Слова на букву bald-brig (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву bald-brig (8408)

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Bandanendruck
Bandanendruck, s. Zeugdruckerei.
Bandar
Bandar, brit.-ind. Stadt, s. Masulipatam.
Bandaseife
Bandaseife, soviel wie Muskatnußöl.
Bandassel
Bandassel, s. Skolopender.
Bandblumen
Bandblumen, s. Dianthus.
Bandborten
Bandborten, s. Bortenweberei.
Bandbremse
Bandbremse, s. Bremse.
Bändchenstickerei
Bändchenstickerei, eine am Ende des 18. Jahrh. mit schmalen gewebten Seidenbändern ausgeführte Technik.
Bande [1]
Bande (franz.), Rand, Einfassung, insbes. beim Billard (s. d.) und bei der Reitbahn (s. d.); in der Tuchweberei soviel wie Salband.
Bande [2]
Bande (franz. Association de malfaiteurs, ital. Associazione di malfattori), Vereinigung mehrerer Personen zur Begehung einer noch ungewissen Anzahl von Straftaten einer gewissen ...
Bande [3]
Bande (Nebenform von »Bude«, mit »bauen« verwandt), in den Sudeten ein einzelnes im Hochgebirge gelegenes Haus. Besonders im Iser- und Riesengebirge unterscheidet man Winter- ...
Bandeira
Bandeira, Marquis de, s. Sa da Bandeira.
Bandeisen [1]
Bandeisen (Tänit), nickelreiches Meteoreisen, s. Meteorsteine.
Bandeisen [2]
Bandeisen (Reifeisen), gewalztes bandförmiges Flacheisen aus weichem und zähem Eisen, seltener aus Stahl (Bandstahl), gewöhnlich von 0,3–7 mm Dicke und 10–70 mm Breite, ...
Bandel
Bandel, Ernst von, Bildhauer, geb. 17. Mai 1800 in Ansbach, gest. 25. Sept. 1876 in Neudegg bei Donauwörth, bildete sich in Nürnberg und München. Nach einem Aufenthalt in Rom ...
Bandela
Bandela (Bundelah), die Bewohner von Bandelkhand (s. d.).
Bandelier
Bandelier, breiter, von berittenen Truppen über die linke Schulter getragener Lederriemen, an dem eine Patrontasche hängt. Das B. dient jetzt hauptsächlich als Schmuck und ist ...
Bandelkhand
Bandelkhand (Bundelkhand), Landschaft im nördlichen Indien (s. Karte »Ostindien«), unter 23°52´-26°26´ nördl. Br. und 77°53´-81°39´ östl. L., besteht aus den zu den ...
Bandello
Bandello, Matteo, ital. Novellist, geb. 1485 in Castelnuovo (Provinz Alessandria), gest. nach 1561, ward zu Rom Dominikaner, lebte eine Zeitlang in Mantua (1537) als Lehrer der ...
Banden
Banden, nach Verfall der Feudalkriegsverfassung im Mittelalter die Verbände der durch Werbung etc. zusammengebrachten Mietstruppen. Sie bildeten förmliche ...
Bandenschmuggel
Bandenschmuggel, der von mehreren gemeinsam betriebene Schmuggelhandel (s. d.).
Bandenspektra
Bandenspektra, s. Spektralanalyse.
Bänder
Bänder des Menschen I. Bänder des Menschen II.
Bänder [1]
Bänder, s. Bandweberei.
Bänder [2]
Bänder (Ligamenta, hierzu Tafeln »Bänder des Menschen I u. II«), aus sehnenartigem Gewebe bestehende Organe, die als Häute oder Stränge zur Verbindung der Knochen ...
Banderĭen
Banderĭen (v. neulat. banderium, »Fahne«), berittene Mannschaften, mit denen sich ungarische Edelleute unter eigner Fahne den Komitaten, andern Führern oder dem König ...
Banderilla
Banderilla (span., spr. -illja), Fähnchen, insbes. mit Fähnchen verzierter Wurfpfeil bei Stiergefechten. Banderillero (spr. -riljēro), mit Banderillas auftretender ...
Banderole
Banderole (franz., spr. bangd'roll', »Bandrolle«), ein mit Namen oder Sprüchen versehenes, flatterndes Band, das auf Gemälden, Skulpturen und Kupferstichen des Mittelalters ...
Bandeule
Bandeule, das Ordensband (Schmetterling).
Bandfink
Bandfink (Bandvogel), s. Amadinen.
Bandfische
Bandfische (Cepolidae Bleek.), Familie der Stachelflosser mit der einzigen Gattung Cepola L., die etwa zehn Arten bandartige, kleinschuppige Fische mit sehr langer Rückenflosse, ...
Bandflechte
Bandflechte, s. Evernia.
Bandgras
Bandgras, s. Phalaris.
Bandhacke
Bandhacke, die Zimmeraxt.
Bandhaken
Bandhaken (Reifzieher), Werkzeug zum Ausdehnen von Faßreifen, ergreift letztern mit einem eisernen Haken und wirkt durch einen ziemlich langen Hebel.
Bandholz
Bandholz, gespaltene Birken-, Hasel- und Weidenruten zum Binden von Fässern.
Bandiat
Bandiat (spr. bangdĭá), Fluß in Frankreich, s. Tardoire.
Bandiēra
Bandiēra, Franz, österreich. Admiral, geb. 24. Mai 1785 in Venedig, gest. 16. Sept. 1847 zu Carponade bei Mestre, trat 1814 in österreichische Dienste, wurde 1839 als ...
Bandikut
Bandikut, s. Beuteldachs.
Bandiltis
Bandiltis, s. Stinktier.
Bandinelli
Bandinelli, Baccio, ital. Bildhauer, geb. 12. Nov. 1493 in Florenz als Sohn des Goldschmiedes Michelangelo di Viviani, gest. daselbst 7. Febr. 1560, lernte seine Kunst bei dem ...
Bandīni
Bandīni, Angiolo Maria, Bibliograph und Philolog, geb. 25. Sept. 1726 in Florenz, gest. daselbst 1. Aug. 1803, studierte dort bei den Jesuiten und wurde 1750 Aufseher der ...
Bandit
Bandit, Käfer, s. Puppenräuber.
Banditen
Banditen (ital. Banditi, »Verbannte, Geächtete«), eine Gattung von Räubern und Mördern, die besonders aus der Tötung ihnen bezeichneter Personen ein Gewerbe machen. Die B. ...
Banditenmord
Banditenmord (Assassinium), der von einem für Sold dazu gedungenen Menschen verübte Mord.
Bandjaspis
Bandjaspis, Mineral, gebänderter Jaspis.
Bandje
Bandje, s. Haschisch.
Bandjermassin
Bandjermassin, s. Bandschermassing.
Bandkeramik
Bandkeramik, s. Gefäße, vorgeschichtliche.
Bandmacherstuhl
Bandmacherstuhl, s. Bandweberei.
Bandmänner
Bandmänner (Ribbon Society), irischer Geheimbund (seit 1817), dessen Mitglieder, meist mittellose Pachter, sich an einem Bande (engl. ribbon) erkannten; ihr Zweck war, an ...
Bandmaschine
Bandmaschine, s. Seilmaschine.
Bandmaß
Bandmaß (Meßband), mit Maßteilung bedrucktes Band aus Öl- oder Wachstuch, meist in einer Kapsel aufgerollt und durch eine Spiralfeder selbsttätig sich aufwickelnd, gewährt ...
Bandmühle
Bandmühle, s. Bandweberei.
Bandol
Bandol (spr. bangdoll), Hafenort im franz. Depart. Var, Arrond. Toulon, an einer Bucht des Mittelmeeres und an der Eisenbahn Marseille-Toulon, hat ein altes, festes Schloß, ...
Bandōla
Bandōla (span., Bandolon, Bandora, Bandura), Musikinstrument, nebst Pandura, Pandurina, Mandora, Mandola, Mandoer etc. im wesentlichen mit der noch heute existierenden Mandoline ...
Bandolinen
Bandolinen, Präparate zum Steifen und Befestigen der Haare, Stangenpomade oder aus Quittensamen oder Tragant bereiteter Schleim, der leicht parfümiert, auch wohl schwach ...
Bandon
Bandon, Stadt in der irischen Grafschaft Cork, am schiffbaren Küstenfluß B., hat Leder-, Woll- und Baumwollindustrie, Whiskybrennerei, Handel mit Getreide und Butter und (1891) ...
Bandonĕon
Bandonĕon, s. Ziehharmonika.
Bandong
Bandong (Bandung), s. Preanger Regentschaften.
Bandoska
Bandoska (Koboa), Nationalinstrument der Böhmen, ein mit Pferdehaaren, auf denen man mit angefeuchteten Händen spielt, überspannter Krug, gibt baßgeigenartige Töne. Auch bei ...
Bandporphyr
Bandporphyr, s. Porphyr.
Bandsäge
Bandsäge, s. Säge.
Bandschara
Bandschara, Nomadenstamm in Zentralindien, 1891: 561,644 Köpfe stark, deren einzige Beschäftigung im Getreidetransport besteht, ein Monopol, das ihnen selbst im Kriege ...
Bandschermassing
Bandschermassing (Bandjermassin), ehemaliger Staat im östlichen Teil von Südborneo (s. Karte »Hinterindien«), umfaßte 15,400 qkm mit der Hauptstadt Martapura. Zuerst ...
Bandseile
Bandseile, s. Drahtseile.
Bandstahl
Bandstahl, s. Bandeisen.
Bandtke
Bandtke (Bandtkie), Georg Samuel, poln. Geschichtschreiber, Bibliograph und Sprachforscher, geb. 24. Nov. 1768 in Lublin, gest. 11. Juni 1835 in Krakau, Sohn eines deutschen ...
Bandūra
Bandūra, Musikinstrument, s. Bandola.
Bandusische Quelle
Bandusische Quelle (Bandusiae fons), von Horaz gefeierte Quelle bei dem Horazischen Landgut Sabinum im Tal der heutigen Licenza (Digentia). Der Name haftete ursprünglich an der ...
Bandvogel
Bandvogel, s. Amadinen.
Bandweberei
Bandweberei (Bandwirkerei), ein Zweig der Weberei, dessen Ausübung im allgemeinen dieselben Hauptoperationen zu Grunde liegen, die dort in Anwendung kommen. Leinene Bänder ...
Bandwürmer
Bandwürmer (Cestodes Rud.), Ordnung der Plattwürmer (s. d.), sind mit den Saugwürmern nahe verwandt (s. unten), aber durch schmarotzendes Leben im Innern andrer Tiere stark ...
Bandwurmseuche
Bandwurmseuche der Schafe, verursacht durch Taenia expansa (s. Bandwürmer, S. 329), deren Embryonen erfahrungsgemäß auf feuchten Weiden aufgenommen werden. Deshalb äußert ...
Banér
Banér, Johan von, schwed. Feldherr, geb. 3. Juli 1596 in Djursholm bei Stockholm, gest. 20. Mai 1641 in Halberstadt, beteiligte sich als Offizier seit 1615 an den Kriegen Gustav ...
Banff
Banff (spr. bämmf), Hauptstadt (municipal burgh) von Banffshire (Schottland), an der Mündung des Deveron in den Moray Firth, hat ein schönes Rathaus, eine wissenschaftliche ...
Banffshire
Banffshire (spr. bämmfschĭr), Grafschaft in Nordschottland, am Moray Firth, von den Grafschaften Elgin, Inverneß und Aberdeen umschlossen, hat 1777 qkm (32,3 QM.) mit (1901) ...
Bánffy
Bánffy (spr. bānfi), Desiderius, Freiherr von, ungar. Staatsmann, geb. 28. Okt. 1843 in Klausenburg, studierte daselbst, in Berlin und Leipzig und schloß sich dann Koloman ...
Bánffy-Hunyad
Bánffy-Hunyad (spr. bānfì-hūnnjad), Markt im ungar. Komitat Klausenburg (Siebenbürgen), an der Schnellen Körös und der Eisenbahn Großwardein-Klausenburg, mit Schloß, ...
Bang [1]
Bang, s. Haschisch.
Bang [2]
Bang, Hermann Joachim, dän. Schriftsteller, geb. 20. April 1858 auf Seeland, war journalistisch und schriftstellerisch, auch als Dramaturg, einige Zeit im Auslande tätig und ...
Banga
Banga, Ort im Distrikt Tahta der ägypt. Provinz (Mudirieh) Girgeh, mit (1882) 5191 Einw.
Bangala
Bangala, Negerstamm und Station des Kongostaates.
Bangalay
Bangalay, s. Eucalyptus.
Bángalo
Bángalo (Bungalow), Sommerhaus, Landhaus der Europäer in Indien (s. Tafel »Tropengebäude II«, Fig. 6). Auch die dort von der Regierung unterhaltenen Unterkunftshäuser an ...
Bangalor
Bangalor, Hauptstadt des britisch-ind. Vasallenstaates Maisur, unter 12°57´ nördl. Br. und 77°37´ östl. L., 914 m ü. M. Das Klima, mit einer Jahrestemperatur 24,5° und 914 ...
Bange [1]
Bange (spr. bāngsch'), Valérien de, Artillerieoffizier, geb. 17. Okt. 1833 in Balignicourt (Aube), konstruierte als Direktor des Atelier de précision (Paris) ein leichtes und ...
Bange [2]
Bange (Bauga, Bouge), Armring aus Silber, Gold, Bronze, wurde von den nordischen Völkern, besonders den Skandinaviern, getragen und zerhackt von den Heerkönigen als Belohnung ...
Banges, Les
Banges, Les (Beauges, spr. lä bōsch'), Gebirgslandschaft in Savoyen, zwischen der Isère (im S.) und den Seen von Bourget und Annecy im W. und NO., vom Chéran (zum Fier, einem ...
Bangka
Bangka, Insel, s. Banka.
Bangkallan
Bangkallan, Hafen auf der niederländisch-ind. Insel Madura (s. d.).
Bangkok
Bangkok (»Stadt der wilden Obstbäume«), Hauptstadt von Siam, mit 8 km Umfang, unter 13°45´ nördl. Br. und 100°28´ östl. L., beiderseits des Menam, 33 km oberhalb dessen ...
Bangor
Bangor, 1) Stadt (municipal borough) in Carnarvonshire (Wales), am Nordrande der Menaistraße, malerisch in engem Tal, eins der Hauptquartiere der Touristen. Es ist der älteste ...
Bangweōlo
Bangweōlo (Bembesee), großer See Zentralafrikas an der Südostgrenze des Kongostaats (s. Karte »Äquatorialafrika«), 1150 m ü. M., zwischen 11 und 13° nördl. Br. und vom ...
Banhaus
Banhaus. Anton, österreich. Minister, geb. 8. Nov. 1825 zu Michelob in Böhmen, gest. 26. Mai 1902 in Wien, trat 1848 in den Staatsjustizdienst und rückte 1856 zum ...
Banholm
Banholm, Hafenort der dän. Stadt Maribo (s. d.).
Bani
Bani, rumän. Geld, Mehrzahl von Banu (s. d.).
Bania
Bania, Musikinstrument, s. Banjo.
Baniane
Baniane, ind. Feigenbaum, s. Ficus.
Banias
Banias, palästin. Dorf, s. Cäsarea 3).
Banim
Banim (spr. bēnim), John, Pseudonym O'H ara, irischer Romandichter, geb. 3. April 1798 in Kilkenny versuchte sich zuerst als Porträtmaler, ging dann zur Schriftstellerei über, ...
Baniza
Baniza, Getreidemaß in Rumänien, s. Kiló; in Sofia für Hafer, früher 12 Oken = 15,372 kg.
Banjalūka
Banjalūka, befestigte Kreisstadt in Bosnien, am Wrbas, Endstation der Bahn Sissek-Doberlin-B., hat 45 Moscheen, von denen die große prächtige Ferhadmoschee (aus dem 16. ...
Banjanen
Banjanen (Baniya), Kaste der Kaufleute in Ostindien, (1891) 3,186,666 Köpfe, besonders in den Nordwestprovinzen u. Bengalen. Ihre eigentliche Heimat ist Gudscharat, von wo sie ...
Banjo [1]
Banjo, ein Lieblingsinstrument der amerikanischen Neger, das dieselben aus Afrika mitgebracht haben, wo es sich unter dem Namen Bania vorfindet. Das B. ist eine Art Gitarre mit ...
Banjo [2]
Banjo, japan. Verwaltungschef, s. Bugyo.
Banjo [3]
Banjo, großer Ort im südlichen Adamaua, am obern Katsema, mit Wall und Graben umgeben, der lebhafteste und wichtigste Handelsplatz dieses Landes, da sich hier zwei Handelswege ...
Banjumas
Banjumas, niederländ. Residentschaft an der Südküste der Insel Java, mit der Insel Kambangan 5562 qkm mit (1895) 1,251,963 Einw., darunter 925 Europäer und 5329 Chinesen. Im ...
Banjuwangi
Banjuwangi, Abteilung der niederländ. Residentschaft Besuki (s. d.) auf Java, an der Balistraße. Bis ins 17. Jahrh. blühte hier das brahmanische Reich Balambangan, dessen ...
Bank
Bank, durch Strömungsverhältnisse gebildete Anhäufung von Gerölle, Geschiebe, Kies, Sand, Schlamm etc. in Flüssen, an Flußmündungen (vgl. Barre), in Seen und im Meer. ...
Bánk bán
Bánk bán (Banus Bánk, spr. bānk), eigentlich Benedikt Bór, ein ungar. Würdenträger unter Andreas II., der gegen die Königin Gertrud und ihre aus Deutschland an den ...
Bank of England
Bank of England, s. Banken, S. 346.
Banka
Banka (Bangka), eine Insel Niederländisch-Indiens, von Sumatra durch die Bankastraße, von Billiton durch die Gasparstraße geschieden (s. Karte »Hinterindien«), zwischen ...
Bankagio
Bankagio, s. Banken, S. 335.
Bankanweisungen
Bankanweisungen, Zahlungsanweisungen, die die Hauptbank auf ihre Zweiganstalten und umgekehrt, sowie die Zweiganstalten untereinander auf Grund von bei ihnen eingezahlten Summen ...
Bankbruch
Bankbruch, s. Bankrott.
Bankdeckung
Bankdeckung, s. Banken, S. 338.
Bankdiskont
Bankdiskont, s. Diskont.
Bankeisen
Bankeisen, ein an einem Ende flach geschmiedeter Nagel mit einigen Löchern in dieser Platte und mit einer Nase zum Einschlagen in eine Wand. Dient zur Befestigung eines ...
Bänkelsänger
Bänkelsänger, herumziehende Personen, die an öffentlichen Orten von einer Bank herab historische Ereignisse, Unglücksfälle, Mord- und Räubergeschichten etc., meist unter ...
Banken
Banken, Anstalten zur Vermittelung des Geld- und Kreditverkehrs. Übersicht des folgenden Artikels: Die B. dienen in der Regel einem doppelten Zweck. Sie können einmal zur ...
Bankerott
Bankerott, s. Bankrott.
Bankert
Bankert (Bánkart), uneheliches Kind, s. Bastard.
Bankett
Bankett (franz. Banquet), Gastgelag, Schmaus; bankettieren, ein B. halten. Früher verstand man unter B. feierliche Mahlzeiten, z. V. des Königs bei versammeltem Hof und ...
Bankette
Bankette (Bankett, franz. banquette), der erste, unterste Absatz einer Gründungsmauer, bedeutend stärker als die darauf stehende Mauer und aus möglichst großen Steinen, auch ...
Bankgebäude
Bankgebäude (hierzu Tafel »Bankgebäude« mit Text) werden je nach Art und Umfang des Geldverkehrgeschäfts, dem sie dienen, sehr verschieden gestaltet. In der Regel bedürfen ...
Bankgebäude
Zur Aufbewahrung von Geld und Wertgegenständen besitzen die Bankgebäude gegen Feuer und Einbruch gesicherte Gelasse, die sogen. Tresore. Man unterscheidet Tresore, die, nach Art ...
Bankgeld
Bankgeld (Bankvaluta, Bankwährung), die als Einheit angenommene Rechnungsmünze der Girobanken; s. Banken, S. 335.
Bankgesetze
Bankgesetze, deutsche (vom 14. März 1875 und 13. Juli 1899), s. Banken, S. 341 u. 343.
Bánki-Motor
Bánki-Motor, s. Petroleumkraftmaschine.
Bankier
Bankier (franz. Banquier, engl. Banker, ital. Banchiere), ein Kaufmann, der Geld-, Kredit- und Effektengeschäfte macht. Die kleinern Bankfirmen befassen sich mit dem Umtausch von ...
Bankierwechsel
Bankierwechsel, s. Bankier.
Bankingtheorie
Bankingtheorie, s. Currencytheorie.
Bankivahuhn
Bankivahuhn, s. Huhn.
Bankmark
Bankmark, s. Banco.
Bankmaßstab
Bankmaßstab, Maßstab der Tischler, gewöhnlich 1 m lang mit Metermaß, auch wohl noch mit Zollmaß.
Bankmeißel
Bankmeißel, s. Kaltmeißel.
Banknoten
Banknoten, die unverzinslichen, von Zettelbanken ausgegebenen Scheine. Näheres s. Banken (Zettelbanken, S. 336 f.) und Papiergeld.
Banknotendruck
Banknotendruck, Zur Erzielung schwer nachahmbarer Druckerzeugnisse, wie Banknoten, Aktien etc., werden in der Regel auf typo- oder lithographischem Weg oder auch durch ...
Bankó
Bankó, klimatischer Sommerkurort (406 m ü. M.) bei Kaschau, im ungarischen Komitat Abauj-Torna.
Banko
Banko (Mark B.), s. Banco.
Bankpolitik
Bankpolitik, s. Banken, S. 337.
Bankportugalöser
Bankportugalöser, hamburg. Goldmünze mit dem befußten portugiesischen Kreuze, seit 1667 auf Errichtung der Bank geschlagen, = 10 Dukaten; Portugalöser wurden auch in ...
Bankrat
Bankrat, seit 1896 Titel für ältere, verdient: Beamte der Reichsbank.
Bankrate
Bankrate, soviel wie Bankdiskont (s. Banken, S. 339).
Bankrott
Bankrott (Bankerott, Bankerutt, Bankbruch), im gewöhnlichen Leben das Unvermögen zur Zahlung seiner Schulden (s. Konkurs). Das Wort B. (aus ital. banca rotta, »zerbrochene ...
Banks
Banks, 1) Sir Joseph, Baronet, Beförderer der Naturforschung, geb. 13. Febr. 1744 in London, gest. daselbst 19. Juni 1820, studierte in Eton und Oxford, besuchte 1765 Neufundland ...
Banksĭa
Banksĭa L. fil., Gattung der Proteazeen, immergrüne Bäume und Sträucher mit meist abwechselnden, schmalen, einfachen Blättern, dichten, zusammengesetzten Blütenähren und ...
Banksinseln
Banksinseln, zu den Neuen Hebriden gehörige Inseln in Melanesien, zwischen 13°27´-13°49´ südl. Br. und 166°41´-167°40´ östl. L., 794 qkm groß mit 5000 Einw. Die ...
Banksland
Banksland, westlichste Insel des arktischen Amerika, zwischen 71°10´ und 74°25´ nördl. Br., durch die Banksstraße von der Melville-Insel und durch die Prinz von ...
Bankulöl
Bankulöl, s. Aleurites.
Bankura
Bankura, Hauptort des Distrikts B. (6788 qkm mit [1891] 1,069,668 Einw.) in der Division Bardwan der britisch-ind. Provinz Bengalen, mit ansehnlichem Handel und (1891) 18,743 Einw.
Bankvaluta
Bankvaluta s. Bankgeld.
Bankwährung
Bankwährung s. Bankgeld.
Bankweger
Bankweger, s. Schiffbau.
Bankzettel
Bankzettel, Banknoten (s. Banken, S. 336).
Bankzinsfuß
Bankzinsfuß, soviel wie Bankdiskont, s. Diskont.
Banlieue
Banlieue (franz., spr. bang-liö), Bannmeile (s. d.), Weichbild einer Stadt.
Bann [1]
Bann (mittellat. bannus oder bannum, franz. ban, ital., span. und portug. bando, vom altdeutschen Ban), nach I. Grimm (»Deutsche Rechtsaltertümer«, S. 732) ursprünglich soviel ...
Bann [2]
Bann (hebr. Cherem), das Verbotene, dessen Besitz und Verwendung den Israeliten nicht gestattet und als Gottesgreuel, mit dem Fluche behaftet, dem Heiligtum, bez. der Vernichtung ...
Bann [3]
Bann (auch Upper B., spr. bänn), Fluß in Irland, entspringt auf den Mournebergen in der Grafschaft Down, östlich von Newry, durchströmt den Neaghsee und mündet unterhalb ...
Bannbezirk
Bannbezirk, s. Bannrecht.
Bannbruch
Bannbruch, Bruch der urfeda de non redeundo, d. h. des Eides, den der Täter nach gemeinem Strafrecht leisten mußte, vor Ablauf der Verbannungszeit nicht zurückzukehren. ...
Bannen
Bannen, einen Bannspruch sprechen, s. Festmachen.
Banner [1]
Banner, s. Fahne.
Banner [2]
Banner, Johan, s. Banér.
Bannerherrnkrone
Bannerherrnkrone, ein mit Steinen besetzter schmaler Stirnreifen, im Mittelalter das Rangabzeichen der Bannerherren (s. Fahne).
Bannforst
Bannforst (Silva regis, Forestum dominicum s. bannarium), im Mittelalter eine Waldung, die vom Träger der öffentlichen Gewalt in Ausübung des Bannrechts (des Rechts zum Gebot ...
Banngewalt
Banngewalt, Berechtigung des Landesherrn, unter bestimmten Verhältnissen Befehle zu erlassen und deren Übertretung zu bestrafen.
Banngewerbe
Banngewerbe, s. Bannrecht.
Bannmeile
Bannmeile, ehedem Bannbezirk von einer Meile im Umkreis einer Stadt, eines Klesters oder einer Burg; an den Grenzen zuweilen mit Bannsäulen bezeichnet. S. Bannrecht.
Bannockburn
Bannockburn (spr. bánnockbörn), Stadt, 4 km südöstlich von Stirling, in Schottland, mit (1891) 2000 Einw. und Tartanweberei. – Der Ort ist berühmt durch den Sieg des ...
Bannrecht
Bannrecht (Zwangs- u. Bannrecht, Banngerechtigkeit), eine Gewerbegerechtigkeit, wonach die Einwohner eines Bezirks (Bannbezirk, Bannmeile) verpflichtet sind, Bedürfnisse einer ...
Bannströme
Bannströme nannte man ehedem die Flußläufe, in denen dem Landesherrn oder den Adligen, bez. Klöstern, welchen der Landesherr das Bannrecht verliehen hatte, allein das ...
Bannung in den Zehnten
Bannung in den Zehnten (Confinatio, Verstrickung), s. Konfination.
Bannwald
Bannwald, s. Schutzwaldungen; auch fälschlich gebraucht im Sinne von Bannforst (s. d.).
Baños
Baños (span., spr. bánjos, »Bäder«), in spanischen Ländern Name verschiedener Badeorte; darunter B. in der Provinz Caceres, südwestlich von Bejar (s. d.) im Hochtale des ...
Banque de France
Banque de France, s. Banken, S. 347.
Banquet
Banquet und Banquette, s. Bankett, Bankette.
Banse
Banse, der Aufbewahrungsraum in der Scheune (s. d.); bansen (einbansen), das Einschichten des Getreides in die Bansen.
Bant
Bant, Gemeinde im oldenburg. Amt Jever, nahe dem Jadebusen und der Staatsbahnlinie Oldenburg-Wilhelmshaven, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, ein Amtsgericht, ein ...
Bantai-san
Bantai-san (Bandai-san), Vulkan auf der japan. Hauptinsel Hondo (s. Japan).
Bantam
Bantam, niederländ. Residentschaft auf Westjava, mit den Inseln der Sundastraße 7906 qkm. Der nördliche Teil ist eine Ebene, auf die südlich das urwaldbedeckte Hügelland ...
Bantamhuhn
Bantamhuhn, s. Huhn.
Banteng
Banteng, s. Rind.
Bantĭa
Bantĭa, alte Stadt in Apulien, jetzt Santa Maria di Vanze, hauptsächlich bekannt durch die 1793 entdeckte Tabula Bantina, die Bruchstücke des alten Stadtrechts von B. in ...
Bantingkur
Bantingkur, eine von Harvey (gest. 1877) angegebene Methode zur Heilung übertriebener Wohlbeleibtheit und Fettsucht, führt ihren Namen von William Banting, Kaufmann in ...
Bantry
Bantry (spr. bänntrĭ), Hafenstadt in der irischen Grafschaft Cork, an der gleichnamigen Bai, der Insel Whiddy gegenüber, mit (1891) 2921 Einw., die Fischfang und Küstenhandel ...
Bantu
Bantu (A-Bantu), eine Gruppe von Völkern, die Afrika von der Südspitze bis 5° nördl. Br. (die Bewohner von Uganda sind noch B.) bewohnen und im S. von den Hottentotten und ...
Banu
Banu (Mehrzahl Bani), rumän. Bronzemünze, = 1 Centime, 100 auf 1 Leu.
Banville
Banville (spr. bang-wil'), Théodore Faullain de, franz. Dichter, geb. 14. März 1823 in Moulins, gest. 13. März 1891 in Paris, veröffentlichte außer mehreren biographischen ...
Bánya
Bánya (ungar., spr. bānja), in zusammengesetzten Ortsnamen vorkommend, bedeutet »Bergwerk«.
Banyuls-sur-Mer
Banyuls-sur-Mer (spr. banìǖl-ßür-mǟr), Hafenstadt im franz. Depart. Ostpyrenäen, Arrond. Céret, an einer kleinen Bai des Mittelmeers und an der Eisenbahn Perpignan-Gerona, ...
Banz
Banz, ehemals Benediktinerabtei, jetzt Schloß des Herzogs Karl Theodor in Bayern, im bayr. Regbez. Oberfranken, 440 m ü. M., auf bewaldetem Bergrücken rechts am Main unterhalb ...
Baobab
Baobab, s. Adansonia.
Baour-Lormian
Baour-Lormian (spr. baūr-lormĭang), Louis Pierre Marie François, franz. Dichter, geb. 24. März 1772 in Toulouse, gest. 18. Dez. 1854 in Paris, veröffentlichte 1801 »Poésies ...
Bapaume
Bapaume (spr. bapōm'), Stadt und ehemalige Festung im franz. Depart. Pas-de-Calais, Arrond. Arras, in wasserarmer Gegend an der Lokalbahn Achiet-Marcoing, hat eine Kirche aus dem ...
Baphĭa
Baphĭa Afz., Gattung der Leguminosen, Bäume oder Sträucher mit auf das große Endblättchen reduzierten Blättern, gelben oder weißen Blüten in Büscheln oder Trauben und ...
Baphŏmet
Baphŏmet, angebliches Symbol der Tempelherren (s. d.), das diese nach der Angabe ihrer Gegner angebetet oder bei der Aufnahme geküßt haben sollen. Nach der gewöhnlichen ...
Baphometzeichen
Baphometzeichen, s. Fylfoot.
Baptisĭa
Baptisĭa Vent., Gattung der Leguminosen, Stauden mit dreizähligen, selten einfachen Blättern, gelben, weißen oder blauen Blüten in Trauben und aufgeblasenen, ei- oder fast ...
Baptisma
Baptisma (Baptismus, griech.), Eintauchen ins Wasser, die Taufe (s. d.).
Baptismus
Baptismus (griech.), Lehre der Baptisten; B. Christi, Gedächtnis der Taufe Christi, teils an Epiphania (s. d.), teils auch an der Epiphania-Oktave (13. Jan.) gefeiert.
Baptisten
Baptisten (griech., »Täufer, Tausende«), gemeinsamer Name für diejenigen christlichen Sekten, welche die Taufe unmündiger Kinder verwerfen und nur die ihren Glauben selbst ...
Baptisterĭum
Baptisterĭum (griech. Baptisterion, »Taufhaus«), der Teil der antiken Bäder, wo man warm badete; dann ein zu einer Kirche gehöriges, zur Vollziehung des Taufaktes bestimmtes ...
Bär
Bären I. Bären II.
Bar Jesu
Bar Jesu (Elymas), jüdischer Zauberer und falscher Prophet, der mit Blindheit geschlagen wurde, weil er den Prokonsul Sergius Paulus zu Paphos auf Cypern von den Belehrungen des ...
Bar [10]
Bar., Abkürzung für Baronet.
Bär [1]
Bär (Bärin), zwei Sternbider am nördlichen Himmel. Der Große B. (Ursa major) oder der Wagen wird von 7 Sternen (sechs zweiter, einer dritter Größe) gebildet, von denen 4 in ...
Bar [1]
Bar, in Persien eine Maultierlast von 20–25 königlichen Man = 117,5–148 kg.
Bär [2]
Bär (Ursus L., hierzu Tafel »Bären I u. II«), Säugetiergattung aus der Ordnung der Raubtiere und der Familie der Bären (Ursidae), in der die Gattung die Unterfamilie der ...
Bar [2]
Bar, in kursierendem Geld (Papieren oder Münzen), z. B. bare Auslagen, Bargeld etc. im Gegensatze zu andern Vermögensgegenständen; im engern Sinn auch klingende Münze im ...
Bär [3]
Bär (Bärspinner), Schmetterlinge verschiedener Gattungen der Familie der Cheloniarier (Cheloniariae), deren dicht und lang behaarte Raupen (Bärenraupen) überwintern und im ...
Bar [3]
Bar, der kunstmäßige Name für einen Meistergesang; s. Meistergesang.
Bär [4]
Bär (franz. Batardeau), steinerner Damm, der quer über ein Gewässer geführt ist, um besonders in Festungsgräben immer den gehörigen Wasserstand (wenigstens 1,6 m tief) zu ...
Bar [4]
Bar (engl.), Schranke, umschlossener Raum, daher Gerichtsschranke (s. Barre); auch Schenkstand.
Bar [5]
Bar (syr. u. chald.; hebr. Ben), der Sohn.
Bar [6]
Bar (Le Barrois, Le duché de B., lat. Barensis ducatus), Herzogtum, eine der alten Provinzen Frankreichs, zwischen Marne und Mosel, im S. von Verdun, zerfiel in zwei Hauptteile: ...
Bar [7]
Bar, Name mehrerer Städte in Frankreich: 1) B.-le-Duc, Hauptstadt des Maasdépartements, am Ornain, am Marne-Rheinkanal, Knotenpunkt der Ostbahn, 231 m ü. M., zerfällt in die ...
Bar [8]
Bar, 1) (früher Row) Stadt im russ. Gouv. Podolien, am Row und der Eisenbahn Shmerinka-Okniza, mit vier griechisch-katholischen und einer römisch-kath. Kirche, zwei Synagogen, ...
Bar [9]
Bar, Karl Ludwig von, Rechtsgelehrter, geb. 24. Juli 1836 in Hannover, studierte in Göttingen und Berlin, wurde, nachdem er zunächst im hannöverschen Justizdienst und seit 1863 ...
Bär, australischer
Bär, australischer (Koala, Goribun, Beutelbär, australisches Faultier, Phascolarctus cinereus Gray), Beuteltier aus der Familie der Beutelbären (Phascolarctidae, s. Tafel ...
Bar-Hebräus
Bar-Hebräus (»Sohn des Hebräers«, eigentlich Gregorius Abul Faradsch), arabischer und syrischer Enzyklopädist, Sohn eines jüdischen Arztes, der später der Sekte der ...
Bar-Kochba
Bar-Kochba (in jüd. Quellen, vielleicht nach seinem Herkunftsort: Bar-Kosiba), Anführer der Juden in dem Aufstande gegen das Römerreich 132–135 n. Chr. Den Namen B. (»Sohn ...
Bar-le-Duc
Bar-le-Duc, Stadt, s. Bar, S. 358.
Bar-Mizwa
Bar-Mizwa (hebr., »Sohn der Pflicht«), Bezeichnung des volljährigen Israeliten, der, sobald er 13 Jahre und 1 Tag alt ist, die religiöse Mündigkeit erlangt und zur vollen ...
Bara [1]
Bara, Volksstamm im südlichen Hochland von Madagaskar, der in mehrere Stämme zerfällt, die sich fast unaufhörlich bekriegen und den Hova nur dem Namen nach unterworfen waren. ...
Bara [2]
Bara, Jules, belg. Staatsmann, geb. 23. Aug. 1835 in Tournai, gest. 26. Juni 1900 in Brüssel, Advokat, seit 1859 nominell auch Professor an der Brüsseler Universität, war neben ...
Baraba
Baraba (Barabinzensteppe), große Steppe in den sibir. Gouvernements Tomsk und Tobolsk (s. Karte »Sibirien«), zwischen Irtisch und Ob, von den Flüssen Om, Tschulim und Alei ...
Barabīno
Barabīno, Niccolò, ital. Maler, geb. 13. Juni 1832 in Pier d'Arena bei Genua, gest. 19. Okt. 1891 in Mailand, bildete sich auf den Akademien in Genua und Florenz und machte sich ...
Barabinzen
Barabinzen, s. Baraba.
Baraboo
Baraboo (spr. -bū), Hauptstadt der Grafschaft Sauk im nordamerikan. Staat Wisconsin, am Baraboofluß und nahe bei Eisenerzlagern, Bahnstation und Mittelpunkt des Hopfenbaues von ...
Barâbra
Barâbra, Volk, s. Berâbra.
Baracara
Baracara, s. Erythrina.
Barack
Barack, Karl August, deutscher Geschichtsforscher und Bibliothekar, geb. 23. Okt. 1827 in Oberndorf am Neckar, gest. 12. Juli 1900 in Straßburg, ward 1855 erster Konservator und ...
Baracke
Baracke (span. barráca, »Bauern-, Fischerhütte«), eingeschossiges Gebäude in leichter Bauweise, das außer kleinen Nebenräumen nur einen oder einige, dann gewöhnlich in der ...
Baracōa
Baracōa, Hafenstadt im NO. von Cuba, als älteste spanische Kolonie und ursprüngliche Hauptstadt der Insel 1512 von Velasquez gegründet, mit Südfruchtausfuhr und (1899) 4937 ...
Barāda
Barāda (»der Kalte«, Chrysorrhoas, »Goldfluß« der Griechen), syrischer Fluß, entspringt im Antilibanon und fließt südostwärts nach Damaskus. Seinen Hauptzufluß erhält ...
Baradäus
Baradäus (Jakob Baradai, auch Zanzalus), gest. 578, Haupt der nach ihm genannten syrischen Monophysiten. S. Jakobiten.
Baradēro
Baradēro, Stadt im gleichnamigen Distrikte der argentin. Provinz Buenos Aires, an der Bahn Buenos Aires-Rosario, mit (1890) 3500 Einw. In der Nähe eine Schweizerkolonie.
Baradla
Baradla, berühmte Tropfsteinhöhle, s. Aggtelek.
Baraguay d'Hilliers
Baraguay d'Hilliers (spr. -gä diljē), 1) Louis, franz. General, geb. 13. Aug. 1764 in Paris, gest. im Dezember 1812 in Berlin, ward 1784 Leutnant, focht als Brigadegeneral und ...
Barāka
Barāka, 450–520 km langer periodischer Fluß, der aus dem nördlichen Abessinien nordwärts durch das Gebiet des Volksstammes der B. und Beni Amer fließt, an seiner Mündung ...
Barakān
Barakān (Berkan, Perkan), weites Gewand der Araber, auch der dem Kamelott ähnliche Stoff selber. – Auch soviel wie Barragan (s. d.).
Baramūla
Baramūla, kleiner Ort in Kaschmir, am Dschelam, über den hier eine Brücke führt. Dabei 40 km unterhalb die Baramulasschlucht, wo der bei B. 125 m breite Dschelam zwischen 2300 ...
Baranetz
Baranetz (Barometz, Boranetz, Pflanzenschaf), nach einem Pelzhändlermärchen eine in den Steppen der Tatarei wachsende Pflanze von der Gestalt eines Schafes, dessen Nabel wie ein ...
Baranken
Baranken (poln.), seine russ. Lammfelle; auch die Pelzverbrämung der Husarendolmans.
Baranow
Baranow, 1) Stadt im preuß. Regbez. Posen, Kreis Kempen, am Nieszob, hat eine kath. Kirche und (1900) 870 meist kath. Einwohner. – 2) Insel, s. Sitka.
Barante
Barante (spr. -rāngt'), Aimable Guillaume Prosper Brugière, Baron de, franz. Geschichtschreiber und Staatsmann, geb. 10. Juni 1782 zu Riom in der Auvergne, gest. 23. Nov. 1866 ...
Baranya
Baranya (spr. bărănjă), ungar. Komitat am rechten Donauufer, wird von der Drau, den Komitaten Somogy und Tolna sowie von der Donau begrenzt, umfaßt 5133 qkm (93,2 QM.) und ...
Barästhestomēter
Barästhestomēter (griech., »Schwere- oder Druckgefühlsmesser«), von Eulenburg angegebenes Instrument zur Prüfung des Drucksinnes der Haut, trägt eine abwärts gerichtete ...
Baratarĭa
Baratarĭa (mittellat.), in Märchen vorkommender Name einer Insel, »Trugland«; Betrug.
Baratariabai
Baratariabai, seichter Meerbusen westlich von der Mississippimündung, 24 km lang, 1,3 km breit.
Baráthegy
Baráthegy (spr. -rāt-hedj, slowen. Mnich), ein 696 m hoher Berg im Liptauer Komitat (Ungarn), bei Liszkofalva, mit 1871 entdeckter, 2606 m langer Höhle und Tropfsteingebilden.
Barăthron
Barăthron, eine 10–12 m tiefe Felsschlucht der Pnyx-Hügelkette bei Athen, vor dem Melitischen Tor, in die zum Tode verurteilte Verbrecher hinabgestürzt wurden.
Baratiēri
Baratiēri, Oreste, ital. General, geb. 13. Nov. 1841 in Südtirol, gest. 8. Aug. 1901 in Sterzing, nahm 1860 an der sizilischen Expedition Garibaldis sowie 1866 an dessen ...
Baratterie
Baratterie (ital. Baratteria), im weitern Sinne Bestechung (s. d.), Betrug (s. d.), in der Seemannssprache die Unredlichkeit oder das Verschulden einer Person der ...
Baratteur
Baratteur (spr. -tör), Betrüger, Warenfälscher.
Baratthandel
Baratthandel, s. Barattieren.
Barattieren
Barattieren (ital. barattare), trokieren (v. franz. troquer), umtauschen, Ware gegen Ware geben (Naturaltausch). Daher Baratthandel soviel wie Tauschhandel. Die gegenseitige ...
Baratýnskij
Baratýnskij, Jewgenij Abramowitsch, russ. Dichter, geb. 3. März (19. Febr.) 1800 auf dem Gute Wjashlo (Gouv. Tambow), gest. 11. Juli (29. Juni) 1844 in Neapel, Sohn eines ...
Baraudon
Baraudon, Karl, deutscher Admiral, geb. 14. April 1814 zu Grabow bei Stettin, trat 1863 in die preußische Marine und wurde, nachdem er die Marineakademie besucht, 1880 ...
Barawa
Barawa (Brava), Hafenstadt in der ital. Kolonie Eritrea, an der Somalküste, unter 1°7´ südl. Br. und 44°4´ östl. L., hat 14 Moscheen, besteht meist aus Strohhütten und ...
Barba Jovis
Barba Jovis (»Jupiterbart«), Pflanze, s. Sempervivum.
Barba [1]
Barba (lat., ital.), Bart.

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