nuits (Côte-d'Or), wurde 1861 zum Leutnant der Artillerie ernannt. Als Hauptmann nahm er am ...
Andreä
Andreä, 1) Jakob, luther. Theolog, geb. 25. März 1528 zu Waiblingen im Württembergischen, ward 1546 Diakonus in Stuttgart, 1549 in Tübingen, 1553 Superintendent in ...
Andrea
Andrea, Girolamo, Marchese d', Kardinal, geb. 12. April 1812, gest. 14. Mai 1868, erzogen im Collège La Fleche in Frankreich, ward früh zum Erzbischof von Mytilene in partibus ...
Andreäazeen
Andreäazeen, Familie der Laubmoose, umfaßt die einzige Gattung Andreaea (s. Tafel »Moose I«, Fig. 4), bei der die Wand der reisen Sporenkapsel sich mit Längsriffen in vier ...
Andreānum privilegium
Andreānum privilegium, die Urkunde, in der Andreas II. von Ungarn die den Siebenbürger Sachsen von Géza II. verliehenen Rechte bestätigte (1222). Darin werden, was für ihre ...
Andrēas
Andrēas (»der Männliche«), einer der zwölf Jünger Jesu, Bruder des Simon Petrus, tritt in der evangelischen Geschichte wenig hervor, während ihn die Sage in Kleinasien und ...
Andreas
Andreas, Könige von Ungarn: 1) A. I. (1046–60), der vierte ungar. König aus dem Haus Ärpád, lebte, verbannt von seinem Vetter, König. Stephan I., als Flüchtling in ...
Andreas Capellānus
Andreas Capellānus, lat. Schriftsteller, wird als ein »Neffe des Papstes« bezeichnet und stellte um 1200 in seinem »Tractatus de amore« die Aussprüche berühmter ...
Andreas von Regensburg
Andreas von Regensburg, Geschichtschreiber, war seit 1410 regulierter Chorherr in Regensburg. Sein Hauptwerk, das »Chronicon de ducibus Bavariae« (bis 1439), das er im Auftrag ...
Andreasberg
Andreasberg, Stadt, s. Sankt Andreasberg.
Andreasdukaten
Andreasdukaten, Goldmünze mit dem Bildnis des heil. Andreas. Es gibt braunschweig-lüneburgische von 1726 und 1730 und russische Doppelrubel, unter Peter d. Gr. und Elisabeth ...
Andreasgroschen
Andreasgroschen, s. Andreastaler.
Andreasgulden
Andreasgulden, flandr. Goldmünze Karls des Kühnen, stand im Werte dem Goldgulden gleich. Über silberne A. vgl. Andreastaler.
Andreaskreuz
Andreaskreuz (Crux decussata), ein Kreuz mit schräg gestellten Balken (X). Der Name rührt von dem Apostel Andreas her, der nach der Sage bei seiner Hinrichtung an ein solches ...
Andreasnacht
Andreasnacht, s. Andreas (Apostel).
Andreasorden
Andreasorden, 1) höchster russ. Orden, früher »das blaue Band« genannt, wurde von Peter I. 30. Nov. (11. Dez.) 1698 für Auszeichnung im Türkenkriege gestiftet, später auch ...
Andreastaler
Andreastaler, hannöv. Silbermünze aus 158/9-lötigem Silber mit dem Bilde des heil. Andreas am Kreuz, = 2 Andreas- oder Harzgulden des 18-Guldenfußes. Der Andreasgroschen nach ...
Andrée
Andrée, Salomon August, Ingenieur, geb. 18. Okt. 1854 zu Grenna in Schweden, besuchte die technische Hochschule in Stockholm, war dann praktisch tätig und begann früh eine ...
Andree
Andree, 1) Karl, Geograph, geb. 20. Okt. 1808 in Braunschweig, gest. 10. Aug. 1875 zu Wildungen, studierte in Jena, Göttingen und Berlin historische Wissenschaften, ward 1830 in ...
Andréi
Andréi, Bogoljubskij (nach seinem Landsitz Bogoljubowo), russ. Großfürst, bahnte nach der Epoche der Teilfürstentümer die Begründung eines einheitlichen Reiches an; er ...
Andréjew
Andréjew, Kreisort im russisch-poln. Gouv. Kjelzy, an der Eisenbahn Iwangorod-Dombrowo, mit Lehrerseminar und (1897) 5010 Einw.
Andréjewskij
Andréjewskij, Sergej Arkadjewitsch, russ. Dichter, geb. 10. Dez. 1848 im Gouv. Jekaterinoslaw, studierte in Charkow die Rechte, war bis 1878 im Justizministerium tätig und lebt ...
Andréossy
Andréossy (spr. angd-), Antoine François, Graf, franz. General und Staatsmann, geb. 6. März 1761 in Castelnaudary, gest. 10. Sept. 1828 in Montauban, trat 1781 als ...
Andresen
Andresen, 1) Karl Gustav, Germanist, geb. 1. Juni 1813 zu Ütersen in Holstein, gest. 25. Mai 1891 in Bonn, studierte in Kiel Philologie, wirkte als Gymnasiallehrer in Altona und ...
Andrews
Andrews (spr.änndrūs), 1) Henry C., Pflanzenmaler in London, gest. 1800, lieferte große illustrierte botanische Werke, wie: »The botanists repository« (Lond. 1799–1811, 10 ...
Andrĭa
Andrĭa, Stadt in der ital. Provinz Bari, Kreis Barletta, an der Dampftrambahn Bari-Barletta, Sitz eines Bischofs, mit einer Kathedrale, der von den Templern angelegten Kirche ...
Andrĭan-Werburg
Andrĭan-Werburg, Viktor, Freiherr von, österreich. Staatsmann, geb. 17. Sept. 1813 im Görzischen, gest. 25. Nov. 1858 in Wien, studierte die Rechte in Wien und trat 1834 ins ...
Andrīas Scheuchzēri
Andrīas Scheuchzēri Tschudi (Homo diluvii testis, Sintflutmensch), im Tertiärschiefer von Öningen aufgefundenes und 1726 von Scheuchzer als »Sündflutmensch« beschriebenes ...
Andrichau
Andrichau (Andrychów), Stadt in Galizien, Bezirksh. Wadowice, an der Bahnlinie Bielitz-Kalwarya, hat ein Schloß, ein Bezirksgericht, Weberei, Färberei und Appretur und (1900) ...
Andrienne
Andrienne (franz., spr. angd-), vorn offenes, weites Frauenkleid ohne Taille, das durch die Schauspielerin Doncourt in Paris in die Mode gebracht wurde und seinen Namen von der ...
Andrieux
Andrieux (spr. angdriö), 1) François, franz. Gelehrter und Dichter, geb. 6. Mai 1759 in Straßburg, gest. 9. Mai 1833 in Paris, war beim Ausbruch der Revolution Advokat in Paris ...
Andritsena
Andritsena, Hauptstadt der Eparchie Olympia im griech. Nomos Messenia, am Nordabhang des Lykaiongebirges, mit (1896) 2138 (Gemeinde 7717) meist Acker- und Weinbau treibenden ...
Andro...
Andro... (griech.), in Zusammensetzungen soviel wie: Mann, auf das männliche Geschlecht bezüglich.
Andröcēum
Andröcēum (griech.), s. Blüte.
Androclus
Androclus, ein Sklave, der, in die afrikanische Wüste entflohen, einem Löwen den Fuß heilte, später eingefangen und zum Tierkampf verurteilt, von dem ebenfalls gefangenen ...
Androdamánt
Androdamánt (Androdamas), nach Plinius u.a. ein glänzend silberweißes Mineral von würfeliger Kristallform, das in Ägypten gefunden und zu Amuletten, Ringen und Halsbändern ...
Androdiözīe
Androdiözīe (griech.), Vorkommen von männlichen und zwitterigen Blüten auf verschiedenen Exemplaren derselben Art.
Androgĕos
Androgĕos, im griech. Mythus Sohn des Minos von Kreta und der Pasiphaë, errang in Athen den Sieg bei der ersten Panathenäenfeier und wurde von dem eifersüchtigen König Ägeus ...
Androgynīe
Androgynīe (griech., »Mannweibheit«), soviel wie Hermaphroditismus (s. d.) beim Menschen.
Androhungstheorie
Androhungstheorie, s. Strafrecht.
Androīden
Androīden (griech.), Automaten (s. d.) in Menschengestalt; androidisch, menschenähnlich.
Androlepsīe
Androlepsīe (griech., »Menschenraub«), in Athen das vom Staat anerkannte Vergeltungsrecht, wonach, wenn ein athenischer Bürger außer Landes getötet und sein Mörder nicht ...
Andromăche
Andromăche, Gemahlin des Hektor, Tochter des Königs Eëtion von Thebe am Plakos, verlor im Trojanischen Krieg durch Achill Eltern und Brüder, zuletzt auch ihren Gatten. Bei ...
Andromanīe
Andromanīe (griech.), Mannstollheit, s. Nymphomanie.
Andromĕda [1]
Andromĕda L., Gattung der Erikazeen, niedrige Sträucher mit meist immergrünen, lederigen, glatten, unterseits oft weiß bereisten Blättern, endständigen, armblütigen Dolden ...
Andromĕda [2]
Andromĕda, großes Sternbild des nördlichen Himmels, unweit des Perseus und der Kassiopeia, enthält drei Sterne 2. Größe: Alamak (γ) östlich am Fuß, Mirach (β) am Gürtel ...
Andromĕda [3]
Andromĕda, Tochter des äthiopischen Königs Kepheus und der Kassiepeia. Als diese sich berühmt, schöner als alle Nereiden zu sein, sendet Poseidon eine Überschwemmung und ein ...
Andromĕdae pater
Andromĕdae pater, Sternbild, s. Cepheus.
Andromedotoxīn
Andromedotoxīn (Asebotoxin) C31H50O10 scheint der wirksame Stoff aller giftigen Erikazeen zu sein. Auch der giftige Honig von Trapezunt (Xenophons Anabasis) enthielt wohl A. Es ...
Andromonözīe
Andromonözīe (griech.), Vorkommen von männlichen und zwitterigen Blüten auf derselben Pflanze.
Andronīcus
Andronīcus, Dichter, s. Livius Andronicus.
Andronīkos [1]
Andronīkos, byzantinische Kaiser: 1) A. I., Kaiser 1183–85, Sohn Isaaks, Enkel des Kaisers Alexios I. Komnenos, ein ebenso talentvoller und tapferer wie ausschweifender und ...
Andronīkos [2]
Andronīkos, 1) peripatet. Philosoph aus Rhodos. um 60 v. Chr. Vorsteher der peripatetischen Schule in Athen, erwarb sich große Verdienste als Ordner, Herausgeber und Erklärer ...
Andronītis
Andronītis (griech.), im altgriech. Hause der Wohnraum der Männer; vgl. Gynaikeion.
Androphāgen
Androphāgen (griech., »Menschenfresser«), bei den Alten Bezeichnung mehrerer Völker in Indien, Skythien und Äthiopien. S. Anthropophagie.
Androphobīe
Androphobīe (griech.), Männerscheu.
Andropōgon
Andropōgon L. (Bartgras, Mannsbart), Gattung der Gramineen, vielgestaltige Gräser mit einzelnen, gezweiten, gefingerten oder rispigen Trauben. Die etwa 160 Arten gehören meist ...
Andropōgonöl
Andropōgonöl, s. Grasöle.
Andros
Andros, 1) griech. Insel, die nördlichste und nächst Naxos größte der Kykladen, durch den Dorokanal von Euböa getrennt und gleichsam dessen Fortsetzung, zählt auf 405 qkm ...
Androsāce
Androsāce L. (Mannschild-, Harnischkraut), Gattung der Primulazeen, etwa 40 Arten der nördlichen gemäßigten Zone, besonders der Alten Welt, von verschiedenem Habitus, oft ...
Androsaemum
Androsaemum, s. Hypericum.
Androspōren
Androspōren (griech.), Schwärmsporen bei gewissen Algen, aus denen männliche Pflanzen hervorgehen.
Androtĭon
Androtĭon, griech. Historiker des 4. Jahrh., aus Athen, ging, wegen Gesetzwidrigkeiten angeklagt (des Demosthenes für den Ankläger verfaßte Rede ist noch vorhanden), in die ...
Androuet
Androuet (spr. angdruä), Jacques, genannt Du Cerceau, franz. Architekt und Kupferstecher, geb. um 1510, gest. nach 1584, baute das Chor der Kirche von Montargis, erwarb sich aber ...
Andrússowo
Andrússowo, Dorf im russ. Gouv. Smolensk, in dem zwischen Rußland und Polen 20. Jan. 1667 ein Waffenstillstand geschlossen wurde, der, 1669 und 1674 bestätigt, den Russen den ...
Andrz.
Andrz., bei Pflanzennamen Abkürzung für Anton Lukianowicz Andrzejowski, geb. 1784 in Wolhynien, gest. 22. Dez. 1868 zu Stawicze im Gouv. Kiew als Professor der Botanik. ...
Andscher
Andscher (Anjer), Hafen mit Fort in der niederländ. Residentschaft Bantam, an der Nordwestspitze von Java und der Sundastraße, 3000 Einw., Station der nach Ostasien fahrenden ...
Andschuan
Andschuan, Insel, s. Komoren.
Andújar
Andújar (spr. -dūchar), Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Jaén, liegt in fruchtbarer Gegend am Guadalquivir, über den eine große Steinbrücke führt, und an der ...
Anduze
Anduze (spr. angdǖs), Stadt im franz. Depart. Gard, Arrond. Alais, am Fuße der Cevennen, am Gardon und an der Lyoner Bahn, hat ein Handelsgericht, Seidenraupenzucht, Fabrikation ...
Andwaranaut
Andwaranaut, nach der Edda ein verhängnisvoller Goldring, an dem ein Fluch haftete, den sein früherer Besitzer, der Zwerg Andwari, über ihn ausgesprochen. Er gehörte zur Buße ...
Änēas
Änēas, 1) berühmter Troerheld, des Anchises und der Aphrodite Sohn, der seinem Verwandten Priamos seine Dardaner zuführte, bei Homer wegen seiner Frömmigkeit und Weisheit von ...
Änēas Silvius Piccolomini
Änēas Silvius Piccolomini, s. Pius II.
Änēasratte
Änēasratte, s. Beutelratte.
Anēcho
Anēcho, s. Klein-Popo.
Anegāda
Anegāda, eine der britisch-westind. Jungferninseln (s. d.), 35 qkm, niedrig, von gefährlichen Rissen umgeben, mit 200 Einw., die außer Wrackbergen etwas Baumwollbau und ...
Anegenge
Anegenge, altdeutsches Wort, »Anfang«. Mit diesem Titel bezeichnet man das Ezzolied (s. d.) sowie ein umfänglicheres Gedicht von Schöpfung, Sündenfall und Erlösung, das ein ...
Äneïde
Äneïde (Äneïs), Epos des römischen Dichters Vergilius (s. d.) von den Taten des Äneas (s. d. 1).
Anekdŏton
Anekdŏton (Mehrzahl: Anekdota, griech.), ursprünglich eine noch »nicht herausgegebene«, daher nicht bekannt gewordene Schrift; nach Erfindung der Buchdruckerkunst Bezeichnung ...
Anelektrisch
Anelektrisch (griech.) heißen Körper, die wie die Metalle beim Reiben ohne isolierende Handhabe nicht elektrisch werden.
Anelektrótonus
Anelektrótonus (griech.), s. Elektrotonus.
Anelli
Anelli, Angelo, ital. Dichter und Gelehrter, geb. 1761 in Desenzano, gest. 1820 in Mailand, studierte Rechtswissenschaft in Padua und wurde später vom General Augereau, dem ...
Anemochórd
Anemochórd (griech.), soviel wie pneumatisches Saiteninstrument, war ein geistreicher Versuch des Pianofortefabrikanten Schnell in Paris (1789), mittels künstlich (durch Bälge) ...
Anemograph
Anemograph, s. Anemometer.
Anemologīe
Anemologīe (griech., »Windlehre«, auch Anemographie), die Lehre vom Winde.
Anemomēter
Anemomēter (griech., »Windmesser«), Instrument zur Bestimmung der Stärke oder Geschwindigkeit des Windes. Fig. 1. Wildsche Windfahne. Bei der Wildschen Windfahne (Fig. 1) ...
Anemōne
Anemōne L. ( Windröschen, Windblume), Gattung der Ranunkulazeen, Stauden, selten niedrige Sträucher mit handförmig, selten fiedrig gelappten Blättern, meist einblütigem ...
Anemonīn
Anemonīn, s. Anemone.
Anemophĭlae
Anemophĭlae, s. Blütenbestäubung.
Anemoskōp
Anemoskōp (griech.), Wind- oder Wetterfahne.
Anemotropismus
Anemotropismus ( Windwendigkeit), die bestimmte Körperstellung, die fliegende Tiere, namentlich Insekten, dem Winde gegenüber einnehmen. Bei vielen Insekten beobachtet man, daß ...
Anepigrăpha
Anepigrăpha (griech.), unbetitelte Schriften; anepigraphisch, ohne Aufschrift (auch von Münzen, s. Epigraphische Seite).
Anerbenrecht
Anerbenrecht (Grunderbrecht), diejenige Ordnung in der Vererbung land- und forstwirtschaftlich benutzter Grundstücke, bei der eine Besitzung ungeteilt auf einen Erben (den ...
Anerĭo
Anerĭo, 1) Felice (auch Felice Romano genannt), ital. Komponist der römischen Schule, geb. 1560 in Rom, gest. daselbst 1630, Schüler von G. M. Nanini, wurde 1594 Nachfolger ...
Anerkannter Verein
Anerkannter Verein (abgekürzt A. V.), in Bayern soviel wie rechtsfähiger Verein (mit dem Rechte der juristischen Person).
Anerkenntnis
Anerkenntnis im Zivilprozeß, im Gegensatze zu dem nur auf einzelne Tatsachen bezüglichen Geständnis (s. d.) die Einräumung des gegnerischen Anspruches als solchen. Nach der ...
Anerkenntnisurteil
Anerkenntnisurteil, s. Anerkenntnis.
Anerkennung
Anerkennung (Anerkenntnis), die bejahende Erklärung über die Wirklichkeit, Wahrheit und Identität einer Person oder Sache oder eines Verhältnisses, vorzüglich insofern die ...
Anerkennung der Vaterschaft
Anerkennung der Vaterschaft, s. Vaterschaft.
Aneroīdbarometer
Aneroīdbarometer, s. Tafel »Barometer«.
Aneroīdthermoskop
Aneroīdthermoskop, ein Luftthermometer, bei dem die sich ausdehnende Luft auf ein Federmanometer wirkt.
Anervīe
Anervīe, s. Aneurie.
Anerythropsīe
Anerythropsīe (griech.), s. Farbenblindheit.

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