Слова на букву saar-senk (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву saar-senk (8408)

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Scheinbeere [1]
Scheinbeere, Fruchtstand, s. Beere.
Scheinbeere [2]
Scheinbeere (Teeheide), s. Gaultheria.
Scheindreher
Scheindreher, Gewebe, deren Bindeart ermöglicht, daß sich 3,4 oder 5 Fäden eng aneinander legen, während darauf senkrecht oder wagerecht eine Lücke entsteht, so daß dem ...
Scheineibe
Scheineibe, s. Cephalotaxus.
Scheineller
Scheineller, s. Clethra.
Scheiner
Scheiner, 1) Christoph, einer der ersten Beobachter der Sonnenflecke, geb. 25. Juli 1573 zu Wald bei Mindelheim in Schwaben, gest. 18. Juni 1650 in Neiße, trat 1595 in den ...
Scheinerscher Versuch
Scheinerscher Versuch. Bringt man vor das Auge ein Kartenblatt mit zwei seinen Nadelstichen, die noch nicht um den Durchmesser der Pupille voneinander abstehen, und blickt durch ...
Scheinfeld
Scheinfeld, Bezirksamtsstadt und Luftkurort im bayr. Regbez. Mittelfranken, an der Scheine, hat eine kath. Kirche, Synagoge, Amtsgericht, bedeutende Viehmärkte und (1905) 1262 ...
Scheinfrucht
Scheinfrucht (Halb-, Achsen-, Sammelfrucht), s. Frucht, S. 177.
Scheinfüßchen
Scheinfüßchen, s. Pseudopodien.
Scheingehen
Scheingehen, s. Bahrrecht.
Scheingeld
Scheingeld, s. Antizipationsscheine.
Scheingelenk
Scheingelenk, s. Gelenk.
Scheingeschäft
Scheingeschäft (simuliertes Geschäft, Simulation), ein Geschäft, bei dem die Interessenten darüber, daß sie nur zum Schein handeln, einverstanden sind, und das, weil es an ...
Scheingräser
Scheingräser, s. Cyperazeen.
Scheinkauf
Scheinkauf, ein nur zum Schein vorgenommenes Kaufgeschäft. Es wird nicht selten von einem zahlungsunfähigen Schuldner vorgenommen, um den Gläubigern ein Exekutionsobjekt, ...
Scheinknollen
Scheinknollen, soviel wie Luftknollen, s. Orchideen, S. 97.
Scheinparenchym
Scheinparenchym, soviel wie Pseudoparenchym.
Scheinschmarotzer
Scheinschmarotzer, s. Epiphyten.
Scheintod
Scheintod (Asphyxia), Zustand, in dem das Leben erloschen zu sein scheint, aber in Wirklichkeit nicht vollständig erloschen ist. Als Eintrittspunkt des Todes sieht man ...
Scheinwerfer
Scheinwerfer, starke elektrische Bogenlichter mit parabolischem Reflektor, auch mit Fresnelschen Linsen, wie sie auf Leuchttürmen angewendet werden. Man baut S. für festen ...
Scheinzwitterigkeit
Scheinzwitterigkeit, s. Blütenbestäubung, S. 90.
Scheit
Scheit, Kaspar, s. Scheidt.
Scheitel
Scheitel eines Winkels heißt der Punkt, von dem die beiden den Winkel einschließenden Geraden (die Schenkel des Winkels) ausgehen; s. Winkel. – S. des Kopfes, s. Kopf.
Scheitelabstand
Scheitelabstand (Zenitabstand, Zenitdistanz) eines Gestirns ist der Bogen des Höhenkreises zwischen dem Stern und dem Zenit, gleich 90° weniger der Höhe des Gestirns.
Scheitelaffen
Scheitelaffen, s. Affenfelle.
Scheitelauge
Scheitelauge (Stirn- oder Pariëtalauge), ein unpaares Auge, das bei manchen Reptilien der Gegenwart noch ziemlich gut erhalten ist und den ausgestorbenen als drittes Auge gedient ...
Scheitelbein
Scheitelbein, s. Schädel, S. 666.
Scheitelgebirge
Scheitelgebirge, s. Gebirge, S. 408.
Scheitelgleichung
Scheitelgleichung, s. Kegelschnitte, S. 803 (5).
Scheitelhaltung
Scheitelhaltung, s. Kanäle, S. 537.
Scheitelkapelle
Scheitelkapelle, s. Lady-chapel.
Scheitelkreis
Scheitelkreis (Vertikalkreis), s. Höhenkreis.
Scheitelpunkt
Scheitelpunkt, s. Zenit.
Scheitelrecht
Scheitelrecht, vertikal geradlinig.
Scheitelwert
Scheitelwert, von einer Anzahl unter sich vergleichbarer und nach ihrer Größe in gleichartige Gruppen geordneter Gegenstände die Gruppe größter Häufigkeit. Der S. gibt also ...
Scheitelwinkel
Scheitelwinkel (veraltet Vertikalwinkel), zwei Winkel, die den Scheitel gemein haben, und bei denen jedesmal die Schenkel des einen durch Verlängerung der Schenkel des andern ...
Scheitelzelle
Scheitelzelle, die an der Spitze mancher wachstumsfähiger Pflanzenorgane befindliche Zelle, die durch regelmäßige Teilungen fortgesetzt neue Zellen des Organs hervorbringt (s. ...
Scheiterhaufen
Scheiterhaufen, ein locker aufgeschichteter Holzhausen zur Verbrennung eines Toten (s. Totenbestattung) oder zur Bestrafung eines Verurteilten durch den Feuertod. Besonders die ...
Scheiterhäule
Scheiterhäule, Berg, s. Stromberg.
Scheitern
Scheitern, das Zerschlagen eines Schiffes durch die Stoßkraft des Seegangs auf Klippen und Rissen oder an harter, felsiger Küste. Vgl. Schiffbruch und Strandung.
Scheithauer
Scheithauer, Karl Friedrich, Stenograph und Schriftsteller (Pseudonym Kallistophanes von Theben) in Leipzig, geb. 21. Sept. 1873 in Xions (Provinz Posen), veröffentlichte 1892 ...
Scheitrecht
Scheitrecht, nach dem »Scheit« (Richtscheit), geradlinig; scheitrechter Bogen, ein gewölbter Sturz (s. Bogen, Fig. 14, S. 137).
Scheißbeeren
Scheißbeeren, s. Rhamnus.
Scheksna
Scheksna, schiffbarer Fluß im europ. Rußland, ein Abfluß des Bjelo-Osero (s. d.), fließt in südöstlicher Richtung durch die Gouvernements Nowgorod und Jaroslaw und fällt ...
Schelam
Schelam, britisch-ind. Stadt, s. Salem 2).
Schelch
Schelch, s. Hirsch, S. 367.
Schelde
Schelde (franz. Escaut, bei den Alten Scaldis), Fluß in Nordfrankreich und Belgien, entspringt im franz. Depart. Aisne bei Catelet (100 m ü. M.), wird bald durch den Kanal von ...
Schele
Schele, Friedrich Rabod, Freiherr von, preuß. General, geb. 15. Sept. 1847 in Berlin, gest. daselbst 20. Juli 1904, wurde, im Kadettenkorps erzogen, 1865 Leutnant, war 1879–87 ...
Schele von Schelenburg
Schele von Schelenburg, Georg Viktor Friedrich Dietrich, Freiherr, hannov. Staatsmann, geb. 8. Nov. 1771 in Osnabrück, gest. 5. Sept. 1844 in Schelenburg, studierte 1789–92 die ...
Scheler
Scheler, August, franz. Philolog, geb. 6. April 1819 zu Ebnat im Kanton St. Gallen, gest. 17. Nov. 1890 in Brüssel, lebte seit 1839 in Brüssel, wo er 1853 zum königlichen ...
Schelf
Schelf, an Küsten das Gebiet zwischen der Grenze der dauernden Meeresbedeckung und dem Steilabfall.
Schelfhout
Schelfhout, Andreas, holländ. Maler, geb. 16. Febr. 1787 im Haag, gest. daselbst 19. April 1870, bildete sich bei dem Theatermaler Breckenheimer zum Landschaftsmaler aus und ...
Schelhorn
Schelhorn, Johann Georg, Literator, geb. 8. Dez. 1694 in Memmingen, gest. 31. März 1773 als Superintendent daselbst, Verfasser zahlreicher Beiträge zur Kirchen- und ...
Scheliff
Scheliff, längster Fluß Algeriens, entsteht in der Provinz Oran aus zwei Quellflüssen, von denen der eine vom Dschebel Amur (Südrand der Steppe), der andre von den ...
Schelklingen
Schelklingen, Stadt im württemberg. Donaukreis, Oberamt Blaubeuren, an der Aach, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Ulm-Tuttlingen und Reutlingen-S., 538 m ü. M., hat 2 kath. ...
Schell
Schell, Hermann, kath. Theolog, geb. 28. Febr. 1850 zu Freiburg i. Br., gest. 31. Mai 1906 in Würzburg, wo er seit 1884 als ordentlicher Professor der Apologetik und ...
Schellack
Schellack (engl. shell-lac, shellac, Tafellack, Plattlack, Lacca in tabulis), aus dem Gummilack abgeschiedenes Harz, wird in Indien erhalten, indem man den rohen oder durch ...
Schellbeere
Schellbeere, s. Rubus, S. 215.
Schelle
Schelle (Tintinnabulum), Glocke von hart geschlagenem Messing- oder Neusilberblech, oder aus Glockenmetall gegossene Hohlkugel (Zimbel) mit einem eingeschlossenen Eisenstück zu ...
Schellenbaum [1]
Schellenbaum, Pflanze, s. Cerbera u. Thevetia.
Schellenbaum [2]
Schellenbaum, ein zur Zeit der Türkenkriege in die deutschen Regimentsmusiken gekommenes, ursprünglich türkisches Rassel- oder Klingelinstrument, auch Mohammedsfahne oder ...
Schellenberg [1]
Schellenberg, Grafschaft, s. Liechtenstein, S. 535.
Schellenberg [2]
Schellenberg, 1) Stadt, s. Augustusburg. – 2) (magyar. Sellemberk) Großgemeinde im ungar. Komitat Hermannstadt (Siebenbürgen), an den Staatsbahnlinien Hermannstadt-Fogaras, ...
Schellenmetall
Schellenmetall, Kupferzinnlegierung mit 14 oder 20 Proz. Zinn, ist in der Farbe dem Neusilber ähnlich und dient zu Schellen und Klingeln.
Schellente
Schellente, s. Enten, S. 834.
Schellentracht
Schellentracht, eine bei Männern und Frauen übliche Stutzertracht, die Ende des 13. Jahrh. zuerst auftrat, gegen Ausgang des 14. allgemein wurde und sich trotz aller ...
Scheller
Scheller, Immanuel Johann Gerhard, Lexikograph, geb. 22. März 1735 in Ihlow bei Dahme, gest. 5. Juli 1803 in Brieg, studierte 1757–60 in Leipzig und ward 1761 Rektor zu Lübben ...
Schellfisch
Schellfisch (Gadus Gthr.), Gattung der Weichflosser und der Familie der Schellfische (Gadidae), Fische mit mehr oder weniger verlängertem, mit kleinen, weichen, zahnrandigen ...
Schellhammer
Schellhammer, ein Setzhammer zur Ausbildung der Schließköpfe an Nieten.
Schelling
Schelling, 1) Friedrich Wilhelm Joseph von, deutscher Philosoph, geb. 27. Jan. 1775 zu Leonberg in Württemberg, gest. 20. Aug. 1854 im Bad Ragaz in der Schweiz, studierte in ...
Schellkraut
Schellkraut (Schöllkraut), s. Chelidonium.
Schellöchen
Schellöchen (Schelluh, Schlöch), Berberstamm, s. Berber.
Schellstück
Schellstück, soviel wie Schwarte (Brett).
Schelm
Schelm (aus mittelhochd. schelme, »Pest, Seuche, Aas«, wie es noch heute in Bayern und Tirol gebraucht wird, wo Viehschelm eine dem Pestmann ähnliche Personifikation der ...
Schelmenroman
Schelmenroman, deutsche Bezeichnung für einen Roman in dem gusto picaresco (Spitzbubenstil), der, nachdem Mendoza in seinem »Lazarillo de Tormes« (1553) ein Muster der Gattung ...
Schelmuffsky
Schelmuffsky, deutscher Lügenroman des 17. Jahrh. von Christian Reuter (s. d. 1).
Schelon
Schelon (Schelonj), Zufluß des Ilmensees in ben russ. Gouvernements Pskow und Nowgorod, mündet an der Südwestseite; 229 km lang, wovon 40 km schiffbar.
Schelpen
Schelpen, das von den Wellen an die Küste geworfene kleine Muschelwerk.
Schelper
Schelper (eigentlich Buck), Otto, Bühnensänger (Bariton), geb. 10. April 1840 in Rostock, gest. 10. Jan. 1906 in Leipzig, ging mit 16 Jahren in Bremen als Schauspieler zum ...
Scheltopusik
Scheltopusik, s. Panzerschleiche.
Schēma
Schēma (griech.), eigentlich Gestalt oder Figur; dann im allgemeinen jede Form, die als Muster, Zeichen oder Leitfaden für die Anordnung, Untersuchung oder Darstellung eines ...
Schĕma
Schĕma (hebr., auch Sch'ma Israel, »höre, Israel!«), Anfang und Name eines die Bibelstellen 5. Mos. 6, 4–9; 11, 13–22; 4. Mos. 15, 37–41 umfassenden Hauptteils des ...
Schemacha
Schemacha (Schamacha), Hauptstadt des gleichnamigen Kreises (6667 qkm mit [1897] 121,645 Einw., meist Tataren) im russisch-transkaukas. Gouv. Baku, nahe dem rechten Ufer des ...
Schemal
Schemal, ein Nordwestwind im Golf von Persien.
Schematisieren
Schematisieren, ein Schema (s. d.) aufstellen, etwas in ein Schema bringen. Schematismus, entwurfsartige Form; Gestaltungs-, Erscheinungsform, im übeln Sinn Erklärungsart und ...
Schembert
Schembert, s. Schönbart.
Schemen
Schemen (mittelhochd. schime, vielleicht vom griech.-lat. schema), wesenloses Schattenbild.
Schemnitz
Schemnitz (magyar. Selmecz- és Bélabánya, spr. schélmetz ésch béhlabánja), königliche freie Bergstadt mit geordnetem Magistrat, Sitz des ungarischen Komitats Hont, an der ...
Schemnitzer Erzgebirge
Schemnitzer Erzgebirge, s. Ungarisches Erzgebirge.
Schemyl
Schemyl, Tscherkessenanführer, s. Schamyl.
Schenck
Schenck, Johann, Komponist, s. Schenk 1).
Schenckendorff
Schenckendorff, Emil von, preuß. Abgeordneter, geb. 21. Mai 1837 in Soldin (Neumark), wurde Offizier, trat 1867 in den Reichstelegraphendienst und nahm, seit 1873 ...
Schendawin
Schendawin (Schendauin, Gesiret-Schandauil), Flecken im Distrikt Schag der ägypt. Provinz (Mudirieh) Girgeh, am linken Nilufer, Dampferstation; großer Wochenmarkt, (1897) 6668 ...
Schendel
Schendel, Petrus van, holländ. Maler, geb. 21. April 1806 in Ter Heijde bei Breda, gest. 28. Dez. 1870 in Brüssel, lernte in Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen und machte sich ...
Schendi
Schendi, Hauptstadt der Landschaft Dar Schendi im alten Fundschreich (s. Fundsch), am rechten Nilufer, unterhalb der sechsten Katarakte, gegenüber Metammeh; vor der Eroberung ...
Schenectady
Schenectady (spr. ßkĕnécktĕdì), Hauptstadt der gleichnamigen Grafschaft im nordamerikan. Staate New York, am Mohawkfluß und Eriekanal, Bahnknotenpunkt, altertümliche Stadt, ...
Schenefeld
Schenefeld, Dorf im preuß. Regbez. Schleswig, Kreis Rendsburg, hat eine evang. Kirche, ein Amtsgericht, Grützmüllerei, Holzsägerei, Branntweinbrennerei, Bierbrauerei, ...
Schenie
Schenie, s. Dizaine.
Schenk
Schenk, 1) (Schenck) Johann, Komponist, geb. 30. Nov. 1753 in Wiener-Neustadt, gest. 29. Dez. 1836 in Wien, Schüler Wagenseils, lebte ohne Anstellung als Musiklehrer in Wien und ...
Schenkan
Schenkan, chines. Generalgouvernement, umfaßt die Gouvernements Schensi und Kansu, 520,000 qkm mit 19 Mill. Einw. Sitz des Vizekönigs ist Ninghia an der Großen Mauer im Tal des ...
Schenkbier
Schenkbier ( Winterbier), s. Bier, S. 846.
Schenkel [1]
Schenkel, s. Bein; s. auch Winkel und Heber.
Schenkel [2]
Schenkel, 1) Daniel, prot. Theolog, geb. 21. Dez. 1813 in Dägerlen (Kanton Zürich), gest. 19. Mai 1885 in Heidelberg, habilitierte sich 1838 als Privatdozent in Basel, ward 1841 ...
Schenkelbeuge
Schenkelbeuge, die von der Hüfte nach den Geschlechtsteilen verlaufende Vertiefung, die den Unterleib gegen das Bein begrenzt.
Schenkelbruch
Schenkelbruch, der Knochenbruch des Oberschenkels (s. Knochenbrüche); dann auch das Hervortreten eines Darmteils durch den Schenkelring unter die Haut (s. Bruch, S. 472).
Schenkeldeich
Schenkeldeich, s. Deich, S. 589.
Schenkelgänger
Schenkelgänger, s. Reitkunst, S. 774.
Schenkelgeschwulst
Schenkelgeschwulst, s. Einschuß.
Schenkelheber
Schenkelheber, s. Heber.
Schenkelkanal
Schenkelkanal, s. Leistengegend.
Schenkelnerv
Schenkelnerv, s. Bein.
Schenkelring
Schenkelring, s. Leistengegend; S. bei Insekten, s. d., S. 859.
Schenkelschlagader
Schenkelschlagader, s. Bein.
Schenkelstürzung
Schenkelstürzung, s. Rad, S. 546.
Schenkelton
Schenkelton, s. Lungenentzündung, S. 850.
Schenkelwespen
Schenkelwespen, s. Chalcidier.
Schenkendorf
Schenkendorf, Max, Dichter, geb. 11. Dez. 1783 in Tilsit, gest. 11. Dez. 1817 in Koblenz, studierte in Königsberg Kameralwissenschaften und wurde hierauf als Referendar bei der ...
Schenkl
Schenkl, 1) Karl, Philolog, geb. 11. Dez. 1827 in Brünn, gest. 20. Sept. 1900 in Graz, studierte seit 1845 in Wien und wurde 1851 Lehrer am Gymnasium auf der Kleinseite in Prag, ...
Schenklengsfeld
Schenklengsfeld, Flecken im preuß. Regbez. Kassel, Kreis Hersfeld, an der Solz, hat eine evang. Kirche, Synagoge, Amtsgericht, Zigarrenfabrikation, Molkerei und (1905) 937 Einw.
Schenkmaß
Schenkmaß, früheres Kleinverkehrsmaß für Getränke: in Weimar 2 Nösel = 0,896 Lit., in Nürnberg 16/17 Visiermaß = 1,078 L., in Württemberg 10/11 Helleichmaß = 4 Quart ...
Schenkung
Schenkung (Donatio), im weitern Sinne jeder Akt der Liberalität, d.h. jede Handlung, vermöge deren man jemand aus freier Gunst irgendwelchen Vorteil zuwendet; im engern und ...
Schenkungssteuer
Schenkungssteuer, eine Verkehrssteuer (s. d.), welche die Schenkungen beweglichen oder unbeweglichen Vermögens unter Lebenden trifft. Sie ist eine notwendige Ergänzung zur ...
Schenkwirt
Schenkwirt, s. Gastwirt.
Schénschin
Schénschin, Afanassij Afanasjewitsch, russ. Lyriker, geb. 4. Dez. (22. Nov.) 1820 auf dem Erbgute seiner Familie, Nowoßelki im Kreis Mzensk des Gouv. Orel, gest. 4. Dez. (22. ...
Schensi
Schensi, Provinz im nordwestlichen China (s. Karte »China und Japan«), grenzt im N. an das Land der Ordos (s. d.), von diesem durch die Große chinesische Mauer getrennt; im O. ...
Schenute
Schenute, gest. wahrscheinlich 1. Juli 451, seit 371 Mönch, um 385 Abt des Klosters Atripe am westlichen Nilufer in Oberägypten, Verfasser zahlreicher Mönchsschriften (hrsg. ...
Scheol
Scheol (hebr., »Abgrund«), bei den Hebräern poetische Bezeichnung des Unterirdischen, dem der Mensch im Tod anheimfällt, der finstern Stätte des Schweigens und der ...
Schepel
Schepel, altes holländ. Getreidemaß zu 4 Vierdevats = 1/4 Mud oder 27,814 Lit., später zeitweise 1/10 Zak = 10 L.; im Kaplande jetzt 1/4 Mud (engl. Muid) oder 1 Winchester ...
Scher Ali
Scher Ali, s. Schir Ali.
Scher'
Scher' (türk.), s. Scher'i.
Scher'i
Scher'i (Scher', Scher'i-Scherîf, arab.-türk.), bei den Türken übliche Bezeichnung des religiösen Gesetzes (rein arabisch Scharî'a, s. d).
Scher'i-Scherîf
Scher'i-Scherîf, s. Scher'i.
Scherbank
Scherbank und Scherbaum, s. Weben.
Scherbe [1]
Scherbe (auch der Scherben), eigentlich das Bruchstück eines irdenen Gefäßes; in der Keramik technischer Ausdruck für die Masse desselben.
Scherbe [2]
Scherbe (Scherbel, Schirbel), ein Kasten ohne Boden zum Messen der Erze und der Beschickung, etwa 3–4 Zentner fassend.
Scherbengericht
Scherbengericht, s. Ostrazismus.
Scherbenkobalt
Scherbenkobalt, alter bergmännischer Name für das natürlich vorkommende Gediegen Arsen.
Scherbet
Scherbet (arab., »Trank«, davon ital. Sorbetto), im Orient kühlendes Getränk, Limonade, in Persien Bestandteil der täglichen Mahlzeit.
Scherbin
Scherbin, Ort in der ägypt. Provinz (Mudirieh) Gharbieh in Unterägypten mit (1897) 6310 Einw.
Scherbitz
Scherbitz (Alt-S.), s. Schkeuditz.
Scherbretternetz
Scherbretternetz, s. Fischerei, S. 613.
Schere [1]
Schere, Schneidwerkzeug, s. Scheren. Beim Feldbrückenbau gebrauchtes Gestell aus 2 Stangen, die nahe den obern Enden zusammengebunden mit den untern Enden in das Bett eines ...
Schere [2]
Schere, taube Schicht von geringer Mächtigkeit in einem Kohlenflöz; auch soviel wie Gabeldeichsel (s. d.) oder Flasche (s. Kloben). Nürnberger S., ein aus gelenkig verbundenen, ...
Scheremetjew
Scheremetjew, alte, mit den Romanows (s. d.) verwandte russische Familie. Iwan Wasiljewitsch S., Bojar, zeichnete sich unter der Regierung Iwans IV., des Schrecklichen, gegen die ...
Scheren der Haustiere
Scheren der Haustiere, das Abscheren der glatten Deckhaare beim Pferd, Rind und Sch wein. Ursprünglich sollte das Scheren dem Pferde nur besseres Aussehen geben, daß Pferd ...
Scheren [1]
Scheren, Schneidwerkzeuge mit zwei Schneiden (Blättern, Messern, Klingen), die derart gegeneinander bewegt werden, daß sie ein dazwischen gebrachtes Arbeitsstück zerteilen. Man ...
Scheren [2]
Scheren, bei der Appretur der Gewebe die auf deren Oberfläche stehenden Härchen oder Fäserchen durch Abschneiden entfernen (s. Appretur); in der Weberei die Kettenfäden nach ...
Scherenasseln
Scherenasseln, s. Asseln.
Scherenberg [1]
Scherenberg, Schloßruine, s. Gemünden 1).
Scherenberg [2]
Scherenberg, 1) Christian Friedrich, Dichter, geb. 5. Mai 1798 in Stettin, gest. 9. Sept. 1881 in Zehlendorf bei Berlin, war erst zum Kaufmann bestimmt, kam dann, 15 Jahre alt, ...
Scherende Flechte
Scherende Flechte (Herpes tonsurans), s. Flechte.
Scherengebiß
Scherengebiß, eine abnorme Form der Backenzahnreihen beim Pferde. Dieselben stehen normal im Oberkiefer etwas weiter auseinander, haben auch breitere Kauflächen als im ...
Scherenkran
Scherenkran, s. Kran, S. 568.
Scherenkrebse
Scherenkrebse (Hummern, Astacidae), Familie der Krebse (s. d.).
Scherenschnabel
Scherenschnabel (Rhynchops L.), Gattung der Möwen (Laridae), Vögel mit mehr als kopflangem, scherenblattartig komprimiertem Schnabel, an dem der Oberschnabel um ein Drittel ...
Schérer
Schérer (spr. -rǟr), 1) Barthélemy Louis Joseph, franz. General, geb. 18. Dez. 1747 in Delle bei Belfort, gest. 19. Aug. 1804, trat in österreichische, dann in holländische ...
Scherer
Scherer, 1) Georg, Dichter, geb. 16. März 1828 in Dennenlohe bei Ansbach, studierte in München Philosophie und Philologie, wurde nach größern Studienreisen 1865 Dozent für ...
Scherf
Scherf (Scherflein, Schärff, scharfer Pfennig, Hahnköpfchen, Helbing, Helblinger), kleiner Teil eines Ganzen und besonders alte deutsche Münze aus sehr dünnem Silber und ...
Scherfestigkeit
Scherfestigkeit, s. Festigkeit, S. 466.
Scherff
Scherff, Wilhelm von, preuß. General, geb. 6. Febr. 1834 in Frankfurt a. M., trat 1852 in die preußische Armee, machte die Feldzüge 1866 und 1870/71 als Generalstabsoffizier ...
Scherflein
Scherflein, s. Scherf.
Scherg
Scherg, s. Stör.
Schergang
Schergang, s. Farbegang.
Scherge
Scherge (althochd. scario, »Ordner«), Polizei-, Gerichtsdiener, jetzt nur mit übler Nebenbedeutung: Büttel, Henkersknecht.
Schergenbach
Schergenbach (Schalkelbach), der Fluß des Val Samnaun in Graubünden, entspringt im Massiv des Piz Muttler (3298 m), liegt bei dem Talort Samnaun (Samagnum) 1832 m, bei Compatsch ...
Schergi
Schergi (arab.), soviel wie Osten.
Scherĭa
Scherĭa, in der mythischen Geographie der Griechen eine gesegnete Insel, auf der die Phäaken (s. d.) unter König Nausithoos wohnten. Hierher kam Odysseus auf seinen Irrfahrten. ...
Scheriat
Scheriat, s. Schari' a.
Scheriat el Kebir
Scheriat el Kebir (»der große Tränkplatz«), arab. Name des Jordans (oft auch nur esch-Scheria).
Scherîf
Scherîf (arab., »edel«), in arabischen Ländern Name der Abkömmlinge des Propheten Mohammed, die in Persien und der Türkei meist Seijid (s. d.) heißen. Die Listen der ...
Schering
Schering, E., s. Chemische Fabrik auf Aktien etc.
Scherisebz
Scherisebz, Stadt, soviel wie Schehr-i-sebs (s. d.).
Scherlebeck
Scherlebeck, Bauerschaft, zu Recklinghausen (s. d.) gehörig, hat eine evang. Kirche und (1905) 2003 Einw.
Scherlievo
Scherlievo (spr. ßkerljēwo), s. Radesyge.
Scherm [1]
Scherm (Schachtrecht), die Breite des längs einer Erzlagerstätte verliehenen Grubenfeldes.
Scherm [2]
Scherm, an den Küsten des Roten Meeres und jetzt allgemein die kurzen, nur etwa 1 km weit in das Land sich erstreckenden und selten mehr als 20 m tiefen Buchten, sofern sie ...
Schermaschine
Schermaschine, eine Appreturmaschine zum Abschneiden der Härchen an der Oberfläche von Geweben (s. Tafel »Appreturmaschinen«, S. II), eine ähnliche Maschine der ...
Schermaus
Schermaus, s. Wühlmaus.
Schermesser
Schermesser, die Messer des Scherzylinders einer Schermaschine; auch soviel wie Rasiermesser.
Scherr
Scherr, Johannes, Schriftsteller, geb. 3. Okt. 1817 in Hohenrechberg bei Schwäbisch-Gmünd, gest. 21. Nov. 1886 in Zürich, besuchte das Gymnasium in Gmünd und die ...
Scherrahmen
Scherrahmen (Schermühle), s. Weben.
Scherrebek
Scherrebek, s. Nordische Kunstweberei, S. 762.
Scherres
Scherres, Karl, Maler, geb. 31. März 1833 zu Königsberg i. Pr., bildete sich seit 1849 auf der dortigen Akademie zum Landschaftsmaler aus, unternahm 1853 mit seinem Lehrer ...
Scherschel
Scherschel (Cherchell), befestigte Hafenstadt im franz. Depart. Algier, mit Eisengruben, Baumwollbau und Kochenillekultur und (1901) 4235 (als Gemeinde 9088) Einw. Dabei die ...
Scherte
Scherte, s. Cicuta.
Schertelshöhle
Schertelshöhle, s. Wiesensteig.
Schertlin von Burtenbach
Schertlin von Burtenbach (Schärtlin), Sebastian, Landsknechthauptmann, geb. 12. Febr. 1496 zu Schorndorf in Württemberg, gest. 18. Nov. 1577, studierte in Tübingen, widmete ...
Scherung
Scherung, s. Elastizität, S. 590.
Scherweiler
Scherweiler, Dorf im deutschen Bezirk Unterelsaß, Kreis und Kanton Schlettstadt, an der Eisenbahn Schlettstadt-Zabern, hat eine kath. Kirche, Synagoge, Woll- und ...
Scherwenzeln
Scherwenzeln (scharwenzeln, v. franz. servant, Diener), sich mit Kratzfüßen drehen und wenden.
Scherwolle
Scherwolle, die beim Scheren des Tuches abfallenden Flocken, dient zur Darstellung von Samttapeten und Samtpapier.
Scherz
Scherz (von scherzen [s. d.] abgeleitet, das ursprünglich »mutwillig springen, tändeln, kosen« bedeutet) ist sowohl der Gegensatz zum Ernst als zur Wahrheit; der Scherzende ...
Scherzando
Scherzando (Scherzōso, ital., spr. ßker-), musikal. Vortragsbezeichnung, soviel wie scherzend.
Scherzen
Scherzen, das Spielen des Wildes untereinander, auch das Umherwerfen von Moos und Erde, das die Hirsche aus Mutwillen bisweilen vollführen.
Scherzer
Scherzer, Karl von, Reisender und geographischstatistischer Schriftsteller, geb. 1. Mai 1821 in Wien, gest. 20. Febr. 1903 in Görz, wurde Buchdrucker, machte ausgedehnte ...
Scherzo
Scherzo (spr. ßkérzo, ital., »Scherz«), Bezeichnung eines launigen, meist schnell bewegten, rhythmisch und harmonisch pikanten, sein phrasierten, daher delikat vorzutragenden ...
Scheschonk
Scheschonk (Sesonchis, Sisak), König von Ägypten, aus einem libyschen Söldnergeschlecht, kam um 940 v. Chr. auf den Thron, suchte nach Salomos Tod und dem Verfall des Reiches ...
Scheschuppe
Scheschuppe (Szeszupa), linksseitiger Nebenfluß der Memel in Ostpreußen, entspringt in Polen, bildet auf eine große Strecke die Grenze gegen Rußland und mündet oberhalb ...
Schetterleinen
Schetterleinen, lockeres, durchsichtiges, sehr stark appretiertes leinenes oder baumwollenes Gewebe; auch soviel wie Glanzleinwand.
Schettertaft
Schettertaft, sehr leichter, durchsichtiger Taft.
Scheu vor dem Leeren
Scheu vor dem Leeren (Horror vacui), s. Barometer.
Scheuchzer
Scheuchzer, Johann Jakob, Naturforscher, geb. 1672 in Zürich, gest. 1733 als Oberstadtarzt und Professor der Mathematik daselbst, beschrieb den Riesensalamander von Öhningen ...
Scheuer
Scheuer, soviel wie Scheune (s. d.).
Scheuerkraut
Scheuerkraut, s. Equisetum.
Scheuerleisten
Scheuerleisten, die am Fuße der Zimmerwände angebrachten Leisten, die beim Reinigen der Fußböden zum Schutz der Wände dienen.
Scheuermühle
Scheuermühle, s. Nadeln (Nähnadeln), S. 371.
Scheuern
Scheuern (Bergnassau), Flecken im preuß. Regbez. Wiesbaden, Unterlahnkreis, an der Lahn, Nassau gegenüber, hat eine große Idiotenanstalt, einen Mineralbrunnen, ...
Scheuerstein
Scheuerstein, Bimsstein oder in Formen gepreßte künstliche Steinmasse aus scharfem Sand, Steingries und Zement, dient zum Scheuern von Holz u. Metall; auch soviel wie Mahlstein, ...
Scheuertuch
Scheuertuch (Werktuch), gröberes Gewebe aus Werg oder Baumwollabfallgarnen.
Scheuklappen
Scheuklappen, am Zaum der Wagenpferde angebrachte Vorrichtung, um das Pferd zu verhindern, seitwärts und nach hinten zu sehen. Damit die S. keine schädliche Wirkung auf das ...
Scheune
Scheune (Scheuer, Stadel), Gebäude, in dem Futter und Stroh oder Fruchtgarben aufbewahrt und letztere auch ausgedroschen werden. Früher spielten Scheunen eine große Rolle, ...
Scheunenkauz
Scheunenkauz, s. Eulen, S. 158.
Scheuren
Scheuren, Kaspar, Maler, geb. 22. Aug. 1810 in Aachen, gest. 12. Juni 1887 in Düsseldorf, bildete sich erst im Atelier seines Vaters, eines Miniaturmalers und ...
Scheurenberg
Scheurenberg, Joseph, Maler, geb. 7. Sept. 1846 in Düsseldorf, wo er von 1862–67 die Kunstakademie besuchte und später Privatschüler von Wilhelm Sohn wurde. Nachdem er sich ...
Scheurer-Kestner
Scheurer-Kestner, Auguste, franz. Politiker, geb. 11. Febr. 1833 zu Mülhausen i. E., gest. 19. Sept. 1899 in Paris, übernahm die Direktion der Fabrik seines Schwiegervaters ...
Scheurl
Scheurl, Christoph Gottlieb Adolf, Freiherr von, Rechtsgelehrter, geb. 7. Jan. 1811 in Nürnberg, gest. 24. Jan. 1893 in Erlangen, habilitierte sich 1836 an der Universität ...
Scheveningen
Scheveningen (spr. ß-cheveningen, Schevelingen), Fischerdorf und berühmter Seebadeort in der niederländ. Provinz Südholland, 2 km nordwestlich vom Haag, mit diesem durch eine ...
Schewtschénko
Schewtschénko (Szewczenko), Taras Grigorjewitsch, kleinruss. Dichter, geb. 9. März (25. Februar) 1814 als Sohn eines Leibeignen im Dorf Morinzy im Gouv. Kiew, gest. 10. März ...
Schewwâl
Schewwâl (arab.), der zehnte Monat des mohammedanischen Jahres.
Scheyern
Scheyern, Dorf im bayr. Regbez. Oberbayern, Bezirksamt Pfaffenhofen, hat eine kath. Kirche, eine Benediktinerabtei mit Lateinschule und Knabenseminar (ursprünglich Stammburg der ...
Scheßlitz
Scheßlitz, Stadt im bayr. Regbez. Oberfranken, Bezirksamt Bamberg I, an der Eller, 315 m ü. M., hat 2 kath. Kirchen, darunter die Pfarrkirche mit schönen Glasmalereien und ...
Schh.
Schh., s. Schönh.
Schi-king
Schi-king (»Buch der Lieder«), eins der ältesten und wichtigsten literarischen Denkmäler der Chinesen (s. Chinesische Sprache u. Literatur, S. 61, 2. Spalte).
Schiaffīno
Schiaffīno (spr. ßkja-), Placido Maria, Kardinal, geb. 5. Sept. 1829 in Genua, gest. 23. Sept. 1889 in Subiaco, trat in den Benediktinerorden, wurde 1870 Generalvikar der ...
Schiaparelli
Schiaparelli (spr. ßkja-), Giovanni Virginio, Astronom, geb. 14. März 1835 in Savigliano (Piemont), studierte in Turin, Berlin und Pulkowa, wurde 1860 zweiter Astronom und 1862 ...
Schiava
Schiava (ital., spr. ßkjāwa, »Sklavin«), Tanz, soviel wie Forlana (s. d.).
Schiavōna
Schiavōna (spr. ßkja-), Schwert, bez. Haudegen mit Korb und breiter, gerader Klinge im 16. und 17. Jahrh. Der Name stammt aus Venedig, dessen slawonische Reiter damit bewaffnet ...
Schiavōne
Schiavōne (spr. ßkjaw-), eigentlich Andrea Meldolla (Medola), ital. Maler, geb. 1522 (?) in Sebenico in Dalmatien, gest. 1582 in Venedig, kam früh nach Venedig und arbeitete ...
Schibaum
Schibaum (Sheabaum), s. Illipe.
Schibbe
Schibbe, das weibliche Mutterschaf; s. Schaf, S. 672.
Schibbekenstrauch
Schibbekenstrauch, soviel wie Sambucus nigra.
Schibboleth
Schibboleth (hebr., »Ähre«), das Wort, an dessen Aussprache der israelitische Richter Jephtha die ihm feindlichen fliehenden Ephraimiter, die den Zischlaut nicht aussprechen ...
Schibin-el-Kom
Schibin-el-Kom, Hauptstadt der ägypt. Provinz (Mudirieh) Menufieh, am Südende des Deltas und an der Bahn Kairo-Zagazig, mit (1897) 20,512 Einw. Dabei Tell el Jehûdîje (das ...
Schibr
Schibr (engl. shibiri), Spannweite zwischen den Fingerspitzen, Längenmaß in Sansibar = 9 Wanda oder engl. Zoll = 22,86 cm.
Schibutter
Schibutter (Sheabutter), s. Illipe.
Schichau
Schichau, Ferdinand, Ingenieur, geb. 30. Jan. 1814 in Elbing, gest. daselbst 23. Jan. 1896, erlernte den Maschinenbau, studierte am Gewerbeinstitut in Berlin, arbeitete ein Jahr ...
Schicht [1]
Schicht, die tägliche Arbeitszeit eines Berg- oder Hüttenmannes, auch eines Fabrikarbeiters; auch die vorbereitete, beschickte Erzmenge, die in einer gewissen Zeit ...
Schicht [2]
Schicht, Johann Gottfried, Komponist, geb. 29. Sept. 1753 in Reichenau bei Zittau, gest. 16. Febr. 1823 in Leipzig, erhielt seine Ausbildung in Zittau und Leipzig und wurde 1785 ...
Schichtamt
Schichtamt, soviel wie Bergamt.
Schichtarbeit
Schichtarbeit, s. Schicht.
Schichtenbau
Schichtenbau, soviel wie Lagerung der Schichten, s. Schichtung.
Schichtenkarten
Schichtenkarten, s. Landkarten, S. 112.
Schichtenkopf, -System
Schichtenkopf, -System, -System etc., s. Schichtung.
Schichtensucher
Schichtensucher, Hilfsmittel zur Konstruktion gleicher Höhenlinien (s. d.) bei topographischen Ausnahmen. Sie dienen besonders zur Einschaltung der Kurven zwischen je zwei genau ...
Schichtfläche
Schichtfläche, soviel wie Schichtungsfläche, s. Schich lung.
Schichtgesteine
Schichtgesteine, soviel wie geschichtete Gesteine, s. Gesteine, S. 743, und Schichtung.
Schichtholz
Schichtholz, s. Holzsortimente.
Schichtkristalle
Schichtkristalle, s. Mischkristalle.
Schichtlinien
Schichtlinien, soviel wie Höhenschichtenlinien, Niveaulinien, s. Aufnahme, S. 95.
Schichtlohn
Schichtlohn, s. Schicht.
Schichtmaß
Schichtmaß, Raummaß zur Messung von Holzsorten, mit denen das S. gefüllt wird.
Schichtmeister
Schichtmeister, s. Schicht.
Schichtquelle
Schichtquelle, s. Quelle, S. 513.
Schichtung [1]
Schichtung, die Lagerungsform der unter dem Einfluß eines beweglichen Mediums (Wasser, Luft) und der Schwerkraft zum Absatz gelangten Sedimentgesteine; sie äußert sich in der ...
Schichtung [2]
Schichtung, s. Ehegüterrecht, S. 400.
Schichtvulkane
Schichtvulkane, soviel wie Stratovulkane, s. Vulkane.
Schichtweberei
Schichtweberei (Schlitzwirkerei), eine Art der Kunstweberei, die gobelinartige Stoffe herstellt. Der Ausdruck hat seinen Ursprung nach den sich durch die Technik ergebenden ...
Schichtwolke
Schichtwolke, s. Wolken.
Schichzen
Schichzen, Stamm der Turkmenen (s. d.).
Schick [1]
Schick, s. Chic.
Schick [2]
Schick, 1) Margarete, geborne Hamel, berühmte Sängerin, geb. 26. April 1773 in Mainz, gest. 29. April 1809 in Berlin, verheiratete sich 1791 mit dem Violinvirtuosen Ernst S. ...
Schickhardt
Schickhardt, Heinrich, Architekt, geb. 5. Febr. 1558 in Herrenberg bei Stuttgart, gest. daselbst 31. Dez. 1634, lernte 1578 bei dem herzoglichen Baumeister Georg Behr in ...
Schicklich
Schicklich (von »Schick«, gute Ordnung, gefällige Lebensart) ist, was sich schickt, d.h. den gegebenen Verhältnissen, insbes. den eben herrschenden Anstands- und Sitten-, aber ...
Schicksal
Schicksal (Geschick), sowohl das Geschickte, d.h. ein einzelnes Ereignis oder eine ganze Reihe solcher, von denen angenommen wird, daß sie durch eine übermenschliche Macht ...

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