Слова на букву bald-brig (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву bald-brig (8408)

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Bielitz
Bielitz, Stadt in Österreichisch-Schlesien, an der galizischen Grenze, 309 m ü. M., an der Biala, die B. von der galizischen Stadt Biala trennt, Knotenpunkt der Nordbahn, hat ...
Biëlla
Biëlla, Kreishauptstadt in der ital. Provinz Novara, 412 m ü. M., rechts am Cervo, an der Eisenbahnlinie Santhià-B., Ausgangspunkt mehrerer Dampfstraßenbahnen (nach Vercelli, ...
Bielmans
Bielmans, soviel wie Siebenschläfer.
Bielo-Vrh
Bielo-Vrh, Gebirge, s. Kroatien-Slawonien.
Bielolasica
Bielolasica, Berg, s. Kapelagebirge.
Bielowski
Bielowski (spr. bje-), August, poln. Gelehrter und Dichter, geb. 1806 in Krechowice, gest. 11. Ott. 1876 als Direktor der Ossolińskischen Bibliothek in Lemberg, studierte ...
Bielschowitz
Bielschowitz, Dorf im preuß. Regbez. Oppeln, Kreis Zabrze, hat eine kath. Kirche, Steinkohlenbergbau, Ziegelbrennerei und (1900) 7394 Einw.
Bielshöhle
Bielshöhle, Höhle im Harz, im Bodetal bei Rübeland, wurde schon um 1672 aufgefunden, aber erst 1788 zugänglich gemacht und nach einem angeblichen Götzen Biel (s. d.) benannt. ...
Bielski
Bielski, Marcin, poln. Geschichtschreiber, geb. 1495 in Biala, gest. 1575, kam jung an den Hof des Krakauer Woiwoden Kmita und kämpfte mit bei Obertyn (1531). Seine »Kronika ...
Bielstein
Bielstein, häufiger Name von Berggipfeln (im Harz, bei Eisenach, im Habichtswald u. a.); vgl. Viel.
Bien
Bien (franz., spr. bjāng), wohl, gut, sehr, viel; als Substantivum: das Wohl.
Bien muß
Bien muß, Redensart, die bereits in der 6. Auflage des Lalenbuchs (1597) in einem Lügenmärchen vorkommt, das von ausländischen Bienen, groß wie Schafe, erzählt, worauf die ...
Bien public, Ligue du
Bien public, Ligue du, s. Liga.
Bien-aimé
Bien-aimé (franz., spr. bjenn-emé), vielgeliebt, Liebling (Beiname Ludwigs XV. von Frankreich).
Bienaimé
Bienaimé (spr. bjenn-emé), Luigi, ital. Bildhauer, geb. 1795 in Carrara, gest. 17. April 1878 in Florenz, trat in Rom in das Atelier von Thorwaldsen, der ihn bei mehreren seiner ...
Bienen
Bienen (Immen, Blumenwespen, Apidae Gerst. hierm Tafel »Bienen«), Familie aus der Ordnung der Hautflügler, gedrungen gebaute, meist starl, oft bunt behaarte Insekten mit beim ...
Bienen
Bienen. Bienenzucht.
Bienenameise
Bienenameise (Mutilla L.), Gattung der Hautflügler aus der Familie der Heterogynen, meist elegant gefärbte Insekten, von denen nur die Männchen geflügelt sind und in der ...
Bienenblumen
Bienenblumen (Bienengewächse), Pflanzen, deren Blüten den Bienen besonders reichliche Nahrung geben. Vgl. Bienenzucht und Melzer, Die Bienennährpflanzen, ihr Anbau und Nutzen ...
Bienenbrot
Bienenbrot, der eingetragene, mit Honig angefeuchtete Blütenstaub, der den Bienen zur Nahrung dient.
Bienenbuckelfliege
Bienenbuckelfliege, s. Buckelfliege.
Bienenfalke
Bienenfalke, s. Weihen.
Bienenfänger
Bienenfänger, s. Bienenfresser.
Bienenfresser
Bienenfresser (Meropidae Gray), Familie der Klettervögel, prachtvoll gefärbte Vögel mit gestrecktem Körper, überkopflangem, sanft gebogenem Schnabel, sehr kurzen Läufen, ...
Bienengewächse
Bienengewächse, s. Bienenblumen.
Bienenkäfer
Bienenkäfer (Immenkäfer, Bienenwolf, Trichodes apiarius Herbst, s. Tafel »Bienen«, Fig. 12 u. 12 a), Käfer aus der Familie der Cleriden, 8–15 mm lang, glänzend stahlblau, ...
Bienenkönigin
Bienenkönigin, s. Bienen, S. 835.
Bienenkorbhäuser
Bienenkorbhäuser, bienenkorbartige Gebäude mit dicken Erdmauern, kommen gruppenweise in Schottland vor und sollen teilweise aus der Steinzeit herstammen. Einige sind jedenfalls ...
Bienenlaus
Bienenlaus (Braula coeca Nitzsch, s. Tafel »Bienen«, Fig. 15), Zweiflügler aus der Familie der Bienenläuse (Braulidae), 1,5 mm lang, rotbraun, mit sehr großem Kopf ohne Augen ...
Bienenlinie
Bienenlinie, die Luftlinie, d. h. die kürzeste Entfernung zweier Punkte voneinander; s. Orientierungssinn.
Bienenmotte
Bienenmotte ( Wachsmotte, Honigschabe, Galleria mellonella L., s. Tafel »Bienen«, Fia. 14 u. 14a), Schmetterling aus der Familie der Zünsler (Pyralidae), 20–35 mm breit, mit ...
Bienenmutter
Bienenmutter (Bienenkönigin), s. Bienen, S. 835.
Bienenrecht
Bienenrecht, der Inbegriff der die Bienen betreffenden Rechtsnormen. Das vielumstrittene B. hat in den § 961–964 des Bürgerlichen Gesetzbuches nähere Regelung gefunden: Zieht ...
Bienenschwarm
Bienenschwarm, s. Feuerwerkerei.
Bienenstock
Bienenstock, s. Bienenzucht.
Bienenvogel
Bienenvogel, s. Bienenfresser.
Bienenwachs
Bienenwachs, s. Wachs.
Bienenwolf
Bienenwolf, Hautflügler, s. Grabwespen; Käfer, s. Bienenkäfer; Vogel, s. Bienenfresser.
Bienenzucht
Bienenzucht (vgl. Tafel »Bienenzucht« bei S. 834). Zur Gewinnung von Honig und Wachs züchtet man die Bienen in Körben (Stabilzucht) und Kasten (Mobilzucht). Bei der ...
Biener
Biener, Wilhelm, tirol. Staatskanzler, geb. 1585 zu Amberg in der Oberpfalz, trat, im Jesuitenkollegium erzogen, in die Dienste des Markgrafen von Burgau, dann in bayrische, ...
Bienewitz
Bienewitz, Peter, s. Apianus.
Biënnāl
Biënnāl (lat.), zwei Jahre dauernd oder alle zwei Jahre wiederkehrend.
Bienne
Bienne (spr. bjenn'), Stadt, s. Biel.
Biënnis
Biënnis (lat.), zweijährig, heißen Pflanzen, deren Blütenstengel sich erst im zweiten oder dritten Jahre zeigt, und die nach einmaliger Befruchtung und Samenbildung absterben. ...
Biënnium
Biënnium (lat.), Zeitraum von zwei Jahren.
Bientīna
Bientīna (spr. bi-en-), Ortschaft in der ital. Provinz Pisa, im untern Arnotal, mit (1901) 3692 Einw. Der nordlich davon gelegene gleichnamige Seen. Sumpf ist in neuester Zeit ...
Bieque
Bieque, Insel, s. Vieques.
Bier
Bier (hierzu Tafel »Bierbrauerei« mit Text), gegornes und noch in schwacher Nachgärung befindliches alkoholisches Getränk, das aus Getreide (meist aus Gerste), Hopfen und ...
Bier
Um das Innere des Malzkorns für Wasser zugänglich zu machen, muß das Malz zerquetscht werden. Eine hierzu dienende Malzquetsche (Malzbrech-, Malzschrotmaschine, Fig. 1) besitzt ...
Bierbaum
Bierbaum, Otto Julius, Schriftsteller, geb. 28. Juni 1865 zu Grünberg in Schlesien, studierte in Zürich, Leipzig, München und Berlin, widmete sich jedoch bald der literarischen ...
Bierdruckapparat
Bierdruckapparat, Vorrichtung, die verhindert, daß das Bier im Faß während des Ausschenkens zuviel Kohlensäure und damit seinen frischen Geschmack verliert. Den einfachsten B. ...
Biere
Biere, Dorf im preuß. Regbez. Magdeburg, Kreis Kalbe a. S., hat eine evang. Kirche, eine Zuckerfabrik, Braunkohlenbergbau und (1900) 2532 Einw.
Bieresel
Bieresel, der Pirol.
Biergalle
Biergalle, s. Bier, S. 844.
Bierkahmpilz
Bierkahmpilz, s. Mycoderma.
Bierley
Bierley (North B., spr. bīrlī), Fabrikort im Westbezirk von Yorkshire (England), südwestlich von Bradford, mit Kohlengruben, Eisenwerken und (1901) 22,151 Einwohnern.
Biermann
Biermann, 1) Karl Eduard, Maler, geb. 26. Juli 1803 in Berlin, gest. daselbst 16. Juni 1892, war erst Porzellanmaler und dann bei den von Schinkel geleiteten Dekorationsmalereien ...
Biernacki
Biernacki (spr. -nátzki), Aloys Prosper, poln. Landwirt und Staatsmann, geb. 1778 bei Kalisch, gest. im September 1854 in Paris, studierte zu Frankfurt a. O., reiste und ...
Biernatzki
Biernatzki, Johann Christoph, Schriftsteller, geb. 17. Okt. 1795 zu Elmshorn in Holstein, gest. 11. Mai 1840 in Friedrichstadt, studierte in Jena und Kiel Theologie und ...
Bierstadt [1]
Bierstadt, Dorf im preuß. Regbez. und Landkreis Wiesbaden, hat eine evang. Kirche, Synagoge, Ziegelbrennerei, Biskuitfabrik und (1900) 3127 Einw.
Bierstadt [2]
Bierstadt, Albert, Maler, geb. 7. Jan. 1830 in Solingen, gest. 18. Febr. 1902 bei New York, kam als zweijähriges Kind mit seiner Familie nach Amerika (New Bedford, ...
Bierstein
Bierstein, s. Bier, S. 841.
Biersteuer
Biersteuer, eine innere Aufwandsteuer, die schon vor Jahrhunderten unter verschiedenen Benennungen, wie Biergeld, Bierpfennig, Bierzise, Umgeld etc., vorkam. Die V. findet sich ...
Bierteig
Bierteig, s. Bier, S. 843.
Bierwage
Bierwage, ein Aräometer zur Bestimmung des Extraktgehaltes der Bierwürze und der Attenuation.
Bierzise
Bierzise (Ziese, d. h. Akzise), Biersteuer (s. d.).
Bierzwang
Bierzwang, s. Braurecht.
Biesbosch
Biesbosch (»Binsenbusch«, auch de Biesbosch oder het Bergsche Veld genannt), eine morastige, von zahlreichen Wasserarmen durchschnittene, inselreiche Gegend zwischen den ...
Biese
Biese, Wilhelm, Pianofortefabrikant, geb. 20. April 1822 in Rathenow, gest. 14. Nov. 1902 in Berlin, wo er 1851 eine Pianofortefabrik begründet hatte. Sie erlangte besonders ...
Biesen
Biesen, s. Bremen (Insekten).
Biesenstreifen
Biesenstreifen, Gewebe aus Wolle, Baumwolle etc., bei denen höher und tiefer liegende Längsstreifen abwechseln.
Biesenthal
Biesenthal, Stadt im preuß. Regbez. Potsdam, Kreis Oberbarnim, an der Finow und der Staatsbahnlinie Berlin-Stettin, hat eine evang. Kirche, ein Genesungsheim für das Gardekorps ...
Biesfliegen
Biesfliegen, soviel wie Bremen.
Bieskiden
Bieskiden, s. Beskiden.
Biester [1]
Biester, Wasserfarbe, s. Bister.
Biester [2]
Biester, 1) Johann Erich, Schriftsteller, geb. 17. Nov. 1749 in Lübeck, gest. 20. Febr. 1816 in Berlin, wurde 1777 Sekretär im Büreau des preußischen Staatsministers v. ...
Biesterfeld
Biesterfeld, Jagdschlößchen in der Nähe des Dorfes Falkenhagen im Fürstentum Lippe, nach dem die 1897 zur Herrschaft gelangte Linie des Lippeschen Fürstenhauses genannt wird. ...
Biestmilch
Biestmilch, soviel wie Colostrum.
Bietigheim
Bietigheim, 1) Stadt im württemberg. Neckarkreis, Oberamt Besigheim, am Einfluß der Metter in die Enz, Knotenpunkt an der Staatsbahnlinie Bretten-Friedrichshafen, 218 m ü. M., ...
Bietschhorn
Bietschhorn, Berg, s. Finsteraarhorn.
Bieva
Bieva, lautenähnliches Instrument der Japaner.
Bièvre
Bièvre (spr. bjǟwr'), Marschal, Marquis de, franz. Schöngeist, geb. 1747 in Paris, gest. 23. Jan. 1789 in Spa, machte sich besonders durch seine witzigen, aber oft ...
Biewitz
Biewitz, eine Varietät des Rübsens.
Biférno
Biférno (der alte Tifernus), Fluß in der ital. Provinz Campobasso, entspringt oberhalb Bojano im Matesegebirge und mündet nach einem Laufe von 105 km südöstlich von Termoli ...
Bifertenstock
Bifertenstock, Berg, s. Tödi.
Bifilār
Bifilār (lat.), zweifädig; Bifilarsuspension, Aufhängung an zwei parallelen Fäden in kleinem Abstand; Bifilarwage, s. Wage; Bifilarpendel, s. Pendel; Bifilarhygrometer, s. ...
Biflōrisch
Biflōrisch (lat.), doppel-, zweiblumig.
Bifluénz
Bifluénz (lat.), Gabelteilung eines Flusses.
Bifrons
Bifrons (lat.), der Doppelstirnige, Beiname des Gottes Janus (s. d.).
Bifrost
Bifrost (»schwankender Weg«), in der nordischen Mythologie die dreifarbige, von den Göttern gebaute Brücke zwischen Himmel und Erde, d. h. der Regenbogen. Über diese Brücke ...
Bifurkation
Bifurkation (lat., »Zweigabelung«), gabelförmige Teilung nach zwei Seiten; B. der Flüsse, s. Fluß.
Big Black River
Big Black River (spr. bläck riwwer), linksseitiger Nebenfluß des Mississippi, im Staate Arkansas, 640 km lang und auf 210 km schiffbar, mündet in zwei Armen unterhalb ...
Big Blue River
Big Blue River (spr. blu riwwer), linksseitiger Nebenfluß des Kansas oder Kaw River, 440 km lang, mit sehr ungleichmäßiger Wasserführung, entsteht im südöstlichen Nebraska ...
Big bugs
Big bugs (spr. böggs, »große Wanzen«), in Nordamerika und England scherzhafte Bezeichnung vornehmer Personen (»hohe« oder »große Tiere«).
Big Horn Mountains
Big Horn Mountains (spr. mauntins), hoher Felsengebirgszug aus paläozoischem und kristallinischem Gestein, der im östlichen Wyoming zwischen 43 und 46° nördl. Br. nordwärts ...
Big Horn River
Big Horn River, der bedeutendste Zufluß des Yellowstone (s. d.), entsteht aus den nordöstlichen Abflüssen des Windrivergebirges (Wind River, Popo Agie, Beaver Creek), ...
Big Rapids
Big Rapids (spr. räppids), Hauptstadt der Grafschaft Mecosta des nordamerikan. Staates Michigan, am Muscegon, Bahnknotenpunkt mit lebhafter Industrie, Gewerbeschule und (1500) ...
Biga
Biga (lat.), Zweigespann in der Art und Verwendung der Quadriga (s. d.).
Bigādo
Bigādo, gedörrte und gepulverte Seidenspinnerpuppen, kommen als Vogelfutter in den Handel.
Bigamīe
Bigamīe (griech., »Doppelehe«, richtiger »mehrfache Ehe«), das Verbrechen, das dadurch begangen wird, daß jemand, der bereits in einer gültigen Ehe lebt, mit einer andern ...
Bigaradĭe
Bigaradĭe, s. Citrus.
Bigarrüre
Bigarrüre (franz.), Buntscheckigkeit, grelle Zusammenstellung von Farben; auch Vermischung edler und unedler Ausdrücke.
Bigāti
Bigāti (sc. nummi, lat.), Name röm. Silbermünzen, die auf der einen Seite den Kopf der Roma, auf der andern eine geflügelte Viktoria (später auch eine andre Göttin) auf dem ...
Bigelow
Bigelow (spr. bíggelo), 1) John, amerikan. Publizist, geb. 25. Nov. 1817 in Malden (New York), wurde 1861 zum Konsul, 1864 zum Geschäftsträger, 1865 zum Gesandten der ...
Bigenērisch
Bigenērisch (lat.), zweigeschlechtig, zwitterhaft.
Biggah
Biggah, ostind. Feldmaß: in Bombay 20 Pands = 32,577 Ar, in Bengalen 20 Kottahs = 13,378 Ar.
Bigge
Bigge, Dorf im preuß. Regbez. Arnsberg, Kreis Brilon, an der Ruhr, hat eine kath. Kirche, eine Synagoge, ein Amtsgericht, eine Messingfabrik und (1900) 914 Einw.
Biggleswade
Biggleswade (spr. biggelsŭēd), Stadt in Bedfordshire (England), am schiffbaren Ivel, nach einem großen Brand 1785 fast ganz neu erbaut, hat Fahrradfabrikation und (1901) 5120 ...
Bigha
Bigha, 1) selbständiges Liwa in Kleinasien, der antiken Troas entsprechend. – 2) Städtchen in Kleinasien, in einer fruchtbaren Ebene am Bigha-Tschai (Granikos), mit 10,000 ...
Bighorn
Bighorn (engl., »Dickhorn«), s. Schaf.
Bigio
Bigio (spr. bīdscho), Maler, s. Franciabigio.
Biglietto
Biglietto (ital., spr. biljetto), kleiner Brief, Billet; Papiergeld; Anweisung.
Bignette
Bignette (spr. binj-), s. Citrus.
Bignon
Bignon (spr. binjóng), Louis Pierre Edouard, Baron de, franz. Diplomat, Publizist und Historiker, geb. 3. Jan. 1771 in Guerbaville bei Meilleraye (Niederseine), gest. 5. Jan. ...
Bignonĭa
Bignonĭa Taurn. (Bignonie, Trompetenblume), Gattung der Bignoniazeen, Schlingpflanzen mit gegenständigen, zwei- oder dreizähligen Blättern, dreispaltigen Krallenranken, ...
Bignoniazeen
Bignoniazeen (Trompetenblütler), dikotyle Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Tubifloren, am nächsten den Akanthazeen verwandt, Holzgewächse mit aufrechtem oder windendem Stamm ...
Bigordi
Bigordi, Domenico, ital. Maler, s. Ghirlandajo.
Bigorre
Bigorre (spr. -gorr'), eine zur ehemaligen Provinz Gascogne gehörende, jetzt den größern Teil des Departements Oberpyrenäen bildende Landschaft im südwestlichen Frankreich, ...
Bigorreweine
Bigorreweine, rote und weiße Weine aus der gleichnamigen Landschaft, deren beste Sorten, Peyriguere, Aubarade und Mun, dem Béarnois gleichkommen. Vic-Bigorre und Vic-Bil sind ...
Bigott
Bigott (franz. u. engl. bigot), andächtelnd, frömmelnd, eifrig in der peinlich genauen Ausübung religiöser Gebräuche, aber ohne ernsteres religiöses Leben und streng ...
Bihač
Bihač (spr. -hatsch), Kreisstadt in Bosnien u. Hauptort der Krajina (s. d.), an der Unna (der befestigte Teil auf einer Insel des Flusses), hat ein Schloß, eine große Moschee ...
Bihar [1]
Bihar (Behar, im Sanskrit wihara), Provinz der britisch-ind. Präsidentschaft Bengalen (s. Karte »Ostindien«), zwischen 23°46´-27°29´ nördl. Br. und 83°22´-88'' 35´ ...
Bihar [2]
Bihar, ungar. Komitat am linken Theißufer, grenzt im N. an die Komitate Hajdu, Szabolcs und Szatmár, im O. an Szilágy, Klausenburg und Torda-Aranyos, im S. an Arad und westlich ...
Bihargebirge
Bihargebirge, Berggruppe zwischen der Schwarzen und Schnellen Körös, in den ungar. Komitaten Bihar, Klausenburg und Torda-Aranyos, erreicht in Kukurbeta 1849 und in der ...
Bihari [1]
Bihari, die Sprache der Urbewohner der Provinz Bihar in Ostindien, eine Tochtersprache des Sanskrits. Ein Wörterbuch des B. veröffentlichten Hörnle und Grierson (»Bihari ...
Bihari [2]
Bihari, Alexander, ungar. Maler, geb. 1856 in Großwardein, war anfangs Retoucheur bei einem Photographen und ging später nach Wien, wo er 7 Jahre lang in gleicher Eigenschaft ...
Bihé
Bihé, fruchtbare Landschaft in der portug. Kolonie Angola (Südwestafrika), zwischen 12–13° südl. Br. und 16°30´-17°30´ östl. L., durchzogen von zahlreichen Zuflüssen ...
Bihk
Bihk (Bikh), Gewicht in Arabien von 10 Miskal oder 15 Koffala zu 16 Kirat, = 46,54 g.
Biisk
Biisk, Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks (125,730 qkm mit [1897] 334,042 Einw.) im russisch-sibir. Gouv. Tomsk, an der Bija, nahe ihrer Vereinigung mit der Katunja, hat 2 ...
Bija
Bija, Quellfluß des Ob (s. d.).
Bijns
Bijns (spr. bains), Ann a, niederländ. Dichterin, geb. angeblich 1494 in Antwerpen, gest. daselbst im April 1575, erregte außerordentliches Aufsehen durch ihre erste ...
Bijou
Bijou (franz., spr. -schū), Juwel, Kleinod.
Bijouterien
Bijouterien (spr. -schū-, Bijouteriewaren, von bijou, »Kleinod«), Schmucksachen aller Art aus Metall, oft in Verbindung mit Edelsteinen, Perlen, Email, Korallen, Schildpatt, ...
Bikanir
Bikanir (Bikaner), britisch-ind. Vasallenstaat in Radschputana, zwischen 27°12´-30°12´ nördl. Br. und 72°15´-75°30´ östl. L., 57,859 qkm, mit (1891) 831,955 Einw. Das ...
Bikarbonāt
Bikarbonāt (lat.), ein saures Kohlensäuresalz, speziell das saure oder doppeltkohlensaure Natron.
Bikélas
Bikélas, Dimitrios, hervorragender griech. Dichter u. Essayist, geb. 1835 in Hermupolis auf Syra, lebt gegenwärtig in Paris. Er veröffentlichte 1862 in London eine Sammlung ...
Bikh [1]
Bikh, Pflanzengift, s. Aconitum.
Bikh [2]
Bikh, Gewicht, s. Bihk.
Bikkurim
Bikkurim (hebr.), s. Erstlinge.
Bikol
Bikol, Volksstamm von 800,000 Köpfen auf der Halbinsel Camarines der Philippineninsel Luzon sowie den Südostinseln Catanduanes, Burias, Ticao und Masbate, friedlich, ...
Bikonkav
Bikonkav und Bikonvex, s. Linse.
Bikszád
Bikszád (spr. -ßād), Bad im ungar. Komitat Szatmár (203 m), mit drei alkalisch-muriatischen Säuerlingen und (1901) 1579 Einw.
Bikuibafett
Bikuibafett, s. Myristica.
Bikuspidālklappe
Bikuspidālklappe (v. lat. bi- und cuspis, Spitze), die Klappe zwischen linkem Vorhof und linker Herzkammer.
Bil
Bil, in der nordischen Mythologie ein Mädchen, das Mani (der Mond) nebst ihrem Bruder Hjuki, als beide von dem Brunnen Byrgir kamen und einen Eimer auf ihren Schultern trugen, ...
Bilâd
Bilâd (beled, arab.), Land.
Biland
Biland (Bijlander), zweimastiges Fahrzeug, dessen Großsegel an einer Besanrute befestigt ist; dient zum Warentransport auf Flüssen und an Küsten.
Bilanz
Bilanz (franz. balance oder bilan, ital. bilancia, Wage, Gleichgewicht, »die Schwebe«), ein das Verhältnis der Einnahmen (Aktiva) und Ausgaben (Passiva) darstellender ...
Bilaterāl
Bilaterāl (lat.), zweiseitig; bilateral-symmetrisch (abgekürzt: b.) sind diejenigen Tiere (Bilateralen, Bilaterien), die nur durch einen in der Medianebene verlaufenden Schnitt ...
Bilbao
Bilbao (baskisch Ibaizabel), Hauptstadt der span. Provinz Vizcaya, wichtiger Hafen- und Handelsplatz, liegt malerisch im Tale des schiffbaren Nervión, der B. in B. la Vieja ...
Bilboquet
Bilboquet (franz., spr. -kä), Kugelbecher, Kugelfang, Fangspiel; Hanselmännchen oder Stehauf; Werkzeug zum Goldauftragen beim Vergolden.
Bilch
Bilch, soviel wie Siebenschläfer.
Bilchmaki
Bilchmaki, s. Zwergmaki.
Bild
Bild, das, was für unsre Vorstellung ein ihm Gleiches oder Ähnliches repräsentiert. Wir machen uns in diesem Sinn in unsrer Vorstellung ein richtiges oder falsches B. von der ...
Bildende Künste
Bildende Künste, die Künste, die einem bildsamen Stoff eine künstlerische Form geben, die einem erdachten oder vorhandenen Vorbild entspricht. Es sind die Künste des Raumes ...
Bilder
Bilder, reelle und virtuelle, s. Linse und Spiegelung.
Bilderbibel
Bilderbibel, jede mit Bildern versehene Bibel, insbes. die mit Miniaturen oder Federzeichnungen geschmückten Bibelhandschriften des Mittelalters, anderen Stelle seit der zweiten ...
Bilderblende
Bilderblende (Bildernische), s. Blende.
Bilderchroniken
Bilderchroniken, im ersten Viertel des 14. Jahrh. auftauchende, mit Illustrationen versehene Aufzeichnungen der Ereignisse seit der Erschaffung der Welt (am verbreitetsten die ...
Bilderdienst
Bilderdienst und Bilderverehrung (Ikonolatrie, Idololatrie). Die Neigung und Gewohnheit, das göttliche Wesen und die göttlichen Kräfte in Bildern darzustellen und zu verehren, ...
Bilderdijk
Bilderdijk (spr. -daik), Willem, berühmter niederländ. Dichter, geb. 7. Sept. 1756 in Amsterdam, gest. 18. Dez. 1831 in Haarlem. Durch einen Spielkameraden am Fuße verletzt, ...
Bilderkapitell
Bilderkapitell, Kapitell des romanischen Baustils, das mit Relieffiguren von Menschen, Tieren und fabelhaften Phantasiegebilden verziert ist.
Bildermarmor
Bildermarmor, soviel wie Ruinenmarmor, s. Marmor.
Bilderreime
Bilderreime (lat. Carmina figurata), eine bei den Griechen der alexandrinischen Zeit aufgekommene Künstelei, darin bestehend, daß man Gedichten durch Verse von verschiedener ...
Bilderschrift
Bilderschrift (Piktographie; hierzu die Tafel »Indianische Bilderschrift«), vor Erfindung der Buchstabenschrift das nächstliegende Hilfsmittel, um Geschehenes, Nachrichten, ...
Bilderschrift
Indianische Bilderschrift.
Bildersprache
Bildersprache, s. Metapher.
Bilderstreit, Bildersturm
Bilderstreit, Bildersturm s. Bilderdienst.
Bilderverehrung
Bilderverehrung s. Bilderdienst.
Bildgießerei
Bildgießerei, s. Bildhauerkunst.
Bildhauerkunst
Bildhauerkunst (Bildnerei), im weitern Sinn die Kunst, aus festen Stoffen, wie Ton, Elfenbein, Stein, Erz, Holz, Menschen- und Tiergestalten und andre Gegenstände körperlich ...
Bildhauerkunst
I. Orientalische und altgriechische Bildnerei: Ägypten, Assyrien und Babylonien, Persien, Indien. Unter orientalischem Einfluß: Kleinasien, Griechenland, Italien (Etrusker). II. ...
Bildhauerwerkstatt
Bildhauerwerkstatt (Sculptor), Sternbild am südlichen Himmel, zwischen dem Phönix und Walfisch, vgl. Beilage zum Art. »Fixsterne«.
Bildmeßkunst
Bildmeßkunst, s. Meßbildverfahren.
Bildnerei
Bildnerei, s. Plastik.
Bildnis
Bildnis, s. Porträt.
Bildsäulen
Bildsäulen, Rundbilder sinnlich wahrnehmbarer, besonders aber lebender Gegenstände und namentlich menschlicher Gestalten in Holz, Stein, Metall, Ton, Wachs, Gips oder ähnlichen ...
Bildschnitzerei
Bildschnitzerei, die Kunst, die sich zur Ausarbeitung von Bildwerken des Elfenbeins und des Holzes und als Werkzeuge des Schnitzers und Messers bedient; s. Elfenbeinschnitzerei ...
Bildsteine
Bildsteine (Lithomorphi, Lithoglyphi), Steine, die in ihrer Gestalt Ähnlichkeit mit andern, nicht dem Mineralreich angehörigen Gegenständen haben. Die B. sind teils ...
Bildstock [1]
Bildstock, die einfachste Form der Betsäule (s. d.), ein hölzerner Pfeiler mit einem Kruzifix oder einem Heiligenbild in einer Nische.
Bildstock [2]
Bildstock, Weiler im preuß. Regbez. Trier, Kreis Saarbrücken, zur Gemeinde Friedrichsthal gehörig, hat Steinkohlenbergbau und (1900) 4841 Einw.
Bildt
Bildt, 1) Diedrik Gillis, Freiherr, schwed. Staatsmann und Militär, geb. 16. Okt. 1820 in Gotenburg, gest. 22. Okt. 1894 in Stockholm, ward 1837 Artillerieoffizier, 1859 ...
Bildung
Bildung, dem ältern Sprachgebrauch nur, wie noch immer der Naturwissenschaft, in der eigentlichen Bedeutung von (körperlicher) Gestaltung oder Gestalt (Bild, Gebilde) geläufig, ...
Bildung macht frei
Bildung macht frei, ein auf Joseph Meyer, den Begründer des »Bibliographischen Instituts« (s. Meyer 1), zurückzuführen des geflügeltes Wort, das zuerst als Motto von dessen ...
Bildungsabweichungen
Bildungsabweichungen, soviel wie Mißbildungen (s. d.).
Bildungsdotter
Bildungsdotter, s. Entwickelungsgeschichte.
Bildungsfehler
Bildungsfehler, Abweichungen von der normalen Bildung eines Naturkörpers (Anomalie, s. d.). S. auch Mißbildung.
Bildungsgesetze
Bildungsgesetze, die den regelrechten Formen und dem Aufbau der Naturkörper zu Grunde liegenden allgemeinen Gesetze. Von den Bildungsgesetzen der anorganischen Körper handelt ...
Bildungsgewebe
Bildungsgewebe (Teilungsgewebe, Meristem), diejenigen im jugendlichen Zustand befindlichen Gewebepartien am Pflanzenkörper, aus denen durch Zellteilung und Wachstum fortgesetzt ...
Bildungstrieb
Bildungstrieb (Nisus formativus), ein von Blumenbach dem allgemeinen Leben und Schaffen der Natur zu Grunde gelegtes, heute nicht mehr in seiner Besonderheit anerkanntes Prinzip ...
Bildungsvereine
Bildungsvereine, Vereine, welche die Bildung ihrer Mitglieder oder weiterer Kreise des Volkes zu heben suchen, und zwar die geistig-sittliche (Handwerker-, Arbeitervereine, ...
Bildungswärme
Bildungswärme, s. Thermochemie.
Bildweberei
Bildweberei (Bildwirkerei), die Kunst, figürliche und ornamentale Darstellungen mittels des Webstuhls zu verfertigen; s. Gobelins, Teppiche u. Weben.
Bildweite
Bildweite, der Abstand der optischen Bilder vom optischen Mittelpunkte der Hohlspiegel oder Linsen.
Bildwirkerei
Bildwirkerei, soviel wie Bildweberei.
Bildwölbung
Bildwölbung durch Linsen. Das Bild, das eine Linse von einem ebenen Objekt erzeugt, ist im allgemeinen nicht eben, sondern gewölbt, d. h. es müßte, um an allen Punkten scharf ...
Bildzauber
Bildzauber, schon von indischen, chaldäischen, griechischen und römischen Magiern geübte Zauberei vermittelst eines gemalten oder aus Ton, Wachs, Metall geformten Bildes, um ...
Bilĕam
Bilĕam (hebr., »Volksverderber«), Wahrsager und Magier zu Pethor am Euphrat, Beors Sohn (4. Mos. 22–24). Vom Moabiterkönig Balak aufgefordert, die herandringenden Israeliten ...
Biled ul Dscherid
Biled ul Dscherid (Belâd el Dscherid, d. h. Dattelland), Landschaft im südlichen Tunis, zwischen den Schotts Gharsa und El Dscherid, mit 1 Million Dattelpalmen in seinen 2000 ...
Biledschik
Biledschik, Hauptort des Liwa Erthogrul im kleinasiat. Wilajet Chodawendikjâr, am Karasu, Zufluß des Sakaria, mit 800 Häusern und 10,500 halb türkischen, halb armen. ...
Bilek
Bilek, Städtchen in der Herzegowina, an der Grenze von Montenegro und an der Trebinjčiča gelegen, hat (1895) 1497 Einw. und wurde nach der Okkupation vom General Galgóczy auf ...
Bilen
Bilen (Bilin), die Sprache der Bogos (s. d.).
Bilfinger
Bilfinger (eigentlich Bülffinger, »Zwölffinger«, weil ein sechster Finger in der Familie erblich war), Georg Bernhard, Philosoph aus der Leibniz-Wolffschen Schule, geb. 23. ...
Bilge
Bilge (Bilsch, Pumpensod), bei Schiffen ohne Doppelboden der Raum über den Kielplatten, bei solchen mit Doppelboden der Raum über dem innern Boden. Hier sammelt sich unreines ...
Bilgorai
Bilgorai, Stadt, s. Bjélgorai.
Bilguer
Bilguer, Paul Rudolf von, Schachspieler, geb. 21. Sept. 1815 in Ludwigslust, gest. 16. Sept. 1840 in Berlin, Sohn eines mecklenburgischen Obersten, erhielt seine Bildung im ...
Bilhana
Bilhana, ind. Dichter aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrh., Verfasser des »Vikramânkadeva Tscharita«, einer romanhaften Geschichte des Königs Vikramâditja Tribhuvanamalla, ...
Bilharzĭa
Bilharzĭa, s. Leberegel.
Bilharzia-Krankheit
Bilharzia-Krankheit, durch das von Bilharz 1851 entdeckte Distomum haematobium (s. Leberegel) hervorgerufene Krankheit, befällt in einem großen Teil von Afrika vorzugsweise die ...
Bilhas
Bilhas (portug., spr. biljas), s. Kühlkrüge.
Bili-Bili
Bili-Bili, Insel in der Astrolabebai von Kaiser Wilhelms-Land (Deutsch-Neuguinea), bewohnt von Papua, die gebrannte Töpfe verfertigen und damit die Küstenbewohner weithin ...
Biliār
Biliār (lat.), die Galle (bilis) betreffend (s. Galle).
Bilic
Bilic (spr. bīlitz, Klein-B., ungar. Kis- Bélicz, spr. kisch-bēlitz), Badeort im ungar. Komitat Neutra (217 m), an der Eisenbahn Tótmegyer-Groß-B., mit einer Kalktherme ...
Bilin
Bilin (Bilen), die Sprache der Bogos (s. d.).
Bilīn
Bilīn, Stadt und Kurort in Böhmen, Bezirksh. Dux, 199 m ü. M., in einem Kesseltal an der Biela, Knotenpunkt an der Staatsbahnlinie Dux-Pilsen-Eisenstein, Sitz eines ...
Biliner Pastillen
Biliner Pastillen, aus dem natürlichen Biliner Wasser (s. Bilin) oder nur aus dessen wichtigstem Bestandteil, dem doppeltkohlensauren Natron, mit Zucker und Tragantgummi ...
Bilinguisch
Bilinguisch (lat.), doppelsprachig; doppelzüngig.
Bilinski
Bilinski, Leon, Ritter von, Nationalökonom, geb. 15. Juni 1846 zu Zaleszczyki in Galizien, studierte in Lemberg, habilitierte sich 1868 daselbst als Privatdozent an der ...
Bilirubīn
Bilirubīn, s. Galle.
Bilis
Bilis (lat.), Galle; atra b., schwarze Galle (s. Atra bilis); biliös, gallig, gallsüchtig.
Bilk
Bilk, Stadtteil von Düsseldorf, mit einer durch Benzenberg 1844 begründeten Sternwarte, die infolge der Entdeckung vieler Asteroiden (seit 1852) durch den Astronomen Luther ...
Bill of attainder
Bill of attainder (Act of attainder, engl., spr. ättēnder, Strafbill), in England ein Ausnahmegesetz, durch welches das Parlament in einzelnen Fällen die Befugnis erhält, eine ...
Bill of rights
Bill of rights (engl., spr. raits, »Gesetz der Rechte«), ein Staatsgrundgesetz der engl. Monarchie, das deren parlamentarische Verfassung begründete; durch die B. wurde die ...
Bill of sale
Bill of sale (engl., spr. ßēl), schriftlicher Kaufvertrag, Vertrag über die Verpfändung von Mobilien, die im Gewahrsam des Schuldners belassen werden.
Bill [1]
Bill, engl. Rufname, Abkürzung für William.
Bill [2]
Bill (neulat. billa, von libellus), in England jeder schriftliche Aufsatz, daher z. B. B. of exchange, Wechsel; besonders aber der parlamentarische Vorschlag eines Gesetzentwurfs, ...
Billard
Billard (franz., von bille, »Kugel, Ball«), eine auf vier (sechs) starken Füßen ruhende, völlig wagerecht liegende Tafel, gewöhnlich von der Form eines doppelt so langen als ...
Billardieren
Billardieren, vom Pferd, s. Bügeln.
Billardsteuer
Billardsteuer, eine in Frankreich seit 1871 von Billards in Wirtschaften (in Bremen und Lübeck nur von solchen) und im Privatbesitz erhobene, nach der Größe des Ortes ...
Billardtuch
Billardtuch, aus Streichwollen hergestelltes Tuch, roh gewebt und im Stück gefärbt (grün) mit 30 Ketten- und 30 Schußfäden auf 1 cm. Garne: Kette und Schuß Streichgarn ...
Billaret
Billaret (franz., spr. bijarä), ein kleines, auf jeden Tisch zu stellen des Billard, mit einer Vorrichtung versehen, die unter allen Umständen das horizontale Einstellen der ...
Billaud-Bareune
Billaud-Bareune (spr. bijo-warenn'), Jean Nicolas, franz. Revolutionsmann, geb. 23. April 1756 m La Rochelle, gest. 3. Juni 1819 in Port-an-Prince, Sohn eines Advokaten, trat in ...
Billault
Billault (spr. bijō), Auguste Adolphe Marie, franz. Staatsmann, geb. 12. Nov. 1805 in Vannes, gest. 13. Okt. 1863 in Nantes, ward Advokat und 1837 in die Deputiertenkammer ...
Billbergĭa
Billbergĭa Thunb., Gattung der Bromeliazeen, etwa 30–40 Arten ananasähnliche, meist in Brasilien auf großen Baumen als Parasiten wachsende ausdauernde Pflanzen mit linearen ...
Bille [1]
Bille, Fluß m Schleswig-Holstein, scheidet Lauenburg von Holstein, durchfließt dann die Vierlande und mündet nach 63 km langem Lauf oberhalb Hamburg in die Elbe, mit der er ...
Bille [2]
Bille, Karl Steen Andersen, dän. Politiker, geb. 1. Juli 1828 in Nykjöbing (Seeland) als Sprößling eines alten Adelsgeschlechts, gest. 11. Nov. 1898 in Kopenhagen, gründete ...
Billen
Billen, s. Schiffbau.
Biller
Biller, E., Schriftstellerin, s. Wuttke.
Billerbeck
Billerbeck, Stadt im preuß. Regbez. Münster, Kreis Koesfeld, an der Berkel, hat 2 kath. Kirchen, ein Benediktinerkloster, Weberei, Kalk- und Ziegelbrennerei, Kalksteinbrüche ...
Billet
Billet (franz., spr. bijä, biljett), Briefchen, Zettel, Schein, Einlaßkarte, z. B. Theaterbillet, Eisenbahnbillet (Fahrkarte) etc. B. d'amour (B. doux), Liebesbrief; B. de ...
Billetmaschinen
Billetmaschinen, Vorrichtungen zur Herstellung der Eisenbahnfahr- und andrer Karten, und zwar Schneidemaschinen, auf denen das Kartenpapier mit Kreisscheren in Längsstreifen und ...
Billets Halblinsen
Billets Halblinsen, s. Interferenz des Lichtes.
Billiarde
Billiarde, eine Summe von einer Million Milliarden oder von 1000 Billionen.
Billigkeit
Billigkeit (lat. Aequitas), die natürliche Gerechtigkeit, die alle Verhältnisse mit gerechtem Maß bemißt und für jeden das ihm Gebührende festsetzt. Jedes positive Recht ...
Billing
Billing, 1) Gottfrid, schwed. Theolog und Politiker, geb. 29. April 1841 im Kirchspiel Önnestad (Schonen), war seit 1865 in Lund als Gymnasial- und Universitätslehrer, Prediger ...
Billings
Billings, Stadt im nordamerikan. Staat Montana, am Kopfpunkte der Yellowstone-Schiffahrt und an der Nordpacificbahn, mit starkem Viehhandel und (1900) 3221 Einw.
Billion
Billion (franz.), nach deutscher Bezeichnungsweise eine Million Millionen, in Zahlzeichen: 1,000,000,000,000, also 101'', bei den romanischen Völkern nur 1000 Millionen (im ...
Billiton
Billiton (Blitong), niederländisch-ostind. Insel (s. Karte »Hinterindien«), zwischen Borneo und Banka, eine besondere Assistentresidentschaft bildend, dort durch die Karimata-, ...
Billom
Billom (spr. bijóng), Stadt im franz. Depart. Puyde-Dôme, Arrond. Clermont, an einem Nebenflüßchen des Allier und an einer Zweiglinie der Lyoner Bahn, 374 m ü. M., mit der ...
Billon [1]
Billon (franz., spr. bijóng), Silberlegierung mit mehr Kupfer als Silber, in Frankreich jede Scheidemünze, auch kupferne. B. heißen ferner zu geringhaltige oder außer Kurs ...
Billon [2]
Billon (Bilon), s. Bisang.
Billot
Billot (spr. bijō), 1) Jean Baptiste, franz. General, geb. 15. Aug. 1828 in Chaumeil (Corrèze), ward 1849 als Unterleutnant in den Generalstab versetzt und diente mit Ausnahme ...
Billroth
Billroth, Theodor, Mediziner, geb. 26. April 1829 in Bergen auf Rügen, gest. 6. Febr. 1894 in Abbazia, studierte in Greifswald, Göttingen und Berlin, wurde 1855 Assistent an der ...
Billung
Billung, s. Hermann, Herzog von Sachsen.
Billwärder
Billwärder s. Bille.
Billwärder-Ausschlag
Billwärder-Ausschlag s. Bille.
Billwiller
Billwiller, Robert, Meteorolog, geb. 2. Aug. 1849 in St. Gallen, studierte seit 1869 in Zürich, Göttingen und Leipzig und wurde 1871 Assistent an der Sternwarte in Zürich, wo ...
Bilma
Bilma, die südlichste Oase der Oasengruppe Kauar (s. d.) in der Sahara.
Bilmesschnitter
Bilmesschnitter (Bilsenschnitter), s. Ackerkulte.
Bilon
Bilon, s. Bisang.
Biloxi
Biloxi, Stadt im nordamerikan. Staate Mississippi, Grafschaft Harrison, auf einer Landzunge zwischen der Biloxibai und dem Mississippisund, als älteste französische Gründung in ...
Bilschwasser
Bilschwasser, s. Bilge.
Bilse
Bilse, Benjamin, Musikdirigent, geb. 17. Aug. 1816 in Liegnitz, gest. daselbst 13. Juli 1902, Schüler des dortigen Stadtmusikus, ging später behufs weiterer Ausbildung nach Wien ...
Bilsen
Bilsen, Flecken in der belg. Provinz Limburg, Arrond. Tongern, an der Demer und der Eisenbahn Lüttich-Eindhoven, mit (1900) 2816 Einw. Dabei die ehemals berühmte Abtei ...
Bilsenkraut, Bilsenkrautöl
Bilsenkraut, Bilsenkrautöl, s. Hyoscyamus.


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