Слова на букву agri-bald (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву agri-bald (8408)

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Ayacucho [1]
Ayacucho (spr. ajakūtscho), 1) Departement der südamerikan. Republik Peru, 47,111 qkm groß, mit (1896) 302,469 Einw., von beiden Ketten der Kordilleren durchzogen und von ...
Ayacucho [2]
Ayacucho, Marschall von, s. Sucre.
Ayacuchos
Ayacuchos (spr. ajakūtschos), Parteiname der Anhänger des 1843 aus Spanien vertriebenen Regenten Espartero. Der Fall Esparteros und die Verfolgung seiner Anhänger, auch ...
Ayāla
Ayāla, 1) Pedro Lopez de, span. Historiker und Dichter, als Sprößling eines der ersten kastilischen Adelsgeschlechter 1332 in Murcia geboren, gest. 1407 in Calahorra, als ...
Ayamoute
Ayamoute, Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Huelva, links am Guadiana unweit dessen Mündung gelegen, hat Festungswerke und (1900) 7530 Einw., die Schiffbau. Fischfang und ...
Aydie
Aydie (spr. ädī), Chevalier d', s. Aïssé.
Aye-Aye
Aye-Aye, s. Fingertier.
Aylesbury
Aylesbury (spr. ēlsbörì), Hauptstadt von Buckinghamshire (England), auf einer Anhöhe beim Thame, inmitten eines der reichsten Weidebezirke, mit (1901) 9244 Einw., die Handel ...
Aymará
Aymará, Stamm der Quichua-Indianer in Südamerika auf dem Hochplateau der Andes zwischen 15. und 20.° südl. Br. Ihre Zahl, früher sehr bedeutend, wird auf 400,000 geschätzt, ...
Ayo
Ayo (span.), s. Ajo.
Aýpnīe
Aýpnīe (griech.), Schlaflosigkeit.
Ayr
Ayr (spr. ǟr), Hauptstadt von Ayrshire in Schottland, an der Mündung des gleichnamigen Flusses, mit zahlreichen Villen, hat einen kleinen Hafen und als municipal burgh (1901) ...
Ayrenhoff
Ayrenhoff, Cornelius Hermann von, dramatischer Dichter, geb. 28. Mai 1733 in Wien, gest. daselbst 15. Aug. 1819 als Feldmarschallleutnant, schrieb Trauerspiele (»Aurelius«, ...
Ayrer
Ayrer, Jakob, nach Hans Sachs der fruchtbarste deutsche Dramatiker des 16. Jahrh., kam als Knabe nach Nürnberg, siedelte später nach Bamberg über, wo er Prokurator wurde, ...
Ayrshire
Ayrshire (spr. ǟrschīr), Grafschaft im südlichen Schottland, grenzt im W. an den Clydebusen, im N. an Renfrewshire, im O. an die Grafschaften Lanark, Dumfries und Kirkcudbright ...
Ayrton
Ayrton (spr. ǟrt'n), William Edward, Physiker, geb. 1847 in London, studierte daselbst, ging als Telegraphenbeamter nach Indien, wurde 1873 Professor der Physik und Telegraphie ...
Aytoun
Aytoun (spr. ētun), William Edmonstoune, engl. Dichter, geb. 21. Juni 1813 in Edinburg, gest. 4. Aug. 1865 auf seinem Landsitz Blackhills in den schottischen Hochlanden, ...
Ayubiden
Ayubiden, s. Ejjubiden.
Ayuntamiénto
Ayuntamiénto (span.), Bezeichnung der Munizipalgewalt in den spanischen Städten. Aus der hohen Bedeutung, welche die Städte Spaniens zur Zeit des Kampfes gegen die Mauren ...
Ayurveda
Ayurveda, s. Chirurgie.
Ayūso
Ayūso, Francisco Garcia, span. Orientalist, geb. 1835 in Madrid, gest. im Mai 1897, wandte sich nach Absolvierung theologischer Studien im Escorial der Sprachwissenschaft zu. Um ...
Az [1]
Az, veraltetes chemisches Zeichen für 1 Atom Stickstoff (Azot).
Az [2]
Az., bei Tiernamen Abkürzung für Don Felix de Azara, geb. 18. Mai 1746 in Aragonien, gest. 1811. »Voyage dans l'Amérique méridionale« (Par. 1809, 4 Bde. mit Atlas).
Az [3]
Az., im Artilleriewesen Abkürzung für Aufschlagzünder (s. Zündungen).
Azalĕa
Azalĕa L. (Azalie, Felsenstrauch), Gruppe der Erikazeengattung Rhododendron, Sträucher mit ganzen, etwas behaarten Blättern und großen, meist schön gefärbten, einzeln oder ...
Azamgarh
Azamgarh, Hauptort des gleichnamigen Distrikts (5561 qkm mit [1891] 1,728,625 Einw.) in der Division Benares der britisch-ind. Nordwestprovinzen, am Fluß Tons, mit (1891) 19,442 ...
Äzani
Äzani (Aizanoi), altgriech. Stadt in Phrygien (Kleinasien), am Rhyndakos, südwestlich von Kotyäon (jetzt Kutahia). Unter ihren Ruinen (beim heutigen Tschawdir-Hissar) zeichnen ...
Azāra
Azāra, 1) José Nicolo de, span. Diplomat und Kunstkenner, geb. 1731 zu Barbunales bei Balbastro in Aragonien, gest. 26. Jan. 1804 in Paris, ward 1765 Resident, später (bis ...
Azarîe
Azarîe (El A.), Dorf in Palästina, s. Bethania.
Azarōlbaum
Azarōlbaum, s. Mespilus.
Azay-le-Rideau
Azay-le-Rideau (spr. asǟ lö ridō), Städtchen im franz. Depart. Indre-et-Loire, Arrond. Chinon, an der Indre und der Staatsbahnlinie Tours-Les Sables-d'Olonne, mit prächtigem ...
Azbuka
Azbuka (spr. ásbuka), das bei Russen und Südslawen gebräuchliche Wort für »Abc«, gebildet aus den alten kirchenslawischen Namen der beiden ersten Buchstaben des Alphabets ...
Azeglio
Azeglio (spr. adsélljo), Massimo Taparelli, Marchese d', ital. Publizist und Staatsmann, Dichter und Künstler, geb. 24. Okt. 1798 in Turin, gest. 15. Jan. 1866, widmete sich, ...
Azel
Azel, die Elster.
Azelaīnsäure
Azelaīnsäure (Anchoinsäure, Lepargylsäure) C9H16O4 entsteht bei Einwirkung von Salpetersäure auf Ölsäure, Rizinusöl und chinesisches Wachs, bildet farblose Kristalle, ...
Azemmur
Azemmur, Stadt in Marokko, an der Mündung des Um-er-Rbia in den Atlantischen Ozean, mit einer von der See aus unpassierbaren Barre, daher das 7 km südwestlich gelegene Masagan ...
Azevēdo
Azevēdo, Manoel Antonio Alvares de, brasil. Dichter, geb. 1831 in São Paulo, gest. 1852, schrieb, während er (1848–51) die Rechte studierte, eine Fülle romantischer, teils ...
Azhar-Moschee
Azhar-Moschee, s. Kairo.
Azimut
Azimut (arab.), der Winkel, den ein Vertikal- oder Höhenkreis mit dem Meridian einschließt. Die Astronomen rechnen das A. meist von S über W., N. und O., die Geodäken von N. ...
Azimutālinstrument
Azimutālinstrument, s. Altazimut.
Azimutkompaß
Azimutkompaß, s. Kompaß.
Azincourt
Azincourt (Agincourt, spr. asängkūr, aschäng-), Dorf im franz. Depart. Pas-de-Calais, nordwestlich von St.-Pol, mit (1901) 303 Einw.; historisch denkwürdig durch die Schlacht ...
Azine
Azine, chemische Verbindungen aus der Gruppe der aromatischen Körper, die Stickstoffatome als Ringglieder enthalten, und zwar: Oxazine, Oxdiazine und Dioxdiazine, deren Ringe N ...
Azīnfarbstoffe
Azīnfarbstoffe, Teerfarbstoffe, die als Derivate eines Azins betrachtet werden können und die chromophore Gruppe N-N enthalten. Die einfachsten Azine sind meist schwach gelb ...
Azione sacra
Azione sacra (ital., »heilige Handlung«), soviel wie Oratorium.
Azobenzōl
Azobenzōl (Azobenzid) C12H10N2 oder C6H5.NN.C6H5 entsteht bei Reduktion von Nitrobenzol C6H5.NO2 mit Natronlauge und Zinkstaub, bei Behandlung von salzsaurem Anilin mit ...
Azodiphenylblau
Azodiphenylblau, s. Azobenzol.
Azofarbstoffe
Azofarbstoffe, Teerfarbstoffe, die ihrer Mannigfaltigkeit, Leichtigkeit der Darstellung und Farbenpracht halber hohe Bedeutung gewonnen haben. Sie enthalten als chromophore Gruppe ...
Azogues o Cañar
Azogues o Cañar (spr. adsōges o kanjar) oder kurzweg Cañar, eine der Hochlandprovinzen der südamerikanischen Republik Ecuador, mit Silber-, Quecksilber-, Schwefel-, Alaun- und ...
Azoïmīd
Azoïmīd, s. Stickstoffwasserstoffsäure.
Azōische Formation
Azōische Formation, soviel wie archaische Formationsgruppe.
Azokörper
Azokörper, chemische Verbindungen, die im Molekül die Gruppe – N = N – enthalten, welche zwei Benzolreste miteinander oder einen Benzolkern und ein aliphatisches Radikal ...
Azolitmīn
Azolitmīn, s. Lackmus.
Azolla
Azolla Lam., Wasserfarngattung aus der Familie der Salviniazeen, kleine, schwimmende, lebermoosähnliche Pflanzen mit verzweigten Stämmchen, zweilappigen, mit den obern ...
Azoospermīe
Azoospermīe, das Fehlen von Samenfäden im Samen, tritt auf nach gonorrhöischen Entzündungen, vorübergehend nach zu häufigem Beischlaf und bei akuten Entzündungen der ...
Azophosphīn
Azophosphīn, Azofarbstoff aus Amidotrimethylphenylammoniumchlorid, das diazotiert und mit Resorcin gekuppelt wird, erzeugt auf tannierter Baumwolle ähnliche Töne wie Phosphin. ...
Azoren
Azoren (portug. Açores, »Habichtsinseln«, oder Ilhas Terceiras, engl. Azores oder Western Islands), portug. Provinz, bestehend aus neun Inseln und einigen Klippen im ...
Azorenrücken
Azorenrücken, s. Atlantischer Ozean, S. 44.
Azorubīn
Azorubīn (Echtrot, Azosäurerubin, Karmesin) HSO3.C10H6.N.N.C10H5.OH.H.JO3, roter Farbstoff, entsteht aus Diazonaphlhalinsulfosäure und Naphtholsulfosäure und bildet ein ...
Azoschwarz
Azoschwarz, Gruppe von Azofarbstoffen, die Wollfaser tief schwarz färben. Naphtholschwarz wird aus Naphthylamindisulfosäure dargestellt, die man diazotiert und mit Naphthylamin ...
Azōt
Azōt (griech.), in Frankreich Name des Stickstoffs (weil im reinen Stickstoff »kein Leben« möglich).
Azotos
Azotos, Stadt, s. Asdod.
Azoturīe
Azoturīe (Harnstoffruhr), krankhafte Vermehrung des Harnstoffgehalts im Harn, tritt auf bei gesteigerter Verbrennung des in den Organen abgelagerten Eiweißes, findet sich daher ...
Azpeitia
Azpeitia, Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Guipuzcoa, im schönen Tal des Urola gelegen, mit (1900) 6066 Einw. 2 km südwestlich von A. steht das Kloster Loyola, ein ...
Azrak, Bahr el
Azrak, Bahr el (Blauer Nil), s. Nil.
Azteken
Azteken (Azteka, spr. aßtēka, oder Méxica, spr. méschika oder méchika) nannte sich der Zweig des Nahua-Völkerstammes, der an einer flachen Stelle der Salzwasserlagune, ...
Aztekentypus
Aztekentypus, s. Idiotie.
Aztekische Sprache
Aztekische Sprache, s. Nahuatl.
Azuar-Linie
Azuar-Linie, s. Dampfschiffahrt (Textbeilage).
Azuay
Azuay (Assuay, Azuy), Provinz der südamerikan. Republik Ecuador, 29,288 qkm mit 132,400 Einw., meist zivilisierte Indianer, benannt nach dem Vulkan A. Das von der Ost- und ...
Azul
Azul, Distriktshauptstadt in der argentin. Provinz Buenos Aires, am Fluß A. und der Eisenbahn Buenos Aires-Bahia Blanca, mit (1890) 8000 Einw. A. bildete sich um ein zum Schutz ...
Azulējos
Azulējos, emaillierte, ursprünglich blau (arab. azul), dann mit verschiedenen Farben bemalte und vergoldete Fayenceplatten, die seit dem 13. Jahrh. von den Mauren in Spanien zur ...
Azulīn
Azulīn (Azur in), blauer Teerfarbstoff, entsteht beim Erhitzen von Aurin mit Anilin und ist unreines Triphenylpararosanilin; wird nicht mehr dargestellt.
Azumbre
Azumbre, altkastilisches Maß für Wein u. Branntwein, = 0,5 Cuartilla = 4 Cuartillos = 2,017 Lit.
Azūr
Azūr (neulat. azurum), die himmelblaue Farbe; ein hochblauer Farbstoff. Azurblau, die dunkelste Sorte der Schmalte, auch eine Sorte Ultramarin.
Azureelinien
Azureelinien (Assureelinien), schraffierte Linien aus Messing oder Schriftmetall, dienen im Buchdruck zur Herstellung sein liniierter Flächen (Untergrund), zur Erschwerung von ...
Azurīn
Azurīn, s. Azulin.
Azurīt
Azurīt, Mineral, s. Kupferlasur.
Azygīe
Azygīe (griech.), Ungepaartheit; Ehelosigkeit. Azygisch, ungepaart, nicht paarweise (rechts und links) vorhanden, z. B. Muskeln, Venen; ehelos.
Azyklisch
Azyklisch (griech.), Bezeichnung einer Blüte, deren Teile oder Glieder durchweg in Spiralen an der Blütenachse stehen.
Azyma
Azyma (griech., hebr. Mazzoth), ungesäuertes Backwerk (Brot oder Kuchen), dergleichen die Juden während des Passahfestes, die abendländischen Christen beim Abendmahl genießen. ...
Aßmannshausen
Aßmannshausen, Dorf im preuß. Regbez. Wiesbaden, Rheingaukreis, rechts am Rhein und an der Staatsbahnlinie Frankfurt a. M.-Niederlahnstein, hat eine kath. Kirche, eine ...
Aßmannshäuser
Aßmannshäuser, s. Rheinweine.
B dur
B dur (ital. Si a maggiore, franz. Si bémol majeur, engl. B. flat major), soviel wie B mit großer Terz. B dur-Akkord = b d f. Über die B dur-Tonart, zwei b vorgezeichnet, s. ...
B moll
B moll (ital. Si bemolle minore, franz. Si bémol mineur, engl. B flat minor), soviel wie B mit kleiner (weicher) Terz. B moll-Akkord = b des f. Über die B moll-Tonart, 5 $ ...
B [1]
B (be), b, lat. B, b, der weiche oder stimmhafte labiale Verschlußlaut (s. Lautlehre). Sprachgeschichtlich betrachtet, ist das deutsche b durch die sogen. Lautverschiebung (s. ...
B [2]
B, in der Musik, eigentlich der zweite Ton der Grundskala, d. h. der mit den sieben ersten Buchstaben benannten sieben Stammtöne A, B, C, D, E, F, G; durch ein eigentümliches ...
B'nē-B'rith
B'nē-B'rith (Benaiberiß, Independent Order of B. B., Unabhängiger Orden der B. B., »Bundesbrüder«), Name einer Verbindung, die 1843 in Amerika von israelitischen Männern ...
B-Blech
B-Blech, s. Weißblech.
Ba
Ba, in der Chemie Zeichen für 1 Atom Baryum.
Ba-Ronga
Ba-Ronga, zu den Bantu gehöriger Volksstamm an der Delagoabai und in deren Hinterland bis 50 km landeinwärts, vom Santa Lucia-Haff bis zum Bogen des untern Komatiflusses, im W. ...
Baader
Baader, 1) Joseph von, Ingenieur, geb. 30. Sept. 1763 in München, gest. daselbst 20. Nov. 1835, studierte in Göttingen Mathematik und Mechanik, ward 1798 Direktor des Bergbaues ...
Baaken
Baaken, s. Baken.
Baal
Baal (»Herr«) hieß bei den Kanaanäern ursprünglich jeder Gott, den man an einem bestimmten Orte wohnend und wirkend dachte und demgemäß ebendort verehrte. Jeder Ort, jeder ...
Baalbek
Baalbek (griech. Heliopolis, »Sonnenstadt«), einst eine der prachtvollsten Städte Syriens, jetzt ein Ort von 2000 Einw., Sitz eines Kaimakams, 1150 m ü. M., in der Talebene El ...
Baalspfaffe
Baalspfaffe, s. Baal.
Baaltis
Baaltis, Göttin, s. Astarte.
Baar [1]
Baar, Baargeld etc., s. Bar.
Baar [2]
Baar, Gewicht in Asien, s. Bahar.
Baar [3]
Baar, vormals reichsunmittelbare Landgrafschaft im südlichen Baden und dem angrenzenden Teil von Württemberg, der Hauptbestandteil des Fürstentums Fürstenberg, etwa 600 qkm ...
Baar [4]
Baar, Dorf im schweizer. Kanton Zug, 3 km nördlich von Zug, an der Eisenbahn Thalwil-Zug, hat eine alte katholische und eine reformierte Kirche, eine große Baumwollspinnerei, ...
Baas
Baas (niederdeutsch), Meister, besonders im Seewesen; Zimmerbaas, Schiffszimmermeister; Heuerbaas, ein Mann, der die Mannschaft für ein Schiff anwirbt; Schlafbaas, der ...
Baasa
Baasa, König von Israel, s. Baësa.
Baaßen
Baaßen (Felsö-Bajom, Bázna), seit Römerzeiten bekanntes Bad im ungar. Komitat Klein-Kokelburg, bei Mediasch, 291 m ü. M., mit (1901) 1456 Einw. und vier jod- und ...
Bâb
Bâb (arab.), Tür, Tor. Bâb-i-ali, die Hohe Pforte (s. Pforte).
Bab
Bab. bei Pflanzennamen Abkürzung für Charles Cardale Babington (s. d. 2).
Bab el Mandeb
Bab el Mandeb (»Tor der Totenklage«), schmale Meerenge zwischen Arabien und Afrika, die aus dem Indischen Ozean (Golf von Aden) ins Rote Meer führt (vgl. Karte »Ägypten ...
Bâbâ
Bâbâ (türk.), Vater, bei den Türken und Persern Ehrentitel anzeschener Geistlichen, besonders solcher von asketische. Richtung.
Baba Kamienne
Baba Kamienne, s. Kamenaja Baba.
Baba [1]
Baba (die »Alte«), sagenhaftes Wesen der slaw. Volksüberlieferung (bei den Russen, Polen, Tschechen), eine alte Hexe, bei den Russen bába-jagá genannt, häßliches, altes ...
Baba [2]
Baba, zuckerhutförmiger Kuchen in Rußland, Polen (Babka), Schlesien, Oberlausitz (Babe, Bäbe), eine Art Napfkuchen.
Babadag
Babadag, Stadt in der rumän. Dobrudscha, Kreis Tulcea, ca. 4 km vom See Rasim zwischen Bergen gelegen, mit einer tatarischen Hochschule, fünf Moscheen und (1889) 3376 Einw., ...
Babahoyo
Babahoyo, s. Guayas.
Babarinseln
Babarinseln (Babber), Inselgruppe der niederländ. Südwestinseln (s. d.), in der Residentschaft Amboina, unter 7°52´ südl. Br., 434 qkm mit (1895) 22,531 Einw., wovon auf ...
Babarow
Babarow, Stadt, s. Bauerwitz.
Babbage
Babbage (spr. bäbbidsch), Charles, Mathematiker, geb. 26. Dez. 1792 (1791) zu Teignmouth in Devonshire, gest. 20. Okt. 1871, studierte auf dem Trinity College zu Cambridge, war ...
Babber
Babber, s. Babarinseln.
Babbits Metall
Babbits Metall, s. Lagermetall.
Babcock und Wilcoxkessel
Babcock und Wilcoxkessel, s. Dampfschiff.
Babe
Babe (Bäbe), s. Baba.
Babe
Babe (Bäbe), s. Baba.
Babel
Babel, Stadt u. Land, s. Babylon und Babylonien.
Babelon
Babelon (spr. bab'lóng), Ernest, franz. Archäolog, geb. 1854 in Sarrey (Obermarne), studierte an der Ecole des chartes und erhielt eine Anstellung am Münz- und Antikenkabinett ...
Babelquarz
Babelquarz, turmartig gestaltete Pseudomorphose von Quarz nach Flußspat.
Babelsberg
Babelsberg, Schloß auf dem Babels- oder Babertsberg bei Potsdam, ehemals Lieblingsaufenthalt Kaiser Wilhelms I., wurde nach Schinkels Plänen (mit Erweiterungen von Professor ...
Babelthouap
Babelthouap (Babelthaub), Insel, s. Palauinseln.
Babenberg
Babenberg, Grafen von, ein fränk. Geschlecht, dessen Stammvater Poppo Graf im Grabfeld war. Sein gleichnamiger Sohn war Markgraf von Thüringen und kämpfte gegen die Sorben, ...
Babenberger Fehde
Babenberger Fehde, Fehde zwischen den Geschlechtern der Babenberger (s. Babenberg) und der in Ostfranken und Thüringen angesessenen Konradiner zu Anfang des 10. Jahrh. Die ...
Babenhausen
Babenhausen, 1) Stadt in der hess. Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg, an der Gersprenz, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Mainz-Darmstadt-Aschaffenburg und Hanau-Eberbach, hat ...
Baber
Baber (Babar, »Löwe«), Ehrenname asiat. Feldherren und Fürsten, von denen zwei mongolische weltgeschichtliche Bedeutung haben: 1) B. bin Baisanker (Sultan Abul Qasim B. ...
Babeuf
Babeuf (Baboeuf, spr. -böff), François Noël, Jakobiner, geb. 1764 in St.-Quentin, war als Feldmesser und Grundbuchskommissar beschäftigt, als die Revolution ausbrach, für die ...
Bâbi Scâdet
Bâbi Scâdet (türk., »Tor des Glückes«), das dritte Tor des alten Serails der Sultane in Konstantinopel. Daher B. Aghassi, der Obersthofmeister des Sultans, Oberbefehlshaber ...
Babia-Gura
Babia-Gura (Babagura), s. Beskiden und Karpathen.
Babinen
Babinen. russische geringwertige braunschwarze Katzenfelle, meist zu Futter verwendet.
Babinet
Babinet (spr. -nä), Jacques, Physiker, geb. 5. März 1794 zu Lusignan im Depart. Vienne, gest. 21. Okt. 1872 in Paris, war zuerst Artillerieoffizier, dann Professor der ...
Babington
Babington (spr. bäbbingt'n), 1) Antony, geb. 1561, gest. 20. Sept. 1586, Katholik und Verehrer der Königin Maria Stuart, trat, nachdem er bereits in Paris für diese tätig ...
Babingtonīt
Babingtonīt, Mineral, s. Augit, S. 114.
Babinopolje
Babinopolje, Hauptort der dalmat. Insel Meleda (s. d.).
Babirussa
Babirussa, s. Hirscheber.
Babis
Babis, mohammedan. Sekte, s. Babiten.
Babisa
Babisa, s. Lobisa.
Babismus
Babismus, Glaubenslehre der Babiten (s. d.).
Babiten
Babiten (Babis), eine geheime Sekte in Persien. Ihr Stifter war ein Jüngling aus Schiraz, Mirza Ali Mohammed, der, um 1820 geboren, um 1844 als Reformator des Islam auftrat und ...
Babka
Babka, s. Baba.
Bablah
Bablah (Bambolahschoten, indischer Gallus), die unreif gesammelten Hülsenfrüchte verschiedener Akazienarten. Es sind 5–8 cm lange, flache, gegliederte, meist zerbrochene, ...
Babo
Babo, 1) Joseph Marius von, dramat. Dichter, geb. 14. Jan. 1756 in Ehrenbreitstein, gest. 5. Febr. 1822, wurde 1789 zum Studiendirektor der Militärakademie in München ernannt ...
Baboeuf
Baboeuf, s. Babeuf.
Babol
Babol, s. Bablah.
Bábolna
Bábolna, Staatsdomäne im ungar. Komitat Komorn (4000 Hektar), unweit der Eisenbahnstation Nagy Igmánd, hat (seit 1789) ein berühmtes Militärgestüt mit Pferden (592 Stück) ...
Baborak
Baborak und Baborazka, böhm. Tänze mit wechselnder Taktart.
Babrĭos
Babrĭos, griech. Fabeldichter, brachte wahrscheinlich im 2. Jahrh. n. Chr. eine Sammlung Äsopischer Fabeln in choliambische Trimeter, die schon im Anfang des 3. Jahrh. im ...
Babu
Babu (»Fürst«), indischer Titel, im gewöhnlichen Leben ein Ehrenprädikat wie unser »Herr«.
Babuin
Babuin, s. Pavian.
Babukur
Babukur (auch Mayanga), Negervolk in Innerafrika, das unter 5° nördl. Br. unter den Niam-Niam wohnt, fleißig Ackerbau und Ziegenzucht treibt und dem Kannibalismus sehr ergeben ...
Babul
Babul, s. Bablah.
Babusch
Babusch (Babudsch), s. Pabudsch.
Babuschken
Babuschken, s. Kamenaja Baba.
Babuyanen
Babuyanen, Inselgruppe der Philippinen, nördlich von Luzon, durch den Balintangkanal von den Bantaninseln im N. getrennt, mit den nahen Bataninseln 620 qkm mit (1898) 9475 Einw. ...
Baby
Baby (engl., spr. bēbi), kleines Kind, Kleinchen, Puppe.
Babylon
Babylon (Babel, keilschriftlich Bāb-ilu, »Pforte Gottes«), erwähnt bereits in der Zeit Sargons I., Hauptstadt Gesamtbabyloniens seit Hammurabi (um 2250), von Sanherib 689 von ...
Babylonĭen
Babylonĭen (in der Bibel Sinear und Babel; über den Namen Chaldäa s. d.), im Altertum Name des Tieflandes zwischen dem Euphrat und Tigris, dem heutigen Irak Arabi entsprechend. ...
Babylonĭi
Babylonĭi, s. Astrologie.
Babylonische Gefangenschaft
Babylonische Gefangenschaft (Babylonisches Exil), der Aufenthalt der Juden im babylonischen Reich nach ihrer Besiegung durch Nebukadnezar. Nachdem bereits 722 v. Chr. die ...
Babylonischer Turm
Babylonischer Turm, ein Turm, den nach 1. Mos. 11, 1–9 die Nachkommen Noahs als Mittel bleibender Gemeinschaft zu erbauen beabsichtigten, dessen Vollendung aber durch die ...
Babymost
Babymost, Stadt, s. Bomst.
Bac-Ninh
Bac-Ninh, Hauptstadt eines der fünf Verwaltungsbezirke Tongkings, nordöstlich von Hanoi an der Straße nach Langson und China (Kwangsi), etwas südlich von dem zum Delta des ...
Bacca
Bacca (lat., besser baca), Beere; Baccae cotulae elephantinae, Kockelskörner; Baccae Juniperi, Wacholderbeeren; Baccae lauri, Lorbeeren; Baccae myrtillorum, Heidelbeeren; Baccae ...
Baccalaurĕus
Baccalaurĕus, s. Bakkalaureus.
Baccarat
Baccarat (Baccara), ein im südlichen Frankreich beliebtes Kartenhasardspiel, das neuerdings auch in England Eingang gefunden hat. Die Pointeure setzen in zwei Gruppen (zur ...
Baccarata
Baccarata (spr. -rá), Stadt im franz. Depart. Meurthe-et-Moselle, Arrond. Lunéville, an der Meurthe, Knotenpunkt der Ostbahn, 265 m ü. M., mit (1901) 6609 Einw., einer ...
Baccarīni
Baccarīni, Alfredo, ital. Staatsmann, geb. 6. Aug. 1828, gest. 2. Okt. 1890, studierte Physik und Mathematik in Bologna und beteiligte sich 1848 an den nationalen Kämpsfn bei ...
Baccelli
Baccelli (spr. batschélli), Guido, ital. Arzt und Staatsmann. geb. 25. Nov. 1832 in Rom, studierte daselbst Medizin, war 1856–58 ebenda Professor der gerichtlichen Medizin und ...
Bacchanalĭen
Bacchanalĭen (lat.), bei den Römern das Bacchusfest, welches unter solchen Ausschweifungen begangen wurde, daß es durch einen inschriftlich noch erhaltenen Beschluß des ...
Bacchanten
Bacchanten (lat., Bacchen), die Teilnehmer an den Bacchanalien (s. d.); im Mittelalter auch soviel wie Vaganten (s. d.). Bacchantisch, bacchisch, nach Art der B., weinberauscht, ...
Bacchiglione
Bacchiglione (spr. backiljōne), Küstenfluß in Oberitalien, entspringt in den Lessinischen Alpen bei Nuvoledo, tritt bei Schio in die Ebene, empfängt unterhalb Vicenza, wo er ...
Bacchīus
Bacchīus (griech. Bakcheios), dreisilbiger Versfuß von der Form: ⊡ (z. B. amabo), bei den Griechen selten, häufig von den römischen Komikern gebraucht, vorzugsweise als ...
Bacchus
Bacchus, s. Dionysos.
Baccio della Porta
Baccio della Porta (spr. battscho), ital. Maler, s. Bartolommeo.
Bacciocchi
Bacciocchi (spr. battschókki), Felice Pasquale, Fürst von Lucca, Piombino, Massa, Carrara und Garfagnana, geb. 18. Mai 1762 auf Korsika aus einer armen adligen Familie, gest. ...
Bacēnis
Bacēnis (Bacenis silva), im Altertum Name des Thüringer Waldes in Germanien.
Bach [1]
Bach, natürlich fließendes Gewässer, größer als ein Fließ oder Riesel, kleiner als ein Fluß. Man unterscheidet: Faulbäche (Faulfließe), in Niederungen, Bruch- und ...
Bach [2]
Bach, deutsche Tonkünstlerfamilie, aus der über 50 z. T. sehr berühmte Musiker hervorgegangen sind. Sie stammt (wie Spitta in seiner Biographie Sebastian Bachs nachgewiesen ...
Bach [3]
Bach, 1) August Wilhelm, Orgelspieler und Komponist, geb. 4. Okt. 1796 in Berlin, wo sein Vater Organist an der Dreifaltigkeitskirche war, gest. daselbst 15. April 1869, genoß ...
Bach-Gesellschaft
Bach-Gesellschaft, s. Bach 3), S. 227.
Bachamsel
Bachamsel, s. Wasserstar.
Bachanten
Bachanten, soviel wie Bacchanten.
Bacharach
Bacharach, Stadt im preuß. Regbez. Koblenz, Kreis St. Goar, links am Rhein, an der Staatsbahnlinie Mainz-Koblenz, 81 m ü. M., hat eine evang. Kirche (Pfeilerbasilika aus dem 12. ...
Bacharieh
Bacharieh, s. Baharieh.
Bachaumont
Bachaumont (spr. baschomóng), s. Chapelle.
Bachbunge
Bachbunge, s. Veronica.
Bache [1]
Bache, das weibliche Wildschwein, s. Schwein.
Bache [2]
Bache (spr. bētsch), Alexan der Dallas, Ingenieur, geb. 19. Juli 1806 in Philadelphia, gest. 17. Febr. 1867 in Newport (Rhode-Island), wurde 1825 Leutnant im topographischen ...
Bache- und Blake-Expeditionen
Bache- und Blake-Expeditionen (1872–88), s. Maritime wissenschaftliche Expeditionen.
Bachelet
Bachelet (spr. baschlä), Jean Louis Théodore, franz. Geschichtschreiber, geb. 1820 in Pissy-Pôville (Niederseine), gest. 24. Sept. 1879 in Rouen, wurde, nachdem er an mehreren ...
Bachelier
Bachelier (franz., spr. baschljē) s. Bakkalaureus.
Bachelor
Bachelor (engl., spr. bättscheler) s. Bakkalaureus.
Bachem
Bachem, 1) Julius, Jurist, geb. 12. Juli 1845 in Mülheim a. d. Ruhr als Sohn des Verlegers der »Kölnischen Volkszeitung«, Joseph B. (geb. 21. Okt. 1821, gest. 21. Aug. 1893), ...
Bacher
Bacher, Wilhelm, jüd. Theolog und Orientalist, geb. 12. Jan. 1850 in Liptó-Szent-Miklós (Ungarn) als Sohn des hebräischen Schriftstellers Simon B. (gest. 1891), studierte in ...
Bacher el Alfrid, B. el Gazal
Bacher el Alfrid, B. el Gazal, s. Luftspiegelung.
Bacheracht
Bacheracht, Therese von, Schriftstellerin, geb. 4. Juli 1804 in Stuttgart, gest. 16. Sept. 1852 in Tjilatjap (Java) auf der Heimreise nach Deutschland, war eine Tochter des ...
Bachergebirge
Bachergebirge, südöstlicher Ausläufer der Norischen Alpen in Steiermark, südlich von der Drau gelegen (s. Karte »Steiermark«), wird westlich durch den Mißlingbach von den ...
Bachmann
Bachmann, 1) Karl Friedrich, Philosoph, geb. 24. Juni 1785 in Altenburg, gest. 20. Sept. 1855 in Jena, besuchte die Universität in Jena, habilitierte sich 1810 daselbst und ward ...
Bachmatten
Bachmatten, in Podolien wenig edel gezogener Pferdeschlag mit langem Mähnen- und Schweifhaar, sehr harten Hufen und großer Ausdauer. B. werden als Paßgänger sehr geschätzt.
Bachmücke
Bachmücke, s. Mücken.
Bachmút
Bachmút, Kreisstadt im russ. Gouv. Jekaterinoslaw, am Bachmut (zum Donez) und an der Eisenbahn Charkow-Sebastopol, mit 5 griechischen und einer kath. Kirche, einer Synagoge, sehr ...
Bachofen
Bachofen, Johann Jakob, Rechtshistoriker, geb. 22. Dez. 1815 in Basel, gest. daselbst 25. Nov. 1887, wurde 1841 Professor in Basel, gab aber nach zwei Jahren dieses Lehramt wieder ...
Bachriten
Bachriten, Dynastie der Mamelucken in Ägypten, Syrien und einem Teil von Arabien, regierte 1260–1382. Nach der üblichen, ungenauen Ansicht begründet von dem Mamelucken-Emir ...
Bachschisch
Bachschisch (pers.), s. Backschisch.
Bachstelze
Bachstelze (Motacilla L.), Gattung der Sperlingsvögel aus der Familie der Stelzen (Motacillidae), kleine, schlanke Vögel mit geradem, schlankem Schnabel, mittellangen Flügeln, ...
Bachtegân
Bachtegân (Niris- See), abflußloser Salzsee in der pers. Provinz Farsistan, 75 km östlich von Schiraz, 1550 m ü. M., erstreckt sich schmal, aber eine große Insel ...
Bachtel
Bachtel, Berg im schweizer. Kanton Zürich, bei Hinwil, westlicher Ausläufer der Appenzeller Alpen (s. d.), 1119 m hoch.
Bachtijaren
Bachtijaren (Bachtiari, auch Große Luren), Volk in Perf en, im Hochland des östlichen Luristan, besonders im Gebiete des Karunflusses, zerfallend in die wieder in einzelne ...
Bächtold
Bächtold Jakob, Literarhistoriker, geb. 27. Jan. 1848 in Schleitheim (Kanton Schaffhausen), gest. 8. Aug. 1897 in Zürich, studierte in Heidelberg, München, Paris und London, ...
Bachtschissarái
Bachtschissarái (»Gartenpalast«), Stadt im russ. Gouv. Taurien (Halbinsel Krim), in einem engen Tal unweit der Alma, südwestlich von Simferopol, an der Eisenbahn ...
Bachuber
Bachuber, s. Waffentanz.
Bachuone
Bachuone, Arnold, s. Alchimie.
Bachur [1]
Bachur (hebr.), Jüngling, im weitern Sinn ein Unverheirateter; im vulgären Hebräisch auch Bocher, ein Jüngling, der dem Studium des Talmuds obliegt.
Bachur [2]
Bachur, Elias, s. Levita.
Bachweideneule
Bachweideneule, s. Ordensband.
Bacillarien etc
Bacillarien etc., s. Bazillarien etc.
Bacillus
Bacillus Cohn (Stäbchenbakterie), Gattung der Spaltpilze (Schizomyzeten), z. T. bewegliche, einzelne oder zu Fäden verbundene stäbchenförmige Bakterien, deren ...
Back River
Back River (Großer Fischfluß), Fluß im nördlichen Kanada, 1831 von Back entdeckt, entspringt nahe beim Aylmer See unter 64°30´ nördl. Br., an der Nordgrenze der Wälder, ...
Back [1]
Back, ein Aufbau (früher Vorderkastell) auf dem Oberdeck von Schiffen, der den ganzen Bug von Seite zu Seite einnimmt; das Deck der B. heißt Backdeck. Eine halbe B. ist eine ...
Back [2]
Back, Karl August Albert Otto, Bürgermeister von Straßburg, geb. 30. Okt. 1834 zu Kirchberg im Kreis Simmern, studierte seit 1854 erst Theologie und Philologie, dann die Rechte, ...
Back [3]
Back (spr. bäck), Sir George, brit. Seefahrer, geb. 6. Nov. 1796 in Stockport, gest. 23. Juni 1878 in London, nahm 1819–23 und 1825–26 an den Expeditionen Franklins und ...
Back-Gammon
Back-Gammon, s. Gammon.
Back-staff
Back-staff (engl.), s. Davis-Quadrant.
Backbord
Backbord, s. Bord.
Backbrassen, Backdeck
Backbrassen, Backdeck, s. Back.
Backe [1]
Backe (Wange, Bucca), bei den höhern Wirbeltieren die seitliche Wand der Backenhöhle. Die Backen bestehen aus einer mit Fettgewebe untermischten Muskelschicht und sind außen ...
Backe [2]
Backe eines Schiffes, die Rundung an beiden Seiten des Bugs. Backen eines Mastes, die Konsolen am obern Teil des Mastes, worauf die Längsalinge gelegt werden.
Backen
Backen, s. Brot.
Backen und Füllen
Backen und Füllen, ein Schiffsmanöver, wobei die Segel abwechselnd voll und back stehen, d. h. den Wind von vorn oder von hinten fangen, um unter Einwirkung des Windes und der ...
Backenbremse
Backenbremse, s. Bremsen.
Backenfistel
Backenfistel, s. Zahnkrankheiten.
Backenhöhle
Backenhöhle, s. Backe und Mund.
Backenhörnchen
Backenhörnchen, s. Eichhörnchen.
Backenknochen
Backenknochen, Jochbein, s. Schädel.
Backenstreich
Backenstreich, Schlag mit der flachen Hand auf den Backen, bei mehreren Völkern der ältern und neuern Zeit symbolische Handlung bei gewissen Feierlichkeiten. Bei den Römern ...
Backentaschen
Backentaschen, häutige Beutel oder Säcke bildende Einstülpungen der Mundschleimhaut (innere B.) oder der äußern Haut (äußere B.), die zum Fortschaffen der Nahrung dienen. ...
Bäcker
Bäcker, Handwerker, deren Hauptgeschäft das Brotbacken (s. Brot) ist. B., die feineres Gebäck (Backwerk) herstellen, nennt man Zuckerbäcker etc. Auch unterscheidet man wohl ...
Backer [1]
Backer (engl., spr. bäcker), jemand, der im Rennen auf ein oder mehrere Pferde wettet; Leger, der gegen eins, mehrere oder alle Pferde wettet.
Backer [2]
Backer, Jakob, holländ. Maler, geb. 1608 in Harlingen, gest. 27. Aug. 1651 in Amsterdam, bildete sich bei Rembrandt. Seine Bildnisse sind von kräftiger Färbung und lebendig, ...
Bäckerbeine
Bäckerbeine, s. Bein.
Backergandsch
Backergandsch, Stadt in Britisch-Indien, s. Bakargandsch.
Bäckerkohlen
Bäckerkohlen, s. Löschkohlen.
Bäckerkrätze
Bäckerkrätze, Ausschlag an Händen und Armen bei Bäckern und Müllern, Folge des Hautreizes durch den Mehlstaub.
Bäckersgast
Bäckersgast, die Marinebäcker und deren Unteroffiziere (Bäckersmaat), werden bei der Handwerkerkompagnie der Werftdivisionen eingestellt, ausgebildet und dann auf die ...
Backert
Backert, soviel wie Bagger.
Backfisch
Backfisch, volkstümliche Bezeichnung halbwüchsiger junger Mädchen, die daher entstanden sein soll, daß die Fischer unausgewachsene und darum nicht gut verkäufliche Fische ...
Backhuyzen
Backhuyzen (spr. báckheusen), s. Bakhuisen.
Backing
Backing (engl., spr. bäck-), die Verstärkung eines Panzers durch eine Hinterlage, s. Panzerschiff.
Backkohle
Backkohle, s. Steinkohle.
Backlegen
Backlegen, s. Back.
Backlund
Backlund, Johann Oskar, Astronom, geb. 28. April 1846 zu Lenghem in Schweden, wurde 1876 Observator an der Sternwarte in Dorpat, 1878 Adjunktastronom in Pulkowa, 1887 Astronom der ...
Backnang
Backnang, Oberamtsstadt im württemb. Neckarkreis, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Waiblingen-Hessenthal und Bietigheim-B., 238 m ü. M., hat eine evang. Kirche, Real- und ...
Backobst
Backobst, s. Obst.
Backofen
Backofen, s. Brot.
Backofenstein
Backofenstein, weiße, z. T. dünngeschichtete Tuffe in der Umgebung des Laacher Sees (Leucittuffe) und im Siebengebirge (Trachyttuffe); im Westerwald plattenförmig abgesonderte ...
Backpulver
Backpulver, Chemikalien, die dem Teig eines Gebäcks zugesetzt werden, um ihn beim Backen durch Entwickelung von Kohlensäure zu lockern. Seit langer Zeit benutzt man für feinere ...
Backrädchen
Backrädchen (Teigrädchen), kleine, am Rande gekerbte Metallrädchen, die in einer Gabel drehbar befestigt sind und zum Zerschneiden von dünn ausgerolltem (Kuchen-) Teig dienen.
Backschisch
Backschisch (eigentlich Bachschisch, pers., »Geschenk«), im Orient speziell das Trinkgeld, das man aber nicht stillschweigend erwartet, sondern laut und oft unverschämt fordert.
Backsen
Backsen, ein Geschütz oder eine schwere Last mit Handspeichen vom Fleck schieben.
Backsgäste
Backsgäste s. Back.
Backsgeschütze
Backsgeschütze s. Back.


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