Слова на букву agri-bald (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву agri-bald (8408)

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Backspiere
Backspiere, ein Baum auf Kriegsschiffen, der im Hafen wagerecht ausgeschwungen wird, um die Schiffsboote daran fest zu machen.
Backstagen
Backstagen, s. Takelung.
Backstagswind
Backstagswind, der nach vorn in der Richtung der Backstagen wehende, das Schiff unter einem Winkel von etwa 45° treffende Wind; er trifft die größte Segelfläche.
Backstairspassage
Backstairspassage (spr. bäckstērs-), s. Sankt Vincentgolf.
Backsteinbau
Backsteinbau (Backsteinrohbau, Ziegelrohbau, Rohbau), im Gegensatze zum Werkstein- und Putzbau (s. d.) diejenige Bauweise, bei der die massiven Teile des Bauwerkes ganz oder bis ...
Backsteinblattern
Backsteinblattern, s. Rotlauf.
Backsteine
Backsteine, s. Mauersteine.
Backsteintee
Backsteintee, Ziegeltee, s. Tee.
Backwardation
Backwardation (engl., spr. bäck-ŭardēsch'n), beim Handel mit Wertpapieren die noch vom Verkäufer zu tragenden Zinsen; dann soviel wie Deport (s. d.). An der Londoner Börse ...
Backwoods
Backwoods (engl., spr. bäckwudds, »Hinterwälder«), in Nordamerika ehedem Bezeichnung der unermeßlichen, von Indianerhorden durchstreiften Urwälder, die bis um die Mitte des ...
Bacler d'Albe
Bacler d'Albe (spr. baklē dálb'), Louis Albert Ghislain, Baron, franz. Kartograph und Landschaftsmaler, geb. 21. Okt. 1761 in St.-Pol, gest. 12. Sept. 1824 in Sèvres, lieferte ...
Bacmeister
Bacmeister, Georg Heinrich Julius Karl Friedrich Justus, hannöv. Staatsmann, geb. 1805 in Lüneburg, gest. 4. Aug. 1890, studierte in Heidelberg und Gattingen die Rechte, trat in ...
Bacon
Bacon (spr. bēkn, Baco), 1) Roger, Mönch, geb. 1214 zu Ilchester in der Grafschaft Somerset, gest. 11. Juni 1294 (1292) in Oxford, studierte in Oxford, erhielt in Paris die ...
Baconscher Apparat
Baconscher Apparat, s. Zimmergymnastik.
Bacquehem
Bacquehem (spr. bāckǟm), Olivier, Marquis von, österreich. Minister, geb. 25. Aug. 1847 in Troppau als Sprößling einer französischen Adelsfamilie, studierte die Rechte, trat ...
Bács-Almás
Bács-Almás (spr. bātsch-állmāsch), s. Almás 2).
Bács-Bodrog
Bács-Bodrog (spr. bātsch-), ungar. Komitat (auch Bácska genannt, s. d.), zwischen Donau und Theiß, im N. von den Komitaten Pest und Csongrád begrenzt, umfaßt 11,079 qkm ...
Bácser Kanal
Bácser Kanal (spr. bātscher), s. Franzenskanal.
Bácska
Bácska, die (spr. bātschka), aus der Türkenzeit stammender volkstümlicher Name der Ebene, die heute das ungarische Komitat Bács-Bodrog bildet.
Bacterĭum
Bacterĭum Duj., s. Bacillus.
Bactris
Bactris.Jacq., Gattung der Palmen, meist niedrige Gewächse, die in den Wäldern des tropischen Amerika bisweilen undurchdringliche Dickichte bilden. Sie treiben oft mehrere ...
Bäcŭla
Bäcŭla, im Altertum Stadt in Hispania Tarraconensis, nördlich vom Bätis (Guadalquivir), bekannt durch die Siege des Scipio 209 und 206 v. Chr.; wahrscheinlich das jetzige ...
Baculītes
Baculītes, s. Ammoniten.
Bacŭlus
Bacŭlus (lat., Bakel), Stock; B. pastoralis (episcopalis), Hirten-, Krumm-, Bischofsstab.
Bacup
Bacup (spr. bäcköp), Stadt (municipal borough) in Lancashire (England), 10 km südlich von Burnley, am Irwell, inmitten der als Rossendale Forest bekannten Heidehügel, mit ...
Bad [1]
Bad (Balneum), die Eintauchung des menschlichen Körpers (Vollbad) oder einzelner Teile desselben (Teilbad, Halbbad, Sitz-, Fußbad etc.) in eine Flüssigkeit, auch die ...
Bad [2]
Bad, Vorrichtung zum möglichst gleichmäßigen Erhitzen von Substanzen. Das Sandbad besteht aus einem eisernen, mit trocknem und gesiebtem Sande gefüllten Kessel über einer ...
Badachschan
Badachschan, Gebirgslandschaft in Afghanistan, grenzt gegen N. an Bochara, im O. an Wakhan und Schugnan, im S. an Tschitral, im W. an Katagan (s. Karte »Zentralasien«). Der Amu ...
Badacsony
Badacsony (spr. bádatschonj), Berg, s. Bakonywald.
Badacsony-Tomaj
Badacsony-Tomaj, Plattenseebad im ungar. Komitat Zala (128 m ü. M.) mit (1901) 1653 Einw.
Badagri
Badagri, Hafenstadt der britisch-afrikan. Kolonie Lagos, am Nordufer einer bis zur 65 km ostwärts liegenden Stadt Lagos sich hinziehenden Strandlagune, mit 10,000 Einw. B. war ...
Badajoz [1]
Badajoz (spr. wadachóds), span. Provinz, südliche Hälfte der Landschaft Estremadura, grenzt im N. an die Provinz Cáceres, im O. an Ciudad Real und Cordoba, im S. an Sevilla ...
Badajoz [2]
Badajoz, Hauptstadt der gleichnamigen span. Provinz (s. oben), links am Guadiana, über den eine alte, 525 m lange Steinbrücke führt, 7 km von der portugiesischen Grenze an der ...
Badalōna
Badalōna (spr. wa-, das Baetulo der Römer), Stadt in der span. Provinz und dem Bezirk Barcelona, an der Eisenbahn Barcelona-Mataró und an der Mittelmeerküste gelegen, hat ...
Badari
Badari, Ort im Distrikt Duer der ägypt. Provinz (Mudirieh) Siut, mit (1882) 6116 Einw.
Bade
Bade, Josse, s. Badius.
Badeanstalten
Badeanstalten, s. Bad, S. 240 f.
Badefriesel
Badefriesel (Badekrätze, Brunnenfriesel), Hautausschlag, der nach der Reizung der Haut durch Salze, Wärme, Kälte, Abreibungen etc. bei Brunnen- und Wasserkuren entsteht, ...
Badegäste
Badegäste, die Mitglieder der Offiziersmesse, die nicht Seeleute sind, wie Ärzte, Zahlmeister etc.
Bädeker
Bädeker, Karl, Buchhändler, geb. 3. Nov. 1801 in Essen an der Ruhr, wo sein Vater Gottschalk Diedrich B. (gest. 1841) seit 1798 eine Buchhandlung und Buchdruckerei besaß, ...
Badekraut
Badekraut, s. Levisticum.
Badekur
Badekur, s. Mineralwässer u. Klimatische Kurorte.
Baden
Baden.
Baden [1]
Baden, Großherzogtum (hierzu die Karte »Baden«), der Volkszahl nach der fünfte, dem Flächeninhalt nach der vierte Staat des Deutschen Reiches, im volkreichsten und ...
Baden [2]
Baden, 1) (Baden- Baden) Hauptstadt des bad. Kreises B. (1042 qkm [18,92 OM.] mit (1900) 148,656 Einw.), im Tale der Oos, im nördlichen Schwarzwald, an der Staatsbahnlinie ...
Baden-Baden
Baden-Baden, s. Baden 1), S. 255.
Baden-Powell
Baden-Powell (spr. -pau'l), Robert Stephenson Smyth, brit. General, geb. 22. Febr. 1857, Sohn eines Geistlichen, trat 1876 in das 13. Husarenregiment, diente in Indien, ...
Badener Tegel
Badener Tegel, eine Schichtenfolge des Wiener Beckens, s. Tertiärformation.
Badēni
Badēni, Kasimir, Graf, österreich. Staatsmann, geb. 14. Okt. 1846 zu Surochovo in Galizien, aus einer ursprünglich italienischen Familie, studierte die Rechte, wurde nach ...
Badenoch
Badenoch (spr. bäddenock), schott. Landschaft, s. Spey.
Badenweiler
Badenweiler, Dorf und Badeort im bad. Kreise Lörrach, an der Eisenbahn Müllheim-B., am Fuße des Schwarzwaldes, unter dem Blauen und der Ruine B., 422 m ü. M., hat eine ...
Badeorte
Badeorte (Bäder), s. Mineralwässer.
Bäder
Bäder I. Bäder II.
Bader [1]
Bader (lat. Balneator), ehedem der Besitzer und Vorsteher einer Badestube (Bademeister, Stübner), jetzt in manchen Staaten ein Mann, der zur Ausübung der niedern Chirurgie und ...
Bader [2]
Bader, Clarisse, franz. Schriftstellerin, geb. 1840 zu Straßburg i. E., gest. 15. Febr. 1902 in Paris, schrieb historische Essays zur Frauenfrage. Ihrer Erstlingsschrift »La ...
Badersee
Badersee, kleiner See im bayr. Regbez. Oberbayern, in den bayrischen Alpen, 766 m ü. M., 7 km südwestlich von Garmisch, ist bekannt durch sein durch Klarheit und Spiegelung ...
Badersleben
Badersleben, Dorf im preuß. Regbez. Magdeburg, Kreis Oschersleben, an der Staatsbahnlinie Nienhagen-Jerxheim, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, eine Ackerbauschule, ...
Badesalz
Badesalz, Mutterlaugensalz, s. Mutterlauge.
Badeschwamm
Badeschwamm (Euspongia, s. Tafel »Schwämme«, Fig. 2, u. Tafel »Aquarium I«, Fig. 16), Hornschwämme mit maschigem Gerüst von Hornfäden, die im lebenden Tier überall von ...
Badetücher
Badetücher (Badelaken), aus Leinen, Halbleinen oder Baumwollengarnen hergestellte Gewebe mit Leinwandbindung; vgl. Frottiergewebe.
Badewanne
Badewanne, das Gefäß zur Aufnahme des Badenden, wird aus Zink, Kupfer, scharf gebrannten (nicht porösen) oder glasierten Fliesen, aus Marmorplatten etc. hergestellt. Holzwannen ...
Badezimmer
Badezimmer, ein vorteilhaft mit dem Schlafzimmer in Verbindung stehender Raum, der, wenn das warme Wasser von außen zugeleitet wird, mindestens 10 cbm, wenn es aber im B. selbst ...
Badge
Badge (engl., spr. bädsch; auch Cognizance, spr. kónnĭsĕns, »Erkennungszeichen«), eine heraldisch gebildete Figur, die vormals in der englischen Heraldik eine große Rolle ...
Badia
Badia (»Abtei«), 1) Name mehrerer Ortschaften in Italien. Darunter: B. Calavena, Fleckenin derital. Provinz Verona, Distrikt Tregnago, mit (1901) als Gemeinde 3017 Einw.; ...
Badīa y Lablich
Badīa y Lablich (Leblich, spr. -lītsch), Domingo, auch Castillo, span. Reisender, geb. 1766 in Barcelona, gest. 30. Aug. 1818, beschäftigte sich früh mit Mathematik, ...
Badian
Badian, s. Tafel »Gewürzpflanzen«, Fig. 4.
Badigeon
Badigeon (franz., spr. -schóng), Steinkitt aus gelöschtem Kalk oder Gips und Steinmehl. Italienischer B. (Marmorillo), ein Putz aus Kalk mit Spanischweiß und Farbenzusatz, der ...
Badin
Badin (franz., spr. – däng), Possenreißer, Schäkerer; Badinerie, Badinage (spr. -āsch'), Schäkerei, Scherz; im 18. Jahrh. gebräuchlicher Name für kleine, scherzartige ...
Badinguet
Badinguet (spr. -dänggä), angeblich der Name des Maurers, dessen Kleidung Napoleon III. 1846 zu seiner Flucht aus Ham benutzte, und der daher als Spottname auf Napoleon selbst ...
Badioten
Badioten, s. Badia 2).
Badische Anilin- und Sodafabrik Ludwigshafen
Badische Anilin- und Sodafabrik Ludwigshafen, eine 1865 in Mannheim gegründete Gesellschaft, deren Anlagen sich auf bayrischem Gebiet befinden, betreibt besonders die Fabrikation ...
Badische Weine
Badische Weine, die auf der badischen Bergstraße, im Main- und Taubergrund, in der Ortenau, auf dem Kaiserstuhl, im Breisgau, im Markgrafentum und Seeland gewonnenen Weine, zum ...
Badĭus
Badĭus, Jodokus (Josse Bade), Buchdrucker, geb. 1462 in Asche bei Brüssel (daher Ascensianus), gest. 1537. Er studierte in Italien, ließ sich dann in Lyon nieder. ging 1499 ...
Badlands
Badlands (engl., spr. bädd-länds, »schlechtes Land«), Wüstenstrich in Nebraska (s. d.).
Badorf
Badorf, Gemeinde im preuß. Regbez. und Landkreis Köln, hat 3 kath. Kirchen, Braunkohlenbergbau, Brikettfabrikation und (1900) 3119 Einw. – Hier bestand schon mr Römerzeit ...
Badrinath
Badrinath, Berg der Himalajakette im Distrikt Gharwal der britisch-ind. Nordwestprovinzen, unter 30°44´ nördl. Br. und 79°31´ östl. L., mit sechs 6672–7024 m hohen Spitzen ...
Badus
Badus, Berg, s. Sankt Gotthard.
Baduwi
Baduwi, Volksstamm, s. Bantam.
Baehrens
Baehrens, Emil, altklass. Philolog, geb. 24. Sept. 1848 in Bayenthal bei Köln, gest. 26. Sept. 1888 in Groningen, studierte in Bonn, habilitierte sich 1873 in Jena und wurde 1877 ...
Baële
Baële (Ennedi), Volksstamm in Afrika, nordöstlich vom Tsadsee, 20,000 Seelen stark. Sie sind Nomaden, Besitzer großer Herden von Ziegen, Schafen und Kamelen und beschäftigen ...
Baëna
Baëna, Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Cordoba, mit einem Palast, Schloßruinen, römischen Stadtresten und (1900) 14,539 Einw., die Pferdezucht, Leinweberei und Getreide- ...
Baensch
Baensch, Friedrich Bernhard Otto, Wasserbaumeister, geb. 6. Juni 1825 in Zeitz, gest. 7. April 1898 in Berlin, bezog 1841 die Bauakademie in Berlin, ward 1855 Landbaumeister in ...
Baer [1]
Baer, Karl Ernst von, s. bei »Bär« (S. 361).
Baer [2]
Baer, Karl Ernst von, Naturforscher, geb. 17. (29.) Febr. 1792 auf dem väterlichen Gute Piep in Esthland, gest. 28. Nov. 1876 in Dorpat, studierte 1810–14 in Dorpat Medizin und ...
Baerl
Baerl (spr. bārl), Gemeinde im preuß. Regbez. Düsseldorf, Kreis Mörs, am Rhein, hat eine evang. Kirche und (1900) 2349 Einw.
Baerle
Baerle (spr. bārle), Kaspar van, latinisiert Barlaeus, neulat. Dichter, geb. 12. Febr. 1584 in Antwerpen, gest. 14. Jan. 1648 in Amsterdam, studierte in Leiden Theologie, wurde ...
Baernreither
Baernreither, Joseph Maria, österreich. Politiker, geb. 12. April 1845 in Prag, studierte in Heidelberg und Prag, trat dann in den Staatsjustizdienst und wurde 1875 in das ...
Baert
Baert (spr. bārt), Jean, Seeheld, s. Bart (S. 401).
Baësa
Baësa (Baasa), dritter König von Israel, 953–930 (nach andern 906–883) v. Chr., ein Kriegsoberster aus dem Haus Isaschar, ermordete den König Nadab und das ganze Haus ...
Baethgen
Baethgen, Friedrich Wilhelm Adolf, evang. Theolog, geb. 16. Jan. 1849 in Lachem bei Hameln, habilitierte sich 1878 in Kiel und wurde 1884 daselbst, 1888 in Halle ...
Baeyer
Baeyer, 1) Joseph Jakob, Geodät, geb. 5. Nov. 1794 in Müggelsheim bei Köpenick, gest. 11. Sept. 1885 in Berlin, machte als freiwilliger Jäger die Feldzüge von 1813, 1814 und ...
Baēza
Baēza, Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Jaén, auf dem zwischen Guadalquivir und Guadalimar sich erhebenden Bergrücken Loma de Ubeda, 600 m ü. M. gelegen, nahe der ...
Bafel
Bafel (Bavel, v. ital. bavella, Abfall-, Flock-, Florettseide), Ausschuß, schlechte Ware.
Bäffchen
Bäffchen, s. Beffchen.
Baffin
Baffin, Willi am, engl. Seefahrer, geb. 1584, gest. 23. Jan. 1622. Man kennt nur die Geschichte seiner letzten zehn Lebensjahre, während deren er sieben große Reisen ausführte. ...
Baffinbai
Baffinbai (s. Karte bei Artikel »Kanada«), ein Teil des Nördlichen Polarmeeres, zwischen Grönland im O. und dem Baffinland und Norddevon im W., 620,000 qkm groß und bis 5200 ...
Baffinland
Baffinland, großer Länderkomplex im Arktischen Meer (s. Karte bei Artikel »Kanada«), vom amerikanischen Kontinent durch die Hudsonstraße, den Foxkanal, die Fury- und ...
Baffo
Baffo, Dorf auf der Westküste von Cypern, mit den Ruinen von Neupaphos (s. Paphos).
Bafing
Bafing, einer der Quellströme des Senegal (s. d.).
Bafiote
Bafiote, die Einwohner der westafrikan. Landschaft Loango (s. d.).
Bafira
Bafira (Basra), Hauptort eines Kaza im asiatisch-türk. Wilajet Trapezunt, am Kisil Irmak (Halys) unweit seiner Mündung ungesund gelegen, mit 6000 Einw., davon 2500 Griechen, ...
Bafta
Bafta, gebleichter Baumwollenstoff, woraus die Eingebornen Sansibars ihre langen Hemden fertigen.
Bafúlabe
Bafúlabe, Militärposten am obern Senegal, an der Einmündung des Bakhoy und Endpunkt der von Kayes den Senegal aufwärts geführten Eisenbahn, von den Franzosen erst 1879 ...
Bag [1]
Bag (engl., spr. bägg), ein Beutelsack als Maß: für Reis von 76,2, westindischen und Guayanazucker von 111,6 und 124,3, auch wohl Bantuwolle von 120 kg.
Bag [2]
Bag, kroat. Name für Carlopago (s. d.).
Bag-pipe
Bag-pipe (engl., spr. bägg-paip), Dudelsack (s. d.).
Bagage
Bagage (franz., spr. bagāsch'), Reisegepäck, besonders die für die unmittelbare Schlagfertigkeit und Bequemlichkeit der Truppen auf Fahrzeugen (früher auch Packpferden, ...
Bagalkhand
Bagalkhand, britisch-ind. Bezirk, s. Baghelkand.
Bagamōyo
Bagamōyo, Bezirk in Deutsch-Ostafrika (s. Karte »Deutsch-Ostafrika«) mit (1900) 69,000 Einw. (Wanguru, Wasaramo, Wakwere, Waseguha, Wadoe u. a.), darunter 60 Europäer, etwa ...
Bagasse
Bagasse, s. Zucker.
Bagat
Bagat, Karte, s. Pagat.
Bagatelle
Bagatelle (franz.), Kleinigkeit, Spielerei, Tand; geringfügige Sache, Nebensache.
Bagatellsachen
Bagatellsachen (Causae minutae), solche Zivilrechtsstreitigkeiten, für die wegen der Geringfügigkeit des Streitgegenstandes früher ein einfacheres und schleunigeres ...
Bagauden
Bagauden (Bagaudae, d. h. die Streitbaren), gallische Bauern, die sich 283 oder 284, erbittert durch Bedrückungen früherer Statthalter, gegen den Kaiser Carinus erhoben, aus ...
Bagdâd
Bagdâd, Hauptstadt des gleichnamigen asiatisch-türk. Wilajets (mit den Liwas B., Kerbela und Hille und 614,000 Einw.), unter 33°20´ nördl. Br. beiderseits des Tigris gelegen, ...
Bagdad
Bagdad (el Refugio), Ort in Mexiko, an der Mündung des Rio Grande del Norte, s. Matamoros.
Bagdadbahn
Bagdadbahn, Am 23. Dez. 1899 wurde in Konstantinopel vom türkischen Handelsminister Zihni-Pascha und v. Siemens, Vorsitzendem des Verwaltungsrats der Société du chemin de fer ...
Bagdette
Bagdette, s. Tauben.
Bagehot
Bagehot (spr. bēschŏt), Walter, engl. Nationalökonom, geb. 3. Febr. 1826 in Longport (Somersetshire), gest. 24. März 1877 in London, studierte Rechtswissenschaft, var dann als ...
Bagelēn
Bagelēn niederländ. Residentschaft auf der Südseite der Insel Java, 3418 qkm mit (1895) 1,438,772 Einw., worunter 941 Europäer und 3623 Chinesen. Eingeborne Christen gab es ...
Baggala
Baggala, arab. Segelfahrzeug, s. Dhaw.
Baggâra
Baggâra, nubischer Volksstamm im Ostsudân, zwischen Kordofan im N., Dar Für im W., den Schilluk im S. und dem Bahr el Abiad im O., Viehzüchter und Elefantenjäger, die ...
Bagger
Bagger (Baggermaschine, hierzu Tafel »Baggermaschinen« mit Text), Maschine zum Lösen, Heben und Ausschütten (Baggern) von Erdreich (Steine, Kies, Sand, Schlamm) unter oder ...
Bagger
Schaufelbagger (Fig. 1) bestehen aus einer mit Schaufeln besetzten, schräg liegenden, in einem Schlitz des Schiffes über 2 Räder laufenden Kette ohne Ende s, deren unteres Trum ...
Baggerprahm
Baggerprahm (Baggerponton) etc., s. Bagger.
Baggertorf
Baggertorf, s. Torf.
Baggĕsen
Baggĕsen;Jens, dänischer und deutscher Dichter, geb. 15. Febr. 1764 in Korsör, gest. 3. Okt. 1826 in Hamburg, studierte in Kopenhagen, hielt sich, in unablässigem Drange nach ...
Bagging
Bagging, grobes Jutegewebe mit 64 Ketten- und 32 Schußfäden auf 10 cm. Garne: Kette 3000 m, Schuß 1670 m auf 1 kg.
Baghalpur
Baghalpur, Division der britisch-ind. Provinz Bengalen, zwischen 23°45´-26°35´ nördl. Br. und 85°40´-88°35´ östl. L., 53,121 qkm groß mit (1901) 8,721,484 Einw., wovon ...
Baghdad
Baghdad, s. Bagdad.
Baghelkand
Baghelkand (Bagalkhand), britisch-ind. Agentschaft in Zentralindien, zwischen 22°40´-25°10´ nördl. Br. und 80°25´-82°45´ östl. L., 29,328 qkm mit (1901) 1,737,095 Einw., ...
Bagherĭa
Bagherĭa, Stadt in der ital. Provinz Palermo (Sizilien), in einer herrlichen Ebene südlich vom Kap Zafferano, an der Eisenbahn Palermo-Termini gelegen, hat schöne Villen und ...
Bagida
Bagida (Bageidah), Küstenplatz in der deutschen Kolonie Togo in Westafrika, auf einer schmalen Nehrung, welche die Bai von Benin von der Togolagune trennt, mit 300 Einw. und ...
Bagienrahe
Bagienrahe, die Unterrahe des Kreuzmastes auf Vollschiffen, führt nur selten Segel und heißt dann Kreuzrahe.
Baginsky
Baginsky, Adolf, Mediziner, geb. 22. Mai 1843 in Ratibor, studierte in Berlin und Wien, praktizierte seit 1868 als Arzt in Seehausen, dann in Nordhausen und seit 1871 in Berlin, ...
Bagirmi
Bagirmi (Baghirmi), mohammedan. Negerreich in Zentralafrika (s. Karte bei »Guinea«), in der französischen Einflußsphäre, wird begrenzt von Bornu, Wadai und dem Tsadsee, ...
Bagistāna
Bagistāna, s. Bisutun.
Bagler
Bagler (»Krummstäbler«, v. lat.baculus), Schmähname für eine von Bischof Nikolaus Arnessön 1196 gebildete klerikale Partei in Norwegen (s. Birkibeinar).
Baglione
Baglione (spr. baljōne), Giovanni, ital. Maler und Kunstschriftsteller, geb. 1571 in Rom, gest. daselbst 1644, malte Kirchenbilder für Rom, Perugia, Loreto in der Weise der ...
Bagnacavallo [1]
Bagnacavallo (spr. banja-), Stadt in der ital. Provinz Ravenna, Kreis Lugo, an der Eisenbahn Castel Bolognese-Ravenna, mit der hübschen Pfarrkirche San Michele, einem Ober- und ...
Bagnacavallo [2]
Bagnacavallo (spr. banja-), eigentlich Bartolommeo Ramenghi, genannt il B., ital. Maler, geb. 1484 in Bagnacavallo, gest. 1542 in Bologna, Schüler von Fr. Francia, dann ein ...
Bagnaja
Bagnaja (spr. baujája), s. Viterbo.
Bagnara Calābra
Bagnara Calābra (spr. banjāra), Stadt in der ital. Provinz Reggio di Calabria, am Tyrrhenischen Meer u. an der Eisenbahn Reggio-Neapel gelegen, mit einer verfallenen Burg, ...
Bagnères de Bigorre
Bagnères de Bigorre (spr. banjǟr' dö bigorr'), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Oberpyrenäen, 550 m ü. M., links am Adour, der weiter oberhalb das Tal von Campan ...
Bagnères de Luchon
Bagnères de Luchon (spr. bansǟr' dö lüschóng), Stadt und berühmter Badeort im franz. Depart. Obergaronne, Arrond. St.-Gaudens, in einem schönen Pyrenäental am ...
Bagnes
Bagnes (spr. bannj'), Val de, ein zwischen Mont Combin (4317 m) im W. und Mont Pleureur (3706 m) im O. eingebettetes, gletscherreiches Hochtal, südöstlich von Martigny im ...
Bagni
Bagni (ital., spr. banji, »Bäder«), Name mehrerer Badeorte in Italien. Die bedeutendsten sind: 1) B. di Lucca oder B. a Corsena, berühmter, schon seit dem 13. Jaheh. stark ...
Bagno [1]
Bagno (ital., spr. banjo, »Bad«), Name der berüchtigten, die im Mittelalter gebräuchlichen Galeeren ersetzenden Strafanstalten in Frankreich, bezeichnete ursprünglich die ...
Bagno [2]
Bagno (spr. banjo). 1) B. a Ripoli, Dorf in der ital. Provinz Florenz, in anmutiger, mit Villen übersäter Ebene am Arno, 5 km östlich von Florenz, mit Resten alter Thermen und ...
Bagnoles
Bagnoles (spr. banjoll'), Badeort im franz. Depart. Orne, Arrond. Domfront, an der Westbahn, mit Eisen- und Schwefelquelle (26°).
Bagnolet
Bagnolet (spr. banjŏlä), Dorf im franz. Depart. Seine, Arrond. St.-Denis, östlich von der Enceinte von Paris gelegen, mit Gips- und Steinbrüchen, Pfirsichkultur, Fabrikation ...
Bagnoli
Bagnoli (spr. banjōli), 1) B. Irpino, Flecken in der ital. Provinz Avellino, Kreis Sant' Angelo, an der Eisenbahn Avellino-Rocchetta-Sant' Antonio, mit einer Mineralquelle und ...
Bagnols
Bagnols (spr. banjoll), 1) B.-les-Bains, Badeort im franz. Depart. Lozère, Arrond. Mende, am Lot, 913 m ü. M., mit vier Schwefelthermen (42°) und (1901) 408 Einw. Dabei die ...
Bagnorea
Bagnorea (spr. banjorēa), Ortschaft in der ital. Provinz Rom, Kreis Viterbo, am Rio Torbido auf vulkanischem Boden, mit Schwefelquelle, Resten von Thermen (Balneum regium) und ...
Bagratiden
Bagratiden, Königsgeschlecht Armeniens und Georgiens, stammt von Bagarat, dem der parthische König Valarshak von Armenien 147 v. Chr. das Recht verlieh, den Königen Armeniens ...
Bagration
Bagration (spr. -tjōn), Peter Iwanowitsch, Fürst, russ. Feldherr, geb. 1765 zu Kisliar (Kaukasus), aus dem georgischen Geschlecht der Bagratiden, gest. 24. Sept. 1812, trat 1782 ...
Bagréjew-Speránskij
Bagréjew-Speránskij, Jelißaweta Michajlowna, russ. Schriftstellerin, s. Speranskij.
Baguette
Baguette (franz., spr. bagett'), Rute, Wünschelrute; Ladestock, hochstielige Tulpe.
Bagur, el
Bagur, el, Ort im Distrikt Subk der ägypt. Provinz (Mudirieh) Menusieh, mit (1882) 7157 Einw.
Bahādur Schah
Bahādur Schah (Abu-l-mozaffar Siradsch ed-din Mohammed B.), der 21. und letzte Großmogul aus dem Hause Timurs, wurde 1857 als 82jähriger Greis von den Mohammedanern Hindostans, ...
Bahāmaholz
Bahāmaholz, soviel wie Brasilienholz, s. Rotholz.
Bahāmainseln
Bahāmainseln (Lukayische Inseln, s. Karte »Westindien«), britisch-westind. Inselgruppe, die sich 1400 km von NW. nach SO. erstreckt, von der Halbinsel Florida im NW. durch die ...
Bahāmaschwamm
Bahāmaschwamm, s. Badeschwamm.
Bahar
Bahar (Baar, Bhar), Handelsgewicht in Ostindien, s. Kandi; in Jemen und früher Surate 15 Frehsils = 199,328 kg; im französischen Ostindien (barre) 20 Maunds = 234,96 kg; in Pulo ...
Bahari
Bahari, arab. Name für Unterägypten.
Baharīden
Baharīden, ägypt. Mamelucken, s. Bachriten.
Baharieh
Baharieh (Bacharieh, Uah el Bahrijeh), Oase im westlichen Teil Unterägyptens, 100–113 m ü. M. in der libyschen Wüstenplatte, in welcher der Chargeh, Dachel und Farafrah ...
Bahawalpur
Bahawalpur (Bhawalpur), Vasallenstaat in der britisch-ind. Provinz Pandschab, an Radschputana grenzend, unter 27°41´-30°22´ nördl. Br. und 67°47´-74°1´ östl. L., ...
Bahīa
Bahīa (São Salvador, Ciudad de São Salvador da B. de Todos os Santos), Hauptstadt des gleichnamigen brasilischen Staates, unter 12°59´ südl. Br. und 38°31´ westl. ...
Bahīa Blanca
Bahīa Blanca, Hafenstadt von 7000 Einw. in der argentin. Provinz Buenos Aires, an der gleichnamigen Bai, unter 38°45´ südl. Br., durch Eisenbahn mit Buenos Aires verbunden, ...
Bahīa del Chocó
Bahīa del Chocó (spr. tschokó, früher Buenaventura), Hafenstadt der südamerikan. Republik Kolumbien, an der gleichnamigen Bai des Stillen Ozeans, unter 4°10´ südl. Br., ...
Bahīa Honda
Bahīa Honda, befestigter Seehafen im NW. von Cuba, mit Zuckerausfuhr und (1899) 1278 Einw.
Bahia [1]
Bahia (span. u. portug., spr. baīa), Bucht, Bai.
Bahia [2]
Bahia (spr. baīa), Staat Brasiliens unter 9°55´-13°15´ südl. Br. und 37°40´-39°40´ westl. L., grenzt im O. an den Atlantischen Ozean und umfaßt 426,427 qkm mit (1890) ...
Bahīaholz
Bahīaholz, s. Rotholz.
Bahīapulver
Bahīapulver, s. Chrysarobin.
Bahīra
Bahīra, ein syrischer Asket, dessen Bekanntschaft der Prophet Mohammed (s. d.) auf seiner Reise von Mekka nach Syrien in Bostra machte, und der ihn in der Bibel und in der ...
Bahlingen
Bahlingen, Dorf im bad. Kreis Freiburg, Amt Emmendingen, am Kaiserstuhl und an der Eisenbahn Riegel-Gottenheim, 217 m ü. M., hat eine evang. Kirche, eine Mineralquelle mit Bad, ...
Bahn [1]
Bahn, der Weg, den ein bewegter Körper (ein Stern, ein Geschoß) beschreibt; beim Hammer die Fläche, mit der er das Arbeitsstück trifft, beim Amboß die Fläche, auf der das ...
Bahn [2]
Bahn, Stadt im preuß. Regbez. Stettin, Kreis Greifenhagen, am Langen See, an der Thue und der Greifenhagener Kreisbahn, hat eine evang. Kirche, Synagoge, Amtsgericht und (1900) ...
Bahneinheit
Bahneinheit, die einem Eisenbahn- oder Kleinbahnunternehmen gewidmeten Grundstücke und sonstigen Vermögensgegenstände. Dieselben bilden zusammen als sogen. B. einen Gegenstand ...
Bahngeld
Bahngeld, die Vergütung, die nach dem preußischen Eisenbahngesetz vom 3. Nov. 1838 einer Eisenbahngesellschaft gezahlt werden sollte, wenn Dritte auf ihrer Bahn zum ...
Bahnhof
Bahnhof (hierzu Tafel »Bahnhöfe I-III«), die Örtlichkeit für den öffentlichen Verkehr zwischen Eisenbahn und Publikum und zugleich für die Erledigung der Geschäfte des ...
Bahnhöfe
Bahnhöfe I. Bahnhöfe II. (Neuere Bahnhofbauten.) Bahnhöfe III.
Bahnhofsbriefe
Bahnhofsbriefe, rotumränderte, frankierte Briefe, die von demselben Absender an einen bestimmten Empfänger regelmäßig aufgegeben, mit einem bestimmten Eisenbahnzuge gegen eine ...
Bahnhofsbuchhändler
Bahnhofsbuchhändler, s. Eisenbahnbuchhändler.
Bahnhofsinspektor
Bahnhofsinspektor s. Eisenbahnverwaltung.
Bahnhofsvorstand
Bahnhofsvorstand s. Eisenbahnverwaltung.
Bahnhofswirtschaften
Bahnhofswirtschaften (Bahnhofsrestaurationen) sind in Norddeutschland auf fast allen, in Süddeutschland und andern Ländern nur auf den größern Stationen eingerichtet, um dem ...
Bahnlagernd
Bahnlagernd heißen Güter, die auf der Empfangsstation ohne vorherige Benachrichtigung des Empfängers so lange lagern, bis sie abgeholt werden. Wenn sie als solche behandelt ...
Bahnmeister
Bahnmeister, Beamter, der unter Oberleitung des Bahningenieurs (Bauinspektors) die Bewachung und die Unterhaltungsarbeiten der Bahn, die Um- und Neubauten zu überwachen hat und ...
Bahnmeisterwagen
Bahnmeisterwagen, kleiner offener Plattformwagen zur Heranschaffung des Bahnerhaltungsgeräts und -Materials, muß beim Herannahen eines Zuges aus dem Gleis gehoben werden.
Bahnpfandschuld
Bahnpfandschuld, ein Ausdruck des preußischen Rechts für eine auf eine Klein- oder Privatbahn als Bahneinheit (s. d.) in das Bahngrundbuch eingetragene Hypothek oder Grundschuld.
Bahnplanum
Bahnplanum, s. Eisenbahnbau.
Bahnpolizei
Bahnpolizei, s. Eisenbahnpolizei.
Bahnpost
Bahnpost, s. Fahrende Postämter; im Gegensatze zu Bahnhofspost, Postämter in den Bahnhofsgebäuden.
Bahnräumer
Bahnräumer, vorn an der Lokomotive bis 60 mm über die Schienen hinabreichende, besen- oder schaufelartige Vorrichtung, auch schräg abwärts gerichtete, fächerförmig ...
Bahnsen
Bahnsen, Julius Friedrich August, Philosoph, geb. 30. März 1830 zu Tondern in Schleswig-Holstein, gest. 6. Dez. 1881 in Lauenburg, studierte seit 1847 in Kiel Philosophie und ...
Bahnson
Bahnson, Jesper Jespersen von, dän. Militär, geb. 18. Nov. 1827 in der Nähe von Wiborg, beteiligte sich 1849 und 1864 als Offizier an der Verteidigung von Fredericia und ward ...
Bahnsteig
Bahnsteig (Perron), der zum Besteigen und Verlassen des Zuges bestimmte, am Gleis entlang laufende Fußweg mit oder ohne Bedeckung, in England in Höhe des Wagenfußbodens, in ...
Bahnsteigschaffner
Bahnsteigschaffner, s. Bahnsteigsperre.
Bahnsteigsperre
Bahnsteigsperre, Verlegung der ersten Prüfung und der Abnahme der Fahrtausweise an die Zu- und Ausgänge der zu diesem Zweck mit Kontrollbeamten (Bahnsteigschaffnern) besetzten ...
Bahnsucher
Bahnsucher, von Airy vorgeschlagenes Instrument zur Aufsuchung periodischer Kometen bei ihrer erwarteten Wiederkehr, wo man oft nur die Lage der Bahn, nicht aber den genauen Ort ...
Bahnwärter
Bahnwärter, s. Eisenbahnverwaltung.
Bahnwiderstand
Bahnwiderstand, s. Bewegungswiderstand.
Bähr
Bähr, 1) Georg, Architekt, geb. 1666 in Fürstenwalde, gest. 1738 in Dresden als Ratszimmermeister, hat sich durch den Bau der im Barockstil kühn konstruierten und malerisch ...
Bahr bela ma
Bahr bela ma (»Fluß ohne Wasser«), eine Einsenkung in der Nubischen Wüste unter 22° nördl. Br., die man früher irrtümlicherweise für ein altes Flußbett des Nils ansah.
Bahr el Gazal
Bahr el Gazal, s. Gazellenfluß.
Bahr el Huleh
Bahr el Huleh, See, s. Merom.
Bahr [1]
Bahr (arab.), soviel wie Fluß, Wasser; B. Lût, Totes Meer; B. Oman oder B. Hind, Arabisches Meer; B. Tabarijeh, See von Genezareth; B. el Abiad, Weißer Nil; B. el Azrak, Blaner ...
Bahr [2]
Bahr, Hermann, Schriftsteller, geb. 19. Juli 1863 in Linz, betrieb philosophische, juridische und staatswissenschaftliche Studien in Wien, Graz, Czernowitz und Berlin, machte ...
Bahrätsch
Bahrätsch (Bahraich), Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts (7098 qkm mit [1891] 1,000,432 Einw.) der Division Faizabad der britisch-ind. Nordwestprovinzen, an der Gogra, ...
Bahrdt
Bahrdt, Karl Friedrich, protest. Theolog und Freigeist, geb. 25. Aug. 1741 in Bischofswerda, gest. 23. April 1792 in Halle, 1766 ordentlicher Professor der biblischen Philologie ...
Bahreininseln
Bahreininseln (spr. barēn-), 600 qkm große, zu Arabien gehörige, unter britischer Oberhoheit stehende Inselgruppe mit 68,000 Einw., im Persischen Meerbusen, in der von der ...
Bahrgericht
Bahrgericht, s. Bahrrecht.
Bahrrecht
Bahrrecht (Bahrgericht, Blutprobe, Jus feretri, Jus cruentationis), im Mittelalter eine Art der Gottesurteile zur Entdeckung oder Überführung eines Mörders. Der des Mordes ...
Bähung
Bähung (Fomentatio), Anwendung kalter oder warmer, trockner oder feuchter Umschläge auf leidende Teile des Körpers, um ihnen Wärme zuzuführen oder zu entziehen und Heilzwecke ...
Bai
Bai (Bucht), eine Einbiegung des Meeres in das Land. Die B. ist kleiner als der Meerbusen, größer als die Bucht, doch ist im allgemeinen der Gebrauch dieser Namen willkürlich.
Bai-Inseln
Bai-Inseln (Bay Islands, Islas de la Bahia), Inselgruppe an der Nordküste des mittelamerikan. Staates Honduras, bestehend aus Roatan (600 qkm, bis 280 m hoch), Bonacca (Guanaja), ...
Baiazzo
Baiazzo (ital. pagliaccio), bei Seiltänzern, Kunstreitern etc. der Possenreißer, jetzt gewöhnlich Clown (s. d.) genannt. Sein Kostüm ist dem des Pierrot ähnlich, weit, weiß, ...
Baiburt
Baiburt, Stadt im Wilajet Erzerum, von einer Seldschukenburg überragt, 1550 m ü. M., an der Straße von Erzerum nach Trapezunt, mit 6–8000 Einw.; dabei Kupfer- und ...
Baidak
Baidak (Mehrzahl Baidaki, russ.), Flußschiff mit größerm Steuerruder, besonders auf der Weichsel.
Baidár
Baidár, fruchtbares Tal an der Südküste der Halbinsel Krim im O. von Balakláwa, mit dem Hauptort B., mehreren Tatarendörfern und vielen Landsitzen.
Baiern
Baiern, s. Bayern.
Baiersbronn
Baiersbronn, Dorf im württemberg. Schwarzwaldkreis, Oberamt Freudenstadt, an der Staatsbahnlinie Freudenstadt-Klosterreichenbach, hat 3 evang. Kirchen, eine Realschule, ein ...
Baiersdorf
Baiersdorf, Stadt im bayr. Regbez. Mittelfranken, Bezirksamt Erlangen, 270 m ü. M., an der Regnitz, dem Ludwigskanal und der Staatsbahnlinie München-Bamberg-Hof, hat eine evang. ...
Baïf
Baïf, Jean Antoine de, franz. Dichter der Plejade, geb. im Februar 1532 in Venedig, starb 1589 als königlicher Kammersekretär in Paris. Sein Versuch, metrische, d. h. antike ...
Baigneur
Baigneur (franz., spr. bänjör), ein sich Badender, Badegast, auch Bademeister, Besitzer einer Badeanstalt und danach auch das Badekostüm; Baigneuse (spr. bānjös'), eine sich ...
Baignoir
Baignoir (franz., spr. bänjŭār), Badewanne; in Wannenform vorspringende Theaterloge.
Baïhaut
Baïhaut (spr. baī-ō), Charles, franz. Politiker, geb. 2. April 1843 in Paris, wurde Ingenieur, 1877 zum Deputierten gewählt und gehörte zur gemäßigt republikanischen ...
Baikalgebirge
Baikalgebirge, das Westufer des Baikalsees begleitender Gebirgszug, bei den Quellen der Lena 1000–1300 m hoch. Syenite und Gneise bilden 100 m hohe Steilwände, mächtige ...
Baikalkosaken
Baikalkosaken, s. Kosaken.
Baikalsee
Baikalsee (russ. Swjátoje More, mongol. Dalai Nor, »heiliges Meer«, s. Karte »Sibirien«), nach Kaspischem Meer und Aralsee drittgrößter Binnensee Asiens, in Südsibirien, ...
Baikic
Baikic (spr. bēkĭ), William Balfour, engl. Afrikareisender, geb. 27. Aug. 1825 zu Kirkwall (Orkney) in Schottland, gest. 12. Dez. 1864 in Sierra Leone, studierte Medizin und ...
Baildon
Baildon (spr. bēld'n), Stadt im Westbezirk von Yorkshire (England), 8 km nördlich von Bradford, hat (1901) 5797 Einw.
Bailén
Bailén, Herzog von, s. Castaños.
Bailéu
Bailéu, Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Jaén, an der Eisenbahn Puente Genil-Linares, mit Bleibergbau, Bleigießereien, Tonwarenerzeugung und (1900) 7420 Einw. Die ...
Bailey
Bailey (spr. bēlī), 1) John, schott. Landwirt, baute gegen Ende des 18. Jahrh. den ersten Pflug nach richtigen mathematischen Grundsätzen, der durch Thaer auch in Deutschland ...
Bailey-Line
Bailey-Line, s. Dampfschiffahrt (Textbeilage).
Bailiff
Bailiff (engl., spr. bēlif), s. Bailli.
Baill
Baill. bei Pflanzennamen Abkürzung für H. E. Baillon (s. d.).
Baillage
Baillage (franz., spr. bajāsch'), Amt oder Bezirk eines Bailli (Ballei).
Bailleu
Bailleu (spr. bajö), Paul, deutscher Geschichtsforscher, geb. 21. Jan. 1853 in Magdeburg, studierte in Göttingen und Berlin Philologie und Geschichte, war 1873–76 ...
Bailleul
Bailleul (spr. bajöll), Stadt im franz. Depart. Nord, Arrond. Hazebrouck, an der Nordbahn, hat ein Stadthaus mit Turm, ein Irrenhaus und (1901) 9134 (als Gemeinde 13,530) Einw., ...
Bailli
Bailli (franz., spr. bajĭ; engl. Bailiff, lat. Bajŭlus oder Ballīvus, ital. Baïlo, griech. Bajŭlos), im allgemeinen soviel wie Vorsteher. Am griechischen Kaiserhof zu ...
Baillie
Baillie (spr. bēlĭ), 1) Matthew, Arzt und Anatom, geb. 27. Okt. 1761 zu Shotts in der schottischen Grafschaft Lanark, gest. 23. Sept. 1823, studierte in London, ward 1781 ...
Baillière
Baillière (spr. bajǟr'), Joseph Baptiste Marie, franz. Buchhandler, geb. 30. Nov. 1797 in Beauvais (Oise), gest. 8. Nov. 1885, gründete 1818 in Paris eine Verlagsbuchhandlung, ...
Baillif
Baillif (franz.), veraltete Form für Bailli (s. d.).
Baillon
Baillon (spr. bajóng), Henri Ernest, Botaniker, geb. 30. Nov. 1827 in Calais, gest. im Juli 1895 in Paris, studierte Medizin, war Professor der Naturgeschichte an der ...
Baillot
Baillot (spr. bajō), Pierre Marie François de Sales, Violinspieler und Komponist, geb. 1. Okt. 1771 in Passy bei Paris, gest. 15. Sept. 1842 in Paris, erhielt seine Ausbildung ...
Bailly
Bailly (spr. bají), Jean Sylvain, franz. Politiker und Astronom, geb. 15. Sept. 1736 in Paris als Sohn eines Malers, gest. 12. Nov. 1793, erwarb sich durch Beobachtungen des ...
Baïlo
Baïlo (Bálo, ital.), Bailli, besonders der stehende Gesandte oder Geschäftsträger der ehemaligen Republik Venedig am Hof zu Konstantinopel. Er halte unter allen christlichen ...
Bailundu
Bailundu, Berglandschaft in der portug. Kolonie Angola, östlich von Benguella, im Andrade da Corvo-Gebirge mit dem gleichnamigen Hauptort, 1600 m ü. M., und einer amerikanischen ...
Baily
Baily (spr. bēlĭ), 1) Francis, Astronom, geb. 28. April 1774 zu Newbury in Berkshire, gest. 30. Aug. 1844 in London, Wechselmakler und Besitzer einer eignen kleinen Sternwarte ...
Bailyscher Tropfen
Bailyscher Tropfen, s. Schwarzer Tropfen.
Bain
Bain (spr. bēn), 1) Alexander, Mechaniker, geb. 1810 zu Thurso in Schottland, gest. 1877 in Broomhill in der Grafschaft Dumbarton, konstruierte 1841 einen vielfachen, 1843 einen ...
Bain-marie
Bain-marie (franz., spr. bäng-marī'), Wasserbad, s. Bad, S. 242.
Baines
Baines (spr. bēns), 1) Edward, engl. Publizist, geb. 5. Febr. 1774 in Ripon, gest. 3. Aug. 1848, schwang sich vom Druckergehilfen bis zum Herausgeber des »Leeds Mercury« empor ...
Baīni
Baīni, Giuseppe Abbate, ital. Musikhistoriker und Kirchenkomponist, geb. 21. Okt. 1775 in Rom, gest. daselbst 21. Mai 1844, Schüler und Freund Jannaconis, der 1802 seine ...
Bains
Bains (franz., spr. bäng. »Bäder«), Name von Badeorten in Frankreich, insbes. B.-les-Bains (früher B.-en-Vosges), im Depart. Vogesen, Arrond. Epinal, 306 m ü. M., an der ...
Baiovarĭi
Baiovarĭi, s. Bajoarier.
Bairak
Bairak (türk.), soviel wie Sandschak, Fahne, Standarte, bei der Armee mit Koransprüchen versehen.
Bairakdar
Bairakdar (»Fahnenträger«, weniger richtig Bairaktar), Mustafa, türk. Großwesir, geb. 1755 als Sohn armer Eltern, gest. 14. Nov. 1808, trat in die Armee, arbeitete sich ...
Bairam
Bairam, türk. Name zweier großer Feste des Islam. Das erste Beiramfest, das bei den Arabern Id-ul-fitr (Fest des Fastenbrechens) oder Id-ul-saghir (das kleine Fest) heißt, beim ...
Baird
Baird (spr. bǟrd), Spencer Fullerton, Naturforscher, geb. 3. Febr. 1823 in Reading (Pennsylvanien), gest. 19. Aug. 1887 in Woodshole (Massachusetts), studierte auf dem Dickinson ...


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