Слова на букву bald-brig (8408) Meyers Großes Konversations Lexikon
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Слова на букву bald-brig (8408)

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Brandenburg [2]
Brandenburg, Bistum, 948 von Otto I. gegründet, stand anfangs unter dem Erzbistum Mainz, seit 968 unter Magdeburg. Durch den Aufstand der Wenden 983 vernichtet, ward es 1161 von ...
Brandenburg [3]
Brandenburg, 1) (das alte wend. Brennaburg, wovon die Mark B. den Namen erhielt) Stadt (Stadtkreis; mit dem Ehrentitel Kur- und Hauptstadt) im preuß. Regbez. Potsdam, an der ...
Brandenburg [4]
Brandenburg, 1) Friedrich Wilhelm, Graf von, preuß. Staatsmann, geb. 24. Jan. 1792 in Berlin, gest. daselbst 6. Nov. 1850, Sohn des Königs Friedrich Wilhelm II. von Preußen und ...
Brandenburg-Ansbach
Brandenburg-Ansbach, s. Ansbach.
Brandenburg-Bayreuth
Brandenburg-Bayreuth, s. Bayreuth.
Brandenburg-Kulmbach
Brandenburg-Kulmbach, s. Kulmbach.
Brandenburg-Schwedt
Brandenburg-Schwedt, s. Schwedt.
Brandenburgisches Zepter
Brandenburgisches Zepter, von Kirch vorgeschlagenes, nicht mehr gebräuchliches Sternbild des südlichen Himmels.
Brandenstein
Brandenstein, Karl Bernhard Hermann von, preuß. Generalleutnant, geb. 27. Dez. 1831 in Potsdam, gest. 17. März 1886 in Berlin, trat 1849 in das Kaiser ...
Brandes
Brandes, 1) Johann Christian, Schauspieler und dramatischer Dichter, geb. 15. Nov. 1735 in Stettin, gest. 10. Nov. 1799 in Berlin, kam nach abenteuerlichen Jugendschicksalen 1757 ...
Brandĕum
Brandĕum (lat.), im christlichen Altertum das seidene Tuch, in das man die Leichen oder die Gebeine der Märtyrer hüllte, um sie zu begraben; in späterer Zeit jeder Gegenstand, ...
Brandfieber
Brandfieber, s. Brand (medizinisch).
Brandflecke
Brandflecke, s. Blattflecke.
Brandfruchtbau
Brandfruchtbau, s. Röderbetrieb.
Brandfuchs
Brandfuchs, dunkler Fuchs mit blauschwarzem Bauch und Kehle und meist schwarzen Läufen.
Brandgans
Brandgans, soviel wie Brandente, s. Enten.
Brandgasse
Brandgasse (Feuergasse, Schlippe), Raum zwischen den Häusern, bestimmt, um in Feuersgefahr den Lösch- und Rettungsanstalten schnellern und sichern Zugang zu gewähren, jetzt ...
Brandgeschosse
Brandgeschosse, s. Brandkugel, Brandgranaten, Brandpfeil.
Brandgiebel
Brandgiebel, s. Brandmauern.
Brandgräber
Brandgräber, s. Gräber, vorgeschichtliche, und Totenbestattung.
Brandgranaten
Brandgranaten, Geschosse gezogener Geschütze, deren Sprengladung man Brander (s.d.) zusetzte, um ihre Brandwirkung zu erhöhen.
Brandgrubengräber
Brandgrubengräber, s. Brandpletter.
Brandhirsch
Brandhirsch, s. Hirsch.
Brandhof
Brandhof, Jagdschloß in Steiermark, zur Gemeinde Aschbach, Bezirksh. Bruck gehörig, an der Nordseite des Seebergpasses, 1070 m ü. M., an der Straße von Bruck nach Mariazell ...
Brandhügel
Brandhügel, s. Gräber, vorgeschichtliche.
Brandis [1]
Brandis, Stadt in der sächs. Kreish. Leipzig, Amtsh. Grimma, an der Staatsbahnlinie Beucha- Seelingstädt, hat eine evang. Kirche, Schloß, Papierwaren- und Weberösenfabrik, ...
Brandis [2]
Brandis, 1) Christian August, Philolog und Philosoph, geb. 13. Febr. 1790 in Hildesheim, gest. 21. Juli 1867, studierte in Göttingen und Kiel Philosophie und Philologie, ...
Brandisīt
Brandisīt, Mineral, s. Sprödglimmer.
Brandkassen
Brandkassen, s. Feuerversicherung.
Brandkataster
Brandkataster, s. Kataster.
Brandkitt
Brandkitt, Mischung von Lehm mit Mehlkleister oder Asche, Feilspänen und Leimwasser, dient zum Schutze von Holzwerk gegen Feuerwirkung.
Brandknechte
Brandknechte, s. Brandmeister.
Brandkugel
Brandkugel (Karkasse), Geschoß zur Entzündung von Gebäuden etc., bestand aus dem kugelförmigen, eisernen Brandkreuz, das, mit Brandsatz (s.d.) gefüllt, mit einem Zwilchsack ...
Brandkultur
Brandkultur, s. Moor.
Brandl
Brandl, Alois Leonhard, Anglist, geb. 21. Juni 1855 in Innsbruck, studierte daselbst klassische und deutsche Philologie, promovierte 1878 in Wien mit einer Schrift über B. H. ...
Brandlanze
Brandlanze (Falarica), großer Brandpfeil (s.d.).
Brandlegung
Brandlegung, s. Brandstiftung.
Brandliniment
Brandliniment, s. Brandsalbe.
Brandmal
Brandmal, s. Brandmarkung und Feuermal.
Brandmalerei
Brandmalerei (Holzbrandmalerei), s. Holzverzierungen.
Brandmarkung
Brandmarkung (Stigma), das Einbrennen von Zeichen (Brandmalen) auf einen Teil des Leibes, als Strafe oder Verschärfung von Strafen, auch zum Zweck der Wiedererkennung. Bei den ...
Brandmauern
Brandmauern, aus gebrannten Steinen ausgeführte Mauern bei Feuerungsanlagen, besonders aber die Mauern, die ein Gebäude von dem nebenstehenden scheiden oder ein ausgedehntes ...
Brandmauke
Brandmauke, s. Mauke.
Brandmaus
Brandmaus, s. Maus.
Brandmeister
Brandmeister, Offizier der Landsknechte, der Brandschatzungen ausschrieb und eintrieb und durch Brandknechte (leichte Reiter, Schützen) Ortschaften niederbrennen ließ.
Brandmöwe
Brandmöwe, s. Wasserschwalbe.
Brandon
Brandon (spr. bränndȫn), 1) Stadtgemeinde in der engl. Grafschaft Durham, 5 km südwestlich von Durham, hat Kohlengruben, Eisenhütten und mit dem benachbarten Byshottles (1901) ...
Brandopfer
Brandopfer (Ganzopfer), die übliche Bezeichnung für das hebr. olāh (griech. holokauston), die ursprünglichste Form der Opfer, das die Anbetung in Dank und Fürbitte ...
Brandopferaltar
Brandopferaltar, der für das Brandopfer (s.d.) bestimmte Altar in der Stiftshütte und im salomonischen Tempel. Er war mit kupfernen Platten überzogen, mit hörnerartigen Ecken ...
Brandpfeil
Brandpfeil (Feuerpfeil, Feuerlanze, lat. Malleolus, Falarica), Geschoß zur Entzündung von Gebäuden, Antwerken etc., wurde mittels der üblichen Fernwaffen in das Ziel ...
Brandpilze
Brandpilze (Ustilagineae), zur Ordnung der Hemibasidier gehörige Schmarotzerpilze, deren Mycelium in den Geweben lebender Pflanzenteile vegetiert und fruktifiziert. Gewisse ...
Brandpletter
Brandpletter (Brandgrubengräber), kreisrunde Gräber von etwa 0,5 m Durchmesser, die verbrannte Menschengebeine mit Waffen, Schmuck und Geräten ohne Urnen und Sarg enthalten, ...
Brandprobe
Brandprobe, s. Feinprobe.
Brandraketen
Brandraketen, s. Raketen.
Brandsalbe
Brandsalbe (Brandliniment), eine zusammengeschüttelte Mischung aus 16 Teilen Leinöl, 16 Teilen Kalkwasser und 1 Teil Opiumtinktur, ist dickflüssig, gelblich und wird auf frisch ...
Brandsatz
Brandsatz, aus Salpeter, Schwefel, Mehlpulver, Kolophonium, Pech zusammengepreßte oder geschmolzene Masse, die nach ihrer Entzündung eine lebhafte Flamme mit sehr hoher ...
Brandschatzung
Brandschatzung, Bezeichnung für Gelderpressungen, die sich Anführer von Truppen in Städten, Dörfern etc. des Feindes unter Drohung des Niederbrennens willkürlich und vielfach ...
Brandschiefer
Brandschiefer (Ölschiefer), schieferiges, mit kohligen Substanzen stark imprägniertes, schwarzes Ton- oder Mergelgestein, das mit stark rußender Flamme brennt. Er kommt in ...
Brandschorf
Brandschorf, s. Brand (medizinisch), S. 312.
Brandschwär
Brandschwär, s. Karbunkel.
Brandschwärmer
Brandschwärmer, Schwärmer mit Bleikugel an einem und Pulverpatrone am andern Ende, wurde früher von Kavallerie und Infanterie auf Dächer der Wohnungen, Scheunen etc. ...
Brandseuche
Brandseuche, s. Kriebelkrankheit.
Brandsilber
Brandsilber, s. Silber.
Brandsohle
Brandsohle, s. Schuh.
Brandsonntag
Brandsonntag, der Sonntag Invokavit, an dem noch jetzt in den nördlichen und östlichen Provinzen Frankreichs, im Elsaß, am Oberrhein, in Belgien und der französischen Schweiz ...
Brandstetter
Brandstetter, Hans, Bildhauer, geb. 23. Jan. 1854 in Mühlbach bei Graz, lernte zuerst bei einem Holzbildhauer in Graz und studierte später auf der Kunstakademie zu Wien, ...
Brandsteuer
Brandsteuer, s. Feuerversicherung.
Brandstiftung
Brandstiftung (Brandlegung, Crimen incendii), die gänzliche oder teilweise Zerstörung eines Gegenstandes durch Verbrennen. Durch ihre Gemeingefährlichkeit (Entfesselung der ...
Brandstiftungstrieb
Brandstiftungstrieb (Feuertrieb, Pyromanie), eine Neigung zum Feueranlegen, wurde früher zu den sogen. Monomanien gerechnet, d. h. zu der Art von Geisteskrankheiten, bei denen ...
Brandt
Brandt, 1) Sebastian, Dichter, s. Brant. 2) Enevold, Graf von, dän. Hofmann, geb. 1738 in Kopenhagen, wo 28. April 1772 seine Hinrichtung auf grausame Art erfolgte, auf Betreiben ...
Brandtechnik
Brandtechnik, s. Holzverzierungen.
Brandtempel
Brandtempel (Krematorium, Ustrine), s. Leichenverbrennung.
Brandung
Brandung, das heftige, oft mit donnerndem Geräusch verbundene Brechen der Meereswellen am Gestade, an Felsen etc., entsteht, wenn die Wassertiefe kleiner wird als die Höhe der ...
Brandungsboot
Brandungsboot, breit und flach, vorn und hinten hoch und gleichförmig gebautes Kielboot zum Landen von Reisenden und Gütern an flachen Küsten mit starker Brandung, z. B. ...
Brandversicherung
Brandversicherung, s. Feuerversicherung.
Brandvogel
Brandvogel, s. Wasserschwalbe.
Brandwache
Brandwache, dicht hinter lagernden Truppen aufgestellte Wache, diente früher zu lagerpolizeilichen Zwecken, die jetzt den Innenwachen (s.d.) zufallen. Vgl. auch Feuerschutz.
Brandwälle
Brandwälle, s. Befestigungen, vorgeschichtliche.
Brandweizentrommel
Brandweizentrommel, s. Enthülser.
Brandwirtschaft
Brandwirtschaft, s. Landwirtschaftliche Betriebssysteme.
Brandwunden
Brandwunden, s. Verbrennung.
Brandy
Brandy (engl., spr. bränndĭ), Branntwein, in England Kognak, Franzbranntwein.
Brandy Station
Brandy Station (spr. bränndĭ ßtēschen), Ort im nordamerikan. Staat Virginia, Grafschaft Culpeper, westlich vom Rappahannockfluß, bekannt durch ein großes Reitertreffen 9. ...
Brandywine Creek
Brandywine Creek (spr. bränndĭ-ŭain krīk), Flüßchen im nordamerikan. Staat Delaware, fällt bei Wilmington in den Christiana Creek. – An seinen Ufern 11. Sept. 1777 ...
Brandzeichen der Gestüte
Brandzeichen der Gestüte, s. Gestüte.
Branford
Branford, Hafenstadt und Seebad im nordamerikan. Staat Connecticut, Grafschaft Newhaven, am Long Island Sund, mit Fabriken u. (1900) 5706 Einw.
Brangaene
Brangaene, in der Sage von Tristan und Isolde die Verwandte und Vertraute der Isolde.
Branicki
Branicki (spr. -itzki), 1) Jan Klemens, Graf von, poln. Krongroßfeldherr, geb. 1688, gest. 9. Okt. 1771, aus dem Magnatengeschlecht Gryf, gehörte zu der Konföderation, die ...
Branitz
Branitz, 1) Dorf im preuß. Regbez. Frankfurt, bei Kottbus, hat ein Schloß des Grafen von Pückler-Muskau und (1900) 700 Einw. In dem vom Fürsten Hermann von Pückler-Muskau ...
Branka
Branka (v. poln. brac, russ. bratj, »nehmen, ergreifen«), die früher im russ. Polen übliche gewaltsame Rekrutenaushebung.
Branken
Branken (Branten, Pranken), die Läufe des Bären, Marders, Dachses, auch die Vorderfüße der großen Raubtiere.
Branković
Branković (spr. -witch), Georg, Fürst von Serbien, Sohn des Wuk B. und Neffe des Fürsten Stephan, folgte diesem 1425, schloß 1426 ein Bündnis mit den Ungarn, öffnete ihnen ...
Branksome
Branksome (spr. brängkßȫm), Stadtgemeinde in Dorsetshire (England), nordöstlich von Poole, mit (1901) 8095 Einw.
Branle
Branle (Bransle, spr. brangl'), altfranz. Reihentanz (Reigen) mit Gesang, von mäßiger Bewegung im geraden Takt, mit einem nach jeder Strophe wiederkehrenden Refrain.
Branlysche Röhre
Branlysche Röhre, s. Kohärer.
Brann
Brann, Markus, jüdischer Gelehrter und Historiker, geb. 9. Juli 1849 in Rawitsch, bekleidete nach Vollendung seiner Studien verschiedene Ämter in Breslau, Berlin und Pleß und ...
Branntwein
Branntwein, aus gegornen Flüssigkeiten durch Destillation gewonnenes alkoholisches Getränk, besteht im wesentlichen aus einem Gemisch von Wasser und Alkohol (25–50 ...
Branntweinbrennerei
Branntweinbrennerei, s. Spiritus.
Branntweinhefe
Branntweinhefe, s. Hefe und Spiritus.
Branntweinmonopol
Branntweinmonopol, s. Branntweinsteuer.
Branntweinregāl
Branntweinregāl (Branntweinmonopol), ausschließliches Vorrecht des Staates auf Fabrikation oder Verkauf von Branntwein (vgl. Branntweinsteuer).
Branntweinschärfen
Branntweinschärfen (Branntweinessenzen), alkoholische Lösungen verschiedener, z. T. brennend scharf schmeckender Stoffe, wie das Harz des Spanischen Pfeffers, das Piperin, das ...
Branntweinsteuer
Branntweinsteuer, eine in mehreren Ländern vorkommende indirekte Aufwandsteuer vom Branntweinverbrauch, die meist schon im 16. und 17. Jahrh. eingeführt wurde. Der Branntwein, ...
Branntweinsteuergemeinschaft
Branntweinsteuergemeinschaft, s. Branntweinsteuer, S. 328, und Zollverein.
Branntweinwage
Branntweinwage, s. Alkoholometrie.
Branntweinzwang
Branntweinzwang, s. Bannrecht.
Bransfieldstraße
Bransfieldstraße, Meeresstraße im Südpolarmeer, unter 64° südl. Br. und 55–65° westl. L., trennt die Südshetlands und Louis Philippe-Land.
Brant
Brant, Sebastian, berühmter Gelehrter und Dichter, geb. 1457 in Straßburg, gest. daselbst 10. Mai 1521, studierte seit 1475 in Basel Humaniora und Rechtswissenschaft, erwarb ...
Branten
Branten, s. Branken.
Brantford
Brantford, Stadt in Kanada, Provinz Ontario, am schiffbaren Grand River, Bahnknotenpunkt mit vielseitiger Industrie, Blindenanstalt, Indianerschule, starkem Handel und (1901) ...
Branting
Branting, Karl Hjalmar, schwed. Sozialist, Sohn des Lehrers der Heilgymnastik Lars Gabriel B. (1799–1881), geb. 23. Nov. 1860 in Stockholm, wo er schon als Gymnasiast und seit ...
Brantôme
Brantôme (spr. brangtōm'), Pierre de Bourdeilles, Seigneur de, franz. Schriftsteller, geb. um 1527 in Périgord, gest. 5. Juli 1614, wurde am Hof der Königin von Navarra, ...
Brants
Brants, bei Tiernamen A. Brants, Arzt und Naturforscher in Rotterdam (Mäuse).
Branxholm
Branxholm (spr. brängkßȫm), Burg in Roxburghshire (Schottland), im Tal des Teviot, 5 km südwestlich von Hawick, im Besitz der Familie Buccleuch, jetzt modernisiert; Schauplatz ...
Branyiszkógebirge und -Paß
Branyiszkógebirge und -Paß, s. Karpathen.
Bras
Bras (franz., spr. brā), Arm; b. dessus, b. dessous (spr. bra d'ßǖ, bra d'ßū), Arm in Arm, vertraulich; à b. ouverts (spr. brasuwǟr), mit offenen Armen.
Brascassat
Brascassat (spr. brakassā), Jacques Raymond, franz. Maler, geb. 30. Aug. 1804 in Bordeaux, gest. 28. Febr. 1867 in Paris, bildete sich auf der Kunstschule in Bordeaux und später ...
Braschi
Braschi (spr. -ski), Giovanni Angelo, früherer Name des Papstes Pius VI. (s.d.).
Brasēro
Brasēro (span.), metallenes Becken mit Henkel und Füßen zur Aufnahme brennender Kohlen, diente seit dem Altertum als tragbarer Heizapparat. Gegenwärtig nur noch in Spanien und ...
Brasĭdas
Brasĭdas, der tüchtigste spartan. Feldherr im Archidamischen Kriege (431–421), ließ sich 424 mit einem kleinen Heere (z. T. Heloten) nach Chalkidike und Makedonien senden, um ...
Brasilien
Brasilien (Vereinigte Staaten von B., hierzu die Karten »Brasilien« und »Südbrasilien«), Föderativrepublik in Südamerika, nach den Vereinigten Staaten der größte Staat ...
Brasilien
Brasilien. Süd-Brasilien.
Brasilienholz
Brasilienholz, s. Rotholz; gelbes B., s. Maclura.
Brasiliennußöl
Brasiliennußöl, s. Paránußöl.
Brasiliettholz
Brasiliettholz (Bahamaholz), s. Rotholz.
Brasilīn
Brasilīn (Sapanrot) C16H14O5, Farbstoff des Sapan- und Pernambukholzes, wird aus dem kristallinischen Bodensatz des Sapanholzextrakts gewonnen, bildet farblose Kristalle mit ...
Brasilische Bohnen
Brasilische Bohnen, s. Nectandra.
Brasilische Kastanien
Brasilische Kastanien oder Nüsse, s. Bertholletia.
Brasilische Literatur
Brasilische Literatur. Lange Zeit hindurch nur ein bürstiger Zweig der portugiesischen, hat sich die b. L. in der neuesten Zeit zu einer gewissen Selbständigkeit zu entwickeln ...
Brasilische Strömung
Brasilische Strömung, s. Atlantischer Ozean, S. 46.
Brasilnußöl
Brasilnußöl, s. Paránußöl.
Brasse [1]
Brasse (Brachsen, Abramis Cuv.), Gattung der Karpfen (Cyprinidae), Fische mit hohem, seitlich stark zusammengedrücktem Leib, steil abgestutzter Rückenflosse mit kurzer Basis, ...
Brasse [2]
Brasse, altfranz. Maß, = 5 Fuß = 162,42 cm.
Brassen
Brassen, Taue zum Bewegen der Rahen und dadurch zum Stellen der Segel; s. Takelung.
Brassen und Toppen
Brassen und Toppen, das genaue Wagerechtrichten der Rahen eines Kriegsschiffes.
Brasserie
Brasserie (franz.), Brauerei; Bierhaus, Bierkneipe; Brasseur (spr. -ȫr), Brauer, Bierwirt.
Brasseur de Bourbourg
Brasseur de Bourbourg (spr. brassȫr dȫ būrbūr), Charles Etienne, franz. Schriftsteller, geb. 8. Sept. 1814 in Bourbourg (Nord), gest. 8. Jan. 1874 in Nizza, wurde 1845 ...
Brassey
Brassey (spr. brässi), Sir Thomas, volkswirtschaftlicher Schriftsteller und Politiker, geb. 11. Febr. 1836 in Stafford, Sohn des Eisenbahnunternehmers Thomas B. (1805–70; vgl. ...
Brassĭca
Brassĭca L. (Kohl), Gattung der Kruziferen, ein- oder mehrjährige Kräuter, mit leierförmigen, fiederteiligen oder ungeteilten Blättern, gelben, selten weißen Blüten in ...
Brassier de Saint-Simon Ballade
Brassier de Saint-Simon Ballade (spr. braßjē d' ßäng-ßimong wallād'), Joseph Maria Anton, Graf von, preuß. Diplomat, geb. 8. Aug. 1798 in Schlesien, gest. 22. Okt. 1872 in ...
Brassó
Brassó (spr. braschō), ungar. Name für Kronstadt (s.d.).
Braten
Braten, Zubereitung des Fleisches, bei der es ohne oder mit wenig Wasser am offenen oder über verschlossenem Feuer gar gemacht wird; auch die durch dieses Verfahren gewonnene ...
Brater
Brater, Karl Ludwig Theodor, bayr. Publizist, geb. 27. Juni 1819 in Ansbach, gest. 20. Okt. 1869 in München, studierte die Rechte, ward Hilfsarbeiter im Justizministerium, war ...
Bratianu
Bratianu, 1) Demeter, rumän. Politiker, geb. 1818 in Bukarest, gest. 21. Juni 1892, studierte in Paris, mußte 1848 fliehen, hielt sich in England auf, kehrte 1859 nach Rumänien ...
Brätling
Brätling, Pilz, s. Lactarius.
Bratsberg
Bratsberg, Amt im südlichen Norwegen, Stift Christiansand, umfaßt die Vogteien Ober-, Niedertelemarken (s. Telemarken) und Bamble und hat ein Areal von 15,189 qkm (276 QM.) mit ...
Bratsche
Bratsche, ein Streichinstrument, das seit dem 16. Jahrh. gebaut wird und in unserm heutigen Streichorchester die Altlage vertritt (Altviola, Viola alta, Alto). Die B. ist etwas ...
Bratspill
Bratspill, s. Spill.
Brattia
Brattia, Insel, s. Brazza.
Brattleboro
Brattleboro, Ort im nordamerikan. Staat Vermont, Grafschaft Windham, am Connecticut, mit Irrenanstalt, Orgelbau und (1900) 5297 Einw. Dabei Whitingham, Geburtsort Brigham ...
Bratuscheck
Bratuscheck, Ernst, Philosoph, geb. 8. März 1837 in Auleben bei Nordhausen, gest. 15. Jan. 1883 in Gießen, studierte in Berlin Philologie und Philosophie (unter Trendelenburg), ...
Bratuspantĭum
Bratuspantĭum, im Altertum Stadt der Bellovaken in Gallien, von Cäsar erobert; wahrscheinlich das heutige Breteuil-sur-Noye.
Bratysch
Bratysch, Landsee in der südlichen Moldau, nordöstlich von Galatz, fließt in den Pruth ab.
Brätz
Brätz, Stadt im preuß. Regbez. Posen, Kreis Meseritz, an der faulen Obra, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Oberförsterei, Stärkefabrik und (1900) 1470 meist evang. ...
Brau
Brau, früher ein Großmaß der Brauereien, so in Hannover 43 Faß = 87,069 hl, in Bremen (Bräu) 45 Scheffel Malz von 71,125 Lit.; s. auch Gebräude.
Braubach
Braubach, Stadt im preuß. Regbez. Wiesbaden, Kreis St. Goarshausen, am Rhein und an der Staatsbahnlinie Frankfurt a. M. – Niederlahnstein und der Kleinbahn ...
Braubauerschaft
Braubauerschaft, früher Bauerschaft im preuß. Regbez. Arnsberg, Landkreis Gelsenkirchen, heißt seit 1900 Bismarck i. Westfalen (s. Bismarck 1, S. 908).
Brauen
Brauen (Augenbrauen, Supercilia), nach oben konvexe Bogen von Haaren, bilden die Grenze zwischen Stirn und Augengegend. Die Haare sind dick, kurz, schräg nach außen gerichtet ...
Brauer [1]
Brauer, 1) Artur, bad. Staatsmann, geb. 17. Nov. 1845 in Karlsruhe, studierte in Göttingen, Berlin, Heidelberg und Freiburg die Rechte und Staatswissenschaften, trat in den ...
Brauer [2]
Brauer, bei Tiernamen F. Brauer, Entomolog in Wien.
Brauerbund, Deutscher
Brauerbund, Deutscher, eine 1871 in Dresden gegründete Vereinigung von Brauereibesitzern, Pachtern und Fachmännern zur Beratung gemeinschaftlicher gewerblicher Interessen, ...
Brauerei
Brauerei, Fabrikation von zusammengesetzten, meist gegornen Flüssigkeiten, im besondern die Bereitung des Bieres; auch der Ort (Gebäude), wo diese geschieht; s. Bier.
Brauerei- und Mälzerei-Berufsgenossenschaft
Brauerei- und Mälzerei-Berufsgenossenschaft für das Gebiet des Deutschen Reiches mit dem Sitz in Frankfurt a. M. und 9 Sektionen, deren Sitze sich in Straßburg i. E., ...
Brauerfirnis
Brauerfirnis, s. Pech.
Brauerschulen
Brauerschulen, Fachschulen zur Ausbildung von Brauern. Die erste derartige Schule wurde in Weihenstephan gegründet, in Worms bestehen 2, in München eine Brauerschule und in ...
Braugemeinde
Braugemeinde s. Braurecht.
Braugenossenschaft
Braugenossenschaft s. Braurecht.
Braugerechtigkeit
Braugerechtigkeit s. Braurecht.
Braula
Braula, Bienenlaus.
Braulĭo
Braulĭo, Alpental in der ital. Provinz Sondrio, östlich von den Ortleralpen, westlich vom Monte B. (2980 m) begrenzt; durch dasselbe führt die Straße vom Stilfser Joch (s.d.) ...
Braumalzsteuer
Braumalzsteuer (Brausteuer), s. Biersteuer.
Braumüller
Braumüller, Wilhelm von, Verlagsbuchhändler, geb. 19. März 1807 im weimarischen Ort Zillbach, gest. 25. Juli 1884 in Wien, erwarb (1836) in Gemeinschaft mit Seidel die v. ...
Braumüller von Tannbruck
Braumüller von Tannbruck, Theodor, österreich. General, geb. 18. Nov. 1829 in Klagenfurt als Sohn des Generalmajors Joseph v. B., kämpfte 1849 in Italien, wurde 1883 ...
Braun [1]
Braun, Mischfarbe aus Rot und Schwarz, die durch Hinzutreten von Blau und Gelb zahlreiche Nuancen bildet. Die wichtigsten braunen Farbstoffe sind: Sepia, Asphalt, Ruß, Terra di ...
Braun [2]
Braun, 1) Heinrich, bayr. Schulreformator, geb. 17. März 1732 in Trostberg (Oberbayern), gest. 8. Nov. 1792 in München, besuchte Schule und Universität zu Salzburg und trat ...
Braunalgen
Braunalgen (Phaeophyceae), s. Algen, S. 317.
Braunau
Braunau, 1) Stadt in Böhmen, 405 m ü. M., an der Steine, nahe der preußisch-schlesischen Grenze, an der Linie Halbstadt-Mittelsteine der Österreichisch-Ungarischen ...
Braunbleierz
Braunbleierz, Mineral, soviel wie Pyromorphit.
Braune
Braune, 1) Wilhelm, Anatom, geb. 17. Juli 1831 in Leipzig, gest. daselbst 29. April 1892, studierte in Leipzig, Göttingen und Würzburg Medizin, wurde Assistenzarzt am ...
Braune Erde von Siena
Braune Erde von Siena, s. Bolus.
Braune Farbstoffe
Braune Farbstoffe, s. Braun, S. 346.
Bräune [1]
Bräune, veralteter Ausdruck für schwere Entzündungen des Rachens und Kehlkopfes, wie die häutige B., Diphtherie oder Krupp, der akute Rachenkatarrh (Angina catarrhalis) und ...
Bräune [2]
Bräune bei Pflanzen, s. Blattflecke.
Brauneisenerz
Brauneisenerz (Brauneisenstein, Limonit), wichtiges Eisenerz. besteht aus Eisenhydroxyd H6Fe4O9 oder 2Fe2O3.3H2O mit 60 Proz. Eisen und 14 Wasser; ist dunkelbraun bis gelbbraun, ...
Brauneisenstein
Brauneisenstein, soviel wie Brauneisenerz.
Braunelle [1]
Braunelle, Pflanze, s. Sanguisorba.
Braunelle [2]
Braunelle, Vogel, s. Flüevogel.
Braunellert
Braunellert, s. Wiesenschmätzer.
Brauner Lack
Brauner Lack, s. Bister.
Braunerz
Braunerz, zersetzter Spateisenstein (s.d.).
Braunes Pulver
Braunes Pulver, s. Schießpulver.
Braunfärben
Braunfärben, s. Färberei.
Braunfels [1]
Braunfels, Stadt und Luftkurort im preuß. Regbez. Koblenz, Kreis Wetzlar, auf einem Basaltkegel, an der Staatsbahnlinie Koblenz-Lollar, 285 m ü. M., hat 2 evangelische und eine ...
Braunfels [2]
Braunfels, Hauptlinie des gräflichen und fürstlichen Hauses Solms (s.d.), seit 1226 genannt nach dem gleichnamigen Schloß. Die Burg wird als Lehen des Klosters Fulda schon im ...
Braunfisch
Braunfisch, s. Delphine.
Braunfleckigkeit der Birnblätter
Braunfleckigkeit der Birnblätter, eine durch den Pilz Entomosporium maculatum verursachte Blattfleckenkrankheit des Birnbaums, bei der die Blätter wie mit kleinen rötlichen ...
Braunheu
Braunheu, s. Heu.
Braunīt
Braunīt, Mineral, besteht wesentlich aus Manganoxyd Mn2O3 mit 7–15 Proz. Kieselsäure und hat vielleicht die Zusammensetzung MnO.(Mn, Si)O2, findet sich in kleinen, ...
Braunkehlchen
Braunkehlchen, s. Wiesenschmätzer.
Braunkohl
Braunkohl, s. Kohl.
Braunkohle
Braunkohle (hierzu Taf. »Braunkohlenbergbau« mit Text), die durch braunen Strich ausgezeichnete Kohle der Tertiärformation, läßt meist noch deutliche Holzstruktur erkennen, ...
Braunkohle
Die planmäßige Gewinnung der Braunkohlen geschieht entweder durch Grubenbau oder durch Tagebau. Beim Grubenbau wird die Kohlenablagerung unterirdisch durch senkrechte Schächte ...
Braunkohlenformation
Braunkohlenformation (Braunkohlengebirge), ältere, zuerst 1821 von Keferstein gebrauchte Bezeichnung für Tertiärformation (s.d.); s. auch Braunkohle.
Braunkohlensandstein
Braunkohlensandstein, s. Braunkohle.
Braunkohlenteer
Braunkohlenteer, s. Teer.
Braunlage
Braunlage, Flecken und Luftkurort im braunschweig. Kreis Blankenburg, in einer wiesenreichen Talmulde des Oberharzes, an der Warmen Bode, am Fuß des Wurmbergs und an der ...
Bräunlein
Bräunlein, Nigritella angustifolia, s. Text zur Tafel »Alpenpflanzen« (Fig. 11).
Bräunlingen
Bräunlingen, Stadt im bad. Kreis Villingen, Amtsbezirk Donaueschingen, in der Landschaft Baar, an der Brege und der Bregetalbahn, 694 m ü. M., hat 3 kath. Kirchen (darunter die ...
Braunrot
Braunrot, s. Englischrot und Ocker.
Brauns
Brauns, Julius, Erfinder eines stenographischen Systems, geb. 8. Jan. 1857 in Ludwigslust, seit 1881 Oberschullehrer in Hamburg. Er veröffentlichte: »Anforderungen an eine ...
Braunsäule des Steinobstes
Braunsäule des Steinobstes, s. Moniliakrankheit.
Braunsberg
Braunsberg, 1) Kreisstadt im preuß. Regbez. Königsberg, an der schiffbaren Passarge, die sich 7 km von hier in das Frische Haff ergießt, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien ...
Braunsche Röhre
Braunsche Röhre, s. Kathodenstrahlen.
Braunschweig
Die Buchstaben und Zahlen zwischen den Linien | E6 | bezeichnen die Quadrate des Planes. AckerstraßeE6 AdolfstraßeDE4, 5 ÄgidienhalleC4 ÄgidienkircheC4 ÄgidienmarktCD4 Alte ...
Braunschweig [1]
Braunschweig (hierzu Karte »Braunschweig, Lippe und Waldeck«), zum Deutschen Reiche gehöriges Herzogtum im nördlichen Deutschland, zwischen 8°55'–11°27' östl. L. und ...
Braunschweig [2]
Braunschweig (hierzu der Stadtplan), Haupt- und Residenzstadt des Herzogtums Braunschweig, an der Oker, 63 m ü. M., Knotenpunkt der preuß. Staatsbahnlinien ...
Braunschweig, Georg von
Braunschweig, Georg von, preuß. General, geb. 26. Aug. 1845 in Lissowitz (Westpreußen), wurde 1863 Leutnant; 1866 bei Nachod verwundet, nahm er am Feldzug von 1870 als Adjutant ...
Braunschweig-Bevern
Braunschweig-Bevern, Linie des Hauses Braunschweig-Wolfenbüttel, s. Bevern.
Braunschweiger Klar und Korallen
Braunschweiger Klar und Korallen, s. Bernstein, S. 723.
Braunschweiger Mumme
Braunschweiger Mumme, ein 1492 von Christian Mumme in Braunschweig erfundenes und daselbst gebrautes dunkelbraunes, sehr gehaltreiches Bier, von dem man die doppelte oder Schiffs- ...
Braunschweigergrün
Braunschweigergrün, hellgrün-bläuliche Kupferfarbe, wird aus einer Lösung von Kupfervitriol und Weinstein mit etwas arsenigsaurem Kali durch Kalkmilch gefällt. Es besteht aus ...
Bräunsdorf
Bräunsdorf, Dorf in der sächs. Kreish. Dresden, Amtsh. Freiberg, 386 m ü. M., an der Striegis, hat eine Landesanstalt für sittlich gefährdete Kinder und (1900) 1467 Einw.
Braunspat
Braunspat, Mineral, soviel wie eisenhaltiger Dolomit.
Braunstein
Braunstein (Pyrolusit, Weichmanganerz, Graubraunstein, Graumanganerz), Mineral, seiner Zusammensetzung nach identisch mit Polianit (s.d.), aber pseudomorph nach andern ...
Braunsteinrahm
Braunsteinrahm, Mineral, soviel wie erdiger Manganit.
Braunvieh
Braunvieh, s. Rind.
Braunwurz
Braunwurz, s. Scrophularia.
Braupfanne
Braupfanne, s. Tafel »Bierbrauerei« mit Text.
Braurecht
Braurecht (Braugerechtigkeit, Jus braxandi, Brau-, Bierzwang), das Recht, in einem bestimmten Bezirk allein zu brauen (vgl. Bannrecht). Diese Braugerechtigkeiten sind nach § 7 ...
Brauronĭa
Brauronĭa, Beiname der Artemis (s.d.), von ihrem Tempel zu Brauron in Attika.
Brausche
Brausche, s. Blutblase.
Brausebäder
Brausebäder, s. Bad, S. 241; B. in Schulen, s. Schulbäder.
Brausehahn
Brausehahn, s. Kampfläufer.
Brausepulver
Brausepulver (Pulvis aërophorus), Gemisch aus 26 Teilen doppeltkohlensaurem Natron, 24 Teilen Weinsäure und 50 Teilen Zucker, liefert ein erfrischendes und niederschlagend ...
Brausewetter
Brausewetter, Otto, Maler, geb. 11. Sept. 1835 zu Saalfeld im Regbez. Königsberg, bildete sich auf der Kunstakademie zu Königsberg und auf Studienreisen in Deutschland, ...
Brausteuer
Brausteuer, s. Biersteuer.
Brausteuergemeinschaft
Brausteuergemeinschaft (Brausteuergebiet) die von den Staaten des ehemaligen Norddeutschen Bundes (einschl. Hessen) zum Zweck gemeinschaftlicher Erhebung der Biersteuer (s.d.) ...
Braut
Braut (mittelhochd. brût), eine Frauensperson von dem Augenblick des gesetzlich gültigen Verlöbnisses bis zur Schließung des Ehebundes (s. Verlöbnis u. Ehe).
Braut in Haaren
Braut in Haaren, Pflanze, s. Nigella.
Braut, Färben in der
Braut, Färben in der, s. Leder.
Brautball
Brautball, s. Ostergebräuche.
Brautbecher
Brautbecher, s. Doppelbecher.
Brautberg
Brautberg, s. Lausitzer Grenzwall.
Brautente
Brautente, s. Enten.
Brautexamen
Brautexamen, im kath. Kirchenrechte die durch Gewohnheit oder Diözesanverordnungen eingeführte Besprechung des Geistlichen mit den Brautleuten, in der er sich über die ...
Brautführer
Brautführer (Brautdiener), die jungen Männer, die mit den Brautjungfern bei der Hochzeit die Braut begleiten und bedienen, und von denen der erste oft Reden und Ansprachen zu ...
Brautgeschenke
Brautgeschenke nennt man, was ein Verlobter dem andern schenkt oder zum Zeichen des Verlöbnisses gibt. Was der eine Teil davon oder dafür bei einer Aufhebung der Verlobung noch ...
Brautjungfern
Brautjungfern (Brautmädchen), die jungen Mädchen, die bei der Hochzeit die Braut umgeben, ihr den bräutlichen Schmuck anlegen und mit den Brautführern ihr Gefolge bilden. Die ...
Brautkämpe
Brautkämpe, s. Gräber, vorgeschichtliche.
Brautkauf
Brautkauf, s. Frauenkauf.
Brautkinder
Brautkinder, die von einer Braut ihrem Bräutigam gebornen Kinder; sie wurden früher hier und da mehr oder weniger ehelichen Kindern gleich oder ähnlich gestellt, stehen aber ...
Brautkoppeln
Brautkoppeln, s. Gräber, vorgeschichtliche.
Brautkranz
Brautkranz, der Ehrenkranz der jungfräulichen Braut bei der Trauung und Hochzeitsfeier, Witwen und Bräuten, die bereits Mutter geworden oder notorisch unsittlich gelebt haben, ...
Brautkrone
Brautkrone, ein Kopfputz in Gestalt einer hohen Krone, der statt des Brautkranzes dient und in Norwegen (s. Abbildung auf Tafel »Nordische Kultur II«, Fig. 8), Schweden, bei ...
Brautlanze
Brautlanze (Hasta celibaris), die bei den alten Germanen wie bei den Römern als Symbol des Kampf- und Ehegottes übergebene Lanze, mit der bei den Römern das Haar der Braut ...
Brautlauf
Brautlauf (isländ. Brudlaup, dän. Bryllup, altdeutsch Brutloufti), ein in allen german. Sprachen und schon in den nordischen Sagas vorkommendes Wort für »Hochzeit« oder ...
Brautnacht
Brautnacht, für neuvermählte Gatten die erste Nacht nach dem Hochzeitstag. Die Kirche verbot auf mehreren Synoden um 400 n. Chr. mit Berufung auf Tobias 6,17–23 den Laien die ...
Brautraub
Brautraub, s. Frauenraub.
Brautschatz
Brautschatz, soviel wie Mitgift.
Brautschau
Brautschau, der Gang oder die Reise, die ein heiratslustiger Mann macht, um das zu seiner Gattin begehrte oder bestimmte Mädchen kennen zu lernen, wobei ihm hier und da durch die ...
Brautschleier
Brautschleier, der aus dem klassischen Altertum stammende, das Antlitz verhüllende, jetzt aber nur als Kopfputz getragene Schleier, mit dem seit dem 4. Jahrh. auch die ...
Brautsteine
Brautsteine, s. Gräber, vorgeschichtliche.


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