Слова на букву saar-senk (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву saar-senk (8408)

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Sari [1]
Sari, buntfarbiges Baumwollengewebe in Bombay zu Mänteln und Unterröcken für die Hindufrauen. Die bessern Qualitäten werden auch mit seidenen Randborten gewebt.
Sari [2]
Sari, frühere Hauptstadt der pers. Provinz Mazenderan, von Firdusi erwähnt, unweit der Südküste des Kaspischen Meeres, jetzt sehr herabgekommen. Die Einwohnerzahl, noch 1822 ...
Saria
Saria (Soso, Zaria, Zozo, Zegzeg), Tributärstaat des einst selbständigen Fulbereichs Sokoto (s. Karte bei »Guinea«), in Britisch-Nordnigeria, Westafrika (s. Nigeria), grenzt ...
Saribupalme
Saribupalme, s. Livistona.
Sarik
Sarik, Turbanstoff aus Baumwolle, teils mit Seidengarn durchschossen, in Smyrna und im Wilajet Aidin.
Sarine
Sarine, Fluß und schweizer. Bezirk, s. Saane.
Sárisáp
Sárisáp (spr. schārischāp), Großgemeinde im ungar. Komitat Gran, an der Staatsbahnlinie Tokod-Annavölgy-S., mit dem Kohlenbergwerk Annatelep (Annavölgy) und (1901) 2595 ...
Sarissa
Sarissa, die etwa 5 m lange Stoßlanze der mazedonischen Hopliten, davon der Name Sarissaphoren (»Sarissenträger«).
Sark
Sark (Sercq), eine der engl. Kanalinseln, 10 km östlich von Guernsey, 5 qkm groß mit (1901) 506 Einw., besteht aus zwei Teilen, die durch einen 90 m hohen und 4–5 m breiten ...
Sarkad
Sarkad (spr. schárkad), Großgemeinde im ungar. Komitat Bihar, an der Staatsbahnlinie Großwardein-Békés-Csaba, mit (1901) 8760 magyarischen (reformierten und römisch-kath.) ...
Sarkars
Sarkars, s. Circars.
Sarkásmus
Sarkásmus (griech.), der bittere Hohn, den jemand mit verbissenen Lippen ausspricht, besonders jede verhöhnende Rede, jeder beißende Spott, Art der Ironie (s. d.). Der S. wurde ...
Sarkīn
Sarkīn, s. Xanthinkörper.
Sarkocēle
Sarkocēle (griech., Fleischbruch), s. Hodenkrankheiten.
Sarkŏde
Sarkŏde, das Protoplasma (der einzelligen Tiere).
Sarkokarp
Sarkokarp (griech.), soviel wie Fruchtfleisch, s. Frucht, S. 177.
Sarkolatrīe
Sarkolatrīe (griech., »Fleischanbetung«), soviel wie Anthropolatrie (s. d.).
Sarkolemma
Sarkolemma (griech.), Muskelhaut, s. Muskeln.
Sarkolith
Sarkolith, Mineral, s. Skapolith.
Sarkōm
Sarkōm, s. Fleischgewächs.
Sarkophág
Sarkophág (griech., »Fleisch verzehrend«), ursprünglich eine Steinart, die bei Assos in Troas gegraben oder gebrochen ward, sich spalten ließ und Leichname in Särgen aus ...
Sarkosīn
Sarkosīn, s. Kreatin.
Sarkosŏm
Sarkosŏm, soviel wie Cönenchym, s. Korallpolypen.
Sarkosporidĭen
Sarkosporidĭen, s. Sporozoa.
Sárköz
Sárköz (spr. schārkös, »Moorwinkel«), Moorgebiet im ungar. Komitat Pest, zwischen der Donau und den Orten Duna-Pataj, Kis-Körös und Kalocsa.
Sarlat
Sarlat (spr. ßarlá), Arrondissementshauptstadt im franz Depart. Dordogne, Knotenpunkt an der Orléansbahn, hat eine ehemalige Kathedrale (12.–15. Jahrh.), eine alte ...
Sarlovár
Sarlovár (spr. schárlowār), Ort, s. Sichelburg.
Sarmatien
Sarmatien (Sarmatia), im Altertum alles Land zwischen Weichsel und Wolga, das noch heute in der Wissenschaft den Namen »Sarmatische Tiefebene« führt, ward nach griechischer ...
Sarmatische Stufe
Sarmatische Stufe, jüngere Schichten des Miocäns im Wiener Becken, deren Fauna Ähnlichkeit mit derjenigen des Schwarzen (Sarmatischen) Meeres hat; s. Tertiärformation.
Sarmentazeen
Sarmentazeen, soviel wie Ampelidazeen (s. d.).
Sarméntum
Sarméntum (lat.), s. Schößling.
Sarmiénto
Sarmiénto, Domingo Faustino, argentin. Staatsmann, geb. 13. Febr. 1811 in San Juan, gest. 12. Sept. 1888 in Asuncion, flüchtete nach dem verunglückten Aufstand gegen Rosas und ...
Sarmizegetūsa
Sarmizegetūsa, Residenz der Könige von Dacien, wurde 104 von den Truppen Trajans besetzt, drei Jahre später römische Kolonie mit italischem Bürgerrecht unter dem Namen ...
Sarne
Sarne, Stadt im preuß. Regbez. Posen, Kreis Rawitsch, an der Eisenbahn Liegnitz-Kobylin, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Schweinehandel und (1905) 1321 Einw., davon ...
Sarnen
Sarnen, Flecken und Hauptort des schweizer. Halbkantons Obwalden, 471 m ü. M., am Ausfluß der Sarner Aa aus dem Sarner See und an der Brünigbahn, hat ein Rathaus mit den ...
Sarnes
Sarnes, soviel wie Frambösie (s. d.).
Sarnĭa
Sarnĭa, Stadt in der kanad. Provinz Ontario, am linken Ufer des St. Clairflusses, nahe dessen Austritt aus dem Huronensee, mit der nordamerikanischen Stadt Port Huron durch eine ...
Sarnĭco
Sarnĭco, Flecken am Iseosee (s. d.).
Sarno [1]
Sarno (im Altertum Sarnus), Fluß in der ital. Landschaft Kampanien, entspringt bei der gleichnamigen Stadt (s. unten), fließt südwestlich und mündet zwischen Castellammare und ...
Sarno [2]
Sarno, Stadt in der ital. Provinz und dem Kreis Salerno, an der Bahnlinie Neapel-Avellino, mit Dampfstraßenbahn nach Neapel, Bischofssitz, hat eine Kathedrale (von 1625), Ruinen ...
Sarntal
Sarntal, Alpental in Tirol, wird von der Talfer durchflossen, die am Penser Joch (2211 m) entspringt und nach 38 km langem, südlich gerichtetem Laufe bei Bozen rechts in den ...
Saromberke
Saromberke (spr. scháhromberke), Gemeinde im ungar. (siebenbürg.) Komitat Maros-Torda, an der Staatsbahnlinie Maros-Vásárhely-Sächsisch-Regen, hat Wein- und Getreidehandel ...
Saron
Saron, Ebene in Palästina, an der Küste des Mittelmeers, zwischen Jafa (Joppe) und dem Karmel, 15 km breit und 60 km lang, durch reiche Vegetation und treffliche Viehweiden ...
Sarongs
Sarongs, gewebte Tücher, welche die Malaien um den Unterkörper schlagen und an der Taille durch Knüpfen befestigen, werden von den Siamesen vielfach als Hauskleider benutzt.
Saronischer Meerbusen
Saronischer Meerbusen, im Altertum Name des Golfs von Ägina.
Saronno
Saronno, Flecken in der ital. Provinz Mailand, Kreis Gallarate, an der Lura, Knotenpunkt der Eisenbahnlinien von Mailand nach Laveno, Cairate, Varese, Como, Novara, Seregno, mit ...
Sáros
Sáros (spr. schārosch), ungar. Komitat, grenzt an Galizien und die Komitate Zips, Abauj-Torna und Zemplin, umfaßt 3822 qkm (69,4 QM.) mit (1901) 174,470 meist slowakischen, ...
Saros [1]
Saros, Periode, s. Chaldäische Periode.
Saros [2]
Saros ( Xeros), Golf von, nordöstlicher Ausläufer des Ägäischen Meeres, durch die Halbinsel von Gallipoli gebildet.
Sáros-Patak
Sáros-Patak (spr. schārosch-pátak, »Kotbach«), aus Sáros-Nagypatak und Sáros-Kispatak bestehende Großgemeinde im ungar. Komitat Zemplin, zu beiden Seiten des Bodrog, am ...
Sarothámnus
Sarothámnus, s. Cytisus.
Sarowsches Kloster
Sarowsches Kloster, s. Kadom.
Sarpa
Sarpa (Ssarpa), rechter Nebenfluß der Wolga im russ. Gouv. Astrachan. Die Salzmoore von Chaki-Dshirlatschi, die sich zwischen der Wolga und dem Manytsch hinziehen, geben der S. ...
Sarpēdon
Sarpēdon, bei Homer Sohn des Zeus und der Laodameia, Enkel des Bellerophon, Fürst der Lykier und Bundesgenosse des Priamos, ist bei Erstürmung des Griechenlagers mit Glaukos ...
Sarpfoß
Sarpfoß, ein von dem norweg. Fluß Glommen unweit der Stadt Sarpsborg gebildeter Wasserfall, 23 m hoch, der an beiden Ufern große Fabriken treibt, mit einer zweistöckigen ...
Sarpi
Sarpi, Paolo, berühmter ital. Geschichtschreiber, geb. 14. Aug. 1552 in Venedig, gest. 15. Jan. 1623, trat in den Orden der Serviten, wurde Mitglied des Kollegiums in Padua, kam ...
Sarpsborg
Sarpsborg, Stadt im norweg. Amt Smaalenene, am Glommen, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Christiania-Frederikshald und S.-Ski, mit (1900) 6922 Einw., wurde 1016 gegründet, aber ...
Sarracenĭa
Sarracenĭa L., Gattung der Sarrazeniazeen, ausdauernde Gewächse mit bodenständigen, bauchig aufgeblasenen Blattschläuchen mit Deckel und großer, blattartiger, ...
Sarrâf
Sarrâf (arab.), Geldwechsler; in der Türkei meist Armenier, Griechen und Juden, in Persien Armenier und Gebern, in Mittelasien fast ausschließlich Hindustaner. Als ...
Sarralbe
Sarralbe (Saaralbe), Stadt, s. Saaralben.
Sarras
Sarras (aus poln. za, bei, an, und raz, Hieb, Stoß), Säbel mit großer, schwerer Klinge, Haudegen; auch scherzhafte Bezeichnung des Säbels.
Sarrazenĭalen
Sarrazenĭalen (lat.), Pflanzenordnung in Englers System, umfaßt die zur Ordnung der Cistifloren gehörigen Familien der Sarrazeniazeen, Nepenthazeen und Droserazeen.
Sarrazenĭazeen
Sarrazenĭazeen, dikotyle, nur etwa acht Arten umfassende, in Amerika einheimische Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Cistifloren, zunächst mit den Droserazeen und Nepenthazeen ...
Sarre
Sarre (spr. ßār'), franz. Name der Saar (s. d.).
Sarre-jüslik
Sarre-jüslik, türk. Goldmünze, s. Jüslik.
Sarreguemines
Sarreguemines (spr. ßargh'mĭn'), s. Saargemünd.
Sárret
Sárret (spr. scháhrrët), 1) Sumpfgebiet im ungar. Komitat Bihar, s. Berettyó. – 2) Sumpfgebiet im Komitat Stuhlweißenburg, dessen Gewässer der Palatinal- oder Sarvizkanal ...
Sarriá
Sarriá, 1) Vorort von Barcelona in Spanien, nordwestlich von der Stadt am Fuß des Tibidabo (532 m), an der Lokalbahn Barcelona- S. gelegen, hat Villen, ein ehemaliges ...
Sarrien
Sarrien (spr. ßarĭäng), Jean Marie Ferdinand, franz. Politiker, geb. 13. Okt. 1840 in Bourbon-Lancy (Saône-et-Loire), wurde Advokat und Maire seiner Vaterstadt, 1876 zum ...
Sarrusophōn
Sarrusophōn (spr. barrü-), ein vom Militärkapellmeister Sarrus erdachtes und vom Pariser Instrumentenmacher Gautrot seit 1863 in allen Größen vom hohen Diskantinstrument bis ...
Sars
Sars, 1) Michael, Naturforscher, geb. 30. Aug. 1805 in Bergen, gest. 22. Okt. 1869, studierte in Christiania seit 1823 Theologie, kam 1830 als Pfarrer nach Kinn, 1839 nach Manger ...
Sarsaparilla water
Sarsaparilla water, s. Sassafrasöl.
Sarsaparille
Sarsaparille, soviel wie Sassaparille, s. Smilax.
Sarsche
Sarsche, s. Sersche.
Sarsenet
Sarsenet (franz., spr. ßarß'nä od.-nett, Sarsonet), ursprünglich seidenes, jetzt baumwollenes dichtes, leinwandartiges, stark geglättetes, oft gaufriertes Gewebe; der ...
Sarsina
Sarsina (spr. ßárß-), Stadt in der ital. Provinz Forlì, Kreis Cesena, am Savio, Bischofssitz, hat eine Kathedrale aus dem 7. Jahrh., einen erzbischöflichen Palast, Baureste ...
Sarstedt
Sarstedt, Stadt im preuß. Regbez. und Landkreis Hildesheim, an der Innerste, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Hannover-Kassel und der Straßenbahn Hildesheim-Hannover, hat eine ...
Sarten
Sarten, russ. Bezeichnung für diejenigen seßhaften, wahrscheinlich von den Uzbeken unterjochten iranischen Urbewohner Turkistans, die infolge ihrer Vermischung mit Arabern, ...
Sartène
Sartène (spr. ßartǟn'), Arrondissementshauptstadt auf der franz. Insel Korsika, 300 m ü. M. malerisch gelegen, besteht aus der mittelalterlichen Altstadt mit Resten alter ...
Sartenkrankheit
Sartenkrankheit (Paschaehurda, Taschkentgeschwür), Hautkrankheit in Taschkent u. Umgegend, wahrscheinlich identisch mit der Aleppobeule.
Sarthe [1]
Sarthe (spr. ßart'), Fluß im nordwestlichen Frankreich, entspringt im Hügelland der Perche (261 m) im Depart. Orne, durchfließt in vorwiegend südwestlicher Richtung die ...
Sarthe [2]
Sarthe (spr. ßart'), Departement im nordwestlichen Frankreich, nach dem Fluß Sarthe benannt, wird aus dem östlichen Teil der Maine und einem kleinen Teil von Anjou gebildet, ...
Sarti
Sarti, Giuseppe, Komponist, geb. 28. Dez. 1729 in Faenza, gest. 28. Juli 1802 in Berlin, erhielt seine Ausbildung in Bologna, machte sich seit 1752 als Opernkomponist bekannt, war ...
Sarto
Sarto, Andrea del (eigentlich Andrea d'Angelo), ital. Maler, geb. 17. Juli 1486 in Florenz als Sohn des Schneiders Angelo di Francesco, weshalb er den Beinamen S. erhielt, gest. ...
Sartorĭus
Sartorĭus, Ernst, prot. Theolog, geb. 10. Mai 1797 in Darmstadt, gest. 13. Mai 1859 zu Königsberg in Ostpreußen, ward 1822 Professor der Theologie in Marburg, 1824 in Dorpat ...
Sartorĭus von Waltershausen
Sartorĭus von Waltershausen, 1) Georg, Freiherr, Historiker, geb. 25. Aug. 1765 in Kassel, gest. 24. Aug. 1828 in Göttingen, studierte Theologie, trieb später Geschichte, war ...
Sarum
Sarum (spr. ßǟröm, Old- und New S.), s. Salisbury 1).
Sárvár
Sárvár (spr. scháhrwār), Großgemeinde im ungar. Komitat Eisenburg, an der Raab und der Staatsbahnlinie Raab-Steinamanger, mit schönem Schloß der Prinzessin Ludwig von ...
Sárviz
Sárviz (spr. schārwis, d.h. »Kotwasser«), Fluß in Ungarn, entsteht aus der Vereinigung mehrerer kleiner Flüsse des Bakonyer Waldes, durchfließt das Sumpfgebiet Sárrét (s. ...
Sarwey
Sarwey, Otto von, württemberg. Staatsmann und Rechtsgelehrter, geb. 1826, gest. 1. April 1900 in Stuttgart, ließ sich als Rechtsanwalt nieder, wurde schon 1856 zum ...
Sary
Sary (türk.), in zusammengesetzten Ortsnamen vorkommend, bedeutet »gelb«.
Saryk
Saryk, Stamm der Turkmenen (s. d.).
Sarysu
Sarysu (Saratha, »gelber Fluß«), Fluß in der Provinz Akmolinsk des russisch-zentralasiat. Generalgouv. der Steppe, entspringt nördlich vom Balchaschsee, teilt sich nach 800 ...
Sarzāna
Sarzāna, Stadt in der ital. Provinz Genua, Kreis Spezia, am linken Ufer der Magra und an den Bahnlinien Pisa-Genua und S.-Parma, Bischofssitz, hat eine gotische Kathedrale ...
Sarzeau
Sarzeau (spr. ßarsō), Stadt im franz. Depart. Morbihan, Arrond. Vannes, auf der Halbinsel Ruis, hat ein Seminar für Missionare, einen kleinen Hafen, Seebäder, Salzgewinnung, ...
Sasaniden
Sasaniden, pers. Königsdynastie, von Artaxerxes (Ardaschîr), dem Enkel Sâsâns, nach dem Sturz der Arsakiden 224 n. Chr. gegründet und 636–644 durch den Kalifen Omar wieder ...
Sasanidische Seidengewebe
Sasanidische Seidengewebe, s. Orientalische Kunstwebereien und Weben (Geschichtliches).
Sasapalme
Sasapalme, soviel wie Nipapalme, s. Nipa.
Sasbach
Sasbach, 1) Dorf im bad. Kreis Baden, Amtsbezirk Achern, hat eine kath. Kirche, eine höhere Privatschule und (1905) 1777 Einw. Hier 22. Juli 1675 Gefecht, in dem Turenne blieb ...
Saschen
Saschen (spr. ßaschén), russ. Klaftermaß von 3 Arschin oder 7 Futi = 213,356 cm, beim Feldmessen zehnteilig; die Kvadratnia S. 4,5521 qm, die Kubiceskaja S. für Erdmassen etc. ...
Saschi
Saschi, japan. Längenmaß, soviel wie Schaku.
Sasebo
Sasebo, Hafenstadt an der Westküste der japanischen Insel Kiusiu in sehr geschützter Lage, ist neuerdings zum südlichsten der drei japanischen Kriegshäfen ausgebaut worden und ...
Sasēno
Sasēno (im Altertum Sason), Felseninsel vor dem Golf von Avlona im Adriatischen Meer, in der Verlängerung des weit vorspringenden Kaps Glossa, zum türk. Wilajet Janina, nicht, ...
Saskatchewan [1]
Saskatchewan (Saskatschawan), Fluß in Kanada, gebildet durch die Verbindung des Nord- und Süd-S., von denen ersterer in 52° nördl. Br. in den Eisfeldern der Rocky Mountains ...
Saskatchewan [2]
Saskatchewan (Saskatschawan), bis 1905 ein Distrikt des Nordwestgebietes, seither eine Provinz von Kanada (s. d., Karte), zwischen 49 und 60° nördl. Br. und 102 und 110° westl. ...
Saskö
Saskö (spr. scháschkö), Berg, s. Mátra.
Sasoir
Sasoir, bierartiges Getränk aus Sesam in Abessinien.
Sason
Sason, Insel, s. Saseno.
Sassa
Sassa (Klippspringer), s. Antilopen, S. 578.
Sassăfras
Sassăfras Nees (Sassafrasbaum), Gattung der Laurazeen, mit nur einer in den Wäldern des östlichen Nordamerika von Kanada bis Florida und Alabama und westlich bis Kansas und dem ...
Sassafrasöl
Sassafrasöl, aus dem Wurzelholz und der Wurzelrinde von Sassafras officinale in Nordamerika gewonnenes ätherisches Öl (Ausbeute aus der Rinde 6–9, aus dem Holz weniger als 1 ...
Sassandra
Sassandra, Küstenfluß an der franz. Elfenbeinküste (Westafrika), der infolge Katarakten nicht schiffbar ist. Der gleichnamige Kreis hat (1901) 16,080 Eingeborne und 21 ...
Sassaniden
Sassaniden, s. Sasaniden.
Sassaparille
Sassaparille, s. Smilax. – Deutsche S., s. Carex; indische S., s. Hemidesmus; nordamerikanische S., s. Aralia.
Sássari [1]
Sássari, ital. Provinz, mit gleichnamiger Hauptstadt in Sardinien (s. d.), hat 10,594 qkm (192,4 QM.) mit (1901) 308,206 Einw. (29 auf 1 qkm) und zerfällt in die Kreise: ...
Sássari [2]
Sássari, Hauptstadt der gleichnamigen ital. Provinz, 224 m ü. M., in fruchtbarer Gegend, mit mildem Klima (mittlere Jahrestemperatur 15,7°, im Sommer 22,9°, im Winter 8,9°, ...
Sasse [1]
Sasse, Grundbesitzer, insbes. in Zusammensetzungen, wie Freisasse (s. Freigut), Landsasse (s. d.), Hintersasse (s. Bauer, S. 457), Schriftsasse (s. d.) u.a.
Sasse [2]
Sasse, soviel wie Sachse; sassisch, niedersächsisch.
Sasse [3]
Sasse, Waffe, s. Sax.
Sassenage
Sassenage (spr. ßass'nāsch'), Flecken im franz. Depart. Isère, Arrond. Grenoble, 226 m ü. M., am Furon, hat eine Kirche mit dem Grabmal des Connétable Lesdiguières, ein ...
Sassendorf
Sassendorf (seit 1906 Bad Sassendorf), Dorf im preuß. Regbez. Arnsberg, Kreis Soest, an der Staatsbahnlinie Soest-Börßum, hat eine evang. Kirche (mit neuerdings entdeckten, ...
Sassi
Sassi (Hirschziegenantilope), s. Antilopen, S. 577.
Sassière, La
Sassière, La (spr. ßassjǟr'), gletscherreiches Massiv der Grajischen Alpen an der französisch-ital. Grenze, erreicht in der aussichtreichen Aiguille de la Grande S. 3756 m. ...
Sassin
Sassin (Maria-Schoosberg, magyar. Sasvár, spr. scháschwār), Großgemeinde und besuchter Wallfahrtsort im ungar. Komitat Neutra, nahe der mährischen Grenze, an der Miava, mit ...
Sasslawl
Sasslawl, Kreisstadt im russ. Gouv. Wolynien, am Goryn, hat (1900) 15,282 Einw. Die Stadt ist Eigentum des polnischen Fürsten Sanguschko.
Sassoferrāto
Sassoferrāto, Stadt in der ital. Provinz und dem Kreis Ancona, am Ostfuß des römischen Apennin, 386 m ü. M., am Scatino und der Eisenbahn Urbino-Fabriano, zerfällt in die ...
Sassolīn
Sassolīn, als Mineral vorkommende Borsäure.
Sasson
Sasson, schweizer. Dorf, s. Saxon.
Sassów
Sassów, Marktflecken in Galizien, Bezirksh. Zloczów, am Bug (Nebenfluß der Weichsel), hat eine Papierfabrik und mit dem Gutsgebiete (1900) 3976 polnische und ruthen. Einwohner.
Sassu
Sassu, eine der östlichen Oasen in Tripolis (türk. Provinz in Nordafrika), mit (1903) 2000 Einw.
Sassulitsch
Sassulitsch, Wjera, russ. Nihilistin, geb. 1853, ward schon 1869 in den Prozeß gegen den Revolutionär Netschajew verwickelt und längere Zeit gefangen gehalten. Um die ...
Sassuōlo
Sassuōlo, Flecken in der ital. Provinz und dem Kreise Modena, nahe dem rechten Ufer der Secchia, an den Eisenbahnlinien Guastalla-S. und Mirandola-S., hat ein ehemals ...
Sassybaum
Sassybaum, s. Erythrophloeum.
Sasvár
Sasvár, ungar. Ort, s. Sassin.
Sasyk
Sasyk (Ssassyk), Strandsee in der zu Rußland gehörigen Bessarabischen Steppe (Budschak), nördlich von den Donaumündungen, 223 qkm groß, wird durch die Flüsse Kogilnik und ...
Sat
Sat (lat.), soviel wie Satis, genug.
Satagudu
Satagudu, Kreis in der franz. Kolonie Senegambien und Territorien, (1897) mit 50,000 Einw.
Sataknuda
Sataknuda, Landschaft im westlichen Finnland, am Bottnischen Meerbusen, zum Gouv. Abo-Björneborg gehörig.
Satala
Satala, wichtige röm. Grenzfestung in Armenia Minor, ca. 1500 m hoch im Quellgebiet des Lykos (heute Kelkit) und an der Hauptstraße nach Hocharmenien gelegen, der Schlüssel zu ...
Satan
Satan (hebr., von szatan, anfeinden, griech. u. lat. Satănas), Widersacher, Feind des Guten, der Gott feindselige Anstifter zum Bösen, dann im Spätjudentum nach seiner ...
Satanische Dichterschule
Satanische Dichterschule, in der englischen Literaturgeschichte die Gegner der »Seeschule« (Byron u. Shelley); vgl. Lyrik, S. 3, 2. Spalte.
Satansaffe
Satansaffe, s. Schweifaffe.
Satanspilz
Satanspilz, s. Boletus.
Satellīt
Satellīt (lat.), Leibwächter, Trabant; in der Astronomie soviel wie Mond, Nebenplanet (s. Monde).
Säter
Säter (schwed.), Weideland.
Saterland
Saterland, Landschaft im oldenburg. Kreis Kloppenburg (s. Karte »Oldenburg«), Amt Friesoythe, liegt zu beiden Seiten der im Süden derselben aus der Marka und Ohe gebildeten ...
Sathas
Sathas, Konstantin N., griech. Historiker, geb. 1841 zu Galaxidi in Lokris, studierte in Athen erst Medizin, dann Geschichte und veröffentlichte 1865 eine Arbeit über die ...
Sätherberg
Sätherberg, Karl Herman, schwed. Dichter, geb. 19. Juni 1812 in Södermanland, gest. 9. Jan. 1897 in Stockholm, Arzt und Orthopäd, wurde als Dichter sehr populär durch seine ...
Sathonay
Sathonay (spr. ßătŏnǟ), Flecken im franz. Depart. Ain, Arrond. Trévoux, 287 m ü. M., Knotenpunkt an der Lyoner Bahn, hat ein altes Schloß (jetzt Versorgungshaus für ...
Sati
Sati (ind.), s. Sutti.
Satin
Satin (franz., spr. ßatäng), ursprünglich soviel wie Seidenatlas, dann auch jeder atlasartig hergestellte Stoff mit glänzender Oberfläche, bei dem die Kette oben flott liegt ...
Satin double
Satin double (spr. ßatäng dūbl'), dicker Streichgarndoppelstoff für Mäntel, Überzieher u. dgl., gewalkt, gerauht und geschoren, Ober- und Untergewebe fünfschäftigen Satin ...
Satinépapier
Satinépapier, soviel wie Atlaspapier (s. d.).
Satinet
Satinet (franz., spr. ßatinä), Baumwollensatin, auch gestreiftes Baumwollen- und Seidenzeug.
Satinholz
Satinholz, s. Atlasholz und Fagara.
Satinieren
Satinieren (v. franz. satin, Atlas[glanz]), das Nachglätten des Papiers im Bogen, erfolgte früher durch Schlagen oder Reiben mit einem glatten Zahn oder Stein, dann durch ...
Satinocker
Satinocker, s. Ocker.
Satinweiß
Satinweiß, mit Indigo schwach gebläute Mischung von Kreide und Zinkvitriol, die sich in Gips und kohlensaures Zink umsetzt.
Satire
Satire (lat.) ist eine Grundform der subjektiven ästhetischen Auffassung, die sich in allen Künsten, vor allem aber in der Poesie, und in dieser in allen Gattungen (Epos, Roman, ...
Satire Ménippée
Satire Ménippée, s. Menippos.
Satirĭker
Satirĭker, Satirenschreiber,-Dichter; satirisch, spottend, beißend.
Satis
Satis (lat.), genug.
Satisdation
Satisdation (lat.), in der Rechtssprache Bezeichnung für eine durch Bürgen geleistete Kaution, auch für Sicherstellung überhaupt.
Satisfaktion
Satisfaktion (lat.), Genugtuung (s. d.), bes. durch Ehrenerklärung oder Zweikampf; auch Bezahlung.
Satisfaktionsklage
Satisfaktionsklage, s. Schwängerungsklage.
Satledsch
Satledsch (engl. Sutlej, im Sanskrit Satadru, tibetisch Langtschan, der Zaradros des Ptolemäos, der Hyphasis und Hesydros des Plinius), größter und östlichster der fünf ...
Sator-Arepo-Formel
Sator-Arepo-Formel, eine der verbreitetsten Zauberformeln, die in der beistehenden, nach allen Richtungen lesbaren Anordnung, auf Papier oder Holz geschrieben, gegen zahlreiche ...
Sátoralja-Ujhely
Sátoralja-Ujhely (spr. schātoralja új-helj), Großgemeinde, Sitz des ungar. Komitats Zemplin und wichtiger Knotenpunkt der Bahnlinien nach Kaschau, Mezö-Laborcz, Szerencs und ...
Satornil
Satornil (Saturninus), einer der frühesten christlichen Gnostiker, lebte zu Anfang des 2. Jahrh. in Antiochia. Vgl. Gnosis.
Satrápen
Satrápen (pers. chschathrapâvan oder chschathrapa), im alten persischen Reiche seit Dareios Bezeichnung der Statthalter in den Provinzen, die, mit großer Machtvollkommenheit ...
Satsūma
Satsūma (Satzuma), Distrikt im Südwesten der japan. Insel Kiusiu, wo seit dem 16. Jahrh. eine Fayenceindustrie blüht, deren Erzeugnisse aus bester Zeit (um 1800) zu den ...
Satt
Satt (gesättigt), in der Malerei von einem Gegenstand, der so weit gefärbt ist, daß er keine Farbe mehr annimmt, daher oft soviel wie hoch, z. B. sattgelb.
Satte
Satte (Sette), das Gefäß, in dem die Milch aufgestellt wird, damit der Rahm sich absetzt.
Sattel [1]
Sattel, die zum sichern Sitze des Reiters auf dem Rücken des Pferdes befestigte Vorrichtung, die zugleich das Pferd, selbst unter dem schwersten Reiter und Gepäck, vor ...
Sattel [2]
Sattel, in der Geographie soviel wie Einsattelung, s. Gebirge, S. 407; in der Geologie, s. Schichtung. – Bei Geigen- und Lauteninstrumenten heißt S. das am obern Ende des ...
Sattel [3]
Sattel, voralpiner Bergpaß der Schwyzer Alpen (935 m), verbindet Außer- und Inner-Schwyz (s. Schwyz) und damit den Zürich- und Vierwaldstätter See. Auf letzterer Seite ...
Sattelachse
Sattelachse, s. Schichtung.
Satteldach
Satteldach, s. Dach, S. 404.
Satteldruck
Satteldruck, s. Druckschäden.
Sattelflächen
Sattelflächen (sattelförmig gekrümmte Flächen), Flächen, die in jedem ihrer Punkte gekrümmt sind wie ein Sattel. Legt man durch einen Punkt einer nicht sattelförmig ...
Sattelfreie Güter
Sattelfreie Güter, s. Bauerngut, S. 462.
Sattelgänge
Sattelgänge, s. Erzlagerstätten, S. 96.
Sattelgelenk
Sattelgelenk, s. Gelenk.
Sattelhöfe
Sattelhöfe (Setelhöfe), s. Bauerngut, S. 462.
Sattelholz
Sattelholz (Schirrholz, Trumholz), ein kurzes Unterzugholz, das beim Aufliegen eines Balkens auf einem Stiele (Pfosten) zur Ermöglichung einer größern freitragenden Länge des ...
Sattellinie
Sattellinie, s. Schichtung.
Sattelpferd
Sattelpferd, das unter dem Sattel gehende Pferd bei der Anspannung à la Daumont; im allgemeinen beim Zweispänner das linke Pferd, während das rechte Handpferd genannt wird.
Sattelprotze
Sattelprotze, Protze ohne Kasten für schwere Geschütze, die auf der Achse eine den Protznagel tragende Erhöhung (Sattel) haben, nach dem Lenkscheitsystem gebaut sind und nur ...
Sattelrobbe
Sattelrobbe, s. Seehund.
Sattelschäften
Sattelschäften, s. Veredelung.
Sattelstorch
Sattelstorch (Jabiru, Mycteria L.), Gattung der Watvögel aus der Familie der Störche, große Vögel mit langem, kräftigem, seitlich zusammengedrücktem Schnabel, dessen vordere ...
Satteltragen
Satteltragen, altdeutsche Strafart bei der Reiterei des deutschen Heeres, im Feld und an Stelle des strengen Arrestes noch heute gebräuchlich, wenn letzterer unaufschiebbar und ...
Sattelung
Sattelung, im Schiffbau, s. Saling.
Sattelwagen
Sattelwagen, Transportfahrzeug der Festungsartillerie für schwere Geschützrohre außerhalb der Laffete, da der Transport von Rohr und Laffete zusammen der großen Schwere wegen ...
Sattelwald
Sattelwald, s. Waldenburger Gebirge.
Satthals
Satthals, soviel wie Kropf.
Satti
Satti, s. Sutti.
Sättigen
Sättigen (saturieren), in der Chemie soviel wie neutralisieren (s. d.); in einem Lösungsmittel so viel von einem Stoff auflösen, als es aufzunehmen vermag (s. Lösung und ...
Sättigungsdefizit
Sättigungsdefizit, s. Luftfeuchtigkeit, S. 809.
Sättigungskapazität
Sättigungskapazität, die Verhältniszahl, die angibt, wieviel von einer Basis erforderlich ist, um mit einer Säure ein neutrales Salz zu bilden.
Sättigungspunkt
Sättigungspunkt, s. Neutralisieren.
Sättigungszustand
Sättigungszustand der Luft in bezug auf Wasserdampf, s. Luftfeuchtigkeit, S. 809.
Sattler [1]
Sattler, Gewerbtreibender, der ursprünglich nur Pferdegeschirre, namentlich Sättel, verfertigte. Dazu kamen später auch die Polster- und Lederarbeiten an Kutschen, Stühlen, ...
Sattler [2]
Sattler, 1) Karl, deutscher Politiker und Geschichtsforscher, geb. 26. Jan. 1850 in Varel, Kreis Sulingen, gest. 13. Juli 1906 in Berlin, studierte in Göttingen, trat 1874 in ...
Satŭra
Satŭra (lat.), s. Satire.
Saturation
Saturation (lat.), soviel wie Sättigung (s. Sättigen); besonders in der Zuckerfabrikation (auch Karbonation) die Befreiung des mit Kalk geschiedenen Rübensaftes von ...
Saturday
Saturday (engl., spr. ßätterde), Sonnabend.
Saturēia
Saturēia Rivin, (Saturei, Pfefferkraut), Gattung der Labiaten, sehr aromatische Kräuter oder Halbsträucher mit ganzrandigen, kleinen oder gezahnten größern Blättern und bald ...
Saturieren
Saturieren (lat.), s. Saturation.
Saturn [1]
Saturn, altitalischer Gott, s. Saturnus.
Saturn [2]
Saturn, der zweitgrößte Planet im Sonnensystem, ist umgeben von einer Gruppe von Ringen und umkreist von zehn Monden (Abbildung s. Tafel »Planeten«). Seine mittlere Entfernung ...
Saturnalĭen
Saturnalĭen (Saturnalia), altlatinisches Saatfest, später im ganzen römischen Reich gefeiertes Fest zum Andenken an den Naturzustand der Menschen in Freiheit und Gleichheit im ...
Saturnĭa [1]
Saturnĭa, etrusk. Ort, s. Sorano.
Saturnĭa [2]
Saturnĭa, s. Pfauenauge.
Saturnīnus
Saturnīnus, 1) Lucius Apulejus, röm. Volkstribun 100 v. Chr., erneuerte im Verein mit dem Prätor Servilius Glaucia und anfangs unter dem Schutze des C. Marius die Gesetze der ...
Saturnischer Vers
Saturnischer Vers (versus Saturnius, d.h. altitalischer Vers), das altnationale, später durch die griechischen Maße verdrängte Versmaß der Römer, bestehend aus zwei ...
Saturnismus
Saturnismus (vgl. Saturn, am Schluß), Bleivergiftung (s. d.).
Saturnus
Saturnus (»Säer«), altitalischer Saatgott, dessen Fest auf den 17. Dez., den Schluß der Wintersaat, fiel. Sein uralter Altar in Rom unter dem Kapitol wurde 497 v. Chr. durch ...
Saturnzinnober
Saturnzinnober, s. Mennige.
Satyrdrama
Satyrdrama (Satyrspiel), Gattung des attischen Dramas, deren Einführung Pratinas (s. d.) von Phlius (um 500 v. Chr.) zugeschrieben wird, benannt nach dem von Satyrn gebildeten ...
Satyre
Satyre, unrichtige Schreibweise für Satire (s. d.).
Satyrhuhn
Satyrhuhn, s. Tragopan.
Satyriasis
Satyriasis (griech.), der abnorm gesteigerte Geschlechtstrieb der Männer, entspricht einigermaßen der Nymphomanie beim weiblichen Geschlecht und ist ein Krankheitssymptom bei ...
Satyriden
Satyriden (Satyridae), Familie der Tagfalter, Schmetterlinge mit zarten Fühlern, zusammengedrückten Tastern und gerundeten, ganzrandigen oder gezahnten, meist düster gefärbten ...
Satyrspiel
Satyrspiel, s. Satyrdrama.
Sátyru
Sátyru (Satyri), im griech. Mythus Feld- und Waldgeister im Gefolge des Dionysos, nach einigen Söhne des Hermes oder des Silenos, mutwillige, geile, trunksüchtige Gesellen von ...
Satz [1]
Satz, die Jungen, die gleichzeitig von einem Muttertier geboren (»gesetzt«) werden, das im Jahre mehr als einmal gebiert, wie Hase und Kaninchen.
Satz [2]
Satz, in der Grammatik ein in Worten ausgedrücktes Urteil. Nach der Lehre der ältern Grammatik muß ein vollständiger S. immer mindestens Subjekt, Prädikat und Kopula ...
Satzbau
Satzbau, s. Syntax.
Satzhase
Satzhase (Setzhase), die setzende (gebärende) Häsin.
Satzlehre
Satzlehre, s. Syntax.
Satzmehl
Satzmehl, soviel wie Stärkemehl.
Satzphonētik
Satzphonētik, in der Grammatik die gegenseitige Beeinflussung der Sprachelemente im ganzen des Satzes und die dadurch bedingten Lautveränderungen, die namentlich das Ende und ...
Satzpulver
Satzpulver (Satz), s. Ferrocyankalium.
Satzräder
Satzräder, s. Zahnräder.
Satzring
Satzring, s. Zündungen.
Satzteile
Satzteile, s. Redeteile.
Satzung
Satzung, Glaubensbestimmung, die nicht in der Bibel begründet ist; auch soviel wie Rechtsnorm, insbes. Gesetz, Statut. – Im ältern deutschen Recht bedeutet S. soviel wie ...
Satzzeit
Satzzeit, s. Setzzeit.
Sau [1]
Sau, das Schwarzwild oder Wildschwein; alte Sauen heißen grobe Sauen; auch das weibliche Hausschwein. Wohl wegen ihrer Fruchtbarkeit war die S. seit alten Zeiten Glückssymbol. ...
Sau [2]
Sau, in der Hüttenkunde soviel wie Eisensau (s. Eisensauen); dann eine mittelalterliche Belagerungsmaschine (Katze), s. Kriegsmaschinen, S. 672.
Sau [3]
Sau, Fluß, s. Save.
Sauakin
Sauakin, ägypt. Stadt am Roten Meer, s. Suakin.
Saualpe
Saualpe, Gruppe der Norischen (Lavanttaler) Alpen, südlich vom Drautal, westlich vom Tale der Gurk und Görtschitz, östlich vom Lavanttal begrenzt, hängt im N. mit den Seetaler ...
Sauball
Sauball, eigentümliches Ballspiel, bei dem ein Spieler (der Treiber) bemüht ist, einen Ball (die Sau) in ein großes Loch (Kessel) zu treiben, woran ihn eine Anzahl Gegner ...
Saubär
Saubär, das männliche Schwein.
Saubohne
Saubohne, s. Vicia und Hyoscyamus.
Saubrot
Saubrot, der knollige Wurzelstock von Cyclamen europaeum, auch die Erdnuß (Lathyrus tuberosus) oder Topinambur (Helianthus tuberosus).
Sauce
Sauce (franz., spr. ßōß', Tunke), als Beigabe zu verschiedenen Speisen zubereitete Flüssigkeit. Die Grundlage der braunen S. bildet das braune, die der weißen das weiße ...
Sauces
Sauces (spr. ßōß'), durch seine Farbstoffe bekannter Ort im Depart. Chuquisaca der südamerikan. Republik Bolivia, am Rio Sauces und an der Grenze der noch unabhängigen ...
Saucisse
Saucisse (franz., spr. ßoßīß'), Bratwurst. Saucisson (spr. -ßóng, Saucischen), Würstchen; in der Minierkunst soviel wie Zünd- oder Pulverwurst.
Saucken
Saucken, 1) Ernst von S.-Tarputschen, preuß. Politiker, geb. 24. Aug. 1791 in Tarputschen, Kreis Darkehmen, gest. 25. April 1854, kämpfte als Offizier im Befreiungskrieg, ...
Saucŏna
Saucŏna, Fluß, s. Saône.
Saudistel
Saudistel, s. Sonchus.
Sauer [1]
Sauer (Molkensauer), s. Molken.
Sauer [2]
Sauer als Bezeichnung von Gesteinen, s. d., S. 745.
Sauer [3]
Sauer (franz. Sure), linksseitiger Nebenfluß der Mosel, entspringt in Belgien auf den Ardennen, fließt in südöstlicher Richtung durch Luxemburg und bildet von Wallendorf ab ...
Sauer [4]
Sauer, 1) Christoph, ein deutscher Buchdrucker, gründete 1735 (1738) in Germantown bei Philadelphia eine Buchdruckerei und gab zuerst in Amerika ein deutsches Blatt heraus. 1739 ...
Sauerach
Sauerach, s. Berberis.
Sauerampfer
Sauerampfer, s. Rumex.
Sauerampfereule
Sauerampfereule, s. Eulen, S. 160.
Sauerbrunn
Sauerbrunn, 1) (magyar. Savanyúkút, spr. scháwanjūkūt) Badeort im ungar. Komitat Ödenburg, an der Südbahnlinie Wiener-Neustadt-Ödenburg, hat einen gegen katarrhalische ...
Sauerbrunnen [1]
Sauerbrunnen (Säuerling), s. Harzer Sauerbrunnen und Mineralwässer, S. 868.
Sauerbrunnen [2]
Sauerbrunnen, Bad im oldenburg. Fürstentum Birkenfeld, zum Dorf Hambach gehörig, hat ein Kurhaus und eine kohlensäurereiche Eisenquelle.
Sauerdorn
Sauerdorn, Pflanzengattung, s. Berberis.

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