Слова на букву kupf-male (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
На главную О проекте Обратная связь Поддержать проектДобавить в избранное

  
EN-DE-FR →  Meyers Großes Konversations Lexikon →  agri-bald bald-brig brig-crus crus-eise eise-fluß fluß-gran gran-honn hono-karp karp-kupf kupf-male malé-must must-paph paph-prot prot-saar saar-senk senl-supī supl-utĭc utic-zehn


Слова на букву kupf-male (8408)

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 > >>
Lastadīe
Lastadīe (oder in besserer Betonung Lastadĭe, auch Lastagie, v. mittellat. lastadium od. lastagium, v. deutsch. »Last«), veraltete Bezeichnung für Werft und Bollwerk, jetzt ...
Lastdruckbremse
Lastdruckbremse, s. Bremsen, S. 385.
Lastenmaßstab
Lastenmaßstab dient zur Feststellung der Wasserverdrängung oder des Raumgehalts von Schiffen bei jedem beliebigen Tiefgang; um ihn zu bestimmen, berechnet man zunächst die ...
Laster
Laster, die zur Gewohnheit gewordene unsittliche Handlungsweise, im Gegensatz zur Tugend (s. d.) als der sittlichen Handlungsweise.
Lastigkeit
Lastigkeit, frühere Bezeichnung für Größe der Schiffe. Vgl. Schiffsvermessung.
Lāsting
Lāsting (engl. Prunell, früher auch Kalamank, Kalmank), meist schwarze oder dunkelfarbige Kammgarngewebe für Damenkleiderstoffe mit 40–60 Ketten- und 28–32 Schußfäden auf ...
Lastkarren
Lastkarren, s. Karren.
Lastleute
Lastleute, s. Last.
Lastman
Lastman, Pieter, holländ. Maler und Radierer, geb. um 1580 in Amsterdam, gest. nach 1629, war anfangs Schüler des Gerrit Pietersz in Amsterdam und bildete sich seit 1604 in Rom ...
Lastra a Signa
Lastra a Signa, s. Signa.
Lastrup
Lastrup, Gemeinde im oldenburg. Amt Kloppenburg, an der Kloppenburger Kleinbahn, hat eine kath. Kirche, Zigarrenfabrikation, starke Schweinezucht und (1900) 2037 Einw.
Lästrygōnen
Lästrygōnen, bei Homer ein menschenfressendes Riesenvolk im fernen Westen, von Odysseus (s. d.) besucht. Die spätern Griechen suchten den Wohnsitz der vom König Antiphates ...
Lastträger
Lastträger, Schmetterling, s. Aprikosenspinner.
Lasūrblau
Lasūrblau, soviel wie Ultramarin.
Lasūrfarben
Lasūrfarben, soviel wie Saftfarben.
Lasurīt
Lasurīt, Mineral, soviel wie Lasurstein.
Lasūrmeise
Lasūrmeise, s. Meise.
Lasūrquarz
Lasūrquarz, Mineral, soviel wie Saphirquarz, s. Quarz.
Lasūrstein
Lasūrstein (Lasurit, Lapislazuli, armenischer Stein), ein schwefelhaltiges Calcium-, Natrium-, Aluminiumsilikat, das seine prachtvoll lasurblaue Farbe einer ähnlichen Verbindung ...
Laszīv
Laszīv (lat.), unzüchtig, wollüstig, schlüpfrig; Laszivität, Unzüchtigkeit etc.
Laszlo
Laszlo (spr. lāßlo), Philipp, ungar. Maler, geb. 1. Juni 1869 in Budapest, begann seine Kunststudien auf der dortigen Akademie bei Lotz und setzte sie später bei Liezen-Mayer ...
Latacunga
Latacunga, Hauptstadt der Provinz Leon in Ecuador, 69 km südlich von Quito, 2860 m ü. M., unter 0°55´ südl. Br., wiederholt (zuletzt 1797) durch Erdbeben zerstört, hat eine ...
Late celtic
Late celtic (engl., spr. lēt ßéltik), s. Metallzeit.
Lateau
Lateau (spr. -tō), Louise, Stigmatisierte, geb. 30. Jan. 1850 als Tochter eines Eisenbahnarbeiters zu Bois d'Haine in Belgien, gest. 25. Aug. 1883, wurde seit 24. April 1868 mit ...
Latěbra
Latěbra (lat., »der Versteck, das Verstecktsein«), ein unter der Keimscheibe des Hühnereies gelegener zapfenartiger, ins Innere des Dotters ragender Fortsatz des weißen ...
Latein
Latein, soviel wie lateinische Sprache, ehedem die Gelehrtensprache; daher die Redensart »mit seinem L. (d.h. seinem Wissen und Können) zu Ende sein«.
Lateiner
Lateiner, Latein Redende oder Verstehende; die Bewohner des ehemaligen weströmischen Reiches im Gegensatz zu den Byzantinern; lateinisch, auf Latein bezüglich, insbes. soviel ...
Lateinische Kirche
Lateinische Kirche, soviel wie römisch-katholische Kirche, im Gegensatz zur morgenländischen oder griechisch-katholischen.
Lateinische Küche
Lateinische Küche, früher soviel wie Apotheke.
Lateinische Kunst
Lateinische Kunst, in der Jägersprache die angebliche Kunst, die Büchse eines andern zu versprechen, Wild zu berücken u. dgl. infolge eines Bündnisses mit dem Teufel.
Lateinische Literatur des Mittelalters
Lateinische Literatur des Mittelalters. Den Untergang der Herrschaft des römischen Volkes überlebt um etwa ein Jahrtausend die Herrschaft der lateinischen Sprache. In ihr waren ...
Lateinische Sprache
Lateinische Sprache (römische Sprache), ein Glied des indogermanischen Sprachstammes, neben dem Umbrischen und Oskischen eins der Hauptidiome der nichtetruskischen Bevölkerung ...
Lateinischer Münzvertrag
Lateinischer Münzvertrag (lateinische Münzkonvention, Convention monétaire), der Pariser Vertrag vom 23. Dez. 1865 zwischen Frankreich, Italien, Belgien und der Schweiz (mit ...
Lateinisches Kaisertum
Lateinisches Kaisertum, das 1204 von den Kreuzfahrern in Konstantinopel errichtete abendländische Kaisertum, ging 1261 wieder unter; s. Oströmisches Reich.
Lateinisches Kreuz
Lateinisches Kreuz, s. Kreuz, S. 645 u. 646.
Lateinisches Segel
Lateinisches Segel, dreieckiges Segel, besonders in Mittelmeerfahrzeugen; vgl. Boot, Fig. 14 u. 15.
Lateinschule
Lateinschule (lateinische Schule), seit dem ausgehenden Mittelalter jede gelehrte Schule, deren Hauptlehrfach und Unterrichtssprache das Lateinische war. Eine solche lateinische ...
Latemar
Latemar, Berggruppe der Südtiroler (Fassaner) Dolomiten, südlich vom Karerseepaß, erreicht im westlichen Latemargipfel (Diamantiditurm) 2846 m.
Latengüter
Latengüter, s. Bauerngut, S. 462.
Latént
Latént (lat.), verborgen, nicht zum Vorschein kommend (gebunden); latente Wärme, s. Wärme, Schmelzen u. Verdampfung; latente Vererbung, s. Erblichkeit, S. 891.
Laténz
Laténz (lat.), das Verborgensein. Latenzstadium, soviel wie Inkubationsdauer, s. Inkubation.
Laterāl
Laterāl (lat.), zu einer Seite gehörig, seitwärts gelegen; in Zusammensetzungen soviel wie Seiten-, z. B. Lateralerben, Erben in der Seitenlinie; Lateralverwandte, ...
Lateralebene
Lateralebene, s. Bilateral.
Laterallaute
Laterallaute, s. Lautlehre.
Lateralmetazentrum
Lateralmetazentrum, s. Metazentrum.
Lateralrefraktion
Lateralrefraktion, das seitliche Heraustreten eines Lichtstrahles aus der durch seinen Ausgangspunkt und das Auge des Beobachters gehenden Vertikalebene infolge der Brechung in ...
Lateralsekretion
Lateralsekretion, s. Gang, S. 318.
Lateralsklerose
Lateralsklerose, s. Bulbärparalyse.
Laterān
Laterān, päpstlicher Palast in Rom, nach der vornehmen römischen Familie der Laterani benannt, denen er bis zur Zeit Neros, der den letzten Besitzer dieser Familie hinrichten ...
Lateranensische Chorherren
Lateranensische Chorherren (Canonici regulares Lateranenses, auch de S. Salvatore) gehören zu den ältesten »regulierten Chorherren« (s. d.) und sind seit der zweiten Hälfte ...
Laterānsynoden
Laterānsynoden (lateranische Konzile), die in der lateranischen Basilika zu Rom gehaltenen Kirchenversammlungen, unter denen fünf von der römischen Kirche als ökumenische ...
Laterieren
Laterieren, s. Latus.
Latěrigradae
Latěrigradae, Krabbenspinnen, s. Spinnentiere.
Laterīt
Laterīt (v. lat. later, Ziegel), ein gewöhnlich ziegelrotes, lehmartiges, stark eisenschüssiges Verwitterungsprodukt der verschiedensten Gesteine, das in den tropischen ...
Laterna magĭca
Laterna magĭca (lat., Zauberlaterne), ein von Kircher (»Ars magna lucis et umbrae«, 1646) erfundener Apparat, beruht auf der Eigenschaft konvexer Linsen, von einem um etwas ...
Laternbilder
Laternbilder, photographische (Diapositive, Transparentbilder), zur Projektion mittels des Skioptikons bestimmte Photographien, werden in der Regel durch Kopieren photographischer ...
Laterne
Laterne, 1) ein aus durchsichtigem oder durchscheinendem Material gebildetes Gehäuse, in dem eine Kerze, Lampe oder Leuchtgas brennt. Man konstruiert Laternen aus Glastafeln oder ...
Laterne des Aristoteles
Laterne des Aristoteles, s. Seeigel.
Laterne des Diogenes
Laterne des Diogenes, in Athen volkstümlicher Name für das choregische Denkmal des Lysikrates (s. »Architektur«, S. 711, mit Tafel III, Fig. 9).
Laternengetriebe
Laternengetriebe, Laternenrad, s. Zahnräder.
Laternenträger
Laternenträger (Leuchtzirpe, Fulgora L.). Gattung der Halbflügler aus der Familie der Leuchtzirpen (Fulgoridae), große, buntfarbige Bewohner der Tropen, deren Kopf mit großem, ...
Latérza
Latérza, Stadt in der ital. Provinz Lecce, Kreis Taranto, am Küstenfluß L., mit Ölgewinnung und (1901) 7837 Einw.
Latet angŭis in herba
Latet angŭis in herba (lat., »die Schlange lauert im Grase«), Zitat aus Vergil, »Eklogen« (3,93), sprichwörtlich gebraucht zur Bezeichnung einer verborgenen Gefahr.
Lateur
Lateur, Frank, s. Streuvels (Stijn).
Lath.
Lath., bei Tiernamen Abkürzung für John Latham (spr. lēthĕm), geb. 27. Juni 1740 in Eltham, Arzt in London, gest. 4. Febr. 1837 in Romsey. Er schrieb: »General synopsis of ...
Latham
Latham (spr. lēthĕm), Robert Gordon, engl. Linguist und Ethnolog, geb. 24. März 1812 zu Billingborough in der Grafschaft Lincoln, gest. 9. März 1888 in Putney, studierte zu ...
Lathom
Lathom (spr. lĕthöm), Flecken in Lancashire (England), am Fluß Douglas und dem Leeds-Liverpoolkanal, nordöstlich von Ormskirk, hat (1901) 4361 und als Stadtbezirk mit ...
Lathraea
Lathraea L. (Clandestina Tourn.), Gattung der Orobanchazeen, auf den Wurzeln von Holzgewächsen schmarotzende, chlorophyllfreie Pflanzen, die an ihren unterirdischen Stengelteilen ...
Lathrodectus
Lathrodectus, s. Malmignatte.
Lathyrismus
Lathyrismus, chronische Vergiftung, die durch langen und (in Jahren der Teurung) fast ausschließlichen Gebrauch der Früchte von Lathyrus-Arten erzeugt wird und oft epidemisch ...
Lathўrus
Lathўrus L. (Platterbse), Gattung der Leguminosen, niedrige oder mit Hilfe von Wickelranken hochkletternde Kräuter mit paarig gefiederten Blättern, meist wenigjochigen ...
Latiano
Latiano (spr. lati-āno), Stadt in der ital. Provinz Lecce, Kreis Brindisi, an der Eisenbahn Brindisi-Taranto, mit Ölgewinnung und (1901) 7494 Einw.
Latiāris
Latiāris, bei den latinischen Völkern Beiname des Jupiter (s. Latinae feriae).
Laticlavĭi
Laticlavĭi (lat.), bei den Römern diejenigen, die als Zeichen des senatorischen Ranges die Tunika mit breitem Purpurstreifen (latus clavus) besetzt trugen. Vgl. Angusticlavii.
Latierbaum
Latierbaum (Streitbaum), starker, halb abgerundeter Baum, der in horizontaler Lage an Ketten freischwebend zwischen zwei Pferdeständen angebracht wird.
Latifundĭum
Latifundĭum (lat.), ein Grundbesitz von ungewöhnlich großem Umfang. Der Ausdruck wird auf Plinius zurückgeführt, der in seiner »Historia naturalis« den Satz aufstellte: ...
Latimer
Latimer (spr. lättimer), Hugh, engl. Reformator, geb. 1475 in der Grafschaft Leicester, ward 1530 Pfarrer zu Westkingston, dann Kaplan der Anna Boleyn und 1535 Bischof von ...
Latīna Via
Latīna Via, eine der ältesten und wichtigsten römischen Heerstraßen, die Rom durch die Täler des Trerus und Liris mit Capua verband.
Latīnae ferĭae
Latīnae ferĭae, uraltes Fest der Latiner zu Ehren ihres Bundesgottes Jupiter Latiaris auf dem Albaner Berge, ursprünglich unter Vorstandschaft von Albalonga, später von Rom ...
Latīner
Latīner, eins der ältesten und das merkwürdigste unter den altitalischen Völkern, nach Angabe der Alten durch Mischung aus zwei Urvölkern, den ursprünglich in der Gegend um ...
Latīni
Latīni, Brunetto, s. Brunetto Latini.
Latinisieren
Latinisieren (lat.), nach dem Lateinischen formen, lateinisches Ansehen geben.
Latinismus
Latinismus (lat.), eine der lateinischen Sprache eigentümliche Ausdrucksweise, besonders wenn sie ungehörig in einer andern Sprache auftritt; Latinist, Latiner, Kenner der ...
Latinität
Latinität (lat.), der lateinische Stil oder die lateinische Sprache, im alten Rom auch der Stand eines Latiners (vgl. Civitas).
Latīnus
Latīnus, in der römischen Sage Sohn des Faunus und der Nymphe Marica, König von Latium, Gemahl der Amata, Vater der Lavinia, der Gattin des Äneas (s. d. 1).
Latisāna
Latisāna, Distriktshauptort in der ital. Provinz Udine, am Tagliamento, der von hier an schiffbar ist, an der Eisenbahn Cividale-Portogruaro, hat eine Pfarrkirche mit einem ...
Lätitĭa
Lätitĭa (lat., »Freude«), oder vielmehr in der italienischen Form Letizia, Name der Mutter Napoleons I. (s. Bonaparte, S. 193).
Latitüde
Latitüde (franz., lat. latitudo), Breite (besonders geographische), Weite, namentlich Spielraum, Freiheit der Bewegung; latitudinal, auf Breite (Breitengrad) bezüglich.
Latitudinarĭer
Latitudinarĭer (lat., »Weitherzige«), die gemäßigte Partei der engl. Hochkirche, die in den Streitigkeiten zwischen dieser und den Presbyterianern seit der Mitte des 17. ...
Latĭum
Latĭum, Landschaft, s. Latiner und Rom (Provinz).
Latmos
Latmos, 1500 m hohes Gebirge in Karien, östlich von Milet, heute Beschparmák Dagh, spielt in der Mythologie eine Rolle als der Ort, wo Artemis den schlafenden Endymion küßte. ...
Latobĭker
Latobĭker (Latovici), kelt. Völkerschaft im südwestlichen Teil von Pannonien (Ostalpen).
Latobrīger
Latobrīger (Latobrigi), kelt. Völkerschaft in Gallien, Nachbarn der Helvetier und Rauriker am obern Rhein, zogen 58 v. Chr. mit den Helvetiern 14,000 Mann stark aus, wurden aber ...
Latomĭen
Latomĭen (griech.), Steinbrüche, wurden im Altertum häufig als Gefängnisse benutzt. Berühmt waren in dieser Hinsicht die L. von Syrakus (s. d.) mit dem sogen. Ohr des ...
Latŏna
Latŏna, s. Leto.
Latopŏlis
Latopŏlis, altägypt. Stadt in Oberägypten, an der Stelle des heutigen Esneh (s. d.), am linken Nilufer gelegen. L. hat seinen Namen von dem hier verehrten Latosfisch; ...
Latorcza
Latorcza (spr. látorza), Fluß in Ungarn, entspringt im Karpathischen Waldgebirge nächst dem Vereczkepaß an der galizischen Grenze, fließt, das Komitat Bereg durchschneidend, ...
Latour d'Auvergne
Latour d'Auvergne (spr. lătūr dowärnj'), eins der berühmtesten franz. Adelsgeschlechter, so genannt nach einem Städtchen im Depart. Puy-de-Dôme, dessen beglaubigte ...
Latour d'Auvergne-Lauraguais
Latour d'Auvergne-Lauraguais (spr. -loragä), Henri Godefroi Bernard Alphonse, Fürst von, franz. Staatsmann, geb. 21. Okt. 1823 in Paris, gest. 6. Mai 1871 in London, trat 1841 ...
Latour [1]
Latour (ipr. lătūr), s. Bordeauxweine.
Latour [2]
Latour (spr. lătūr), Baillet von, altadlige, gegenwärtig in Österreich und Belgien blühende Familie, die aus Burgund stammt und ihren Namen von dem 1719 zur Grafschaft ...
Latour [3]
Latour (spr. lătūr), 1) Maurice Quentin de, franz. Maler, geb. 5. Sept. 1704 in St.-Quentin, gest. daselbst 18. Febr. 1788, erhielt den ersten künstlerischen Unterricht in ...
Latour-Maubourg
Latour-Maubourg (spr. lătūr-mobūr), Marie Victor de Fay, Marquis de, franz. General, geb. 11. Febr. 1766, gest. 11. Nov. 1850, stand beim Ausbruch der Revolution als Leutnant ...
Latr.
Latr., bei zoolog. Namen Abkürzung für:
Latreille
Latreille (spr. -träj'), Pierre André, Zoolog, geb. 29. Nov. 1762 in Brive (Corrèze), gest. 6. Febr. 1833 als Professor der Entomologie am Museum der Naturgeschichte in Paris. ...
Latrīe
Latrīe (griech.), »Dienst«, Anbetung (vgl. Heilige).
Latrine
Latrine (lat.), Abtrittsgrube, Kloake, auch Abtritt.
Latrobe
Latrobe, Ort in der Grafschaft Westmoreland des nordamerikan. Unionsstaats Pennsylvanien, am Loyalhanna River, hat ein Kloster, lebhafte Industrie und (1900) 4614 Einw.
Latrocinĭum
Latrocinĭum (lat.), im gemeinen deutschen Strafrecht der auf offener Straße unternommene Raubmord. Im heutigen Recht bildet das L. keinen besonders ausgezeichneten Fall des ...
Latrōni
Latrōni, s. Kohlensaures Natron.
Latscha
Latscha, See im russ. Gouv. Olonez, Kreis Kargopol, an der Grenze des Gouv. Nowgorod, 365 qkm groß, nur 2–4 m tief; ihm strömt, neben andern kleinen Flüssen, der Swid aus dem ...
Latsche [1]
Latsche, soviel wie Knieholzkiefer, s. Kiefer, S. 884; Laublatsche, soviel wie Erle.
Latsche [2]
Latsche, Verstärkung einer Mauer an ihrem Fuß.
Latschenkieferöl
Latschenkieferöl (Latschenöl, Krummholzöl), s. Fichtennadelöl; Latschenkieferextrakt, ein dem Fichtennadelextrakt entsprechendes Präparat aus den Nadeln der Knieholzkiefer.
Latte
Latte, langes schmales Bauholz von verschiedener Stärke, wird in der Baukunst zu den verschiedensten Zwecken benutzt.
Latteibrett
Latteibrett (Fensterbrett), s. Fenster, S. 416.
Lattenarrest
Lattenarrest, im preußischen Heer ein schwerer Arrest, der in einer engen Kammer mit Fußboden aus scharfkantig gehobelten Latten ohne Lagerstätte zu verbüßen war, wurde 1832 ...
Lattenbrücke
Lattenbrücke, hölzerne Gitterbrücke mit aus Latten gebildeten Gittergliedern.
Lattenprofil
Lattenprofil, s. Damm.
Latter-day Saints
Latter-day Saints (engl., spr. lätter-dë ßënts, »Heilige des Jüngsten Tags«), Beiname der Mormonen (s. d.).
Lattich
Lattich, Gattung der Kompositen, s. Lactuca. Der wilde L. ( Zaunlattich, Skariol, Leberdistel, L. scariola L.) wird mehrfach als Stammpflanze des kultivierten Staudensalats ...
Lattichkönig
Lattichkönig, s. Maifest.
Latticinĭo
Latticinĭo (ital., spr. -tschïnĭo), s. Milchglas.
Lattmann
Lattmann, Julius, Philolog und Pädagog, geb. 4. März 1818 in Goslar, gest. 20. Aug. 1898 in Göttingen, studierte 1837–41 Theologie, 1843–46 Philologie in Göttingen, wurde ...
Lattun
Lattun (Latun, v. span. latón, franz. laiton), Messing, besonders Messingblech; daher Lattunhütte, Lattunschläger, soviel wie Messinghütte etc.
Latude
Latude (spr. -tǖd'), Henri Masers de, bekannt geworden durch die lange Hast, die er um der Pompadour, der Mätresse Ludwigs XV., willen dulden mußte, geb. 23. März 1725 zu ...
Latus
Latus (lat.), Seite, in größern Rechnungen oder Konten die Summe der einzelnen Posten einer Seite, die auf eine andre Seite zu übertragen ist; daher laterieren, solche Summen ...
Latus rectum
Latus rectum (lat., »gerade Seite«), bei den alten Geometern der Parameter der Kegelschnitte (s. d.).
Latwerge
Latwerge (lat. Electuarium, ital. Lattuario, Lattovaro), Arzneiform von dickbreiiger, musartiger Beschaffenheit, besteht aus Pulvern, die mit Pflaumenmus, Tamarindenmark, ...
Latzina
Latzina, Francisco, Statistiker und Geograph, geb. 2. April 1843 in Brünn, wanderte 1864, nach dem er die Marineakademie in Triest besucht hatte und kurze Zeit Kadett gewesen ...
Lau-tië-schan
Lau-tië-schan, Vorgebirge, s. Kwantung.
Laua
Laua, Volk, s. Laos.
Lauag
Lauag (Laoag), Hauptstadt der Provinz Ilocos auf der Nordwestküste der Philippineninsel Luzon, mit (1899) 37,094 Einw.
Laub [1]
Laub, die Gesamtheit der Blätter einer Pflanze (die Belaubung); auch soviel wie Lager, Thallus (s. d.).
Laub [2]
Laub, Ferdinand, Violinspieler, geb. 19. Jan. 1832 in Prag, gest. 17. März 1875 in Gries bei Bozen, war Schüler des Prager Konservatoriums, lebte 1856–63 als Kammervirtuos ...
Laubach
Laubach, Stadt in der hess. Provinz Oberhessen, Kreis Schotten, an der Wetter und der Staatsbahnlinie Hungen-Mücke, Residenz des Grafen zu Solms-L., hat eine evang. Kirche, ...
Lauban
Lauban, Kreisstadt im preuß. Regbez. Liegnitz, ehemals die vierte Sechsstadt der Oberlausitz, am Queis, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Kohlfurt-Glatz, Görlitz-L. und ...
Laubbach
Laubbach, Bad, zur Stadt Koblenz gehörig, im romantischen Laubbachtal und unweit des Rheins, hat eine Wasserheilanstalt und Einrichtungen zu Thermal-, Dampfbädern etc. und ...
Laubbad
Laubbad, s. Bad, S. 240.
Laubblatt
Laubblatt, s. Blatt, S. 27.
Laube [1]
Laube, in Gärten ein Gebäude, dessen Wände und Dach meist aus Lattenspalier, gerissenem Eichenholz etc. bestehen und mit Laubenpflanzen überzogen sind. Gegenwärtig baut man ...
Laube [2]
Laube, Dorf und Elbumschlagplatz bei Tetschen (s. d.).
Laube [3]
Laube, 1) Heinrich, Schriftsteller, geb. 18. Sept. 1806 zu Sprottau in Schlesien, gest. 1. Aug. 1884 in Wien, erhielt seine Schulbildung auf den Gymnasien in Glogau und ...
Laubegast
Laubegast, Landgemeinde in der sächs. Kreish. Dresden, Amtsh. Dresden-Neustadt, links an der Elbe und an der elektrischen Straßenbahnlinie L.-Niedersedlitz, hat eine evang. ...
Laubeinkleidung
Laubeinkleidung, s. Maifest.
Lauben
Lauben, s. Weißfisch.
Laubengang
Laubengang, s. Laube, S. 231.
Laubenheim
Laubenheim, 1) Dorf in der hess. Provinz Rheinhessen, Kreis Mainz, am Rhein und an der preußisch-hess. Staatsbahnlinie Mainz-Worms, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, ...
Laubenheimer
Laubenheimer, s. Rheinhessische Weine.
Laubenvogel
Laubenvogel, s. Kragenvogel.
Lauberbock
Lauberbock (Stoßbock), ein alter starker Gemsbock, der gewöhnlich einsam lebt.
Lauberde
Lauberde, s. Erden.
Laubfall
Laubfall, bei denjenigen Holzgewächsen, die alljährlich ihr Laub erneuern, das am Ende der Vegetationsperiode eintretende Abfallen sämtlicher grüner Blätter. Der L. kommt ...
Laubfärbung, herbstliche
Laubfärbung, herbstliche, eine dem Laubfall (s. d.) bei vielen sommergrünen Gewächsen vorausgehende Farbenänderung der Laubblätter, die dem Baumschlag der Herbstlandschaft in ...
Laubflechten
Laubflechten, Flechten mit laubförmigem Thallus.
Laubfrosch
Laubfrosch, s. Frösche, S. 173.
Laubgrün
Laubgrün, soviel wie Saftgrün, auch Chromgrün.
Laubheide
Laubheide, s. Clethra.
Laubheuschrecken
Laubheuschrecken (Locustidae), Familie aus der Ordnung der Geradflügler, s. Heuschrecken, S. 295.
Laubhölzer
Laubhölzer, Holzgewächse mit flachen, sommer- oder immergrünen Blättern, im Gegensatz zu den Holzpflanzen mit nadelartig zusammengezogenen Blättern (Nadelhölzern). Vgl. ...
Laubholzzone
Laubholzzone, der vorwiegend aus Laub ab werfenden Bäumen gebildete Waldgürtel, der sich auf der nördlichen Halbkugel zwischen die Zone der winterharten Nadelhölzer (s. ...
Laubhüttenfest
Laubhüttenfest (richtiger Hüttenfest, hebr. Chag ha-szukkoth), das dritte der jüdischen Wallfahrtsfeste, wird zur Erinnerung an den göttlichen Schutz während der ...
Laubkäfer
Laubkäfer (Phyllophaga Burm.), Gruppe aus der Familie der Blatthornkäfer (Lamellicornia), sehr zahlreiche Arten, die Blätter und Blütenteile fressen, während die Larven sich ...
Laubkleber
Laubkleber, gemeiner Laubfrosch, s. Frösche, S. 173.
Laublatsche
Laublatsche, soviel wie Erle.
Laubmoose
Laubmoose, s. Moose.
Laubpflanzen
Laubpflanzen, s. Kryptogamen, S. 757.
Laubrausch
Laubrausch, s. Rotbrenner.
Laubsäge
Laubsäge, s. Säge.
Laubsänger
Laubsänger (Phylloscopus Boie, Phyllopneuste Heyer, Ficedula Koch), Gattung der Sperlingsvögel aus der Familie der Sänger (Sylviidae), gestreckt gebaute Vögel mit schwachem, ...
Laubsucht
Laubsucht, s. Mißbildungen (der Pflanzen).
Laubtaler
Laubtaler, deutscher Name des 1726–95 geprägten franz. écu de six livres wegen der belaubten Lorbeerzweige im Gepräge. Dieser écu neuf oder grand écu und sein Halbstück ...
Laubwaldzone
Laubwaldzone, soviel wie Laubholzzone (s. d.).
Laubwerk
Laubwerk, im Kunstgewerbe und in der Dekoration Bezeichnung für stilisiertes Blatt- und Pflanzenornament in plastischer (z. B. Tafel »Ornamente II«, Fig. 32, und Tafel ...
Lauch [1]
Lauch, Gattung der Liliazeen, s. Allium. Die Hauszwiebel (Sommerzwiebel, gemeine Zwiebel, Bolle, A. Cepa L.), zweijährig, mit einfacher Zwiebel, dünnhäutigen äußern Hüllen, ...
Lauch [2]
Lauch, linksseitiger Nebenfluß der Ill im deutschen Bezirk Oberelsaß, entspringt am Laucheck in den Vogesen, verläßt diese bei Gebweiler und mündet nach 53 km langem Lauf bei ...
Laucha
Laucha, Stadt im preuß. Regbez. Merseburg, Kreis Querfurt, an der Unstrut und der Staatsbahnlinie Naumburg-Artern, hat eine evang. Kirche, eine Zucker-, eine Konserven- und eine ...
Lauchagrund
Lauchagrund, s. Tabarz.
Lauchart
Lauchart, linksseitiger Nebenfluß der Donau, im Fürstentum Hohenzollern, entspringt auf der Rauhen Alb, südlich von Reutlingen, durchfließt ein romantisches Tal und mündet ...
Lauche
Lauche, Wilhelm, Gärtner, geb. 21. Mai 1827 zu Gartow in Hannover, gest. 12. Sept. 1883, erlernte die Gärtnerei in Ludwigslust, konditionierte in Erfurt, Hannover, Belgien, ...
Lauchert
Lauchert, Richard, Maler, geb. 1825 in Sigmaringen, studierte von 1839 an in München, seit 1845 in Paris und ließ sich 1860 in Berlin nieder, wo er 1868 starb. Er war vermählt ...
Lauchhammer
Lauchhammer, Eisenwerk im preuß. Regbez. Merseburg, Kreis Liebenwerda, an der Schwarzen Elster und der Staatsbahnlinie Ruhland-L., hat Eisen- und Bronzegießerei, ein ...
Lauchheim
Lauchheim, Stadt im württemberg. Jagstkreis, an der Jagst und der Staatsbahnlinie Kannstatt-Nördlingen, hat eine kath. Kirche, Synagoge, Forstamt, Bierbrauerei u. (1900) 1056 ...
Lauchschwamm
Lauchschwamm, s. Marasmius.
Lauchstädt
Lauchstädt (Lauchstedt), Stadt im preuß. Regbez. und Kreis Merseburg, 121 m ü. M., an der Laucha, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Merseburg-Schafstädt und L.-Schlettau, hat ...
Laud
Laud (spr. laod), William, Erzbischof von Canterbury, geb. 7. Okt. 1573 zu Reading in Berkshire, gest. 10. Jan. 1645, studierte in Oxford, wurde 1601 zum Geistlichen geweiht und ...
Lauda Sion Salvatōrem
Lauda Sion Salvatōrem (lat., »Lobe, Zion, den Erlöser!«), eine der fünf noch heute im katholischen Kirchengesange üblichen Sequenzen, nämlich die Fronleichnamssequenz, ...
Lauda [1]
Lauda (ital.), in Italien der zum Schluß der Frühmette gesungene »Lobgesang«. Im 13.–15. Jahrh. Name des geistlichen Liedes, das oft dialogisch gestaltet ist, und dessen ...
Lauda [2]
Lauda, Stadt im bad. Kreis Mosbach, Amt Tauberbischofsheim, an der Tauber, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Heidelberg-Würzburg, L.-Wertheim und L.-Mergentheim, 194 m ü. M., hat ...
Laudābel
Laudābel (lat.), löblich; Laudazismus, Lobhudelei; Laudamentum, Handgelöbnis.
Laudănum
Laudănum (lat.), bei den Ärzten des Mittelalters jedes Beruhigungsmittel (insbes. aus Opium) sowie jede Zubereitung, worin sie das Wirksame einer Substanz verwirklicht glaubten. ...
Laudatio auctōris
Laudatio auctōris (lat.), ältere Bezeichnung für Benennung des Urhebers (s. d.).
Laudātor tempŏris acti
Laudātor tempŏris acti (lat., »Lobredner der vergangenen Zeit«) nennt Horaz (»Ars poetica«, V. 173) den Greis.
Laudemĭum
Laudemĭum (v. lat. laus in dem Sinne von Zustimmung), im römischen Rechte die Abgabe, die dem Gutsherrn bei Veräußerung der sogen. Emphyteusis (s. d.) bezahlt wurde; im ...
Lauderdale [1]
Lauderdale (spr. laoderdēl), der westliche Teil von Berwickshire in Schottland, benannt nach dem Flüßchen Lauder (Leader, zur Tweed); beim Flecken Lauder (803 Einw.) liegt ...
Lauderdale [2]
Lauderdale (spr. laoderdēl), 1) John Maitland, Graf von, aus einer alten, seit dem 13. Jahrh. in Schottland ansässigen Familie, geb. 24. Mai 1616, gest. im August 1682, gehörte ...
Laudes
Laudes (lat., »Lobgesänge«), in der katholischen Kirche eins der täglichen Breviergebete, das gewöhnlich mit der Mette (s. d.) verbunden wird und der Vesper entspricht. ...
Laudieren
Laudieren (lat.), loben; in Vorschlag bringen; in der Gerichtssprache soviel wie benennen, angeben, z. B. einen Zeugen (vgl. auch Laudatio auctoris).
Laudisten
Laudisten (mittellat., »Hymnensänger«), früher in Italien, besonders in Florenz, eine Gesellschaft von Sängern, die in weißen Kleidern mit brennenden Kerzen durch die ...
Laudon
Laudon (auch Loudon), Gideon Ernst, Freiherr von, berühmter österreich. Feldherr, geb. 2. Febr. 1717 zu Tootzen in Livland, gest. 14. Juli 1790 in Neutitschein, trat 1732 in ...
Laudum
Laudum (mittellat.), älterer Ausdruck für Schiedsspruch (s. Schiedsrichter).
Lauenburg [1]
Lauenburg (Sachsen-L.), ehemaliges Herzogtum in Niedersachsen, auf dem rechten Elbufer, grenzt im W. an Hamburg und Holstein, im N. an letzteres, an das Gebiet von Lübeck und an ...
Lauenburg [2]
Lauenburg, 1) (L. an der Elbe) Stadt im preuß. Regbez. Schleswig, Kreis Herzogtum L., an der Mündung des Elbe-Trave-Kanals in die Elbe, über die hier eine Dampffähre führt, ...
Lauenstein
Lauenstein, 1) Stadt in der sächs. Kreish. Dresden, Amtsh. Dippoldiswalde, an der Müglitz und der Staatsbahnlinie Mügeln bei Pirna-Geising-Altenberg, 526 m ü. M., hat eine ...
Lauer [1]
Lauer, s. Wein.
Lauer [2]
Lauer, Gustav von, Mediziner, geb. 10. Okt. 1807 in Wetzlar, gest. 9. April 1889 in Berlin, studierte seit 1825 auf dem medizinisch-chirurgischen Friedrich Wilhelms-Institut in ...
Lauerhütte
Lauerhütte (Luderhütte), s. Schießhütte.
Lauf [1]
Lauf, bei den Vögeln und manchen Säugetieren der Teil des Beines, auf den unmittelbar die Zehen folgen, besonders stark entwickelt bei Laufvögeln, Pferden, Hafen etc.; in der ...
Lauf [2]
Lauf, 1) Dorf im bad. Kreis Baden, Amt Bühl, am nördlichen Schwarzwald, hat eine neue kath. Kirche, Papier-, Zigarren- und Seidenhutfabrikation, Wein- und Kastanienbau und ...
Laufach
Laufach, Dorf im bayr. Regbez. Unterfranken, Bezirksamt Aschaffenburg, an der Laufach und der Staatsbahnlinie Treuchtlingen-Würzburg-Aschaffenburg, hat eine kath. Kirche, mehrere ...
Laufangeln
Laufangeln (Schießleinen), Fischleinen mit künstlichem glänzenden Köder, die bei voller Fahrt des Schiffes nachschleppen und zum Fang von Makrelen etc. dienen.
Laufberger
Laufberger, Ferdinand, Maler, geb. 16. Febr. 1829 zu Mariaschein in Böhmen, gest. 16. Juli 1881 in Wien, bildete sich auf den Akademien in Prag und Wien, malte zuerst Bilder aus ...
Laufbrücke
Laufbrücke, auf modernen Kriegsschiffen der Verbindungsgang zwischen der vordern untern Kommandobrücke (s. d.) und dem hintern Kommandostand (s. d.) oder der hintern ...
Laufbrücken
Laufbrücken, s. Kriegsbrücken, S. 663.
Laufdohnen
Laufdohnen, s. Dohnen.
Laufen [1]
Laufen, Fortbewegung des Körpers, bei der er durch die Füße wechselweise vom Boden abgeschnellt, einen Augenblick in der Luft schwebt. Schnellt man beim L. den Körper vom ...
Laufen [2]
Laufen, seemännisch die Bewegung des Schiffes. Das Schiff läuft vom Stapel ab, es läuft aus bei der Abfahrt und läuft ein bei der Ankunft, es läuft 20 Knolen, d.h. es legt in ...
Laufen [3]
Laufen, 1) Bezirksamtsstadt im bayr. Regbez. Oberbayern, links an der Salzach und der Staatsbahnlinie Freilassing-Tittmoning, 405 m ü. M., hat 2 kath. Kirchen (darunter die alte ...
Laufenburg
Laufenburg (Groß-L.), Bezirkshauptstadt im schweizer. Kanton Aargau, 318 m ü. M., an einer Stromschnelle des Rheins und an der Eisenbahn Koblenz-Basel, mit eidgenössischem ...
Laufende Rechnung
Laufende Rechnung, s. Kontokorrent.
Laufender Paalstek
Laufender Paalstek, s. Paalstek.
Laufendes Auge
Laufendes Auge, eine lose Schlinge, die entsteht, wenn man am Ende eines Taues eine feste Schlinge mit einem Knoten knüpft und durch diese Schlinge das Tau hindurchzieht; das ...
Laufendes Gefecht
Laufendes Gefecht, s. Seetaktik.
Laufendes Gut
Laufendes Gut, im Seewesen, s. Gut, S. 541.
Läufer [1]
Läufer, Bedienstete, die sonst vor den Wagen- oder Reitpferden vornehmer Herrschaften herliefen, um freie Bahn zu schaffen. Gewöhnlich waren sie in gelbes, reich mit Treffen ...
Läufer [2]
Läufer, in der Mühle der rotierende Mühlstein, bei Kollergängen die auf dem Bodenstein rotierenden Walzen; (Laufer) eine Figur im Schachspiel (s. d.); in der Musik soviel wie ...
Läufer [3]
Läufer (Charadriidae), eine Familie der Watvögel (s. d.), auch (Cursoria) Gruppe der Geradflügler (s. d.).
Läuferschwein
Läuferschwein (Faselschwein), s. Fasel. Über Läuferschweinhaltung s. Schwein.
Läuferstosse
Läuferstosse, gemusterte Gewebe aus gröbern Woll-, Jute- oder Kokosgarnen.
Lauff
Lauff, Joseph, Dichter, geb. 16. Nov. 1855 in Köln als Sohn eines Juristen, besuchte die Schule in Kalkar und Münster, wo er das Abiturientenexamen bestand, trat 1877 als ...
Lauffen
Lauffen, 1) (L. am Neckar) Stadt im württemberg. Neckarkreis, Oberamt Besigheim, am Neckar, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Bietigheim-Jagstfeld und L.-Leonbronn, 169 m ü. M., ...
Lauffeuer
Lauffeuer, ehemals von einem Flügel beginnendes, rottenweise abgegebenes Feuer der Infanterie. S. auch Waldbrand.
Laufgang
Laufgang, s. Balkon.
Laufgarten
Laufgarten, s. Paddock.
Laufgeld
Laufgeld, s. Landsknechte.
Laufgewicht
Laufgewicht, das auf dem Hebel verschiebbare Gewicht der Schnellwage.
Laufgräben
Laufgräben (Trancheen), die vom Belagerer einer Festung zu seiner Deckung ausgehobenen Annäherungswege. Die dem Umzug der Festung im allgemeinen parallel laufenden, zuerst von ...
Laufhühner
Laufhühner (Turnicidae), Familie der Hühnervögel, wachtelähnliche Vögel mit mittellangem, dünnem, geradem, gegen das Ende leicht gebogenem Schnabel, mittellangen, ...
Läufigkeit
Läufigkeit (Läufischsein, Hitzigkeit), bei der Hündin die Zeit, in welcher der Geschlechtstrieb erwacht. Die L. tritt gewöhnlich zweimal jährlich ein, Anfang Sommer und ...
Laufkäfer
Laufkäfer (Carabidae Leach), Familie der Käfer, Insekten mit kräftigen, scharf gezahnten Oberkiefern, hornigen Laden des Unterkiefers, fadenförmigen, elfgliederigen Fühlern ...
Laufkatze
Laufkatze, bei Kranen der auf dem Ausleger, bez. der Kranbühne bewegliche Wagen mit den Leitrollen für die Lastkette; s. Kran, S. 568.
Laufkran
Laufkran, s. Kran, S. 568.
Laufkugeln
Laufkugeln, eine Sorte Schrot von 3–3,5 g Korngewicht; Kugeln für alte Handfeuerwaffen, die, kleiner als das Kaliber, von selbst einliefen, während die Kaliberkugeln ...
Laufmaschine
Laufmaschine, soviel wie Draisine.
Laufmilben
Laufmilben, s. Milben.
Laufrad
Laufrad, s. Wasserrad, Lokomotive und Tretrad.
Laufschreiben
Laufschreiben (Laufzettel) werden von den Verkehrs- (Post-, Telegraphen- und Eisenbahn-) Anstalten erlassen, um den Verbleib von Sendungen oder die Ursachen von Verzögerungen in ...
Laufschritt
Laufschritt, beschleunigter Gleichschritt der Infanterie, als gymnastische Übung und zur Anwendung im feindlichen Feuer. Die Vorschriften der verschiedenen europäischen Armeen ...
Laufstall
Laufstall, soviel wie Box.
Laufvögel
Laufvögel (Cursores), nach älterer Einteilung eine Ordnung der Vögel, umfaßte die Straußvögel und die Dronten.
Laufzettel
Laufzettel, s. Laufschreiben.
Lauge
Lauge, eine durch Behandlung einer Substanz (Asche, Erz, Erde) mit Wasser (Auslaugen) erhaltene Salzlösung; speziell die Lösung von kohlensaurem Kali und kohlensaurem Natron ...
Laugée
Laugée (spr. lōschë'), François Désiré, franz. Maler, geb. 25. Jan. 1823 in Maromme (Niederseine), gest. 24. Jan. 1896 in Paris, bildete sich in Paris bei Picot und in der ...
Laugenbäder
Laugenbäder, alkalische Bäder, s. Bad, S. 239.
Laugenbrezel
Laugenbrezel, s. Brezel.
Laugenmesser
Laugenmesser, s. Laugenwage.
Laugensalz
Laugensalz (mineralisches L.), alter Name für kohlensaures Natron (Soda); flüchtiges L., alter Name für kohlensaures Ammoniak; vegetabilisches L., alter Name für kohlensaures ...
Laugenwage
Laugenwage (Laugenmesser), Aräometer zur Bestimmung des Gehalts einer Lauge durch Ermittelung ihres spezifischen Gewichts, gibt wenig genaue Resultate, weil die Lauge stets noch ...
Laugwerke
Laugwerke, s. Salz.
Lauinen
Lauinen, soviel wie Lawinen (s. d.).
Lauingen
Lauingen, Stadt im bayr. Regbez. Schwaben, Bezirksamt Dillingen, an der Donau und der Staatsbahnlinie Neuofsingen-Ingolstadt, 441 m ü. M., hat 5 kath. Kirchen, darunter die ...
Lauis
Lauis, deutscher Name für Lugano.
Laukasteine
Laukasteine (von Lauka in Mähren), unregelmäßig geformte, aus Faserkalkbestehende Konkretionen.
Laukhard
Laukhard, Friedrich Christian, Theolog, Schriftsteller und einer der sonderbarsten literarischen Vaganten des 18. Jahrh., geb. 7. Juni 1757 in Wendelsheim (Unterpfalz), gest. 29. ...
Laumontīt
Laumontīt, Mineral aus der Gruppe der Zeolithe, wasserhaltiges Kalktonerdesilikat, findet sich in säuligen monoklinen Kristallen sowie in körnig-stängeligen Aggregaten, ...

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 > >>

© en-de-fr.com.ua - EN-DE-FR 2009-2017 Информация публикуется на сайте для ознакомительного процесса.
 
Выполнено за: 0.046 c;