Слова на букву malé-must (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву malé-must (8408)

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Manutenénz
Manutenénz (Mannten ti on, lat.), Beschützung, namentlich im Besitz.
Manutĭus
Manutĭus (ital. Manuzio, Manuzzi und Manucci), 1) Aldus, der Ältere, geb. 1450 in Sermonetta bei Velletri in der Nähe Roms (daher auch Romanus genannt), gest. 6. Febr. 1515, ...
Manx
Manx, die Bewohner der Insel Man (s. d.) sowie die alte keltische Sprache derselben (s. Keltische Sprachen).
Manyanga
Manyanga, Station im Kongostaat, s. Manjanga.
Manyarasee
Manyarasee, 1010 m hoch gelegener See im Ostafrikanischen Graben, mit heißen Quellen am West- und vulkanischen Gesteinen am Nordufer. Der stark salzhaltige, mit einer weißen ...
Manyéma
Manyéma (Manjuéma), sehr gefürchteter Volksstamm im östlichen Kongostaat, nördlich vom Lukuga, der trotz des Überflusses an Nahrungsmitteln in diesem ungemein fruchtbaren ...
Manytsch
Manytsch, eine Niederung, Tal und Flußbett in Südrußland, das den größten Teil des Jahres teilweise trocken liegt, teilweise aus einer langen Reihe von meist bittersalzigen ...
Manzana
Manzana, Flächenmaß in Mittelamerika, enthaltend 10,000 Quadrat-Varas = 69,8787 Ar.
Manzanāres [1]
Manzanāres, rechter Nebenfluß des Jarama in der span. Provinz Madrid, entspringt östlich von Puerto de Navacerrada am Südabhang der Sierra de Guadarrama, fließt an Madrid ...
Manzanāres [2]
Manzanāres, Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Ciudad Real, 604 m ü. M., am Azuel, in der Mancha, Knotenpunkt der Eisenbahnlinien Madrid-Sevilla und M.-Ciudad Real, hat eine ...
Manzanēros
Manzanēros, Indianerstamm in den Pampas von Argentinien, der von den chilenischen Araukanern (s. d.) abstammt und nach Weise der Gauchos (s. d.) lebt.
Manzanillabaum
Manzanillabaum, s. Hippomane.
Manzanillawein
Manzanillawein, s. Spanische Weine.
Manzanillo
Manzanillo (spr. -illjo), 1) (Puerto de Colima) Hafenstadt des mexikan. Staates Colima, an schöner Bai, mit ziemlich gutem, großen Schiffen zugänglichem Hafen, Dampferlinien ...
Manzanīta
Manzanīta, die Blätter von Arctostaphylos glauca in Kalifornien, welche wie die von A. uvae ursi als diuretisches Heilmittel benutzt werden.
Manzel
Manzel, Ludwig, Bildhauer, geb. 3. Juni 1858 in Kagendorf bei Anklam, bildete sich von 1875–81 auf der Kunstakademie in Berlin, besonders unter der Leitung Schapers, und ging ...
Manzōni
Manzōni, Alessandro, einer der größten italienischen Dichter, geb. 7. März 1785 in Mailand, gest. 22. Mai 1873, erhielt die erste Erziehung in Merate (1791–96) und Lugano ...
Manßûr
Manßûr, 1) Abu Dscha'afar, Kalif, der zweite aus der Dynastie der Abbasiden, folgte 754 seinem Bruder Abul Abbas, gründete 762 Bagdad, wo er seine Residenz aufschlug, und ...
Mâo
Mâo, Hauptstadt des von den Kanembustämmen bewohnten Kanem im franz. Sudân, nordöstlich vom Tsadsee, ohne Mauern, mit 150 Hütten und 3000 Einw. Hier wurde 1863 M. v. Beurmann ...
Mäoníde
Mäoníde, Beiname Homers, als aus Mäonien (Lydien) stammend, weil Smyrna für seine Geburtsstadt galt, oder als Sohn des Mäon.
Mäonĭen
Mäonĭen, bis ins 2. Jahrh. n. Chr. gebräuchlicher Name des östlichen Lydien in Kleinasien.
Maori
Maori, die Eingebornen von Neuseeland (s. d.).
Map
Map (latinisiert Mapes), Walter, engl. Schriftsteller in lateinischer Sprache, geb. um 1140 in Wales oder in dem englischen Grenzdistrikt Herefordshire, gest. um 1209, studierte ...
Mapia
Mapia (auch Bunaj-Inseln), an der Nordküste von Niederländisch-Neuguinea, unter 55' nördl. Br. und 134°21' östl. L., drei kleine, an Kokospalmen reiche Inselchen und zwei mit ...
Mapimi
Mapimi, Stadt im mexikan. Staate Durango, 1064 m ü. M., an der Mexikanischen Zentralbahn und südlich vom Bolson de M. (s. d.), hat Blei- und Silbergruben, Baumwollfabrik und ...
Mappa
Mappa (lat.), Altartuch, s. Altar, S. 380.
Mappemonde
Mappemonde (franz., spr. mapp'móngd', lat. mappa mundi), Weltkarte; M. céleste, Himmelskarte.
Mappieren
Mappieren (v. engl. map, »Landkarte«), eine Gegend oder ein ganzes Land kartographisch aufnehmen. In Österreich-Ungarn ist Mappierung Bezeichnung der militärischen ...
Mappila
Mappila, ind. Volksstamm, s. Mopla.
Mapyrian
Mapyrian, bei den heutigen Jakobiten (s. d. 1) Titel des höchsten Bischofs nach dem Patriarchen.
Maquahuitl
Maquahuitl, s. Makana.
Maquet
Maquet (spr. -kä), Auguste, franz. Schriftsteller, geb. 13. Sept. 1813 in Paris, gest. 9. Jan. 1888 in Ste. – Mesme, erhielt 1831 eine Stelle am Collège Charlemagne und wurde ...
Maquibeeren
Maquibeeren, s. Aristotelia.
Maquisformation
Maquisformation (Macchienformation), s. Mittelmeerflora.
Maquoketa
Maquoketa, Hauptort der Grafschaft Jackson im nordamerikan. Staat Iowa, Bahnknotenpunkt, hat Kalkbrüche, Fabriken und (1900) 3777 Einw.
Mâr
Mâr (syr., »mein Herr«), vor Heiligennamen in Syrien und Palästina soviel wie »Sankt«, z. B. M. Elija oder M. Elias, der heil. Elias; M. Butrus, der heil. Petrus, u. a.
Mar
Mar, s. Mahr.
Mar del Plata
Mar del Plata, Hauptstadt des Distrikts Pueyreddon und Badeort der argentin. Provinz Buenos Aires, Endstation der Bahn Buenos Aires-M., mit bedeutender Seefischerei, Viehzucht und ...
Mar Menor
Mar Menor, Strandsee in der span. Provinz Murcia, 164 qkm groß, wird östlich durch eine niedrige Sanddüne vom Mittelländischen Meer geschieden und enthält mehrere Inseln. Am ...
Mara [1]
Mara (Dolichotis Desm.), Gattung der Nagetiere aus der Familie der Meerschweinchen (Caviidae), hasenartige Tiere mit hohen Beinen, Ohren von halber Kopfeslänge, kurzem Schwanz ...
Mara [2]
Mara (»Bitterkeit«), erstes Lager der Israeliten in der Wüste, drei Tagereisen vom Schilfmeer, wo Moses bitteres Wasser durch Hineinwerfen einer Holzart trinkbar machte; ...
Mara, Elisabeth Gertrud
Mara, Elisabeth Gertrud, geborne Schmehling, Opernsängerin, geb. 23. Febr. 1749 in Kassel, gest. 20. Jan. 1833, Tochter eines armen Musiklehrers, bildete sich zuerst zur ...
Marabitānas
Marabitānas (San José de M.), Grenzfort im brasil. Staat Amazonas, am obern Rio Negro, 60 km von der Grenze Venezuelas.
Marabu
Marabu (Kropfstorch, Leptoptilus Less.), Gattung der Watvögel aus der Familie der Störche (Ciconiidae), große Tiere mit kräftigem, fast ungeschlachtem Leib, nacktem Kopf, ...
Marabuseide
Marabuseide, s. Seide.
Marabut
Marabut (arab. murâbit, »Grenzkämpfer«), Name einer islamischen Sekte im nordwestlichen Afrika, aus der die Dynastie der Almoraviden (s. d.) hervorging; heute ist in ...
Maracaībo
Maracaībo, Hauptstadt des Staates Zulia in Venezuela und einer der wichtigsten Handelsplätze der Republik, am Westufer des Sacode M., ist Sitz eines deutschen Konsuls, hat ein ...
Maracaībo, Golf von
Maracaībo, Golf von, größter Meerbusen an der Küste von Venezuela (s. Karte »Peru etc.«), 15,000 qkm groß, zwischen den Halbinseln Goajira und Paraguana, steht unter 11°4' ...
Maracaīborinde
Maracaīborinde, s. Chinarinden.
Maracay
Maracay, Stadt von 4000 Einw. im Staat Miranda von Venezuela, 440 m ü. M., nahe dem Nordostufer des Valenciasees, durch Eisenbahn mit Carácas und Valencia verbunden, in ungemein ...
Maraga
Maraga, s. Malackah.
Maragātos
Maragātos, Volksstamm in der span. Provinz Leon (s. Leon, Königreich).
Maragha
Maragha, Stadt in der pers. Provinz Aserbeidschân, östlich vom Urmiasee, am Safifluß, gut gebaut, mit etwa 14,000 Einw., 16 Karawansereien, 80 Moscheen, 4 Hochschulen, ehedem ...
Maraghât, el
Maraghât, el, Ort im Distrikt Tahta der ägypt. Provinz (Mudirieh) Girgeh, links am Nil, Dampfer- und Eisenbahnstation auf der Strecke von Siut bis Sohâg.
Maragogipe
Maragogipe, Stadt von 3000 Einw. im brasil. Staat Bahia, an der Mündung des Paraguazú in die Allerheiligenbai; beliebter Wohnplatz reicher Plantagenbesitzer, hat ...
Marais
Marais (franz., spr. -rä, »Morast, Sumpf«), ein Gebiet der Vendée (s. d.). Auch Name eines Pariser Stadtviertels, wo im Hôtel d'Argent 1600–73 das berühmte Théâtre du M. ...
Marajó
Marajó, Insel im brasil. Staat Pará, an der Mündung des Amazonenstroms zwischen 0–2° südl. Br., 275 km lang, 173 km breit, 42,000 qkm groß, niedrig, doch keineswegs ...
Mařák
Mařák (spr. marschāk), Julius, böhm. Maler, geb. 29. März 1835 in Leitomischl, gest. im Oktober 1899 in Prag, bildete sich auf der Malerakademie in Prag und in München zum ...
Maraki
Maraki, eine der Gilbertinseln (s. d.), eine niedrige, fast gänzlich geschlossene, nur durch einen Kanal geöffnete, aber ziemlich bevölkerte Koralleninsel.
Máramaros
Máramaros (spr. māramárosch), ungar. Komitat am linken Theißufer, grenzt an Galizien und die Bukowina sowie an die Komitate Bereg, Ugocsa, Szatmár, Szolnok-Doboka und ...
Máramaros-Sziget
Máramaros-Sziget (spr. māramárosch-ßigĕt), Stadt mit geordnetem Magistrat und Sitz des ungar. Komitats Máramaros, an der Theiß, Knotenpunkt der Bahnlinien Kiralyháza-M., ...
Máramaroscher Gebirge
Máramaroscher Gebirge, ein Teil der nordöstlichen Karpathen in Ungarn, der sich längs der Nordgrenze des Komitats Máramaros von A. Bereczke an als ein fast ununterbrochener, ...
Maräne
Maräne, s. Renke.
Marānen
Marānen (Marannen, Marranen, span. Marranos), die während der Judenverfolgungen des 14. und 15. Jahrh. in Spanien getauften, aber insgeheim ihrer Religion treu gebliebenen Juden ...
Marangu
Marangu, Militärstation im Bezirk Kilimandscharo von Deutsch-Ostafrika, 1435 m ü. M., am Ostabhang des Kilimandscharo, auf einem Bergausläufer, der im O. vom Unna, im W. vom ...
Maranhão
Maranhão (spr. maranjāung), Küstenstaat Brasiliens, zwischen 1°5'–8°58' südl. Br. und 41°55' bis 48°53' westl. L., durch die Flüsse Gurupy und Parnahyba von Pará und ...
Marañon
Marañon (spr. -njōn), der Amazonenstrom (s. d.) oberhalb Tabatinga.
Marans
Marans (spr. -āng), Stadt im franz. Depart. Niedercharente, Arrond. La Rochelle, an der Sèvre Niortaise und der Staatsbahnlinie Nantes-Angoulême, mit einem Hafen, der durch ...
Maránsis
Maránsis (griech.), das Welkwerden, Welkmachen.
Maranta
Maranta L. (Pfeilwurz), Gattung der Marantazeen, ausdauernde Kräuter mit meist ästigen, knotig gegliederten Stengeln, oblongen oder eiförmigen Blättern an den Knoten, an den ...
Marantazeen
Marantazeen, monokotyle, in den Tropen beider Hemisphären einheimische Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Scitamineen, ausdauernde Kräuter mit zweizeiligen, fiedernervigen, ...
Marantisch
Marantisch, s. Marasmus.
Marasch
Marasch, Hauptstadt des Sandschaks M. (15,000 qkm, 179,800 Einw.) im asiatisch-türk. Wilajet Aleppo, über einer fruchtbaren, wasser- und baumreichen Ebene 720 m hoch gelegen, ...
Maraschino
Maraschino (spr. -skīno), alkoholisches Getränk, das man in Dalmatien aus einer besondern Art saurer Kirschen (Marasche) gewinnt. Die besten Kirschen gedeihen bei Spalato. ...
Marasmĭus
Marasmĭus Fr., Pilzgattung aus der Abteilung der Hymenomyceten und der Familie der Agarikazeen, Hutpilze von lederiger Beschaffenheit, mit zentralem, knorzeligem Stiel und ...
Marásmus
Marásmus (griech.), im allgemeinen soviel wie Auszehrung, besonders (M. senilis) Altersschwäche; marantisch, an M. leidend, entkräftet, erschöpft.
Marat
Marat (spr. -rá), Jean Paul, eins der berüchtigtsten Häupter der französischen Revolution, geb. 24. Mai 1744 in Boudry bei Neuchâtel von protestantischen Eltern, gest. 13. ...
Marathen
Marathen, Volk, s. Mahratthen.
Marâthi
Marâthi, Volkssprache, s. Mahratti.
Marāthon
Marāthon, im Altertum Flecken in der attischen Landschaft Diakria, unweit des Meeres am südwestlichen Rand einer 28 qkm großen Strandebene und am Nordfuß des Pentelikon beim ...
Marathonisi
Marathonisi, s. Gythion.
Marathos
Marathos, Stadt, s. Amrit.
Maratti
Maratti (Maratta), Carlo, ital. Maler, geb. 13. Mai 1625 in Camerino bei Ancona, gest. 15. Dez. 1713 in Rom, studierte in Rom bei Andrea Sacchi und bildete sich nach den Werken ...
Marattĭazeen
Marattĭazeen, Familie der Farne (s. d., S. 336).
Maravedi
Maravedi, im frühen Mittelalter die Bezeichnung für das Gewicht, nach dem die den Mauren abgenommene Beute (Morobotín) unter die Soldaten verteilt wurde. Von den Mauren als ...
Marbach [1]
Marbach, 1) Oberamtsstadt im württemberg. Neckarkreis, am Neckar, über den eine 350 m lange Brücke führt, und der unterhalb der Stadt die Murr aufnimmt, Knotenpunkt der ...
Marbach [2]
Marbach, 1) Johann, luth. Theolog, geb. 14. April 1521 in Lindau, gest. 17. März 1581 in Straßburg, war als Student in Wittenberg 1539 Haus- und Tischgenosse Luthers, 1541 ...
Marbacher Bund
Marbacher Bund, s. Marbach 1) (Stadt).
Marbeau
Marbeau (spr. -bō), Firmin, franz. Philanthrop, geb. 1798 in Brives (Corrèze), lebte als Sachwalter in Paris und starb 10. Okt. 1875 in St.-Cloud. Er ist der Begründer der ...
Märbel
Märbel, s. Klicker.
Marbel
Marbel (Marbelplatte), s. Glas, S. 891.
Marbella
Marbella (spr. -béllja), Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Malaga, am Fuße der Sierra Blanca (oder de Mijas), am Mittelländischen Meer, hat eine moderne Kirche, Weinbau, ...
Marblehead
Marblehead (spr. márbl-hedd), Hafenstadt im nordamerikan. Staat Massachusetts, Grafschaft Essex, dicht bei Salem auf felsigem Vorgebirge, hat einen 5,4 m tiefen, schönen Hafen, ...
Marbles
Marbles (engl., spr. marbls), Bildwerke aus Marmor.
Marbod
Marbod (richtiger Maroboduus), König der Markomannen (s. d.), aus edlem Geschlecht, hatte als Jüngling in Rom sich mit dem Kriegswesen und der Staatskunst der Römer vertraut ...
Marboré
Marboré (Pic du M. und Cylindre du M.), Berggipfel der Pyrenäen, s. Montperdu.
Marbur
Marbur, s. Schlankaffe.
Marburg
Marburg, 1) Kreisstadt im preuß. Regbez. Kassel, zu beiden Seiten der Lahn und an der Staatsbahnlinie Kassel-Niederwalgern, 182 m ü. M., liegt zum größern Teil auf den ...
Marc
Marc (Abkürzung M), früheres franz. Edelmetallgewicht zu 8 Onces, um das Jahr 1000 zum Gebrauch der Münzleute eingeführt und 1350 gleich dem 50. Teil der Pile de Charlemagne ...
Marc Antōn
Marc Antōn, Triumvir, s. Antonius 3).
Marc Aurēl
Marc Aurēl, soviel wie Marcus Aurelius Antoninus, s. Antoninus 2).
Marc-Fournier
Marc-Fournier (spr. mark-furnjē), franz. Bühnendichter, s. Fournier 1).
Marc-Monnier
Marc-Monnier (spr. mark-monnjē), s. Monnier 2).
Marca
Marca, Hafen im ital. Somalland, s. Merka.
Marcabrun
Marcabrun (Marcabru, spr. -brün oder -brü), provenzal. Troubadour, ein Findelkind aus der Gascogne, wurde von dem Troubadour Cercalmon unterwiesen und dichtete neben einigen ...
Marcal
Marcal, Getreidemaß in Ponditscherri zu 2 Paccas von 2 Padis (Mesures) = 2,991 Liter.
Marcantōnio
Marcantōnio, Kupferstecher, s. Raimondi.
Marcard
Marcard, Eduard von, Unterstaatssekretär im preuß. Ministerium für Landwirtschaft, geb. 14. Dez. 1826 in Hannover, gest. 17. Dez. 1892, war seit 1859 Beamter im hannoverschen ...
Marcasīta
Marcasīta (span.), soviel wie Wismut.
Marcāto
Marcāto (ital.), musikal. Vortragsbezeichnung: durch stärkern Anschlag hervorgehoben (markiert).
Marceau
Marceau (spr. -ßō), François Séverin-Desgraviers, General der franz. Republik, geb. 1. März 1769 in Chartres, gest. 23. Sept. 1796, trat früh in Militärdienste und ward ...
Marcel
Marcel (spr. -ßell), Etienne, Prévôt der Kaufmannschaft von Paris, hatte sich durch seine populäre Beredsamkeit Ansehen und Einfluß zu verschaffen gewußt, als er 1356 nach ...
Marceline
Marceline (Marzellin), leichter seidener Futterstoff mit 50–52 Ketten- u. 40–42 Schußfäden auf 1 cm
Marceller
Marceller, röm. plebejische Familie, s. Marcellus.
Marcellīnus
Marcellīnus, Papst von 296–304, soll sich nach schlecht verbürgter Überlieferung bei der Christenverfolgung des Kaisers Diokletian zum Abfall vom Christentum haben verleiten ...
Marcello
Marcello (spr. -tschello), 1) Benedetto, Komponist, geb. 24. Juli 1686 in Venedig, gest. 24. Juli 1739 in Brescia, in der Musik Schüler von Gasparini und Lotti, studierte die ...
Marcellus Empirĭcus
Marcellus Empirĭcus, aus Gallien, unter Theodosius I. Hofbeamter, stellte im Anfang des 5. Jahrh. n. Chr. als guter Christ für die Armen aus verschiedenen Quellen ein für den ...
Marcellus [1]
Marcellus, röm. plebejische Familie des Claudischen Geschlechts. Deren namhafteste Glieder sind: 1) Marcus Claudius M., begann seine kriegerische Laufbahn in Sizilien, führte ...
Marcellus [2]
Marcellus, 1) Name von zwei Päpsten: M. I., Bischof von Rom 308–309, wurde auf Befehl des Kaisers Maxentius in die Verbannung geschickt; sein Gedächtnistag ist der 16. Januar. ...
Marcellus [3]
Marcellus (spr. -ßellüs), Marie Lodois Jean André Charles Demarun du Tyrac, Graf von, Hellenist und Diplomat, geb. 19. Jan. 1795 auf Schloß Marcellus (Lot-et-Garonne), gest. ...
Marcère
Marcère (spr. -ßǟr'), Emile Louis Gustave Deshayes de, franz. Staatsmann, geb. 16. März 1828 in Domfront (Orne), trat 1848 in den Justizdienst und machte sich 1869 zuerst ...
Marcgravĭazeen
Marcgravĭazeen, dikotyle, etwa 30 Arten umfassende, in den Urwäldern des tropischen Amerika, besonders in Brasilien, heimische Familie aus der Ordnung der Cistifloren. Rektarien ...
March [1]
March (tschech. Morava), der Hauptfluß Mährens, entsteht 1260 m ü. M. am Südfuß des Großen Schneebergs, fließt südsüdöstlich, von Napajedl an südsüdwestlich, ...
March [2]
March, der an den obern Teil des Züricher Sees und die Kantone Glarus und St. Gallen grenzende Bezirk des schweizerischen Kantons Schwyz (s. d.), mit neun Gemeinden und (1900) ...
March [3]
March (spr. martsch), Stadt in der engl. Grafschaft Isle of Ely, auf einem Hügel inmitten der Fens (s. d.), am Neu, mit gotischer Kirche (von 1528), Lateinschule, Fabrikation von ...
March, Ernst
March, Ernst, Tonwarenfabrikant, geb. 30. Juni 1798 zu Panknin in Hinterpommern, gest. 14. Dez. 1847, kam 1813 nach Berlin, wo er in die Tonwaren fabrik von Feilner eintrat und ...
Marchand [1]
Marchand (franz., spr. -schāng), Kaufmann, Händler; M.-tailleur (spr. -tajör), Schneider, der ein Lager von Kleiderstoffen hält.
Marchand [2]
Marchand (spr. marschāng), 1) Felix, Mediziner, geb. 22. Okt. 1846 in Halle a. S., studierte seit 1866 an der medizinisch-chirurgischen Akademie in Berlin, machte als ...
Marchandage
Marchandage (franz., spr. -schangdāsch'), soviel wie Afterunternehmung, s. Arbeitslohn, S. 690.
Marchande
Marchande (franz., spr. marschāngd'), eine geschätzte Sorte Franzbranntwein (s. d.).
Marchandise
Marchandise (spr. -schaugdīs'), Ware; marchandieren (spr. -schangd-), Handel treiben, feilschen.
Marchantĭa
Marchantĭa L. (Leberkraut), Lebermoosgattung aus der Familie der Marchantiazeen, meist ausdauernde Gewächse mit fleischigem, gabelig verzweigtem Laub, das auf Mauern, Felsen und ...
Marchantĭazeen
Marchantĭazeen, Familie der Lebermoose, s. Moose.
Marché
Marché (franz., spr. marsché), Markt, Kauf, Handel; M. à forfait, Generalentreprise (s. Entreprise); M. an comptant, Barkauf, Effektivgeschäft (s. Kontant).
Marche [1]
Marche (spr. marke), ital. Landschaft, s. Marken.
Marche [2]
Marche (spr. marsch'), ehemalige Provinz Frankreichs, von Berry, Bourbonnais, Auvergne, Limousin und Poitou begrenzt, mit der Hauptstadt Guéret, umfaßte das Depart. Creuse und ...
Marche [3]
Marche (spr. marsch'), Hauptstadt eines Arrondissements und ehedem Festung in der belg. Provinz Luxemburg, Hauptort der Famenne (s. d.), an der Staatsbahnlinie Lüttich-Marloie, ...
Marche-les-Dames
Marche-les-Dames (spr. marsch'-lä-dām'), Ort in der belg. Provinz und dem Arrond. Namur, in reizender Lage an der Maas und der Nordbahnlinie Lüttich-Namur, mit einem schönen ...
Marchegg
Marchegg, Stadt in Niederösterreich, Bezirksh. Gänserndorf, an der March und den Linien Wien-M. der Österreichisch-Ungarischen Staatseisenbahn, Wien-Gänserndorf-M. der ...
Märchen
Märchen ist diejenige Art der erzählenden Dichtung, in der sich die Überlebnisse des mythologischen Denkens in einer der Bewußtseinsstufe des Kindes angepaßten Form erhalten ...
Marchena
Marchena (spr. -tschēna), Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Sevilla, Knotenpunkt der Eisenbahnlinien Utrera-La Roda und M.-Cordoba, hat eine Kirche Santa Maria (maurischen ...
Marches
Marches (engl., spr. mártsches) entspricht dem deutschen Mark (soviel wie Grenze) und wird namentlich auf die Grenzbezirke zwischen England, Schottland und Wales angewendet. In ...
Marcheschwan
Marcheschwan (abgekürzt Cheschwan, hebr., 1. Kön. 8,2: Bul), im jüdischen Kalender der zweite Monat des bürgerlichen Jahrs, im Oktober beginnend.
Marchese
Marchese (ital., spr. -kése), soviel wie Markgraf, Marquis; Marchesa, Marquise; vgl. Marquis und Adel, S. 101.
Marchesi
Marchesi (spr. -kési), 1) Pompeo, Cavaliere, ital. Bildhauer, geb. 7. Aug. 1789 in Saltrio bei Mailand, gest. 6. Febr. 1858 in Mailand, bildete sich unter Canova und nach der ...
Marchetti
Marchetti (spr. -ketti), Filippo, ital. Opernkomponist, geb. 26. Febr. 1835 in Bolognola (Camerino), gest. 18. Jan. 1902 in Rom, erhielt seine Ausbildung in Neapel, trat zuerst ...
Marchettus von Padua
Marchettus von Padua, Musikgelehrter, um 1300, einer der bedeutendsten Förderer der theoretischen Erkenntnis in der Zeit der Entstehung des geregelten Kontrapunkts. Gerberts ...
Marchfeld
Marchfeld, Ebene in Niederösterreich (s. Karte »Österreich unter der Enns«), wird südlich von der Donau, östlich von der March, nördlich und westlich von dem Hügelland, ...
Marchi
Marchi (spr. márki), Francesco, Kriegsbaumeister, geb. 1506 in Bologna, gest. um 1574, diente dem Herzog Alessandro de' Medici von Florenz, dann dem Herzog Ottavio Farnese von ...
Marchĭa
Marchĭa (neulat.), Mark (soviel wie Grenzbezirk).
Marchienne-au-Pont
Marchienne-au-Pont (spr. marschjénn-o-póng), Marktflecken in der belg. Provinz Hennegau, Arrond. Charleroy, an der Sambre und dem Kanal von Brüssel nach Charleroy, Knotenpunkt ...
Marchiennes
Marchiennes (spr. marschjénn'), Stadt im franz. Depart. Nord, Arrond. Douai, an der Scarpe und der Nordbahn, hat ein schönes Stadthaus (ehemalige Abtei), Fabrikation von Zucker, ...
Marchin
Marchin (spr. -schäng), Flecken in der belg. Provinz Lüttich, Arrond. Huy, am Hoyoux und an der Staatsbahnlinie Statte-Ciney, hat Steinbrüche, Eisenhütten, Papierfabrikation ...
Marchstrauch
Marchstrauch, s. Leptadenia.
Marchzins
Marchzins, in der Schweiz, s. Zwischenzinsen.
Marci von Kronland
Marci von Kronland (Markus), Arzt und philosophischer Schriftsteller, geb. 1595 zu Landskron in Böhmen, gest. 1667 als Professor der Medizin und kaiserlicher Leibarzt in Prag. ...
Marcia
Marcia (ital., spr. mártscha), s. Marsch.
Marciale
Marciale (ital., spr. martschāle), marschmäßig.
Marciana
Marciana (spr. -tschāna), Flecken auf der Insel Elba, im westlichen Teil hoch im Gebirge mitten in Kastanienwäldern gelegen, mit (1901) 755 (als Gemeinde 2447) Einw. An der ...
Marciāna Silva
Marciāna Silva, bei den Römern Name des Schwarzwaldes (auch Abnoba genannt).
Marcianise
Marcianise (spr. -tschanīse), Stadt in der ital. Provinz und dem Kreis Caserta, an der Eisenbahn Neapel-Foggia, in sumpfiger Gegend, hat Lein- und Hanfweberei und (1901) 12,504 ...
Marciano
Marciano (spr. -tschāno), Dorf in der ital. Provinz und dem Kreis Arezzo, im Chianatal, mit (1901) 340 (als Gemeinde 2673) Einw., bekannt durch den Sieg der Truppen des Kaisers ...
Marcianopŏlis
Marcianopŏlis, von Trajan gegründete Stadt in Untermösien, westlich von Odessus (Warna). In ihrer Nähe schlug Claudius II. die Goten. Ruinen bei Dewna, östlich von Prawadi.
Marciānus
Marciānus, Flavius, oström. Kaiser, wurde 450 nach dem Tode Theodosius' II. von dessen Schwester, der Kaiserin Pulcheria, zu ihrem Gemahl und damit zugleich auf den kaiserlichen ...
Marcigny
Marcigny (spr. -ßinji), Stadt im franz. Depart. Saône-et-Loire, Arrond. Charolles, am rechten Ufer der Loire und an der Lyoner Bahn, hat eine Kirche (14. Jahrh.) und ehemalige ...
Marcinelle
Marcinelle (spr. -ßinell'), Flecken in der belg. Provinz Hennegau, Arrond. Charleroy, an der Sambre, der Eisenbahn M.-Namur und der Kleinbahn Charleroy-Mont-sur-Marchienne, hat ...
Marcinkowski-Verein
Marcinkowski-Verein, ein von dem praktischen Arzt Karl Marcinkowski in Posen 19. April 1841 gegründeter Verein zur Unterstützung der polnischen lernenden Jugend, der namentlich ...
Marcĭon
Marcĭon, der Stifter der Marcioniten, einer christlich-gnostischen Sekte, war nach der besten Überlieferung ein Reeder zu Sinope im Pontus, begab sich um 140 nach Rom, wo er ...
Marcīta
Marcīta (Prato marcitorio, ital., spr. martschi-) Winterwiese; s. Bewässerung, S. 794.
Marcĭus
Marcĭus, altes röm. Geschlecht, zu dessen berühmtesten Mitgliedern Ancus M. (s. d.) und C. M. Coriolanus (s. Coriolanus) gehören; es bestand aus patrizischen und plebejischen ...
Marck
Marck, Graf Wilhelm von der, der »Eber der Ardennen«, ein luxemburg. Edelmann von roher, leidenschaftlicher Gemütsart, geb. um 1446, gest. 18. Juni 1485, war »Mambour« von ...
Märcker
Märcker, Maximilian, Agrikulturchemiker, geb. 25. Okt. 1842 in Kalbe a. S., gest. 18. Okt. 1901 in Gießen, studierte 1861–64 in Greifswald und Tübingen Chemie, wurde 1866 ...
Marcks
Marcks, Erich, deutscher Geschichtsforscher, geb. 17. Nov. 1861 in Magdeburg, studierte in Straßburg, Bonn und Berlin, habilitierte sich nach Reisen im Auslande 1887 in Berlin ...
Marco
Marco, früheres Edelmetall- und Münzgewicht zu 8 Unzen: in Portugal und Brasilien der Meio Arratel = 229,5 g; in Spanien und Spanisch-Amerika die halbe Libra = 230,04645 g; in ...
Marco Polo
Marco Polo, Reisender, s. Polo.
Marcōni
Marcōni, Guilelmo, Erfinder der drahtlosen Telegraphie, geb. 25. April 1874 in Griffone bei Bologna, studierte in Livorno und Bologna, beschäftigte sich seit 1895 mit Versuchen, ...
Marcora
Marcora, Giuseppe, ital. Politiker, geb. 14. Okt. 1841 in Mailand, beteiligte sich 1859, 1860 und 1866 in Garibaldis Freischar an den italienischen Freiheitskämpfen, zuletzt als ...
Marcq-en-Baroeul
Marcq-en-Baroeul (spr. mark-ang-baröl), Stadt im franz. Depart. Nord, Arrond. Lille, an der Marcq (Zufluß der Deûle), hat ein Schloß, Fabrikation von Zichorie, Töpferwaren, ...
Marcus
Marcus, Evangelist, s. Markus.
Marcus Antonīnus
Marcus Antonīnus, Kaiser, s. Commodus.
Marcus Aurelĭus
Marcus Aurelĭus, Kaiser, s. Antoninus 2).
Marczal
Marczal (spr. márzal), rechter Nebenfluß der Raab in Ungarn, entspringt im SW. des Bakonyer Waldes, fließt in nördlicher Richtung bis nahe an die Raab und von Marczaltö an ...
Marczali
Marczali (spr. mārzali, früher Morgenstern), Heinrich, ungar. Geschichtsforscher, geb. 3. April 1856 in Marczali (Somogyer Komitat), wirkt als Professor der ungarischen ...
Mardellen
Mardellen, s. Wohnungen, vorgeschichtliche.
Marder
Marder (Mustela L.). Raubtiergattung aus der Familie der M. (Mustelidae), mittelgroße Tiere mit schlankem, langgestrecktem Körper, vorn verschmälertem Kopf, zugespitzter ...
Marderbär
Marderbär (Binturong), s. Bär, S. 361.
Marderfelle
Marderfelle, die Felle der verschiedenen Marderarten. Die schönsten Baummarder liefert Norwegen (sogen. nordische), die nächsten Schottland, dann in absteigender Güte Italien, ...
Marderhund
Marderhund ( Waschbär-, Schleichkatzenhund, Canis [Nyetereutes] procyonoides Gray), ein an die Marder erinnerndes Raubtier, 65–70 cm lang mit 10 cm langem Schwanz, am ...
Mardghirân
Mardghirân, s. Frauenabend.
Mardi
Mardi (franz.). Dienstag; M. gras (spr. grā. »fetter Dienstag«), Fastnachtsdienstag.
Mardin
Mardin, Hauptstadt des Sandschaks M. (14,200 qkm, 193,100 Einw.) im asiatisch-türk. Wilajet Diarbekr, am Nordrande der großen mesopotamischen Ebene, liegt 930 m hoch ...
Mardochai
Mardochai, aus dem Stamme Benjamin, Verwandter und Pflegevater Esthers (s. d.), der mit ihr vereint die auf die Vernichtung der Juden des Perserreiches gerichteteten Pläne ...
Mardonĭos
Mardonĭos (altpers. Marduniya), Sohn des Gobryas und Schwiegersohn und Neffe des Königs Dareios I. von Persien, vertrat am persischen Hof eine griechenfreundliche Politik, ward ...
Maré
Maré, s. Loyaltyinseln.
Mare
Mare (lat.), Meer; M. Africum, das Meer zwischen Afrika und Sizilien; M. Balearicum, das Meer zwischen Spanien und den Balearen; M. Tuscum oder Inferum, das Tyrrhenische Meer; M. ...
Mare liberum
Mare liberum, s. Meer (S. 532).
Marecchia
Marecchia (spr. réckja), Fluß in Mittelitalien, entspringt im Etruskischen Apennin und mündet, 70 km lang, bei Rimini in das Adriatische Meer.
Maréchal
Maréchal (franz., spr. -schall), Marschall; m. de camp, ehemals Brigadegeneral; m. de France, Feldmarschall (vgl. General); m. de logis, Kavallerieunteroffizier; m. ferrant, ...
Maréchaussée
Maréchaussée (franz., spr. -schōßë', mittellat. Mareschalchia), vormals berittene Polizeiwache in Frankreich, seit der Revolution durch die Gendarmerie ersetzt. Den Namen M. ...
Marée
Marée (franz.), soviel wie Ebbe und Flut, die Gezeiten; dann Bezeichnung für frische Seefische als Handelsgegenstand; daher Chambre de la M., Gerichtshof für Angelegenheiten ...
Maree
Maree (Loch M., spr. marī), See nahe der Westküste der schottischen Grafschaft Roß, 20 km lang, 0,6–3,5 km breit, mit Inseln übersät und von wilden Gebirgen umgeben. ...
Marées
Marées, Hans von, Maler, geb. 24. Dez. 1837 in Elberfeld, gest. 5. Juni 1887 in Rom, verlebte seine Jugend in Koblenz, ging 1853 nach Berlin, arbeitete hier bei Steffeck und nahm ...
Marégraph
Marégraph (franz.), s. Pegel.
Marekanīt
Marekanīt, haselnuß- bis faustgroße durch-scheinende Kugeln von Obsidian von der Marekanka bei Ochotsk, dann aber auch andre natürliche Gläser von ähnlicher Form und ...
Marellen
Marellen (Marillen), soviel wie Aprikosen.
Maremmen
Maremmen (ital., v. lat. maritima. »am Meer gelegen«), sumpfiger, ungesunder Landstrich an der Küste des Tyrrhenischen Meeres in Italien von der Mündung der Magra bis zu der ...
Marenco
Marenco, 1) Carlo, Graf, ital. Dichter, geb. 1. Mai 1800 zu Cassolnuovo in Piemont, gest. 20. Sept. 1846 in Savona, studierte die Rechte, widmete sich dann aber ausschließlich ...
Marend
Marend (das alte Maranda), Stadt in der pers. Provinz Aserbeidschan, nordwestlich von Tebriz, mit Festung und Moschee, wo nach der Sage die Mutter Noahs begraben liegt, und 4500 ...
Marénde
Marénde (Merend, v. ital. merenda), in Tirol, Bayern und Vorarlberg das Vesperbrot.
Maréngo
Maréngo, Dorf in der ital. Provinz Alessandria, gegenwärtig zum Gemeindegebiet von Alessandria gehörig, 5 km südöstlich von der Stadt, nahe dem rechten Ufer der Bormida, an ...
Marenholtz-Bülow
Marenholtz-Bülow, Berta von, geborne von Bülow, pädagogische Schriftstellerin, geb. 5. Mai 1811 in Küblingen bei Braunschweig, gest. 9. Jan. 1893 in Dresden, heiratete 1830 ...
Marennes
Marennes (spr. -rénn'), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Niedercharente, nahe der Mündung der Seudre in den Atlantischen Ozean und an der Staatsbahnlinie Rochefort-Le ...
Marenzĭo
Marenzĭo, Luca, Komponist, geb. um 1550 in Coccaglio bei Brescia, gest. 22. Aug. 1599 in Rom, 1584 Kapellmeister des Kardinals Este, dann am Hofe Siegmunds von Polen, 1595 ...
Mareōtis
Mareōtis, im Altertum eine Landschaft Unterägyptens, westlich vom eigentlichen Delta, brachte einen guten Wein hervor. Hauptstadt war Marea, am südlichen Ufer des nach ihr ...
Mareschal
Mareschal, Marquis de Bièvre, s. Bièvre.
Mareske
Mareske, s. Kirschbaum, S. 69.
Maret
Maret (spr. -rä), 1) Hugues Bernard M., Herzog von Bassano, franz. Diplomat, geb. 1. Mai 1763 in Dijon, gest. 13. Mai 1839, ward 1785 Advokat beim Parlament von Paris, wo er seit ...
Maretīn
Maretīn, ein Karbaminmetatolylhydrazid, bildet farblose, glänzende, nahezu geschmacklose Kristalle, schmilzt bei 183°, löst sich in heißem Wasser, sehr schwer in kaltem, wird ...
Marettimo
Marettimo, Insel, s. Marittimo.
Marey
Marey (spr. -rä), Etienne Jules, Physiolog, geb. 5. März 1830 in Beaune (Côte-d'Or), gest. 16. Mai 1904 in Paris, studierte in Paris und ward 1869 Professor der Naturgeschichte ...
Marezzo-Marmor
Marezzo-Marmor, Stuckmarmor aus feinstem, doppeltgebranntem Gips mit Alaunzusatz, der als weiche Masse auf Glasplatten gegossen wird. Die gewonnenen, nur noch leicht ...
Marfōri
Marfōri, Carlos, Günstling der Königin Isabella II. von Spanien, geb. 1818 in San Fernando bei Cadiz, gest. 2. Juni 1892 in Madrid. Durch seine Vermählung mit einer Nichte des ...
Marforĭo
Marforĭo (ital.), volkstümliche Bezeichnung der kolossalen Marmorstatue eines liegenden Flußgottes, angeblich des Rheins, die bis zur Zeit Sixtus' V. dem Mamertinischen ...
Marfuß
Marfuß, s. Drudenfuß.
Marga
Marga, Kriegsmaschine, wahrscheinlich fahrbare Mange (s. d.).
Margam
Margam (spr. mārgĕm), Stadt in Glamorganshire (Wales), 6 km südöstlich von Aberavon, mit normannischer Kirche, Resten einer alten Zisterzienserabtei und eines römischen ...
Margarēta
Margarēta (Margret, vom griech. margaritis, »Perle«), weiblicher Vorname, abgekürzt Grete und Meta. Heilige: 1) M. von Antiochia in Pisidien, die Jungfrau genannt, gehört zu ...
Margarēte
Margarēte, fürstliche Personen: 1) M. von Anjou, geb. 23. März 1430, gest. 25. Aug. 1482, Tochter des Königs Renatus von Anjou, Titularkönigs von Neapel und Jerusalem, und ...
Margaretenblume
Margaretenblume, soviel wie Maßlieb (Bellis) oder große Gänseblume (Chrysanthemum).
Margareteninsel
Margareteninsel, 1) Donauinsel, s. Margita 1). – 2) Kurort auf der gleichnamigen Donauinsel bei Budapest, mit berühmten Schwefelthermen, einem Säuerling (Margaretenquelle), ...
Margarethen
Margarethen, 1) (magyar. Szent-Margit, spr. ßént-márgit) Großgemeinde im ungar. Komitat Ödenburg, westlich von Rufzt, durch Zweigbahn mit der Lokalbahn Preßburg-Ödenburg ...
Margariméter
Margariméter, von Bell, Estcourt und Königs angegebener Apparat zur Bestimmung des spezifischen Gewichts geschmolzener Fette, speziell zur Untersuchung der Butter auf einen ...
Margarīn
Margarīn galt früher für einen Bestandteil der meisten Fette, ist aber ein Gemisch von Palmitin und Stearin. Die aus dem M. abgeschiedene Säure, die frühere Margarinsäure, ...
Margarinegesetz
Margarinegesetz, s. Kunstbutter.
Margarīnkäse
Margarīnkäse, s. Kunstkäse.
Margarīnsäure
Margarīnsäure, s. Margarin.
Margarīt
Margarīt, soviel wie Kalkglimmer, s. Glimmer, S. 36.
Margarita
Margarita, Insel, s. Nueva Esparta.
Margaritāna
Margaritāna, s. Perlmuscheln.
Margarīte [1]
Margarīte, perlschnurartig gestaltete Kristalliten (s. d.).
Margarīte [2]
Margarīte, in der griech. Kirche (margaritis) das Gefäß, in dem die geweihte Hostie aufbewahrt wird; auch (margaritae) die Stückchen einer geweihten Hostie, die der Priester ...
Margary
Margary, Augustus Raymond, engl. Reisender, geb. 26. Mai 1846 zu Belgaum in Ostindien (Bombay), gest. 21. Febr. 1875, widmete sich dem Konsulatsdienst in China und sollte 1874 ...
Margate
Margate (spr. mārgĕt), Stadt (municipal borough) in der engl. Grafschaft Kent, an der Nordküste der jetzt mit dem Festland vereinigten Insel Thanet, der volkstümliche ...
Margaux
Margaux (spr. -gō), Flecken im franz. Depart. Gironde, Arrond. Bordeaux, unfern der Gironde, an der Lokalbahn Bordeaux-Le Verdon, mit Schloß, anmutigen Villen, berühmtem ...
Marge
Marge (franz., spr. marsch', v. lat. margo, Rand), Abstand, Spielraum; in der Börsensprache gebraucht für den Abstand zwischen Tageskurs und Emissionskurs eines Wertpapieres.
Margelan
Margelan (Margitan), Neu-M., Hauptstadt der Provinz Ferghana im russisch-zentralasiat. Generalgouvernement Turkistan und Hauptstadt des Kreises M. 116,011 qkm mit (1897) 326,149 ...
Margeride
Margeride (spr. marsch'rīd'), Gebirgskette des franz. Zentralplateaus, s. Cevennen.
Marggrabowa
Marggrabowa, Kreisstadt im preuß. Regbez. Gumbinnen, Kreis Oletzko, am Ausfluß der Lega aus dem Groß-Oletzkosee und an der Staatsbahnlinie Allenstein-Insterburg, hat eine ...
Marggraf
Marggraf, Andreas Sigismund, Chemiker, geb. 3. März 1709 in Berlin, gest. daselbst 7. Aug. 1782, studierte nach längerer pharmazeutischer Laufbahn Medizin in Halle, Mineralogie ...
Marggraff
Marggraff, Hermann, Dichter und Schriftsteller, geb. 14. Sept. 1809 in Züllichau, gest. 11. Febr. 1864 in Leipzig, redigierte 1836–38 das »Berliner Konversationsblatt«, ...
Margherīta
Margherīta, Königin von Italien, s. Margarete 4).
Margherīta di Savōja
Margherīta di Savōja, Flecken in der ital. Provinz und dem Kreise Foggia, am Golf von Manfredonia, nahe dem Strandsee von Salpi, an der Eisenbahn Ofantino-M. gelegen, mit ...
Margiane
Margiane, Landschaft im alten Baktrien, zu beiden Seiten des Margus (heute Murghâb), überaus fruchtbar, namentlich an Wein, aber von Sandwüsten umgeben. Antiochos I. schützte ...
Marginalĭen
Marginalĭen (neulat.), in Handschriften und auch in gedruckten Büchern »Randbemerkungen« zum Hinweis auf einzelne Stellen des Textes oder zu deren Erläuterung.
Margineni
Margineni, Kloster in der Walachei, Kreis Prahova.
Margita
Margita, 1) (Margareteninsel, auch Mohácser Insel genannt) große Donauinsel im ungarischen Komitat Baranya, 25 km lang, 16 km breit. Gegenüber der Nord- und Südspitze mündet ...
Margītes
Margītes, ein dummer Mensch, der vieles, aber nichts ordentlich wußte, Held eines von den Alten bewunderten, dem Homer zugeschriebenen komischen Epos; Pigres, Bruder der ...
Margolf
Margolf, soviel wie Eichelhäher, s. Häher.
Margosaöl
Margosaöl, Margosarinde, s. Melia.
Margot
Margot (franz., spr. -go), Abkürzung von Marguerite, soviel wie Gretchen. M. von Valois, s. Margarete 3).
Margouin
Margouin, Stadt im preuß. Regbez. Bromberg, Kreis Kolmar in Posen, am gleichnamigen See, Güternebenstelle von Kolmar in Posen an der Staatsbahnlinie Posen-Neustettin, hat eine ...
Marguerite
Marguerite (franz., spr. margerīt'), Margarete; auch soviel wie Margaretenblume (s. d.).
Margueritte
Margueritte (spr. margĕrīt'), Paul, geb. 20. Febr. 1860 in Laghouat (Algerien), und Victor, geb. 1867 in Blidah, franz. Romanschriftsteller, Söhne des 1870 bei Sedan gefallenen ...
Marheineke
Marheineke, Philipp Konrad, prot. Theolog, geb. 1. Mai 1780 in Hildesheim, gest. 31. Mai 1846 in Berlin, ward 1804 Repetent in Göttingen, 1805 Universitätsprediger und ...
Marholm
Marholm, Laura, Pseudonym, s. Hansson 2).

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