Слова на букву saar-senk (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву saar-senk (8408)

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Schnabelfliegen
Schnabelfliegen, s. Skorpionfliegen.
Schnabelflöte
Schnabelflöte (Flûte à bec, Flûte douce), s. Flöte.
Schnabelhasel
Schnabelhasel, s. Haselstrauch, S. 859.
Schnabelkerfe
Schnabelkerfe, s. Halbflügler.
Schnabelkopffries
Schnabelkopffries, s. Fries, S. 147.
Schnabelnuß
Schnabelnuß, s. Haselstrauch, S. 859.
Schnabelschuhe
Schnabelschuhe sollen ihre Entstehung (um 1089) dem Grafen Fulko von Anjou oder Angers zu danken haben, der seiner übelgeformten Füße wegen auf diesen Einfall geraten sei und ...
Schnabelsteine
Schnabelsteine, s. Rhyncholithen.
Schnabeltier
Schnabeltier (Ornithorhynchus Blumenb.), Gattung der Kloakentiere, charakteristisch durch den platten, von nackter, horniger Haut überzogenen Schnabel, der an die Schnabelbildung ...
Schnabelwaid
Schnabelwaid, Flecken im bayr. Regbez. Oberfranken, Bezirksamt Pegnitz, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Nürnberg-Eger und S.-Bayreuth, 450 m ü. M., hat eine evang. Kirche, ein ...
Schnabelwal
Schnabelwal, s. Finnfische.
Schnack
Schnack (v. niederd. snakken, schwatzen), Gerede, Geschwätz; Schnake, lustige Erzählung; Possenreißer. Davon auch Schnickschnack mit gleicher Bedeutung.
Schnaderhüpfeln
Schnaderhüpfeln (Schnadahüpfeln), bei den Alpenbewohnern in Bayern, Tirol und Steiermark improvisierte epigrammartige Gedichte, die immer aus Einer (vierzeiligen) Strophe ...
Schnaitheim
Schnaitheim, Dorf im württemberg. Jagstkreis, Oberamt Heidenheim, an der Brenz und der Staatsbahnlinie Aalen-Ulm, 496 m ü. M., hat eine evang. Kirche, ein altes Schloß, eine ...
Schnake
Schnake, s. Nattern; s. auch Schnack.
Schnaken
Schnaken, soviel wie Mücken.
Schnalle
Schnalle (Tasche, Nuß), das weibliche Glied der vierfüßigen Raubtiere.
Schnalser Tal
Schnalser Tal, nördliches Seitental des Vintschgaues in Tirol, 30 km lang, wird vom Schnalser Bach durchflossen und enthält die Dörfer Alt- und Neu-Ratteis (941 m), bis wohin ...
Schnalzlaute
Schnalzlaute (engl. Clicks), ihrer Entstehung nach Sauglaute, die bei geschlossenem Kehlkopf hervorgebracht werden. Während bei zivilisierten Völkern die S. nur beim Anrufen der ...
Schnäpel
Schnäpel, Fisch, s. Renke, S. 802.
Schnäpper
Schnäpper (Schnepper), s. Armbrust; auch chirurgisches Instrument, s. Schnepper.
Schnapphahn [1]
Schnapphahn, Wegelagerer zu Pferde, gewissermaßen ein nach Beute (etwa einem Hahn) schnappender Mensch; in Niedersachsen Spitzname für Gerichtsdiener.
Schnapphahn [2]
Schnapphahn, früher Bezeichnung einer seit 1500 am Niederrhein und in Lüttich, 79 aus der seinen Mark, halbfein geprägten Silbermünze mit einem als Raubritter (Snap'han) ...
Schnapphahnschloß
Schnapphahnschloß, s. Handfeuerwaffen, S. 749.
Schnapptuch
Schnapptuch, s. Jagdzeug.
Schnappweife
Schnappweife, s. Haspel.
Schnarchen
Schnarchen, das bekannte Geräusch, das die Atmung der mit offenem Munde Schlafenden begleitet, entsteht dadurch, daß der Luftstrom das Gaumensegel in Schwingungen versetzt. S. ...
Schnarcherklippen
Schnarcherklippen, s. Schierke.
Schnarcheule
Schnarcheule, s. Eulen, S. 159.
Schnarre
Schnarre, s. Drossel, S. 211.
Schnarrposten
Schnarrposten, Posten vor dem Gewehr der Kavallerie im Vorpostendienst etc. Vgl. Sicherheitsdienst.
Schnarrwerk
Schnarrwerk, die Zungenstimmen in der Orgel.
Schnars-Alquist
Schnars-Alquist, Hugo, Maler, geb. 29. Okt. 1855 in Hamburg, wurde gezwungen, Kaufmann zu werden, bildete sich aber daneben auf der Gewerbeschule seiner Vaterstadt im Zeichnen und ...
Schnärz
Schnärz, s. Wiesenknarrer.
Schnaumast
Schnaumast, ein Baum hinter den Untermasten, woran das vordere Liek der Gaffelsegel an Segeln befestigt ist. Schnau, früher eine Brigg mit S. für das Schnausegel (anstatt des ...
Schnauzenmotte
Schnauzenmotte, s. Motten, S. 196.
Schnebbe
Schnebbe (Schneppe, auch Flebbe), die auf die Stirn herabreichende Spitze einer Frauenhaube, auch diese selbst; wird jetzt noch von Witwen und bei Hoftrauer getragen.
Schnebelhorn
Schnebelhorn, Berg in der zwischen den Tälern der Thür und Töß hinziehenden Bergkette (Speer-Hörnli), im schweizer. Kanton Zürich, auf der Grenze von St. Gallen, 1295 m.
Schnecke
Schnecke, Triebschraube (s. Schraube); auch ein Bestandteil der Spindeluhr. Ein Teil des ionischen Kapitells (s. Volute). Auch ein Teil des innern Ohres (s. Ohr, S. 3).
Schnecken
Schnecken (Bauchfüßer, Gastropoda, Gastropōden, Cephalophora, hierzu Tafel »Schnecken I und II«), Klasse der Weichtiere, haben meist einen deutlich erkennbaren Kopf mit Augen ...
Schnecken
Schnecken I (Meeresschnecken). Schnecken II. (Lungenschnecken.)
Schneckenblütler
Schneckenblütler (Malacophilae), Pflanzen mit Blumen, bei denen wie bei Rohdea japonica (s. Tafel »Fliegen- und Schneckenblumen«, Fig. 16), bei Alocasia odora (Fig. 19) und ...
Schneckenbohrer
Schneckenbohrer, s. Bohrer und Bohrmaschinen, S. 165.
Schneckenburger
Schneckenburger, 1) Matthias, prot. Theolog, geb. 17. Jan. 1804 zu Thalheim in Württemberg. gest. 13. Juni 1848 in Bern, wurde 1827 Repetent in Tübingen, 1831 Hilfsprediger in ...
Schneckengärten
Schneckengärten, s. Weinbergschnecke.
Schneckengebläse
Schneckengebläse, s. Tafel »Gebläse«, S. IV.
Schneckengrün
Schneckengrün, Dorf in der sächs. Kreish. Zwickau, Amtsh. Plauen, hat eine Arbeiterkolonie, eine Gartenbaulehranstalt für Frauen und (1905) 450 Einw.
Schneckenhäuslerboden
Schneckenhäuslerboden, s. Löß, S. 718.
Schneckenklee
Schneckenklee, s. Medicago.
Schneckenkrebse
Schneckenkrebse, soviel wie Einsiedlerkrebse (s. d.).
Schneckenlinien
Schneckenlinien (Helikoiden), die ebenen Schnitte der ringförmigen Fläche, die ein Kreis beschreibt, wenn er sich um eine in seiner Ebene liegende, aber nicht durch seinen ...
Schneckenrad
Schneckenrad, ein Zahnrad, in das eine Schraube (Schnecke) eingreift; s. Zahnräder.
Schneckenstein
Schneckenstein, Berg, s. Erzgebirge, S. 88.
Schnede
Schnede, s. Grenze.
Schnee
Schnee (hierzu Tafel »Schneekristalle« mit Text), fester atmosphärischer Niederschlag in hexagonaler Kristallform. Über die Entstehung der Kristalle und ihre Einteilung s. die ...
Schnee
Der Schnee fällt in einzelnen Schneekristallen oder in Zusammenballungen dieser als Schneeflocken. Die wahre Gestalt der Schneekristalle kennt man erst seit den nahezu ...
Schnee, roter
Schnee, roter (Schneealge), s. Blutschnee und Algen, S. 317 (4).
Schneeaar
Schneeaar, s. Bussarde.
Schneealge
Schneealge, s. Algen, S. 317 (4).
Schneealpe
Schneealpe, plateauartiger Gebirgsstock der Österreichischen Alpen, an der steirisch-niederösterr. Grenze, nördlich, westlich und südlich von der Mürz umflossen, östlich ...
Schneeammer
Schneeammer, s. Spornammern.
Schneeamsel
Schneeamsel, s. Drossel, S. 211.
Schneeballstrauch
Schneeballstrauch, s. Viburnum.
Schneeballsystem
Schneeballsystem, s. Hydrasystem.
Schneebeere
Schneebeere, s. Chiococca und Symphoricarpus.
Schneeberg [1]
Schneeberg, 1) Bergstock der Österreichischen Alpen, von der Raxalpe (südwestlich) durch das enge, von der Schwarza durchflossene Höllental getrennt, nordöstlich gegen das ...
Schneeberg [2]
Schneeberg, Stadt in der sächs. Kreish. Zwickau, Amtsh. Schwarzenberg, am Schlemaer Bach, mit der Nachbarstadt Neustädtel zusammenhängend und an der Staatsbahnlinie ...
Schneeberger
Schneeberger, Helene, Schauspielerin, s. Hartmann 5).
Schneeberger Schnupftabak
Schneeberger Schnupftabak, Mischung aus gepulverten aromatischen Kräutern, Wurzeln und Blüten (grüner besonders aus Angelica Archangelica, weißer aus Convallaria majalis), ...
Schneeblindheit
Schneeblindheit, s. Schnee.
Schneebruch
Schneebruch, Beschädigungen, die an Bäumen durch die Schwere großer Schneemassen verursacht werden. Durch S. werden die Bäume am Schaft, im Wipfel, an den Ästen oder Zweigen ...
Schneedämme
Schneedämme, s. Schneeschutzanlagen.
Schneedohle
Schneedohle, s. Rabe, S. 537.
Schneedruck
Schneedruck, s. Schneebruch.
Schneeeule
Schneeeule, s. Eulen, S. 158.
Schneefink
Schneefink, s. Fink.
Schneeflöckchen
Schneeflöckchen (Schneeglöckchen), s. Galanthus.
Schneeflockenstrauch
Schneeflockenstrauch, s. Chionanthus.
Schneefloh
Schneefloh, s. Springschwänze.
Schneefresser
Schneefresser, den Schnee rasch tauender Föhn.
Schneegalerien
Schneegalerien, s. Schneeschutzanlagen.
Schneegans [1]
Schneegans, s. Gänse, S. 322.
Schneegans [2]
Schneegans, 1) August, elsäss. Schriftsteller, geb. 9. März 1835 in Straßburg, gest. 2. März 1898 in Genua, studierte in Paris, ward 1857 Sekretär der internationalen ...
Schneegirlanden
Schneegirlanden, s. Text zur Tafel »Schneekristalle«.
Schneeglöckchen
Schneeglöckchen, s. Galanthus; großes S., s. Leucojum.
Schneegräben
Schneegräben, s. Schneeschutzanlagen.
Schneegraupeln
Schneegraupeln, soviel wie Graupeln.
Schneegrenze
Schneegrenze, s. Schnee.
Schneegrube
Schneegrube, Große und Kleine, zwei schluchtenähnliche, kurze Täler an der Nordseite des Riesengebirges, nördlich vom Hohen Rade, durch einen Felsvorsprung, den Grat oder ...
Schneehöhe
Schneehöhe, Dicke der Schneedecke (s. Schnee).
Schneehorn
Schneehorn, Berg, s. Jungfrau.
Schneehuhn
Schneehuhn (Lagopus Briss.), Gattung der Hühnervögel aus der Familie der Waldhühner (Tetraonidae), sehr gedrungen gebaute Vögel mit mittellangen Flügeln, kurzem, geradem ...
Schneekater
Schneekater (Misteldrossel), s. Drossel, S. 211.
Schneekönig
Schneekönig, Vogel, s. Zaunkönig.
Schneekopf
Schneekopf, zweithöchster Gipfel des Thüringer Waldes (976 m), in der Zentralregion des Gebirges (im Gothaischen) gelegen, mit 21 m hohem Aussichtsturm. Nahebei das Gasthaus ...
Schneekoppe
Schneekoppe (Riesenkoppe), der höchste Gipfel im Riesengebirge, im mitteldeutschen Bergland und im preußischen Staat, 1603 m hoch, liegt in der Grenze des Granits (nördlich) ...
Schneekrähe
Schneekrähe, s. Alpendohle.
Schneekraut
Schneekraut, s. Cerastium.
Schneekristalle
Schneekristalle, s. Schnee.
Schneelilie
Schneelilie, s. Leucojum.
Schneelinie
Schneelinie (Schneegrenze), s. Schnee.
Schneeortolan
Schneeortolan, s. Spornammern.
Schneepegel
Schneepegel, Maßstab mit Zentimetereinteilung zur Messung der Höhe der Schneedecke.
Schneepflug
Schneepflug, Vorrichtung zur Beseitigung des Schnees von Wegen und Eisenbahngleisen. Bei frischem, lockerm Schnee von geringer Höhe benutzt man einen kleinen kegelförmigen S. ...
Schneeregion
Schneeregion, die über der Schneegrenze (s. Schnee) liegende Region der Hochgebirge.
Schneereifen
Schneereifen, s. Schneeschuhe.
Schneerose
Schneerose, soviel wie Rhododendron hirsutum; auch soviel wie Helleborus niger.
Schneeschaufler
Schneeschaufler, s. Schneepflug.
Schneeschuhe
Schneeschuhe, Vorrichtungen, die gestatten, hohen Schnee ohne einzusinken leicht zu passieren. Fig. 1. Kanadischer Schneeschuh. Hierher gehören die Schneereifen der Alpenländer ...
Schneeschutzanlagen
Schneeschutzanlagen, Vorrichtungen, namentlich bei Eisenbahnen, um Anhäufungen von Schneemassen auf den Gleisen vorzubeugen. Diese Anhäufungen werden weniger durch senkrecht ...
Schneetiefe
Schneetiefe, soviel wie Schneehöhe (s. Schnee).
Schneetröpfchen
Schneetröpfchen, s. Galanthus.
Schneeverwehungen
Schneeverwehungen, s. Schneeschutzanlagen.
Schneevogel
Schneevogel, s. Spornammer.
Schneewalzen
Schneewalzen, s. Text zur Tafel »Schneekristalle«.
Schneeweiß
Schneeweiß, soviel wie Zinkweiß.
Schneewürmer
Schneewürmer, auf Schneedecken oft massenhaft erscheinende, dunkle, samtartig filzige, sechsbeinige Larven des gemeinen Weichkäfers (Warzenkäfers, Telephorus fuscus) aus der ...
Schneezäune
Schneezäune, s. Schneeschutzanlagen.
Schneeziege
Schneeziege, s. Bergziege.
Schneidbacken
Schneidbacken, die schneidenden Teile der Schraubenkluppe, s. Schraube.
Schneidbohrer
Schneidbohrer, soviel wie Schraubenbohrer, s. Schraube.
Schneideisen
Schneideisen, s. Schraube.
Schneidekeule
Schneidekeule, s. Makana.
Schneidelholzbetrieb
Schneidelholzbetrieb (Kropsholzbetrieb), forstliche Betriebsart, bei der die Stämme ganz oder bis zu größerer Höhe unverstümmelt bleiben und die Nutzung sich nur auf die ...
Schneidelstreu
Schneidelstreu, klein gehackte Zweige (s. Waldstreu).
Schneidemühl
Schneidemühl (poln. Pila), Stadt im preuß. Regbez. Bromberg, Kreis Kolmar, an der Küddow, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Berlin-S., S.-Thorn, Posen-Stargard u.a., 57 m ü. ...
Schneidemühle
Schneidemühle (Sägemühle), s. Säge und Sägemaschine, S. 418.
Schneiden [1]
Schneiden, im Billardspiel, s. Billard, S. 876; im Whistspiel etc., s. Impasse.
Schneiden [2]
Schneiden der Ferkel, soviel wie Kastration (s. d., S. 733).
Schneider [1]
Schneider, Gewerbtreibender, der die Kleidung herstellt. Das Schneidergewerbe entstand als Handwerk schon frühzeitig mit Gründung der Städte, während bis dahin die Schneiderei ...
Schneider [2]
Schneider, junger Hirsch von sechs Enden; soviel wie Fregattenvogel (s. d.); Gliederspinne, s. Kanker.
Schneider [3]
Schneider, 1) Johann Gottlob, Philolog und Naturforscher, geb. 18. Jan. 1750 in Kollmen bei Wurzen (daher Saxo), gest. 12. Jan. 1822 in Breslau, studierte seit 1769 in Leipzig und ...
Schneiderkrampf
Schneiderkrampf, s. Mogigraphie.
Schneiderkreide
Schneiderkreide, Abart von Talk (s. d.).
Schneiderschulen
Schneiderschulen (Schneiderakademien, Modeakademien), Anstalten, die junge Schneider hauptsächlich im Zuschneiden nach theoretischen Grundsätzen ausbilden. Die Schulen sind ...
Schneidervogel
Schneidervogel (Orthotomus Bennettii Horsf), Sperlingsvogel aus der Familie der Timalien (Timeliidae), 17 cm lang, auf dem Scheitel rostrot, auf dem Mantel gelblichgrün, auf der ...
Schneideschlinge
Schneideschlinge, s. Galvanokaustik.
Schneidewalze
Schneidewalze, eine Walze mit herumlaufenden Schneiden, die beim Rollen über eine Platte aus weicher Masse diese in Streifen zerschneidet.
Schneidewin
Schneidewin, Friedrich Wilhelm, Philolog, geb. 6. Juni 1810 in Helmstedt, gest. 10. Jan. 1856 in Göttingen, studierte seit 1829 in Göttingen und ward 1833 Lehrer am ...
Schneidezähne
Schneidezähne, s. Gebiß.
Schneidklinge
Schneidklinge, s. Schraube.
Schneidmodul
Schneidmodul, Werkzeug zum Abschneiden gleichbreiter Streifen von dünnen Holzblättern etc., besteht aus einem Anschlag mit Stange, an der eine verstellbare Schneide sitzt, die ...
Schneidrad
Schneidrad, eine scheibenförmige Fräse.
Schneidwerk
Schneidwerk, ein Walzwerk aus kreisförmigen Scheiben, die wie Kreisscheren wirken und eingeschobene Platten, Bleche oder Flachschienen fingerartig in schmale Streifen schneiden, ...
Schneifel
Schneifel (Schnee-Eifel), s. Eifel, S. 439.
Schneise
Schneise (Schneiße, wahrscheinlich vom niederdeutschen sneet, »Schneide«, d.h. Grenze), s. Gestelle.
Schnell
Schnell, Hermann, geb. 13. Okt. 1860 zu Laasphe in Westfalen, gest. 5. April 1901 als Oberlehrer am Realgymnasium in Altona, verdient um das Turnwesen und besonders die ...
Schnelladekanonen
Schnelladekanonen, Name für Geschütze, die, ohne gerade Schnellfeuergeschütze zu sein, wie die Rohrrücklaufgeschütze, doch durch Handlichkeit der Munition (Patronen) und ...
Schnelläufer
Schnelläufer, s. Läufer. Auch schnell laufende Maschinen, z. B. Dampfmaschinen (s. Tafel »Dampfmaschinen II«, S. 111), Pumpen etc.
Schnellbahn
Schnellbahn, s. Elektrische Eisenbahn, S. 608.
Schnellbelagerung
Schnellbelagerung (Artilleriebelagerung), ein im Anfang des 19. Jahrh. übliches Angriffsverfahren gegen ältere Festungen mit hochragenden Mauern. Man umgab die Angriffsfront ...
Schnellbetrieb
Schnellbetrieb, die Anwendung hoher Geschwindigkeiten im Maschinenbetrieb. Man baut schnell laufende Dampfmaschinen, Verbrennungsmotoren, Pumpen, Kompressoren, Gebläse etc. Auch ...
Schnellboote
Schnellboote, soviel wie Motorboote.
Schnelldampfer
Schnelldampfer, s. Dampfschiff.
Schnelldrehstahl
Schnelldrehstahl (Schnellarbeitsstahl), ein nach besonderm Verfahren gehärteter Chromwolframstahl, der vielfach als Werkzeugstahl zu Fräsern, Spiralbohrern u. Drehstählen ...
Schnellefeu
Schnellefeu (Sommerefeu), s. Mikania.
Schnellen
Schnellen, hohe, zylindrische, sich nach oben etwas verjüngende Henkelkrüge von eleganter Form und mit reichen Reliefverzierungen, wurden aus weißlichgrauem Steinzeug im 16. u. ...
Schnellenberg
Schnellenberg, Schloß, s. Attendorn.
Schnellender Finger
Schnellender Finger, Krankheit, s. Hand, S. 715.
Schneller [1]
Schneller, die Handlanger der Büchsenmeister (s. d.) bei der Bedienung der Geschütze; auch ein Garnsträhn und ein süddeutsches Garnmaß, in Bayern (Gebinde) = 200 m, in ...
Schneller [2]
Schneller, in der Musik, s. Pralltriller.
Schneller [3]
Schneller, Christian, Dichter und tirol. Sprach- und Altertumsforscher, geb. 5. Nov 1831 zu Holzgau im Lechtal, studierte 1851–55 in Innsbruck und Wien Philologie und ...
Schnelleröfen
Schnelleröfen, s. Kalk, S. 478.
Schnellewalde
Schnellewalde, Dorf im preuß. Regbez. Oppeln. Kreis Neustadt in Oberschlesien, an der Staatsbahnlinie Kandrzin-Deutsch-Wette, hat eine evangelische u. eine kath. Kirche, ...
Schnellfeuer
Schnellfeuer, beschleunigtes, aber nicht ungezieltes Feuer, gegen gute Ziele und in schnell vorübergehenden Gefechtsmomenten angewendet, vgl. Magazinfeuer. Das Exerzierreglement ...
Schnellfeuerkanonen
Schnellfeuerkanonen, s. Geschütz, S. 693 ff.
Schnellfliegen
Schnellfliegen, s. Mordfliegen.
Schnellfluß
Schnellfluß, s. Fluß, S. 733, 2. Spalte.
Schnellgehen
Schnellgehen, s. Leibesübungen, S. 353.
Schnellgerberei
Schnellgerberei, s. Leder, S. 308.
Schnellhammer
Schnellhammer, ein mechanischer Hammer, der 400–500 Schläge in der Minute ausführt.
Schnelligkeit
Schnelligkeit, s. Geschwindigkeit.
Schnelligkeitsmesser
Schnelligkeitsmesser, s. Geschwindigkeitsmessung.
Schnellkäfer
Schnellkäfer (Schmiede, Elateridae Leach), Käferfamilie, meist unscheinbare, langgestreckte, mehr oder weniger niedergedrückte Käfer mit gesenktem Kopf, gesägten oder ...
Schnellkraft
Schnellkraft, s. Elastizität.
Schnellladekanonen
Schnellladekanonen, s. Schnelladekanonen (S. 926).
Schnellläufer
Schnellläufer, s. Schnelläufer (S. 926).
Schnellot
Schnellot, s. Lot, S. 725.
Schnellphotographie
Schnellphotographie (Ferrotypie), ein von Hamilton Smith in Nordamerika 1856 erfundenes Verfahren, photographische Aufnahmen auf schwarz lackiertem, mit Asphalt überzogenem ...
Schnellpökeln
Schnellpökeln, s. Einsalzen.
Schnellpresse
Schnellpresse (hierzu Tafel »Schnellpressen I-IV«), im Gegensatz zur Handpresse (s. Presse, S. 284) ein Apparat, der alle Manipulationen des typographischen oder ...
Schnellpresse
Bei der einfachen Schnellpresse (Fig. 1) übertragen die Treibräder a a den Antrieb vermittelst der Zugstange f, der aufrechten Stange e und der Karrenstange d auf den die ...
Schnellräucherung
Schnellräucherung, s. Räuchern des Fleisches.
Schnellrechner
Schnellrechner, s. Rechenvirtuosen.
Schnellschlußventil
Schnellschlußventil, s. Rohrbruchventil.
Schnellschrift
Schnellschrift, bisweilen gleichbedeutend mit Stenographie (s. d.) gebraucht. gilt aber im genauern Sinne nur für die eiligste Ausführung jeder Schrift, besonders der ...
Schnellschütze
Schnellschütze, s. Weben.
Schnellseher
Schnellseher, s. Kinematograph, S. 20.
Schnellsténographie
Schnellsténographie, s. Lehmann 8).
Schnellwage
Schnellwage, s. Wage.
Schnellzüge
Schnellzüge, s. Eisenbahnzüge.
Schnelsen
Schnelsen, Dorf im preuß. Regbez. Schleswig, Kreis Pinneberg, an der Eisenbahn Altona-Kaltenkirchen, hat eine chemische Fabrik und (1905) 2124 Einw.
Schnepfe
Schnepfe (»Schnabelvogel«; Scolopax L.), Gattung der Stelzvögel aus der Familie der Schnepfen, (Scolopacidae), meist kleinere Vögel mit gedrungenem Leib, mittelgroßem, ...
Schnepfenkopf
Schnepfenkopf, s. Samenhügel.
Schnepfenstrauß
Schnepfenstrauß, soviel wie Kiwi; Schnepfenstrauße (Apterygidae), Familie der Straußvögel, die auch zu den Hühnervögeln gestellt wird.
Schnepfenthal
Schnepfenthal, bekannte Erziehungsanstalt am Nordfuß des Thüringer Waldes, 4 km von Waltershausen, an der Staatsbahnlinie Fröttstedt-Georgenthal, wurde 1784 von Christian ...
Schnepff
Schnepff, Erhard, Reformator Württembergs, geb. 1. Nov. 1495 in Heilbronn, gest. 1. (nicht 28.) Nov. 1558 in Jena, wurde als Student in Heidelberg für Luthers Lehre gewonnen und ...
Schnepper
Schnepper (Schnäpper), chirurg. Instrument, bei dem mittels einer Stahlfeder eine oder mehrere in einer Kapsel verborgene scharfe Klingen hervorgeschnellt werden können. Der ...
Schnepperer
Schnepperer, s. Rosenblüt.
Schnerfer
Schnerfer, in Nordtirol der Rucksack (s. d.).
Schnetz
Schnetz, Jean Victor, franz. Maler, geb. 15. Mai 1787 in Versailles, gest. 17. März 1870 in Paris, lernte in Paris unter David. Sein erstes größeres Gemälde war der ...
Schneuß
Schneuß, in der gotischen Baukunst soviel wie Fischblase (s. d. und Dreischneuß).
Schneverdingen
Schneverdingen, Dorf im preuß. Regbez. Lüneburg, Kreis Soltau, an der Staatsbahnlinie Soltau-Buchholz, hat eine evang. Kirche, 5 Schuhfabriken und (1905) 2039 Einw.
Schnibbe
Schnibbe, s. Abzeichen.
Schnickschnack
Schnickschnack, s. Schnack.
Schnierlach
Schnierlach (franz. La Poutroie), Kantonshauptstadt im deutschen Bezirk Oberelsaß, Kreis Rappoltsweiler, am Weißbach, in den Vogesen und an der Linie Kolmar-S. der ...
Schnigge
Schnigge, kleines Hansaschiff, jetzt ein- oder zweimastiges Küstenfahrzeug in der Nordsee.
Schnin
Schnin, Stadt, s. Znin.
Schnipp-Schnapp-Schnurr-Burr-Basilorum
Schnipp-Schnapp-Schnurr-Burr-Basilorum, einfaches Kartenspiel mit Pikett- oder Whistkarte, je nach Anzahl der Teilnehmer. Vorhand spielt ein Blatt aus und sagt Schnipp, wer das ...
Schnippchen
Schnippchen, eine Handgebärde, kurzes Fingerknipsen (engl. snip); S. schlagen, durch Fingerschnalzen andeuten, daß einem eine Sache nicht mehr wert sei als dies. So hatte sich ...
Schnirkelmuschel
Schnirkelmuschel, s. Austern, S. 163.
Schnirkelschnecken
Schnirkelschnecken (Helicidae), Familie der Lungenschnecken, Tiere mit äußerer, wohlentwickelter, spiraliger Schale, die meist das ganze Tier aufnimmt, vier Tentakeln, rechts ...
Schnitt [1]
Schnitt zweier geometrischer Gebilde heißt der Inbegriff aller Punkte, die diese Gebilde gemeinsam haben, in denen sie also einander schneiden. Zwei verschiedene Linien können ...
Schnitt [2]
Schnitt, bei Büchern s. Buchbinden, S. 525; auch soviel wie Durchschnitt oder Lochmaschine (s. Lochen); bei Edelsteinen die Schlifform; in der Zeichenkunst soviel wie Querschnitt ...
Schnitt [3]
Schnitt, ein aus den Regeln des »Pharo« und »Meine, deine Tante« kombiniertes Kartenhasardspiel, das daher den Namen hat, daß der Bankier mit einem Blatte in die volle Karte ...
Schnittapparat
Schnittapparat, s. Gasdruckmesser.
Schnittblumen
Schnittblumen, Blüten, die in der Blumenbinderei verwendet werden. Sie müssen nach dem Abschneiden wenigstens einen Tag lang frisch bleiben und dürfen gegen Druck und Stoß ...
Schnittbrenner
Schnittbrenner, s. Leuchtgas, S. 464.
Schnittfläche
Schnittfläche, s. Schnitt (Math.).
Schnittholz
Schnittholz, das zu Brettern, Furnieren, Latten, Säulen, Radfelgen und -Speichen, Fußstäben etc. zu benutzende Holz.
Schnittkohl
Schnittkohl, soviel wie Blattkohl, s. Kohl.
Schnittlauch
Schnittlauch, s. Lauch, S. 236.
Schnittling
Schnittling, der blattlose Zweig eines Baumes oder Strauches, der, dicht unter einem Auge durchschnitten, in 2–5 Augen Länge bis zum obersten Auge schräg in den Erdboden ...
Schnittlinie
Schnittlinie, s. Schnitt (Mathematik).
Schnittmuster
Schnittmuster (Schnitl), ein gewöhnlich aus Papier oder Gaze nach dem Ergebnis der am Körper genommenen Maße hergestelltes Muster, nach welchem Kleidungsstücke hergestellt ...
Schnittpunkte
Schnittpunkte, s. Schnitt (Mathematik).
Schnittsalat
Schnittsalat, s. Lattich.
Schnittstanze
Schnittstanze, soviel wie Lochmaschine, s. Lochen.
Schnittwarenhandel
Schnittwarenhandel, s. Ausschnitt.
Schnittzwiebel
Schnittzwiebel, s. Lauch, S. 236.
Schnitzel [1]
Schnitzel, Rübenschnitzel, s. Zucker.
Schnitzel [2]
Schnitzel, in der Kochkunst (Wiener S.) ein gebratenes Stück Kalbfleisch aus der Kugel der Keule, mit Zitrone, Sardelle und Kapern garniert.
Schnitzeljagd
Schnitzeljagd, Jagdreiten, bei dem die Fährte des Wildes durch Papierschnitzel markiert wird von einem Reiter (»Fuchs«), der selbst die Rolle des zu jagenden Tieres übernimmt. ...
Schnitzer
Schnitzer, Eduard, s. Emin Pascha.
Schnitzereischulen
Schnitzereischulen, Fachschulen zur Ausbildung von Arbeitern für das Schnitzereihandwerk (in Holz und Elfenbein). Über Holzschnitzerschulen s. Holzindustrieschulen. In Erbach im ...
Schnitzergrün
Schnitzergrün, soviel wie Chromhydroxyd.
Schnitzler
Schnitzler, 1) Johann, Mediziner, geb. 10. April 1835 in Groß-Kanizsa, gest. 2. Mai 1893 in Wien, studierte in Budapest und Wien, war 1863–67 klinischer Assistent Oppolzers, ...
Schnizl.
Schnizl., bei Pflanzennamen Abkürzung für Adelbert Schnizlein, geb. 1813, gest. 24. Okt. 1868 als Professor der Botanik in Erlangen. Schrieb: »Flora von Bayern« (Erlang. ...
Schnorr von Carolsfeld
Schnorr von Carolsfeld, 1) Julius, Ritter, Maler, geb. 26. März 1794 in Leipzig, gest. 24. Mai 1872 in Dresden, Sohn des Malers Johann Veit S. (geb. 1764 in Schneeberg, gest. ...
Schnorrer
Schnorrer (jüd.-deutsch), Bettler; vgl. Bettelwesen, S. 775.
Schnouda
Schnouda, s. Schminke.
Schnüffelkrankheit
Schnüffelkrankheit, verschiedene Erkrankungen des Schweines, die eine Verengerung des Nasenraumes und damit schniebendes Atmen (Schnüffeln) bewirken. S. tritt besonders auf als ...
Schnuller
Schnuller, s. Kinderernährung, S. 10.
Schnupfen [1]
Schnupfen, Gebrauch von Schnupftabak etc., s. Tabak; vgl. Rauch- und Schnupfgeräte, S. 631.
Schnupfen [2]
Schnupfen (Koryza), der Katarrh der Nasenschleimhaut, befällt häufiger schwächliche, zarte und skrofulöse Individuen als kräftige und muskulöse. Meist entsteht der S. ...
Schnupfenfieber
Schnupfenfieber, s. Grippe.
Schnupfmittel
Schnupfmittel, pulverförmige oder flüssige Stoffe, die in die Nase eingezogen werden, um Nasenbluten zu stillen oder auf die Schleimhaut einzuwirken.
Schnupfröhren
Schnupfröhren, s. Rauch- und Schnupfgeräte, S. 631.
Schnupftabak
Schnupftabak, s. Tabak.
Schnupftücher
Schnupftücher, s. Taschentücher.
Schnur [1]
Schnur, ein Gezwirn oder Geflecht aus Baumwollen-, Flachs-, Wolle-, Seide- etc. Garn, auch Silber-, Gold- etc. Fäden. Man unterscheidet Rund-, Platt- und Wellenschnüre und ...
Schnur [2]
Schnur (altd. snur, lat. nurus), Schwiegertochter.
Schnurasseln
Schnurasseln (Chilognatha), s. Tausendfüßer.
Schnurbäumchen
Schnurbäumchen, s. Obstbau, S. 885.
Schnürboden
Schnürboden, s. Theater; Raum zum Aufzeichnen der Spantenlinien der Schiffe in natürlicher Größe auf dem Fußboden; vgl. Mall und Spanten.
Schnürbrust
Schnürbrust, s. Schnüren.
Schnürchenbarchent
Schnürchenbarchent (Kordbarchent), gestreiftes Baumwollengewebe mit 34 Ketten- und 26 Schußfäden auf 1 cm, aus Kettengarn Nr. 28 und Schußgarn Nr. 44 englisch.
Schnürchenmusselin
Schnürchenmusselin, s. Musselin.
Schnürchenperkal
Schnürchenperkal, dichtes Baumwollengewebe, das, in gewissen Abständen eingewebt, stärkere Kettenfäden enthält, die als dünne Schnüre erscheinen.
Schnüren [1]
Schnüren, das Umgeben einzelner Körperteile mit fest anliegenden Kleidungsstücken (Schnürbrust, Schnürleibchen, Korsett), s. Korsett und Kleidung, S. 110.
Schnüren [2]
Schnüren, Handwerksgebrauch namentlich der Maurer und Zimmerleute, nach welchem dem unberufenen Betreter eines Bauplatzes, in neuerer Zeit wohl auch dem den Bau besuchenden ...
Schnurfeuer
Schnurfeuer, s. Feuerwerkerei, S. 529.
Schnurkeramik
Schnurkeramik, s. Gefäße, vorgeschichtl., S. 442.
Schnürleber
Schnürleber, s. Leberkrankheiten, S. 297, und Kleidung, S. 110.
Schnürleibchen
Schnürleibchen, s. Schnüren.


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