Слова на букву supl-utĭc (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
На главную О проекте Обратная связь Поддержать проектДобавить в избранное

  
EN-DE-FR →  Meyers Großes Konversations Lexikon →  agri-bald bald-brig brig-crus crus-eise eise-fluß fluß-gran gran-honn hono-karp karp-kupf kupf-male malé-must must-paph paph-prot prot-saar saar-senk senl-supī supl-utĭc utic-zehn


Слова на букву supl-utĭc (8408)

<< < 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 > >>
Übersichtigkeit
Übersichtigkeit (Hypermetropie, Hyperopie), Fehler im Brechungs- (Refraktions-) Zustand des Auges, wobei parallel auf die Hornhaut auffallende Lichtstrahlen wegen zu flacher ...
Überspinnen
Überspinnen, das Umwickeln von Draht, Darmsaiten, Metallstäben, Seide etc. mit Fäden aus Seide, Wolle etc. oder mit Draht mit Hilfe einer Überspinnmaschine. Diese besteht aus ...
Übersprung
Übersprung ( Überschiebung), in der Geologie, s. Verwerfung.
Überständig
Überständig heißen Bäume oder Bestände, die das Alter ihrer Haubarkeit überschritten haben.
Überstauung
Überstauung, s. Bewässerung, S. 795.
Ubértas
Ubértas, bei den Römern Personifikation der Fruchtbarkeit, neben Copia und Abundantia (s. d.).
Ubertät
Ubertät (lat.), Fruchtbarkeit, üppige Fülle.
Übertragbar
Übertragbar nennt man die budgetmäßig für bestimmte Zwecke bewilligten Summen, sofern sie event. auch auf eine andre Position verwendet oder von einem Jahr auf das andre ...
Übertrager
Übertrager (Fernsprechüberträger), eine aus primärer und sekundärer Drahtspule bestehende Rolle (Induktionsrolle, Transformator) mit eingeschobenem Eisendrahtbündel zur ...
Übertragung
Übertragung, s. Zession.
Übertretung
Übertretung (Kontravention), die unterste Stufe des strafbaren Unrechts; s. Dreiteilung der strafbaren Handlungen. Der kriminell strafbaren Ü. treten die Polizeiübertretungen ...
Überversicherung
Überversicherung, Versicherung zu Summen, die den jeweiligen gemeinen Wert der versicherten Sachen oder den gesetzlich zur Versicherung zugelassenen Prozentsatz desselben ...
Übervölkerung
Übervölkerung, s. Bevölkerung, S. 788.
Übervorteilung Minderjähriger
Übervorteilung Minderjähriger im Sinne des deutschen Strafgesetzbuches (§ 301, 302), das sich an ein preußisches Gesetz von 1857 anschließt. ist die Benutzung des Leichtsinns ...
Überwallung
Überwallung (Verwallung), ein Heilungsprozeß holziger Pflanzenteile, insbes. der Baumstämme, bei Verletzungen. die bis auf das Holz gehen. Da letzteres einer Regeneration nicht ...
Überwälzung der Steuern
Überwälzung der Steuern, s. Steuern, S. 14.
Überwasser
Überwasser, früher Dorf, 1903 in Münster i. W. einverleibt.
Überweg
Überweg, Friedrich, philosoph. Schriftsteller, geb. 22. Jan. 1826 zu Leichlingen in Rheinpreußen, gest. 9. Juni 1871 in Königsberg, studierte in Göttingen unter K. F. Hermann ...
Überweisen
Überweisen (Skontrieren), s. Abrechnung.
Überweisung
Überweisung einer (gepfändeten) Forderung und Ü. eines Schuldners, s. Drittschuldner und Pfändung. Ü. an die Landespolizeibehörde, s. Arbeitshäuser.
Überweisungspapier
Überweisungspapier, s. Personal- und Qualifikationsberichte.
Überwendliche Naht
Überwendliche Naht (Überwendnaht), s. Nähen und Nähmaschine, S. 386.
Überwinterungshäuser
Überwinterungshäuser, s. Gewächshäuser.
Überwinterungsknospen
Überwinterungsknospen ( Winterknospen), s. Hibernakel und Knospe, S. 193.
Überzäumen
Überzäumen, die Gewohnheit der Pferde, den Kopf stark gegen die Brust zu beugen und sich der Wirkung des Gebisses zu entziehen.
Überzeichnung
Überzeichnung liegt bei der Begebung einer Anleihe oder bei der Ausgabe von Aktien und Anteilscheinen dann vor, wenn der Betrag der zum Zweck der Übernahme gezeichneten Anteile ...
Überzeugungseid
Überzeugungseid, s. Eid, S. 432.
Überzimmer
Überzimmer (Ausschuß), bei Burgen erkerartige, hölzerne Vorbauten, s. auch Hurde.
Ubi bene, ibi patrĭa
Ubi bene, ibi patrĭa (lat.), Sprichwort: »Wo es mir wohl geht, da ist mein Vaterland«, Kehrreim eines Gedichts von Fr. Hückstädt (»Gedichte«, Rostock 1806, S. 144), wohl ...
Ubĭer
Ubĭer, german. Volk, wohnten zu Cäsars Zeit auf dem rechten Rheinufer, südlich von den Sigambern, von der Sieg bis über die Lahn hinaus und schlossen sich sehr eng an die ...
Übigau
Übigau, 1) Stadt im preuß. Regbez. Merseburg, Kreis Liebenwerda, an der Schwarzen Elster und der Staatsbahnlinie Halle-Kottbus, hat eine evang. Kirche und (1905) 1677 Einw. – ...
Ubiquisten
Ubiquisten, s. Kosmopolitische Pflanzen.
Ubiquität
Ubiquität (lat. Ubiquitas, »Allgegenwart«), von Luther zur Bezeichnung derjenigen Eigenschaft des Leibes Christi gebraucht, vermöge deren er, weil infolge Zuerteilung ...
Ubisa
Ubisa, Landschaft in Nordost-Rhodesia, s. Lobisa.
Ubstadt
Ubstadt, Dorf im bad. Kreis Karlsruhe, Amt Bruchsal, am Kraichbach, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Mannheim-Konstanz und der Eisenbahnen Bruchsal-Hilsbach und U.-Menzingen, hat ...
Übung
Übung, die Erscheinung, daß jede körperliche und geistige Tätigkeit nach öfterer Wiederholung rascher, leichter und sicherer ausgeführt wird als anfänglich. Bei der ...
Übungskontore
Übungskontore (Musterkontore), Hilfsinstitute im Handelsunterricht, die den Hauptzweck verfolgen, durch Zusammenfassung der handelstechnischen Gebiete den Übergang vom ...
Übungslager
Übungslager, soviel wie Truppenübungsplatz (s. d.).
Übungsritte
Übungsritte, von Kommandeuren mit Offizieren ausgeführte Übungen zu Pferde zwecks Besprechung im Gelände. Sie sollen die Offiziere für die Truppenführung, Findigkeit im ...
Übungstherapie
Übungstherapie, Krankheitsbehandlung, die durch Übung den Erwerb verloren gegangener oder fehlender Fähigkeit zu erreichen sucht, z. B. durch Sprachübungen bei Stottern oder ...
Ubychen
Ubychen (Ubuch), s. Tscherkessen.
Ucayāli
Ucayāli, einer der Hauptquellflüsse des Amazonenstroms, entspringt in der Ostkordillere von Peru unter 14°30' südl. Br. als Combopata am Cerro Raya, als Huilcamayo am Cerro ...
Uccello
Uccello (spr. utschéllo, eigentlich Paolo di Dono), Paolo, Maler und Goldschmied, geb. 1396 oder 1397 in Florenz, gest. daselbst 11. Dez. 1475, war zuerst Bildhauer und als ...
Uccle
Uccle (spr. ükl, fläm. Ukkel), Gemeinde in der belg. Provinz Brabant, Arrond. Brüssel, 5 km südlich von dieser Stadt an der Staatsbahnlinie Brüssel-Luttre gelegen, hat ein ...
Uchali
Uchali (Utschalli, Utjalli, Uccialli), Ort in Abessinien, wo 2. Mai 1889 ein Vertrag zwischen Menelik II. und den Italienern geschlossen wurde, in dem der nördliche Teil von ...
Uchard
Uchard (spr. üschár), Mario, franz. Schriftsteller, geb. 28. Dez. 1824 in Paris, gest. daselbst 31. Juli 1893, war längere Zeit Börsenagent, vermählte sich 1853 mit der ...
Uchatĭus
Uchatĭus, Franz, Freiherr von, Artillerieoffizier, geb. 20. Okt. 1811 zu Theresienfeld in Niederösterreich, gest. 4. Juni 1881 in Wien, trat 1829 in die österreichische ...
Uchatiusbronze
Uchatiusbronze (Hartbronze), s. Bronze, S. 454.
Uchatiusgranaten
Uchatiusgranaten (Ringgranaten), s. Granaten, S. 223.
Uchatiuskanonen
Uchatiuskanonen, von Uchatius konstruierte Geschütze aus Uchatiusbronze, s. Uchatius.
Uchatiusstahl
Uchatiusstahl, durch Zusammenschmelzen von Roheisen mit oxydischen Eisenerzen im Graphittiegel erhaltener Stahl.
Uchte
Uchte, Flecken mit Stadtrechten im preuß. Regbez. Hannover, Kreis Stolzenau, Knotenpunkt der Kleinbahnlinien Minden-U. und Wunstorf-U., hat eine evang. Kirche, Synagoge, ...
Uchtelfangen-Kaisen
Uchtelfangen-Kaisen, Gemeinde im preuß. Reg.-Bez. Trier, Kreis Ottweiler, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Steinkohlenbergbau und (1905) 2397 Einw. U. bildet mit ...
Üchtland
Üchtland (»ödes Land«), s. Freiburg, S. 56.
Uchtomskij
Uchtomskij, Esper Esperowitsch, Fürst, geb. 26. Aug. 1861 in der Nähe von Oranienbaum bei St. Petersburg, studierte auf der Universität Petersburg namentlich Philosophie und ...
Üchtritz
Üchtritz, 1) Friedrich von, Schriftsteller, geb. 12. Sept. 1800 in Görlitz, gest. daselbst 15. Febr. 1875, studierte in Leipzig die Rechte, wurde Referendar in Berlin, wo er ...
Uchtspringe
Uchtspringe, Provinzialheilanstalt für Geisteskranke, Epileptische etc. im preuß. Regbez. Magdeburg, Kreis Gardelegen, am Ursprung der Uchte und an der Staatsbahnlinie ...
Ückendorf
Ückendorf, früher Bauerschaft, 1903 dem Stadtkreis Gelsenkirchen einverleibt.
Uckerath
Uckerath, Gemeinde im preuß. Regbez. Köln, Siegkreis, mit Station U.-Dahlhausen an der Eisenbahn Hennef-Asbach, hat eine kath. Kirche, Basalt- und Quarzitbrüche, ...
Uckermark
Uckermark, s. Ukermark.
Ückermünde
Ückermünde ( Ukermünde), Kreisstadt im preuß. Regbez. Stettin, an der Uker, die unweit davon in das Pommersche Haff mündet, und an der Staatsbahnlinie Jatznick-Ü., hat eine ...
Uckfield
Uckfield (spr. öckfīld), Marktstadt in der engl. Grafschaft Ost-Sussex, am Ouse, 13 km nordöstlich von Lewes, mit alter Lateinschule, Ackerbauschule, Gewerbeschule für ...
Uckie
Uckie (Ukiah, Okia), nordafrikan. Gewicht, in Tripolis 10 Derhem = 1/16 Rotal oder 30,53 g; in Tunis (franz. Once) 8 Tsem = 1/16 Rotolo attari oder 31,487 g; in Marokko 1/14 Rotal ...
Ückingen
Ückingen, Dorf im deutschen Bezirk Lothringen, Kreis Diedenhofen-West, an der Mosel und der Eisenbahn Metz-Luxemburg, hat eine kath. Kirche, ein Hochofenwerk, Fabrikation von ...
Uclés
Uclés, Stadt in der span. Provinz Cuenca, Bezirk Tarancón, hat Reste eines 1174 gegründeten Klosters des Ordens von Santiago und (1900) 1030 Einw. Hier siegte 13. Jan. 1809 ...
Udaipur
Udaipur (Meywar, Mewar), britisch-ind. Vasallenstaat in der Provinz Radschputana (s. Karte »Ostindien«), 32,814 qkm mit (1901) 1,018,805 Einw., meist Hindu, ist im S. gebirgig ...
Udbina
Udbina, Stadt, s. Krbava.
Uddevalla
Uddevalla, Hafenstadt im schwed. Län Gotenburg und Bohus, am innersten Ende des Byfjords, an der Staatsbahnlinie U.-Strömstad und den Eisenbahnen Herrljunga-U. und ...
Üdem
Üdem, Flecken im preuß. Regbez. Düsseldorf, Kreis Kleve, an der nordbrabantisch-deutschen Eisenbahnlinie Boxtel-Wesel, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, ...
Uden
Uden, ein Volksstamm am Südabhang des östlichen Kaukasus, nächstverwandt mit den benachbarten Kürinen. Ihre Sprache behandelten A. M. Dirr (»Grammatik der udischen Sprache«, ...
Uden, Lucas van
Uden, Lucas van, niederländ. Maler und Radierer, geb. 18. Okt. 1595 in Antwerpen, war Schüler seines Vaters, trat 1627 in die dortige Lukasgilde und starb 4. Nov. 1672 daselbst. ...
Udĭne [1]
Udĭne, ital. Provinz in Venetien, grenzt an Österreich, das Adriatische Meer und die Provinzen Venedig, Treviso und Belluno, umfaßt 6582 qkm (119,5 QM.) mit (1901) 592,592 ...
Udĭne [2]
Udĭne, Hauptstadt der gleichnamigen ital. Provinz (s. oben), 108 m ü. M., an dem vom Torre ausgehenden Kanal Roggia, an den Eisenbahnen Cormons-Venedig, U.-Pontebba und ...
Udĭne, Giovanni da
Udĭne, Giovanni da, ital. Maler, geb. 1487 in Udine, gest. 1564, war anfangs Schüler von Giorgione in Venedig, führte daselbst mehrere dekorative Malereien aus und ging später ...
Udisch
Udisch, die Sprache der Uden (s. d.).
Udoë
Udoë, Landschaft in Deutsch-Ostafrika, zwischen Usaramo und Useguha, am untern Wami, nördlich von Bagamoyo, von der Küste durch einen schmalen Streifen getrennt; das schön ...
Udomēter
Udomēter (griech.), s. Regenmesser.
Udschain
Udschain (Udschaiyini), Stadt im britisch-ind. Tributärstaat Gwalior, am Sipra (Nebenfluß des Tschambal) und an der Eisenbahn Adschmir-Bombay, hat eine starke Mauer, mehrere ...
Udschda
Udschda (Udjda), Stadt in Marokko, 850 m ü. M., besteht aus mehreren Vierteln (Dal-el-Machsen für die Regierungsbeamten, Mella für die Juden u. a.), mit großer Moschee und ...
Udschelang
Udschelang (Providence), eine der deutschen Marshallinseln, im nordwestlichen Teil der Rälikkette, ein Lagunenriff mit zehn kleinen, mit Kokospalmen bestandenen Inseln und 1000 ...
Udschidschi
Udschidschi (Udjidji, Ujiji), Landschaft in Deutsch-Ostafrika, am Ostufer des Tanganjikasees, 2300 qkm groß. Die Eingebornen ( Wadschidschi), die zu den Bantú gehören, sind ...
Udschila
Udschila, Oase in der Sahara, s. Audschila.
Udvard
Udvard, Großgemeinde im ungar. Komitat Komorn, an der Bahnlinie Galánta-Gran, mit (1901) 4198 magyarischen (römisch-kath.) Einwohnern.
Udvarhely
Udvarhely (spr. údwar-helj), ungar. Komitat in Siebenbürgen, grenzt an die Komitate Groß- und Kleinkokel, Maros-Torda, Csik und Háromszék, umfaßt 2937 qkm (53,3 QM.), wird ...
Uēa
Uēa, 1) (Uvea, Wallis) polynes. Inselgruppe unter französischem Protektorat, westlich von Samoa, 96 qkm mit 4000 Einw., die den Tonganern ähnlich sind. Die Gruppe besteht aus ...
Uëlle
Uëlle, der südlichere Quellfluß des Ubangi (s. d.).
Uëno
Uëno (Ujeno), berühmter Tempelhain in Tokio.
Uërre
Uërre, rechter Nebenfluß des Uëlle (s. Ubangi).
Uërtsch
Uërtsch, Piz, s. Kesch, Piz.
Ufá [1]
Ufá, ein Gouvernement Ostrußlands, grenzt im N. an die Gouvernements Perm und Wjatka, im W. an Kasan, im S. und SW. an Samara, im S. und SO. an Orenburg, von dem es durch den ...
Ufá [2]
Ufá, Hauptstadt des gleichnamigen russ. Gouvernements (s. oben), am Ural, am Einfluß der Ufa in die Bjelaja und an der Eisenbahn Sysran-Tscheljabinsk, an welche die Sibirische ...
Ufenau
Ufenau, liebliches, dem Kloster Einsiedeln gehöriges Eiland im Zürichsee, westlich von Rapperswil, auf dem Ulrich v. Hutten ein Asyl fand und starb (1523).
Ufer
Ufer, die äußerste Grenze des an ein Gewässer stoßenden Landes; insbes. der einen Bach, Fluß, Teich, überhaupt ein kleineres Gewässer umfassende Erdrand (lat. ripa), ...
Uferaas
Uferaas, s. Eintagsfliegen.
Uferbau
Uferbau, jeder Bau, der an oder mit einem Ufer ausgeführt wird, um einen Fluß schiffbarer zu machen, oder das anstoßende Land gegen Überschwemmungen (s. Deich) oder das Ufer ...
Uferbold
Uferbold, s. Uferfliege.
Uferbrücken
Uferbrücken, s. Kriegsbrücken, S. 663.
Ufererdröschen
Ufererdröschen, s. Geum.
Uferfliege
Uferfliege (Perla Geoffr.), Gattung der Afterfrühlingsfliegen (Perlidae), aus der Ordnung der Falschnetzflügler, Insekten mit verkümmerten Freßwerkzeugen, da sie im ...
Uferkran
Uferkran, s. Kran, S. 567.
Ufermauer
Ufermauer, s. Futtermauer.
Uferpflanzen
Uferpflanzen, s. Wasserpflanzen.
Uferriffe
Uferriffe, s. Koralleninseln, S. 477.
Uferschnepfe
Uferschnepfe (Pfuhlschnepfe, Limosa Briss.), Gattung der Schnepfen (Scolopacidae) aus der Ordnung der Stelzvögel, kräftig gebaute Vögel mit kleinem Kopf, sehr langem, bis zu ...
Uferspecht
Uferspecht, s. Eisvogel, S. 575.
Uferspindelassel
Uferspindelassel, s. Pantopoden.
Uferwälle
Uferwälle, soviel wie Küstenwälle (s. d.).
Uffenheim
Uffenheim, Bezirksamtsstadt im bayr. Regbez. Mittelfranken, an der Gollach und der Staatsbahnlinie Treuchtlingen-Würzburg-Aschaffenburg, 342 m ü. M., hat 2 evangelische und eine ...
Uffizĭen
Uffizĭen (Palazzo degli Uffizi), Palast in Florenz (s. d., S. 703).
Ufiern
Ufiern, Tal, s. Medels, Val.
Ufipa
Ufipa, Plateau in Deutsch-Ostafrika, welches die Einsenkung des Rikwasees (s. d.) von dem des Tanganjikasees trennt. Im Mittel 1600–1900 m hoch, mit 2300–2500 m steilem Abfall ...
Ufumbiro
Ufumbiro, Vulkan in Äquatorialafrika, s. Mfumbiro.
Ugaia
Ugaia (Ugaja), Landschaft in Zentralafrika, am Ostufer des Victoria Niansa, Teil von Kawirondo (s. d.), mit der großen Insel Ugingo (s. d.).
Ugalenzen
Ugalenzen, kleiner, den Tlinkit verwandter, nordwestamerikan. Indianerstamm an der Mündung des Kupferflusses (Alaska).
Uganda
Uganda, brit. Protektorat in Äquatorialafrika (s. Karte »Deutsch-Ostafrika«) seit 1890 (in der heutigen Ausdehnung seit 1896), umfaßt die Reiche Uganda, Unyoro, Usogo u. a. ...
Ugarana
Ugarana, streckenweise gebrauchter Name für den Kongo unterhalb des Lukugazuflusses.
Ugénto
Ugénto (spr. udsch-, das antike Uzentum), Stadt in der ital. Provinz Lecce, Kreis Gallipoli, Bischofssitz, mit Seminar, Ölgewinnung und (1901) 3030 (als Gemeinde 4228) Einw.
Ugérnum
Ugérnum, Stadt, s. Beaucaire.
Ugíjar
Ugíjar (spr. ugīchar), Bezirkshauptstadt in der span. Provinz Granada, in den Alpujarras, am Südabhang der Sierra Nevada, mit (1900) 2903 Einw.
Ugingo
Ugingo, Insel am Ostufer des Victoria Niansa, zu Britisch-Ostafrika gehörig (s. Ugaia).
Ugliāno
Ugliāno (spr. uljāno, serbokroat. Uljan), Insel des dalmat. Archipels, zur Bezirksh. und Gemeinde Zara gehörig, im NO. durch den Kanal von Zara vom Festland, im SW. durch den ...
Uglitsch
Uglitsch, Kreisstadt im russ. Gouv. Jaroslaw, an beiden Ufern der Wolga malerisch gelegen, hat ein neuerdings restauriertes Schloß (in dem der junge Zarewitsch Dmitrij, Sohn ...
Ugocsa
Ugocsa (spr. úgotscha), ungar. Komitat am linken Theißufer, grenzt an die Komitate Bereg, Máramaros und Szatmár, umfaßt 1208 qkm (21,9 QM.) und hat (1901) 83,316 magyarische, ...
Ugogo
Ugogo, Landschaft in Deutsch-Ostafrika (s. Karte »Deutsch-Ostafrika«), im S. und SO. von Tabora, zwischen den Landschaften Usagara (O.) und Ujansi (W.); mit ausgedehnten, mit ...
Ugolīno
Ugolīno, s. Gherardesca.
Ugomba
Ugomba, Landschaft in Deutsch-Ostafrika, zwischen 3 und 4° südl. Br., nordwestlich von Unsamwesi, an den Quellflüssen des Malagarasi (in den Tanganjika), größtenteils bewohnt ...
Ugombosee
Ugombosee (Gombosee), See südöstlich von Mpapua in Deutsch-Ostafrika, wohl der Rest eines größern Binnensees.
Ugowebai
Ugowebai, Bucht des Victoria Niansa (s. d.) im nordöstlichen Teil in Kawirondo.
Ugrische Völker
Ugrische Völker, ein von Castrén gebrauchter Sammelname für die Ostjaken am rechten Ufer des Ob, die Wogulen am Ostabhang des nördlichen Urals und die Magyaren, die sämtlich ...
Ugron
Ugron, Gábor von, ungar. Politiker, geb. 15. April 1847 zu Szombatfalva im Komitat Udvarhelyszék (Siebenbürgen), kämpfte 1870 unter Garibaldi und weilte zur Zeit der ...
Ugweno
Ugweno (Uguëno), Landschaft in Deutsch-Ostafrika, im Stationsbezirk Moschi, 1400 m ü. M., der nördlichste Teil des Parēgebirges, 35 km südlich vom Kilimandscharo, zwischen ...
Uha
Uha, afrikan. Landschaft, s. Uhha.
Uhde
Uhde, Fritz von, Maler, geb. 22. Mai 1848 zu Wolkenburg in Sachsen, ging 1866 auf die Kunstakademie in Dresden, wendete sich aber, weil ihn der damals auf der Akademie ...
Uhehe
Uhehe, Landschaft im Innern von Deutsch-Ostafrika (s. Karte »Deutsch-Ostafrika«), um 8° südl. Br. und 35° östl. L., ein aus der Küstenebene in mehreren schroff ansteigenden ...
Uhha
Uhha (Uha), Landschaft in Deutsch-Ostafrika (s. Karte »Deutsch-Ostafrika«), zwischen Urundi im NO. des Tanganjika und Unjamwesi, eine 1100–1200 m ü. M. gelegene, ungeheure ...
Uhingen
Uhingen, Dorf im württemberg. Donaukreis, Oberamt Göppingen, an der Fils und der Staatsbahnlinie Bretten-Friedrichshafen, hat eine evang. Kirche, ein schön gelegenes Schloß ...
Uhl
Uhl, Friedrich, Schriftsteller, geb. 14. Mai 1825 in Teschen, gest. 20. Jan. 1906 in Mondsee (Ober-Österreich), studierte in Wien und widmete sich der literarischen Laufbahn, ...
Uhland
Uhland, 1) Johann Ludwig, hervorragender Dichter und Literaturforscher, geb. 26. April 1787 in Tübingen, gest. daselbst 13. Nov. 1862, besuchte Gymnasium und Universität seiner ...
Uhlava
Uhlava, Fluß in Böhmen, s. Angel.
Uhle
Uhle, die Larve der Neunaugen.
Uhlenhorst
Uhlenhorst, Stadtteil von Hamburg (s. d., S. 680), in schöner Lage an der Außenalster.
Uhles
Uhles, warmer Eierpunsch.
Uhlhorn
Uhlhorn, Gerhard, luth. Theolog, geb. 17. Febr. 1826 in Osnabrück, gest. 15. Dez. 1901 in Lokkum, wurde Repetent, 1852 Privatdozent in Göttingen, 1855 Konsistorialrat und ...
Uhlich
Uhlich, Leberecht, freigemeindlicher Theolog, geb. 27. Febr. 1799 in Köthen, gest. 23. März 1872 in Magdeburg, ward 1824 Prediger in Diebzig bei Aken, 1827 in Pömmelte bei ...
Uhlig
Uhlig, Gustav, Gymnasialpädagog, geb. 9. Juli 1838 in Gleiwitz, wurde 1864 Dozent, 1869 Professor an der Universität Zürich, daneben seit 1866 Lehrer des Kantonsgymnasium in ...
Uhnów
Uhnów, Marktflecken in Galizien, Bezirksh. Rawa Ruska, an der Solokija (Zufluß des Bug) und der Staatsbahnlinie Jaroslau-Sokal gelegen, hat Gerberei, Kürschnerei, starke ...
Uhr
Uhr (v. lat. hora, »Stunde«; hierzu Tafel »Uhren I-IV« mit Text), Vorrichtung zur Messung und Einteilung von Zeiträumen, die zugleich anzeigt, wie viele Zeiteinheiten seit ...
Uhr
In den ältesten Zeiten benutzte man zur Zeitbestimmung senkrecht aufgestellte Stäbe, Gnomone, deren Schattenlänge oder Schattenrichtung die Tageszeit erkennen ließ. Aus diesen ...
Uhrdifferenz
Uhrdifferenz, s. Zeitdifferenz.
Uhrenzähler
Uhrenzähler von Arons, s. Elektrotechnische Kontrollinstrumente, S. 690, nebst Tafel I, Fig. 4.
Uhrfeder
Uhrfeder, s. Feder, S. 373.
Uhrfederranker
Uhrfederranker, s. Lianen.
Uhrich
Uhrich, Jean Jacques Alexis, franz. General, geb. 15. Febr. 1802 in Pfalzburg, gest. 9. Okt. 1886 in Paris, trat 1820 in die Armee, machte den spanischen Feldzug 1823 mit, diente ...
Uhrichsville
Uhrichsville, Stadt im nordamerikan. Staat Ohio, am Stillwater Creek, Bahnknotenpunkt, hat Tonwarenindustrie und (1900) 4582 Einw.
Uhrmacheröl
Uhrmacheröl, s. Klauenfett.
Uhrmacherschulen
Uhrmacherschulen, Anstalten zur Ausbildung von Uhrmachern. Die Schule zu Glashütte in Sachsen, 1878 vom Zentralverband deutscher Uhrmacher gegründet und unterhalten, wird vom ...
Uhu
Uhu, s. Eulen, S. 159.
Uiba
Uiba (Hueba), Trockenmaß in Tunis zu 12 Saâ = 1/16 Kaffis oder 31 Lit., nach englischer Angabe (whiba) aber auch = 1 Bush el gebräuchlich; in Tripolis 4 Temen zu 4 Orbah = ...
Uiguren
Uiguren (Juguren, Iguren, Chuiche), alttürk. Volk in Ostturkistan, das eine bereits 478 von den Chinesen erwähnte eigne Schrift und Literatur besaß. Am Hofe des Uigurenchans ...
Uintah Mountains
Uintah Mountains (spr. jūinta mauntĭns), Felsengebirgskette im nordamerikan. Staat Utah, im Mount Emmons 4175 m hoch, wird vom Green River im großartigen Canon von Lodore ...
Uintatherĭum
Uintatherĭum, s. Dinoceraten.
Uiraëry
Uiraëry, s. Pfeilgift.
Uist
Uist, zwei Inseln der äußern Hebriden, an der Westküste Schottlands (Grafschaft Inverneß), die eine nördlich, die andre südlich von Benbecula, North-U. mit (1901) 2936, ...
Uistiti
Uistiti, s. Seidenaffe.
Uitenhage
Uitenhage (spr. jūtenhēg), Bezirk im südöstlichen Teite der britisch-südafrikan. Kapkolonie, nördlich von Port Elizabeth, 7700 qkm mit (1891) 20,947 Einw. (7185 Weiße, 6903 ...
Uitlanders
Uitlanders (holländ., spr. eut-), »Ausländer«, insbes. Bezeichnung für die englischen Einwanderer in der Südafrikanischen Republik (s. d. und Transvaal), die gegenüber den ...
Uj [1]
Uj (magyar.), soviel wie neu, in Ortsnamen oft vorkommend. Gegensatz: Ó, alt.
Uj [2]
Uj, linksseitiger Nebenfluß des Tobol in Rußland, entspringt am Ural im Gouv. Orenburg (Kreis Troizk), fließt östlich und mündet an der Grenze des orenburgischen und ...
Uj-Fehértó
Uj-Fehértó (spr. -féhērtō), Großgemeinde im ungar. Komitat Szabolcs, an der Bahnlinie Debreczin-Nyiregyháza-Szerencs, mit (1901) 9337 magyarischen (reformierten und ...
Uj-Pest
Uj-Pest (spr. új-pescht), s. Neu-Pest, früher Großgemeinde, seit 1907 Stadt mit geordnetem Magistrat.
Uj-Szent-Anna
Uj-Szent-Anna (spr. új-ßént-), Großgemeinde im ungar. Komitat Arad, Knotenpunkt der Bahnlinien nach Arad, Brád und Kétegyháza, mit Handelsschule, 3 Dampfmühlen, ...
Uj-Szöny
Uj-Szöny (spr. új-ßönj), ehemals Großgemeinde im ungar. Komitat Komorn, am rechten Donauufer, Bahnstation für die am linken Ufer liegende und mit U. durch eine Eisenbrücke ...
Uj-Verbász
Uj-Verbász (spr. -wérbāß), Großgemeinde im ungar. Komitat Bács-Bodrog, an der Bahnlinie Maria-Theresiopel-Neusatz und am Franzenskanal, mit Untergymnasium, Waisenhaus, ...
Ujae
Ujae (Brown), eine der Marshallinseln (s. d.).
Ujansi
Ujansi, Landschaft in Deutsch-Ostafrika im Stationsbezirk Kilimatinde, zwischen Ugogo und Unjamwesi, besteht im S. und W. aus wasserloser, mit dornigem Buschwald bestandener ...
Ujbánya
Ujbánya (spr. újbānja), Stadt in Ungarn, s. Königsberg 6).
Ujejski
Ujejski, Kornel, poln. Dichter, geb. 4. Juni 1823 zu Beremiany im Kreis Czortkow in Galizien, gest. 19. Sept. 1897 in Pawlow (Galizien), besuchte die Lemberger Universität und ...
Ujésd
Ujésd (russ.), soviel wie Kreis, d. h. Unterabteilung eines Gouvernements in Rußland.
Ujest [1]
Ujest, Herzogtum, errichtet 18. Okt. 1861 aus den oberschlesischen Fideikommißherrschaften des fürstlichen Hauses Hohenlohe-Öhringen (s. Hohenlohe, S. 445), deren jeweiliger ...
Ujest [2]
Ujest (poln. Piast), Stadt im preuß. Regbez. Oppeln, Kreis Großstrehlitz, an der Klodnitz, 208 m ü. M., hat 2 kath. Kirchen (darunter die Wallfahrtskirche Maria-Brunn), ...
Ujfalvy
Ujfalvy, Karl Eugen U. von Mezö Kovesd, Sprachforscher und Reisender, geb. 16. Mai 1842 in Wien als Sprößling einer ungarischen Adelsfamilie, gest. 31. Jan. 1904 in Florenz, ...
Ujhely
Ujhely, s. Sátoralja-Ujhely.
Ujiji
Ujiji, s. Udschidschi.
Ujlak
Ujlak, Stadt in Kroatien-Slawonien, s. Ilok.
Ujváros
Ujváros (Balmaz-U., spr. bálmas-újwārosch), Großgemeinde im ungar. Komitat Hajdú, an der Bahnlinie Debreczin-Füzes-Abony, mit (1901) 11,556 magyarischen (meist reform.) ...
Ujvidék
Ujvidék, Stadt, s. Neusatz.
Uka
Uka (Wuka), Gewicht, s. Oka.
Ukamba
Ukamba, Provinz des Britisch-Ostafrika-Protektorats (s. Karte »Deutsch-Ostafrika«), westlich von Seyyidieh und Tanaland, halbwegs zwischen Mombas und dem Viktoriasee, am ...
Ukami
Ukami, Landschaft im Innern von Deutsch-Ostafrika, zwischen Usegua, Usagara und Khutu; ein vom Kambesi- (3700 m) und Ulugurugebirge (200010) erfülltes und vom Ngerengere ...
Ukás
Ukás (v. russ. ukasátj, »befehlen«), in Rußland jeder unmittelbar vom Kaiser oder vom dirigierenden Senat ergehende gesetzgeberische oder Verwaltungsbefehl oder Erlaß. Die ...
Ukawendi
Ukawendi, gebirgige Landschaft in Deutsch-Ostafrika, südlich der Mündung des Malagarasi, zum Militärbezirk Udschidschi gehörig.
Ukelei
Ukelei, s. Weißfisch.
Uker
Uker (Ucker, Ücker), Fluß in Preußen, bildet sich beim Marktflecken Fredewalde in der Provinz Brandenburg aus dem Abfluß mehrerer Seen, durchfließt den Oberuker-, Strelower- ...
Ukerewe
Ukerewe, 1) großer See in Zentralafrika, jetzt meist Victoria Niansa (s. d.) genannt. – 2) Große Insel im südlichen Teile des Victoria Niansa, vor dem Spekegolf, 56 km lang, ...
Ukermark
Ukermark ( Uckermark), der nördlichste Teil der preuß. Provinz Brandenburg (s. Karte »Brandenburg«), zwischen der Mittelmark, Mecklenburg-Strelitz, Pommern und der Neumark, ...
Ukermünde
Ukermünde, s. Ückermünde.
Ukert
Ukert, Friedrich August, Geograph und Geschichtsforscher, geb. 28. Okt. 1780 in Eutin, gest. 17. Mai 1851 in Gotha, wirkte seit 1807 als Lehrer am Gymnasium in Gotha und war seit ...
Ukij'jih
Ukij'jih ( Uckie, Wuckijih), ägypt. Gewicht zu 12 Derhem = 1/12 Rottel oder 37,061 g, nach engl. Bemessung (okieh) = 37,438 g. Vgl. Uckie.
Ukkanûbaum
Ukkanûbaum, s. Lebensbaum.
Ukkel
Ukkel, belg. Gemeinde, s. Uccle.
Ukleisee
Ukleisee, kleiner, sagenreicher, vielbesuchter See im oldenburg. Fürstentum Lübeck, 5 km nördlich von Eutin, 26 m ü. M.
Ukljeva
Ukljeva, Fisch, s. Skoranze.
Ukonongo
Ukonongo, Landschaft in Deutsch-Ostafrika, im S. und SW. von Tabora, einförmig, mit einzelnen, aus Granit zusammengesetzten Hügeln und Höhenzügen, deren Abdachungen zum Graben ...
Ukraine
Ukraine (»Grenzgebiet«), das südöstliche Grenzland des alten polnischen Reiches, später der ausgedehnte Landstrich an beiden Ufern des mittlern Dnjepr mit dem Sitz der ...
Ukwere
Ukwere, Landschaft in Deutsch-Ostafrika, westlich von Bagamoyo, zwischen dem Wami, Kingani und Ngerengere, im SW. fruchtbarer, sonst dürre Savanne, bewohnt von den etwa 5000 ...
Ula
Ula (arab. ûlâ, »die erste«, nämlich Rangklasse), eine Rangstufe der türkischen Zivilbeamten, die in zwei Grade zerfällt: Ulas inf-i ewwel, »U. ersten Grades«, und Ula ...
Ulad
Ulad, Bezeichnung für eine Reihe in Nordafrika nomadisierender reiner Araberstämme gegenüber den arabisierten Berbern, die Beni heißen.
Ulad Sidi Scheich
Ulad Sidi Scheich (U. S. Cheikh), Araberstamm in der Oasengruppe Ksur, in der alger. Provinz Oran, im S. des Großen Atlas, 18,000 Köpfe stark; von Abu Bekr, dem Schwiegervater ...
Ulānen
Ulānen (Uhlanen), mit Lanzen bewaffnete Reiterei. Der Name U., d. h. Wackere, Tapfere, ist tatarischen Ursprungs. Die Polen legten ihn ihrer ähnlich bewaffneten Reiterei, mit ...
Ulanga
Ulanga (Uranga), 1) früherer Name des Oberlaufs des Rufidschi (s. d.) in Deutsch-Ostafrika, der jetzt Kilombero heißt. An ihm lag auch, 290 m ü. M., die später der ungesunden ...
Ulanka
Ulanka, s. Ulanen.
Ulanów
Ulanów, Marktflecken in Galizien, Bezirksh. Nisko, an der Mündung des Tanew in den San, Sitz eines Bezirksgerichts, hat Holz- und Getreidehandel, Kalkbrennerei und (1900) 3533 ...
Ulbo
Ulbo (serbokroat. Olib), Insel des dalmat. Archipels, in der Bucht Quarnerolo zwischen den Inseln Selve und Maon gelegen, zur Bezirksh. Zara gehörig, ist 9 km lang, 7 km breit ...
Ulbrich
Ulbrich, Josef, Jurist, geb. 23. Okt. 1843 in Eger, habilitierte sich, nachdem er im Justiz- und Verwaltungsdienst tätig gewesen war, 1875 in Prag, wo er 1879 zum ...
Ulcinj
Ulcinj ( Ultschin), Stadt, s. Dulcigno.
Ulcus
Ulcus (lat.), soviel wie Geschwür; U. molle, weicher Schanker; U. ventriculi, Magengeschwür.
Ule [1]
Ule, Volksstamm in Westafrika, s. Gurunsi.
Ule [2]
Ule, 1) Otto, naturwissenschaftlicher Schriftsteller, geb. 22. Jan. 1820 in Lossow bei Frankfurt a. O., gest. 6. Aug. 1876 in Halle, studierte seit 1840 in Halle und Berlin erst ...
Uleåborg [1]
Uleåborg (finn. Oulu), das nördlichste und größte Gouvernement in Finnland, umfaßt das nördliche Österbotten und Lappland (Lapmarka), reicht bis zum 70.° nördl. Br. und ...
Uleåborg [2]
Uleåborg (finn. Oulu), Hauptstadt des gleichnamigen russ. Gouvernements (s. oben), am Bottnischen Meerbusen, an der Mündung des Uleåelf und an der Eisenbahn ...
Ulébaum
Ulébaum, s. Castilloa.
Uled-Said
Uled-Said, Oase in der alger. Sahara, s. Gurara.
Ulela
Ulela, Ort in der Provinz (Mudirieh) Dakalieh in Unterägypten, mit 6053 (als Gemeinde 6172) Einw.
Ulema
Ulema (arab., Plural von âlim, »Wissender, Gelehrter«), in der Türkei Name der Theologen-Juristen, die ihre Studien in einer Medresse abgemacht haben. An ihrer Spitze steht ...
Ulen
Ulen, s. Neunauge.
Ulenflucht
Ulenflucht, s. Bauernhaus, S. 464 (1).
Ulex
Ulex L. (Stechginster, Stachelginster, Hektensame), Gattung der Leguminosen, Sträucher mit dornig endenden, gestreiften Ästen, bis auf den dornigen Blattstiel oder zu einer ...
Ulexīt
Ulexīt, Mineral, s. Boronatrocalcit.
Ulfeld
Ulfeld, Corfitz, Graf, dän. Edelmann, geb. 20. Juli 1606, gest. 1. März 1664 bei Basel, aus altem Adelsgeschlecht, gelangte 1636 durch seine Vermählung mit der Gräfin Leonore ...
Ulfĭlas
Ulfĭlas (Ulfila, Wulfilas, »Wölfel«), der Apostel der Goten, geb. 311, stammte von christlichen Vorfahren ab, die durch die Goten aus Kappadokien in die Gefangenschaft ...
Uli
Uli (franz. Ouli), Landschaft in dem zu Französisch-Senegal gehörigen Schutzgebiet, am Nordufer des mittlern Gambia, mit bewaldeten Hügeln, fruchtbaren, gut angebauten Tälern ...
Uliasserinseln
Uliasserinseln, s. Amboina.
Uliassutai
Uliassutai (mongol., »Pappelhain«), Stadt in der chines. Mongolei, unter 47°44' nördl. Br., am Fluß U., 1650 m ü. M., wichtiger Knotenpunkt der Karawanenstraßen nach Urga, ...
Ulibischew
Ulibischew (Oulibischeff), Alexander, russ. Staatsrat und Musikschriftsteller, geb. 1795 in Dresden von russischen Eltern, gest. 24. Jan. 1858 (a. St.) in Nishnij Nowgorod. U. hat ...
Ulietea
Ulietea, Insel im Stillen Ozean, s. Raiatea.
Ulīgo
Ulīgo, Haustierkrankheit, s. Mauke.
Ulitao
Ulitao, Geheimbund auf den Marianen, s. Klub.
Ulixes
Ulixes, s. Odysseus.
Ull
Ull (altnord. Ullr), in der nord. Mythologie Sohn der Sif (s. d.) und Stiefsohn des Thor, berühmt als Bogenschütze und Schneeschuhläufer. Sein Wohnsitz heißt Ydalir ...
Ulla
Ulla, 1) linker Nebenfluß der Düna im russ. Gouv. Witebsk, 105 km lang, entströmt dem Lepelsee und bildet einen Teil des Beresinakanalsystems (s. d.). – 2) (spr. ullja) ...
Ullah
Ullah, Emir von Afghanistan, s. Habib Ullah.
Uller
Uller, s. Schlittschuhe.
Ullers Ring
Ullers Ring, s. Eidringe.
Ullersdorf
Ullersdorf, 1) Dorf und Luftkurort im preuß. Regbez. Breslau, Kreis Glatz, an der Biele und der Staatsbahnlinie Glatz-Seifenberg, 341 m ü. M., hat eine evangelische und eine ...
Ullmann
Ullmann, 1) Karl, evang. Theolog, geb. 15. März 1796 in Epfenbach (Pfalz), gest. 12. Jan. 1865 in Karlsruhe, habilitierte sich 1819 in Heidelberg, ward daselbst 1821 ...
Ullmannĭa
Ullmannĭa Göpp., Gattung fossiler Koniferen von unsicherer systematischer Stellung, mit kurz-zungenförmigen bis lanzettlichen, dichtgedrängt spiralig stehenden Blättern. ...
Ullmannīt
Ullmannīt, Mineral, s. Nickelantimonkies.
Ulloa
Ulloa (spr. uljōa), Antonio de, span. General, geb. 12. Jan. 1716 in Sevilla, gest. 5. Juli 1795 in Cadiz, widmete sich dem Seedienst, wurde 1733 Kapitän, begleitete 1734 die ...
Ulloaring
Ulloaring, farbiger Ring, der beim Brockengespenst (s. d.) den Schatten des Beobachters umgibt. Diese Erscheinung wurde von El-Kazwini (um 1250) zuerst beschrieben und von Antonio ...
Ullr.
Ullr., bei Tiernamen Abkürzung für Ullrich, Beamter in Linz. Entomolog.
Ullswater
Ullswater (spr. ölls-ŭaoter), See in England, zwischen Cumberland und Westmorland, eine Miniaturausgabe des Vierwaldstätter Sees, 145 m ü. M., 13 km lang, bis 64 m tief. Durch ...
Ullūcus
Ullūcus Loz. (Basella H., Melloca Lindl.), Gattung der Basellazeen mit der einzigen Art U. tuberosus Loz., ein etwas fleischiges, unten niederliegendes, oben windendes Kraut, mit ...
Ulm
Ulm, Hauptstadt des württemberg. Donaukreises, am linken Ufer der Donau, die hier links die Blau, rechts die Iller aufnimmt und schiffbar wird, 476 m ü. M., ist mit der ...
Ulm, Jakob von
Ulm, Jakob von, Glasmaler, s. Griesinger 1).
Ulmann
Ulmann, Heinrich, deutscher Geschichtsforscher, geb. 24. Febr. 1841 in Weimar, habilitierte sich 1867 in Gießen, wurde 1870 außerordentlicher und 1871 ordentlicher Professor in ...
Ulmarĭa
Ulmarĭa Tourn., Gattung der Rosazeen, ansehnliche Stauden mit kurzem Rhizom, unterbrochen fiederschnittigen oder gelappten Blättern, rispenartigen Blütenständen, deren Achse ...
Ulmazeen
Ulmazeen (Rüsterartige, Ulmengewächse), dikotyle Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Urtizinen, Bäume und Sträucher mit zweizeiligen, einfachen, fiedernervigen, am Grund ...
Ulme
Ulme (Ulmus), s. Rüster.
Ulmen
Ulmen (Gangulmen), die Wände des Nebengesteins bei einem Gang; vgl. Stöße.
Ulmīn
Ulmīn, Ulmīnsäure, s. Humus.
Ulna
Ulna (lat.), Elle, s. Arm.
Ulodendron
Ulodendron, s. Steinkohlenformation, S. 908, 2. Spalte.
Ulotriches
Ulotriches (griech.), Wollhaarige, s. Menschenrassen, S. 613.
Ulpĭa Trajāna
Ulpĭa Trajāna, s. Várhely.
Ulpiānus
Ulpiānus, Domitius, röm. Rechtsgelehrter, geb. um 170 n. Chr. zu Tyros in Phönikien, bekleidete unter Alexander Severus, dessen Lehrer und Vormund er gewesen war, die ...


© en-de-fr.com.ua - EN-DE-FR 2009-2017 Информация публикуется на сайте для ознакомительного процесса.
 
Выполнено за: 0.056 c;