Слова на букву kupf-male (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
На главную О проекте Обратная связь Поддержать проектДобавить в избранное

  
EN-DE-FR →  Meyers Großes Konversations Lexikon →  agri-bald bald-brig brig-crus crus-eise eise-fluß fluß-gran gran-honn hono-karp karp-kupf kupf-male malé-must must-paph paph-prot prot-saar saar-senk senl-supī supl-utĭc utic-zehn


Слова на букву kupf-male (8408)

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 > >>
Kusaie
Kusaie ( Ualan), östlichste Insel der deutschen Karolinen (s. d.), 110 qkm mit 500 Einw., die auf der dem gebirgigen Innern (657 m) angelagerten Strandebene Taro, Zuckerrohr, ...
Kusch
Kusch (ägypt. Kosch), der von den Ägyptern gebrauchte und von den Semiten übernommene alte Name für Nubien und das Land südlich davon. In seinem nördlichen Teil bis zum 21. ...
Kuschadasy
Kuschadasy, türk. Name von Scalanova (s. d.).
Kuschaks
Kuschaks, wollene, mit Fransen und Borten versehene Leibbinden aus roher Wolle für Kleinasien.
Kuschen
Kuschen (franz. coucher), auf Befehl sich legen und still verhalten (zunächst von Hunden, dann auch übertragen gebraucht).
Kuschīten
Kuschīten, Bewohner des Landes Kusch (s. d.), nach Lepsius (»Nubische Grammatik«, Berl. 1880) die ostafrikanischen, nichtsemitischen Völker (Galla, Somal, Bischarin u. a.) ...
Kuschk-i-Nakhud
Kuschk-i-Nakhud (Kischk-i-Nakhud), Stadt in Afghanistan, westlich von Kandahar und nördlich vom Argandab. Hier wurde eine englisch-indische Brigade unter General Burrows durch ...
Kuschwarda
Kuschwarda, Marktflecken in Böhmen, Bezirksh. Prachatitz, im Böhmerwald, nahe der bayrischen Grenze, an der Straße von Winterberg nach Freiung (Goldener Steig) gelegen, ...
Kusel
Kusel, Bezirksamtsstadt im bayr. Regbez. Pfalz, an der Linie Landstuhl-K. der Pfälzischen Eisenbahn, 205 m ü. M., hat eine evangelische und eine kath. Kirche (letztere ein ...
Kuseler Schichten
Kuseler Schichten, eine nach ihrem Auftreten bei Kusel in der Rheinpfalz benannte Stufe des Unterrotliegenden, s. Text zur Tafel »Dyasformation«.
Kuselīt
Kuselīt, eine am Remigiusberg bei Kusel typisch auftretende Abart des Augitporphyrits, s. Porphyrit.
Kusir
Kusir, Nähseide, s. Seide.
Kuskokwim
Kuskokwim, Fluß im nordamerikan. Territorium Alaska, entspringt auf der Westseite der Alaskaberge und mündet, 1300 km lang, wovon 800 km schiffbar, ein Delta bildend, in die ...
Kuskus [1]
Kuskus, Wurzel, s. Andropogon.
Kuskus [2]
Kuskus, Beuteltier, s. Kusu.
Kuskussu
Kuskussu, nordafrikanisches Gericht, mit Hammelfett angemachte Weizen- oder Maisgrütze.
Kuskutoideen
Kuskutoideen (Flachsseidenpflanzen), s. Konvolvulazeen.
Küsnacht
Küsnacht (Küßnacht), Dorf im schweizer. Kanton Zürich, Bezirk Meilen, 427 m ü. M., am rechten Ufer des Zürichsees, Dampferstation, an der Eisenbahn Zürich-Rapperswil, mit ...
Kusnezk
Kusnezk, 1) Kreisstadt im russ. Gouv. Saratow, am Trujew und der Eisenbahn Sysran-Wjasma, mit 4 Kirchen, bedeutenden Gerbereien und Pelzfabriken und (1897) 21,740 Einw. Im Kreis ...
Kussala
Kussala, s. Hagenia abyssinica, Text zur Tafel »Arzneipflanzen III«, Fig. 4.
Kusser
Kusser (Cousser), Johann Siegmund, Komponist, geb. 1657 in Preßburg, gest. 1727 in Dublin, kam wahrscheinlich früh mit seinen Eltern nach Stuttgart, wo er 1682 Hofmusiker war, ...
Kusseri
Kusseri (Kusri), Ort an der Mündung des Logone in den Schari, im mittlern Sudân, wo 21. April 1900 Rabeh (s. d.) durch die Franzosen besiegt ward und fiel; Major Lamy fiel dabei ...
Kusserow
Kusserow, 1) Ferdinand von, preuß. General, geb. 26. Dez. 1792 in Berlin, gest. 7. Jan. 1855 in Düsseldorf, studierte seit 1808 auf dem Friedrich Wilhelms-Institut in Berlin ...
Kusso
Kusso (Kussobaum), s. Hagenia abyssinica, Text zur Tafel »Arzneipflanzen III«, Fig. 4.
Küste
Küste (Gestade; hierzu Tafel »Küstenbildungen I und II«), der vom Meer oder einem großen Binnensee bespülte und begrenzte Teil des Festlandes und der Inseln. Die Küsten ...
Küste
Küstenbildungen I. Küstenbildungen II.
Küstenartillerie
Küstenartillerie (See-, Marineartillerie), die bei Verteidigung der Küstenwerke (s. Festung, S. 477) tätige Artillerie. Deutschland besitzt für diese Zwecke die ...
Küstenartillerie-Inspektion
Küstenartillerie-Inspektion, s. Marineartilerie.
Küstenbatterie
Küstenbatterie (Strand- oder Hafenbatterie), s. Festung, S. 477, und Tafel »Festungsbau II«, Fig. 26–29.
Küstenbefestigung
Küstenbefestigung, wasserbautechnische Arbeit, s. Seeuferbau.
Küstenbefestigungen
Küstenbefestigungen, s. Festung, S. 477 f.
Küstenbeleuchtung
Küstenbeleuchtung (hierzu Karte »Leuchtfeuer an den deutschen Küsten«), die Gesamtheit der Leuchtfeuer (Leuchttürme, Feuerschiffe und Leuchttonnen), durch die den Schiffen ...
Küstenbeleuchtung
Leuchtfeuer an den deutschen Küsten.
Küstenbeobachtungsstationen
Küstenbeobachtungsstationen auf Leuchttürmen und andern geeigneten Küstenpunkten sollen im Kriege die Bewegungen feindlicher Schiffe telegraphisch an die Kriegsleitung melden; ...
Küstenbeschreibungsbureau
Küstenbeschreibungsbureau, in Österreich-Ungarn ein militärgeographisches, unter Leitung eines höhern Marineoffiziers stehendes Amt in Pola, dessen Bestimmung seinem Namen ...
Küstenbewahrer
Küstenbewahrer, alte Benennung für Küstenverteidigungsschiffe (s. d.).
Küstenbezirksämter
Küstenbezirksämter. Die deutsche Küste der Ost- und Nordsee ist in sechs Küstenbezirke eingeteilt, die von Küstenbezirksämtern verwaltet werden, an deren Spitze je ein ...
Küstenbildungen
Küstenbildungen, s. Küste.
Küstenbrüder
Küstenbrüder, s. Flibustier.
Küstendamm
Küstendamm, s. Küstenwälle.
Küstendil
Küstendil (Köstendil), Hauptstadt eines Kreises in Bulgarien, die Colonia Ulpia Pautalia der Römer, Welbuschd der mittelalterlichen Slawen, in einem von der Struma ...
Küstendsche
Küstendsche, alter Name (bis 1878) der jetzt rumän. Stadt Constantza (s. d.).
Küstenentwickelung
Küstenentwickelung, s. Küste und Festland.
Küstenfahrt
Küstenfahrt, s. Küstenfrachtfahrt.
Küstenfeuer
Küstenfeuer, s. Küstenbeleuchtung.
Küstenfieber
Küstenfieber, soviel wie Malaria; s. auch Trypanosomenkrankheiten.
Küstenfischerei
Küstenfischerei, s. Fischerei, S. 613.
Küstenfort
Küstenfort, vgl. Artikel »Festung«, S. 478 und Tafel »Festungsbau II«.
Küstenfrachtfahrt
Küstenfrachtfahrt (Küstenfahrt, franz. Cabotage, vom span. cabo, Kap, engl. Coasting trade, span. Comercio do cabotaje), die Frachtschiffahrt zwischen Häfen desselben Landes. ...
Küstenfunde
Küstenfunde, Funde aus der Steinzeit an den dänischen und südschwedischen Küsten, die aus meist roh zugehauenen, zum Teil eigentümlichen Typen von Steingeräten, Äxten, ...
Küstengebiet [1]
Küstengebiet, s. Küstengewässer und Seegebiet.
Küstengebiet [2]
Küstengebiet, russisch-sibir. Provinz, s. Küstenprovinz.
Küstengebirge
Küstengebirge, s. Coast Ranges.
Küstengeschütze
Küstengeschütze, in Küstenbefestigungen zur Bekämpfung feindlicher Schiffe aufgestellte Geschütze großen und größten Kalibers. Sie schießen gegen Panzerschiffe mit ...
Küstengewässer
Küstengewässer (Küsten meer), Bezeichnung für denjenigen Teil des Weltmeeres, den der Uferstaat durch Strandbatterien von der Küste des Festlandes oder der Inseln aus ...
Küstenhandbücher
Küstenhandbücher (fälschlich meist Segelhandbücher genannt), Beschreibungen der Küstengewässer und Küstengegenden sowie der Seehäfen als Ergänzung und Erläuterung der ...
Küstenhandel
Küstenhandel, der durch Küstenfrachtfahrt (s. d.) vermittelte Handel.
Küsteninsel
Küsteninsel (Gestadeinsel), s. Insel, S. 867.
Küsteninspektion
Küsteninspektion, s. Küstenbezirksamt.
Küstenkarten
Küstenkarten, s. Seekarten.
Küstenklima
Küstenklima, s. Klima, S. 138.
Küstenkrieg
Küstenkrieg, der Kampf einer die See beherrschenden Flotte gegen die feindliche Küste. Aufgaben des Angreifers sind: Sperrung des Schiffsverkehrs (s. Blockade), Niederkämpfung ...
Küstenland, österreichisch-illyrisches
Küstenland, österreichisch-illyrisches (ital. Litorale, slowen. Primorje), das aus drei Kronländern: der gefürsteten Grafschaft Görz und Gradisca, der Markgrafschaft Istrien ...
Küstenlinien
Küstenlinien, s. Strandlinien.
Küstenmeer
Küstenmeer, s. Küstengewässer und Seegebiet.
Küstenpanzerschiffe
Küstenpanzerschiffe, kleine Panzerschiffe von etwa 3–5000 Ton. Wasserverdrängung mit meist geringer Geschwindigkeit und verhältnismäßig schwerer Bewaffnung; manche sind ...
Küstenprovinz
Küstenprovinz (russ. Primorskaja Oblaßtj), russisch-sibir. Provinz des Generalgouv. Amur (s. Karte »Sibirien«), am Japanischen, Ochotskischen und Beringmeer, grenzt im N. an ...
Küstenriffe
Küstenriffe, s. Koralleninseln.
Küstenvermessung
Küstenvermessung, die Vermessung der Meeresküsten und der sie umsäumenden Gewässer nach allen für die Schiffahrt wichtigen Gesichtspunkten zur Darstellung dieser Aufnahmen in ...
Küstenverteidigungsschiffe
Küstenverteidigungsschiffe (Küstenverteidiger), Kriegsfahrzeuge zur Verteidigung der Küsten und zwar Küstenpanzerschiffe (s. d.), Panzerkanonenboote, Torpedoboote und ...
Küstenwache
Küstenwache (engl. Coast guard), eine besondere Art englischer Marinereserve; etwa ein Dutzend Panzerlinienschiffe und Kreuzer mit zwei Drittel der vollen Besatzung bilden die ...
Küstenwälle
Küstenwälle, die von schräg auf die Küste treffenden Wellen erzeugten Geröll- u. Sandablagerungen, die sich an flachen Küsten und besonders da, wo Meeresbuchten in das Land ...
Küster
Küster (v. lat. custos, »Wächter«), Aufseher über die Kirchengebäude, deren Schlüssel und heilige Gerätschaften er in Verwahrung hat (vgl. Mesner). Zuweilen ist das ...
Küster, Ernst
Küster, Ernst, Mediziner, geb. 2. Nov. 1839 auf dem Gute Kalkofen auf Wollin, studierte in Bonn, Würzburg und Berlin Medizin, wurde Hilfsarzt am Hedwigs-Krankenhaus in Berlin, ...
Küstner
Küstner, 1) Karl Theodor von, Theaterleiter, geb. 26. Nov. 1784 in Leipzig, gest. daselbst 28. Okt. 1864, studierte in seiner Vaterstadt und in Göttingen die Rechte und machte ...
Kustōde
Kustōde (ital.), soviel wie Kustos (s. d.).
Kustos
Kustos (lat.), Hüter, Wächter; Beamter an einer Bibliothek, Kunst-, Naturaliensammlung etc.; auch Kirchenhüter, Küster. – In der Buchdruckerkunst nannte man früher K. ...
Küstrin
Küstrin (Cüstrin), Stadt und Festung ersten Ranges im preuß. Regbez. Frankfurt, Kreis Königsberg i. N., an der Mündung der Warthe in die Oder, Knotenpunkt der ...
Kusu
Kusu (Kuskus, Trichosurus Less.), Beuteltiergattung aus der Familie der Phalanger (Phalangistidae), Tiere mit ziemlich großen Ohren, glatthaarigem Pelz, bis auf die Unterseite ...
Kusunda
Kusunda, Bergvolk in Nepal, westl. vom Haupttal, mit den Tschepang, nach einigen auch mit den Haju verwandt, ein noch sehr roher Stamm, wahrscheinlich die Urbevölkerung des ...
Kutahia
Kutahia, kleinasiat. Stadt, s. Kjutahia.
Kutaïs [1]
Kutaïs (Kutaïß), Gouvernement des russ. Generalgouvernements Kaukasien (Transkaukasien, s. Karle »Kaukasien«), begrenzt im W. vom Schwarzen Meer, im N. von den Provinzen ...
Kutaïs [2]
Kutaïs, Hauptstadt des gleichnamigen russ. Gouvernements (s. oben), 203 m ü. M., am Rion und an der Bahn Rion-K.-Tkwibuli, Sitz des Gouverneurs, des Kommandos einer ...
Kutbe
Kutbe (arab.), s. Chutbe.
Kutei
Kutei (Koti, niederländ. Koetei), zur niederländ. Süd- und Ostabteilung von Borneo gehöriger Staat im Becken des Mahakam oder K., zwischen der Straße von Makassar im O., ...
Kuteragummi
Kuteragummi, s. Maximilianea.
Kutha
Kutha (Kuth, baylonisch Kutu), alte babylonische Stadt (2 Kön. 17,24), heutzutage Ruinenstätte Tell Ibrahim etwa 10 engl. Meilen östlich von Babylon. Stadtgott war Nergal (s. ...
Kuthul
Kuthul (Jakholz), s. Artocarpus.
Kutikulārschicht, Kutīn
Kutikulārschicht, Kutīn, s. Hautgewebe.
Kutja
Kutja, russ. Nationalgericht aus Reis mit großen Rosinen, namentlich bei Totenfeiern üblich.
Kutno
Kutno, Kreisstadt im russisch-poln. Gouv. Warschau, an der Warschau-Wiener Bahn (Zweig nach Thorn), hat 2 Kirchen, eine höhere Lehranstalt, mehrere Mühlen, Kornhandel und (1897) ...
Kutonaqua
Kutonaqua (Kootenay), nordamerikan. Indianervolk mit eigner Sprache im Quellgebiet des Columbiaflusses. Sie zählen gegen 500 Seelen und zeichnen sich durch Rechtschaffenheit und ...
Kûtrûn
Kûtrûn, s. Gudrun.
Kutsch
Kutsch (engl. cutch), soviel wie Katechu.
Kutsch Behar
Kutsch Behar (Kotsch Behar, engl. Kuch Behar oder Cooch Behar), Vasallenstaat in der britisch-ind. Provinz Bengalen, ganz von britischem Gebiet umschlossen, 3385 qkm mit (1901) ...
Kutscha
Kutscha, Stadt im chines. Ostturkistan, unter 41°37' nördl. Br., 970 m ü. M., an der Straße von Kaschgar nach Hami, am Kutschei-Koksufluß, kommerziell wie strategisch ...
Kutscha Darja
Kutscha Darja (Koktscha-Darja), Nebenfluß des Amu Darja (s. d.).
Kutschân
Kutschân, ehemals Stadt in der pers. Provinz Chorasan, im obern fruchtbaren und wohlangebauten Atrektal, 1255 m ü. M., mit 2000 Häusern und etwa 10,000 Einw. (meist Kurden), ...
Kutsche
Kutsche (v. ungar. kocsi, spr. kotschi, d. h. aus Kocs, einem Dorf bei Raab), ein im 15. Jahrh. aufgekommener Wagen zur Personenbeförderung, mit Kutschkasten, der mittels Federn ...
Kutscher
Kutscher, der Leiter eines Wagens, s. Fahrkunst. Vgl. Meinert, Merkbuch für Herrschaftskutscher und Pferdebesitzer (Berl. 1898); Prinz Reuß j. L., Heinrich XXVIII., Der korrekte ...
Kutschi
Kutschi, Volksstamm, s. Kuči.
Kutsching
Kutsching, Stadt auf Borneo, s. Sarawak.
Kutschinotsu
Kutschinotsu, Hafen in der japan. Provinz Hizen, an der Westküste von Kiusiu, mit 7000 Einw., seit 1889 dem Fremdhandel eröffnet.
Kutschkelied
Kutschkelied, bekanntes Soldatenlied aus dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71, das mit dem Reim eines Liedes aus den Befreiungskriegen (1814): »Was kraucht dort in dem ...
Kutschker
Kutschker, Johann Baptist, Erzbischof von Wien, geb. 11. April 1810 zu Wiese in Österreichisch-Schlesien als Sohn eines Webers, gest. 27. Jan. 1881 in Wien, studierte in Troppau, ...
Kutschöng
Kutschöng (Gutschen, mongol. Sontschi), Stadt in der chines. Dsungarei, östlich von Urumtschi, an der Straße von Kuldscha nach Barkul, Stapelplatz für den ...
Kütschük
Kütschük (türk.), in zusammengesetzten Ortsnamen oft vorkommend, bedeutet »klein« (Gegensatz: Böjük oder Ulu, »groß«).
Kütschük Kainardschi
Kütschük Kainardschi (Küčük-Kainardža), Dorf im Fürstentum Bulgarien, 23 km südöstlich von Silistria. Hier 21. Juli 1774 Friedensschluß zwischen Rußland und der ...
Kütschük Menderez
Kütschük Menderez, Fluß, s. Kaystros.
Kutsma
Kutsma (ungar.), ehemalige Kopfbedeckung der österreichischen Husaren: schwarze Pelzmütze mit farbigem Kalpak, Schnurbesatz und Federschmuck.
Kutte
Kutte, der kurz nach St. Benedikt aus der Vereinigung der Tunika mit der Kapuze entstandene gewöhnliche Rock der Mönchsorden, der, von oben bis unten weit, auf die Füße ...
Kuttelfisch
Kuttelfisch, s. Sepie.
Kutteln
Kutteln, die Gedärme samt Wanst und Magen, besonders der eßbaren Tiere.
Kuttenberg
Kuttenberg (tschech. Hora Kutná), Stadt in Böhmen, 253 m ü. M., an der Linie Wien-Tetschen der Österreichischen Nordwestbahn und der Kuttenberger Lokalbahn gelegen, Sitz einer ...
Kuttengeier
Kuttengeier, s. Geier.
Kutter
Kutter, in den nordischen Meeren einmastiges Küsten- und Fischerfahrzeug. Die K. haben 12–100 Ton. Gehalt, im Verhältnis zur Länge beträchtlichen Tiefgang, sind scharf ...
Kutter, Wilhelm
Kutter, Wilhelm, Ingenieur, geb. 23. Aug. 1818 in Ravensburg, gest. 6. Mai 1888 in Bern, war lange Zeit Sekretär der Baudirektion des Kantons Bern, beschäftigte sich mit der ...
Kutterbrigg
Kutterbrigg, ältere Bezeichnung eines scharfgebauten kleinen Segelkriegsschiffes mit hoher Briggtakelung.
Kutterolf
Kutterolf (Gutteruf), altdeutsches Trinkglas mit langem, engem, aus mehreren Rohren gebildetem Halse. S. Ängster (mit Abbildung).
Kutūsow
Kutūsow, Michael Ilarionowitsch Golenischtschew K., Fürst Smolenskij, russ. Feldmarschall, geb. 16. Sept. 1745 als Sohn des Generals und Senators K., gest. 28. April 1813, trat ...
Kuty
Kuty, Stadt in Galizien, Bezirksh. Kosów, am Czeremosz (Nebenfluß des Pruth), der die Stadt von dem zur Bukowina gehörigen Orte Wiznitz trennt, Sitz eines Bezirksgerichts, hat ...
Kütz.
Kütz. bei Pflanzennamen Abkürzung für:
Kützing
Kützing, Friedrich Traugott, Botaniker, geb. 8. Dez. 1807 in Ritteburg bei Artern, gest. 9. Sept. 1893 in Nordhausen, war Apotheker, studierte in Halle Naturwissenschaft, wurde ...
Kutzowlachen
Kutzowlachen, s. Zinzaren.
Kuvelierung
Kuvelierung, s. Bergbau (Grubenausbau), S. 667.
Kuvert
Kuvert (franz. couvert), das Gedeck bei Tische; auch Briefumschlag (franz. nur: enveloppe); kuvertieren, einschlagen, einen Brief mit einem K. versehen.
Kuvertmaschine
Kuvertmaschine (hierzu Tafel »Kuvertmaschinen«), mechanische Vorrichtung zur Anfertigung von Briefumschlägen. Ein Papierhändler Brewer in Brighton fertigte 1820 für die ...
Kuvertmaschinen
Kuvertmaschinen.
Kuverwasser
Kuverwasser, s. Köhrwasser.
Küvette
Küvette (franz. cuvette), s. Künette; bei Taschenuhren die innere Metallplatte, die das Werk verschließt und vor dem Eindringen von Staub etc. verwahrt; in der Zahnheilkunde ...
Kuweit
Kuweit (Koweit), s. Kuëit.
Kux
Kux (früher Kuckus, Kuches etc., v. böhm. kukus), ein bestimmter ideeller Anteil an dem einer Gewerkschaft gehörigen gemeinschaftlichen Bergwerkseigentum (s. Bergrecht, S. 681, ...
Kuxberg
Kuxberg, s. Elm (Elmwald).
Kuxhaven
Kuxhaven (Cuxhaven), Stadt und Hafenort im Hamburger Amt Ritzebüttel, links an der Elbmündung, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Harburg-K. und Geestemünde-K., wurde 1873 aus ...
Kuxschein
Kuxschein, s. Kux.
Kuyper
Kuyper (spr. keuper), Abraham, niederländ. Staatsmann und Theolog, geb. 29. Okt. 1837 in Maassluis, studierte in Leiden Theologie, wurde Prediger und 1874 Mitglied der Zweiten ...
Kuza
Kuza, soviel wie Cusa, s. Alexander 15).
Kuzuja Balka
Kuzuja Balka, s. Nowyj Bug.
Kuß
Kuß (lat. Osculum), das Ausdrücken der Lippen auf irgend einen Gegenstand und namentlich auf den Mund einer andern Person als Zeichen der Freundschaft, Achtung und Liebe, eine ...
Kußmarkt
Kußmarkt, s. Kuß.
Kußmaul
Kußmaul, Adolf, Mediziner, geb. 22. Febr. 1822 in Graben bei Karlsruhe, gest. 28. Mai 1902 in Heidelberg, studierte in Heidelberg, ward Assistent bei Nägele und Pfeufer und ...
Kußmünzen
Kußmünzen, s. Bajoire.
Küßnacht
Küßnacht, 1) (neuerdings Küßnach) Flecken und Bezirkshauptort im schweizer. Kanton Schwyz, 440 m ü. M.,-am Fuß des Rigi und am Oberende des Küßnachter Sees, einer Bucht ...
Kußtafel
Kußtafel (lat. Pax), aus Silber oder Gold, Elfenbein, Holz und andern Stoffen gefertigtes viereckiges Täfelchen, das gewöhnlich die Darstellung der Kreuzigung Christi enthält ...
Kußwochen
Kußwochen, s. Flitterwochen.
Kvalö
Kvalö, Insel an der nordwestlichen Küste Norwegens, westlich von Tromsö, durch einen schmalen Kanal vom Festland getrennt, 746 qkm (19,5 QM.) groß. Eine andre Insel gleichen ...
Kvänaugenfjord
Kvänaugenfjord, Meerbusen an der Nordwestküste Norwegens, nordöstlich von Tromsö.
Kvičala
Kvičala (spr. kwitschala), Johann, tschech. Philolog und Politiker, geb. 6. Mai 1834 zu Münchengrätz in Böhmen, studierte in Prag und Bonn und wurde 1867 ordentlicher ...
Kwajalein
Kwajalein (Menzikoff), Insel, s. Quadelen.
Kwakiutl
Kwakiutl, Indianervolk Nordwestamerikas, im Norden der Vancouverinsel und an der gegenüberliegenden Küste von Britisch-Kolumbien. Ihre dem Selisch verwandte Sprache wird in drei ...
Kwala Lumpur
Kwala Lumpur, s. Perak.
Kwamouth
Kwamouth, Station im Kongostaat (s. d.).
Kwan
Kwan, 1) anamit. Geldschnur, s. Dong; der Kurs gegen den Säulenpiaster wechselt stark. – 2) Gewicht in Japan zu 1000 Meh, amtlich = 3,7565 kg, in Anam = 500 Kān.
Kwänen
Kwänen (auch Kväner), finn. Volksstamm, s. Quänen.
Kwango
Kwango, Nebenfluß des Kassai (Afrika), s. Kuango.
Kwangsi
Kwangsi, Provinz im südlichen China (s. Karte »China«), begrenzt von Kwangtung im O. und SO., Tungking im SW., Yünnan im W., Kweitschou und Hunan im N.: 217,300 qkm mit ...
Kwangtschoufu
Kwangtschoufu, Stadt, s. Kanton.
Kwangtschouwan
Kwangtschouwan, franz. Pachtgebiet an der Ostküste der Halbinsel von Leitschou in der chinesischen Provinz Kwangtung, benannt nach der Bucht von K., durch Vertrag vom 10. April ...
Kwangtung
Kwangtung, Provinz des südlichen China (s. Karte »China«), begrenzt im W. von Kwangsi, im N. von Hunan, Kiangsi und Fokiën, im S. vom Südchinesischen Meer, von dem durch die ...
Kwangßü
Kwangßü (»glänzender Erfolg«), Regentenname von Tsai-Tien Kwang-Hsü als Kaiser von China, geb. 2. Aug. 1872 in Peking, folgte, durch das Los zum Herrscher bestimmt, seinem ...
Kwantung
Kwantung, eigentlich allgemeine chines. Bezeichnung für die Mandschurei (»östlich von der Barriere«, das ist vom Palisadenzaun, der Grenze zwischen Tschili und der ...
Kwanza
Kwanza (Kuanza), afrikan. Fluß, s. Koanza.
Kwartnik
Kwartnik, poln. Halbgroschen mit dem thronenden König und auf der Rückseite dem Adler, seit 1350, dann von den Jagellonen ab zahlreich geprägt.
Kwasir
Kwasir, in der nord. Mythologie ein Gott, den die Asen und Wanen bei ihrem Friedensschluß aus ihrem gemeinsamen Speichel schufen. K. vereinigte daher in sich die Fähigkeiten ...
Kwasoku
Kwasoku (spr. ka-, »Blume der Familien«), moderne Bezeichnung für den japanischen Adel. Nach dem Fall des Schôgunats wurde 1869 der Unterschied zwischen Hofadel (Kuge) und ...
Kwaß
Kwaß, ein durch gleichzeitige saure und alkoholische Gärung aus Mehl von Weizen, Roggen, Gerste, Buchweizen oder aus Malz dieser Getreidesorten, auch aus Brot oder einem Gemisch ...
Kwei-hwa-tschöng
Kwei-hwa-tschöng, chines. Stadt, s. Kukuchoto.
Kweitschou
Kweitschou, Provinz im südwestlichen China, begrenzt von den Provinzen Yünnan im W., Kwangsi im S., Hunan im O. und Sz'tschwan im N., 157,200 qkm mit 3,400,000 Einw. (22 auf 1 ...
Kwemme
Kwemme, s. Telfairia.
Kwenlun
Kwenlun (Kuenlün), Gesamtname für den Gebirgszug, der Zentralasien mit wechselnder Breite von der Kaschgarischen Kette am Ostende der Pamirs bis zum Funjuschan in China, vom 74. ...
Kwikpak
Kwikpak, Fluß in Nordamerika, s. Yukon.
Kwítka
Kwítka (Kwítko), Grigorij Fjodorowitsch, russ. (namentlich kleinruss.) Schriftsteller, auch unter dem Namen Osnowjanenko bekannt, geb. 29. (18.) Nov. 1778 in Osnowa unweit ...
Kwo
Kwo, Längenmaß in Anam, s. Gon.
Kwō-tai-shi
Kwō-tai-shi (kwo = kaiserlich, tai = groß, shi = Kind), in Japan der kaiserliche Kronprinz.
Kworra
Kworra, Name für den mit dem Binuë vereinigten Niger (s. d.).
Ky
Ky., Abkürzung für Kentucky (Staat).
Kyanäen
Kyanäen, Inseln, s. Symplegaden.
Kyăne
Kyăne, Nymphe, Gespielin der Persephone (s. d.), ward nach deren Entführung in die gleichnamige Quelle bei Syrakus verwandelt.
Kyanisieren
Kyanisieren, eine vom Engländer J. Howard Kyan (spr. kāīän) 1832 erfundene Methode der Holzkonservierung, s. Holz, S. 495.
Kyanōl
Kyanōl (Blauöl), soviel wie Anilin.
Kyănos
Kyănos, bei Homer (Ilias) wahrscheinlich ein blauer Glasfluß, mit dem Wände, Schilde und Panzer geschmückt wurden. Die in neuerer Zeit ausgesprochene Ansicht, daß K. an ...
Kyartum
Kyartum, Stadt, s. Chartum.
Kyăthos
Kyăthos (Cyathus), altgriech. Schöpf- und Trinkgefäß in Gestalt moderner Mundtassen, nur mit den Rand weit überragendem Henkel (s. Abbildungen) und von bestimmtem Maß. Als ...
Kyaw
Kyaw (Kyau), Friedrich Wilhelm, Freiherr von, bekannter Satiriker, geb. 6. Mai 1654 auf dem Rittergut Oberstrahwalde bei Herrnhut, gest. 19. Jan. 1733, trat 1670 als Gemeiner in ...
Kyaxăres
Kyaxăres (altpers. Huvaxschatara, »sehr schönes Wachstum habend«), medischer Herrscher, folgte seinem Vater Phraortes, der im Kampf gegen die Assyrer fiel, um 625 v. Chr., ...
Kybĕle
Kybĕle (auch Kybēbe), in Phrygien heimische, aber auch in ganz Kleinasien verehrte Natur- und Kulturgöttin, Vertreterin der gebärenden Kraft der Natur, Urheberin des Acker- ...
Kybernētik
Kybernētik (griech., »Steuermannskunst«), in der Theologie die Lehre vom Kirchenregiment.
Kyburg
Kyburg (Kiburg), 1) Pfarrdorf im schweizer. Kanton Zürich, Bezirk Pfäffikon, 632 m ü. M., 3 km von der Station Sennhof-K. der Tößtalbahn, mit 362 Einw. und dem ...
Kyd
Kyd, Thomas, engl. Dramatiker, geb. um 1560 vermutlich in London, gest. daselbst 1595, erzogen an der Merchant Taylors' Schule, wurde zuerst Notar, bearbeitete dann den aus Saxo ...
Kydathenaion
Kydathenaion, s. Athen, S. 26.
Kydippe
Kydippe, nach einer griech. Liebessage die Tochter eines vornehmen Atheners, vor die bei einem Fest im Artemistempel zu Delos Akontios, ein Jüngling von der Insel Keos, einen ...
Kydnos
Kydnos (Cydnus, jetzt Tarsus Tschai), Fluß in Kilikien, entspringt am Bulgar Dagh, nördlich von Tarsos, dessen Einwohnern seine jetzt versandete Mündung im Altertum als Hafen ...
Kydoniä
Kydoniä, s. Aiwalyk.
Kydonĭa
Kydonĭa, uralte, schon von Homer erwähnte Stadt an der Nordküste von Kreta, am Pyknos, mit einem verschließbaren Hafen. In ihrem Gebiet war die Heimat der Quitten, die davon ...
Kyffhäuser
Kyffhäuser, ziemlich isolierter, mit schönem Laubwald bestandener Bergrücken in Thüringen, zieht sich längs der Grenze des preußischen Kreises Sangerhausen und der ...
Kyffhäuserverband
Kyffhäuserverband, s. Verein Deutscher Studenten.
Kyjov
Kyjov, Stadt, s. Gaya 1).
Kykduin
Kykduin (spr. keikdeun), Fort, s. Helder (Stadt).
Kykladen
Kykladen, Inselgruppe im Ägäischen Meer (s. Karte »Griechenland«), die den Alten wie im Kreis um das heilige Eiland Delos gelagert erschien und daher K. (»Ringinseln«) ...
Kyklische Dichter
Kyklische Dichter (Kykliker), eine Reihe altgriechischer Epiker, die während der ersten 50 Olympiaden nach Homer die verschiedenen Kreise der um den Mittelpunkt der Homerischen ...
Kyklōpen
Kyklōpen, bei Hesiod die riesigen, einäugigen Söhne des Uranos und der Gäa: Arges, Steropes und Brontes. Von Uranos in den Tartaros geworfen, verhalfen sie dem Kronos zur ...
Kyknos
Kyknos (»Schwan«), 1) Sohn des Ares und der Pelopia, der den von Tempe nach Thermopylä Wandernden auflauerte, um aus ihren Schädeln seinem Vater einen Tempel zu bauen, wurde ...
Kyle
Kyle (spr. kail), Landschaft in Schottland, der mittlere Teil von Ayrshire (s. d.).
Kylix
Kylix (lat. calix), altgriechische flache Trinkschale mit zwei Henkeln am Rand und niedrigem Fuß (s. Abbildung). Kylix.
Kyll
Kyll, linker Nebenfluß der Mosel in der Rheinprovinz, entspringt nordwestlich von Kronenburg im Regbez. Aachen und mündet nach 142 km langem Laufe bei Ehrang. Das Tal der K. ist ...
Kyllburg
Kyllburg (Kilburg), Flecken im preuß. Regbez. Trier, Kreis Bitburg, an der Kyll und der Staatsbahnlinie Jünkerath-Stadtkyll, hat eine frühgotische kath. Kirche, ...
Kyllēne
Kyllēne, das 2374 m hohe Grenzgebirge zwischen Arkadien und Achaia, nächst dem Taygetos das höchste im Peloponnes. Es war dem Hermes heilig, der auf seinem Gipfel geboren sein ...
Kyllenĭos
Kyllenĭos, Beiname des auf dem Gebirge Kyllene gebornen und verehrten Hermes.
Kyllmann
Kyllmann, Walter, Architekt, geb. 16. Mai 1837 in Weyer bei Wald (Kreis Solingen), studierte auf der Berliner Bauakademie, ward 1866 Regierungsbaumeister, 1867 Kommissar bei der ...
Kylon
Kylon, Athener aus edlem Geschlecht, Sieger bei den Olympischen Spielen (640 v. Chr.) und Schwiegersohn des Theagenes, Tyrannen von Megara, suchte sich 636 (oder 632) durch einen ...
Kyma
Kyma, s. Kymation.
Kymation
Kymation (Kyma, griech., »Welle, Woge«, Blattwelle, Karnies), tektonische Bezeichnung für die architektonischen Profilglieder, durch die das Stützen symbolisiert wird. Je ...
Kyme
Kyme, größte Stadt in Äolis, Geburtsort des Geschichtschreibers Ephorus, am Elaïtischen Meerbusen, von Lokrern gegründet, historisch unwichtig. Ihre Einwohner wurden ihrer ...
Kymi
Kymi, anmutig zwischen Hügeln gelegene, wohlhabende Stadt nahe der Ostküste von Euböa, mit Weinbau, Handel bis nach Südrußland und (1896) 4882, als Gemeinde 7615 Einw. In der ...
Kymin Hill
Kymin Hill (spr. kimmin), s. Monmouth 1).
Kymmene-Elf
Kymmene-Elf, Fluß in Finnland, entspringt aus dem See Päijänne auf der Grenze der Gouvernements Tawastehus und St. Michel, durchfließt dann einige andre Seen und mündet nach ...
Kymographĭon
Kymographĭon, s. Tafel »Blut und Blutbewegung II«, S. III.
Kymophān
Kymophān (Cymophan), Mineral, s. Chrysoberyll.
Kymren
Kymren (Cymry), einheimischer Name der kelt. Bewohner von Wales (s. d.).
Kymrisch
Kymrisch, s. Welsche Sprache.
Kynance Cove
Kynance Cove (spr. kainĕns kōw), Bucht an der Südwestküste der engl. Grafschaft Cornwall, 2,4 km nordwestlich vom Vorgebirge Lizard, von Serpentinklippen eingerahmt. Am ...
Kynast
Kynast, eine dem Grafen Schaffgotsch gehörige Standesherrschaft im preuß. Regbez. Liegnitz, hat ihren Namen von dem Bergschloß gleichen Namens im Riesengebirge, das von Herzog ...
Kynätha
Kynätha, altgriech. Stadt in Arkadien, am Nordabhang des Aroaniagebirges, merkwürdig durch die Quelle Alyssos, deren Wasser die Hundswut heilen sollte. Ihre Einwohner galten als ...
Kyné
Kyné (griech.), bei den Griechen eine halbkugelförmige Mütze aus Leder, die Hirten, Landleute und Arbeiter zu tragen pflegten.
Kynegētik
Kynegētik (griech., »Hundeführung«), Jagdkunst, Jägerei.
Kyneton
Kyneton (spr. kaint'n), Stadt in dem britisch-austral. Staat Victoria, an der Bahnlinie Bendigo-Melbourne, mit Goldgräbereien, fruchtbarer Umgebung, Handel mit Getreide und Vieh ...
Kynewulf
Kynewulf (Cynewulf), engl. Dichter des 8.–9. Jahrh., aus einer anglischen Gegend, bearbeitete in Versen die Legenden »Juliana« und »Helene«, die Betrachtungen Gregors d. Gr. ...
Kyniatrīe
Kyniatrīe (griech.), Hundeheilkunde.
Kynĭker
Kynĭker (kynische Schule), eine von Antisthenes (s. d.) nach dem Tode des Sokrates gestiftete Sekte, wahrscheinlich von dem Gymnasium Kynosarges am Fuß des Lykabettos in Athen, ...
Kynisch
Kynisch, s. Zynisch.
Kynodesme
Kynodesme (Kynodesmion, v. griech. kyon, Hund, vulgär für Rute), soviel wie Infibulation (s. d.)
Kynologie
Kynologie (griech.), Lehre vom Hund.
Kynophorīe
Kynophorīe (griech.), s. Hundetragen.
Kynosarges
Kynosarges, s. Kyniker.
Kynoskephălä
Kynoskephălä (jetzt Mavro Buno), ein 800 m hoher Bergzug im Zentrum von Thessalien, wo 364 v. Chr. Pelopidas fiel und 197 T. Quinctius Flamininus über Philipp III. von ...
Kynosūra
Kynosūra, Nymphe des Ida auf Kreta, Amme des Zeus, von diesem in das Sternbild des Kleinen Bären verwandelt, wie ihre Genossin Helike in das des Großen.
Kynthĭos
Kynthĭos (lat. Cynthius), Beiname des Apollon, wie Kynthia der Artemis, vom Berg Kynthos auf Delos, an dessen Fuße sie geboren waren.
Kynurēnsäure
Kynurēnsäure C10H7NO3, eine Oxychinolinkarbonsäure OH.C9H5N.COOH, findet sich im Hundeharn bei Fleischfütterung, bildet farblose Kristalle mit 1 Molekül Kristallwasser, löst ...
Kynurĭa
Kynurĭa, gebirgige Küstenlandschaft des Peloponnes am Argolischen Meerbusen, von Resten einer vordorischen Urbevölkerung bewohnt, zuerst den Argeiern, seit 600 v. Chr. den ...
Kyot
Kyot. Auf einen provenzalischen Dichter dieses Namens beruft sich Wolfram von Eschenbach in seinem »Parzival« als den Gewährsmann seiner Darstellung. Abgesehen von dieser ...
Kyparissiä
Kyparissiä, amike Stadt an der Westküste von Messenien, schon in der »Ilias« erwähnt, nach dem Siege des Epameinondas über Sparta 369 v. Chr. durch Molenbauten zur ...
Kyparissia
Kyparissia, Hauptort einer Eparchie in Messenien, mit (1896) 6529, als Gemeinde 10,256 Ew.; s. Kyparissiä.
Kyparissos
Kyparissos, nach griechischer Sage ein schöner, von Apollon geliebter Knabe auf Keos, der aus Trauer um seinen versehentlich getöteten Lieblingshirsch sich in die als Trauerbaum ...
Kyphōsis
Kyphōsis (griech.), Verbuckelung, s. Pottsches Übel.
Kypris
Kypris, Beiname der Aphrodite (s. d.), von ihrem Lieblingsaufenthalt Cypern.
Kypros [1]
Kypros, Pflanze, s. Lawsonia.
Kypros [2]
Kypros, griech. Name von Cypern (s. d.).
Kypsĕlos
Kypsĕlos, Tyrann von Korinth, Sohn des Aëtion, angeblich daher benannt, weil seine Mutter Labda aus dem Geschlecht der mächtigen Bakchiaden, der vom Orakel ein Nachkomme ...
Kyrenaĭka
Kyrenaĭka, im Altertum eine reichbewässerte, fruchtbare Landschaft an der Nordküste Afrikas (s. Karte »Römisches Weltreich«), die das heutige Hochland von Barka (s. d.) in ...
Kyrenaĭker
Kyrenaĭker (kyrenaische Schule; Hedoniker, von hedonē, »Lust«), eine von Aristippos (s. d.) um 380 v. Chr. gestiftete philosophische Sekte, die ungefähr 100 Jahre inner- und ...
Kyrēne
Kyrēne, die Göttin der gleichnamigen Stadt in Libyen, von Apollon Mutter des Aristäos (s. d.), auf Kunstwerken einen Löwen bezwingend dargestellt. Vgl. Studniczka, Kyrene ...
Kyrene
Kyrene, im Altertum mächtige Stadt in Kyrenaika (s. d.), 631 v. Chr. gegründet, 80 Stadien vom Meere gelegen, Geburtsort der Philosophen Aristippos und Karneades und des ...
Kyrĭe eleïson
Kyrĭe eleïson (eigentlich eleeson, griech., »Herr, erbarme dich!«), eine schon durch Silvester I. aus der griechischen in die abendländische Kirche übertragene Gebetsform, ...
Kyrill
Kyrill, Kyrillos, s. Cyrillus.
Kyrill, Wladimirowitsch
Kyrill, Wladimirowitsch, russ. Großfürst, geb. 12. Okt. 1876 zu Zarskoje Sselo als Sohn des Großfürsten Wladimir Alexandrowitsch und der Maria Pawlowna, gebornen Herzogin zu ...
Kyrillica
Kyrillica (Kirilica, spr. kiriliza), s. Cyrillica.
Kyrĭologisch
Kyrĭologisch (griech.), in der eigentl. Bedeutung, nach dem Wortlaut zu verstehen (Gegensatz: tropisch).
Kyritz
Kyritz (K. in der Priegnitz), Hauptstadt des Kreises Ostpriegnitz im preuß. Regbez. Potsdam, an der Jägelitz, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Neustadt a. D.-Meyenburg und von ...
Kyros [1]
Kyros (lat. Cyrus), antiker Name des Flusses Kura (s. d. 2), ebenso des Flusses Pulwar in Persien, unweit dessen die Ruinen von Persepolis liegen.
Kyros [2]
Kyros (Cyrus, pers. Kûrusch, Koresch), 1) K., gewöhnlich der Ältere genannt, der Gründer des altpersischen Reiches, Sohn des Kambyses, eines Persers aus dem Geschlecht der ...
Kyrrhestĭka
Kyrrhestĭka, im Altertum Landschaft im nördlichen Syrien, zwischen Antiochia und Kommagene, das Gebiet der von den Mazedoniern benannten Stadt Kyrrhos (heute Choros).
Kyselack
Kyselack, Joseph, als Sonderling bekannter Reiseschriftsteller, geb. 1795 in Wien, gest. daselbst 1831 als Registratur-Akzessist in der Hofkammer, ist durch seine Manie, seinen ...
Kystoma
Kystoma, s. Cystoma.
Kystoskopie
Kystoskopie (griech.), s. Cystoskopie.
Kysyl
Kysyl, s. Kisil.

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 > >>

© en-de-fr.com.ua - EN-DE-FR 2009-2017 Информация публикуется на сайте для ознакомительного процесса.
 
Выполнено за: 0.044 c;