Слова на букву supl-utĭc (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву supl-utĭc (8408)

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Tschorlu
Tschorlu, Stadt im türk. Wilajet Adrianopel, an der Eisenbahn Konstantinopel- Adrianopel, 114 m ü. M., Sitz eines Kaimakams und eines griechischen Bischofs, mit griechischer ...
Tschornoje More
Tschornoje More, russ. Name des Schwarzen Meeres.
Tschoroch
Tschoroch, Fluß im russ. Generalgouv. Kaukasien, an der Westgrenze gegen die Türkei, gehört auf einer Strecke von etwa 80 km zu Rußland und ist von Artwin bis zur Mündung ins ...
Tschorum
Tschorum, Hauptstadt eines 1894 aus den Kasas Ma'den, Sungurlu und Boghazlajan neugebildeten Sandschaks im asiatisch-türkischen Wilajet Angora, 850 m ü. M. im breiten Tale des ...
Tschota Nagpur
Tschota Nagpur, eine ihrerseits wieder in Divisionen zerfallende Provinz (Chutiá Nágpur Division) der Leutnant-Gouverneurschaft Bengalen (s. d.), umfaßt einen Flächenraum von ...
Tschoudoren
Tschoudoren, Stamm der Turkmenen (s. d.).
Tschouschan
Tschouschan, Inselgruppe, s. Tschusan.
Tschu
Tschu (Tschui), Fluß in Russisch-Zentralasien, entspringt als Koschkar in der Provinz Semiretschinsk am Südabhang des Alatau, fließt in westlicher Richtung nördlich vom ...
Tschubinskij
Tschubinskij, Pawel Platonowitsch, russ. Ethnograph, geb. 1839 in Berischpol, gest. 1884 in Kiew, studierte die Rechte in Kiew, wurde Sekretär des Statistischen Komitees in ...
Tschuchlomá
Tschuchlomá, Kreisstadt im russ. Gouv. Kostroma, am See T., mit Stadtbank und (1897) 2200 Einw.
Tschuden
Tschuden, Name der baltischen Finnen, insbes. in russischen Chroniken vorkommend (Tschudj), s. die Artikel »Finnen« und »Russisches Reich«, S. 294.
Tschudi
Tschudi, Adelsgeschlecht der Schweiz im Kanton Glarus. Die Tradition, daß dasselbe 906–1253 das säckingische Meieramt besessen, beruht auf Fälschungen Gilg Tschudis. Zu ...
Tschudisches Meer
Tschudisches Meer (Tschudskoje-Osero), See, soviel wie Peipus (s. d.).
Tschufut Kale
Tschufut Kale, s. Bachtschissarai.
Tschugújew
Tschugújew, Stadt im russ. Gouv. Charkow, Kreis Smijew, am nördlichen Donez und an der Eisenbahn Charkow-Balaschow, hat Obstbau, Handel und (1900) 13,221 Einw. T. dient im ...
Tschukiang
Tschukiang, chines. Name für den Perl- oder Kantonfluß, s. Kanton, S. 578.
Tschuktschen
Tschuktschen (auch Tschautschu), ein zu den Arktikern oder Hyperboreern gehöriges Volk im nordöstlichsten Sibirien (s. Tafel »Asiatische Völker I«, Fig. 1). Nach ihrer ...
Tschulalongkorn
Tschulalongkorn (Chulalankara), Paramindr Maha, König von Siam, geb. 20. Sept. 1853 in Bangkok als Sohn des Königs Paramindr Maha Mongkut, wurde von einer Engländerin erzogen, ...
Tschuma
Tschuma (Tschou-Ma), Spinnfaser, s. Ramië.
Tschumák
Tschumák (russ.), der kleinrussische Ochsenfuhrmann; insbes. Bezeichnung der Fuhrleute aus der Ukraine und Podolien, die, zu großen Gesellschaften (Artelen) vereinigt, ...
Tschungking
Tschungking, Stadt in der chinesischen Provinz Sz'tschwan, an der Mündung des Kialing in den Yangtsekiang, Sitz eines Fremdenzollamts, eines deutschen und englischen Konsuls und ...
Tschuprija
Tschuprija, Stadt, s. Ćuprija.
Tschusan
Tschusan (Tschóuschan, engl. Chusan), Inselgruppe nahe der Ostküste von China (Provinz Tschekiang), Ningpo gegenüber, besteht aus einer 600 qkm großen Hauptinsel mit dem ...
Tschussowája
Tschussowája (bei den Wogulen Suscha), linker Nebenfluß der Kama, im russ. Gouv. Perm, entspringt am westlichen Abhang des Urals und mündet nach einem 689 km langen Lauf, wovon ...
Tschuwanzen
Tschuwanzen, Volksstamm in Sibirien, eine Unterabteilung der Jukagiren (s. d.), soll nach Patkanow nur noch (1897) 452 Köpfe zählen.
Tschuwaschen
Tschuwaschen, ein zum türkisch-tatarischen Zweig des uralaltaischen Sprachstammes gehörendes Volk, das offenbar aus einer Mischung von Wolgafinnen (Tscheremissen) und Tataren ...
Tsendal
Tsendal, Indianerstamm, s. Tzental.
Tseng
Tseng, Y-Yong, Marquis von, chines. Diplomat, geb. 1839 in der Provinz Honan, gest. 12. April 1890 in Peking, stammte aus einer der ältesten Familien Chinas; sein Vorfahr ...
Tsetsefliege
Tsetsefliege (Glossina Westw'.), Zweiflüglergattung aus der Familie der Fliegen und der Unterfamilie der Stechfliegen (Stomoxys), kleine, bis mittelgroße Fliegen von ziemlich ...
Tsetsekrankheit
Tsetsekrankheit, s. Trypanosoma.
Tshoshi
Tshoshi, Stadt in der Provinz Schimosa der japanischen Insel Hondo, an der Ostküste, an der Mündung des Tonegawa, mit ansehnlicher Fischerei und 25,000 Einw.
Tsía
Tsía, moderne Aussprache für Kéa (s. d.).
Tsién
Tsién (Tsin, Mas, Mehs), chines. Gewicht zu 10 Fen (Kandarihn), = 1/10 Liang (s. Tael), auch für Geld.
Tsimschian
Tsimschian, s. Tschimschian.
Tsinanfu
Tsinanfu, Hauptstadt der chines. Provinz Schantung (s. d.), nahe am untern Hwangho, zerfällt in eine innere und eine äußere Stadt, jede von einer starken Mauer umgeben; ...
Tsing
Tsing (Taitsing), die seit 1644 in China regierende Mandschudynastie; s. China, S. 50.
Tsinghai
Tsinghai, s. Kuku-Nor.
Tsingtau
Tsingtau, Hauptort des deutschen Pachtgebiets Kiautschou (s. d. mit Karte und Plan von T.) in der chines. Provinz Schantung, mit 31,500 Chinesen, 1484 Europäern (1412 Deutschen) ...
Tsinlingschan
Tsinlingschan, Gebirge in China, das aus zwei Ketten des Kwenlun (s. d.) an der Grenze von Tibet gebildet, daher auch als östlicher Kwenlun bezeichnet wird und in fast ...
Tsisima
Tsisima (Tschischima), japan. Name der Kurilen.
Tsitsikar
Tsitsikar (Zizikar), Hauptstadt der nördlichsten Provinz Holungkiang der chinesischen Mandschurei, 400 km im SW. von Blagoweschtschensk, am linken Ufer des Nonni, mit 30,000 ...
Tsjubo
Tsjubo (Tschubo, Tsubu, Pü), Einheit des japan. Feldmaßes, 1 QKen zu 36 Tschi kakoi Saschi = 3,3058 qm amtlich, auch = 3,319 qm angegeben; 30 T. = 1 Seh.
Tsoaschaub
Tsoaschaub, früherer Name für den Fluß Swakop (s. d.) in Deutsch-Südwestafrika.
Tsongkhapa
Tsongkhapa, tibetischer Reformator, s. Lamaismus.
Tsu-hsi
Tsu-hsi, Kaiserin-Witwe und seit 1875 Regentin Chinas. Als Nebenfrau des Kaisers Hsien Fung (gest. 1861) verdankt sie ihren Einfluß zuerst dem Umstande, daß der Kaiser ...
Tsuga
Tsuga Endl. (Hemlocktanne), Gattung der Koniferen, immergrüne Bäume mit einer Zweigbildung wie die Fichte (Picea), meist deutlich gescheitelten, flachen Nadeln mit unterseits ...
Tsumeb
Tsumeb, Ortschaft (seit 1905 Telegraphenstation) in Deutsch-Südwestafrika, nördlich von Otawi, gleich diesem reich an Kupfervorkommen.
Tsun
Tsun, chines. Längenmaß von 1/10 Tschi (s. d.), = 10 Fen; vom T. der Schiffbauer = 39,789 mm gehen verschiedene andre Maße aus.
Tsung-li-Yamen
Tsung-li-Yamen (seit 1902 Waiwupu genannt), in China die Behörde für auswärtige Angelegenheiten, 1860 errichtet, besteht meist aus Präsidenten der Ministerien unter dem ...
Tsungming
Tsungming, Insel an der Ostküste der chines. Provinz Kiangsu, vor der Mündung des Yangtsekiang in das Chinesische Meer, fruchtbar, 720 qkm, mit 1 Mill. Einw. und dem ...
Tsurugaoka
Tsurugaoka (Shonai), Stadt in der japan. Provinz Uzen, im nördlichen Teil der Insel Hondo, 15 km von der Westküste, mit (1898) 20,461 Einw.
Tsushima
Tsushima, die durch eine Meeresstraße in einen nördlichen und einen südlichen Teil getrennte japanische Insel in der Koreastraße, 48 Seemeilen von Japan wie von Korea ...
Tu Fu
Tu Fu, einer der größten Dichter Chinas, bei den Chinesen an Ruhm nur seinem Freunde Li Tai Pe (s. d.) nachgesetzt, geb. 712 (714) in Tuling (Provinz Schensi), gest. 770 in ...
Tu l'as voulu, George Dandin
Tu l'as voulu, George Dandin, s. Dandin.
Tu [1]
Tu, in China die Länge des Meridiangrades zu 250 Li, = 111,121 km.
Tu [2]
Tu, große Oase in der östlichen Sahara, s. Tibesti und Sahara, S. 424.
Tü-düc
Tü-düc, Kaiser (Hoangti, d. h. Erdenwalter) von Anam, geb. 1830 als zweiter Sohn des Kaisers Thinutri, gest. 20. Juli 1883, bestieg 1847 den Thron Anfangs Freund der Christen, ...
Tua
Tua (im Oberlauf Tuella), rechter Nebenfluß des Duero, entspringt in der Sierra Segundera in der span. Provinz Zamora, tritt bald nach Portugal über, fließt meist südlich, ...
Tua res agĭtur
Tua res agĭtur (paries cum proximus ardet, lat.), »es handelt sich um deine Habe (wenn das Haus des Nachbars brennt)«, Zitat aus Horaz (»Epist.«, I. 18, 84).
Tuaillon
Tuaillon (spr. tüajóng), Louis, Bildhauer, geb. 7. Sept. 1862 in Berlin, besuchte seit 1878 daselbst die Hochschule für die bildenden Künste und war seit 1881 Meisterschüler ...
Tuam
Tuam, Marktstadt in der irischen Grafschaft Galway, am Clare, Sitz eines katholischen Erzbischofs und eines protestantischen Bischofs, hat eine schöne kath. Kathedrale und eine ...
Tuamotuinseln
Tuamotuinseln (Paumotu- oder Niedrige Inseln), franz. Archipel des Stillen Ozeans, erstreckt sich östlich von den Gesellschaftsinseln zwischen 14°5'–23°12' südl. Br. und ...
Tuan
Tuan, chines. Prinz, Sohn des Prinzen Tun und Neffe des Kaisers Hsienfung (gest. 1861), rechter Vetter des regierenden Kaisers, lebte 1896–98 in Mukden und kehrte, als im ...
Tuareg
Tuareg (Tuarik, Singular Targi), wichtigster Berberstamm der Sahara, der sich selbst Imoscharh (Imuharh, Imazirhen) nennt. Zwischen Atlas (N.) und Niger (S.) sowie den maurischen ...
Tuât
Tuât, 130–180 m ü. M. gelegene Oasengruppe in der Sahara, gehört zu den Südterritorien von Algerien, von dessen Provinz Oran sie die Sandwüste El Erg trennt, zwischen 301/2 ...
Tuatera
Tuatera, s. Brückenechsen.
Tub
Tub (engl., spr. több, »Kufe«), engl. Gewicht für Tee zu 60 Pounds, für Butter 11/2 Firkins = 84 Pounds; in Surabaya (Tobbe) = 63,98 kg.
Tûbâ
Tûbâ (arab.), s. Sidra.
Tuba Eustachĭi
Tuba Eustachĭi, Eustachische Röhre, Ohrtrompete, s. Ohr. T. Fallopiae, Muttertrompete, s. Eileiter.
Tuba [1]
Tuba (lat., »Röhre«), die Kriegstrompete der Römer, ward zum Signalgeben, beim Zusammenrufen von Versammlungen, dann bei Opfern, Spielen und selbst bei Leichenbegängnissen ...
Tuba [2]
Tuba (Touba), Name verschiedener Ortschaften in den französisch-westafrikanischen Besitzungen: 1) in Senegal am Bakhoy, 2) in Senegambien am Niger, (Landschaft Beledugu), 3) in ...
Tubage
Tubage (franz., spr. tübāsch'), s. Intubation.
Tubai
Tubai (Motu-iti), eine der franz. Gesellschaftsinseln (s. d.), in der Westgruppe, ein Atoll mit zwei schmalen Inseln, 12 qkm mit 200 Einw.
Tubalkāin
Tubalkāin, Sohn Lamechs, nach 1. Mos. 4,22 Erfinder der Erz- und Eisenarbeit (daher der Vulkan der Hebräer, Stammvater der Schmiede).
Tubangummi
Tubangummi, soviel wie Guttapercha.
Tubbi
Tubbi, Gewicht, s. Beh.
Tübbings
Tübbings, s. Bergbau (Grubenausbau), S. 667.
Tube Darcy
Tube Darcy (franz., spr. tǖb' darßi, Darcysche Röhre), s. Flußvermessung.
Tuben
Tuben (Mehrzahl von Tuba), die Eileiter (s. d.); auch röhrenförmige Behälter aus dünnem Zinnblech mit verschraubbarer Öffnung für Ölfarben, Salben, Pasten etc.; Orgeltuben, ...
Tubenschwangerschaft
Tubenschwangerschaft (Eileiterschwangerschaft), s. Schwangerschaft, S. 109.
Tuber
Tuber (lat.), Höcker; T. frontale, Stirnhöcker. In der Botanik soviel wie Knolle, z. B. T. (Radix) Aconiti, Akonitknolle; T. (Radix) Jalappae, Jalappenknolle; T. (Radix) Salep, ...
Tuberaster
Tuberaster, s. Polyporus.
Tuberazeen
Tuberazeen (Eutuberazeen, Trüffelpilze), eine Familie der Pilze, aus der Klasse der Askomyzeten, s. Artikel »Pilze«, S. 884.
Tubercŭlum
Tubercŭlum (lat.), Höcker, Knötchen, Tuberkel.
Tuberīn
Tuberīn, ein Leim, Bindemittel für Farben, das nach dem Kochen längere Zeit flüssig bleibt, wird unter Mitverwendung von Kartoffelstärke hergestellt.
Tubérkel
Tubérkel (lat. tuberculum, s. oben), Tuberkelbazillus, Tuberkulīn, s. Tuberkulose.
Tuberkulose
Tuberkulose, Infektionskrankheit, die am häufigsten die Lunge, aber auch sehr viele andre Organe befällt und in den einzelnen Organen, je nach deren Funktion, sehr verschiedene ...
Tubĕrogemma
Tubĕrogemma (Knospenknöllchen), s. Knolle.
Tuberōse
Tuberōse, Pflanzengattung, s. Polianthes.
Tubeuf
Tubeuf (spr. töböff), Karl Freiherr von, Botaniker, geb. 20. Jan. 1862 in Amorbach, studierte seit 1881 in Aschaffenburg und München, wurde 1885 botanischer Assistent in ...
Tubicŏlae
Tubicŏlae, s. Röhrenwürmer.
Tubifloren
Tubifloren, Ordnung im natürlichen Pflanzensystem unter den Sympetalen, charakterisiert durch regelmäßige, mit Kelch- und verwachsenen Blumenblättern versehene, fünfzählige ...
Tübingen
Tübingen, Oberamtsstadt im württemb. Schwarzwaldkreis, am Neckar, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Plochingen-Villingen, T.-Sigmaringen und T.-Herrenberg, in schöner Lage auf ...
Tübinger Schule
Tübinger Schule, Bezeichnung für die von F. Chr. Baur (s. d. 1) in Tübingen begründete und von seinen Schülern (Zeller, Schwegler, K. R. Köstlin u. a.) befolgte kritische ...
Tubinzen
Tubinzen, Volksstamm in Sibirien, der als Tuba von den Chinesen schon im 9. Jahrh. erwähnt wird und dem sich heute noch die Sojoten, Koibalen sowie die Tataren in den Gebirgen ...
Tubipŏra
Tubipŏra (Orgelkoralle), s. Korallen und Korallpolypen.
Tubitelarĭae
Tubitelarĭae, Röhrenspinnen, s. Spinnentiere, S. 751.
Tubize
Tubize (spr. tübīs'), Gemeinde in der belg. Provinz Brabant, Arrond. Nivelles, am Zusammenfluß der Senne und der Sennette, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Brüssel-Quiévrain ...
Tubu
Tubu, Volksstamm, s. Tibbu.
Tubuaiinseln
Tubuaiinseln (Australinseln), franz. Gruppe im Stillen Ozean, südlich von den Gesellschaftsinseln, zwischen 21°49'–27°41' südl. Br. und 144°22'–154°51' westl. L. (s. ...
Tubularĭa
Tubularĭa, Gattung der Hydromedusen (s. d.).
Tubŭliflorae
Tubŭliflorae, Röhrenblütige, s. Kompositen.
Tubŭlus
Tubŭlus (lat., »Röhrchen«, Tubulatūr), die mit Stöpseln verschließbaren kurzen Hälse auf den Kugeln der Retorten oder Kolben.
Tuburisümpfe
Tuburisümpfe, großes seeartiges Sumpfgebiet im mittlern Sudân, auf der Grenze von Adamaua (Kamerun) und Französisch-Kongo, von N. nach S. gegen 100 km lang, 308 m ü. M., von ...
Tubus
Tubus (lat.), Rohr, Röhre, besonders soviel wie Fernrohr.
Tuca
Tuca, s. Bertholletia.
Tucācas
Tucācas, Hafenstadt des Staates Lara in Venezuela, an der Mündung des Aroa in den Golfo Triste, Ausgangsstation von Bahnen nach den reichen Kupfergruben am obern Aroa und nach ...
Tuch [1]
Tuch, früheres Stückmaß: für Tücher meist 32 Brabanter Ellen, für Leinwand 50 Ellen.
Tuch [2]
Tuch, aus Streichwollengarn hergestellter, meist leinwandartig gewebter Stoff, der durch Walken verfilzt und durch Rauhen mit einer Decke seiner Härchen versehen wird, die ...
Tuch-Dalaka
Tuch-Dalaka, Ort in der Provinz (Mudirieh) Menufieh in Unterägypten, mit (1897) 5783 (als Gemeinde 6062) Einw.
Tuchel
Tuchel, Kreisstadt im preuß. Regbez. Marienwerder, unweit der Brahe, an der Staatsbahnlinie Neustettin-Goßlershausen, 103 m ü. M., hat eine evangelische und eine kath. Kirche, ...
Tüchersfeld
Tüchersfeld, Dorf und Luftkurort im bayr. Reg.-Bez. Oberfranken, Bezirksamt Pegnitz, 163 m ü. M., in dem engen, romantischen Tüchersfelder Tal der Fränkischen Schweiz, an der ...
Tuchfarbig
Tuchfarbig, s. Tuch.
Tuchkarde
Tuchkarde, s. Dipsacus.
Tuchleder
Tuchleder, soviel wie Ledertuch.
Tuchmosaik
Tuchmosaik, aus farbigen Stoffstücken zusammengesetzter Stoff, der intarsiaartig gemustert erscheint, wobei die Ziernähte durch Tamburierstich (türkische Art, s. Reschtmosaik) ...
Tuchów
Tuchów, Stadt in Galizien, Bezirksh. Tarnów, an der Biala (Nebenfluß des Dunajec) und der Staatsbahnlinie Tarnów-Orló, Sitz eines Bezirksgerichts, hat Holzhandel und (1900) ...
Tuchrasch
Tuchrasch, s. Rasch.
Tuchrot
Tuchrot, Azofarbstoffe, entstehen aus Diazoazotoluol mit β Naphtholmonosulfosäure (Tuchrot G) oder β Naphtholdisulfosäure (Tuchrot B), auch das Amidoazotoluol und α ...
Tückbolde
Tückbolde (Tückebote), soviel wie Irrlicht.
Tuckum
Tuckum, Kreisstadt im russ. Gouv. Kurland, westlich von Riga, Knotenpunkt der Eisenbahnen Moskau-Windau und Riga-T., mit (1897) 7542 Einw. Die vom Heermeister Gottfried von Rogge ...
Tucopiainseln
Tucopiainseln ( Tukopiainseln), drei östlich vom melanesischen Santa Cruz-Archipel im Stillen Ozean gelegene vulkanische Inseln: Tucopia (bis 1000 m hoch), Anuda oder Cherry und ...
Tucson
Tucson (spr. tusṓn), Hauptstadt der Grafschaft Pima des nordamerikan. Territoriums Arizona, am Santa Cruz, einem Nebenfluß des Gila, mit der Territorial-Universität, Vieh- u. ...
Tucuman
Tucuman (von tucma, »Baumwolland«), Provinz der Argentin. Republik, zwischen Salta, Santiago und Catamarca, 23,124 qkm mit (1905 berechnet) 269,617 Einw. (d. h. die höchste ...
Tucumaöl
Tucumaöl, Tucumapalme, s. Astrocaryum.
Tuda
Tuda (Tudavar), Drawidastamm, s. Toda.
Tudēla
Tudēla, Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Navarra, am rechten Ufer des Ebro, der hier den Queiles aufnimmt, an den Eisenbahnen Saragossa-Alsasua, T.-Tarazona und T.-Bilbao, ...
Tuder
Tuder, Stadt, s. Todi.
Tudertīnus
Tudertīnus, s. Jacopone da Todi.
Tudor
Tudor (spr. tjūdör), engl. Dynastie, regierte von 1485–1603, leitete ihren Ursprung von einem Walliser Edelmann, Owen ap Mergent (Meredith) ap T. (Theodor), ab, der 1422 ...
Tudorblatt
Tudorblatt, ein der engl. Spätgotik eigentümliches, efeuähnliches Blatt, das in Firsten oder als Dachkamm oder als oberer Schmuck einer Krone häufig vorkommt (s. die ...
Tudorbogen
Tudorbogen, in der Baukunst ein gedrückter Spitzbogen, meist in England angewendet, deshalb auch englischer Spitzbogen genannt; s. Bogen, Fig. 8.
Tudorstil
Tudorstil, in der engl. Baukunst die letzte Periode des gotischen Stils (ca. 1380–1540), soviel wie Perpendikularstil (s. d.).
Tuesday
Tuesday (engl., spr. tjūsdĕ), Dienstag.
Tuff
Tuff, lockerer Absatz aus Wasser (wie Kalktuff, Kieseltuff, Kreidetuff), ferner ursprünglich in Form von Asche, Sand oder Lapilli ausgestoßenes und unter dem Einfluß des Windes ...
Tüffer
Tüffer (slowen. Laško), Marktflecken in Steiermark, Bezirksh. Cilli, 225 m ü. M., am linken Ufer des Sann und an der Linie Wien-Triest der Südbahn, Sitz eines Bezirksgerichts, ...
Tuffkalk
Tuffkalk ( Tuffstein), soviel wie Kalktuff.
Tuffkreide
Tuffkreide (Kreidetuff), s. Kreide und Kreideformation.
Tuffstein
Tuffstein, soviel wie Tuffkalk oder Kalktuff (s. d.), auch vulkanischer Tuff (s. Tuff).
Tuffziegel
Tuffziegel (Schwammsteine), poröse Mauersteine (s. d., S. 455).
Tugēla
Tugēla, Fluß in Südafrika, entspringt in Natal am Mont aux Sources (Drakenberge), nimmt nach einem 70 m hohen Wasserfall den Bushman, Sunday und Buffalo auf, bildet die Grenze ...
Tugend
Tugend, der Etymologie nach soviel wie Tauglichkeit, Tüchtigkeit, dem jetzigen Sprachgebrauch nach insbes. diejenige Tüchtigkeit, Ordnung und Harmonie des geistigen Lebens, die ...
Tugendbund
Tugendbund, der »sittlich-wissenschaftliche Verein«, im Frühjahr 1808 zu Königsberg von Mosqua, Lehmann, Velhagen, Both, Bardeleben, Baczko und Krug gegründet, 30. Juni vom ...
Tugendrose
Tugendrose (auch Goldene Rose), eine am 4. Fastensonntag (Lätare, daher auch Rosensonntag genannt) jeden Jahres vom Papst geweihte und während der darauf folgenden Messe auf dem ...
Tuggkada
Tuggkada (Kauharz), s. Kaumittel.
Tuggurt
Tuggurt, s. Tugurt.
Tugh
Tugh (türk.), s. Roßschweif.
Tugra
Tugra (türk.), der Namenszug des Sultans über Urkunden (Fermân, Berât u. dgl.), der in kalligraphischer Verschlingung den Namen des Sultans und seines Vaters (z. B. es-Sultân ...
Tugraorden
Tugraorden, türk. Orden, nach Vertreibung der Janitscharen vom Sultan Mahmud II. (1808–39) bei Errichtung einer disziplinierten Armee gestiftet, besteht in einem goldenen, von ...
Tugurt
Tugurt ( Tuggurt, Touggourt), Hauptort der Oase Wad-Rir (Righ) im alger. Depart. Konstantine, 170 km südöstlich von Biskra, 69 m ü. M., hat zahlreiche tiefe Brunnen, 20 ...
Tui
Tui, s. Honigfresser.
Tuilerīen
Tuilerīen (franz. Tuileries, spr. tüile-), ehemaliger Palast in Paris, ward 1564 unter Katharina von Medici von Philibert Delorme im Bau begonnen und in den folgenden ...
Tuisto
Tuisto (Tuisko), der erdgeborne Gott, den die alten Germanen nach Tacitus' Bericht (»Germania«, Kap. 2) als den ersten Urheber ihres Volkes besangen. In seinem Namen liegt der ...
Tukan [1]
Tukan (Ramphastus L.), Gattung der Klettervögel aus der Familie der Pfefferfresser oder Großschnäbler Ramphastidae, Vögel mit auffallend großem, am Grunde sehr dickem, gegen ...
Tukan [2]
Tukan (Tucanus), Sternbild des südlichen Himmels, enthält einen Stern dritter Größe; vgl. Textbeilage zu Artikel und Karte »Fixsterne«. γ Tucanae besitzt eine auffallend ...
Tukan-Kobon
Tukan-Kobon, s. Gärtnervogel.
Tukanginseln
Tukanginseln (Tukang Besi-Inseln, Schildpattinseln), kleine vulkanische Inselgruppe in der Bandasee, südöstlich von Celebes.
Tukopiainseln
Tukopiainseln, s. Tucopiainseln.
Tukotuko
Tukotuko, s. Kammratte.
Tukulör
Tukulör, Volksstamm am mittlern und untern Senegal, ein Mischvolk von Fulbe mit Dscholof und Mandingo. Die Franzosen nannten sie Toucouleurs, entweder nach dem alten Namen des ...
Tukumapalme
Tukumapalme, Maximiliana regia, s. Maximiliana.
Tul.
Tul., bei Pflanzennamen Abkürzung für Louis René und Charles Tulasne (s. d.).
Tula [1]
Tula, Zentralgouvernement Großrußlands, grenzt im N. an das Gouv. Moskau, im O. an Rjasan und Tambow, im S. an Orel, im W. an Kaluga, umfaßt 30,960 qkm (562,4 QM.). Das Land ...
Tula [2]
Tula, 1) Hauptstadt des gleichnamigen russ. Gouvernements (s. oben), an der Upa, Knotenpunkt der Eisenbahnen Moskau-Kursk und Sysran-Wjasma, hat 46 Kirchen, 2 Klöster, und unter ...
Tulametall
Tulametall, s. Niello.
Tulancingo
Tulancingo (spr. -ßingo), Stadt im mexikan. Staate Hidalgo, 1820 m ü. M., 42 km östlich von Pachuca, mit Kathedrale, bischöflichem Seminar, Baumwollenfabrik und (1900) 9037 ...
Tularesee
Tularesee, See im S. des nordamerikan. Staates Kalifornien, gegen 1800 qkm groß, vom Kernfluß gespeist, fließt durch einen Sumpf periodisch zum St. Joaquinfluß ab, ist aber ...
Tulasne
Tulasne (spr. tülān'), Louis René, Botaniker, geb. 12. Sept. 1815 in Azay-le-Rideau (Indre-et-Loire), gest. 22. Dez. 1885 in Hyères, studierte die Rechte, dann Botanik, wurde ...
Tulbagh
Tulbagh, fruchtbarer und wasserreicher Distrikt in der Kapkolonie, etwa 80 engl. Meilen nördlich von Kapstadt, 966 qkm mit (1891) 5654 Einw. (darunter 1865 Weiße); der ...
Tulbinger Kogel
Tulbinger Kogel, s. Hadersdorf.
Tulcán
Tulcán, Hauptstadt der Hochlandprovinz Carchi in der südamerikan. Republik Ecuador, 2977 m ü. M., dicht an der Grenze von Kolumbien, am Nordfuß des 3405 m hohen Passes Paramo ...
Tulcea
Tulcea ( Tultscha), Hauptstadt des gleichnamigen Distriktes in der rumän. Dobrudscha, rechts an der Donau, die sich in der Nähe der Stadt in ihre drei Hauptmündungsarme teilt, ...
Tulicūnaöl
Tulicūnaöl (Tulucunaöl), s. Carapa.
Tulĭpa
Tulĭpa L. ( Tulpe), Gattung der Liliazeen, Zwiebelgewächse mit riemenförmigen oder lineal- bis eirundlanzettlichen, häufig blaugrünen Blättern, einblütigem Stengel, ...
Tüll
Tüll, ein Stoff, bei dem seine, untereinander gut gebundene Fäden regelmäßige Zellen bilden, kommt glatt und einfach, auch gestreift, gemustert, in Seide broschiert, auch mit ...
Tulla
Tulla, Johann Gottfried, Ingenieur, geb. 20. März 1770, gest. 27. März 1828, studierte in Heidelberg und Freiberg und ward 1797 in Baden Ingenieur und 1813 Chef des Wasser- und ...
Tullamóre
Tullamóre, Hauptstadt der irischen King's County, am Grand Canal, hat lebhaften Handel, Brennerei, Brauerei, Sägemühlen und (1901) 4639 Einw.
Tulle
Tulle (spr. tüll'), Hauptstadt des franz. Depart. Corrèze und früher von Niederlimousin, 214 m ü. M., malerisch im tief eingeschnittenen Tale der Corrèze gelegen, die hier ...
Tullear
Tullear (Tulear, Tolia, Ankotsarka), Haupthafen im südwestlichen Madagaskar, an großer, aber seichter Bai, die gegen das Meer durch ein Riff abgeschlossen ist und zwei ...
Tullĭanum
Tullĭanum, s. Mamertinisches Gefängnis.
Tullins
Tullins (spr. tülläng), Stadt im franz. Depart. Isère, Arrond. St.-Marcellin, 228 m ü. M., in der Isèreebene, an der Lyoner Bahn, hat Schloßruinen, eine kohlensäurehaltige ...
Tullismus
Tullismus, s. Agrikulturchemie.
Tullĭus
Tullĭus, röm. Geschlechtsname, den unter andern die plebejische Familie der Ciceronen trug (s. Cicero).
Tulln
Tulln, Stadt in Niederösterreich, in der fruchtbaren Ebene des Tullner Feldes am rechten Ufer der Donau, über die eine große Gitterbrücke führt, an den Staatsbahnlinien ...
Tüllpapier
Tüllpapier, soviel wie Spitzenpapier.
Tullus Hostilĭus
Tullus Hostilĭus, der dritte röm. König, 672–640 v. Chr., Nachfolger des Numa Pompilius, das Ebenbild des Romulus, zerstörte nach dem Zweikampf der Horatier und Curiatier ...
Tuloma
Tuloma, Fluß im russ. Lappland, kommt aus dem Notosero (s. d.), fließt nordöstlich und mündet nach 339 km langem Lauf unterhalb Kola in die Kolabai des Eismeeres.
Tulpe
Tulpe, s. Tulipa.
Tulpenbaum
Tulpenbaum, s. Liriodendron.
Tulpomanie
Tulpomanie, s. Tulipa.
Tulsipflanze
Tulsipflanze, s. Ocimum.
Tultscha
Tultscha, Stadt, s. Tulcea.
Tulu
Tulu, drawidische Volkssprache in Südindien (s. Drawida), hochentwickelt, doch ohne Literatur und eigne Schrift, nur von etwa 30,000 Menschen gesprochen. Vgl. Brigel, Grammar of ...
Tulucūnaöl
Tulucūnaöl, s. Carapa.
Tulumbadschi
Tulumbadschi (türk., »Spritzenmann«, von tulumba, Pumpe, Spritze), in Konstantinopel die Feuerwehrleute, die seit alter Zeit eine besondere Zunft bildeten und ihre Hilfe bei ...
Tulungut
Tulungut, Volksstamm, s. Telëuten.
Tulunīden
Tulunīden, die älteste selbständige arab. Dynastie in Ägypten, nach ihrem Gründer Achmed ibn Tulun (gest. 883) genannt, herrschte 868–905.
Tum [1]
Tum, altägypt. Gott, s. Amm.
Tum [2]
Tum, der schwed. Zoll zu 10 Linier, = 1/10 Fot, bis 1862 (und später in Finnland) Verktum, zwölfteilig.
Tumāco
Tumāco, Bai und kleine Hafenstadt auf gleichnamiger Insel im Staate Cáuca der Republik Kolumbien, an der 30 km tiefen Bai von T., hat Dampferverbindung mit Guayaquil und ...
Tumale
Tumale, s. Afrikanische Sprachen.
Tumalod
Tumalod, s. Pariavölker.
Tumba [1]
Tumba (lat.), ein sargartiges, oft auch auf Füßen ruhendes Grabdenkmal; wurde im Mittelalter, besonders bei Heiligengräbern viel verwendet; in der katholischen Liturgie auch ...
Tumba [2]
Tumba, 1) Ort an der Kongobahn von Mahadi nach Léopoldville, zur Zeit des Bahnbaues von größerer Bedeutung. – 2) (Mantumba-, Ntombasee) See im Äquatorialdistrikt des ...
Tumbéki
Tumbéki (Tumbaki), eine in Persien erzeugte Sorte Tabak, die nur aus der Wasserpfeife (Nargile) geraucht wird.
Túmbes
Túmbes, Hafenort im peruan. Depart. Piura, nahe der Mündung des gleichnamigen Flusses in die Bai von Guayaquil, mit (1896) 3000 Einw. Hier landete 1527 Pizarro.
Tumboa Bainesĭi
Tumboa Bainesĭi, soviel wie Welwitschia mirabilis.
Tumbutu
Tumbutu, Stadt, s. Timbuktu.
Tumenōl
Tumenōl, ein mit konzentrierter Schwefelsäure sulfoniertes Mineralöl, besteht aus Tumenolsulfon und Tumenolsulfonsäure und bildet eine teerartige Schmiere von scharfem Geruch. ...
Tumerikwurzel
Tumerikwurzel, s. Curcuma.
Tumeszenz
Tumeszenz (lat.), die Anschwellung.
Tumlung
Tumlung, siames. Gewicht, s. Tamlüng.
Tummim
Tummim (Thummim), s. Urim und Tummim.
Tummler
Tummler (niederd., hochd. Taumler), ein halbkugelförmiges, henkel- und fußloßes Glasgefäß zum Trinken, das sich, zur Seite gelegt, wieder aufrichtet, daher auch Stehauf ...
Tümmler [1]
Tümmler, s. Delphine; auch Spottname für Seesoldaten.
Tümmler [2]
Tümmler, s. Textblatt zur Tafel »Tauben«.
Tümmogebirge
Tümmogebirge, Gebirgszug südlich von Mursuk in der Sahara (s. d.), vom Gebirgsland von Tibesti im Osten getrennt durch einen Sattel, über den an der Oase T. (840 m ü. M.) ...
Tūmor
Tūmor (latein.), Geschwulst; T. albus, Gliedschwamm (s. Gelenkentzündung 3).
Tümpelblech, -Eisen, -Stein
Tümpelblech, -Eisen, -Stein, s. Taf. »Eisen I«, S. III.
Tümpling
Tümpling, Wilhelm von, preuß. General, geb. 30. Dez. 1809 in Pasewalk, gest. 13. Febr. 1884 in Thalstein bei Jena, Sohn des preußischen Generals der Kavallerie Adam v. T. ...
Tumuc-Humac-Berge
Tumuc-Humac-Berge (spr. tümüc-hümac-), Gebirgszug an der Grenze von Brasilien gegen Niederländisch- und Französisch-Guayana, bis 800 m hoch, besteht aus Graniten und ...
Tumúlt
Tumúlt (lat.), Lärm, Auflauf, Aufruhr (s. d.); Tumultuant, Lärmmacher, Aufrührer; tumultuarisch, lärmend, stürmisch; tumultuarisches Verfahren, diejenige Behandlung eines ...
Tumŭlus
Tumŭlus (lat.), Erdhügel; s. Gräber, vorgeschichtliche.
Tumut
Tumut, Städtchen im Süden des britisch-austral. Staates Neusüdwales, mit (1901) 1393 Einw., war eine Zeitlang als Hauptstadt des Australischen Staatenbundes in Aussicht ...
Tûn
Tûn, Stadt in der pers. Landschaft Chusistan, 1198 m ü. M., nahezu die einzigste Festung Persiens, doch von den nahen Höhen aus beherrscht, mißt 6,5 km im Umfang, ist aber nur ...
Tun
Tun (spr. tönn, »Tonne«), engl. Flüssigkeitsmaß für Wein meist = 252 Gallonen = 1144,95 L., für Bier = 6 Barrels, bei Öl 201/4 cwts. wiegend.
Tuna
Tuna, s. Opuntia; auch die Frucht von O. Tuna.
Tunāles
Tunāles, von großen baumartigen CereusArten gebildete waldartige Dickichte in den Llanos von Venezuela.
Tunbridge
Tunbridge (spr. tönnbriddsch), s. Tonbridge.
Tunbridge Wells
Tunbridge Wells (spr. tönnbriddsch), Stadt (municipal borough) in der engl. Grafschaft Kent, 8 km südlich von Tonbridge, nächst Bath der älteste Badeort Englands, aber mehr ...
Tunbutu
Tunbutu, s. Timbuktu.
Tünchen
Tünchen, eine Wand mit Kalkmilch oder Leimfarben anstreichen; auch das Abreiben der Wand mit seinem Putzmörtel vor dem Malen.
Tundra
Tundra (»Moossteppe«), die im nördlichsten Asien und Europa jenseit der Baumgrenze gelegenen weiten Landstrecken mit Grundeis in geringer Tiefe unter der Oberfläche. Hier ...
Tundscha
Tundscha, linker Nebenfluß der Maritza in Ostrumelien, entspringt am Südabhange des Balkans bei Kalofer, fließt erst östlich zwischen Balkan und Sredna Gora, dann südlich und ...
Tunesĭen
Tunesĭen, s. Tunis.
Tung-fu-hsiang
Tung-fu-hsiang, chines. General mohammedanischen Glaubens und fanatischer Fremdenfeind. Seine Truppen, etwa 16,000 Mann, standen bis 1894 in der Provinz Kansu, wurden aber bei ...
Tungbaum
Tungbaum und Tungöl, s. Aleurites.
Tunghai
Tunghai, s. Ostchinesisches Meer.
Tungrer
Tungrer (Tungri), german. Völkerschaft im belgischen Gallien; nach Vernichtung der Eburonen wurde Aduatuca (später Civitas Tungrorum, jetzt Tongern) ihre Hauptstadt.
Tungstein
Tungstein, Mineral, s. Scheelit.
Tungsteinsäure
Tungsteinsäure, s. Wolfram.
Tungting
Tungting, See in China, s. Hunan.
Tungtsien
Tungtsien (Tongtsin), in China die allgemeine gegossene Landesmünze Li (vgl. Käsch) mit der Inschrift Tung-pan (d. h. gültige Münze) auf der Rückseite.
Tungurāgua [1]
Tungurāgua (Tungurahua), Fluß, s. Amazonenstrom, S. 411.
Tungurāgua [2]
Tungurāgua, Provinz der südamerikan. Republik Ecuador, umfaßt die Hochebene von Ambato (2573 m) und den Ostabhang der Kordillere und hat 5050 qkm Fläche mit (1890) 103,033 ...
Tungūsen
Tungūsen, zur altaischen Gruppe der Mongolen gehörige Völkerfamilie im nordöstlichen Asien, die eigentlichen T. und die Mandschu (s. d.) umfassend (s. Tafel »Asiatische ...
Tungusische Sprache
Tungusische Sprache. Tungusisch im weitern Sinne heißen alle zur tungusischen Gruppe des uralaltaischen Sprachstammes gehörigen Sprachen, von denen die Mandschusprache (s. ...
Tunguska
Tunguska, 1) Obere T., Fluß, soviel wie Angara (s. d.). – 2) Podkamenaja T. (»steinige« T.), rechter Nebenfluß des Jenissei, mündet bei Podkamenno Tunguskoje. – 3) ...
Tuniberg
Tuniberg, Berggruppe in der Oberrheinischen Tiefebene, in Baden, westlich von Freiburg i. Br. und südöstlich vom Kaiserstuhl, erreicht 336 m Höhe. An den Abhängen bedeutender ...
Tunĭca
Tunĭca (lat.), s. Tunika. – In der Anatomie ein hautartiges Gewebe; T. dartos, s. Hoden.
Tunicella
Tunicella, das liturgische Kleid des Subdiakonus, ähnlich der Dalmatika (s. d.).
Tunĭka
Tunĭka (lat.), bei den Römern ein auf dem bloßen Leibe getragenes, bis unter die Knie hinabreichendes hemdartiges Kleidungsstück aus weißer Wolle, ärmellos, namentlich bei ...
Tunikaten
Tunikaten, s. Manteltiere.
Tunis [1]
Tunis (Tunesien, bei den Arabern Ifrikija), einst Vasallenstaat des türk. Reiches in Nordafrika (s. Karte »Algerien etc.«), seit 1881 (nähere Bestimmungen 1883) Schutzstaat ...
Tunis [2]
Tunis, Hauptstadt der Regentschaft T. (s. oben), 45 km vom Mittelmeer, unter 36°50' nördl. Br. und 10°12' östl. L., zwischen dem seichten Salzsee El Bahira im O., durch den ...
Tunisnüsse
Tunisnüsse, eine Art der Pistazien.
Tunja
Tunja, Hauptstadt des Depart. Boyacá in Kolumbien, 2760 m ü. M., auf steilem Terrain über dem Rio T., hat Universität, 2 Lehrerseminare, Hospital, Fabrikation von Woll- und ...
Tunkers
Tunkers (spr. tönkers), Sekte, s. Baptisten.
Tunna
Tunna, schwed. Hohlmaß bis 1862: fast mål (d. h. gehäuft) für Getreide 36 Kappar und bei Steinkohlen 1/12 Läst, bei Holzkohlen 1/12 Stig = 63 Kannor (bis 1882) = 164,883 ...
Tunnel
Tunnel (engl., »Trichter, Röhre«, v. altfranz. tonnel, Tonne; hierzu die Tafel »Tunnelbau« mit Text), ein wesentlich wagerechter Gang (Stollen) von solchen Abmessungen, daß ...
Tunnel
Am günstigsten für den Bau eines Tunnels ist Felsen, der gesund und dauerhaft und nicht allzu hart ist. Große Härte des Gesteins verteuert das Bohren und Sprengen. Ungünstig ...
Tunnelkrankheit
Tunnelkrankheit, wie die Minenkrankheit eine beim Bau von Tunneln eintretende Kohlenoxydvergiftung; dann die durch Anchylostomum duodenale entstehende Blutarmut (Tunnelanämie; ...
Tunnelwelle
Tunnelwelle, der hintere Teil der Schraubenwelle auf Dampfern (vgl. Dampfschiff).
Tunners Glühstahl
Tunners Glühstahl, s. Eisen, S. 486.
Tunnland
Tunnland, Flächenmaß in Schweden und Finnland zu 2 Spannland von 28 Kannland, = 4936,41 qm.


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