Слова на букву kupf-male (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву kupf-male (8408)

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Leuciscus
Leuciscus, der Rohrkarpfen.
Leucīt
Leucīt (Amphigen), Mineral, Kaliumaluminiumsilikat K2Al2Si4O12, findet sich gewöhnlich in ringsum ausgebildeten, eingewachsenen Kristallen, selten aufgewachsen oder in körnigen ...
Leucītbasalt
Leucītbasalt, Leucītbasanīt etc., Leueit führende Basaltgesteine, s. Basalte.
Leucitīt
Leucitīt, Gestein aus der Gruppe der Basalte (s. d.).
Leucitoëder
Leucitoëder (Leucitoid), das am Leucit gewöhnlich auftretende Ikositetraeder, s. Kristall, S. 703.
Leucitophyr
Leucitophyr, Leucitphonolith, Leucittrachyt, Gesteine aus der Gruppe des Phonoliths (s. d.).
Leucitsyenīt
Leucitsyenīt, Gestein, s. Syenit.
Leucitsyenitporphyr
Leucitsyenitporphyr, Gestein, s. Syenitporphyr.
Leucittephrīt
Leucittephrīt, Gestein, s. Basalte.
Leucīttuff
Leucīttuff, klastisches Gestein mit Leucitkristallen, s. Basalte.
Leuck.
Leuck., bei Tiernamen Abkürzung für Friedrich Siegmund Leuckart (geb. 1764 in Helmstedt, gest. 1843 als Professor der Zoologie in Freiburg; schrieb über Helminthen [Heidelb. ...
Leuckart
Leuckart, Rudolf, Zoolog, geb. 7. Okt. 1822 in Helmstedt, gest. 6. Febr. 1898 in Leipzig, studierte seit 1842 in Göttingen und ward noch während seiner Studienzeit von Rudolf ...
Leucochloridĭum paradoxum
Leucochloridĭum paradoxum, der verzweigte, in der Bernsteinschnecke lebende und sich in dem ganzen Körper verbreitende Keimschlauch (s. Leberegel und Plattwürmer) von Distomum ...
Leucocrotta
Leucocrotta, s. Fabeltiere.
Leucōjum
Leucōjum L. (Knotenblume), Gattung der Amaryllidazeen, niedrige Zwiebelgewächse, mit grundständigen, linealen Blättern, nackten Schäften, einzelne oder mehrere aus einer ...
Leuconostoc
Leuconostoc, s. Froschlaichgärung.
Leucotĭci
Leucotĭci, soviel wie Albinos.
Leudes
Leudes (altdeutsch, »Leute«, auch Homines franci), bei den Franken die größern Vasallen; mitunter auch in der Bedeutung von Untertanen fränkischen Stammes gebraucht.
Leuga
Leuga, s. Leuca.
Leuk
Leuk (franz. Loèche-la-Ville), Flecken und Bezirkshauptort im schweizer. Kanton Wallis, 2 km von der Station L. an der Simplonbahn, 795 m ü. M., mit (1900) 1752 meist kath. ...
Leukadischer Fels
Leukadischer Fels, s. Leukas.
Leukämīe
Leukämīe (griech., Leuchämie, Leukocythämie, Weißblütigkeit), eine 1845 von Virchow entdeckte Krankheit, bei der die Zahl der farblosen Blutkörperchen beträchtlich ...
Leukas
Leukas (jetzt Levkas; ital. Santa Maura), die nördlichste der mittlern Ionischen Inseln (s. Karte »Griechenland«), vom Festland nur durch eine 600 m breite und so seichte ...
Leukäthĭopīe
Leukäthĭopīe, s. Albinos.
Leuke [1]
Leuke, s. Aussatz.
Leuke [2]
Leuke, Insel, s. Schlangeninsel.
Leuker
Leuker (Leuci), kelt. Volk in der südlichen Gallia belgica, im jetzigen Lothringen zwischen Marne und Mosel, mit der Hauptstadt Tullum (Toul).
Leukippe
Leukippe, Tochter des Minyas, zerriß mit ihren Schwestern Alkithoë und Arsippe (Aristippe, Arsinoë), von Dionysos, den sie nicht als Gott verehren wollten, ihren Sohn Hippasos, ...
Leukippīden
Leukippīden, im griech. Mythus die beiden Töchter des Leukippos, Hilaeira und Phöbe, Gemahlinnen der Dioskuren (s. d.).
Leukippos
Leukippos, griech. Philosoph, aus Abdera (?) gebürtig, lebte etwa 500 v. Chr. Er gilt als Begründer des atomistischen Systems (s. Atomismus), das sein Schüler Demokritos (s. ...
Leukobasen
Leukobasen, s. Leukoverbindungen.
Leukocyten
Leukocyten, soviel wie farblose Blutkörperchen, s. Blut, S. 80 f.
Leukocythämīe
Leukocythämīe, s. Leukämie.
Leukocytōse
Leukocytōse (griech.), eine vorübergehende Vermehrung der farblosen Blutkörper. Tritt diese Vermehrung dauernd und stärker auf, so bezeichnet man dies als Leukämie (s. d.). ...
Leukodérma
Leukodérma (Leukodermie, griech.), soviel wie Albinismus.
Leukogēn
Leukogēn, s. Schwefligsaures Natron.
Leukogranat
Leukogranat, Mineral, s. Granat.
Leukolīn
Leukolīn, soviel wie Chinolin.
Leukōma
Leukōma (griech.), s. Hornhautflecke.
Leukomaïne
Leukomaïne, durch den tierischen Stoffwechsel im lebenden Organismus gebildete Basen (zum Unterschied von den Pflanzenalkaloiden und den Ptomainen), wie Kreatinin, Carnin, ...
Leukopathīe
Leukopathīe, s. Albinos.
Leukopenīe
Leukopenīe (griech.), abnorme Verminderung der weißen Blutkörperchen im Blut, kommt bei verschiedenen Krankheiten, namentlich beim Typhus, vor und kann zur Erkennung der ...
Leukophoron
Leukophoron, s. Bolus.
Leukŏphrys
Leukŏphrys (Leukophryēne), Beiname der Artemis als Stadtgöttin von Magnesia am Mäander.
Leukophyr
Leukophyr (griech.), Gestein aus der Gruppe des Diabas (s. d.).
Leukoplakīe
Leukoplakīe (Psoriasis buccalis, Ichthyosis linguae), Bildung weißer Flecke und Schuppen auf der Schleimhaut der Wangen und der Zunge infolge abnormer Wucherung der obersten ...
Leukoplasten
Leukoplasten (griech.), den Farbstoffträgern (Chloroplasten, Chromoplasten) homologe, farblose, körnige, durch Teilung sich vermehrende Inhaltsbestandteile mancher ...
Leukopyrīt
Leukopyrīt, Mineral, s. Arsenikalkies.
Leukorrhöe
Leukorrhöe, soviel wie Weißer Fluß (s. d.).
Leukosaphir
Leukosaphir, Edelstein, s. Korund, S. 519.
Leukoskop
Leukoskop (griech.), ein von Helmholtz ersonnener Apparat zur genauern Erforschung der Farbenempfindungen.
Leukosyrer
Leukosyrer (»weiße Syrer«), Name, den die Griechen den assyrischen Kolonisten an der Südküste des Pontos Euxeinos und im nördlichen Kappadokien gaben zum Unterschied von den ...
Leukothěa
Leukothěa (griech., »weiße Göttin«), im griech. Mythus die unter die Meeresgötter aufgenommene Ino (s. Athamas). Sie und ihr Sohn Melikertes-Palämon (s. d.) galten als ...
Leukotīl
Leukotīl, Mineral, s. Asbest.
Leukoverbindungen
Leukoverbindungen (Leukobasen), aus Triphenylmethanfarbstoffen, Methylenblau, Safranin, Indigo etc. durch Reduktion mit Zinnchlorür, Zink und Salzsäure oder mit Schwefelammonium ...
Leukoxēn
Leukoxēn, s. Titaneisenerz und Rutil.
Leuktra
Leuktra, im Altertum Ort in Böotien, südwestlich von Theben, berühmt durch den Sieg, den Epameinondas 371 v. Chr. über die Spartaner durch die sogen. schiefe Schlachtordnung ...
Leuma
Leuma, s. Pferdestaupe.
Leumund
Leumund (v. althochd. liumunt, »Ruf, Ruhm, Gerücht«, zu got. hliuma, Gehör, Ohr; fälschlich gedeutet als »Leute Mund«), der persönliche Ruf eines Menschen. Die ...
Leunis
Leunis, Johannes, naturwissenschaftl. Schriftsteller, geb. 2. Juni 1802 in Mahlerten bei Hildesheim, gest. 30. April 1873 in Hildesheim, studierte Theologie und Philosophie, wurde ...
Leutehaus
Leutehaus, s. Landwirtschaftliche Gebäude.
Leuteland
Leuteland, s. Deputat.
Leutenberg
Leutenberg, Stadt und Luftkurort im Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt (Oberherrschaft), im engen Tal der Sormitz, im Thüringer Walde, 302 m ü. M., hat eine evang. Kirche, ein ...
Leutersdorf
Leutersdorf, 3 Dörfer in der sächs. Kreish. Bautzen, Amtsh. Zittau: 1) Neu-L., mit evangelischer und kath. Kirche, Baumwollweberei und (1900) 521 Einw. – 2) Nieder-L., mit ...
Leutershausen
Leutershausen, Stadt im bayr. Regbez. Mittelfranken, Bezirksamt Ansbach, an der Altmühl, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Schnelldorf-Furth i. W. und Ansbach-Bechhofen, 447 m ü. ...
Leuterung
Leuterung (fälschlich Läuterung), ein dem ältern sächsischen Prozeß eigentümliches Rechtsmittel, durch das Abänderung des Urteils in derselben Instanz gesucht ward, in der ...
Leutgeber
Leutgeber heißen in Österreich und auch sonst die Weinproduzenten, die den Wein eigner Ernte nur aus eignen Kellern innerhalb ihrer eignen Behausung ausschenken. Die ...
Leuthen
Leuthen, Dorf im preuß. Regbez. Breslau, Kreis Neumarkt, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Schloß, Spiritusbrennerei und (1900) 900 Einw., ist bekannt durch den ...
Leuthold
Leuthold, Heinrich, deutscher Dichter, geb. 9. Aug. 1827 zu Wetzikon im Kanton Zürich, gest. 1. Juli 1879 in der Heilanstalt Burghölzli bei Zürich, widmete sich anfangs dem ...
Leutkirch
Leutkirch, Oberamtsstadt im württemb. Donaukreis, an der Eschach, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Herbertingen-Isny u. L.-Memmingen, 653 m ü. M., hat Reste alter Stadtmauern, ...
Leutnant
Leutnant (franz. lieutenant, v. ital. luogotenente, »Stellvertreter«, abgeleitet), im Mittelalter der vom Hauptmann gewählte Stellvertreter desselben. L. des Königs ...
Leuto
Leuto, Fischerfahrzeuge mit lateinischen Segeln in der Adria zum Sardellenfang.
Leutpriester
Leutpriester, soviel wie Weltgeistlicher.
Leutrum
Leutrum, Freiherr von, Bayreuther Kammerherr, s. Hohenheim 1).
Leutschau
Leutschau (magyar. Löcse, spr. lötsche), königliche Freistadt mit geordnetem Magistrat und Sitz des ungar. Komitats Zips, Endpunkt der Bahnlinie Igló-L. Die auf einer Anhöhe ...
Leutstetten
Leutstetten, Dorf im bayr. Regbez. Oberbayern, Bezirksamt Starnberg, an der Würm, hat eine kath. Kirche, ein altertümliches Schloß (des Prinzen Ludwig von Bayern), den ...
Leutwein
Leutwein, Theodor, Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika, geb. 9. Mai 1849 zu Strümpfelbronn in Baden, trat 1868 in das damalige 5. badische Infanterieregiment, wurde 1869 ...
Leutz
Leutz, Ferdinand, Schulmann, geb. 4. Sept. 1830 in Eberbach am Neckar, studierte 1850–54 in Heidelberg Theologie und Philologie, war darauf Leiter der höhern Bürgerschulen in ...
Leutze
Leutze, Emanuel, Maler, geb. 24. Mai 1816 in Schwäbisch-Gmünd, gest. 18. Juli 1868 in Washington, kam als Kind mit seinen Eltern nach Philadelphia, wo er die erste ...
Leutzsch
Leutzsch, Landgemeinde in der sächs. Kreis- und Amtsh. Leipzig, Knotenpunkt der preuß. Staatsbahnlinien Leipzig-Zeitz und Korbetha-L., mit Leipzig außerdem durch elektrische ...
Leuven
Leuven (spr. löfen), niederländ. Name der Stadt Löwen.
Leuwarden
Leuwarden (spr. lö-), soviel wie Leeuwarden.
Leuze
Leuze (spr. lös'), Stadt in der belg. Provinz Hennegau, Arrond. Tournai, rechts an der Dender, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Brüssel-Tournai und Gent-Blaton, mit ...
Leuzinger
Leuzinger, Rudolf, Kartograph, geb. 17. Dez. 1826 in Netstal (Glarus), gest. 11. Jan. 1896 in Mollis (Glarus), erhielt seine kartographische Ausbildung in der geographischen ...
Lév.
Lév., bei Pflanzennamen Abkürzung für Joseph Henri Léveillé (spr. lewäjé), geb. 28. Mai 1796 in Crux-la-Ville, gest. 3. Febr. 1870 als Arzt in Paris; schrieb: ...
Léva
Léva (spr. lēwa, Lewenz), Stadt mit geordnetem Magistrat im ungar. Komitat Bars, an der Bahnlinie Csata-Gran-Bresnitz, mit Schloß, Piaristenkloster, Weinbau, kath. ...
Leva
Leva, Giuseppe de, ital. Geschichtschreiber, geb. 1821 zu Zara in Dalmatien, gest. im November 1895, studierte in Wien und Padua und wurde Professor der Geschichte in Padua. Er ...
Levade
Levade (spr. löwād', v. franz. lever), in der Reitkunst die schulgerechte Hebung der Vorderfüße des Pferdes (s. »Reitkunst« mit Tafel, Fig. 6).
Levadĭa
Levadĭa, Stadt, s. Livadia 1).
Levaill.
Levaill. (Vaill.), bei Tiernamen Abkürzung für:
Levaillant
Levaillant (spr. löwajáng), François, Reisender und Ornitholog, geb. 1753 in Paramaribo im holländischen Guayana, gest. 22. Nov. 1824 bei Sézanne in der Champagne, kam 1763 ...
Levallois
Levallois (spr. löwallŭá), Jules, franz. Schriftsteller, geb. 18. Mai 1829 in Rouen, kam 1850 nach Paris, wo er 1855 Sekretär Sainte-Beuves wurde, dem er besonders bei der ...
Levallois-Perret
Levallois-Perret (spr. löwallŭá-perrä), Vorort im NW. von Paris, im franz. Depart. Seine, Arrond. St.-Denis, zwischen der Ringmauer und dem rechten Seineufer an der Westbahn ...
Levāna
Levāna, altröm. Göttin, welche die neugebornen Kinder von der Erde aufhebt, Personifikation der Sitte, daß der Vater sein vor ihm auf die Erde gelegtes neugebornes Kind aufhob ...
Levannagruppe
Levannagruppe, Bergmassiv der Grajischen Alpen, an der Grenze von Italien und Frankreich (Departement Savoyen), erreicht im Mont Levanna 3640 m Höhe (s. Alpen, S. 362).
Levant, Ile du
Levant, Ile du (spr. īl' dū löwāng), eine der Hyèrischen Inseln (s. d.).
Levante [1]
Levante, Ostwind in Italien.
Levante [2]
Levante (ital., »Morgenland«), im allgemeinen die Europa zunächst gelegenen Teile Westasiens nebst der Türkei, Griechenland und Ägypten; im engern Sinne die asiatischen ...
Levante-Linie, Deutsche
Levante-Linie, Deutsche, s. die Textbeilage zum Artikel »Dampfschiffahrt I«, Nr. 8.
Levantekompanie
Levantekompanie (»Türkisch-Levantische Handelskompanie«), s. Handelskompanien, S. 731.
Levantine
Levantine (franz., spr. -wangtīn'), vierbindig geköperter, früher aus der Levante eingeführter Seidenstoff, kommt schwarz und in allen Modefarben, auch gemustert, vor, dient ...
Levantiner
Levantiner, s. Levante.
Levantiner Steine
Levantiner Steine, sehr feinkörnige, bläulichweiße, quarzhaltige dolomitische Kalkschiefer von Kreta, als Schleifsteine für Stahlmeißel geeignet.
Levantiner Taler
Levantiner Taler, s. Mariatheresientaler.
Levantinische Kompanie
Levantinische Kompanie, s. Handelskompanien, S. 732.
Levantinische Tücher
Levantinische Tücher, nach der Levante, Griechenland und Ägypten gesandte Tuchsorten.
Levantomarmor
Levantomarmor, s. Marmor.
Levanzo
Levanzo (das Phorbantia der Alten), eine der zur sizilischen Provinz Trapani gehörenden Ägatischen Inseln (s. d.), ist 6 qkm groß, gebirgig (bis 278 m ü. M.), aber fruchtbar ...
Levasseur
Levasseur (spr. löwassör), Emile, franz. Nationalökonom, Geograph und Statistiker, geb. 8. Dez. 1828 in Paris, studierte am College Bourbon, war 1852 bis 1854 Professor am ...
Levatoren
Levatoren (lat.), Hebemuskeln.
Lévay
Lévay, Joseph, ungar. Dichter, geb. 18. Nov. 1825 in Sajó Szent-Péter im Borsoder Komitat, studierte Rechtswissenschaft in Kesmark, wurde 1848 mit der Leitung der amtlichen ...
Leveche
Leveche (spr. -wëtsche), der Schirokko der Südostküste Spaniens, ein heißer trockner Wind aus SO. bis SW., der etwa 70 km landeinwärts reicht und in einzelnen Stößen ...
Levée
Levée (franz., spr. löwē'), Aufhebung; Aushebung (von Soldaten etc.); l.en masse, allgemeines Aufgebot (s. d.), Landsturm. L. auch soviel wie Einsammlung (von Feldfrüchten ...
Léveillé
Léveillé (spr. lewäjé), 1) Jules, franz. Jurist, geb. 22. Okt. 1834 in Rennes, wurde 1859 in der juristischen Fakultät zu Rennes als Dozent angestellt, 1865 an die ...
Levellers
Levellers (engl., auch Levelers, beides spr. léwwelers, »Gleichmacher«), religiös-politische Sekte in England, ging aus den Independenten hervor und war um 1647 besonders in ...
Leven [1]
Leven (Loch L., spr. loch liwen), See in der schott. Grafschaft Kinroß, 5,6 km lang und bis 3 km breit, mit dem Schloß auf einer Felseninsel, worin Maria Stuart 1567 gezwungen ...
Leven [2]
Leven (spr. līwen), Stadt in Fifeshire (Schottland), an der Mündung des Flusses L. in den Firth of Forth, mit einem Dock, Leinenindustrie, Seilerei, Eisengießerei und (1901) ...
Levensau
Levensau, drei Gehöfte im preuß. Regbez. Schleswig, am Kaiser Wilhelm-Kanal und an der Staatsbahnlinie Kiel-Flensburg, wovon zwei im Kreis Eckernförde liegen, eins zum ...
Levenshulme
Levenshulme (spr. līwĕnshöm), Stadt in Lancashire (England), 5 km südöstlich von Manchester, mit gotischer Kirche, Kattundruckerei, Bleicherei und (1901) 11,485 Einw.
Leventīna, Valle
Leventīna, Valle, s. Livinen.
Lever de rideau
Lever de rideau (spr. löwē dö ridō, »Vorhangsaufzug«), französische, auch in der deutschen Theatersprache übliche Bezeichnung für ein einaktiges Schau- oder Lustspiel, ...
Lever [1]
Lever (franz., spr. löwĕ, das »Aufstehen«), Morgenaufwartung bei einem Fürsten.
Lever [2]
Lever (spr. līwer), Charles James, irischer Romanschriftsteller, geb. 31. Aug. 1806 in Dublin, gest. 1. Juni 1872 in Triest, studierte Medizin in Cambridge und Göttingen und ...
Levern
Levern, Flecken im preuß. Regbez. Minden, Kreis Lübbecke, hat eine evang. Kirche, Synagoge, 3 Schwefel- und Stahlquellen mit Bad und (1900) 1114 Einw.
Leverrier
Leverrier (spr. löwerrjĕ), Urbain Jean Joseph, Astronom, geb. 11. März 1811 in St.-Lô (Depart. La Manche), gest. 23. Sept. 1877 in Paris, besuchte die Polytechnische Schule in ...
Levertin
Levertin, Oskar, schwed. Dichter und Literarhistoriker, geb. 17. Juli 1862 in Östergötland von jüdischen Eltern, wurde 1889 Dozent der schwedischen Literatur in Upsala, 1893 in ...
Lévesque
Lévesque (spr. lewāk'), Pierre Charles, franz. Geschichtschreiber, geb. 28. März 1736 in Paris, gest. daselbst 12. Mai 1812, war erst Kupferstecher, besuchte hierauf noch das ...
Levi ben Gerson
Levi ben Gerson (Leon de Bagnols, Gersonides), jüd. Religionsphilosoph und Schrifterklärer, geb. um 1288 in Bagnols, franz. Departement du Gard, gest. 1344, Sohn des ...
Levi [1]
Levi (hebr., nach 1. Mos. 29, 34, »Anhänglichkeit«), der dritte Sohn Jakobs und Leas, bekannt durch die Grausamkeit, womit er und sein Bruder Simeon die Verführung seiner ...
Levi [2]
Levi, 1) Leone, engl. Statistiker und Nationalökonom, geb. 6. Juli 1821 in Ancona, gest. 7. Mai 1888 in London. 1844 siedelte er nach Liverpool über, wo er 1847 naturalisiert ...
Leviāthan [1]
Leviāthan, im Buch Hiob (Kap. 40, 25–41, 26) erwähnter Tierkoloß, das Nil-Krokodil, dann auch (Ps. 104, 26) großes Wassertier überhaupt, und deshalb (Ps. 74, 14) das Bild ...
Leviāthan [2]
Leviāthan, das von Lord Rosse 1845 erbaute und zu Parsonstown in Irland aufgestellte Riesenspiegelteleskop von 6 Fuß Öffnung und 55 Fuß Brennweite, zurzeit noch das größte ...
Levĭco
Levĭco, Stadt in Südtirol, Bezirksh. Borgo, 520 m ü. M., in der Val Sugana, an der Eisenbahn Trient-Borgo-Tezze, Sitz eines Bezirksgerichts, hat arsenhaltige Eisenquellen von ...
Levien
Levien, Ilse, Schriftstellerin, s. Frapan-Akunian.
Levieren
Levieren (franz.), erheben (besonders Protest); auch soviel wie kündigen.
Levirātsehe
Levirātsehe (v. lat. levir, der Schwager, d.h. Bruder des Mannes), Ehe mit dem Levir oder dem männlichen Agnaten (s. d.) des verstorbenen Ehemannes. Wir finden diese Sitte, die ...
Levirostres
Levirostres, s. Leichtschnäbler.
Lévis
Lévis, Hauptort der gleichnamigen Grafschaft in der kanadischen Provinz Quebec, am Lorenzstrom, Quebec gegenüber, Ausgangspunkt von drei Bahnen, mit lebhaftem Handel und (1901) ...
Levis notae macŭla
Levis notae macŭla (lat.), soviel wie Anrüchigkeit (s. d.).
Levistĭcum
Levistĭcum Koch (Liebstöckel, verstümmelt aus Ligusticum), Gattung der Umbelliferen, mit der einzigen Art L. officinale Koch, Ligusticum levisticum L. (Badekraut, Saukraut, ...
Levita
Levita, Elias (eigentlich Elia Levi ben Ascher, zubenannt Bachur), für die Verbreitung der hebräischen Sprachkunde unter den Christen äußerst einflußreicher hebr. ...
Leviten
Leviten, die Söhne Levis (s. Levi), mit Namen: Gerson, Kehat, Merari, sodann deren sämtliche Nachkommen. Im Pentateuch wird ihnen der Schutz des Heiligtums und der Opferdienst ...
Levitĭcus
Levitĭcus (lat.), das dritte Buch Mosis, s. Pentateuch.
Levkas
Levkas, Insel und Stadt, s. Leukas.
Levkoje
Levkoje, Pflanzengattung, s. Matthiola.
Levkosĭa
Levkosĭa (Nikosia), mit venezianischen Mauern umgebene Hauptstadt (seit der Zeit der Lusignans) von Cypern, in der Mitte der Insel und der großen Ebene Mesaria, Sitz des ...
Levold von Northof
Levold von Northof, mittelalterlicher Geschichtschreiber, geb. 21. Jan. 1278 in Westfalen aus ritterlichem Dienstmannengeschlecht der Grafen von der Mark, gest. um 1360, besuchte ...
Levroux
Levroux (spr. löwrū), Stadt im franz. Depart. Indre, Arrond. Châteauroux, hat eine schöne Kirche aus dem 13. Jahrh., Reste eines antiken Theaters, Schloßruinen, eine ...
Levsina
Levsina, Dorf in Griechenland, s. Eleusis.
Levuka
Levuka, früher Hauptstadt und wichtigster, seit 1881 durch die neue Hauptstadt Suwa überflügelter Handelsplatz der Fidschiinseln, auf der Ostküste der Insel Ovalau, mit gutem ...
Levulīnblau
Levulīnblau, Mischung von Indulin mit Levulinsäure, wird im Zeugdruck benutzt.
Levulīnsäure
Levulīnsäure (β Acetylpropionsäure, γ Ketovaleriansäure) CH3.CO.CH2.CH2.COOH oder C5H8O3 entsteht aus den Kohlehydraten, die sich in Zuckerarten von der Formel C6H12O6 ...
Levulōse
Levulōse, s. Fruchtzucker.
Levy
Levy, 1) Jakob, jüd. Gelehrter, geb. im Mai 1819 in Dobrzyze (Posen), gest. 1892, studierte in Breslau, wurde 1845 Rabbiner zu Rosenberg in Oberschlesien, 1850 Rabbinatsassessor ...
Lew
Lew (»Löwe«), bulgar. Rechnungseinheit gleich dem Frank seit 1880, vorbereitet durch die Wertbestimmung der umlaufenden Münzen in französischer Währung mittels Erlasses vom ...
Lewal
Lewal, Jules, franz. General, geb. 13. Dez. 1823 in Paris, machte den Krimkrieg, 1859 den italienischen Krieg als Bataillonschef mit, ward 1862 im mexikanischen Krieg ...
Lewald
Lewald, 1) August, Schriftsteller, geb. 14. Okt. 1792 zu Königsberg i. Pr., gest. 10. März 1871 in München, wurde gegen seinen Willen zum Handelsstand bestimmt, machte hierauf ...
Lewanika
Lewanika (Luanika), Marutsekönig, bestieg nach der Ermordung seines Vorgängers Leb ofche (um 1880) den Thron, raubte 1882 den nordöstlich benachbarten Maschukulumbe 40,000 ...
Lewat
Lewat, soviel wie Raps.
Lewenhaupt
Lewenhaupt (Löwenhaupt), altes schwed. Geschlecht, seit 1569 gräflich, hieß ursprünglich Leijonhufvud. Erst Mitte des 17. Jahrh. ward der Name L. bei mehreren Zweigen ...
Lewenz
Lewenz, Stadt, s. Léva.
Lewes [1]
Lewes (spr. lūis), Fluß in Alaska, s. Yukon.
Lewes [2]
Lewes (spr. ljūis oder lūis), Stadt (municipal borough) in der engl. Grafschaft Ost-Sussex, am schiffbaren Ouse und am Abhang eines Hügels gelegen, hat einige alte Kirchen ...
Lewes [3]
Lewes (spr. ljūis oder lūis), George Henry, engl. Schriftsteller, geb. 18. April 1817 in London, gest. daselbst 28. Nov. 1878, widmete sich erst dem Kaufmannsstand, sodann der ...
Lewicki
Lewicki (spr. -itzki), 1) Johann Leonidas, Ingenieur, geb. 5. Nov. 1840 in Wien, studierte seit 1858 am Polytechnikum in Zürich, wurde 1861 Ingenieur in Olten, 1863 Assistent von ...
Lewin [1]
Lewin, Stadt im preuß. Regbez. Breslau, Kreis Glatz, an der Schnelle, 438 m ü. M., hat eine kath. Kirche, Amtsgericht, Weberei, Wäschefabrikation und (1900) 1396 Einw.
Lewin [2]
Lewin, 1) Georg Richard, Mediziner, geb. 25. April 1820 in Sondershausen, gest. 2. Nov. 1896 in Berlin, studierte in Berlin, Halle, Leipzig, Heidelberg, Wien und Paris, ...
Lewinski
Lewinski, Eduard von, preuß. General, geb. 22. Febr. 1829 zu Münster in Westfalen, ward im Kadettenhaus erzogen, trat 1846 in Glogau als Fähnrich in das 6. Infanterieregiment, ...
Lewinsky
Lewinsky, Joseph, Schauspieler, geb. 20. Sept. 1835 in Wien, debütierte zu Anfang 1855 im Theater an der Wien und schlug sich dann im folgenden Jahr in der Provinz kümmerlich ...
Lewis [1]
Lewis (spr. lūis, normann. Ljodhus, später Leods House genannt), die größte Insel der äußern Hebriden, hängt im S. durch eine nur 10,4 km breite, während der Flut ...
Lewis [2]
Lewis (spr. lūis), 1) John Frederick, engl. Maler, geb. 14. Juli 1805 in London als Sohn des Kupferstechers Frederick Christian L. (1779–1856), gest. daselbst 15. Aug. 1876, ...
Lewisburg
Lewisburg (spr. lūis-), Hauptstadt der Grafschaft Union im nordamerikan. Staat Pennsylvanien, am Westarm des Susquehanna, hat höhere Schulen, Mahl- und Sägemühlen und (1900) ...
Lewisham
Lewisham (spr. lūis-hem), Verwaltungsbezirk (metropolitan borough) im SO. Londons, südlich von Deptford und Greenwich, hat (1901) 127,495 Einw. S. Karte »Umgebung von London«.
Lewiston
Lewiston (spr. lūist'n), Stadt im nordamerikan. Staat Maine, Grafschaft Androscoggin, Auburn (s. d. 2) gegenüber, zu dem vier Brücken führen, bei den Fällen des Androscoggin, ...
Lex
Lex (lat.), soviel wie Gesetz, hieß bei den Römern anfangs nur ein von den Kuriat- oder Zenturiatkomitien ausgegangener Beschluß (populiscitum); nach der Gleichstellung der ...
Lex Adickes
Lex Adickes ist der Name eines von Franz Adickes (s. d.), dem Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt a. M., 1892/93 im preußischen Herrenhaus eingebrachten, dort mit Abänderung ...
Lex Anastasĭana
Lex Anastasĭana, s. Anastasianisches Gesetz.
Lex Aquilĭa
Lex Aquilĭa, ein Gesetz der römischen Republik, das besonders auch die Folgen der Sachbeschädigung bestimmt. Sein erstes Kapitel bestimmte: »Wer einen fremden Sklaven oder ...
Lex commissorĭa
Lex commissorĭa, s. Verwirkungsklausel.
Lex Daniel
Lex Daniel, s. Ungarn (Geschichte).
Lex duoděcim tabulārŭm
Lex duoděcim tabulārŭm (lat.), soviel wie Zwölftafelgesetz (s. Zwölf Tafeln).
Lex Heinze
Lex Heinze heißt die auf Anregung des Kaisers aus Anlaß der Berliner Gerichtsverhandlung gegen den Zuhälter Heinze und dessen der Prostitution ergebenen Ehefrau entstandene ...
Lex Julĭa
Lex Julĭa und Lex Papĭa Poppaea, zwei unter Augustus im J. 4 und 9 n. Chr. erlassene Gesetze, von denen das erstere vollständig als Lex Julia de maritandis ordinibus oder lex ...
Lex Lieber
Lex Lieber heißt das auf einen Antrag des Führers der Zentrumspartei Lieber zurückgehende (deutsche) Reichsgesetz vom 16. April 1896, das eine planmäßige Schuldentilgung ...
Lex Miquel-Lasker
Lex Miquel-Lasker, Bezeichnung für das Reichsgesetz vom 20. Dez. 1873, betreffend die Abänderung der Nummer 13 des Artikels 4 der Reichsverfassung, wodurch die ...
Lex Pacca
Lex Pacca, eine nach dem Kardinal Pacca benannte Verfügung aus dem Jahre 1819, nach der Kunstwerke aus dem Kirchenstaat nur mit Zustimmung einer staatlichen Kunstkommission und ...
Lex posterĭor derŏgat priōri
Lex posterĭor derŏgat priōri (lat.), Rechtssprichwort, s. Derogation.
Lex Quisquis
Lex Quisquis, das erste Gesetz gegen Majestätsverbrecher. Es wurde 397 von Arcadius und Honorius erlassen und verhängte über die Söhne von Majestätsverbrechern so harte ...
Lex Salĭca
Lex Salĭca, s. Salisches Gesetz.
Lex Salisch
Lex Salisch wird die auf die Initiative des Abgeordneten v. Salisch zurückgehende Vorlage an den deutschen Reichstag vom J. 1898 genannt, die den Voreid durch den Nacheid zu ...
Lexer
Lexer, Matthias, Germanist, geb. 18. Okt. 1830 zu Liesing in Kärnten, gest. 16. April 1892 in Nürnberg, studierte in Graz, Wien und Berlin und war dann 1855–57 Gymnasiallehrer ...
Lexĭa
Lexĭa, s. Rosinen.
Lexĭkon
Lexĭkon (griech.), Wörterbuch (s. d.); Lexikograph, Verfasser eines Wörterbuches; lexikalisch, auf ein Wörterbuch bezüglich, dazu gehörig; Lexikologie, die Lehre von der ...
Lexington
Lexington, Name zahlreicher Orte in der nordamerikan. Union, darunter 1) Hauptstadt der Grafschaft Fayette in Kentucky, am Elkhorn, Bahnknotenpunkt, inmitten der fruchtbaren ...
Lexis
Lexis, Wilhelm, Nationalökonom, geb. 17. Juli 1837 in Eschweiler bei Aachen, studierte seit 1855 in Bonn zuerst Rechtswissenschaft, dann Naturwissenschaften und Mathematik, war ...
Lexovĭi
Lexovĭi, s. Lisieux.
Ley
Ley (Lei), s. Bank; am Unterrhein auch soviel wie Schiefer, Fels (vgl. Lorelei).
Leyd.
Leyd., bei naturwissenschaftl. Namen Abkürzung für Franz Leydig (s. d.).
Leyden [1]
Leyden, Stadt, s. Leiden.
Leyden [2]
Leyden, 1) John, engl. Dichter, geb. 1775 zu Denholm in Roxburghshire als Sohn eines Farmers, gest. 18. Aug. 1811 in Batavia, studierte in Edinburg erst Theologie, dann Medizin ...
Leydenĭa gemmipara
Leydenĭa gemmipara, ein in der bei Bauchwassersucht ausgeschwitzten Flüssigkeit (Ascites-Flüssigkeit) gefundener amöbenähnlicher Parasit, der freilich nach andrer Auffassung ...
Leydig
Leydig, Franz, Zoolog, geb. 21. Mai 1821 in Rothenburg an der Tauber, studierte seit 1840 in Würzburg und München Medizin, habilitierte sich 1849 als Privatdozent in Würzburg, ...
Leyds
Leyds, Willem Johannes, Staatssekretär der Südafrikanischen Republik, geb. 1859 in Magelang auf Java, wurde in Amsterdam erzogen, bestand 1878 die Lehrerprüfung für Zeichnen ...
Leydsdorp
Leydsdorp, Ort im Distrikt Zontpansberg der britisch-südafrikan. Kolonie Transvaal, östlich von dem Hauptort Pietersburg. Aus dem Burenkrieg ist L. bekannt geworden; rings um ...
Leye
Leye, s. Fluß, s. Lys.
Leyen
Leyen, deutsches Fürstengeschlecht, das seinen Namen vom Stammschloß zur L. (»Felsen«, s. Ley; lateinisch de Petra) an der Mosel im Trierschen hat. 1145 kommt ein Bischof von ...
Leygues
Leygues (spr. lägh'), Jean Claude Georges, franz. Politiker, geb. 1857 in Villeneuve-sur-Lot, ließ sich dort als Advokat nieder. Er entwickelte eine rege schriftstellerische ...
Leyland
Leyland (spr. līländ), Stadt in Lancashire (England), 8 km südlich von Preston, mit mehreren gotischen Kirchen, Fabrikation von Gummistoff und Golddraht und (1901) 6865 Einw.
Leys
Leys (spr. leis), Hendrik, belg. Maler, geb. 18. Febr. 1815 in Antwerpen, gest. daselbst 25. Aug. 1869, arbeitete von 1829–32 in dem Atelier seines Schwagers Ferdinand de ...
Leyser
Leyser, Jakob Anton, Theolog und Schriftsteller, geb. 13. Jan. 1830 in Zweibrücken, gest. 17. Juni 1897 in Speyer, studierte in Erlangen und Utrecht Theologie und Philosophie, ...
Leysin
Leysin (spr. lesäng), Dorf im schweizer. Kanton Waadt, Bezirk Aigle, mit (1900) 1410 Französisch sprechenden und prot. Einwohnern. Das nordwestlich davon gelegene Quartier ...
Leyss.
Leyss., bei Pflanzennamen Abkürzung für Fr. Wilh. v. Leysser, geb. 7. März 1731 in Magdeburg, gest. 10. Okt. 1815 als Kriegs-n. Domänenrat in Halle. Schrieb: »Flora ...
Leyte
Leyte, Insel der Visayasgruppe der Philippinen, unter 11° nördl. Br., von Mindanao durch die Surigaostraße getrennt, hat mit den Nebeninseln 7923 (nach andrer Messung 9976) qkm ...
Leyton
Leyton (spr. lët'n), städtischer Bezirk in der engl. Grafschaft Essex, dicht bei London, jenseit des Lea, hat eine alte Marienkirche mit interessanten Denkmälern, ein Irrenhaus ...
Lezajsk
Lezajsk (spr. lesch-), Stadt in Galizien, Bezirksh. Lancut, an der Staatsbahnlinie Dębica-Przeworsk, Sitz eines Bezirksgerichts, hat ein Bernhardinerkloster mit schöner Kirche, ...
Lezay-Marnésia
Lezay-Marnésia (spr. lösä-), Adrian, Graf von, franz. Staatsmann, geb. 10. Aug. 1769 zu St.-Julien in der Franche-Comté, gest. 9. Okt. 1814 in Straßburg, machte Reisen in ...
Lézignan
Lézignan (spr. lesinjāng), Stadt im franz. Depart. Aude, Arrond. Narbonne, an der Südbahn, mit Weinbau, Branntweinbrennerei und (1901) 4653 Einw.
Lézno
Lézno, Stadt, s. Lissa 1).
Lezoux
Lezoux (spr. lösū), Stadt im franz. Depart. Puy-de-Dôme, Arrond. Thiers, 350 m ü. M., an der Lyoner Bahn, mit Tonwarenfabrikation und (1901) 2046 (als Gemeinde 3641) Einw.
Leßmann
Leßmann, Otto, Musiker, geb. 30. Jan. 1844 in Rüdersdorf bei Berlin, Schüler von A. G. Ritter in Magdeburg (Orgel), Bülow (Klavier) und Friedrich Kiel (Komposition) in Berlin. ...
Lgow
Lgow, Kreisstadt im russ. Gouv. Kursk, am Seim und der Eisenbahn Kiew-Kursk, mit (1897) 5376 Einw.
Lhassa
Lhassa (besser Lasa, »Göttersitz«), Hauptstadt von Tibet, religiöser Mittelpunkt des lamaistischen Buddhismus, unter 29°39´ nördl. Br., 91°5´ östl. L., 3630 m ü. M., ...
Lhers
Lhers (L'H ers), Fluß, s. Hers.
Lherzolīth
Lherzolīth (nach dem See Lherz in den Pyrenäen), Gestein, wesentlich aus Olivin und Pyroxen bestehend. S. Olivinfels.
Lhuillier
Lhuillier (spr. lüiljē), Claude Emmanuel, franz. Dichter, s. Chapelle.
Li Hung Tschang
Li Hung Tschang, chines. Staatsmann und Feldherr, geb. 1823 in der Provinz Nganhui als Sohn eines armen Gelehrten, gest. 6. Nov. 1901 in Peking, erhielt eine gute Erziehung, ...
Li [1]
Li, in der Chemie Zeichen für 1 Atom Lithium.
Li [2]
Li, Bezeichnung chines. Maße: für Entfernungen mehrmals gewechselt, 1/250 eines Tu oder Meridiangrades = 444,4825 m, oder 1/251 eines Äquatorgrades = 443,4525 m (s. Meile), ...
Li-tai-pe
Li-tai-pe, der größte chines. Lyriker, geb. 698 zu I-tschou in der Provinz Sse-tschuen, gest. 762 zu Tang-tu in Kiang-nan. Mit 20 Jahren graduiert, begann er alsbald ein ...
Liaison
Liaison (franz., spr. liäsóng), eigentlich Verbindung, dann Liebesverhältnis; »Les liaisons dangereuses«, Roman von Laclos (s. d.). In der französischen Grammatik die ...
Liakhowsche Inseln
Liakhowsche Inseln, s. Sibirien.
Liakura
Liakura, Berg, s. Parnassos.
Lialui
Lialui, jetzt Hauptort und Regierungssitz im Marutsereich (s. Marutse-Mambunda) seit der Herrschaft des Königs Lewanika, unter 15°13´ südl. Br. am Sambesi, zu ...
Liamōne
Liamōne, Fluß auf der Insel Korsika, entspringt am Monte Retto (2009 m) und mündet nach 40 km langem Lauf in den Busen von Sagone des Mittelländischen Meeres.
Liancourt
Liancourt (spr. liangkūr), Stadt im franz. Depart. Oise, Arrond. Clermont, an der Nordbahn, hat eine Kirche aus dem 16. Jahrh. mit schönen Grabdenkmälern, ein Standbild des ...
Lianen
Lianen, im Erdboden wurzelnde, beim Emporwachsen sich auf andre Pflanzen stützende Kräuter oder Holzpflanzen. In Mitteleuropa sind der Efeu, das Geißblatt und die Waldrebe ...
Liang
Liang, chines. Benennung des Tael (s. d.).
Liangkiang
Liangkiang, chines. Generalgouvernement, die Provinzen Kiangsu, Nganhwei und Kiangsi umfassend. Hauptort und Residenz des Generalgouverneurs sowie des Mandschugenerals ist Nanking.
Liangkwang
Liangkwang, chines. Generalgouvernement, die Provinzen Kwangtung und Kwangsi umfassend, mit der Hauptstadt Kanton.
Liangsi
Liangsi (Hukwang), chines. Generalgouvernement, die Provinzen Hupé und Hunan umfassend, mit der Hauptstadt Wutschang.
Lianyang
Lianyang (Liaoyang, Liaojang), Stadt im südlichen Teil der Mandschurei, früher dessen Hauptstadt, am Tai-tse-ho und an der wichtigen Straße von Mukden (60 km nördlich) nach ...
Liaoho
Liaoho, s. Liauho.
Liaojang
Liaojang (Liaoyang), s. Liauyang.
Liard [1]
Liard (spr. liār), franz. Silbermünze, zuerst um 1430 = 4 Deniers tournois, etwa 10 Pfennig wert, schon früh verschlechtert und im Namen mit Hardi wechselnd; 1649 Kupfermünze ...
Liard [2]
Liard (spr. liār), Louis, franz. Schulmann, geb. 1846 in Falaise (Calvados), wirkte als Lyzealprofessor und seit 1874 als Professor an der Faculté des lettres in Bordeaux, wurde ...
Liardfluß
Liardfluß, linker Nebenfluß des Mackenzie in Britisch-Nordamerika, entspringt am Südwestabhang der Pelly Mountains, nimmt rechts den aus dem Deasesee kommenden Dease sowie den ...
Lias
Lias (spr. laiäs, Liasformation, Benennung von J. Michel, 1760), die untere Abteilung der Juraformation (s. d.).
Liatris
Liatris Schreb. (Prachtscharte), Gattung der Kompositen, ausdauernde Kräuter mit einfachen, reichblätterigen, einem knolligen Wurzelstock entspringenden Stengeln, abwechselnden, ...
Liau-hsi
Liau-hsi (»westlich vom Liau«), der westlich vom Liauho (s. d.) gelegene Teil der Provinz Schöngking (s. d.) in der südlichen Mandschurei, im W. gegen die chinesische Provinz ...
Liauhŏ
Liauhŏ, Hauptstrom der südlichen Mandschurei, entspringt weit im W. aus zwei Quellflüssen, von denen der nördlichere (Schara-muren) von seiner Quelle an die Nordgrenze der ...
Liautung
Liautung (»östlich vom Liau«), der östlich vom Unterlauf des Liauho gelegene Teil der Provinz Schöngking (s. d.) in der südlichen Mandschurei, ausgehend in die Halbinsel von ...
Lib
Lib. (lat.), Abkürzung für liber, Buch.
Liba
Liba, Name für einen Quellfluß des Sambesi (s. d.), später Liambey genannt.
Liban
Liban (tschech. Libáñ, spr. -bānj), Stadt in Böhmen, Bezirksh. Jičin, an der Linie Kopidlno-Bakow der böhmischen Kommerzialbahnen, Sitz eines Bezirksgerichts, hat eine ...
Libanĭos
Libanĭos, griech. Sophist, 314–393 n. Chr., aus Antiochia in Syrien, eröffnete schon mit 25 Jahren in Konstantinopel eine Schule, die rasch zu hohem Ansehen gelangte, verlegte ...
Libănon
Libănon (tat. Libanus, arab. Dschebel Libnân, »weißes Gebirge«), Gebirge in Syrien, an der Nordgrenze des alten Palästina (s. Karte »Palästina«). Von NNO. nach SSW. 160 ...
Libanonzeder
Libanonzeder, s. Cedrus.
Libation
Libation (lat.), Trankopfer der alten Römer, bestand im Ausgießen einiger Tropfen von einer Flüssigkeit (besonders Wein), um damit der Gottheit ihren Anteil zu widmen. Die ...
Libau
Libau, Stadt im russ. Gouv. Kurland, auf einer Nehrung am Ausfluß des Libauschen Sees (s. den Stadtplan, S. 504), Endpunkt der Eisenbahn L.-Romny und der Schmalspurbahn ...
Libavs rauchender Geist
Libavs rauchender Geist, s. Zinnchlorid.
Libbra
Libbra, in Italien das Pfund von örtlich verschiedener Große vis zur Einführung des Metersystems; auf den Zentner (Cantaro, Centinaio, Quintale) gingen in der Regel 100 Libbre ...
Libell
Libell (lat. libellus, »kleines Buch«), bei den Römern gerichtliche Klageschrift; auch soviel wie Schmähschrift, daher Libellist, Schmähschriftsteller. S. Pasquill.
Libellatĭci
Libellatĭci (lat.), s. Lapsi.
Libelle [1]
Libelle, soviel wie Wasserjungfer.
Libelle [2]
Libelle (lat. libella, Diminutivform von libra, »Wage«, Niveau, Wasserwage), ein allseitig geschlossenes, mit einer Flüssigkeit gefülltes Gefäß, in dem nur ein kleiner ...

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