Слова на букву paph-prot (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву paph-prot (8408)

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Passātstaub
Passātstaub, der ockerfarbige bis rötlichbraune Staub, der an der Westküste Afrikas häufig die Luft trübt und auf dem Meere dort niederfällt. Vgl. Dunkelmeer und Staubregen.
Passātwinde
Passātwinde, die innerhalb der Tropen auf der nördlichen Halbkugel aus NO. und auf der südlichen aus SO. das ganze Jahr hindurch beständig wehenden Winde, die durch die Gegend ...
Passātwölkchen
Passātwölkchen, in der Zone der Passate in den obern Schichten der Atmosphäre schwebende Wolken (meist Cirro-cumulus), die dem untern Passat entgegenziehen, getrieben vom obern ...
Passau [1]
Passau, ehemaliges Bistum und Fürstentum, wurde 738 von Bonifatius ins Leben gerufen; ein Zusammenhang mit dem ältern Bistum in Lorch (Laureacum), etwa durch Verlegung des ...
Passau [2]
Passau, unmittelbare Stadt im bayr. Regbez. Niederbayern, in hochromantischer Lage auf einer schmalen, felsigen Landzunge an der Mündung des Inn und der Ilz in die Donau, 302 m ...
Passauer Kunst
Passauer Kunst, s. Festmachen.
Passauer Tiegel
Passauer Tiegel, s. Schmelztiegel.
Passauer Vertrag
Passauer Vertrag, der infolge der Erhebung des Kurfürsten Moritz von Sachsen gegen Karl V. zu Passau im Juni 1552 zustande gebrachte Friedensvertrag zwischen den katholischen und ...
Passauer Wald
Passauer Wald, s. Böhmerwald, S. 160.
Passauĭt
Passauĭt, Mineral, s. Skapolith.
Passavant [1]
Passavant (spr. -wāng), s. Passierzettel.
Passavant [2]
Passavant (spr. wáng), Johann David, Kunstschriftsteller und Maler, geb. 18. Sept. 1787 in Frankfurt a. M., gest. daselbst 12. Aug. 1861, ward, obwohl er früh Neigung zur ...
Passe
Passe (franz., spr. paß'), s. Roulette.
Passe-port
Passe-port (franz., spr. paß'-pōr), Paß, Geleitschein.
Passe-volant
Passe-volant (franz., spr. paß'-wŏlāng), jemand, der nur vorübergehend eine Stellung einnimmt, besonders ehedem ein nur zum Schein (um bei Musterungen das Fehlen von ...
Passecaille
Passecaille, s. Passacaglia.
Passeier
Passeier, Alpental in Tirol, Bezirksh. Meran, durchströmt von der Passer, die in den Ötztaler Alpen entspringt und nach einem Laufe von 37 km sich bei Meran in die Etsch ...
Passementen
Passementen (franz. passements, Passementerien), soviel wie Posamenten (s. d.).
Passenheim
Passenheim, Stadt im preuß. Regbez. Allenstein, Kreis Ortelsburg, am Großen Kalbensee und an der Staatsbahnlinie Allenstein-Insterburg, hat eine evangelische und eine kath. ...
Passepartout
Passepartout (franz., spr. paß'partū), Haupt- oder Kapitalschlüssel; stets und »überall« (zu allen Plätzen) gültige Einlaßkarte für ein Theater etc., Dauerkarte, ...
Passepied
Passepied (franz., spr. paß'pjĕ, engl. Paspy), französischer, dem alten Schnellwalzer ähnlicher Tanz, stammte der Tradition nach aus der Bretagne und wurde unter Ludwig XIV. ...
Passepoil
Passepoil (franz., spr. paß'pŭáll, Paspel, Vorstoß), eingenähte, 1–2 mm breite Streifen andersfarbigen Tuches in den Nähten, besonders der Uniformen; passepoilieren ...
Passer [1]
Passer, der Sperling; Passeres, Ordnung der Vögel, s. Sperlingsvögel.
Passer [2]
Passer, Fluß, s. Passeier.
Passeriāno
Passeriāno, s. Passariano.
Passĕro
Passĕro, Kap, s. Passaro.
Passībel
Passībel (lat.), für Eindrücke empfänglich.
Passierdukaten
Passierdukaten, s. Dukaten.
Passieren
Passieren (franz.), durchreisen; als noch zulässig (passabel) mit durchgehen (z. B. von zu leichten Münzen; vgl. Passiergewicht); für etwas gelten; sich ereignen. In der ...
Passiergefecht
Passiergefecht, s. Seetaktik.
Passiergewicht
Passiergewicht (Passierfuß, Passierstein), bei Goldmünzen dasjenige Gewicht derselben, das zwar dem ursprünglichen oder gesetzlichen nicht gleichkommt, aber dessenungeachtet ...
Passierzettel
Passierzettel (franz. Passavant, amtlicher Begleitschein), ein von den betreffenden Behörden ausgestellter Schein, durch den Wagen oder Waren nach Entrichtung von Gebühr und ...
Passiflōra
Passiflōra L. (Passionsblume, Rangapfel), Gattung der Passiflorazeen, meist mit Ranken kletternde, selten aufrechte Sträucher oder Kräuter, wechselständigen, ganzen oder ...
Passiflorazeen
Passiflorazeen (Passionsblumengewächse), dikotyle, über 250 Arten umfassende, in der warmen Zone Amerikas und Afrikas einheimische Pflanzenfamilie aus der Ordnung der ...
Passiflorīnen
Passiflorīnen, Ordnung im natürlichen Pflanzensystem aus der Abteilung der Dikotyledonen, umfaßt die Familien der Samydazeen, Passiflorazeen, Turnerazeen, Loasazeen, ...
Passigdrehen
Passigdrehen, s. Drechseln.
Passim
Passim (lat.), weit und breit, überall.
Passīni
Passīni, Ludwig, österreich. Maler, geb. 9. Juli 1832 in Wien, gest. 5. Nov. 1903 in Venedig, Sohn des Kupferstechers Johann P., besuchte die Wiener Akademie unter Führich und ...
Passion
Passion (lat. passio), Leiden, besonders das Leiden Christi; dann die Leidensgeschichte des Herrn nach den vier Evangelisten. Davon Passionssonntag, der Sonntag Judika, an dem man ...
Passionāl
Passionāl, mittelhochdeutsche Dichtung aus der Zeit etwa um 1300, ein sehr umfassendes Werk eines unbekannten mitteldeutschen Predigers. Es zerfällt in drei Bücher. Seine ...
Passionāto
Passionāto (ital.), leidenschaftlich.
Passionisten
Passionisten (Unbeschuhte Kleriker vom heiligen Kreuz und Leiden unsers Herrn), Kongregation, gestiftet 1725 von Paul vom Kreuz (Paolo della Croce, eigentlich Paul Franz Danei, ...
Passionsblume
Passionsblume, s. Passiflora.
Passionsblumengewächse
Passionsblumengewächse, s. Passiflorazeen.
Passionsbrüder
Passionsbrüder, s. Confrérie de la Passion.
Passionsmusik
Passionsmusik (Passion, Passio Domini nostri Jesu Christi), ein für die kirchliche Feier des Karfreitags bestimmtes dramatisch-musikalisches Werk, dem die Geschichte des Leidens ...
Passionssäulen
Passionssäulen (Martersäulen), Nachbildungen der Säule, an der Christus gegeißelt wurde (z. B. im Dom zu Braunschweig). An ihrem Schafte sind die Marterwerkzeuge angebracht, ...
Passionsspiele
Passionsspiele, eine unter den dramatischen Aufführungen des Mittelalters besonders häufig vertretene Art der »geistlichen Spiele«, die den Kreuzestod Jesu zum Mittelpunkt ...
Passionszeit
Passionszeit, s. Passion.
Passīv
Passīv (lat.), leidend, untätig, im Gegensatz zu aktiv (s. d.); in der Medizin soviel wie geschwächte Lebenskraft verratend (daher passive Blutung). – Im Handelswesen spricht ...
Passivgeschäfte
Passivgeschäfte, s. Aktivgeschäfte.
Passivhandel
Passivhandel, s. Aktivhandel.
Passivität
Passivität (lat.), Zustand des Leidens, der Untätigkeit; sodann nach Schönbein (1836) der Zustand einiger Metalle, in dem sie die Eigenschaft, von verdünnter Salpetersäure ...
Passivmasse
Passivmasse (Schuldenmasse), im Konkurs (s. d.) die Gesamtheit der Schulden des Gemeinschuldners, im Gegensatze zu der vorhandenen Teilungsmasse oder Aktivmasse.
Passivsaldo
Passivsaldo, bei der kaufmännischen Abrechnung der Schuldbetrag, der sich für den einen Kontrahenten ergibt und mit welchem derselbe belastet wird.
Passīvum
Passīvum (lat.), die »leidende« Form des Zeitworts, s. Verbum.
Passow
Passow, Franz, Philolog, geb. 20. Sept. 1786 zu Ludwigslust in Mecklenburg, gest. 11. März 1833 in Breslau, studierte seit 1804 in Leipzig unter G. Hermann und wurde 1807 ...
Passŭlae
Passŭlae (neulat., ital. Pássole), Rosinen; P. minores, Korinthen.
Passung
Passung, im Maschinenbau der Grad und die Art des Passens zweier zusammengehöriger Maschinenteile ineinander. Man unterscheidet: 1) laufende P. (Laufsitz) für Teile, die sich ...
Passus
Passus (lat., »Schritt«), bei den Römern ein Maß von 5 Fuß (= 2 gradus oder 2×21/2 Fuß), die Entfernung von dem Punkte, wo im Gehen ein Fuß aufgehoben, bis dahin, wo er ...
Passy [1]
Passy, westlicher, am rechten Ufer der Seine gelegener Stadtteil von Paris, an der Pariser Gürtelbahn, gehört seit 1860 zum 16. Arrondissement und erstreckt sich vom Trocadéro ...
Passy [2]
Passy, Paul, franz. Phonetiker, geb. 13. Jan. 1859 in Versailles, Lehrer an der Normalschule zu Auteuil. Sein Hauptverdienst ist die wissenschaftliche Darstellung der heutigen ...
Pasta [1]
Pasta (mittellat.), Teigmasse; P. althaeae, P. gummosa, Gummipasta, Lederzucker (s. d.); P. Guarana, Guarana; P. liquiritiae, P. glycyrrhizae, Süßholzpasta (s. Lederzucker).
Pasta [2]
Pasta, Giuditta (Negri, vermählte P.), Opernsängerin, geb. 9. April 1798 in Saronno bei Mailand aus einer jüdischen Familie, gest. 1. April 1865 am Comersee, erhielt ihre erste ...
Pastawaren
Pastawaren (Teigwaren), verschiedene Waren aus Mehlteig, z. B. Makkaroni, Nudeln.
Pastaza
Pastaza (Pastaça), linker Nebenfluß des Marañon, entspringt in Ecuador auf der Kordillere von Quito als Rio de los Baños und mündet, 520 km lang, im peruanischen Depart. ...
Paste
Paste (ital. pasta, »Teig«), Abdruck von geschnittenen Steinen, Medaillen etc. in einer Teigmasse in seinem Gips oder Schwefel; Nachahmung von Edelsteinen mittels Glas; auch ...
Pastēke
Pastēke, s. Citrullus.
Pastellfarben
Pastellfarben (Teigfarben, Creta polycolor), Farbenstifte, die zur Pastellmalerei (s. d.) gebraucht und in allen Farben und deren verschiedenen Nuancierungen angefertigt werden, ...
Pastellmalerei
Pastellmalerei, diejenige Gattung der Malerei, bei der man mit trocknen Farben in Form von etwa 7 cm langen Stiften (ital. pastello) auf Papier, Pappdeckel oder meist auf für ...
Pastellstifte
Pastellstifte, s. Bleistifte.
Pastérze
Pastérze, der größte Gletscher der Ostalpen, in der Glocknergruppe, zieht sich vom Hauptkamm der Hohen Tauern südöstlich gegen das Mölltal hinab, hat eine Länge von 9,4 km, ...
Pastēte
Pastēte (mittellat. pastata, von pasta, »Teig«; franz. Pâté, engl. Pie), seine, pikante Fleisch- oder Fischspeise in einer Hülle aus festem Teig (en croûte) oder in ...
Pasteur
Pasteur (spr. -ör), Louis, Chemiker, geb. 27. Dez. 1822 in Dôle (Depart. Jura), gest. 28. Sept. 1895 in Villeneuve l'Etang, studierte seit 1843 in Paris, wurde 1848 Professor ...
Pasteurellōse
Pasteurellōse, eine namentlich in Argentinien beobachtete Krankheit der Pferde, Rinder und Schafe, die durch einen Mikroben aus der Gattung Pasteurella verursacht wird und akut ...
Pasteurisieren
Pasteurisieren (spr. pastö-), von Pasteur angegebenes Verfahren, um Wein, Bier, Milch durch Erwärmen auf ca. 60° haltbarer zu machen. Das P. beruht darauf, daß die nachteilig ...
Pasticcio
Pasticcio (ital., spr. -tittscho, »Pastete«), ein in der Manier eines Künstlers verfertigtes und für dessen Arbeit ausgegebenes Gemälde, überhaupt in betrügerischer Absicht ...
Pastilā
Pastilā (russ.), mit Zucker eingetrocknete Obstmarmelade aus Äpfeln, Pflaumen, Himbeeren, Preißelbeeren etc.; russisches Nationalkonfekt.
Pastillen
Pastillen (lat. Pastilli, auch Trochisci, Zeltchen), kleine, runde, platte oder anders geformte Körperchen, die aus einem oder mehreren gepulverten Arzneimitteln lediglich durch ...
Pastināca
Pastināca L. (Pastinake), Gattung der Umbelliferen, zweijährige oder ausdauernde Kräuter mit spindelförmiger, oft fleischiger Wurzel, fiederspaltigen Blättern, breiten, ...
Pasto
Pasto (San Juan de P.), Stadt im Depart. Cáuca (Kolumbien), am Vulkan P. (4264 m), in einem fruchtbaren Tal (2544 m ü. M.), mit höherer Schule, Seminar, Fabrikation von ...
Pastor fido, il
Pastor fido, il (ital., »der treue Schäfer«), berühmtes Schäferdrama von Guarini (s. d.).
Pastor [1]
Pastor (lat., »Hirt«), soviel wie Seelsorger, Geistlicher, besonders evangelischer; P. loci, Ortsgeistlicher; P. primarius, erster Pfarrer, Hauptpastor. Vgl. Pfarrer.
Pastor [2]
Pastor, Vogel, s. Hirtenstar.
Pastor [3]
Pastor, Ludwig, Geschichtsforscher, geb. 31. Jan. 1854 in Aachen, studierte 1875–48 in Bonn, Berlin und Wien Geschichte, habilitierte sich 1880 in Innsbruck, wurde 1886 ...
Pastorāl
Pastorāl (lat.), hirtenmäßig, idyllisch; das Hirten- oder Landleben schildernd; den Pastor und sein Amt betreffend.
Pastoralbriefe
Pastoralbriefe, im Neuen Testament die dem Apostel Paulus zugeschriebenen Briefe an Timotheus und Titus, worin diese Instruktionen für die Amtsführung bei ihren Gemeinden ...
Pastorale
Pastorale (ital.), eigentlich soviel wie Hirtenstück, d.h. ländliche Szene, kommt zuerst als Name kleiner Bühnenstücke und zwar schon vor der Erfindung des Stile ...
Pastoralĭen
Pastoralĭen (lat.), die Amtsgeschäfte eines Geistlichen mit Ausnahme der Predigten und Kasualreden.
Pastoralkonferenz
Pastoralkonferenz, die Versammlung von Seelsorgern eines bestimmten Bezirkes (gewöhnlich eines Dekanats) zur Besprechung und Beratung kirchlicher und seelsorglicher ...
Pastoralmedizin
Pastoralmedizin, im Sprachgebrauch der katholischen Kirche die theologische Hilfswissenschaft, die den Standpunkt der Naturwissenschaft in Beziehung zur Moral- und ...
Pastoralring
Pastoralring (Annulus pastoralis episcopalis), der geweihte Ring, der bereits im 4. Jahrh. dem Bischof bei der Konsekration übergeben wurde. Er trug ihn ehedem am Zeigefinger, ...
Pastoraltheologie
Pastoraltheologie (lat.-griech., Pastoralwissenschaft, praktische geistliche Disziplin), die wissenschaftliche Darstellung der Grundsätze, die der Geistliche als Seelsorger, sei ...
Pastorāt
Pastorāt (lat.), Amt und Amtswohnung eines Pastors.
Pastorenvogel
Pastorenvogel (Predigervogel), s. Honigfresser.
Pastōs
Pastōs (ital. pastoso, franz. pâteux, »teigartig«) bezeichnet in der Malerei das fette Auftragen von Farben übereinander zur Herbeiführung plastischer Wirkung und größerer ...
Pastourelle
Pastourelle (franz., provenzal. pastorela, pastoreta, »Schäferin, Schäferlied«), in der altfranzösischen und provenzalischen Literatur ein kurzes erzählendes Gedicht in ...
Pastrāna
Pastrāna, Julia, s. Haarmenschen.
Pastrengo
Pastrengo, Dorf in der ital. Provinz und dem Kreis Verona, zwischen Verona und dem Gardasee, bekannt durch das Gefecht zwischen Österreichern und Italienern 30. April 1848.
Pastrieren
Pastrieren, soviel wie Pasteurisieren.
Pästum
Pästum (ital. Pesto), eine von den Sybariten unter dem Namen Poseidonia an der Westküste Lukaniens gegründete Kolonie, lag ursprünglich südlich von der Mündung des Silarus, ...
Pasugg
Pasugg (Passugg), Badeort, s. Rabiusa.
Pasurnan
Pasurnan (»Betelgarten«), niederländ. Residentschaft im Ostteil von Java, 5287 qkm mit (1895) 1,045,985 Einw., darunter 2416 Europäer, 7283 Chinesen und 1186 Araber, bis auf ...
Pásztó
Pásztó (spr. pāßtō), Großgemeinde im ungar. Komitat Heves, am Nordfuß der Mátra, an der Bahnlinie Hatvan-Salgó-Tarján, mit (1901) 5291 magyarischen (meist kath.) ...
Pata
Pata, Insel, s. Patta.
Patáca
Patáca, brasil. Rechnungsstufe zu 16 Vintems und 1833–49 zu 8 Cobres sowie frühere Silbermünze (auch doppelt, halb und viertel), s. Patacão; in Portugal der spanische Peso, ...
Patacão
Patacão (spr. -kāung), brasil. Hauptmünze während der Silberwährung zu 2 Cruzados oder 3 Patacas, 1747–1834 = 960 und dann bis 1849 = 1920 Reis; zuerst 11/12 fein = 4,406 ...
Patagĭum
Patagĭum, soviel wie Flughaut (s. d.).
Patagon
Patagon, der brabantische Taler als Rechnungsmünze in den österreichischen Niederlanden zu 8 Escalins (Schillingen) von 6 Patars (flämischer Stüber) = 3,5266 Mk. der deutschen ...
Patagones
Patagones, Stadt, s. Carmen de Patagones.
Patagonĭen
Patagonĭen, das südlichste Land des amerikan. Kontinents zwischen 39°10´ und 53°53´43´´ südl. Br. (Kap Froward), begrenzt vom Atlantischen Ozean im O., dem Rio Negro im ...
Patagonischer Hase
Patagonischer Hase, s. Mara.
Patan [1]
Patan, Volk, s. Pathan.
Patan [2]
Patan (Patn, Pattan, »Stadt«), Name vieler Städte in Britisch-Indien, darunter 1) Stadt im britisch-ind. Tributärstaat Baroda, am Flüßchen Saraswati, mit (1901) 31,402 ...
Patani
Patani (Padani), ein Siam tributärer Malaienstaat an der Ostküste der hinterindischen Halbinsel Malakka, umfaßt 12,950 qkm mit 30,000 Einw. Die Hauptstadt P., an der Mündung ...
Patapsco
Patapsco, Fluß im nordamerikan. Unionsstaat Maryland, 110 km lang, bildet bei seiner Mündung in die Chesapeakebai ein weites und tiefes Ästuarium mit Seitenbuch ten, das der ...
Patăra
Patăra, See- und Handelsstadt Lykiens, südöstlich von der Mündung des Xanthos, ein Hauptsitz des Kultus des Apollon, der hier unter dem Beinamen Patareus ein berühmtes Orakel ...
Patarēner
Patarēner (von Pataria, dem Lumpensammlerviertel in Mailand), ursprünglich Spottname für die kirchliche Reformpartei in Mailand, die, von Ariald und Landulf um 1056 begründet ...
Patas [1]
Patas, s. Meerkatze.
Patas [2]
Patas, Lendentücher mit kariertem Muster in Siam.
Patavinität
Patavinität, die Mundart der Bewohner der Stadt Patavium (Padua), insbes. die Provinzialismen des von dort stammenden Geschichtschreibers Livius.
Patavĭum
Patavĭum, antiker Name von Padua (s. d.).
Patay
Patay (spr. -tä), Flecken im franz. Depart. Loiret, Arrond. Orléans, 22 km nordwestlich von Orléans, an den Staatsbahnlinien P.-Courtalain-St.-Pélerin und Chartres-Orléans, ...
Patchouli
Patchouli (Patschuli), s. Pogostemon.
Pâté
Pâté (franz.), Pastete (s. d.).
Pâte d'Italie
Pâte d'Italie (spr. pāt' ditalī'), ital. Nudeln, sogen. Sternnudeln.
Pâte für pâte
Pâte für pâte (franz., spr. pāt ßūr pāt', »Masse auf Masse«), ein von den Chinesen erfundenes, in neuerer Zeit in der Porzellanfabrik von Sèvres (durch Taxile Doat), in ...
Patelin
Patelin (Pathelin, spr. patläng), Name einer nach der Hauptperson benannten franz. Posse eines unbekannten Verfassers (vor 1470). Der Name P. (für einen sich harmlos stellenden ...
Patélken
Patélken, flache Fahrzeuge ohne Masten auf der Weichsel.
Patella [1]
Patella (lat., »Schüsselchen«), die Kniescheibe (s. Knie); auch eine Meeresschnecke.
Patella [2]
Patella, s. Ackerkulte.
Patellārreflex
Patellārreflex, s. Kniephänomen.
Patellīden
Patellīden, Napfschnecken, s. Schnecken.
Paten
Paten (mittelhochd. bate, pate, aus dem lat. pater, Taufzeugen, Sponsores, Fidejussores), erwachsene Personen, die bei der Kindertaufe im Namen der Unmündigen das ...
Patēne
Patēne (lat.), eine schon in der frühchristlichen Kirche gebräuchliche, anfangs tiefe, dann flache, meist metallene oder gläserne Schüssel zum Austeilen der geweihten Brote ...
Patenpfennige
Patenpfennige, Schaumünzen mit auf die Geburt Christi bezüglichen Darstellungen, die im 18. Jahrh. häufig als Patengeschenk verwendet wurden.
Patent
Patent (Erfindungspatent, franz. brevet d'invention, engl. patent; hierzu die Textbeilage: »Übersichtstafel der Patentgesetze der wichtigsten Staaten«), die Urkunde, durch ...
Patént [1]
Patént (v. lat. patens, offen, öffentlich), im allgemeinen ein offener Brief, durch den etwas beglaubigt wird; in der Kanzleisprache des Mittelalters (patentes litterae, auch ...
Patént [2]
Patént, in der Studentensprache: sein, modisch.
Patentachse
Patentachse, eine von Collinger 1787 konstruierte Radachse für Luxusfuhrwerke, erzielt dichten Abschluß der Achsenschenkel nach außen hin, gestattet daher Anwendung flüssiger ...
Patentamt
Patentamt (Patenthof), die zur Entscheidung über die Erteilung, Nichtigkeitserklärung und Zurücknahme von Erfindungspatenten berufene Behörde (s. Patent). Für das Deutsche ...
Patentanwalt
Patentanwalt, eine Person, die andre in Angelegenheiten, die zum Geschäftskreis des Patentamtes gehören, vor diesem für eigne Rechnung berufsmäßig vertritt. Bis zur Erlassung ...
Patentblau
Patentblau (Firnblau), ein Triphenylmethanfarbstoff, kommt als Kalksalz einer Sulfosäure in den Handel und färbt Wolle ziemlich echt grünlichblau.
Patentdünger
Patentdünger, s. Landwirtschaft, S. 134.
Patente
Patente (franz., spr. -tangt'), Gewerbeschein, s. Gewerbegesetzgebung, S. 787.
Patentgelb
Patentgelb, s. Bleichlorid; auch soviel wie Antimongelb (Antimonpentoxyd).
Patentgrün
Patentgrün, soviel wie Schweinfurtergrün.
Patentholz
Patentholz, künstliches Holz, s. Kunstholz und Plastische Massen.
Patentierung
Patentierung, eine Form der Gewerbesteuer (s. d.).
Patentindigo
Patentindigo, soviel wie Neublau.
Patentnickel
Patentnickel, s. Rheostat.
Patentplatten
Patentplatten, s. Kautschuk, S. 788.
Patentrecht
Patentrecht und Patentschutz, s. Patent.
Patentsalz
Patentsalz, soviel wie Antimonammoniumfluorid und antimonfluoridschwefelsaures Ammoniak.
Patentsamt
Patentsamt, s. Baumwollensamt.
Patentsteuer
Patentsteuer, früher soviel wie Gewerbesteuer (s. d.).
Patentstoß
Patentstoß, Gewebe mit dichter gewebten Streifen, wird zum Einfassen der Frauen kleider benutzt.
Patentzeichen
Patentzeichen, s. Patent, S. 498.
Patentzinnober
Patentzinnober, auf nassem Wege bereiteter Zinnober.
Pater familĭas
Pater familĭas (lat.), Hausvater; derjenige, der einen andern in der Väterlichen Gewalt (s. d.) hat, das Haupt der Familie, bei den Römern aber auch jeder, der nicht unter ...
Pater patrātus
Pater patrātus (lat.), s. Fetialen.
Pater patrĭae
Pater patrĭae (lat.), »Vater des Vaterlandes«, vom Senat verliehener Ehrenname des Cäsar und der meisten römischen Kaiser, des Augustus seit 2 v. Chr.; in der Übersetzung ...
Pater peccavi
Pater peccavi (lat.), »Vater, ich habe gesündigt« (nach Luk. 15,18 u. 21), sprichwörtliche Formel für ein reumütiges Schuldbekenntnis.
Pater seraphĭcus
Pater seraphĭcus (lat., »der seraphische Vater«), Beiname des heil. Franziskus.
Pater [1]
Pater (lat., »Vater«), der spezielle Beiname eines zum Priester geweihten Mönches, der dem Klosternamen vorangesetzt wird (z. B. P. Petrus) im Gegensatz zu Frater, dem ...
Pater [2]
Pater, Jean Baptiste Joseph, franz. Maler, geb. 29. Dez. 1695 in Valenciennes, gest. 25. Juli 1736 in Paris, bildete sich zuerst bei seinem Vater, dem Bildhauer Antoine Joseph ...
Pater [3]
Pater (spr. pēter), Walter Horatio, geb. 1839 in London, studierte in Oxford, machte Reisen in Italien, Frankreich, Deutschland und ließ sich endlich in Oxford nieder, wo er 30. ...
Patěra
Patěra (lat.), bei den Römern eine flache, runde Trink- und Opferschale (zu Libationen).
Pateras Prozeß
Pateras Prozeß, s. Silber (Gewinnung).
Paterculus
Paterculus, röm. Geschichtschreiber, s. Vellejus Paterculus.
Paterln
Paterln, s. Perlen (künstliche), S. 593.
Patérna de Rivēra
Patérna de Rivēra, Stadt in der span. Provinz Cadiz, Bezirk Medina-Sidonia, am Südabhang der Sierra Cabras, hat Mineralquellen mit Badeanstalten und (1900) 2566 Einw.
Paternität
Paternität (lat.), soviel wie Vaterschaft. Paternitätsklage, Klage auf Anerkennung der Vaterschaft. Vgl. Vaterschaft.
Paternò
Paternò, Stadt in der ital. Provinz und dem Kreis Catania (Sizilien), am Südfuß des Ätna, nahe dem linken Ufer des Simeto, an der Eisenbahn Catania-Riposto, hat ein Kastell ...
Paternoster
Paternoster (lat.) das »Vaterunser«; früher auch eine Art Rosenkranz, weil der Beter (gewöhnlich die Einsiedler), um die bestimmte Anzahl seiner P. zu kontrollieren, ein ...
Paternosterangel
Paternosterangel, s. Text zur Tafel »Angelgeräte«.
Paternosterbaum
Paternosterbaum, s. Melia und Staphylea.
Paternosterdraht
Paternosterdraht, silberplattierter Kupferdraht.
Paternostererbse
Paternostererbse, Pflanzengattung, s. Abrus.
Paternostergebläse
Paternostergebläse (Kettengebläse), s. Tafel »Gebläse«, S. IV.
Paternosterinseln
Paternosterinseln (Pulo Tenga), Gruppe der Kleinen Sundainseln, nördlich von Sumbawa.
Paternosterwerke
Paternosterwerke (Rosenkranzmühlen, Kettenkünste), Maschinen, die Wasser auf kleinere Höhen heben, waren in China schon in den ältesten Zeiten bekannt und bestehen aus zwei in ...
Paterson [1]
Paterson (spr. pätterß'n), Hauptstadt der gleichnamigen Grafschaft des nordamerikan. Staates New Jersey, am Passaicfluß, unmittelbar unterhalb seines 15 m hohen Falles, der ...
Paterson [2]
Paterson (spr. pätterß'n), William, engl. Geschäfts- und Staatsmann, geb. 1665 zu Skipmyre in Schottland, gest. 22. Jan. 1719, erlernte die Kaufmannschaft und schwang sich, ...
Patetĭco
Patetĭco (ital.), pathetisch; in der Musik soviel wie mit leidenschaftlichem Vortrag, scharfer Rhythmisierung und starken Akzenten.
Pathan
Pathan (Patan), der eigentliche nationale Name der Afghanen, die ihr Land Pakhtan-Khua und ihre Sprache Pukhtu oder Puchtu nennen; außerdem die auch als Rohilla bezeichneten, ...
Pathelin
Pathelin, s. Patelin.
Pathetisch
Pathetisch (griech.), lebhaft erregt, feierlich; s. Pathos.
Pathogēn
Pathogēn (pathogenisch. griech.), Krankheit erzeugend; pathogene Bakterien, Spaltpilze, die im tierischen Körper Krankheiten verursachen, z. B. die Bazillen der Tuberkulose, des ...
Pathogenīe
Pathogenīe (griech.), Lehre von der Entwickelung der Krankheitsprozesse; s. Pathologie.
Pathognōmik
Pathognōmik (griech.), die Kunst, die Gemütsbewegungen aus den Veränderungen des Körpers, hauptsächlich der Gesichtszüge, zu erkennen (vgl. Physiognomik); auch die Lehre von ...
Pathologie
Pathologie (griech.), die Lehre von den Krankheiten, ruht wesentlich auf der Erkenntnis der anatomischen Veränderungen, welche die Organe unter abnormen Lebensbedingungen ...
Pathophobīe
Pathophobīe, die übertriebene Furcht vor Krankheiten, besonders bei Hypochondern.
Pathos
Pathos (griech.), eigentlich das Leiden, das Ergriffensein von etwas; im ästhetischen Sinne jeder stärkere Affekt, die gesteigerte Gemütsbewegung, die gehobene, feierliche ...
Pathumos
Pathumos, Stadt, s. Pithom.
Patía
Patía (Rio P.), Fluß in Kolumbien, entspringt am Vulkan Sotara, fließt 200 km weit südwärts zwischen den Parallelketten der Kordilleren, durchbricht dann die westliche Kette, ...
Patiála
Patiála, Vasallenstaat in der britisch-ind. Provinz Pandschab, besteht aus einem kleinern Teil in den Vorbergen des Himalaja und einem größern in der Ebene südlich vom ...
Patibŭlum
Patibŭlum (lat.), Strafinstrument der Römer für Sklaven: ein Halsblock, der, um den Nacken anliegend, mit seinen horizontalen Verlängerungen die Arme ausspannte. Der zur ...
Patience
Patience (franz., spr. paßīāngß', »Geduld«), Name gewisser Spiele, besonders Kartenspiele, die ein einzelner vornimmt, um sich die Langeweile zu vertreiben. Vgl. (Müller) ...
Patĭent
Patĭent (lat.), ein Leidender, Kranker.
Patĭentĭakräutlein
Patĭentĭakräutlein, s. Cerastium und Rumex.
Patillos
Patillos (spr. -tilljos), Hafenort der chilen. Provinz Tarapacá, durch eine 150 km lange Eisenbahn mit den Salpeterlagern von Sal ar Grande verbunden, deren Ertrag von hier ...
Patin [1]
Patin (franz., spr. -täng), Stelzschuh, Schlittschuh; daher Patineur (spr. -nör), Schlittschuhläufer; patinieren, Schlittschuh laufen.
Patin [2]
Patin (spr. -täng), Henri Joseph Guillaume, Gelehrter, geb. 21. Aug. 1793 in Paris, gest. daselbst 19. Febr. 1876, studierte auf der dortigen Normalschule, erhielt 1818 den ...
Patĭna
Patĭna (Edelrost, lat. Aerugo nobilis, ital. Verde antico), dichter, grüner, blau- bis braungrüner, etwas glänzender Überzug, der sich unter dem Einfluß von Feuchtigkeit und ...
Patinieren
Patinieren, mit Patina überziehen.
Patinir
Patinir (Patinier), Joachim de, niederländ. Maler, geb. um 1485 in Dinant, wurde 1515 in die Lukasgilde zu Antwerpen aufgenommen und starb daselbst vor dem 5. Okt. 1524. Auf ...
Patioprozeß
Patioprozeß, s. Silber (Gewinnung).
Pâtisserie
Pâtisserie (franz.), seines Backwerk, Zuckergebackenes; Kuchen- und Pastetenbäckerei; Backstube.
Patissoies
Patissoies (franz., spr. -ssŭá), chinesische glatt- oder broschiert-seidene Zeuge.
Patisus
Patisus, Fluß, s. Theiß.
Patkul
Patkul, Johann Reinhold von, livländ. Staatsmann, geb. 1660 in Stockholm im Gefängnis, wohin seine Mutter ihren Gatten, einen livländischen Staatsgefangenen, begleitet hatte, ...
Patmore
Patmore (spr. páttmōr), Coventry, engl. Dichter, geb. 23. Juli 1823 in Woodfort (Essex), war 1846 bis 1868 Unterbibliothekar im Britischen Museum, siedelte dann nach Hastings ...
Patmos
Patmos (Patmo, ital. San Giovanni di Patino), türk. Insel in der Gruppe der Sporaden, südwestlich von Samos, 40 qkm groß, ist größtenteils felsig (im Hagios Ilias 293 m hoch) ...
Patna
Patna, Division der britisch-ind. Leutnantgouverneurschaft Bengalen, 61,243 qkm mit (1901) 15,514,987 Einw., darunter 13,719,793 Hindu, 1,786,707 Mohammedaner, 7350 Christen, ...
Patnas
Patnas, ursprünglich aus Ostindien eingeführte, dann auch in Europa hergestellte Kattune.
Patois
Patois (franz., spr. -tŭá) heißen die modernen Volksmundarten in Frankreich, die fast nur noch von Ungebildeten gesprochen werden. Die Herleitung des Wortes ist unsicher. ...
Paton
Paton (spr. pēt'n), Sir Joseph Noel, engl. Maler, geb. 13. Dez. 1821 in Dunfermline, gest. 26. Dez. 1901 in Schottland, debütierte 1838 mit dem Aquarell der Kampf zwischen ...
Patos
Patos (Lagoa dos P., Entensee), Haff im brasil. Staat Rio Grande do Sul, 280 km lang, bis 55 km breit, steht mit dem Atlantischen Ozean am Südende durch eine Rio Grande (s. d.) ...
Patow
Patow, Erasmus Robert, Freiherr von, preuß. Staatsmann, geb. 10. Sept. 1804 zu Mallenchen bei Kalau, gest. 5. Jan. 1890 in Berlin, wurde frühzeitig Hilfsarbeiter im ...
Paträ
Paträ (Patras, ital. Patrasso), drittgrößte Stadt Griechenlands, Hauptstadt des Nomos Achaia, liegt (seit der Zerstörung während des Befreiungskrieges 1821 neu aufgebaut) ...
Patras
Patras, Stadt, s. Paträ.
Patres
Patres (lat., »Väter«), im alten Rom die Senatoren; auch soviel wie Klostergeistliche (s. Pater); P. apostolici, Apostolische Väter (s. d.); P. ecclesiae, Kirchenväter (s. ...
Patrĭa
Patrĭa (lat.), Vaterland.
Patrĭa potestas
Patrĭa potestas (lat.), s. Väterliche Gewalt.
Patrĭae inservĭendo consūmor
Patrĭae inservĭendo consūmor (lat.), »im Dienste des Vaterlandes verzehre ich mich« (Wahlspruch des Fürsten Otto von Bismarck).
Patriarch
Patriarch (griech., »Altvater, Erzvater«), Name der Familienhäupter des biblischen Urgeschlechts und der Stammväter Israels bis auf die zwölf Söhne Jakobs. In der ...
Patriarchaden
Patriarchaden, Bezeichnung für die zahlreichen, namentlich durch Klopstocks »Messias« hervorgerufenen Epopöen des 18. Jahrh., die Stoffe aus der alttestamentlichen ...
Patriarchālstaat
Patriarchālstaat, s. Staat.
Patriarchat
Patriarchat (griech.), die Würde eines Patriarchen (s. d.); sodann die erst nach Einführung der Privatehe eintretende und daher bei vielen Naturvölkern fehlende ...
Patriarchenkreuz
Patriarchenkreuz, ein hohes Kreuz mit doppelten, meist in Kleeblätter endigenden Querarmen, deren oberer schmäler ist als der untere. Vgl. Kreuz. Patriarchenkreuz.
Patricĭus
Patricĭus, s. Patrizier.
Patrick
Patrick (St. Patricius), wird als der Apostel und Heilige Irlands genannt, der von 432 an das damals noch heidnische Land dem Christentum gewonnen hätte. Aber wahrscheinlich ist ...
Patrickorden
Patrickorden (Ritterorden des heil. Patricius), irischer Verdienstorden, ward von Georg III. 5. Febr. 1783 gestiftet. Oberhaupt ist der König von England, Großmeister der ...
Patrickskreuz
Patrickskreuz, Kreuz des heil. Patrick: liegen des, weißgesäumtes rotes Kreuz, ist (halbiert) als Zeichen Irlands in der großbritannischen Union-flag enthalten. S. ...
Patricroft
Patricroft, Fabrikort, s. Eccles.
Patrie française, Ligue de la
Patrie française, Ligue de la, s. Patriotenliga.
Patrie, La
Patrie, La, Pariser politische Zeitung, 1841 begründet, unterstützte seit 1848 Ludwig Napoleon und wurde unter der Republik durch Millevoye zum hervorragendsten Organ der ...
Patrīmi und Matrīmi
Patrīmi und Matrīmi (lat.), ehedem Bezeichnung für Unmündige beiderlei Geschlechts von freier Geburt, deren beide Eltern noch am Leben waren.
Patrimonĭalbauer
Patrimonĭalbauer, s. Bauer, S. 457.
Patrimonĭalgerichtsbarkeit
Patrimonĭalgerichtsbarkeit (Erbgerichtsbarkeit, Gutsgerichtsbarkeit, Privatgerichtsbarkeit), die mit dem Besitz eines Gutes (patrimonium), zumeist eines Rittergutes, verbundene ...
Patrimonĭalprinzip
Patrimonĭalprinzip (lat.), die Auffassung, wonach die Staatsgewalt und der Staat wie ein Vermögen (patrimonium) des Fürsten und seines Hauses angesehen und vererbt wird ...
Patrimonĭum
Patrimonĭum (lat.), das vom Vater Ererbte; Eigentum, Erbteil; daher Patrimonialgüter, soviel wie Erbgüter. Als »P. der Enterbten« oder Erbteil der Besitzlosen hat man deren ...
Patrimonium Petri
Patrimonium Petri (lat.), »Erbgut Petri«, d.h. des Stuhles Petri (s. Päpstlicher Stuhl), auch P. ecclesiae, Erbtum der Kirche, der Kirchenstaat, besonders jener Gebietsteil, ...
Patrĭot
Patrĭot, s. Patriotismus.
Patrioten
Patrioten, Name der Partei in der Republik der Vereinigten Niederlande in der Mitte des 18. Jahrh., welche die statthalterliche Würde der Oranier ganz abzuschaffen oder deren ...
Patriotenbund
Patriotenbund, s. Deutscher Patriotenbund.
Patriotenliga
Patriotenliga, ein 1880 in Frankreich von Paul Déroulède (s. d.), Bert, A. de la Forge u.a. gegründeter patriotischer Verein, der sich die Hebung des vaterländischen Sinnes im ...
Patriotische Fayencen
Patriotische Fayencen, s. Fayences patriotiques.
Patriotismus
Patriotismus (lat.), Vaterlandsliebe und zwar nicht allein die Liebe zu dem Land und Volke, dem man durch die Geburt angehört, sondern zugleich die Gesinnung, vermöge welcher ...
Patripassianer
Patripassianer, s. Monarchianer.
Patrisbrunna
Patrisbrunna, neulat. Name für Paderborn.
Patristik
Patristik (Patrologie, griech.), derjenige Teil der historisch-dogmatischen Theologie, der sich mit dem Leben, den Schriften und den Lehren der Kirchenväter (Patres) und im ...
Patrīze
Patrīze (lat.), der bewegte Stempel eines Stempelpaares (Patrize oder Preßstempel und Matrize oder Preßform) in Prägmaschinen, Stanzen etc.; der Urstempel beim Münzprägen; ...
Patriziāt
Patriziāt, s. Patrizier.
Patrizĭer
Patrizĭer (Patricii, v. lat. pater), in der ältesten Zeit des römischen Staates die ursprünglichen Vollbürger, die als Gesamtheit das eigentliche Volk (populus) ausmachten, ...
Patrocinĭum
Patrocinĭum (lat.), Beschützung, Verteidigung, besonders die eines Klienten durch seinen Patron, die einer Diözese oder einer Kirche durch einen Heiligen (Schutzpatron). In der ...
Patrock
Patrock, russ. Fleischsuppe mit Möhren, Sellerie, Petersilienwurzel, die in seine Streifen geschnitten werden, sauren Gurken, Sauerampfer, Eidotter und Rahm. Man tut auch das ...
Patroklos
Patroklos, im griech. Mythus Sohn des Menötios und der Sthenele, Busenfreund des Achilleus, mit dem er erzogen war, begleitete ihn nach Troja und fiel, als er in dessen Waffen ...
Patrologie
Patrologie (griech.), soviel wie Patristik (s. d.).
Patron
Patron (lat. Patronus), bei den Römern der Schutzherr der unter seiner Schutzgewalt stehenden Klienten (s. Klientel). Daher wird die Bezeichnung P. überhaupt für einen ...
Patronāt
Patronāt (lat.), die Würde, das Amt und Recht eines Schutzherrn (s. Patron).
Patronatsrecht
Patronatsrecht (Jus patronatus), s. Patron.
Patrone
Patrone (mittellat., »Vorbild, Musterform«), Modell zur vielfachen Verwendung, z. B. Form zum Drücken auf der Drehbank, das Schraubengewinde auf einer Drehbankspindel zum ...

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