Слова на букву malé-must (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву malé-must (8408)

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Mehadia
Mehadia (das römische Ad medias), Großgemeinde im ungar. Komitat Krassó-Szörény, in einem wildromantischen Tal an der in die Cserna mündenden Bjela Rjeka und Station der ...
Mehallat-el-Kobra
Mehallat-el-Kobra (Mehallet-el Kebir), Hauptort des Distrikts Samanud in der ägypt. Provinz (Mudirieh) Gharbieh, 6 km vom linken Ufer des Damiettearms, an der Bahn ...
Mehallet-Diaï
Mehallet-Diaï, Ort in der ägypt. Provinz (Mudirieh) Gharbieh, mit (1897) 5598 (als Gemeinde 6277) Einwohnern.
Mehallet-Marhum
Mehallet-Marhum, Ort im Distrikt Mehallet-Menuf der ägypt. Provinz (Mudirieh) Gharbieh, mit (1897) 9018 (als Gemeinde 9610) Einw.
Mehallet-Menuf
Mehallet-Menuf, Distriktshauptort der ägypt. Provinz (Mudirieh) Gharbieh, 11 km nordwestlich von Tanta, mit (1897) 5212 (als Gemeinde 5409) Einw.
Mehallet-Siad
Mehallet-Siad, Ort in der ägypt. Provinz (Mudirieh) Gharbieh, mit (1897) 5159 (als Gemeinde 5217) Einwohnern.
Mehedia
Mehedia, tunes. Ort, s. Mahedia.
Mehedintzi
Mehedintzi, rumän. Kreis in der westlichen Walachei, an der Donau; Hauptstadt Turnu-Severin.
Mehemed Ali
Mehemed Ali, Statthalter von Ägypten, geb. 1769 zu Kawala in Mazedonien, gest. 12. Aug. 1849, wurde 1787 Offizier der irregulären Miliz und war nebenbei Tabakhändler. 1798 bei ...
Mehemed Ali Pascha
Mehemed Ali Pascha, türk. Feldherr, eigentlich Karl Detroit, geb. 18. Nov. 1827 in Magdeburg, gest. 6. Sept. 1878, Sohn eines Hoboisten aus hugenottischer Familie, ging 1843 als ...
Mehemed Pascha Kübrisli
Mehemed Pascha Kübrisli (d. h. der Cypriot), türk. Staatsmann, geb. 1810 auf Cypern, gest. 6. Sept. 1871 in Konstantinopel, bildete sich im französischen Heer zu Paris und Metz ...
Mehemed Rüschdi Pascha Müterdschim
Mehemed Rüschdi Pascha Müterdschim (»der Übersetzer«), türk. Staatsmann, geb. 1809 in Sinope, gest. 26. März 1882, trat 1825 als gemeiner Soldat ins Heer, bildete sich aber ...
Mehemed Rüschdi Pascha Schirwani Zade
Mehemed Rüschdi Pascha Schirwani Zade, türk. Großwesir, geb. 1825 zu Schirwan in Transkaukasien, gest. 23. Sept. 1874 in Taif, wurde in Konstantinopel erzogen, trat in die ...
Mehkeme
Mehkeme (arab., »Gerichtsort«), islamitischer Gerichtshof; in der Türkei werden speziell darunter die vom Kadi präsidierten geistlichen Gerichte (die sogen. Scher'i-Gerichte) ...
Mehl
Mehl, das Pulver der Getreidekörner, das auf den Mühlen (s. d.) gewonnen wird und bei gleicher Abstammung verschiedene Zusammensetzung zeigt, je nachdem beim Mahlprozeß eine ...
Mehlauken
Mehlauken, Gut und Vorwerk (Adlig- und Fiskalisch-M.) im preuß. Regbez. Königsberg, Kreis Labiau, an der Elxne, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Königsberg-Tilsit und der ...
Mehlbatzen
Mehlbatzen (Mehlkalk), Lokalbezeichnung für den Schaumkalk, s. Triasformation.
Mehlbaum
Mehlbaum (Mehlbeerbaum), s. Sorbus und Mespilus.
Mehlbirn
Mehlbirn, s. Sorbus.
Mehlbrust
Mehlbrust, Bastardnachtigall, s. Gartensänger.
Mehldorn
Mehldorn (Mehlfäßchen), soviel wie Mehlbeerbaum, s. Mespilus.
Mehlextrakte
Mehlextrakte, s. Mehlpräparate.
Mehlfrüchte
Mehlfrüchte, s. Zerealien.
Mehlführung
Mehlführung, s. Tafel »Aufbereitungsmaschinen I«, S. II.
Mehlis
Mehlis, Stadt (seit 1894) im Herzogtum Sachsen-Gotha, im Thüringer Wald und an der Staatsbahnlinie Zella St. Blasii-Wernshausen, 468 m ü. M., hat eine evang. Kirche, Fabrikation ...
Mehlkäfer
Mehlkäfer (Müller, Tenebrio molitor L.), Käfer aus der Familie der Tenebrionen (Melasoma), 15 mm lang, langgestreckt, wenig gewölbt, mit quer stehenden, durch die Backen ...
Mehlkalk
Mehlkalk, s. Mehlbatzen.
Mehlmilbe
Mehlmilbe, s. Milben.
Mehlmotte
Mehlmotte (Ephestia Kuehniella Zeller), Kleinschmetterling aus der Familie der Pyraliden, 10–14 mm lang und 20 mm breit, ist auf den Vorderflügeln glänzend bleigrau, gelb oder ...
Mehlpräparate
Mehlpräparate (präparierte Mehle), einfache oder gemischte Mehle verschiedener Art, die durch Dämpfen unter hohem Druck, durch Behandeln mit Diastase, durch Zusatz von ...
Mehlpulver
Mehlpulver, zerriebenes Schießpulver, wird in der Feuerwerkerei benutzt.
Mehlsack
Mehlsack, Stadt im preuß. Regbez. Königsberg, Kreis Braunsberg, an der Walsch, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Göttkendorf-Kobbelbude und Braunsberg-M., hat eine evangelische ...
Mehlsand
Mehlsand, sehr seiner Sand (s. d.).
Mehlschlichte
Mehlschlichte, s. Weben.
Mehlschmergel
Mehlschmergel, s. Chenopodium.
Mehlschraube
Mehlschraube (Mehlschnecke), s. Horizontaltransport, S. 552.
Mehlschwalbe
Mehlschwalbe, s. Schwalbe.
Mehltau
Mehltau, s. Meltau.
Mehlwurm
Mehlwurm, s. Mehlkäfer.
Mehlzünsler
Mehlzünsler, s. Zünsler.
Mehlzylinder
Mehlzylinder (Mehlmaschine), s. Mühle.
Mehmed
Mehmed, türk. Name, soviel wie Mohammed.
Mehnert
Mehnert, Ernst, Anatom, geb. 21. Febr. 1864 in Petersburg, gest. 17. Nov. 1902 in Halle, studierte seit 1882 in Dorpat, arbeitete über die topographische Verbreitung der Sklerose ...
Mehren
Mehren (abmehren), eigentlich soviel wie losbinden (ein Schiff), figürlich soviel wie abfinden, den Stiefkindern ihren Teil hinausgeben; daher abgemehrte Kinder, abgefundene ...
Mehrerau
Mehrerau, Dorf bei Bregenz (s. d.).
Mehrfach-Expansionsmaschine
Mehrfach-Expansionsmaschine, s. Dampfmaschine, S. 455.
Mehrheit der Welten
Mehrheit der Welten, s. Welt.
Mehrlader
Mehrlader, s. Handfeuerwaffen, S. 750.
Mehrn
Mehrn, Badeort in Tirol, s. Brixlegg.
Mehrphasenstrom
Mehrphasenstrom (Drehstrom) und Mehrphasenstrommaschine, s. Elektrische Maschinen, S. 639.
Mehrphasenstrommotoren
Mehrphasenstrommotoren (Drehstrommotoren), s. Elektromotoren.
Mehrsitzig
Mehrsitzig, s. Ventil.
Mehrstufig
Mehrstufig heißt die Expansion bei Dampfmaschinen und andern durch gespannte Dämpfe oder Gase betriebenen Kraftmaschinen, wenn sie nicht in Einem Zylinder, sondern ...
Mehrwert
Mehrwert, eine sozialistische Bezeichnung, nach Marx der Unterschied zwischen dem Werte der Arbeitsleistung und dem Arbeitslohn. Der Wert der Waren soll nach Marx durch die ...
Mehrzahl
Mehrzahl (Pluralis), s. Numerus.
Mehrzylindermaschine
Mehrzylindermaschine, s. Dampfmaschine, S. 455, und Gaskraftmaschine, S. 373.
Mehs
Mehs (engl. Mace), europ. Bezeichnung des kleinen chinesischen Gewichts Tsién von 1/10 Liang oder Tehl = 10 Fen (Huhn) oder 3,78 g; auf den Suluinseln (Ammas, chines. Tschih) = ...
Méhul
Méhul (spr. me-ǖl), Etienne Nicolas, Komponist, geb. 22. Juni 1763 in Givet (Ardennen), gest. 18. Okt. 1817 in Paris, kam 1778, vorgebildet durch den deutschen Organisten ...
Mehun-sur Yèvre
Mehun-sur Yèvre (spr. möng-ßür-jǟwr'), Stadt im franz. Depart. Cher, Arrond. Bourges, 175 m ü. M., am Yévre, am Kanal von Berry und an der Orléansbahn, hat eine Kirche aus ...
Meia Ponte
Meia Ponte, Stadt des brasil. Staates Goyaz, in fruchtbarer Gegend, wo Weizen und Wein gedeihen, mit Baumwoll- und Wollweberei, Töpferei, bedeutendem Viehhandel und 2500 Einw.
Meias
Meias, s. Orang-Utan.
Meibom
Meibom (Meibaum), deutsche Gelehrtenfamilie, von deren Gliedern hervorzuheben sind: 1) Heinrich, der Ältere, geb. 4. Dez. 1555 in Lemgo, gest. 20. Sept. 1625, seit 1583 Professor ...
Meibomsche Drüsen
Meibomsche Drüsen (Glandulae Meibomianae), die Drüsen zur Absonderung der Augenbutter (s. Tafel »Auge II«, Fig. 9), liegen in den Lidern und öffnen sich mittels langer ...
Meidani
Meidani, arab. Schriftsteller, s. Arabische Literatur, S. 658, 1. Spalte.
Meiderich
Meiderich (jetzt Duisburg-Meiderich), Stadt (seit 1894) im preuß. Regbez. Düsseldorf, Kreis Ruhrort, zwischen Emscher und Ruhr und nahe deren Mündung in den Rhein, Knotenpunkt ...
Meidinger
Meidinger, 1) Johannes Valentin, Lehrer der französischen Sprache, geb. 1756 in Frankfurt a. M., gest. daselbst 1822, bekannt durch seine »Praktische Grammatik der ...
Meidingerosen
Meidingerosen, s. Zimmeröfen.
Meidingersches Element
Meidingersches Element, s. Galvanisches Element, S. 298.
Meidling
Meidling (Ober- und Unter-M.), ehemals Vorort, jetzt 12. Gemeindebezirk von Wien (s. d.).
Meien-Reuß
Meien-Reuß, s. Mayen-Reuß.
Meier Helmbrecht
Meier Helmbrecht, s. Wernher der Gartener.
Meier [1]
Meier und Meiergut, s. Maier.
Meier [2]
Meier, 1) Eduard, Philolog, geb. 1. Jan. 1796 in Glogau, gest. 5. Dez. 1855 in Halle, studierte 1813–16 in Breslau und Berlin, habilitierte sich 1819 in Halle und wurde 1820 ...
Meierding
Meierding, soviel wie Bauernsprachen, s. Bauerngerichte.
Meierdingsgut
Meierdingsgut (Meiergut), s. Bauerngut.
Meierei
Meierei (Meiergut, Meierhof), s. Maier.
Meierrecht
Meierrecht, s. Kolonat.
Meigen
Meigen, Johann Wilhelm, Entomolog, geb. 3. Mai 1764 in Meigen bei Solingen, gest. 11. Juli 1845, widmete sich dem Lehrfach, lebte seit 1784 in Aachen, dann in Solingen, seit 1792 ...
Meigs
Meigs (spr. meggs), Montgomery Cunningham, nordamerikan. General, geb. 3. Mai 1816 in Augusta (Georgia), gest. 2. Jan. 1892 in Washington, besuchte die Kriegsschule in Westpoint ...
Meije, La
Meije, La (spr. mǟsch', soviel wie »Mittagsberg«), Bergkette der Pelvouxgruppe der Dauphiné-Alpen, an der Grenze der französischen Departements Oberalpen und Isère, von ...
Meiji
Meiji (»erleuchtete Regierung«), Name der Regierungsperiode des jetzigen Kaisers von Japan. Man zählt die Jahre von seinem Regierungsantritt (1868) an als 1., 2. etc. Jahr ...
Meil
Meil, Johann Wilhelm, Zeichner und Kupferstecher, geb. 23. Okt. 1733 in Altenburg, gest. 2. Febr. 1805 in Berlin, trieb erst wissenschaftliche Studien auf den Universitäten ...
Meile
Meile, Wegmaß, bei den alten Römern (millia passuum, viel später milliarium) = 1000 Schritt zu 5 römischen Fuß = 1477,5 m, von den römischen Schriftstellern = 8 Stadien ...
Meilen
Meilen, Dorf und Bezirkshauptort im schweizer. Kanton Zürich, 412 m ü. M., am rechten Ufer des Züricher Sees, Station der Linie Zürich-M.-Rapperswil und Ausgangspunkt der ...
Meilenbaken
Meilenbaken, Bakenpaare, deren Deckungsrichtungen Anfangs- und Endpunkt einer genau gemessenen Fahrwasserstrecke (abgemessenen Meile) bezeichnen; die M. dienen zur genauesten ...
Meiler
Meiler, Vorrichtung zur Verkohlung des Holzes (s. Kohle), zum Verkoken der Steinkohle (s. Koks), zum Brennen von Mauersteinen u. zum Rösten von Erzen.
Meilerosen
Meilerosen, s. Kohle.
Meilhac
Meilhac (spr. mäjack), Henri, franz. Lustspieldichter, geb. 23. Febr. 1831 in Paris, gest. daselbst 6 Juli 1897, besuchte das Lycée Louis le Grand, beschäftigte sich zuerst als ...
Meili
Meili, Friedrich, Jurist, geb. 2. April 1848 in Hinweil im Kanton Zürich, promovierte 1870 in Jena und ließ sich 1871 in Zürich als Rechtsanwalt nieder. 1880 habilitierte er ...
Meilichĭos
Meilichĭos (»der Milde«), Beiname mehrerer griechischer Götter, besonders des Zeus als Sühngott.
Meinardus
Meinardus, Ludwig Siegfried, Komponist und Musikschriftsteller, geb. 17. Sept. 1827 zu Hooksiel im Oldenburgischen, gest. 10. Juli 1896 in Bielefeld, besuchte das Gymnasium in ...
Meinberg
Meinberg (Bad M.), Dorf und Badeort im Fürstentum Lippe, am Abhang des Teutoburger Waldes, 210 m ü. M., in einem gegen Nord- und Nordostwinde geschützten Tal gelegen, mit ...
Meinders
Meinders, Franz von, brandenburg. Minister, geb. 1630 im Ravensbergischen, gest. 1695, ward 1655 Sekretär des Grafen von Waldeck, dann des Großen Kurfürsten, 1672 Geheimrat und ...
Meine Tante, deine Tante
Meine Tante, deine Tante, Hasardspiel mit Karte. Der Bankhalter zieht immer zwei Blätter ab, wovon eins auf seine, eins auf die Karte der Pointeure zu liegen kommt. Der Teil ...
Meinecke
Meinecke, 1) Gustav Hermann, Kolonialpolitiker, geb. 15. Febr. 1854 in Stendal, gest. 11. April 1903 in Berlin, ging früh nach Amerika, wo er, namentlich in den Südstaaten, ...
Meineid
Meineid (vom mittelhochd. »mein«, d. h. falsch, Falscheid, lat. Perjurium), eine falsche Aussage oder Versicherung, zu der man die Anrufung Gottes mißbraucht. Das kanonische ...
Meineke
Meineke, August, Philolog, geb. 8. Dez. 1790 in Soest, gest. 12. Dez. 1870 in Berlin, vorgebildet zu Schulpforta, studierte seit 1810 in Leipzig, wurde 1811 Lehrer am Conradinum ...
Meinersen
Meinersen, Dorf im preuß. Regbez. Lüneburg, Kreis Gifhorn, an der Oker und der Staatsbahnlinie Wustermark-Hannover-Hamm, hat eine evang. Kirche, eine landwirtschaftliche ...
Meinerzhagen
Meinerzhagen, Flecken im preuß. Regbez. Arnsberg, Kreis Altena, an der Volme und der Staatsbahnlinie Brügge-Dieringhausen, 400 m ü. M., hat eine evangelische und eine kath. ...
Meinhold
Meinhold, Johann Wilhelm, Dichter und Schriftsteller, geb. 27. Febr. 1797 in Netzelkow auf der Insel Usedom, gest. 30. Nov. 1851 in Charlottenburg, studierte in Greifswald, ward ...
Meinicke
Meinicke, Karl Eduard, Schulmann und Geograph, geb. 31. Aug. 1803 in Brandenburg, gest. 26. Aug. 1876 in Dresden, wirkte seit 1825 als Lehrer und seit 1846 als Direktor am ...
Meiningen
Meiningen, Haupt- und Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Meiningen, liegt größtenteils am rechten Ufer der Werra, 286–299 m ü. M. Der ältere Teil der Stadt, 5. Sept. 1874 ...
Meininger
Meininger, vulgäre Bezeichnung der durch ihre zahlreichen Gastspiele im In- und Auslande rühmlichst bekannt gewordenen Hoftheatergesellschaft des regierenden Herzogs von ...
Meinong
Meinong, Alexius, Philosoph, geb. 17. Juli 1853 zu Lemberg in Galizien, kam als Knabe 1859 nach Wien, wo er von 1870–74, besonders unter Brentanos Leitung, Philosophie studierte ...
Meinungskonsumtion
Meinungskonsumtion, s. Konsumtion.
Meinwerk
Meinwerk, Bischof von Paderborn, gest. 5. Juni 1036, entstammte dem sächsischen Geschlechte der Immedinger, wurde in Hildesheim erzogen, diente in der königlichen Kanzlei und ...
Meio
Meio (weibl. Meia), ein Halb in portug. Münzen und Maßen.
Meiobaren
Meiobaren, Isobaren unter 760 mm (dem mittlern Luftdruck im Meeresniveau).
Meiophyllīe
Meiophyllīe, Meiotaxīe, s. Mißbildungen (im Pflanzenreich).
Meiranbutter
Meiranbutter, soviel wie Majoransalbe, s. Salben.
Meiringen
Meiringen, Dorf im schweizer. Kanton Bern, Hauptort des Bezirks Oberhasli, rings von hohen Bergen umgeben, 600 m ü. M., war bis zu den großen Bränden von 1879 und 1891 der ...
Meirionydd
Meirionydd, s. Merionethshire.
Meïs
Meïs (im Altertum Megiste), türk. Insel an der Küste Lykiens, zum Sandschak Rhodus des Insel-Wilajets gehörig, mit 8000 fast nur griech. Bewohnern. Haupthafen ist Kasteloryzo ...
Meise
Meise (Parus L.), Gattung der Sperlingsvögel aus der Familie der Meisen (Paridae), kleine, gedrungen gebaute Vögel mit kurzem, kegelförmigem, geradem Schnabel, mittellangen ...
Meisenbachsches Verfahren
Meisenbachsches Verfahren, s. Autotypie.
Meisenheim
Meisenheim, Flecken und Kreishauptort im preuß. Regbez. Koblenz, in reizender Lage an der Glan und an der Linie Bad Münster a. St.-Scheidt der Pfälz. Eisenbahn, hat 2 evang. ...
Meisenkasten
Meisenkasten, s. Vogelsang.
Meisenkönig
Meisenkönig, soviel wie Zaunkönig (s. d.) und Haubenmeise (s. Meise).
Meisennüsse
Meisennüsse, s. Walnußbaum.
Meisje
Meisje (holländ.), Mädchen.
Meisl
Meisl, Karl, österreich. Dramatiker, geb. 30. Juni 1775 in Laibach, gest. 8. Okt. 1853 in Wien, gehörte seit 1802 als Possen- und Travestiendichter der Wiener Volksbühne, die ...
Meisner
Meisner, bei Pflanzennamen für Karl Friedrich Meisner, geb. 1800, gest. 1874 als Professor der Botanik in Basel. Er bearbeitete die Polygonazeen, Proteazeen, Thymeläazeen, ...
Meisol
Meisol, Insel, s. Misol.
Meissonier
Meissonier (spr. mäßonjë), Jean Louis Ernest, franz. Maler, geb. 21. Febr. 1815 in Lyon, gest. 31. Jan. 1891 in Paris, kam jung nach Paris und bildete sich im Atelier Cogniets ...
Meistbegünstigungsklausel
Meistbegünstigungsklausel, s. Handelsverträge, S. 746.
Meister
Meister, früher jemand, der ein Handwerk zunftmäßig betrieb (Handwerksmeister); um M. zu werden, mußte der Nachweis der Befähigung durch Anfertigung einer Probearbeit ...
Meister Hämmerling
Meister Hämmerling, s. Hämmerling.
Meister Petz
Meister Petz, der braune Bär, s. Bär, S. 359.
Meister vom Stuhl
Meister vom Stuhl (Logenmeister), s. Freimaurerei, S. 71.
Meister, Lucius und Brüning
Meister, Lucius und Brüning, s. Farbwerke etc.
Meisterdieb
Meisterdieb, der Held eines über ganz Europa und darüber hinaus verbreiteten, aber besonders in den germanischen Ländern heimischen Märchens von einem überaus geschickten ...
Meistergesang
Meistergesang, die aus der höfischen Lyrik in Deutschland seit der Mitte des 13. Jahrh. hervorgegangene Liederdichtung kunstmäßig geschulter bürgerlicher Sänger. Zunächst ...
Meisterkurse
Meisterkurse, Einrichtungen zur sachlichen Fortbildung selbständiger Gewerbtreibender. Die ersten M. wurden 1884 in Baden abgehalten (für Gerber, Färber und Seifensieder), ...
Meisterlauge
Meisterlauge, soviel wie Kalilauge, s. Kaliumhydroxyd.
Meisterprüfung
Meisterprüfung, s. Meister.
Meisterrecht
Meisterrecht, das Recht zum selbständigen Gewerbebetrieb. Vgl. Meister und Zunft.
Meistersänger
Meistersänger, s. Grasmücke.
Meisterschulen
Meisterschulen, s. Forstschulen, S. 783.
Meistersinger
Meistersinger (Meistersänger), s. Meistergesang.
Meisterssohn bringt das Recht mit sich
Meisterssohn bringt das Recht mit sich, ein Sprichwort des mittelalterlichen Zunftrechts, das besagt, daß die Meistersöhne, falls sie das Handwerk ihres Vaters gelernt hatten, ...
Meisterwurzel
Meisterwurzel, s. Peucedanum; schwarze M., s. Astrantia.
Meisterzeichen
Meisterzeichen, soviel wie Fabrikzeichen (s. d.).
Meistgebot
Meistgebot, im Zwangsversteigerungsverfahren das höchste und bei gleichhohen Geboten das für die Beteiligten günstige Gebot. Nach § 81 des Reichsgesetzes über die ...
Meistre
Meistre (spr. mäßtr'), soviel wie Mistral (s. d.).
Meitzen
Meitzen, August, Statistiker und Nationalökonom, geb. 16. Dez. 1822 in Breslau, verfolgte die Verwaltungslaufbahn in Berlin, Münster und Breslau, doktorierte 1848 mit einer ...
Meißel
Meißel, Werkzeug aus Stahl, von keilförmiger Gestalt, mit scharfer Schneide, bestimmt, mittels Hammerschläge in das Arbeitsstück eingetrieben zu werden und dieses zu zerteilen ...
Meißelpflug
Meißelpflug, Pflug, bei dem das Schar durch einen stählernen, meist verstellbaren Meißel verstärkt wird.
Meißen [1]
Meißen, ehemalige deutsche Markgrafschaft, entstand durch die Zerteilung der großen Sorbenmark an der Mittelelbe nach Markgraf Geros Tod 965 und umfaßte ursprünglich die ...
Meißen [2]
Meißen, Amtshauptstadt in der sächs. Kreish. Dresden, liegt am Nordende des Dresdener Elbtalbeckens, an und auf Hügeln (94–204 m ü. M.) an beiden Ufern der Elbe, in die hier ...
Meißner Porzellan
Meißner Porzellan, s. Meißen und Keramik.
Meißner [1]
Meißner, isolierte Bergmasse (»Hessens höchster Fels«) im nördlichen Teil des hessischen Berglandes, südöstlich von Großalmerode, im preuß. Regbez. Kassel. Sein weithin ...
Meißner [2]
Meißner, 1) August Gottlieb, Schriftsteller, geb. 3. Nov. 1753 in Bautzen, gest. 18. Febr. 1807 in Fulda, studierte in Leipzig und Wittenberg und wirkte sodann seit 1785 als ...
Meißnersche Körperchen
Meißnersche Körperchen, s. Haut, S. 903.
Meißnerweiß
Meißnerweiß, s. Griffiths Weiß.
Meißnischer Dialekt
Meißnischer Dialekt, s. Deutsche Sprache, S. 745.
Mej
Mej (Mey), Lew Alexandrowitsch, russ. Dichter, geb. 25. (13.) Febr. 1822 in Moskau, gest. 28. (16.) Mai 1862 in Petersburg, erhielt seine Ausbildung im adligen Institut seiner ...
Mejer
Mejer, Otto Georg Alexander, protestant. Kirchenrechtslehrer, geb. 27. Mai. 1818 in Zellerfeld, gest. 24. Dez. 1892 in Hannover, ward 1847 außerordentlicher Professor in ...
Méjico
Méjico (spr. mĕchiko), die moderne spanische Schreibweise für Mexiko (s. d.).
Mejillones
Mejillones (spr. mechiljōnes), Hafenort in der chilenischen Provinz Antofagasta, an der Bai von M., nahe dem 807 m hohen Morro de M., an dem man Guano gewinnt, der nebst etwas ...
Mejit
Mejit, eine der Marshallinseln (s. d.).
Mejonīt
Mejonīt, Mineral, s. Skapolith.
Mekari
Mekari, Negerstamm, s. Makari.
Mekerif, El
Mekerif, El, Ort, s. Berber.
Mekha
Mekha (Nmaikha), Quellfluß des Irawadi (s. d.).
Mekiang
Mekiang, Fluß, s. Mekong.
Mekines
Mekines (span. Mequinez, arab. Miknâs, Meknâs), Stadt in Marokko, 50 km westlich von Fes, 500 m ü. M., die Sommerresidenz des Sultans, am Abhang des Berges Serhum, mitten in ...
Mekka
Mekka (arab. Mäkke, vgl. den nebenstehenden Plan), Hauptstadt der türk. Provinz Hidschaz in Arabien, in einer nordsüdlichen, Überschwemmungen ausgesetzten, öden Talschlucht ...
Mekkabahn
Mekkabahn (Hidschazbahn), im Frühjahr 1901 begonnene Eisenbahn von Damaskus nach Mekka, die hauptsächlich den Zwecken der mohammedanischen Pilgerfahrt nach Mekka und politischen ...
Mekkabalsam
Mekkabalsam (Balsam von Gilead, Opobalsamum verum, Balsamum de Mecca s. Gileadense), Balsam, der von Commiphora Opobalsamum, einer in Arabien und Ägypten einheimischen ...
Mekographie
Mekographie (griech.), graphische Darstellung der gesetzmäßigen Entwickelung der Größe und des Gewichtes des Menschen.
Mekong
Mekong (Meikong, Mekiang, »Mutter der Gewässer«, früher auch Kambodscha genannt), der größte Strom der Hinterindischen Halbinsel, entsteht aus dem am Tangiagebirge in Tibet ...
Mekonīn
Mekonīn C10H10O4, das Lakton der nur in ihren Salzen beständigen Mekoninsäure C6H2(OCH3)2.COOH.CH2OH, findet sich im Opium und entsteht beim Kochen des Narkotins mit Wasser und ...
Mekonĭum
Mekonĭum, soviel wie Opium; auch Kindspech.
Mekōnsäure
Mekōnsäure C7H4O7 findet sich an Morphium gebunden im Opium, bildet farblose Kristalle, löst sich leicht in heißem Wasser und Alkohol und wird durch Eisenoxydsalze blutrot ...
Mekran
Mekran, Küstenlandschaft am Arabischen Meer, zwischen 58 und 62° östl. L., bis Anfang der 1860er Jahre eine Provinz Belutschistans, jetzt geteilt zwischen ihm und Persien, ist ...
Mekteb
Mekteb (arab.-türk.), Schule, M.-i-Harbije (oder Harbije Mektebi), die Militärakademie in Konstantinopel; M.-i-Tibbije, die Medizinschule ebendaselbst; M.-i-Milkije, höhere ...
Mektubdschi
Mektubdschi (arab.-türk., von mektûb, »Brief«), Generalsekretär. Diesen Titel führen in der Türkei die Bureauchefs, denen in den Ministerien die Aussicht über die gesamte ...
Mel
Mel (lat.), Honig; M. aeris, Honigtau; M. depuratum, gereinigter Honig; M. rosatum, Rosenhonig.
Mela
Mela, Pomponius, röm. Geograph, aus Tingentera in Spanien, verfaßte um 43 n. Chr. u. d. T.: »De chorographia« einen nach guten Quellen sorgfältig zusammengestellten Abriß ...
Mélac
Mélac (spr. -lack), Graf von, franz. General, trat früh in Militärdienste und wurde 1689 Maréchal de Camp. Von Ludwig XIV. mit der Verwüstung der Pfalz beauftragt, ließ er ...
Melakonit
Melakonit, Mineral, s. Tenorit.
Melaleuca
Melaleuca L. (Kajeputbaum), Gattung der Myrtazeen, große Sträucher und Bäume, mit zerstreut stehenden, selten gegenständigen, meist kleinen oder schmalen, starren Blättern, ...
Melampodīden
Melampodīden, s. Melampus.
Melampsora
Melampsora, s. Rostpilze.
Melampūs
Melampūs (»Schwarzfuß«), im griech. Mythus ein berühmter Seher, Sohn des Amythaon und der Eidomene. Schlangen, die er ausgezogen, leckten ihm, während er schlief, die Ohren ...
Melampygos
Melampygos, Beiname des Herakles (s. Kerkopen).
Melampyrīn
Melampyrīn, s. Dulcit.
Meläna
Meläna (Morbus niger Hippocratis), durch Blutung bedingte Abgänge schwarzer Massen aus dem After bei gleichzeitigem Blutbrechen. M. neonatorum vera (echte M.) beruht auf ...
Melanämīe
Melanämīe (griech., schwarzes Blut), ein Krankheitszustand, bei dem nach schwerem Wechselfieber schwarze Farbstoffkörperchen in größerer oder geringerer Menge im Innern der ...
Melancholīe
Melancholīe (griech. melancholia, »schwarze Galle«, soviel wie Schwermut, Tiefsinn) bedeutete in der Heilkunde früher mancherlei Krankheiten, Ernährungsstörungen, ...
Melancholĭker
Melancholĭker, Mensch mit melancholischem Temperament (s. Temperament).
Melanchthon
Melanchthon (Melanthon, gräzisierter Name für Schwarzerd), Philipp, Luthers Kampfgenosse, der »Lehrer Deutschlands « (praeceptor Germaniae), geb. 16. Febr. 1497 zu Bretten in ...
Melander
Melander, Peter, s. Holzappel.
Melandryum
Melandryum Roehl. (Lichtnelke, Abendlichtnelke), Gattung der Karyophyllazeen, einjährige oder ausdauernde Kräuter von sehr verschiedenem Habitus mit mehr oder weniger bauchig ...
Melanesĭen
Melanesĭen (griech.), Bezeichnung des Binnengürtels der australischen Inselflur, so benannt nach der schwarzen Farbe seiner Bewohner, der Melanesier (s. d.). Vgl. Ozeanien und ...
Melanesĭer
Melanesĭer nennt man die Bewohner der melanesischen Inseln, also Neuguineas, des Bismarck-Archipels, der Salomon- und Santa Cruz-Inseln, der Neuen Hebriden, Banks-, Torres-, ...
Melangānapfel
Melangānapfel, s. Solanum.
Mélange
Mélange (franz., spr. -lāngsch'), Mischung, z. B. in Konditoreien soviel wie Milchkaffee: Mélanges, Schriften vermischten Inhalts, Miszellen.
Melangegarne
Melangegarne, s. Moulineegarne.
Melānglanz
Melānglanz, Mineral, soviel wie Sprödglaserz.
Melanĭenkalk
Melanĭenkalk, Kalkstein mit Resten der Schneckengattung Melania, besonders in der Tertiärformation (bei Ulm, Brunstatt im Elsaß etc.) verbreitet.
Melanīer
Melanīer (griech.), schwarzhäutige Völker, s. Menschenrassen.
Melanīn
Melanīn, schwarzer Farbstoff in der Netzhaut des Auges (Augenschwarz), in der Haut des Negers, in den Pigmentierungen der Lungen und Bronchialdrüsen Erwachsener, im Bauchfell ...
Melanippe
Melanippe, Name mehrerer griech. Heroinen, wie der Mutter des Äolos und Böotos; der Schwester der Amazonenkönigin Hippolyte; einer Schwester des Meleager.
Melanismus
Melanismus (griech., »Schwarzfärbung«), im Gegensatz zu Albinismus die Neigung vieler Lebewesen, gelegentlich eine dunklere Färbung als gewöhnlich anzunehmen. M. wird sehr ...
Melanīt
Melanīt, Mineral, s. Granat.
Melanochrōen
Melanochrōen (griech.), eigentlich Schwarzfarbige, in der Anthropologie indessen gleichbedeutend mit Brünetten (s. Brünetter Typus).
Melanodérma
Melanodérma (Melasma, griech.; lat. Nigrities cutis), mehr oder weniger ausgedehnte schwärzliche Hautfärbung, tritt überall auf, wo längere Zeit eine Blutüberfüllung der ...
Melanōma
Melanōma (griech., Pigmentgeschwulst), eine Art von Geschwülsten, deren Zellen massenhaft mit schwarzem oder braunem Pigment erfüllt sind. Die Melanome sind im Bau den sogen. ...
Melanopsis
Melanopsis, s. Schnecken.
Melanosarkom
Melanosarkom, s. Melanoma u. Fleischgewächs.
Melanōse
Melanōse (Melanōsis, griech.), abnorme schwarze Färbung gewisser Organe und Gewebe im menschlichen Körper, z. B. des Blutes bei chronischen Malariafiebern (Melanämie) oder ...
Melanoskōp
Melanoskōp (griech.), s. Erythroskop.
Melanosomăta
Melanosomăta (Melasoma), »Schwarzkäfer«, s. Tenebrionen.
Melanthioideen
Melanthioideen (Kolchikazeen), Unterfamilie der Liliazeen (s. d.).
Melanurīe
Melanurīe (Chromaturie, griech.), das Erscheinen eines normal gefärbten Harns, der an der Luft in kurzer Zeit bei Zusatz von Salpetersäure, verdünnter Schwefelsäure oder ...
Melanylkerzen
Melanylkerzen, s. Kerzen, S. 859.
Melaphyr
Melaphyr (Basaltit, schwarzer Porphyr, Trapp und Trapporphyr zum Teil), decken- und lagerartig ausgebreitetes Eruptivgestein, meist feinkörnig bis dicht (Aphanit), mitunter ...
Melaphyrtuff
Melaphyrtuff, mehr oder weniger miteinander verkittete Lapilli und Aschen von Melaphyr, zuweilen mit Sedimentmaterial gemischt, auch durch Zerreibung melaphyrartiger Gesteine ...
Melas
Melas (jetzt Mavropotamo), Fluß in Böotien, entspringt am Nordfuß des Stadthügels von Orchomenos und verliert sich im Kopaissee.
Melas, Michael Friedrich Benedikt
Melas, Michael Friedrich Benedikt, Baron von, österreich. General, geb. 12. Mai 1729 zu Radeln bei Schäßburg in Siebenbürgen, gest. 31. Mai 1806 zu Elbeteinitz in Böhmen, ...
Melasma
Melasma (griech.), soviel wie Melanoderma (s. d.).
Melasōma
Melasōma, s. Melanosomata.
Melasse
Melasse, das letzte Produkt der Zuckerfabrikation, ein brauner, sehr dickflüssiger, übelriechender Sirup, enthält viel Zucker, der durch schleimige Substanzen und Salze am ...
Melassefutter
Melassefutter, Melassetorfmehlfutter, s. Futter und Fütterung, S. 238, und Jörß, Theorie und Praxis der Melassefütterung (3. Aufl., Berl. 1900).
Melastomazeen
Melastomazeen, dikotyle, ca. 1800 Arten umfassende, in der Tropenzone besonders Brasiliens einheimische Familie aus der Ordnung der Myrtifloren, meist Holzpflanzen mit ...
Melati van Java
Melati van Java, Pseudonym, s. Sloot.
Melayeh
Melayeh, leichter reinseidener, halbseidener oder baumwollener Stoff, liefert den langen, die ganze Figur der Türkin umhüllenden Schleier, wird in Italien hergestellt.
Melba
Melba, Nellie, Bühnenname der Opernsängerin (Sopran) Helene Porter Mitchell, geb. 19. Mai 1865 in Melbourne, Schülerin von Frau Marchesi in Paris, trat zuerst 1887 im Théâtre ...
Melber
Melber, in Süddeutschland soviel wie Mehlhändler.
Melbourne [1]
Melbourne (spr. méllbörn), 1) Hauptstadt des britisch-austral. Staates Victoria, liegt 30 m ü. M. an beiden Ufern des bis zur Stadt für kleine Dampfer fahrbaren Yarra Yarra, ...
Melbourne [2]
Melbourne (spr. méllbörn), William Lamb, Viscount, brit. Staatsmann, geb. 15. März 1779, gest. 24. Nov. 1848, trat 1806 ins Unterhaus, wo er sich den gemäßigten Whigs ...
Melbourne, Mount
Melbourne, Mount (spr. maunt méllbörn), Berg im antarktischen Victorialand, zwischen 74 und 75° südl. Br., von James Roß 1841 entdeckt und auf 4600 m Höhe geschätzt.
Melbye
Melbye, Daniel Hermann Anton, dän. Maler, geb. 13. Febr. 1818 in Kopenhagen, gest. 10. Jan. 1875 in Paris, war Schüler von Eckersberg, besuchte Marokko, siedelte 1847 von ...
Melchers
Melchers, 1) Paulus, Kardinal, geb. 6. Jan. 1813 in Münster, gest. 14. Dez. 1895 in Rom, studierte zuerst Rechtswissenschaft, dann Theologie, ward 1841 Kaplan in Haltern, später ...
Melchiades
Melchiades, Papst, s. Miltiades.
Melchioriten
Melchioriten, s. Hoffmann 9).
Melchiormetall
Melchiormetall, Neusilber, s. Maillechort.
Melchisēdek
Melchisēdek (»König der Gerechtigkeit«, 1. Mos. 14,18), Priesterkönig von Salem (Jerusalem), der als Verehrer des höchsten Gottes einsam im damaligen Kanaan dasteht und den ...
Melchiten
Melchiten (Melikiten, syrisch Malkaji, »Königliche«, vom syrischen melik, »König«, so genannt, weil sie, dem Edikt des Kaisers Marcian von 452 Folge leistend, die ...
Melchtal
Melchtal, Gebirgstal im schweizer. Kanton Unterwalden ob dem Wald, von der aus dem Melchsee kommenden Melchaa durchflossen, die unterhalb Sarnen in die Sarner Aa mündet. Das im ...
Melchtal, Arnold von
Melchtal, Arnold von, bei Spätern (Leu, J. v. Müller) Arnold an der Halden, einer der sagenhaften Gründer des Bundes der schweizerischen Waldstätte im Rütli, ein Landmann in ...
Melck
Melck, s. Malik.
Melcombe-Regis
Melcombe-Regis (spr. méllköm-rīdschis), s. Weymouth und Portland.
Meldahl
Meldahl, Ferdinand, dän. Architekt, geb. 16. März 1827 in Kopenhagen, machte seine Studien auf der dortigen Kunstakademie und bildete sich auf Reisen im Ausland von 1854–56 ...
Melde
Melde, s. Atriplex und Chenopodium.
Melde, Franz
Melde, Franz, Physiker, geb. 11. März 1832 in Großenlüder bei Fulda, gest. 16. März 1901 in Marburg, studierte seit 1852 in Marburg, habilitierte sich daselbst 1860 und wurde ...
Meldeamt
Meldeamt, s. Bezirkskommando.
Meldedienst
Meldedienst, im Kriege Beförderung schriftlicher oder mündlicher Meldungen oder Befehle durch Offiziere zu Pferd oder Wagen, Ordonnanzen, Meldereiter (s. d., auch durch Relais) ...
Meldekarten
Meldekarten, in mehreren Armeen übliche Karten mit Umschlag und Vordruck zum Erstatten schriftlicher Meldungen. Mangelnde M. werden durch Feldpostkarte oder Notizbuchblatt ...
Meldepflicht
Meldepflicht (Meldezwang), eine Pflicht zur Anmeldung von Personen oder Sachen, der Vornahme von Handlungen, Transporten und andern Ereignissen (Geburten, Sterbefällen etc.) bei ...
Meldereiter
Meldereiter, s. Jäger zu Pferde; 1895 wurde bei jedem Armeekorps ein M.-Detachement errichtet.
Meldeschein
Meldeschein, ein die Erlaubnis zur Meldung bei einem Truppenteil aussprechender, bis zum nächsten 1. April gültiger Schein, der auf Ansuchen vom Zivilvorsitzenden der ...
Meldŏla
Meldŏla, Flecken in der ital. Provinz und dem Kreise Forli, am Ronco und an der Dampfstraßenbahn Forlì-M., hat mehrere Burgruinen, Reste eines römischen Aquädukts, ein ...
Meldolas Blau
Meldolas Blau (Neublau, Echtblau, Naphtholblau, Naphtylenblan), Dimethylnaphthophenazimchlorid C18H15N2OCl, Teerfarbstoff, der aus einer Lösung von a Naphthol in Eisessig bei ...
Meldolla
Meldolla (Medolla), Maler, s. Schiavone.
Meldometer
Meldometer, von Joly angegebener Apparat zur Bestimmung hoher Schmelztemperaturen, besteht aus einem etwa 10 cm langen, 1 mm breiten Platinband, das, nachdem eine kleine Menge der ...
Meldorf
Meldorf, Stadt im preuß. Regbez. Schleswig, Kreis Süderdithmarschen, an der Miele und der Staatsbahnlinie Elmshorn-Heide-Hvidding, hat eine alte, jetzt restaurierte evang. ...
Meleagrīna
Meleagrīna, s. Perlmuscheln.
Meleāgris
Meleāgris, Truthuhn und Perlhuhn.
Meleăgros
Meleăgros (Meleager), 1) im griech. Mythus Sohn des Königs Öneus von Kalydon und der Althäa. Nach seiner Geburt hatten die Moiren verkündet, er müsse sterben, wenn ein auf ...
Melecitose
Melecitose (Laxierzucker Lärchenzucker) C18H32O16+2H2O, eine Zuckerart in der Manna von Briançon und in der persischen Manna von Alhagi Maurorum, bildet kleine, glänzende ...
Melĕda
Melĕda (serbokroat. Mljet, das alte Meli ta), dalmatinische Insel, zur Bezirksh. Ragusa gehörig, durch den 9 km breiten Kanal von M. vom Festland (Halbinsel Sabbioncello) ...
Mêlée
Mêlée (franz.), Handgemenge, Wortstreit.
Melegnano
Melegnano (spr. -lenjāno, früher Marignano), Flecken in der ital. Provinz und dem Kreise Mailand, am Lambro, an der Eisenbahn Mailand-Piacenza und an den Dampfstraßenbahnen von ...

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