Слова на букву saar-senk (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву saar-senk (8408)

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Schüttelfrost
Schüttelfrost, das insbes. bei akuten fieberhaften Krankheiten (Wechselfieberanfall) die Krankheit einleitende Frostgefühl des Kranken. Dieser hat bläuliche Lippen, kalte ...
Schüttellähmung
Schüttellähmung, s. Lähmung, S. 56.
Schüttelmixtur
Schüttelmixtur, s. Mixtur.
Schüttelröhren
Schüttelröhren, luftleere Röhren mit etwas Quecksilber, die im Dunkeln beim Schütteln infolge der Entstehung von Reibungselektrizität phosphorisch leuchten.
Schüttenhofen
Schüttenhofen (tschech. Sušice), Stadt in Böhmen, an der Wotawa und der Staatsbahnlinie Iglau-Taus, Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Bezirksgerichts, hat 5 Kirchen, ...
Schutter
Schutter, 1) linksseitiger Nebenfluß der Kinzig in Baden, entspringt am Hünersedel im Schwarzwald, durchfließt ein durch Berg- und Hüttenwerke belebtes Tal und mündet bei ...
Schüttergebiet
Schüttergebiet, ein Gebiet, das häufig von Erdbeben erschüttert wird, auch das von einem Erdbeben heimgesuchte Gebiet. Schütterlinien, s. Erdbeben, S. 903.
Schutterij
Schutterij (spr. ßchutterei), s. Niederlande, S. 639.
Schutterstücke
Schutterstücke (Schützenstücke), s. Doelen.
Schutterwald
Schutterwald, Gemeinde im bad. Kreis und Amt Offenburg, im Schwarzwald, an der Schutter, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Mannheim-Konstanz und der Eisenbahn Straßburg-Offenburg, ...
Schüttgelb
Schüttgelb, gelbe Lackfarbe, die aus alaunhaltiger Quercitronabkochung oder Gelbbeeren (Beerengelb) und Kreide in der Weise wie die Rotholzlacke dargestellt wird. Ein feineres S. ...
Schüttgut
Schüttgut (Stürzgut), Schiffsladung, die auf Schütten in den Ladungsraum gestürzt wird, z. B. Kohlen, Erze, Getreide.
Schuttkegel
Schuttkegel, die den Deltabildungen vergleichbaren und oft auch als solche bezeichneten Schuttmassen, die am Ausgang von geneigten Tälern oder Schluchten und Wasserrissen, ...
Schüttmohn
Schüttmohn, s. Papaver.
Schüttofen
Schüttofen, s. Zimmeröfen.
Schüttorf
Schüttorf, Stadt im preuß. Regbez. Osnabrück, Kreis Grafschaft Bentheim, an der Vechte, Knotenpunkt der niederländischen Bahnlinien Almelo-Salzbergen und Arnheim-Salzbergen, ...
Schüttschildkröten
Schüttschildkröten, s. Kriegsmaschinen, S. 672.
Schüttung
Schüttung (Schützung), Bezeichnung für die bei Beschädigung ertragsfähiger Grundstücke durch Tiere oder Menschen stattfindende, private Pfändung, bez. Pfandnahme. Nach ...
Schütz
Schütz, 1) Heinrich (auch Sagittarius genannt), deutscher Komponist, geb. 8. Okt. 1585 zu Köstritz im Vogtland, gest. 6. Nov. 1672 in Dresden, kam in seinem 13. Jahr als ...
Schutz
Schutz, in der kaufmännischen Sprache soviel wie Honorierung; daher eine Tratte, eine Anweisung »in S. nehmen«, sie »schützen«, soviel wie sie annehmen und einlösen ...
Schutz- und Trutzbündnis
Schutz- und Trutzbündnis (Defensiv- und Offensivallianz), s. Allianz.
Schutzabteil
Schutzabteil, s. Schutzwagen.
Schutzanlagen der Eisenbahnen
Schutzanlagen der Eisenbahnen, die Vorkehrungen zum Schutze der in der Nähe der Eisenbahn gelegenen Gebäude, Waldungen und Moore. Gebäude dürfen nur. in einer bestimmten ...
Schutzbauten
Schutzbauten, in Festungswerken soviel wie Hohlbauten (s. d.); in der Feldbefestigung Eindeckungen, Unterstände und Schutzdächer, s. Feldbefestigung.
Schutzbegleitung
Schutzbegleitung, soviel wie Convoi.
Schutzbezirke
Schutzbezirke, s. Forsteinteilung.
Schutzblattern
Schutzblattern, soviel wie Kuhpocken, s. Impfung.
Schutzbrief
Schutzbrief (franz. Sauvegarde), Urkunde, durch die bestimmten Personen oder Sachen ein besonderer Schutz gewährt wird. Besonders häufig sind Schutzbriefe im Kriege. Hier werden ...
Schutzbrille
Schutzbrille, s. Brille.
Schutzbuhne
Schutzbuhne, s. Bühne.
Schutzbürger
Schutzbürger, s. Beisassen und Bürger, S. 620.
Schutzdecker
Schutzdecker, s. Dampfschiff, S. 463.
Schütze [1]
Schütze (lat. Sagittarius, auch Arcitenens Crotos), 1) das neunte Zeichen des Tierkreises (♐); 2) Sternbild des südlichen Himmels in der Nähe der Milchstraße, vgl. ...
Schütze [2]
Schütze, Fisch, s. Schuppenflosser.
Schütze [3]
Schütze, soviel wie Weberschiffchen, s. Weben.
Schütze [4]
Schütze, beim Wasserbau eine das Gerinne durchquerende Stauwand, die sich heben und senken läßt, je nachdem man den Abfluß des Wassers freigeben oder ihn hemmen will, um einen ...
Schutzeinrichtungen
Schutzeinrichtungen (hierzu Tafel »Schutzeinrichtungen I u. II«, mit Textblatt), Vorkehrungen und Verteidigungsmittel, durch die sich Pflanzen und Tiere im Kampf ums Dasein ...
Schutzeinrichtungen
Unter den mechanischen Schutzeinrichtungen gegen biegende, drückende, ziehende oder scherende Kräfte nimmt die Ausbildung eines zweckentsprechenden Skelettgewebes im ...
Schützen
Schützen, meist soviel wie Jäger; früher Truppen mehrerer deutscher Kleinstaaten, jetzt führen nur noch ein Bataillon des preußischen Gardekorps und das sächsische Regiment ...
Schützenabzeichen
Schützenabzeichen, meist aus Bandborten bestehende Schießauszeichnungen, die auf die Ärmel genäht werden. In der deutschen Armee besteht das S. aus einer Fangschnur (s. d.), ...
Schützenberger
Schützenberger, Paul, Chemiker, geb. 1827 in Straßburg, gest. 26. Juni 1897 in Paris, studierte in Straßburg Medizin, wurde Assistent am Laboratorium des Conservatoire des arts ...
Schützenbund
Schützenbund, deutscher, s. Schützengesellschaften.
Schützenfeste
Schützenfeste, s. Schützengesellschaften.
Schützenfeuer
Schützenfeuer, s. Schützen.
Schützenfisch
Schützenfisch (Schütze), s. Schuppenflosser.
Schutzengel
Schutzengel, nach katholischer Lehre die den Menschen nach Gottes Anordnung zum Schutze an Leib und Seele beigegebenen Engel gemäß Hebr. 1,14. Das Schutzengelfest wird am ersten ...
Schützengesellschaften
Schützengesellschaften (Schützengilden), Vereine von Bürgern, die sich im Gebrauch der Schußwaffen üben und in der Regel bald nach Pfingsten Schützenfeste mit Preisschießen ...
Schützengräben
Schützengräben, s. Feldbefestigung.
Schützenlinie
Schützenlinie, s. Schützen.
Schützensänger
Schützensänger (Schützenwächter), s. Weben.
Schützenschwarm
Schützenschwarm, s. Schützen.
Schützenstücke
Schützenstücke (Schutterstücke), s. Doelen.
Schützenwehr
Schützenwehr, s. Wehr.
Schutzfärbung
Schutzfärbung, s. die Textbeilage zur Tafel »Schutzeinrichtungen«.
Schutzfrist
Schutzfrist, Zeitraum, innerhalb dessen die Reproduktion eines Geistesprodukts ohne die Zustimmung des Autors oder seiner Rechtsnachfolger untersagt ist; s. Urheberrecht.
Schutzfrucht
Schutzfrucht, s. Saat, S. 354.
Schutzfürsorge
Schutzfürsorge, die Fürsorge für Strafgefangene und deren Familien sowie für entlassene Sträflinge; s. Gefängniswesen, S. 438.
Schutzgebiete
Schutzgebiete, Bezeichnung für die deutschen Kolonien, die durch kaiserliche Schutzbriefe unter die Oberhoheit (Protektorat) des Reiches gestellt sind. Vgl. die Artikel: ...
Schutzgehölze
Schutzgehölze, s. Schutzpflanzen.
Schutzgeist
Schutzgeist, s. Genius.
Schutzgemeinschaften
Schutzgemeinschaften (Schutzgenossenschaften) nennen sich Verbindungen von Gewerbtreibenden und Kaufleuten, die den Zweck verfolgen, sich gegenseitig vor leichtsinnigen und ...
Schutzgemeinschaften der Tiere
Schutzgemeinschaften der Tiere, Vereinigungen zahlreicher gleichartiger Tiere in Herden, die durch die Alttiere bewacht werden, um gemeinsam den meist einzeln jagenden Raubtieren ...
Schutzgenossen
Schutzgenossen (Schutzverwandte), soviel wie Schutzbürger oder Beisassen (s. d.). Eine besondere Klasse von S. machten ehedem die Schutzjuden aus, die durch einen besondern ...
Schw.
Schw., bei naturwissenschaftlichen Namen Abkürzung für Aug. Frd. Schweigger, Arzt, Botaniker und Zoolog, geb. 1783 in Erlangen, ermordet bei Camerata auf Sizilien 1821; auch ...
Schwaan
Schwaan, Stadt in Mecklenburg-Schwerin, Herzogtum Güstrow, an der Warnow, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Güstrow-Rostock und Bützow-S., hat eine evang. Kirche, Synagoge, ...
Schwab
Schwab, Gustav, Dichter, geb. 19. Juni 1792 in Stuttgart, gest. daselbst 4. Nov. 1850, studierte 1809–14 in Tübingen Philosophie und Theologie und war von Jugend auf mit ...
Schwabach
Schwabach, unmittelbare und Bezirksamtsstadt im bayr. Regbez. Mittelfranken, am Schwabach (Nebenfluß der Regnitz) und an der Staatsbahnlinie München-Bamberg-Hof, 318 m ü. M., ...
Schwabacher Artikel
Schwabacher Artikel, s. Augsburgische Konfession, S. 117.
Schwabacher Schrift
Schwabacher Schrift, s. Schriftarten.
Schwabber
Schwabber, Tauwerkwischer zum Schwabbern (»Trockenwischen«) des Decks.
Schwabe von der Heide
Schwabe von der Heide, Ernst, soll in seinem »Poetischen Büchlein«, das nach Angabe der Zeitgenossen 1616 in Frankfurt a. O. erschienen, aber nicht wieder aus Licht gezogen ...
Schwabe [1]
Schwabe, Insekt, s. Schaben.
Schwabe [2]
Schwabe, 1) Samuel Heinrich, Astronom, geb. 25. Okt. 1789 in Dessau, gest. daselbst 11. April 1875, studierte 1809–11 in Berlin, verwaltete die großväterliche Apotheke und ...
Schwaben und Neuburg
Schwaben und Neuburg, bayr. Regierungsbezirk, s. Schwaben, S. 98.
Schwaben [1]
Schwaben, ehemals deutsches Herzogtum, in älterer Zeit auch Alemannien genannt, grenzte gegen N. an die Pfalz und an Franken, gegen O. an den Lech, gegen Süden an die Schweiz, ...
Schwaben [2]
Schwaben (früher Schwaben und Neuburg), Regierungsbezirk des Königreichs Bayern, grenzt im O. an Oberbayern, im N. an Mittelfranken, im W. an Württemberg, im Süden an Tirol ...
Schwabenalter
Schwabenalter, im Volksmund scherzhaft für das 40. Lebensalter, weil die Schwaben vor diesem nicht verständig werden sollten (vgl. Schwabenstreich).
Schwabenberg
Schwabenberg, Berg, s. Bussen.
Schwabengau
Schwabengau, s. Nordschwaben.
Schwabenspiegel
Schwabenspiegel, deutsches Rechtsbuch, in den Handschriften bis zum 15. Jahrh. als »Land- und Lehnrechtsbuch«, seitdem auch als »Kayserrecht«, »Spiegel kayserlichen und ...
Schwabenstreich
Schwabenstreich, Bezeichnung für eine törichte, alberne Handlungsweise, zu deren Entstehung die alte Volkserzählung von den sieben Schwaben Veranlassung gegeben haben mag. In ...
Schwabing
Schwabing, früher selbständige Stadt, jetzt als 22. Bezirk der Stadt München einverleibt. Dazu das Dorf Hirschau mit Eisenwerk und Maschinenfabrik.
Schwäbisch
Schwäbisch (schwäbische Mundart), s. Deutsche Sprache, S. 743.
Schwäbisch-Bayrische Hochebene
Schwäbisch-Bayrische Hochebene, s. Bayern, S. 496.
Schwäbisch-Gmünd
Schwäbisch-Gmünd, Stadt, s. Gmünd 1).
Schwäbisch-Hall
Schwäbisch-Hall, Stadt, s. Hall 3).
Schwäbische Alb
Schwäbische Alb, s. Jura, deutscher, S. 383.
Schwäbische Dichter
Schwäbische Dichter, früher gewöhnliche Bezeichnung der Minnesinger (s. d.), weil sie sich meist der oberdeutschen oder schwäbischen Mundart bedienten. Eine neue schwäbische ...
Schwäbische Kaiser
Schwäbische Kaiser (richtiger: Könige) bezeichnet die Herrscher Deutschlands aus dem hohenstaufischen Hause, weil sie aus Schwaben gebürtig waren und dieses Herzogtum (s. oben, ...
Schwäbischer Bund
Schwäbischer Bund, Vereinigung der schwäbischen Stände zur Aufrechthaltung des von Kaiser Friedrich III. 1486 gebotenen Landfriedens in Schwaben, wurde nach dem Plan des ...
Schwäbischer Jura
Schwäbischer Jura, s. Jura, deutscher, S. 383.
Schwäbischer Kreis
Schwäbischer Kreis, einer der zehn Kreise des ehemaligen Deutschen Reiches (vgl. Kreisverfassung, S. 632), umfaßte größtenteils das alte Schwaben, wurde begrenzt von der ...
Schwäbischer Langaus
Schwäbischer Langaus, s. Schuhplattler.
Schwäbischer Merkur
Schwäbischer Merkur und Schwäbische Kronik, zweimal täglich in Stuttgart erscheinende Zeitung nationalliberaler Tendenz. 1785 begründet, ist sie seitdem ununterbrochen im ...
Schwäbischer Städtebund
Schwäbischer Städtebund, Verbindung von 22 schwäbischen Städten, darunter Augsburg, Ulm, Reutlingen, Heilbronn, die sich auf Antrieb Kaiser Ludwigs des Bayern 20. Nov. 1331 zu ...
Schwäbisches Meer
Schwäbisches Meer, soviel wie Bodensee.
Schwabmünchen
Schwabmünchen, Flecken u. Bezirksamtshauptort im bayr. Regbez. Schwaben, an der Sinkel und der Staatsbahnlinie Pleinfeld-Augsburg-Buchloe, hat eine evangelische und eine kath. ...
Schwäche
Schwäche (Debilitas), in der Medizin ein viel deutiger Ausdruck. Allgemeine Körperschwäche, die auf mangelhafter Ernährung und daher auch mangelhafter Funktion aller Organe ...
Schwache Hände
Schwache Hände, an der Börse die Spekulanten, die über wenig Kapital verfügen und darum bei ungünstigem Verlauf ihrer Geschäfte nicht viel zuzusetzen haben.
Schwächeanwandlung
Schwächeanwandlung, s. Ohnmacht.
Schwachhausen
Schwachhausen, früher Dorf, 1902 in Bremen einverleibt.
Schwachsichtigkeit
Schwachsichtigkeit (Amblyopie), Schwäche des Sehvermögens, geht in allen erdenklichen Abstufungen in völlige Blindheit (Amaurosis) über. Die S. ist in der Mehrzahl der Fälle ...
Schwachsinn
Schwachsinn, s. Geistesschwäche.
Schwachstromtechnik
Schwachstromtechnik, s. Elektrotechnik, S. 687.
Schwächung
Schwächung (lat. Stuprum), der außereheliche geschlechtliche Gebrauch einer Frauensperson. Vgl. auch Defloration.
Schwaden
Schwaden, s. Text zur Tafel »Bergbau«, S. I (Wetterwirtschaft).
Schwadengras
Schwadengras (Schwaden), s. Glyceria
Schwadengrütze
Schwadengrütze (Mannagrütze), s. Glyceria
Schwadrōn
Schwadrōn, s. Eskadron.
Schwadronieren
Schwadronieren (wahrscheinlich v. oberdeutsch. schwadern oder schwatern, »schwatzen«), in hohem, zuversichtlichem Ton, doch ins Gelag hinein schwatzen; Schwadronör, Schwätzer, ...
Schwadwender
Schwadwender, s. Heuerntemaschinen, S. 290.
Schwager
Schwager, Schwägerin, s. Schwägerschaft. S. als Bezeichnung des Postillions s. d.; auch soviel wie Senner (vgl. Schwaige).
Schwägerschaft
Schwägerschaft (oder Affinität), das Verhältnis des einen Ehegatten zu den Verwandten des andern. Mit den Verwandten seines Gatten ist jeder von beiden Ehegatten ...
Schwägrichen
Schwägrichen, Chr. Fr., Botaniker, s. Schwg.
Schwāgrin
Schwāgrin, soviel wie Sennerin, s. Schwaige.
Schwäher
Schwäher (mittelhochd. swëher), in Hessen und Oberpfalz für Schwiegervater und Schwager, welche Wörter daraus entstanden sind.
Schwaige
Schwaige, Viehhof mit dazugehörigem Weideplatz; wie Alp-, Sennhütte; daher: schwaigen, Käse bereiten; Schwaiger, Schwaigerin (Schwager, Schwagrin), Senn, Sennerin (s. ...
Schwaigern
Schwaigern, Stadt im württemberg. Neckarkreis, Oberamt Brackenheim, am Leinbach und an der Staatsbahnlinie Heilbronn-Eppingen, 188 m ü. M., ist Hauptort der Grundherrschaft ...
Schwajen
Schwajen (Schwojen, Schwaien, Schwingen), das Drehen eines Schiffes vor dem Anker, am Kai oder an einer Boje, sei es durch Wechsel der Gezeitenströmungen oder Winddrehung, sei es ...
Schwalbach
Schwalbach, 1) Dorf im preuß. Regbez. Trier, Kreis Saarlouis, hat eine kath. Kirche, Steinkohlenbergbau und (1905) 2924 Einw. – 2) S. Langenschwalbach.
Schwalbacher Natter
Schwalbacher Natter, soviel wie Äskulapschlange, s. Nattern, S. 452.
Schwalbe
Schwalbe (Hirundo L.), Gattung der Sperlingsvögel aus der Familie der Schwalben (Hirundinidae), kleine, breitbrüstige, kurzhälsige, plattköpfige Vögel mit kurzem, plattem, an ...
Schwalbe, Gustav
Schwalbe, Gustav, Mediziner, geb. 1. Aug. 1844 in Quedlinburg, habilitierte sich 1870 als Privatdozent in Halle, wurde 1871 Prosektor in Freiburg, in demselben Jahr Professor der ...
Schwalbenkraut
Schwalbenkraut, s. Chelidonium.
Schwalbennest
Schwalbennest, halbrunder, balkonartiger Ausbau mit Pforten für ein Schnelladegeschütz auf modernen Kreuzern.
Schwalbennester
Schwalbennester, Abzeichen der Militärmusiker, Trompeter und Spielleute an der Schulter auf den Waffenröcken; bei den erstern mit goldenen oder silbernen Treffen (bei der ...
Schwalbennester, eßbare
Schwalbennester, eßbare (indische Vogelnester), s. Salangane.
Schwalbenschwanz [1]
Schwalbenschwanz, trapezförmige Verbindung zweier Teile (s. Abbild.), auch als Führung des einen Teiles auf dem andern angewandt (im Maschinenbau). Der S. ist an dem einen der ...
Schwalbenschwanz [2]
Schwalbenschwanz (Papilio Machaon L.), Schmetterling aus der Familie der Tagfalter (Diurna), lebt in Europa, auf dem Himalaja und in Japan, spannt bis 8 cm, hat gelbe, schwarz ...
Schwalbenschwanzkristalle
Schwalbenschwanzkristalle, s. Kristalle, Fig. 61, und Gips, S. 857.
Schwalbenschwanzornament
Schwalbenschwanzornament, ein im anglonormann. Stil vorkommendes Ornament in Form von Breitzinnen (s. Figur).
Schwalbenstößer
Schwalbenstößer, s. Sperber.
Schwalbenwurz
Schwalbenwurz, s. Asclepias u. Cynanchum.
Schwalbenwurzpflanzen
Schwalbenwurzpflanzen, s. Asklepiadazeen.
Schwalch
Schwalch, Öffnung des Schmelzofens, durch welche die Flamme über das Metall streicht.
Schwalenberg
Schwalenberg, ehemals eine Grafschaft, heute ein Amt im Fürstentum Lippe, lag zwischen den Grafschaften Lippe, Schauenburg, Everstein und dem Gebiete der Abtei Korvei. Die Grafen ...
Schwalheim
Schwalheim, Badeort in der hess. Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg, an der Wetter, unfern Nauheim, hat eine evang. Kirche, (1905) 734 Einw. und einen Säuerling von 10°, der an ...
Schwalk
Schwalk, Vogel, s. Ziegenmelker.
Schwall
Schwall, Fisch, s. Rohrkarpfen.
Schwallarbeit
Schwallarbeit, soviel wie Einmalschmelzerei, s. Eisen, S. 485.
Schwalm [1]
Schwalm, rechtsseitiger Nebenfluß der Eder, entspringt im Großherzogtum Hessen am Vogelsberg, tritt bald nach dem preußischen Regbez. Kassel über, fließt anfangs nördlich, ...
Schwalm [2]
Schwalm (Eulenschwalbe, Podargus L.), Gattung der Klettervögel aus der Familie der Raken (Coraciidae), gestreckt gebaute Vögel mit kurzem Hals, breitem, flachem Kopfe, ...
Schwälmer
Schwälmer, Bewohner der Schwalm (Oberhessen, s. Schwalm). Auch ein dort seit alter Zeit gebräuchlicher Bauerntanz, ähnlich dem Schuhplattler. Die Worte und Weisen dieses ...
Schwamm [1]
Schwamm, häufig soviel wie Pilz (Fliegenschwamm etc.); im Bauwesen soviel wie Hausschwamm; auch soviel wie Feuerschwamm, Zunderschwamm, s. Polyporus. Vgl. auch Schwämme.
Schwamm [2]
Schwamm (Schwammgewächs), soviel wie Blutschwamm; auch Gliedschwamm, s. Gelenkentzündung 3).
Schwamm, vegetabilischer
Schwamm, vegetabilischer, s. Luffa.
Schwammbäume
Schwammbäume, s. Trametes.
Schwämmchen
Schwämmchen (Soor), durch einen Pilz (Monilia candida, Oidium albicans) hervorgerufene Affektion der Mundschleimhaut. Bei Kindern findet man S. in den ersten Tagen und Wochen des ...
Schwämme
Schwämme I. Schwämme II.
Schwämme [1]
Schwämme (Spongiae, Porifera, Poriferen, hierzu Tafel »Schwämme I und II«), die niedersten mehrzelligen Tiere, die häufig als eine Abteilung der Cölenteraten (s. d.) ...
Schwämme [2]
Schwämme, häufig soviel wie Pilze (s. d.).
Schwämme [3]
Schwämme, große, s. Nonne, S. 734; kleine, s. Goldafter.
Schwämme, amerikanische
Schwämme, amerikanische, zylindrische Gefäße, deren Boden siebartig durchlöchert ist und deren seitlich angebrachter Henkel eine Öffnung besitzt. Taucht man das Gefäß in ...
Schwammfischerei
Schwammfischerei, s. Badeschwamm.
Schwammgallwespe
Schwammgallwespe, s. Gallwespen.
Schwammgewebe
Schwammgewebe, Gewebe für Badewäsche aus Ramiegarn, 14 Fäden auf 1 cm. Nach zwei leinwandbindenden Schüssen ist ein Schuß aus einem Streifen Schwamm eingetragen, der über 9 ...
Schwammkalke
Schwammkalke (Spongitenkalke), Kalksteine der obern Juraformation, die reich an fossilen Schwämmen sind.
Schwammkohle
Schwammkohle, verkohlter Badeschwamm, wurde früher gegen Kropf benutzt; der wirksame Bestandteil ist Jod.
Schwammkorallen
Schwammkorallen, s. Korallpolypen.
Schwammkürbis
Schwammkürbis, s. Luffa.
Schwammparenchymzellen
Schwammparenchymzellen (Schwammparenchym), s. Assimilation.
Schwammspinner
Schwammspinner, s. Nonne, S. 734.
Schwammsteine
Schwammsteine (Schwemmsteine), s. Mauersteine, S. 455.
Schwan [1]
Schwan (lat. Cygnus), großes Sternbild am nördlichen Himmel, in der Milchstraße, 2 Sterne zweiter Größe, α (Deneb) und γ, sowie mehrere Doppelsterne und Veränderliche. ...
Schwan [2]
Schwan (Cygnus L.), Gattung der Schwimmvögel aus der Familie der Zahnschnäbler, große Vögel mit gestrecktem Leib, sehr langem Hals, mittelgroßem Kopf, geradem Schnabel von ...
Schwan [3]
Schwan, Schmetterling, s. Goldafter.
Schwan, Christian Friedrich
Schwan, Christian Friedrich, Buchhändler, geb. 12. Dez. 1733 zu Prenzlau in der Ukermark, gest. 29. Juni 1815 in Heidelberg, studierte in Halle und Jena Theologie, ging dann ...
Schwanau
Schwanau, Insel und Ruine, s. Lowerz.
Schwanberg
Schwanberg, Schloß, s. Iphofen und Rödelsee.
Schwanboy
Schwanboy, doppelseitig gerauhtes flanellartiges Gewebe zu Frauenröcken u. dgl.
Schwandorf
Schwandorf, Stadt im bayr. Regbez. Oberpfalz, Bezirksamt Burglengenfeld, an der Nab, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien München-Regensburg-Oberkotzau und Nürnberg-Furth i. W., 356 ...
Schwäne
Schwäne (Cygninae), eine Unterfamilie der Zahnschnäbler (s. Schwimmvögel).
Schwanebeck
Schwanebeck, Stadt im preuß. Regbez. Magdeburg, Kreis Oschersleben, am Huywald und an der Staatsbahnlinie Nienhagen-Jerxheim, hat 2 evang. Kirchen, eine kath. Kapelle, ...
Schwanenblume
Schwanenblume, s. Butomus.
Schwanenfluß
Schwanenfluß (Swan River), Fluß im südlichen Teil des britisch-austral. Staates Westaustralien, entsteht aus der Vereinigung des meist trockenen Salt Water (aus dem großen ...
Schwanengans
Schwanengans, s. Gänse, S. 322.
Schwanengesang
Schwanengesang, s. Schwan.
Schwanenhals
Schwanenhals, Werkzeug, s. Drainage, S. 166; eiserner Ring mit Öse an einem Mast zum Festhalten des Besans- oder Gaffelsegelbaums an einem Gelenkbolzen. Auch soviel wie ...
Schwanenhalseisen
Schwanenhalseisen (Berliner Eisen), Fangeisen für Wölfe, Füchse, Otter, Marder etc., bei dem die an der Erde versteckt liegenden u. von einer hufeisenförmigen Feder ...
Schwanenjungfrauen
Schwanenjungfrauen, in der nord. Mythologie Bezeichnung der Walküren (s. d.), welche die Fähigkeit besitzen, Schwanengestalt anzunehmen. Auch in deutscher Sage erscheinen sie ...
Schwanenorden
Schwanenorden, Orden, der, am 29. Sept. 1440 vom Kurfürsten Friedrich II. von Brandenburg gestiftet, seinen Hauptsitz in einem Kloster auf dem Berge bei Altbrandenburg und in ...
Schwanenritter
Schwanenritter, nach niederrhein. Sage ein Ritter, der auf einem von einem Schwan gezogenen Kahn aus unbekanntem Lande kommt, eine Fürstentochter von einem ihr verhaßten ...
Schwanensalz
Schwanensalz, weinsaures Kalinatron.
Schwanenstadt
Schwanenstadt, Stadt in Oberösterreich, Bezirksh. Vöcklabruck, am linken Ufer der Ager und an der Staatsbahnlinie Wien-Salzburg, Sitz eines Bezirksgerichts, mit Bierbrauerei, ...
Schwangerschaft
Schwangerschaft (Graviditas), derjenige Zustand des weiblichen Organismus, der mit der Empfängnis beginnt und mit der Geburt abschließt. Die Empfängnis, als der Anfang der S., ...
Schwängerungsklage
Schwängerungsklage, vielfach auch Deflorationsklage genannt, diejenige Klage, mit der eine außerehelich Geschwängerte von dem Schwängerer einen Beitrag zu den Kosten der ...
Schwanheim
Schwanheim, Dorf im preuß. Regbez. Wiesbaden, Kreis Höchst, am Main und an der preuß.-hess. Staatsbahnlinie Mainz-Goldstein, hat eine evangelische und eine neue kath. Kirche, ...
Schwank
Schwank, scherzhafter und belustigender Einfall und dessen Ausführung; dann eine im Mittelalter und namentlich im 16. Jahrh. ausgebildete Art launiger, oft unflätiger ...
Schwanken der Erdachse
Schwanken der Erdachse, s. Nutation und Polhöhe.
Schwann
Schwann, Theodor, Naturforscher, geb. 7. Dez. 1810 in Neuß, gest. 11. Jan. 1882 in Köln, studierte seit 1829 Philosophie, dann Medizin in Bonn, Würzburg und Berlin und war ...
Schwannsche Scheide
Schwannsche Scheide, s. Nerven, S. 522.
Schwanpelz
Schwanpelz, s. Schwan, S. 106.
Schwansen
Schwansen, fruchtbare Halbinsel in der preuß. Provinz Schleswig-Holstein, zwischen dem Busen von Eckernförde und der Schlei.
Schwanthaler
Schwanthaler, Ludwig von, Bildhauer, geb. 26. Aug. 1802 in München, wo sein Vater Franz S. (gest. 1821) als Bildhauer lebte, gest. daselbst 28. Nov. 1848, besuchte seit 1818 die ...
Schwanz
Schwanz (Cauda), bei den Wirbeltieren das Ende des Körpers, in das sich das Endstück der Wirbelsäule hinein erstreckt. Es besitzt Muskulatur, Gefäße, Nerven, aber die ...
Schwanzarterie
Schwanzarterie, s. Blutgefäße.
Schwanzbein
Schwanzbein (Os coccygis), s. Steißbein.
Schwanzdarm
Schwanzdarm (postanaler Darm), die Fortsetzung der Darmhöhle in den hintersten Körperabschnitt bei den Embryonen der Wirbeltiere.
Schwanzdukaten
Schwanzdukaten, unter Friedrich Wilhelm I. seit 1718 geprägte Dukaten, auf denen das Bildnis des Königs mit einem Zopfe versehen war.
Schwänze
Schwänze, Börsenausdruck für die Preistreiberei, die darauf beruht, daß ein Haussekonsortium alle Stücke, die von einem Papier aufzutreiben sind, zu erlangen ...
Schwanzfalte
Schwanzfalte, der hinterste Körperbezirk bei den Embryonen der Wirbeltiere.
Schwanzhammer
Schwanzhammer, s. Hammer, S. 700.
Schwanzkanal
Schwanzkanal, s. Rippen.
Schwanzknospe
Schwanzknospe, die Anlage des Schwanzes bei den Embryonen der Wirbeltiere.
Schwanzlose Lurche
Schwanzlose Lurche (Anura), Ordnung der Amphibien, s. Frösche.
Schwanzlurche
Schwanzlurche (Urodēla, Caudata, hierzu Tafel »Schwanzlurche I u. II«), Ordnung der Amphibien (s. d.), lange, schmale Tiere mit vier kurzen Beinen und seitlich ...
Schwanzlurche
Schwanzlurche I. Schwanzlurche II.
Schwanzmeise
Schwanzmeise, s. Meise.
Schwanzmenschen
Schwanzmenschen, Personen, bei denen die Fortsetzung des Rückgrats nicht wie gewöhnlich im Gefäßfleisch verwachsen ist, sondern mit gelegentlicher Verlängerung frei ...
Schwanzpfeffer
Schwanzpfeffer (Kubebenpfeffer, Piper Cubeba), s. Tafel »Arzneipflanzen II«, Fig. 1, mit Text.
Schwanzriemen
Schwanzriemen (Schweifriemen), s. Geschirr.
Schwanzscheide
Schwanzscheide, die den Schwanzteil der Embryonen der Amnioten bedeckende Amnionhülle.
Schwanzschraube
Schwanzschraube, Verschluß der Vorderladungsgewehre, eine starke, hinten in den Lauf gesetzte Schraube, deren vordere Fläche den Seelenboden bildete.
Schwanzsterne
Schwanzsterne, s. Kometen.
Schwanzwirbel
Schwanzwirbel, s. Wirbelsäule.
Schwappach
Schwappach, Adam Friedrich, Forstmann, geb. 2. Nov. 1851 in Bamberg, wurde 1876 Assistent am chemischen Laboratorium und Dozent für Nationalökonomie in Aschaffenburg, 1878 ...
Schwär
Schwär, soviel wie Blutschwär, s. Furunkel.
Schwaren
Schwaren, eine frühere Kupfermünze Oldenburgs in Stücken zu 1, 11/4 und 21/2, letztere seit wieder 1841 auch in Bremen (vgl. Grote); seit 1858 bestanden Stücke zu 1, 2 und 3 ...
Schwarm
Schwarm, bei der österreichisch-ungar. Infanterie die niederste Gefechtsformation unter einem Unteroffizier, 8–14 Mann stark; im Kriege hat die Kompanie 16 Schwärme, der ...
Schwärmattacke
Schwärmattacke, geöffnete Attacke der Reiterei im Gegensatz zur geschlossenen Attacke. Die S. verzichtet auf Stoßkraft, ist aber bei größerer Schnelligkeit mit geringern ...
Schwarmdusel
Schwarmdusel, s. Bienenzucht, S. 840.
Schwärmen
Schwärmen, im deutschen Heere Kommando zum Ausschwärmen (s. d.), d. h. zum Übergang aus der geschlossenen in die geöffnete Ordnung, wobei die Mannschaften ein Glied mit zwei ...
Schwärmer [1]
Schwärmer (Dämmerungsfalter, Sphingidae, Crepuscularia), Familie aus der Ordnung der Schmetterlinge (s. d.).
Schwärmer [2]
Schwärmer, s. Feuerwerkerei, S. 529.
Schwärmerei
Schwärmerei, krankhafte Richtung des Gemüts, wobei der Mensch von seinem Gefühl und seiner Phantasie so sehr beherrscht wird, daß eine verständige Überlegung und ...
Schwarmlinie
Schwarmlinie, soviel wie Schützenlinie, s. Schützen.
Schwarmsalve
Schwarmsalve, s. Salve.
Schwarmscheibe
Schwarmscheibe, im österreichisch-ungar. Heer verschiedenfarbige Scheibe für Elementarschießstätten und Exerzierplätze, die mehrere nebeneinander befindliche Plänkler (s. ...
Schwärmsporen
Schwärmsporen, bei Algen und Pilzen vorkommende Sporen, die dem Wasserleben angepaßt sind und bewegliche hautlose Zellen darstellen; ihre Ortsbewegung wird durch seine, ...
Schwartau
Schwartau, Flecken und Luftkurort im oldenburg. Fürstentum Lübeck, an der Mündung des gleichnamigen Flusses in die Trave und an der Eisenbahn Eutin-Lübeck, hat eine evang. ...
Schwarte
Schwarte, in der Jägersprache die Haut des Schwarzwildes und des Dach ses; im allgemeinen eine dicke Haut, Pergament, und daher ein in Schweinsleder gebundenes Buch.
Schwarten
Schwarten (Schwartenbretter, Schellstücke), die beim Beschneiden der Baumstämme abfallenden, daher auf einer Seite baumkantigen Bretter (s. Brett), dienen zu Einschubdecken (s. ...
Schwartz
Schwartz, 1) Maria Sofia, schwed. Romanschriftstellerin, geborne Birath, geb. 4. Juli 1819 in Borås, gest. 7. Mai 1894, verfaßte zahlreiche, seinerzeit viel gelesene und in fast ...
Schwartze
Schwartze, 1) John George, holländ. Maler, geb. 20. Okt. 1815 in Amsterdam, gest. daselbst 27. Aug. 1874, wanderte früh mit seinen Eltern nach Philadelphia aus, wurde dort mit ...
Schwarz [1]
Schwarz bezeichnet nicht eigentlich eine Farbe, sondern die Eigenschaft von Körpern, Licht weder zu reflektieren noch durchzulassen, sondern vollständig zu absorbieren. Die ...
Schwarz [2]
Schwarz, 1) Bertold, ein Franziskanermönch aus Freiburg (oder Dortmund), der eigentlich Konstantin Anklitzen geheißen und neben seinem Klosternamen Bertold den Beinamen S. wegen ...
Schwarz-Rot-Gold
Schwarz-Rot-Gold, s. Deutsche Farben.
Schwarz-Weiß-Rot
Schwarz-Weiß-Rot, s. Deutsche Farben.
Schwarza [1]
Schwarza, 1) linksseitiger Nebenfluß der Saale im Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt, entspringt auf dem Thüringer Wald, nördlich von Steinheid, verfolgt nordöstliche ...
Schwarza [2]
Schwarza, Flecken im Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt, Landratsamt Rudolstadt, an der Mündung der Schwarza in die Saale, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Großheringen-Saalfeld ...
Schwarzamsel
Schwarzamsel, s. Drossel, S. 210.
Schwarzätzung
Schwarzätzung, s. Ätzen, S. 72.
Schwarzau
Schwarzau (S. im Gebirge), Marktflecken in Niederösterreich, Bezirksh. Wiener-Neustadt, nordwestlich vom Schneeberg an der Schwarza malerisch gelegen, Sommerfrische, mit (1900) ...
Schwarzawa
Schwarzawa, linker Nebenfluß der Thaya in Mähren,. entspringt im böhmisch-mähr. Hochland, an der Žáková Hora (812 m), fließt südsüdöstlich, nimmt unterhalb Brünn die ...
Schwarzbach
Schwarzbach, Badeort im preuß. Regbez. Liegnitz, Kreis Lauban, bei Wiegandsthal, am Nordfuß des Isergebirges, 540 m ü. M., hat (1905) 281 Einw. und 7 Quellen, die ein ...
Schwarzbarsch
Schwarzbarsch, s. Forellenbarsch.
Schwarzbauch
Schwarzbauch, Fisch, s. Nase, S. 430.
Schwarzbeere
Schwarzbeere, s. Vaccinium.
Schwarzbeinigkeit der Kartoffel
Schwarzbeinigkeit der Kartoffel, s. Stengelsäule der Kartoffel.
Schwarzbeize
Schwarzbeize, s. Essigsaures Eisen.
Schwarzblech
Schwarzblech, s. Eisenblech.
Schwarzblütigkeit
Schwarzblütigkeit (schwarzes Blut), s. Melanämie.
Schwarzbrot
Schwarzbrot, s. Brot, S. 462.
Schwarzbruch
Schwarzbruch, Brüchigkeit von aus Roteisenstein erschmolzenem Eisen bei einer noch unterhalb der Glühhitze liegenden Temperatur, während das Eisen bei gewöhnlicher Temperatur ...
Schwarzbubenland
Schwarzbubenland, das Ackerbaugebiet der Birs im Solothurner Jura, mit den Ortschaften Büfferach, Seewen, Dorneck etc.; nach der früher herrschenden Mannskleidung (groben ...
Schwarzbuch
Schwarzbuch, das kaufmännische Handlungsbuch, das dazu dient, die notorisch schlechten, uneinbringlichen Schuldposten aufzunehmen, die im Haupt- oder Kontokorrentbuch hiernach ...
Schwarzbuche
Schwarzbuche, soviel wie Hopfenbuche, s. Ostrya.
Schwarzbuckel
Schwarzbuckel, weiße Katzenfelle mit großem schwarzen Rückenfleck, geben schöne Decken.
Schwarzburg
Schwarzburg, Dorf in der schwarzburg-rudolstädt. Oberherrschaft, Landratsamt Königsee, an der Schwarza und der Staatsbahnlinie Koditzberg-Katzhütte, 283 m ü. M., hat eine ...
Schwarzburg-Rudolstadt
Schwarzburg-Rudolstadt, deutsches Fürstentum (s. Karte »Sächsische Herzogtümer«), dessen Gebiet aus zwei getrennten Teilen, nämlich der am Thüringer Wald gelegenen ...
Schwarzburg-Sondershausen
Schwarzburg-Sondershausen, deutsches Fürstentum (s. Karte »Sächsische Herzogtümer«), dessen Gebiet aus zwei getrennten Teilen, nämlich der am Thüringer Wald gelegenen ...
Schwarzburgbund
Schwarzburgbund (S. B.), eine Pfingsten 1887 in Schwarzburg gegründete studentische Vereinigung, die sich die Pflege eines studentischen Gemeinschaftslebens nach den Grundsätzen ...
Schwarzdorn
Schwarzdorn, s. Pflaumenbaum, S. 742.
Schwarzdrossel
Schwarzdrossel, s. Drossel, S. 210.
Schwärze
Schwärze, die durch Verkohlung von Hefe, Trebern, Kork- und Knochenabfällen erhaltene lockere Kohle, die wie Ruß benutzt wird; die ausgelaugte Schmelze der ...


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