Слова на букву senl-supī (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву senl-supī (8408)

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Skaphopōden
Skaphopōden (Scaphopŏda), s. Schnecken, S. 916.
Skapolith
Skapolith (Wernerit), Mineral, findet sich in meist säulenförmigen tetragonalen Kristallen sowie derb, stängelig, körnig und dicht vor, ist farblos, grau und rötlich, ...
Skapulīer
Skapulīer (neulat. Scapulare, v. lat. scapula, Schulterblatt), ein Teil der Mönchstracht, anfangs ein ärmelloser Überrock, dessen sich die Mönche bei körperlicher Arbeit im ...
Skapulimantīe
Skapulimantīe, s. Omoplatoskopie.
Skara
Skara, Stadt im schwed. Län Skaraborg, an der Eisenbahn Stenstorp-Lidköping (mit Abzweigung nach dem Wenersee), ist Bischofssitz (seit dem 11. Jahrh., der älteste Schwedens), ...
Skarabäen
Skarabäen (Käfersteine) nennt man die in Form von Käfern gestalteten Siegelsteine der alten Ägypter. Der große Mistkäfer oder Skarabäus (Ateuchus sacer) galt nach ...
Skaraborg
Skaraborg, schwed. Län, umfaßt den fruchtbarern nördlichen, zwischen dem Wener- und Wettersee gelegenen Teil von Westgotland, grenzt im N. an das Län Örebro, im Süden an ...
Skarafax
Skarafax, s. Dolch, S. 88.
Skaramūz
Skaramūz (ital. Scaramuccia, franz. Scaramouche), stehender Charakter der ital. Stegreifkomödie, von dem berühmten Schauspieler Tiberio Fiorilli aus Neapel (1607–94) ...
Skarbek
Skarbek, Fryderyk, Graf, poln. Schriftsteller, geb. 15. Febr. 1792 in Thorn, gest. 25. Okt. 1866 in Warschau, besuchte 1805–10 das Lyzeum in Warschau, studierte dann in Paris ...
Skarbīna
Skarbīna, Franz, Maler, geb. 24. Febr. 1849 in Berlin, studierte auf der dortigen Kunstakademie und bildete sich dann weiter nach dem Vorbild A. Menzels zum Zeichner und Maler ...
Skardo
Skardo (Iskardo), Hauptstadt der Provinz Baltistan in Kaschmir, unter 35°12' nördl. Br., 2698 m ü. M., am linken Ufer des obern Indus, der hier von N. den bedeutenden Shigar ...
Skardos
Skardos, Gebirge, s. Schar Dagh.
Skären
Skären (Skjären), s. Schären.
Skärgård
Skärgård, s. Schweden, S. 130.
Skarifikation
Skarifikation (lat.), s. Schröpfen.
Skarifikātor
Skarifikātor (lat.), s. Kultivator, S. 787.
Skariŏl
Skariŏl, s. Lactuca.
Skarpieren
Skarpieren (eigentlich eskarpieren, franz.), Abhänge und Böschungen abstechen.
Skat
Skat (v. altfranz. escarter [écarter], »weglegen«), sehr beliebtes und jetzt auch sehr verbreitetes Spiel, seit 1817 aus dem »Schafkopf« allmählich entwickelt. Die ersten ...
Skating-rink
Skating-rink (engl., spr. ßkēting-), Rollschuhbahn, s. Schlittschuh.
Skatōl
Skatōl (β Methylindol) C9H9N oder C8H5.CH3.NH findet sich neben wenig Indol in den menschlichen Exkrementen, entsteht aus Eiweiß bei der Fäulnis und beim Schmelzen mit ...
Skatophagīe
Skatophagīe (griech.), das Kotfressen Geisteskranker. Der Genuß von bestimmten Bestandteilen der Exkremente ist auch bei Naturvölkern beobachtet worden. Die Seri-Indianer auf ...
Skawronskij
Skawronskij, Pseudonym, s. Danilewskij 2).
Skázon
Skázon (griech., »hinkend«; Mehrzahl Skazonten), griech. Versmaß; ein iambischer Senar oder katalektischer trochäischer Tetrameter mit einem Trochäus statt des erwarteten ...
Skeat
Skeat (spr. ßkīt), Walter William, Anglist, geb. 12. Nov. 1835 in London, studierte in Cambridge und wirkt dort als Professor des Angelsächsischen an der Universität. Er gab ...
Skeen
Skeen, Stadt, s. Skien.
Skegneß
Skegneß (spr. ßkénnis), Stadt und besuchtes Seebad in Lincolnshire (England), an der Nordseite des Washbusens, mit (1901) 2140 Einw.
Skein
Skein (spr. ßkēn, Warp, Rap), im englischen Handel mit Baumwollengarn 120 Yards = 109,726 m.
Skeireins
Skeireins (spr. ßkīrīns), Erklärung des Johannesevangeliums in gotischer Sprache, s. Ulfilas.
Skelder Viken
Skelder Viken (Skelder- oder Kullabucht), Meerbusen im Kattegat, an der Küste des schwed. Läns Christianstad, nördlich vom Kullen; in ihn mündet 3,5 km unterhalb Engelholm die ...
Skeleton
Skeleton, s. Schlitten, S. 870.
Skelett
Skelett (Gerippe, griech. skeletos, ausgetrocknet; hierzu Tafel »Skelett des Menschen I-III«), das Körpergerüst, also bei Wirbeltieren die Gesamtheit der Knochen in ihrem ...
Skelett
Skelett des Menschen I. Skelett des Menschen II. Der Schädel. Skelett des Menschen III.
Skelett-Exerzieren
Skelett-Exerzieren, das jetzt wenig gebräuchliche Einüben taktischer Formationen und Bewegungen durch einzelne Offiziere, Unteroffiziere, Flügelleute etc., um das Exerzieren ...
Skelettbauten
Skelettbauten (Skeleton buildings), s. Hohe Häuser.
Skelettgewebe
Skelettgewebe (Skelett- oder mechanisches System), s. Hartgewebe.
Skelettgräber
Skelettgräber, s. Gräber, vorgeschichtliche.
Skellefteå
Skellefteå, Stadt im schwed. Län Westerbotten, an der Mündung der Skellefteåelf, die an der norwegischen Grenze in der Gegend des Nasafjälls entspringt, auf ihrem 522 km ...
Skelligs
Skelligs, Gruppe merkwürdig gestalteter Felsen und Felseninseln an der südlichen Westküste von Irland, zur Grafschaft Kerry gehörig, mit zwei Leuchttürmen; Aufenthaltsort ...
Skelmanthorpe
Skelmanthorpe (spr. ßkéllmenthorp), Stadt im Westbezirk von Yorkshire (England), 12 km südöstlich von Huddersfield, mit (1901) 3331 Einw.
Skelmersdale
Skelmersdale (spr. -dēl), Stadt in Lancashire (England), 10 km westlich von Wigan, mit Kohlengruben, Ziegelbrennerei und (1901) 5699 Einw.
Skelton [1]
Skelton (spr. ßkellt'n), Stadt in Cleveland, einem Gau des Nordbezirks von Yorkshire (England), mit Eisengruben und einschließlich Brotton (1901) 13,240 Einw.
Skelton [2]
Skelton (spr. ßkellt'n), John, engl. Dichter und Gelehrter, geb. um 1460, gest. 21. Juni 1529 in Westminster, studierte in Cambridge, wurde 1490 Poeta laureatus in Oxford, ...
Skeninge
Skeninge, Stadt im schwed. Län Ostgotland, am Omberg und an der Staatsbahnlinie Örebro-Mjölby, mit (1905) 1308 Einw.; ehedem Hauptstadt von Gotland.
Skenographie
Skenographie (Szenenmalerei), bei den Griechen das, was wir heute die Dekorationsmalerei der Bühne nennen. Schon zu Äschylos' Zeiten beschäftigte man sich eingehender mit der ...
Skeppund
Skeppund, schwed. Großgewicht bis 1862 zu 20 Lispund von 20 Skålpund (Mark), beim Victualievigt = 170,03 kg (auch später noch in Finnland); das S. des stapelstädtischen ...
Skepsis
Skepsis (griech.), Zweifel, Zweifelsucht; Skeptiker, Zweifler, in der Philosophie Anhänger des Skeptizismus (s. d.); skeptisch, zweifelnd, zweifelsüchtig, dem Skeptizismus ...
Skeptizismus
Skeptizismus (griech.), im allgemeinen die Neigung, an dem zu zweifeln, was andre für sicher oder feststehend halten. Von besonderer Bedeutung sind der religiöse, der ethische ...
Skerisóra
Skerisóra (auch Gyeszár oder Gyeczár, spr. djéßār, djézār, rumän. Ghietariu), berühmte Eishöhle im östlichen Bihargebirge, im ungar. Komitat Torda-Aranyos ...
Skerljéwo
Skerljéwo, s. Radesyge.
Skerries
Skerries, Gruppe von Felseneilanden an der Nordwestspitze der engl. Insel Anglesey, mit einem 1714 erbauten Leuchtturm.
Skerryvore
Skerryvore (spr. ßkerriwōr), einsamer Felsen, 25 km südwestlich von Tyree, einer der Hebriden, mit kühnem Leuchtturm.
Sketch
Sketch (engl., spr. ßkettsch), Skizze.
Ski
Ski (dän., Mehrzahl Skier; vom dänischen ski, »Scheit«, gesprochen dän.: ßki, norweg.: schi; isländ. Skid), Schneeschuh (s. d.).
Skiagraphīe
Skiagraphīe (grch.), Schattenriß, auch die Kunst, Schattenrisse zu zeichnen; allgemeiner soviel wie Skizze.
Skiamantīe
Skiamantīe (griech.), s. Nekromantie.
Skiapoden
Skiapoden, s. Schattenfüßer.
Skiaskopīe
Skiaskopīe (griech., Dioptroskopie, Kerato-, Photoskopie), eine Methode zur Bestimmung des Brechungszustandes der Augen, s. Tafel »Augenuntersuchung« beim Artikel ...
Skiathos
Skiathos, eine der nördlichen Sporaden, zum griechischen Nomos Magnesia, Eparchie Skopelos gehörig, 62 qkm nach Strelbitzky, 42 qkm nach Wisotzki groß, mit (1896) 2796 Einw. S. ...
Skibbereen
Skibbereen (spr. -rīn), Hafenstadt in der irischen Grafschaft Cork, an der Mündung des Islin, ist Sitz des katholischen Bischofs von Roß, hat bedeutende Fischerei (1903: 812 ...
Skidi
Skidi, s. Schlittschuhe.
Skien
Skien (Skeen), Hauptstadt des norweg. Amtes Bratsberg, an der Skienselv, die hier zwei Wasserfälle bildet, an der Staatsbahnlinie Drammen-S., hat eine Gelehrtenschule, lebhaften ...
Skierniewice
Skierniewice (spr. ßkjernjewīze), Kreisstadt im russisch-poln. Gouv. Warschau, Knotenpunkt der Eisenbahnen Warschau-Wien u. S.-Alexandrów (-Thorn), hat ein Schloß, Tuchweberei ...
Skiff
Skiff (engl.), kleines Boot, vgl. Rudersport.
Skilling
Skilling, frühere skandinav. Rechnungsstufe: in Schweden bis Ende 1855 = 1/48 Riksdaler aller Währungen und bis 1845 = 12 Rundstykken, in Norwegen bis 1873 = 1/24 Rigsort und ...
Skink
Skink (Glanzschleiche, Scincus Laur.), Eidechsengattung aus der Familie der Wühlechsen (Scincoidea), Reptilien mit konischem Kopf, unten plattem Körper, abgeplatteten, ...
Skiold
Skiold, in der nord. Mythologie Sohn Odins, Gemahl der Gefion (s. d.), regierte gerecht und mild über einen großen Teil von Dänemark und residierte in Lethra (Leire). Daher ...
Skioptĭkon
Skioptĭkon (griech.), s. Laterna magica.
Skiostāt
Skiostāt (griech., v. skiá, »Schatten«), nach der geographischen Breite einstellbare transportable Sonnenuhr zur Bestimmung der wahren Mittagszeit.
Skippund
Skippund, Großgewicht zu 20 Lispund von 16 Pund: in Norwegen früher = 159,428 kg, in Dänemark = 159,779 und seit Mitte 1861 = 160 kg. Eine norwegische Skipsläst = 5200 Pund ...
Skipton
Skipton, Stadt im Westbezirk von Yorkshire (England), am obern Aire, mit altem Schloß der Familie Clifford, 2 protestantischen und 1 kath. Kirche, Lateinschule, Baumwollspinnerei ...
Skiras
Skiras, Beiname der Athene, s. Skirophorien.
Skiren
Skiren (Skyren), ostgerman. Volk im gotischen Völkerbunde, wohnten am Schwarzen Meer, schlossen sich 375 den Hunnen an, wurden bei einem Einfall in das oströmische Reich 408 von ...
Skirīten
Skirīten, im spartanischen Heer ein aus den Periöken der Landschaft Skiritis gebildetes Korps leichter Infanterie.
Skiron
Skiron, im griech. Mythus ein Räuber auf der Grenze von Megara und Attika, der die Reisenden zwang, ihm die Füße zu waschen, um sie dann ins Meer zu stoßen, wo eine riesige ...
Skirophorĭen
Skirophorĭen, ein Fest der Athenerinnen zu Beginn der Sommerhitze, wobei eine Prozession von der Burg nach dem Tempel der Athena Skiras zwischen Athen und Eleusis zog, entweder ...
Skirophorĭon
Skirophorĭon, der zwölfte Monat im attischen Kalender, Mitte Juni bis Mitte Juli unsers Jahres entsprechend, in dem das der Athene geweihte Fest der Skirophorien (s. d.) ...
Skis
Skis, Karte im Tarockspiel, s. Sküs.
Skitalzi
Skitalzi (»Herumirrende«), russische Sekte, s. Raskolniken.
Sklave
Sklave, s. Sklaverei.
Sklavenfluß
Sklavenfluß, s. Mackenzie, S. 23.
Sklavenhandel
Sklavenhandel, Sklavenjagd, s. Sklaverei.
Sklavenkriege
Sklavenkriege, die Kriege, welche die Römer in Italien und in den Provinzen zur Zeit des Verfalls der Republik wiederholt gegen ihre massenhaften, durch die harte Behandlung ...
Sklavenküste
Sklavenküste (Beninküste), Küstenstrich in Westafrika (s. Karte bei Artikel »Guinea« und »Togo«), an der Bai von Benin, zwischen Voltafluß und Beninmündung, politisch zu ...
Sklavenraub
Sklavenraub, s. Sklaverei, besonders S. 527 f.
Sklavensee
Sklavensee, 1) (Großer S., engl. Great Slave Lake) See im kanad. Nordwestterritorium (s. Karte bei Artikel »Kanada«), 450 km lang, bis 110 km breit, 26,200 qkm groß, in ...
Sklavenstaaten
Sklavenstaaten (Slave States), diejenigen der Vereinigten Staaten von Nordamerika, in denen die Sklaverei durch die Verfassung der Einzelstaaten zu Recht bestand (im Gegensatz zu ...
Sklaverei
Sklaverei, der Zustand eines Menschen, der seiner persönlichen Freiheit beraubt ist, als Sache behandelt wird und als solche (Sklave) im Eigentum eines andern steht. (Der Name ...
Sklera
Sklera, die harte Augenhaut (s. Text zur Tafel »Auge II«).
Sklerantheen
Sklerantheen, Untergruppe der Karyophyllazeen (s. d.).
Sklerēm
Sklerēm (Sclerema neonatorum, von Skleros, griech., »hart«), Krankheit Neugeborner, die sich in auffallender Härte der Haut äußert und stets zum Tode führt. Man findet das ...
Sklerenchym
Sklerenchym (griech.), ein Gewebe, dessen Zellen stark verdickte Membranen besitzen, z. B. Bast- und Holzfasern und Steinzellen, s. Hartgewebe. Sklerenchymzellen, s. Hautgewebe, ...
Sklerite
Sklerite (Sklerolithe, griech.), Hartsteine, die durch große Härte (7–10) ausgezeichneten Mineralien, zu denen die wichtigsten Edelsteine gehören, so Korund, Topas, Zirkon, ...
Sklerītis
Sklerītis (griech.), Entzündung der weißen Augenhaut (Sklera).
Sklero...
Sklero... (v. griech. sklērós), in Zusammensetzungen soviel wie trocken, hart, rauh.
Sklerodermīe
Sklerodermīe (Skleroderma, griech. »harte Haut«), chronische Hauterkrankung, bei der die Haut nach anfänglicher Schwellung und Rötung unter Schrumpfung und Eintrocknung eine ...
Sklerogēn
Sklerogēn, s. Holz, S. 491.
Skleroklās
Skleroklās (Bleiarsenglanz), Mineral, ein Arsensulfosalz des Bleies, PbS.As2S3, mit 42,63 Blei und 30,94 Arsen, findet sich mit dem analog zusammengesetzten und ähnlich ...
Sklerolithe
Sklerolithe, s. Sklerite.
Skleromētér
Skleromētér (griech.), Härtemesser, s. Härte, S. 835.
Sklerose
Sklerose (griech.), krankhafte Verhärtung eines Organs; multiple S., disseminierte Herdsklerose, s. Rückenmarkskrankheiten; in der Pflanzenanatomie Verholzung und Hartwerden ...
Sklerotĭen
Sklerotĭen (griech., Hartpilze), rundliche, derbe Körper an vielen Pilzmyzelien, die Reservestoffe in sich aufspeichern und nach längerm Ruhezustand neue Zweige treiben, die zu ...
Sklerotĭenkrankheit
Sklerotĭenkrankheit, durch Sklerotien, besonders von Pezizazeen hervorgerufene Pflanzenerkrankung. Aus den Sklerotien entspringen bei der Gattung Sclerotinia gestielte, mehr oder ...
Sklerotĭka
Sklerotĭka, die weiße Augenhaut (s. Text zur Tafel »Auge II«).
Sklerōtisch
Sklerōtisch (griech.), verhärtet.
Skobelew
Skobelew, Michael Dimitrijewitsch, russ. General, geb. 1841, gest. 7. Juli 1882 in Moskau, trat 1861 in ein Gardekavallerieregiment, kämpfte als Leutnant 1863 in Polen, ward 1866 ...
Skoda
Skoda, 1) Joseph, Mediziner, geb. 10. Dez. 1805 zu Pilsen in Böhmen, gest. 13. Juni 1881 in Wien, studierte seit 1825 in Wien, ward 1831 Cholerabezirksarzt in Böhmen, 1833 ...
Skodsborg
Skodsborg, Badeort auf der dän. Insel Seeland, nördlich von Klampenborg, an der Staatsbahnlinie Kopenhagen-Helsingör (Küstenlinie) und am Sund, mit Seebädern.
Sköfde
Sköfde (spr. schöf-), Stadt im schwed. Län Skaraborg, am Fuße des Berges Billingen (300 m), Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Stockholm-Gotenburg und S.-Karlsborg, mit schöner ...
Skokloster
Skokloster (d. h. »Waldkloster«), schön gelegenes Gut am Mälarsee unweit Upsala in Schweden, war zu Anfang des 13. Jahrh. ein Cistercienser-Nonnenkloster, wurde bei der ...
Skōlex
Skōlex (griech.), der Kopf eines Bandwurms, s. Bandwürmer, S. 327.
Skoleziden
Skoleziden, die sogen. parenchymatosen Würmer, also besonders die Plattwürmer, auch die Rädertiere.
Skolezīt
Skolezīt (Kalkmesotyp, Punalith), Mineral der Zeolithgruppe, ein wasserhaltiges Kalkaluminiumsilikat, CaAl2Si3O10+3H2O, findet sich in kurz- oder langsäuligen bis ...
Skolĭen
Skolĭen, bei den Griechen kleine Lieder, die bei Gelagen von den einzelnen Gästen gesungen wurden, auch aus dem Stegreif, indem ein Lorbeer- oder Myrtenreis in die Runde ging. ...
Skoliōsis
Skoliōsis (griech.), seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule, s. Pottsches Übel.
Skolopanen
Skolopanen (Scolopii, vom ital. Scuole pie, »fromme Schulen«), volkstümliche Bezeichnung für die Väter der frommen Schulen, s. Piaristen.
Skolopénder
Skolopénder (Bandassel, Zangenassel, Scolopendra L.), Gattung der Lippenfüßer (s. Tausendfüßer, Fig. 2), plattgedrückte, lange Tiere mit einem Beinpaar an jedem der 21 ...
Skolōten
Skolōten, altes Volk, s. Skythen.
Skong
Skong (Skunk), eine Art Konfektionsplüsch (s. d.).
Skonto
Skonto (ital.), soviel wie Diskont (s. d., vgl. Interusurium und Rabatt).
Skontro
Skontro (ital. Scontro, Riscontro, Skontration, franz. Riscontre oder Virement des parties, engl. Clearing), die Ausgleichung (Kompensierung) gegenseitiger Verbindlichkeiten ...
Skontrotage
Skontrotage, s. Kassiertage.
Skopas
Skopas, griech. Bildhauer, geb. vor 400 v. Chr. in Paros, neben Praxiteles das Haupt der jüngern attischen Schule, die durch die Ausbildung des Pathetischen, der freien Anmut und ...
Skópelos
Skópelos, griech. Insel im Ägäischen Meer, zu den nördlichen Sporaden, Eparchie S. gehörig, aus Glimmerschiefer und Kreidekalk aufgebaut, bis 655 m hoch, 123 qkm nach ...
Skopin
Skopin, Kreisstadt im russ. Gouv. Rjäsan, an der Werda und der Eisenbahn Sysran-Wjasma, hat eine Realschule, ein Mädchengymnasium, eine Baumschule, Handel mit Getreide, Rindern ...
Skoplje
Skoplje (türk. Üschküb), Hauptstadt des türk. Wilajets Kosovo, 240 m ü. M., am von hier ab schiffbaren Wardar, nahe der unbedeutenden Wasserscheide zwischen Wardar und ...
Skoptĭker
Skoptĭker (griech.), Spötter; skoptisch, spöttisch.
Skopzen
Skopzen (Skopets, Skoptsi, »Verschnittene«), eine geheime religiöse Sekte in Rußland, um 1770 von dem Bauern Seliwanow (gest. 1832) in Petersburg als Abzweigung von den ...
Skoranze
Skoranze ( Ukljeva), ein sardellenartiger Fisch, über dessen systematische Stellung noch keine Sicherheit vorhanden ist. Er wird bald zwischen Hering und Sardelle, zu den ...
Skorbūt
Skorbūt (Scharbock), Ernährungsstörung des Organismus, die von krankhafter Blutmischung abhängt und sich in Blutungen verschiedener Gewebe, namentlich des Zahnfleisches, ...
Skorbutkraut
Skorbutkraut, s. Cochlearia.
Skordĭenkraut
Skordĭenkraut, s. Teucrium.
Skorĭe
Skorĭe (griech.), Schlacke; skorisch, schlackenartig; Skorifikation, Verschlackung.
Skorodīt
Skorodīt, Mineral, arsensaures Eisenoxyd, Fe2As2O8.4H2O, findet sich in kleinen rhombischen Kristallen und in feinstängeligen, faserigen, erdigen und dichten Aggregaten, grün, ...
Skorpiōn
Skorpiōn (lat. Scorpius), 1) das achte Zeichen des Tierkreises (♏); 2) großes Sternbild des südlichen Himmels, dessen südlichster Teil (Schwanz des Skorpions) im mittlern ...
Skorpion
Skorpion, röm. Geschütz, s. Kriegsmaschinen, S. 671; s. auch Kriegsflegel.
Skorpione
Skorpione (Scorpionidae), Familie der Gliederspinnen, Spinnentiere mit ungegliedertem Kopfbruststück, kleinen scherenförmigen Kieferfühlern, beinartig verlängerten und am Ende ...
Skorpionfliegen
Skorpionfliegen (Schnabelfliegen, Panorpidae), Familie der Netzflügler, nicht besonders zahlreiche, aber überall heimische Arten, mit kleinem, meist in einen langen Schnabel ...
Skorpionsherz
Skorpionsherz, Doppelstern, s. Antares.
Skorpionskronwicke
Skorpionskronwicke, s. Coronilla.
Skorpionspinnen
Skorpionspinnen, Familie der Gliederspinnen (s. d.).
Skorza
Skorza, epidotreicher Goldsand aus dem Aranyos in Siebenbürgen.
Skorzonēre
Skorzonēre, s. Scorzonera; japanische S., s. Arctium.
Skoten
Skoten (Scoti), Name eines keltischen Stammes, der, ursprünglich in Irland angesessen, seit der Mitte des 4. Jahrh. im Bunde mit den Pikten Angriffe gegen Britannien unternahm ...
Skotismen
Skotismen, schottische Spracheigenheiten.
Skotōma
Skotōma (griech.), ein kleinerer und größerer dunkler Fleck im Gesichtsfeld, hervorgerufen durch Erkrankung der Netzhaut oder des Sehnervs.
Skotoskopie
Skotoskopie (Skiaskopie), s. Tafel »Augenuntersuchung«, S. II, bei Artikel »Augenkrankheiten«.
Skotschau
Skotschau (poln. Skoczów), Stadt in Österreichisch-Schlesien, Bezirksh. Bielitz, am linken Ufer der Weichsel, über die eine 100 m lange, eiserne Brücke führt, an der ...
Skotussa
Skotussa, antike Stadt in der thessal. Landschaft Pelasgiotis, 30 km südsüdwestlich von Larissa im Hügelland gelegen, soll der ursprüngliche Sitz des dodonäischen Orakels ...
Skowhegan
Skowhegan (spr. ßkāū-higen), Stadt im nordamerikanischen Staat Maine, am Kennebec, der hier 8,5 m hohe Fälle bildet und Wasserkraft für zahlreiche Industriebetriebe ...
Skram
Skram, 1) Erik, dän. Schriftsteller, geb. 10. März 1847 in Kopenhagen, machte als Gymnasiast den Krieg 1864 mit, wurde verwundet und von den Preußen gefangen genommen ...
Skramasax
Skramasax, s. Sax.
Skrbensky von Hřiště
Skrbensky von Hřiště (spr. rschischtje), Leo, Freiherr von, Erzbischof von Prag, geb. 12. Juni 1863 in Hausdorf bei Neutitschein aus einer mährischen Adelsfamilie, die auch in ...
Skreahö
Skreahö, Berg, s. Dovrefjeld.
Skrei
Skrei, soviel wie Kabeljau.
Skribént
Skribént (lat.), Schreiber; Schriftsteller.
Skriptum
Skriptum (lat.), Geschriebenes, Schrift, Schreiben; Schulübung im schriftlichen Übersetzen (»Exerzitium«).
Skriptūr
Skriptūr (lat. scriptura), Schreibung, Schreiberei, Schrift, Schriftstück; Scriptura sacra, die Heilige Schrift.
Skrofeln
Skrofeln (Skrofulose, Drüsenkrankheit), eine Gruppe von Krankheitserscheinungen, die fast ausschließlich in den Jugendjahren sich findet und in Gestalt chronischer Entzündungen ...
Skrofularĭazeen
Skrofularĭazeen (Rachenblütler), dikotyle Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Personaten, meist Kräuter oder Halbsträucher mit rundem oder vierkantigem Stengel, wechsel-, ...
Skrofulose
Skrofulose, s. Skrofeln.
Skrubber
Skrubber (engl. scrubber, spr. ßkröbber, »Kratzer«), s. Tafel »Leuchtgasbereitung«, S. II.
Skrupel
Skrupel (lat. scrupulus), Anstoß, Zweifel, Bedenken (daher skrupulös, bedenklich, ängstlich erwägend, peinlich-genau); als Maß (v. lat. scripulum, kleinster Teil) 1/60 Grad ...
Skrutātor
Skrutātor (lat.), der mit einer Prüfung, insbes. mit der Feststellung eines Wahlergebnisses Beauftragte.
Skrutiniālverfahren
Skrutiniālverfahren, im Strafprozeß das der Erhebung der öffentlichen Klage vorhergehende staatsanwaltschaftliche Ermittelungsverfahren (s. Strafverfahren); auch soviel wie ...
Skrutīnium
Skrutīnium (lat.), Wahlprüfung, namentlich die Ermittelung des Ergebnisses einer Wahl oder Abstimmung, die mittels Stimmzettels erfolgte; auch soviel wie Listenskrutinium (s. ...
Skrydlów
Skrydlów, Nikolai Illarionowitsch, russ. Admiral, geb. 14. April 1844 in Pleskau, besuchte das Marinekadettenkorps, wurde 1875 Kommandeur der Jacht Nixa, 1876 der Flottenkompanie ...
Skrzynecki
Skrzynecki (spr. -etzki), Jan Boncza, poln. General, geb. 18. Febr. 1786 in Galizien, gest. 12. Jan. 1860 in Krakau, studierte in Lemberg, trat 1806 in das polnische Heer, ...
Skuld
Skuld, in der nord. Mythologie die Norne der Zukunft, s. Nornen.
Skuljany
Skuljany, Flecken im russ. Gouv. Bessarabien, Kreis Bielzy, am Pruth, mit (1900) 2538 Einw.
Skull
Skull (engl. scull), Doppelruder, s. Riemen; Skuller (sculler), s. Rudersport.
Skulptieren
Skulptieren (neulat., richtiger skulpieren, vom lat. sculpĕre), ausmeißeln, Skulpturen (s. d.) fertigen.
Skulptur
Skulptur (lat.), diejenige Art der Bildnerei, die ihre Werke mit Schlägel und Meißel aus dem harten Stoff heraushaut, s. Bildhauerkunst; auch soviel wie Bildhauerarbeit, ...
Skunks
Skunks (Stinktierfelle), die Felle des Stinktiers, kommen aus dem Norden der Vereinigten Staaten sowie aus Britisch-Nordamerika, seitdem man um 1860 gelernt hat, sie von dem ...
Skupschtĭna
Skupschtĭna (skupština), der serbische Landtag; s. Serbien, S. 359.
Skurrīl
Skurrīl (lat., von scurra, s. d.), possenhaft; Skurrilität, Possenreißerei, niedriger und grober Scherz.
Skurz
Skurz, Dorf im preuß. Regbez. Danzig, Kreis Preußisch-Stargard, an der Staatsbahnlinie Schmentau-Preußisch-Stargard, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, ein ...
Sküs
Sküs (weniger gut Skis, v. ital. scusa, »Entschuldigung«), ein eigentümliches Blatt in der Tarockkarte, die Figur eines Harlekins darstellend (s. Tarock); sküsieren, den S. ...
Skutări
Skutări, 1) (slaw. Skadar, türk. Schkodra) weitläufig gebaute, gartenreiche Hauptstadt eines türkischen, das nördliche Albanien umfassenden Wilajets (die beiden Sandschaks S. ...
Skutarisee
Skutarisee (Skadarsko Jezero, der Lacus Labeatis des Altertums), Karstsee in Oberalbanien, 6 m ü. M., 50 km lang, 14 km breit, 162 km im Umfang und mit 350 qkm Fläche größter ...
Skutiform
Skutiform (lat., von scutum, Schild), schildförmig.
Skutsch
Skutsch (tschech. Skuteč), Stadt in Böhmen, Bezirksh. Hohenmauth, Knotenpunkt der Nordwestbahnlinie Deutschbrod-Rositz und der Staatsbahnlinie Zwittau-S., Sitz eines ...
Skutterudīt
Skutterudīt, Mineral, s. Arsenkobaltkies.
Skwira
Skwira, Kreisstadt im russ. Gouv. Kiew, an der Skwirka, mit (1897) 16,265 Einw.; im Kreise werden viel Zuckerrüben angebaut.
Sky-scrapers
Sky-scrapers (engl., spr. ßkai-ßkrēpers, »Wolkenkratzer«), s. Hohe Häuser.
Skye
Skye (spr. ßkai), die größte Insel der innern Hebriden (s. d.), vom Festland durch den Sleatsund, Loch Alsh und Applecroßsund getrennt, hat 1447 qkm (26,3 QM.) Flächeninhalt ...
Skykjefoß
Skykjefoß, Wasserfall im romantischen Simodal im südwestlichen Norwegen (Hardanger), nördlich vom Böringfoß, 200 m hoch.
Skylax
Skylax, griech. Geograph, aus Karyanda in Karien, unternahm um 508 v. Chr. im Auftrage des Darius eine Reise von der Mündung des Indus bis in den Arabischen Meerbusen, die er in ...
Skylitzes
Skylitzes, Johannes, griech. Geschichtschreiber aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrh., bekleidete hohe Staatsämter und verfaßte als Fortsetzung des Theophanes eine ...
Skylla
Skylla (Scylla), 1) nach Homer Tochter der Kratäis, ein schreckliches Seeungeheuer mit bellender Stimme, 12 Beinen und 6 langen Hälsen, an jedem ein gräßliches Haupt mit drei ...
Skyllaion
Skyllaion, s. Scylläum.
Skyllis
Skyllis, Bildhauer und Bildschnitzer, s. Dipönos.
Skymnos
Skymnos, griech. Geograph aus Chios im 2. Jahrh. v. Chr., verfaßte eine (verlorne) prosaische Erdbeschreibung. Die ihm willkürlich beigelegte verstümmelte Erdbeschreibung ...
Skypetāren
Skypetāren (Schkipetaren), s. Albanesen.
Skyphos
Skyphos, griech. napfartiges Trinkgefäß (s. Figuren). Fig. 1 und 2. Skyphos.
Skyros
Skyros, eine der nördlichen Sporaden im Ägäischen Meer, östlich von Euböa, 204 qkm groß mit (1896) 3512 Einw., im Süden zu 795 m ansteigend, in den Mythen des Achilleus und ...
Skysegel
Skysegel (Scheisel), ein kleines Rahsegel über dem Royalsegel (Reuel; s. Takelung) auf alten großen Segelschiffen, jetzt sehr selten geführt.
Skytăle
Skytăle, in Sparta ein Briefstab, dessen man sich zu geheimen Mitteilungen nach auswärts bediente; dann auch das Schreiben selbst. Jeder nach auswärts gehende Staatsbeamte ...
Skythen
Skythen, altes Volk, mit dessen Namen die Griechen die Völker des Nordens, d. h. nördlich vom Parapanisos, Kaukasus und Schwarzen Meer, bezeichneten: die Massageten, Saken, ...
Skythisches Lamm
Skythisches Lamm, s. Baranetz.
Skythopŏlis
Skythopŏlis, s. Bethsean.
Skytogēn
Skytogēn, eine Sorte Buntpapiers für Bucheinbände, Ersatz für Kaliko.
Slaby
Slaby, Adolf Karl Heinrich, Ingenieur, geb. 18. April 1849 in Berlin, studierte seit 1867 daselbst, wurde 1873 Lehrer an der königlichen Gewerbeschule in Potsdam, 1876 zugleich ...
Slachcic
Slachcic, Slachta, s. Schlachtschitz.
Sládek
Sládek, Josef Václav, tschech. Dichter, geb. 27. Okt. 1845 in Zbirow, studierte auf der Prager Universität Naturwissenschaften und Sprachen, hielt sich dann längere Zeit in ...
Slagelse
Slagelse, Stadt auf der dän. Insel Seeland, Amt Sorö, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Kopenhagen-Korsör und Nästved-Kallundborg, mit alter Kirche (St. Mikkel) und (1906) 9768 ...
Slaithwaite
Slaithwaite (spr. ßlēthwēt), Marktstadt im Westbezirk von Yorkshire (England), am Colne, 8 km südwestlich von Huddersfield, hat Woll- und Baumwollindustrie, Mineralquellen und ...
Slamajers
Slamajers, mohammedan. Einwohner des Kaplandes, (1891) 13,907 Seelen, von Malaien Ostindiens abstammend, die im 17. Jahrh. als Sklaven dorthin verkauft wurden, oder von ...
Slamen
Slamen, Dorf im preuß. Regbez. Frankfurt, Kreis Spremberg, hat (1905) 2080 Einw.
Slang
Slang (spr. ßläng), von Slangenberg, einem holländischen General, der seine Soldaten in den absonderlichsten Ausdrücken zu schelten pflegte, ist in England Name für die aus ...
Slănien
Slănien (Slanik), 1) Stadt und Kurort in Rumänien, Kreis Prahova (Walachei), durch Zweigbahn mit der Linie Ploescĭ-Predeal verbunden, hat ein Staatssalzbergwerk (jährlich ca. ...
Slankamen
Slankamen (Szalankamen, soviel wie salziger Stein; falsch Salankemen oder Zalánkemen), Name zweier Dörfer im kroatisch-slawon. Komitat Syrmien, bekannt durch den Sieg (19. Aug. ...
Slaný
Slaný, tschech. Name der Stadt Schlan (s. d.).
Slargando
Slargando (ital.), soviel wie langsamer werdend.
Slätbaken
Slätbaken, Meerbusen der Ostsee bei Söderköping in Schweden; hier endet der Götakanal.
Slateograph
Slateograph, von Kraft in Chicago erfundener verbesserter Hektograph, dessen Masse aus einer Kautschukmischung besteht, die in Tafelform gebracht und in einen leichten Holzrahmen ...
Slatin Pascha
Slatin Pascha, Rudolf, Afrikareisender, geb. 27. Juni 1857 in Ober-St. Veit bei Wien, kam als Kaufmann nach Ägypten, begleitete 1875 Heuglin nach Chartum und unternahm eine ...
Slatina
Slatina, Hauptstadt des Kreises Olt, in der Walachei, am rechten Ufer der Aluta, über die eine große eiserne Brücke führt, und an der Staatsbahnlinie Bukarest-Verciorova, hat ...
Slatópol
Slatópol, Flecken im russ. Gouv. Kiew, Kreis Tschigirin, an einem Zweig der Südwestbahnen, mit Gymnasium, Mädchenprogymnasium, Mühlenindustrie und ca. 11,000 Einw.
Slatoúst
Slatoúst, Kreisstadt im russ. Gouv. Ufa, 455–587 m ü. M., am schiffbaren Ai und an der Eisenbahn Samara-S.-Tscheljabinsk, hat ein Denkmal Alexanders II., berühmte, der Krone ...
Slávata
Slávata, Wilhelm, Graf von Chlum und Koschumberg, böhm. Staatsmann und Geschichtschreiber, geb. 1. Dez. 1572 in Böhmisch-Kosteletz, gest. 19. Jan. 1652 in Neuhaus, aus ...
Slave Lake
Slave Lake (spr. ßlēw lēk), der Sklavensee (s. d.).
Slave River
Slave River (spr. ßlēw riwwer), der Sklavenfluß, s. Mackenzie, S. 23.
Slavejkov
Slavejkov, 1) Petko Rajčov, bulgar. Dichter und Staatsmann, geb. 1825 in einem Dorf Mazedoniens, bildete sich selbst, besuchte später höhere Lehranstalten in Bukarest und ...
Slavici
Slavici, Ioan, rumän. Schriftsteller, geb. 1848 zu Schiria im ungar. Komitat Arad, studierte in Pest und Wien und kam 1875 nach Bukarest, wo er den Posten eines Sekretärs bei ...
Slavīni di Marco
Slavīni di Marco, Trümmerfeld bei Rovereto (s. d.).
Slavkov
Slavkov, tschech. Name der Stadt Austerlitz (s. d.).
Slawa
Slawa (slaw.), Ruhm; auch soviel wie Lebehoch!
Slawe
Slawe, Stadt, s. Schlawa.
Slawen
Slawen, zusammenfassende Bezeichnung für eine Anzahl von Völkern indogermanischen Stammes, die sich durch die Ähnlichkeit ihrer Sprachen als verwandt oder zu einer Familie ...
Slawentzitz
Slawentzitz, Dorf und Rittergut im preuß. Regbez. Oppeln, Kreis Kosel, an der Klodnitz, am Klodnitzkanal und an der Staatsbahnlinie Kosel-Kandrzin-Oswiecim, Standesherrschaft des ...
Slawische Mythologie
Slawische Mythologie. Von den mythologischen Vorstellungen und der darin sich kundgebenden Weltanschauung der alten Slawen läßt sich infolge mangelhafter Überlieferung kein ...
Slawische Sprachen
Slawische Sprachen bilden eine der zum indogermanischen Sprachstamm gehörigen Sprachfamilien (s. Indogermanen). Hinsichtlich der Ausdehnung des slawischen Sprachgebiets vgl. die ...
Slawismus
Slawismus, eine Ausdrucksweise, die einer oder mehreren slawischen Sprachen eigentümlich ist, und die in eine nichtslawische Sprache übergegangen ist. Viele Slawismen enthalten ...
Slawisten
Slawisten, Bezeichnung für diejenigen Gelehrten, welche die Philologie der slawischen Sprachen als Fachstudium betreiben, im Gegensatz zu Germanisten etc.
Slawjanosérbsk
Slawjanosérbsk, Stadt im russ. Gouv. Jekaterinoslaw, im gleichnamigen Kreise (dessen Vorort jedoch Lugansk), am Donez, 20 km von der gleichnamigen Station der Eisenbahn ...
Slawjánsk
Slawjánsk, Stadt im russ. Gouv. Charkow, Kreis Isjum, am Torez und an der Eisenbahn Losowaja-Nikitowka, hat ein Progymnasium für Mädchen, eine Stadtbank, Salzsiedereien, ...
Slawonĭen
Slawonĭen, Name des östlichen Teiles des nunmehr vereinigten Königreichs Kroatien-Slawonien, der im N., O. und Süden von der Drau, Donau und Save begrenzt wird und die ...
Slawophilen
Slawophilen (»Slawenfreunde«), politische Partei in Rußland, die aus der romantischen Vorliebe für das unverfälschte russische Volkstum und die altrussische Kultur mit ihrer ...
Sleaford
Sleaford (spr. ßlīförd), Stadt in der engl. Grafschaft Kesteven (Lincolnshire), hat eine schöne Kirche (13. Jahrh.) mit vielen Grabmälern, Lateinschule, lebhaften Vieh-, ...
Slêb
Slêb, nomadischer Stamm in der Syrischen Wüste, weit zerstreut, von Aleppo bis zum Persischen Meerbusen, in Körperbildung und Lebensweise von den Arabern verschieden, ...
Sleeckx
Sleeckx, Jan Lambrecht Dominicus, fläm. Schriftsteller, geb. 2. Febr. 1818 in Antwerpen, gest. im September 1904 in Brüssel, wo er nach seinem Rücktritt vom Lehramte (1885) nur ...
Sleidānus
Sleidānus, Johannes, eigentlich Philippson, berühmter Geschichtschreiber, geb. 1506 zu Schleiden in der Eifel, gest. 31. Okt. 1556 in Straßburg, studierte in Lüttich, Köln, ...
Sleipnir
Sleipnir (nord. Myth.), s. Odin.
Slendangs
Slendangs (Pakamahs), gewebte und gestreifte Tücher, deren Enden durch figurierte Querstreifen geziert sind, werden in Siam zu Schals benutzt.
Slentándo
Slentándo (ital.), soviel wie Lentando.
Slevogt
Slevogt, Max, Maler, geb. 8. Okt. 1868 in Landshut (Niederbayern), besuchte seit 1885 die Münchener Akademie, machte von 1889 an verschiedene Studienreisen, unter andern nach ...
Slibowitz
Slibowitz, s. Sliwowitz.
Slieve
Slieve (spr. ßlīw, Sliabh, Slibh), im Irischen soviel wie Berg, Gebirge. Am bekanntesten ist S. Donard (852 m) in den Mournebergen, der höchste Gipfel in Ulster.
Sligo [1]
Sligo (spr. ßlaigo), Grafschaft in der irischen Provinz Connaught, grenzt im N. an den Atlantischen Ozean, der hier die Sligobai bildet, im O. an die Grafschaft Leitrim, im ...
Sligo [2]
Sligo (spr. ßlaigo), Hauptstadt der gleichnamigen irischen Grafschaft (s. oben), an der Mündung des Garrogue in die Sligobai, ist gut gebaut, hat eine kath. Kathedrale, 2 prot. ...
Sling
Sling, Getränk, s. Toddy.
Slingeland
Slingeland (Slingelant), 1) Pieter van, holländ. Maler, geb. 20. Okt. 1640 in Leiden, war Schüler von G. Don daselbst und starb 7. Nov. 1691. Er hat Bildnisse, zum größten ...
Slingeneyer
Slingeneyer, Ernest, belg. Maler, geb. 29. Mai 1823 zu Loochristy bei Gent, gest. 28. April 1894, bildete sich bei Wappers zum Geschichtsmaler aus und malte eine große Zahl von ...
Slinks
Slinks, chinesische Lammfelle, die gefärbt und naturell zu Futter, Kragen, Muffen benutzt werden.
Slip
Slip (engl.), bei Dampfern der Verlust an Arbeitsleistung des Propellers, s. Rücklauf und Dampfschiff, S. 464. S. auch soviel wie Schlipp (s. d.).
Slippen
Slippen (engl., schlippen), seemännisch soviel wie lösen, loslassen.
Slips
Slips (engl.), s. Schlips.
Slitten
Slitten (Sauja Sliten), eine dicht an der Küste zwischen Großer und Kleiner Syrte gelegene Oase in Tripolis mit 25,000 Einw.
Slivnica
Slivnica (spr. -niza), Dorf im NW. von Sofia (Bulgarien) und an der Eisenbahn Zaribrod-Sarambey, bekannt durch den Sieg des Fürsten Alexander von Bulgarien über die Serben ...
Sliwen
Sliwen (»Pflaumenstadt«, türk. Islimie), Kreishauptstadt und wichtiger Straßenknotenpunkt in Ostrumelien, 285 m ü. M., hart am Südfuße des Balkans prachtvoll gelegen, mit ...
Sliwowitz
Sliwowitz (Slibowitz, Schlickowitz), aus Zwetschen (Pflaumen, serbisch sliva) bereiteter Branntwein, wird dargestellt, indem man die entstielten Früchte derartig zwischen Walzen ...
Sljachta
Sljachta, s. Schlachtschitz.
Sljemegebirge
Sljemegebirge, s. Kroatien-Slawonien, S. 720.

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