Слова на букву kupf-male (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву kupf-male (8408)

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Lusingándo
Lusingándo (ital.), in der Musik soviel wie schmeichelnd, sehr zart und ohne Akzente vorzutragen.
Lusitanĭen
Lusitanĭen, altröm. Provinz von Hispanien, umfaßte den Südwesten des Landes von der Südküste bis nördlich zum Durius (Douro), also die Hauptmasse des jetzigen Portugal ...
Luso
Luso (Luzo), Badeort in Portugal, s. Bussaco.
Lussin
Lussin (serbokroat. Lošinj), Insel im Golf von Quarnero, zu Istrien gehörig, südwestlich von der Insel Cherso gelegen, mit der sie durch eine Drehbrücke über den schmalen ...
Lüssum
Lüssum, Dorf im preuß. Regbez. Stade, Kreis Blumenthal, hat 2 Dampfziegeleien und (1900) 2754 Einw.
Lussy
Lussy, Mathis, Musikschriftsteller, geb. 8. April 1828 zu Stans in der Schweiz, erhielt seine erste musikalische Ausbildung durch den dortigen Organisten Businger und später auf ...
Lust
Lust heißt die der Unlust entgegengesetzte, nicht weiter definierbare Modifikation des Gefühls (s. d.). Entgegen der durch Sokrates und in neuerer Zeit durch Schopenhauer ...
Lustbarkeiten
Lustbarkeiten, öffentliche, wie Schau- und Vorstellungen, Musikaufführungen, bei denen kein höheres künstlerisches Interesse obwaltet, Tanzmusiken etc., unterliegen ...
Lustenau
Lustenau, Dorf in Vorarlberg, Bezirksh. Feldkirch, am Rhein und an der Staatsbahnlinie Bregenz-St. Margrethen, Hauptsitz der Vorarlberger Stickereiindustrie, mit Bierbrauerei und ...
Lüster
Lüster (franz. lustre), glänzender Damenkleiderstoff aus Baumwollenkette und Mohair- oder Alpakaschuß; oft ist die Kette dunkel und der Schuß hell, so daß die Ware ein ...
Lüstergarn
Lüstergarn, Wollengarn aus grober, langer, schlichter, aber stark glänzender Kammwolle.
Lüstersteine
Lüstersteine, s. Glaskorallen.
Lustfeuerwerkerei
Lustfeuerwerkerei, s. Feuerwerkerei.
Lustgas
Lustgas, soviel wie Stickstoffoxydul.
Lustige Person
Lustige Person, ständige Figur der Komödie, die, bereits in dem Parasiten der antiken Bühne vorgebildet, besonders seit dem 16. und 17. Jahrh. zu großer Beliebtheit gelangte, ...
Lustige Sieben
Lustige Sieben, Hasardspiel mit 2 Würfeln und einer Tafel nachstehender Gestalt: die Pointeure setzen auf beliebige Zahlen und der Bankhalter läßt die Würfel rollen. Fallen 7 ...
Lustiger Rat
Lustiger Rat, soviel wie Hofnarr.
Lustmord
Lustmord bedeutet im engsten und eigentlichsten Sinne diejenigen Fälle vorsätzlicher Tötung, in denen der Täter nur durch die Tötung und Verstümmelung des Opfers (an den ...
Lustration
Lustration, bei den Römern Bezeichnung der feierlichen Reinigungen und Sühnungen, die einen wichtigen Teil ihres religiösen Kultus ausmachten, aber auch sonst bei ...
Lustre
Lustre (franz., spr. lüstr'), Glanz, Schimmer (vgl. Lüster); großer Kronleuchter.
Lüstrieren
Lüstrieren (franz.), Appreturverfahren, das Garnfäden oder Geweben eine glatte, glänzende Oberfläche durch Tränken mit schwach klebenden Flüssigkeiten (am geeignetsten ...
Lüstriermaschine
Lüstriermaschine, s. Färberei, S. 322.
Lüstrine
Lüstrine (franz.), leichter Seidenstoff, auch ein glänzend appretierter Baumwollenfutterstoff mit 30 Ketten- und 27 Schußfäden auf 1 cm aus Garnen Nr. 28–30 engl.
Lüstrius
Lüstrius, in Frankreich und Italien gefertigte glänzende, figurierte, atlasartige Stoffe aus Seide oder Kammgarn. Die seidenen L. haben auf der rechten Seite Muster, die durch ...
Lustrōse
Lustrōse, s. Viskose.
Lustrum
Lustrum (lat.), bei den Römern ein Reinigungsopfer, bei dem ein Schwein, Schaf und Stier (s. Suovetaurilia) dreimal um den zu entsühnenden Gegenstand herumgeführt und dann ...
Lustseuche
Lustseuche, s. Syphilis.
Lustspiel
Lustspiel, s. Komödie.
Luststoffe
Luststoffe, s. Duft- und Riechstoffe.
Lusus Helmontii
Lusus Helmontii (Ludus), soviel wie Septarien, s. Konkretionen.
Lusus naturae
Lusus naturae (tat.), Naturspiel (s. d.).
Luszczewska
Luszczewska (spr. luschtschésska), Jadwiga, unter dem Namen Deotyma bekannte poln. Dichterin, geboren im Oktober 1830 in Warschau, genoß eine sorgfältige Erziehung im Hause ...
Lut
Lut, Wüste, s. Kirman.
Lutation
Lutation (neulat., v. lat. lutum, Kitt), Verklebung, Verkittung.
Lutatĭus
Lutatĭus, Familienname eines altrömischen, wahrscheinlich plebejischen Geschlechts, s. Catulus.
Lutchen
Lutchen (Lutki), Leutchen, besonders in der Mark Brandenburg gebrauchte Volksbezeichnung für die meist in der Erde wohnend gedachten »kleinen Leute« oder Zwerge; daher ...
Luteïn
Luteïn, der gelbe Farbstoff des Eidotters, des Blutplasmas, Blutserums, der mit dem Farbstoff der Maiskörner, mancher Blüten und Staubfäden identisch sein soll.
Luteolīn
Luteolīn C15H10O6, Farbstoff des Waus (Reseda luteola), scheidet sich aus dessen konzentriertem alkoholischem Auszug aus, bildet kleine gelbe, seidenglänzende Kristalle mit ...
Lutēro
Lutēro, Giovanni di Niccolò, s. Dosso Dossi.
Lutetĭa Parisĭorum
Lutetĭa Parisĭorum (richtig Lutecia), Stadt, s. Paris (Geschichte).
Lutétienne
Lutétienne (franz., spr. lüteßjénn'), roter Teerfarbstoff, s. Fluoreszeïn.
Lutēva
Lutēva, s. Lodève.
Lütgendortmund
Lütgendortmund, Dorf im preuß. Regbez. Arnsberg, Landkreis Dortmund, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Ruhrort-Holzwickede und L.-Rangierbahnhof Dortmund, hat eine evang. und ...
Luthardt
Luthardt, Christoph Ernst, luther. Theolog, geb. 22. März 1823 zu Maroldsweisach in Unterfranken, gest. 21. Sept. 1902, studierte in Erlangen Theologie, ward 1847 Gymnasiallehrer ...
Luther [1]
Luther, Martin, der Reformator Deutschlands, geb. 10. Nov. 1483 in Eisleben, gest. daselbst 18. Febr. 1546. Seine Vorfahren gehörten dem freien Bauernstand an. Die Sitte der ...
Luther [2]
Luther, 1) Eduard, Astronom, geb. 24. Febr. 1816 in Hamburg, gest. 17. Okt. 1887, studierte in Kiel und Königsberg, habilitierte sich 1847 als Privatdozent an der Universität ...
Luther-Stiftungen
Luther-Stiftungen, s. Luther, S. 875.
Lutheraner
Lutheraner, die Anhänger Luthers und der lutherischen Kirche; ursprünglich Spottname, von Eck und dem Papst Hadrian VI. als Ketzerbezeichnung gebraucht; dann Name der ...
Lutherbuche
Lutherbuche, s. Altenstein.
Lutherburg
Lutherburg, Philipp Jakob, s. Loutherbourg.
Lutherfestspiele
Lutherfestspiele, s. Luther, S. 874.
Lutherisch
Lutherisch, s. Evangelisch-lutherisch und den folgenden Artikel.
Lutherische Kirche
Lutherische Kirche, im Gegensatz zur reformierten diejenige Kirchengemeinschaft, die sich nach der von Luther begonnenen deutschen Reformation zunächst durch die Augsburgische ...
Lutherischer Gotteskasten
Lutherischer Gotteskasten, Name einer Anzahl von Vereinen, deren Aufgabe es ist, diejenigen Lutheraner, die als Minderheiten unter Katholiken, Reformierten oder Unierten leben, in ...
Luthertum
Luthertum, s. Lutherische Kirche.
Luthmer
Luthmer, Ferdinand, Architekt, Zeichner für das Kunstgewerbe und Schriftsteller, geb. 4. Juni 1842 in Köln, besuchte seit 1863 die Bauakademie in Berlin, machte 1867–68 eine ...
Lûti
Lûti (pers.), Possenreißer, Tänzer und Sänger, die in Persien großen Einfluß auf das Volk besitzen, und deren Gunst daher oft teuer erkauft wird.
Lutidīne
Lutidīne (Dimethylpyridine) C7H9N oder C5(CH3)2H3N finden sich neben Pyridin und Pikolin in dem Teer von Knochen und andern tierischen Substanzen, in Steinkohlen-, Torf- und ...
Lutieren
Lutieren (lat.), verkitten, besonders das Verstreichen der Fugen chemischer Apparate mit einem Kitt (lutum), um das Entweichen von Gasen oder das Eindringen von Luft zu verhindern.
Lütispitz
Lütispitz, s. Säntis.
Lütjenburg
Lütjenburg, Stadt im preuß. Regbez. Schleswig, Kreis Plön, an der Kossau und der Staatsbahnlinie Gremsmühlen-L., hat eine hübsche evang. Kirche (von 1156) mit dem gräflich ...
Lütjensand
Lütjensand (Lützensand), s. Lang-Lütjensand.
Lütke
Lütke, Feodor Petrowitsch, Graf, russ. Weltumsegler, geb. 29. Sept. 1797 in Petersburg, gest. daselbst 30. Aug. 1882, nahm 1813 in englischem Dienst an der Belagerung von Danzig ...
Luton
Luton (spr. ljūt'n), aufblühende Stadt (municipal borough) in Bedfordshire (England), am Lea, mit einer alten gotischen Kirche, einem stattlichen Rathaus im italienischen Stil, ...
Lutra
Lutra (lat.), der Fischotter.
Lutrin
Lutrin (spr. lüträng, »Kirchenpult«), komisches Epos von Boileau-Despréaux (s. d.).
Lutrīna
Lutrīna (Fischottern), eine Unterfamilie der Marder (s. Raubtiere).
Lutry
Lutry (spr. lütri), Stadt im schweizer. Kanton Waadt, Bezirk Lavaux, 308 m ü. M., an der Linie Genf-Lausanne-St.-Maurice der Jura-Simplonbahn, hat bedeutenden Weinbau und (1900) ...
Lütschental
Lütschental, s. Grindelwald.
Lütschine
Lütschine, linker Nebenfluß der Aare im schweizer. Kanton Bern, entsteht aus zwei Quellflüssen, der Schwarzen und der Weißen L., die sich bei Zweilütschinen vereinigen. Die ...
Lutschitzky
Lutschitzky, Iwan, russ. Geschichtsforscher, geb. 1845 zu Kamenez-Podolsk in Podolien, studierte in Kiew, wo er sich 1870 als Privatdozent der Geschichte niederließ. 1872–75 ...
Lutte
Lutte, in Bergwerken eine Röhre aus Brettern oder Blech zur Zu- oder Abführung von reiner, bez. verdorbener Luft oder zur Ableitung von Wasser (Wetter- und Wasserlutte).
Luttenberg
Luttenberg (slowen. Ljutomer), Marktflecken in Steiermark, nahe der ungar. Grenze, an der Stainz (Zufluß der Mur) und der Südbahnlinie Spielfeld-L. gelegen, Sitz einer ...
Lutter
Lutter (Läuter, Lauer), noch nicht rektifizierter, spiritusarmer Branntwein; s. Lutterprober und Spiritus.
Lutter am Varenberg
Lutter am Varenberg, Flecken im braunschweig. Kreis Gandersheim, an der Staatsbahnlinie Soest-Börßum, hat eine gotische evang. Kirche, Amtsgericht, große Sandsteinbrüche und ...
Lutterbach
Lutterbach, Dorf im deutschen Bezirk Oberelsaß, Kreis und Kanton Mülhausen i. E., an der Doller, Knotenpunkt der Eisenbahnen Straßburg-Basel, Mülhausen-Wesserling und ...
Lutterberg
Lutterberg, Dorf im preuß. Regbez. Hildesheim, Kreis Münden, hat eine evang. Kirche, 570 Einw. und ist bekannt durch ein Treffen im Siebenjährigen Krieg, 23. Juli 1762, in dem ...
Lutteroth
Lutteroth, Ascan, Maler, geb. 5. Okt. 1842 in Hamburg, bildete sich von 1861–64 bei Calame in Genf und dann bis 1867 bei O. Achenbach in Düsseldorf zum Landschaftsmaler aus. ...
Lutterprober
Lutterprober, Alkoholometer für spiritusarme Flüssigkeiten, dienen namentlich zur Überwachung der Apparate, in denen jene vollständig entgeistet werden sollen.
Lutterworth
Lutterworth (spr. lötterwörth), Marktflecken in Leicestershire (England), mit einer schönen gotischen Kirche, an welcher der Reformator Wiclif als Geistlicher wirkte, und ...
Lutti
Lutti, Francesca, ital. Dichterin, geb. 1831 zu Campo im Gebiet von Trient, gest. 6. Nov. 1878 in Brescia, Tochter des Cavaliere Vincenzo L., ehemaligen Kapitäns in der ...
Lüttich [1]
Lüttich, belg. Provinz, wird im O. von Rheinpreußen, im N. von Belgisch- und Niederländisch-Limburg, im W. von Brabant und Namur, im S. von Luxemburg begrenzt und hat 2894,73 ...
Lüttich [2]
Lüttich (fläm. Luik, franz. Liège, lat. Legia oder Leodium), Hauptstadt der gleichnamigen belg. Provinz (s. oben), zugleich eine der wichtigsten Industriestädte Belgiens, ...
Lüttringhausen
Lüttringhausen, Stadtgemeinde im preuß. Regbez. Düsseldorf, Kreis Lennep, aus 110 einzelnen Ortschaften und Wohnplätzen bestehend, an der Staatsbahnlinie ...
Lutum
Lutum (lat.), Kitt.
Lutz
Lutz, 1) Johann, Freiherr von, bayr. Staatsminister, geb. 4. Dez. 1826 zu Münnerstadt in Unterfranken, gest. 3. Sept. 1890 in Pöcking am Starnberger See, Sohn eines Lehrers, ...
Lützelburg
Lützelburg, Stadt, soviel wie Luxemburg.
Lützelburger
Lützelburger, Hans, genannt Frank, Formschneider, war seit etwa 1520 in Basel tätig, wo er 1526 starb. Von seinen sehr zart ausgeführten Holzschnitten sind hervorzuheben: das ...
Lützelflüh
Lützelflüh, Dorf im schweizer. Kanton Bern, Bezirk Trachselwald, 606 m ü. M., an der Emme und der Eisenbahn Burgdorf-Langenau, hat eine evang. Kirche, Käserei, Fabrikation von ...
Lützelsoonwald
Lützelsoonwald, Teil des Hunsrück (s. d.).
Lützelstein
Lützelstein (La Petite-Pierre), Stadt und Kantonshauptort im deutschen Bezirk Unterelsaß, Kreis Zabern, in den Vogesen, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, ein ...
Lützen
Lützen, Stadt im preuß. Regbez. und Kreis Merseburg, unweit des Floßgrabens, an der Staatsbahnlinie Plagwitz-Lindenau-Rippach-Poserna, hat eine alte evangelische und eine kath. ...
Lützenkirchen
Lützenkirchen, Dorf im preuß. Regbez. Düsseldorf, Landkreis Solingen, hat eine kath. Kirche, ein Hüttenwerk, Bergbau und (1900) 2606 Einw.
Lützensand
Lützensand, s. Lang-Lütjensand.
Lutzer
Lutzer, Jenny, Sängerin, s. Dingelstedt, F. v.
Lützow
Lützow, 1) Ludwig Adolf Wilhelm, Freiherr von, Führer der berühmten, nach ihm benannten Freischar, geb. 18. Mai 1782 in der Mittelmark aus einem alten Adelsgeschlecht, gest. 6. ...
Lützschēna
Lützschēna, Dorf in der sächs. Kreis- und Amtsh. Leipzig, an der Elster und der Staatsbahnlinie Leipzig-Halle sowie an der elektrischen Straßenbahn Leipzig-L., hat eine evang. ...
Luv
Luv (Luvseite), die dem Wind ausgesetzte Seite des Schiffes (Luvbug), im Gegensatz zur Leeseite (s. Lee); in Luv oder luvwärts (gegen den Wind), alles, was nach der Luvseite des ...
Luvgierig
Luvgierig ist jedes Segelschiff, das ohne Mitwirkung des Steuers sich mit dem Vorschiff der Windrichtung nähert (anluven). Gut gebaute und richtig getakelte Segler müssen etwas ...
Luvīno
Luvīno, Maler, s. Luini.
Luwu
Luwu, kleiner Vasallenstaat des Reiches Boin (s. d.) auf der Südwesthalbinsel von Celebes, rund 65,000 meist mohammed. Einwohner zählend, wurde nach Ablehnung eines Ultimatums ...
Lux [1]
Lux (lat.) das Licht; auch Einheit der Beleuchtungsstärke, soviel wie Meterkerze (s. Photometrie). L. mundi, Weltleuchte (vgl. Gansfort).
Lux [2]
Lux, 1) Adam, geb. 27. Dez. 1765 in Obernburg bei Aschaffenburg, Maler in Mainz während der französischen Revolution, wurde mit Georg Forster von der »Rheinischen Republik« ...
Luxation
Luxation, s. Verrenkung.
Luxbrüder
Luxbrüder, s. Fechtkunst, S. 371.
Luxembourg
Luxembourg (spr. lückßangbūr), Francois Henri de Montmorency-Boutteville, Herzog von, Marschall von Frankreich, geb. 8. Jan. 1628, gest. 4. Jan. 1695, nachgeborner Sohn des ...
Luxembourgpalast
Luxembourgpalast, ein seit 1612 für Maria von Medici, Witwe Heinrichs IV., von Jacques de Brosse in florentinischem Rustikastil erbautes Schloß in Paris, das seinen Namen von ...
Luxemburg [1]
Luxemburg, 1) ein 1815–66 zum Deutschen Bund gehöriges, seit 1867 unabhängiges und neutrales Großherzogtum (s. Karte »Rheinprovinz«), grenzt im O. an Rheinpreußen (durch ...
Luxemburg [2]
Luxemburg (ehemals Lützelburg), die Hauptstadt des gleichnamigen Großherzogtums, in und über dem engen, malerisch schönen Felsental der Alzette und Knotenpunkt der Linien der ...
Luxemburger Sandstein
Luxemburger Sandstein, weißer konglomeratischer Sandstein in Luxemburg und Lothringen, eine dem untern Lias (s. Juraformation) entsprechende Küstenbildung.
Luxemburgisch-lüttichsche Mundart
Luxemburgisch-lüttichsche Mundart, s. Deutsche Sprache, S. 744.
Luxeuil
Luxeuil (spr. lückßöj oder lüßöj), Stadt im franz. Depart. Obersaône, Arrond. Lure, 304m ü. M., am Breuchin und an der Ostbahn, hat eine schöne Kirche aus dem 14. Jahrh., ...
Luxferprismen
Luxferprismen, Vorrichtungen zur bessern Verteilung des in einen geschlossenen Raum durch Fenster etc. eindringenden Lichtes, besonders zur Beleuchtung der von den Fenstern ...
Luxor [1]
Luxor, Seidenstoff mit 128–160 Ketten- und 26–28 doppelten Schußfäden auf 1 cm.
Luxor [2]
Luxor, Ort in Ägypten, s. Luksor.
Luxulliān
Luxulliān (Luxulian), an Turmalin reiche, porphyrartig ausgebildete Granite von Luxulion bei Lostwithiel in Cornwall.
Luxurĭa
Luxurĭa (lat., Frevelmut), im Strafrecht die bewußte Fahrlässigkeit. Bei ihr ist sich der Täter der Gefährlichkeit seiner Handlungsweise bewußt, hofft aber, daß infolge ...
Luxurieren
Luxurieren (neulat.), wuchern, zu üppig wachsen.
Luxurĭös
Luxurĭös (franz.), Luxus (s. d.) zeigend oder liebend, üppig, überprächtig.
Luxus
Luxus (lat.), der Aufwand für den feinern Lebensgenuß, der über den durchschnittlich üblichen oder auch notwendigen Lebensbedarf hinausgeht. Da letzterer kein feststehender ...
Luxusexpreßzüge
Luxusexpreßzüge (Luxuszüge), s. Eisenbahnzüge.
Luxussteuern
Luxussteuern, Steuern, die aus Anlaß des Gebrauchs und Verbrauchs von bestimmten Luxusgegenständen oder überhaupt vom Luxusaufwand erhoben werden. Die L. der modernen ...
Luynes [1]
Luynes (spr. lūīn'), Dorf im franz. Depart. Indre-et-Loire, Arrond. Tours, auf einem Hügel nahe dem rechten Ufer der Loire, mit malerischem Schloß aus dem 16. und 17. Jahrh., ...
Luynes [2]
Luynes (spr. lüīn'), 1) Charles d'Albert, Herzog von, Günstling Ludwigs XIII. von Frankreich, geb. 5. Aug. 1578 in Pont-St.-Esprit (Gard) aus einer ursprünglich ...
Luz
Luz (spr. lüs), Stadt im franz. Depart. Oberpyrenäen, Arrond. Argelès, in einem schönen Gebirgstal an der Mündung des Bastan in den Gave de Pau, am Fuß des aussichtsreichen ...
Luzan
Luzan (spr. ludsān), Ignacio de, span. Dichter, geb. 28. März 1702 in Saragossa, gest. 14. März 1754 in Madrid, kam noch sehr jung nach Italien, wo er in Palermo und Neapel die ...
Luzérn [1]
Luzérn, ein Kanton der Zentralschweiz, grenzt im O. an die Kantone Aargau, Zug und Schwyz, im S. an Unterwalden, im W. an Bern und im N. an Aargau und hat einen Flächeninhalt ...
Luzérn [2]
Luzérn, Hauptstadt des gleichnamigen schweizer. Kantons (s. oben), liegt reizend am Ausfluß der Reuß aus dem Vierwaldstätter See, 439 m ü. M., mit dem Blick auf Rigi und ...
Luzérne
Luzérne, s. Medicago.
Luzerneälchen
Luzerneälchen, s. Aaltierchen.
Luzernemüdigkeit
Luzernemüdigkeit, s. Bodenmüdigkeit.
Luzerner Alpen
Luzerner Alpen, s. Emmentaler Alpen.
Luzerner Hammer
Luzerner Hammer, besonders im 14. Jahrh. beliebte Stangenwaffe, in der sich der Streithammer (Hakenhammer) mit dem Spieß verbindet, wobei die einzelnen Teile in ganz ...
Luzīd
Luzīd (lat.), licht, hell; Luzidität, Helle, Helligkeit.
Luzĭfer
Luzĭfer, s. Lucifer.
Luzin
Luzin, Stadt, s. Ljuzin.
Luzīn
Luzīn, s. Kleber.
Luzisteig
Luzisteig (Sankt Luzisteig, fälschlich Luziensteig), fahrbahrer Paß der Graubündner Alpen 719 m ü. M., führt von Mayenfeld (526 m) zwischen dem Falknis und dem schroff zum ...
Luzk
Luzk (poln. Luck), Kreisstadt im russ. Gouv. Wolhynien, am Styr und einem Zweig der Südwestbahnen, hat ein Schloß (aus dem 16. Jahrhundert), 3 griechisch-katholische und 2 ...
Luzo
Luzo (Luso), Badeort in Portugal, s. Bussaco.
Luzon
Luzon, die größte und wichtigste Insel der Philippinen (s. Karte »Hinterindien«), zwischen 121/2-19° nördl. Br. und 120°20´-124° östl. L., mit den Küsteninseln 108,882 ...
Luzŭla
Luzŭla DC. (Hainbinse, Hainsimse), Gattung der Junkazeen, grasartige Stauden mit geschlossenen Blattscheiden und flachen, seltener rinnigen Blättern mit langen weißen, rechts ...
Luzzāra [1]
Luzzāra, Flecken in der ital. Provinz Reggio nell' Emilia, Kreis Guastalla, am rechten Ufer des Po und an der Eisenbahn Parma-Suzzara, mit Burgruine, 2 schönen Kirchen, ...
Luzzāra [2]
Luzzāra, ital. Grafengeschlecht, s. Gonzaga, S. 126.
Luzzāto
Luzzāto, Samuel David, jüd. Theolog und Hebraist, geb. 22. Aug. 1800 in Triest, gest. 29. Sept. 1865 als Professor des Rabbinerseminars in Padua. Er hat die jüdische ...
Luzzatti
Luzzatti, Luigi, ital. Staatsmann, geb. 1841 aus einer begüterten israelitischen Familie in Venedig, studierte die Rechte und wurde 1867, nachdem er einige Zeit am Istituto ...
Lwow [1]
Lwow, poln. Name von Lemberg.
Lwow [2]
Lwow, 1) Alexei Fedorowitsch von, Violinist und Komponist, geb. 6. Juni 1799 zu Reval in Esthland, gest. 7. Jan. 1871 auf seinem Gut bei Kowno, erhielt früh eine gründliche ...
LXX
LXX (lat., d.h. 70), Abkürzung für Septuaginta.
Lyall
Lyall (spr. lai-ĕl), 1) Sir Alfred Comyn, engl. Staatsmann und Schriftsteller, geb. 4. Jan. 1835 zu Coulston in Surrey, trat 1855 in den indischen Staatsdienst und ward 1882 ...
Lyäos
Lyäos (griech.), »Befreier«, Sorgenbrecher, ein Beiname des Dionysos (s. d.).
Lybeck
Lybeck, Mikael, finnländ. Dichter in schwedischer Sprache, geb. 18. März 1864 in Nykarleby, studierte seit 1882, auch im Ausland, gab 1890, 1895 und 1903 Sammlungen sein ...
Lycaenidae
Lycaenidae, Familie der Tagfalter, s. Bläulinge.
Lycaon
Lycaon, s. Hyänenhund.
Lycetōl
Lycetōl, weinsaures Dimethylpiperazin, ein weißes trocknes, nicht hygroskopisches Pulver, das sich sehr leicht in Wasser, nicht in Alkohol löst und bei 250° schmilzt. Es wirkt ...
Lyceum
Lyceum, s. Lyzeum.
Lychen
Lychen, Stadt im preuß. Regbez. Potsdam, Kreis Templin, zwischen mehreren Seen, die mit der Havel durch den 9 km langen, 1,4 m tiefen Lychener Kanal in schiffbarer Verbindung ...
Lychnis
Lychnis L. (Lichtnelke), Gattung der Karyophyllazeen, meist mehrjährige Kräuter mit dem Habitus von Silene, seltener von Agrostemma, mit breiten, gegenständigen Blättern, in ...
Lychnītes
Lychnītes (griech.), soviel wie Parischer Marmor (s. d.).
Lycĭa
Lycĭa, Stadt, s. Lecce.
Lycīn
Lycīn, s. Betain.
Lycĭum
Lycĭum L. (Bocksdorn), Gattung der Solanazeen, oft dornige Sträucher oder kleine Bäume mit rutenförmigen, meist überhängenden Ästen und Zweigen, einfachen, einzeln ...
Lyck
Lyck (Lyk), Kreisstadt im preuß. Regbez. Allenstein, am gleichnamigen See und Fluß, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Königsberg-Prostken und Allenstein-Insterburg, Hauptstadt ...
Lycopérdon
Lycopérdon L. (Flockenstreuling, Bovist), Pilzgattung aus der Ordnung der Gastromyzeten, mit großer, bauchiger, abgerundeter, gestielter oder fast stielloser, lederartiger ...
Lycopersĭcum
Lycopersĭcum Mill. (Liebesapfel), Gruppe der Solanazeengattung Solanum, einjährige oder ausdauernde Kräuter oder Sträucher, mit unterbrochen unpaarig fiederteiligen Blättern, ...
Lycopodĭales
Lycopodĭales, s. Lykopodinen.
Lycopodĭum
Lycopodĭum L. (Bärlapp). Gattung der Lykopodiazeen (s. d.). L. clavatum L. (Kolbenbärlapp, Schlangenmoos, Drudenkraut, Gürtelkraut, Johannisgürtel, Unruhe, Abbildung s. ...
Lycosa
Lycosa, s. Tarantel.
Lycosaurus
Lycosaurus, s. Theromorpha.
Lyda
Lyda, s. Blattwespen, S. 34.
Lydd
Lydd (spr. lidd), Stadt (municipal borough) in der engl. Grafschaft Kent, 5 km südwestlich von New Romney, hat eine alte gotische Kirche, einen Artillerieschießplatz, Fischerei ...
Lydda
Lydda, früherer Name von Diospolis (s. d. 3).
Lyddīt
Lyddīt (nach dem Orte Lydd in Kent, wo die ersten Versuche angestellt wurden), ein aus geschmolzener Pikrinsäure bestehender Explosivstoff, der nach den Ermittelungen von ...
Lydekker
Lydekker, Richard, Zoolog und Paläontolog, geb. 1849, studierte Naturwissenschaften auf dem Trinity College in Cambridge, war 1874–82 bei der geologischen Aufnahme Indiens ...
Lydgate
Lydgate (spr. liddgĕt), John, engl. Dichter, geb. um 1370 in Lydgate bei Newmarket, gest. um 1450 in Bury St. Edmunds, studierte in Oxford und Cambridge, wurde mit 16 Jahren ...
Lydĭen
Lydĭen (ursprünglich Mäonia), im Altertum Landschaft an der Westküste Kleinasiens, welche die heutigen Liwas Saruchan und Syghla umfaßte, grenzte gegen N. an Mysien, von dem ...
Lydische Tonart
Lydische Tonart, s. Griechische Musik und Kirchentöne.
Lydischer Stein
Lydischer Stein (Lydit), soviel wie Kieselschiefer, benannt nach dem Vorkommen in Lydien.
Lydos
Lydos, Johannes Laurentius, griech. Schriftsteller um 490–565 n. Chr., aus Philadelphia in Lydien (daher der Name L.), bekleidete hohe Hof- und Staatsämter in Konstantinopel. ...
Lydtin
Lydtin, August, Tierarzt, geb. 11. Juli 1834 zu Bühl in Baden, widmete sich der Pharmazie, studierte dann in Karlsruhe und Alfort Tierarzneikunde, praktizierte in Lothringen, ...
Lye and Wollescote
Lye and Wollescote (spr. lai änd ŭóllskot), Stadtgemeinde in Worcestershire (England), aus den frühern Gemeinden The Lye u. Wollescote gebildet, 2 km östlich von ...
Lyell
Lyell (spr. lai-ĕl), Sir Charles, Geolog, geb. 14. Nov. 1797 zu Kinnordy in Forfarshire, gest. 22. Febr 1875 in London (begraben in der Westminsterabtei), studierte seit 1816 in ...
Lyeukephaleu
Lyeukephaleu (griech.), nach Owen Tiere, die ein glattes Gehirn und freiliegende Sehlappen besitzen; vgl. Lissenkephalen.
Lygaeïdae
Lygaeïdae (Langwanzen), Familie der Wanzen (s. d.).
Lygdamis
Lygdamis, Tyrann von Naxos, s. Naxos.
Lygdămus
Lygdămus, Pseudonym eines 43 v. Chr. gebornen römischen Dichters, dessen Gedichte das dritte Buch der des Tibullus (s. d.) Namen tragenden Sammlung bilden.
Lygĭer
Lygĭer (Ligier), suevisches Volk in Ostgermanien, das mehrere Stämme umfaßte und in den Ebenen der obern Oder und Weichsel wohnte. Sie gehörten zum Völkerbund Marbods, ...
Lygodĭum
Lygodĭum Sw. (Schlingfarn), Farngattung aus der Familie der Schizäazeen, Lianen mit kriechendem Stamm, einzeiligen Blättern, unbegrenzt wachsenden und windenden Blattspindeln ...
Lykabettos
Lykabettos, aussichtsreicher Berg bei Athen, unmittelbar im NO. der Stadt zu 277 m Höhe aufsteigend, jetzt Berg des heil. Georg genannt. S. den Stadtplan beim Artikel »Athen«.
Lykanthropīe
Lykanthropīe (griech.), s. Werwolf.
Lykāon
Lykāon, im griech. Mythus König der Arkadier, Sohn des Pelasgos, Gründer der Stadt Lykosura auf dem Gebirge Lykäon und Stifter des Kults des Lykäischen Zeus und der ...
Lykaōnĭen
Lykaōnĭen, im Altertum eine Landschaft Kleinasiens, von Kappadokien, Galatien, Phrygien, Isaurien und Kilikien begrenzt, im N. eine flache Wüste, im S. bergig, unfruchtbar und ...
Lykäos
Lykäos, Beiname des Zeus, dessen heiliger Hain auf dem Berg Lykäoun in Arkadien bei Todesstrafe niemand außer den Priestern betreten durfte. Sein Kult und sein Fest, die ...
Lykĭen
Lykĭen, im Altertum Landschaft an der Südküste Kleinasiens (s. Karte »Alt-Griechenland«), die gegen NW. von Karien, gegen N. von Phrygien und Pisidien, gegen NO. von ...
Lykĭos
Lykĭos, Beiname des Apollon, der zu Patara in Lykien ein Heiligtum hatte.
Lykisch
Lykisch, die Sprache des alten Lykien im westlichen Kleinasien. Man hat dort neuerdings eine ziemlich beträchtliche Anzahl von Inschriften in dieser längst ausgestorbenen ...
Lykomēdes
Lykomēdes, im griech. Mythus König von Skyros, Mörder des Theseus (s. d.). Seine Tochter Deïdameia war von Achilleus (s. d.) Mutter des Neoptolemos.
Lykomīden
Lykomīden, s. Lykos 1).
Lykonpŏlis
Lykonpŏlis, s. Siut.
Lykŏphron
Lykŏphron, griech. Dichter und Grammatiker aus Chalkis auf Euböa, lebte um 275 v. Chr. in Alexandria, bei der Ordnung der Bibliothek beschäftigt, wo er ein Werk über die ...
Lykopodĭazeen
Lykopodĭazeen (Bärlappgewächse), Pflanzenfamilie aus der Ordnung der isosporen Lykopodinen (s. d.), ausdauernde, immergrüne, moosähnliche Gewächse mit langgestrecktem, oft ...
Lykopodĭnen
Lykopodĭnen (Lycopodiales, bärlappartige Gewächse), Abteilung der Gefäßkryptogamen, sporenerzeugende Gewächse mit deutlichen Leitbündeln und einfachen Blättern, die oft am ...
Lykoreia
Lykoreia, Gipfel des Parnassos (s. d.).
Lykos
Lykos, Name mehrerer mythischer Personen, wie: 1) L., Sohn des Königs Pandion von Athen, ging, von seinem Bruder Ägeus aus Athen vertrieben, nach Asien in das nach ihm Lykien ...
Lykostomon
Lykostomon, Ruinen in Griechenland, s. Gonnos.
Lykúrgos [1]
Lykúrgos, Thrakerkönig, wurde als Verächter und Verfolger des Dionysos von Zeus geblendet oder, nachdem er, von Dionysos rasend gemacht, Weib und Kind getötet, von den ...
Lykúrgos [2]
Lykúrgos, 1) der berühmte Gesetzgeber Spartas, dessen Ordnungen es seine geschichtliche Größe zuschrieb. Die Überlieferung über die Zeit seines Lebens und seine ...
Lykúrgos [3]
Lykúrgos, Logothetis, neugriech. Freiheitskämpfer, geb. 1772 auf Samos, gest. 22. Mai 1851, erhielt seine Bildung in Konstantinopel, ward Sekretär des Hospodars der Walachei, ...
Lyly
Lyly, John, engl. Dichter, s. Lilly.
Lyme Regis
Lyme Regis (spr. laim rīdschis), Stadt (municipal borough) in Dorsetshire (England), an der Mündung des Flusses Lyme in den Kanal (La Manche), westlich von Dorchester, bereits ...
Lymebai
Lymebai (spr. laim-), s. Kanal (La Manche).
Lymexўlon
Lymexўlon, s. Holzbohrer.
Lymfjord
Lymfjord, soviel wie Limfjord.
Lymington
Lymington (spr. limmingt'n), Hafenstadt (municipal borough) in Hampshire (England), an der Mündung des Flusses L. in den Solent (s. d.), der Insel Wight gegenüber, hat ein ...
Lymm
Lymm (spr. limm), Stadt in Cheshire (England), am Bridgewaterkanal, mit Lateinschule, Gerberei, Barchentweberei und (1901) 4707 Einw.
Lymphabszeß
Lymphabszeß, s. Abszeß.
Lymphadenōm
Lymphadenōm (griech.), Lymphdrüsengeschwulst.
Lymphadeuītis
Lymphadeuītis (griech.), Lymphdrüsenentzündung.
Lymphagoga
Lymphagoga (griech.), die Absonderung von Lymphe befördernde Mittel.
Lymphangiëktasīe
Lymphangiëktasīe (griech.), Erweiterung der Lymphgefäße, bildet sich aus, sobald der Abfluß der Lymphe aus den Lymphgefäßen behindert ist, sei es durch Entzündung und ...
Lymphangiōma
Lymphangiōma (griech.), Geschwulst der Lymphgefäße, besteht entweder aus einem Gewirr einzelner meist neugebildeter seiner Lymphgefäße (L. telangiectodes) oder aus größern ...
Lymphangītis
Lymphangītis (griech.), Entzündung der Lymphgefäßstämme (s. Lymphgefäße).
Lymphātisch
Lymphātisch nennt man eine Konstitution, die durch schlaffes, schwammiges Aussehen, blasse, gedunsene Haut, trägen Puls, schwache Atmung und geringe Widerstandsfähigkeit gegen ...
Lymphdrüsen
Lymphdrüsen (Glandeln, Lymphknoten, Glandulae lymphaticae), bei den Wirbeltieren die Erweiterung der Lymphgefäße, in denen Lymphkörperchen (Lymphzellen, weiße ...
Lymphe
Lymphe (griech.), schwach gelbliche Flüssigkeit von etwas salzigem Geschmack, einem spezifischen Gewicht von 1,012–1,023 und alkalischer Reaktion, die sich in den ...
Lympheanstalten
Lympheanstalten, Impfinstitute, Anstalten zur Gewinnung von Lymphe für Schutzpockenimpfung; s. Impfung, S. 780.
Lymphgefäße
Lymphgefäße (Saugadern, Vasa lymphatica s. resorbentia), Röhren, die bei den Wirbeltieren (mit Ausnahme mancher Fische) fast in allen Organen des Körpers vorhanden sind, das ...
Lymphherz
Lymphherz, s. Herz, S. 244, und Lymphgefäße.
Lymphknoten
Lymphknoten, s. Lymphdrüsen.
Lymphkörperchen
Lymphkörperchen, s. Lymphe.
Lymphoïdzellen
Lymphoïdzellen, s. Lymphe.
Lymphōm
Lymphōm (Lymphosarkom, malignes L.), ein Sarkom, das ein zart netzförmiges, dem der Lymphdrüsen ähnliches Bindegewebsgerüst (Stroma) besitzt und sich von den einfachen ...
Lymphorrhöa
Lymphorrhöa (Lymphorrhagîa, griech.), Erguß von Lymphe bei Verletzung größerer Lymphgefäße und bei manchen mit Erweiterung der Lymphgefäße verbundenen Hautkrankheiten.
Lymphosarkōm
Lymphosarkōm, s. Lymphom.
Lymphräume
Lymphräume, s. Lymphgefäße und Lymphe.
Lymphspalten
Lymphspalten, s. Lymphe.
Lymphvarīzen
Lymphvarīzen, s. Lymphangiektasie.
Lymphzellen
Lymphzellen, s. Lymphe.
Lympne
Lympne (Lymne), Dorf in der engl. Grafschaft Kent, 5 km westlich von Hythe, mit Resten eines römischen Lagers (Studfall Castle) und (1901) 467 Einwohnern.
Lynar
Lynar, Rochus, Graf zu, geb. 24. Dez. 1525 zu Maradia in Toskana, gest. 22. Dez. 1596 in Spandau, entstammte einer zum florentinischen Geschlecht der Guerini gehörigen Familie, ...
Lynchburg
Lynchburg (spr. lĭntschbörgh), Stadt im nordamerikan. Staat Virginia, Bahnknotenpunkt, am James und Kanawhakanal, auf steil abfallenden Hügeln malerisch gelegen, hat mehrere ...
Lynchjustiz
Lynchjustiz (engl. lynching, spr. lintsching), die unmittelbar an die Tat sich anschließende, außergesetzliche Bestrafung des Verbrechers durch das Volk (Aufknüpfen an dem ...
Lynden
Lynden, R. Baron Melvil van, niederländ. Staatsmann, geb. 6. März 1843 in Amsterdam, studierte in Utrecht die Rechte und wurde daselbst Rechtsanwalt, 1887 Mitglied der Ersten ...
Lyndhurst [1]
Lyndhurst (spr. lind-hörst), Dorf und besuchte Sommerfrische in Hampshire (England), inmitten des über 24,000 Hektar großen New Forest, mit dem Queen's House (aus dem 17. ...
Lyndhurst [2]
Lyndhurst (spr. lind-hörst), John Singleton Copley, Baron, brit. Staatsmann, geb. 21. Mai 1772 zu Boston in Nordamerika, gest. 12. Okt. 1863, siedelte 1775 mit seinen Eltern nach ...
Lyne
Lyne (spr. lain), Sir William John, austral. Staatsmann, geb. 1844 in Swanport auf Tasmania, kam 1875 nach Neusüdwales, in dessen Parlament er bald gewählt ward, war ...
Lyngb.
Lyngb., bei Pflanzennamen Abkürzung für Hansen Christian Lyngbye, geb. 1782 in Blendstrup, gest. 1837 als Prediger in Söeborg auf Seeland (Algen).
Lyngenfjord
Lyngenfjord, Meerbusen an der Nordwestküste Norwegens, nördlich von Tromsö, von hohen, bis 2000 m ansteigenden Schneebergen (Jäkkevarre 1916 m) umgeben. Bis nach Mälen an ...
Lynkéstis
Lynkéstis, seit Philipp II. mit Mazedonien vereinte, rings von Gebirgen umgebene Landschaft, südlich von Pelagonia, am Mittellauf des Erigon (jetzt Tzerna Rjeka), mit der ...
Lynkeus
Lynkeus, 1) Sohn des Ägyptos, Gemahl der Hypermnestra (s. Danaos). – 2) Bruder des Idas (s. d.), berühmt durch sein scharfes Sehvermögen.
Lynn
Lynn (spr. linn), 1) Stadt in der Grafschaft Essex des nordamerikan. Staates Massachusetts, am Lynn Harbour der Massachusettsbai, 16 km nordöstlich von Boston, Bahnknotenpunkt, ...
Lynn Canal
Lynn Canal, tiefer, 110 km langer Fjord an der Nordwestküste Nordamerikas, im nordamerikanischen Territorium Alaska, unter 135° östl. L. und zwischen 58 und 59° nördl. Br. Er ...
Lynton
Lynton (spr. linnt'n), Stadt und Seebad in Devonshire (England), auf einer Anhöhe unweit der Mündung des Ost- und West-Lyn, mit (1901) 1641 Einw. Unterhalb liegt das Dorf ...
Lynx
Lynx (lat.), der Luchs; auch ein Sternbild, s. Luchs.
Lyo
Lyo, kleine dän. Insel, zum Amt Svendborg (Fünen) gehörig, im Kleinen Belt, an der südwestlichen Küste von Fünen, 5,5 qkm mit 332 Einw. Hier nahm Graf Heinrich von Schwerin ...
Lyolumineszenz
Lyolumineszenz, s. Lumineszenz.
Lyon
Lyon.
Lyon [1]
Lyon (spr. lióng: hierzu der Stadtplan), Hauptstadt des franz. Depart. Rhone, drittgrößte Stadt Frankreichs und eine der bedeutendsten Industrie- und Handelsstädte Europas, ...
Lyon [2]
Lyon, Paul Otto, Germanist und Schulmann, geb. 10. Jan. 1853 in Spinewitz bei Meißen, studierte 1874–79 in Leipzig und wurde 1879 Oberlehrer am Realgymnasium in Döbeln, 1884 ...
Lyonais
Lyonais (spr. -nǟ), halbwollener Damenkleiderstoff mit 28–30 Ketten- und 16–20 Schußfäden auf 1 cm, aus Waterkette Nr. 20 engl. und Westschuß Nr. 30 engl.
Lyonĭa
Lyonĭa Nutt., Gattung der Erikazeen, Sträucher mit wechselnden oder immergrünen, häufig mit Schildhaaren besetzten Blättern, fünflappigem, schüsselförmigem Kelch, ...
Lyonische Ware
Lyonische Ware, s. Leonische Ware.
Lyonnais
Lyonnais (spr. lionnä), ehemalige franz. Provinz, umfaßte die Landschaften L. (im engern Sinne), Beaujolais und Forez, hatte Lyon zur Hauptstadt und ist jetzt in die ...
Lyons [1]
Lyons (spr. lai-ĕns), 1) früher selbständige Stadt im nordamerikan. Staat Iowa, jetzt zu Clinton (s. d.) geschlagen. – 2) Hauptstadt der Grafschaft Wayne im nordamerikan. ...
Lyons [2]
Lyons (spr. lai-ĕns), 1) Edin und Lord, brit. Admiral und Staatsmann, geb. 29. Nov. 1790 zu Burton in Hampshire, gest. 24. Nov. 1858, trat in früher Jugend in die Marine und ...


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