Слова на букву agri-bald (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву agri-bald (8408)

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Baireuth
Baireuth, Stadt, s. Bayreuth.
Baisalz
Baisalz, aus Meerwasser gewonnenes Kochsalz.
Baisch
Baisch, Hermann, Maler, geb. 12. Juli 1846 in Dresden, gest. 18. Mai 1894 in Karlsruhe, bildete sich auf der Kunstschule in Stuttgart und begab sich 1868 nach Paris, wo er durch ...
Baise
Baise (Bayse, spr. bǟs'), Fluß im südlichen Frankreich, entspringt im Depart. Oberpyrenäen, am Plateau von Lannemezan, nimmt die Gelise auf und mündet bei Port-de-Pascau in ...
Baiser
Baiser (franz., spr. bäsē, »Kuß«), Zuckergebäck: zwei Halbkugeln, die mit Schlagsahne gefüllt sind.
Baisse
Baisse (franz., spr. bäß'), Fallen, Sinken des Kurses von Wertpapieren; die darauf gerichtete Spekulation wird Spekulation à la b. genannt. Baissier (spr. bäßjē, in England ...
Baiter
Baiter, Johann Georg, Philolog, geb. 31. Mai 1801 in Zürich, gest. daselbst 10. Okt. 1877, studierte dort und seit 1824 in München, Göttingen und Königsberg bis 1829, ward ...
Baiwaren
Baiwaren, s. Bajoarier.
Baizen
Baizen, s. Beizen.
Bajä
Bajä, im Altertum Badeort in Kampanien, westlich von Neapolis am Busen von B. (jetzt Golf von Pozzuoli), Puteoli gegenüber, durch die Schönheit seiner Umgebung, seine ...
Baja
Baja, Stadt im ungar. Komitat Bács Bodrog, an der Donau und der Flügelbahn Szabadka-B., mit Schloß, Kavalleriekaserne, Franziskaner- und Cistercienserkloster, Präparandie, ...
Baja California
Baja California, s. Niederkalifornien.
Bajāda del Paraná
Bajāda del Paraná, s. Paraná (argentin. Stadt).
Bajadēren
Bajadēren, ursprünglich portugiesische Benennung der indischen Tänzerinnen und Buhldirnen. In Indien heißen sie Dewedaschies (Devadasis, »Dienerinnen der Götter«, sanskr. ...
Bajanismus
Bajanismus, s. Bajus.
Bajazet, Bajazid
Bajazet, Bajazid, s. Bajesid.
Bajesid [1]
Bajesid (Bajazid), Hauptstadt eines Liwas im Wilajet Erzerum, 25 km südöstlich vom Ararat, liegt amphitheatralisch auf einer Vorhöhe des Mama Dagh, mit steilen Straßen und dem ...
Bajesid [2]
Bajesid (Bayezid, Bajazet), 1) B. I., Jildirim (»der Blitz«), vierter Sultan der Osmanen, geb. 1347, gest. 8. März 1403, bestieg 1389 nach dem Tode Murads I. als ältester Sohn ...
Bajmócz
Bajmócz (spr. -mōz), Bad im ungar. Komitat Neutra, bei Privitz, 284 m, mit einer indifferenten Therme (40°), Burgruine und (1901) 1274 Einw.
Bajmok
Bajmok, Markt im ungar. Komitat Bács-Bodrog, an der Eisenbahn Szabadka-Esseg, mit (1901) 7588 Einwohnern.
Bajoarĭer
Bajoarĭer (Bojoarier, Baiovarii, Baiwaren), älterer Name der Bayern, nach dem frühern Wohnsitz dieses germanischen Stammes in Böhmen: Boihaemum, dem Lande der Bojer (s. d. und ...
Bajocassīnus Pagus
Bajocassīnus Pagus. s. Bessin.
Bajocco
Bajocco (Plural Bajocchi, spr. -jokki), 1592–1867 Kupfermünze des Kirchenstaates, rund 12 g schwer mit über 5 Centesimi Sollwert = 1/10 Paolo = 5 Quattrini; zuerst 1572 als ...
Bajoire
Bajoire (franz., spr. baschŭár), Münze mit zwei Brustbildern, von denen das eine durch das andre fast gedeckt wird. Der Name soll aus Baisoire (»Kußmünze«) entstanden sein. ...
Bajonett
Bajonett (franz. baïonnette od. bayonnette; Ableitung von Bayonne zweifelhaft), blanke Waffe, die zuerst in die Laufmündung gesteckt, später, um das Schießen nicht zu ...
Bajonettbaum
Bajonettbaum, s. Yucca.
Bajonettfechten
Bajonettfechten (Bajonettieren), s. Bajonett.
Bajonettverschluß
Bajonettverschluß, Vorrichtung zum Verbinden zweier Teile in der Richtung ihrer Längsachse. De: eine Teil, der über den andern geschoben wird, besitzt einen Längsschlitz und ...
Bajree
Bajree, s. Pennisetum. Bajonettverschluß.
Bajudasteppe
Bajudasteppe, von einem großen Nilbogen nahezu umschlossenes Gebiet in Nubien, zwischen 14 und 18° nördl. Br. und nach W. bis 31° östl. L. sich erstreckend, wird im NO. von ...
Bajus
Bajus (eigentlich de Bay), Michael, geb. 1513 zu Melin im Hennegau, gest. 15. Sept. 1589, einer der bedeutendsten Theologen der katholischen Kirche im 16. Jahrh., wurde 1552 ...
Bajuvaren
Bajuvaren, soviel wie Bajoarier.
Bajza
Bajza (spr. bajsa), Josef, ungar. Dichter und Schriftsteller, geb. 31. Jan. 1804 in Szücsi (Komitat Heves), gest. 4. März 1858 in Budapest, war ursprünglich Advokat, widmete ...
Bak [1]
Bak, Silberbarren in Anam von äußerster Feinheit, nen-bak = 390,5 g = 70,29 Mark Talerwährung; mit Zink legierte Münzen (tam-bak-tron) sind 27 g schwer und 707 Tausendstel ...
Bak [2]
Bak. Abkürzung für J. G. Baker (s. d. 3).
Bakabánya
Bakabánya (spr. -bānja), Stadt, s. Pukkanz.
Bakaïri
Bakaïri (brasil. Bacahiris), Karaibenstamm im Innern Brasiliens auf der Hochebene von Mato Grosso, im Quellgebiete des Schinguflusses, zerfällt in eine östliche und eine ...
Bakalahari
Bakalahari, s. Betschuanen.
Bakar
Bakar, ungar. Name für Buccari (s. d.).
Bakargandsch
Bakargandsch (Backergandsch, Backergunge), Distrikt der Dacca-Division der britisch-ind. Provinz Bengalen, an der Bai von Bengalen, zwischen 21°48´-23°5´ nördl. Br. und ...
Bakator
Bakator, der vorzüglichste ungar. Tischwein, wird im Ermellék im Komitat Bihar gewonnen.
Bakau
Bakau (Bacău), Hauptstadt des gleichnamigen Kreises in Rumänien (Moldau), an der Bistritza. Knotenpunkt an der Eisenbahn von Ungheni nach Turnu-Severin, Sitz eines Präfekten, ...
Bakauner
Bakauner, s. Schwein.
Bakchĭaden
Bakchĭaden, Herrschergeschlecht zu Korinth (s. d.), angeblich von dem Herakliden Aletes abstammend, benannt nach Bakchis, dem fünften König nach Aletes. Fünf seiner Nachkommen ...
Bakchos
Bakchos, s. Dionysos.
Bakchylĭdes
Bakchylĭdes, griech. Lyriker, aus Julis auf der Insel Keos, Schwestersohn und Schüler des Simonides, lebte längere Zeit wie dieser am Hofe des Hieron (477–467 v. Chr.) zu ...
Bake
Bake, Jan, Philolog, geb. 1. Sept. 1787 in Leiden, gest. daselbst 26. März 1864, war seit 1815 außerordentlicher und 1817–57 ordentlicher Professor der klassischen Literatur ...
Bakel [1]
Bakel (lat. Baculus), Stab, besonders Schulstock.
Bakel [2]
Bakel, befestigter Handelsplatz in der franz. Kolonie Senegal, am linken, steilen Ufer des Senegal, 900 km von der Mündung, unter 14°55´ nördl. Br. und 12° westl. L., mit ...
Bakelai
Bakelai (Akalai), Negerstamm in Französisch-Kongo (s. d.).
Baken
Baken (Baaken), in der Feldmeßkunst soviel wie Fluchtstäbe (s. Abstecken). Im Seewesen heißen B. an Stromufern, am Strand und auf Sandbänken errichtete Landmarken für die ...
Bakengeld
Bakengeld, eine Abgabe der Schiffe zur Ausbesserung und Unterhaltung der Betonnung und Befeuerung der Fahrwasser. Nach den Regeln des Board of trade z. B. zahlen die Schiffe B., ...
Baker
Baker (spr. bēker), 1) Sir Samuel White, engl. Reisender, geb. 21. Juni 1821 zu Thorngrove in Worcestershire, gest. 30. Dez. 1893 auf seinem Landgut Sanford Orleigh ...
Baker City
Baker City (spr. bēker ßitti), Hauptstadt der Grafschaft Baker im O. des nordamerikan. Staates Oregon, am Powder River, Bahnknotenpunkt und Produktenmarkt, mit (1900) 6663 Einw.
Baker, Mount
Baker, Mount (spr. maunt bēker), s. Kaskadengebirge.
Bakerguano
Bakerguano, s. Dünger und Düngung.
Bakersfield
Bakersfield (spr. bēkërsfīld), Stadt im nordamerikan. Staat Kalifornien, Grafschaft Kern, Bahnknotenpunkt vor dem Tehachipipaß der Sierra Nevada, mit Petroleumquellen, ...
Bakewell [1]
Bakewell (spr. bēk-ŭell), Stadt und Badeort in Derbyshire (England), am Wye, 16 km unterhalb Buxton, hat eine alte Kirche (z. T. 13. Jahrh.), Mineralquellen (wirksam gegen ...
Bakewell [2]
Bakewell (spr. bēk-ūell), Robert, Landwirt und Viehzüchter, geb. 1725 zu Dishley in Leicester, gest. 1795. Er begann 1755 seine Versuche, durch Paarung der ausgezeichnetsten ...
Bakhuisen
Bakhuisen (Backhuizen, Backhuyzen, spr. -heusen), Ludolf, holländ. Maler und Radierer, geb. 1633 in Emden. gest. 17. Nov. 1708 in Amsterdam, kam 1650 nach Amsterdam, wo er sich ...
Bakhuizen van den Brink
Bakhuizen van den Brink (spr. -heusen), Reinier, niederländ. Historiker, geb. 28. Febr. 1810 in Amsterdam, gest. 15. Juli 1865, studierte Theologie, widmete sich aber dann der ...
Bakhuyzen van de Sande
Bakhuyzen van de Sande (spr. -heusen), Hendricus Gerardus, Astronom, geb. 2. April 1838 im Haag, anfangs Gymnasiallehrer, wurde er 1867 Professor der Physik zu Delft, 1872 ...
Baki
Baki, türk. Dichter, gest. 1599, nach dem eignen Urteile der Osmanen ihr größter Lyriker. Seinen »Diwan« (lithographiert, Stambul 1859) hat Hammer-Purgstall deutsch ...
Bakis
Bakis, ein griech. Prophet aus Eleon in Böotien, dessen Orakel de Ereignisse der Perserkriege überraschend zu bestätigen schienen. Spätere Zeit nannte noch einen attischen und ...
Bakkalaurĕus
Bakkalaurĕus (Bakkalareus, Bakkalarius, Bachalarius, mittellat.; franz. Bachelier, engl. Bachelor), Gelehrter des niedrigsten akademischen Grades. Der Name kommt schwerlich von ...
Bakonyer
Bakonyer (spr. báckonjer), s. Schwein.
Bakonywald
Bakonywald (spr. báckonj-), ungarisches, teilweise bewaldetes, wasserarmes Mittelgebirge mit kegelförmigen Dolomitbergen, das, sich 80–110 km lang und 30–50 km breit an das ...
Bakow
Bakow, Stadt in Böhmen, Bezirksh. Münchengrätz, an der Iser, Knotenpunkt der Böhmischen Nordbahn und der Böhmischen Kommerzialbahnen, hat (1900) 2572 tschech. Einwohner, die ...
Baksay
Baksay (spr. báckschaj), Alexander, ungar. Schriftsteller, geb. 28. Juli 1832 in Nagy-Peterd, ein Novellist von urkräftigem nationalen Zug und vorzüglicher Übersetzer (der ...
Bakschisch
Bakschisch, s. Backschisch.
Bakterīen
Bakterīen (Bacteria, Schizomycetes, Spaltpilze), mikroskopisch kleine, einzellige Organismen mit Zellwand und Protoplasma, ohne typischen Zellkern und Chlorophyll, die sich durch ...
Bakteriologie
Bakteriologie (griech., hierzu Tafel »Bakterien«), die Lehre von den Bakterien, ihren biologischen Eigenschaften und ihrem Nachweis in verschiedenen Substanzen. Die Vorstellung, ...
Bakteriologie
1. Kettenkokkus (Streptococcus pyogenes). 2. Traubenkokkus (Staphylococcus pyogenes). 2a. Derselbe stärker vergrößert; vor, während und nach der Teilung. 3. Diplococcus ...
Baktinieren
Baktinieren, s. Batiken.
Baktrĭen
Baktrĭen, Name einer alten Landschaft im Innern Asiens (s. Karte »Alexanders d. Gr. Reich«), welche die fruchtbare Talebene des Oxus zwischen dem Paropanisos im S. und den ...
Baktschissarai
Baktschissarai, s. Bachtschissarai.
Baku [1]
Baku, Gouvernement des russ. Generalgouvernements Kaukasus (Transkaukasien, s. Karte »Kaukasien«), umfaßt den südlichsten Teil der russischen Küste am Kaspischen Meer, wird ...
Baku [2]
Baku, Gouvernements- und Kreishauptstadt im russ. Generalgouvernement Kaukasus, an einer Bucht des Kaspischen Meeres auf der Südseite der Halbinsel Apscheron, 16 m unter dem ...
Bakuba
Bakuba, Negerstamm im Kongostaat, zwischen 4–6° südl. Br. und 20°40´-22°20´ östl. L., am Luluafluß, ein kräftig gebauter Menschenschlag mit breiten Schultern und stark ...
Bakufu
Bakufu (»Zeltregierung«), in Japan die Regierung des Shogun. Der Name weist auf den kriegerischen Ursprung des Shogunats hin (s. Schogun).
Bakulometrīe
Bakulometrīe (griech.-lat.), Messung von Höhen und Entfernungen mit Hilfe von Stäben. Sie gibt kein genaues Resultat und dient nur zur schnellen Ermittelung der Höhe, etwa von ...
Bakūnin
Bakūnin, Michael, russ. Revolutionär, geb. 1814 zu Prjämichino im Gouv. Twer, gest. 6. Juli 1876 in Bern, Sprößling einer altadligen Familie, trat 1834 ins Heer, nahm aber ...
Bakutu
Bakutu, Negervolk, s. Bassonga-Mino.
Bakwiri
Bakwiri, Negerstamm in Kamerun (s. d.).
Bal masqué et paré
Bal masqué et paré (franz.), ein Ball, auf dem die Teilnehmer sowohl im Maskenanzug als in gewöhnlicher Balltoilette erscheinen können.
Bala
Bala, Stadt in Merionethshire (Wales), am 6 km langen, fischreichen Balasee (durch den der Dee fließt), mit Seminaren der Independenten und calvinistischen Methodisten, ...
Balachany
Balachany, s. Baku (Stadt).
Balachná
Balachná, Kreisstadt im russ. Gouv. Nishnij Nowgorod, am rechten Ufer der Wolga, beim Fluß Netjetsch, hat 18 Kirchen, ein Kloster und (1897) 5037 Einw., die Landbau, ...
Baladēa
Baladēa, Insel, s. Neukaledonien.
Balaena
Balaena, Walfisch.
Balaenidae
Balaenidae (Glattwale), Familie der Bartenwale (s. Wale).
Balaenoptĕra
Balaenoptĕra, Finnfisch.
Balaenopteridae
Balaenopteridae (Furchenwale), Familie der Bartenwale (s. Wale).
Balafré
Balafré, Le (der Benarbte, von balafre, Schmarre, Hiebwunde im Gesicht), Beiname des Herzogs Heinrich von Guise (s. d. 5).
Balagán
Balagán (russ., eigentl. pers.), Bude, Schaubude (auf Jahrmärkten, bei Volksfesten etc.).
Balagansk
Balagansk, Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks (42,466 qkm mit [1897] 143,736 Einw., Russen und Buräten) in der russisch-sibir. Provinz Irkutsk, links an der Angara, an der die ...
Balaghat
Balaghat, Distrikt der Division Nagpur in den britisch-ind. Zentralprovinzen, 8148 qkm groß mit (1891) 383,331 Einw., meist Hindu. Der Distrikt ist reich an Eisenerz, Goldsand ...
Balaguer [1]
Balaguer (spr. -gēr), Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Lerida, am Segre, in fruchtbarer Gegend, mit (1900) 4938 Einw., die Ackerbau und Seilerei treiben. – B. wurde 1645 ...
Balaguer [2]
Balaguer (spr. -gēr), Victor, namhafter spanisch-katalonischer Dichter, Historiker und Staatsmann, geb. 11. Dez. 1824, gest. 14. Jan. 1901, studierte in Barcelona die Rechte, ...
Balahissar
Balahissar, Name der im türkisch-kleinasiatischen Wilajet Angora gelegenen Trümmer des alten Pessinus (s. d.), der Hauptstadt der galatischen Tolistobojer, unter denen die ...
Balais
Balais (franz., spr. -lǟ), rosenroter Spinell.
Balakirew
Balakirew, Milij Alexejewitsch, russ. Komponist, geb. 2. Jan. 1837 in Nishnij Nowgorod, studierte in Kasan Mathematik und Naturwissenschaften, trat 1855 in Petersburg mit großem ...
Balakláwa
Balakláwa (türk., »Fischteich«), russ. Hafenstadt und klimatischer Kurort an der Südküste der Halbinsel Krim (Gouv. Taurien), südöstlich von Sebastopol, anmutig von Bergen ...
Balakówo
Balakówo, Kirchdorf im russ. Gouv. Samara, an der Wolga, mit 3600 Einw.; ein Hauptstapelplatz für den Getreidehandel (besonders mit Weizen).
Balalaika
Balalaika, großrussisches gitarreartiges Instrument mit drei Saiten (gestimmt in e1, e1, a1) mit fünf Bünden, zur Begleitung der Volksgesänge (s. Tafel »Musikinstrumente ...
Balambangan
Balambangan, s. Banjuwangi.
Balan
Balan, 1) Hermann Ludwig von, deutscher Diplomat, geb. 7. März 1812 in Berlin, gest. 26. März 1874 in Brüssel, studierte 1829–32 die Rechte, ward 1837 preußischer ...
Balancé
Balancé (franz., spr. -langßé), Tanzschritt des Kontertanzes, auf der Stelle ohne Sprung gemacht und bestehend aus zwei Demicoupés, von denen einer vorn und einer hinten ...
Balance
Balance (franz., spr. -lāngß'), Wage, Gleichgewicht, Schwebe; im Handel soviel wie Bilanz: im Seewesen Angabe der Kauffahrteischiffe über ihre Ladung.
Balanceluggersegel
Balanceluggersegel, ein durch Rahe und Baum straff ausgespanntes Segel, als dessen Vorbild das brettsteife, mit vielen Latten oder Bambusstangen gespannte chinesische Luggersegel ...
Balancement
Balancement (franz., spr. -langß'máng, Bebung), eine Spielmanier auf dem Klavichord (s. d.).
Balanceruder
Balanceruder, s. Ruder.
Balancier
Balancier (franz., spr. -langßjē), doppelarmiger, gewöhnlich um eine horizontale Achse drehbarer Hebel, der eine Kraft am einen Ende aufnimmt und vermittelst des andern mit ...
Balancieren
Balancieren (franz.), das Gleichgewicht halten, Körper in Gleichgewichtslage bringen oder darin erhalten. Der auf dem Seil balancierende Seiltänzer sucht durch geschickte ...
Balanciermaschine
Balanciermaschine, s. Dampfmaschine.
Balancierpflug
Balancierpflug (Kipppflug), s. Maschinenpflug.
Balancierpresse
Balancierpresse (Balancier), Vorrichtung zur Herstellung von Ausschnitten aus Papier, Leder, Blech etc. und zu Prägungen, besteht aus einem festen Gestell mit vertikaler, ...
Balander
Balander, holländ. einmastiges plattes Fahrzeug.
Baläneïn
Baläneïn, s. Tran.
Balanen
Balanen, s. Meereicheln.
Balanīnus
Balanīnus, s. Haselnußbohrer.
Balanītis
Balanītis (Balanoposthitis), s. Eichelentzündung.
Balanoglossus
Balanoglossus, s. Würmer.
Balanophorazeen
Balanophorazeen (Kolbenschosser), dikotyle Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Monochlamyden, nicht grüne, fleischige Schmarotzer, die mit knolligen Rhizomen den Wurzeln andrer ...
Balantidĭum coli
Balantidĭum coli Malmst., Infusionstierchen aus der Ordnung der Heterotricha (s. Tafel »Protozoen I«, Fig. 10), 0,07–0,12 mm lang, lebt im Dick- und Blinddarm des Schweines ...
Balănus
Balănus (lat.), Eichel; auch Meereichel.
Balanza
Balanza, sizil. Zweimaster.
Balard
Balard (spr. -lár), Antoine Jérome, Chemiker, geb. 30. Sept. 1802 in Montpellier, gest. 30. März 1876 in Paris, war Pharmazeut, wurde dann Professor in Paris, 1840 an der ...
Balart
Balart, Federico, span. Dichter, geb. 1869 und seit einiger Zeit Direktor des Madrider Teatro Español, erregte großes Aufsehen durch seine dem Tod einer geliebten Gattin ...
Balaruc-les-Bains
Balaruc-les-Bains (spr. -rük-lä-bäng), Badeort im franz. Depart. Hérault, Arrond. Montpellier, am Strandsee von Thau und an der Südbahn, mit (1901) 746 Einw. und Solquellen ...
Balaschów
Balaschów, Kreisstadt im russ. Gouv. Saratow, am von hier ab schiffbaren Choper und Knotenpunkt an der Eisenbahn Tambow-Kamyschin, hat bedeutenden Getreidehandel und (1897) ...
Balasor
Balasor, Hauptstadt und Hafen des Distrikts B. (5351 qkm mit [1891] 994,625 Einw.) in der britisch-ind. Provinz Bengalen, 13 km vom Meer, an einer versandenden Reede, mit ...
Balasore
Balasore, ostindische Tücher aus Baumbast.
Balasrubin
Balasrubin, soviel wie rosenroter Spinell.
Balassa-Gyarmath
Balassa-Gyarmath (spr. bálascha-djár-), Markt, Sitz des ungar. Komitats Neográd, an der Eipel und der Eisenbahn Gran-B., mit Gerichtshof und (1901) 8580 meist magyar. ...
Balata
Balata, der eingetrocknete Milchsaft des Bullettree, Mimusops Balata (Sapota Muelleri), in Guayana und Venezuela, zu dessen Gewinnung man die Stämme fällt (Venezuela) oder ...
Balaton
Balaton, ungar. Name des Plattensees (s. d.).
Balaton-Füred
Balaton-Füred, s. Füred.
Balătro
Balătro (lat.), Schmarotzer.
Balawat
Balawat (auch Belawāt geschrieben), Ruinenhügel der assyr. Stadt Imgur-Bel, 13 km nordöstlich von Kelach (Nimrud), wo 1878 Hormuzd Rassam (s. d.) wichtige Altertümer: ...
Balázsfalva
Balázsfalva (spr. bálāsch-), s. Blasendorf.
Balbān
Balbān, s. Birkhuhn.
Balbanen
Balbanen, Steinsalzstücke von über 3 Ztr. Schwere, die von Wieliczka in den Handel kommen; nach Balban (Balwan), einem altslawischen Götzen, benannt.
Balbek
Balbek, s. Baalbek.
Balbi
Balbi, Adriano, ital. Geograph und Statistiker, geb. 25. April 1782 in Venedig, gest. 14. März 1848 in Padua, wurde infolge seines »Prospetto politico-geografico dello stato ...
Balbin
Balbin, Bohuslaw, böhm. Geschichtschreiber, geb. 1621 in Königgrätz, gest. 1688 in Prag, Priester des Jesuitenordens, war einer der fleißigsten böhmischen Schriftsteller und ...
Balbīnus
Balbīnus, Decimus Cölius, röm. Kaiser, von edler Abkunft, war zweimal Konsul und Statthalter und wurde im Frühjahr 238 vom Senat mit Maximus Pupienus auf den Thron gegen ...
Balbo
Balbo, Cesare, Graf, ital. Staatsmann und Schriftsteller, geb. 21. Nov. 1789, gest. 3. Juni 1853, wurde 1807 Auditeur bei dem Staatsrat in Paris, 1808 Sekretär der ...
Balbōa
Balbōa, Vasco Nuñez de, span. Konquistador, geb. 1475 zu Jeres de los Caballeros in Estremadura, gest. 1517, ging nach stürmisch verlebter Jugend nach Santo Domingo, wo er ...
Balbriggan
Balbriggan, Hafenstadt in der irischen Grafschaft Dublin, mit berühmter Strumpfwirkerei, Seebädern und (1891) 2273 Einw.
Balbuēna
Balbuēna, Bernardo de, span. Dichter, geb. 1568 zu Val de Peñas in der Provinz Mancha, gest. 1627 in Puerto Rico, kam jung nach Mexiko, wo er theologische Studien machte. ...
Balbus
Balbus, M. Nonius, Name zweier vornehmer Römer (Vater und Sohn), deren ausgezeichnete Reiterstatuen in der Basilika zu Herculaneum gefunden wurden (jetzt im Museum von Neapel).
Balby with Hexthorpe
Balby with Hexthorpe (spr. hécksthorp), Stadtgemeinde im Westbezirk von Yorkshire (England), 3 km südwestlich von Doncaster, mit Ziegelbrennerei, großen Sandgruben und (1901) ...
Balch
Balch, Stadt im nördlichen Afghanistan, in der gleichnamigen Landschaft, unter 36°45´ nördl. Br. und 66°42´ östl. L., in fruchtbarer Ebene am Fluß B. oder Dehaz (Deriaz), ...
Balchan
Balchan, s. Balkan 2).
Balchanskischer Busen
Balchanskischer Busen, s. Kaspisches Meer.
Balchasch
Balchasch (Balkasch, chines. Sihai, »Westmeer«, kirgisisch Tengis, »Meer«; s. Karte »Zentralasien«), großer See in Russisch-Zentralasien, auf der Grenze der Provinzen ...
Balchen
Balchen (Blaufelchen), s. Renke.
Balchi
Balchi, arab. Geograph, s. Arabische Literatur, S. 659.
Balclutha
Balclutha, s. Dumbarton.
Baldăchin
Baldăchin (franz. Baldaquin, ital. Baldacchino), eine verzierte, von Säulen getragene oder auch an der Wand befestigte Decke über einem Thron, einem Bett, einer Kanzel etc., ...
Baldāmus
Baldāmus, August Karl Eduard, Ornitholog, geb. 18. April 1812 in Giersleben bei Aschersleben, gest. 31. Okt. 1893 in Wolfenbüttel, studierte seit 1833 in Berlin Theologie, ward ...
Baldasserōni
Baldasserōni, Giovanni, toskan. Ministerpräsident, geb. 1790, gest. 19. Okt. 1876, erhielt 1845 als Staatsrat die Leitung des Finanzwesens und im August 1847 den Charakter als ...
Balde
Balde, Jakob, neulat. Dichter, geb. 4. Jan. 1604 zu Ensisheim im Elsaß, gest. 9. Aug. 1668 in Neuburg a. d. Donau, studierte zu Ingolstadt, wurde 1624 Jesuit, 1626 Scholastiker ...
Baldegger See
Baldegger See, s. Hallwil.
Baldenburg
Baldenburg, Stadt im preuß. Regbez. Marienwerder, Kreis Schlochau, am fischreichen Bölzigsee und der Staatsbahnlinie Neustettin-Stolpmünde, 157 m ü. M., hat eine evangelische ...
Baldensperger
Baldensperger, Wilhelm, Theolog, geb. 12. Dez. 1856 zu Mülhausen im Elsaß, 1880 Pfarrverweser zu St. Peter in Straßburg, 1882–83 Redaktionssekretär des »Journal du ...
Balder
Balder (altnord. Baldr), ein german. Gott, von dem jedoch nur die nordischen Quellen Ausführlicheres erzählen, während seine Verehrung in Deutschland nur durch den zweiten ...
Balderbrunnen
Balderbrunnen, s. Quellenkultus.
Balderich
Balderich, s. Baudrier.
Baldersteine
Baldersteine, s. Opfersteine.
Baldeschi
Baldeschi (spr. -déski), s. Baldus de Ubaldis.
Baldewin
Baldewin, romanisiert Balduin, altdeutscher Mannesname, im deutschen Tierepos Name des Esels.
Baldgreis
Baldgreis, s. Senecio.
Baldi
Baldi, Bernardino, ital. Dichter und Gelehrter, geb. 6. Juni 1553 in Urbino, gest. daselbst 12. Okt. 1617, studierte in Padua besonders Mathematik und Griechisch, kehrte 1576 nach ...
Baldīni
Baldīni, Baccio, ital. Goldschmied und Kupferstecher, geb. 1436, gest. nach 1480, tätig in Florenz, einer der ältesten italienischen Kupferstecher. Seine Stiche, die noch sehr ...
Baldinucci
Baldinucci (spr. -nuttschi), Filippo, ital. Kunstschriftsteller, geb. 1624 in Florenz, gest. daselbst 1696, hat sich um die Kunstgeschichte durch die Herausgabe eines umfassenden ...
Baldissēra
Baldissēra, Antonio, ital. General, geb. 27. Mai 1838 in Udine als Sohn eines österreichischen Statthaltereirats, besuchte seit 1849 die Militärakademie in Wiener-Neustadt und ...
Baldo, Monte
Baldo, Monte, Berggruppe der südlichen Kalkalpen, zu den Trientiner Alpen (Etschbuchtgebirge) gehörig, an der Grenze von Südtirol und Italien (Provinz Verona), bildet einen 42 ...
Baldócz
Baldócz (spr. bálldōz), Badeort bei Kirchdrauf im ungar. Komitat Zips, 438 m ü. M., mit zwei erdigen, kalkhaltigen Säuerlingen und (1901) 160 Einw.
Baldohn
Baldohn, Badeort im Kreise Bauske des russ. Gouv. Kurland, unweit der Station Uxküll der Riga-Dünaburger Bahn, mit Schwefelquellen.
Baldōwer
Baldōwer (hebr.), in der Gaunersprache der die Gelegenheit zu Diebstählen Auskundschaftende, daher »ausbaldowern« für auskundschaften.
Baldr
Baldr, s. Balder.
Baldracan
Baldracan, s. Crambe.
Baldrian
Baldrian, s. Valeriana; griechischer B. s. Polemonium.
Baldrianäther
Baldrianäther, s. Valeriansäure.
Baldrianöl
Baldrianöl, durch Destillation mit Wasser aus der Baldrianwurzel gewonnenes (Ausbeute 0,5–1 Proz.) blaßgelbes oder grünliches, dünnflüssiges, ätherisches Öl von ...
Baldrianpflanzen
Baldrianpflanzen, s. Valerianazeen.
Baldriansäure
Baldriansäure, soviel wie Valeriansäure.
Baldriantinktur
Baldriantinktur, s. Tinktur.
Balduin
Balduin, männlicher Vorname, dem altdeutschen Baldewin (s. d.) entsprechend. Bemerkenswert: Lateinische Kaiser des oströmischen Reiches: 1) B. I., Sohn Balduins VIII., Grafen ...
Balduin von Luxemburg
Balduin von Luxemburg, Erzbischof von Trier, geb. 1285, gest. 21. Jan. 1354 in Trier, Sohn des 1288 bei Woringen gefallenen Grafen Heinrich von Luxemburg, Bruder des Kaisers ...
Baldung
Baldung, Hans, genannt Grün oder Grien, Maler, Kupferstecher und Zeichner für den Holzschnitt, geb. zwischen 1475 und 1480 in Weyerstein am Turm bei Straßburg, bildete sich ...


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