Слова на букву supl-utĭc (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву supl-utĭc (8408)

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Trugschluß
Trugschluß (Sophisma), ein auf falschen Voraussetzungen oder auf falscher Verknüpfung oder auf zweideutig gebrauchten Wörtern beruhender Fehlschluß, bei dem man die ...
Truhe
Truhe (Lade, franz. Coffre, ital. Cassone), langer, hölzerner Kasten mit Deckel, der seit dem frühesten Mittelalter zur Aufbewahrung von Kleidungsstücken, Kostbarkeiten und ...
Trujillo [1]
Trujillo (spr. truchílljo), Staat in der südamerikan. Republik Venezuela im SO. des Maracaibosees, mit (1905) 184,861 Einw., wird von der Ostkordillere durchzogen und gegen O. ...
Trujillo [2]
Trujillo (Truxillo, beides spr. truchílljo), 1) Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Caceres, 485 m ü. M., am Nordabhang eines Hügels (Ausläufer der Sierra de Guadalupe) ...
Truk-Archipel
Truk-Archipel, s. Ruk-Archipel.
Trullānische Synoden
Trullānische Synoden heißen nach Trullos, dem gewölbten Saal des kaiserlichen Palastes in Konstantinopel, darin sie gehalten worden, das sechste ökumenische Konzil (s. ...
Trum [1]
Trum (Mehrz. Trume oder Trümer), in der Geologie ein schmaler Gang, besonders ein von dem Hauptgang sich abzweigender, wenig mächtiger Nebengang (vgl. Gang). Im Bergbau jede der ...
Trum [2]
Trum (Mehrz. Trümmer), im Maschinenbau ein Teil oder Zweig eines laufenden Zugorgans (Kette, Seil, Riemen, Band). Man unterscheidet z. B. das ziehende Riemen- oder Seiltrum von ...
Trumbasch
Trumbasch, s. Wurfeisen.
Trumeau
Trumeau (franz., spr. trümō), Fensterpfeiler; ein diesen deckender Wandspiegel, überhaupt ein bis nahe an den Fußboden gehender Wandspiegel.
Trumenkopf
Trumenkopf (franz. Drumont), ein Gipfel der Vogesen (s. d.).
Trumholz
Trumholz, s. Sattelholz.
Trümletental
Trümletental, s. Jungfrau (Berg).
Trümmergesteine
Trümmergesteine (klastische Gesteine), s. Gesteine, S. 744.
Trümmerporphyr
Trümmerporphyr (Porphyrbreccie), s. Porphyrtuff.
Trummsäge
Trummsäge (Quersäge), s. Säge, S. 418.
Trumpp
Trumpp, Ernst, Orientalist, geb. 13. März 1828 zu Ilsfeld in Württemberg, gest. 5. April 1885 in München, studierte in Tübingen evangelische Theologie und orientalische ...
Trumscheit
Trumscheit (Trumbscheidt, Scheitholt, Trompetengeige, Tromba marina, Tympanischiza), primitives, in Deutschland im 14.–16. Jahrh. und noch länger beliebtes Streichinstrument, ...
Truncus
Truncus (lat.), der Stamm der Bäume etc. (vgl. Sproß und Baum), auch der Rumpf der Tiere.
Trunk-Eisenbahnen
Trunk-Eisenbahnen (engl., trunk-lines, spr. trönk-lains, »Hauptlinien«), die großen Eisenbahnlinien in den Vereinigten Staaten von Nordamerika, welche die ...
Trunkdeckdampfer
Trunkdeckdampfer, s. Kofferdampfer.
Trunkelbeere
Trunkelbeere, s. Vaccinium.
Trunkenheit
Trunkenheit, im allgemeinen der durch den Genuß betäubender Stoffe, z. B. Alkohol, Opium, Haschisch, Kumys und andrer gegorner Getränke, auf den Organismus hervorgebrachte ...
Trunkkanal
Trunkkanal, s. Grand Trunk-Kanal.
Trunkmaschine
Trunkmaschine, s. Tafel »Dampfmaschinen III«, S. III.
Trunksucht
Trunksucht, die durch dauernden Mißbrauch geistiger Getränke herbeigeführte Schädigung der körperlichen und geistigen Gesundheit, speziell auch die bei stärkerm Mißbrauch ...
Trunzer Berge
Trunzer Berge, Hügellandschaft in Westpreußen, zwischen Elbing und Mühlhausen i. Ostpr., reich an schönen Partien, erreicht im Butterberg bei Trunz 198 m Höhe.
Trüong
Trüong, Längenmaß, s. Düong.
Trupĭal
Trupĭal (Icterus Briss.), Gattung der Sperlingsvögel aus der Familie der Stärlinge (Icteridae), Vögel mit schlankem, sein zugespitztem, schneppenartig in das Stirngefieder ...
Trupp
Trupp, kleinere Abteilung Soldaten. Über Nach-, Vortrupp s. Sicherheitsdienst.
Truppel
Truppel, Alfred, Gouverneur von Kiautschou, geb. 17. Mai 1854 in Katzhütte (Schwarzburg-Rudolstadt), trat 1871 in die kaiserliche Marine, wurde 1874 Leutnant, 1878 Oberleutnant, ...
Truppen
Truppen, organisierte militärische Streitkräfte. Im Gegensatz zu den Garden spricht man von Linientruppen, zu den aktiven T. von Reserve-, Landwehr-, Landsturmtruppen, zu den ...
Truppenauszeichnungen
Truppenauszeichnungen, Auszeichnungen, die ganzen Truppenteilen verliehen werden, im Kriege anläßlich hervorragender Waffentaten (Abzeichen an den Uniformen, wie Schlachtennamen ...
Truppeneinteilung
Truppeneinteilung, vorübergehende Einteilung von Truppen zu einem besondern Zweck, z. B. einen Marsch, wird vom jedesmaligen Führer bestimmt, im Gegensatz zu der ein für ...
Truppentransporthäuser
Truppentransporthäuser, s. Militärtransporthäuser.
Truppenübungsplatz
Truppenübungsplatz, umfangreicher Geländekomplex zur Abhaltung größerer Truppenübungen und zur wirklich kriegsmäßigen, durch keine Rücksicht auf Flurschäden eingeengten ...
Truppenverbandplatz
Truppenverbandplatz, s. Verbandplatz.
Truro
Truro, 1) (City of T.) Stadt (municipal borough) in der engl. Grafschaft Cornwall, am gleichnamigen Fluß, der hier in den Falmouthhafen mündet, die schönste Stadt der ...
Trüsche
Trüsche, s. Quappe.
Trüschling
Trüschling, s. Champignon.
Trusental
Trusental, s. Brotterode.
Truskawiec
Truskawiec (spr. -wjetz), Dorf, s. Drohobycz.
Truss
Truss (engl., spr. tröss, »Bündel, Bund«), ein Gewicht, besonders für Stroh und Heu, 36 im Load des englischen Handelsgewichtes: für Stroh 36, trockenes Heu 56 und Heu bis ...
Trust
Trust (engl., spr. tröst, »Vertrauen«), eine besondere Art des Kartells (s. d.) großer industrieller und andrer Unternehmungen, vornehmlich in den Vereinigten Staaten. Dabei ...
Trustee
Trustee (engl., spr. tröstī), »Vertrauensmann«, Bevollmächtigter, Vormund etc.; vgl. Trust.
Truth
Truth (engl., spr. trūth, »Wahrheit«), eines der beliebtesten der sogen. Londoner »Society Journals«, die über Leben und Treiben der vornehmen englischen Welt berichten, ...
Truthuhn
Truthuhn (Meleagris L.), Gattung der Hühnervögel (Gallinae) aus der Familie der Hokkovögel (Cracidae), große Vögel mit unbefiedertem, warzigem Kopf und Oberhals, ...
Trutta
Trutta, Lachs, Lachsforelle.
Trutzfarben
Trutzfarben und Trutzzeichnungen, s. Textbeilage zur Tafel »Schutzeinrichtungen«, S. III.
Trutznachtigall
Trutznachtigall, Titel einer Liedersammlung von Friedr. v. Spee (s. d.).
Trutzwaffen
Trutzwaffen, die Angriffs-, Kampfwaffen, gegenüber den Schutzwaffen.
Truxillo
Truxillo (spr. truchilljo), Stadt, s. Trujillo.
Truyère
Truyère (spr. trüijǟr'), rechter Nebenfluß des Lot im südlichen Frankreich, entspringt am Westabhange des Margeridegebirges, fließt in einem nordwestlich, dann südwestlich ...
Trybock
Trybock (Tribock), s. Kriegsmaschinen, S. 672.
Trygon
Trygon, s. Rochen.
Trynek
Trynek, früher Dorf, 1897 der Stadt Gleiwitz einverleibt.
Trypanosōma
Trypanosōma, spiralig gewundene (daher der Name) Mikroorganismen aus der Ordnung der Geißeltierchen (Flagellaten), besitzen fischartige Gestalt mit undulierender Membran längs ...
Trypeta
Trypeta, die Bohrfliege.
Tryphiodōros
Tryphiodōros, griech. Dichter zu Ende des 5. Jahrh. n. Chr., aus Ägypten, Verfasser eines Epos von der »Eroberung Trojas« in 691 Versen, das ohne poetischen Geist, aber in ...
Tryphoniden
Tryphoniden (Tryphonides), s. Schlupfwespen.
Trypograph
Trypograph (griech.), s. Hektograph.
Trypsīn
Trypsīn, das eiweißzerlegende Ferment des Bauchspeichels (s. d.).
Trysa
Trysa, antike Stadt, s. Gjölbaschi.
Trysegel
Trysegel (engl. Trysail, spr. treíßel), soviel wie Gaffelsegel, s. Takelung (mit Tafel).
Trysil-Elv
Trysil-Elv, Fluß, s. Klar-Elf.
Trzebinĭa
Trzebinĭa (spr. trsche-), Marktflecken in Galizien, Bezirksh. Chrzanów, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Wien-Krakau, T.-Granica und Sucha-Siersza Wodna, hat Steinkohlenbergbau, ...
Trzemeszno
Trzemeszno, Stadt, s. Tremessen.
Trzynietz
Trzynietz (spr. trschi-), Dorf in Österreichisch-Schlesien, Bezirksh. Teschen, an der Olsa und der Kaschau-Oderberger Eisenbahn, hat ein Eisen- und Stahlwerk, Koksanstalt, ...
Tsabit
Tsabit, Oase in der algerischen Sahara, s. Gurara.
Tsad
Tsad (Tsade, Tschad, Bahr-es-Salam der Araber), großer Süßwassersee im mittlern Sudân (Nordafrika; s. Karte bei »Guinea« und »Kamerun«), lag nach den frühern ...
Tsaidam
Tsaidam ( Zaidam), große, abflußlose und, bis auf einen Gürtel von Sandwüste, meist von Salzsümpfen eingenommene Senke im nordöstlichen Tibet, 400–500 km lang (O.-W.), ...
Tsakonen
Tsakonen ( Tzakonen), griech. Stamm mit altertümlichem, dorischem Dialekt im Peloponnes, noch etwa 8700 Köpfe stark. Die von ihnen bewohnte Berglandschaft (Tsakonia) an der ...
Tsanasee
Tsanasee, s. Tanasee.
Tsch...
Tsch..., slaw. Wörter, die hier vermißt werden, suche man unter C oder Cz...
Tschackert
Tschackert, Paul, protest. Theolog, geb. 10. Jan. 1848 zu Freistadt (Niederschlesien), habilitierte sich 1875 als Privatdozent in Breslau, wurde 1877 außerordentlicher Professor ...
Tschad
Tschad, See, s. Tsad.
Tschadda
Tschadda, Nebenfluß des Niger, s. Binuë.
Tschadyr
Tschadyr (pers., türk.), Zelt, auch der den ganzen Leib bedeckende blaue Leinwandschleier der Perserinnen, den sie anlegen, sobald sie das Haus verlassen.
Tschaggatai
Tschaggatai, s. Dschagatai.
Tschaggeny
Tschaggeny, Charles Philogène, belg. Maler, geb. 26. Mai 1815 in Brüssel, gest. 13. Juni 1894 in der Brüsseler Vorstadt St. Josseten Noode, bildete sich bei Verboeckhoven zum ...
Tschagischer Tee
Tschagischer Tee, s. Saxifraga.
Tschagodóschtscha
Tschagodóschtscha, linker Nebenfluß der Mologa im russ. Gouv. Nowgorod, 190 km lang; er nimmt links die Somina auf und bildet einen Teil des Tichwinschen Kanalsystems (s. d.).
Tschagosarchipel
Tschagosarchipel, s. Chagosarchipel.
Tschai
Tschai (türk.), Fluß.
Tschaïken
Tschaïken (Csaïken), kleine galeerenartige, mit Segeln und Rudern versehene Boote, die, mit Kanonen und Haubitzen ausgerüstet, im österreichisch-ungarischen Militärgrenzland ...
Tschaikowsky
Tschaikowsky, Peter Iljitsch, russ. Komponist, geb. 25. Dez. 1840 auf dem Hüttenwerk Wotkinsk im Gouv. Perm, gest. 6. Nov. 1893 in St. Petersburg (an der Cholera), studierte in ...
Tschake-Tschake
Tschake-Tschake (Chake-Chake), Hauptstadt der britisch-ostafrikan. Insel Pemba (s. d.), an schwer zugänglichem Meeresarm, mit 1500 Einw.; Sitz eines englischen Vizekonsuls, eines ...
Tschako
Tschako (ungar. Csákó), militär. Kopfbedeckung in Form einer hohen Mütze, entweder oben und unten gleichweit oder oben schmäler als unten, auch umgekehrt, wurde 1806 in ...
Tschakra
Tschakra oder Quoit, altindische Wurfscheibe mit scharfem Rand und Loch in der Mitte, wurde mit dem Finger in Drehung versetzt und so fortgeschnellt.
Tschalkar
Tschalkar, See in Asien, s. Tscharchal.
Tschamara
Tschamara (tschech. Čamara), mit einer engen Reihe kleiner Knöpfe besetzter Schnürrock mit niedrigem Stehkragen, tschechische Nationaltracht.
Tschamba
Tschamba, Ort in der deutschen Kolonie Togo (Westafrika), im Bezirk Basari-Sokodé, hart auf der Grenze nach Französisch-Dahomé, mit 20,000 Einw.
Tschambal
Tschambal (engl. Chumbul), rechter, bedeutendster Nebenfluß der Dschamna in Britisch-Indien, entspringt in der Landschaft Malwa (Zentralindien) am Nordabhang des Windhyagebirges, ...
Tschamberloch
Tschamberloch, Tropfsteinhöhle, s. Beuggen.
Tschambēsi
Tschambēsi (Chambesi), Zufluß zum Bangweolosee (s. d.), im Oberlauf Tschasi genannt, gehört zum Quellsystem des Kongo (s. d., S. 369).
Tschan-Basarköi
Tschan-Basarköi, Marktort im asiatisch-türk. selbständigen Mutesarriflik Bigha, mit 2000 Einw. und großem Markt im Juni jedes Jahres.
Tschanak-Kalessi
Tschanak-Kalessi (»Topfburg«; bei den Europäern Dardanellen genannt), Hauptstadt des selbständigen, etwa die alte Landschaft Troas umfassenden Mutesarriflik Bigha, an der ...
Tschanar
Tschanar (engl. Chanar, Chunar), alte Stadt im Distrikt Mirzapur der britisch-ind. Nordwestprovinzen, Sitz einer wissenschaftlichen Hindugesellschaft, mit rund 10,000 Einw. und ...
Tschandal
Tschandal, eine der niedrigsten, jetzt fast ausgestorbenen Hindukasten in Bengalen und Assam, nichtarischen Blutes, teilweise Mohammedaner, bezeichnet eigentlich Nachkommen eines ...
Tschandarly
Tschandarly, Hafenort an der Westküste Kleinasiens unfern der Mündung des Bakir Tschai, mit 1750 Einw., hatte früher als Hafen von Bergham Bedeutung. ist aber wegen Versandung ...
Tschandarnagar
Tschandarnagar (»Mondstadt«, engl. Chandernagar), franz. Enklave in der britisch-ind. Provinz Bengalen, am Hugli, 35 km oberhalb Kalkutta, mit dem es durch Eisenbahn verbunden ...
Tschandu
Tschandu, s. Opium, S. 79.
Tschang
Tschang, chines. Längenmaß zu 10 Tschi (s. d.), = 1/10 Yin. In Siam ein Gewicht: T. tia ( Xang, siamesisches Kätti) zu 2 T. tsching oder chines. Kätti von 10 Talyn = 1/50 Hab ...
Tschang Tschi Tung
Tschang Tschi Tung, chines. Vizekönig der Provinzen Hupe und Hunan am mittlern Jangtsekiang, residiert in Wutschang. Als Gelehrter und Freund der Assimilation Chinas an die ...
Tschangscha
Tschangscha, Hauptstadt der chines. Provinz Hunan, am Siangkiang, etwa 100 km oberhalb des Tungtingsees und unterhalb des großen Handelszentrums Siangtan (s. d.), von-Mauern ...
Tschanisee
Tschanisee (Tschanysee), See in der sibirischen Baraba (s. d.), hatte zu Anfang des 19. Jahrh. ein hohes Niveau, ging nach 1850 zurück, nahm 1868 wieder stark zu, trocknete gegen ...
Tschantabon
Tschantabon, Handelsstadt im südöstlichen Siam, an der Mündung des gleichnamigen Küstenflusses in den Golf von Siam, nahe der Grenze gegen Kambodscha, mit 7000 Einw. ...
Tschapar
Tschapar (türk.), Eilbote, Postreiter, die Post. T.-Chan, Poststation.
Tschapka
Tschapka (poln. czapka, »Mütze«), die mit viereckigem Deckel versehene Mütze der polnischen Ulanen, jetzt für diese Waffengattung allgemein angenommene Kopfbedeckung; s. ...
Tscharchal
Tscharchal (fälschlich oft Tschalkar genannt), See in der russisch-zentralasiat. Provinz Turgai, in der Kirgisensteppe, 64 km südsüdöstlich der Stadt Uralsk, ist bis 5,8 m ...
Tschardake
Tschardake (Csardake), s. Getreidebau. S. 761.
Tschardaken
Tschardaken (Csardaken), ehemalige Wachthäuser an der österreichisch-türk. Militärgrenze.
Tschardasch
Tschardasch (ungar. Csárdás), ungar. Nationaltanz, der im Zweivierteltakt ohne eigentliche Tanzfiguren von einem Herrn und einer Dame unter Beobachtung des Rhythmus nach ...
Tschardschui
Tschardschui, Stadt im zentralasiat. Chanat Bochara, 180 m ü. M., 10 km vom linken Ufer des Amu Darja, über den eine 5 km lange Brücke der Transkaspischen Eisenbahn (s. d.) ...
Tscharka
Tscharka, russ. Flüssigkeitsmaß, = 0,123 Lit.
Tscharnikau
Tscharnikau, Stadt, s. Czarnikau.
Tscharschaf
Tscharschaf, Zelt- oder Bettuch, auch Straßenüberwurf der türkischen Frau, für die Vornehmen aus Seide, für die ärmere Bevölkerung aus Baumwolle.
Tscharschembe
Tscharschembe, bedeutende Stadt in der Deltaebene des Jeschil Irmak (s. d.) unfern seiner Mündung ins Schwarze Meer, mit wichtigem Markt (Mittwochs) und 15,000 Einw., die ...
Tschârwâka
Tschârwâka, Name eines grobmaterialistischen philosophischen Systems in Indien, das neben den sechs orthodoxen Systemen als ketzerisch galt. Seine Lehren kennen wir unvollkommen ...
Tschasi
Tschasi, Fluß, s. Tschambesi.
Tschataldscha
Tschataldscha, 1) Städtchen, 43 km westlich von Konstantinopel, inmitten eines großen Waldes von Fruchtbäumen, an der Eisenbahn nach Adrianopel, nach dem die umfangreichen, ...
Tschatschak
Tschatschak, Stadt, s. Čačak.
Tschatyr Dagh
Tschatyr Dagh (»Zeltberg«, bei den Alten Trapezos), Berg am Südufer der Halbinsel Krim, zwischen den Bergketten Jaila und Karabi Jaila, 1526 m hoch. Am Südabhang die Weinberge ...
Tschausch
Tschausch (türk.) hießen in der Türkei ehemals die Leibgardisten, Polizisten, Amtsvögte, deren Vorgesetzter (T.-Baschi) mit wichtigen Staatsfunktionen betraut war; jetzt ...
Tscháussy
Tscháussy, Kreisstadt im russ. Gouv. Mohilew, an der Bassa (zum Sosh), mit (1900) 5914 Einw., zur Hälfte Juden.
Tschautfchóu
Tschautfchóu, Handelsstadt in der chines. Provinz Kwangtung, am Hanfluß unweit dessen Mündung in die Formosastraße (s. d.), mit katholischer und evang. Mission und angeblich 1 ...
Tschautscho
Tschautscho, Landschaft in der deutschen Kolonie Togo (Westafrika), im Bezirk Basari-Sokodé, 11,500 qkm mit 130,000 Einw. (11 auf 1 qkm).
Tschautschu
Tschautschu, Volk, s. Tschuktschen.
Tschay
Tschay (Czay), Mischung von Tee, Zucker und Rum oder Rotwein; auch ein aus gestoßenem Mais, heißem Wasser, Zucker und Rum bereitetes, in Rußland und Ungarn sehr beliebtes ...
Tschaß
Tschaß (shache), weißer baumwollener Musselin in Abessinien, von England eingeführt.
Tschebokssáry
Tschebokssáry, Kreisstadt im russ. Gouv. Kasan, an der Wolga, mit Handel in Getreide, Honig und Wachs und (1900) 5453 Einw.
Tschebyschew
Tschebyschew (spr. tschebyschóf), Pafnutij, Mathematiker, geb. 26. Mai 1821 in Borowsk bei Moskau, gest. 8. Dez. 1894 in St. Petersburg, studierte auf der Universität in St. ...
Tschech
Tschech, Heinrich Ludwig, geb. 1789 zu Klein-Kniegnitz in Schlesien, Jurist und Bürgermeister in Storkow, machte aus Privatrache 26. Juli 1844 in Berlin einen Mordversuch auf ...
Tschechánow
Tschechánow, Stadt, s. Ciechanow.
Tschechen
Tschechen (Czechen, Cechen), westslawischer Volksstamm in der österreichisch-ungar. Monarchie, vorwiegend in Böhmen und Mähren seßhaft, wohin er um die Mitte des 5. Jahrh. n. ...
Tschechische Literatur
Tschechische Literatur. Die t. L. hat sich unter den slawischen Literaturen mit am frühesten entwickelt, wurde jedoch in der hussitischen Zeit von theologischpolemischen ...
Tschechische Sprache
Tschechische Sprache, gehört zur westlichen Abteilung der slawischen Sprachfamilie und ist am nächsten mit dem Sorbischen (Lausitzer-Wendischen) verwandt (s. Slawische ...
Tschechische Volkspartei
Tschechische Volkspartei, politische Partei in Böhmen, die von den Realisten auf einem Anfang April 1900 in Prag abgehaltenen Kongreß unter Führung Masaryks (s. d.) gebildet ...
Tschego
Tschego, s. Schimpanse.
Tscheki
Tscheki (Scheki, Cheky), früheres türkisches Gewicht: für Edelmetall, Edelsteine und Arzneien 1 Litra Kleinhandelsgewicht = 320,26 g, für Opium = 800,65 g; in Basra 100 ...
Tschekiang
Tschekiang, kleinste Provinz von China, am Ostchinesischen Meer, auf der Landseite von Kiangsu, Nganhwei, Kiangsi und Fokiën begrenzt, umfaßt 91,200 qkm mit 11,6 Mill. Einw. Die ...
Tschelatjap
Tschelatjap, Hafenort von Banjumas (s. d.) auf Java.
Tscheljábinsk
Tscheljábinsk, Kreisstadt im russ. Gouv. Orenburg, am Mijas, Knotenpunkt der Bahnen Sysran-T., T.-Irkutsk (sibirische) und Perm-T. (uralische), hat ein weibliches Progymnasium, ...
Tscheljuskin
Tscheljuskin, Kap in Asien, s. Taimyr.
Tschembár
Tschembár, Kreisstadt im russ. Gouv. Pensa, mit Handel in Landesprodukten und (1900) 5394 Einw.
Tschements
Tschements (arab. Teschmes), Ruinenstätte des punischen Lix in Marokko, an dessen Stelle jetzt die Stadt Araïsch (s. d.), das Larache der Europäer, liegt.
Tschemkent
Tschemkent, Stadt in Zentralasien, s. Tschimkent.
Tschempin
Tschempin, Stadt im Regbez. Posen, s. Czempin.
Tschemulpo
Tschemulpo, Hafen in Korea, s. Chemulpo.
Tschenab
Tschenab (Tschinab, der Akassines der Alten), einer der fünf Ströme des Pandschab, die dem Indus zufließen, entspringt in Kaschmir, nimmt in der Ebene den Dschelam, später den ...
Tschendana
Tschendana (Tschindana, Tjindana), früherer Name der Insel Sumba (s. d.).
Tscheng
Tscheng (Cheng), altes chines. Blasinstrument, bestehend aus einem ausgehöhlten Flaschenkürbis, der als Windbehälter dient und mittels einer S-förmigen Röhre vollgeblasen ...
Tschengri
Tschengri, kleinasiat. Stadt, s. Kiangri.
Tschenstochow
Tschenstochow (Czenstochowa), Kreisstadt im russisch-poln. Gouv. Petrokow, links an der Warthe (Warta), Knotenpunkt der Eisenbahnen Warschau-Wien und Herby-T. sowie einiger ...
Tschepang
Tschepang (Chepang), Volksstamm in Nepal, verwandt mit den Kusunda (s. d.), doch kultivierter und zugänglicher, mit einer dem Tibetischen verwandten Sprache.
Tschepewain
Tschepewain (Chepewyan), ein zu den Athabasken (s. d.) gehöriges Indianervolk in Britisch-Nordamerika, nicht zu verwechseln mit dem südlich von ihnen wohnenden Algonkinstamm der ...
Tscheram
Tscheram (Schelam), ind. Stadt, s. Salem 2).
Tscherbenei
Tscherbenei, Dorf im preuß. Regbez. Breslau, Kreis Glatz, an der Metkau, Hauptort der Herrschaft T., hat eine kath. Kirche, eine Zigarrenfabrik, Sägemühle, Ziegelbrennerei, ...
Tschérdyn
Tschérdyn, Kreisstadt im russ. Gouv. Perm, an der Kolwa, mit (1897) 3662 Einw., die sich mit dem Bau von Flußfahrzeugen und mit Handel (längs der Petschora) beschäftigen. – ...
Tscheremissen
Tscheremissen, finn. Volk im europäischen Rußland, am linken Ufer der Wolga, vornehmlich in den Gouv. Wjatka (Kreis Urshum) und Kasan, in geringer Zahl auch in Kostroma, Nishnij ...
Tscherepowéz
Tscherepowéz, Kreisstadt im russ. Gouv. Nowgorod, an der Scheksna und der 1906 eröffneten Bahn St. Petersburg-Wologda, mit Realschule, Lehrerseminar, Mädchengymnasium, ...
Tscheribon
Tscheribon (Cheribon, Tjeribon), niederländ. Residentschaft auf der Nordküste von Java, 6789 qkm mit (1895) 1,534,482 Einw. (Javaner und Sundanesen), darunter 920 Europäer und ...
Tschérikow
Tschérikow (Czerikow), Kreisstadt im russ. Gouv. Mohilew, am Sosh, mit Getreide- und Holzhandel und (1900) 5234 Einw.
Tscherkasski
Tscherkasski, Wladimir Alexandrowitsch, Fürst, russ. Staatsmann, geb. 13. April 1821, gest. 3. März 1878 in San Stefano, studierte in Moskau die Rechte, schloß sich der ...
Tscherkássy
Tscherkássy, Kreisstadt im russ. Gouv. Kiew, am Dnjepr und der Fastowbahn, der älteste Sitz der Saporoger Kosaken, hat ein Progymnasium, eine Stadtbank, Zucker- und ...
Tscherkesch
Tscherkesch, Ort im asiatisch-türk. Sandschak Kiangri, nördlich von Angora, 4000 Einw.
Tscherkessen
Tscherkessen (Adighe nach eigner, Zirkassier nach europäischer Benennung; s. Tafel »Asiatische Völker II«, Fig. 8), arischer Volksstamm, der zur westlichen Gruppe der ...
Tschermak
Tschermak, Gustav, Mineralog, geb. 19. April 1836 zu Littau bei Olmütz in Mähren, studierte 1856 bis 1860 in Wien, habilitierte sich 1861 an der Universität daselbst und wurde ...
Tschern
Tschern, Kreisstadt im russ. Gouv. Tula, am Fluß T., der in die Suscha fällt, und an der Eisenbahn Moskau-Kursk, mit (1900) 2467 Einw.
Tschernagora
Tschernagora (serb. Crnagora), s. Montenegro.
Tschernagorischer Unabhängigkeitsorden
Tschernagorischer Unabhängigkeitsorden, soviel wie Danilo-Orden (s. d.).
Tschernaja
Tschernaja (T.-Rjetschka, Tschórgun, Kasulkoi), Fluß in der Krim (s. d.), der bei den Ruinen von Inkerman in die Reede von Sebastopol mündet, war im Krimkrieg während der ...
Tschernajew
Tschernajew, Michael Grigorjewitsch, russ. General, geb. 1828, gest. 16. Aug. 1898 auf seinem Gut im Gouv. Mohilew, kämpfte in der Krim und im Kaukasus, ward dann russischer ...
Tschernawoda
Tschernawoda (Cerna-Voda), bei den Türken Boghasköi, kleine Stadt in der rumän. Dobrudscha, Distrikt Constantza, rechts an der Donau (große Donaubrücke »Regele Carol I.«) ...
Tschernebog
Tschernebog (Černobog, černyj bog, d. h. schwarzer Gott), nach alten Überlieferungen der oberste der finstern Götter bei den alten Slawen zwischen Elbe und Oder, als böses ...
Tschernembl
Tschernembl, Stadt in Krain, an einem Zufluß der Kulpa, Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Bezirksgerichts, hat ein Schloß, Weinbau und (1900) 1136 slowen. Einwohner.
Tschernígow
Tschernígow, Hauptstadt des gleichnamigen russ. Gouvernements (s. oben), an der Desna und der Zweigbahn T.-Kruty (zur Eisenbahnlinie Kiew-Woronesh). hat eine Kathedrale aus dem ...
Tschernigow
Tschernigow, ein Gouvernement Kleinrußlands (s. Karte »Westrußland« [bei Artikel »Polen«]), wird von den Gouvernements Kiew, Poltawa, Kursk, Orel, Smolensk, Mohilew und ...
Tscherning
Tscherning, Andreas, Dichter, geb. 18. Nov. 1611 in Bunzlau, gest. 27. Sept. 1659 in Rostock, flüchtete vor den Dragonaden des Grafen Dohna (s. d. 2) nach Görlitz, studierte ...
Tschernomorez-Expedition
Tschernomorez-Expedition, 1890–91, s. Maritime wissenschaftliche Expeditionen, S. 315.
Tschernomorzen
Tschernomorzen, s. Kosaken, S. 522.
Tschernosjem
Tschernosjem (Tschernosjom), s. Löß, S. 720.
Tschernyj-Jar
Tschernyj-Jar (spr. tschornij-, auch Tschernojarsk), Kreisstadt im russ. Gouv. Astrachan, rechts an der Wolga. hat alte, unbedeutende Festungswerke, eine Stadtbank, 2 Messen, ...
Tschernyschew
Tschernyschew (Tschernischew), russ. Grafen- und Fürstengeschlecht, das in einer ältern und jüngern Linie blüht. Zur letztern gehörte Grigorij T., einer der tüchtigsten ...
Tschernyschéwskij
Tschernyschéwskij, Nikolaj Gawrilowitsch, russ. Schriftsteller, geb. 1. Juli (19. Juni) 1828 in Saratow, gest. daselbst 29. (17.) Okt. 1889, besuchte zuerst das geistliche ...
Tscherokēsen
Tscherokēsen (Cherokee), nordamerikan. Indianerstamm der Irokesen, wohnten früher in Südcarolina, Georgia und Tennessee, unterwarfen sich 1785 nach blutigen Kämpfen den ...
Tscherrapundschi
Tscherrapundschi, Ort in der britisch-ind. Provinz Assam, am Südfuß des Mount Shillong (Khassiaberge), 1398 m ü. M., bekannt als der regenreichste Ort der Erde (vgl. Asien, S. ...
Tscherwonets
Tscherwonets, der russische Dukaten.
Tscheschme
Tscheschme (bei den Griechen Krini genannt), Hafenstadt im asiatisch-türk. Wilajet Aïdin, am Ägäischen Meer, Chios gegenüber, mit Rosinenhandel und 5550 fast nur griech. ...
Tschesskajabai
Tschesskajabai, Teil des Nördlichen Eismeeres, zwischen der Halbinsel Kanin, der Insel Kalgujew und dem Festland des europäischen Rußland.
Tschetschener
Tschetschener, die russ. Bezeichnung für die zum kaukasischen Stamme gehörigen, von den Georgiern Khisten (Kisten), von den Lesghiern Mizdscheghen genannten Völkerschaften, die ...
Tschettikgift
Tschettikgift (Tschettek), s. Pfeilgift.
Tschetwerik
Tschetwerik, russ. Trockenmaß zu 2 Polutschetweriki von 2 Tschetwjerka, = 26,238 Lit.
Tschetwert
Tschetwert, russ. Trockenmaß von 2 Osmini zu 2 Polosmini, = 1/16 Last oder 209,902 Lit.
Tschetwertak
Tschetwertak (Polupoltinnik), russ. Silbermünze, = 1/4 Rubel.
Tschi
Tschi, chines. Maß: a) für Längen (engl. covid) zu 10 Tsun in den Provinzen und nach Gebrauchsweisen verschieden. Die wichtigsten sind: der Fuß der Händler und Handwerker ...
Tschiaturi
Tschiaturi, Hauptort der Manganwerke (1901: 19,5 Mill. Pud) im russisch-kaukas. Gouv. Kutais, an einer Nebenbahn der Bahn Batum-Tiflis-Baku.
Tschibischa
Tschibischa (Chibcha, auch Muisca genannt), amerikan. Volksstamm, der im heutigen Kolumbien vom obern Zulia im N. bis gegen Pasto im S. und von den Quellen des Atrato im W. bis ...
Tschibuk
Tschibuk (türk.), Stab, Rohr, Pfeifenrohr; die türk. Tabakspfeife, die aus einem kleinen, flachen und deckellosen Pfeifenkopf aus roter Tonerde (Lule), aus dem Rohr (Jasminrohr ...
Tschichatschew
Tschichatschew, Peter von, russ. Naturforscher und Reisender, geb. 1808 in Gatschina bei St. Petersburg, gest. 13. Okt. 1890 in Florenz, widmete sich ursprünglich der ...
Tschifteler
Tschifteler, Remontedepot und große Musterschafzüchterei der türkischen Regierung in Kleinasien, südöstlich von Eskischehr im Gebiet des obern Sakaria.
Tschiftlik
Tschiftlik (türk.), Landgut, Meierei. Die Tschiftliks waren früher meist Militärlehen. T.-Sahibi hießen in Bosnien und in andern Gegenden Rumeliens die türkischen Grundherren ...
Tschifu
Tschifu (engl. Chifu, chines. Yentai), einer der chines. Fremdhandelshäfen, in der Provinz Schantung am Eingang des Golfes von Tschili, besteht aus der Chinesenstadt am Ufer mit ...
Tschigirin
Tschigirin, Kreisstadt im russ. Gouv. Kiew, am Tjasmjan (Nebenfluß des Dnjepr), in steppenartiger, aber fruchtbarer Gegend, hat eine Schloßruine, eine Stadtbank und (1897) 9870 ...
Tschigorin
Tschigorin (spr. -górrin), Michael, Schachspieler, geb. 31. Okt. 1850 in St. Petersburg, gest. 26. Jan. 1908 in Lublin, quittierte die diplomatische Laufbahn, um sich ganz dem ...
Tschika
Tschika, Gebirge in Epirus, s. Akrokeraunia.
Tschikala
Tschikala, Landschaft im Distrikt Schireland des Britisch-Zentralafrika-Protektorats, 2070 qkm mit (1902) 13,240 Einw. (darunter 3 Weiße).
Tschikapa
Tschikapa, linker Nebenfluß des Kongozuflusses Kassai (s. d.).
Tschikasa
Tschikasa (engl. Chickasaw), nordamerikan. Indianerstamm der Tschokta-Muskogi, der früher in Alabama und Tennessee wohnte. In den Kämpfen mit den Franzosen (1736–40) wurde der ...
Tschikischlar
Tschikischlar, russ. Fort in Mittelasien, s. Atrek.
Tschikoj
Tschikoj, 520 km langer rechter Nebenfluß dei Selenga in der russisch-sibir. Provinz Transbaikalien, entspringt am Nordabhang des Jablonoigebirges und mündet 8 km oberhalb ...
Tschikōsch
Tschikōsch (ungar. csikós, von csikó, »Füllen«), der ungar. Roßhirt, früher eine der originellsten Gestalten des Volkslebens im Alföld. Als steter Begleiter der auf den ...
Tschili
Tschili (s. die Karte der Provinzen Tschili und Schantung beim Artikel »China«), früher Pe-tschili, (»nördliches Tschili«, im Gegensatz zu Nan-tschili, »südliches ...
Tschili, Golf von
Tschili, Golf von (früher Golf von Petschili), Meerbusen, an der Nordküste von China, ein Teil des Gelben Meeres (s. Chinesisches Meer), mit dessen äußerm Teil durch die 100 ...
Tschilka
Tschilka (Chilka), Lagunensee in der britisch-ind. Provinz Orissa in Bengalen, hat bei 1–2,5 m Tiefe je nach der Jahreszeit 891–1165 qkm Umfang, mit mehreren Inseln, empfängt ...
Tschilkat
Tschilkat (Chilkat), Indianerstamm, s. Tlinkit.
Tschille
Tschille (pers.), Zeitraum von 40 Tagen, insbes. 40 Tage Fasten und andrer asketischer Übungen; auch die 40 kältesten Tage des Winters und die ersten 40 Tage nach der Entbindung.
Tschiloango
Tschiloango (Chiloango), Fluß in Westafrika, nördlich des Kongo, der aus dem Luali und Lubuzi entspringt, bei Landana in Cabinda (Portugiesisch-Westafrika) mündet und nur für ...
Tschimkent
Tschimkent (Tschemkent), Hauptstadt des gleichnamigen Kreises (109,406 qkm, worunter 359 qkm Seen, mit [1897] 285,180 Einw., meist Kirgisen) in der russisch-zentralasiat. Provinz ...
Tschimschian
Tschimschian (Tsimschian, Chimsyan), nordwestamerikan. Indianervolk an der Küste von Britisch-Kolumbien zwischen dem Naß- und Skeena River. Sie zerfallen in zahlreiche Stämme ...
Tschin [1]
Tschin (russ.), Rang; Bezeichnung für die russischen Rangstufen (Tschiný), in denen die Zivil- und Militärbeamten gemeinschaftlich rangieren: 1) Reichskanzler, ...
Tschin [2]
Tschin (Chin), s. Hund, S. 647, 2. Spalte.
Tschinab
Tschinab, Fluß, s. Tschenab.
Tschindana
Tschindana (Tschendana), Insel, s. Sumba.
Tschinde
Tschinde (Chinde), Hafen in Portugiesisch-Ostafrika (Mosambik), an der einzig schiffbaren Sambesimündung, mit (1905) 2927 Einw. (darunter 234 Europäer). Im Hafengebiet ist den ...
Tschinghai
Tschinghai, chines. Hafen, s. Tschönnhai.
Tschingkiang
Tschingkiang (Tschönnkiang, Chinkiang), dem Fremdhandel geöffnete Stadt in der chines. Provinz Kiangsu, 80 km oberhalb der Mündung des Yangtsekiang, den hier der Kaiserkanal ...
Tschinhwangtau
Tschinhwangtau, Hafen in der nordchinesischen Provinz Tschili am innern Gelben Meer, nahe der mandschurischen Grenze, wurde 1902 dem Fremdhandel geöffnet und hat sich seitdem ...
Tschinnampo
Tschinnampo, Hafen in Korea, s. Chinampo.
Tschinównik
Tschinównik (russ.), Beamter (niedern Ranges).
Tschinta
Tschinta, See in Afrika, s. Rovuma und Schirwa.
Tschintschotscho
Tschintschotscho (Tschinschoscho, Chinchoxo), Ort im Bezirk Kabinda in der portugiesisch-westafrikan. Kolonie Angola, an der Mündung des Lukulu, nördlich von Landana, 1873–76 ...
Tschinuk
Tschinuk (engl. Chinook oder Chenook), nordamerikan. Indianervolk an der pazifischen Küste, in Oregon und Washington. Ihre Sprache wird nur noch von wenigen Individuen ...
Tschippewä
Tschippewä, Indianerstamm, s. Odschibwä.
Tschirch
Tschirch, Alexander, Pharmakognost, geb. 17. Okt. 1856 in Guben, widmete sich 1872 der Pharmazie, studierte seit 1878 in Bern und Berlin, wurde 1881 chemischer Assistent bei ...
Tschirgant
Tschirgant, 2372 m hoher Berg in den Nordtiroler Kalkalpen, wird von Imst aus leicht bestiegen und bietet eine schöne Aussicht.
Tschirnau
Tschirnau (Groß-T.), Stadt im preuß. Regbez. Breslau, Kreis Guhrau, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, ein adliges Fräuleinstift, Spiritusbrennerei und (1905) 686 ...
Tschirnhaus
Tschirnhaus (Tschirnhausen), Ehrenfried Walter, Graf von, Naturforscher, geb. 10. April 1651 auf Kieslingswalde bei Görlitz, gest. 11. Okt. 1708 in Dresden, studierte in Leiden ...
Tschirokēsen
Tschirokēsen, Indianer, s. Tscherokesen.
Tschiromo
Tschiromo, afrikan. Ort, s. Chiromo.
Tschirschky und Bögendorff
Tschirschky und Bögendorff Heinrich Leonhard von, deutscher Staatsmann, geb. 15. Aug. 1858 in Hosterwitz bei Dresden, Sohn des langjährigen Generaldirektors der königlich ...
Tschischima
Tschischima, japan. Name der Kurilen (s. d.).
Tschistópol
Tschistópol, Kreisstadt im russ. Gouv. Kasan, an der Kama, hat ein Mädchenprogymnasium, mehrere andre Schulen, eine Stadtbank und eine Staatsbankfiliale, (1900) 20,958 Einw. und ...
Tschita
Tschita, Hauptstadt der russisch-sibir. Provinz Transbaikalien und des gleichnamigen Bezirks (93,242 qkm mit [1897] 141,154 Einw., meist Buräten), unter 52°2' nördl. Br., 2 km ...
Tschitah
Tschitah, Raubtier, s. Gepard.
Tschitraga
Tschitraga (Tschitraka, sanskrit., »gemalt«), ein Zeichen, das die Inder jeden Tag nach den gewöhnlichen Abwaschungen mit rotem Sandelholz oder Asche von Kuhmist oder mit ...
Tschitral
Tschitral (engl. Chitral), Gebirgsstaat im äußersten Nordwesten von Britisch-Indien (s. Karte »Ostindien«), unter der Oberhoheit von Kaschmir, grenzt im N. an das Pamir, im W. ...
Tschitschagow
Tschitschagow, Wasilij Jakowlewitsch, russ. Admiral, geb. 1726, gest. 1809, nahm 1765 und 1766 an großen Expeditionen im Eismeer teil, befehligte im Türkenkrieg 1773–75 die ...
Tschitschenboden
Tschitschenboden, Hochfläche im Karstgebiet, die südöstliche Fortsetzung des eigentlichen Karstes (s. d.).
Tschittack
Tschittack, ostind. Maß und Gewicht, s. Chittak.
Tschittagong
Tschittagong (Tschitragaon, engl. Chittagong), Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts in der britisch-ind. Provinz Bengalen, 19 km von der Mündung des Karnapuli in den Meerbusen ...
Tschō
Tschō, japan. Längenmaß (Schu, Masti, »Straße«) zu 60 Keng, amtlich (franz. tchô) = 109,09 m; auch Flächenmaß zu 10 Tan'g = 99,1736 Ar.
Tschobe
Tschobe (Tschobi), großer Sumpf in Südafrika, vom Kuando (s. d.) durchflossen.
Tschoh
Tschoh (engl. Chow), ideelle Größe zur Ermittelung des Wertes von Perlen in Ostindien. In Bombay wird das Gewicht der Perlen, ausgedrückt in Tänks zu 4,6655 g, mit sich selbst ...
Tschoha
Tschoha (eigentlich Tschoka, türk.), Tuch, in Afghanistan und Indien langes und weites Oberkleid, in Mittelasien Pelzgewand.
Tschohadar
Tschohadar (Tschokadar, türk.), Diener, Lakai.
Tschoka
Tschoka, Hauptort der Insel Pemba (s. d.), alter Name für Tschake-Tschake (s. d.).
Tschokta
Tschokta (Choctaw, Chacta), Indianerstamm in Nordamerika, der früher am untern Mississippi wohnte, seit 1837 aber im Indianerterritorium angesiedelt ist. Die T. bilden mit den ...
Tschokunin
Tschokunin (Shokunin), s. Shinnin.
Tschoma-See
Tschoma-See, kleiner, abflußloser See im mittlern Abessinien.
Tschöng-te
Tschöng-te (Tschöng-te-fu), chines. Stadt, s. Dschehol.
Tschöngtu
Tschöngtu (Tschöngtufu), Hauptstadt der westchines. Provinz Sz'tschwan, Sitz eines Vizekönigs, liegt 460 m ü. M. in einer höchst fruchtbaren, dichtbevölkerten Ebene, wo sich ...
Tschönnhai
Tschönnhai (Tschinghai), befestigter Vorhafen der chines. Stadt Ningpo (s. d.), nahe der Mündung des Ta kia kiang, mit angeblich 120,000 Einw.
Tschorak
Tschorak, Ort im asiatisch-türk. Sandschak Ilschili, mit 1200 Einw. und dem Hafenplatz Anamur-kalessi.
Tschorba
Tschorba, türk. Nationalspeise, ein Ragout aus Hammelfleisch, Kartoffeln, Reis und Zwiebeln.


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