Слова на букву kupf-male (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву kupf-male (8408)

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Laun [1]
Laun (tschech. Louny), Stadt in Böhmen, rechts an der Eger, über die eine eiserne Brücke führt, an den Staatsbahnlinien Prag-Brüx, L.-Rakonitz-Beraun, L.-Postelberg und ...
Laun [2]
Laun, Friedrich, Pseudonym, s. Schulze (Friedrich August).
Launay
Launay (spr. lōnä), Vicomte de, Pseudonym, s. Girardin 5).
Launceston
Launceston (spr. laonstön), 1) (Dunneheved) Stadt (municipal borough) in der engl. Grafschaft Cornwall, in schöner Lage am Attery (Nebenfluß des Tamar), mit einer gotischen ...
Laune [1]
Laune, vorübergehende, scheinbar unmotiviert wechselnde Gemütsstimmung (v. lat. luna, »Mond«, welche Ableitung des Wortes zugleich auf die Abhängigkeit dieser Gemütsstimmung ...
Laune [2]
Laune, veralteter Name für Hundestaupe (s. d.).
Laune [3]
Laune (spr. lōn'), Etienne (Stephanus) de, franz. Goldschmied und Kupferstecher, geb. 1518 oder 1519 in Orleans, arbeitete in Frankreich und in Augsburg und starb 1595 in ...
Launhardt
Launhardt, Wilhelm, Ingenieur, geb. 7. April 1832 in Hannover, studierte seit 1849 an der dortigen Polytechnischen Schule, trat 1859 in hannoverschen Staatsbaudienst und wurde ...
Launitz
Launitz, Eduard Schmidt von der, Bildhauer, geb. 23. Nov. 1797 zu Grobin in Kurland, bildete sich in Rom bei Thorwaldsen und hielt sich seit 1830 zumeist in Frankfurt a. M. auf, ...
Laupen
Laupen, Bezirkshauptstadt im schweizer. Kanton Bern, am Einfluß der Sense in die Saane und an der Eisenbahn Flamatt-Gümmenen, 489 m ü. M., mit Kartonnagenfabrik, einer ...
Laupendahl
Laupendahl, Landgemeinde im preuß. Regbez. und Landkreis Düsseldorf, hat 2 Schlösser (Hügenpolt und Landsberg), Papier- und Werkzeugfabrikation, Brennerei, Gerberei und (1900) ...
Laupheim
Laupheim, Oberamtsstadt im württemberg. Donaukreis, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Bretten-Friedrichshafen und L.-Schwendi, hat eine evangelische und 2 kath. Kirchen, Synagoge, ...
Laur.
Laur., bei naturwissenschaftlichen Namen Abkürzung für Joseph Nikolaus Laurenti, starb als Arzt in Wien (Reptilien).
Laura [1]
Laura (Lavra, griech., »enge Gasse«), in der orientalischen Kirche alter Name für Mönchsansiedelungen, die aus einzelnen dorfartig um einen gemeinsamen Mittelpunkt gruppierten ...
Laura [2]
Laura, die Geliebte Petrarcas (s. d.), die ihn zu seinen schönsten Dichtungen begeisterte. Von ihm selbst erfahren wir nur, daß er sie zum ersten Male am Karfreitag (6. April) ...
Lauragais
Lauragais (spr. loragä), franz. Landschaft in der ehemaligen Provinz Languedoc, umfaßte Teile der Departements Obergaronne, Aude und Tarn und hatte erst Laurac (jetzt Dorf im ...
Lauragrube
Lauragrube, s. Königshütte 1).
Laurahütte
Laurahütte, Dorf im preuß. Regbez. Oppeln, Kreis Kattowitz, im oberschlesischen Steinkohlengebiet, an der Staatsbahnlinie Tarnowitz-Emanuelsegen, hat eine evangelische und eine ...
Laurāna
Laurāna (Lovrana), Luciano de, ital. Architekt, aus Illyrien stammend, erbaute 1468–82 den Hof und die durch Adel der Formenbildung hervorragendsten Teile des Herzogspalastes ...
Laurazeen
Laurazeen (Laurineen, Lorbeergewächse), dikotyle Familie aus der Ordnung der Polycarpicae, Bäume und Sträucher mit wechselständigen, immergrünen, lederartigen Blättern ohne ...
Laurdalīt
Laurdalīt, Gestein, s. Syenit.
Laureācum
Laureācum, s. Lauriacum.
Laureāt
Laureāt (lat.), soviel wie Gekrönter Dichter (s. d.).
Lauremberg
Lauremberg, Johann (Hans Wilmsen), niederdeutscher Satiriker, geb. 26. Febr. 1590 in Rostock, gest. 28. Febr. 1658 in Sorö, begann 1608 seine Studien in Rostock, war dann sechs ...
Laurens [1]
Laurens (spr. laorens), Hauptstadt der gleichnamigen Grafschaft des nordamerikan. Staates Südcarolina, am Little River, mit Baumwollhandel, Baumwollölfabrikation und (1900) 4029 ...
Laurens [2]
Laurens (spr. loráng), Jean Paul, franz. Maler, geb. 29. März 1838 in Fourquevaux (Obergaronne), besuchte zunächst die Kunstschule in Toulouse und wurde dann in Paris Schüler ...
Laurensberg
Laurensberg, Dorf im preuß. Regbez. und Landkreis Aachen, an der Kleinbahn Aachen-Kohlscheid, hat 2 kath. Kirchen, 2 Klöster, ein Nebenzollamt I, Wollspinnerei, Färberei, ...
Laurent
Laurent (spr. lorāng), 1) August, Chemiker, geb. 14. Nov. 1807 in La Folie bei Langres, gest. 15. April 1853, studierte Bergwissenschaft, wurde Assistent von Dumas an der Ecole ...
Laurent de Premierfait
Laurent de Premierfait, franz. Schriftsteller des 15. Jahrh., s. Französische Literatur, S. 7.
Laurenti
Laurenti, Joseph Nikolaus, s. Laur.
Laurentiana
Laurentiana (Laurenzianische Bibliothek), s. Florenz, S. 704.
Laurentie
Laurentie (spr. lorangtī'), Pierre Sébastien, franz. Geschichtschreiber und Publizist, geb. 21. Jan. 1793 in Houg (Gers), gest. 9. Febr. 1876 in Paris, ward Lehrer am Collège ...
Laurentische Formation
Laurentische Formation (von Logan um 1862 nach dem Lorenzstrom genannt; Urgneisformation), die untere Abteilung der archäischen Formationsgruppe, das älteste auf der Erde ...
Laurentĭus
Laurentĭus, Heilige: 1) römischer Diakon, aus Spanien gebürtig, unter Sixtus II. Die Legende berichtet, ihm sei bei der Christenverfolgung des Jahres 258 befohlen worden, die ...
Laurentiusgulden
Laurentiusgulden, Goldgulden der Stadt Nürnberg aus dem 15.–17. Jahrh. mit dem Bilde des heil. Laurentius mit dem Rost.
Laurentiusstrom
Laurentiusstrom (Perseïden), die periodischen Sternschnuppen, die um den 10. Ang. (dem Tage des heil. Laurentius) fallen und von einem Punkte im Sternbild des Perseus ausgehen; ...
Laurentum
Laurentum, uralte Küstenstadt Latiums, südöstlich von Ostia, wo Äneas der Sage nach landete und König Latinus seinen Sitz hatte. L. blieb im latinischen Kriege allein Rom ...
Laurenzi
Laurenzi, Carlo, Kardinal, geb. 11. Jan. 1821 in Perugia, gest. 2. Nov. 1893, ward 1843 Priester, studierte darauf die Rechte und ward 1846 Kanonikus an der Kathedrale von ...
Lauretanische Litanei
Lauretanische Litanei (nach Lauretum, Loreto), s. Litanei.
Laurīa
Laurīa, Stadt in der ital. Provinz Potenza, Kreis Lagonegro, zerfällt in die von Mauern umgebene obere und in die untere Stadt, hat ein altes Kastell (Rogers von L.), Weinbau, ...
Lauriācum
Lauriācum (Laureacum), römische Militärkolonie in Noricum, rechts an der Donau nächst der Ennsmündung, an der Stelle des heutigen Dorfes Lorch (s. d.), hatte große ...
Lauriānu
Lauriānu, Trebonie, rumän. Geschichtsforscher, geb. 1810 in Siebenbürgen, gest. 1881 in Bukarest, studierte in Klausenburg und Wien, ward 1844 Professor an St. Sava in ...
Laurie-Insel
Laurie-Insel, zweitgrößte Insel der Neu-Orkney-Inseln (s. d.) unter 60°50´ südl. Br. und 44° westl. L., etwa 45 km lang und 18 km breit und 800 qkm groß, gebirgig und fast ...
Laurier
Laurier (spr. lorĭë), Sir Wilfrid, kanad. Staatsmann, geb. 20. Nov. 1841 in St. Lin (Quebec), von französischer Abkunft, wurde 1864 Rechtsanwalt, ließ sich 1871 für die ...
Laurin
Laurin, 1026 m hoher Trachytberg der Großen Fátra in Ungarn, östlich von Kremnitz (s. Fátra).
Laurīn [1]
Laurīn, s. Laurus; auch soviel wie Laurostearin, s. Laurostearinsäure.
Laurīn [2]
Laurīn (Luaran, Luarin), in der deutschen Heldensage der Name eines Zwergenkönigs, der seinen Sitz in Tirol hatte und Kämpfe mit Dietrich von Bern bestand. Die Darstellung ...
Laurineen
Laurineen, soviel wie Laurazeen.
Laurīnsäure
Laurīnsäure, soviel wie Laurostearinsäure.
Laurĭon
Laurĭon, ein bis 259 m hohes Gebirge im südlichsten Teil von Attika, nordwestlich vom Vorgebirge Kolonnäs (Sunion), im Altertum berühmt durch seine Silbergruben, die Eigentum ...
Laurisches Gebirge
Laurisches Gebirge, soviel wie Laurion.
Lauriston
Lauriston (spr. loristóng), Alexandre Jacques Bernard Law, Marquis de, franz. General, geb. 1. Febr. 1768 in Ponditscherri, gest. 10. Juni 1828 in Paris, Großneffe John Laws, ...
Laurīt
Laurīt, Mineral, findet sich in kleinen eisenschwarzen Körnchen und regulären Oktaedern in den Platinsanden Borneos und Oregons und besteht aus Schwefelruthenium mit etwas ...
Laurĭum
Laurĭum, Stadt, s. Calumet.
Laurocerăsus
Laurocerăsus L., s. Padus.
Laurocerīn
Laurocerīn, s. Laurus.
Laurōn
Laurōn, im Altertum Ort von ungewisser Lage in Hispania Terraconensis, unweit des Sucro (Jucar), berühmt durch die Belagerung des Sertorius und als der Ort, wo Cn. Pompejus nach ...
Laurop
Laurop, Christian Peter, Forstmann, geb. 1. April 1772 in Schleswig, gest. 13. Mai 1858 in Karlsruhe, besuchte die Forstschule in Kiel, wurde 1795 Sekretär beim Jägermeisteramt ...
Laurus
Laurus L., Gattung der Laurazeen, immergrüne Bäume mit lederigen, wechselständigen Blättern, achselständigen, gestielten, doldigen Blütenständen, diözischen Blüten und ...
Laurustīn
Laurustīn, s. Viburnum.
Laurvik
Laurvik (Larvik), Stadt im norweg. Amt Jarlsberg-L., am gleichnamigen Fjord, an dem Farris-Elv und der Staatsbahnlinie Drammen-Skien gelegen, mit (1900) 10,668 Einw., die Handel ...
Laurvikīt
Laurvikīt, Gestein, s. Syenit.
Laus Dēo
Laus Dēo (lat., »Lob sei Gott!«), Formel, die sonst die Kaufleute über ihre Rechnungen zu setzen pflegten; daher im Scherz soviel wie Rechnungszettel.
Laus [1]
Laus (lat.), Lob; Mehrzahl: Landes (s. d.); cum laude, mit Lob; magna (summa) cum laude, mit großem (höchstem) Lob (bei Zensuren, namentlich akademischen). L. propria sordet, ...
Laus [2]
Laus, s. Läuse.
Lausanne
Lausanne (spr. losánn', röm. Lausonium), Hauptstadt des schweizer. Kantons Waadt, liegt (im Schloß) 529 m ü. M., 2 km vom Genfer See, ist Knotenpunkt der Eisenbahnen ...
Lausbaumrinde
Lausbaumrinde, s. Rhamnus.
Lauscha
Lauscha, Dorf im Herzogtum Sachsen-Meiningen, Kreis Sonneberg, im Thüringer Wald und an der Staatsbahnlinie Koburg-L., 642 m ü. M., hat eine gotische evang. Kirche, eine Kunst- ...
Lausche
Lausche, Phonolithkegel innerhalb des Sandsteins des Lausitzer Gebirges, südwestlich von Zittau auf der Grenze von Sachsen und Böhmen, mit Gasthaus und Aussichtsturm, ist 792 m ...
Lauscher
Lauscher, die Ohren des Raubwildes.
Lauschhügel
Lauschhügel (korrumpiert in: »Lausehügel«), s. Gräber und Befestigungen, vorgeschichtliche.
Lauschkoller
Lauschkoller (Stillkoller), s. Dummkoller.
Läuse
Läuse (Pediculidae), Familie aus der Ordnung der Halbflügler, sehr kleine, flügellose Tiere mit weicher Körperbedeckung, kleinem Thorax, großem, ovalem Hinterleib, ...
Läusekörner
Läusekörner (Läusesamen), soviel wie Stephanskörner, s. Delphinium; auch soviel wie Kockelskörner, s. Anamirta, u. Sabadillkörner, s. Schoenocaulon.
Läusekrankheit
Läusekrankheit (Phthiriasis), s. Läusesucht.
Läusekraut
Läusekraut, soviel wie Pedicularis, Delphinium Staphisagria, Sabadilla officinarum, Helleborus foetidus, Ledum palustre.
Läusepulver
Läusepulver, soviel wie Kapuzinerpulver.
Lauser
Lauser, Wilhelm, Publizist, geb. 15. Juni 1836 in Stuttgart, gest. 11. Nov. 1902 in Charlottenburg, studierte in Tübingen Theologie und Philologie, trieb später in Heidelberg ...
Läusesalbe
Läusesalbe, Salbe aus Schweinefett und Quecksilber mit Zusatz von Stephanskörnern oder Nieswurz, zur Vertilgung von Läusen.
Läusesamen
Läusesamen, s. Läusekörner.
Läusesucht
Läusesucht (Phthiriasis, Pedikulosis), die Ansammlung von Läusen (Kopf-, Kleider-, Filzläusen) auf dem Körper unreinlicher Menschen. Über das Wesen der L., an der nach der ...
Lausfliegen
Lausfliegen (Pupipara, Coriacea Latr., Hippoboscidae Westw.), Familie der Zweiflügler, auffallend gestaltete Tiere mit hornigem, flachgedrücktem Körper, horizontal stehendem ...
Lausigk
Lausigk, Stadt in der sächs. Kreish. Leipzig, Amtsh. Borna, an der Staatsbahnlinie Geithain-Leipzig, 172 m ü. M., hat eine evang. Kirche, Amtsgericht, Plüsch-, Filzwaren-, ...
Lausitz
Lausitz (Lusatia) oder die Lausitzen, zusammenfassender geographischer Begriff für die zwei ehemaligen gesonderten Markgrafschaften Ober- und Niederlausitz (über die Namen s. ...
Lausitzer Gebirge
Lausitzer Gebirge (Lausitzer Bergland), im weitern Sinne das ganze östlich von der Elbe im S. bis zur Iser, im N bis Görlitz und in die Gegend von Meißen reichende Bergland (s. ...
Lausitzer Grenzwall
Lausitzer Grenzwall, Hügelrücken im südlichen Teil des preuß. Regierungsbezirks Frankfurt, wird von der Spree und Neiße durchbrochen und reicht bis an den Bober. Auf ihm, ...
Lausitzer Typus
Lausitzer Typus, s. Gefäße, vorgeschichtliche, S. 442.
Lauskörner
Lauskörner, soviel wie Läusekörner.
Lausmilben
Lausmilben, s. Milben.
Laut [1]
Laut, s. Lautlehre.
Laut [2]
Laut, Gebell der Jagdhunde; L. geben, lautsein, bellen.
Lautaret
Lautaret (spr. lotarä), 1) Col du L., Paß in den Dauphiné-Alpen, 2075 m hoch, verbindet das Tal des Flüßchens Lautaret (rechten Zuflusses der Romanche) mit den Quellen der ...
Laute
Laute (arab. al'oud, span. laud, ital. liuto, franz. luth, engl. lute, lat. [im 16.–17. Jahrh.] testudo), ein sehr altes Saiteninstrument, dessen Saiten (Darmsaiten) gezupft ...
Lautenbach
Lautenbach (L. im Elsaß), Dorf im deutschen Bezirk Oberelsaß, Kreis und Kanton Gebweiler, an der Lauch im Blumental der Vogesen und an der Eisenbahn Bollweiler-L., hat eine ...
Lautenburg
Lautenburg, Stadt im preuß. Regbez. Marienwerder, Kreis Strasburg, an der Welle, die hier durch den Lautenburger See fließt, und an der Staatsbahnlinie Goßlershaufen-Illowo, ...
Lauteninstrumente
Lauteninstrumente, s. Harfeninstrumente.
Lautenschläger
Lautenschläger, Karl, Bühnentechniker, geb. 11. April 1843 in Bessungen bei Darmstadt, wurde schon als Knabe durch seinen Stiefvater, den Schauspieler und Szenerieinspektor ...
Lautenthal
Lautenthal, Bergstadt im preuß. Regbez. Hildesheim, Kreis Zellerfeld, auf dem Oberharz, an der Innerste und der Staatsbahnlinie Halle-Zellerfeld, 300 m ü. M., hat eine evang. ...
Lauter [1]
Lauter, 1) linker Nebenfluß des Rheins in der bayrischen Pfalz, entspringt auf der Hardt, unweit Pirmasens, fließt südlich bis D. ihn durch das pittoreske Dahntal, dann ...
Lauter [2]
Lauter, Landgemeinde in der sächs. Kreish. Zwickau, Amtsh. Schwarzenberg, am Schwarzwasser, im Erzgebirge und an der Staatsbahnlinie Buchholz-Aue, 470 m ü. M., hat eine evang. ...
Läuterapparate
Läuterapparate, s. Läutern.
Lauterbach [1]
Lauterbach, 1) (L. in Oberhessen) Kreisstadt in der hess. Provinz Oberhessen, am Vogelsgebirge und am Lauterbach, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Gießen-Fulda und ...
Lauterbach [2]
Lauterbach, Johann Christoph, Violinspieler, geb. 24. Juli 1832 in Kulmbach, besuchte das Gymnasium und die königliche Musikschule in Würzburg und erhielt seine höhere ...
Lauterberg [1]
Lauterberg (Mons serenus), s. Petersberg 1).
Lauterberg [2]
Lauterberg (L. am Harz), Flecken und Luftkurort im preuß. Regbez. Hildesheim, Kreis Osterode, am Südfuß des Harzes, an der Oder und der Staatsbahnlinie Scharzfeld-St. ...
Lauterbrunnen
Lauterbrunnen, Dorf im schweizer. Kanton Bern, Bezirk Interlaken, zu beiden Seiten der Weißen Lütschine und am Fuße der Jungfrau, 800 m ü. M., Endstation der Eisenbahn ...
Lauterburg
Lauterburg, Stadt im deutschen Bezirk Unterelsaß, Kreis Weißenburg, an der Lauter, 3 km vom Rhein, Knotenpunkt der Eisenbahnen Straßburg-L. und L.-Weißenburg sowie der Linie ...
Lauterburger Linien
Lauterburger Linien, s. Lauter 1).
Lautere Brüder
Lautere Brüder (Brüder, d.h. Anhänger der Reinheit), ein arab. Orden im 10. Jahrh., dessen Hauptabsicht die Verbreitung von Wissenschaft und Aufklärung, zugleich aber auch die ...
Lautereck
Lautereck, Schloß, s. Sulzbach 2).
Lauterecken
Lauterecken, Stadt im bayr. Regbez. Pfalz, Bezirksamt Kusel, an der Mündung der Lauter in die Glan, Knotenpunkt der Linien Kaiserslautern-L. und L.-Staudernheim der Pfälzischen ...
Läutermaischbottich
Läutermaischbottich, s. Tafel »Bierbrauerei«, S. 11.
Lautermaische
Lautermaische, s. Bier, S. 843.
Läutern
Läutern, als technische Operation soviel wie reinigen, s. Klären; in der Bierbrauerei die Trennung der Würze von den Trebern mit Hilfe der Läuterapparate ...
Lautern
Lautern, s. Kaiserslautern.
Lauterschmelzen
Lauterschmelzen (Heißschüren), s. Glas, S. 889.
Lauterstall
Lauterstall (Harnruhr, Diabetes insipidus), Krankheit der Pferde, bei der die Tiere eine übergroße Menge sehr hellen (lautern) Harns entleeren (»stallen«) und in Appetit und ...
Läutertrommeln
Läutertrommeln, s. Aufbereitung, S. 86.
Läuterung
Läuterung, Rechtsmittel, s. Leuterung.
Läuterungshieb
Läuterungshieb (Reinigungshieb), Maßregel der waldbaulichen Bestandspflege (s. d.).
Läuterungsurteil
Läuterungsurteil (Purifikationsurteil) wurde früher und wird manchmal noch jetzt das Endurteil genannt, durch das der Eintritt der im »bedingten Endurteil« (s. d.) ...
Läuterungsverfahren
Läuterungsverfahren, das dem Läuterungsurteil (s. d.) vorausgehende Verfahren.
Lautgesetze
Lautgesetze, s. Lautlehre, S. 261.
Lauth
Lauth, Franz Joseph, Ägyptolog, geb. 18. Febr. 1822 zu Arzheim in der Rheinpfalz, gest. 12. Febr. 1895 in München, studierte in München, wurde 1847 Lehrer an der Lateinschule ...
Lauths Farbstoffe
Lauths Farbstoffe, s. Thionin.
Lautieren
Lautieren, Wörter oder Silben in Laute auflösen und diese einzeln hervorheben; s. Lesen.
Lautiermethode
Lautiermethode, s. Lesen.
Lautlehre
Lautlehre (Phonologie, Phonetik) zerfällt in zwei Teile: die Lautphysiologie und die Lautgeschichte. 1. Die Lautphysiologie oder allgemeine L. ist die Lehre von der Erzeugung der ...
Lautmethode
Lautmethode, s. Taubstummenanstalten.
Lautphysiologie
Lautphysiologie, s. Lautlehre.
Lautrec [1]
Lautrec (spr. lo-treck), Stadt im franz. Depart. Tarn, Arrond. Castres, 290 m ü. M., zwischen Agout und Dadou an der Südbahn gelegen, mit Kirche aus dem 15. Jahrh., Resten der ...
Lautrec [2]
Lautrec (spr. lo-treck), Odet de Foix, Vicomte de, Marschall von Frankreich, geb. 1485, gest. 15. Aug. 1528, zeichnete sich schon in der Schlacht bei Ravenna 1512 aus, wo er ...
Lautschburg
Lautschburg, s. Lucsivna.
Lautschrift
Lautschrift, s. Phonographie.
Lautverschiebung
Lautverschiebung. Vergleicht man ein beliebiges englisches oder niederdeutsches, holländisches, schwedisches, dänisches, isländisches, gotisches Wort, das den tönenden ...
Läutwerke
Läutwerke mit elektrischer Auslösung des durch ein Laufgewicht betriebenen Schlagwerkes werden im Eisenbahnbetrieb angewendet, um z.B. die Abfahrt eines Zuges einer benachbarten ...
Läutwerke, elektrische
Läutwerke, elektrische (hierzu Tafel »Elektrische Läutwerke« mit Text), Vorrichtungen, durch welche Glocken oder Klingeln durch Vermittelung des elektrischen Stromes behufs ...
Lauwers
Lauwers (Lauwer-Zee), Meerbusen der Nordsee zwischen den niederländischen Provinzen Groningen und Friesland, empfängt die Flüßchen Hünze (Reitdiep), Lauwers und Ee (Dokkumer ...
Lauzanne
Lauzanne (spr. losánn', L. de Vaux-Roussel), Augustin Théodore de, einer der Altmeister des französischen Vaudevilles, geb. 4. Nov. 1805 in Evryles-Châteaux (Seine-et-Marne) ...
Lauzun
Lauzun (spr. losöng), 1) Antoine Nompar de Caumont, Herzog von, Günstling Ludwigs XIV., geb. 1633 in der Gascogne, gest. 1723, kam als armer Edelmann an den Hof, wo er die Gunst ...
Lava
Lava, das Gesteinsmaterial, das die noch tätigen Vulkane in zusammenhängenden größern Massen in feurig-flüssigem Zustand (Lavaströme) oder als lose Auswürflinge (Bomben und ...
Lavābo
Lavābo (lat., »ich werde waschen«), Waschbecken in Kirchen, Klöstern, Kreuzgängen, auch der zu Waschungen bestimmte Raum.
Lavadōres
Lavadōres (Santa Christina de L.), Stadt in der span. Provinz Pontevedra, Bezirk Vigo, an der Südküste der Bucht von Vigo, hat (1897) 4000 (als Gemeinde 12,445) Einw.
Lavaglas
Lavaglas, s. Obsidian, Lava und Hyalitglas.
Lavagna [1]
Lavagna (spr. -wannja), Stadt in der ital. Provinz Genua, Kreis Chiavari, am Golf von Rapallo und an der Eisenbahn Genua-Pisa gelegen, hat 2 schöne Kirchen, mehrere Paläste, ...
Lavagna [2]
Lavagna (spr. -wannja), Graf von, s. Fieschi 1).
Laval
Laval (spr. -wall), Hauptstadt des franz. Depart. Mayenne, an der Mayenne, die den alten vom neuen Stadtteil scheidet, und über die zwei Brücken sowie ein 28 m hoher ...
Lavalette
Lavalette (spr. -walett'), 1) Antoine Marie Chamans, Graf von, franz. Staatsmann, geb. 1769 in Paris, gest. 15. Febr. 1830, trat beim Ausbruch der Revolution in die Nationalgarde ...
Lavallière
Lavallière (spr. -walljǟr'), Louise Françoise de Labaume Leblanc de, Geliebte Ludwigs XIV., geb. 1644, gest. 6. Juni 1710, ward Ehrendame der Herzogin von Orléans und fesselte ...
Lavals Separator
Lavals Separator, s. Tafel »Butterfabrikation«, S. I.
Lavandŭla
Lavandŭla L. (Lavendel), Gattung der Labiaten, ausdauernde Kräuter, Halbsträucher oder Sträucher mit meist nur im untern Teil beblätterten Stengeln, einfachen, bisweilen ...
Lavant
Lavant, linker Nebenfluß der Drau, entspringt am Zirbitzkogel (2397 m) in Steiermark, fließt in südöstlicher Hauptrichtung, tritt bei Reichenfels nach Kärnten über und ...
Lavarŏne
Lavarŏne, Gemeinde, s. Folgaria.
Lavasand
Lavasand, zu Sand zerstäubte Lapa, s. Asche, vulkanische, und Sand.
Lavaschmuck
Lavaschmuck, s. Gagat.
Lavāter
Lavāter, 1) Johann Kaspar, eine der merkwürdigsten Persönlichkeiten der deutschen Sturm- und Drangperiode, geb. 15. Nov. 1741 in Zürich als Sohn eines Arztes, gest. daselbst ...
Lavatēra
Lavatēra L. (Staudenpappel), Gattung der Malvazeen, filzig oder rauh behaarte Kräuter, Sträucher und Bäume mit eckigen oder gelappten Blättern und einzeln in den Blattachseln ...
Lavation
Lavation (lat.), Waschung, Bad; Lavatorium, Waschbecken.
Lavaur
Lavaur (spr. -wōr), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Tarn, am Agout, über den zwei Brücken führen, an der Südbahn, hat eine ehemalige Kathedrale aus dem 14. ...
Lavaux
Lavaux (La Vaux, spr. -wō, deutsch Risthal), Bezirk im schweizer. Kanton Waadt, am Nordufer des Genfer Sees, zwischen Lausanne und Vevey, umfaßte 1900 in zwölf Gemeinden ...
Lavaveix-les-Mines
Lavaveix-les-Mines (spr. lawawä lä mīn'), Flecken im franz. Depart. Creuse, Arrond. Aubusson, 396 m ü. M., an der Orléansbahn, mit Steinkohlenbergbau, Kalköfen und (1901) ...
Lavedan
Lavedan (spr. law'dang), Henri, franz. Bühnendichter, geb. 1858 in Orléans als Sohn des hervorragenden royalistischen Journalisten Léon L., machte seine Studien in Paris und ...
Lavelanet
Lavelanet (spr. law'lanä), Stadt im franz. Depart. Ariège, Arrond. Foix, 475 m ü. M., mit einem Schloß, bedeutender Tuchfabrikation, Wollspinnereien und (1901) 3075 Einw.
Laveleye
Laveleye (spr. law'lǟ'), Emile de, belg. Nationalökonom, geb. 5. April 1822 in Brügge, gest. 3. Jan. 1892 in Doyon bei Lüttich, studierte in Gent und wurde 1864 Professor der ...
Lavello
Lavello, Stadt in der ital. Provinz Potenza, Kreis Melfi, auf einem infolge von Erdbeben (zuletzt 1851) zerklüfteten Hügel, mit Ölgewinnung und (1901) 7445 Einw. Im Lager bei ...
Lavement
Lavement (franz., spr. law'máng), Klistier.
Lavendel
Lavendel, s. Lavandula.
Lavendelheide
Lavendelheide, s. Andromeda.
Lavendelöl
Lavendelöl, ätherisches Öl, das aus den Blüten des in den höhern Regionen der südfranzösischen Gebirge wild wachsenden, in England aber, besonders bei Mitcham und Hitchin, ...
Lavendelspiritus
Lavendelspiritus (Spiritus Lavandulae), pharmazeutisches Präparat, wird durch Destillation von 1 Teil trocknen Lavendelblüten mit 3 Teilen Weingeist und 3 Teilen Wasser ...
Lavenīt
Lavenīt, Mineral, s. Augit, S. 114.
Lavēno
Lavēno, Flecken in der ital. Provinz Como, Kreis Varese, am östlichen Ufer des Lago Maggiore, in reizender Lage am Fuße des Sasso di Ferro (1062 m) und an den Eisenbahnlinien ...
Laveranĭa
Laveranĭa, s. Malaria.
Lavergne
Lavergne (spr. -wärnj'), Léonce Guilhard, franz. Politiker, geb. 24. Jan. 1809 in Bergerac, gest. 20. Jan. 1880, studierte Rechtswissenschaft und Literaturgeschichte. 1838 ...
Laverna
Laverna, im alten Rom die Schutzgöttin der Diebe, wahrscheinlich ursprünglich eine Göttin der Unterwelt. Sie hatte einen eignen Altar und Hain am Aventin bei der nach ihr ...
Lavery
Lavery, John, schott. Maler, geb. 1856 in Belfast, begann seine Studien in Glasgow, wo er sich der Vereinigung der Boys of Glasgow anschloß, die nach dem Vorbilde der ...
Laves
Laves, Georg Ludwig Friedrich, Architekt, geb. 17. Dez. 1789 zu Uslar im Hannoverschen, gest. 30. April 1864 in Hannover, bildete sich auf der Kunstakademie in Kassel und auf der ...
Lavey-les-Bains
Lavey-les-Bains (spr. lawä-lá-bäng), Badeort im schweizer. Kanton Waadt, Bezirk Aigle, Gemeinde L.-Morcles, 420 m ü. M., 4 km von der Bahnstation Ber. Die Quelle, 8–9 m ...
Lavezstein
Lavezstein, Felsart, soviel wie Topfstein.
Lavieren
Lavieren (franz., »waschen«), in der Malerei soviel wie eine aufgetragene Farbe mit Wasser vertreiben (auch adoucieren genannt); lavierte Zeichnung, soviel wie Zeichnung an!avis ...
Lavigerie
Lavigerie (spr. lawīsch'ri'), Charles Martial Allemand, franz. Kardinal, geb. 31. Okt. 1825 in Bayonne, gest. 26. Nov. 1892 in Algier, empfing seine Bildung in den Seminarien ...
Lavinĭa [1]
Lavinĭa (Civita L.), ital. Flecken, s. Lanuvium.
Lavinĭa [2]
Lavinĭa, Tochter des Latinus, Königs von Latium, Gemahlin des Äneas und Mutter des Äncas Silvius, der seinem Stiefbruder Ascanius in der Herrschaft von Albalonga folgte.
Lavinĭum
Lavinĭum, alte, der Sage nach von Äneas gegründete und seiner Gattin Lavinia zu Ehren benannte Stadt in Latium, zwischen Ardea und Laurentum, eine Zeitlang Mittelpunkt des ...
Lavis [1]
Lavis (franz., spr. -wĭ, von laver, »waschen«), das Zeichnen oder Malen mit Tusche (au l.).
Lavis [2]
Lavis, Marktflecken in Tirol, Bezirksh. Trient, 238 m ü. M., am Avisio (Lavis) und an der Südbahnlinie Kufstein-A la, die den Fluß mit einem 920 m langen Viadukt ...
Lavisse
Lavisse (spr. -wiß'), Ernest, franz. Geschichtschreiber, geb. 17. Dez. 1842 in Nouvion-en-Thiérache (Aisne), ward 1875 Maître de conférences an der Pariser Normalschule und ...
Lavizzāra, Val
Lavizzāra, Val, s. Maggia.
Lavoir
Lavoir (franz., spr. -wŭār, Lavōr), Waschbecken.
Lavoisier
Lavoisier (spr. -wūasjē), Antoine Laurent. Chemiker, geb. 16. Aug. 1743 in Paris, gest. daselbst 8. Mai 1794, studierte Naturwissenschaft und erwarb sich eine ungewöhnlich ...
Lavoix
Lavoix (spr. lawūá), Henri (L. fils), Musikschriftsteller, geb. 26. April 1846 in Paris, gest. daselbst 27. Dez. 1897, Sohn des Kunstschriftstellers und Numismatikers Henri L. ...
Lavra
Lavra, Kloster, s. Laura.
Lavrĭon
Lavrĭon (Ergastiria, d.h. Werkhäuser), durch Wiederaufnahme des Grubenbetriebes seit den 1860er Jahren entstandene regelmäßige Stadt im griech. Nomos Attika, im Gebirge ...
Lävulōse
Lävulōse (Levulose), s. Fruchtzucker.
Law [1]
Law (engl., spr. lao), Recht; Common L., gemeines Recht, d.h. das in den Präjudizien der Gerichte niedergelegte Gewohnheitsrecht; Statute L., das vom Parlament mit Zustimmung der ...
Law [2]
Law (spr. lao), John (Jean), der Urheber des berüchtigten, nach ihm benannten Finanzsystems, geb. 1671 in Edinburg, gest. im Mai 1729, Sohn eines Goldschmieds, mit welchem Beruf ...
Lawa
Lawa, Volksstamm, s. Laos.
Lawes
Lawes (spr. laos), Sir John Bennet, Landwirt, geb. 28. Dez. 1814 zu Rothamsted in Hartfordshire, gest. 31. Ang. 1900, studierte in Eton und Oxford, übernahm schon mit 20 Jahren ...
Lawīnen
Lawīnen (auch Lauinen, Lauwinen, in den Ostalpen Lahnen), Schneemassen, die von ihrem Lager an den Bergabhängen hoher und steiler Gebirge talwärts abgleiten. Diese Erscheinung ...
Lawinensystem
Lawinensystem, s. Hydrasystem.
Lawn
Lawn (spr. laon), engl. Bezeichnung für leichte leinene oder baumwollene Stoffe.
Lawn-Tennis
Lawn-Tennis (engl., spr. laon-, »Rasen-Tennis«), ein aus dem Tennis (s. d.) hervorgegangenes modernes, auf der ganzen Erde verbreitetes und besonders auch in Deutschland ...
Lawntennis
Lawntennis, leichter gestreifter Wollenstoff zu Sportanzügen für Herren und Damen aus Kammgarnen oder flanellartig aus Streichgarnen.
Lawrence [1]
Lawrence (spr. laorens), 1) Hauptstadt der Grafschaft Essex im nordamerikan. Staat Massachusetts, an beiden Ufern des Merrimac, den seit 1845 ein 460 m langer Granitdamm aufstaut, ...
Lawrence [2]
Lawrence (spr. laorens), 1) Sir Thomas, engl. Maler, geb. 4. Mai 1769 in Bristol, gest. 7. Jan. 1830 in London, erhielt in Bath durch W. Hoare einige Anleitung und begann seine ...
Lawrenceburg
Lawrenceburg (spr. laorensbörg), Hauptstadt der Grafschaft Dearborn im nordamerikan. Staat Indiana, am Ohio, mit Holzindustrie u. (1900) 4326 Einw.
Lawsonĭa
Lawsonĭa L. (Alcanna Cärtn., Lawsonie), Gattung der Lythrazeen mit der einzigen Art L. inermis L. (echte Alkanna, Hennastrauch, Alhenna, Henna, Kypros der Alten), ein sehr ...
Lawyer
Lawyer (engl., spr. laojer, von law, »Gesetz, Recht«), Rechtskundiger, namentlich Sachwalter, Advokat.
Lax
Lax (lat. laxus), schlaff, locker, ungebunden, besonders in bezug auf Sittlichkeit (laxe Moral).
Laxantĭa
Laxantĭa (Laxativa, lat.), s. Abführende Mittel.
Laxenburg
Laxenburg, Marktflecken in Niederösterreich, Bezirksh. Mödling, an der Schwechat, dem Wiener-Neustädter Kanal und der Südbahnlinie Mödling-L. gelegen, mit kaiserlichem ...
Laxieren
Laxieren (lat.), locker machen, abführen; ein Abführmittel gebrauchen.
Laxierlatwerge
Laxierlatwerge, s. Sennesmus.
Laxierzucker
Laxierzucker, s. Melecitose.
Laxität
Laxität (lat.), soviel wie Schlaffheit.
Lay
Lay (spr. lä), Küstenfluß im franz. Depart. Vendée, entsteht durch Vereinigung des Grand-L. und des Petit-L. und mündet, 125 km lang, in die Bai von Aiguillon des ...
Layard
Layard (spr. lē-ērd), Austen Henry, engl. Staatsmann, Altertumsforscher und Schriftsteller, geb. 5. März 1817 in Paris, gest. 5. Juli 1894, entstammte einer seit vielen Jahren ...
Laynez
Laynez (spr. laines, Lainez), Jakob (Diego), zweiter General der Jesuiten, geb. 1512 in Almancario bei Siguenza in Kastilien, gest. 19. Jan. 1565 in Rom, studierte in Alcala und ...
Layrac
Layrac (spr. lärack), Flecken im franz. Depart. Lotet-Garonne, Arrond. Agen, am Gers unfern seiner Mündung in die Garonne, an der Südbahn, mit ehemaliger Klosterkirche aus dem ...
Laysan
Laysan, kleine, 4 qkm große Laguneninsel im nördlichen Stillen Ozean, zu Hawaï (s. d.) gehörig und nordwestlich von ihm gelegen, unfruchtbar, aber mit erstaunlichem Vogelleben ...
Lazarett
Lazarett, soviel wie Krankenhaus (s. Krankenhäuser).
Lazarettbaracke
Lazarettbaracke (Krankenbaracke), s. Baracke.
Lazarettbeamte
Lazarettbeamte gehören zu den Kriegsbeamten (s. d.).
Lazarettfieber
Lazarettfieber, soviel wie Hospitalfieber.
Lazarettgehilfen
Lazarettgehilfen, im deutschen Heer Mannschaften des Sanitätspersonals, die den Ärzten bei Verrichtungen des niedern Chirurgendienstes Hilfe leisten. Sie heißen seit 1899 ...
Lazarettkranke
Lazarettkranke, s. Kriegssanitätswesen, S. 675.
Lazarettreservedepot
Lazarettreservedepot, eine Feldsanitätsformation der deutschen Armee, die den Bedarf an Material für die Krankenpflege liefert. Für jedes Armeekorps befindet sich ein L. am ...
Lazarettschiff
Lazarettschiff, s. Hospitalschiff.
Lazarettyphus
Lazarettyphus, soviel wie Flecktyphus, s. Typhus.
Lazarettzüge
Lazarettzüge, vorbereitete Eisenbahnzüge im Kriege für den Transport liegend zu befördernder Schwerverwundeter und Schwerkranker; eine geschlossene Formation mit etatmäßigem ...
Lazarević
Lazarević (spr. lasaréwitch), Laza[r] K., serb. Novellist, geb. 13. (1.) Mai 1851 zu Schabatz in Serbien, gest. 10. Jan. 1891 (29. Dez. 1890) in Belgrad. absolvierte 1867 das ...
Lazarew
Lazarew, Michael Petrowitsch, russ. Seeoffizier, geb. 1788, gest. 1851 in Wien, trat 1803 in britischen, 1808 in russischen Seedienst, beteiligte sich an Bellingshausens ...
Lazaristen
Lazaristen (Lazariten), in Frankreich die Priester der von Vinzenz de Paul 1624 gestifteten und von Urban VIII. 1632 bestätigten Kongregation für innere Mission mit einfachen ...
Lazărus
Lazărus, 1) Freund Jesu, Bruder der Maria und Martha in Bethanien, wurde von Jesus nach Joh. 11 vom Tod erweckt. Sein Tag ist der 17. Dezember. – 2) Ein kranker Bettler in der ...
Lazarus [1]
Lazarus, männlicher Eigenname, die verkürzte griechische Form für das hebräische Eleasar (s. d.).
Lazarus [2]
Lazarus, 1) Moritz, philosophischer Schriftsteller und Begründer der Völkerpsychologie, geb. 15. Sept. 1824 in Filehne (Posen), gest. 13. April 1903 in Meran, war zuerst für ...
Lazărusklapper
Lazărusklapper, eine Klapper, mit der sich früher aussätzige Bettler an Plätzen und Straßen kenntlich machen mußten, damit Wohltätige ihnen ihre Gaben aus einiger ...
Lazărusorden
Lazărusorden, 1) adliger Ritterorden, der in Frankreich unter dem Namen Ordre militaire et hospitalier de saint Lazare et de No (re Dann: du Mont Carmel réunis blühte, aber ...
Lazen
Lazen (Lasen), s. Lasistan.
Lazerieren
Lazerieren (lat.), zerfleischen, zerreißen; uneigentlich soviel wie verleumden.
Lazessieren
Lazessieren (lat.), necken, reizen.
Laziāli
Laziāli, Monti, s. Albanergebirge.
Lazistan
Lazistan, s. Lasistan.
Lazulith
Lazulith (Blauspat), Mineral, wasserhaltiges Tonerde-Magnesia-Eisenoxydulphosphat (Mg, Fe) Al2P2O9+aq, findet sich gewöhnlich derb oder eingesprengt in körnigen Aggregaten, ...
Lazzāri
Lazzāri, Donato, Architekt, s. Bramante.
Lazzarōni
Lazzarōni, herkömmlicher Name für die Proletarier Neapels, entstand wahrscheinlich im Mittelalter zur Bezeichnung der vom Aussatz stark heimgesuchten ärmern Volksklassen (vgl. ...
Lazzi
Lazzi (ital., Mehrzahl von lazzo), die Scherze in der italienischen Stegreifkomödie; im weitern Sinne tadelnswerte komische Extempores bei theatralischen Aufführungen; ...
Laßberg
Laßberg, Joseph, Freiherr von, Altertumsforscher und Literarhistoriker, geb. 10. April 1770 in Donaueschingen, gest. 15. März 1855 auf Schloß Meersburg am Bodensee, ward 1804 ...
Laßgüter
Laßgüter, s. Bauerngut, S. 462.
Läßliche Sünde
Läßliche Sünde, s. Erlaßsünde.
Laßreidel
Laßreidel (Laßreis), s. Mittelwald.
Laßwade
Laßwade (spr. láßwëd), Stadt in Edinburghshire (Schottland), mit Papier- und Teppichfabriken und (1901) 862 Einw., war 1798–1804 Aufenthaltsort von Walter Scott; dabei ...
Laßwitz
Laßwitz, Kurd, philosophischer und belletristischer Schriftsteller, geb. 20. April 1848 in Breslau, studierte hier und in Berlin Mathematik, Physik und Philosophie, war 1875 ...
lb
lb., Abkürzung für libra, in England besonders für das Handelspfund, unter der Form ℔ in Deutschland für das frühere Pfund.
Lbk.
Lbk., bei Tiernamen Abkürzung für Nathanael Lieberkühn, 1711–56 in Berlin, einer der tüchtigsten Anatomen der Hallerschen Zeit.
Ldl.
Ldl., s. Lindl.
Le Beau
Le Beau (spr. lö bō), Louise Adolpha, Pianistin und Komponistin, geb. 25. April 1850 in Rastatt, erhielt ihre erste Musikbildung in Karlsruhe durch W. Kalliwoda, Haizinger und ...
Le Bourget
Le Bourget, s. Bourget.
Le Clerc
Le Clerc (spr. lö klǟr), Victor, franz. Gelehrter, geb 2. Dez. 1789 in Paris, gest. daselbst 12. Nov. 1865, war nacheinander Lehrer der ältern Literatur an Lyzeen, an der ...
Le Ducq
Le Ducq, Maler, s. Ducq.
Le Franc
Le Franc (spr. lö frang), Jean Jacques, Marquis de Pompignan, franz. Dichter, geb. 10. Aug. 1709 in Montauban, gest. 1. Nov. 1784 in Pompignan, war anfangs Generaladvokat, dann ...
Le Gallienne
Le Gallienne, Richard, engl. Schriftsteller, geb. 20. Jan. 1865 in Birkenhead, erzogen im Liverpool College, war zuerst Buchhalter, dann 1889 Theatersekretär und übernahm 1891 ...
Le Havre
Le Havre, s. Havre, Le.
Le Hon
Le Hon (Lehon, spr. lö-óng), Charles, Graf, belg. Staatsmann, geb. 1792 in Tournai, gest. 30. April 1868 in Paris, wo er seit 1857 lebte, widmete sich der Juristenlaufbahn. Seit ...

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