Слова на букву agri-bald (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву agri-bald (8408)

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Al [2]
Al, s. Morinda.
Al-borâk
Al-borâk, s. Borâk.
Ala Dagh
Ala Dagh (»bunter Berg«), Gebirge in Türkisch-Armenien, im N. des Wansees, 3520 m hoch. An seinem Nordhang entspringt der östliche Euphrat (Murad). Ferner Name verschiedener ...
Ala [1]
Ala (türk.), in zusammengesetzten Ortsnamen, bedeutet »bunt«.
Ala [2]
Ala (lat., »Flügel«), im Heere der römischen Republik bis zur Erteilung des Bürgerrechts an die italischen Bundesgenossen, 89 v. Chr., das je einen Flügel der ...
Ala [3]
Ala, Stadt in Südtirol, Bezirksh. Rovereto, an der Etsch und der Südbahnlinie A.-Kufstein, mit Grenzbahnhof gegen Italien, hat ein Bezirksgericht, Hauptzollamt, Gymnasium, ...
Ala-kul
Ala-kul (»bunter See«), zwei Seen in der russisch-zentralasiat. Provinz Semiretschensk, 96 km östlich vom Balchaschsee. Der östliche größere A., auch Aischkul genannt, liegt ...
Ala.
Ala., Abkürzung für Alabama (Staat).
Alaaf
Alaaf (niederdeutsch), hoch auf! hoch!
Alabāma
Alabāma (A. River, indian. »Hier ruhen wir«), Fluß im gleichnamigen nordamerikan. Staat, bildet sich aus den südappalachischen Gebirgsströmen Coosa und Tallapoosa und ...
Alabama
Alabama (abgekürzt Ala.), einer der Südstaaten der nordamerikan. Union (s. Karte »Vereinigte Staaten, östliches Blatt«), zwischen 30°10´-35° nördl. Br. und ...
Alabamafrage
Alabamafrage, Streitfrage zwischen den Vereinigten Staaten von Nordamerika und England, veranlaßt durch den Schaden, den Kaperschiffe der südlichen Konföderation während des ...
Alabandīn
Alabandīn, Mineral, soviel wie Manganblende.
Alabaster
Alabaster, Name zweier Mineralien (benannt nach der Stadt Alabastron in Oberägypten, in deren Nähe das eine sich häufig findet), nämlich des durchscheinenden Kalksinters und ...
Alabasterglas
Alabasterglas (Opalglas, Reis- oder Reissteinglas), kieselsäurereiches Glas, das durch mikroskopisch kleine ungeschmolzene Teilchen der Glassubstanz opalisierend ist und vielfach ...
Alabasterpapier
Alabasterpapier, s. Eispapier.
Alabasterzement
Alabasterzement, s. Gips.
Alabastrum
Alabastrum, s. Knospe.
Alacoque
Alacoque (spr. -kóck), Marguerite Marie, geb. 22. Juli 1647 in Lauthecourt bei Verosvres (Bourgogne), widmete sich seit 1671 strenger Askese als Nonne im Kloster der ...
Alad
Alad, bei den Arabern der halbierte Mariatheresientaler.
Aladja Dagh
Aladja Dagh, Berg in Armenien (zwischen Kars und Alexandropol). Hier besiegten 15. Okt. 1877 die Russen unter Lazarew und Heimann die Türken unter Mukhtar Pascha.
Aladjas
Aladjas, bei der Landbevölkerung in Smyrna und im Wilajet Aidin beliebter, rot, blau, schwarz, gelb, weiß gestreifter Baumwollenstoff zu Westen, Unterkleidern, Bettwäsche, aus ...
Aladro Kastriota
Aladro Kastriota, Prinz Johannes (Juan) d', alban. Prätendent, geboren in Spanien, angeblicher Nachkomme einer Tochter Skanderbegs (s. d.), früher diplomatischer Agent Spaniens ...
Alagna
Alagna (spr. alannja), Dorf in der ital. Provinz Novara, Kreis Varallo, im obersten Sesiatal am Fuß der Monte Rosagruppe, beliebte Sommerfrische, mit (1901) 250 (als Gemeinde ...
Alagôas
Alagôas, Staat Brasiliens, am Atlantischen Ozean, im N. und W. von der Provinz Pernambuco, im S. von Bahia und Sergipe begrenzt, hat offiziell 58,491, nach Canstatt jedoch nur ...
Alagón
Alagón, rechter Nebenfluß des Tajo, entspringt im Kastilischen Scheidegebirge und mündet, 180 qkm lang, oberhalb Alcántara.
Alai
Alai, Gebirge im südlichen Teil der russisch-zentralasiat. Provinz Ferghana, das durch das Tal des vom Alaiplateau kommenden Kisil-su (Oberlauf des Surchab) von dem ihm ...
Alain
Alain (spr. aläng), s. Alanus ab Insulis.
Alais
Alais (spr. alä), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Gard, am Gardon d'Alais, am Fuß der Cevennen, Knotenpunkt an der Lyoner Bahn, hat eine alte Kathedrale, ein ...
Alajuela
Alajuela (spr. -chuēla), Hauptstadt der Provinz A. (1889: 52,608 Einw.) im mittelamerikan. Staat Costarica, mit 10,000 Einw., ist mit Punta Arenas (s. d.) durch Straße, mit ...
Alakananda
Alakananda, Fluß, s. Gange.
Alakdaga
Alakdaga, s. Springmäuse.
Alalīe
Alalīe (griech., »Sprachlosigkeit«), Sprachverlust durch Lähmung der Sprachwerkzeuge.
Alalkomenä
Alalkomenä, antiker Ort auf Ithaka, dessen Ruinen sich auf dem 380 m hohen Berg Aetós auf dem Isthmus in der Mitte der Insel erhalten haben.
Alālus
Alālus (lat.), der noch Sprachlose, eine von Haeckel angenommene Zwischenstufe vom Anthropoiden zum Menschen.
Alamak
Alamak, der Stern γ (2. Größe) in der Andromeda.
Alaman
Alaman, Lucas, mexikan. Staatsmann und Geschichtschreiber, geb. 1775 in Mexiko, gest. 2. Juni 1855, vertrat die Kolonien in den spanischen Cortes, kehrte aber 1823 nach Iturbides ...
Alamāna
Alamāna, Fluß, s. Hellada.
Alamannen
Alamannen, Völkerschaft, s. Alemannen.
Alamanni
Alamanni, Luigi, ital. Dichter, geb. 28. Okt. 1495 in Florenz, gest. 18. April 1556 in Amboise, Sprößling einer angesehenen Familie, floh nach Entdeckung der Verschwörung gegen ...
Alamēda
Alamēda, Stadt in der Grafschaft A. in Kalifornien, an der Bai von San Francisco und der Zentral-Pacificbahn, mit (1900) 16,464 Einw.
Alāmos
Alāmos (Real de los A.), Stadt im mexikan. Staat Sonora, zwischen den Flüssen Fuerte und Mayo, mit Gold- und Silberminen und 6197 Einw.
Älana
Älana (Aïla, Elath), im Altertum Hafen- und Handelsstadt am Älanitischen Meerbusen (Golf von Akabah) des Roten Meeres, wurde durch David erobert. Hier rüstete Salomo eine ...
Aland [1]
Aland (Nerfling, Idus Heck.), Gattung der Karpfen (Cyprinidae), Fische mit mäßig gestrecktem Leib, schief gespaltenem Maul, hinter dem Ende der Rückenflosse beginnender ...
Aland [2]
Aland, linker Nebenfluß der Elbe in der preuß. Provinz Sachsen, entspringt unfern Werben an der Elbe, vereinigt sich vor Seehausen mit der Biese, ist 38 km weit schiffbar und ...
Alander
Alander, s. Stint.
Ålandsinseln
Ålandsinseln (spr. ōlands-), zum finn. Gouv. Abo-Björneborg gehörige Inselgruppe im Bottnischen Meerbusen, besteht aus einer großen Insel, dem sogen. Festland Åland, etwa 80 ...
Alānen
Alānen (Alani, fälschlich Albani), kein germanisches, sondern sarmatisches Nomadenvolk in der Steppe nördlich vom Kaspischen Meer und vom Kaukasus bis zum Tanaïs, wurden 65 v. ...
Alanīn
Alanīn (Amidopropionsäure) C3H7NO2 oder CH3.CH.NH2.COOH entsteht aus Aldehydammoniak bei Einwirkung von Cyanwasserstoff und Chlorwasserstoff, aus Chlorpropionsäure und ...
Alanine
Alanine, soviel wie Amidosäuren.
Älanītischer Meerbusen
Älanītischer Meerbusen, s. Älana.
Alánt
Alánt, Pflanzengattung, s. Inula.
Alantĭka
Alantĭka, Berg in Adamaua (s. d.).
Alantkampfer
Alantkampfer, s. Helenin.
Alānus ab Insŭlis
Alānus ab Insŭlis (eigentlich Alain, spr. aläng), scholastischer Philosoph, geboren um 1114 wahrscheinlich in Lille, Cisterciensermönch, seit 1151 Bischof von Auxerre, gest. ...
Alaotra
Alaotra, größter See der Insel Madagaskar in der Provinz Antsihanaka, unter 17°30´ südl. Gr. und 48°30´ östl. L., 42 km lang, 6–7 km breit, 820 m ü. M., in einer ...
Alapajewsk
Alapajewsk, Stadt im russ. Gouv. Perm, Kreis Werchoturje, jenseit des Uralgebirges, auf dem linken Ufer der Neiwa, mit (1897) 8652 Einw., ist durch seine Eisenindustrie bekannt ...
Alappalli
Alappalli, ind. Hafen, s. Alleppi.
Alapurīn
Alapurīn, reinstes wasserfreies Wollfett.
Alarcón y Mendōza
Alarcón y Mendōza, Juan Ruiz de, span. Dramatiker, geboren gegen Ende des 16. Jahrh. zu Tasco in Mexiko aus vornehmer Familie, siedelte um 1622 nach Madrid über, wo er eine ...
Alarcón [1]
Alarcón, verfallene Stadt in oer span. Provinz Cuenca, Bezirk Motilla del Palancar, auf einem Felsen am Júcar, mit 2 stattlichen Kirchen u. (1897) 732 Einw.
Alarcón [2]
Alarcón, Don Pedro Antonio de, namhafter span. Dichter, Schriftsteller und Pol in ler, geb. 10. März 1833 in Guadix, gest. 19. Juli 1891 in Valdemoro bei Madrid, Sohn verarmter ...
Alard
Alard (spr. allár), Delphin Jean, franz. Violinvirtuos, geb. 8. März 1815 in Bayonne, gest. 22. Febr. 1888 in Paris, erhielt von 1827 an seine Ausbildung am Pariser ...
Alărich
Alărich, 1) A. I., Häuptling der Westgoten, (angeblich) aus dem Geschlechte der Balten, geboren jenseit der Donau um 370 n. Chr., gest. 410, arianischer Christ, führte die ...
Alarm
Alarm (franz.), der plötzliche Ruf zu den Waffen bei unerwartetem Angriff oder zum schnellen Abmarsch nach dem Alarmplatz. Das Signal wird durch Trommel oder Trompete ...
Alarmapparate
Alarmapparate, s. Lärmapparate.
Alarni
Alarni, Fulberto, Pseudonym, s. Arnulfi.
Alasan
Alasan, Nebenfluß der Kura (s. d. 2).
Alaschehr
Alaschehr (»bunte Stadt«), Stadt im türk. Wilajet Aïdin in Kleinasien, 118 km östlich von Smyrna, mit diesem durch Eisenbahn verbunden, am nördlichen Fuß des Tmolos, das ...
Aläsiagä
Aläsiagä (»die gewaltig Einherstürmenden«), zwei weibliche germanische Gottheiten, die erst neuerdings durch in Britannien gemachte inschriftliche Funde aus der Römerzeit ...
Alaska [1]
Alaska (Aliaska), Halbinsel an der Nordwestküste Nordamerikas, zum Territorium Alaska der Vereinigten Staaten gehörig, gebirgig und besonders auf der Südostseite stark ...
Alaska [2]
Alaska, Territorium der Vereinigten Staaten von Nordamerika (s. die Karten bei Art. »Nordamerika« und das Textkärtchen auf S. 255), bildet den nordwestlichsten Teil des ...
Alassio
Alassio, Stadt in der ital. Provinz Genua, Kreis Albenga, an einer Meeresbucht und an der Eisenbahn Genua-Nizza, klimatischer Winterkurort, hat eine technische Schule, einen ...
Alástor
Alástor (griech.), Rachegeist, der den Frevler rastlos verfolgt und in seinem Geschlecht fortwirkt.
Alat
Alat, Fisch, s. Döbel.
Alatau
Alatau (»buntes Gebirge«), Name von vier Gebirgszügen in der russisch-zentralasiat. Provinz Semiretschensk, von denen drei sich um den See Issyk-kul lagern, während der ...
Alātri
Alātri, Stadt in der ital. Provinz Rom, Kreis Frosinone, im Hernikergebirge, Bischofssitz, mit kyklopischen Mauern, Tuch- und Tapetenfabrikation und (1901) ca. 6400 (als Gemeinde ...
Alatýr
Alatýr, Kreisstadt im russ. Gouv. Simbirsk, an der Sura, die hier den für die Flößerei von Bauholz wichtigen Fluß A. aufnimmt, und an der Eisenbahn Moskau-Kasan, mit ...
Alauda
Alauda, Lerche; Alaudidae, Familie der Sperlingsvögel.
Alaun
Alaun (lat. Alumen, Kalialaun) Al23SO4, K2SO4+24H2O, Doppelsalz von schwefelsaurem Kali und schwefelsaurer Tonerde, findet sich als Verwitterungsprodukt auf Alaunschiefer und in ...
Alaun, konzentrierter
Alaun, konzentrierter (kalifreier Alaun, löslicher Alaun, Aluminat), mehr oder weniger reine schwefelsaure Tonerde. Alum-cake (Alaunkuchen) entsteht bei Einwirkung von ...
Alaun, poröser
Alaun, poröser, schwefelsaure Tonerde, die im Moment des Erstarrens ihrer konzentrierten Lösung durch Einrühren von doppeltkohlensaurem Natron (infolge von ...
Alaunbeize
Alaunbeize, s. Essigsaure Tonerde.
Alaune
Alaune, Doppelsalze, die analog dem gewöhnlichen Alaun Al23SO4, K2SO4+24H2O zusammengesetzt sind und dieselbe Kristallform haben. Indem das Kalium durch Natrium, Lithium, ...
Alaunerde
Alaunerde (Alaunton), braune Erde, die aus Braunkohle, Ton und (oft in Zersetzung begriffenem) Schwefelkies besteht, findet sich weitverbreitet in der Tertiärformation, besonders ...
Alaunerze
Alaunerze, s. Alaunschiefer und Alaunerde.
Alaungerberei
Alaungerberei, s. Leder.
Alaúnisches Gebirge
Alaúnisches Gebirge, s. Waldaigebirge.
Alaunkuchen
Alaunkuchen, s. Alaun, konzentrierter.
Alaunleim
Alaunleim, mit Alaun versetzter Leim, dient zu kräftiger Leimung des Papiers.
Alaunmehl
Alaunmehl, s. Alaun.
Alaunschiefer
Alaunschiefer ( Vitriolschiefer), an Schwefelkies und kohligen Teilen reicher Tonschiefer, infolge Verwitterung Eisenvitriol und Alaun enthaltend, bildet besonders im Silur, Devon ...
Alaunspat
Alaunspat (Alaunstein), Mineral, soviel wie Alunit.
Alaunton
Alaunton, s. Alaunerde.
Alaute
Alaute, s. Brüllaffe.
Álava [1]
Álava, span. Provinz, die südlichste und größte, aber am wenigsten bevölkerte der drei baskischen Provinzen (vgl. Basken), grenzt im N. an Viscaya und Guipuzcoa, im O. an ...
Álava [2]
Álava, Miguel Ricardo de, span. General und Diplomat, geb. 1771 in Vitoria, gest. 1843 in den Bädern von Barèges, diente anfangs auf der Flotte, dann im Heer, schloß sich 1808 ...
Alb [1]
Alb, s. Alp und Elfen.
Alb [2]
Alb (Schwäbische A., Rauhe A.), s. Jura, Deutscher.
Alb [3]
Alb, zwei Nebenflüsse des Rheins in Baden: 1) die südliche A., die im Schwarzwald am Südfuß des Feldberges entspringt, ein schönes Tal durchfließt und bei Albbruck mündet. ...
Alba de Tormes
Alba de Tormes, Bezirkshauptstadt der span. Provinz Salamanca, am Tormes und an der Eisenbahn Plasencia-Astorga, mit dem Stammschloß der Herzöge von Alba, großer steinerner ...
Alba longa
Alba longa, die Mutterstadt aller latinischen Städte und auch Roms, lag auf einer sich »lang« hin erstreckenden Terrasse über dem Albanersee, wie man gewöhnlich annahm, am ...
Alba regĭa
Alba regĭa, s. Stuhlweißenburg.
Alba [1]
Alba, Tagelied (s. d. u. Provenzalische Literatur).
Alba [2]
Alba (lat., von albus, »weiß«, Albe), ein bis zu den Füßen reichendes, um die Hüften gegürtetes Ärmelgewand von weißer Leinwand, das, eine Nachbildung der römischen ...
Alba [3]
Alba, 1) Kreishauptstadt in der ital. Provinz Cuneo, rechts am Tanaro und an der Eisenbahn Alessandria-Cavallermaggiore, Sitz eines Bischofs, mit Kathedrale, Gymnasium, ...
Alba [4]
Alba, Fernando Alvarez de Toledo, Herzog von, span. Feldherr und Staatsmann, geb. 29. Okt. 1507 in Piedrahita, gest. 11. Dez. 1582 in Lissabon, stammte aus einem der vornehmsten ...
Albacēte [1]
Albacēte, span. Provinz im ehemaligen Königreich Murcia, grenzt im N. an Cuenca, im O. an Valencia und Alicante, im SO. und S. an Murcia, im SW. an Granada, im W. an Jaén und ...
Albacēte [2]
Albacēte, Hauptstadt der gleichnamigen span. Provinz (s. oben), in weiter Getreideebene am Balazote, der durch den Kanal Maria Cristina mit dem Júcar in Verbindung steht, ...
Alban [1]
Alban, kelt. Name für Schottland (s. d., Geschichte).
Alban [2]
Alban, der Heilige, erster Märtyrer in Britannien, unter Diokletian.
Albāna
Albāna, Stadt, s. Albania.
Albanagĭum
Albanagĭum (mittellat. jus albanagii, franz. Droit d'aubaine, »Fremdlingsrecht«), das frühere landesherrliche Recht auf einen Teil vom Nachlaß der im Lande verstorbenen ...
Albanasīus
Albanasīus, christl. Kirchenvater mit dem Beinamen »der Große« oder »Vater der Orthodoxie«, geb. um 295, Diakon des Bischofs Alexander von Alexandria, als hier die ...
Albane, P.
Albane, P., Pseudonym, s. Caro 2).
Albanergebirge
Albanergebirge (ital. Colli Albani, Monti Laziali, s. Karte »Umgebung von Rom«), ein 18 km südöstlich von Rom sich aus der Ebene erhebendes vulkanisches Ringgebirge von 60 km ...
Albanersee
Albanersee, s. Albano.
Albanerstein
Albanerstein, soviel wie Peperin, s. Basalte.
Albanesen
Albanesen (albanes. Schkipetaren, d.h. Felsbewohner, türk. Arnauten, griech. Arbaniten, serb. Arbanasi), ein Volk von isolierter Stellung unter den Indoeuropäern, das als ...
Albaneser Hemd
Albaneser Hemd, s. Fustanella.
Albanesische Sprache und Literatur
Albanesische Sprache und Literatur. Die albanesische Sprache wird in einer großen Anzahl von Mundarten gesprochen, die sich am passendsten in die gegischen und in die toskischen ...
Albāni
Albāni, 1) reiche röm. Familie, die, seit Giovanni Francesco A. 1700 als Clemens XI. den päpstlichen Stuhl bestieg, hohe Würden in der Kirche bekleidete und 1852 erlosch. ...
Albanĭa
Albanĭa, im Altertum Name einer Küstenlandschaft in Kaukasien, die sich zwischen dem Kaspischen Meer und Iberien südwärts bis zum Kyros (Kur) erstreckte und von den Albani ...
Albanĭen
Albanĭen, ein mehr ethnographischer als geographischer Begriff, der das ganz oder hauptsächlich von Albanesen (s. d.) bewohnte Land, d.h. die türkischen Wilajets Skutari, ...
Albāno
Albāno (A. Laziale), Stadt in der ital. Provinz und dem Kreis Rom, südöstlich von Rom, in herrlicher Lage nahe am Albanersee, durch Eisenbahn mit Rom und der Küste verbunden, ...
Albansgulden
Albansgulden, Goldmünze des Ritterstifts St. Alban in Mainz von 61/3 Mk. Wert.
Albany [1]
Albany (spr. aolbĕnĭ), 1) Küstenbezirk der östlichen Kapkolonie, mit 4364 qkm und (1891) 23,335 Einw. (9359 Weiße, 11,003 Bantu und 2973 Hottentotten), trefflicher ...
Albany [2]
Albany (spr. aolbĕnĭ), 1) Hauptstadt des nordamerikan. Staates New York, unter 42°40´ nördl. Br., am Hudson (der bis hierher für kleine Seeschiffe fahrbar ist, und in den ...
Albany [3]
Albany (spr. aolbĕnĭ oder aobĕnĭ), 1) Luise Marie Karoline oder Aloysia, Gräfin von, Tochter des Prinzen Gustav Adolf von Stolberg-Gedern, geb. 1753, gest. 29. Jan. 1824. ...
Albarēda
Albarēda, José Luis, span. Politiker, geb. 1825 bei Cadiz, ließ sich in Madrid als Advokat nieder und erwarb sich Ansehen durch Verteidigung der liberalen Presse. Er ist der ...
Albarelli
Albarelli, zylinderförmige Apothekergefäße aus Fayence oder Majolika, bisweilen mit arabischer Inschrift, wurden in Spanien, seit dem 16. Jahrh. auch in Italien gefertigt.
Albarracín
Albarracín, Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Teruel. am Guadalaviar, mit (1897) 1910 Einw.; Bischofssitz; danach benannt die Sierra de A., ein zum Iberischen Gebirgssystem ...
Albategnĭus
Albategnĭus (Albatenius), s. Albattâni.
Albāti
Albāti (lat., »weiß Gekleidete«, vgl. Alba [Gewand]), in der alten Kirche Bezeichnung sowohl der Geistlichen als der Neugetauften. Aus gleichem Grunde heißen auch die ...
Albătros
Albătros (Diomedea L.), Gattung der Schwimmvögel aus der Familie der Sturmvögel (Procellariidae), große, kräftige Vögel mit kurzem Hals, großem Kopf, langem, starkem, vorn ...
Albatroß-Expeditionen
Albatroß-Expeditionen, seit 1883, s. Maritime wissenschaftliche Expeditionen.
Albattâni
Albattâni (latinisiert Albategnius oder Albatenius), eigentlich Mohammed ibn Dschâbir al Battani, der größte Astronom der Araber, geboren zu Harran in der zweiten Hälfte des ...
Albay
Albay, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz (4107 qkm mit [1899] 247,075 Einw.), auf der Halbinsel Camarines der Philippineninsel Luzon, 3 km von der Bai von A., wo ein Hafen; ...
Albe [1]
Albe, kleiner Weißfisch.
Albe [2]
Albe, Stadt, s. Alba 2).
Albēdo
Albēdo (lat., »die Weiße«), nach Lambert das Verhältnis der von einem beleuchteten Körper nach allen Richtungen diffus ausgestrahlten Lichtmenge zu der auffallenden ...
Albedyll
Albedyll, Emil Heinrich Ludwig von, preuß. General, geb. 1. April 1824 zu Liebenow in der Mark, gest. 13. Juni 1897 in Potsdam, ward 1843 Offizier, machte 1848 den dänischen ...
Albemarle [1]
Albemarle, franz. Stadt, s. Aumale.
Albemarle [2]
Albemarle, Herzog von, s. Monck.
Albemarle [3]
Albemarle (spr. ällbemarl), engl. Grafentitel, vom König Wilhelm III. 1696 seinem 1669 in Geldern gebornen Günstling Arnold Joost van Keppel verliehen. Dieser trat später in ...
Albemarlesund
Albemarlesund, ein bis 22 km breites und 90 km langes, seichtes, von den Flüssen Pasquotank, Chowan, Roanoke und Alligator gebildetes Haff an der Küste des nordamerikan. Staates ...
Albendorf
Albendorf, Dorf und Wallfahrtsort im preuß. Regbez. Breslau, Kreis Neurode, am Cedron, mit 18 Toren (nach den Toren von Jerusalem benannt), hat eine schöne, dem Tempel des alten ...
Albenga
Albenga, Kreishauptstadt in der ital. Provinz Genua, an der Meeresküste nahe der Mündung der Centa und an der Eisenbahn Genua-Nizza gelegen, hat eine römische Brücke, ...
Alber
Alber, alter deutscher Name für Pappel.
Alberche
Alberche (spr. -bértsche), rechter Nebenfluß des Tajo in Spanien, entspringt im Gebirge von Avila, umfließt die Sierra de Gredos und mündet nach einem Laufe von 175 km bei ...
Alberdingk-Thym
Alberdingk-Thym (spr. -taim), 1) Josephus Albertus, niederländ. Schriftsteller, geb. 13. Aug 1820 in Amsterdam, gestorben daselbst 17. März 1889, war zuerst Kaufmann, widmete ...
Albères, Monts
Albères, Monts (spr. mong-s-albǟr'), östlichster Ausläufer der Ostpyrenäen, s. Pyrenäen.
Albergāti Capacelli
Albergāti Capacelli (spr. -tschelli), Francesco. ital. Lustspieldichter, geb. 29. April 1728 in Bologna, gest. 16. März 1804 in Zola. Aus einer alten Patrizierfamilie stammend, ...
Albergen
Albergen, s. Aprikosenbaum.
Albergīne
Albergīne, s. Aubergine.
Albérgo
Albérgo (ital.), Herberge, Gasthaus.
Albēri
Albēri, Eugenio, ital. Geschichtschreiber, geb. 1. Okt. 1817 in Padua, gest. im Juni 1878 in Vichy, studierte in Bologna u. Padua, lebte seit 1836 in Florenz und trat sehr früh ...
Alberich von Bisenzun
Alberich von Bisenzun, s. Alexandersage.
Alberich [1]
Alberich, Elfenkönig, s. Elfen.
Alberich [2]
Alberich, 1) A. I., röm. Gewalthaber, seinem Namen nach fränkischer oder langobardischer Abkunft, schwang sich zum Markgrafen von Spoleto auf, vermählte sich mit Marozia, ...
Albernbaum
Albernbaum, soviel wie Pappel (Silberpappel).
Alberōui
Alberōui, Giulio, Kardinal und span. Staatsminister unter Philipp V. von Spanien, geb. 21. Mai 1664 in Fiorenzuola, gest. 16. Juni 1752, Sohn eines Weingärtners, wurde zuerst in ...
Albers
Albers, Johann Friedrich Hermann, Mediziner, geb. 19. Nov. 1805 in Dorsten bei Wesel, gest. 11. Mai 1867 in Bonn, studierte seit 1823 in Bonn. habilitierte sich daselbst 1829 als ...
Alberschweiler
Alberschweiler, Dorf im deutschen Bezirk Lothringen, Kreis Saarburg, an der Roten Saar und der Eisenbahn Saarburg-A., hat eine kath. Kirche, Oberförsterei, Lungenheilanstalt und ...
Albersdorf
Albersdorf, Kirchspiel im preuß. Regbez. Schleswig, Kreis Süderdithmarschen, an der Staatsbahnlinie Neumünster-Tönning, hat eine evang. Kirche, Stahl bad, Glasfabrik ...
Albersweiler
Albersweiler, Dorf im bayr. Regbez. Pfalz, Bezirksamt Bergzabern, am Queich und der Eisenbahnlinie Landau-Zweibrücken, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, ein Forstamt, ...
Albert Edward-See
Albert Edward-See (Muta Nsige, auch Ngesi, s. Karte »Deutsch-Ostafrika«), See in Zentralafrika, südlich vom Äquator und vom 30.° östl. L. durchschnitten, liegt im großen ...
Albert Lea City
Albert Lea City (spr. lī ßitti), Stadt im südlichen Minnesota, Grafschaft Freeborn, Bahnknotenpunkt, mit Ziegeleien, Produktenhandel u. (1900) 4500 Einw.
Albert [1]
Albert, 1) Fluß des britisch-australischen Staats Queensland, 1856 von Gregory entdeckt, entsteht an der Grenze gegen das südaustralische Nordterritorium aus mehreren ...
Albert [2]
Albert (soviel wie Adalbert oder Albrecht, lat. Albertus), 1) A. der Große (Albertus Magnus), Graf von Bollstädt, genannt Doctor universalis, geb. 1193 zu Lauingen in Schwaben, ...
Albert [3]
Albert, 1) Heinrich, Liederdichter und Komponist, geb. 28. Juni a. St. 1604 zu Lobenstein im Vogtland, gest. 6. Okt. 1651 in Königsberg, studierte in Leipzig die Rechte, dann ...
Albert [4]
Albert (spr. albǟr), 1) Alexandre Martin, genannt A., franz. Sozialist, geb. 27. April 1815 in Bury (Oise) als Sohn eines Bauern, gest. 29. Ma (1895 in Creil, war Mechaniker in ...
Albert-Verein
Albert-Verein, Landesfrauenverein vom Roten Kreuz unter dem Protektorat der Königin im Königreich Sachsen, 1867 von der Kronprinzessin Carola gegründet und nach ihrem Gemahl ...
Alberta
Alberta, Distrikt der Dominion of Canada (s. Karte bei »Kanada«), grenzt im W. an Britisch-Columbia, im N. an Athabasca, im O. an Saskatchewan und Assiniboia, im S. an den ...
Alberti
Alberti, 1) Leon Battista, ital. Künstler, geb. 18. Febr. 1404 in Venedig, gest. 1472 in Rom, ausgezeichnet als Architekt, Maler, Kunstschriftsteller, zugleich aber auch als ...
Albertina
Albertina, Name der Königsberger Universität, gegründet vom Herzog Albrecht I. von Preußen, auch der vom Herzog Albert von Sachsen-Teschen begründeten Kunstsammlung in Wien ...
Albertinelli
Albertinelli, Mariotto, ital. Maler, geb. 13. Okt. 1474 in Florenz, gest. 5. Nov. 1515 daselbst, war Schüler Cosimo Rossellis, schloß sich aber mehr an Fra Bartolommeo an und ...
Albertiner
Albertiner, Münze, s. Albertustaler.
Albertinerinnen
Albertinerinnen, s. Albert-Verein.
Albertinische Linie
Albertinische Linie, die jüngere, im Königreich Sachsen regierende Linie des Hauses Wettin. Begründet von dem jüngern Sohn Friedrichs des Sanftmütigen, Albrecht, der bei der ...
Albertis
Albertis, Maria d', ital. Reisender, geb. 21. Nov. 1841 in Voltri (Provinz Genua), gest. 22. Sept. 1901 in Sassari, machte 1860 Garibaldis Feldzug in Sizilien mit und widmete ...
Albertīt
Albertīt, ein Mineral ähnlich dem Asphalt, s. d.
Albertotypie
Albertotypie, s. Albert 2 (S. 268), u. Lichtdruck.
Albertsee
Albertsee (Mwutan Nsige; s. Karte »Äquatorialafrika«), großer, von SW. nach NO. gestreckter See in Zentralafrika, 680 m ü. M., ist 150 km lang, durchschnittlich 30 km breit ...
Albertus Magnus
Albertus Magnus, s. Albert 1 (S. 266).
Albertustaler
Albertustaler (Albertiner, Kreuztaler, Burgundertaler), Silbermünze, seit 1598 in den habsburgischen Niederlanden nach dem Reichsfuße von 1559 geprägt, und zwar zum Gehalt von ...
Albertville
Albertville (spr. albärwil), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Savoyen, 1835 durch Vereinigung der Städte Conflans und L'Hopital gebildet und nach König Karl Albert ...
Albērus
Albērus, Erasmus, Dichter und Gelehrter, geboren um 1500 in Sprendlingen (zwischen Darmstadt und Frankfurt), gest. 5. Mai 1553 als Generalsuperintendent in Neubrandenburg, ging ...
Albesdorf
Albesdorf, Dorf im deutschen Bezirk Lothringen, Kreis Château-Salins, hat eine kath. Kirche, Amtsgericht, Oberförsterei, Waisenhaus u. (1900) 562 Einw.
Albfuß
Albfuß, s. Drudenfuß.
Albgeschoß
Albgeschoß (Albschoß), s. Hexenschuß.
Albi
Albi, Hauptstadt des franz. Depart. Tarn, auf einer Anhöhe am linken Ufer des Tarn, über den zwei Brücken nach der Vorstadt Madeleine führen, an der Südbahn und Orléansbahn ...
Albigau
Albigau, altdeutscher Gau, s. Algäu.
Albigénser
Albigénser, ursprünglich die Einwohner der Stadt Albi und ihres Gebietes Albigeois, wo sich schon gegen Ende des 12. Jahrh. die Lehren der unter dem Namen der Katharer, ...
Albigeois
Albigeois (spr. -schūá), franz. Landschaft, s. Albi.
Albignagletscher
Albignagletscher (spr. -binja), s. Bernina-Alpen.
Albīn
Albīn, Mineral, s. Apophyllit.
Albināgii jus
Albināgii jus (lat., Albinagium), Heimfallsrecht, s. Albanagium und Fremdenrecht.
Albīni
Albīni, Franz Joseph, Freiherr von, deutscher Staatsmann, geb. 14. Mai 1748 in St. Goar, gest. 8. Jan. 1816 in Dieburg, Sohn des kurböhmischen Kammergerichtsassessors Kaspar A. ...
Albinismus
Albinismus, Zustand der Albinos (s. d.).
Albinōni
Albinōni, Tommaso, ital. Opernkomponist, geb. 1674 in Venedig, gestorben daselbst 1745, schrieb 49 Opern, ist aber historisch bedeutsam durch seine Kammersonaten und Sinfonien ...
Albīnos
Albīnos (v. span. albino, weißlich; Kakerlaken, weiße Neger, Dondos, Weißsüchtige, lat. Leucaethiopes), Menschen mit hellweißer oder rosig durchscheinender Haut, ...
Albinovānus
Albinovānus, Pedo, röm. Dichter, Freund des Ovid, feierte die Taten des Germanicus (16 n. Chr.) in einem Epos, von dem nur ein schönes Bruchstück (in Bährens' »Fragmenta ...
Albīnus
Albīnus, Decimus Clodius, aus edlem Geschlecht, wurde von Commodus zum Statthalter Britanniens ernannt, von Septimius Severus als Cäsar anerkannt, dann aber nach Niederwerfung ...
Albĭon [1]
Albĭon, keltischer, jetzt nur noch poetisch gebrauchter Name der großbritann. Insel (England und Schottland), kommt seit dem 6. Jahrh. vor.
Albĭon [2]
Albĭon, 1) Stadt im Staate New York, Grafschaft Orleans, am Eriekanal und der New York-Zentralbahn, mit (1900) 4477 Einw. – 2) Stadt in Michigan, Grafschaft Calhoun, südlich ...
Albĭonmetall
Albĭonmetall, mit Zinn plattiertes Blei.
Albĭonpresse
Albĭonpresse, eine in England zuerst von Cope erbaute und dort noch heute benutzte Handdruckpresse für Buchdrucker.
Albis [1]
Albis, Bergkette im schweizer. Kanton Zürich, ein 16 km langer Molasserücken, der im 918 m hohen Bürglen seinen Gipfelpunkt, im 873 m hohen Um (Uto) seinen Schlußpfeiler hat ...
Albis [2]
Albis, röm. Name der Elbe (s. d.).
Albissolaspitzen
Albissolaspitzen, benannt nach dem Städtchen Albissola bei Genua, den Genueser Spitzen ähnlich.
Albistân
Albistân, Städtchen von etwa 6500 Einw., unweit der Quellen des Dschihan, im Liwa Marasch des asiatisch-türk. Wilajets Haleb (Aleppo), 66 km nördlich von Marasch, in ebener ...
Albīt
Albīt (wegen seiner weißen Farbe so genannt, auch Natronfeldspat), Mineral der Feldspatgruppe (vgl. Feldspat), findet sich in kurz säulenförmigen (eigentlicher A.) und in ...
Albizzia
Albizzia Durazz., Gattung der Leguminosen, unbewehrte Bäume oder Sträucher mit doppelt gefiederten Blättern und zahlreichen kleinen oder wenigen großen Blättchen, weißen, ...
Alblasserdam
Alblasserdam, Stadt in der niederländ. Provinz Südholland, 5 km nördlich von Dordrecht, an der Mündung der Alblas in den Maasarm Noord, mit Schiffswerft und (1900) 5293 Einw.
Albock
Albock, s. Renke.
Alboīd
Alboīd, vernickeltes Britanniametall.
Alboīn
Alboīn, König der Langobarden, entschied 551 eine mörderische Schlacht gegen die Gepiden zugunsten der Langobarden, heiratete um 555 Chlotosuintha, Tochter des Frankenkönigs ...
Albokarbōnlampe
Albokarbōnlampe, s. Leuchtgas.
Albolith
Albolith, s. Zement.
Albōna
Albōna, Stadt in Istrien, Bezirksh. Pisino, 320 m ü. M., Sitz eines Bezirksgerichts, hat alte Stadtmauern, ein Rathaus, Museum, Öl-, Wein- und Kastanienbau und (1890) 2404, als ...
Albōni
Albōni, Marietta, Opernsängerin (Alt), geb. 26. März 1826 zu Cesena in der Romagna, gest. 23. Juni 1894 in Ville d'Avray bei Paris, erhielt ihre Ausbildung durch die ...
Albornoz
Albornoz, Ägidius, Kardinal, geb. 1300, Spanier aus vornehmem Geschlecht, gest. 24. Aug. 1367 in Viterbo, trat in die Dienste des Königs Alfons XI. von Kastilien, ward 1339 ...
Álbow
Álbow, Michail Nilowitsch, russ. Schriftsteller, aus der Schule Dostojewskijs, geb. 20. (8.) Nov. 1851 in Petersburg als Sohn eines Geistlichen, studierte daselbst die Rechte und ...
Albraune
Albraune, soviel wie Alraune, s. Mandragora.
Albrecht von Halberstadt
Albrecht von Halberstadt, mittelhochdeutscher Dichter, verfaßte um 1210 unter Landgraf Hermann von Thüringen als Scholastikus der Propstei Jechaburg bei Sondershausen eine ...
Albrecht von Johannsdorf
Albrecht von Johannsdorf, deutscher Minnesinger, aus einem ritterlichen Geschlecht Bayerns, dichtete um 1190. Seine Gedichte sind abgedruckt in »Des Minnesangs Frühling« (hrsg. ...
Albrecht von Kemenaten
Albrecht von Kemenaten, deutscher Dichter des 13. Jahrh., dem man vier Epen in 13zeiligen Strophen aus dem Kreise der Dietrichsage, »Goldemar«, »Sigenot«, »Ecken Ausfahrt« ...
Albrecht von Scharfenberg
Albrecht von Scharfenberg, mittelhochdeutscher Dichter des 14. Jahrh., früher mit Albrecht 1) (s. d.) identifiziert, schrieb verschiedene Dichtungen, die nur in Auszügen des ...
Albrecht [1]
Albrecht (soviel wie Adalbert oder Albert, »der an Geschlecht Glänzende«), Name zahlreicher deutscher Fürsten und fürstlicher Personen. [Deutsche Könige.] 1) A. I., Herzog ...
Albrecht [2]
Albrecht, 1) mittelhochdeutscher Dichter der zweiten Hälfte des 13. Jahrh., verfaßte den sogen. »Jüngern Titurel«, eine freie Fortsetzung von Wolframs »Titurel«. Das ...
Albrechtsberger
Albrechtsberger, Johann Georg, Komponist, geb. 3. Febr. 1736 in Klosterneuburg bei Wien, gest. 7. März 1809 in Wien, kam als Chorregent des Karmeliterklosters nach Wien und wurde ...
Albrechtsburg
Albrechtsburg, s. Meißen.
Albrechtsleute
Albrechtsleute (Evangelische Gesellschaft), eine den Methodisten verwandte Sekte, gestiftet von Jakob Albrecht, geb. 1. Mai 1759 in Pennsylvanien. Dieser, ursprünglich ...
Albrechtsorden
Albrechtsorden, 1) königlich sächs. Orden, gestiftet von König Friedrich August II. 31. Dez. 1850 für Verdienst um den Staat, bürgerliche Tugend, Wissenschaft und Kunst, ...
Albrēda
Albrēda, Hafen und Handelsplatz in der brit. Kolonie Gambia (Westafrika), am rechten Gambiaufer, mit 7000 Einw. Die dortige französische Faktorei wurde 1857 gegen Portendick an ...
Albret
Albret, Jeanne d', s. Johanna d'Albret.
Albris
Albris, Piz, s. Languard.
Albrizzi
Albrizzi, Teotochi Isabella, Gräfin, geb. 1763 in Korfu, gest. 7. Sept. 1836 in Venedig, Gemahlin des venezianischen Patriziers Antonio Marin, in zweiter Ehe des ...
Albruna
Albruna (d.h. die mit der Runenkraft oder Zauberkunst der Elben begabte), eine deutsche Seherin, die von Tacitus (»Germania« VIII) erwähnt wird und wahrscheinlich zur Zeit des ...
Albrunpaß
Albrunpaß, s. Binne.
Albucasis
Albucasis, s. Abul Kâsim.
Albuēra, La
Albuēra, La, Dorf in der span. Provinz Badajoz, mit (1897) 823 Einw. Hier siegten 16. Mai 1811 die vereinigten Engländer, Spanier und Portugiesen unter Beresford über die ...
Albufeda
Albufeda, s. Abul Feda.
Albufeira
Albufeira (spr. -fēīra), Stadt im portug. Distrikt Faro (Algarve), am Atlantischen Meer und der Eisenbahn Lissabon-Faro, mit Hafen, Fort, Fischerei und (1900) 5784 Einw.
Albufēra
Albufēra, Strandsee in der span. Provinz Valencia, 22 km lang und bis 7 km breit, 85 qkm groß, durch eine mit Seekiefern bedeckte Landzunge vom Meere getrennt, reich an ...
Albufera
Albufera, Herzog von, s. Suchet.
Albuginĕa
Albuginĕa, die weiße Augenhaut, s. Auge.
Albūgo
Albūgo, Pilzgattung, s. Cystopus.
Albŭla
Albŭla, 1) Paß und Fluß im schweizer. Kanton Graubünden. Der Paß (2315 m), zwischen den Hochgebirgsgruppen des Piz Kesch und des Piz d'Err eingesenkt, verbindet Ponte im ...
Albulabahn
Albulabahn, zur Zeit höchste (1823 m) und schwierigste Gebirgsbahn in Europa, begonnen 1898, verbindet Thusis im Rheintal mit St. Moritz im Engadin. Ausgedehnte Anwendung finden ...
Album
Album (lat.), bei den Römern eine weiße Tafel, auf der das zu allgemeiner Kenntnis zu Bringende in schwarzer Schrift öffentlich ausgestellt wurde, wie die Edikte der Prätoren, ...
Albumāsar
Albumāsar, s. Astrologie.
Albūmen
Albūmen, das Sameneiweiß, s. Same.
Albūmen ovi siccum
Albūmen ovi siccum, getrocknetes Hühnereiweiß.
Albumīn
Albumīn, s. Eiweiß.
Albumināte
Albumināte (Albuminkörper), die Eiweißkörper (s. d.), auch die Verbindungen von Eiweiß (Albumin) mit Basen (s. Eiweiß).
Albuminoīde
Albuminoīde (griech.), Eiweißkörper, welche du Gerüstsubstanzen der Tiere bilden, der histologischen Gruppe des Bindegewebes im weitesten Sinn angehörend. Sie bilden die ...
Albumīnpapier
Albumīnpapier, s. Photographische Papiere.
Albuminurīe
Albuminurīe (griech.), s. Eiweißharnen.
Albumoīde
Albumoīde (griech.), Eiweißkörper, die als Gerüstsubstanzen zum Bindegewebe gehören, aber kein Glutin liefern und gegen Verdauungssäfte sehr widerstandsfähig sind.
Albumōsen
Albumōsen (griech.), Spaltungsprodukte der Eiweißkörper, entstehen aus diesen durch Erhitzen unter Druck, bei Einwirkung von Säuren oder Verdauungsfermenten und im tierischen ...
Albunĕa
Albunĕa, im röm. Mythus die weissagend Nymphe einer schwefelhaltigen Quelle bei Tibur, später für eine Sibylle gehalten.
Albuñol
Albuñol (spr. -bunjól), Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Granada, mit einem 3 km südlich am Mittelmeer gelegenen Hafen, Wein- und Obstbau, Ausfuhr von Wein, Rosinen und ...
Albuquerque [1]
Albuquerque (spr. -kérke), Hauptstadt der Grafschaft Bernardillo im nordamerikan. Staat New Mexico, am Rio Grande und der Santafébahn, mit Handel in Häuten und Wolle, hat in ...

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