Слова на букву saar-senk (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву saar-senk (8408)

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Scharlachkomposition
Scharlachkomposition, s. Zinnchlorid.
Scharlachkörner
Scharlachkörner, soviel wie Kermeskörner, s. Kermes.
Scharlachkraut
Scharlachkraut, großes, s. Salvia.
Scharlachläuse
Scharlachläuse, soviel wie Schildläuse.
Scharlachmoos
Scharlachmoos, s. Cladonia.
Scharlachquitte
Scharlachquitte, s. Quittenbaum, S. 530.
Scharlatan
Scharlatan (franz. charlatan, v. ital. ciarlare, »schwatzen«), Quacksalber, Marktschreier, dann jemand, der mit vorgeblichen Kenntnissen oder Geheimnissen die Menge zu blenden ...
Scharleuzen
Scharleuzen, gefallsüchtig und leicht beweglich sich bald da-, bald dorthin wenden.
Scharley
Scharley, Landgemeinde im preuß. Regbez. Oppeln, Landkreis Beuthen, an der Brinitza, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Tarnowitz-Emanuelsegen und der Oberschlesischen elektrischen ...
Scharling
Scharling, Hans William, dän. Politiker und Nationalökonom, geb. 22. Sept. 1837 in Kopenhagen, seit 1869 Universitätsprofessor der Wirtschaftsgeschichte und Statistik daselbst, ...
Scharlotte
Scharlotte (franz. charlotte), eine aus Rahm und Früchten zubereitete Mehlspeise. Charlotte russe, ein eisartig zubereitetes Gericht aus Sahne mit Makronen oder gebrannten ...
Scharm
Scharm (franz. charme), Zauber, bezaubernder Reiz; scharmant (franz. charmant), reizend, allerliebst, herzgewinnend; scharmieren, reizen, bezaubern, entzücken.
Scharmbeck
Scharmbeck, Flecken mit Stadtrechten im preuß. Regbez. Stade, Kreis Osterholz, mit Station Osterholz- S. an der Staatsbahnlinie Wunstorf-Bremerhaven, hat eine evang. Kirche, ...
Scharmützel
Scharmützel (v. ital. scaramuccia), kurzes Gefecht zwischen kleinen Truppenabteilungen, bei dem von keiner Seite eine ernste Entscheidung gesucht wird; besonders der durch den ...
Scharn
Scharn (niederd.), öffentliche Fleisch-, Brotbank.
Scharnhausen
Scharnhausen, Dorf im württemberg. Neckarkreis, Oberamt Stuttgart, auf der Filderebene an der Körsch, hat eine evang. Kirche, ein Schloß mit Park, ein Gestüt und (1905) 1035 ...
Scharnhorst
Scharnhorst, Gerhard Johann David von, preuß. General, geb. 12. Nov. 1756 zu Bordenau in Hannover, wo ihm 1905 ein Denkmal errichtet wurde, als Sohn eines Pächters, gest. 28. ...
Scharnīer
Scharnīer (franz. charnière), gelenkartige Vorrichtung, um Klappen, Türen etc. beweglich vor Öffnungen zu befestigen, besteht aus einem Paar Metallplatten, von denen jede zwei ...
Scharniergelenk
Scharniergelenk (Ginglymus), s. Gelenk.
Scharnitz
Scharnitz, Dorf in Tirol, Bezirksh. Innsbruck, an der bayrischen Grenze, 963 m ü. M., am Scharnitzpaß, an der Isar und der Straße von Zirl nach Mittenwald gelegen, mit (1900) ...
Scharnützel
Scharnützel (v. ital. scarnuzzo), in Bayern soviel wie Krämerdüte, auch Papierrolle.
Scharopan
Scharopan, Bezirk des Gouv. Kutais (2981 qkm mit 159,114 Einw., hauptsächlich Imeretiner), wird bewässert durch die Kwirila, einen Zufluß des Rion, in deren Oberlauf bei ...
Schärpe
Schärpe (franz. Écharpe, v. althochd. scharpe, »Tasche«), Schulter-, Leibbinde, besonders Dienstabzeichen der deutschen Offiziere, ist als solches aus mit Silber oder Gold ...
Scharpīe
Scharpīe (franz. charpie, v. lat. carpere, pflücken, zupfen), früher sehr gebräuchliches Verbandmittel, bestehend aus Fäden von zerzupfter Leinwand, ist heute durch andre ...
Scharrharz
Scharrharz, s. Fichtenharz.
Scharrieren
Scharrieren, s. Steine (Bausteine).
Scharrvögel
Scharrvögel, s. Hühnervögel.
Scharschmid von Adlertreu
Scharschmid von Adlertreu, Max, Freiherr, österreich. Politiker, geb. 8. Okt. 1831, ältester Sohn des Wiener Landesgerichtspräsidenten Freiherrn Franz S. (gest. 1887), war ...
Scharte [1]
Scharte, hochgelegener tiefer Einschnitt des Gebirgskammes; auch soviel wie Schießscharte (s. d.).
Scharte [2]
Scharte, Pflanzengattung, soviel wie Serratula. Gelbe S., soviel wie Färberginster, Genista tinctoria.
Schartēke
Schartēke (Skarteke), verächtliche Bezeichnung eines Buches (wird auf das mittellat. chartaceum, »Papierwerk«, zurückgeführt).
Schartenmeyer
Schartenmeyer, s. Vischer, Fr. Th.
Schärtlin von Burtenbach
Schärtlin von Burtenbach, s. Schertlin.
Schartung, mittlere
Schartung, mittlere, der für die Zerrissenheit und Überschreitbarkeit eines Gebirges charakteristische Unterschied zwischen der mittlern Gipfel- und mittlern Sattelhöhe ...
Scharufer
Scharufer, Flußufer, das infolge Abspülung durch die Strömung steil und brüchig geworden.
Scharuin
Scharuin, Oase in der alger. Sahara, s. Gurara.
Scharung
Scharung, bei Flüssen das Zusammentreffen zweier Strömungen, das eine Ablagerung von Schwemmmaterial herbeiführt. S. bei Gängen. s. Gang, S. 315.
Scharwache
Scharwache, alter Ausdruck für patrouillierende Nachtwache.
Scharwénka
Scharwénka, Xaver, Klavierspieler und Komponist, geb. 6. Jan. 1850 in Samter bei Posen, erhielt seine Ausbildung von 1865 an in Berlin an der Kullakschen Akademie, an der er ...
Scharwerk
Scharwerk (v. altd. scara, schare, »Abteilung«, also »zu geteilte, auferlegte Arbeit«), ehedem Bezeichnung für unfreiwillige Leistungen, die als Fronen (s. d.) auferlegt ...
Schaschka
Schaschka, russ. Kavalleriesäbel tscherkessischer Herkunft ohne Korb, mit hölzerner Scheide am Leibgurt, die konvexe Seite nach oben, getragen.
Schassen
Schassen (franz. chasser), fortjagen; beim Fechten, über die Mensur zurücktreiben.
Schassieren
Schassieren, s. Chassieren.
Schatt el Arab
Schatt el Arab (»Araberstrom«, nach Karl Ritter), der 150 km lange vereinigte Euphrat und Tigris (s. Euphrat) von Korna bis zum Meer, fließt bei Basra vorbei und mündet bei ...
Schattau
Schattau, Marktflecken in Mähren, Bezirksh. Znaim, an der Linie Wien-Tetschen der österreichischen Nordwestbahn, hat eine gotische Pfarrkirche, Weinbau, Fabrikation von Tonwaren ...
Schättcher
Schättcher, s. Hänfling.
Schatten [1]
Schatten, der dunkle Raum hinter einem von einer Lichtquelle beleuchteten undurchsichtigen Körper, in den dieser die geradlinig sich fortpflanzenden Lichtstrahlen zu dringen ...
Schatten [2]
Schatten, nach der Vorstellung der Alten die aus dem Leben geschiedenen Seelen, deren Aufenthalt man Schattenreich nennt. Auch die Ägypter glaubten an S. als die leichte Hülle ...
Schatten, elektrischer
Schatten, elektrischer, s. Elektrische Entladung, S. 611.
Schattenbild
Schattenbild, s. Silhouette.
Schattendeckschiffe
Schattendeckschiffe, s. Dampfschiff, S. 463.
Schattenfüßer
Schattenfüßer (Skiapoden), nach einer alten, von Ktesias und Megasthenes berichteten Sage ein indisches Volk mit so großen Füßen, um sich dieser, auf dem Rücken liegend, als ...
Schattenkäfer
Schattenkäfer, s. Tenebrionen.
Schattenlose
Schattenlose (Ascii), s. Amphiscii.
Schattenpalme
Schattenpalme, s. Corypha.
Schattenprobe
Schattenprobe (Skiaskopie), s. Tafel »Augenuntersuchung«, S. II.
Schattenreich
Schattenreich, s. Schatten, S. 704.
Schattenriß
Schattenriß, s. Silhouette.
Schattenspiele
Schattenspiele, s. Puppen- und Schattenspiele.
Schattenvogel
Schattenvogel (Scopus umbretta Gmel.), Watvogel aus der Familie der Hammerköpfe (Scopidae), 56 cm lang, mit gedrungenem Körper, kurzem, dickem Hals, großem Kopf, hohem, ...
Schattenwinkel
Schattenwinkel, s. Dreiecke.
Schattierung
Schattierung, in der Malerei die Veränderung, die durch die verschiedenen Grade der Stärke des darauf fallenden Lichtes in ein und derselben Farbe hervorgebracht wird, wodurch ...
Schatulle
Schatulle (v. mittellat. scatola, »Schachtel«), Kasten mit mehreren Abteilungen zur Aufbewahrung von Geld, Kostbarkeiten etc.; dann das Privateigentum (Schatullgut) eines ...
Schatullgut
Schatullgut, s. Schatulle.
Schatz
Schatz (lat. Thesaurus), im allgemeinen etwas Vorzügliches, mit Sorgfalt Bewahrtes; sodann vor allem eine Sache, die so lange verborgen gelegen hat, daß der Eigentümer nicht ...
Schatz der Kirche
Schatz der Kirche (Thesaurus ecclesiae oder meritorum supererogationis Christi et perfectorum), nach katholischer, von Alexander von Hales und andern Scholastikern ausgebildeter ...
Schatzanweisungen
Schatzanweisungen, soviel wie Schatzscheine (s. d.).
Schatzfunde
Schatzfunde, s. Depotfunde.
Schatzhäuser
Schatzhäuser, sogenannte, s. Kuppelgräber.
Schatzkammer
Schatzkammer, s. Schatz und Exchequer.
Schatzlar
Schatzlar, Stadt in Böhmen, Bezirksh. Trautenau, 607 m ü. M., am Ostfuß des Rehorngebirges (1033 m), nahe der preußischen Grenze, an der Staatsbahnlinie Königshan-S., Sitz ...
Schatzmünzen
Schatzmünzen, nicht für den Umlauf geeignete große Geldstücke aus seinem Gold oder Silber, als Schatz oder Heckepfennig, zu Paten-, Hochzeitsgeschenken u. dgl. dienend; so ...
Schatzorden
Schatzorden (Orden des glücklichen geheiligten Schatzes, Zui ho scho, der sogen. Spiegelorden), japan. Orden, gestiftet 3. Jan. 1888 durch Kaiser Mutsuhito, mit acht Klassen. Die ...
Schatzscheine
Schatzscheine (Schatzanweisungen, Schatzkammerscheine, Staatskreditzettel) sind zuerst in England 1696 durch Montague zum Zweck der Münzumwandlung, in Preußen 1866 eingeführte ...
Schätzung
Schätzung, soviel wie Taxation (s. d.).
Schatzung
Schatzung, ein alter, noch heute mehrfach üblicher Ausdruck für die nach einem Anschlag (einer Schätzung) des Vermögens oder Einkommens erhobene Steuer; daher beschatzen, ...
Schätzungseid
Schätzungseid ( Würderungseid, Juramentum in litem) hieß im frühern Prozeßrecht die eidliche Abschätzung des Interesses durch die Partei, die eintrat, wenn die zur ...
Schau
Schau, veraltetes Notzeichen der Schiffe, besteht aus der in der Mitte zusammengebundenen Nationalflagge (»die Flagge im S. setzen«).
Schau.
Schau., bei Pflanzennamen Abkürzung für Johann Konrad Schauer, geb. 16. Febr. 1813 in Frankfurt a. M., gest. 24. Okt. 1848 als Professor in Greifswald. Myrtazeen, Verbenazeen.
Schauanstalten
Schauanstalten (Beschauanstalten), öffentliche Anstalten, in denen gewisse Waren vor ihrem Übergang in den Verkehr geprüft und, wenn sie gut befunden, gestempelt werden. Sie ...
Schauapparate
Schauapparate der Pflanzen, s. Schaugebilde.
Schauarzt
Schauarzt (Leichenschauer), s. Leichenschau.
Schaubach
Schaubach, Adolf, Alpenforscher, geb. 30. Jan. 1800 in Meiningen, gest. 28. Nov. 1850 als Lehrer an der Stadtschule daselbst; bekannt als Verfasser des wegen der klaren ...
Schaube
Schaube, ein weiter, faltiger, vorn durchaus offener Rock, der im 15. Jahrh. aufkam, um den darunter getragenen Scheckenrock (s. Hänslein) sichtbar zu machen. Die zuerst sehr ...
Schaubrote
Schaubrote (hebr. lechem happanīm, Denkbrote), zwölf ungesäuerte Brotkuchen aus Weizenmehl, nach der Zahl der zwölf israelitischen Stämme, wurden von den Kehathiten für ...
Schauder
Schauder (Schauer), eine reflektorische Zusammenziehung der Haut, womit eine zitternde Bewegung verbunden ist. Schrecken und Furcht sind die gewöhnlichen Ursachen, doch tritt S. ...
Schaudinn
Schaudinn, Fritz, Zoolog, geb. 19. Sept. 1871 zu Röseningken in Ostpreußen, gest. 22. Juni 1906 in Hamburg, studierte in Berlin, wurde 1894 Assistent von Eilhard Schulze am ...
Schaueinrichtungen
Schaueinrichtungen der Pflanzen, soviel wie Schaugebilde (s. d.).
Schauen
Schauen (Schönen), s. Färberei, S. 322.
Schauenburg
Schauenburg, Grafschaft, s. Schaumburg 1).
Schauensee
Schauensee, Schloß, s. Kriens.
Schauenstein
Schauenstein, Stadt im bayr. Regbez. Oberfranken, Bezirksamt Naila, in hoher Lage am rechten Ufer der Selbitz, 607 m ü. M., hat eine evang. Kirche, ein Schloß, Baumwollweberei ...
Schauer [1]
Schauer, soviel wie Bracker (s. d.); auch soviel wie Schauerleute (s. d.).
Schauer [2]
Schauer, Unwetter, Hagel, Platzregen, meist soviel wie Bö (s. d.); vgl. auch Schauder.
Schauer [3]
Schauer (das; entstanden aus Scheuer), offener Schuppen, Wetterdach, z. B. Wagenschauer.
Schauer [4]
Schauer, Joh. Konrad, Botaniker, s. Schau.
Schauerleute
Schauerleute (holländ. schouwer, von schouw Schauke, einem flachen Schauerprahm), Schiffslader, bei den Schiffen arbeitende Hafenarbeiter (besonders in Hamburg).
Schauerschlange
Schauerschlange, s. Klapperschlange.
Schaufäden
Schaufäden, s. Zizit.
Schaufel
Schaufel (Schippe, Schüppe), spatenförmiges Werkzeug aus Holz oder Eisen zum Aufnehmen und Fortschaffen loser, auch flüssiger Materialien; auch ein Bestandteil der Wasserräder.
Schäufelein
Schäufelein (Schäufelin), Hans Leonhard, Maler, geb. vor 1490 in Nürnberg, war dort bis 1505 Schüler und Gehilfe Dürers, 1512 in Augsburg tätig, erhielt 1515 in Nördlingen ...
Schaufelgeweih
Schaufelgeweih, s. Geweih, S. 781.
Schaufelkünste
Schaufelkünste, s. Paternosterwerke.
Schaufeln
Schaufeln, die Gehörne des Elch- und Damwildes, s. Geweih; auch soviel wie Schaufelzähne.
Schaufelrad
Schaufelrad, s. Dampfschiff, S. 461.
Schaufelschlagsrecht
Schaufelschlagsrecht, eine Grunddienstbarkeit des Inhalts, daß der Mühlenbesitzer von den Ufereigentümern verlangen kann, daß er zur Reinigung des Wasserlaufes die ...
Schaufelwein
Schaufelwein, Wein aus gelüftetem (mit Rührschaufeln bearbeitetem) Most.
Schaufelwerk
Schaufelwerk, s. Paternosterwerke.
Schaufelzähne
Schaufelzähne, die breiten Vorderzähne der Wiederkäuer etc.; dann die breiten Zähne, welche die Schafe mit dem Alter statt der spitzigen Milchzähne bekommen.
Schaufler
Schaufler, alter Elch- oder Damhirsch (wegen des schaufelförmigen Geweihes); s. Geweih, S. 781.
Schaugebilde
Schaugebilde (Schauapparate, hierzu Tafel »Schaugebilde« nebst Textbeilage), die durch ihre abweichende Färbung von den blattgrün gefärbten Teilen lebhaft sich abhebenden ...
Schaugebilde
Entsprechend ihrer biologischen Bedeutung bei der Pollenübertragung und der Samenverbreitung finden sich Schaugebilde vorzugsweise bei den Blütenpflanzen. Auf sie allein kann ...
Schauhing
Schauhing, Departementshauptstadt (Fu) in der chines. Provinz Tschekiang, nahe der Südküste der Bai von Hangtschou, an einem diese Bai mit dem Fluß Tsientang verbindenden ...
Schauinsland
Schauinsland, Gipfel des Erzkasten im südlichen Schwarzwald, südöstlich von Freiburg i. Br., 1286 m ü. M., mit Wirtshaus und großartiger Aussicht bis zum Montblanc.
Schaukal
Schaukal, Richard, Schriftsteller, geb. 27. Mai 1874 in Brünn, studierte die Rechte in Wien, wurde 1898 zum Dr. jur. promoviert, bekleidete verschiedene Ämter bei der Verwaltung ...
Schaukelbrücken
Schaukelbrücken, s. Brücke, S. 482.
Schaukelfeste
Schaukelfeste, ehemals bei Griechen, Römern und Slawen (Litauern) beliebte Frühlingsfeste, bei denen alles Volk in den Hain zog, um sich zu schaukeln und die Bäume voller ...
Schaukelgeräte
Schaukelgeräte, Turngeräte, die in Schwingung versetzt werden können. So die Wippe, ein leichter Balken, der in seiner Mitte an einem aufrechten Ständer, etwa in Kopfhöhe ...
Schaukelsteine
Schaukelsteine, s. Granit, S. 228, und Tafel »Absonderung der massigen Gesteine«, Fig. 1.
Schaukelturm
Schaukelturm, s. Panzerturm.
Schaulinie
Schaulinie, soviel wie Diagramm (s. d.).
Schaum
Schaum, eine Ansammlung von Luftbläschen, die durch dünne Flüssigkeitshäutchen voneinander getrennt sind. Man kann S. erzeugen, wenn man durch eine etwas zähe Flüssigkeit ...
Schaumann [1]
Schaumann, 1) Adolf Friedrich Heinrich, deutscher Geschichtsforscher, geb. 19. Febr. 1809 in Hannover, gest. daselbst 10. Dez. 1882, studierte die Rechte, lebte bis 1837 in seiner ...
Schaumann [2]
Schaumann (spr. schōmann), 1) Frans Ludvig von, finnländ. Theolog und Politiker, geb. 24. Sept. 1810 bei Åbo, gest. 28. Juni 1877 in Borgå, aus einem 1686 in Schweden ...
Schaumberger
Schaumberger, Heinrich, Volksschriftsteller, geb. 15. Dez. 1843 in Neustadt a. d. Heide (Sachsen-Koburg), gest. 16. März 1874 in Davos, wirkte als Volksschullehrer an mehreren ...
Schaumburg [1]
Schaumburg, 1) (eigentlich Schauenburg) vormalige deutsche Grafschaft im westfälischen Kreis, an der Weser, zwischen dem hannoverschen Fürstentum Kalenberg, der Grafschaft Lippe ...
Schaumburg [2]
Schaumburg, Gräfin von, s. Hanau, Gertrude, Fürstin von.
Schaumburg-Lippe
Schaumburg-Lippe, souveränes, zum Deutschen Reiche gehöriges Fürstentum, zwischen 51°53´-52°30´ nördl. Br. und 8°59´-9°20´ östl. L., wird von dem preußischen ...
Schaumburger Diamanten
Schaumburger Diamanten, s. Quarz, S. 498.
Schaumburger Ofen
Schaumburger Ofen, s. Koks, S. 252.
Schäumen
Schäumen, s. Schaum.
Schaumgips
Schaumgips, s. Gips, S. 857.
Schaumgold
Schaumgold, soviel wie Blattgold, s. Goldschlägerei.
Schaumkalk
Schaumkalk, s. Kalkoolith und Triasformation.
Schaumkrant
Schaumkrant, s. Cardamine.
Schaumschläge
Schaumschläge, s. Schaum.
Schaumünze
Schaumünze, s. Medaille.
Schaumwein
Schaumwein (moussierender Wein, Champagner, fälschlich Sekt), schäumender Wein, der sehr viel Kohlensäure enthält (der Druck in den Champagnerflaschen beträgt 4–5 ...
Schaumweinsteuer
Schaumweinsteuer, eine im Deutschen Reich durch Gesetz vom 9. Mai 1902 eingeführte Steuer vom Konsum von im Inland hergestellten Schaumwein aller Art. Sie beträgt 10 Pf. für ...
Schaumzirpe
Schaumzirpe (Schaumzikade), s. Zikaden.
Schauri
Schauri, Bezeichnung bei den Suaheli (Ostafrika) für Verhandlung oder Beratung der Häuptlinge untereinander oder mit Fremden, desgleichen auch Streit und Krieg; entspricht dem ...
Schauspiel
Schauspiel, im weitern Sinne soviel wie Drama überhaupt; im engern Sinne die Mittelgattung zwischen Tragödie und Lustspiel, bei der sich ein ernster Konflikt glücklich löst; ...
Schauspielkunst
Schauspielkunst, die Kunst, einen dramatischen Vorgang, eine in ihm mitwirkende Person zu voller sinnlicher Anschauung zu bringen. Sie verlangt, daß der Künstler mit der vollen ...
Schaustellungen, anthropologische
Schaustellungen, anthropologische, s. Ausstellungen, anthropologische.
Schautaler
Schautaler, Silbermünzen auf der Grenze von Medaille und Kurantmünze, die durch schöne Darstellung einer Begebenheit die Eigenschaft der Medaille u. durch ihren Metallgehalt ...
Schaute
Schaute (jüd.), s. Schote.
Schaußelrecht
Schaußelrecht, s. Bauerngut, S. 462.
Schawell
Schawell (mundartlich, v. lat. scabellum, s. d.), eine Art Schemel.
Schawine
Schawine, Abfälle in der Goldschlägerei (s. d.).
Schawli
Schawli (Szawle, Schaulen), Kreisstadt im russ. Gouv. Kowno, an der Eisenbahn Libau-Romny, hat ein Gymnasium für Knaben und eins für Mädchen, 5 Messen, eine Bank, ...
Schazk
Schazk, Kreisstadt im russ. Gouv. Tambow, an der Schatscha (zur Zna), hat eine Bank, Handel mit Hanf, Getreide, Talg und (1900) 5094 Einw. S. wurde 1553 gegründet.
Schäßburg
Schäßburg (magyar. Segesvár, spr. schégeschwār, rumän. Sighisora), Stadt mit geordnetem Magistrat, Sitz des ungar. Komitats Groß-Kokelburg, an den Staatsbahnlinien ...
Schb.
Schb., bei naturwissenschaftl. Namen Abkürzung für Johann Christian Daniel v. Schreber, geb. 16. Jan. 1739 in Weißensee, gest. 10. Dez. 1810 als Professor der Medizin in ...
Schebat
Schebat (hebr., auch Schwat), im jüd. Kalender der fünfte Monat des bürgerlichen Jahres, unserm Januar-Februar entsprechend.
Schebecke
Schebecke, Mittelmeerfahrzeug mit oben breitem Rumpf, scharf gebautem und über Wasser weit vorspringendem Bug und Heck. Takelung mit zwei bis drei Masten, die stark nach vorn ...
Schebeschellergebirge
Schebeschellergebirge (magyar. Kudzsirgebirge), reich bewaldeter Zweig der Transsylvanischen Alpen, an der südöstlichen Grenze des ungar. Komitats Hunyad, mit lebhafter ...
Schecho
Schecho, unbotmäßiges Volk, westlich von Gimirra (im südlichen Abessinien) wohnend, dessen Land der Oberlauf des Gelo durchzieht.
Scheck
Scheck (engl. Check, Cheque, spr. tscheck; franz. Chéque, spr. schǟk'), im allgemeinen eine schriftliche, mit Ermächtigung des Bezogenen ausgestellte, meist bei Sicht zahlbare ...
Schecke
Schecke (Scheckenrock), s. Hänslein.
Scheda
Scheda (lat., v. Griech.), ein abgerissenes Stück besonders von der Papierstaude, um darauf zu schreiben; daher ein einzelnes Blatt, im Gegensatz zu einem Buch; erga schedam ...
Schede
Schede, 1) Paul, genannt Melissus, neulat. Dichter, geb. 20. Dez. 1539 zu Melrichstadt in Franken, gest. 3. Febr. 1602 in Heidelberg, studierte 1557–59 in Jena, seit 1561 in ...
Schedel
Schedel, Hartman, Geschichtschreiber, geb. 13. Febr. 1440 in Nürnberg, gest. daselbst 28. Nov. 1514, widmete sich, humanistisch gebildet, in Italien dem Studium der Medizin, ...
Scheder
Scheder, Georg, deutscher Admiral, geb. 19. April 1853 in Schweidnitz. trat 1870 in die Marine, wurde 1874 Leutnant zur See, 1885 Kapitänleutnant, 1891 Korvettenkapitän, 1897 ...
Schedewitz
Schedewitz, Dorf in der sächs. Kreis- und Amtsh. Zwickau, an der Zwickauer Mulde und der Staatsbahnlinie Werdau-Aue, mit Zwickau durch eine elektrische Straßenbahn verbunden, ...
Schedĭasma
Schedĭasma (griech.), das aus dem Stegreif nachlässig Gesagte, Geschriebene, Ausgeführte.
Schedĭr
Schedĭr, der hellste Stern (α) in der Kassiopeja, ein veränderlicher Stern, dessen Helligkeit zwischen 2,2. und 2,8. Größe schwankt.
Schédo Ferrōti
Schédo Ferrōti, Pseudonym, s. Fircks 1).
Schedŭla
Schedŭla (lat.), Diminutiv von Scheda (s. d.), Zettel, Blättchen. Pro s. disputieren, auf Universitäten: gedruckte Thesen öffentlich verteidigen.
Scheel [1]
Scheel, Mineral und Metall, s. Wolfram.
Scheel [2]
Scheel, Hans von, Nationalökonom, geb. 29. Dez. 1839 in Potsdam, gest. 27. Sept. 1901 in Berlin, studierte in Halle, Jena und Berlin, habilitierte sich 1867 für ...
Scheel-Plessen
Scheel-Plessen, Karl Theodor August, Graf von, schleswig-holsteinischer Staatsmann, geb. 18. März 1811 in Kiel, gest. 7. Juli 1892 zu Varese in Oberitalien, studierte die Rechte, ...
Scheelbleierz
Scheelbleierz, Mineral, soviel wie Wolframbleierz.
Scheele
Scheele, Karl Wilhelm, Chemiker, geb. 9. Dez. 1742 in Stralsund, konditionierte als Apothekergehilfe in Malmö und Stockholm und starb 21. Mai 1786 als Apotheker in Köping. Mit ...
Scheelesches Grün
Scheelesches Grün (Schwedischgrün, Mineralgrün), aus arsenigsaurem Kupfer bestehende grüne Farbe, wird aus einer heißen Lösung von Kupfervitriol durch eine Lösung von ...
Scheelesches Süß
Scheelesches Süß, soviel wie Glyzerin.
Scheelisieren
Scheelisieren, das Versüßen von Wein, Bier, Essig mit Glyzerin, was auch die Vollmundigkeit des Weines und Bieres erhöht
Scheelīt
Scheelīt ( Tungstein, Schwerstein), Mineral, wesentlich wolframsaurer Kalk Ca WO4, findet sich in tetragonalen Kristallen sowie in knospenförmigen Gruppen, meist grau, gelb, ...
Scheelĭum
Scheelĭum, soviel wie Wolfram.
Scheelsäure
Scheelsäure, soviel wie Wolframsäure.
Scheeplast
Scheeplast (spr. ßchep-, »Schiffslast«), früher niederländ. Frachtgewicht von 4000 Ponden, = 1976,36 kg.
Scheer
Scheer, Stadt im württemberg. Donaukreis, Oberamt Saulgau, an der Donau und der Staatsbahnlinie Ulm-Tuttlingen, 564 m ü. M., hat eine schöne kath. Kirche, eine Lorettokapelle, ...
Scheeren [1]
Scheeren, den Kohlenflözen eingelagerte oder dieselben regellos durchsetzende taube Bergmittel.
Scheeren [2]
Scheeren, Inseln, s. Schären.
Scheerer
Scheerer, Theodor, Chemiker und Mineralog, geb. 28. Aug. 1813 in Berlin, gest. 19. Juli 1875 in Dresden, studierte in Berlin und Freiberg, war 1833–39 praktischer Bergmann in ...
Scheergang
Scheergang (Schergang), s. Farbegang.
Scheerhorn
Scheerhorn, Berg, s. Tödi.
Schefer
Schefer, Leopold, Lyriker und Novellist, geb. 30. Juli 1784 zu Muskau in der Niederlausitz, gest. daselbst 16. Febr. 1862, besuchte das Gymnasium in Bautzen und beschäftigte sich ...
Scheffel [1]
Scheffel, früheres deutsches Maß für schüttbare Dinge: der preußische S. zu 16 Metzen = 54,9615 Lit., der bremische zu 16 Spind = 74,1039 L., der sächsische zu 16 Metzen = ...
Scheffel [2]
Scheffel, Joseph Viktor von, namhafter Dichter, geb. 16. Febr. 1826 in Karlsruhe, gest. daselbst 9. April 1886. Sein Vater war Major im badischen Geniekorps und Oberbaurat; seine ...
Scheffer
Scheffer, 1) Ary, franz. Maler, geb. 12. Febr. 1795 in Dordrecht, gest. 17. Juli 1858 in Argenteuil bei Paris, Sohn des Malers Johann Baptist S. aus Mannheim, eines Schülers ...
Scheffer-Boichorst
Scheffer-Boichorst, Paul, deutscher Geschichtsforscher, geb. 25. Mai 1843 in Elberfeld, gest. 17. Jan. 1902 in Berlin, studierte Geschichte, war 1871–75 Mitarbeiter an den ...
Schefferīt
Schefferīt, Mineral, s. Augit.
Scheffler
Scheffler, 1) Johann, unter dem Namen Angelus Silesius bekannter Mystiker und geistlicher Liederdichter, geb. 1624 in Breslau von protestantischen Eltern, gest. daselbst 9. Juli ...
Scheg
Scheg, Vorderstück des Vorstevens auf Holzschiffen.
Scheherezâde
Scheherezâde (Schehersad), die berühmte Märchenerzählerin in »Tausendundeine Nacht« (s. d.).
Schehol
Schehol, Stadt in China, s. Dschehol.
Schehr [1]
Schehr (Schehir, türk.), soviel wie Stadt.
Schehr [2]
Schehr (Schiher), südarab. Hafen, s. Makalla.
Schehr-i-sebs
Schehr-i-sebs (»grünende Stadt«), Hauptort des gleichnamigen ehemaligen Chanats in Turkistan, etwa 65 km südlich von Samarkand, besteht aus zwei durch den Ak-Darja getrennten ...
Scheibbs
Scheibbs, Marktflecken in Niederösterreich, 335 m ü. M., an der Erlaf und der Staatsbahnlinie Pöchlarn-Kienberg-Gaming, Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines ...
Scheibe [1]
Scheibe, im Maschinenwesen ein kurzer feststehender oder um eine zu seinen Endflächen senkrechte Achse rotierender Zylinder. Meist erscheint S. in Verbindung mit einem sie näher ...
Scheibe [2]
Scheibe, Zielobjekt beim Schießen, eine Platte aus Holz, Eisen, Pappe etc., in der Regel mit schwarzen konzentrischen Ringen um einen schwarzen Mittelpunkt (Schwarzes, Zentrum, ...
Scheibe [3]
Scheibe, 1) Dorf im preuß. Regbez. Breslau, Kreis Glatz, hat eine Privatirrenanstalt und (1905) 706 Einw. – 2) Dorf im Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt, Landratsamt ...
Scheibel
Scheibel, Johann Gottfried, luth. Theolog, geb. 16. Sept. 1783 in Breslau, gest. 21. März 1843 in Nürnberg, 1807 Prediger in Breslau, 1811 außerordentlicher und 1818 ...
Scheiben
Scheiben (Böden), s. Kupferblech.
Scheibenanker
Scheibenanker, eine von Edison eingeführte, aber nur selten angewendete Form des Ankers, bei der zu einer kreisförmigen Scheibe zusammengefügte, schief gegen den Halbmesser ...
Scheibenbäuche
Scheibenbäuche (Discobolidae), s. Fische, S. 607.
Scheibenberg
Scheibenberg, Stadt in der sächs. Kreish. Chemnitz, Amtsh. Annaberg, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Buchholz-Aue und Zwönitz-S., 669 m ü. M., hat eine evang. Kirche, ein ...
Scheibenblüten
Scheibenblüten, s. Kompositen, S. 348.
Scheibenfinger
Scheibenfinger, soviel wie Haftzeher, s. Geckonen.
Scheibenflechte
Scheibenflechte, s. Lecidea.
Scheibenhonig
Scheibenhonig, s. Honig.
Scheibenkolben
Scheibenkolben, s. Kolben.
Scheibenkünste
Scheibenkünste, s. Paternosterwerke.
Scheibenkupfer
Scheibenkupfer, soviel wie Rosettenkupfer, s. Kupfer, S. 829.
Scheibenkuppelung
Scheibenkuppelung, s. Kuppelungen, S. 849.
Scheibenmaschine
Scheibenmaschine, eine Elektrisiermaschine mit Glasscheibe; eine elektrische Maschine mit Scheibenanker (s. d.).
Scheibenmühle
Scheibenmühle, Mahlvorrichtung mit zwei eisernen, gegeneinander arbeitenden Scheiben, wie die Bogardusmühle, die Exzelsiormühle etc.
Scheibenmuschel
Scheibenmuschel, s. Austern, S. 163.
Scheibenpilze
Scheibenpilze (Discomycetes), Ordnung der Pilze (s. d., S. 884, 5).
Scheibenquallen
Scheibenquallen, s. Medusen.
Scheibenrad
Scheibenrad, ein aus einer massiven Scheibe bestehendes Rad (s. d.).
Scheibenreißen
Scheibenreißen, s. Kupfer, S. 829.
Scheibler
Scheibler, Karl, Chemiker, geb. 16. Febr. 1827 in Gemehret bei Eupen, gest. 2. April 1899 in Berlin, studierte in Berlin, wurde 1858 leitender Chemiker der pommerschen ...
Scheich
Scheich (arab., »Greis«), soviel wie Ältester, bei den arabischen Nomaden Häuptling eines Stammes; Gelehrter; Oberhaupt eines religiösen Ordens; im Libanon niederer ...
Scheich Sa'd
Scheich Sa'd, Hauptort des Sandschaks Hauran im asiatisch-türk. Wilajet Syrien, Sitz des Mutesarrif vom Hauran, ärmliches Dorf, 490 m hoch am Rande der fruchtbaren Ebene ...
Scheich Said
Scheich Said, Vorgebirge an der Südwestspitze Arabiens, Perim gegenüber, an der Straße Bab el Mandeb. Der Platz beherrscht Perim und ist daher militärisch wichtig. S. wurde ...
Scheich ul-Islâm
Scheich ul-Islâm (arab.) heißt in der Türkei das geistliche Oberhaupt der Muslime. Er wird vom Sultan eingesetzt, hat die strenge Beobachtung des Religionsgesetzes zu ...
Scheid
Scheid, Kaspar, s. Scheidt.
Scheide
Scheide (Mutterscheide, Vagina), der Teil der weiblichen Geschlechtsorgane, in den bei der Begattung das männliche Glied aufgenommen wird. Sie bildet das äußerste Stück des ...
Scheideck
Scheideck (Scheidegg), zwei Bergpässe im schweizerischen Kanton Bern: 1) Die Große S., 1961 m, bildet den Übergang aus dem Hasle- (Meiringen) in das Grindelwaldtal und bietet ...
Scheideerze
Scheideerze (Scheiderze), s. Aufbereitung, S. 86.
Scheideform
Scheideform, s. Dublette.
Scheidegold
Scheidegold, das durch Scheidung gewonnene seine Gold.
Scheidegut
Scheidegut, die der Scheidung zu unterwerfende Goldsilberlegierung.
Scheidehammer
Scheidehammer, s. Aufbereitung, S. 86.
Scheidekunst
Scheidekunst (Scheidekunde), soviel wie Chemie.
Scheidemantel
Scheidemantel, Karl, Bühnensänger (Bariton), geb. 21. Jan. 1859 in Weimar, als Seminarist daselbst Gesangschüler von Bodo Borchers, war seit 1878 Mitglied des dortigen ...
Scheidemauer
Scheidemauer, s. Mauer, S. 446.
Scheidemünze
Scheidemünze, zur Ausgleichung im täglichen Verkehr dienende Kleinmünzen, die wegen starker Abschleifung und höherer Prägekosten größern Nominalwert haben, als ihnen nach ...
Scheidenbruch
Scheidenbruch, s. Bruch, S. 472.
Scheidenentzündung
Scheidenentzündung (Vaginitis, Kolpitis) entsteht sehr häufig durch Fremdkörper (z. B. unzweckmäßige Pessarien), ferner durch starke Ätzmittel, die, in die Scheide gebracht, ...
Scheidenflügler
Scheidenflügler, s. Käfer.
Scheidenkatarrh
Scheidenkatarrh, ansteckender (Knötchenseuche), eine erst in den 1890er Jahren bekannt gewordene, seitdem aber weitverbreitete, ansteckende Geschlechtskrankheit der Rinder. Es ...
Scheidenklappe
Scheidenklappe, s. Scheide.
Scheidenmuschel
Scheidenmuschel, soviel wie Messerscheide.
Scheidennekrose
Scheidennekrose, s. Scheidenkatarrh.
Scheidenschnabel
Scheidenschnabel (Chionis Forst.), Watvögelgattung aus der Familie der Scheidenschnäbel (Chionididae), hühnerähnliche Vögel mit mittellangem. Schnabel, knöcherner oder ...
Scheidenvorfall
Scheidenvorfall (Prolapsus), das Heraustreten eines Teiles oder der ganzen Wand der Scheide aus ihrer natürlichen Lage infolge einer Erschlaffung der normalen Befestigungen und ...
Scheiderze
Scheiderze, s. Aufbereitung, S. 86.
Scheideschlamm
Scheideschlamm, s. Zucker.
Scheidetrichter
Scheidetrichter, Apparat zur Trennung von Flüssigkeiten, die sich nicht miteinander mischen. Der meist aus Glas hergestellte S. besteht aus einem kugel- oder eiförmigen Körper, ...
Scheidewasser
Scheidewasser, s. Salpetersäure.
Scheidingen
Scheidingen, s. Burgscheidungen.
Scheidt [1]
Scheidt, Dorf im preuß. Regbez. Trier, Kreis Saarbrücken, Knotenpunkt der preußischen Staatsbahnlinien Saarbrücken-S. und St. Ingbert-Saarbrücken sowie Homburg-S. der ...
Scheidt [2]
Scheidt, 1) (Scheid, Scheit) Kaspar, deutscher Schriftsteller des 16. Jahrh., wirkte als Schulmeister in Worms, wo er 1565 mit Frau und Kindern an der Pest starb. S. war der ...
Scheidung [1]
Scheidung (Erzscheidung), s. Aufbereitung.
Scheidung [2]
Scheidung, soviel wie Ehescheidung (s. Eherecht, S. 406, V). S. von Tisch und Bett, Bezeichnung für die bloße Beseitigung des ehelichen Zusammenlebens, ohne daß dadurch das ...
Scheiern
Scheiern, im 15. und 16. Jahrh. ein Doppelbecher (s. d.) aus Metall.
Scheikh
Scheikh, s. Scheich.
Schein [1]
Schein in subjektivem Sinn entsteht dann, wenn unsre Auffassung eines Sachverhalts mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmt. Die Ursache dieses Mißverhältnisses liegt entweder, ...
Schein [2]
Schein, Johann Hermann, Komponist, geb. 20. Jan. 1586 zu Grünhain in Sachsen, gest. 19. Nov. 1630 in Leipzig, war Diskantist der Dresdener Hofkapelle, besuchte dann die ...
Scheinangriff
Scheinangriff, kräftiger, aber nicht Entscheidung suchender Angriff an einer Stelle des Schlachtfeldes, auf die die Aufmerksamkeit des Gegners gezogen werden soll, um sie vom ...
Scheinbare Größe
Scheinbare Größe (scheinbarer Durchmesser) eines Himmelskörpers, der Winkel, den zwei vom Auge nach den beiden Enden eines Durchmessers desselben gezogene Gerade einschließen. ...
Scheinbarer Ort
Scheinbarer Ort eines Himmelskörpers, s. Astronomischer Ort.

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