Слова на букву supl-utĭc (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву supl-utĭc (8408)

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Torpēdo [1]
Torpēdo, der Zitterrochen, s. Rochen.
Torpēdo [2]
Torpēdo (hierzu Tafel »Torpedos« mit Text), früher jeder mit Explosivstoff gefüllte, zum Zerstören feindlicher Schiffe dienende Apparat (nach dem Zitterrochen benannt). Als ...
Torpedo, Fliegender
Torpedo, Fliegender (Turbinenrakete), vom schwedischen Major Ungekonstruiertes, in 10,20 und 30 cm Kaliber ausgeführtes Sprenggeschoß in Form einer Langgranate, deren Bewegung ...
Torpedoavisos
Torpedoavisos, s. Torpedofahrzeuge.
Torpedobatterie
Torpedobatterie, ein unter Wasser verankertes Gestell mit Torpedoausstoßrohren zur Hafenverteidigung, vgl. Torpedo.
Torpedoboot
Torpedoboot, s. Torpedo und Torpedofahrzeuge.
Torpedodirektor
Torpedodirektor, ein Seeoffizier, der auf den Marinewerften das Torpedomaterial für die Ausrüstung der Schiffe und Torpedoboote verwaltet.
Torpedodivisionen
Torpedodivisionen, deutsche Marineteile zur Einstellung und Ausbildung der Besatzungen der Torpedoboote und der Bedienungsmannschaften der Torpedoeinrichtungen auf Schiffen. Sie ...
Torpedodivisionsboot
Torpedodivisionsboot (D-Boot, Divisionsboot), das Führerboot einer Torpedodivision oder Halbflottille (s. Torpedofahrzeuge).
Torpedofahrzeuge
Torpedofahrzeuge, alle leichten, schnellen und kleinen Kriegsschiffe, deren Hauptwaffe der Torpedo bildet. Der Größe nach unterscheidet man Torpedokreuzer (Torpedokanonenboote), ...
Torpedoingenieur
Torpedoingenieur, s. Torpedomechaniker.
Torpedoinspektion
Torpedoinspektion, s. Torpedowesen.
Torpedokanonenboote
Torpedokanonenboote, s. Torpedofahrzeuge.
Torpedokreuzer
Torpedokreuzer, s. Kreuzer u. Torpedofahrzeuge.
Torpedomechaniker
Torpedomechaniker, in der deutschen Marine die bei der Herstellung, Behandlung und Verbesserung der Torpedos in den Torpedowerkstätten beschäftigten Mechaniker, aus denen die ...
Torpedoschutznetze
Torpedoschutznetze, s. Torpedo.
Torpedoversuchskommando
Torpedoversuchskommando, in der deutschen Marine eine der Inspektion des Torpedowesens unterstellte Behörde mit dem Sitz in Kiel, die Neuerungen im Torpedowesen zu prüfen, die ...
Torpedowesen
Torpedowesen, die Gesamtheit aller auf die Torpedos als Waffe bezüglichen Einrichtungen. In der deutschen Marine hat die Inspektion des Torpedowesens in Kiel für die ...
Torpīd
Torpīd (lat.), schwer erregbar, empfindungslos.
Tórpor
Tórpor (lat., Torpidität), Gefühl-, Reizlosigkeit.
Torquātus
Torquātus, s. Manlius 2).
Torquay
Torquay (spr. torkī), Stadt (municipal borough) in Devonshire (England), steigt terrassenförmig vom Meere an und wird von belaubten Höhen mit zahlreichen Villen eingefaßt. Es ...
Torquemāda
Torquemāda (spr. -ke-), 1) Johannes de (Turrecremata), kath. Geistlicher, geb. 1388 in Valladolid, gest. 26. Sept. 1468 in Rom, mit 15 Jahren Dominikaner, seit 1431 magister ...
Torquesring
Torquesring, s. Eidringe.
Torquētum
Torquētum, s. Tafel »Alte astronomische Instrumente« (Bd. 2), S. III.
Torquieren
Torquieren (lat.), krümmend drehen (z. B. Tabak); martern, peinigen, plagen.
Torr. et Gray
Torr. et Gray, bei Pflanzennamen Abkürzung für J. Torrey, Arzt in New York, geb. 1796, gest. 1873, und Asa Gray (s. d. 5). Flora Nordamerikas.
Torre Annunziāta
Torre Annunziāta, Stadt in der ital. Provinz Neapel, Kreis Castellammare di Stabia, südlich vom Vesuv, am Golf von Neapel, Knotenpunkt der Eisenbahnen Neapel-Tarent und ...
Torre de Moncórvo
Torre de Moncórvo, Stadt im portug. Distrikt Bragança (Provinz Traz os Montes), am Fuße der Serra do Roboredo (897 m), unweit der Mündung des Sabor in den Douro, hat ein altes ...
Torre del Greco
Torre del Greco, Stadt in der ital. Provinz und dem Kreise Neapel, auf einem Lavastrom von 1631 neu erbaut, am Südwestfuß des Vesuvs, am Golf von Neapel, an der Eisenbahn ...
Torre Gáveta
Torre Gáveta, alter Turm am Strande zwischen Cumä und dem Kap Misenum in der ital. Provinz Neapel, Endpunkt der Eisenbahn Neapel-T., durch Dampfschiffahrt mit Ischia verbunden. ...
Torre Maggiore
Torre Maggiore (spr. maddschōre), Stadt in der ital. Provinz Foggia, Kreis San Severo, hat ein berühmtes ehemaliges Cassinenserkloster, Ölgewinnung und (1901) 10,985 Einw.
Torre Pellice
Torre Pellice (spr. pellītsche), Stadt in der ital. Provinz Turin, Kreis Pinerolo, 516 m ü. M., am Südwestfuß des Vandalin (2122 m), am Pellice und an der Eisenbahn ...
Torrefaktion
Torrefaktion (lat.), Dörrung, Röstung (der Erze).
Torrelavēga
Torrelavēga, Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Santander, am Besaya, der hier den Saja aufnimmt, Knotenpunkt der Eisenbahnen Venta de Baños-Santander und Santander-Cabezón ...
Torrenssee
Torrenssee (Lake Torrens), Salzsumpf in Südaustralien, zwischen 30 und 32° südl. Br., meist nur 25 km breit, durch 50 km breiten Isthmus vom nördlichsten Ausläufer des ...
Torrénte
Torrénte, Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Valencia, in fruchtbarer Huerta, an der Eisenbahn Valencia-Alberique, hat Weinbau u. (1900) 8561 Einw.
Torrénten
Torrénten (ital., span. etc., »Regenbäche«), Wasserläufe, die im normalen Zustand ganz trocken liegen oder (besonders die großen) nur sehr wenig Wasser führen.
Torres Novas
Torres Novas (spr. -esch nöwasch), Stadt im portug. Distrikt Santarem (Provinz Estremadura), am Almonda (rechtem Zufluß des Tejo), 7 km von der Station T. der Eisenbahn ...
Torres Vedras
Torres Vedras (spr. -esch wēdrasch), Stadt im portug. Distrikt Lissabon (Provinz Estremadura), am Sizandro und der Staatsbahnlinie Lissabon-Figueira da Foz, hat Reste eines ...
Torresāni
Torresāni, Karl, Freiherr T. von Lanzenfeld, Romanschriftsteller, geb. 19. April 1846 in Mailand, gest. 12. April 1907 in Torbole am Gardasee, erhielt eine militärische ...
Torresstraße
Torresstraße, Meerenge zwischen der Nordspitze (Kap York) der Kap York-Halbinsel des Australkontinents und Neuguinea (s. Karte »Australien«), die das Arafurameer mit dem ...
Torrevieja
Torrevieja (spr. -wjēcha), Stadt in der span. Provinz Alicante, Bezirk Orihuela, am Mittelländischen Meer, an der Eisenbahnlinie Albatera-Catral-T., hat einen Hafen, ...
Torricellische Leere
Torricellische Leere und Röhre, s. Barometer.
Torricellischer Lehrsatz
Torricellischer Lehrsatz, s. Ausflußgeschwindigkeit.
Torrington
Torrington, 1) Stadt im nordamerikan. Staate Connecticut, am Naugatuckfluß, hat Fabriken für Fahrräder, Metall- und plattierte Waren und (1900) 8360 Einw. – 2) (Great-T.) ...
Torrox
Torrox (spr. -rōch), Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Malaga, am Südabhang der Sierra de Almijara, nahe der Küste des Mittelländischen Meeres gelegen, hat Orangenkultur, ...
Torrsten
Torrsten, quarzreiches Roteisenerz aus Schweden.
Tors
Tors, s. Hanf, S. 769.
Torshälla
Torshälla, Stadt im schwed. Län Södermanland, an der Eskilstunaå, unweit ihrer Mündung in den Mälar, mit (1905) 1863 Einw.
Torshók
Torshók, Kreisstadt im russ. Gouv. Twer (Kreis Nowotorshok), an der Twerza und der Eisenbahn Lichoslawl-Wjasma, hat 30 Kirchen (darunter eine schöne Kathedrale), das ...
Torsiōn
Torsiōn (lat., Drillung, Verdrehung), die Veränderung, die ein Stab oder Faden erleidet, wenn die beiden Enden in entgegengesetzter Richtung gedreht werden. Während die ...
Torsionselektrometer
Torsionselektrometer, nach dem Prinzip der Drehwage konstruierte Elektrometer (s. d.).
Torsionsfestigkeit
Torsionsfestigkeit, Torsionsmoment, -Winkel, s. Festigkeit, S. 470 f., und Krümmung.
Torsionsmodul
Torsionsmodul, s. Elastizität.
Torsionsschwingung
Torsionsschwingung, s. Schwingung, S. 217.
Torsionswage
Torsionswage, s. Drehwage.
Torsionswurfmaschinen
Torsionswurfmaschinen, auf Torsionselastizität (s. Torsion) beruhende Kriegsmaschinen (s. d.) der Alten, wie Katapulte, Balliste etc.
Torso
Torso (ital., »Strunk«), in der Kunstsprache der Rumpf einer Bildsäule, der Kopf, Arme und Beine fehlen. Berühmt ist der im Belvedere des Vatikans aufgestellte T. des Herakles ...
Torstein
Torstein, 2946 m hoher Berg der Salzburger Kalkalpen, zweithöchster Gipfel der Dachsteingruppe, westlich vom Hohen Dachstein, wird von Gosau über die Grobgesteinhütte (1700 m) ...
Torstensson
Torstensson, Lennart, Graf, schwed. Feldherr, geb. 27. Aug. 1603 auf Forstena (Westergötland), gest. 17. April 1651 in Stockholm, kam als Artillerieoberst 1630 mit Gustav Adolf ...
Torsteuer
Torsteuer (Torakzise), eine Form der Aufwandsteuern (s. d.), erhoben beim Eingang von Waren in bewohnte (geschlossene) Orte, kommt unter der Benennung Oktroi meist nur als ...
Tort
Tort (franz., v. lat. tortum, »verdreht«), eine absichtlich zugefügte Beleidigung; Unrecht, Unbill.
Torte
Torte (franz. tarte; ital. u. span. torta; v. lat. tortus, »gedreht«), ursprünglich ringförmiges Backwerk, jetzt: seiner platter Kuchen.
Törteln
Törteln, Kartenspiel, s. Tatteln.
Torticollis
Torticollis (lat.), Schiefhals (s. d.); T. spastica, rheumatica, Nickkrampf (s. d.).
Tortilla
Tortilla (spr. -tillja), auf einem heißen Stein aus Maismehl und Wasser gebackener dünner, runder Kuchen, dient in Mexiko als Ersatz des Brotes.
Tórtola
Tórtola, eine der britisch-westind. Jungferninseln (s. d.), 18–19 km lang, bis 6 km breit, besteht aus einem steil aus dem tiefen Meer aufsteigenden Kalkgebirge (Mount Hope 542 ...
Tortōna
Tortōna, Kreishauptstadt in der ital. Provinz Alessandria, 120 m ü. M., am rechten Ufer der Scrivia, Knotenpunkt der Eisenbahnen Mailand-Novi-Genua, Alessandria-Piacenza und ...
Tortōnische Stufe
Tortōnische Stufe, Schichtenkomplex der jüngern Tertiärformation (s. d.).
Tortōsa
Tortōsa (im Altertum Dertosa), Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Tarragona, am Abhang eines Hügels am linken Ufer des Ebro und an der Bahnlinie Valencia-Tarragona, ...
Tortrix
Tortrix, der Wickler; Tortricidae, Familie der Schmetterlinge, s. Wickler.
Tortúga
Tortúga (Tortue, »Schildkröte«), 1) westind., zur Republik Haiti gehörige Insel, an der Nordküste Haitis, 303 qkm groß, gebirgig, bewaldet, reich an Vögeln, Guano und ...
Tortúgas Cays
Tortúgas Cays (spr. kēs oder kīs, Dry Tortugas), zum nordamerikan. Staate Florida gehörige Gruppe von Koralleninselchen im Golf von Mexiko, wovon zwei mit Leuchttürmen und ...
Tortūr
Tortūr (lat., Marter, Folter, harte oder peinliche Frage), im frühern Strafverfahren Erregung körperlicher Schmerzen, um vom Angeschuldigten Geständnisse zu erpressen. Im ...
Torula ovicăla
Torula ovicăla, s. Eierpilze.
Torulōsusschichten
Torulōsusschichten, Schichten mit Ammonites torulosus, der untern Stufe des braunen Jura (s. Juraformation) zugehörig.
Torun
Torun, poln. Name für Thorn (s. d.).
Torus
Torus (lat.), Pfühl, Polster; Ehebett; der Wulst an der Basis der ionischen Säule (s. Säule). In der Botanik der die Blütenteile tragende Teil der Blütenachse (s. Blüte, S. ...
Torwagen
Torwagen, s. Fuhrwesen, S. 199.
Tory und Whig
Tory und Whig (engl., im Plural Tories und Whigs), Namen, mit denen man bis zur neuesten Zeit die beiden Hauptparteien des englischen Parlaments bezeichnet hat. Der Ursprung ...
Törzburg
Törzburg (magyar. Törcsvár, spr. törtsch-wār), Dorf im ungar. Komitat Fogaras (Siebenbürgen), südwestlich von Kronstadt, hat ein malerisch gelegenes, bewohnbares ...
Tosa
Tosa, Fluß, s. Toce.
Tosca
Tosca (span.), soviel wie Tuff, speziell ein weißer Bimssteintuff von der Insel Tenerife; s. Trachyt.
Toscāna
Toscāna, s. Toskana.
Toscanella
Toscanella (das alte Tuscania), Stadt in der ital. Provinz Rom, Kreis Viterbo, 166 m ü. M., an der Marta, hat etruskische Gräber, mittelalterliche Mauern und Türme, zwei ...
Toscanelli dal Pozzo
Toscanelli dal Pozzo, Paolo, Arzt (daher auch Paolo fisico genannt), Astronom und Geograph, geb. 1397 in Florenz, gest. daselbst 15. Mai 1482, errichtete in Florenz einen Gnomon ...
Toschi
Toschi (spr. tóski), Paolo, ital. Kupferstecher, geb. 7. Juni 1788 in Parma, gest. daselbst 30. Juli 1854, machte seine Studien unter Bervic in Paris und fertigte 1815 die ...
Toselli
Toselli, Luise, seit 25. Sept. 1907 bürgerlicher Name der Gräfin Montignoso (s. Luise 9) durch ihre in London erfolgte Vermählung mit dem Florentiner Pianisten Enrico Toselli.
Tosi
Tosi, Pier Francesco, Sänger und Gesanglehrer, geb. 1647 in Bologna, gest. 1727 in London, wirkte anfangs als Sänger in Dresden und an andern italienischen Bühnen Deutschlands ...
Tôsîe
Tôsîe (Tosia, Tossia), Hauptort eines Kasas im asiatisch-türk. Sandschak und Wilajet Kastamuni, 770 m hoch an einem linken Zufluß des Kisil-Irmak (Halys) gelegen, mit 8400 ...
Tosifta
Tosifta (chald.), s. Tossefta.
Toskāna
Toskāna, ehemaliges Großherzogtum, jetzt Landschaft (compartimento) des Königreichs Italien, grenzt an Ligurien, Emilia, Marken, Umbrien, Latium, das Tyrrhenische Meer und ...
Toskana
Toskana, Ludwig Salvator von, Erzherzog von Österreich, s. Ludwig 50).
Tosken
Tosken, Volksstamm der Albanesen (s. d.).
Tossefta
Tossefta (Tosifta, chald., »Zusatz, Ergänzung«), ein der Mischna (s. Talmud) ähnliches Sammelwerk aus 60 Traktaten und 452 Abschnitten, die von der authentischen Mischna ...
Tossens
Tossens, Gemeinde im oldenburg. Amt Butjadingen, in der Marsch östlich von der Jade, hat eine evang. Kirche, ein Seebad, Pferde- und Rindviehzucht und (1905) 408 Einw.
Tossia
Tossia, asiatisch-türk. Stadt, s. Tôsîe.
Tost
Tost, Stadt im preuß. Regbez. Oppeln, Kreis T.-Gleiwitz, an der Staatsbahnlinie Oppeln-Borsigwerk, 268 m ü. M., hat eine evangelische und 2 kath. Kirchen, Synagoge, Burgruine, ...
Tostão
Tostão (Testão, spr. -āung, Mehrzahl Tostões), Rechnungsstufe seit 1722 in Portugal und Brasilien zu 5 Vintems von 20 Reis; als Silbermünze dort 11/12 fein 1702 zu 80 Reis = ...
Tostedt
Tostedt, Dorf im preuß. Regbez. Lüneburg, Landkreis Harburg, an der Staatsbahnlinie Sagehorn-Harburg, hat eine evang. Kirche, eine höhere Knabenschule, landwirtschaftliche ...
Tosti
Tosti, Luigi, ital. Theolog und Geschichtsforscher, geb. 1811, gest. 24. Sept. 1897 in Monte Cassino, wurde daselbst 1832 Mönch. Unter Leo XIII. wurde er zum Vizepräfekten des ...
Tosto
Tosto (ital.), eilig, geschwind.
Toston
Toston, mexikan. Silbermünze, der halbe Peso.
Tót
Tót (spr. tōt), magyar. Name für Slawe, slawisch, häufig in Ortsnamen.
Tot
Tot, im Bergbauwesen soviel wie unnutzbar, z. B. totes Feld, ein unbauwürdiges Grubenfeld; dann aber auch soviel wie vollständig, z. B. totsöhlig, völlig wagerecht.
Tot rösten
Tot rösten, geschwefelte Erze durch Röstung vollständig vom Schwefel befreien.
Tot verbellen
Tot verbellen, das Anbellen eines verendeten Wildes durch den Schweißhund. Vgl. Herb, T. etc. des Gebrauchshundes (Neudamm 1899).
Tót-Komlós
Tót-Komlós, Großgemeinde, s. Komlós 2).
Totāl
Totāl (lat.), ganz, vollständig.
Totalisator
Totalisator, s. Wette.
Totalität
Totalität (neulat.), Gesamtheit.
Totalitätshiebe
Totalitätshiebe, s. Zufallshiebe.
Totalreflexion
Totalreflexion und Totalreflektomēter, s. Brechung des Lichtes, Refraktometer, Reflexion.
Totalschade
Totalschade (Totalverlust), im Versicherungswesen der Schade, der durch Verlust des ganzen versicherten Wertes eintritt, im Gegensatz zum Partialschaden (s. d.).
Totāna
Totāna, Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Murcia, am Südfuß der Sierra de Espuña (1583 m), am Rio T. (Zufluß des Sangonera) und an der Eisenbahn Murcia-Lorca, hat eine ...
Totănus
Totănus, s. Wasserläufer (Vogel).
Totaustragen
Totaustragen, s. Todaustragen.
Totbrennen
Totbrennen, s. Gips, S. 858; Kalk, S. 478; Moor, S. 119.
Tote Hand
Tote Hand (Manus mortua), Bezeichnung für Korporationen und Stiftungen, insbes. für die Kirche als Eigentümerin unbeweglicher Güter. Sie rührt daher, daß nach dem ...
Tote Konten
Tote Konten oder Hilfskonten werden in der Buchhaltung im Gegensatz zu den Personenkonten manchmal die Sachkonten (Kassa-, Waren-, Wechsel-, Effektenkonto etc.) genannt.
Tote Sperre
Tote Sperre, s. Flußsperre.
Tote Wechsel
Tote Wechsel, soviel wie eigne Wechsel.
Totem
Totem, bei den Odschibwä in Nordamerika das Handzeichen, dessen sich die Häuptlinge statt der Namensunterschrift bedienen, und das meist in einem rohen Bilde des Tieres besteht, ...
Totemismus
Totemismus, s. Totem.
Totenacker
Totenacker, s. Begräbnisplatz.
Totenamt
Totenamt, Gottesdienst zu Ehren eines Verstorbenen; in der katholischen Kirche feierliche Messe für Verstorbene (s. Messe und Requiem).
Totenbaum
Totenbaum, s. Totenbestattung.
Totenbeschauer
Totenbeschauer, soviel wie Leichenbeschauer (s. d.).
Totenbestattung
Totenbestattung (hierzu Tafel »Totenbestattung bei den Naturvölkern I u. II« mit Text), die sehr verschiedene Art und Weise, in der man über den Körper Verstorbener verfügt. ...
Totenbestattung
Nach äußerlichen Gesichtspunkten unterscheidet man bei der Totenbestattung das Aussetzen, Verbrennen, Beisetzen, Mumifizieren und Skelettieren. Die verschiedenen Methoden sind ...
Totenblume
Totenblume, s. Calendula.
Totenbretter
Totenbretter, soviel wie Leichenbretter (s. d. und Totenbestattung).
Totenbrocken
Totenbrocken, s. Schwanenhalseisen.
Totenbuch der alten Ägypter
Totenbuch der alten Ägypter, s. Hieroglyphen, S. 317, und Totengericht.
Toteneule
Toteneule (Steinkauz), s. Eulen, S. 158.
Totenfest
Totenfest, das feierlich begangene Andenken der Toten. In der ältesten Zeit pflegten die Freunde und Verwandten eines Toten eine jährliche Gedächtnisfeier durch Gebet und Opfer ...
Totenflecke
Totenflecke, s. Tod, S. 585.
Totengericht
Totengericht, eine von Diodor den alten Ägyptern zugeschriebene Sitte, Gericht zu halten über einen Verstorbenen, ehe er begraben wurde. 42 Männer prüften sein Leben und seine ...
Totengräber
Totengräber, s. Aaskäfer.
Totenhalle
Totenhalle (Totenhaus), s. Leichenhalle.
Totenkäfer
Totenkäfer (Trauerkäfer, Blaps Fab.), Gattung aus der Familie der Tenebrionen, zahlreiche, besonders in Südeuropa und Nordasien heimische, große Käfer mit länglichem ...
Totenkopf [1]
Totenkopf, s. Caput mortuum.
Totenkopf [2]
Totenkopf (Acherontia Atropos Ochs., s. Tafel »Schmetterlinge I«, Fig. 22 u. 23), Schmetterling aus der Familie der Schwärmer (Sphingidae), 11,5 cm breit, mit kurzen, dicken ...
Totenkopf [3]
Totenkopf, höchster Punkt des Kaiserstuhls (s. d.), 559 m hoch.
Totenköpfchen [1]
Totenköpfchen (Chrysothrix sciurea A. Wagn., s. Tafel »Affen V«, Fig. 5), breitnasiger Affe, 30 cm lang mit 50 cm langem Schwanz, ist sehr schlank gebaut, oben rötlichschwarz, ...
Totenköpfchen [2]
Totenköpfchen, Vogel, s. Fliegenfänger.
Totenkopfhusaren
Totenkopfhusaren, populäre Bezeichnung des 1. und 2. Leibhusarenregiments in Danzig und des braunschweigischen Husarenregiments Nr. 17, die an Pelz- und Feldmütze einen ...
Totenkult
Totenkult (Totendienst, Nekrolatrie), innerhalb der Menschheit fast allen primitiven Kulturstufen eigne Verehrung der Abgeschiedenen. Der T. ist ein Ausfluß des ganz allgemein ...
Totenlade
Totenlade, s. Knochenbrand.
Totenladen
Totenladen, s. Sterbekassen.
Totenleuchten
Totenleuchten, im Mittelalter auf Kirchhöfen (Begräbnisplätzen) errichtete Säulen mit laternenartigen Aufsätzen, in denen ewige Lampen (Armeseelenlichter) brannten. Eine mit ...
Totenleuchter
Totenleuchter, s. Lichtstöcke.
Totenmahl
Totenmahl, s. Totenbestattung, S. 636.
Totenmaske
Totenmaske, s. Maske. Auch der von einem Verstorbenen bald nach dem Verscheiden in Wachs oder Gips gemachte Gesichtsabdruck.
Totenmesse
Totenmesse, s. Requiem.
Totenmünze
Totenmünze, die dem Toten zur Entrichtung des Fährgeldes über den Totenfluß oder das vor der Toteninsel liegende Meer mitgegebene Münze. Die Einrichtung findet sich überall, ...
Totenmutter
Totenmutter, s. Totensagen, S. 638.
Totenmyrte
Totenmyrte, s. Vinca.
Totenopfer
Totenopfer, s. Totenbestattung und Menschenopfer; auch der Beitrag zu einer Sterbekasse (s. d.).
Totenorakel
Totenorakel, s. Traumdeutung u. Nekromantie.
Totenorgel
Totenorgel, s. Orgelgeschütz.
Totenruhe
Totenruhe, soviel wie Gräberfriede (s. d.).
Totensagen
Totensagen, Sagen und Gebräuche, die sich an die Vorstellungen vom Fortleben nach dem Tode knüpfen, sich zum Teil aus dem grauesten Altertum bis auf unsre Tage erhalten haben ...
Totenschau
Totenschau, s. Leichenschau und Obduktion.
Totenschiff
Totenschiff, das Fahrzeug, das die Seele der Verstorbenen an die Küste des Geisterlandes bringt und nicht ohne Ruderer oder Steuermann denkbar ist. Der bekannteste von ihnen ist ...
Totenschuh
Totenschuh, s. Totenbestattung, S. 636.
Totensee
Totensee, s. Grimsel.
Totensonntag
Totensonntag, in der protestantischen Kirche soviel wie Totenfest (s. d.); in manchen Gegenden, besonders im nördlichen Thüringen, der Sonntag Lätare (auch Todsonntag oder ...
Totenstarre
Totenstarre, s. Tod, S. 585, und Leichenstarre.
Totentanz
Totentanz, seit dem 14. Jahrh. in Aufnahme gekommene bildliche Darstellungen, die in allegorischen Gruppen unter dem vorherrschenden Bilde des Tanzes die Gewalt des Todes über ...
Totenuhr
Totenuhr, s. Klopfkäfer.
Totenvogel [1]
Totenvogel (Steinkauz), s. Eulen, S. 158.
Totenvogel [2]
Totenvogel, eine in Verbindung mit dem Totenschiff (s. d.) überall dort auftretende Erscheinung, wo das Totenreich von der Seele des Verstorbenen nicht mehr zu Schiff allein ...
Toter Punkt
Toter Punkt, s. Totpunkt.
Toter Winkel
Toter Winkel, s. Bestreichen.
Totes Gebirge
Totes Gebirge, Gebirgsgruppe der Salzburger Kalkalpen, wird westlich von der Traun, östlich von der Steyr, südlich von dem Grimmingbach, dem Kainischtal und dem Rettenbach ...
Totes Gewicht
Totes Gewicht, das eigne Gewicht eines Eisenbahnzuges, eines Schiffes etc.
Totes Gleis
Totes Gleis, von einem Hauptgleis sich abzweigendes Gleis, das durch eine Erdschüttung, durch Holz- oder Eisenkonstruktion abgeschlossen und beim Rangieren der Eisenbahnzüge ...
Totes Inventar
Totes Inventar, s. Landwirtschaftliche Betriebserfordernisse.
Totes Kapital
Totes Kapital, soviel wie müßig liegendes, keinen Gewinn abwerfendes Kapital; vgl. Kapital.
Totes Meer
Totes Meer, 1) (in der Bibel Salzmeer, Meer der Wüste, der Asphaltsee der Griechen und Römer, arab. Bahr Lût, »Lots Meer«) Landsee in Syrien, die Grenze zwischen dem Wilajet ...
Totes Papier
Totes Papier (franz. Valeur morte), ein Wertpapier, das an der Börse zwar eingeführt ist, aber fast gar nicht gehandelt wird.
Totes Rennen
Totes Rennen (engl. Dead heat), ein Rennen, in dem zwei oder mehrere Pferde zu gleicher Zeit das Ziel passieren.
Totes Werk
Totes Werk, im Schiffbau, s. Lebendes Werk.
Totfall
Totfall (auch Todfall), s. Baulebung.
Totfaul
Totfaul. Unter einer totfaulen Frucht versteht man einen mehrere Tage oder Wochen vor der Geburt abgestorbenen Fötus, dessen Gewebe mit Fruchtwasser und Blutserum durchtränkt ...
Totgeburt
Totgeburt, Geburt einer während der Schwangerschaft oder im Verlauf der Geburt abgestorbenen Frucht. Vor der Geburt erfolgt der Fruchttod durch krankhafte Zustände der Mutter ...
Toth
Toth, 1) Koloman, ungar. Dichter, geb. 30. März 1831 zu Baja im Bács-Bodroger Komitat, gest. 3. Febr. 1881 in Pest, veröffentlichte 1852 die erste Sammlung seiner Gedichte, der ...
Totĭla
Totĭla (besser: Badvila), König der Ostgoten, Neffe des Königs Ildiba(l)d, ward nach dessen Ermordung 541 auf den Thron erhoben, eroberte bis 543 das von Belisar den Goten ...
Totis
Totis (magyar. Tata), Großgemeinde im ungar. Komitat Komorn, an der Bahnlinie Komorn-Budapest, in quellenreicher Umgebung, an den westlichen Ausläufern des Vértesgebirges, hat ...
Totjma
Totjma, Kreisstadt im russ. Gouv. Wologda, an der Suchona, mit geistlichem und Lehrerseminar, weiblichem Progymnasium und (1897) 4562 Einw. Dabei nicht unbedeutende Salzsiedereien.
Totlaufen
Totlaufen, sich, sagt man von einem Baugliede, z. B. einem Gesims, das an einem Vorsprung endigt, ohne sich um ihn herumzuziehen (sich mit ihm zu verkröpfen); auch von einem Gang ...
Totleben
Totleben (Todleben), Eduard Janowitsch, Graf von, russ. General, geb. 20. Mai 1818 in Mitau als Sohn eines angesehenen Großhändlers, gest. 1. Juli 1884 in Bad Soden, ward ...
Totliegendes
Totliegendes, soviel wie Rotliegendes, untere Abteilung der Dyasformation.
Totnes
Totnes (spr. tóttnĕs), Stadt (municipal borough) in Devonshire (England), am schiffbaren Dart, mit schöner Kirche (11. Jahrh., 1886–89 restauriert), Klosterruinen, ...
Totonāca
Totonāca, amerikanisches Volk, das zur Zeit der spanischen Eroberung das Gebiet des mexikanischen Staates Veracruz bewohnte und eine ziemlich hohe Kultur besaß. Ihren Namen, ...
Totonicāpan
Totonicāpan, Hauptstadt des gleichnamigen Departements (1893: 89,338 Einw.) im mittelamerikan. Staat Guatemala, 2484 m ü. M., 100 km nordwestlich von der Hauptstadt Guatemala, ...
Totpunkt
Totpunkt (Todpunkt, toter Punkt, Totlage), beim Kurbelgetriebe jede der beiden Stellungen, in denen eine von der Schubstange oder der Kurbelschleife etc. auf die Kurbel ausgeübte ...
Totreife
Totreife, s. Ernte, S. 68.
Totrokan
Totrokan, s. Tutrakan.
Totschlag
Totschlag, im allgemeinen die leichtern Fälle der vorsätzlichen Tötung, wobei die Abgrenzung in den einzelnen Rechten sehr verschieden ist; nach deutschem Reichsrecht die ...
Totstellen
Totstellen (sich), der Tiere, s. Textbeilage zur Tafel »Schutzeinrichtungen«, S. III.
Totstellung
Totstellung, s. Zündungen.
Tottenham
Tottenham, Vorort im Norden von London, in der engl. Grafschaft Middlesex, 9 km von der Londonbrücke, mit (1901) 102,541 Einw. S. die Karte »Umgebung von London«.
Tottington
Tottington (spr. tóttingt'n), Stadt in Lancashire (England), unweit Bury, mit Baumwollindustrie und (1901) 6118 Einw.
Tottōri
Tottōri, Hauptstadt des gleichnamigen Ken im SW. der japan. Insel Hondo, mit Baumwoll- und Seidenindustrie und (1903) 31,023 Einw.
Totum
Totum (lat.), das Ganze.
Tötung
Tötung (Homicidium), die Herbeiführung des Todes eines Menschen, nicht also die Herbeiführung des Absterbens einer Leibesfrucht, die vielmehr stets als Abtreibung (s. d.) ...
Tötungsrecht
Tötungsrecht, die Befugnis, den auf frischer Tat ertappten Verbrecher zu töten, haben sowohl das römische als das germanische Recht dem Verletzten in einer Reihe von Fällen, ...
Totwasser
Totwasser (totes Wasser), eine von nordischen, besonders skandinavischen Seeleuten öfters erwähnte Erscheinung, bei der scheinbar ohne Grund das Schiff seine Steuerfähigkeit ...
Touch
Touch (engl., spr. töttsch), im Münzwesen, s. Toque.
Touchant
Touchant (franz., spr. tūschāng), rührend, bewegend; Touche, Berührung, Neckerei, Beleidigung (s. Tusch); touchieren, tastend berühren, untersuchen; in Rührung versetzen; ...
Toucouleurs
Toucouleurs, s. Tukulör.
Toucy
Toucy (spr. tußi), Stadt im franz. Depart. Yonne, Arrond. Auxerre, an der Ouanne und der Lyoner Bahn, hat 2 Schloßruinen, eine Kirche aus dem 12. und 15. Jahrh., eine ...
Toujours perdrix
Toujours perdrix (franz., spr. tuschūr perdrī), »immerfort Rebhuhn«, angeblicher Ausspruch eines Beichtvaters Heinrichs IV. von Frankreich, dem der wegen seiner vielen ...
Toujoursen vedette
Toujoursen vedette (franz., spr. tuschūr-s-ang wedétt'), »immer auf dem Posten«, Wort Friedrichs d. Gr., gebraucht von ihm in seinem »Exposé du gouvernement prussien«.
Toul
Toul (spr. tūl), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Meurthe-et-Moselle, 204 m ü. M., am linken Ufer der Mosel, am Marne-Rhein- und am Ostkanal, nur 35 km von der ...
Toula
Toula, Franz, Geolog, geb. 20. Dez. 1845 in Wien, studierte seit 1865 an der dortigen Technischen Hochschule, dann an der Universität, wurde 1868 Assistent bei Hochstetter, 1872 ...
Touland
Touland (Tolam, Mand), das für Zucker, Drogen etc. angewandte Mahnd im französischen Vorderindien, 1/20 Barre (Candi) = 11,748 kg, aber gewöhnlich 25 lbs. avdp. gerechnet.
Toulon
Toulon (spr. tulóng, T.-sur-Mer), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Var, nächst Brest der wichtigste Kriegshafen Frankreichs und Festung ersten Ranges, liegt am ...
Toulouse
Toulouse (spr. tulūs'), Hauptstadt des franz. Depart. Obergaronne, ehemals Hauptstadt von Languedoc, 133–189 m ü. M., in fruchtbarer Ebene, am rechten Ufer der schiffbaren ...
Toulouse-Lautrec
Toulouse-Lautrec (spr. tulūs'-lotréck), Henri de, franz. Maler und Graphiker, geb. 24. Nov. 1864 in Paris, gest. 9. Sept. 1901 auf Schloß Malromé (Gironde), Schüler von ...
Tounens
Tounens (spr. tunāngß), Abenteurer (»König« Orélie Antoine), s. Araukaner.
Toupet
Toupet (franz., spr. tupä), Haarbüschel, Schopf; Bezeichnung einer um 1780 üblichen Mode, die unmittelbar über der Stirn befindlichen Haare rückwärts in die Höhe gekämmt ...
Touques
Touques (spr. tuk'), Fluß in Frankreich, entspringt am Champ-Haut (321 m) im Depart. Orne und mündet nach 108 km langem, nördlich gerichtetem Lauf im Depart. Calvados bei ...
Tour
Tour (franz., spr. tūr), Umlauf, Umdrehung, z. B. einer Welle, daher die mißbräuchliche Redensart: »In einer T.«, soviel wie ununterbrochen, ohne Unterbrechung; die Drehlade ...
Tour blanche
Tour blanche (spr. tūr blāngsch', »weißer Turm«), Weinsorte, s. Bordeauxweine.
Tour-du-Pin, La
Tour-du-Pin, La (spr. tūr-dü-päng), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Isère, 319 m ü. M., an der Bourbre und der Lyoner Bahn, hat eine moderne gotische Kirche mit ...
Touraine
Touraine (spr. turǟn'), ehemalige franz. Provinz, von Maine (im N.), Orléanais (NO.), Berry (O.), Poitou (S.) und Anjou (W.) begrenzt, hatte Tours zur Hauptstadt und umfaßt ...
Tourbillon
Tourbillon (franz., spr. turbijóng, »Wirbel, Strudel«; Tafelrakete), s. Feuerwerkerei, S. 529.
Tourcoing
Tourcoing (spr. turkŭäng), Stadt im franz. Depart. Nord, Arrond. Lille, nahe der belgischen Grenze, Knotenpunkt der Nordbahn, durch Straßenbahn mit dem südsüdöstlich ...
Tourenzähler
Tourenzähler, Umdrehungszähler für Wellen, Räder etc., s. Geschwindigkeitsmessung.
Touries
Touries, s. Gase, S. 369.
Tourist
Tourist (franz. u. engl.), Vergnügungsreisender.
Touristenvereine
Touristenvereine (Gebirgsvereine), in der neuern Zeit neben den Alpenvereinen (s. d.), die sich ausschließlich mit den Hochgebirgen befassen, entstandene Vereine zur weitern ...
Touristik
Touristik, die (Lehre von der) Reisekunst.
Tourn.
Tourn., bei Pflanzennamen Abkürzung für Tournefort (s. d.).
Tournachon
Tournachon (spr. -schóng), Schriftsteller, s. Nadar.
Tournai
Tournai (spr. turnä, fläm. Doornijk), Hauptstadt eines Arrondissements und ehemalige Festung in der belg. Provinz Hennegau, an beiden Ufern der Schelde, Knotenpunkt der ...
Tournantöl
Tournantöl, s. Olivenöl.
Tourné
Tourné (franz.), umgedreht, umgeschlagen, substantivisch: das als Trumpf aufgeschlagene Kartenblatt; s. auch Skat.
Tournedos
Tournedos (franz., spr. turn'dō), Lendenbratenschnitzel, die vor dem Braten in einer Marinade von Provenceröl, Zitronensaft, Pfeffer etc. mariniert worden sind und mit Béarner, ...
Tournée
Tournée (franz., spr. turnē), Rundreise, Geschäftsreise eines Beamten, Kaufmanns etc., insbes. Rundreise eines Künstlers, Gastspielreise; das Gehen eines Fürsten bei der Cour ...
Tournefort
Tournefort (spr. turn'fōr), Joseph Pitton de, Botaniker, geb. 5. Juni 1656 in Aix, gest. 28. Dez. 1708 in Paris, studierte bei den Jesuiten in Aix und ward 1683 Professor der ...
Tournesollappen
Tournesollappen, soviel wie Bezetten (s. d.).
Tournesolpflanze
Tournesolpflanze, s. Crozophora.
Tournieren
Tournieren (franz.), drehen, wenden, z. B. im Kartenspiel (s. Skat); in der Kochkunst eine Speise ohne Rühren mit der Sauce mischen oder eine Flüssigkeit erhitzen, ohne daß sie ...
Tourniquet
Tourniquet (franz., spr. turnikä, Turnikett, Aderpresse), chirurg. Instrument zum Zusammenpressen von Arterien, um Verblutung bei Verletzungen, bei Operationen u. zu verhüten. ...
Tournois
Tournois (franz., spr. turnŭa), altfranzösische, von der St.-Martini-Abtei in Tours ausgegangene Silberwährung, die schon im 11. Jahrh. größere Geltung als die Pariser besaß ...
Tournon
Tournon (spr. turnóng), Arrondissementshauptstadt im franz. Depart. Ardèche, am rechten Ufer der Rhone, über die zwei Hängebrücken nach der Stadt Tain hinüberführen, an der ...
Tournüre
Tournüre (franz., spr. turn-), gewandtes Benehmen; auch soviel wie Cul de Paris.
Tournus
Tournus (spr. turnǖ), Stadt im franz. Depart. Saône-et-Loire, Arrond. Mâcon, 180 m ü. M., am rechten Ufer der Saône und an der Lyoner Bahn, hat eine romanische Abteikirche ...
Tourons
Tourons (franz., spr. turóng), seines Gebäck aus Eiweißschnee, Zitronensaft und Mehl, das noch warm um ein fingerdickes rundes Holz gewunden wird.
Tours
Tours (spr. tūr), Hauptstadt des franz. Depart. Indre-et-Loire und ehemals der Provinz Touraine, 55 m ü. M., in fruchtbarer Ebene am linken Ufer der Loire, über die eine 434 m ...
Tourtia
Tourtia, belgische Lokalbezeichnung für Ablagerungen der obern Kreideformation.
Tourville
Tourville (spr. turwil'), Anne Hilarion de Contentin, Graf von, franz. Seeheld, geb. 24. Nov. 1642 auf dem Schloß Tourville bei Coutances (La Manche), gest. 28. Mai 1701, trat ...
Toury
Toury (spr. turi), Dorf im franz. Depart. Eure-et-Loir, Arrond. Chartres, Knotenpunkt der Orléansbahn und der Staatsbahnlinie Voves-T., mit (1906) 1452 (als Gemeinde 1731) Einw., ...
Toussaint
Toussaint, Geertruida, s. Bosboom.
Toussaint l'Ouverture
Toussaint l'Ouverture (spr. tußäng luwärtǖr), Obergeneral der Neger auf Haïti, geb. 1743 als Sklavenkind, gest. 27. Juli 1803, erwarb sich als Kutscher eines ...
Toussaint-Langenscheidtsche Unterrichtsmethode
Toussaint-Langenscheidtsche Unterrichtsmethode, s. Langenscheidt und Sprachunterricht.
Tout comme chez nous
Tout comme chez nous (franz., spr. tu komm schē nū), ganz wie bei uns.
Tout comprendre c'est tout pardonner
Tout comprendre c'est tout pardonner (franz.), »alles verstehen heißt alles verzeihen«, geflügeltes Wort, das auf einen Ausspruch der Frau v. Stael zurückgehen soll.
Tovar [1]
Tovar, früheres serbisches Gewicht zu 100 Oken, = 128,1 und in Praxis 126 kg.


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