Слова на букву agri-bald (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву agri-bald (8408)

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Ätnamaterial
Ätnamaterial, Substanz von nicht bekannter Zusammensetzung, die man in Amerika zu Isolationskörpern der Straßenbahnen benutzt.
Atocha
Atocha (spr. atōtscha), s. Esparto.
Atoka
Atoka, Ort im nordamerikan. Indianerterritorium, im Lande der Tschokta, mit reichen Kohlengruben in der Nähe.
Ätolien
Ätolien (s. Karte »Alt-Griechenland«), griech. Landschaft im W. von Mittelgriechenland, zwischen Akarnanien, dem Lande der Doloper, Änianen, Örtäer, dem ozolischen Lokris ...
Ätolischer Krieg
Ätolischer Krieg, s. Bundesgenossenkriege.
Atolle
Atolle, eine Art von Koralleninseln (s. d.).
Atom, Atomgewicht
Atom, Atomgewicht, s. Atomismus.
Atomigkeit
Atomigkeit (Atomizität), s. Wertigkeit.
Atomismus
Atomismus (vom griech. Atom, das »Unteilbare«), die in der modernen Physik und Chemie vorherrschende Auffassung der Körper, nach der dieselben aus voneinander getrennten ...
Atomizität
Atomizität (Atomigkeit), s. Wertigkeit.
Atomo
Atomo (spr. át-), kleinstes Längenmaß in Oberitalien, früher 1/12 Punto, jetzt 1/10 Dito.
Atomrefraktion
Atomrefraktion. Bezeichnet man den Brechungsexponenten einer Substanz mit n, ihre Dichte mit d, so ist (n-1)/d das spezifische Brechungsvermögen der Substanz. Diese Größe mit ...
Atomtheorie
Atomtheorie, s. Atomismus, S. 59.
Atomverkettung
Atomverkettung, der eigentümliche Zusammenhang zwischen den Atomen chemischer Verbindungen. Die einfachsten Verhältnisse zeigen Körper, die aus nur 2 Atomen gleichwertiger ...
Atomvolumen
Atomvolumen, das Volumen in Kubikzentimetern, das von einem Grammatom eines Elements in festem Aggregatzustand eingenommen wird.
Atomwärme
Atomwärme, das Produkt von Atomgewicht und spezifischer Wärme, also diejenige in Wärmeeinheiten ausgedrückte Wärmemenge, die man einem Grammatom eines Elements zuführen ...
Atonīe
Atonīe (griech.), Schlaffheit, Mangel an naturgemäßer Spannkraft (tonus) und Elastizität organischer Teile, verbunden mit Blutmangel und schlechter Ernährung, fällt am ...
Atout
Atout (franz., spr. atū), im Kartenspiel soviel wie Trumpf (Farbe).
Atra bilis
Atra bilis (lat., »schwarze Galle«), einer der vier Kardinalsäfte der Galenschen Medizin, galt als Ursache mancher Krankheiten, namentlich melancholischer Gemütsstimmung ...
Atracĭa ars
Atracĭa ars (lat.), nach der Stadt Atrax (s. d.) benannt; s. Schwarze Kunst.
Atragēne
Atragēne (Alpenrebe), s. Clematis.
Atraméntstein
Atraméntstein (Atramentarius lapis), bei den Alten schwefelsaures Eisenoxydul.
Atramentum
Atramentum (lat.), schwarze Farbe, Tinte, in der alchimistischen Sprache oft soviel wie Stein der Weisen.
Atrani
Atrani, s. Amalfi.
Atrāto
Atrāto, Fluß in der südamerikan. Republik Kolumbien, entspringt unter 5°12´ südl. Br., 3220 m in der Westkordillere und fließt nordwärts zum Golf von Urabá, an dessen ...
Atrax
Atrax, im Altertum Stadt der Perrhäber in Thessalien, südwestlich von Larissa, beim Paläokastro von Aliphaka. Nach ihr heißt die Atracia ars (Zauberkunst) und der von Römern ...
Atrebāten
Atrebāten (Atrebates oder Atrebatii), kelt. Volk im N. von Gallia Belgica (im heutigen Artois), mit der Hauptstadt Nemetacum oder Nemetocenna (Arras oder Atrecht), stellten ...
Atrecht
Atrecht, Grafschaft, s. Artois.
Atrek
Atrek, in seinem Unterlauf Grenzfluß zwischen Persien und dem russisch.-asiat. transkaspischen Gebiet, entspringt unter 37°10´ nördl. Br. und 59° östl. L. in 1225 m Höhe am ...
Atremograph
Atremograph (griech.), Federhalter zur Beseitigung des Schreibkrampfes; s. Schreibkrampf.
Atresīe
Atresīe (griech., lat. Imperforatio, das »Undurchbohrtsein«), organischer Verschluß einer normalen Öffnung oder eines Kanals (After, Gebärmutter, Scheide, auch Augenlider, ...
Atreus
Atreus, im griech. Mythus Sohn des Pelops (s. d.) und der Hippodameia, älterer Bruder des Thyestes, Vater des Agamemnon und Menelaos, der sogen. Atriden. Mit Thyestes tötete A. ...
Atri
Atri, Stadt in der ital. Provinz Teramo, 430 m, nahe der Piomba, 7 km vom Adriatischen Meer entfernt, an der Eisenbahn Ancona-Pescara, Bischofssitz, hat eine gotische Kathedrale ...
Atrĭa mortis
Atrĭa mortis (lat., »Vorhöfe des Todes«), die Organe des Körpers, in denen die wichtigsten Lebensvorgänge ablaufen, Gehirn, Herz, Lunge, und deren Verletzung oft ...
Atrichīe
Atrichīe (griech.), Haarlosigkeit.
Atrīden
Atrīden, Atreus' Söhne Agamemnon und Menelaos; vgl. Atreus.
Atripalda
Atripalda, Stadt in der ital. Provinz Avellino, östlich von Avellino, mit den Ruinen der alten Stadt Abellinum (s. Avellino), hat Hanfspinnerei, Fabrikation von Tuch, Hüten etc. ...
Atrĭplex
Atrĭplex L. (Melde), Gattung der Chenopodiazeen, Kräuter, selten Halbsträucher oder Sträucher mit sehr verschieden gestalteten Blättern, unscheinbaren, in ährenförmig ...
Atrĭum
Atrĭum (lat.), im altröm. Haus die bedeckte Vorhalle, in die man aus dem Vorhof (vestibulum) durch die Haupttür eintrat (s. Tafel »Architektur V«, Fig. 4 u. 5), ...
Atrŏpa
Atrŏpa L. (Tollkraut, Tollkirsche), Gattung der Solanazeen, kahle Kräuter mit einzeln stehenden Blättern, röhrig-glockigen Blüten und kugeligen, saftigen, vielsamigen Beeren. ...
Atropasäure
Atropasäure, s. Atropin.
Atropatēne
Atropatēne, im Altertum Name des nördlichen Teiles von Medien (s. d.), die heutige persische Provinz Aserbeidschân, von der Diadochen- bis auf die Sasanidenzeit ein eignes ...
Atrophīe
Atrophīe (griech., »Ernährungsmangel«), Verminderung der Masse des ganzen Organismus oder einzelner Teile desselben, entsteht meist bei schlechter Verdauung, erschöpfenden ...
Atropīn
Atropīn (Daturin) C, 17H23NO3, Alkaloid, findet sich in der Tollkirsche (Atropa Belladonna), im Stechapfel (Datura Stramonium) und in der Wurzel von Scopolia japonica und bildet ...
Atrŏpos [1]
Atrŏpos, s. Bücherlaus.
Atrŏpos [2]
Atrŏpos, eine der Parzen oder Moiren (s. d.).
Atrozität
Atrozität (lat.), Grausamkeit, Scheußlichkeit.
Atrypa
Atrypa, s. Armfüßer.
Atschier
Atschier, s. Strychnos.
Atschin
Atschin (Atjin, Atjeh, engl. Acheen), niederländ. Gouvernement auf der Nordspitze von Sumatra (s. Karte »Hinterindien«), von der Atschinspitze südwärts bis 4°25´ nördl. ...
Atschinsk
Atschinsk, Kreisstadt im russisch-ostsibir. Gouv. Jenisseisk, am Tschulym, an der Sibirischen Eisenbahn, mit Mädchenprogymnasium und (1897) 6714 Einw.
Atta
Atta, die Zugameise, s. Ameisen, S. 419.
Attacca
Attacca (ital., »knüpfe an!«), musikal. Ausdruck, gewöhnlich am Schluß eines Satzes stehend, wenn der darauf folgende Satz desselben Tonstückes ohne Pause folgen soll.
Attaché
Attaché (franz., spr. -sché), Beigeordneter, Gehilfe bei einem Geschäft, Amt oder bei einer Mission; vorzugsweise Begleiter eines Gesandten, der nur zur Vermehrung des Glanzes ...
Attachement
Attachement (franz., spr. -asch'máng), Anhänglichkeit, Ergebenheit, Zuneigung.
Attachieren
Attachieren (franz., spr. -tasch-), anhängen; sich anschließen, anschmiegen, als Attaché (s. d.) beigeben. – In der Kochkunst: Fleisch, Gemüse etc. so kurz einkochen, daß ...
Attacke
Attacke (franz. Attaque), »Angriff«, Vorwärtsbewegung gegen den Feind mit der Absicht, zur Anwendung der blanken Waffe zu kommen. Die A. der Infanterie heißt Bajonettattacke, ...
Attackierstoß
Attackierstoß, in der Fechtkunst ein möglichst schneller Stoß in eine vom Gegner gegebene Blöße.
Attagenus
Attagenus, s. Speckkäfer.
Attalĕa
Attalĕa Humb. et Bonpl., Gattung der Palmen, hohe oder stammlose Bäume mit großen, gefiederten Blättern und dicken, schweren Früchten mit holzigfaseriger Rinde und ...
Attalia
Attalia (griech. Attaleia), zwei von pergamenischen Königen gegründete Städte Kleinasiens: 1) die berühmtere in Pamphylien, von Attalos II. Philadelphos erbaut, das heutige ...
Attalo
Attalo, soviel wie Orlean.
Attălos
Attălos, Name mehrerer Könige von Pergamon: 1) A. I., geb. 269 v. Chr., gest. 197, folgte 241 seinem Vater Eumenes I. in der Herrschaft und nahm nach dem Sieg über die ...
Attălus
Attălus, weström. Kaiser, ward durch Alarich 409 n. Chr. zum Gegenkaiser des Honorius erhoben, aber schon 410 wieder abgesetzt. 414 nahm A. auf Ataulfs Geheiß nochmals den ...
Attâr
Attâr, Ferid ud Din, einer der größten mystischen Dichter der Perser, wurde in einem Dorf bei Nischapur 1119 geboren und hochbetagt um 1230 bei Dschengis-Chans Andringen ...
Attar
Attar, soviel wie Rosenöl.
Attavánte
Attavánte, Marco, ital. Maler, geb. 1452 in Florenz, war seit 1476 in der Ausführung von Miniaturmalereien in Bibeln, Meß- und Evangelienbüchern, Antiphonarien und ...
Attelage
Attelage (franz., spr. att'lāsch', »Bespannung«), Geschirr- und Gespannwesen der Artillerie, Train etc.
Attemporieren
Attemporieren (lat.), sich in die Zeit, die Umstände schicken, seine Zeit abwarten.
Attemstetter
Attemstetter, Andreas, Goldschmied, aus Friesland gebürtig, trat nach längerm Aufenthalt in Italien in den Dienst der Herzöge von Bayern, war merst in Friedberg (Oberbayern) ...
Attendorn
Attendorn, Stadt im preuß. Regbez. Arnsberg, Kreis Olpe, 255 m ü. M., an der Bigge und der Staatsbahnlinie Finnentrop-Rothemühle, hat 2 katholische und eine evang. Kirche, ...
Attént
Attént (lat.), achtsam, aufmerksam.
Attentāt
Attentāt (lat.). im frühern gemeinen Zivilprozeß (attentatum, innovatio) jede Störung eines vom Gesetz gegen Veränderungen geschützten prozessualen Zustandes. Ein solcher ...
Attentatsklausel, belgische
Attentatsklausel, belgische, s. Auslieferung.
Attention
Attention (franz., spr. attangßīóng), Aufmerksamkeit, Achtsamkeit.
Attenuation
Attenuation (lat.), Verdünnung, Schwächung, insbes. die Verminderung des spezifischen Gewichts in einer gärenden Flüssigkeit. Diese enthält Zucker, eiweißartige Stoffe, ...
Atterbom
Atterbom, Pehr Daniel Amadeus, schwed. Dichter, geb. 19. Jan. 1790 in Ostgotland, gest. 21. Juli 1855 in Upsala, studierte seit 1805 in Upsala, begründete mit Freunden 1807 den ...
Atterbury
Atterbury (spr. ätterböri), Francis, Bischof von Rochester, geb. 6. März 1663, gest. 3. März 1732, wurde 1691 Prediger in London und darauf königlicher Kaplan. Hochkirchlich ...
Atterration
Atterration (lat., Atterrissement, franz., spr. -rißmāng), Anschwemmung von Land.
Attersee
Attersee (Kammersee), der größte See des Salzkammergutes (s. Karte »Österreich ob der Enns«), im oberösterreich. Attergau, westlich vom Traunsee in 465 m Meereshöhe ...
Attést
Attést (Attestāt, lat.), schriftliche, namentlich von einer Behörde ausgestellte Bescheinigung (s. Zeugnis). Attestieren, einem etwas (mündlich oder schriftlich) bezeugen, ...
Atthis
Atthis (griech.) bedeutet: 1) attische Mundart (s. Griechische Sprache); 2) eine chronikartige Darstellung der Geschichte Attikas von den ältesten Zeiten an mit besonderer ...
Attich
Attich, s. Sambucus.
Attĭcus
Attĭcus, 1) Titus Pomponius, röm. Ritter, 109–32 v. Chr., erhielt den Beinamen A., mit dem er gewöhnlich benannt wird, von seinem langjährigen Aufenthalt in Athen (86–65). ...
Attigny
Attigny (spr. -tinji), Flecken im franz. Depart. Ardennen, Arrond. Vouziers, an der Aisne und der Ostbahn, mit neuem Stadthaus, Zuckerfabrik, Weberei, und (1901) 1703 Einw. – ...
Attika [1]
Attika (griech.), undurchbrochener, gegliederter Aufsatz über dem Hauptgesims eines Gebäudes, der zur Verdeckung des Daches, zur Aufnahme von Statuen, Reliefs oder Inschriften ...
Attika [2]
Attika, eine der acht Landschaften von Mittelgriechenland (s. die Karten »Alt-Griechenland« und »Umgebung von Athen«), grenzte im N. an Böotien, im W. an Megaris, im S. an ...
Attila [1]
Attila, kurzer, mit Schnüren besetzter Rock der ungarischen Nationaltracht; dann das ähnliche Uniformstück der Husaren.
Attila [2]
Attila (Etzel, genannt Godegisel, »Gottes Geißel«), König der Hunnen, Sohn Mundzuks, folgte 434 n. Chr. mit seinem (wohl ältern) Bruder Bleda seinem Oheim Rua (Rugila) als ...
Attinenzĭen
Attinenzĭen (lat.), soviel wie Pertinenzien, s. Zubehör.
Atting
Atting, Flüssigkeitsmaß in Finnland, = 6 Kannor = 15,704 Lit.
Attinghausen
Attinghausen, Dorf im schweizer. Kanton Uri, nahe der Reuß, gegenüber Altorf, mit (1900) 526 kath. Einwohnern und einem 1897 restaurierten Schloß (Sitz der aus Schillers ...
Attis
Attis (Atys), ein in Phrygien einheimisches, mit dem Kulte der Kybele-Agdistis verbundenes mythisches Wesen. Nach der Sage von Pessinus in Phrygien entsprießt aus dem Blute des ...
Attisch
Attisch, was auf Attika und besonders auf dessen Hauptstadt Athen Bezug hat; daher, weil Athen als Sitz der Bildung und seinen Lebensart galt, soviel wie sein, elegant, witzig; ...
Attische Basis
Attische Basis (attischer Säulenfuß), eine zuerst in der attischen Abart des ionischen Stils erscheinende Form des Profils frei stehender Säulen, die aus zwei Wülsten besteht, ...
Attische Philosophie
Attische Philosophie, die seit Anaxagoras und besonders seit Sokrates in Athen blühende Philosophie, der Platon, Aristoteles, Antisthenes, Aristippos u. a. angehören.
Attische Redner
Attische Redner (Oratores attici), herkömmliche Bezeichnung für die zehn Redner: Antiphon, Andokides, Lysias, Isokrates, Isäos, Äschines, Demosthenes, Lykurgos, Hypereides, ...
Attische Sprache
Attische Sprache, s. Griechische Sprache.
Attitüde
Attitüde (franz.), Haltung, Stellung oder Lage menschlicher Figuren, in künstlerischem Sinn zur Andeutung eines bedeutungsvollen Seelenzustandes oder Lebensmoments gewählt, ...
Attĭus
Attĭus, L., röm. Dichter, s. Accius.
Attizismus
Attizismus (griech.), im weitern Sinn attisches Wesen (wie z. B. athenische Feinheit, edle griechische Ausdrucks- und Anschauungsweise, auch politische Hinneigung zu Athen), ...
Attleborough
Attleborough (spr. ättlbörrō), Ort in Massachusetts, Grafschaft Bristol, mit Uhren-, Juwelen- und Kattunindustrie und (1900) 11,335 Einw.
Attlmayr
Attlmayr, Ferdinand von, Seemann, geb. 26. Jan. 1829 zu Hall in Tirol, wurde 1854 Schiffsfähnrich in der österreichischen Marine, nahm 1866 als Korvettenkapitän an der Schlacht ...
Attok
Attok (Atak), Stadt in der Division Rawalpindi der britisch-ind. Provinz Pandschab, am linken Ufer des Indus, der Mündung des Kabul gegenüber, mit starkbesetztem Fort auf einem ...
Attorney
Attorney (spr. ättörni), in England der Stellvertreter einer Partei in Rechtssachen. Seit Jahrhunderten bilden in England die Advokaten (counsels) und die Prokuratoren oder ...
Attraktion
Attraktion (lat.), Anziehung.
Attrappe
Attrappe (franz.), Falle, Schlinge, Fallstrick, trügerischer Schein; ein auf Täuschung, Neckerei berechnetes Spielzeug, hohle Nachbildungen von Tieren, Früchten, Eiern zur ...
Attribūt
Attribūt (lat., »das Beigelegte«), die einem Dinge zukommende Eigenschaft, das Kennzeichen, Merkmal. Insbesondere nennt die Logik alle diejenigen Merkmale Attribute, die ...
Attributīv
Attributīv (lat.), in der Weise eines Attributs.
Attrition
Attrition (lat., »Zerreibung«) bezeichnet im römisch-katholischen Lehrsystem, im Gegensatze zur Kontrition (contritio cordis), die mangelhafte Reue, welche die Sünde nur haßt ...
Attrītus
Attrītus, s. Hautwolf.
Attuarier
Attuarier, germanisches Volk, s. Chasuarier.
Atum
Atum, altägypt. Gott, der in verschiedenen Städten, Heliopolis, Pithom (s. d.) u. a., als Ortsheiliger verehrt wurde. Sein heiliges Tier war der Löwe und die Schlange. Auch der ...
Atures
Atures, Ort in Venezuela mit großartigen Wasserfällen des Orinoko (s. d.).
Atūrius
Atūrius, Fluß, s. Adour.
Atwood
Atwood (spr. ättwudd), George, Physiker, geb. 1745, gest. 11. Juli 1807 in London, lebte als Fellow des Trinity College in Cambridge, erhielt später eine Sinekure und erfand ...
Atwoodsche Formel
Atwoodsche Formel, s. Stabilitätskurve.
Atypisch
Atypisch (griech.), ohne Typus, unregelmäßig, regellos, z. B. atypischer Verlauf einer Krankheit, ein von der Regel abweichender Verlauf; atypische Sprache, fehlerhafte, ...
Atys
Atys, 1) s. Attis. – 2) Sohn des Manes, Königs der Mäonen, Vater des Lydos u. Tyrrhenos, Stammvater der lydischen Könige (Atyaden). – 3) Sohn des Lydierkönigs Krösos, dem ...
Ätzammoniak
Ätzammoniak, soviel wie Ammoniak.
Ätzbaryt
Ätzbaryt, s. Baryumhydroxyd.
Ätzbeizen
Ätzbeizen, s. Enlevage.
Atzel
Atzel, die Elster; auch soviel wie Perücke.
Ätzen
Ätzen, die Erzeugung von Vertiefungen auf der Oberfläche verschiedener Körper durch Anwendung von Lösungsmitteln. Ist der zu ätzende Körper nicht vollkommen homogen, so ...
Atzendorf
Atzendorf, Dorf im preuß. Regbez. Magdeburg Kreis Kalbe, hat eine evangelische und eine kath. Kirche. Spiritus- und Kalkbrennerei, Zucker- und Zichorien fabrik, eine ...
Ätzfelder
Ätzfelder, s. Ätzfiguren.
Ätzfiguren
Ätzfiguren, regelmäßige Vertiefungen, die bei Anätzung, d. h. bei Einwirkung von Lösungsmitteln, z. B. Wasser bei Alaun (Fig. 1), Steinsalz (Fig. 2) etc., Salzsäure bei ...
Ätzflächen
Ätzflächen, s. Ätzfiguren.
Atzgersdorf
Atzgersdorf, Dorf in Niederösterreich, Bezirksh. Hietzing, an der Südbahnlinie Wien-Triest, mit Fabriken für Brückenwagen, Klaviere, Gasglühlichtmaterialien, Metall- und ...
Ätzgrund
Ätzgrund, s. Ätzen und Kupferstecherkunst.
Ätzhügel
Ätzhügel, s. Ätzfiguren.
Ätzkali
Ätzkali, soviel wie Kaliumhydroxyd; Ätzkalilauge, eine Lösung desselben in Wasser.
Ätzkalk
Ätzkalk, gelöschter Kalk (Calciumhydroxyd).
Ätzkunst
Ätzkunst (Radiermanier), s. Kupferstecherkunst.
Ätzlauge
Ätzlauge, Lösung von Kalium- oder Natriumhydroxyd.
Atzmann
Atzmann, s. Bildzauber.
Ätzmittel
Ätzmittel (Remedia caustica, Epicaustica), Mittel, die zerstörend auf Gewebe des tierischen Körpers wirken (Ätzung, Kauterisation). Die chemischen Ä. (konzentrierte ...
Ätznatron
Ätznatron, soviel wie Natriumhydroxyd; Ätznatronlauge, eine Lösung desselben in Wasser.
Ätzpapp
Ätzpapp, s. Enlevage.
Ätzpolieren
Ätzpolieren, s. Metallographie.
Ätzspitze
Ätzspitze, s. Luftspitze.
Ätzstein
Ätzstein, geschmolzenes Ätzkali in Stangenform.
Ätzstifte
Ätzstifte, Stängelchen aus salpetersaurem Silber (Höllenstein), Alaun, Ätzkali, Chlorzink etc. zum Ätzen von Wunden etc.
Ätzsublimat
Ätzsublimat, soviel wie Quecksilberchlorid.
Atzung
Atzung, veraltetes Wort für Speisung, Speise; im Mittelalter eine Dienstbarkeit, vermöge deren Untertanen ihre Herren mit Gefolge auf Reisen beherbergen und beköstigen mußten. ...
Atzvögel
Atzvögel (Nesthocker), s. Vögel.
Ätzwasser
Ätzwasser, s. Ätzen und Kupferstecherkunst.
Au
Au, in der Chemie Zeichen für ein Atom Gold (Aurum).
Au besoin
Au besoin (franz., spr. o bĕsŭäng), nötigenfalls (besonders bei der Notadresse auf Wechseln).
Au contraire
Au contraire (franz., spr. o kongtrǟr'), im Gegenteil.
Au courant
Au courant (franz., spr. o kurāng), auf dem Laufenden.
Au fait
Au fait (franz., spr. o fǟ), über etwas unterrichtet oder belehrt, in etwas eingeweiht; daher: einen au fait (d. h. in Kenntnis von etwas) setzen.
Au naturel
Au naturel, s. Naturell.
Au pair
Au pair (franz., spr. o-pǟr, gleichbedeutend ital. al pari, »zum gleichen«) wird gebraucht, um anzudeuten, daß gewisse Leistungen nicht in barem Gelde, sondern »im ...
Au porteur
Au porteur (franz., spr. o portör, bei Aktien und Anleihepapieren: »an den Inhaber«), s. Inhaberpapier.
Aub
Aub, Stadt im bayr. Regbez. Unterfranken, Bezirksamt Ochsenfurt, an der Gollach (zur Tauber), hat 2 kath. Kirchen, eine Synagoge, ein Schloß, Amtsgericht, Viehhandel und (1900) ...
Aubade
Aubade (franz., spr. ōbād', von aube, »Morgenröte«). soviel wie Tagelied (s. d.), das Gegenteil von Serenade. Wie der Name der letztern, so ist (im 17.–18. Jahrh.) auch der ...
Aubagne
Aubagne (spr. ōbánnj'), Stadt im franz. Depart. Rhonemündungen, Arrond. Marseille, an der Huveaune und der Eisenbahn von Marseille nach Nizza, mit (1901) 5368 Einw., die Obst- ...
Aubaine, Droit d'
Aubaine, Droit d' (spr. drūá dobǟn), s. Fremdenrecht.
Aubanel
Aubanel (spr. ōbănéll), Théodore, der bedeutendste Dramatiker in neuprovenzalischer Sprache, einer der Félibres, geb. 26. März 1829 in Avignon, gest. daselbst 31. Okt. 1886, ...
Aube [1]
Aube (spr. ōb'), rechter Nebenfluß der Seine, entspringt am Mont Saule (512 m) auf dem Plateau von Langres, Depart. Obermarne, fließt nordwestlich über La Ferté, Bar und ...
Aube [2]
Aube (spr. ōb'), Departement im nordöstlichen Frankreich, nach dem Fluß Aube benannt, aus der Niederchampagne und Teilen von Burgund gebildet, grenzt im N. an das Depart. ...
Aube [3]
Aube (spr. ōb'), Théophile, franz. Admiral, geb. 22. Nov. 1826, gest. 31. Dez. 1890 in Toulon, trat 1840 in die Kriegsmarine, ward 1870 Linienschiffskapitän; er tat mehrere ...
Aubeldruck
Aubeldruck, von Aubel 1874 erfundenes Verfahren, das den schon früher verwendeten photographischen »Glasdruck« benutzt. Das photographische Negativ wird mit lichtempfindlichem ...
Aubenas
Aubenas (spr. ōb'nās), Stadt im franz. Depart. Ardèche, Arrond. Privas, 310 m, 110 m über dem Ardèchetal, an einer Zweiglinie der Bahn Lyon-Marseille, hat ein Schloß aus dem ...
Auber
Auber (spr. ōbǟr), Daniel François Esprit, franz. Opernkomponist, geb. 29. Jan. 1782 in Caen (der Heimat seiner Eltern, die aber bereits in Paris ansässig waren), gest. 13. ...
Auberg
Auberg (Aubrig), Berg, s. Schwyzer Alpen.
Aubergine
Aubergine (spr. ōbärschīn'), chinesische und japan. Tonwaren mit blauroter Glasur; auch (Albergine) der Eierapfel (s. Solanum), nach dessen (bisweilen) blauroter Farbe jene ...
Auberlen
Auberlen, Karl August, protestant. Theolog, geb. 19. Nov. 1824 in Fellbach bei Stuttgart, seit 1851 Professor der Theologie zu Basel, wo er 2. Mai 1864 starb. Seine Hauptschriften ...
Aubert
Aubert, Ludwig Mariboe, norweg. Jurist und Politiker, geb. 22. Nov. 1838 in Christiania, gest. daselbst 5. Febr. 1896, seit 1864 Professor der dortigen juristischen Fakultät, ...
Aubervilliers
Aubervilliers (spr. ōbärwiljē, Notre Dame des Vertus), nördlicher Vorort von Paris, im Depart. Seine, Arrond. St.-Denis, am Kanal von St.-Denis und der Nordbahn gelegen, mit ...
Aubignac
Aubignac (spr. ōpinjáck), Abbé d', s. Hédelin.
Aubigné
Aubigné (spr. ōbinjé), Théodore Agrippa d', franz. Feldherr, Staatsmann, Historiker und Dichter, geb. 8. Febr. 1552 in Pons (Niedercharente), gest. 29. April 1630 in Genf. ...
Aubin
Aubin (spr. ōbäng), Stadt im franz. Depart. Aveyron, Arrond. Villefranche, an der Orléansbahn, hat eine alte Kirche, Schloßruinen, bedeutenden Bergbau auf Steinkohlen und ...
Aubl
Aubl., bei Pflanzennamen Abkürzung für Jean Baptiste Christophore Aublet, geb. 4. Nov. 1723 in Salon, bereiste Französisch-Guayana, starb 6. Mai 1778 in Paris; schrieb: ...
Aublet
Aublet (spr. ōblä), 1) Albert, franz. Maler, geb. 1850 in Paris, Schüler von Jacquand und Gérôme, trat zuerst im Salon von 1873 mit dem Innern einer Schlächterwerkstatt in ...
Auboden
Auboden, s. Boden.
Aubonne
Aubonne (spr. ōbónn), Bezirkshauptstadt im schweizer. Kanton Waadt, nordwestlich vom Genfer See, unweit der Eisenbahn Genf-Lausanne, 521 m, umgeben von reizenden Villen, ...
Aubrac, Monts d'
Aubrac, Monts d' (spr. mong dōbráck), Gebirgskette des zentralfranzösischen Massivs (Gebirge von Auvergne), zwischen dem obern Lot und seinen Nebenflüssen Colagne und ...
Aubrietĭa
Aubrietĭa Adans., Gattung der Kruziferen, ausdauernde, rasenbildende Kräuter mit purpurroten, selten weißen Blüten und eiförmiger bis länglicher, selten linealischer Frucht. ...
Aubry de Moutdidier
Aubry de Moutdidier (spr. ōbri d' mongdīdjé), Ritter, der nach einer mittelalterlichen Sage von dem Verräter Macaire ermordet wurde. Da der Hund des Ermordeten den Macaire ...
Auburn
Auburn (spr. aobörn), 1) Hauptstadt der Grafschaft Cayuga im nordamerikan. Staat New York, am Owascosee, Bahnkreuzungspunkt, mit presbyterianisch-theologischem Seminar, ...
Auburnsches System
Auburnsches System, Schweigsystem, gemeinsame Anhaltung der Gefangenen zur Arbeit mit unbedingtem Schweigegebot; s. Gefängniswesen.
Aubusson [1]
Aubusson (spr. ōbüssóng), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Creuse, 456 m, an der Orléansbahn und der Creuse, hat Schloßruinen, ein College, eine ...
Aubusson [2]
Aubusson (spr. ōbüssong), Pierre d', Großmeister der Johanniter, der »Schild der Kirche« genannt, aus dem Grafengeschlechte de la Marche, geb. 1423, gest. 1503, trat 1435 in ...
Aubussonteppiche
Aubussonteppiche, samtartige Teppiche, die in Aubusson gewebt werden.
Aucaes
Aucaes, s. Araukaner.
Aucassin und Nicolete
Aucassin und Nicolete (spr. ōkassäng), altfranz. Novelle, die zu dem Besten gehört, was die Literatur des Mittelalters hervorgebracht hat. Der ungenannte Verfasser scheint ein ...
Auch
Auch (spr. ōsch), Hauptstadt des franz. Depart. Gers, links am Gers, Knotenpunkt an der Südbahn, 166 m ü. M., zerfällt in die Oberstadt und die Unterstadt, durch eine ...
Auchenĭa
Auchenĭa, das Lama.
Auckland [1]
Auckland (spr. aokländ), Stadt auf der Nordinsel Neuseelands, unter 36°50´ südl. Br. und 174°50 östl. L., liegt malerisch am Fuß des Mount Eden, an der Südseite des Hafens ...
Auckland [2]
Auckland (spr. aokländ), 1) Sir William Eden, Baronet, dann erster Lord A., engl. Diplomat und Schriftsteller, geb. 3. April 1744, gest. 28. Mai 1814, trat 1774 ins Parlament, ...
Aucklandsinseln
Aucklandsinseln (spr. aokländs-), zu Neuseeland gehörige Inselgruppe, 330 km südwestlich von jenem, zwischen 50°30´ und 51° südl. Br., bestehend aus der 440 qkm großen ...
Auct
Auct. oder Aut., bei naturwissenschaftlichen Namen soviel wie auctorum, autorum, bezeichnet, daß der Name von vielen Autoren gebraucht worden ist.
Auctor
Auctor (lat.), Urheber, Anstifter, Beförderer, Bestätiger, Vertreter, Gewährsmann einer Sache; daher: A. delicti, der, welcher ein Verbrechen vorschlägt, billigt oder ...
Auctor ad Herennĭum
Auctor ad Herennĭum nennt man den unbekannten Verfasser einer einem gewissen Herennius gewidmeten lateinischen Rhetorik in drei Büchern, die, um 85 v. Chr. verfaßt, nächst ...
Auctoramentum, Auctorāti
Auctoramentum, Auctorāti (lat.), s. Gladiatoren und Exauctoratio.
Auctoris nominatio
Auctoris nominatio (laudatio), s. Benennung des Urhebers.
Aucuba
Aucuba Thunb. (Aukube), Gattung der Kornazeen, kahle, immergrüne Sträucher mit gegenständigen, ganzen, lederartigen Blättern, kleinen, braunroten, diözischen Blüten in ...
Aud
Aud., bei Tiernamen Abkürzung für J. V. Audouin (s. d.).
Audacter calumniāre, semper aliquid haeret
Audacter calumniāre, semper aliquid haeret (lat.), »Verleumde nur keck, etwas bleibt immer hängen«, eine schon bei Bacon von Verulam als sprichwörtlich bezeichnete Redensart.
Audax
Audax, Sternbild, s. Orion.
Aude [1]
Aude (spr. ōd'), Fluß im südlichen Frankreich, entspringt am Roc d'A. in den östlichen Pyrenäen, fließt, anfangs durch enge Schluchten, gegen N. bis Carcassonne, dann, auf ...
Aude [2]
Aude, Departement im südlichen Frankreich, benannt nach dem gleichnamigen Fluß (s. oben), ist aus Teilen von Languedoc, und zwar Narbonnais, Rasez, Carcassez und Lauragais, ...
Audeb
Audeb., bei Tiernamen Abkürzung für J. B. Audebert (s. d.).
Audebert
Audebert (spr. ōd'bǟr), Jean Baptiste, Naturforscher und Maler, geb. 1759 in Rochefort, gest. 5. Dez. 1800 in Paris, malte 1789 für Gigot d'Orcy Stücke seiner ...
Audefroi le Bâtard
Audefroi le Bâtard (spr ōd'frŭá 1' bātár), s. Französische Literatur (12.–13. Jahrh.).
Audenarde
Audenarde, s. Oudenaarde.
Audenshaw
Audenshaw (spr. aodenschao), Stadt in Lancashire (England), 6 km östlich von Manchester, mit einer Kirche im frühenglischen Stil, Baumwoll-, Maschinen- und Hutfabrikation und ...
Audhumla
Audhumla, nach der »Snorra Edda« eine Kuh. die aus dem flüssig werdenden Ureis entstand und mit ihrer Milch den Riesen Ymir ernährte. Auch leckte sie aus den Salzsteinen den ...
Audiātur et altĕra pars
Audiātur et altĕra pars (lat., »man höre auch den andern Teil«), Rechtsgrundsatz, wonach man im Prozeß vor der Urteilsfällung auch den Gegner des Klägers hören soll: ...
Audiéncia
Audiéncia (span.), höherer Gerichtshof, Tribunal, namentlich in Südamerika.
Audĭentes
Audĭentes (lat., »Hörende«), altkirchliche Bezeichnung für die Katechumenen (s. d.) und eine bestimmte Gruppe der in Kirchenbuße Stehenden.
Audiénz
Audiénz (lat.), Gehör, Vorlassung bei Fürsten und sonstigen hochgestellten Personen (daher A. erhalten). In der frühern Gerichtssprache verstand man darunter eine ...
Audierne
Audierne (spr. ōdjärn'), Hafenstadt im franz. Departement Finistère, Arrond. Quimper, am Atlantischen Ozean und der Eisenbahn Douarnenez-A., mit einer Schiffahrtsschule, ...
Audiffret-Pasquier
Audiffret-Pasquier (spr. odifrä-paskjē), Edme Armand Gaston, Herzog von, franz. Staatsmann, geb. 20. Okt. 1823 in Paris, Sohn des Generaleinnehmers Grafen Audiffret, war ...
Audincourt
Audincourt (spr. ōdängkūr), Ortschaft im franz. Depart. Doubs, Arrond. Montbéliard, 325 m ü. M., am Doubs und der Lyoner Bahn, hat bedeutende Eisenwerke, Baumwollspinnerei u. ...
Audiomēter
Audiomēter, s. Sonometer.
Audiphōn
Audiphōn (lat.-griech.), von Rhodes angegebener Hörapparat für Schwerhörige, besteht aus einer dünnen, nahezu quadratischen Platte von Hartkautschuk, die an einem Griffe ...
Auditeur
Auditeur (franz., spr. ōditör), soviel wie Auditor (s. d.), insbes. früher bei Militärgerichten der den Gerichtsherren beigegebene Rechtsgelehrte, der bei Untersuchungen das ...
Audītor
Audītor (lat.), eigentlich Hörer, Zuhörer; in manchen deutschen Staaten früher Bezeichnung für einen Aspiranten zum Eintritt in den Justizdienst, der an den Geschäften und ...
Audĭtor Camĕrae
Audĭtor Camĕrae (lat.), im ehemaligen Kirchenstaate der vierte Beamte in der Camera apostolica, ein Prälat mit richterlicher Gewalt über die zum päpstlichen Hof Gehörigen, ...
Auditorĭum
Auditorĭum (lat.), Hörsaal, besonders an Universitäten; zühörende Versammlung. In der kirchlichen Sprache der Standort der Audientes (s. d.) in den Kirchen, auch Sprechzimmer ...
Audītus
Audītus (lat.), das Gehör.
Audley
Audley (spr. aodli), Stadt in Staffordshire (England), hat Kohlen- und Eisengruben, Eisenwerke und (1901) 13,679 Einw.
Audouin
Audouin (spr. ōduäng), Jean Victor, Zoolog, geb. 27. April 1797 in Paris, gest. 9. Nov. 1841, ward 1833 Professor der Entomologie am Museum und schrieb: »Recherches pour servir ...
Audran
Audran (spr. ōdrāng), 1) Gérard, franz. Kupferstecher, geb. 1640 in Lyon, gest. 1703 in Paris, bildete sich in Paris, dann drei Jahre in Rom. Ludwig XIV. ernannte ihn zum ...
Audschila
Audschila (Augila), Oasengruppe in Tripolis, aus den Oasen A. im W., Dschalo in der Mitte, Leschkerreh im O. bestehend, zwischen 29° und 29°30´ nördl. Br. und 21°50´ bis ...
Audub
Audub., bei Tiernamen Abkürzung für J. J. Audubon (s. d.).
Audubon
Audubon (spr. ōdübóng oder [engl.] aodjubĕn), John James, Ornitholog, geb. 4. Mai 1780 bei New Orleans, gest. 27. Jan. 1851 in New York, bildete sich in Paris unter David in ...
Audynaios
Audynaios, der dritte Monat des makedonischen Kalenders.
Aue [1]
Aue, ursprünglich und zum Teil noch jetzt (in Hannover, Oldenburg, Schleswig-Holstein) gleichbedeutend mit Aa und Aach, d. h. fließendes Wasser; nach heutigem Sprachgebrauch ein ...
Aue [2]
Aue, 1) linker Nebenfluß der Weser, entspringt im Wiehengebirge, durchfließt große Moore und mündet oberhalb Nienburg. – 2) Stadt in der sächs. Kreish. Zwickau, Amtsh. ...
Aue [3]
Aue, Hartmann von, s. Hartmann von Aue.
Auen
Auen, Stadt, s. Owen.
Auenbrugger von Auenbrugg
Auenbrugger von Auenbrugg, Leopold, Mediziner, geb. 19. Nov. 1722 in Graz, gest. 17. Mai 1809 in Wien, studierte in Wien, wirkte daselbst 1751 bis 1768 als Arzt am spanischen ...
Auenrecht
Auenrecht (Aurecht), eine heute noch in Schlesien geltende Gerechtsame, bestimmt, daß die unbebauten Grundstücke einer Dorfschaft dem Rittergut zufallen, sofern nicht ein ...
Auer
Auer, 1) Aloys, Ritter von Welsbach, Buchdrucker, geb. 11. Mai 1813 zu Wels in Oberösterreich, gest. 10. Juli 1869 in Wien, wurde 1837 in Linz Lehrer der italienischen Sprache ...
Auerbach [1]
Auerbach, 1) Amtshauptstadt in der sächs. Kreish. Zwickau, an der Göltzsch, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Herlasgrün-Falkenberg und Zwickau-Ölsnitz, 460 m ü. M., hat 2 ...
Auerbach [2]
Auerbach, 1) Heinrich (eigentlich Stromer), Professor der Medizin und Senator in Leipzig, geb. 1482 zu Auerbach in der bayr. Oberpfalz, gest. 1542, erbaute 1530 in der ...
Auerbachs Keller
Auerbachs Keller, s. Auerbach 1) (Heinrich).
Auerberg
Auerberg, bewaldete Porphyrkuppe des Unterharzes, bei Stolberg, 576 m hoch. Nach dem Grafen Joseph von Stolberg (gest. 1839) trägt die Kuppe des Berges den Namen Josephshöhe. ...
Auergeflügel
Auergeflügel, soviel wie Auerhuhn.
Auerhahnbeller
Auerhahnbeller, in den Ardennen, Norwegen und Rußland beliebte Hunde verschiedener Rasse, die aufgebäumtes Auerwild verbellen, so daß der Jäger sich heranschleichen kann.
Auerhammer
Auerhammer, Dorf in der sächs. Kreish. Zwickau, Amtsh. Schwarzenberg, an der Zwickauer Mulde, hat Argentanwalzwerke, Drahtzieherei, Holzfurniturenfabrikation und (1900) 1253 Einw.
Auerhuhn
Auerhuhn (Tetrao Urogallus L., altdeutsch Urhuhn, s. Tafel »Hühnervögel I«, Fig. 2), Scharrvogel aus der Familie der Waldhühner (Tetraonidae), 1 m lang, 1,4 m breit und in ...
Auerlicht
Auerlicht (Auersches Licht), s. Leuchtgas.
Auerochs
Auerochs (Auer, Bos primigenius Bojan.), der Urus, Ur des Nibelungenliedes, poln. Tur, fälschlich Bison genannt, Wiederkäuer aus der Gattung Rind (Bos) im engern Sinn, ist ...
Auersberg
Auersberg, Berg im sächs. Erzgebirge, im SO. von Eibenstock, 1018 m hoch, mit Aussichtsturm.
Auersberger Grün
Auersberger Grün, s. Berggrün.
Auersches Licht
Auersches Licht, s. Leuchtgas.
Auersperg [1]
Auersperg (slowen. Turjak), Marktflecken in Krain, Bezirksh. Gottschee, hat ein altes Stammschloß der Fürsten und Grafen A., mit Rüstkammer u. Park, u. (1890) 263 (als ...
Auersperg [2]
Auersperg, ein nach der Überlieferung im 11. Jahrh. aus Schwaben nach Krain eingewandertes Adelsgeschlecht, das angeblich um 1020 sich auch in Friaul niederließ, im 13. Jahrh. ...
Auersperg [3]
Auersperg, 1) Anton Alexander, Graf von, als Dichter unter dem Namen Anastasius Grün bekannt, geb. 11. April 1806 in Laibach, gest. 12. Sept. 1876 in Graz, aus der Pankrazischen ...
Auerstedt
Auerstedt (Auerstädt), Dorf im preuß. Regbez. Merseburg, Kreis Eckartsberga, am Emsbuch und der Staatsbahnlinie Straußfurt-Großheringen, hat eine evang. Kirche und (1900) 561 ...
Auerswald
Auerswald, 1) Hans Jakob von, Landhofmeister von Preußen, geb. 25. Juli 1757, gest. 3. April 1833, trat 1770 ins Heer, besuchte 1774 die Universität Königsberg und verließ ...
Auf
Auf, der Uhu, s. Eulen.
Auf dem Strom liegen
Auf dem Strom liegen, mit einem Schiffe frei vom Lande vor Anker liegen.
Auf Sicht
Auf Sicht (ital. a vista, franz. à vue. auch nach Sicht), Vermerk auf Wechseln, zeigt an, daß sie sogleich bei Vorzeigung fällig sind. Ein solcher Sichtwechsel muß längstens ...
Aufästen
Aufästen, s. Ästung.
Aufbänken
Aufbänken, die Feuer eines Dampfkessels durch Offnen der Feuertüren und Schließen der Aschenfälle klein halten, um keinen Dampf zu erzeugen, aber das Wasser in den Kesseln ...
Aufbau
Aufbau, der über dem Unterbau (Grundbau, Fundament) ausgeführte Teil eines Bauwerkes; in engerer Bedeutung die ganze oder teilweise Erhöhung eines Baues. Über A. in der ...
Aufbaudeck
Aufbaudeck, s. Deck.
Aufbäumen
Aufbäumen, 1) (Aufholzen) das Ausfliegen des Federwildes oder das Hinaufklettern von Raubtieren auf einen Baum; 2) das Aufwickeln der Kette auf den Kettenbaum des Webstuhls (s. ...


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